
Spende über 5.500 Euro an den Kinderschutzbund
Hennef
Die
Gesamtschule Hennef überreichte dem Kinderschutzbund am 6. Juni 2007 im Bistro
der Schule einen Scheck in Höhe von 5.500 Euro. Dieses Geld wurde bei dem
letzten Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef eingenommen. Bei dieser Aktion
suchten sich die Schüler/innen im Vorfeld des Laufes Sponsoren, die in diesem
Jahr Beträge von 10 Cent bis hin zu 5 Euro pro erlaufenem Kilometer zahlten.
Die Kinder und Jugendlichen legten dann eine Runde von 5,5 Kilometern zurück,
wobei die besonders Sportlichen auch mehrere Runden liefen. Zwei Kinder
schafften sogar eine Strecke von über 20 Kilometern und meisterten somit einen
Halbmarathon. Allein Luca Bilz aus der Klasse 5E hat an dem Tag 298 Euro
erlaufen. „Der Sponsorenlauf stellt immer ein großes Vergnügen für die Läufer/innen
und alle Beteiligten dar. Es ist ein tolles Gefühl in so einer Gruppe zu
laufen. Die Stimmung ist einfach super!“, beschreibt eine der Teilnehmerinnen
das Großereignis der Schule.
Insgesamt kam beim letzten
Sponsorenlauf die beachtliche Summe von 16.500 Euro zusammen. Dieser Betrag
wurde anschließend gedrittelt. Ein Drittel wird dabei immer an eine lokale
soziale Einrichtung gespendet, wie in diesem Jahr an den Kinderschutzbund
Hennef. Ein weiteres Drittel wird dieses Mal in den Aufbau der Außensportanlage
der Schule investiert und über das letzte Drittel stimmte dann die
Lehrerkonferenz ab. Diese entschied, dass das Geld unter anderem für die Sport-
und Musikfachklassen und die technische Ausstattung für Aufführungen
ausgegeben werden soll.
„Dies ist eine sehr große Spende
für uns - zu groß, um sie für nur einen Zweck zu verplanen“, sagte Peters.
Der Kinderschutzbund hat vielfältige Angebote für Kinder und Eltern. Da diese
immer auch durch einen Eigenanteil des Kinderschutzbundes finanziert werden müssen,
ist dieser auf finanzielle Spenden angewiesen. 2006 war ein finanziell
schlechtes Jahr, das eine große Lücke auf dem Konto hinterlassen hat.
„Dieses Loch hat uns großes Herzklopfen bereitet, dank der Spende der
Gesamtschule Hennef ist dieses Herzklopfen jetzt weg“, so Peters. Durch die
Spende in Höhe von 5.500 Euro können alle Angebote des Kinderschutzbundes
weitergeführt werden. Zudem kann so der im Herbst bevorstehende Umzug des
Kinderschutzbundes in die Verwaltungsgebäude der frei werdenden Siegtalschule
finanziell unterstützt werden.
Auch der stellvertretende
Schulleiter Jochen Herchenbach, der den Scheck mit einer Gruppe von Kindern überreichte,
bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund. Er betonte,
wie wichtig der Schule der gute Kontakt zum Kinderschutzbund sei, da beide
Institutionen eine große Verantwortung für Kinder übernehmen.
Jochen Herchenbach weist zudem
schon jetzt auf den kommenden Sponsorenlauf hin, der am 12. September 2007
stattfinden wird. Auch dann werden die Kinder und Jugendlichen wieder ihr Bestes
geben und hoffentlich eine große Summe für den guten Zweck erlaufen.
(Tanja Hentschel)
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Frankreich-Austausch Hennef-Sartilly
Unsere Erlebnisse in der wunderschönen Normandie
Am 9.05.2007 war es soweit, wir (11
Schüler/innen, viele Eltern sowie Maria Becker-Just und Andrea Thomas)
stehen am Hennefer Bahnhof, um unseren Austausch nach Frankreich zu starten.


Unsere Austauschschüler/innen und
deren Familien warten bereits und begrüßen uns freundlich. Den restlichen Tag
verbringen wir in unseren Gastfamilien.
Die Woche bricht an und wir erleben
viel. Wir besuchen die Schule für einen Tag, probieren Austern in einer
Austernfarm, besuchen die schöne Stadt „Rennes“, Hauptstadt der Bretagne,
und machen eine 7 km lange Wattwanderung zum Mont St. Michel. In einigen Punkten
ist gute Kondition gefragt. So haben die französischen Schüler/innen bis fünf
Uhr Schule und anschließend noch Hausaufgaben zu erledigen. Bei unserer
Wanderung zum Mont St. Michel müssen wir zwei Flüsse durchqueren, die bei
leichtem Regenwetter recht eisig sind und z. T. starke Strömung aufweisen. Doch
das stört uns nicht. Nach knapp zwei Stunden haben wir dieses beeindruckende
Bauwerk erreicht, das uns nach einer kurzen Mittagsrast näher erläutert wird.
Auf der Austernfarm erfahren wir viele Details über die harte Arbeit in den
"Meeresfarmen".

So hatten wir viele schöne
Erlebnisse, die wir nie vergessen werden. Gekrönt wurde sie noch von einem
Zwischenstopp in Paris, den wir alle sehr genossen: den Eiffelturm, die
Tuilerien, die Louvre-Pyramide und Notre-Dame bei strahlendem Sonnenschein zu
sehen, war schon beeindruckend.

Die Reise begann am Hennefer
Bahnhof und endete auch hier, doch als sie endete waren wir alle um viele
Erfahrungen und vor allem Sprachkenntnisse reicher.
(Johanna Krey, Andrea Thomas)
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Englandaustausch Dudley - Hennef
Am 22.04.2007 flogen 13 Schüler/innen
der Gesamtschule Hennef zu ihren englischen Austauschschüler/innen vom
Flughafen Köln- Bonn nach Birmingham.

Nach anfänglichen Problemen mit
einem vergessenen Pass konnten doch alle Schüler an der Austauschfahrt
teilnehmen. Nach dem einstündigen Flug und Zeitumstellung holten die
Gastfamilien Schüler/innen und Lehrer/innen ab und fuhren mit ihnen zu den Häusern
der Gastfamilien.

Am nächsten Tag wurden die
Austauschteilnehmer/innen durch den Schulleiter in der Schule in Dudley begrüßt
und starteten mit einem Willkommens-Frühstück in den ersten Tag.

Danach machten die Schüler/innen
einen Rundgang durch die Schule und meldeten sich an. Gegen Mittag fuhren sie
dann in das Black Country Living Museum, wo sie historische Häuser, eine
Schmiede und die Mine besichtigen konnten. Dort aßen die Schüler/innen auch
zum ersten Mal Fish & Chips. Der Abend wurde individuell in der Familie
gestaltet.
Dienstags stand der West Midland
Safari& Leisure Park auf dem Programm. Die Gruppe beobachtete unter anderem
weiße Löwen, Tiger und Walebys. Später verbrachten die Schüler/innen den
restlichen Ausflug in dem dazu gehörigen Freizeitpark. Der Nachmittag und Abend
wurde wieder in der Familie verbracht.

Mittwoch gingen wir mit unseren
Austauschpartnern 4 Stunden in die Schule, wo wir am Mathe-, Englisch- und
Sportunterricht teilnahmen. Am Mittag und Nachmittag bereiten alle zusammen in
der Bibliothek die Power Point Präsentation für Freitagabend vor.
Abends trafen sich alle Schüler/innen
und Lehrer/innen zum Bowling.
Donnerstag besichtigten die
Hennefer Schüler/innen das sehr schöne und idyllische Warwick Castle, in dem
wir eine unheimlich gelungene Geistershow besuchten sowie eine Freiflugshow.
Nach der Schulzeit konnte die Präsentation weiter vorbereitet werden und danach
gingen fast alle Schüler/innen mit ihren Partnern ins Schwimmbad, wo die
Erlebnisse der Woche ausführlich besprochen wurden. Den Freitag verbrachten
alle in Birmingham im Bullring, einem Shoppingzentrum.
Nach dem Ausflug konnten die Präsentationen
weiter vorbereitet werden, welche abends um 19.00 Uhr den Eltern auf Englisch
vorgetragen wurde. Zudem kam heute endlich der vermisste Koffer einer deutschen
Austauschpartnerin an.
Das Wochenende wurde in den
Gastfamilien verbracht, wo unterschiedliche Aktivitäten unternommen wurden.
Sonntags schließlich flogen wir vom Terminal 2 um 18.30 Uhr nach Köln zurück,
wo alle von ihren Familien mit Freude erwartet wurden.
(Sarah Busch, Klasse 9B, Fotos: Sandra Grassmann, Klasse: 9E)
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Exkursion zum Nationalpark Wattenmeer
in Schleswig-Holstein -
ein einzigartiges Erlebnis der besonderen Art
22 Schüler/innen des 9. Jahrgangs
erkundeten das einzigartige Ökosystem vor Ort.
Schleswig-Holstein ist sehr weit
von Hennef entfernt und entsprechend teuer ist die Anreise. Nicht aber, wenn man
das günstige Wochenendticket der DB nutzt. Nur 14 Euro pro Schüler reichten
aus, um die Hin- und Rückfahrt nach Husum zu finanzieren. Natürlich war das häufige
Umsteigen (6 - 7 x) etwas lästig, demgegenüber standen aber 5 volle Tage bei
bestem Wetter und frischer Nordseeluft, die dafür reichlich Entschädigung
boten.

In Husums schöner Jugendherberge
konnte man sich nur wohl fühlen, zumal die Unterkünfte dort sauber und
gepflegt waren und alle bestens verpflegt wurden.
Direkt nach dem Frühstück ging es
am Montagmorgen per Fahrrad zum großen Beltringharder-Koog. Dort begrüßte
Diplom-Biologe Dr. Petersen-Andresen die Schüler/innen am Holmer Siel und
vermittelte ihnen die spezielle Ökologie der Region sowie die damit verbundene
Sieltechnik. Alle Schüler/innen zeigten sich äußerst interessiert und
hinterließen mehr als nur einen guten Eindruck. Nach einer sich daran anschließenden
ausgedehnten Radtour durch den gesamten Koog führte der Weg am späten
Nachmittag wieder zurück zur Jugendherberge. Die mit Jod angereicherte Luft
machte Appetit. Das gute und reichhaltige Abendessen schmeckte deshalb allen
besonders gut.
Den Feierabend möglichst lange
auszudehnen war aber für die meisten Schüler/innen nach dem Essen kein Thema
mehr. Müde von den ungewohnten Anstrengungen zogen sie es vor, die Qualität
ihrer Betten zu testen. Dementsprechend verlief der Abend ungewohnt ruhig und um
23 Uhr hörte man im ganzen Haus keinen Mucks mehr.
Der Zivildienstleistende Christoph
Grober begrüßte am Dienstagmorgen die Schüler/innen im Namen der
„Schutzstation Wattenmeer“, die in der Jugendherberge untergebracht ist.

