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Elternbrief vom 30.3.2007

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhaltsübersicht

Unterwegs

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfängt Streitschlichter/innen

Frankreich-Autausch:
Gäste aus Sartilly begeistert von rheinischen Bräuchen

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2007 nach Fügen/Gagering (Zillertal)

Der Musik Grundkurs 11 zu Besuch in der Kölner Philharmonie

COMENIUS:
Vorbereitendes Treffen in Bukarest, Rumänien

Projekte

Dem Schicksal ein Gesicht gegeben
Acht Schüler/innen der Gesamtschule Hennef haben die Geschichte von 17 deportierten jüdischen Bürgern der Stadt Hennef aufgeklärt.

„Mörderische“ Schatten und kreative Mode-Highlights
Ein Präsentationsabend der Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 6. und 8. Jahrgangs

NS-Opfer-Gedenktag:
Besuch der Klasse 8E im EL-DE-Haus in Köln

NS-Opfer-Gedenktag:
Die schwierige Frage nach einem ersten Umgang mit Schuld stellt sich die Klasse 5F

NS-Opfer-Gedenktag „Schindlers Liste“ im Jahrgang 9

Sport

Mädchenfußball:
Sichere Elfmeterschützinnen der Klasse 6B gewinnen das schulinterne Turnier

Schwimmwettkampf in Bornheim

Tennis: Deutsche Meisterin ist Jeanette Dräger aus der Klasse 7B

Praktika

Zweiwöchiges Betriebspraktikum der Jahrgangsstufe 12
- Mein Praktikum im Fotofachgeschäft
- Mein Praktikum an der Design Akademie
  Ecosign, Köln

COMENIUS MEETS ERASMUS
Niederländische Studentin zu Gast in der Gesamtschule

Aktionen

Das Info-Mobil der Metall- und Elektro-Industrie zu Gast in der Gesamtschule

Schulden machen ist nicht schwer, sie zu tilgen dagegen sehr!
Präventive Schuldnerberatung im 9 .und 10. Jahrgang

Streitschlichter trainierten das Lösen von Konflikten:
Zweitägiges Intensivseminar als außerschulische Fortbildung

Theater „Tintenherz" begeistert die 5E

Jugendbuch „Rokal, der Steinzeitjäger“:
Besuch des Autors mit Kampfaxt und Feuerstein

DELF geschafft!
Glückwunsch zum französischen Sprachdiplom an Yvonne Krekels, Jahrgang 11

Buntes Karnevalstreiben in der Gesamtschule Hennef an Weiberfastnacht

e-Fit
Neue internetgestützte Fördermöglichkeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgänge 5 und 6

Auftaktveranstaltung zu eFit
Gesamtschule Hennef als Stützpunktschule der Bezirksregierung Köln

Mobile Aufzeichnungsgeräte der Firma TERRATEC:
Aktion „Mobiles Lehren und Lernen“ überzeugte Sponsor

Hamburger Musik-Fachverlag Lugert sponsert Gesamtschule

Eluru-Aktion 2006
2112 Euro für die Kinder in Eluru

„Virtuelles Lernen und fantastische Maschinen“

 

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers empfängt Streitschlichter/innen

Im Juni werden sie die Gesamtschule mit dem Abitur in der Tasche verlassen, doch zuvor wurde ihnen noch eine besondere Ehre zuteil:

 

Maja Peeters, Katrin Weber und Björn Bröhl (Streitschlichter/innen) folgten Anfang März einer Einladung des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers in die Düsseldorfer Staatskanzlei. Anlass war eine Gesprächsrunde, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „O-Ton Zukunft“ stattfand. Der Ministerpräsident informierte sich bei den Jugendlichen über die Bedeutung und Ausbildung von Streitschlichtern. Dazu hatte er Vertreter/innen unterschiedlicher Schulformen eingeladen, insgesamt 20 Jugendliche sowie ihre Ausbildungslehrer/innen. Diese spielten allerdings nur eine Nebenrolle, denn gefragt waren die Meinungen und Erfahrungen der jungen Menschen. Und so gaben Maja, Katrin und Björn  äußerst kompetent und souverän Auskunft über ihren geleisteten Dienst als Schlichter/innen an der Gesamtschule Hennef und die positiven Aspekte des Schlichtungsablaufs, als Möglichkeit, Konflikte eigenverantwortlich unter der Leitung eines geschulten „allparteilichen“ Schülerstreitschlichters zu lösen. Einig waren sie sich auch darin, dass die Schlichterkompetenz positiv für die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist und zu einem besseren sozialen Klima in der Schule beiträgt.

 „Doch wir kennen unsere Grenzen, denn wenn es um Körperverletzung oder Diebstahl geht, schalten wir Erwachsene ein“, teilt Maja mit. Die Anregung des Ministerpräsidenten, anhand eines geplanten  Teen-Court-Projektes  jugendliche Täter noch stärker als bislang durch Gleichaltrige „an die Kandare zu nehmen“, stieß bei allen anwesenden Jugendlichen eher auf Ablehnung. „Ich finde nicht, dass wir das Recht haben, über andere zu urteilen“, bringt Katrin in die Diskussion ein. „Wenn es um Bestrafung geht, sollten das Respektpersonen wie Lehrer/innen oder Richter/innen übernehmen“. Mit dieser Aussage erhielt die Hennefer Gesamtschülerin breite Zustimmung bei den anwesenden Schüler/innen. Zum Abschluss der fast zweistündigen Gesprächsrunde wurden die Jugendlichen aufgefordert, sich in das goldene Besucherbuch der Staatskanzlei einzutragen.

 „Auch wenn wir im Vorabi-Stress sind, diese Einladung war schon etwas ganz Besonderes und äußerst interessant“, bemerkt Björn bei unserer Abfahrt aus dem 13. Stock der Staatskanzlei. Auch Maja und Katrin sind froh trotz Abi-Druck an dieser informativen Gesprächsrunde mit dem Ministerpräsidenten teilgenommen zu haben, auch wenn für den Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt keine Zeit mehr blieb.

Wie gut Jürgen Rüttgers die Veranstaltung mit den Jugendlichen gefallen hat erfuhren wir noch einmal ausdrücklich durch seinen Referenten in der Staatskanzlei am nächsten Tag.
(Christa Becktepe, Ausbildungslehrerin)

Inhaltsübersicht

Das M+E-InfoMobil zu Gast in der Gesamtschule Hennef

Interessierte Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs nutzten dieses attraktive Angebot

Das InfoMobil der Metall- und Elektro-Industrie informierte die Schüler/innen am 30. und 31. Januar 2007 auf dem Schulgelände über die neu geordneten Metall- und Elektroberufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze im größten Industriezweig Deutschlands: Metallberufe, Elektroberufe, IT-Berufe, Metall erzeugende Berufe, weitere gewerblich-technische und kaufmännische Berufe.

Das InfoMobil verschaffte den Schüler/innen einen ersten hautnahen Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt des größten Industriezweiges in Deutschland und brachte ihnen die M+E-Industrie näher, indem es den Industriezweig in seiner ganzen Breite vorstellte und über Themen informierte, wie zum Beispiel:

• Wandel der Berufsbilder in der M+E-InfoMobil - Industrie

• Entwicklung neuer Berufsbilder

• Entwicklung neuer Arbeitsformen und  -organisationen

• Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt.

Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen. Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt. 

Unser Dank gilt insbesondere den Beratern Matthias Schmidt und Detlef Oehme, die mit großem pädagogischen Geschick unseren Schüler/innen nicht nur einen theoretischen Einblick in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie vermittelten, sondern ihnen darüber hinaus durch praktische Übungen wie z. B. an der CNC-Fräse zeigten, welche Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden gestellt werden. Die dabei vermittelten Erfolgserlebnisse motivierten die Schüler/innen so sehr, dass einige von ihnen nach ihren Aussagen eine Ausbildung im Bereich der Metall- und Elektroindustrie beginnen wollen. Die Berater äußerten sich sehr lobend über das gezeigte Interesse und den hohen Aufmerksamkeitsgrad der Schüler/innen trotz der hohen Anforderungen, die über einen Zeitraum von drei Stunden an sie gestellt wurden. Besonders lobten sie das Sozialverhalten der Schüler/innen untereinander, das besonders in der Kleingruppenarbeit deutlich wurde. Im nächsten Jahr wird das InfoMobil wieder bei uns zu Gast sein, wie mir Herr Oehme versicherte, denn : „Zur Gesamtschule Hennef kommen wir sehr gerne, weil wir immer auf großes Interesse bei den Schüler/innen treffen und sie sich zu benehmen wissen.“
(Georg Dahlberg)

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Der Musik Grundkurs 11 zu Besuch in der Kölner Philharmonie

Musikunterricht in der Oberstufe: Was macht man da eigentlich? – Neben dem obligatorischen Lesen musikphilosophischer Texte, dem analysieren und interpretieren von klassischen und modernen Werken, hängt vieles was im Musikunterricht möglich ist auch von der Kreativität und Spontaneität der Schüler/innen ab. 

Davon hat der jetzige Musik-Kurs allerdings einiges: Er hat nicht nur eigene Filmmusik zu einem Stummfilm komponiert und aufgeführt, sondern ließ sich auch sofort für ein Musikprojekt begeistern, in dessen Mittelpunkt der Besuch eines WDR-Jugendkonzertes in der Kölner Philharmonie stand.

Auf dem Programm standen u. a. das Klavierkonzert von Maurice Ravel für die linke Hand, sowie die „Sinfonischen Tänze“ von Sergei Rachmaninow. Im Musikunterricht beschäftigten sich die Schüler/innen nicht nur mit der Biographie und Musikphilosophie dieser Komponisten, sondern spielten Teile der Werke selbst.

Jetzt waren alle gespannt wie sich die „Sinfonischen Tänze“ von Rachmaninow live und von einem großen Orchester gespielt anhören würden.

Die meisten Schüler/innen hatten noch nie ein großes Sinfonieorchester live erlebt und waren noch nie in der Kölner Philharmonie.
Am 14.12. war es dann soweit! Vor dem Konzert war noch Zeit über den Weihnachtsmarkt am Dom zu bummeln: Eine bessere Einstimmung auf das romantische Konzertprogramm konnte es gar nicht geben! Um 18.45 Uhr betraten wir das eindrucksvolle Gebäude und den großen Konzersaal der Kölner Philharmonie und ab 19.00 Uhr begeisterten ca. 100 Musiker/innen 1800 Jugendliche. Fazit: Der Konzerbesuch war ein voller Erfolg, den es zu wiederholen gilt!
(Matthias Reinold)

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Dem Schicksal ein Gesicht gegeben

Acht Schüler/innen der Gesamtschule Hennef haben die Geschichte von 17 deportierten jüdischen Bürgern der Stadt Hennef aufgeklärt.

 Zusammen mit dem Hobby-Historiker Heinrich Kneip fanden sie in einer Kölner Dokumentation über die Verschleppung von Holocaust-Opfern in den Jahren 1938 bis 1945 die Namen von Hennefer Bürgern, die bisher in keiner Liste der Stadt aufgetaucht waren.

 

Das Projekt von Schüler/innen galt dem Holocaustgedenktag am 27. Januar 2007. Heinrich Kneip ist ein engagierter Bürger der Stadt Hennef, der gegen das Vergessen und Verdrängen unliebsamer politischer Geschehnisse aufbegehrt.

