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Elternbrief vom 20.9.2007

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Ferien!

Aufgrund der Klassen- und Kursfahrten erhalten einige Klassen/Kurse diesen Elternbrief erst nach den Herbstferien.

Wolfgang Pelz                          Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                               (stellv. Schulleiter)

Folgende Themen finden Sie in unserem Elternbrief:

Schulministerin Barbara Sommer zu Besuch

Kulturnacht 2007

Viel los bei der Kulturnacht auch in der Mensa

Physikusse überraschen Gäste mit tollen Auftritten

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef

Mobbing in Schulen

Konflikte sind Chancen……
Streitschlichter/innen-Ausbildung

Olympiamedaille für Sascha Herkenrath

Studienfahrt nach Andalusien

Einschulung des „neuen“ 5. Jahrgangs“

Fußball-Kreismeisterschaftsturnier: 12 Tore geschossen

Projekt Schweben

Schulwegsicherheit

Olympiamedaille für Sascha Herkenrath

Mediennutzungsordnung verabschiedet

Schulministerin Barbara Sommer zu Besuch

Es kommt sicher nicht oft vor, dass die Schulministerin ohne außergewöhnlichen Anlass eine Schule besucht. Was die Ministerin aber als Ergebnis ihres Besuchs in unserer Schule formulierte, ist schon herausragend und hat alle Anwesenden tief beeindruckt und mit Stolz erfüllt. Die Ministerin fasste ihre Eindrücke und Beobachtungen zusammen in dem Satz: „Das ist eine außergewöhnliche Schule. Was ich mir in meiner Arbeit immer wünsche, wird hier verwirklicht.“

Die Idee zu diesem Besuch hatte Emil Eyermann, der Vorsitzende unseres Fördervereins, vor einem halben Jahr. Schon im Erstgespräch mit der Ministerin machte er deutlich, dass es unserer Schule anlässlich des Besuchs nicht darum gehe, um irgendwelche besonderen Unterstützungen zu bitten oder um bildungspolitische Diskussionen im Plauderton eines Besuchs zu beleben.

   

Es ging einzig darum, am konkreten Beispiel zu zeigen, was eine gut geführte, von engagierten Lehrerinnen und Lehrern geprägte und von Eltern und Schulträger unterstützte Gesamtschule zu leisten vermag. Um für die notwendige Diskussion besonderer Probleme, insbesondere einer spürbaren Benachteiligung der Schulform (z.B. in der Lehrerbesoldung) Raum und Zeit zu gewinnen, hatte die Schulleitung schon vorab um einen ergänzenden Termin im Schulministerium gebeten.

   

Der Besuch selbst war durch die Schulleitung gründlich vorbereitet worden, die Ministerin hatte eine mehrseitige Zusammenstellung erhalten, die über Schulprogramm, Schulleben und Schulerfolge informierte.

Den Besuch der Ministerin nahmen weitere für unsere Schule bedeutsame Personen aus Politik und Verwaltung zum Anlass, uns zu besuchen, so z.B. der Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, der Landrat Fritjof Kühn, der Landtagsabgeordnete Michael Solf, der zuständige Gesamtschul-Dezernent im Schulministerium Ulrich Thünken, der für uns zuständige Dezernent in der Bezirksregierung Köln Thomas Löwenbrück und der Bürgermeister der Stadt Hennef, Klaus Pipke.

   

Zunächst begrüßte Wolfgang Pelz die Gäste, dann beeindruckte Jochen Herchenbach die Anwesenden mit einer Videopräsentation, die anschaulich über die Schule und ihre 10-jährige Erfolgsgeschichte informierte. Ein Rundgang durch die Schule schloss sich an, in dem die Ministerin u.a. miterleben konnte, wie in der Jahrgangsstufe 5 im regulären Mathematikunterricht mit den Materialien von eFIT individuell gefördert wird, welche Kompetenzen in der Jahrgangsstufe 6 in der Profilklasse Musik schon nach einem Jahr erworben sind, wie selbstständig und ergebnisorientiert Schülerinnen und Schüler in Hauswirtschaft zu arbeiten gelernt haben und wie liebevoll die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 ihr Schulhaus dekoriert haben.

Die Ministerin war so positiv beeindruckt, dass sie immer wieder verweilte, dadurch den Zeitplan nicht einhielt und den geplanten und den Organisatoren wichtigen Besuch des Selbstlernzentrums ausfallen lassen musste. In einem Abschlussgespräch machte Barbara Sommer deutlich – und ihre innere Ergriffenheit ließ keinen Zweifel daran, dass es ehrlich gemeint war – dass unsere Gesamtschule in vielerlei Hinsicht eine herausragende Stellung in der Schullandschaft in NRW einnimmt: „Ich bin sehr beeindruckt.“ „Ich habe hier nur fröhliche Gesichter gesehen.“ „Von dieser Schule können andere nur lernen.“ „Ihr könnt stolz sein, dass ist eine ganz, ganz außergewöhnliche Schule.“

 

 

Was bleibt übrig nach diesem Besuch? Ein Schüler der Oberstufe brachte es auf den Punkt: „Es ist toll, keine Frage. Aber wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiter entwickeln!“ Und genau so sah es unser Schulleiter. Er bilanzierte: „Unsere Lehrerinnen und Lehrer, wir alle haben eine sehr hohe Anerkennung für außergewöhnlichen Einsatz und außergewöhnliches persönliches Engagement erhalten, hierauf sind wir zu recht stolz und ich danke allen meinen Kolleginnen und Kollegen. Wir haben den enorm guten Ruf unserer Schule erneut bestätigt, dies gibt uns Kraft und – auch dies sollte deutlich werden – noch mehr Unterstützung durch Schulträger und Sponsoren.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Kulturnacht 2007!