Nach einem interessanten
Dia-Vortrag zu den Besonderheiten des Wattenmeers führte er die Gruppe anschließend
an den Husumer Deich, der in unmittelbarer Nähe der Jugendherberge liegt. Erste
hautnahe Erfahrungen im Schlickbereich erforderten von einigen Watt-Touristen
ausgiebige Waschungsrituale. Nachmittags stand dann der Besuch des in der Nähe
liegenden „Wattforums“ in Tönning auf dem Programm, das viele interaktive Möglichkeiten
anbietet sich selbständig mit den Gegebenheiten der Küstenregion vertraut zu
machen. Der Besuch des Wattforums ist ein unbedingtes Muss für jeden
wissbegierigen Festlandtouristen, der mehr will als frische Luft, Meer und
Krabbenbrötchen (wobei die Krabben keine Krabben sind *).

Der Höhepunkt der
Wattenmeer-Exkursion fand dann am Mittwoch statt - eine ganztägige
Wattwanderung. Mit den Rädern ging es frühmorgens bei schönstem Wetter los
zum Watt-Einstieg „Lütmoorsiel“. Die Führung übernahm der bereits
bekannte Dr. Petersen-Andresen. Mit ablaufendem Wasser erreichte die Gruppe nach
ca. zwei Stunden die Hallig „Nordstrandischmoor“. Im Watt gab es natürlich
viel zu sehen und zu bestaunen, so den Wattwurm, auch Sandpierwurm genannt,
Strandkrabben, viele Muscheln wie Herz-, Sandklaff-, Mies-, Schwertmuscheln u.ä.,
Wattschnecken, Wellhornschnecken, Einsiedlerkrebse und viele Vögel, die sich im
Watt ihre Mägen füllten, allen voran die Austernfischer, Rotschenkel, Gänse,
Enten, verschiedenen Möwen und weitere Nutznießer des Watts. Einige echte
Wattexperten unter den Schüler/innen erforschten den Schlickbereich besonders
intensiv und drohten fast darin zu versinken, konnten sich aber noch rechtzeitig
aus ihrer misslichen Lage befreien. Nach einer ausgiebigen Hallig-Pause ging es
dann mit auflaufendem Wasser wieder zurück zum Festland und per Rad wieder in
Richtung Jugendherberge. Wer wegen der unterschätzten hohen UV-Strahlung im
Watt einen Sonnenbrand zu beklagen hatte, wird sich beim nächsten Mal sicher
besser schützen. Den Abend nutzten die meisten dann zur Erholung und Schonung
ihrer müden und strapazierten Muskeln und Knochen.

Etwas weniger anstrengend verlief
dann für alle der Donnerstag. Das neu renovierte Museum „Nissenhaus“ in
Husum ermöglichte es den Schüler/innen, sich mit der Entwicklung und
Kulturgeschichte der Wattenmeer-Region ein wenig vertraut zu machen. Vorher
jedoch huldigten alle Schüler/innen an einem Denkmal im Schlosspark den großen
Schriftsteller der Region „Theodor Storm“, besuchten dann sein Geburtshaus
in der Innenstadt und seine letzte Ruhestätte, um sich bei ihm für seine großartige
Novelle „ Der Schimmelreiter“ zu bedanken, die alle im Deutschunterricht
kennen und lieben gelernt hatten.

Der sagenumwobene Schimmelreiter
und Deichgraf Hauke Haien ist ihnen allerdings in der ganzen Zeit ihres
Aufenthaltes nicht leibhaftig begegnet, trotzdem schien er aber allgegenwärtig
zu sein. Um Husum auf eigene Faust zu erkunden, stand der Nachmittag dann zur
freien Verfügung,
Ganz im Zeichen der Insel Sylt
stand der Freitag. Per Bahn ging es über den Hindenburgdamm nach Westerland und
von dort mit dem Rad nach Hörnum zur Südspitze der Insel. Die
Erosionsproblematik der Küste in Augenschein zu nehmen war das gemeinsame Ziel,
weil sich die Nordsee trotz ständiger Sandaufspülungen und vorgelagerter „Tetrapoden“
an der Küste immer tiefer in die Insel frisst und sie mehr und mehr
verschwinden lässt. Der ansteigende Meeresspiegel wird in den nächsten
Jahrzehnten wohl auch seinen Teil dazu beitragen und die Insel großflächig überspülen.
Trotz guten Wetters betrug die Wassertemperatur der Nordsee nur 13 Grad was aber
nur wenige davon abhielt sich in die eisigen Fluten zu stürzen. J
Ausgerüstet mit Rucksäcken voller
Reiseverpflegung und vielen intensiven Eindrücken vom Wattenmeer ging es dann
leider am Samstagmorgen wieder per Bahn nach Hause ( nur 7 x umsteigen J). Ohne
Verspätungen und gesund erreichten alle pünktlich und müde um 19.30 Uhr den
Bahnhof Hennef, wo die Eltern ihren nachhaltig begeisterten Nachwuchs wieder in
ihre fürsorglichen Arme schließen konnten.
* Anmerkung: Die so genannten
„Krabben“ sind „Nordseegarnelen“ noch genauer „ langschwänzige
Zehnfußkrebse“ von bis zu 8 cm Länge. Verlangt man in Husum ein Brötchen
mit langschwänzigen Zehnfußkrebsen anstatt eines Krabbenbrötchens, sind die
Verkäufer häufig ratlos und müssen erst einmal nachfragen, ob sie die auch im
Angebot haben. Achtung: Es könnte sein, dass man dann wegen Schlaumeierei für
das Krabbenbrötchen einen Aufpreis zahlen muss!
(Georg Dahlberg)
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COMENIUS Abschlusstreffen
an der Gesamtschule Hennef vom 06.05. -10.05.07
Zum letzten Mal trafen sich die
Teilnehmer des dreijährigen COMENIUS Projekts „Meine Umwelt und Ich“ vom
06.05. – 10.05.07 an der Gesamtschule Hennef.
Dabei waren 16 Schüler/innen aus
England, Frankreich, Polen und Spanien, die bei deutschen Gastfamilien
untergebracht waren sowie 13 Kolleg/innen aus den genannten Ländern. Wie schon
in den Jahren zuvor, als unsere Schüler/innen mit zu Konferenzen der
Partnerschulen fahren durften, wurden diese sogenannten „Mobilitäten“ mit
finanzieller Hilfe des Sokrates Programms der Europäischen Union ermöglicht.
Ein abwechslungsreiches sowie ein
arbeitsreiches Programm sorgte dafür, dass zum einen die Ergebnisse dieses
Projektjahres präsentiert wurden, zum anderen die Gäste auch ein wenig von
Hennef und der Umgebung kennen lernten.
Während die Kolleg/innen ihre
Konferenz hielten, erstellten die Schüler/innen Projektkalender mit Fotos der
drei letzten Projektjahre. Mitgebrachte Fotos wurden sortiert, gesichtet,
bearbeitet und gedruckt. So entstanden insgesamt 12 sehr schöne Kalender.
Weiterhin übten die Schüler/innen
den Text für das gemeinsame Comeniuslied zu der Melodie „Ode to Joy“ in den
unterschiedlichen Sprachen. Nach einem etwas verregneten Ausflug nach Königswinter
und zum Drachenfels bildete der anschließende Abend den Höhepunkt der
Konferenz.
Die Schüler/innen sangen gemeinsam
ihr Lied und eine anschließende Modenshow präsentierte Mode der Zukunft mit
wieder verwertbaren Materialien.
Weiterhin waren die erstellten
Produkte dieses Projektjahres zu sehen: Modelle, Mappen, Powerpoint Präsentationen
sowie große Displays zu den Themen „Leben in der Zukunft“, „Tourismus der
Zukunft“ sowie „Nachrichten der Zukunft“.
Das Ende der Konferenz stellt auch
den Abschluss des dreijährigen Comeniusprojekts dar, doch alle sind davon überzeugt,
dass viele Kontakte auch ohne dieses Projekt weiter bestehen werden.
Einen besonderen Dank noch einmal
an alle gastgebenden Schüler/innen sowie den Eltern, ohne deren
Gastfreundlichkeit ein solches Treffen nicht möglich gewesen wäre.
Bleibt zu hoffen, dass der Antrag für
ein neues Comeniusprojekt im neuen Schuljahr bewilligt wird.
(Ingrid Dietel)
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In der Zeit vom 06.05. -10.05.07 fand
das Projekt “Comenius” dieses Mal bei uns in Hennef statt. Der Schwerpunkt
hier war “Die Zukunft”.
Mit Hilfe der Schüler/innen und
Lehrer/innen aus England, Polen, Spanien und Frankreich machten wir dies mit
viel Engagement, Neugierde und guter Laune zu einem echt tollen Erlebnis.
Am ersten Tag teilten wir uns in
Gruppen auf und erstellten je Gruppe einen Kalender. Natürlich blieb der
Rundgang durch die Schule nicht aus. Am zweiten Tag, in den ersten beiden
Stunden, übten wir einen Song ein, bei dem die Schüler/innen eines jeden
Landes eine eigene Strophe in ihrer Sprache sangen. Danach bastelten wir unsere
Kalender fertig. Am dritten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach Königswinter
und wanderten den Drachenfels hinauf. Nach einigen Stunden fuhren wir - ein
wenig erschöpft - mit dem Schiff nach Bonn und zeigten unseren Auslandsschülern
die Stadt.
Um 19.00 Uhr trafen wir uns dann alle
in der Mensa, wo das Abschlusstreffen des dreijährigen Comenius Projektes
beendet wurde. Am Morgen des vierten und letzten Tages brachten wir unsere
Auslandsfreunde nach Hennef zum Bahnhof, wo sie dann nach langem und
schmerzvollem Abschied mit dem Zug nach Köln fuhren und abends in ihre Heimatländer
zurückkehrten.
Das Projekt war sehr lehrreich für
uns, da wir viel Englisch reden mussten und sich dadurch unsere
Englischkenntnisse sehr verbesserten. Am Interessantesten fand ich jedoch das
Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen. Es haben sich Freundschaften
entwickelt und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Wir alle hatten in dieser
kurzen Zeit sehr viel Spaß und ich würde so einen “Austausch” jeder Zeit
wiederholen.
(Annika Kremser)
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Die Sportklasse der Gesamtschule nimmt am Europalauf
teil
Schauplatz Hennef am 3. Juni
2007 Europalauf – Läufe für Hennef und Europa.
Schüler/innen der Sportklasse ( 5A
) samt ihren Klassenlehrer/innen und einigen sportlichen Eltern laufen mit. Sie
sind am Start bei 3100 bzw. 10 000 Metern.