Kneip kam im Herbst 2006 an die Gesamtschule mit dem Wunsch, sich zusammen mit interessierten Schüler/innen mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Hennefs intensiver zu befassen. Die Hennefer Gesamtschule begeht jährlich den 27. Januar als Holocaustgedenktag. Der Hobby-Historiker Kneip wollte auf diese Weise die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach halten und der nachfolgenden Generation bewusst machen. Acht Schüler/innen der Klasse 9 b erklärten freiwillig ihre Mitarbeit an diesem Projekt: Lisa Bauer, Sarah Busch, Theresa Hummel, Carolina Nickel, Sandra Nüssgens, Max Plafky, Alexander Schreiber und Tim Schulte.

23 Unterrichtsstunden widmeten sie dem Thema „Deportation und Vernichtung der jüdischen Gemeinde Hennefs“. Ihre wichtigste Arbeitsgrundlage war ein erschienenes Buch von Dieter Corbach: „6.00 Uhr ab Messe Köln – Deutz. Deportationen 1938 – 1945.“ (Scriba-Verlag, 1999)

Intensive Diskussionen und akribisches Auswerten des Quellenmaterials führten zu einer bedeutsamen Entdeckung: 17 jüdische Bürger, die bislang in keiner Dokumentation der Stadt Hennef erwähnt sind, konnten ermittelt werden. Bisher waren in den Einwohnermeldelisten der Stadt Hennef 52 Namen jüdischer Bürger registriert, die in den KZs der Nazis ermordet wurden. Von den 17 neu entdeckten hatte die Stadt keine Kenntnis.

„Eigentlich hätten die Listen alle Namen enthalten müssen, es schien alles klar,“ so drückte Historiker Kneip seine Überraschung bei der Entdeckung der 17 Namen aus. Mit einem solchen Ergebnis hatte er nicht gerechnet. Sein Ziel, junge Menschen mit der politischen Vergangenheit ihres Landes zu konfrontieren, war ihm mehr als gelungen.

Die Schüler/innen beschlossen, ihre Ergebnisse bei einer Gedenkveranstaltung am Holocaustgedenktag anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie luden dazu am 26. Januar 2007 auch die Presse ins Rathaus der Stadt Hennef ein.

1)       Die Schüler/innen hatten zu einer öffentlichen Presseerklärung ins Rathaus der Stadt eingeladen

2)       Sie veranstalteten anschließend eine szenische Lesung mit dem Titel „Transport nach Minsk/Trostenez am 20.7.1942(VI)“ , in der sie letzte Aufzeichnungen aus Abschiedsbriefen deportierter Juden vorlasen

3)       Sie überreichten dem Bürgermeister einen Bürgerantrag. In diesem Antrag möchten die Schüler/innen die Vertreter der Stadt auffordern, den 17 bisher unerwähnten     ehemaligen jüdischen Mitbürger/innen einen Gedenkstein zu errichten, um an sie zu erinnern und ihnen eine Identität zu verleihen, 62 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges.

Für alle Beteiligten war das Projekt eine unvergessliche Erfahrung. Die Presseberichte und die positiven Reaktionen der Stadt bezüglich des Bürgerantrags zeigen, welche Wirkung von der Veranstaltung ausging und wie einzigartig die Schüler/innen das Projekt umgesetzt hatten.
(Hanne Thomas)

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„Mörderische“ Schatten und kreative Mode-Highlights

Ein spannender und kurzweiliger Abend mit Präsentationen der WPI-Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 6. und 8. Jahrgangs

Bis zum letzten Platz gefüllt war die Mensa am Abend des 05.03.07, als die beiden WPI -Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 8. und erstmalig auch des 6. Jahrgangs ihre Ergebnisse präsentierten.

 

Als Schattentheater zeigten die 6er in loser Folge kleine, selbst entwickelte Spielszenen, in denen sie effektvoll und witzig mit den illusionären Möglichkeiten dieser Theaterform spielten, so z.B. wenn aus einem überdimensioniert dicken Bauch schier unglaubliche Dinge hervorgezaubert werden, drei Kinder spurlos von der Leinwand verschwinden oder ein Zahnarzt mit riesigem „Werkzeug“ einen – ebenso gigantischen - Zahn zieht.

Auch der vielfach „mörderische“ Charakter der Szenen ergab sich im Unterricht spielerisch aus den Möglichkeiten des Schattentheaters und so wurde die Präsentation passend eingerahmt von zwei Choreographien zur Musik von „Pink Panther“ und „Miss Marple“. Das Publikum hatte seinen Spaß und spendete begeistert Applaus.

Die Schülerinnen des WPI- Kurses des 8. Jahrgangs, die sich im Rahmen des Comenius-Projektes mit möglichen Lebens- und Arbeitsformen einer zukünftigen Gesellschaft auseinandergesetzt hatten, zeigten Kreationen für verschiedene Jahreszeiten und Anlässe – allesamt gefertigt aus alternativen Materialien, die normalerweise im Alltagsleben als Müllsäcke, Putztücher, Einkaufstüten, Topfkratzer, Büroklammern, CDs oder Gartenhandschuhe ihr Dasein fristen. Sie erschienen in überraschenden Kombinationen untermalt von Sphärenklängen oder auch knallharten Techno-Beats in völlig neuem Licht. Durch eine erweiterte Bühnenkonstruktion stand den Schülerinnen ein echter Laufsteg für den „Catwalk“ zur Verfügung und bot dem Publikum die Möglichkeit die Kollektionen ausgiebig zu betrachten und die Präsentation „hautnah“ zu erleben, die geschickt und informativ von der Moderation einer Schülerin begleitet wurde.

Ein echter „Hingucker“ war die Abschlusspräsentation  einer  rein  weißen Kollektion  durch  alle Schülerinnen sowie die beiden Kurslehrerinnen Ulrike Biermann und Uschi Novotny-Schmandt.

Das Publikum bedankte sich nach gut zwei Stunden mit überwältigendem Applaus.

Die Modepräsentation wird noch einmal im Rahmen des Comenius-Treffens im Mai an unserer Schule zu sehen sein.

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COMENIUS: 

Vorbereitendes Treffen in Bukarest, Rumänien (09.01. – 13.01.07)

Comenius ist eine der vier tragenden Säulen des neuen Programms Lebenslanges Lernen der EU. An diesem Programm beabsichtigt unsere Schule zu Beginn des neuen Schuljahres mit einer multilateralen Schulpartnerschaft teilzunehmen.
Es handelt sich hierbei n i c h t  um einen Schüleraustausch im traditionellen Sinn; im Vordergrund steht der Austausch von Projektergebnissen, um den Schüler/innen einen Einblick in das Leben der Nachbarstaaten zu erlauben.

Dazu gehört auch, dass mindestens 12 Personen (Lehrpersonal sowie Schüler/innen) – sogenannte Mobilitäten – in einem Zeitraum von zwei Jahren mit finanzieller Unterstützung des Programms die jeweiligen Partnerschulen besuchen können.

Da an unserer Schule das alte Projekt „MEINE UMWELT UND ICH“ mit Ende des Schuljahres 2006/07 ausläuft, sind wir seit den Herbstferien bemüht, neue Schulpartnerschaften zu finden. Der Zulauf war gewaltig; mindestes 100 Schulen aus ganz Europa meldeten sich, um an einem neuen Projekt mitzuarbeiten.

Letztendlich trafen sich 7 Schulen aus 6 Ländern (England, Spanien, Italien, Polen, Rumänien und Deutschland) in Bukarest, Rumänien zu einem vorbereitenden Treffen. Hierzu hatte die rumänische Schule eingeladen. Drei weitere Schulen aus Frankreich, Litauen und der Türkei erklärten sich bereit mitzuarbeiten, bekamen allerdings von ihrer Nationalen Agentur keine Erlaubnis, an der Konferenz teilzunehmen. Von unserer Seite nahmen Ingrid Dietel und Uschi Novotny-Schmandt an dem Treffen teil.

 

Nach schon geleisteter Vorarbeit konnten sich dann alle Teilnehmer/innen auf die Thematik „OPEN A WINDOW TO EUROPE“ einigen und in Kleinarbeit wurden Unterthemen erarbeitet wie auch der entsprechende Antrag ausgefüllt.

Geprägt war die Konferenz von einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und der unglaublichen Gastfreundschaft der rumänischen Schule. Diese vermochte uns einen kleinen Einblick in das dortige Leben zu geben. Dazu gehörten auch die Teilnahme am Unterricht sowie eine Einführung in das rumänische Schulsystem.

Jetzt bleibt nur noch abzuwarten und zu hoffen, dass unser Projekt mit Beginn des Schuljahres 2007/08 von den entsprechenden Gremien befürwortet und auch bewilligt wird.
(Ingrid Dietel)

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EUROPA MACHT SCHULE: COMENIUS MEETS ERASMUS

Ziel des Programms ist es, den Gedanken des europäischen Austauschs lebendig werden zu lassen und für mehr Wissen übereinander zu sorgen. Der Weg dahin ist, deutschen Schüler/innen und Gaststudierenden aus ganz Europa eine Möglichkeit zum direkten Austausch zu geben.

In diesem Sinn besuchte eine niederländische Studentin, Dauphne Albers, unsere Schule um den Schüler/innen der 5a im Fach Hauswirtschaft einen Einblick in ihr Land sowie typisch holländische Gerichte zu geben.

Hier Dauphne Albers Bericht:

„Ich war vier Mal an der Schule. Beim ersten Mal habe ich nur während des Unterrichts hospitiert, um zu sehen, wie ich mich auf den Unterricht einstellen kann. Frau Dietel unterrichtet diese Gruppe in Hauswirtschaft, so dass sich mir die Möglichkeit bot, den Schüler/innen typisch holländische Gerichte vorzustellen.

Wir bereiteten einen Möhreneintopf, backten Apfeltaschen und kochten Gemüsesuppe. Ich dachte, dass dies typisch holländische Gerichte waren, musste jedoch feststellen, dass es dies auch alles in Deutschland gibt. Dennoch machte es sehr viel Spaß, mit den Kindern zu kochen.

Abgesehen davon stellten mir die Kinder im theoretischen Teil viele Fragen zu den Niederlanden, z.B.: Warum ist orange die Farbe der Niederlande? (Antwort: Der Name stammt von dem Gründer der Niederlande, Willem van Oranje). Es wurden viele Fragen zum holländischen Schulsystem gestellt, doch hier hatte ich Probleme, dies altersgerecht zu erklären. Ich hatte sehr viel Freude an dieser Arbeit;  ich konnte meine Kenntnisse über das deutsche Schulsystem - insbesondere das  der Gesamtschule – erweitern und zudem meine Deutschkenntnisse verbessern. Ich habe auch das Gefühl, dass die Schüler/innen viel Spaß bei der Arbeit hatten und zudem einen Einblick in ihre so nahen Nachbarn gewinnen konnten. Froh waren sie natürlich auch über die Anzahl der praktischen Stunden ohne die ansonsten übliche Theorie.“  (Ingrid Dietel, Dauphne Albers)

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Zweiwöchiges Betriebspraktikum der Jahrgangsstufe 12

Welcher Beruf ist der richtige für mich?

Mit dieser zentralen Frage hat sich wohl jeder schon einmal auseinandergesetzt. Produktdesigner/in, Lehrer/in, Betriebswirt/in oder Informatiker/in? In der heutigen Zeit ist die Berufswahl für die Schüler/innen nicht gerade einfacher geworden. Im Schuljahr 2006/07 hatten sie die Gelegenheit vom 15.01.-26.01.07 den vielleicht passenden beruflichen Weg für sich zu finden. Die Betriebe erklärten sich gerne bereit, die Schüler/innen aufzunehmen. Während des Praktikums wurden sie von Ihren Tutoren/innen begleitet. Für Einige war nach diesen zwei Wochen klar, das  z. B. der Beruf im Hotelfach oder der Erzieher/in nicht der Richtige ist, während andere über das Praktikum eine Ausbildungsstelle bekommen haben, die sie nach Abschluss der 12. Jahrgangsstufe beginnen werden.
(Nina Essen)

Mein Praktikumsbericht

Ins „rechte Licht rücken“, darum ist der Fotograf nicht nur bei seinen Modellen bemüht, sondern heutzutage wird es auch immer wichtiger sich als Dienstleister von der Konkurrenz abzuheben.

