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Elternbrief vom 19.6.2007

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz                Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                     (stellv. Schulleiter)

Inhaltsübersicht:

Spende über 5.500 Euro an den Kinderschutzbund Hennef

Unterwegs

Frankreich-Austausch Sartilly -Erlebnisse in der wunderschönen Normandie

England-Austausch mit Dudley

Exkursion zum Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein

Comenius-Abschlusstreffen an der Gesamtschule

Comenius-Projekt „Welcome To Germany"

Lebendig und kräftig und schärfer (Hebr. 4,12) – Kirchentag in Köln

Ausflug ins Naturschutzzentrum Nettersheim

Girls´ und Boys´ Day am 26. April 2007- Schüler/innen berichten

Reisebericht: Istanbul-Fahrt

Öffnung von Schule – gelungene Besuche im Max Ernst Museum, Brühl

Kultur

Der Tango-Abend am 27.04.07

Auftritt der Bläserklasse bei der Sportlerehrung Rhein-Sieg-Kreis

„WARUM ?“ - Liebe, Freundschaft, große Gefühle: WPI- Kurs „Darstellen und Gestalten“ des 10. Jahrgangs präsentiert sein eigenes Musical

„Mörderische“ Schatten und kreative Mode-Highlights:
Präsentationen der WPI-Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 6. und 8. Jahrgangs

Hennefer Schulen stellen aus

Power Brass Class bei der Europawoche

Abgesoffen – Theaterprojekt der 7C

Liebe – Leid – Sehnsucht – Gefühle: „Im siebten Himmel“: Darstellen und Gestalten Jg.9

„Dreams come true“
Darstellen und Gestalten Jahrgang 7 präsentiert Theaterstück

Wettbewerbe

Känguru-Mathematik-Wettbewerb 2007

„Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“: Gesamtschule erhält Landesauszeichnung

„Be smart, don’t start” - Abschlussveranstaltung der Anti-Raucher-Kampagne

Vorlesewettbewerb: Isabel Müller (6A) beim Kreisentscheid

Beiträge zum MediaCreativ-Wettbewerb der Kölnschen Rundschau

Sport

Die Sportklasse der Gesamtschule nimmt am Europalauf teil

Sportnachrichten:
Hennef Soccer Girls bei DFB-Talentcup 2007,
Fußballmädchen erreichten 3. Platz im Bezirksfinale,
Fußballmädchen (WK IV) scheitern im Endspiel knapp nach Neunmeterschießen,
Fußball-Kreismeisterschaften: Unglückliche Niederlage verhindert Erreichen der Endrunde

Medien

Gesamtschule Hennef als Kooperationsschule des „Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis

Privat-Public-Partnership: Technikfuchs sponsert Medientower

Den Höhlenmalern auf der Spur

Steinzeit zum Anfassen- Die Klassen 5C und 5F auf Zeitreise

Sehr erfolgreiche Schülerpraktika 2006/2007 in Jahrgang 8 und 9

Abitur – was dann? Orientierungstage

7 Jahre deutsch-polnischer Schüleraustausch an der Gesamtschule

Spende über 5.500 Euro an den Kinderschutzbund Hennef

Die Gesamtschule Hennef überreichte dem Kinderschutzbund am 6. Juni 2007 im Bistro der Schule einen Scheck in Höhe von 5.500 Euro. Dieses Geld wurde bei dem letzten Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef eingenommen. Bei dieser Aktion suchten sich die Schüler/innen im Vorfeld des Laufes Sponsoren, die in diesem Jahr Beträge von 10 Cent bis hin zu 5 Euro pro erlaufenem Kilometer zahlten. Die Kinder und Jugendlichen legten dann eine Runde von 5,5 Kilometern zurück, wobei die besonders Sportlichen auch mehrere Runden liefen. Zwei Kinder schafften sogar eine Strecke von über 20 Kilometern und meisterten somit einen Halbmarathon. Allein Luca Bilz aus der Klasse 5E hat an dem Tag 298 Euro erlaufen. „Der Sponsorenlauf stellt immer ein großes Vergnügen für die Läufer/innen und alle Beteiligten dar. Es ist ein tolles Gefühl in so einer Gruppe zu laufen. Die Stimmung ist einfach super!“, beschreibt eine der Teilnehmerinnen das Großereignis der Schule.

Insgesamt kam beim letzten Sponsorenlauf die beachtliche Summe von 16.500 Euro zusammen. Dieser Betrag wurde anschließend gedrittelt. Ein Drittel wird dabei immer an eine lokale soziale Einrichtung gespendet, wie in diesem Jahr an den Kinderschutzbund Hennef. Ein weiteres Drittel wird dieses Mal in den Aufbau der Außensportanlage der Schule investiert und über das letzte Drittel stimmte dann die Lehrerkonferenz ab. Diese entschied, dass das Geld unter anderem für die Sport- und Musikfachklassen und die technische Ausstattung für Aufführungen ausgegeben werden soll.

„Dies ist eine sehr große Spende für uns - zu groß, um sie für nur einen Zweck zu verplanen“, sagte Peters. Der Kinderschutzbund hat vielfältige Angebote für Kinder und Eltern. Da diese immer auch durch einen Eigenanteil des Kinderschutzbundes finanziert werden müssen, ist dieser auf finanzielle Spenden angewiesen. 2006 war ein finanziell schlechtes Jahr, das eine große Lücke auf dem Konto hinterlassen hat. „Dieses Loch hat uns großes Herzklopfen bereitet, dank der Spende der Gesamtschule Hennef ist dieses Herzklopfen jetzt weg“, so Peters. Durch die Spende in Höhe von 5.500 Euro können alle Angebote des Kinderschutzbundes weitergeführt werden. Zudem kann so der im Herbst bevorstehende Umzug des Kinderschutzbundes in die Verwaltungsgebäude der frei werdenden Siegtalschule finanziell unterstützt werden.

Auch der stellvertretende Schulleiter Jochen Herchenbach, der den Scheck mit einer Gruppe von Kindern überreichte, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund. Er betonte, wie wichtig der Schule der gute Kontakt zum Kinderschutzbund sei, da beide Institutionen eine große Verantwortung für Kinder übernehmen.

Jochen Herchenbach weist zudem schon jetzt auf den kommenden Sponsorenlauf hin, der am 12. September 2007 stattfinden wird. Auch dann werden die Kinder und Jugendlichen wieder ihr Bestes geben und hoffentlich eine große Summe für den guten Zweck erlaufen.
(Tanja Hentschel)

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Frankreich-Austausch Hennef-Sartilly

Unsere Erlebnisse in der wunderschönen Normandie

Am 9.05.2007 war es soweit, wir (11 Schüler/innen, viele Eltern sowie Maria Becker-Just und  Andrea Thomas) stehen am Hennefer Bahnhof, um unseren Austausch nach Frankreich zu starten.

Unsere Austauschschüler/innen und deren Familien warten bereits und begrüßen uns freundlich. Den restlichen Tag verbringen wir in unseren Gastfamilien.

Die Woche bricht an und wir erleben viel. Wir besuchen die Schule für einen Tag, probieren Austern in einer Austernfarm, besuchen die schöne Stadt „Rennes“, Hauptstadt der Bretagne, und machen eine 7 km lange Wattwanderung zum Mont St. Michel. In einigen Punkten ist gute Kondition gefragt. So haben die französischen Schüler/innen bis fünf Uhr Schule und anschließend noch Hausaufgaben zu erledigen. Bei unserer Wanderung zum Mont St. Michel müssen wir zwei Flüsse durchqueren, die bei leichtem Regenwetter recht eisig sind und z. T. starke Strömung aufweisen. Doch das stört uns nicht. Nach knapp zwei Stunden haben wir dieses beeindruckende Bauwerk erreicht, das uns nach einer kurzen Mittagsrast näher erläutert wird. Auf der Austernfarm erfahren wir viele Details über die harte Arbeit in den "Meeresfarmen".

So hatten wir viele schöne Erlebnisse, die wir nie vergessen werden. Gekrönt wurde sie noch von einem Zwischenstopp in Paris, den wir alle sehr genossen: den Eiffelturm, die Tuilerien, die Louvre-Pyramide und Notre-Dame bei strahlendem Sonnenschein zu sehen, war schon beeindruckend.

Die Reise begann am Hennefer Bahnhof und endete auch hier, doch als sie endete waren wir alle um viele Erfahrungen und vor allem Sprachkenntnisse reicher.
(Johanna Krey, Andrea Thomas)

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Englandaustausch Dudley - Hennef

Am 22.04.2007 flogen 13 Schüler/innen der Gesamtschule Hennef zu ihren englischen Austauschschüler/innen vom Flughafen Köln- Bonn nach Birmingham.

Nach anfänglichen Problemen mit einem vergessenen Pass konnten doch alle Schüler an der Austauschfahrt teilnehmen. Nach dem einstündigen Flug und Zeitumstellung holten die Gastfamilien Schüler/innen und Lehrer/innen ab und fuhren mit ihnen zu den Häusern der Gastfamilien.

Am nächsten Tag wurden die Austauschteilnehmer/innen durch den Schulleiter in der Schule in Dudley begrüßt und starteten mit einem Willkommens-Frühstück in den ersten Tag.

Danach machten die Schüler/innen einen Rundgang durch die Schule und meldeten sich an. Gegen Mittag fuhren sie dann in das Black Country Living Museum, wo sie historische  Häuser, eine Schmiede und die Mine besichtigen konnten. Dort aßen die Schüler/innen auch zum ersten Mal Fish & Chips. Der Abend wurde individuell in der Familie gestaltet.

Dienstags stand der West Midland Safari& Leisure Park auf dem Programm. Die Gruppe beobachtete unter anderem weiße Löwen, Tiger und Walebys. Später verbrachten die Schüler/innen den restlichen Ausflug in dem dazu gehörigen Freizeitpark. Der Nachmittag und Abend wurde wieder in der Familie verbracht.

Mittwoch gingen wir mit unseren Austauschpartnern 4 Stunden in die Schule, wo wir am Mathe-, Englisch- und Sportunterricht teilnahmen. Am Mittag und Nachmittag bereiten alle zusammen in der Bibliothek die Power Point Präsentation für Freitagabend vor.

Abends trafen sich alle Schüler/innen und Lehrer/innen zum Bowling.

Donnerstag besichtigten die Hennefer Schüler/innen das sehr schöne und idyllische Warwick Castle, in dem wir eine unheimlich gelungene Geistershow besuchten sowie eine Freiflugshow. Nach der Schulzeit konnte die Präsentation weiter vorbereitet werden und danach gingen fast alle Schüler/innen mit ihren Partnern ins Schwimmbad, wo die Erlebnisse der Woche ausführlich besprochen wurden. Den Freitag verbrachten alle in Birmingham im Bullring, einem Shoppingzentrum.

Nach dem Ausflug konnten die Präsentationen weiter vorbereitet werden, welche abends um 19.00 Uhr den Eltern auf Englisch vorgetragen wurde. Zudem kam heute endlich der vermisste Koffer einer deutschen Austauschpartnerin an.

Das Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht, wo unterschiedliche Aktivitäten unternommen wurden. Sonntags schließlich flogen wir vom Terminal 2 um 18.30 Uhr nach Köln zurück, wo alle von ihren Familien mit Freude erwartet wurden.
(Sarah Busch, Klasse 9B, Fotos: Sandra Grassmann, Klasse: 9E)

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Exkursion zum Nationalpark Wattenmeer in Schleswig-Holstein -
ein einzigartiges Erlebnis der besonderen Art

22 Schüler/innen des 9. Jahrgangs erkundeten das einzigartige Ökosystem vor Ort.

Schleswig-Holstein ist sehr weit von Hennef entfernt und entsprechend teuer ist die Anreise. Nicht aber, wenn man das günstige Wochenendticket der DB nutzt. Nur 14 Euro pro Schüler reichten aus, um die Hin- und Rückfahrt nach Husum zu finanzieren. Natürlich war das häufige Umsteigen (6 - 7 x) etwas lästig, demgegenüber standen aber 5 volle Tage bei bestem Wetter und frischer Nordseeluft, die dafür reichlich Entschädigung boten.

In Husums schöner Jugendherberge konnte man sich nur wohl fühlen, zumal die Unterkünfte dort sauber und gepflegt waren und alle bestens verpflegt wurden.