Die Jungen und Mädchen der 5A sind
besonders gut zu erkennen durch ihre rosa und gelbfarbenen T-Shirts mit Aufdruck
Sportklasse GE Hennef und einem Schaf als Klassenmaskottchen.
Bei fröhlicher Stimmung, Unterstützung durch Familienangehörige
und Freunde sind die Kids nicht mehr zu halten. Die einen kommen früher, die
anderen später ins Ziel, allen gemeinsam aber ist, dass sie sowohl über die
3100 m wie über die 10 km nicht nur einmal ihren “inneren Schweinehund“ überwunden
haben.
Die Schüler/innen Jenny Lurz (54,22 min), Malte Oberstraß
(58,52 min) und Rebecca Ritter (59,03 min.) haben die 10 km sogar unter 1 Std.
zurückgelegt und mit Mascha von Kreisler (100,51 min) belegen die drei
genannten Mädchen die ersten drei Plätze in der Altersklasse WJugB.
Klasse gemacht, Jungen und Mädchen
der 5A !!!
Die besondere Ehrung auf dem
Marktplatz durch den Präsidenten des Stadtsportverbandes, Günter Kretschmann,
habt ihr euch verdient.
Außerdem gibt es zwei
Trainingsstunden bei „KRONOS“ - gratis!- und zur Abkühlung ein leckeres
Eis. Na, wenn das kein ereignisreicher Sonntag ist !!
(Jutta Stübner)
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Lebendig und kräftig und schärfer (Hebr. 4,12)
– Kirchentag in Köln
Am 8. Juni machten sich ein paar
Schüler/innen des Grundkurses Evangelische Religionslehre sowie drei
Lehrer/innen
auf zum 31. Evangelischen Kirchentag in Köln. Der Kirchentag, zu dem aus allen
Teilen Deutschlands sowie aus der ganzen Welt über 100.000 Menschen anreisen,
wird alle zwei Jahre veranstaltet. Fünf Tage lang bietet er seinen
Besucher/innen ein volles Programm mit z. T. hochrangigen Persönlichkeiten aus
Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Kirche sowie populäre Künstler/innen.
Bis zu 3000 Einzelveranstaltungen, wie z. B. Bibelarbeiten, Podiumsdiskussionen,
Kabarettaufführungen, Gottesdienste, Konzerte und Gesänge werden hier
angeboten. Die Schüler/innen hatten die Möglichkeit, einen der wohl
prominentesten Persönlichkeiten, den südafrikanische Erzbischof und
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, live zu erleben. Der 75 Jahre alte, in
eindrucksvollem purpurfarbenem Mantel und Birett gekleidete Erzbischof aus
Kapstadt tanzte bereits, bevor er das Publikum begrüßte, im Takt des
musizierenden Martin-Luther-Chores, der aus seiner Heimat stammt, auf der Bühne
und gewann sofort die Sympathie aller Zuschauer.

Auch die Schüler/innen waren völlig
begeistert von dem charismatischen und witzigen Mann, der während der
Bibelarbeit zum Propheten Jesaja seine Zuhörer immer wieder mit „brothers and
sisters“ anredete. In seiner Auslegung des Jesajatextes äußert er sich über
die falschen Propheten, die es bis in die heutige Zeit gebe.
Gebannt folgten die Schüler/innen
den Worten des Mannes, der Jahrzehnte gegen Apartheid gekämpft hat und vergaßen
dabei, dass alles, was sie dort hörten, auf Englisch gesprochen wurde. Tutu
appellierte zum interreligiösen Dialog, indem er sagte: "Gott ist kein
Christ“. Gott sei auf der Seite der Armen, Hungernden und Versklavten, in
ihnen sei Gott zu finden. Deshalb sei das Entscheidende, wie man mit seinen
Mitmenschen umgehe. "Oder sollen wir etwa zu Mahatma Ghandi oder dem Dalai
Lama sagen: Tut uns leid, ihr seid keine Christen, ihr kommt nicht in den
Himmel?“ Tutus Worte wurden von den Kirchentagsbesuchern mit anhaltenden
Applaus und Freudenrufen begrüßt. Alle standen von dem Kultsitzmöbel des
Kirchentags, dem „Papphocker“, auf und verabschiedeten ihn mit „Standing
Ovation". Im Anschluss an diese eindrucksvolle Veranstaltung folgten die
Schüler/innen gespannt der Veranstaltung „Folter und Menschenrechte“, in
der zunächst etwa 20 Schüler/innen der Integrierten Gesamtschule Franzsches
Feld aus Braunschweig eine eindruckvolle und ausführliche Aufführung über das
Leben eines Häftlings im Gefangenenlager von Guantanomo Bay darboten, gefolgt
von einem erhellenden Interview mit Bernhard Docke, dem Rechtsanwalt des
ehemaligen Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz.
Nach dieser interessanten, jedoch
auch „schweren“ Kost wurde es Zeit, sich der anderen, der spirituellen Seite
des Kirchentags zuzuwenden. Die Schüler/innen wählten dafür ein Gospelkonzert
in einer etwas außerhalb Kölns gelegenen Kirche, welches eine belebende und
mitreißende Wirkung auf alle hatte.
Erfüllt und zufrieden blickten
alle Schüler/innen und Lehrer/innen auf einen schönen und ereignisreichen
„Kirchentag“ zurück und ließen bereits den Wunsch anklingen, 2009 zum
Kirchentag nach Bremen zu reisen – „dann aber ‚richtig’ von Mittwoch bis
Sonntag und mit Übernachtung in der Turnhalle“!
(Britta Sperling)
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Känguru-Wettbewerb 2007
Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen
- alles wurde den 111 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 am 15. März
beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus
fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist, wird
seit 1995 vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin
veranstaltet.

Waren es zu Beginn 1995 nur 187 Schüler/innen
aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren immer
weiter an, bis sie in diesem Jahr mit über 500 000 Schüler/innen eine
Rekordzahl erreichte.
Natürlich waren die gestellten
Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad
unterschiedlich gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten
„Kleinen“ nur leichte Aufgaben bekommen haben. Versuchen Sie doch mal
auszurechnen, wie alt der viermal so alte Vater der 10-jährigen Agnes ist, wenn
Agnes doppelt so alt ist, wie sie jetzt ist, oder wie viele der 180 Bücher
einer Schulbibliothek Sachbücher sind, wenn 18 Abenteuer-, 24 Sach- und 12 Märchenbücher
ausgeliehen worden sind und dann von jeder Sorte dieselbe Anzahl noch in den
Regalen steht - und das waren noch nicht einmal schwere Aufgaben! Dass alles mit
rechten Dingen zuging und niemand von seinen Nachbarn abschreiben konnte, dafür
sorgten die zahlreich anwesenden Aufsichten, die vorrangig von den an der Schule
tätigen Referendar/innen gestellt wurden, die so den Wettbewerb in ihren
Freistunden unterstützten.
Wie
sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen lässt, warteten die
Teilnehmer/innen seit März voller Spannung auf die Ergebnisse. Die Versendung
der heiß ersehnten Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern dauerte dieses
Mal wegen der hohen Teilnehmerzahl besonders lange. Erst Mitte Juni trafen die
letzen Pakete ein, gerade noch rechtzeitig, um den Schüler/innen vor den
Sommerferien ihre Preise zu überreichen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde
Jens Oberdörster, im 6. Jahrgang Robin Albrecht und im 7. Jahrgang Malte Koch.
Die höchste Punktzahl im 8. Jahrgang erreichte Susanne Böckem und im 11.
Jahrgang Philip Hatzfeld.