Dazu tragen nicht nur gute Angebote und moderne Präsentation bei, viel wichtiger ist der freundliche Umgang mit den Kunden. Besonders in kleineren Geschäften sind Stammkunden wichtig, die aufgrund des zuvorkommenden Services immer wieder gerne die Dienste in Anspruch nehmen. Zu dieser Erkenntnis kam ich während meines zweiwöchigen Praktikums im Fotofachgeschäft „lifephotostore“ in Siegburg.

Dort gewann ich einen Einblick in den Beschäftigungsbereich eines Fotografen. Außer der Möglichkeit sich selbständig zu machen kann der Fotograf auch in den Bereichen Presse, Werbung und Wissenschaft arbeiten, wobei er dann bei Zeitungen und Verlagen bzw. bei Werbe- und Medienagenturen  angestellt ist. In diesem Fall hat sich der Fotograf jedoch auf Portrait- und Eventfotografie spezialisiert. So macht er nach vereinbarten Terminen außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeit Fotoserien zu den Themen Paare, Kinder und Erotik, fotografiert jedoch auch außerhalb Events wie Hochzeiten, Geburtstage und Messen. Die Bilder werden später am Computer nachbearbeitet, wobei die Beratung der Kunden eine wichtige Rolle spielt. Weiterhin werden im Laden, der innerhalb der Woche durchgehend von 9:00 Uhr morgens bis 19:00 Uhr abends geöffnet hat und samstags von 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr, auch noch andere Dienste angeboten. So kann man in dem Geschäft Bilderrahmen, Passepartouts, Postkarten und Fotozubehör erwerben. Zudem werden Filme und Datenträger für digitale Bilder entgegengenommen, um diese von einem Labor entwickeln zu lassen. Eine wichtige Einnahmequelle ist auch das Anfertigen von Pass- und Bewerbungsfotos, die an Ort und Stelle innerhalb weniger Minuten ausgedruckt werden können.

Als Fotograf steht man ständig im Kontakt mit den Kunden um dessen Zufriedenheit zu gewährleisten. So ist es selbstverständlich eine Voraussetzung Spaß im Umgang mit Menschen und moderner Technik zu haben. Außerdem sollte man kreativ sein und eine gute Beobachtungsgabe haben, damit Personen vorteilhaft und ihrem Charakter entsprechend in einem Bild „verewigt“ werden. Bei aller Freude am Ausleben der eigenen künstlerischen Fähigkeiten darf eine korrekte Anwendung verschiedenster Techniken aber nicht außer Acht gelassen werden. Die Ausbildung zum Fotografen dauert 3 Jahre und findet in einem Betrieb und in der Berufsschule statt. Dabei werden unter anderem Inhalte wie Planung und Durchführung, Aus- und Weiterverarbeitung des Materials sowie Umgang mit verschiedenen Techniken vermittelt. Nach der Ausbildung sind Weiterbildungen z. B. zum Beruf des Fototechnikers oder des Mediengestalters möglich. Statt einer Ausbildung kann jedoch auch ein Studium im Bereich der bildenden Künste gewählt werden. Dieses erfolgt an Kunst- und Fachhochschulen aber auch an einigen Universitäten. Voraussetzung für das Studium ist neben der Hochschulreife auch ein Nachweis der künstlerischen Fähigkeiten in Form einer Mappe mit eigenen Arbeiten, Klausuren sowie ein Auswahlgespräch. Das Studium dauert je nach Abschluss acht Semester. Hier werden nicht nur technische Aspekte vermittelt sondern auch kunsttheoretische und kunsthistorische Hintergründe.

Mir hat das Praktikum gut gefallen, ich habe viele Erfahrungen im Umgang mit Kunden gemacht und ich konnte selbständig arbeiten. So durfte ich nach kurzer Erläuterung Kopien anfertigen und Filme oder digitale Datenträger annehmen, welche dann im Labor entwickelt wurden. Außerdem hatte ich die Möglichkeit am Computer zu arbeiten und mich dort in der Nachbearbeitung von Bildern bzw. in der Weiterverarbeitung von Bildern in Form eines Fotobuches zu versuchen. Für mich war dieses Praktikum besonders lehrreich, da meine Betreuer sich Zeit genommen haben Dinge zu erklären und ich sie selbst ausprobieren konnte. So fertigte ich ein Passepartout an einer speziellen Schneidemaschine an und versuchte mich in der Anfertigung eines angepassten Glases für einen Bilderrahmen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen/innen machte mir deutlich, dass ich später gerne in einem Team arbeiten möchte. Abschließend kann ich zu meinem Praktikum sagen, dass es meinen Erfahrungsschatz bereichert hat. Ich habe nicht nur etwas zum Thema Fotografie gelernt sondern auch einen Einblick in den Betrieb eines Dienstleisters bekommen. Auch die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg/innen hat mit viel Spaß bereitet und so kann ich ein Praktikum in diesem Betrieb nur empfehlen.

Mein Praktikum an der Design Akademie Ecosign, Köln

Interessante Einblicke in ökologisches Design und Ausblicke auf eine menschen- und umweltfreundliche Zukunft

Köln: In der Nähe vom Neumarkt befindet sich die private Designakademie Ecosign, in der ich vom 15. - 26.01.07 mein Praktikum absolvierte.

  Nicht nur für mich ist die nächste Woche aufregend. Auch für die Schüler/innen und Dozent/innen der Akademie sind die nächsten sechs Tage etwas Besonderes. Die Privatschule nimmt zum wiederholten Male an der Design-Veranstaltung ,,PASSAGEN´“ teil (parallel zur Möbelmesse Köln). Die Ecosign stellt in diesem Rahmen Arbeiten der Student/innen aus. Ob Produkt- oder Kommunikationsdesign, der Ecosign ist es wichtig an dem Projekt teilzunehmen und so ihr Konzept vermitteln zu können. Ihr ist es wichtig, vor allem nachhaltig und umweltfreundlich zu arbeiten: ,, Design soll Verantwortung zeigen“. Außerdem hat die Akademie einen hohen sozialpolitischen Anspruch. In der Ausstellung finden sich sowohl kulturübergreifende Plakate als auch Einkaufstaschen mit politischen Aussagen wie z.B.: ,,Jesus loves Darwin.“ Auch ein selbst entwickeltes Spiel mit dem Namen Scope ist darunter, in dem es darum geht, mit erneuerbaren Energien zu wirtschaften. Die Attraktion für die Besucher ist eine Badewanne umfunktioniert zu einer Sitzgelegenheit - eine Duschwanne dient als Tisch.

Alle Bewerber/innen die an der Ecosign anfangen möchten müssen 18 Jahre alt sein. Erforderlich ist außerdem eine Hoch- bzw. Fachhochschulreife. Nach einem persönlichen Gespräch wird entschieden, ob eine Annahme sinnvoll ist. Auch ein kleiner Test muss absolviert werden. Eine Mappenabgabe muss nicht erfolgen - damit will die Ecosign auch denjenigen eine Chance geben, die noch wenige Erfahrungen im Bereich Design gesammelt haben. Bei dem persönlichen Gespräch wird darauf geachtet, ob die Person offen ist im Umgang mit anderen, ob er oder sie engagiert und kreativ ist.

Im Vorbereitungssemester haben die Auszubildenden dann die Chance sich zu beweisen. Zusammen mit dem ersten Semester bildet dieses Orientierungssemester die Grundausbildung. Das zweite und dritte Semester stellt den ersten Teil des Hauptstudiums dar. Dieser ist inhaltlich in die Themen Produktdesign und Kommunikations- und Industriedesign gegliedert. Fächer wie: Papierherstellung, Typographie, Designgeschichte, Zeichnen, Kolloquium, Produktgestaltung, Philosophiegeschichte, Ökologie, Design und Kunstgeschichte werden in dieser Zeit unterrichtet.

Das vierte, fünfte und sechste Semester stellt den zweiten Teil des Hauptstudiums dar. Die Themenbereiche werden nun etwas spezifischer. Unter Kommunikationsdesign fällt nun Grafik- und Mediendesign also auch Foto- und Filmdesign und Illustration. Unter Produktdesign fällt Objekt- und Verpackungsdesign. Neue Fächer kommen dazu: Marketing, Englischkurse, Betriebswirtschaftslehre, Ökologie und Ökonomie. Außerdem müssen Wahlfächer bestimmt werden, wie z. B. Zeichentrickfilm, Schmuckdesign oder Buchgestaltung. Dies sind nur einige Beispiele des wirklich vielfältigen Angebotes. Den Auszubildenden stehen außer den Unterrichtsräumen ein Fotolabor, ein Computerraum, eine Werkstatt und eine Fachbuchsammlung zur Verfügung.
Den Abschluss bildet das 7. Semester in dem die Abschlussarbeit angefertigt wird.

Geht alles gut, erhält man den Abschluss als Diplom- Designer/in.

Viele Auszubildende haben sich bereits während des Studiums Kunden gesucht, um sich die Studiengebühren von 2100 € pro Jahr leisten zu können. Aus diesem Grund machen sich über die Hälfte der Diplom-Designer/innen nach dem erfolgreichen Studium selbstständig. „Man muss gut sein, dann findet man auch relativ schnell einen Job.“ Momentan sind an der Akademie 200 - 230 Auszubildende eingeschrieben. Zum Sommersemester werden 20, im Wintersemester 40 neue Auszubildende angenommen. 

Diese Woche freue ich mich darauf einige Abschlusspräsentationen von Student/innen miterleben zu können. Da zurzeit keine Kurse stattfinden, lausche ich Präsentationen zum Thema Biotik (Biologie und Technik), Typographie und ,,grünem“ Strom, sehe mir Plakate an und staune über individuell gestaltete Stühle.

Besonders interessant finde ich eine Präsentation zum Thema politische Objekte, in der eine Pfandangel entworfen wurde, die in einem Projekt mit Obdachlosen aus Köln selbst gebaut werden soll. Toll finde ich auch die Idee, Menschen über einen Automaten in der Stadt Fragen an ihre Mitmenschen stellen zu lassen. Diese sollen dann z. B. in U- Bahnen ausgestrahlt werden und könnten Anregung zu einem Gespräch sein.

Schon mal nach dem Zähneputzen O- Saft getrunken?

Wieder bin ich begeistert von den Ideen und Konzepten der Student/innen In dieser Woche finden auch die so genannten „Onedays“ statt. Die Student/innen haben einen Tag Zeit, ein bestimmtes Thema zu bearbeiten. In meinem Fall lautet die Aufgabe, ein Kinderbuchcover zu entwerfen: ,, Warum Schokolade gesund ist“. Auch hierzu wurden sehr schöne Ideen vorgestellt, wie etwa die Geschichte der fetten Schoko-Schnecke, die sich, weil sie so viel Schokolade gegessen hat, nicht mehr bewegen – und infolgedessen auch nicht mehr überfahren werden konnte.

Ich fühle mich in der Ecosign sehr wohl. Die Atmosphäre ist freundlich und fast familiär, die Leute offen und hilfsbereit. Die Student/innen haben gute und interessante Ideen und sind sehr motiviert. Besonders schön finde ich, dass durch die Arbeit, die dort gemacht wird, unsere Welt ein Stück weit verbessert werden kann, besonders im Hinblick auf die Klimaerwärmung und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Ich stimme dem Konzept der Ecosign zu: Durch Design kann eine zukunftsfähige Entwicklung unterstützt werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, später als Auszubildende die Ecosign zu besuchen. Das Praktikum hat mir einige Inhalte vermittelt zu verschiedenen Themen im Bereich Design. Besonders interessiert mich der Beruf der Kommunikationsdesignerin, von dem ich mir vorstellen könnte, ihn später auszuüben.