Auch in diesem Jahr strömten die Besucher in Scharen auf das Schulgelände der Gesamtschule Hennef um wieder eine außergewöhnliche Kulturnacht zu erleben.

Alle Fotos hier

Um 17.00 Uhr war der offizielle Beginn der Kulturnacht. Gegen 17.30 Uhr wurde das völlig neu gestaltete Haus B durch Wolfgang Pelz eröffnet. Dort hatte der gesamte sechste Jahrgang unter anderem auch an dafür vorgesehenen Projekttagen intensiv an Kunstwerken zum Thema „Kunst und Musik“ zur Neugestaltung von Haus B gearbeitet.

In der Mensa und im Klassikforum gab es wieder große Bühnenauftritte: Theater- und DG-Vorführungen, Tanzauftritte und exzellente musikalische Darbietungen fesselten die Besucher.

Im Kunstforum faszinierte eine umfangreiche und brillante Kunstausstellung der unterschiedlichen Jahrgänge die Besucher: Unter anderem wurden lebensgroße Köpfe aus gebranntem Ton, präzise gearbeitete Specksteine, Pastellkreidezeichnungen auf Packpapier, sorgfältig ausgeführte Bleistiftzeichnungen und eine große Anzahl von vielschichtig gemalten Bildern auf Leinwand ausgestellt. Die Facharbeiten der jetzigen Jahrgangstufe 13 überzeugten durch ein hohes Maß an künstlerischem Können.

Es wurden aber nicht nur die Augen der Besucher beim Betrachten der Kunstwerke verwöhnt, die Besucher hatten auch die Möglichkeit aktiv künstlerisch tätig zu sein. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen ein: Im „Offenen Atelier“ musste man genau hingucken, denn dort mussten durch das Mikroskop gesehene Präparate zeichnerisch vergrößert werden. Bei einer Webaktion konnte man auf einem großen Webrahmen mit unterschiedlichsten Materialien weben. Mit Tusche und Feder hatten die Besucher die Möglichkeit wie die „Alten Meister“ zu zeichnen und im „Comic-Workshop“ war zeichnerischen Talent gefragt.

Zudem konnten farbenfrohe Kunstdrucke von Schülerarbeiten im Postkartenformat käuflich erworben werden.

Für das leibliche Wohl wurde umfassend gesorgt. An einem großen Buffet konnten sich die Besucher die unterschiedlichsten kulinarischen Köstlichkeiten zusammenstellen.
(Nina Essen)

Viel los bei der Kulturnacht auch in der Mensa

Bei der Kulturnacht gab es wie jedes Jahr ein umfangreiches und abwechslungsreiches Mensaprogramm. Zum ersten Mal konnte die neue Bläserklasse (Power Brass Class) unter der Leitung von Ute Poschenrieder und Astrid Kröger-Schönbach bei einer Kulturnacht auftreten. Die Kinder der 6B lernen seit einem Jahr Blasinstrumente und erstaunten das sachkundige Publikum mit enormen Fortschritten sowohl bei dem 33-köpfigen Klassen-Ensemble als auch in der 10-köpfigen Band.

Zu Schuljahresbeginn hatte Carina Braun (10A) mit ihrer grandiosen Stimme die kleine Band der 8C verstärkt und spielte zusammen mit Katharina Klein, Julia Bodin und Patrick Stauf (8C) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach mehrere Rockstücke.

Begeisterung und Zugabenrufe lösten Marvin Hambitzer und Joshua Frietsch (Jg.6) mit ihrer heißen Diabolo-Show aus.

Unter der Leitung von Katrin Heinen und Sarah Mentzel führten mehrere Schüler/innen des Jahrgangs 8 ihre fantasievollen Interpretationen  der Playback-Songs aus der Casting-Show aus dem Theaterstück des DG-Kurses 8 „Dreams come true“ auf. Einen stimmlichen wie auch optischen Höhepunkt setzten Alexandra Dietel, Anna Warisch, Jana Büllesbach, Julia Schmidt (Jg. 9) mit weiteren Playback-Songs. Unter der Leitung von Maria Becker-Just trat der bewegte Chor „Voices“ (Jg.8-13) auf. Im Tanzblock zeigten 10 Mädchen und 1 Junge aus der Jahrgangstufe 8 eine mitreißende Choreographie zu „Umbrella“ unter der Leitung von Katrin Heinen. Auch die Tanz-AG unter der Leitung von Sabine Callmeyer wartete mit einer tollen Darbietung auf. Besondere Höhepunkte stellten die beiden nachfolgenden hochkarätigen Tanz-Ensembles dar: Aus Bonn kamen die Bon(n) Roses, eine Gruppe, die sich mit begeisternswerter Leidenschaft dem irischen Tanz verschrieben hat und die in verschiedenen Disziplinen sogar deutscher Meister ist. Auch die Gruppe Dance4Fans von der Tanzschule Breuer begeisterte zum wiederholten Male das Mensapublikum, kein Wunder, sie sind sogar Europameister in ihrer Disziplin.

Einen ganz anderen musikalischen Höhepunkt gestaltete unser Musik-Referendar Matthias Reinold mit seiner Tango-Violine mit der Gitarrengruppe aus dem GK Musik 12.
Den musikalischen Abschluss bildeten die Kölner Rockband „Little Trickster“ und die „Neat Monkeys“, die mit Ska-Rhythmen die Mensa zum Beben brachten.
(Astrid Kröger-Schönbach)

 

Kulturnacht: Physikusse überraschen Gäste mit tollen Auftritten

Die Physikusse führten im Rahmen der Kulturnacht am 7. September 2007 um 18.00 und 20.00 Uhr die Show „Physik a la Gourmet“ auf. Wegen der begrenzten Platzzahl und des zu erwartenden Andrangs hatten die Physikusse schon vorher VIP-Karten ausgegeben, damit Freunde und Förderer der Begabtenförderung Physik auf jeden Fall einen Platz finden. Beide Shows waren bis auf die letzten Stehplätze ausgebucht.