Ich
hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Schüler/innen am Känguru-Wettbewerb
beteiligen und dass sie mit genau so viel Spaß dabei sein werden.
(Kirsten
Holz)
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Girls´ und Boys´ Day der Gesamtschule Hennef am 26.
April 2007
Gibt es sie noch - die
„klassischen Männerberufe“? Der Frauenanteil in naturwissenschaftlichen
Studiengängen nimmt langsam aber stetig zu, die Ausbildung zur
Kfz-Mechatronikerin findet auch bei Mädchen zunehmend Anklang und das Wort des
Jahres 2006 wurde nicht ohne Grund „Bundeskanzlerin“. Doch trotz dieser
Tendenzen und einer weit gefächerten Schulbildung entscheidet sich noch immer
ein Großteil der jungen Frauen für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder
Studienfächer. Deshalb ist der bundesweit stattfindende Girls´ Day eine gute
Gelegenheit für die Mädchen, einmal in andere, auf den ersten Blick weniger
nahe liegende Berufe, hineinzuschnuppern. Am Girls´ Day können sich die Mädchen
für einen Tag von ihrem Schulleben verabschieden, verschiedene Berufe
ausprobieren und erfahren, was sich hinter technischen, handwerklichen oder
IT-Berufen verbirgt, die sonst zumeist der Männerwelt vorenthalten bleiben.
Aber auch die Jungs werden in der
Gesamtschule Hennef an diesem Tag nicht vergessen – bei Interesse können sie
im Gegenzug einen Einblick in einen „typischen Frauenberuf“ erhalten.
Die Schüler/innen der Klasse 6E
haben ihre Erlebnisse vom Girls´ und Boys´ Day im Deutschunterricht in Form
eines Berichtes oder Interviews festgehalten. Nina und Rebecca montierten in
einem Elektrobetrieb Steckdosen, Caroline renovierte mit einem Malermeister eine
Wohnung und Jill war am Köln-Bonner Flughafen, wo sie einen Überblick über
die verschiedenen Arbeitsbereiche vom Check-in-Schalter über die Landebahn bis
zum Tower erhalten hat.
Zwei detaillierte Berichte dieses
Tages sind im Folgenden zu lesen. Der Girls´ und Boys´ Day der Gesamtschule
Hennef wurde von den Mädchen und Jungen gleichermaßen mit Begeisterung
aufgenommen und sie freuen sich schon jetzt wieder auf das nächste Jahr.
(Tanja Hentschel)
Boys´ Day: Maximilian Zahn im Kindergarten Sankt
Augustin
Jedes Jahr findet in unserer Schule
der Girls´ und Boys´ Day statt. Dabei geht es darum, dass Jugendliche ab dem
5. Schuljahr für einen Tag nicht in die Schule gehen, sondern sich Berufe
anschauen, die typisch für Männer bzw. Frauen sind. So auch Maximilian Zahn
aus der Klasse 6e.
Er ging in den Kindergarten Sankt
Augustin, weil er selbst einmal diesen Kindergarten besuchte. Dort erledigte er
die alltäglichen Aufgaben eines Kindergärtners. Er spielte mit den Kindern,
las ihnen vor und passte auf sie auf. Um 13 Uhr war schließlich
Kindergartenschluss. Am nächsten Tag haben wir ihn dazu befragt. Maximilian
sagte, dass er den Boys´ Day sehr gut fand, den Beruf des Kindergärtners aber
nur an Leute weiterempfehlen würde, die wirklich Spaß daran haben. In jedem
Fall lohne es sich aber, einmal das Berufsleben kennen zu lernen.
(Philipp Stadler, Klasse 6E)
Interview zum Girls´ Day von Lea Kneip in der
ZWI Technologies GmbH in Troisdorf
Hallo Lea, in welchem Betrieb
hast du denn den Girls´ Day verbracht?
In der ZWI Technologies GmbH in
Troisdorf. In dem Betrieb wird mit verschiedenen Metallen gearbeitet, geschweißt
und gedreht.
Wie bist du auf die Idee
gekommen dorthin zu gehen?
Mein Vater arbeitet dort und hat
mich gefragt, ob ich ihn am Girls´ Day begleiten will.
Wann war Arbeitsbeginn, wie
viele Pausen hattest du und wann war Arbeitsschluss?
Um 7 Uhr mussten wir mit
Schutzkleidung in der Halle stehen, um 9 Uhr hatten wir eine Frühstückspause,
die wir in der Kantine des Betriebes verbracht haben. Und mittags um 13 Uhr sind
wir dann müde nach Hause gefahren.
Was hast du dort im Einzelnen
gemacht?
Ich habe viele Maschinen kennen
gelernt. Zum Beispiel eine Maschine, die mit Hilfe von Sand Metallstücke sauber
macht. Außerdem habe ich einen Kran, der an der Decke hängt, mit einer
Fernbedienung gesteuert. Ich habe auch aus einem kleinen Stück Metall einen Glücksbringer
geschweißt. Während der Arbeit habe ich viele neue Dinge erfahren.
Waren die Mitarbeiter nett?
Ja, die Mitarbeiter waren sehr nett
und sie haben mir geholfen, wenn ich Fragen hatte.
Was hat dir an der Arbeit
gefallen? Was fandest du nicht so gut?
Mir hat gut gefallen, dass sich
alle Kollegen gut verstanden und sich gegenseitig geholfen haben. Was ich nicht
so gut fand ist, dass dort alles so laut ist.
Könntest du dir vorstellen in
diesem Betrieb später einmal zu arbeiten? Warum?
Ich würde dort nicht so gerne
arbeiten, eben weil dort alles so laut und groß ist und die Metallstücke so
schwer sind. Aber es ist ja auch eine Männerarbeit.
Welche Ausbildung brauchst du
dafür?
Darüber habe ich mich nicht
erkundigt.
Wie hat dir der Girls´ Day
insgesamt gefallen?
Mir hat der Girls´ Day insgesamt
sehr gut gefallen, weil ich so einen Männerberuf kennen gelernt habe.

Kannst du deinen Mitschüler/innen
empfehlen, nächstes Jahr beim Girls´ Day mitzumachen? Warum?
Ja, ich kann allen nur empfehlen nächstes
Jahr daran teilzunehmen. Ich habe viel dabei gelernt und es hat mir Spaß
gemacht.
Vielen Dank!
(Das Interview wurde von Pia Kiklas aus der Klasse 6E geführt.)
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Der Tango-Abend am 27.04.07
Es ist 20.00 Uhr: In der Bibliothek
der Gesamtschule Hennef beginnt ein heißer Frühlingsabend. Das Licht der
Scheinwerfer strahlt auf ein Tanzpaar. Musik erklingt: ein feuriger Rhythmus,
leidenschaftliche Geigen, ein Bandoneon und schließlich eine tiefe dunkle
Stimme. Das Tanzpaar beginnt zu tanzen und spätestens jetzt sind wir da: in der
leidenschaftlichen und geheimnisvollen Welt des Tangos.
Dies war kein gewöhnlicher Abend,
keine reine Informationsveranstaltung, keine bloße Vortragestunde von Musikstücken,
von Wissen über den Wein und über die Entstehung des Tangos.
An diesem Abend konnte man den
Tango „mit allen Sinnen“ erleben. Jeder trug dazu bei, die besondere
Stimmung und Atmosphäre des Tangos aufzunehmen. Vier Tänzer aus der
Jahrgangstufe 13, von denen zwei für das verführerische Plakat – gestaltet
von Horst Bennemann - Modell standen, zeigten zu traditionellen und modernen
Tango-Klängen, wie der schwierige Tango getanzt wird. Das Klarinetten-Ensemble
unter der Leitung von Ute Poschenrieder und der Mittel- und Oberstufenchor unter
der Leitung von Maria Becker-Just spielten und sangen neben berühmten und
traditionellen Tangos von Carlos Gardel auch den „Tango nuevo“ von Astor
Piazzola.
Sehr engagiert zeigte sich auf
diesem Abend auch der GK Musik 11 von Matthias Reinold. Die Schüler/innen des
Kurses hatten sich im Musikunterricht intensiv mit dem Phänomen Tango
auseinandergesetzt und präsentierten Bilder zu verschiedenen Themen des Tangos.
Vier Schüler des Kurses - alle vier erfahrene Gitarristen - spielten den
anspruchsvollen „Tiger-Tango“, sowie den berühmten Tango „Volver“ von
Carlos Gardel.
Durch den Abend führten Jörg
Nacken, der das Publikum mit der Entstehung des Tangos vertraut machte und
Hannelore Thomas, die dem Publikum die verschiedenen geschmacklichen Nuancen des
Weines auf charmante Art und Weise erklärte und damit die Leidenschaft des
Tangos „schmeckbar“ machte.
Cornelia Schulz und das Team der
Bibliothek haben es mal wieder geschafft einen ganz besonderen Abend zu
kreieren, der Schüler/innen und Erwachsene gleichermaßen begeistert hat. Ihnen
gilt ein ganz besonderer Dank dafür, dass sie diese wunderbare Idee zum
Tango-Abend hatten und alles wieder perfekt organisierten. Wir sind gespannt auf
den nächsten Abend in der Bibliothek und darauf unter welchem Motto er stehen
wird.
(Matthias Reinold)
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Reisebericht: Istanbul-Fahrt
Am Samstag, den
28.04. sind wir, 12 Schüler/-innen des 7. Jahrgangs und unsere Lehrer (Manfred
Liedtke und Christa Becktepe) um 19:00 Uhr Ortszeit am Istanbuler Flughafen Atatürk
gelandet. Wir waren alle total gespannt: Wie werden wir empfangen und wie sind
überhaupt unsere Gasteltern? Doch wir hatten uns umsonst Sorgen gemacht. Es
erwartete uns ein total herzlicher und freundlicher Empfang durch die türkischen
Schüler/-innen und ihre Eltern.
Am Sonntag war
dann auch als erstes Familientag, um sich näher zu beschnuppern und aneinander
zu gewöhnen. In die türkische Austauschschule IELEV ging es dann montags gegen
8 Uhr, beginnend mit einer Begrüßung durch die Schulleitung. Die Direktorin
war nett und weil sie kein Deutsch konnte, hatte sie immer eine
“Dolmetscherin” dabei. Anschließend gab es einen Appell, zu dem sich die
komplette Schulgemeinde versammelte. Danach haben wir die Stadt erkundet. Es war
toll, weil wir so eine große Stadt wir Istanbul nicht kennen. Und als wir
unsere erste Moschee gesehen haben, war das schon irgendwie super.
Danach ging es zum
Schnuppern auf den großen Basar. Manfred Liedtke musste uns eine erste
Einweisung geben, denn dieser ist echt riesig .Anschließend haben wir die
Nuruosmaniye Moschee besichtigt und den Topkapı – Palast besucht. Dort
gab es eine Schatzkammer mit viel Gold, entsprechend war auch der
Besucherandrang und es sind nur manche von uns hinein gekommen. Am Dienstag, dem
1. Mai gab es größere Demonstrationen und Straßensperrungen. Dadurch kamen
manche von uns zu spät zur Schule bzw. gar nicht! Der Tag wurde aber trotzdem
noch schön, weil wir die Gebiete, in denen die Demonstrationen erwartet wurden,
weitläufig umgingen. Anfangs hatten wir zwar schon ein mulmiges Gefühl, doch
wir hatten volles Vertrauen in unsere Lehrer/innen.
Und so
besichtigten wir die Yerebatan Zisterne und die Hagia Sofia, die größte
ehemalige Kirche / Moschee in der Türkei, die inzwischen ein Museum ist. Danach
waren wir im Roxelane Hamam, einem ehemaligen Türkisches Bad, das heute zu
einem Teppich-Geschäft umfunktioniert ist.
Dann konnten wir auf dem großen
Basar feilschen, handeln und kaufen. Das hat echt Spaß gemacht und unsere
Englisch-Kenntnisse kamen uns zugute. Anschließend ging es zurück zur Schule,
um später mit den Service-Bussen direkt vor der Haustür unserer
Gasteltern abgesetzt zu werden. Das war Luxus!!
Mittwoch war
Stadtbesichtigung mit den türkischen Austauschschüler/innen, trotz strömendem
Regen. In der Neuen Moschee konnten wir sogar in die 1. Etage, die eigentlich
nur für Sultane gedacht war, und Manfred Liedtke meinte, dass wir so
etwas nicht noch einmal erleben werden. Es war schon etwas ganz Besonderes.
Dann sind wir mit
der küzesten U-Bahn der Welt gefahren. Die dauerte 5 Min. und ging den Berg
hoch, d.h., dass wir von unseren Sitzen dauernd runter gerutscht sind; waren ja
nur 5 Min. Danach gab´s sehr leckere Pide. Und im Dauerregen ging es
weiter zu einer Armenischen Kirche und vom Taksımplatz aus später zurück
zur Schule und von da wieder mit den Service-Bussen nach Hause.
Am Donnerstag
haben wir die Blaue Moschee (Sultan Ahmet Moschee) besichtigt. Sie sollte
eigentlich größer als die Hagia Sofia werden, stürtzte allerdings dreimal
ein. Deshalb baute man sie kleiner. Und anstelle von 4 beschloss man 6 Minarette
zu bauen. Wir haben drinnen natürlich immer unsere Schuhe ausgezogen und die Mädchen
haben Kopftücher getragen. ,,Das wäre sonst respektlos”, hat Manfred Liedtke
gesagt, aber es stimmt ja auch. Dann waren wir in der Süleymanıye und in
der Rüstem Paşa Moschee. Die meisten Moscheeen sind von innen total schön
und beeindruckend, denn auf dem ganzen Boden sind Gebetsteppiche und das in der
kompletten Moschee. Danach gingen wir zum letzten Mal auf den Basar. Es war
schon irgendwie schade, denn der Basar ist so groß und wir hatten längst noch
nicht alles gesehen. Wir haben dann noch für unsere Familien Souvenirs
erstanden.
Es war echt
schwer, sich von den Gastfamilien zu trennen, denn wir hatten sie in diesen 7
Tagen sehr lieb gewonnen. Entsprechend flossen die Abschiedstränen. Doch
Einchecken und Abflug musste sein. Je näher wir dem Flughafen Köln/Bonn kamen,
desto mehr wuchs die Freude auf unsere Familien, die uns dann nach drei Stunden
Flug freudig in Empfang nahmen.
(Anna Wesemann u.a., Klasse 7F)
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Fächerübergreifendes Lernen in Kunst und
Gesellschaftslehre
Malen wie die Höhlenmaler –
gespannt versetzten sich die Schüler/innen der Klasse 5F in die Rolle von Archäologen
und erprobten künstlerische Techniken der Steinzeit. Mit großem Eifer mischten
sie aus Ei und natürlichen Erdpigmenten wie z.B. Ruß, Gartenerde, Französischem
Ocker und Italienischem Rötel eigene Erdfarben, die sie zunächst auf
Packpapier ausprobierten. Dazu benutzten sie unter großem Hallo ihre Finger,
aber auch Malmittel wie angespitzte oder ausgefranste Zweige, Federn und Schwämme.
Die Schüler/innen erlebten durch das eigene Tun, dass verschiedene Malmittel,
aber auch die unterschiedliche Beschaffenheit der Farben verschiedene Effekte
verursachen. Mit Begeisterung entdeckten die Kinder so, dass ihre natürliche
Umwelt ihnen Material für ästhetische Tätigkeiten liefern kann. Farbe und
Pinsel muss man also nicht unbedingt im Supermarkt kaufen!
Den ersten Malversuchen schloss
sich ein wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch an, bei dem die Schüler/innen
kenntnisreich von ihren Erfahrungen bei diesem Experiment berichteten.
In der nächsten Stunde ging es mit
viel Elan an die Bemalung von Steinplatten, um den echten Höhlenmalern so nahe
wie möglich zu kommen. Dabei entstanden Malereien von großer Ausdruckskraft,
in denen die Schüler/innen mit Bravour das Wissen umsetzten, das sie zuvor im
Unterricht erworben hatten.
Die Steinplatten werden zu einem
Gesamtbild zusammengesetzt und in der Schule dauerhaft ausgestellt werden.
(Michaela Tietz)
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Die Klassen 5C und 5F auf Zeitreise
Die Entwicklungsgeschichte des
Menschen ist großes fächerübergreifendes Thema im 5. Jahrgang unserer Schule.
Im Fach Gesellschaftslehre ist dabei der Steinzeit ein großer Anteil gewidmet.
Um
es den Schüler/innen zu ermöglichen, einmal richtig zu erleben, mit welchen
Gerätschaften die Menschen damals arbeiteten, wurde Frau Rutter von AGIL, einem
Anbieter von mobiler Museumspädagogik, in die Schule eingeladen.
Mit Frau Magister A. Rutter kam
eine Historikerin und versierte Museumspädagogin ins Haus, die den Kindern
Lebensweise, Techniken und Werkzeuggebrauch der steinzeitlichen Menschen auf
anschauliche und sympathische Weise nahe brachte.
Bei
bestem Wetter wurde im ‚Grünen Klassenzimmer’ mit Hilfe vieler Gegenstände
aus der Steinzeit (Feuersteinklingen, Pfeilspitzen, Speere und Speerschleudern,
Spindel und Wolle, Rentierknochen u. a. – stilecht präsentiert auf einem
Rentierfell und zum Anfassen nah) diese Menschheitsepoche von den Schüler/innen
begeistert erarbeitet. Sie konnten an ihr Vorwissen aus dem GL- und
Deutschunterricht anknüpfen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu ihrem
Leben heute erfahren. Daneben lauschten die Schüler/innen gespannt den
Berichten über archäologische Arbeits- und Vorgehensweisen.
Viele konnten davon gar nicht genug
bekommen und stellten sich immer wieder an. Außerdem bastelten sich die Schülerinnen
und Schüler nach steinzeitlichen Funden ein Muschelarmband oder eine Halskette,
das sie noch lange an einige Stunden in der Steinzeit erinnern wird.
(Michaela Tietz)
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Öffnung von Schule – gelungene Besuche im Max
Ernst Museum, Brühl
Im Rahmen der Examensarbeit von
Michaela Tietz besuchten die Klasse 5D und 5F am 28.03.2007 und 19.04.2007 das
Max Ernst Museum in Brühl.Auf den Spuren des Unterrichtsgangs der Klasse 5F:

Mit großer Freude und gespannter
Erwartung bestiegen die Schüler/innen den Zug nach Köln, um dort in Richtung
Brühl umzusteigen. Pünktlich zur Öffnung des Museums erreichte die Klasse das
Museumsgelände und wandte sich sogleich der ersten Aufgabe zu. Die vor dem
Museum aufgestellte Plastik „Lehrerkollegium für eine Schule von Totschlägern“
wurde mit Beschlag belegt und im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Sinnen
erfahren. Nach einer kurzen Einführung starteten die Schüler/innen ihre
Spurensuche im Museum. Voller Begeisterung wurde in Kleingruppen Leben und Werk
von Max Ernst unter die Lupe genommen. Die Klasse hatte sich im Kunstunterricht
bereits die Frottage als eine der künstlerischen Techniken Max Ernsts
erarbeitet und konnte nun das eigene Schaffen mit den Originalen in Beziehung
setzen. Auch Malerei und Plastik dieses Künstlers von Weltrang wurden in
verschiedensten Arbeitsaufträgen mit Enthusiasmus erforscht, das
Museumspersonal zu Details befragt.
Nach zwei kurzweiligen Stunden im
Museum wartete die letzte Aufgabe bei strahlendem Sonnenschein auf der
Museumsterrasse. Es galt, die Figurengruppe Capricorn als lebende Skulptur möglichst
genau nachzustellen. Begeistert versetzten sich die Schüler/innen in die
einzelnen Elemente der Figurengruppe und erlebten, Teil einer Skulptur zu
werden.
Nach einer halben Stunde Freizeit
mit einem Picknick auf dem Museumsgelände trat die Klasse zufrieden mit dem Tag
und voller neuer Eindrücke den Heimweg an.
Die im Museum erarbeiteten
Erkenntnisse setzt die 5F nun mit viel Spaß im weiteren Kunstunterricht ein und
um, indem sie Figuren im Stile von Max Ernst schafft.
(Michaela Tietz, Jost E. Wiebecke KL 5F)
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Jeweils 180 Schüler/innen
der Jahrgänge 8 und 9 haben in diesem Schuljahr ihre Schülerpraktika äußerst
erfolgreich absolviert.
Rückfragen
bei ihnen haben ergeben, dass die meisten zufrieden oder sehr zufrieden mit
ihrer Praktikumsstelle und den Kolleg/innen waren. „Mein Praktikum hat mir
etwas gebracht“ war eine oft gehörte Schülermeinung.
Besonders erfreulich ist, dass viele Schüler/innen „neue Betriebe“ gefunden
haben, in denen bisher noch keine Schülerpraktika stattgefunden hatten. So
ergab sich insgesamt ein völlig buntes Bild unterschiedlichster Praktika und
Berufe.
Sehr überzeugend hat der 9.
Jahrgang dieses bunte Bild beim PRAKTIKUMSFEST herüber gebracht. 180 Schüler/innen
haben ihr Praktikum/ihre Praktikumsstelle auf
bunten Plakaten präsentiert.
Eltern und Geschwister, Mitarbeiter/innen der Praktikumsbetriebe und
Lehrer/innen konnten sich so ein Bild davon machen, wie die Praktika bei den Schüler/innen
angekommen sind.