Gleichzeitig hat mir mein Praktikum noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich für die Umwelt, in der man schließlich selbst lebt, einzusetzen. Über meine Schule und insbesondere im Fach Kunst, welches ich als Leistungskurs belege, werden sicherlich einige Inhalte z. B. zum Thema Kunstgeschichte vermittelt, die in diesem Studium hilfreich sein können. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Tolle Akademie! Ökologisches Design ist halt doch mehr als selbst gestrickte Pullover aus Hanf oder Jutetaschen!
(Janna Trambacz, Klasse 12)

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Frankreichaustausch: Gäste aus Sartilly begeistert von rheinischen Bräuchen

Unser Frankreichaustausch geht mittlerweile in die dritte Runde. Vom 15. bis 21. Dezember 2006 besuchten uns elf Schüler/innen des Collège Anatole France in Sartilly, begleitet von ihren Lehrer/innen Dominique Lauranson und Romain Neveu.

Den landeskundlichen Schwerpunkt des Aufenthaltes bildeten diesmal die deutschen Weihnachtsbräuche. So erkundeten die französischen Gäste begeistert die in Frankreich wenig verbreiteten Weihnachtsmärkte in Köln und Bonn, nachdem das Pflichtprogramm der Ausflüge wie Dombesichtigung und Führung durch die Altstadt bzw. Besuch des Hauses der Geschichte erfolgreich beendet waren. Besonders gut gefiel ihnen auch der mittelalterliche Markt in Siegburg.

Für das Abschiedfest bereiteten die Austauschpartner gemeinsam deutsche und französische Gerichte vor, die sich zu einem reichhaltigen Büffet zusammenfügten. Während des kleinen Rahmenprogramms trugen sie neben einigen Sketchen die morgens mit Maria Becker-Just einstudierten Weihnachtslieder in beiden Sprachen vor. Zur Überraschung der Eltern hatte die Gruppe auch eine kleine Huldigung an den rheinischen Karneval parat und sang als letztes Lied "Mir losse de Dom in Kölle": Die gesangsmäßige Unterstützung durch die Zuschauer sowie donnernder Schlussapplaus waren ihnen sicher.

Um Musik ging es auch in der Gesprächsrunde zwischen den Kursteilnehmer/innen des Französisch-Grundkurses 11 von Andrea Thomas und den französischen Gästen, die in Kurzreferaten ihre Lieblingsinterpreten mit einem Liedbeispiel vorstellten und anschließend über die aktuelle französische Musik – zur Zeit Reihenthema des Oberstufenkurses – diskutierten.
Die Austauschwoche verging – wie immer – viel zu schnell. Das Programm war breit gefächert, so dass unsere Gäste trotz der kurzen Zeit einige Besonderheiten der Region kennen lernen und viele neue Eindrücke mitnehmen konnten.
Über die Rückkehr berichtete ihre Deutschlehrerin, Frau Bertaud: "Die Schüler/innen strahlten und waren überglücklich über ihren Aufenthalt, ein breites Lächeln auf den Lippen und ein Funkeln in den Augen. Sie hatten alle ein kleines Geschenk in der Hand, um mir zu danken und mich darüber hinwegzutrösten, dass ich nicht hatte mitfahren können. Ich war überaus gerührt und freute mich über die lobenden Berichte meiner Schüler/innen und Kolleg/innen über den Austausch mit der Gesamtschule Hennef!"
Langsam rückt auch unser Gegenbesuch näher. Die Fahrkarten sind bereits gekauft und die Gruppe freut sich darauf, vom 9. bis 16. Mai 2007 ihre neuen Freunde wieder zu sehen und die Normandie zu erkunden.
(Andrea Thomas)

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Besuch der Klasse 8E im EL-DE-Haus in Köln

„Wenn niemand mehr an dich denkt: Deine Mutter denkt an dich“ (Mauerinschrift eines Häftlings)

Am 26. Januar war der diesjährige Projekttag der Schule zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus.
Aus diesem Anlass besuchte die Klasse 8 E zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Isabel Weinitz und Ingrid Dietel das EL-DE-Haus in Köln (benannt nach den Initialen seines Erbauers (E)Leopold D(E)ahmen.

In diesem Haus hatte in den Jahren 1935 – 1945 die Gestapo ihren Sitz für den Kölner Bereich. Es wurde ermittelt, verhört, gefoltert und gemordet.

Heute ist es eine Dokumentations- und Gedenkstätte für die Opfer.

Bei unserer Führung durch die Ausstellung des Hauses stand die damalige Jugend im Mittelpunkt.

Sowohl Jungen als auch Mädchen waren streng organisiert in der Hitlerjugend. Für heutige Jugendliche ist es kaum vorstellbar, dass ihr Tagesablauf, ihre Freizeit, ihr Denken komplett vorgeschrieben wurde und das Widerstand dagegen die größte Gefahr bedeutete.

Auch ein damaliger Jugendlicher aus Köln musste diese Erfahrung machen. Seine Mauerinschrift in einer der Zellen, die sich noch unverändert als Gedenkstätte im Keller befinden, lässt erahnen, welche Verzweiflung in diesem Keller geherrscht haben muss: „Wenn niemand mehr an dich denkt: deine Mutter denkt an dich!“

Seine Mutter kam jeden Tag zum Luftloch der Zelle um ihn zu trösten, bis die Wächter sie verjagten.

Bis zu 20 Gefangene wurden in den nur wenige Quadratmeter großen Zellen zusammengepfercht. Sie bekamen kaum etwas zu essen und wurden stundenlang gefoltert.
Viele Inschriften an den Wänden erinnern an dieses Martyrium.
(Isabel Weinitz)

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Schulden machen ist nicht schwer, sie zu tilgen dagegen sehr!

Präventive Schuldnerberatung im 9 .und 10. Jahrgang

„Das ist doch vollkommen uncool!“ Diesen Satz kennen alle Schüler/innen zu genüge. Das Top-Handy, der geilste MP3-Player, das neueste Computerspiel, die trendigen Markenklamotten, der erste Motorroller und später das Auto gehören deshalb zu den größten Verlockungen, die vielen Jugendlichen den Weg in Richtung Schuldenberg weisen. Will man dann auch noch seiner Freundin oder seinem Freund imponieren, sich großzügig zeigen und ins Kino einladen, obwohl das monatliche Taschengeld-Budget längst überschritten ist, muss man entweder das Sparbuch plündern und wenn das Ersparte nicht mehr ausreicht, seine Freunde anschnorren. „Ehrlich, du bekommst das Geld auch nächste Woche zurück!“ Und da man ja viele Freunde hat, wachsen den Kindern und Jugendlichen die Schulden schneller über den Kopf, als sie gedacht haben. Zuerst verlieren sie den Überblick und dann ihre Freunde. Das, was ihnen ganz sicher bleibt, sind die Schulden.

Landes-Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg ist zufrieden mit der ersten Bilanz der Initiative „Netzwerk Finanzkompetenz“. Weil bereits 12 % aus der Altersgruppe der 13-17 Jährigen mit durchschnittlich 370 € innerhalb der Familie oder bei Freunden verschuldet sind, so Uhlenberg, müsse für diese Altersgruppe die Aufklärungsarbeit intensiviert werden.

Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts übernahm diese Aufgabe Beate Luckey als Schuldnerberaterin im Auftrag der SKM (Katholischer Verein für Soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis). Sie klärte die Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs in einem jeweils zweistündigen Unterricht im Klassenverband auf, wie schnell sie als Jugendliche in die Schuldenfalle stolpern können auch wenn sie nur bedingt geschäftsfähig sind. Natürlich zeigte sie ihnen auch auf, welche Hilfestellungen in Zusammenarbeit mit Schuldner- und Verbraucherberatungen angeboten werden, um einen entstandenen Schuldenberg wieder abzubauen, wenn das eigentlich Vermeidliche dennoch passieren sollte. Das könne oft Jahre dauern und sei meist nur mit sehr starken finanziellen Einschnitten verbunden, die man keinem Jugendlichen wünsche, der eigentlich seine Zukunft planvoll und schuldenfrei gestalten solle. Der beste Schutz vor der Schuldenfalle sei es, so der Rat von Beate Luckey, erst gar keine Schulden zu machen, sich lieber ein Ziel zu setzen, darauf hin zu sparen und sich vorübergehend etwas einzuschränken. Dazu zu stehen, imponiere bestimmt auch dem Freund und der Freundin mehr, als eine Einladung zum Kinobesuch auf Kredit.

Damit unsere Schüler/innen den Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben ihres Taschengelds behalten, führen sie im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts in diesem Schuljahr einen Taschengeldplaner*, der ihnen neben interessanten Adressen u. a. auch Tipps vermittelt, wie sie z. B. schlauer einkaufen und ihr Taschengeld ein bisschen aufbessern können. Auch ein Budgetkompass* unterstützt sie dabei, ihre Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht zu halten, um die finanziellen Herausforderungen im Alltag zu meistern.

Ein moderner Wirtschaftsunterricht bereitet auf das Leben vor, denn finanzielle Bildung und wirtschaftliche Kompetenzen sind die Grundlagen für eine nachhaltige Lebensplanung, bei der auch die Interessen der zukünftigen Generationen berücksichtigt werden müssen*.

*vgl. „Taschengeldplaner“ und „Budgetkompass für Jugendliche“ der Sparkassen-Finanzgruppe
(Georg Dahlberg)

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Sichere Elfmeterschützinnen! - 

Die Mädchen der Klasse 6 B gewinnen das schulinterne Mädchenfußballturnier

Beim 4. Mädchenfußballturnier der Jahrgangsstufen 5 – 7 konnte sich in diesem Jahr die Mannschaft der Klasse 6 B durchsetzen. Dabei gewannen die Mädchen der Klasse 6 B zunächst denkbar knapp das Halbfinale gegen die Parallelklasse aus 6 F mit 1:0 nach Elfmeterschießen. Im Endspiel konnten sie dann ebenfalls mit 3: 1 n. E. die Mannschaft der Klasse 7 F bezwingen. Das Spiel um Platz drei konnte die Klasse 6 F gegen die klasse 6 B für sich entscheiden.

 

Hier das Endergebnis des diesjährigen Mädchenfußballturniers: 

Platzierung

    Klasse

  1. Platz

       6 B

  1. Platz

       7 F

  1. Platz

       6 F

  1. Platz

       6 C

  1. Platz

       7 B

  1. Platz

       5 C/A

  1. Platz

       5 A

  1. Platz

       5 E

Für die Unterstützung bei der Durchführung des Turniers möchte ich mich herzlich bei den Schiedsrichterinnen Mercedes und Patricia Naujoks, Corinna Gustmann und bei dem Organisationsteam  Sandra Wulke, Nicole Dreckmann und Merve Muslu bedanken.
(Peter Claßen)

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Streitschlichter trainierten das Lösen von Konflikten 

Zweitägiges Intensivseminar als außerschulische Fortbildung

„Konflikte sind wie zu viel Salz in der Suppe! Wenn die beteiligten Köche gemeinsam die versalzene Suppe auslöffeln, soll heißen, sie aus ihren Erfahrungen lernen, und sich dann über die Rezeptur einigen, wird ihnen ihre nächste Suppe sicherlich besser schmecken.“ (Hans I. Schubeck, 1952)

  Verantwortung für Konfliktlösungen in der Gesamtschule Hennef übernehmen wollen 22 Schüler/innen, die sich bei ihrer WP II-Wahl im 9. Jahrgang für das Fach „Mediation“ entschieden haben. Die positiven Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere Schlichter/innen sehr verantwortungsvoll mit ihrer Aufgabe umgehen. Unsere ausgebildeten Streitschlichter/innen erzählen, dass sie insgesamt ein anderes Bewusstsein für das Streiten entwickelt haben und sich seitdem besser in der Lage sehen, Streitigkeiten auch im außerschulischen Bereich zu lösen.