In „Physik a la Gourmet“ kündigt sich der Restauranttester Herr Ushram (alias Denis) an. Während der Zubereitung des "physikalisch wertvollen" Dinners geht so einiges schief. Chefkoch Martin gibt sein Bestes, aber sein Azubi Sven ist äußerst ungeschickt. Er versaubeutelt die Käsespieße und verwechselt die Stereoanlage mit der Mikrowelle. Der Mundschenk Christian serviert zuerst sehr nebulösen Wein mit Spezialeffekt, danach ordinären Traubensaft und zum guten Schluss auch noch Wasser aus rosigen Zeiten. Na, ob das dem Restauranttester gefällt?

Nachdem der Koch Hendrik aus Versehen die Suppe verschüttet, muss schnell das Gerät her, dass Suppe mittels Vakuum in kürzester Zeit zum Kochen bringt. Der Oberkellner Thomas ist eher unkonventionell und kühlt die zu heiß geratene Suppe schwungvoll ab. Herr Ushram ist entsetzt!

Auch etwas Livemusik von Hendrik kann ihn nicht mehr besänftigen. Ungeduldig verlangt er eine Besichtigung der Räumlichkeiten. Derweil versuchen Christian und Hendrik in Windeseile die Küche herzurichten. Spüli war gestern, heute wird explosiv gereinigt! Trotzdem findet Herr Usram noch einige üble Essensreste vom Vortag, die bei näherer Betrachtung in die Luft fliegen. Ob der Restauranttester doch noch Sterne vergibt?
In der Pause erhielten die Physikusse noch überraschenden Besuch von der Schulleitung und der Schulpflegschaft. Christa Große Winkelsett überreichte den Physikussen den Erlös aus dem diesjährigen Brötchenverkauf. Damit sind die Einkäufe von Versuchsutensilien erst einmal gesichert. Herzlichen Dank!
(Martina Wentz)

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef

Nach dem großartigen Erfolg des Sponsorenlaufs im letzten Jahr veranstaltete die Gesamtschule Hennef am Mittwoch, den 12.09.2007, mit allen Schülern/innen und Lehrer/innen einen Sponsorenlauf.

    Alle Fotos hier!

Der Lauf stand unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Klaus Pipke. Er hatte den Lauf persönlich eröffnet.

Der Start erfolgte bei angenehmen und für das Laufen optimalen 17 ̊ C um 8.30 Uhr vor der Sporthalle für die Jahrgänge 5, 6 und 7. Danach starteten die höheren Jahrgänge um 8.35 Uhr am Schultor, um den Start für die aktiven Teilnehmer/innen etwas zu entzerren . Der Lauf endete gegen 11.00 Uhr. Rund 1350 Schüler/innen nahmen teil. Sowohl die Eltern als auch die Lehrkräfte unterstützten dieses Vorhaben. Es wurde außerdem ein Versorgungsstand mit Getränken von einigen Eltern vor der Sporthalle errichtet. Die umfangreiche und gut durchgeführte Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Tages.

Die Laufstrecke war ausgeschildert, mit Streckenposten besetzt und führte von der

Schule über Seitenwege nach Weldergoven und von dort wieder zurück zur Schule. Die Laufstrecke stand unter ständiger Aufsicht. Eine Runde hatte einen Umfang von 5,5 km. Während einer Laufrunde mussten drei „Stempelstationen“ angesteuert werden, damit die Leistung sachgemäß dokumentiert werden konnte. So hatte jeder Teilnehmer am Ende des Zeitraums die zurückgelegte Strecke auf einem Papier erfasst und konnte somit dem Sponsor die erbrachte Leistung vorlegen. Die Leistung jedes Einzelnen war enorm. Einige Kinder brachten es auf Laufleistungen weit über 20 km.

Folgende Projekte werden mit den Einnahmen unterstützt:

Ausstattung des Musikbereichs der Gesamtschule Hennef
„Stiftung Gesamtschule Hennef“
Soziale Zwecke der Gesamtschule Hennef

Da der Sponsorenlauf von allen Beteiligten vorbildlich angenommen und durchgeführt wurde, wird es wahrscheinlich im Jahr 2008 eine Wiederholung geben. Der sportliche Einsatz jedes Einzelnen hat am Ende ein Ergebnis hervorgebracht, auf das man sicherlich Stolz sein kann.
(Dr. Volker Manz)

Mobbing in Schulen

Ene, mene, muh und aus bist du!

Am 4. September 2007 tagte der „Pädagogische Arbeitskreis“ unter Leitung des Dipl. Psychologen Elmar Undorf vom Schulpsychologischen Dienst des Rhein-Sieg-Kreises zum Thema: „Mobbing in Schulen“.

„….Es gibt keine bestimmte Handlung, die sich eindeutig auf Mobbing beziehen lässt. Alles, was einer Person schadet, kann Mobbing sein…….“


(Fotos gestellt)

Noch vor wenigen Jahren wurde „Mobbing in der Schule“ bestritten oder geleugnet; inzwischen wird der Begriff oft im Übermaß als Bezeichnung und Erklärung von Beschwerden, Problemen oder alltäglichen Konflikten beansprucht. Es gilt derzeit: dass gemobbt wird, muss in jeder Schule zu jeder Zeit für möglich gehalten werden. Deshalb bedarf es immer und in jeder Schule großer Aufmerksamkeit auf den sozialen Umgang miteinander. Der regelmäßige Austausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten darüber, wie das Miteinander zu gestalten sei und erlebt wird, ist unverzichtbar.
(Elmar Undorf 2007)

„…..Mobbing ist nur möglich, wenn das soziale Feld, in dem Mobbing stattfindet, Mobbing zulässt………“

Nach diesem interessanten Abend soll der begonnene rege Austausch ggf. zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden, so der Wunsch der anwesenden Eltern, die aus berufenem Munde von Herrn Undorf erfuhren, was es über das Thema Mobbing zu wissen gilt.