Die erhaltenen
Rückmeldungen von Betrieben bestätigen uns in der Auffassung, dass dieses
Praktikumsfest auch im nächsten Jahr stattfinden soll. Die entsprechende Präsentation,
die während der Schulzeit für Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8 stattfand,
werden wird modifizieren, damit sich diese Jahrgänge noch gezielter auf ihre
eigenen Praktika vorbereiten können.
Besonders
lobend muss erwähnt werden, dass sich die Schüler/innen besondere Mühe mit
der Erstellung ihrer Praktikumsmappen gegeben haben. Sie haben gelernt, dass
eine gut gestaltete Dokumentation des eigenen Praktikums eine bestens geeignete
Ergänzung einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein kann. Die meisten Schüler/innen
erhielten äußerst positive Rückmeldungen in Form eines
Praktikumszeugnisses.(Fotos: Georg Dahlberg)
(Stefan Müller)
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Im vergangenen Jahr hat sich unsere
Schule am Wettbewerb „Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“ beteiligt und mit
203 anderen Schulen um die Auszeichnung gerungen.
Der Bewerbung lagen vielerlei
bewegte Aktivitäten an unserer Schule zugrunde:
- In den Jahren 2004 und 2005
wurden jeweils „Sportspielnächte“ gemeinsam mit am OPUS-Projekt beteiligten
Schulen aus Siegburg, Much und Troisdorf veranstaltet.
- Der von den Kindern in den Pausen
reichlich genutzte Naturspielraum und das offene Klassenzimmer wurden
vorgestellt.
- Die jährlich stattfindende
Sportolympiade und der Sponsorenlauf sind ein gemeinschaftliches Ereignis im
Schulalltag.
- Die neu geschaffene Außensportanlage
mit zwei Feldern für Fußball, Handball, Tennis usw. wurde im Herbst 2006
eingeweiht und wird zurzeit mit Erlösen aus dem Sponsorenlauf ausgestattet.
- Ebenfalls im letzten Jahr konnten
wir einen großen „Sandkasten“, nämlich unser Beachvolleyballfeld bei Haus
A mit freundlicher Unterstützung der Firma Funtec fertig stellen.
- Mit Beginn des Schuljahres
2006/07 startete eine 5. Klasse erstmals an unserer Schule mit einem sportlichen
Schwerpunkt und zeigte sich mit vielen Schüler/innen erfolgreich bei der
Teilnahme an Kreismeisterschaften in verschiedenen Sportarten (u. a. in Mädchen-Fußball
und Schwimmen).
Für die zahlreichen Aktivitäten
übersandte uns die Schulministerin Barbara Sommer nun die Urkunde mit der
Landesauszeichnung „Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“.
Und die Aktivitäten gehen in
diesem Jahr weiter: Nahezu alle Lehrkräfte im Fachbereich Sport konnten im
Rahmen einer Fortbildung unter Leitung von Dr. Volker Manz vielfältige
Erfahrungen in Methodik und Technik des Tennissports sammeln und werden diese an
viele Schulklassen weitergeben.
(Uwe Jansen)
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„Be smart, don’t
start” - Abschlussveranstaltung
Am 31.05.07 fand in der
Kopernikus-Realschule in Hennef die Abschlussveranstaltung der
Antiraucher-Kampagne „Be smart, don’t start“ für das Schuljahr 2006/2007
statt. Zahlreiche Schulen des Rhein-Sieg-Kreises trafen sich nachmittags ab
14.00 Uhr zu einem herausfordernden Kletterwettbewerb und zur Gewinnauslosung
zahlreicher Preise. Durchgeführt von der AOK Rheinland unter Leitung von Herrn
Becker moderierten die Schülerinnen Carmen Becker und Lea Scheidt das nachmittägliche
Programm.
Die kurzweilige Veranstaltung wurde
von der Hauptschul-Band „Ex“ musikalisch umrahmt, während ein
Gesundheitsvertreter u. a. Wissenswertes über die Wasserpfeife vortrug.
Von 192 startenden Schulklassen des
gesamten Rhein-Sieg-Kreises haben 132 Klassen dieses Schuljahr rauchfrei
verbracht. Rauchfrei hieß in diesem Fall, dass mindestens 90 % aller Schüler/innen
einer Klasse nicht geraucht haben. Bei der in zahlreichen Bundesländern
durchgeführten Aktion schnitten die Schulen unseres Kreises am besten ab.
Gleichzeitig war am Vortag der Presse zu entnehmen, dass der Anteil der
jugendlichen Raucher zwischen 12 und 18 Jahren in den letzten Jahren deutlich
abnahm, und zwar von 28 % in 2002 auf nur noch 18 % in 2007.Viele Klassen
konnten sich im Rahmen der abschließenden Preisverlosung über 100 € bzw. 200
€ freuen. Auch zwei Klassen unserer Schule – die Klassen 5 C und 6 B –
waren unter den glücklichen Gewinnern von je 100 € für die Klassenkasse.
Einen Sonderpreis für
hervorragende Leistungen am Kletterturm errang die Klasse 6 C mit drei Schülern:
Leon Büchter, Nils Pertzborn und Kay Wedell und einem Vater, Martin Büchter,
bezwangen sie als Team am schnellsten die Kletterwand von etwa 6 m Höhe und
erreichten eine sensationell gute Teamzeit von 30,06 Sekunden.
Sie durften sich über einen
Gutschein für einen Klettertag mit der ganzen Klasse in der „Bronx
Rock-Halle“ in Wesseling freuen.
(Uwe Jansen)
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Hennef Soccer Girls
bei DFB-Talentcup 2007
Fünf Mädchenteams schickte die
Gesamtschule Hennef in den diesjährigen Wettbewerb DFB-Talentcup 2007, den der
Fußballverband Mittelrhein mit dem Kreissportamt Rhein-Sieg in der Sportschule
Hennef organisiert hat.
Bei diesem Wettbewerb ist nicht nur
ein gutes Zusammenspiel der Teams beim „Vier gegen Vier Kleinfeldturnier“
gefragt, sondern die Mädchen mussten zudem ihre fußballtechnischen
Fertigkeiten im Rahmen der Ablegung des DFB-Fußballabzeichens nachweisen. Für
Dribbelkünste, saubere Kurzpässe, platzierte Kopfbälle oder zielgenaue
„Bananenflanken“ gab es je nach Glück und Vermögen Punkte, die
zusammengerechnet ab 180 Punkten das DFB-Fußballabzeichen in Bronze, ab 220
Punkten in Silber und ab 260 Punkten in Gold bedeuteten. Erfreulich war, dass
sieben Mädchen der Gesamtschule das Fußballabzeichen erringen konnten. Dabei
erreichten Carina Kerz, Maike Schopp, Alina Heeg, Antonia Schuhmacher, Jennifer
Lurz (alle 5A), Dinah Pfeiffer (6C), Maike Schopp (6B) und Carina Kerz
(7F) das Bronze Abzeichen, während Stella Schmitter (5A) als erfolgreichstes Mädchen
im Teilnehmerinnenfeld mit 257 Punkten nur um drei Punkte das Goldabzeichen
verfehlte und das Silberabzeichen erringen konnte. Wettkampfklasse III (Jahrgänge
1993-1995)
Im Turnier 4:4 konnten sich die Mädchen
der Gesamtschule in diesem Jahr leider nicht so erfolgreich in Szene setzen.
Konnte in den letzten vier Jahren die Qualifikation für das Landesfinale immer
durch ein Team erreicht werden, belegten die Teams der Gesamtschule in diesem
Jahr nur die Plätze 3, 4, 7, 8 und 11.
Schade – aber im nächsten Jahr
greifen wir wieder an!!
Für die Gesamtschule Hennef
spielten:
Hennef Soccer girls I: Mascha
von Kreisler, Jenny Lurz, Stella Schmitter, Dinah Pfeiffer, Carmen Becker und
Jenny Kadach.
Hennef Soccer girls II: Laura
Schreckenberg, Alina Heeg, Antonia Schumacher, Michelle Stachelhaus und Lotta
Schütt
Hennef Soccer girls III: Eva Krey,
Jennifer Fuß, Daniela Brosch, Maike Schopp und Anna-Lene Strauß

Hennef Soccer girls IV: Colleen Hölscher,
Eilleen Sczurowski, Lea Scheidt, Rebecca Ritter und Ronja Gustmann
Hennef Soccer girls V: Isabel
Kornau, Carina Kerz, Saskia Biticoglu, Laura Biermann, und Sarah Monnens
(Peter Claßen)
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Fußballmädchen erreichten 3. Platz im
Bezirksfinale

Kreismeister waren sie schon im 1.
Schulhalbjahr 2006/2007 geworden, die Oberbergischen Kreises wurde auch gewonnen
und nun wollten die Fußballmädchen der Gesamtschule auch im Bezirksfinale in
Bonn das Ticket für das diesjährige Landesfinale in Herford lösen.
In spannenden Spielen mussten die Mädchen
der Jahrgänge 1993-1995 leider den sehr starken Teams des St. Angela Gymnasiums
Wipperfürth und des St. Adelheid Gymnasiums den Vortritt lassen und erreichten
schließlich einen guten 3. Platz.

Für die Gesamtschule spielten:
Stella Schmitter (5A), Dinah
Pfeiffer (7C), Anna-Lene Strauß (7B), Lisa Schneider (7C), Jenny Kadach
(7F), Claudia Scharmach 8C, Sabrina Müffeler, Dana Rondorf (beide 8D), Lea
Himberger und Jasmin Liberio (8E)
(Peter Claßen)
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Fußballmädchen (WK IV) scheitern im Endspiel
knapp nach Neunmeterschießen
Das jüngste Team der Gesamtschule
- die Mädchen der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 1994-1996) – traf im
Endspiel um die Kreismeisterschaften der Schulen in Bornheim auf die
Europaschule Bornheim. Das es ein schweres Spiel werden würde war den Mädchen
der Gesamtschule klar, denn die Gegnerinnen aus Bornheim warteten mit drei Stützpunktspielerinnen
auf und die Gesamtschulmädchen mussten zwei ihrer besten Spielerinnen an die ältere
Mädchenmannschaft der Gesamtschule abgeben. Dennoch ließen sich die Mädchen
davon nicht entmutigen und spielten mutig nach vorne. Nach guten
Torgelegenheiten zu Anfang des Spieles musste das Team der Gesamtschule nach 15
Minuten jedoch das 0:1 gegen die Mädchen aus Bornheim hinnehmen. In der
Folgezeit ließen sich die Mädchen der Gesamtschule von den robust spielenden
Bornheimerinnen aber nicht den Schneid abkaufen.