Die Schüler/innen beurteilen die Hilfe durch die Streitschlichter/innen als hilfreich und nicht als Strafe. Sie gehen in der Regel positiv damit um, weil sie im Falle von auftretenden Schwierigkeiten nicht allein gelassen werden. Wird mit Hilfe der Streitschlichter/innen dann eine Einigung zwischen den Kontrahenten erzielt, gehen sie meist beruhigt wieder in die Klasse zurück und können wieder am Unterricht teilnehmen. Es passiert selten, dass ehemalige Kontrahenten, die zusammen einen Konflikt erfolgreich gelöst haben, noch einmal in einen schweren Streit geraten. (vgl. www.learn-line.de)

Um diese Schlichtungsgespräche intensiv trainieren zu können, zogen sich die 22 Schüler/innen im Januar zwei Tage in eine Bonner Jugendherberge zurück und übten dort unter Mitwirkung unserer Sozialpädagogin Sabine Wehn das modellhaft in interaktiven Rollenspielen, was sie später in der Realität erfolgreich anwenden wollen. Alle waren begeistert bei der Sache, scheuten keine Mühen und investierten neben ihrer wertvollen Freizeit auch eigenes Taschengeld, was sich dank des Fördervereins in einem erträglichen Rahmen hielt. Natürlich kam der Spaßfaktor an beiden Tagen nicht zu kurz, denn was Spaß macht, motiviert auch zum Weitermachen.

Den orkanartigen Sturm „Kyrill“, der in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 draußen tobte, bekamen wir dabei nur am Rande mit, denn was für ein Ereignis ist schon ein Orkan, wenn man sich dagegen auf einer Traumreise in wunderschöne Traumwelten begeben, dabei sogar den Heimatplaneten Erde verlassen und ihn von außen betrachten kann. J

Dass sich zukünftige Streitereien zwischen Schüler/innen in der Gesamtschule nicht zu einem Sturm oder sogar zu einem Orkan entwickeln, dafür wollen sich die 22 Schüler/innen einsetzen, wenn sie ihre Ausbildung am Ende des Schuljahres erfolgreich abgeschlossen haben. Wünschen wir ihnen dazu viel Erfolg und Ausdauer!
(Georg Dahlberg)

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Tintenherz" begeistert die 5E

Am 1. Februar dieses Jahres machte sich die Klasse  5 E zu einem Ausflug in das Musical "Tintenherz" auf, das zurzeit im Jungen Theater Bonn gespielt wird.

 

Viele Schüler/innen aus der Klasse hatten den gleichnamigen Roman von Cornelia Funke gelesen und waren nun gespannt, wie dieser seitenstarke Welterfolg auf der Bühne umgesetzt wird. In den Zeitungen hatte das Stück bereits sehr gute Kritiken bekommen.

In der Geschichte geht es um die zwölfjährige Meggie und ihren Vater Mo, der Sachen aus Büchern „herauslesen“ kann, z.B. Elfen, Gold oder Diamanten. Er besitzt ein sehr wertvolles Buch mit dem Titel "Tintenherz", das ihm ein dunkler Mann namens Capricorn  mit   Gewalt  wegnehmen  will, um seinen

alten Freund, den Schatten, „herauslesen“ zu lassen und mit seiner Hilfe Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Zusammenhänge dieser rätselhaften Geschichte erfährt Meggie erst nach und nach. Auf der Flucht vor Capricorn und seinen Männer muss sie mit ihrem Vater und ihrer Tante Elinor vielen Gefahren trotzen bis Capricorn schließlich durch einen Trick des zur Hilfe gerufenen Autors von "Tintenherz" besiegt werden kann.

Als wir unsere Plätze im Saal eingenommen hatten, ging eine atemberaubende Vorstellung los, die uns in ihren Bann zog. Die Darsteller warfen sich in der Jahrmarktszene gegenseitig brennende Fackeln zu und später flogen leuchtende Tücher über die abgedunkelte Bühne. Auch die Lieder haben uns sehr gut gefallen und zum Mitklatschen angeregt. Voller Begeisterung verließen wir das Theater nach dieser gelungenen Vorstellung.

Im Anschluss gingen wir noch auf einen Spielplatz, um uns auszutoben. Nach ungefähr 30 Minuten sahen wir die – nun abgeschminkten – Darsteller von Meggie, Farid und Merlin, die auf dem Weg zur Schule waren. Diese Chance nutzten wir: Mit Zettel und Stift bewaffnet liefen wir hinter ihnen her und hatten Erfolg. Sie nahmen sich Zeit, uns Autogramme zu geben und unsere Fragen zu beantworten. Danach gingen wir zu unserem Zug, der uns nach Hause brachte. Auch die anderen Klassen des fünften Jahrgangs haben mittlerweile eine Vorstellung von "Tintenherz" besucht und waren genauso begeistert wie wir.
(Moritz Helbing, Max Rödiger; Andrea Thomas)

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NS-Opfer-Gedenktag: Schindlers Liste

Schüler/innen des 9. Jahrgangs schauten sich mit ihren Lehrern am Freitag, den 26. Januar 2007 im Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus gemeinsam im Hennefer Kurtheater den Film „Schindlers Liste“ an und äußerten sich anschließend: Eindrücke, die Spuren hinterließen und Fragen aufwarfen:
Der Film hat mich innerlich sehr aufgewühlt hat. Ich war fassungslos über diese Brutalität und Gewalt, die man den Juden angetan hat.

Warum mussten so viele Menschen sterben?

Man kann vor der Vergangenheit nicht weglaufen, wir müssen dazu stehen

Ich bin von dem Film „Schindlers Liste sehr beeindruckt. Es ist erschreckend, wie viele Leute wirklich an dem Krieg und dem Foltern beteiligt waren und dass sich die Menschen untereinander so behandelt haben, obwohl sie doch eigentlich alle gleich sind. Ich habe während des Films oft gedacht: Wie kann eine Gruppe von Menschen eine anderen Gruppe, die gar keine Chance hat sich zu wehren, so diskriminieren und unterdrücken und sogar ermorden. Das ist mir unbegreiflich.

Ich finde es wichtig diesen Film einmal gesehen zu haben, da er ein Stück deutsche Geschichte präsentiert.

Oskar Schindler ist definitiv ein Held für mich, weil er in einer Zeit, in der es lebensgefährlich war, Juden oder auch Behinderte vor dem sicheren Tod zu retten, den Mut aufbrachte, genau das zu tun.

Die Szene so ziemlich am Ende des Films, in der Schindler sich unter Tränen Vorwürfe machte, dass er mehr Juden hätte retten können, hat mich sehr traurig gemacht. In dieser Szene, muss ich zugeben, habe ich doch einige Tränen vergossen. Als in dem Film die ganze Zeit Juden erschossen wurden, hatte ich ehrlich überlegt, aus dem Kino zu gehen, denn ich konnte mir das nicht weiter mit ansehen. Stattdessen habe ich meine Hände vor die Augen gehalten.

   

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein derartiger Holocaust wie damals, heute bzw. morgen noch einmal möglich wird. Denn wir alle wissen, im Gegensatz zu vielen Menschen damals, was mit den Juden wirklich geschehen ist.

Jeder hat heute in Deutschland das Recht auf eine eigene Meinung und muss sich nicht die Meinung anderer aufzwingen lassen. Zudem engagieren sich heutzutage viele Menschen gegen Rassismus und setzen sich für Behinderte ein.

In der heutigen Zeit bleibt kaum noch ein Verbrechen vor den Medien verborgen und so wird es wohl kaum möglich sein, solch unmenschliche Taten vor der Bevölkerung geheim zu halten oder herunterzuspielen, wie es früher möglich war.
Die Szene, in der ein alter jüdischer Mann erschossen wurde, weil er mit nur einem Arm angeblich keine gute Arbeitskraft war, hat mich sehr schockiert. Es hat mich erschrocken, mit welch einer Kaltschnäuzigkeit die NSDAP gegen die Juden vorgegangen ist.
Ich finde es einfach nur unglaublich, dass nur ein einziger Mann 1100 Menschen vor dem sicheren Tod retten konnte.

Obwohl man glaubt, Oskar Schindler sei auf der Seite der „Nazis“, rettet er dann doch so viele jüdische Menschen, die Hitler so verachtete. 

So ein Holocaust, wie er damals stattgefunden hat, ist auch in Zukunft nicht auszuschließen, wenn nochmals so viele Menschen auf eine Person wie Hitler vertrauen. Das kann man nur zu verhindern versuchen, indem man früh genug den Mund aufmacht und nicht wegguckt, wenn Unrecht geschieht.

Der Film wirkt sehr real und ich glaube, dass sich die Geschichte wirklich genau so zugetragen hat.
Oskar Schindler ist für mich ein Held, da er alles, selbst sein eigenes Leben, aufs Spiel setzt, um den Juden zu helfen. Das ist wahre Stärke!

Es gibt leider immer noch unbelehrbare Nationalsozialisten, doch hoffe ich, dass die Mehrheit der Menschen aus der Geschichte gelernt hat. Wir Deutschen wissen nun, dass es falsch war, was Hitler und die Nazis mit den Juden gemacht haben. Deshalb sollten wir jede Form von Rassendiskriminierung ablehnen und dagegen protestieren.

Schindler ist für mich kein Held, weil er die Juden als günstige Arbeiter ausgenutzt hat, um viel Geld zu verdienen. Dass er später sein Leben für die Juden aufs Spiel gesetzt hat, weil er ein schlechtes Gewissen hatte, macht ihn noch nicht zu einem Helden. Das haben andere auch gemacht.

Mich hat der Film sehr traurig gemacht. Ich konnte kaum glauben, was die Nazis den Juden angetan haben, wie viele Leben sie zerstört haben und das auf so grausame Weise. Ich verspüre Ekel gegen die Nazis und gegen Hitler und Zorn gegen Menschen, die immer noch über bestimmte Witze lachen können. So etwas finde ich sehr geschmacklos und verabscheuungswürdig.

Ich persönlich hoffe, dass so etwas wie die Judenverfolgung nie wieder vorkommen wird, da Europa jetzt als EU besteht und die Länder sich untereinander gut verstehen. Allerdings bin ich davon noch nicht ganz überzeugt, da es offensichtlich immer noch viele Nazis gibt, die es einfach nicht begreifen und wahrhaben wollen, was damals passiert ist.

Die ganze ,,Hitler Geschichte´´ ist zwar wirklich passiert, aber das ist schon so lange her. Für jemanden wie mich, der nicht dabei war, ist das so weit weg und ich kann mich da nur sehr schwer hineindenken. Ich finde, am Anfang war Oskar Schindler nur jemand, der viel Geld haben wollte und alles dafür getan hat. Aber zum Ende hin wurde ihm durch das „Mädchen in Rot“ schlagartig bewusst, dass er die Juden alle retten sollte. Trotzdem ist er für mich kein Held. Er ist halt einfach eine Figur von früher, in deren Haut ich nur sehr ungern gesteckt hätte, obwohl er seine Meinung zu den Juden schlagartig zum Positiven verändert hat.

Ich würde gerne mehr über Schindler, dessen Umfeld und das Ende des Dritten Reichs erfahren.