Direkt nach dem Frühstück ging es am Montagmorgen per Fahrrad zum großen Beltringharder-Koog. Dort begrüßte Diplom-Biologe Dr. Petersen-Andresen die Schüler/innen am Holmer Siel und vermittelte ihnen die spezielle Ökologie der Region sowie die damit verbundene Sieltechnik. Alle Schüler/innen zeigten sich äußerst interessiert und hinterließen mehr als nur einen guten Eindruck. Nach einer sich daran anschließenden ausgedehnten Radtour durch den gesamten Koog führte der Weg am späten Nachmittag wieder zurück zur Jugendherberge. Die mit Jod angereicherte Luft machte Appetit. Das gute und reichhaltige Abendessen schmeckte deshalb allen besonders gut.

Den Feierabend möglichst lange auszudehnen war aber für die meisten Schüler/innen nach dem Essen kein Thema mehr. Müde von den ungewohnten Anstrengungen zogen sie es vor, die Qualität ihrer Betten zu testen. Dementsprechend verlief der Abend ungewohnt ruhig und um 23 Uhr hörte man im ganzen Haus keinen Mucks mehr.

Der Zivildienstleistende Christoph Grober begrüßte am Dienstagmorgen die Schüler/innen im Namen der „Schutzstation Wattenmeer“, die in der Jugendherberge untergebracht ist.

Nach einem interessanten Dia-Vortrag zu den Besonderheiten des Wattenmeers führte er die Gruppe anschließend an den Husumer Deich, der in unmittelbarer Nähe der Jugendherberge liegt. Erste hautnahe Erfahrungen im Schlickbereich erforderten von einigen Watt-Touristen ausgiebige Waschungsrituale. Nachmittags stand dann der Besuch des in der Nähe liegenden „Wattforums“ in Tönning auf dem Programm, das viele interaktive Möglichkeiten anbietet sich selbständig mit den Gegebenheiten der Küstenregion vertraut zu machen. Der Besuch des Wattforums ist ein unbedingtes Muss für jeden wissbegierigen Festlandtouristen, der mehr will als frische Luft, Meer und Krabbenbrötchen (wobei die Krabben keine Krabben sind *).

Der Höhepunkt der Wattenmeer-Exkursion fand dann am Mittwoch statt - eine ganztägige Wattwanderung. Mit den Rädern ging es frühmorgens bei schönstem Wetter los zum Watt-Einstieg „Lütmoorsiel“. Die Führung übernahm der bereits bekannte Dr. Petersen-Andresen. Mit ablaufendem Wasser erreichte die Gruppe nach ca. zwei Stunden die Hallig „Nordstrandischmoor“. Im Watt gab es natürlich viel zu sehen und zu bestaunen, so den Wattwurm, auch Sandpierwurm genannt, Strandkrabben, viele Muscheln wie Herz-, Sandklaff-, Mies-, Schwertmuscheln u.ä., Wattschnecken, Wellhornschnecken, Einsiedlerkrebse und viele Vögel, die sich im Watt ihre Mägen füllten, allen voran die Austernfischer, Rotschenkel, Gänse, Enten, verschiedenen Möwen und weitere Nutznießer des Watts. Einige echte Wattexperten unter den Schüler/innen erforschten den Schlickbereich besonders intensiv und drohten fast darin zu versinken, konnten sich aber noch rechtzeitig aus ihrer misslichen Lage befreien. Nach einer ausgiebigen Hallig-Pause ging es dann mit auflaufendem Wasser wieder zurück zum Festland und per Rad wieder in Richtung Jugendherberge. Wer wegen der unterschätzten hohen UV-Strahlung im Watt einen Sonnenbrand zu beklagen hatte, wird sich beim nächsten Mal sicher besser schützen. Den Abend nutzten die meisten dann zur Erholung und Schonung ihrer müden und strapazierten Muskeln und Knochen.

Etwas weniger anstrengend verlief dann für alle der Donnerstag. Das neu renovierte Museum „Nissenhaus“ in Husum ermöglichte es den Schüler/innen, sich mit der Entwicklung und Kulturgeschichte der Wattenmeer-Region ein wenig vertraut zu machen. Vorher jedoch huldigten alle Schüler/innen an einem Denkmal im Schlosspark den großen Schriftsteller der Region „Theodor Storm“, besuchten dann sein Geburtshaus in der Innenstadt und seine letzte Ruhestätte, um sich bei ihm für seine großartige Novelle „ Der Schimmelreiter“ zu bedanken, die alle im Deutschunterricht kennen und lieben gelernt hatten.

Der sagenumwobene Schimmelreiter und Deichgraf Hauke Haien ist ihnen allerdings in der ganzen Zeit ihres Aufenthaltes nicht leibhaftig begegnet, trotzdem schien er aber allgegenwärtig zu sein. Um Husum auf eigene Faust zu erkunden, stand der Nachmittag dann zur freien Verfügung,

Ganz im Zeichen der Insel Sylt stand der Freitag. Per Bahn ging es über den Hindenburgdamm nach Westerland und von dort mit dem Rad nach Hörnum zur Südspitze der Insel. Die Erosionsproblematik der Küste in Augenschein zu nehmen war das gemeinsame Ziel, weil sich die Nordsee trotz ständiger Sandaufspülungen und vorgelagerter „Tetrapoden“ an der Küste immer tiefer in die Insel frisst und sie mehr und mehr verschwinden lässt. Der ansteigende Meeresspiegel wird in den nächsten Jahrzehnten wohl auch seinen Teil dazu beitragen und die Insel großflächig überspülen. Trotz guten Wetters betrug die Wassertemperatur der Nordsee nur 13 Grad was aber nur wenige davon abhielt sich in die eisigen Fluten zu stürzen. J

Ausgerüstet mit Rucksäcken voller Reiseverpflegung und vielen intensiven Eindrücken vom Wattenmeer ging es dann leider am Samstagmorgen wieder per Bahn nach Hause ( nur 7 x umsteigen J). Ohne Verspätungen und gesund erreichten alle pünktlich und müde um 19.30 Uhr den Bahnhof Hennef, wo die Eltern ihren nachhaltig begeisterten Nachwuchs wieder in ihre fürsorglichen Arme schließen konnten.

* Anmerkung: Die so genannten „Krabben“  sind „Nordseegarnelen“ noch genauer „ langschwänzige Zehnfußkrebse“ von bis zu 8 cm Länge. Verlangt man in Husum ein Brötchen mit langschwänzigen Zehnfußkrebsen anstatt eines Krabbenbrötchens, sind die Verkäufer häufig ratlos und müssen erst einmal nachfragen, ob sie die auch im Angebot haben. Achtung: Es könnte sein, dass man dann wegen Schlaumeierei für das Krabbenbrötchen einen Aufpreis zahlen muss!
(Georg Dahlberg)

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COMENIUS Abschlusstreffen

an der Gesamtschule Hennef vom 06.05. -10.05.07

Zum letzten Mal trafen sich die Teilnehmer des dreijährigen COMENIUS Projekts „Meine Umwelt und Ich“ vom 06.05. – 10.05.07 an der Gesamtschule Hennef.

Dabei waren 16 Schüler/innen aus England, Frankreich, Polen und Spanien, die bei deutschen Gastfamilien untergebracht waren sowie 13 Kolleg/innen aus den genannten Ländern. Wie schon in den Jahren zuvor, als unsere Schüler/innen mit zu Konferenzen der Partnerschulen fahren durften, wurden diese sogenannten „Mobilitäten“ mit finanzieller Hilfe des Sokrates Programms der Europäischen Union ermöglicht.

Ein abwechslungsreiches sowie ein arbeitsreiches Programm sorgte dafür, dass zum einen die Ergebnisse dieses Projektjahres präsentiert wurden, zum anderen die Gäste auch ein wenig von Hennef und der Umgebung kennen lernten.

Während die Kolleg/innen ihre Konferenz hielten, erstellten die Schüler/innen Projektkalender mit Fotos der drei letzten Projektjahre. Mitgebrachte Fotos wurden sortiert, gesichtet, bearbeitet und gedruckt. So entstanden insgesamt 12 sehr schöne Kalender.

Weiterhin übten die Schüler/innen den Text für das gemeinsame Comeniuslied zu der Melodie „Ode to Joy“ in den unterschiedlichen Sprachen. Nach einem etwas verregneten Ausflug nach Königswinter und zum Drachenfels bildete der anschließende Abend den Höhepunkt der Konferenz.

Die Schüler/innen sangen gemeinsam ihr Lied und eine anschließende Modenshow präsentierte Mode der Zukunft mit wieder verwertbaren Materialien.

Weiterhin waren die erstellten Produkte dieses Projektjahres zu sehen: Modelle, Mappen, Powerpoint Präsentationen sowie große Displays zu den Themen „Leben in der Zukunft“, „Tourismus der Zukunft“ sowie „Nachrichten der Zukunft“.

Das Ende der Konferenz stellt auch den Abschluss des dreijährigen Comeniusprojekts dar, doch alle sind davon überzeugt, dass viele Kontakte auch ohne dieses Projekt weiter bestehen werden.

Einen besonderen Dank noch einmal an alle gastgebenden Schüler/innen sowie den Eltern, ohne deren Gastfreundlichkeit ein solches Treffen nicht möglich gewesen wäre.

Bleibt zu hoffen, dass der Antrag für ein neues Comeniusprojekt im neuen Schuljahr bewilligt wird.
(Ingrid Dietel)

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COMENIUS 2007: Welcome to Germany

In der Zeit vom 06.05. -10.05.07 fand das Projekt “Comenius” dieses Mal bei uns in Hennef statt. Der Schwerpunkt hier war “Die Zukunft”.

Mit Hilfe der Schüler/innen und Lehrer/innen aus England, Polen, Spanien und Frankreich machten wir dies mit viel Engagement, Neugierde und guter Laune zu einem echt tollen Erlebnis.

Am ersten Tag teilten wir uns in Gruppen auf und erstellten je Gruppe einen Kalender. Natürlich blieb der Rundgang durch die Schule nicht aus.  Am zweiten Tag, in den ersten beiden Stunden, übten wir einen Song ein, bei dem die Schüler/innen eines jeden Landes eine eigene Strophe in ihrer Sprache sangen. Danach bastelten wir unsere Kalender fertig. Am dritten Tag unternahmen wir einen Ausflug nach Königswinter und wanderten den Drachenfels hinauf. Nach einigen Stunden fuhren wir - ein wenig erschöpft - mit dem Schiff nach Bonn und zeigten unseren Auslandsschülern die Stadt.

Um 19.00 Uhr trafen wir uns dann alle in der Mensa, wo das Abschlusstreffen des dreijährigen Comenius Projektes beendet wurde. Am Morgen des vierten und letzten Tages brachten wir unsere Auslandsfreunde nach Hennef zum Bahnhof, wo sie dann nach langem und schmerzvollem Abschied mit dem Zug nach Köln fuhren und abends in ihre Heimatländer zurückkehrten.

Das Projekt war sehr lehrreich für uns, da  wir viel Englisch reden mussten und sich dadurch unsere Englischkenntnisse sehr verbesserten. Am Interessantesten fand ich jedoch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen. Es haben sich Freundschaften entwickelt und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Wir alle hatten in dieser kurzen Zeit sehr viel Spaß und ich würde so einen “Austausch” jeder Zeit wiederholen.
(Annika Kremser)

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Die Sportklasse der Gesamtschule nimmt am Europalauf teil

Schauplatz Hennef am 3. Juni 2007 Europalauf – Läufe für Hennef und Europa.

Schüler/innen der Sportklasse ( 5A ) samt ihren Klassenlehrer/innen und einigen sportlichen Eltern laufen mit. Sie sind am Start bei 3100 bzw. 10 000 Metern.

Die Jungen und Mädchen der 5A sind besonders gut zu erkennen durch ihre rosa und gelbfarbenen T-Shirts mit Aufdruck Sportklasse GE Hennef und einem Schaf als Klassenmaskottchen.

Bei fröhlicher Stimmung, Unterstützung durch Familienangehörige und Freunde sind die Kids nicht mehr zu halten. Die einen kommen früher, die anderen später ins Ziel, allen gemeinsam aber ist, dass sie sowohl über die 3100 m wie über die 10 km nicht nur einmal ihren “inneren Schweinehund“ überwunden haben.

Die Schüler/innen Jenny Lurz (54,22 min), Malte Oberstraß (58,52 min) und Rebecca Ritter (59,03 min.) haben die 10 km sogar unter 1 Std. zurückgelegt und mit Mascha von Kreisler (100,51 min) belegen die drei genannten Mädchen die ersten drei Plätze in der Altersklasse WJugB.

Klasse gemacht, Jungen und Mädchen der 5A !!!

Die besondere Ehrung auf dem Marktplatz durch den Präsidenten des Stadtsportverbandes, Günter Kretschmann, habt ihr euch verdient.

Außerdem gibt es zwei Trainingsstunden bei „KRONOS“ - gratis!- und zur Abkühlung ein leckeres Eis. Na, wenn das kein ereignisreicher Sonntag ist !!
(Jutta Stübner)

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Lebendig und kräftig und schärfer (Hebr. 4,12) – Kirchentag in Köln

Am 8. Juni machten sich ein paar Schüler/innen des Grundkurses Evangelische Religionslehre sowie drei Lehrer/innen auf zum 31. Evangelischen Kirchentag in Köln. Der Kirchentag, zu dem aus allen Teilen Deutschlands sowie aus der ganzen Welt über 100.000 Menschen anreisen, wird alle zwei Jahre veranstaltet. Fünf Tage lang bietet er seinen Besucher/innen ein volles Programm mit z. T. hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Kirche sowie populäre Künstler/innen. Bis zu 3000 Einzelveranstaltungen, wie z. B. Bibelarbeiten, Podiumsdiskussionen, Kabarettaufführungen, Gottesdienste, Konzerte und Gesänge werden hier angeboten. Die Schüler/innen hatten die Möglichkeit, einen der wohl prominentesten Persönlichkeiten, den südafrikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, live zu erleben. Der 75 Jahre alte, in eindrucksvollem purpurfarbenem Mantel und Birett gekleidete Erzbischof aus Kapstadt tanzte bereits, bevor er das Publikum begrüßte, im Takt des musizierenden Martin-Luther-Chores, der aus seiner Heimat stammt, auf der Bühne und gewann sofort die Sympathie aller Zuschauer.

Auch die Schüler/innen waren völlig begeistert von dem charismatischen und witzigen Mann, der während der Bibelarbeit zum Propheten Jesaja seine Zuhörer immer wieder mit „brothers and sisters“ anredete. In seiner Auslegung des Jesajatextes äußert er sich über die falschen Propheten, die es bis in die heutige Zeit gebe.

Gebannt folgten die Schüler/innen den Worten des Mannes, der Jahrzehnte gegen Apartheid gekämpft hat und vergaßen dabei, dass alles, was sie dort hörten, auf Englisch gesprochen wurde. Tutu appellierte zum interreligiösen Dialog, indem er sagte: "Gott ist kein Christ“. Gott sei auf der Seite der Armen, Hungernden und Versklavten, in ihnen sei Gott zu finden. Deshalb sei das Entscheidende, wie man mit seinen Mitmenschen umgehe. "Oder sollen wir etwa zu Mahatma Ghandi oder dem Dalai Lama sagen: Tut uns leid, ihr seid keine Christen, ihr kommt nicht in den Himmel?“ Tutus Worte wurden von den Kirchentagsbesuchern mit anhaltenden Applaus und Freudenrufen begrüßt. Alle standen von dem Kultsitzmöbel des Kirchentags, dem „Papphocker“, auf und verabschiedeten ihn mit „Standing Ovation". Im Anschluss an diese eindrucksvolle Veranstaltung folgten die Schüler/innen gespannt der Veranstaltung „Folter und Menschenrechte“, in der zunächst etwa 20 Schüler/innen der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld aus Braunschweig eine eindruckvolle und ausführliche Aufführung über das Leben eines Häftlings im Gefangenenlager von Guantanomo Bay darboten, gefolgt von einem erhellenden Interview mit Bernhard Docke, dem Rechtsanwalt des ehemaligen Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz.

Nach dieser interessanten, jedoch auch „schweren“ Kost wurde es Zeit, sich der anderen, der spirituellen Seite des Kirchentags zuzuwenden. Die Schüler/innen wählten dafür ein Gospelkonzert in einer etwas außerhalb Kölns gelegenen Kirche, welches eine belebende und mitreißende Wirkung auf alle hatte.

Erfüllt und zufrieden blickten alle Schüler/innen und Lehrer/innen auf einen schönen und ereignisreichen „Kirchentag“ zurück und ließen bereits den Wunsch anklingen, 2009 zum Kirchentag nach Bremen zu reisen – „dann aber ‚richtig’ von Mittwoch bis Sonntag und mit Übernachtung in der Turnhalle“!
(Britta Sperling)

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Känguru-Wettbewerb 2007

Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen - alles wurde den 111 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 am 15. März beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet.

Waren es zu Beginn 1995 nur 187 Schüler/innen aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren immer weiter an, bis sie in diesem Jahr mit über 500 000 Schüler/innen eine Rekordzahl erreichte.

Natürlich waren die gestellten Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur leichte Aufgaben bekommen haben. Versuchen Sie doch mal auszurechnen, wie alt der viermal so alte Vater der 10-jährigen Agnes ist, wenn Agnes doppelt so alt ist, wie sie jetzt ist, oder wie viele der 180 Bücher einer Schulbibliothek Sachbücher sind, wenn 18 Abenteuer-, 24 Sach- und 12 Märchenbücher ausgeliehen worden sind und dann von jeder Sorte dieselbe Anzahl noch in den Regalen steht - und das waren noch nicht einmal schwere Aufgaben! Dass alles mit rechten Dingen zuging und niemand von seinen Nachbarn abschreiben konnte, dafür sorgten die zahlreich anwesenden Aufsichten, die vorrangig von den an der Schule tätigen Referendar/innen gestellt wurden, die so den Wettbewerb in ihren Freistunden unterstützten.

Wie sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen lässt, warteten die Teilnehmer/innen seit März voller Spannung auf die Ergebnisse. Die Versendung der heiß ersehnten Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern dauerte dieses Mal wegen der hohen Teilnehmerzahl besonders lange. Erst Mitte Juni trafen die letzen Pakete ein, gerade noch rechtzeitig, um den Schüler/innen vor den Sommerferien ihre Preise zu überreichen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Jens Oberdörster, im 6. Jahrgang Robin Albrecht und im 7. Jahrgang Malte Koch. Die höchste Punktzahl im 8. Jahrgang erreichte Susanne Böckem und im 11. Jahrgang Philip Hatzfeld.

 

Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Schüler/innen am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau so viel Spaß dabei sein werden.

(Kirsten Holz)

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Girls´ und Boys´ Day der Gesamtschule Hennef am 26. April 2007

Gibt es sie noch - die „klassischen Männerberufe“? Der Frauenanteil in naturwissenschaftlichen Studiengängen nimmt langsam aber stetig zu, die Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin findet auch bei Mädchen zunehmend Anklang und das Wort des Jahres 2006 wurde nicht ohne Grund „Bundeskanzlerin“. Doch trotz dieser Tendenzen und einer weit gefächerten Schulbildung entscheidet sich noch immer ein Großteil der jungen Frauen für „typisch weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Deshalb ist der bundesweit stattfindende Girls´ Day eine gute Gelegenheit für die Mädchen, einmal in andere, auf den ersten Blick weniger nahe liegende Berufe, hineinzuschnuppern. Am Girls´ Day können sich die Mädchen für einen Tag von ihrem Schulleben verabschieden, verschiedene Berufe ausprobieren und erfahren, was sich hinter technischen, handwerklichen oder IT-Berufen verbirgt, die sonst zumeist der Männerwelt vorenthalten bleiben.

Aber auch die Jungs werden in der Gesamtschule Hennef an diesem Tag nicht vergessen – bei Interesse können sie im Gegenzug einen Einblick in einen „typischen Frauenberuf“ erhalten.

Die Schüler/innen der Klasse 6E haben ihre Erlebnisse vom Girls´ und Boys´ Day im Deutschunterricht in Form eines Berichtes oder Interviews festgehalten. Nina und Rebecca montierten in einem Elektrobetrieb Steckdosen, Caroline renovierte mit einem Malermeister eine Wohnung und Jill war am Köln-Bonner Flughafen, wo sie einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche vom Check-in-Schalter über die Landebahn bis zum Tower erhalten hat.

Zwei detaillierte Berichte dieses Tages sind im Folgenden zu lesen. Der Girls´ und Boys´ Day der Gesamtschule Hennef wurde von den Mädchen und Jungen gleichermaßen mit Begeisterung aufgenommen und sie freuen sich schon jetzt wieder auf das nächste Jahr.
(Tanja Hentschel)

Boys´ Day: Maximilian Zahn im Kindergarten Sankt Augustin

Jedes Jahr findet in unserer Schule der Girls´ und Boys´ Day statt. Dabei geht es darum, dass Jugendliche ab dem 5. Schuljahr für einen Tag nicht in die Schule gehen, sondern sich Berufe anschauen, die typisch für Männer bzw. Frauen sind. So auch Maximilian Zahn aus der Klasse 6e.

Er ging in den Kindergarten Sankt Augustin, weil er selbst einmal diesen Kindergarten besuchte. Dort erledigte er die alltäglichen Aufgaben eines Kindergärtners. Er spielte mit den Kindern, las ihnen vor und passte auf sie auf. Um 13 Uhr war schließlich Kindergartenschluss. Am nächsten Tag haben wir ihn dazu befragt. Maximilian sagte, dass er den Boys´ Day sehr gut fand, den Beruf des Kindergärtners aber nur an Leute weiterempfehlen würde, die wirklich Spaß daran haben. In jedem Fall lohne es sich aber, einmal das Berufsleben kennen zu lernen.
(Philipp Stadler, Klasse 6E)

Interview zum Girls´ Day von Lea Kneip in der ZWI Technologies GmbH in Troisdorf

Hallo Lea, in welchem Betrieb hast du denn den Girls´ Day verbracht?

In der ZWI Technologies GmbH in Troisdorf. In dem Betrieb wird mit verschiedenen Metallen gearbeitet, geschweißt und gedreht.

Wie bist du auf die Idee gekommen dorthin zu gehen?

Mein Vater arbeitet dort und hat mich gefragt, ob ich ihn am Girls´ Day begleiten will.

Wann war Arbeitsbeginn, wie viele Pausen hattest du und wann war Arbeitsschluss?

Um 7 Uhr mussten wir mit Schutzkleidung in der Halle stehen, um 9 Uhr hatten wir eine Frühstückspause, die wir in der Kantine des Betriebes verbracht haben. Und mittags um 13 Uhr sind wir dann müde nach Hause gefahren.

Was hast du dort im Einzelnen gemacht?

Ich habe viele Maschinen kennen gelernt. Zum Beispiel eine Maschine, die mit Hilfe von Sand Metallstücke sauber macht. Außerdem habe ich einen Kran, der an der Decke hängt, mit einer Fernbedienung gesteuert. Ich habe auch aus einem kleinen Stück Metall einen Glücksbringer geschweißt. Während der Arbeit habe ich viele neue Dinge erfahren.

Waren die Mitarbeiter nett? 

Ja, die Mitarbeiter waren sehr nett und sie haben mir geholfen, wenn ich Fragen hatte.

Was hat dir an der Arbeit gefallen? Was fandest du nicht so gut?

Mir hat gut gefallen, dass sich alle Kollegen gut verstanden und sich gegenseitig geholfen haben. Was ich nicht so gut fand ist, dass dort alles so laut ist.

Könntest du dir vorstellen in diesem Betrieb später einmal zu arbeiten? Warum?

Ich würde dort nicht so gerne arbeiten, eben weil dort alles so laut und groß ist und die Metallstücke so schwer sind. Aber es ist ja auch eine Männerarbeit.

Welche Ausbildung brauchst du dafür?

Darüber habe ich mich nicht erkundigt.

Wie hat dir der Girls´ Day insgesamt gefallen?

Mir hat der Girls´ Day insgesamt sehr gut gefallen, weil ich so einen Männerberuf kennen gelernt habe.

Kannst du deinen Mitschüler/innen empfehlen, nächstes Jahr beim Girls´ Day mitzumachen? Warum?

Ja, ich kann allen nur empfehlen nächstes Jahr daran teilzunehmen. Ich habe viel dabei gelernt und es hat mir Spaß gemacht.

Vielen Dank!
(Das Interview wurde von Pia Kiklas aus der Klasse 6E geführt.)

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Der Tango-Abend am 27.04.07

Es ist 20.00 Uhr: In der Bibliothek der Gesamtschule Hennef beginnt ein heißer Frühlingsabend. Das Licht der Scheinwerfer strahlt auf ein Tanzpaar. Musik erklingt: ein feuriger Rhythmus, leidenschaftliche Geigen, ein Bandoneon und schließlich eine tiefe dunkle Stimme. Das Tanzpaar beginnt zu tanzen und spätestens jetzt sind wir da: in der leidenschaftlichen und geheimnisvollen Welt des Tangos.

Dies war kein gewöhnlicher Abend, keine reine Informationsveranstaltung, keine bloße Vortragestunde von Musikstücken, von Wissen über den Wein und über die Entstehung des Tangos.

An diesem Abend konnte man den Tango „mit allen Sinnen“ erleben. Jeder trug dazu bei, die besondere Stimmung und Atmosphäre des Tangos aufzunehmen. Vier Tänzer aus der Jahrgangstufe 13, von denen zwei für das verführerische Plakat – gestaltet von Horst Bennemann - Modell standen, zeigten zu traditionellen und modernen Tango-Klängen, wie der schwierige Tango getanzt wird. Das Klarinetten-Ensemble unter der Leitung von Ute Poschenrieder und der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Maria Becker-Just spielten und sangen neben berühmten und traditionellen Tangos von Carlos Gardel auch den „Tango nuevo“ von Astor Piazzola.

Sehr engagiert zeigte sich auf diesem Abend auch der GK Musik 11 von Matthias Reinold. Die Schüler/innen des Kurses hatten sich im Musikunterricht intensiv mit dem Phänomen Tango auseinandergesetzt und präsentierten Bilder zu verschiedenen Themen des Tangos. Vier Schüler des Kurses - alle vier erfahrene Gitarristen - spielten den anspruchsvollen „Tiger-Tango“, sowie den berühmten Tango „Volver“ von Carlos Gardel.

Durch den Abend führten Jörg Nacken, der das Publikum mit der Entstehung des Tangos vertraut machte und  Hannelore Thomas, die dem Publikum die verschiedenen geschmacklichen Nuancen des Weines auf charmante Art und Weise erklärte und damit die Leidenschaft des Tangos „schmeckbar“ machte.

Cornelia Schulz und das Team der Bibliothek haben es mal wieder geschafft einen ganz besonderen Abend zu kreieren, der Schüler/innen und Erwachsene gleichermaßen begeistert hat. Ihnen gilt ein ganz besonderer Dank dafür, dass sie diese wunderbare Idee zum Tango-Abend hatten und alles wieder perfekt organisierten. Wir sind gespannt auf den nächsten Abend in der Bibliothek und darauf unter welchem Motto er stehen wird.
(Matthias Reinold)

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Reisebericht: Istanbul-Fahrt

Am Samstag, den 28.04. sind wir, 12 Schüler/-innen des 7. Jahrgangs und unsere Lehrer (Manfred Liedtke und Christa Becktepe) um 19:00 Uhr Ortszeit am Istanbuler Flughafen Atatürk gelandet. Wir waren alle total gespannt: Wie werden wir empfangen und wie sind überhaupt unsere Gasteltern? Doch wir hatten uns umsonst Sorgen gemacht. Es erwartete uns ein total herzlicher und freundlicher Empfang durch die türkischen Schüler/-innen und ihre Eltern.

Am Sonntag war dann auch als erstes Familientag, um sich näher zu beschnuppern und aneinander zu gewöhnen. In die türkische Austauschschule IELEV ging es dann montags gegen 8 Uhr, beginnend mit einer Begrüßung durch die Schulleitung. Die Direktorin war nett und weil sie kein Deutsch konnte, hatte sie immer eine “Dolmetscherin” dabei. Anschließend gab es einen Appell, zu dem sich die komplette Schulgemeinde versammelte. Danach haben wir die Stadt erkundet. Es war toll, weil wir so eine große Stadt wir Istanbul nicht kennen. Und als wir unsere erste Moschee gesehen haben, war das schon irgendwie super.

Danach ging es zum Schnuppern auf den großen Basar. Manfred Liedtke musste uns eine erste Einweisung geben, denn dieser ist echt riesig .Anschließend haben wir die Nuruosmaniye Moschee besichtigt und den Topkapı – Palast besucht. Dort gab es eine Schatzkammer mit viel Gold, entsprechend war auch der Besucherandrang und es sind nur manche von uns hinein gekommen. Am Dienstag, dem 1. Mai gab es größere Demonstrationen und Straßensperrungen. Dadurch kamen manche von uns zu spät zur Schule bzw. gar nicht! Der Tag wurde aber trotzdem noch schön, weil wir die Gebiete, in denen die Demonstrationen erwartet wurden, weitläufig umgingen. Anfangs hatten wir zwar schon ein mulmiges Gefühl, doch wir hatten volles Vertrauen in unsere Lehrer/innen.

Und so besichtigten wir die Yerebatan Zisterne und die Hagia Sofia, die größte ehemalige Kirche / Moschee in der Türkei, die inzwischen ein Museum ist. Danach waren wir im Roxelane Hamam, einem ehemaligen Türkisches Bad, das heute zu einem Teppich-Geschäft umfunktioniert ist.

Dann konnten wir auf dem großen Basar feilschen, handeln und kaufen. Das hat echt Spaß gemacht und unsere Englisch-Kenntnisse kamen uns zugute. Anschließend ging es zurück zur Schule, um später mit den Service-Bussen  direkt vor der Haustür unserer Gasteltern abgesetzt zu werden. Das war Luxus!!

Mittwoch war Stadtbesichtigung mit den türkischen Austauschschüler/innen, trotz strömendem Regen. In der Neuen Moschee konnten wir sogar in die 1. Etage, die eigentlich nur für Sultane gedacht war, und  Manfred Liedtke meinte, dass wir so etwas nicht noch einmal erleben werden. Es war schon etwas ganz Besonderes.

Dann sind wir mit der küzesten U-Bahn der Welt gefahren. Die dauerte 5 Min. und ging den Berg hoch, d.h., dass wir von unseren Sitzen dauernd runter gerutscht sind; waren ja nur 5 Min. Danach gab´s sehr leckere  Pide. Und im Dauerregen ging es weiter zu einer Armenischen Kirche und vom Taksımplatz aus später zurück zur Schule und von da wieder mit den Service-Bussen nach Hause.

Am Donnerstag haben wir die Blaue Moschee (Sultan Ahmet Moschee) besichtigt. Sie sollte eigentlich größer als die Hagia Sofia werden, stürtzte allerdings dreimal ein. Deshalb baute man sie kleiner. Und anstelle von 4 beschloss man 6 Minarette zu bauen. Wir haben drinnen natürlich immer unsere Schuhe ausgezogen und die Mädchen haben Kopftücher getragen. ,,Das wäre sonst respektlos”, hat Manfred Liedtke gesagt, aber es stimmt ja auch. Dann waren wir in der Süleymanıye und in der Rüstem Paşa Moschee. Die meisten Moscheeen sind von innen total schön und beeindruckend, denn auf dem ganzen Boden sind Gebetsteppiche und das in der kompletten Moschee. Danach gingen wir zum letzten Mal auf den Basar. Es war schon irgendwie schade, denn der Basar ist so groß und wir hatten längst noch nicht alles gesehen. Wir haben dann noch für unsere Familien Souvenirs erstanden.

Es war echt schwer, sich von den Gastfamilien zu trennen, denn wir hatten sie in diesen 7 Tagen sehr lieb gewonnen. Entsprechend flossen die Abschiedstränen. Doch Einchecken und Abflug musste sein. Je näher wir dem Flughafen Köln/Bonn kamen, desto mehr wuchs die Freude auf unsere Familien, die uns dann nach drei Stunden Flug freudig in Empfang nahmen.
(Anna Wesemann u.a., Klasse 7F)

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Den Höhlenmalern auf der Spur -

Fächerübergreifendes Lernen in Kunst und Gesellschaftslehre

Malen wie die Höhlenmaler – gespannt versetzten sich die Schüler/innen der Klasse 5F in die Rolle von Archäologen und erprobten künstlerische Techniken der Steinzeit. Mit großem Eifer mischten sie aus Ei und natürlichen Erdpigmenten wie z.B. Ruß, Gartenerde, Französischem Ocker und Italienischem Rötel eigene Erdfarben, die sie zunächst auf Packpapier ausprobierten. Dazu benutzten sie unter großem Hallo ihre Finger, aber auch Malmittel wie angespitzte oder ausgefranste Zweige, Federn und Schwämme. Die Schüler/innen erlebten durch das eigene Tun, dass verschiedene Malmittel, aber auch die unterschiedliche Beschaffenheit der Farben verschiedene Effekte verursachen. Mit Begeisterung entdeckten die Kinder so, dass ihre natürliche Umwelt ihnen Material für ästhetische Tätigkeiten liefern kann. Farbe und Pinsel muss man also nicht unbedingt im Supermarkt kaufen!

Den ersten Malversuchen schloss sich ein wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch an, bei dem die Schüler/innen kenntnisreich von ihren Erfahrungen bei diesem Experiment berichteten.

In der nächsten Stunde ging es mit viel Elan an die Bemalung von Steinplatten, um den echten Höhlenmalern so nahe wie möglich zu kommen. Dabei entstanden Malereien von großer Ausdruckskraft, in denen die Schüler/innen mit Bravour das Wissen umsetzten, das sie zuvor im Unterricht erworben hatten.

Die Steinplatten werden zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und in der Schule dauerhaft ausgestellt werden.
(Michaela Tietz)

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Steinzeit zum Anfassen

Die Klassen 5C und 5F auf Zeitreise

Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist großes fächerübergreifendes Thema im 5. Jahrgang unserer Schule. Im Fach Gesellschaftslehre ist dabei der Steinzeit ein großer Anteil gewidmet.

Um es den Schüler/innen zu ermöglichen, einmal richtig zu erleben, mit welchen Gerätschaften die Menschen damals arbeiteten, wurde Frau Rutter von AGIL, einem Anbieter von mobiler Museumspädagogik, in die Schule eingeladen.Mit Frau Magister A. Rutter kam eine Historikerin und versierte Museumspädagogin ins Haus, die den Kindern Lebensweise, Techniken und Werkzeuggebrauch der steinzeitlichen Menschen auf anschauliche und sympathische Weise nahe brachte.

Bei bestem Wetter wurde im ‚Grünen Klassenzimmer’ mit Hilfe vieler Gegenstände aus der Steinzeit (Feuersteinklingen, Pfeilspitzen, Speere und Speerschleudern, Spindel und Wolle, Rentierknochen u. a. – stilecht präsentiert auf einem Rentierfell und zum Anfassen nah) diese Menschheitsepoche von den Schüler/innen begeistert erarbeitet. Sie konnten an ihr Vorwissen aus dem GL- und Deutschunterricht anknüpfen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zu ihrem Leben heute erfahren. Daneben lauschten die Schüler/innen gespannt den Berichten über archäologische Arbeits- und Vorgehensweisen.

Viele konnten davon gar nicht genug bekommen und stellten sich immer wieder an. Außerdem bastelten sich die Schülerinnen und Schüler nach steinzeitlichen Funden ein Muschelarmband oder eine Halskette, das sie noch lange an einige Stunden in der Steinzeit erinnern wird.
(Michaela Tietz)

 

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Öffnung von Schule – gelungene Besuche im Max Ernst Museum, Brühl

Im Rahmen der Examensarbeit von Michaela Tietz besuchten die Klasse 5D und 5F am 28.03.2007 und 19.04.2007 das Max Ernst Museum in Brühl.Auf den Spuren des Unterrichtsgangs der Klasse 5F:

Mit großer Freude und gespannter Erwartung bestiegen die Schüler/innen den Zug nach Köln, um dort in Richtung Brühl umzusteigen. Pünktlich zur Öffnung des Museums erreichte die Klasse das Museumsgelände und wandte sich sogleich der ersten Aufgabe zu. Die vor dem Museum aufgestellte Plastik „Lehrerkollegium für eine Schule von Totschlägern“ wurde mit Beschlag belegt und im wahrsten Sinne des Wortes mit allen Sinnen erfahren. Nach einer kurzen Einführung starteten die Schüler/innen ihre Spurensuche im Museum. Voller Begeisterung wurde in Kleingruppen Leben und Werk von Max Ernst unter die Lupe genommen. Die Klasse hatte sich im Kunstunterricht bereits die Frottage als eine der künstlerischen Techniken Max Ernsts erarbeitet und konnte nun das eigene Schaffen mit den Originalen in Beziehung setzen. Auch Malerei und Plastik dieses Künstlers von Weltrang wurden in verschiedensten Arbeitsaufträgen mit Enthusiasmus erforscht, das Museumspersonal zu Details befragt.