„…..Mobbing zwischen Schüler/innen kann ein Indikator für eine gestörte Kommunikation  zwischen Lehrer/innen und Klasse sein…….“ 

Dass die Schulgemeinschaft der Gesamtschule Hennef sich brisanten Themen wie diesem nicht verschließt, sondern präventiv die Kommunikation in Form von Austausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten fördert, erweist sich nicht nur an den regelmäßig stattfindenden pädagogischen Arbeitskreisen, sondern mehr noch an den zahlreichen intensiven und präventiven pädagogischen Arbeitsfeldern, die das tägliche Leben aller Schüler/innen und Lehrer/innen im Schulalltag unserer Schule mitbestimmen wie:

die Einführungstage und das im Stundenplan verankerte Sozialtraining im 5. Jahrgang
das Tischgruppentraining in allen 6. Klassen
das Projekt SoKo 7/8 (Förderung „Sozial- und Kommunikationstraining“ in 7./8. Klassen)
die Schülerbetriebsprojekte und das Crash-Kurs-Angebot im Jahrgang 9/10 zur Steigerung von Selbstwertgefühl und Lernmotivation
das Selbstbehauptungstraining für Mädchen und Jungen
die Projektwochen "Liebe, Freundschaft, Partnerschaft" und "Suchtprävention“

Auch das Fach „Mediation“ im WP II-Bereich, das den anhaltenden Streitschlichter/innen-Nachwuchs unserer Schule garantiert, sowie die individuelle Einzelfallberatung durch das Beratungsteam insbesondere der Sozialpädagogen und der sonderpädagogischen Förderung durch unsere Sonderpädagogen, tragen mit dazu bei, das tägliche Leben der Schulgemeinschaft zu harmonisieren und für alle Beteiligten lebenswert und menschenwürdig zu gestalten.

 „…..Wenn der einzelne Unbeteiligte Mobbing wirklich beenden will, hat er gute Chancen, wirklich erfolgreich zu sein…….“ (alle Zitate  nach Wolfgang Kindler, 2007)
(Georg Dahlberg / Beratungslehrer)

Streitschlichterausbildung:

Konflikte sind Chancen……

Man sollte sie weder bewusst suchen noch auf jeden Fall vermeiden wollen und ist gut beraten, die Herausforderung von Konflikten anzunehmen, indem man versucht sie zu verstehen und zu lösen, so gut es geht. Wer diese Balance hält, ist in der Lage, realistische Konfliktarbeit zu tun – die wichtigste Voraussetzung, um zu einem konfliktfähigen Menschen zu werden. (Siegfried Grossmann)

Ausgebildete Streitschlichter/innen im täglichen Einsatz

Die derzeitigen Streitschlichter/innen unserer Schule haben sich in den Klassen des 5. und 6. Jahrgangs den Schüler/innen vorgestellt, sie dort in Kleingruppen über das Verfahren der Streitschlichtung aus erster Hand informiert und ermutigt, bei etwaigen Konflikten den Streitschlichterraum in den Pausen aufzusuchen, um sich Hilfe zu holen. Die überaus positive Resonanz der Kinder zeugt von einer großen Akzeptanz.

Natürlich wird sich nicht jeder Konflikt der Kinder durch ein Schlichtungsgespräch lösen lassen. In diesem Falle sind die Streitschlichter/innen angewiesen, die Schüler/innen mit ihrem Konflikt an das Beratungsteam zu überweisen, das dann mit den Kindern nach einer Lösung suchen wird. Unsere Sozialpädagogen/innen, Sonderpädagogen/innen und Beratungslehrer/innen halten engen Kontakt zu den Klassenlehrerteams und bieten ihnen auch bei bestehenden Konflikten im Klassenverband Beratung mit Unterstützung an.

Kinder neigen dazu, Konflikte zu verdrängen und leiden oft unnötig lange, obwohl eine Lösung möglich ist. Sollten Sie, liebe Eltern, erfahren, dass sich Ihr Kind in der Schule in einem Konflikt befindet, dann verweisen Sie es bitte an die Streitschlichter/innen bzw. nehmen Sie in schwierigen Fällen Kontakt zu den Klassenlehrer/innen auf. Sie sind Ihre ersten Ansprechpartner/innen und werden gegebenenfalls die Streitschlichter/innen bzw. das Beratungsteam unserer Schule um Unterstützung bitten.
(Georg Dahlberg / Beratungslehrer)

Mens sana in corpore sano! Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper!

Olympiamedaille für Sascha Herkenrath

9. Europäische Jugend-Olympiade in Belgrad (Serbien)

Dem Judosport hat Sascha sein Herz verschrieben. Und um seine Gegner nach den Gesetzen der Fairness auf die Matte legen zu können, trainiert er zurzeit fast täglich im Bundesleistungszentrum Köln-Junkersdorf seinen jungen Körper und übt sich in der Technik der Hebelkraft und der Taktik, die Schwerkraft geschickt zu nutzen. Mit vielen Preisen, Medaillen und Pokalen wurde Sascha bereits für seinen Fleiß und seine Ausdauer belohnt.

Dass in jedem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt, wie der römische Poet Juvialis schon vor 2000 Jahren konstatierte, bestätigt Sascha täglich auch im Unterricht der Klasse 10C durch seine aktive Teilnahme. Sein Leistungsstreben im sportlichen Wettkampf und seinen in vielen Wettkämpfen bewiesenen olympischen Geist zeigt er auch dann, wenn er wegen seiner Teilnahme an außerschulischen Wettkämpfen den versäumten Unterrichtsstoff über Nachhilfe aufholen muss. „Das ist nicht einfach, aber zu schaffen, weil ich in der Gesamtschule dabei von meinen Lehrer/innen und vor allem von meinen Mitschüler/innen aus der Klasse echt gut unterstützt werde“, bestätigt Sascha. Seine Mitschüler/innen wissen es zu schätzen, dass Sascha als ganz normaler 15-jähriger in der Klasse auftritt und seine sportlichen Erfolge nicht zur Prahlerei benutzt sondern eher bescheiden reagiert, wenn mal wieder durch die Presse bekannt geworden ist, dass er einen wichtigen sportlichen Wettkampf gewonnen hat.

Der Judo Club Hennef e.V. ist stolz auf seinen erfolgreichen Judoka Sascha Herkenrath. Dass er sich nach seiner überraschenden Nominierung zur EYOF (Deutsch: Olympisches Festival der Europäischen Jugend) vom 21.- 28. Juli 2007 auch noch eine Bronzemedaille in Belgrad erkämpft hat, ist schon mehr als eine kleine Sensation. Immerhin musste sich der Träger des braunen Gürtels, der seit 2000 im Judo-Club Hennef trainiert, dazu gegen sechs weitere Judokas aus Finnland, Holland, Italien, Serbien , der Ukraine und Russland behaupten. Nur dem Ukrainer musste Sascha sich geschlagen geben, kämpfte und gewann aber gegen den gleichaltrigen Russen Georgy Shmakov. Für sich und damit auch für seinen Verein holte er die olympische Bronzemedaille, der sich darüber freut, dass nach 1999 endlich eine weitere EYOF-Medaille nach Nordrhein-Westfalen ging.

Damit trotz des harten Trainings im Leistungssport die schulischen Leistungen nicht zu kurz kommen, unterstützen wir unseren Schüler Sascha Herkenrath in seinem Bemühen, auch in der Schule erfolgreich zu sein, damit in seinem jungen und gesunden Körper auch sein Geist wachse und gedeihe.
(Georg Dahlberg)

Mediennutzungsordnung verabschiedet

Die Diskussion über Handy-Verbot in Schulen sowie über missbräuchliche oder gar gesetzeswidrige Nutzung von neuen Medien hat an vielen deutschen Schulen zu erbittertem Ringen um eine tragfähige Lösung geführt. Bisweilen gewann man den Eindruck, dass die Diskussion den Schulfrieden mehr gefährdet hat als die Handy-Nutzung selbst.

Unsere Schule hatte sich nicht zu schnellen Entscheidungen verleiten lassen. Mit der nötigen Sorgfalt sowie unter Hinzuziehung eines Fachmannes ( Horst Dunkel, Mitglied des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis) und unter Beteiligung von Schüler/innen und Eltern hatte der Pädagogische Arbeitskreis auf nur 2 Seiten zusammengestellt, welche Regelungen zur Nutzung von digitalen Medien und Speichergeräten an unserer Schule gelten.

Orientiert hatte sich der Arbeitskreis an der Frage: „Was kann geschehen, um die Kompetenz aller in der Nutzung dieser Werkzeuge zu fördern, zugleich aber um systematisch die negativen Auswirkungen (z.B. Ablenkung, Lärmentwicklung, Verstöße gegen geltende Gesetze) zu verhindern.

Das Ergebnis des Arbeitskreises überzeugte die Schulgemeinde, die neue Nutzungsordnung wurde einstimmig angenommen.
Alle Schüler/innen und Eltern haben die Nutzungsordnung erhalten, sie ist auch auf der Homepage der Schule einsehbar.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Studienfahrt nach Andalusien
Auf den Spuren von 1001 Nacht…

Jedes Jahr beginnen etwa 100 Schüler/innen in der neu einsetzenden Oberstufe Spanisch zu lernen. Was liegt also näher als mit Schüler/innen, die nun seit fast einem Jahr Spanisch lernen, ein paar Tage nach Andalusien zu fliegen, genauer gesagt nach Granada und Málaga. Das Land abseits des Lehrbuchs kennen lernen, mit „echten“ Spaniern reden, spanisches Essen genießen und Einblicke in die Geschichte bekommen.

Unser Weg führt uns also über Düsseldorf nach Málaga, von dort aus per Bus durch eine westerntaugliche Wüstengegend weiter nach Granada.

Wir besuchen neben der barocken Kathedrale die Alhambra, die Festung des letzten Sultans von Granada und tauchen in das maurische Erbe Spaniens ein.

Auf einer Stadtrallye am nächsten Tag können unsere Schüler/innen zeigen, was sie im Spanischunterricht gelernt haben, wenn sie die Spanier/innen mit klugen und abstrusen Fragen heimsuchen: „Wie bringt man mehrere Spanier auf der Straße dazu, die Nationalhymne zu singen, obwohl diese als reines Instrumentalstück keinen Text hat?“ Hier ist Sprachvermögen jenseits des Lehrbuchs gefragt, und unsere drei Schülergruppen haben sich wacker geschlagen.

Auf der zweiten Station der Reise, in Málaga, sehen wir im Stierkampfmuseum neben den obligatorischen Torerokostümen auch einige Fotos schlimm zugerichteter Toreros die zeigen, dass in der Arena manchmal auch der Stier noch seine Chance bekommt. Auch das neu eröffnete Picasso-Museum (Picasso wurde in Málaga geboren) ist vor uns nicht sicher. Ein Nachmittag am Strand darf direkt am Mittelmeer aber natürlich auch nicht fehlen…

Insgesamt haben wir eine anstrengende, aber schöne und lehrreiche Reise gehabt und unseren Schüler/innen auf dem Weg zwischen unseren Besichtigungen einiges an Wegstrecke abverlangt. Dafür haben wir das arabische Erbe Spaniens und viele Dinge mehr hautnah erfahren und schöne Stunden miteinander verlebt – und das bei einem durchaus sparsam angelegten Budget, da wir immer öffentliche Verkehrsmittel nutzen konnten und als Schulgruppe z. B. im Picassomuseum freien Eintritt hatten.
(Philipp von Melle, Jutta Stüben-Römer)

Paella (sprich: pa´elja)

Direkt am ersten Tag besuchen wir ein Restaurant, um das Knurren unserer Mägen mit einer warmen Mahlzeit zu stillen. Das „Restaurante – Bar León“ sollte es sein und wir bestellen eine Paella für 10 Personen.