Ich denke nicht, dass sich der Holocaust wiederholen könnte, da die Menschen hoffentlich daraus gelernt haben. Rassismus wird es wahrscheinlich immer geben, aber eine solche Judenvernichtung wie im zweiten Weltkrieg kann ich mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen.

Meiner Meinung nach ist Oskar Schindler schon ein Held. Er hat zwar leider erst ein bisschen spät begriffen, was da vielen Menschen angetan wurde, aber besser spät als gar nicht. Er hat mit seinen heimlichen Hilfen den Juden gegenüber vielen das Leben gerettet. Er hat fast alles getan, was er konnte, denn wenn er ihnen noch mehr Hilfe geboten hätte, wäre er vielleicht aufgeflogen und umgebracht worden, dann hätte er den Juden gar nichts mehr genützt. Wie er nachher selbst festgestellt hat, hätte er noch viel mehr Menschen retten können, obwohl er schon sehr viele gerettet hatte.

Wie kam Hitler zu seinem Aufstieg? Hatte er bestimmte Kontakte, die es ihm erleichterten? Wie viele Juden wurden auf Hitlers Befehl hin getötet? Wie viele Menschen überhaupt? Wie viele Nazis existieren noch bzw. gibt es heute wieder?

Ich möchte mehr von den überlebenden Juden wissen!

Allgemein würde ich gerne noch etwas über den Aufstieg Hitlers zum Reichskanzler erfahren. Denn darüber weiß ich noch viel zu wenig. Ich fände interessant, mehr über andere Menschen, die ähnlich wie Oskar Schindler gehandelt haben, zu erfahren. Ich würde gerne wissen, wie sich die Juden damals gefühlt haben und ob alle Deutschen mit der Situation damals einverstanden waren.
Ich würde gern in Politik darüber diskutieren, ob die Türkei in die EU eintreten soll oder nicht. Denn das ist heute in den Nachrichten auch so ein wichtiges Thema.

Ich möchte gerne wissen, ob neben dem KZ-Leiter Göth auch noch alle anderen hauptverantwortlichen Nationalsozialisten für dieses Drama zur Rechenschaft gezogen wurden oder einfach davon gekommen sind.

In vielen Szenen hab ich mich gefragt, was ich getan hätte in dieser Zeit. Hätte ich den Juden geholfen und wäre so die Gefahr eingegangen auch erschossen zu werden oder hätte ich sogar andere erschossen? Genau kann man es einfach nicht sagen, wenn man nicht selbst diese Zeit erlebt hat, aber ich hoffe, ich hätte den Juden geholfen, denn mit der Schuld, jemanden zu erschießen, könnte ich einfach nicht leben. Ich fand es sehr gut, dass wir den Film gesehen haben, denn die Intention des Films, dass so etwas nie wieder passieren sollte, bleibt so hoffentlich bei allen Zuschauern hängen.

Der Film hat mich sehr traurig gestimmt, weil ich gesehen habe, dass Deutsche jüdische Menschen wie wertlose Objekte behandelt und ohne Grund getötet haben und einfach nur grausam zu ihnen waren. Der Film hat mir sehr deutlich gezeigt, wie brutal es damals im so genannten Dritten Reich zuging. Gut, dass ich da noch nicht gelebt habe.

Ich halte es für möglich, dass sich der Holocaust wiederholen könnte, da es immer Menschen geben wird, die ihre Macht dazu nutzen, anderen zu schaden, um noch mehr Macht zu erlangen.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass sich ein Holocaust wiederholen kann. Es bedarf nur eines Menschen, der genug Macht dazu bekommt, weil die Unzufriedenheit der Bevölkerung seine Macht stützt.

Okay, kommen wir zur nächsten Frage, ob Schindler für mich ein Held ist. Ja, er wurde für mich ein Held, nachdem er begriff, dass Juden genauso Menschen sind wie er, als sein Buchhalter Stern ihm die Augen öffnete und er alles daran setzte, vielen Juden das Leben zu retten. Sein eigenes Leben war gefährdet und anstatt wie die anderen so zu tun, als wenn es sie nichts anginge, investierte er sein gesamtes Vermögen, sodass viele Juden überleben konnten. Wenn das keine Heldentat ist, dann weiß ich es auch nicht.

Ich würde gerne mehr darüber erfahren, was direkt nach dem Krieg bis zu Schindlers Tod passiert ist.

Die Juden waren eben der Sündenbock, der gerade da war und den man quälen und beherrschen konnte, mit dem man  tun und lassen konnte, was einem gerade einfiel. Vergasen, erschießen, töten. Das hört sich schrecklich an, und das ist es auch. Und ich frage mich, was hat die Menschen dazu getrieben? Es muss ja mal einer damit angefangen haben. Wenn es Gott gibt und er wirklich die Menschen erschaffen hat, dann doch nicht, damit sie sich gegenseitig töten.

Ich halte es schon für möglich, dass sich der Holocaust wiederholt. Vielleicht nicht genauso wie im Nationalsozialismus, aber möglich wäre es schon. Damals hat keiner wirklich eingegriffen, als Tausende von Juden getötet wurden. Wenn aber die Menschen aus der Vergangenheit lernen und keiner mehr überhaupt daran denkt, so etwas zu wiederholen, wird es bestimmt nie mehr passieren.
Ich möchte gerne mehr darüber erfahren, wie das alles, der Holocaust und die Judenverfolgung angefangen hat. Wer hat damit begonnen? Wieso? Und wer hat dann schließlich damit aufgehört?

Ich halte es prinzipiell für möglich, dass sich der Holocaust wiederholt, doch ich hoffe, dass es nie wieder passieren wird. Ich denke, dass früher die Menschen auch nie gedacht hätten, dass so etwas Schlimmes passieren könnte, doch letztendlich konnten sie es auch nicht verhindern. Ich fand es sehr gut, dass wir diesen Film geguckt haben und würde gerne mehr über die Gründe, die zum Holocaust geführt haben und über die Gefühle der Juden erfahren, die damals betroffen waren.

Der Film war sehr traurig und mir tun die Leute leid, die damals gelebt haben. Ich kann es irgendwie nicht glauben, dass Leute wirklich so grausam waren und einfach willkürlich irgendwelche Leute auf der Straße erschossen haben, ohne triftigen Grund. Diese Szenen und auch die Szenen, in denen sich die Juden vor den SS-Männern versteckt haben, sind mir besonders im Gedächtnis geblieben, weil sie besonders grausam waren. Heute kann sich keiner vorstellen, solch eine Angst zu haben, dass man sich sogar in einem Plumpsklo versteckt. Ich finde das einfach nur schrecklich! Ich denke, dass der KZ-Kommandant Göth ein sehr grausamer Mann war. Er hatte Spaß am Töten von Menschen und wenn jemand so etwas macht, muss er schon ziemlich krank sein, meiner Meinung nach.

Oskar Schindler war ein Held. Er hat über 1000 Juden gerettet und war im Nachhinein sogar noch traurig darüber, dass er nicht noch mehr Juden gerettet hatte. Am Anfang hat er auch weniger an die Menschen gedacht, die für ihn gearbeitet haben, sondern nur an seinen Verdienst, doch ihm wurde dann allmählich klar, dass ein Menschenleben viel wichtiger ist als Geld. So hat er sein Vermögen wieder dafür ausgegeben, Juden von den Nazis zu kaufen, damit sie nicht getötet werden.
(Georg Dahlberg)

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Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2007 nach Fügen/Gagering (Zillertal)

   (Lehrer/innen, Betreuer/innen und Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8)

   

Vom 16. bis 24.02.2007 hieß es wieder Skifahren in Fügen/Zillertal. Die Lehrer/innen und Schüler/innen opferten die schulfreien Tage um Karneval, damit diese Fahrt ohne allzu große Unterrichtversäumnisse stattfinden konnte.

Am Freitagabend ging es los. Nach einer 10 Stunden langen Busfahrt kamen wir endlich im sonnigen Fügen an und machten und zuerst einmal über das gute Frühstück her. Anschließend wurden die Zimmer beschlagnahmt und die Koffer ausgepackt. Danach ging es zum Skiverleih, wo das Material ausgehändigt wurde.

Am nächsten Morgen warf man uns um halb acht aus den Federn! Frühstücken, Zähneputzen und mit Skiern und Skischuhen ging es in den Skibus. In Kaltenbach dann mit der Gondel hoch ins Skigebiet. Da fing der Spaß erst richtig an. Mit 1 ½ Meter langen Brettern unter den Füßen klar zukommen ist verdammt schwierig!

Aber so nach und nach schafften es doch alle. Gegen halb fünf fuhren wir dann wieder zurück zur Herberge. Mann, hatten wir einen Muskelkater in den ersten Tagen. Aber der Spaß war’s wert. Einziger Nachteil, der Schweißsockengeruch war noch eine Woche später im Koffer zu erahnen. 

Um halb elf war Nachtruhe angesagt, was uns nicht schwer fiel, weil wir ungewohnt erschöpft in die Betten fielen. Von Tag zu Tag wurde es immer lustiger. Nachdem alle die „Idiotenhügel“ und „Babypisten“ hinter sich gebracht hatten, ging es auf blaue, rote und teilweise sogar auf schwarze Pisten. Volker Manz meinte nur „steil ist relativ“ und weiter ging’s. Da am Dienstag drei Personen Geburtstag hatten, gab es eine Fackelwanderung zu einem McDonalds Restaurant mit anschließender Kindergeburtstagsparty. Der Mittwoch stand im Zeichen des Snowboards. Einige Schüler/innen haben diese Sportart für sich entdecken können. Am Freitag stand ein Ski- und Snowboardrennen auf dem Programm. Beim Skirennen hatte Simon Broich die Nase vorn und beim Snowboardrennen war es Mario Althapp, der alle in den Schatten stellte. 

Den restlichen Tag durften wir noch in 3er Gruppen frei fahren und genossen dies sehr. Alle Teilnehmer/innen wurden in dieser Woche mit viel Sonne und optimalen Schneebedingungen belohnt. Und dann war alles wieder vorbei. Es wurde gepackt, die Zimmer wurden aufgeräumt und schließlich gab es noch eine sehr lustige Diashow, bei der alle Fotos der Woche gezeigt und kommentiert wurden.

Am Samstagmorgen um acht Uhr kam der Bus und ab ging’s Richtung Heimat. Alles in allem war es eine „supermegaaffeng...“ Fahrt. Wir haben viel gelernt und hatten jede Menge Spaß! Danke!
(Anna-Lena Peters 8D)

Alle Fotos sind auf dem Public-Server der Schule hinterlegt

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Besuch mit Kampfaxt und Feuerstein

Eine Lesung der besonderen Art erlebten am 7. März 2007 alle Fünftklässler unserer Schule.

Anlass war ein Projekt zum Thema „Steinzeit“, das derzeit in den Fächern Deutsch und Gesellschaftslehre durchgeführt wird. Rund 180 Schüler/innen - je 2 Klassen pro Lesung- nahmen an den 3 Lesungen teil.

Dabei stand das Jugendbuch „Rokal der Steinzeitjäger“ im Mittelpunkt, doch bevor der Autor Dirk Lornsen gegen Ende der Veranstaltung aus seinem Buch las, brachte er den Schüler/innen auf lebendige und anschauliche Weise die Alltagsgegenstände und Waffen aus dieser Zeit nahe.

So hatte er teilweise Originale, ansonsten Nachbildungen von Werkzeugen und Waffen wie Faustkeil, Speerschleuder, Äxten, Pfeilen uvm. mitgebracht. Gelegentlich durften die Schüler/innen die Teile sogar anfassen und festhalten.

Die Demonstration einiger Waffen, besonders die der Speerschleuder, war für die Zuschauer/innen ebenso ein Höhepunkt wie das Entfachen eines Feuers mit Feuerstein und Zunderpilz. Hier erklärte Lornsen den wissbegierigen Zuschauern, dass es insgesamt 50 Methoden der Feuerentfachung gebe, von denen er 40 früher selber gelernt habe. Inzwischen beherrsche er aber nur noch 20.

Sein Fachwissen hat Lornsen aus seinem Studium der Vor- und Frühgeschichte sowie aus seiner jahrelangen Arbeit als Archäologe. So konnte er glaubwürdig und überaus spannend von Steinzeit und Ausgrabungen berichten, verlor aber nie den Bezug zur Gegenwart. Er bezog immer die Schüler/innen mit ein, stellte Fragen und verschenkte für richtige Antworten Autogrammkarten und frisch geschlagene Feuersteine.

Eine Schülerin durfte sogar den „Steinzeitfrisör“ besuchen, der ihr – natürlich mit ihrem Einverständnis- mit einer scharfen Steinkante eines Feuersteins eine kleine Haarsträhne abschnitt!

Nach jeder Lesung stand Lornsen für Fragen zur Verfügung, die er bereitwillig und weit in die Pausenzeit hinein beantwortete. Dabei erzählte er u.a., dass er aus einer Schriftstellerfamilie komme und mit der Schriftstellerin Krimi Buhl verheiratet sei. Sein Vater Boy Lornsen habe insgesamt 34 Bücher geschrieben, darunter „Robbi, Tobbi und das Fliwatüt“, sowie für die Sesamstraße gearbeitet. Nach ihm wurde sogar eine Grundschule benannt.

Bei den Schüler/innen hat Dirk Lornsen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, weil er neben den vielen sachbezogenen Informationen immer wieder durch anrührende Geschichten folgende Botschaft unterstrichen hat:

„Lasst euch nichts vormachen! Lest, damit ihr euch Wissen aneignet und in der Welt Bescheid wisst. Nur wer Wissen besitzt, kann sich eine Meinung bilden und Lügen von Wahrheit unterscheiden“.
(Ina Hammer-Braß)

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DELF geschafft!

Glückwunsch zum französischen Sprachdiplom!

‚Es lief ganz gut. Zumindest habe ich die Dame zum Lachen gebracht.’ erzählte Yvonne Krekels (Jahrgangsstufe 11) als sie erleichtert den Prüfungsraum des Bonner Beethovengymnasiums verließ, in dem sie Mitte Januar in einem 10minütigen Gespräch mit einer französischen Prüferin ihre mündlichen Sprachkenntnisse unter Beweis gestellt hatte.Argumentieren und in einem Rollenspiel eine Alltagssituation auf französisch bewältigen sind Gegenstand der mündlichen Prüfung des A2-Niveaus, welches Yvonne Krekels souverän mit 90 von 100 möglichen Punkten erreichte.

Außer der mündlichen Prüfung, die in der Regel als die aufregendste empfunden wird, muss der Prüfling in einer eineinhalbstündigen schriftlichen Prüfung Aufgaben zum Hör- und Textverstehen lösen und eigene Texte verfassen.

DELF ‚ Diplômes d’Etudes en Langue Francaise’ sind standardisierte, weltweit anerkannte Sprachdiplome, die vom Französischen Erziehungsministerium vergeben werden. Die Niveaus A1 – C2 entsprechen den Anforderungen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR). Während die beiden A-Niveaus elementare Kenntnisse testen, weisen die Diplome B1 und B2 selbständige Sprachverwendung, C1 und C2 kompetente Sprachverwendung nach. Das C2-Diplom berechtigt zum Studium an einer französischen Universität.

Um künftig eine größere Anzahl von Schüler/innen unserer Schule zum Ablegen der DELF-Diplome zu ermuntern, wird ab jetzt Niveau A1 im Unterricht des 1. und 2. Französischlernjahres trainiert. An A2 (3./4. Lernjahr) und B1 (11. Jahrgang) interessierte Schüler/innen können sich in einer Mittags-AG auf die entsprechenden Prüfungen vorbereiten.
(Maria Becker-Just, Französischlehrerin)

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Buntes Karnevalstreiben in der Gesamtschule Hennef

Die närrische Zeit hat begonnen. Dies war schon zu Beginn des Tages sichtbar, als die Schüler/innen an Weiberfastnacht in bunten Scharen mit tollen Kostümen in die Gesamtschule Hennef strömten.

Hier geht es zu den Fotos!

Die ersten Stunden verbrachten die Schüler/innen gemeinsam mit ihrer Klassenleitung. So startete die Klasse 6 e beispielsweise mit einem reichhaltigen Frühstück in den Tag, sie präsentierten lustige Theaterstücke, zeigten ihr musikalisches Talent beim Karaoke-Singen und kürten die schönste Verkleidung in einem Kostümwettbewerb.

Derart eingestimmt wurde anschließend innerhalb der verschiedenen, schön geschmückten Jahrgangsbereiche weiter gefeiert. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 versammelten sich bei viel Musik und Tanz in der Mensa. Zu rhythmischen Sambaklängen wurden hier dann immer wieder die Prinzenpaare der Umgebung lautstark begrüßt.

Das Untergeschoss der Jahrgangsstufen 9 und 10 war zu einer Disco verdunkelt und die Oberstufe feierte ausgelassen mit ihrem eigenen Elferrat, die allesamt als Zwerge verkleidet waren. Auch die Schulleitung ließ sich dieses Jahr wieder besondere Kostüme einfallen. Wolfgang Pelz verkleidete sich passend zum „Tag der Weiber“ als Cheerleader-Girl und wurde von Jochen Herchenbach als breitschultrigem Quarterback begleitet. Bei ausgelassener Stimmung wurden die Schüler/innen dann zum Weiterfeiern in die Karnevalstage entlassen… bis zum Wiedersehen am Aschermittwoch!
(Tanja Hentschel)

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Schwimmwettkampf in Bornheim im Frühjahr 2007

Ein letztes Mal wollten sie es wissen, meine „Großen“ und ersten Wettkampfschwimmer/innen, bevor sie zum Ende des Schuljahres nach der Klasse 10 die Schule verlassen. Und ein weiteres Mal waren wir erfolgreich!!

Hier geht es zu den Fotos!

Wir sind mit drei Mannschaften in zwei Wettkampfklassen gestartet. Ohne Probleme und mit gespannter Freude kamen die jüngeren Schüler/innen mit nach Bornheim. Zum Teil ohne Wettkampf-Erfahrung haben sie doch hervorragende Leistungen und super Teamgeist gezeigt.

So belegten die Jungen in ihren Wettkampfklassen jeweils Platz 2, die Mädchen kamen auf einen stolzen 3.Platz.

Wieder wurden wir begleitet von Frau Kathage, mit ihrer patenten Art hat sie es geschafft noch am Morgen vor der Abfahrt für die drei älteren Schüler, die kurzfristig abgesprungen sind, sehr nette „Ersatzmänner“ zu motivieren, sodass sogar ein Schüler eine bereits begonnene Klassenarbeit spontan abgebrochen hat um für unsere Schule zu schwimmen. Ganz besonderen Dank heute noch mal an euch!
Mir hat es auch diesmal wieder viel Spaß gemacht zu sehen, wie auch jüngere und ältere Schüler/innen partnerschaftlich miteinander umgehen.
(Gisela Thomas)

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Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes

Oder die schwierige Frage nach einem ersten Umgang mit Schuld …?

Erster Kontakt mit dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus … und die Frage nach einem angemessenen Umgang durch eine Klasse der Jahrgangsstufe 5.

Die Klassenleitung und die Klasse 5 F entschieden sich für einen ersten Kontakt in der Form einer differenzierteren Betrachtung der Lebensumstände und der Geschichte der Hennefer Juden-Familien und ihres zum Teil grausamen Schicksals. 

Nach einer Einführung in den historischen Ablauf der Jahre 1933 - 1945 – auch mit einer Sammlung von Informationen, welche die Schüler von zuhause durch Großmütter und –väter mitbrachten – wurde anhand von zwei aus der Hennefer Bibliothek ausgeliehenen Büchern die  Geschichte einiger jüdischer Familien in Hennef aufgearbeitet; Schicksale rekonstruiert, Familiengeschichten nachempfunden und betroffen diskutiert. Nach diesem doch eher theoretischen Teil des Tages machte die Klasse sich auf die Suche nach den verblassenden Spuren dieser Familien und wanderte zum jüdischen Friedhof der Stadt Hennef im ältesten Teil der Stadt Hennef/Geistingen und zum dortigen ehemaligen Standort der Synagoge. Dort wurden die Informationen aus der im Klassenzimmer studierten Literatur umgesetzt und Fotos mit der Wirklichkeit verglichen, Namen auf alten Grabsteinen gesucht und dokumentierte – versuchte – Vernichtung eines Volkes mit Betroffenheit und Bedrückung aufgenommen. Der Rückweg zur Schule über Geistingen mit seinen in den Bürgersteig eingelassenen „Stolpersteinen“ (kleine goldfarbige Pflastersteine mit den Namen von Hennefer Bürgern jüdischen Glaubens an den Stellen im Bürgersteig eingelassen, wo sie einst lebten) wurde doch angesichts des Erlebten mit deutlich mehr Schweigsamkeit bestritten als noch der Hinweg. Der Gedenktag endete im Klassenzimmer mit einer Abschlussbesprechung.
(Jost E. Wiebecke)

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Tennis: Die Gesamtschule Hennef freut sich über „ihre“ Deutsche Meisterin Jeanette Dräger aus der Klasse 7 B

Nudeln mit Tomatensoße und viel „Outback- Salat“ – das Erfolgsrezept einer Deutschen Meisterin? Nicht ganz, aber wichtig für den sportlichen Erfolg ist eine gesunde Ernährung allemal, stellt Jeanette klar. Im März konnte die St. Augustinerin bei den 33. nationalen Tennistitelkämpfen der besten Juniorinnen in Essen ihren bislang größten Erfolg erringen. Sie wurde zusammen mit ihrer Partnerin Julia Kimmelmann (Aachen) Deutsche Jugendmeisterin im Doppel. Dabei kamen die zum ersten Mal zusammen spielenden Mädchen zu Beginn des Turniers erst schwer in Tritt und konnten ihr Auftaktmatch nach einem 0:3 Rückstand erst im Tiebreak für sich entscheiden. Anschließend jedoch gewannen die beiden Nachwuchsspielerinnen klar ihre restlichen Matches 6: 3 und 6 : 3 und sicherten sich so souverän den Deutschen Meistertitel.

Wie wird man eigentlich Deutsche Meisterin? 

Klar, mit Nudeln und Tomatensoße... und natürlich viel viel Talent und noch mehr Training. Mit sechs Jahren schon begann Jeanette Tennis zu spielen, nachdem sie bei einem Turnier in Brühl der damals 13-jährigen und heutigen Nr. 1 im Welttennis Maria Scharapowa beim Tennis zugesehen hatte. Was zunächst spielerisch begann, sollte sich in den nächsten Jahren zu einer sehr systematischen Technikausbildung wandeln. Erste Erfolge bei Nachwuchsturnieren ließen aufhorchen und machten Jeanette in der Tennis-Fachwelt so bekannt, dass im Jahr 2004 Nick Bolletieri – ein international bekannter Tennistrainer - auf Jeanette aufmerksam wurde. Bei mehreren – auch längeren - Aufenthalten in seiner Tennis Academy in Florida, in der Bolletieri schon Weltklassespieler/innen wie Andre Aggasi, Monica Seles, Anna Kurnikowa und eben Maria Scharapowa geformt hat, erhielt Jeanette nicht nur eine ausgefeilte Technik- und Taktikausbildung sondern daneben auch ein auf die Spielerinnen ausgerichtetes Match-, Mental- und Strategietraining. Ein „Sportalltag“, der um 5:15 Uhr morgens mit Konditionstraining begann und erst Abends mit „Cool down“ und Schwimmen sein Ende findet - ein volles Programm und zugleich eine sehr gute umfassende Ausbildung, die viel Disziplin der jungen Nachwuchstalente erfordert, aber, so Jeanette, für sie ungeheuer motivierend gewesen ist.