Nach einem von Maike Schopp schön
eingeleiteten Angriff konnte sich Colleen Hölscher energisch über die Außenbahn
durchsetzen und passte den Ball überlegt zur in der Mitte postierten Ronja
Gustmann, die den Ball aus nächster Nähe über die Torlinie schieben konnte
– der Ausgleich zum 1:1. Was folgte war ein offener Schlagabtausch. Beide
Mannschaften spielten erfrischend offensiv und ließen den Ball bei den sehr
hohen Temperaturen gekonnt durchs Mittelfeld laufen. Da sie hochkarätige
Chancen jedoch ungenutzt ließen, kam es zur Verlängerung. Auch hier wollte
trotz sehr guter Chancen auf beiden Seiten der Siegtreffer nicht fallen. Schließlich
musste das Neunmeterschießen entscheiden. Hier war das Glück auf Seiten der
Bornheimer Mädchen, die sich in einem Spiel „ohne eigentlichen Verlierer“
schließlich mit 4:1 n. E. durchsetzen konnten.
Dennoch: Glückwunsch an das toll
spielende Team der Gesamtschule Hennef!
Für die Gesamtschule Hennef
spielten:
Antonia Schumacher, Colleen Hölscher,
Michelle Stachelhaus, Jennifer Lurz (alle 5A), Lotta Schütt (6A), Carmen
Becker, Maike Schopp (6B), Eileen Sczurowski, Sarah Monnens (6C) und Ronja
Gustmann (6F)
(Peter Claßen)
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Unglückliche Niederlage verhindert Erreichen der
Endrunde
Am 18.04.07 nahm unsere Schule an
der 1. Runde der Kreismeisterschaften im Fußball teil. Drei Schulen – neben
unserer Schule waren dies noch die Hauptschule Hennef und das Christophorus
Jugenddorf Königswinter – spielten in der Altersklasse 1994 und jünger um
den Einzug in die Endrunde der Kreismeisterschaften.
Im ersten Spiel gegen die
Hauptschule gingen die Jungen konzentriert und engagiert ins Spiel. Sie
erspielten sich zahlreiche Torchancen, die aber zunächst nicht konsequent
genutzt wurden. In der 7. Minute platzte dann der Knoten und das Team konnte
sich über die 1:0-Führung durch einen platzierten Flachschuss von Alex
Stachelhaus freuen. Schon zwei Minuten später konnte derselbe Torschütze
abermals bejubelt werden und mit einem Kopfballtreffer durch den kampfstarken
Max Orth war schon vor dem Halbzeitpfiff eine Vorentscheidung gefallen. Im Gefühl
des sicheren Sieges schlichen sich allerdings Unachtsamkeiten ein, die durchaus
zu einem Gegentreffer hätten führen können. Wiederum Max Orth erzielte für
unser Team mit dem Tor des Tages das 4:0; er verwandelte einen direkten Freistoß
aus ca. 25 m Entfernung unhaltbar ins rechte Eck. Dustin Ernst konnte drei
Minuten vor Spielende den Treffer zum 5:0-Endstand beisteuern.
Dieser gelungene Start machte Lust
auf mehr. Im nächsten Spiel gegen Königswinter konnte mit einem Sieg bereits
der Turniererfolg sichergestellt werden. Jörg Zaigler erzielte nach zunächst
sehr ausgeglichener Begegnung die 1:0-Führung aus leicht abseitsverdächtiger
Position. Innerhalb kurzer Zeit brachte der schnelle Königswinterer Stürmer
durch zwei blitzsaubere Kontertore unser Team noch vor der Halbzeitpause ins
Hintertreffen. In der zweiten Halbzeit spielten die Jungen beherzt auf Angriff
und schnürten den Gegner in dessen Hälfte ein. Nach einem Entlastungsangriff
der Königswinterer mussten wir im Anschluss an eine Ecke sogar das 1:3 per Kopf
hinnehmen. Die Feldüberlegenheit wurde in der Folgezeit durch die Hereinnahme
eines zusätzlichen Stürmers noch deutlicher, doch leider langte es nur noch
zum Anschlusstreffer zum 2:3 durch Alex Stachelhaus in der letzten Spielminute.
Das Team aus Königswinter lag dann
im letzten Spiel gegen die Hauptschule Hennef zur Pause mit 4:0 in Führung und
hatte damit den Turniersieg sicher.
Unser kampfstarkes, leider etwas
unglückliches Team bestand aus: Tim Breuer (6 A), Leon Büchter (6 C), Simon
Daas (6 E), Dustin Ernst (7 B), Timo Gölden (6 A), Samy Rashmavi (6 D), Andreas
Lang (6 C), Max Orth (6 B), Maik Pauly (6 C), Nils Pertzborn (6 C), Fabian Rolke
(7 B), Morten Schlieske (6 B), Tim Schulz (6 B), Alex Stachelhaus (7 E), Jörg
Zaigler (7 E). Die Betreuung hat mir viel Spaß gemacht.
(Uwe Jansen)
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Power Brass Class bei
der Europawoche
Am Samstag, den 02.06.07 hatte
unsere Klasse 5B, die erste Bläserklasse der Gesamtschule Hennef, einen
Auftritt auf der großen Marktplatzbühne bei dem Europafest in Hennef.

Wir spielen unsere Instrumente alle
erst seit den Herbstferien und waren ganz schön aufgeregt, jetzt schon einen so
großen Auftritt zu haben.

Unsere Power Brass Class (die ganze
5B) besteht aus 30 Musiker/innen, die alle ein Blasinstrument spielen (Querflöte,
Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba).
Begleitet wurden wir von 9 Leuten
der Rhythmusgruppe aus unserer „5B-Band“, die zusätzlich wöchentlich immer
in einer Mittagspause und einer Spielpause probt. Die Band spielte auch einige
Stücke alleine.Bei dem Auftritt spielten wir unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach.
Bei den Bandstücken sangen Alina
Otto und Rita Klos die Solostimmen, Sonja und Christina sangen im Background.

Unser Programm bestand aus 9 Band-
und Orchesterstücken: u. a. “Eagle Summit March”, “One Note Boogie”,
“Linstead Market”, “We are the Champions” und “When the Saints”.
Einige von uns durften auch Soli spielen: Monika Schlefers (Trompete), Christina
Viehof/ Michelle Helms (Posaune), Rita Klos/ Vera Toubartz/ Alina Otto
(Klarinette).

Der Auftritt war ganz toll, obwohl
wir auf der Bühne nur sehr wenig Platz hatten. Uns allen machte es sehr viel
Spaß, auch weil wir ziemlich viel Applaus bekamen und sogar noch zwei Zugaben
spielen mussten.
(Rita Klos, 5B)
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Bläserklasse bei Sportlerehrung
Rhein-Sieg-Kreis
Am Samstag, den 12.06.07,
begleitete die Power Brass Class (Klasse 5B), die erste Bläserklasse der
Gesamtschule Hennef, in der Mensa der Gesamtschule die Ehrung der Schüler/innen
und Erwachsenen, die im letzten Jahr ein Sportabzeichen erworben haben.

Die Klasse und die Band wurden
dankenswerterweise unterstützt von drei Schüler/innen aus der 7C: Julia Bodin
(Klarinette, Gesang), Katharina Klein (Bass, Tontechnik), Patrick Stauf
(Schlagzeug).
Nach dem Weihnachtskonzert in der Kirche war es der zweite größere
Auftritt der Power Brass Class mit neuem Programm, das die Kinder sehr souverän
dargeboten haben.
Stücke in Bandbesetzung wechselten
sich ab mit dem gesamten Orchester, Gesang, Percussion und Soli lockerten das
Repertoire auf. Das Publikum (Eltern, Sportler, Landrat Kühn, Bürgermeister
Pipke u. a.) war beeindruckt von dem mitreißendes Programm, das die Power Brass
Class nach den wenigen Monaten ihres Bestehens schon darbieten konnte. Schade,
dass die Gesamtschule bei dem Sportabzeichen-Wettbewerb nicht vertreten war,
denn zur Ehrung unserer eigenen Sportler hätten die Musiker/innen sicherlich
noch viel lieber gespielt.
(Astrid Kröger-Schönbach)
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Ausflug ins Naturschutzzentrum
Nettersheim im Fach Biologie
Wir trafen uns am 30.4.07 um 08.15
Uhr am Hennefer Bahnhof und fuhren nach Köln. Dort stiegen wir in einen Zug
Richtung Trier.
Nachdem wir am Bahnhof Nettersheim
angekommen waren, gingen wir zu Fuß zum Naturschutzzentrum weiter. Wir hörten
einem Vortrag über die geologische Geschichte der Eifel. Die Eifel lag in der
Devonzeit (vor etwa 350 bis 400 Millionen Jahren) südlich des Äquators in der
sogenannten Eifeler Meeresstraße im Bereich eines flachen, warmen Meeres.
Erst später wanderte unser
Kontinent nach Norden. Dieses tropische Flachmeer wurde von vielen Riff
bildenden und Riff besiedelnden Organismen bewohnt. Deren versteinerte Überreste
kann man heute in Nettersheim und anderen Orten in der Eifel auf Äckern, in
Steinbrüchen, Baustellen mit Erdaushub, also überall da, wo offenes Gestein zu
Tage tritt, finden. In einer umfangreichen Fossiliensammlung konnten wir uns
ansehen, welche Fossilien aus der Devonzeit – vor allem in der Eifel –
gefunden worden sind. Damit man sich besser vorstellen kann, wie es vor ca. 380
Millionen Jahren in der Eifel ausgesehen haben könnte, wurde im Naturzentrum
ein Korallenriff-Aquarium installiert. Um endlich selber Fossilien sammeln zu können,
sind wir dann zu einem auf einem Berg gelegenen Acker gewandert. Am Anfang war
es gar nicht so leicht, die Fossilien von gewöhnlichen Steinen zu
unterscheiden. Mit der Zeit haben wir aber einen Blick dafür bekommen. Die
meisten Schüler/innen haben Runzelkorallen, verschiedene Formen von Bödenkorallen,
Kalkschwämme und Armfüßer (Brachiopoden), die wie Muscheln aussehen,
gefunden.
Bild unten: Kalkschwämme