Nach zwei kurzweiligen Stunden im Museum wartete die letzte Aufgabe bei strahlendem Sonnenschein auf der Museumsterrasse. Es galt, die Figurengruppe Capricorn als lebende Skulptur möglichst genau nachzustellen. Begeistert versetzten sich die Schüler/innen in die einzelnen Elemente der Figurengruppe und erlebten, Teil einer Skulptur zu werden.

Nach einer halben Stunde Freizeit mit einem Picknick auf dem Museumsgelände trat die Klasse zufrieden mit dem Tag und voller neuer Eindrücke den Heimweg an.

Die im Museum erarbeiteten Erkenntnisse setzt die 5F nun mit viel Spaß im weiteren Kunstunterricht ein und um, indem sie Figuren im Stile von Max Ernst schafft.
(Michaela Tietz, Jost E. Wiebecke KL 5F)

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Sehr erfolgreiche Schülerpraktika 2006/2007

Jeweils 180 Schüler/innen der Jahrgänge 8 und 9 haben in diesem Schuljahr ihre Schülerpraktika äußerst erfolgreich absolviert.
Rückfragen bei ihnen haben ergeben, dass die meisten zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Praktikumsstelle und den Kolleg/innen waren. „Mein Praktikum hat mir etwas gebracht“ war eine oft gehörte Schülermeinung.
Besonders erfreulich ist, dass viele Schüler/innen „neue Betriebe“ gefunden haben, in denen bisher noch keine Schülerpraktika stattgefunden hatten. So ergab sich insgesamt ein völlig buntes Bild unterschiedlichster Praktika und Berufe.

Sehr überzeugend hat der 9. Jahrgang dieses bunte Bild beim PRAKTIKUMSFEST herüber gebracht. 180 Schüler/innen haben ihr Praktikum/ihre Praktikumsstelle auf

bunten Plakaten präsentiert. Eltern und Geschwister, Mitarbeiter/innen der Praktikumsbetriebe und Lehrer/innen konnten sich so ein Bild davon machen, wie die Praktika bei den Schüler/innen angekommen sind.

Die erhaltenen Rückmeldungen von Betrieben bestätigen uns in der Auffassung, dass dieses Praktikumsfest auch im nächsten Jahr stattfinden soll. Die entsprechende Präsentation, die während der Schulzeit für Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8 stattfand, werden wird modifizieren, damit sich diese Jahrgänge noch gezielter auf ihre eigenen Praktika vorbereiten können.

Besonders lobend muss erwähnt werden, dass sich die Schüler/innen besondere Mühe mit der Erstellung ihrer Praktikumsmappen gegeben haben. Sie haben gelernt, dass eine gut gestaltete Dokumentation des eigenen Praktikums eine bestens geeignete Ergänzung einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein kann. Die meisten Schüler/innen erhielten äußerst positive Rückmeldungen in Form eines Praktikumszeugnisses.(Fotos: Georg Dahlberg)
(Stefan Müller)

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Schule erhält Landesauszeichnung „Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“

Im vergangenen Jahr hat sich unsere Schule am Wettbewerb „Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“ beteiligt und mit 203 anderen Schulen um die Auszeichnung gerungen.

Der Bewerbung lagen vielerlei bewegte Aktivitäten an unserer Schule zugrunde:

- In den Jahren 2004 und 2005 wurden jeweils „Sportspielnächte“ gemeinsam mit am OPUS-Projekt beteiligten Schulen aus Siegburg, Much und Troisdorf veranstaltet.

- Der von den Kindern in den Pausen reichlich genutzte Naturspielraum und das offene Klassenzimmer wurden vorgestellt.

- Die jährlich stattfindende Sportolympiade und der Sponsorenlauf sind ein gemeinschaftliches Ereignis im Schulalltag.

- Die neu geschaffene Außensportanlage mit zwei Feldern für Fußball, Handball, Tennis usw. wurde im Herbst 2006 eingeweiht und wird zurzeit mit Erlösen aus dem Sponsorenlauf ausgestattet.

- Ebenfalls im letzten Jahr konnten wir einen großen „Sandkasten“, nämlich unser Beachvolleyballfeld bei Haus A mit freundlicher Unterstützung der Firma Funtec fertig stellen.

- Mit Beginn des Schuljahres 2006/07 startete eine 5. Klasse erstmals an unserer Schule mit einem sportlichen Schwerpunkt und zeigte sich mit vielen Schüler/innen erfolgreich bei der Teilnahme an Kreismeisterschaften in verschiedenen Sportarten (u. a. in Mädchen-Fußball und Schwimmen).

Für die zahlreichen Aktivitäten übersandte uns die Schulministerin Barbara Sommer nun die Urkunde mit der Landesauszeichnung „Bewegungsfreudige Schule NRW 2006“.

Und die Aktivitäten gehen in diesem Jahr weiter: Nahezu alle Lehrkräfte im Fachbereich Sport konnten im Rahmen einer Fortbildung unter Leitung von Dr. Volker Manz vielfältige Erfahrungen in Methodik und Technik des Tennissports sammeln und werden diese an viele Schulklassen weitergeben.
(Uwe Jansen)

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Be smart, don’t start” - Abschlussveranstaltung

Am 31.05.07 fand in der Kopernikus-Realschule in Hennef die Abschlussveranstaltung der Antiraucher-Kampagne „Be smart, don’t start“ für das Schuljahr 2006/2007 statt. Zahlreiche Schulen des Rhein-Sieg-Kreises trafen sich nachmittags ab 14.00 Uhr zu einem herausfordernden Kletterwettbewerb und zur Gewinnauslosung zahlreicher Preise. Durchgeführt von der AOK Rheinland unter Leitung von Herrn Becker moderierten die Schülerinnen Carmen Becker und Lea Scheidt das nachmittägliche Programm.

 

Die kurzweilige Veranstaltung wurde von der Hauptschul-Band „Ex“ musikalisch umrahmt, während ein Gesundheitsvertreter u. a. Wissenswertes über die Wasserpfeife vortrug.

Von 192 startenden Schulklassen des gesamten Rhein-Sieg-Kreises haben 132 Klassen dieses Schuljahr rauchfrei verbracht. Rauchfrei hieß in diesem Fall, dass mindestens 90 % aller Schüler/innen einer Klasse nicht geraucht haben. Bei der in zahlreichen Bundesländern durchgeführten Aktion schnitten die Schulen unseres Kreises am besten ab. Gleichzeitig war am Vortag der Presse zu entnehmen, dass der Anteil der jugendlichen Raucher zwischen 12 und 18 Jahren in den letzten Jahren deutlich abnahm, und zwar von 28 % in 2002 auf nur noch 18 % in 2007.Viele Klassen konnten sich im Rahmen der abschließenden Preisverlosung über 100 € bzw. 200 € freuen. Auch zwei Klassen unserer Schule – die Klassen 5 C und 6 B – waren unter den glücklichen Gewinnern von je 100 € für die Klassenkasse.

Einen Sonderpreis für hervorragende Leistungen am Kletterturm errang die Klasse 6 C mit drei Schülern: Leon Büchter, Nils Pertzborn und Kay Wedell und einem Vater, Martin Büchter, bezwangen sie als Team am schnellsten die Kletterwand von etwa 6 m Höhe und erreichten eine sensationell gute Teamzeit von 30,06 Sekunden.

Sie durften sich über einen Gutschein für einen Klettertag mit der ganzen Klasse in der „Bronx Rock-Halle“ in Wesseling freuen.
(Uwe Jansen)

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Hennef Soccer Girls bei DFB-Talentcup 2007 

Fünf Mädchenteams schickte die Gesamtschule Hennef in den diesjährigen Wettbewerb DFB-Talentcup 2007, den der Fußballverband Mittelrhein mit dem Kreissportamt Rhein-Sieg in der Sportschule Hennef organisiert hat.

Bei diesem Wettbewerb ist nicht nur ein gutes Zusammenspiel der Teams beim „Vier gegen Vier Kleinfeldturnier“ gefragt, sondern die Mädchen mussten zudem ihre fußballtechnischen Fertigkeiten im Rahmen der Ablegung des DFB-Fußballabzeichens nachweisen. Für Dribbelkünste, saubere Kurzpässe, platzierte Kopfbälle oder zielgenaue „Bananenflanken“ gab es je nach Glück und Vermögen Punkte, die zusammengerechnet ab 180 Punkten das DFB-Fußballabzeichen in Bronze, ab 220 Punkten in Silber und ab 260 Punkten in Gold bedeuteten. Erfreulich war, dass sieben Mädchen der Gesamtschule das Fußballabzeichen erringen konnten. Dabei erreichten Carina Kerz, Maike Schopp, Alina Heeg, Antonia Schuhmacher, Jennifer Lurz  (alle 5A), Dinah Pfeiffer (6C), Maike Schopp (6B) und Carina Kerz (7F) das Bronze Abzeichen, während Stella Schmitter (5A) als erfolgreichstes Mädchen im Teilnehmerinnenfeld mit 257 Punkten nur um drei Punkte das Goldabzeichen verfehlte und das Silberabzeichen erringen konnte. Wettkampfklasse III (Jahrgänge 1993-1995)

Im Turnier 4:4 konnten sich die Mädchen der Gesamtschule in diesem Jahr leider nicht so erfolgreich in Szene setzen. Konnte in den letzten vier Jahren die Qualifikation für das Landesfinale immer durch ein Team erreicht werden, belegten die Teams der Gesamtschule in diesem Jahr nur die Plätze 3, 4, 7, 8 und 11.  

Schade – aber im nächsten Jahr greifen wir wieder an!!

Für die Gesamtschule Hennef spielten:

Hennef Soccer girls I:  Mascha von Kreisler, Jenny Lurz, Stella Schmitter, Dinah Pfeiffer, Carmen Becker und Jenny Kadach.

Hennef Soccer girls II: Laura Schreckenberg, Alina Heeg, Antonia Schumacher, Michelle Stachelhaus und Lotta Schütt

Hennef Soccer girls III: Eva Krey, Jennifer Fuß, Daniela Brosch, Maike Schopp und Anna-Lene Strauß

Hennef Soccer girls IV: Colleen Hölscher, Eilleen Sczurowski, Lea Scheidt, Rebecca Ritter und Ronja Gustmann

Hennef Soccer girls V: Isabel Kornau, Carina Kerz, Saskia Biticoglu, Laura Biermann, und Sarah Monnens
(Peter Claßen)

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Fußballmädchen erreichten 3. Platz im Bezirksfinale

Kreismeister waren sie schon im 1. Schulhalbjahr 2006/2007 geworden, die Oberbergischen Kreises wurde auch gewonnen und nun wollten die Fußballmädchen der Gesamtschule auch im Bezirksfinale in Bonn das Ticket für das diesjährige Landesfinale in Herford lösen.

In spannenden Spielen mussten die Mädchen der Jahrgänge 1993-1995 leider den sehr starken Teams des St. Angela Gymnasiums Wipperfürth und des St. Adelheid Gymnasiums den Vortritt lassen und erreichten schließlich einen guten 3. Platz.

Für die Gesamtschule spielten:

Stella Schmitter (5A), Dinah Pfeiffer (7C), Anna-Lene Strauß (7B),  Lisa Schneider (7C), Jenny Kadach (7F), Claudia Scharmach 8C, Sabrina Müffeler, Dana Rondorf (beide 8D), Lea Himberger und Jasmin Liberio (8E)
(Peter Claßen)

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Fußballmädchen (WK IV) scheitern im Endspiel knapp nach Neunmeterschießen

Das jüngste Team der Gesamtschule - die Mädchen der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 1994-1996) – traf im Endspiel um die Kreismeisterschaften der Schulen in Bornheim auf die Europaschule Bornheim. Das es ein schweres Spiel werden würde war den Mädchen der Gesamtschule klar, denn die Gegnerinnen aus Bornheim warteten mit drei Stützpunktspielerinnen auf und die Gesamtschulmädchen mussten zwei ihrer besten Spielerinnen an die ältere Mädchenmannschaft der Gesamtschule abgeben. Dennoch ließen sich die Mädchen davon nicht entmutigen und spielten mutig nach vorne. Nach guten Torgelegenheiten zu Anfang des Spieles musste das Team der Gesamtschule nach 15 Minuten jedoch das 0:1 gegen die Mädchen aus Bornheim hinnehmen.  In der Folgezeit ließen sich die Mädchen der Gesamtschule von den robust spielenden Bornheimerinnen aber nicht den Schneid abkaufen.

Nach einem von Maike Schopp schön eingeleiteten Angriff konnte sich Colleen Hölscher energisch über die Außenbahn durchsetzen und passte den Ball überlegt zur in der Mitte postierten Ronja Gustmann, die den Ball aus nächster Nähe über die Torlinie schieben konnte – der Ausgleich zum 1:1. Was folgte war ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften spielten erfrischend offensiv und ließen den Ball bei den sehr hohen Temperaturen gekonnt durchs Mittelfeld laufen. Da sie hochkarätige Chancen jedoch ungenutzt ließen, kam es zur Verlängerung. Auch hier wollte trotz sehr guter Chancen auf beiden Seiten der Siegtreffer nicht fallen. Schließlich musste das Neunmeterschießen entscheiden. Hier war das Glück auf Seiten der Bornheimer Mädchen, die sich in einem Spiel „ohne eigentlichen Verlierer“ schließlich mit 4:1 n. E. durchsetzen konnten.

Dennoch: Glückwunsch an das toll spielende Team der Gesamtschule Hennef!

Für die Gesamtschule Hennef spielten:

Antonia Schumacher, Colleen Hölscher, Michelle Stachelhaus, Jennifer Lurz (alle 5A), Lotta Schütt (6A), Carmen Becker, Maike Schopp (6B), Eileen Sczurowski, Sarah Monnens (6C) und Ronja Gustmann (6F)
(Peter Claßen)

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Unglückliche Niederlage verhindert Erreichen der Endrunde

Am 18.04.07 nahm unsere Schule an der 1. Runde der Kreismeisterschaften im Fußball teil. Drei Schulen – neben unserer Schule waren dies noch die Hauptschule Hennef und das Christophorus Jugenddorf Königswinter – spielten in der Altersklasse 1994 und jünger um den Einzug in die Endrunde der Kreismeisterschaften.

Im ersten Spiel gegen die Hauptschule gingen die Jungen konzentriert und engagiert ins Spiel. Sie erspielten sich zahlreiche Torchancen, die aber zunächst nicht konsequent genutzt wurden. In der 7. Minute platzte dann der Knoten und das Team konnte sich über die 1:0-Führung durch einen platzierten Flachschuss von Alex Stachelhaus freuen. Schon zwei Minuten später konnte derselbe Torschütze abermals bejubelt werden und mit einem Kopfballtreffer durch den kampfstarken Max Orth war schon vor dem Halbzeitpfiff eine Vorentscheidung gefallen. Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich allerdings Unachtsamkeiten ein, die durchaus zu einem Gegentreffer hätten führen können. Wiederum Max Orth erzielte für unser Team mit dem Tor des Tages das 4:0; er verwandelte einen direkten Freistoß aus ca. 25 m Entfernung unhaltbar ins rechte Eck. Dustin Ernst konnte drei Minuten vor Spielende den Treffer zum 5:0-Endstand beisteuern.

Dieser gelungene Start machte Lust auf mehr. Im nächsten Spiel gegen Königswinter konnte mit einem Sieg bereits der Turniererfolg sichergestellt werden. Jörg Zaigler erzielte nach zunächst sehr ausgeglichener Begegnung die 1:0-Führung aus leicht abseitsverdächtiger Position. Innerhalb kurzer Zeit brachte der schnelle Königswinterer Stürmer durch zwei blitzsaubere Kontertore unser Team noch vor der Halbzeitpause ins Hintertreffen. In der zweiten Halbzeit spielten die Jungen beherzt auf Angriff und schnürten den Gegner in dessen Hälfte ein. Nach einem Entlastungsangriff der Königswinterer mussten wir im Anschluss an eine Ecke sogar das 1:3 per Kopf hinnehmen. Die Feldüberlegenheit wurde in der Folgezeit durch die Hereinnahme eines zusätzlichen Stürmers noch deutlicher, doch leider langte es nur noch zum Anschlusstreffer zum 2:3 durch Alex Stachelhaus in der letzten Spielminute.

Das Team aus Königswinter lag dann im letzten Spiel gegen die Hauptschule Hennef zur Pause mit 4:0 in Führung und hatte damit den Turniersieg sicher.

Unser kampfstarkes, leider etwas unglückliches Team bestand aus: Tim Breuer (6 A), Leon Büchter (6 C), Simon Daas (6 E), Dustin Ernst (7 B), Timo Gölden (6 A), Samy Rashmavi (6 D), Andreas Lang (6 C), Max Orth (6 B), Maik Pauly (6 C), Nils Pertzborn (6 C), Fabian Rolke (7 B), Morten Schlieske (6 B), Tim Schulz (6 B), Alex Stachelhaus (7 E), Jörg Zaigler (7 E). Die Betreuung hat mir viel Spaß gemacht.
(Uwe Jansen)

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Power Brass Class bei der Europawoche

Am Samstag, den 02.06.07 hatte unsere Klasse 5B, die erste Bläserklasse der Gesamtschule Hennef, einen Auftritt auf der großen Marktplatzbühne bei dem Europafest in Hennef.

Wir spielen unsere Instrumente alle erst seit den Herbstferien und waren ganz schön aufgeregt, jetzt schon einen so großen Auftritt zu haben.

Unsere Power Brass Class (die ganze 5B) besteht aus 30 Musiker/innen, die alle ein Blasinstrument spielen (Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium, Tuba).

Begleitet wurden wir von 9 Leuten der Rhythmusgruppe aus unserer „5B-Band“, die zusätzlich wöchentlich immer in einer Mittagspause und einer Spielpause probt. Die Band spielte auch einige Stücke alleine.Bei dem Auftritt spielten wir unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach.

Bei den Bandstücken sangen Alina Otto und Rita Klos die Solostimmen, Sonja und Christina sangen im Background.

Unser Programm bestand aus 9 Band- und Orchesterstücken: u. a. “Eagle Summit March”, “One Note Boogie”, “Linstead Market”, “We are the Champions” und “When the Saints”. Einige von uns durften auch Soli spielen: Monika Schlefers (Trompete), Christina Viehof/ Michelle Helms (Posaune), Rita Klos/ Vera Toubartz/ Alina Otto (Klarinette).

Der Auftritt war ganz toll, obwohl wir auf der Bühne nur sehr wenig Platz hatten. Uns allen machte es sehr viel Spaß, auch weil wir ziemlich viel Applaus bekamen und sogar noch zwei Zugaben spielen mussten. 
(Rita Klos, 5B)

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Bläserklasse bei Sportlerehrung Rhein-Sieg-Kreis

Am Samstag, den 12.06.07, begleitete die Power Brass Class (Klasse 5B), die erste Bläserklasse der Gesamtschule Hennef, in der Mensa der Gesamtschule die Ehrung der Schüler/innen und Erwachsenen, die im letzten Jahr ein Sportabzeichen erworben haben.

Die Klasse und die Band wurden dankenswerterweise unterstützt von drei Schüler/innen aus der 7C: Julia Bodin (Klarinette, Gesang), Katharina Klein (Bass, Tontechnik), Patrick Stauf (Schlagzeug).
Nach dem Weihnachtskonzert in der Kirche war es der zweite größere Auftritt der Power Brass Class mit neuem Programm, das die Kinder sehr souverän dargeboten haben.

Stücke in Bandbesetzung wechselten sich ab mit dem gesamten Orchester, Gesang, Percussion und Soli lockerten das Repertoire auf. Das Publikum (Eltern, Sportler, Landrat Kühn, Bürgermeister Pipke u. a.) war beeindruckt von dem mitreißendes Programm, das die Power Brass Class nach den wenigen Monaten ihres Bestehens schon darbieten konnte. Schade, dass die Gesamtschule bei dem Sportabzeichen-Wettbewerb nicht vertreten war, denn zur Ehrung unserer eigenen Sportler hätten die Musiker/innen sicherlich noch viel lieber gespielt.
(Astrid Kröger-Schönbach)

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Ausflug ins Naturschutzzentrum Nettersheim im Fach Biologie

Wir trafen uns am 30.4.07 um 08.15 Uhr am Hennefer Bahnhof und fuhren nach Köln. Dort stiegen wir in einen Zug Richtung Trier.

Brachiopode

Nachdem wir am Bahnhof Nettersheim angekommen waren, gingen wir zu Fuß zum Naturschutzzentrum weiter. Wir hörten einem Vortrag über die geologische Geschichte der Eifel. Die Eifel lag in der Devonzeit (vor etwa 350 bis 400 Millionen Jahren) südlich des Äquators in der sogenannten Eifeler Meeresstraße im Bereich eines flachen, warmen Meeres.

Erst später wanderte unser Kontinent nach Norden. Dieses tropische Flachmeer wurde von vielen Riff bildenden und Riff besiedelnden Organismen bewohnt. Deren versteinerte Überreste kann man heute in Nettersheim und anderen Orten in der Eifel auf Äckern, in Steinbrüchen, Baustellen mit Erdaushub, also überall da, wo offenes Gestein zu Tage tritt, finden. In einer umfangreichen Fossiliensammlung konnten wir uns ansehen, welche Fossilien aus der Devonzeit – vor allem in der Eifel – gefunden worden sind. Damit man sich besser vorstellen kann, wie es vor ca. 380 Millionen Jahren in der Eifel ausgesehen haben könnte, wurde im Naturzentrum ein Korallenriff-Aquarium installiert. Um endlich selber Fossilien sammeln zu können, sind wir dann zu einem auf einem Berg gelegenen Acker gewandert. Am Anfang war es gar nicht so leicht, die Fossilien von gewöhnlichen Steinen zu unterscheiden. Mit der Zeit haben wir aber einen Blick dafür bekommen. Die meisten Schüler/innen haben Runzelkorallen, verschiedene Formen von Bödenkorallen, Kalkschwämme und Armfüßer (Brachiopoden), die wie Muscheln aussehen, gefunden.

Bild unten: Kalkschwämme

Gar nicht leicht war es, Stücke von Seelilien zu finden, denn diese waren sehr klein. Nachdem wir unsere Tragetaschen voller Fossilien hatten, sind wir wieder zurück zum Naturschutzzentrum gelaufen. Dort bekamen wir noch einige Informationen über die Lebewesen im Korallenriff-Aquarium. So ähnlich muss es damals in der Devon-Zeit auf unserem Fossilienacker ausgesehen haben.

Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof und fuhren wieder nach Hause. Um 16.30 Uhr waren wir wieder zurück in Hennef. (Zusammenfassung der Berichte von Sina Feldmann, Kirsten Budick, Corinna Krey, Michelle Konzack)
(Barbara Elsig)

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Vorlesewettbewerb
Isabel Müller (6A) beim Kreisentscheid

Am Samstag, dem 24. Februar hielten wir unserer Klassenkameradin Isabel Müller ganz fest die Daumen, damit sie beim Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels nicht ins Stocken gerate.

Beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs, der in der Evangelischen Grundschule in Meckenheim stattfand, traten 13 Schüler/innen der sechsten Klassen aus unterschiedlichen Schulen des Rhein-Sieg-Kreises gegeneinander an. Isabel, die sich im Vorentscheid an unserer Schule durchgesetzt hatte und unsere Schulsiegerin ist, war dabei. Wir, Lotta Schütt, Rosanna Röske, Chiara Hemmen und unsere Deutschlehrerin Christa Allißat, hatten Isabel nach Meckenheim begleitet. Natürlich fehlten auch Isabels Eltern nicht. Isabel las vor einer Jury und einem großen Publikum einen spannenden Ausschnitt aus dem Jugendroman "Löcher" von Luis Sachar, den wir aus dem Deutschunterricht kannten. Wir fanden, dass  Isabel sehr, sehr gut vorgelesen hat. Aber auch Fionas Vortrag - sie kam von einem Gymnasium in Rheinbach - gefiel uns gut. Die Teilnehmer/innen am Vorlesewettbewerb mussten auch einen unvorbereiteten Text vorlesen, der ungefähr drei Seiten lang war. Die Geschichte, die sie vorlesen mussten, war von Guus Kuijer geschrieben und trug den Titel: "Wenn im Sommer die Blätter von den Bäumen fallen".

Den Vorleser/innen fiel es schwerer, den unvorbereiteten Text zu lesen. Hier gab es schon eine Menge kleinerer Patzer, die wir aber nicht so schlimm fanden. „Schlimmer“ fanden wir es schon, dass immer wieder derselbe Text vorgelesen wurde. Das war - offen gestanden - doch etwas langweilig für uns. Isabel jedenfalls hat auch den unbekannten Text klasse gelesen. Da waren wir uns alle einig. Den Mitgliedern der Jury (Erika Meyer zu Drewer, Irmgard Kulla, Karen Engelke und Thomas Brüssel)  hat Isabels Vortrag sicher auch gut gefallen, doch noch besser gefiel  ihnen der Vortrag von Tobias Köhler vom Konrad-Adenauer-Gymnasium aus Meckenheim und Julius Hipke von der Gemeinschaftshauptschule in Hennef. Tobias und Julius wurden Sieger in Gruppe A (Gymnasium, Realschule, Gesamtschule) bzw. in Gruppe B (Hauptschule). Ihr Vortrag hat auch uns beeindruckt.

Die Vizelandrätin Uta Gräfin von Strachwitz verlas die Namen der Sieger am Ende der Veran-staltung und sie überreichte allen Teilnehmern Urkunden und Geschenke. Isabel erhielt ein spannendes Buch und Buntstifte. Sie war nicht enttäuscht darüber, dass sie nicht gewonnen hatte. Es war für sie ein besonderes Erlebnis bei dem Wettbewerb überhaupt dabei gewesen zu sein. Und sie erhielt schließlich auch unser dickes Lob, denn eines stand für uns fest: Unsere Siegerin hieß Isabel!
(Rosanna Röske und Lotta Schütt (6A) mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerin C. Allißat)

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WARUM ?“ - Liebe, Freundschaft, große Gefühle -

 Der WPI- Kurs „Darstellen und Gestalten“ des 10. Jahrgangs präsentierte sein eigenes Musical vor begeistertem Publikum

Endlich war es soweit: Am Abend des 28. März sowie am 30. März morgens stellten die Schülerinnen und Schüler des WPI- Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 10. Jahrgangs einem begeisterten Publikum auf der Bühne der berstend vollen Mensa ihr Musical „Warum?“ vor.

Das gab es in dieser Form an unserer Schule noch nie: Ein Jahr lang hatten Schülerinnen und Schüler des WP1-Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 10.Jahrgangs von Frau Schmitz und Frau Novotny-Schmandt ein Musical erarbeitet, bei dem jede Note, jedes Wort selbst geschrieben wurde. Sie wollten zeigen, was nach 3 Jahren „Darstellen und Gestalten“ in ihnen steckte.

Nach gemeinsamer Entwicklung einer Grundidee für die Handlung wurden in parallelen Gruppen ein Rollenskript und Songs für Solisten, Chor und Orchester geschrieben, Tanz-Choreographien und Bühnenbilder entwickelt.

Die Realisierung dieses ehrgeizigen Projektes wurde nur möglich durch die tatkräftige Mitarbeit der drei Referendar/innen Matthias Reinhold (Musik), Nils Bräm (Schauspiel) und Sabine Callmeyer (Tanz), die, vom „Musical-Fieber“ gepackt, immer wieder die Schülerinnen und Schüler zu Höchstleistungen anspornten.

Oft lagen aller Nerven blank. Würde das Projekt mit 1. und 2. Besetzung in der Kürze der Zeit auf die – eigens erweiterte – Bühne zu bringen sein? Besonders der Gesang erforderte Konzentration, Präzision – und Mut. Bis zuletzt wurde unermüdlich zusätzlich geprobt, gefeilt, verbessert.

Auch an der Technik (Tontechnik: Philipp Haes/Patrick Klein; Lichttechnik: Sebastian Althapp) wurden Höchstleistungen abgefordert.

Als alle dann im stürmischen Applaus des Publikums standen, wussten sie: Es hatte sich gelohnt. Der Titelsong „Warum?“ ließ Gänsehaut-Atmosphäre aufkommen; andere Refrains wurden vom Publikum begeistert aufgenommen und mitgesungen.

Einen schöneren Abschluss kann es für einen WPI- Kurs „Darstellen und Gestalten“ im 10.Jahrgang wohl nicht geben.
(Uschi Novotny-Schmandt)

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Abitur – was dann?

Auch in diesem Jahr fanden im Jahrgang 12 wieder Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl statt. An zwei Tagen besuchten die Schüler und Schülerinnen Universitäten und Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und  Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren.

Neu war diesmal aber die Organisationsform der Orientierungsveranstaltung am ersten Tag. In 13 Workshops standen neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Studenten und Studentinnen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über Wirtschaft, Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Informatik, Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zur Medizin - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten.

 

Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden stieß auf eine sehr positive Resonanz. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten. Schön war die Wiederbegegnung mit „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren. Einige der studentischen „Experten“ waren nämlich Abiturienten und Abiturientinnen, die seit 2005 die Gesamtschule Hennef verlassen haben und nun schon mitten im Studium stecken. Ergänzt wurde das Angebot an diesem Tag durch ein Assessment-Center-Training, einen Vortrag zum Thema Bafög des Studentenwerks der Universität Bonn und Angebote der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Es bleibt zu hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrem Entscheidungsfindungsprozess ein Stück weiter gekommen sind. Bei einem Schüler war dies wohl schon nach dem ersten Tag der Fall: „Vielen Dank für die Informationsmöglichkeiten. Ich weiß jetzt ganz genau, was ich machen will. Ich studiere Wirtschaft.“
(Barbara Heidling)

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Gesamtschule Hennef als Kooperationsschule des „Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis“

Unsere Schule ist seit Mai offizielle Kooperationsschule des so genannten Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis. Als Kooperationsschule wird die Schule regelmäßig als Gastgeber für Veranstaltungen und Fortbildungen des Kompetenzteams zur Verfügung stehen. Unter dem Begriff „Kompetenzteam“ verbirgt sich die ab dem kommenden Schuljahr geltende Neuregelung der Fortbildung von Lehrer/innen sowie der Beratung von Schulen und Schulträgern.

65 Lehrer/innen werden diese Aufgabe zukünftig im Rhein-Sieg-Kreis übernehmen und dabei für insgesamt 196 Schulen und 20 Schulträger zur Verfügung stehen. Dieses Kompetenzteam, das zentral im Schulamt in Siegburg verwaltet wird, hat sich als Kooperationsschulen ein Gymnasium in Rheinbach und unsere Gesamtschule ausgewählt. Für unsere Schule bedeutet dies eine besondere Auszeichnung. Zugleich profitieren wir aber auch dadurch, dass sehr viele Fortbildungs- und Beratungsmaßnahmen an unserer Schule stattfinden und dass wir zusätzliche sächliche Ausstattung erhalten (vgl. Artikel über Privat-Public-Partnership).

Aus unserer Schule zählen Martina Borkenhagen (Moderatorin Englisch), Heinz Wegmann (Moderator Englisch) und Karl-Heinz Assenmacher (Co-Leitung) zu den Mitgliedern des Kompetenzteams. Eine erste Veranstaltung mit 40 Moderatoren/innen hat schon an unserer Schule stattgefunden.
Link:

http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/

http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/nrw+karte+der+teams/rhein-sieg-kreis/wir.asp

(Karl-Heinz Assenmacher)

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Beiträge zum MediaCreativ-Wettbewerb der Kölnschen Rundschau

Wie schon im letzten Elternbrief berichtet, haben zwei Gruppen unserer Schule am Creativwettbewerb der Kölnischen Rundschau teilgenommen.

Die „Physikussse“ unter Leitung von Martina und Ingo Wentz (Begabtenförderung Physik, Jahrgangsstufen 5 bis 11) haben ein Internetangebot entwickelt, das dazu auffordert, selbst in die Rolle eines Forschers und Entdeckers zu schlüpfen und aus einer Vielzahl virtueller Baumaterialien eine funktionsfähige Vakuumkanone zu entwicklen.

Links:

Wettbewerbsbeitrag der Klasse 9C:

http://www.webbewerb2007.de/gshennef/9c/

Wettbewerbsbeitrag der „Physikusse“:

http://www.webbewerb2007.de/gshennef/physikusse/

Startseite des Wettbewerbs:

http://www.webbewerb2007.de/

(Karl-Heinz Assenmacher)

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Privat-Public-Partnership: Firma Technikfuchs in Ense

Erneut haben die medienpädagogischen Erfolge unserer Schule ein Unternehmen zu einer besonderen Unterstützung veranlasst. Die Firma Technikfuchs in Ense stellt der Schule eine hochwertige mobile Präsentationseinheit, den sogenannten „Medientower“, zur Verfügung.

Der Medientower ist aus massivem Holz gefertigt und auf die Bedürfnisse von Lehrer/innen angepasst. Notebook, Beamer, DVD-Player, VHS-Player und Lautsprecher sind fest verkabelt, außerdem ist Platz für weitere Geräte vorhanden. Eine spezielle Luftbereifung ermöglicht auch das Fahren auf unebenem Untergrund und das Überwinden von Stufen.

Herr Brixner, der Geschäftsführer des Unternehmens hob hervor, er schätze den persönlichen Kontakt zu unserer Schule sehr, er erhoffe sich durch die intensive Erprobung an unserer Schule Praxiserfahrungen und Verbesserungsvorschläge. Ausdrücklich sagte er, er wolle unsere Schule unterstützen:

bei der Umsetzung ihrer medienpädagogischen Ziele und
bei der Wahrnehmung ihrer Aufgabe als Partnerschule des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis

(Karl-Heinz Assenmacher)

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Dreams come true“

Darstellen und Gestalten Jahrgang 7 zeigte große schauspielerische Leistung

Am Mittwoch, den 30.05.2007 führten die Schüler/innen ihr mit viel Engagement einstudiertes Theaterstück gleich zweimal mit großem Erfolg auf. Schon zu Beginn des Schuljahres waren alle im Unterricht Darstellen und Gestalten sehr motiviert und voller Tatendrang, so dass die Kursleiterinnen Katrin Heinen und Sarah Mentzel entschieden, mit dieser motivierten Gruppe ein Theaterstück einzustudieren.

Das Stück „Dreams come true“ wurde von Monika Brinkmann, einer lieben Kollegin der Gesamtschule Leverkusen selbst geschrieben und mit Begeisterung von den Schüler/innen angenommen.

Besonders die zu besetzenden Rollen von „Tokio Hotel“, „Dieter Bohlen und Nina Hagen“ trugen sehr zur Motivation bei. Sogleich begannen die Proben. Die Kreativität und Ideenvielfalt der Schüler/innen war nicht zu stoppen.

Das Theaterstück enthält viele unterschiedliche charakteristische Rollen, die von jedem einzelnen hervorragend interpretiert wurden. Mimik und Gestik waren beeindruckend.

Neben den Darstellern gab es zusätzlich Gesangsdarbietungen und einige Showelemente, wie Schattenspiel und Tanzeinlagen. Auch die eigenen Ideen zum Bühnenbild konnten die Schüler/innen in die Tat umsetzen und dem zahlreichen Publikum präsentieren.

An dieser Stelle soll dem Darstellen und Gestalten – Kurs Jahrgang 9 gedankt werden für die tatkräftige Unterstützung beim Bühnenbild. Besonderer Dank geht auch an Astrid Kröger – Schönbach und ihren Helferinnen Katharina Klein und Julia Bodin, die bei den Aufführungen die Tontechnik bedienten. Die Mensa war sehr gut besucht und es soll auch dem wirklich sehr aufmerksamen und leisen Publikum an dieser Stelle gedankt werden. Besonders erfreulich waren die vielen lieben Dankesworte der Mitschüler/innen.

Wegen des großen Erfolgs dieses Theaterstückes und der zahlreichen Nachfragen wird eine weitere Aufführung im August/ September stattfinden.
(Sarah Mentzel, Katrin Heinen)

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In dem Theaterstück „Dreams come true“, das der DG-Kurs des 7. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Heinen und Frau Mentzel am 06.06.07 aufgeführt hatte, ging es um einen Talentwettbewerb in den Kategorien Schauspiel, Tanz und Gesang. Es wurde gezeigt, wie verschiedene Leute mit ganz unterschiedlichen Charakteren ihr Glück bei dem Talentwettbewerb versuchten. So unterschiedlich sie auch waren, sie hatten alle den gleichen Traum. Sie wollten „Superstar“ werden. Aber längst nicht alle hatten Erfolg.

Es gab viele Personen, die uns gut gefallen haben. Da war zum Beispiel „Summer“, ein Mädchen, das echt Talent hatte. Sie konnte sehr gut singen und ihre Mutter (gespielt von Frau Mentzel) war total begeistert von ihrer Tochter. Dann gab es noch das Moderatorenpaar, Marco und seine Frau Marcella. Die taten so, als wären sie glücklich verheiratet, doch, das stellte sich am Ende heraus, war eine große Lüge.

Besonders lustig fanden wir die Putzfrau, weil sie immer wieder zwischendurch einen Scherz gemacht hat. So gab es z.B. in der Kategorie Schauspiel ein Mädchen, das ganz toll gespielt hat und das am Ende ihrer Aufführung so tat, als würde sie in Ohnmacht fallen. Die Putzfrau rannte mit Geschrei auf die Bühne und trug das Mädchen weg. Das war sehr komisch. Die Liebesszene zwischen Summer und Chris, ihrem Ex-Freund, war auch super. Und bei den Darbietungen in der Kategorie „Gesang“ hat uns die Gruppe „Tokio Hotel“ besonders viel Spaß gemacht.

Die Kostüme, die die Schauspieler trugen, waren realistisch und zum Teil sehr lustig. In der Jury gab es z.B. ein Mädchen, das wie Nina Hagen angezogen war, also total verrückt. Sie trug immer einen großen Teddybär mit sich herum.

Die schauspielerische Leistung fast aller Schauspieler war toll, die meisten Schüler haben wie professionelle Schauspieler gespielt. Sie hatten ihren Text gut drauf und haben deutlich gesprochen. Das einzige Problem war die Akustik. Es gab manchmal Probleme mit den Mikrofonen. Die übertrugen das, was gesagt wurde, manchmal zu laut und manchmal zu leise.

Das Bühnenbild war den Szenen angepasst, man wusste immer, in welchem Raum sich die Schauspieler gerade befanden. Zwischendurch kam auch ein kleines Schattenspiel dazu, das neben der Bühne stattfand. Leider konnte man das Schattenspiel nicht von allen Plätzen aus gut sehen, man hätte es besser auf der Bühne platziert.

Insgesamt war das Stück aber sehr lohnend. Ein großes Lob an die Schauspieler, die so viel Mut hatten und so klasse gespielt haben! Macht weiter so!
(Rosanna Röske, Ronja Clasen und Isabel Müller, Klasse 6A)

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Abgesoffen - Theaterprojekt der 7C

Die Klasse 7C nutzte die Tage der Drogenprävention dazu, ein Theaterstück zu erarbeiten, in dem das Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen aufgegriffen wurde: ABGESOFFEN. Die gesamte Klasse 7C war an dem Projekt beteiligt. Auch diejenigen, die nicht schauspielern wollten, übernahmen die wichtigen Aufgaben, die zum Gelingen eines solchen Projektes notwendig sind (Ton- und Lichttechnik, Bühnenbild, Regie, Schauspielerbetreuung, Maske und Kostüme).

Schon Wochen vorher hatten drei Schüler/innen der Klasse (Katharina Klein, Julia Bodin und Patrick Stauf) ein Drehbuch erstellt – hier die Geschichte: Sonja wendet sich von ihrer eigenen („Streber“-) Clique und ihrem besten Freund Leon ab, als sie sich in Justin verliebt, den Kopf der „Säufer“. Erst als sie nach einer Party „abgesoffen“ ist, merkt sie, wer ihre wahren Freunde sind und findet ihr wahres Glück und ihren Halt wieder bei Leon und ihren alten Freunden. Der Klassenlehrer Robert Rock erstellte mit einem Teil der Klasse das Bühnenbild, während die Klassenlehrerin Astrid Kröger-Schönbach die Musikproben und die Technikproben auf der Bühne betreute.

Unter der Regie der Schülerinnen Katharina Klein, Lisa Jakobs und Mona Leineweber erarbeiteten sich die Schüler ihre Rollen weitestgehend alleine. Eigene und umgeschriebene Live-Songs lockerten das Theaterstück auf. Am Ende der Projektwoche präsentierten die Akteure in zwei Aufführungen ihr Musiktheaterstück vor zahlreichen Mitschülern aus der Sekundarstufe I.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7C konnten zu Recht stolz sein auf ihre gemeinsame Leistung!
(Astrid Kröger-Schönbach)

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„Mörderische“ Schatten und kreative Mode-Highlights

Ein spannender und kurzweiliger Abend mit Präsentationen der WPI-Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 6. und 8. Jahrgangs

Bis zum letzten Platz gefüllt war die Mensa am Abend des 05.03.07, als die beiden WPI -Kurse „Darstellen und Gestalten“ des 8. und erstmalig auch des 6. Jahrgangs ihre Ergebnisse präsentierten.

Als Schattentheater zeigten die 6er in loser Folge kleine, selbst entwickelte Spielszenen, in denen sie effektvoll und witzig mit den illusionären Möglichkeiten dieser Theaterform spielten, so z.B. wenn aus einem überdimensioniert dicken Bauch schier unglaubliche Dinge hervorgezaubert werden, drei Kinder spurlos von der Leinwand verschwinden oder ein Zahnarzt mit riesigem „Werkzeug“ einen – ebenso gigantischen - Zahn zieht.

Auch der vielfach „mörderische“ Charakter der Szenen ergab sich im Unterricht spielerisch aus den Möglichkeiten des Schattentheaters und so wurde die Präsentation passend eingerahmt von zwei Choreographien zur Musik von „Pink Panther“ und „Miss Marple“. Das Publikum hatte seinen Spaß und spendete begeistert Applaus.

Die Schülerinnen des WPI- Kurses des 8. Jahrgangs, die sich im Rahmen des Comenius-Projektes mit möglichen Lebens- und Arbeitsformen einer zukünftigen Gesellschaft auseinandergesetzt hatten, zeigten Kreationen für verschiedene Jahreszeiten und Anlässe – allesamt gefertigt aus alternativen Materialien, die normalerweise im Alltagsleben als Müllsäcke, Putztücher, Einkaufstüten, Topfkratzer, Büroklammern, CDs oder Gartenhandschuhe ihr Dasein fristen. Sie erschienen in überraschenden Kombinationen untermalt von Sphärenklängen oder auch knallharten Techno-Beats in völlig neuem Licht. Durch eine erweiterte Bühnenkonstruktion stand den Schülerinnen ein echter Laufsteg für den „Catwalk“ zur Verfügung und bot dem Publikum die Möglichkeit die Kollektionen ausgiebig zu betrachten und die Präsentation „hautnah“ zu erleben, die geschickt und informativ von der Moderation einer Schülerin begleitet wurde.

Ein echter „Hingucker“ war die Abschlusspräsentation einer rein weißen Kollektion durch alle Schülerinnen sowie die beiden Kurslehrerinnen Frau Biermann und Frau Novotny-Schmandt.

Das Publikum bedankte sich nach gut zwei Stunden mit überwältigendem Applaus.

Die Modepräsentation wird noch einmal im Rahmen des Comenius-Treffens im Mai an unserer Schule zu sehen sein.
(Uschi Novotny-Schmandt)

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Liebe – Leid – Sehnsucht – Gefühle: „Im siebten Himmel“

Darstellen und Gestalten Jg.9

Der Kurs „Darstellen und Gestalten Jg. 9“ von Frau Heinen und Frau Mentzel befasste sich in den letzten Monaten mit Liebeslyrik der klassischen Literatur. Die Schülerinnen trugen Gedichte frei vor und fingen an, eigene Texte und Gedichte zu verfassen.

Mit viel Empathie konnten sie sich in die zum Teil äußerst schwierigen Texte einfinden und diese jeder auf seine Weise darbieten.

Die Themen „voll beliebt?“ – eine Foto-Love-Story, der Sketch „Im siebten Himmel“, wurden von einzelnen Gruppen individuell und kreativ bearbeitet.

Marie Lou Strauß, trug ihren, in einer Klassenarbeit DG, geschriebenen Tagebucheintrag über ein Gemälde der mexikanischen Malerin Frida Kahlo in einer mitreißenden Art vor.

Die Sängerinnen Lisa Bauer, Isabel Klinkhammer, Dana Ann Metje und Svenja Radke sangen sehr beeindruckend neue deutsche Liebeslieder.

Die Aufführung, die im Forum der Gesamtschule einen schönen Raum fand, war überaus gut besucht und das Publikum war sehr aufmerksam und sichtlich beeindruckt. Allen Darstellerinnen sei an dieser Stelle ein Dank für ihren Einsatz ausgesprochen.
(Katrin Heinen)

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Die 7 ist eine Glückszahl...

7 Jahre deutsch-polnischer Schüleraustausch an der Gesamtschule Hennef

Am 29. Mai 2007 war es wieder soweit: 10 Schüler/innen unserer Schule machten sich unter der Leitung von Hanne Thomas und Dr. Volker Manz auf den Weg nach Nowy Dwor Gdansk. Dieser Ort liegt in Polen, in der Nähe von Danzig und ist Hennefs polnische Partnerstadt. Per Flugzeug war die An- und Abreise sehr günstig und relativ schnell konnten sich unsere Schüler/innen mit ihren Austauschschüler/innen bekannt machen.

Der Austausch dauerte bis zum 5. Juni 2007. Erlebnisreiche und spannende Tage konnten die jungen Gäste bei ihren polnischen Gastfamilien erleben. Im Rahmen des Austauschprogramms besuchten die Schüler/innen die polnische Schule und konnten so einen ersten Eindruck vom dortigen Schulalltag gewinnen. Mit im kulturellen Programm waren Fahrten mit dem schuleigenen Bus nach Danzig, Zopot und Elblag und zu der berühmten mittelalterlichen „Marienburg“. Ein politisches Erlebnis war die Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof. Dort legten traditionsgemäß alle Schüler/innen eine Blume nieder, um der dort umgekommenen Opfer des deutschen Faschismus zu gedenken.

Zentraler Punkt des Austausches war aber – wie immer – das gesellige Miteinander der jungen Polen und Deutschen. Sprachbarrieren wurden hervorragend gelöst, entweder mittels der polnischen Lehrerinnen Ewelina und Jovita, die hervorragend Deutsch sprechen, oder mittels „ Händen und Füßen“. Der Gegenbesuch erfolgte diesmal aus schulinternen Gründen rasch und der anschließende Beitrag der polnischen Kolleginnen zeigt, dass auch dieser gut geklappt hat.
(Hanne Thomas)

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Hennefer Schulen stellen aus

Das Foyer des Hennefer Rathauses wurde in diesem Jahr für drei Wochen zu einer überzeugenden Ausstellungsfläche für Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aller weiterführenden Hennefer Schulen - die Schule in der Geisbach, die Kopernikus-Realschule, das Städtische Gymnasium, die Gemeinschaftshauptschule Hennef und die Gesamtschule Hennef - präsentierten vom 02. 05. 07-25.05.07 Werke aus dem Kunst- und Textilunterricht. Zur Eröffnung der Ausstellung sprach unser Bürgermeister, Herr Klaus Pipke, die Begrüßungsworte.

Die Schule in der Geisbach gestaltete bei der Vernissage ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Eine große Anzahl der Schülerarbeiten bestach durch ein hohes Maß an künstlerischem Können.

Die Jahrgangstufe 11 der Gesamtschule Hennef zeigte sehr differenziert ausgeführte Bleistiftzeichnungen. Der Leistungskurs Kunst stellte auf großformatigem Packpapier sehr gekonnt vergrößerte Detailausschnitte von Haushaltsgegenständen und Werkzeugen mit Pastellkreide aus.

Die Ausstellung gab einen sehr interessanten Einblick in das künstlerische Arbeiten des Kunst- und Textilunterrichts. Ein Besuch der Ausstellung im nächsten Jahr ist nur zu empfehlen.
(Nina Essen)

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