Da diese frisch gemacht wird, dauert es 45 Minuten bis unser Essen uns dann aus der Pfanne heraus anstarrt. Kommentar zum Essen: „Wir nehmen Sie (die Krabben) bei der Hand und brechen Ihnen dann das Rückgrat“ (Zitat P. v. M.).

Die Paella ist das spanische Nationalgericht, was hauptsächlich aus Reis, Gemüse, Fisch, Fleisch und Meeresfrüchten besteht. Ähnlich wie die italienische Pizza war es früher ein Essen für arme Leute, in dem die Reste der vergangenen Tage verarbeitet wurden. Die gelbe Farbe wird mit Safran erzeugt.

Stierkampf in Málaga

Da Málaga über eine wirklich große Stierkampfarena verfügt, darf ein Besuch im Stierkampfmuseum unmittelbar in der Arena nicht fehlen. Direkt am Eingang „stieren“ uns einige Stiere von der Wand an. Sehens-

wert sind die wertvollen Kostüme der Stierkämpfer ebenso wie einige blutrünstige Fotos von den schlimmen Verletzungen einiger Stierkämpfer die zeigen, dass der Stier manchmal doch noch eine Chance hat, sich zu wehren.

Die Stierkämpfe finden immer Sonntags um 17 Uhr statt, und das Gedicht „La Cogida y la Muerte“ (Hornstoß und Tod) des bekannten Dichters Federico García Lorca (aus Granada), das den Tod des Toreros Ignacio Sánchez Mejias in der Arena beweint, lautet auch einfach in jeder zweiten Zeile „a las cinco de la tarde“.

Heutzutage finden Stierkämpfe jedoch eher selten statt und die Eintrittspreise sind mittlerweile so gestiegen, dass man es mit dem Eintrittspreis für ein mittelgroßes Popkonzert vergleichen kann.

Tapas…

Immer wieder stoßen wir in der Stadt auf das Wort „Tapas“, doch was ist das eigentlich? Tapas - vom spanischen Wort „tapar“ – bedecken – sind kleine Beilagen zum Wein oder Bier. In Granada hat es sich eingebürgert, diese gratis zum Getränk zu reichen, im restlichen Spanien muss man leider dafür bezahlen. Meist sind es kleine Leckereien, etwa Oliven, kleine gebratene Fische, mit Serranoschinken belegte Brötchen oder Gambas; viele Tapasbars haben sich auf eine Art Tapas spezialisiert. Unsere Hausbar in Granada, „El Cordobés“ zum Beispiel, hat ein reichhaltiges Angebot an Fischtapas, so dass man mit jedem Glas, das man bestellt, einen weiteren Einblick in die spanische Küche bekommt.

Böse Zungen behaupten, man habe die Sitte der Tapas aus dem Grunde eingeführt, um das Glas gegen die allgegenwärtigen andalusischen Fliegen zu schützen. So erklärt sich, dass man früher oft eine Scheibe Schinken erhielt, die man auf das Glas legte.

Eine schönere Geschichte ist folgende: Eines Tages kam der spanische König auf einer Reise in ein Wirtshaus und verlangte einen Wein, der ihm auch umgehend gereicht wurde. Er beschwerte sich allerdings über den fehlenden Deckel, denn bei Hofe wurden selbstverständlich alle Gefäße für den König abgedeckt. Der Wirt legte ihm in seiner Verlegenheit eine kleine Schale auf das Glas und legte aber zum Ausgleich einige kleine Köstlichkeiten hinein. Diese Sitte soll sich daraufhin über ganz Spanien verbreitet haben.

Die Alhambra

Als Einstimmung auf das arabische Erbe Granadas fahren wir in einem Bus durchs Albaycín, den alten arabischen Stadtteil, der der Stadt Granada ihren Namen gegeben hat: Zur Erinnerung: Granada war als Hauptstadt des Sultanats 700 Jahre lang unter arabischer Herrschaft, bis es 1492 als letzte maurische Stadt von den spanischen Königen Fernando und Isabel erobert wurde. Kein Wunder, dass man sich in den Gassen der Altstadt fast wie auf dem Basar in Marokko wähnt.

Der Bus ist extra klein, damit wir durch die engen Gassen fahren können; teilweise sind die Häuserwände nur Zentimeter von der Glasscheibe entfernt. Der Busfahrer fährt jedoch mit fast schlafwandlerischer Sicherheit zwischen den Mauern durch. Dicke Schrammen im Mörtel der Häuser zeugen aber doch vom teilweise etwas großzügigen Augenmaß der "granadinischen" Autofahrer.

Die Alhambra war der Sitz des Sultans und eine monumentale Festung oberhalb der Stadt. Nach außen wirkt sie schlicht, innen jedoch tritt man in einen wahren Märchenpalast aus 1001 Nacht ein. Der Palast ist im Mittelalter so prachtvoll gewesen, dass die Christen ihn nach der Eroberung stehen ließen und nicht wie die Moschee abrissen, um ihre eigenen Bauwerke an deren Stelle zu setzen.

Die Wände des Palastes  sind geziert von Arabesken (geometrischen Mustern, die im Islam im Gegensatz zur figürlichen Darstellung erlaubt sind), bunten Mosaiksteinen und Stuckelementen, die die Suren aus dem Koran wiedergeben. Von einem Hof und Palast gelangt man direkt in den nächsten, die einzelnen Gemächer des Palastes sind wild ineinander verschachtelt. Nachdem man den Harem des Sultans durchschritten hat, tritt man in den Löwenhof ein; leider wurden die berühmten Löwen gerade restauriert und waren für uns nicht zu sehen. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank an Isacio Rodriguez, einem Studienfreund von Jutta Stüben-Römer, der es sich nicht nehmen ließ, unsere Gruppe persönlich durch sein Lieblingsbauwerk in Granada zu führen und den Besuch mit sehr interessanten Geschichten und Legenden, die sich in den Mauern des Palastes zugetragen haben sollen, zu schmücken.
(Philipp von Melle)

Einschulung des „neuen“ 5. Jahrgangs“

Endlich war er da, der lang ersehnte 1. Schultag! Neben den 180 aufgeregten Kindern warteten auch bereits die 12 neuen Klassenlehrer/innen voller Vorfreude und Spannung auf ihre neuen Schützlinge.

Nach einem schön gestalteten Gottesdienst, in dem auch gleich die neuen Schüler/innen zu Wort kamen, begrüßte die Schulleitung die Neuankömmlinge mit großer Freude und Herzlichkeit in der Mensa der Schule. Hier nutzten Wolfgang Pelz,  Jochen Herchenbach sowie Petra Mock die Möglichkeit, einige warme Worte an die aufgeregten Kinder und Eltern zu richten.

Die Musikklasse des 6. Jahrgangs sowie der Chor ließen es sich nicht nehmen, den  „Kleinen“ mit beschwingenden Liedern einen gebührenden Empfang zu bereiten und so gaben die musikalischen Beiträge der Veranstaltung einen fröhlichen und zugleich feierlichen Rahmen.

Auch die neuen Klassenlehrer/innen hatten sich etwas für diesen besonderen Tag überlegt:

Ein Lehrertheater, das die Schüler/innen mit großer Spannung und viel Spaß verfolgten. Abwechselnd kamen die Lehrer/innen hinter einer Wand zum Vorschein, um die Schule mit ihren Besonderheiten vorzustellen und zwischendurch immer wieder die viel versprechende Liedzeile „So schön, schön wird die Zeit“ anzustimmen. Im Anschluss daran saßen alle 180 Kinder gespannt vor der Bühne und rätselten, wer von den 12 Lehrer/innen denn nun ihre Klassenlehrer/innen sein würden.

Dann wurde das Geheimnis gelüftet und die Klassenlehrer/innen führten nacheinander ihre Klassen aus der Mensa heraus. Dabei durften die Neuankömmlinge durch eine Ehrengasse aus Sonnenblumen, mit der die Sechstklässler die Neuen begrüßten und willkommen hießen, in ihre neuen Klassen gehen. Dieser Moment zählte für viele Schüler/innen zu den größten Highlights des Tages, da sie sich wie kleine Ehrengäste fühlen konnten.

Als Willkommensgeschenk erhielten sie von ihren Paten die Sonnenblumen, mit denen sie am Ende des Tages strahlend nach Hause gingen.

Fotos von Einschulungsfeiern

Die den Einschulungstag abrundende Luftballonweitflugaktion stellte jedoch für nahezu alle Schüler/innen das größte Ereignis dar.Gespannt warten sie nun auf die Bekanntgabe der Sieger. Wohin mag wohl der weiteste Luftballon geflogen sein?
(Britta Sperling)

12 Tore geschossen – doch leider den Turniersieg verpasst

Am 23.08.07 fand die 1. Runde des Fußball-Kreismeisterschaftsturniers für die Jungen der Jahrgänge 1994 und jünger in Eitorf statt. Von ursprünglich fünf gemeldeten Schulmannschaften wurde das Turnier zwischen unserer Schule und dem Gymnasium Hennef, der Hauptschule Hennef sowie der gastgebenden Hauptschule Eitorf ausgetragen.

Die erste Begegnung führte uns direkt mit dem Turnierfavoriten, dem Gymnasium Hennef, das im letzten Jahr die Kreismeisterschaft gewonnen hatte, zusammen. In einer kämpferisch hervorragenden und technisch ansprechenden Verfassung konnte unser Team das Spiel offen gestalten. Ein mögliches und von den Spielanteilen gerechtes Unentschieden lag lange Zeit in der Luft. Aber eine Minute vor Spielende brachte ein gut vorgetragener Angriff das Gymnasium auf die Siegerstraße, so dass das Spiel mit 0 : 1 verloren ging.

Gegen die gastgebenden Eitorfer war Vorsicht geboten, denn im ersten Spiel gegen die Hauptschule Hennef war dieses Team durch zahlreiche Meckereien bei der 2 : 4-Niederlage unangenehm aufgefallen. Der erste Angriff brachte nach einem prima Zusammenspiel bereits nach 25 Sekunden durch einen Distanzschuss von Daniel Eimmermacher eine beruhigende Führung. Bis zur Pause konnte unser Team bei drückender Feldüberlegenheit auf 5 : 0 davonziehen und am Ende stand ein toller 8 : 1-Sieg zu Buche.

Im letzten Spiel gegen die Hauptschule Hennef taten sich unsere Jungen sichtlich schwer. Nach einer torlosen ersten Halbzeit konnten wir mit 1 : 0 in Führung gehen. Ein Missverständnis führte durch ein Eigentor zum glücklichen Ausgleich für die Hauptschule. Doch auch die Hauptschüler verwechselten die richtige Torseite und erzielten im Anschluss an eine Ecke ihrerseits ein Eigentor. Am Ende wurde die Überlegenheit unseres Teams auch vom Ergebnis her noch sichtbar – es hieß schließlich 4 : 1. Insgesamt können die Jungen sehr zufrieden sein und ich muss ein dickes Lob an die kämpferische und kameradschaftliche Einstellung aussprechen. Es hat mir Spaß gemacht, die Betreuung zu übernehmen.

Für unsere Schule rannten und ackerten und (trafen): Tim Breuer (2), Daniel Eimmermacher (1), Timo Gölden (7 A), Max Orth, Morten Schlieske, Tim Schulz (2) (7 B), Leon Büchter, Andreas Lang, Maik Pauly, Nils Pertzborn (7 C), Simon Daas (2) (7 E), Jannik Witzmann (1) (8 A), Dustin Ernst (1), Fabian Rolke (8 B), Alex Stachelhaus (2) (8 E).
(Uwe Jansen)

SCHWEBEN

Vor 6 Jahren fand , hergestellt von den Schüler/innen des  damaligen 6. Jahrgangs, die Kunstausstellung „Schweben“ statt.

Eine neue Raumgestaltung soll unseren Schüler/innen auch in diesem Jahr ein „schönes“ Haus bescheren, in dem sie sich wohl fühlen und  dem sie eine eigen musikalisch-künstlerische Note geben. Das Thema „Kunst & Musik“ liegt auf der Hand: unsere Musikklasse lieferte die Ideen:  Motive wie Instrumente, Noten, Popstars... wurden aufgegriffen  und künstlerisch bearbeitet.

Das Ergebnis ist ein farbenfrohes, lebendiges und gute Laune schaffendes Haus, in dem sich die Kinder nicht nur wohl fühlen sondern auf das sie zukünftig auch gut „aufpassen“ werden, da es ihr Haus mit ihren Kunstwerken ist.

An 4 Projekttagen zum Ende des vergangenen und zu Beginn des laufenden Schuljahres wurden die großen und kleinen Kunstwerke hergestellt. Musikblumen und Instrumente aus Pappmache’ , Mobiles, kleine Objekte. Das muntere und kreative Schaffen wurde von Schüler/innen des 10ten bzw. jetzigen 11ten Jahrgangs unterstützt. Ältere und jüngere Schüler/innen kamen für 4 Tage  zu einer intensiven Zusammenarbeit, die nicht nur Freude sondern auch kleine Freundschaften entstehen ließ. Sowohl die Kunst als auch die Musik sind kreative Elemente, die eine positive atmosphärische Wirkung auf Schüler/innen, Lehrer/innen und Besucher der Schule ausüben . Der Bereich vor den Klassenzimmern lädt nun zum Betrachten und Verweilen ein, stimmt froh und schafft eine lebendige Lern-Atmosphäre.
(Wolfgang Keuchel)

Schulwegsicherheit

Liebe Eltern,

mit Einzug des Herbstes und morgendlicher Dunkelheit verschärft sich die Schulwegsituation für Ihre Kinder erheblich.  Um Gefährdungen zu vermeiden ist die Beachtung der Verkehrssicherheitsregeln jetzt besonders  wichtig.

Ein erhebliches Fehlverhalten ist bei Schüler/innen festzustellen, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Trotz Dunkelheit fahren viele Kinder ohne Licht und nutzen zudem die vorgeschriebenen Radwege nicht! Dunkle Kleidung verstärkt die so entstehende Gefährdung  zusätzlich.

Im Winterhalbjahr ist die „Leuchtanlage“ am Fahrrad (Front- und Rücklicht, Front- und Rückreflektoren, Speichen- und Pedalreflektoren) besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr. Kinder, die ohne diese Ausstattung in der Dunkelheit unterwegs sind, riskieren ihr Leben, da sie besonders für die schnelleren motorisierten Verkehrsteilnehmer nur äußerst schwer zu erkennen sind.

Vor Beginn und nach Ende des Unterrichts entsteht durch Fußgänger/innen, Fahrradfahrer/innen, Schulbusse, Lehrer/innen-PKWs und Privat- PKWs auf der Straße Meiersheide oft ein dichtes Verkehrsgedränge. Seit  Juni wird die Straße Wingenshof als Umleitungsstrecke für Fahrzeuge von und zur Autobahn und B8 genutzt. Durch das erheblich höhere Verkehrsaufkommen ergeben sich oft Stausituationen und in der Folge, besonders für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen, unübersichtliche, gefährliche Situationen, die besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme erfordern !

Sprechen Sie, liebe Eltern, mit Ihrem Kind über diese Gefährdungen und weisen Sie Ihr Kind auf ein angemessenes Verhalten hin.

Sorgen Sie bitte für eine verkehrssichere Ausstattung ihres Kindes, insbesondere durch helle Kleidung, unterstützt durch reflektierende Streifen oder Anhänger , verkehrssichere Fahrräder und das Tragen  eines Fahrradhelms.

Durch die „Zubringerdienste“ für Kinder im Privat-PKW wird die gefährliche Situation im Bereich Meiersheide, Parkplatz und Buswendeschleife noch verschärft.

Deshalb sei noch einmal auf die Regelung hingewiesen, dass ausschließlich Mitarbeiter/innen der Schule mit ihren PKWs und die Schulbusse in die Wendeschleife vor dem Schultor fahren dürfen.

Wir appellieren auch noch einmal an die Eltern der Bus fahrenden Schüler/innen, ihre Kinder zu einem fairen Verhalten beim ein – und aussteigen anzu- halten. Drängeleien können dazu führen, dass Kinder stürzen und unter einen anfahrenden Bus geraten oder von nachdrängenden Kinder niedergetrampelt werden.

Unterstützen Sie unsere Bemühungen, den Schulweg für Ihr Kind ohne „Ordnungsmaßnahmen“ sicherer zu machen - durch gegenseitige Rücksichtnahme!
(Christoph Becker)