Zurzeit trainiert und spielt Jeanette in der Jugend- und Damenabteilung des RTHC Bayer Leverkusen. Im Alltag bedeutet dies, dass sie täglich nach Schulschluss von der Gesamtschule Hennef zum Trainingsgelände des RTHC nach Leverkusen fährt, auf den Fahrten Hausaufgaben macht und für Arbeiten in der Schule lernt. Natürlich ist es nicht ganz einfach, in diesem vollen und wohlorganisierten Alltag andere Aktivitäten neben Tennis und Schule einzubringen. Ins Kino müsste sie noch mal, findet Jeanette, „Wilde Kerle 4“ wäre der Film, den sie sich unbedingt noch anschauen möchte. Immerhin gelingt es ihr, sich immer wieder mal mit ihren Freundinnen Ann-Kristin und Elaha aus der Klasse 7 B zu treffen, mit denen sie auch in Turnierphasen über SMS engen Kontakt hält.

Auch wenn sie hin und wieder gerne mal mehr Zeit mit ihren Freundinnen verbringen würde, so hat Jeanette für sich doch sehr klare Ziele vor Augen:  mehr und mehr internationale Turniere spielen und dann in fünf Jahren bei „Grand-Slam-Turnieren“ und in Wimbledon spielen und dann ... die Nr. 1 in der Weltrangliste im Damentennis zu werden. 
Man traut es ihr zu, und ... warum eigentlich nicht!!!
(Peter Claßen)

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e-Fit: neue Fördermöglichkeiten in Deutsch, Mathematik und Englisch in den Jahrgangstufen 5 und 6

Die Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 haben mit dem Projekt eFit jetzt ebenso wie die Jahrgänge 10 bis 13 eine unterrichtsergänzende Förderung. Seit Anfang Februar ist unsere Schule in das NRW-weite Projekt eFit aufgenommen worden, welches von den gleichen Autoren und Verlagen entwickelt wurde wie SelGO. Während SelGO für die Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe (Gymnasium, Gesamtschule, Berufskolleg) entwickelt wurde, zielt eFit zunächst auf Hauptschulen ab. Inzwischen wurde das Projekt auch für 9 Gesamtschulen in NRW geöffnet. Dass wir unter nur 9 Schulen ausgewählt wurden, haben wir sicherlich unserem Ruf als herausragende „Medien-Schule“ zu verdanken. 

Der Nutzen von eFit liegt für unsere Schüler/innen darin, dass sie von jedem beliebigen Computer aus über das Internet die Förderprogramme aufrufen können und ohne weitere Softwareinstallation sofort mit den vielfältigen Trainingsmöglichkeiten beginnen können: Nach dem Login können die Schüler/innen sich zunächst einem Einstufungstest unterziehen oder selbst entsprechende Übungen auswählen. Es stehen Übungsfolgen verschiedener Schwierigkeitsgrade und unterschiedlicher Aufgabengebiete zur Verfügung. Die Übungsfortschritte werden gemessen und protokolliert.

Inzwischen haben alle 180 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5 ihre Zugangskennung erhalten und über mehrere Stunden innerhalb des „Methodentraining Medien“ Erfahrungen sammeln und Anwendungsroutine erwerben können. Für Lehrer/innen fand inzwischen auch die erste Fortbildungsveranstaltung zu eFit statt.

Nach den bisherigen Rückmeldungen zu urteilen, sind die meisten Schüler/innen begeistert, viele Eltern über dieses Förderangebot erfreut und Lehrer/innen von der pädagogischen Qualität und der Passgenauigkeit zu Unterricht und Lehrbuch sehr angetan.

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Auftaktveranstaltung zu eFit: 

Gesamtschule Hennef als Stützpunktschule der Bezirksregierung Köln

Am 19.03.2007 fand in unserer Schule die offizielle Auftaktveranstaltung für das Projekt „eFit in Gesamtschulen des Regierungsbezirks“ statt. Das Schulministerium war durch Frau Barth, die Bezirksregierung Köln durch Herrn Löwenbrück, 7 Gesamtschulen durch Schulleiter/innen sowie weitere Schulleitungsmitglieder vertreten.

 

Unser Schulleiter Wolfgang Pelz eröffnete die Veranstaltung und stellte gleich zu Beginn fest, dass  sich unsere Schule seit Jahren durch ein besonderes medienpädagogisches Profil auszeichne und die Nutzung von eFit binnen 6 Wochen schon bei allen Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5 Standard sei. Herr Löwenbrück wies darauf hin, dass von 11 Gesamtschulen insgesamt allein 7 aus dem Regierungsbezirk Köln stammten und dass die Gesamtschule Hennef in der Projektumsetzung wieder einmal eine Vorreiterrolle übernehme.

Frau Barth erläuterte Projektdetails und machte deutlich, dass die Materialien eine besondere Chance zur individuellen Förderung im Sinne des neuen Schulgesetzes bieten. Herr Abshagen stellte umfangreiche Nutzungsszenarien vor. Unter der Anleitung unserer Kollegen Georg Dahlberg, Heinz Wegmann und Ingo Wentz erkundeten die Veranstaltungsteilnehmer/innen anschließend die Module für Deutsch, Englisch und Mathematik.
Details, Präsentationen, Gastzugänge usw. unter
http://www.hennfer-modell aktuell   19.03.2007
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Aktion „Mobiles Lehren und Lernen“ überzeugte Sponsor

Die Gesamtschule Hennef erfuhr in den vergangenen Wochen erneut Unterstützung durch Sponsoren. Die in Nettetal ansässige Firma TERRATEC Electronic GmbH stellte unserer Schule mobile Geräte zur Aufzeichnung von Audio, Video und TV zur Verfügung. In eher unscheinbar wirkenden Kästchen verbergen sich technische Spitzenleistungen: Mit unseren Notebooks sind nun Radio- und Fernsehaufzeichnungen von analogen terrestrischen Quellen, digitalen terrestrischen Quellen (DVB-T), Kabelanschlüssen und digitalen Satellitensendern möglich, außerdem können wir ältere analoge Quellen (VHS-Kassetten oder Videoaufzeichnungen) digitalisieren und für den Unterricht aufbereiten.

 

Die ersten Digitalisierungen und Aufzeichnungen führten zu ausgezeichneten Ergebnissen und haben bewiesen, dass die mobilen Aufzeichnungsgeräte und unsere Notebooks hervorragend aufeinander abgestimmt sind und dass die Ergebnisse sich völlig mit denen aufwendiger stationärer Anlagen vergleichen lassen.
Der Dank der Gesamtschule gilt der Unternehmensleitung, insbesondere Herrn Müller.
Details zu den Geräten über den HMkM-Server.

http://www.hennefer-modell.de
aktuell   15.02. 2007
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Didacta-Beitrag überzeugte Sponsor

In einen Vortrag auf der Bildungsmesse in Köln wurde u. a. am Beispiel des Hennefer Medienkompetenzmodells HMkM und der Gesamtschule Hennef die Bedeutung der Standardisierung von Inhalten, Methoden und Werkzeugen herausgestellt. Am Beispiel von SelGO, eFit, Antolin, Mindmanager smart, Videostudio 9 und Fotoimpact 10 wurde verdeutlicht, dass unterrichtliche und unterrichtsbegleitende Förderung erst dann Sinn macht und sozial verträglich ist, wenn am häuslichen Arbeitsplatz die gleichen Softwareprodukte legal zur Verfügung stehen wie am schulischen Arbeitsplatz. In einem nachfolgenden Gespräch mit dem Hamburger Fachverlag Lugert (Musikdidaktik und Musikmethodik) wurden Möglichkeiten der Standardisierung und der häuslichen Nutzung von Notensatzprogrammen für den Musikunterricht erörtert. Kurz entschlossen bot Herr Lugert der Gesamtschule Hennef eine Vollversion des Programms „Forte“ für den Unterricht sowie die Downloadmöglichkeit einer Lightversion für alle Schüler/innen zur unterrichtsergänzenden häuslichen Nutzung an.
Details und Downloadmöglichkeit über den HMkM-Server.
http://www.hennefer-modell.de aktuell    03.03.2007

Die Gesamtschule Hennef bedankt sich auch auf diesem Wege bei Herrn Lugert.
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Eluru-Aktion 2006: 2112 Euro für die Kinder in Eluru!

Liebe Schülerinnen und Schüler,

für eure Unterstützung unserer SV-Weihnachtsaktion für Eluru möchten wir uns bei euch ganz herzlich bedanken. Viele kleine und große Spenden von euch haben dazu beigetragen, dass wir als SV die AKTION FÜR ELURU wieder einmal mit insgesamt 2112 €uro unterstützen können.

Viele Kinder bleiben dank eurer Hilfe vor schlimmen Krankheiten wie Lepra, Cholera oder Typhus verschont und viele bereits an Aids erkrankte Kinder können nun auf Heilung hoffen. Und was ganz wichtig ist, eure Spenden haben wir bereits nach Indien überwiesen. Eure Spenden kommen garantiert ohne Abzüge in ELURU an. Sr. Bridget, die Leiterin des Pater-Damian-Leprazentrums in Eluru, die uns im letzten Jahr besucht hat, wird sich sehr über euren Spendeneifer freuen und sich bei euch persönlich für eure Hilfe mit einem Brief bedanken.
Herzlichen Dank!
Unser Dank gilt auch allen Eltern, euren Verwandten und allen Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihren Spenden unsere SV-Weihnachtsaktion unterstützt haben.

Schülersprecherin Anja Toubartz und die SV-Lehrer Stefan Troisch, Hubertus Luke und Volker Manz!

„Virtuelles Lernen und fantastische Maschinen

So lautete die Überschrift eines halbseitigen Artikels in der Kölnischen Rundschau am 17. März 2007. Exklusiv berichtete die Rundschau über zwei Lerngruppen unserer Schule, die sich am diesjährigen Creativ-Wettbewerb der Zeitung beteiligt haben.

Die „Physikussse“ unter Leitung von Martina und Ingo Wentz (Begabtenförderung Physik, Jahrgangsstufen 5 bis 11) haben ein Internetangebot entwickelt, das dazu auffordert, selbst in die Rolle eines Forschers und Entdeckers zu schlüpfen und aus einer Vielzahl virtueller Baumaterialien eine funktionsfähige Vakuumkanone zu entwicklen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c haben im Kunstunterricht bei Kollegen Frank Reisky fiktive, virtuelle Maschinen erfunden, grafisch gestaltet und animiert.

Die Besucher der Webseite werden überrascht sein, welche fantastischen Ideen unsere Schülerinnen und Schüler entwickelt haben. Noch aber sind die Webseiten für die Öffentlichkeit verschlossen: Die Jury tagt nach den Osterferien, die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung unter Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten findet am 14. Juni im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt.

Drücken wir unseren Team die Daumen!! Die Erfolgsquote frühere Jahre kann sich sehen lassen: 2 Beiträge, zwei Auszeichnungen.
Kopie des Rundschauberichts, Links zu den bisherigen Beiträgen und – ab 14.6. – Links zu den aktuellen Beiträgen und Ergebnisübersicht unter

http://www.hennefer-modell.de

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