Gar nicht leicht war es, Stücke
von Seelilien zu finden, denn diese waren sehr klein. Nachdem wir unsere
Tragetaschen voller Fossilien hatten, sind wir wieder zurück zum
Naturschutzzentrum gelaufen. Dort bekamen wir noch einige Informationen über
die Lebewesen im Korallenriff-Aquarium. So ähnlich muss es damals in der
Devon-Zeit auf unserem Fossilienacker ausgesehen haben.
Danach machten wir uns auf den Weg
zurück zum Bahnhof und fuhren wieder nach Hause. Um 16.30 Uhr waren wir wieder
zurück in Hennef. (Zusammenfassung der Berichte von Sina Feldmann, Kirsten
Budick, Corinna Krey, Michelle Konzack)
(Barbara Elsig)
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Vorlesewettbewerb
Isabel Müller (6A) beim Kreisentscheid
Am Samstag, dem 24. Februar hielten
wir unserer Klassenkameradin Isabel Müller ganz fest die Daumen, damit sie beim
Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels nicht ins Stocken
gerate.
Beim
Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs, der in der Evangelischen Grundschule in
Meckenheim stattfand, traten 13 Schüler/innen der sechsten Klassen aus
unterschiedlichen Schulen des Rhein-Sieg-Kreises gegeneinander an. Isabel, die
sich im Vorentscheid an unserer Schule durchgesetzt hatte und unsere
Schulsiegerin ist, war dabei. Wir, Lotta Schütt, Rosanna Röske, Chiara Hemmen
und unsere Deutschlehrerin Christa Allißat, hatten Isabel nach Meckenheim
begleitet. Natürlich fehlten auch Isabels Eltern nicht. Isabel las vor einer
Jury und einem großen Publikum einen spannenden Ausschnitt aus dem Jugendroman
"Löcher" von Luis Sachar, den wir aus dem Deutschunterricht kannten.
Wir fanden, dass Isabel sehr, sehr gut vorgelesen hat. Aber auch Fionas
Vortrag - sie kam von einem Gymnasium in Rheinbach - gefiel uns gut. Die
Teilnehmer/innen am Vorlesewettbewerb mussten auch einen unvorbereiteten Text
vorlesen, der ungefähr drei Seiten lang war. Die Geschichte, die sie vorlesen
mussten, war von Guus Kuijer geschrieben und trug den Titel: "Wenn im
Sommer die Blätter von den Bäumen fallen".
Den Vorleser/innen fiel es
schwerer, den unvorbereiteten Text zu lesen. Hier gab es schon eine Menge
kleinerer Patzer, die wir aber nicht so schlimm fanden. „Schlimmer“ fanden
wir es schon, dass immer wieder derselbe Text vorgelesen wurde. Das war - offen
gestanden - doch etwas langweilig für uns. Isabel jedenfalls hat auch den
unbekannten Text klasse gelesen. Da waren wir uns alle einig. Den Mitgliedern
der Jury (Erika Meyer zu Drewer, Irmgard Kulla, Karen Engelke und Thomas Brüssel)
hat Isabels Vortrag sicher auch gut gefallen, doch noch besser gefiel
ihnen der Vortrag von Tobias Köhler vom Konrad-Adenauer-Gymnasium aus
Meckenheim und Julius Hipke von der Gemeinschaftshauptschule in Hennef. Tobias
und Julius wurden Sieger in Gruppe A (Gymnasium, Realschule, Gesamtschule) bzw.
in Gruppe B (Hauptschule). Ihr Vortrag hat auch uns beeindruckt.
Die Vizelandrätin Uta Gräfin von Strachwitz verlas die Namen der Sieger am
Ende der Veran-staltung und sie überreichte allen Teilnehmern Urkunden und
Geschenke. Isabel erhielt ein spannendes Buch und Buntstifte. Sie war nicht enttäuscht
darüber, dass sie nicht gewonnen hatte. Es war für sie ein besonderes Erlebnis
bei dem Wettbewerb überhaupt dabei gewesen zu sein. Und sie erhielt schließlich
auch unser dickes Lob, denn eines stand für uns fest: Unsere Siegerin hieß
Isabel!
(Rosanna Röske und Lotta Schütt (6A) mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin
C. Allißat)
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„WARUM ?“ - Liebe,
Freundschaft, große Gefühle -
Der WPI- Kurs „Darstellen und
Gestalten“ des 10. Jahrgangs präsentierte sein eigenes Musical vor
begeistertem Publikum
Endlich war es soweit: Am Abend des
28. März sowie am 30. März morgens stellten die Schülerinnen und Schüler des
WPI- Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 10. Jahrgangs einem begeisterten
Publikum auf der Bühne der berstend vollen Mensa ihr Musical „Warum?“ vor.
Das gab es in dieser Form an
unserer Schule noch nie: Ein Jahr lang hatten Schülerinnen und Schüler des
WP1-Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 10.Jahrgangs von Frau Schmitz und
Frau Novotny-Schmandt ein Musical erarbeitet, bei dem jede Note, jedes Wort
selbst geschrieben wurde. Sie wollten zeigen, was nach 3 Jahren „Darstellen
und Gestalten“ in ihnen steckte.
Nach gemeinsamer Entwicklung einer
Grundidee für die Handlung wurden in parallelen Gruppen ein Rollenskript und
Songs für Solisten, Chor und Orchester geschrieben, Tanz-Choreographien und Bühnenbilder
entwickelt.
Die Realisierung dieses ehrgeizigen
Projektes wurde nur möglich durch die tatkräftige Mitarbeit der drei
Referendar/innen Matthias Reinhold (Musik), Nils Bräm (Schauspiel) und Sabine
Callmeyer (Tanz), die, vom „Musical-Fieber“ gepackt, immer wieder die Schülerinnen
und Schüler zu Höchstleistungen anspornten.
Oft lagen aller Nerven blank. Würde
das Projekt mit 1. und 2. Besetzung in der Kürze der Zeit auf die – eigens
erweiterte – Bühne zu bringen sein? Besonders der Gesang erforderte
Konzentration, Präzision – und Mut. Bis zuletzt wurde unermüdlich zusätzlich
geprobt, gefeilt, verbessert.
Auch an der Technik (Tontechnik:
Philipp Haes/Patrick Klein; Lichttechnik: Sebastian Althapp) wurden Höchstleistungen
abgefordert.
Als alle dann im stürmischen
Applaus des Publikums standen, wussten sie: Es hatte sich gelohnt. Der Titelsong
„Warum?“ ließ Gänsehaut-Atmosphäre aufkommen; andere Refrains wurden vom
Publikum begeistert aufgenommen und mitgesungen.
Einen schöneren Abschluss kann es
für einen WPI- Kurs „Darstellen und Gestalten“ im 10.Jahrgang wohl nicht
geben.
(Uschi Novotny-Schmandt)
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Auch in diesem Jahr fanden im
Jahrgang 12 wieder Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl statt. An zwei
Tagen besuchten die Schüler und Schülerinnen Universitäten und
Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu
lernen, an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch
mit den Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu
gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren.
Neu war diesmal aber die
Organisationsform der Orientierungsveranstaltung am ersten Tag. In 13 Workshops
standen neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Studenten und
Studentinnen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über
Wirtschaft, Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften,
Informatik, Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zur Medizin - bereit, um in
kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen,
Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des
studentischen Alltagslebens zu berichten.

Die Möglichkeit des Austausches
mit häufig nur wenig älteren Studierenden stieß auf eine sehr positive
Resonanz. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu
stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten. Schön war die
Wiederbegegnung mit „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule
gerne gefolgt waren. Einige der studentischen „Experten“ waren nämlich
Abiturienten und Abiturientinnen, die seit 2005 die Gesamtschule Hennef
verlassen haben und nun schon mitten im Studium stecken. Ergänzt wurde das
Angebot an diesem Tag durch ein Assessment-Center-Training, einen Vortrag zum
Thema Bafög des Studentenwerks der Universität Bonn und Angebote der
Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
Es bleibt zu hoffen, dass die Schülerinnen
und Schüler in ihrem Entscheidungsfindungsprozess ein Stück weiter gekommen
sind. Bei einem Schüler war dies wohl schon nach dem ersten Tag der Fall:
„Vielen Dank für die Informationsmöglichkeiten. Ich weiß jetzt ganz genau,
was ich machen will. Ich studiere Wirtschaft.“
(Barbara Heidling)
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Gesamtschule Hennef als Kooperationsschule des
„Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis“
Unsere Schule ist seit Mai
offizielle Kooperationsschule des so genannten Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis.
Als Kooperationsschule wird die Schule regelmäßig als Gastgeber für
Veranstaltungen und Fortbildungen des Kompetenzteams zur Verfügung stehen.
Unter dem Begriff „Kompetenzteam“ verbirgt sich die ab dem kommenden
Schuljahr geltende Neuregelung der Fortbildung von Lehrer/innen sowie der
Beratung von Schulen und Schulträgern.
65 Lehrer/innen werden diese Aufgabe zukünftig im Rhein-Sieg-Kreis übernehmen
und dabei für insgesamt 196 Schulen und 20 Schulträger zur Verfügung stehen.
Dieses Kompetenzteam, das zentral im Schulamt in Siegburg verwaltet wird, hat
sich als Kooperationsschulen ein Gymnasium in Rheinbach und unsere Gesamtschule
ausgewählt. Für unsere Schule bedeutet dies eine besondere Auszeichnung.
Zugleich profitieren wir aber auch dadurch, dass sehr viele Fortbildungs- und
Beratungsmaßnahmen an unserer Schule stattfinden und dass wir zusätzliche sächliche
Ausstattung erhalten (vgl. Artikel über Privat-Public-Partnership).
Aus unserer Schule zählen Martina
Borkenhagen (Moderatorin Englisch), Heinz Wegmann (Moderator Englisch) und
Karl-Heinz Assenmacher (Co-Leitung) zu den Mitgliedern des Kompetenzteams. Eine
erste Veranstaltung mit 40 Moderatoren/innen hat schon an unserer Schule
stattgefunden.
Link:
http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/
http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/nrw+karte+der+teams/rhein-sieg-kreis/wir.asp
(Karl-Heinz Assenmacher)
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Wie schon im letzten Elternbrief
berichtet, haben zwei Gruppen unserer Schule am Creativwettbewerb der Kölnischen
Rundschau teilgenommen.
Die „Physikussse“ unter Leitung
von Martina und Ingo Wentz (Begabtenförderung Physik, Jahrgangsstufen 5 bis 11)
haben ein Internetangebot entwickelt, das dazu auffordert, selbst in die Rolle
eines Forschers und Entdeckers zu schlüpfen und aus einer Vielzahl virtueller
Baumaterialien eine funktionsfähige Vakuumkanone zu entwicklen.

Links:
Wettbewerbsbeitrag der Klasse 9C:
http://www.webbewerb2007.de/gshennef/9c/
Wettbewerbsbeitrag der „Physikusse“:
http://www.webbewerb2007.de/gshennef/physikusse/
Startseite des Wettbewerbs:
http://www.webbewerb2007.de/
(Karl-Heinz Assenmacher)
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Privat-Public-Partnership: Firma Technikfuchs
in Ense
Erneut haben die medienpädagogischen
Erfolge unserer Schule ein Unternehmen zu einer besonderen Unterstützung
veranlasst. Die Firma Technikfuchs in Ense stellt der Schule eine hochwertige
mobile Präsentationseinheit, den sogenannten „Medientower“, zur Verfügung.

Der Medientower ist aus massivem
Holz gefertigt und auf die Bedürfnisse von Lehrer/innen angepasst. Notebook,
Beamer, DVD-Player, VHS-Player und Lautsprecher sind fest verkabelt, außerdem
ist Platz für weitere Geräte vorhanden. Eine spezielle Luftbereifung ermöglicht
auch das Fahren auf unebenem Untergrund und das Überwinden von Stufen.

Herr Brixner, der Geschäftsführer
des Unternehmens hob hervor, er schätze den persönlichen Kontakt zu unserer
Schule sehr, er erhoffe sich durch die intensive Erprobung an unserer Schule
Praxiserfahrungen und Verbesserungsvorschläge. Ausdrücklich sagte er, er wolle
unsere Schule unterstützen: