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Elternbrief vom 20.9.2007Liebe Eltern! Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Ferien! Aufgrund der Klassen- und Kursfahrten erhalten einige Klassen/Kurse diesen Elternbrief erst nach den Herbstferien. Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Folgende Themen finden Sie in unserem Elternbrief:
Schulministerin Barbara Sommer zu Besuch
Die Idee zu diesem Besuch hatte Emil Eyermann, der Vorsitzende unseres Fördervereins, vor einem halben Jahr. Schon im Erstgespräch mit der Ministerin machte er deutlich, dass es unserer Schule anlässlich des Besuchs nicht darum gehe, um irgendwelche besonderen Unterstützungen zu bitten oder um bildungspolitische Diskussionen im Plauderton eines Besuchs zu beleben. Es ging einzig darum, am konkreten Beispiel zu zeigen, was eine gut geführte, von engagierten Lehrerinnen und Lehrern geprägte und von Eltern und Schulträger unterstützte Gesamtschule zu leisten vermag. Um für die notwendige Diskussion besonderer Probleme, insbesondere einer spürbaren Benachteiligung der Schulform (z.B. in der Lehrerbesoldung) Raum und Zeit zu gewinnen, hatte die Schulleitung schon vorab um einen ergänzenden Termin im Schulministerium gebeten. Der Besuch selbst war durch die Schulleitung gründlich vorbereitet worden, die Ministerin hatte eine mehrseitige Zusammenstellung erhalten, die über Schulprogramm, Schulleben und Schulerfolge informierte. Den Besuch der Ministerin nahmen weitere für unsere Schule bedeutsame Personen aus Politik und Verwaltung zum Anlass, uns zu besuchen, so z.B. der Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, der Landrat Fritjof Kühn, der Landtagsabgeordnete Michael Solf, der zuständige Gesamtschul-Dezernent im Schulministerium Ulrich Thünken, der für uns zuständige Dezernent in der Bezirksregierung Köln Thomas Löwenbrück und der Bürgermeister der Stadt Hennef, Klaus Pipke. Zunächst begrüßte Wolfgang Pelz die Gäste, dann beeindruckte Jochen Herchenbach die Anwesenden mit einer Videopräsentation, die anschaulich über die Schule und ihre 10-jährige Erfolgsgeschichte informierte. Ein Rundgang durch die Schule schloss sich an, in dem die Ministerin u.a. miterleben konnte, wie in der Jahrgangsstufe 5 im regulären Mathematikunterricht mit den Materialien von eFIT individuell gefördert wird, welche Kompetenzen in der Jahrgangsstufe 6 in der Profilklasse Musik schon nach einem Jahr erworben sind, wie selbstständig und ergebnisorientiert Schülerinnen und Schüler in Hauswirtschaft zu arbeiten gelernt haben und wie liebevoll die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 ihr Schulhaus dekoriert haben. Die Ministerin war so positiv beeindruckt, dass sie immer wieder verweilte, dadurch den Zeitplan nicht einhielt und den geplanten und den Organisatoren wichtigen Besuch des Selbstlernzentrums ausfallen lassen musste. In einem Abschlussgespräch machte Barbara Sommer deutlich – und ihre innere Ergriffenheit ließ keinen Zweifel daran, dass es ehrlich gemeint war – dass unsere Gesamtschule in vielerlei Hinsicht eine herausragende Stellung in der Schullandschaft in NRW einnimmt: „Ich bin sehr beeindruckt.“ „Ich habe hier nur fröhliche Gesichter gesehen.“ „Von dieser Schule können andere nur lernen.“ „Ihr könnt stolz sein, dass ist eine ganz, ganz außergewöhnliche Schule.“ Was bleibt übrig nach diesem Besuch? Ein Schüler
der Oberstufe brachte es auf den Punkt: „Es ist toll, keine Frage. Aber wir
wollen nicht stehen bleiben, sondern uns weiter entwickeln!“ Und genau so sah
es unser Schulleiter. Er bilanzierte: „Unsere Lehrerinnen und Lehrer, wir alle
haben eine sehr hohe Anerkennung für außergewöhnlichen Einsatz und außergewöhnliches
persönliches Engagement erhalten, hierauf sind wir zu recht stolz und ich danke
allen meinen Kolleginnen und Kollegen. Wir haben den enorm guten Ruf unserer
Schule erneut bestätigt, dies gibt uns Kraft und – auch dies sollte deutlich
werden – noch mehr Unterstützung durch Schulträger und Sponsoren.
Kulturnacht 2007!Auch in diesem Jahr strömten die Besucher in Scharen auf das Schulgelände der Gesamtschule Hennef um wieder eine außergewöhnliche Kulturnacht zu erleben. Um 17.00 Uhr war der offizielle Beginn der Kulturnacht. Gegen 17.30 Uhr wurde das völlig neu gestaltete Haus B durch Wolfgang Pelz eröffnet. Dort hatte der gesamte sechste Jahrgang unter anderem auch an dafür vorgesehenen Projekttagen intensiv an Kunstwerken zum Thema „Kunst und Musik“ zur Neugestaltung von Haus B gearbeitet. In der Mensa und im Klassikforum gab es wieder große Bühnenauftritte: Theater- und DG-Vorführungen, Tanzauftritte und exzellente musikalische Darbietungen fesselten die Besucher. Im Kunstforum faszinierte eine umfangreiche und brillante Kunstausstellung der unterschiedlichen Jahrgänge die Besucher: Unter anderem wurden lebensgroße Köpfe aus gebranntem Ton, präzise gearbeitete Specksteine, Pastellkreidezeichnungen auf Packpapier, sorgfältig ausgeführte Bleistiftzeichnungen und eine große Anzahl von vielschichtig gemalten Bildern auf Leinwand ausgestellt. Die Facharbeiten der jetzigen Jahrgangstufe 13 überzeugten durch ein hohes Maß an künstlerischem Können. Es wurden aber nicht nur die Augen der Besucher beim Betrachten der Kunstwerke verwöhnt, die Besucher hatten auch die Möglichkeit aktiv künstlerisch tätig zu sein. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen ein: Im „Offenen Atelier“ musste man genau hingucken, denn dort mussten durch das Mikroskop gesehene Präparate zeichnerisch vergrößert werden. Bei einer Webaktion konnte man auf einem großen Webrahmen mit unterschiedlichsten Materialien weben. Mit Tusche und Feder hatten die Besucher die Möglichkeit wie die „Alten Meister“ zu zeichnen und im „Comic-Workshop“ war zeichnerischen Talent gefragt. Zudem konnten farbenfrohe Kunstdrucke von Schülerarbeiten im Postkartenformat käuflich erworben werden. Für das leibliche Wohl wurde umfassend gesorgt. An einem
großen Buffet konnten sich die Besucher die unterschiedlichsten kulinarischen Köstlichkeiten
zusammenstellen. Viel los bei der Kulturnacht auch in der MensaBei der Kulturnacht gab es wie jedes Jahr ein umfangreiches und abwechslungsreiches Mensaprogramm. Zum ersten Mal konnte die neue Bläserklasse (Power Brass Class) unter der Leitung von Ute Poschenrieder und Astrid Kröger-Schönbach bei einer Kulturnacht auftreten. Die Kinder der 6B lernen seit einem Jahr Blasinstrumente und erstaunten das sachkundige Publikum mit enormen Fortschritten sowohl bei dem 33-köpfigen Klassen-Ensemble als auch in der 10-köpfigen Band. Zu Schuljahresbeginn hatte Carina Braun (10A) mit ihrer grandiosen Stimme die kleine Band der 8C verstärkt und spielte zusammen mit Katharina Klein, Julia Bodin und Patrick Stauf (8C) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach mehrere Rockstücke. Begeisterung und Zugabenrufe lösten Marvin Hambitzer und Joshua Frietsch (Jg.6) mit ihrer heißen Diabolo-Show aus. Unter der Leitung von Katrin Heinen und Sarah Mentzel führten mehrere Schüler/innen des Jahrgangs 8 ihre fantasievollen Interpretationen der Playback-Songs aus der Casting-Show aus dem Theaterstück des DG-Kurses 8 „Dreams come true“ auf. Einen stimmlichen wie auch optischen Höhepunkt setzten Alexandra Dietel, Anna Warisch, Jana Büllesbach, Julia Schmidt (Jg. 9) mit weiteren Playback-Songs. Unter der Leitung von Maria Becker-Just trat der bewegte Chor „Voices“ (Jg.8-13) auf. Im Tanzblock zeigten 10 Mädchen und 1 Junge aus der Jahrgangstufe 8 eine mitreißende Choreographie zu „Umbrella“ unter der Leitung von Katrin Heinen. Auch die Tanz-AG unter der Leitung von Sabine Callmeyer wartete mit einer tollen Darbietung auf. Besondere Höhepunkte stellten die beiden nachfolgenden hochkarätigen Tanz-Ensembles dar: Aus Bonn kamen die Bon(n) Roses, eine Gruppe, die sich mit begeisternswerter Leidenschaft dem irischen Tanz verschrieben hat und die in verschiedenen Disziplinen sogar deutscher Meister ist. Auch die Gruppe Dance4Fans von der Tanzschule Breuer begeisterte zum wiederholten Male das Mensapublikum, kein Wunder, sie sind sogar Europameister in ihrer Disziplin. Einen ganz anderen musikalischen
Höhepunkt gestaltete unser Musik-Referendar Matthias Reinold mit seiner
Tango-Violine mit der Gitarrengruppe aus dem GK Musik 12.
Kulturnacht: Physikusse überraschen Gäste mit tollen Auftritten
In „Physik a la Gourmet“ kündigt sich der Restauranttester Herr Ushram (alias Denis) an. Während der Zubereitung des "physikalisch wertvollen" Dinners geht so einiges schief. Chefkoch Martin gibt sein Bestes, aber sein Azubi Sven ist äußerst ungeschickt. Er versaubeutelt die Käsespieße und verwechselt die Stereoanlage mit der Mikrowelle. Der Mundschenk Christian serviert zuerst sehr nebulösen Wein mit Spezialeffekt, danach ordinären Traubensaft und zum guten Schluss auch noch Wasser aus rosigen Zeiten. Na, ob das dem Restauranttester gefällt? Nachdem der Koch Hendrik aus Versehen die Suppe verschüttet, muss schnell das Gerät her, dass Suppe mittels Vakuum in kürzester Zeit zum Kochen bringt. Der Oberkellner Thomas ist eher unkonventionell und kühlt die zu heiß geratene Suppe schwungvoll ab. Herr Ushram ist entsetzt! Auch etwas Livemusik von Hendrik
kann ihn nicht mehr besänftigen. Ungeduldig verlangt er eine Besichtigung der Räumlichkeiten.
Derweil versuchen Christian und Hendrik in Windeseile die Küche herzurichten.
Spüli war gestern, heute wird explosiv gereinigt! Trotzdem findet Herr Usram
noch einige üble Essensreste vom Vortag, die bei näherer Betrachtung in die
Luft fliegen. Ob der Restauranttester doch noch Sterne vergibt?
Sponsorenlauf der Gesamtschule HennefNach dem großartigen Erfolg des Sponsorenlaufs im letzten Jahr veranstaltete die Gesamtschule Hennef am Mittwoch, den 12.09.2007, mit allen Schülern/innen und Lehrer/innen einen Sponsorenlauf. Der Lauf stand unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Klaus Pipke. Er hatte den Lauf persönlich eröffnet. Der Start erfolgte bei angenehmen und für das Laufen optimalen 17 ̊ C um 8.30 Uhr vor der Sporthalle für die Jahrgänge 5, 6 und 7. Danach starteten die höheren Jahrgänge um 8.35 Uhr am Schultor, um den Start für die aktiven Teilnehmer/innen etwas zu entzerren . Der Lauf endete gegen 11.00 Uhr. Rund 1350 Schüler/innen nahmen teil. Sowohl die Eltern als auch die Lehrkräfte unterstützten dieses Vorhaben. Es wurde außerdem ein Versorgungsstand mit Getränken von einigen Eltern vor der Sporthalle errichtet. Die umfangreiche und gut durchgeführte Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Tages. Die Laufstrecke war ausgeschildert, mit Streckenposten besetzt und führte von der Schule über Seitenwege nach Weldergoven und von dort wieder zurück zur Schule. Die Laufstrecke stand unter ständiger Aufsicht. Eine Runde hatte einen Umfang von 5,5 km. Während einer Laufrunde mussten drei „Stempelstationen“ angesteuert werden, damit die Leistung sachgemäß dokumentiert werden konnte. So hatte jeder Teilnehmer am Ende des Zeitraums die zurückgelegte Strecke auf einem Papier erfasst und konnte somit dem Sponsor die erbrachte Leistung vorlegen. Die Leistung jedes Einzelnen war enorm. Einige Kinder brachten es auf Laufleistungen weit über 20 km. Folgende Projekte werden mit den Einnahmen unterstützt:
Da der Sponsorenlauf von allen
Beteiligten vorbildlich angenommen und durchgeführt wurde, wird es
wahrscheinlich im Jahr 2008 eine Wiederholung geben. Der sportliche Einsatz
jedes Einzelnen hat am Ende ein Ergebnis hervorgebracht, auf das man sicherlich
Stolz sein kann.
Mobbing in SchulenEne, mene, muh und aus bist du! Am 4. September 2007 tagte der „Pädagogische Arbeitskreis“ unter Leitung des Dipl. Psychologen Elmar Undorf vom Schulpsychologischen Dienst des Rhein-Sieg-Kreises zum Thema: „Mobbing in Schulen“. „….Es gibt keine bestimmte Handlung, die sich eindeutig auf Mobbing beziehen lässt. Alles, was einer Person schadet, kann Mobbing sein…….“ Noch vor wenigen Jahren wurde
„Mobbing in der Schule“ bestritten oder geleugnet; inzwischen wird der
Begriff oft im Übermaß als Bezeichnung und Erklärung von Beschwerden,
Problemen oder alltäglichen Konflikten beansprucht. Es gilt derzeit: dass
gemobbt wird, muss in jeder Schule zu jeder Zeit für möglich gehalten werden.
Deshalb bedarf es immer und in jeder Schule großer Aufmerksamkeit auf den
sozialen Umgang miteinander. Der regelmäßige Austausch zwischen allen am
Schulleben Beteiligten darüber, wie das Miteinander zu gestalten sei und erlebt
wird, ist unverzichtbar. „…..Mobbing ist nur möglich, wenn das soziale Feld, in dem Mobbing stattfindet, Mobbing zulässt………“ Nach diesem interessanten Abend soll der begonnene rege Austausch ggf. zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden, so der Wunsch der anwesenden Eltern, die aus berufenem Munde von Herrn Undorf erfuhren, was es über das Thema Mobbing zu wissen gilt. „…..Mobbing zwischen Schüler/innen kann ein Indikator für eine gestörte Kommunikation zwischen Lehrer/innen und Klasse sein…….“ Dass die Schulgemeinschaft der Gesamtschule Hennef sich brisanten Themen wie diesem nicht verschließt, sondern präventiv die Kommunikation in Form von Austausch zwischen allen am Schulleben Beteiligten fördert, erweist sich nicht nur an den regelmäßig stattfindenden pädagogischen Arbeitskreisen, sondern mehr noch an den zahlreichen intensiven und präventiven pädagogischen Arbeitsfeldern, die das tägliche Leben aller Schüler/innen und Lehrer/innen im Schulalltag unserer Schule mitbestimmen wie:
Auch das Fach „Mediation“ im WP II-Bereich, das den anhaltenden Streitschlichter/innen-Nachwuchs unserer Schule garantiert, sowie die individuelle Einzelfallberatung durch das Beratungsteam insbesondere der Sozialpädagogen und der sonderpädagogischen Förderung durch unsere Sonderpädagogen, tragen mit dazu bei, das tägliche Leben der Schulgemeinschaft zu harmonisieren und für alle Beteiligten lebenswert und menschenwürdig zu gestalten. „…..Wenn der einzelne
Unbeteiligte Mobbing wirklich beenden will, hat er gute Chancen, wirklich
erfolgreich zu sein…….“ (alle Zitate nach
Wolfgang Kindler, 2007)
Streitschlichterausbildung:Konflikte sind Chancen…… Man sollte sie weder bewusst suchen noch auf jeden Fall vermeiden wollen und ist gut beraten, die Herausforderung von Konflikten anzunehmen, indem man versucht sie zu verstehen und zu lösen, so gut es geht. Wer diese Balance hält, ist in der Lage, realistische Konfliktarbeit zu tun – die wichtigste Voraussetzung, um zu einem konfliktfähigen Menschen zu werden. (Siegfried Grossmann) Ausgebildete Streitschlichter/innen im täglichen Einsatz Die derzeitigen Streitschlichter/innen unserer Schule haben sich in den Klassen des 5. und 6. Jahrgangs den Schüler/innen vorgestellt, sie dort in Kleingruppen über das Verfahren der Streitschlichtung aus erster Hand informiert und ermutigt, bei etwaigen Konflikten den Streitschlichterraum in den Pausen aufzusuchen, um sich Hilfe zu holen. Die überaus positive Resonanz der Kinder zeugt von einer großen Akzeptanz. Natürlich wird sich nicht jeder Konflikt der Kinder durch ein Schlichtungsgespräch lösen lassen. In diesem Falle sind die Streitschlichter/innen angewiesen, die Schüler/innen mit ihrem Konflikt an das Beratungsteam zu überweisen, das dann mit den Kindern nach einer Lösung suchen wird. Unsere Sozialpädagogen/innen, Sonderpädagogen/innen und Beratungslehrer/innen halten engen Kontakt zu den Klassenlehrerteams und bieten ihnen auch bei bestehenden Konflikten im Klassenverband Beratung mit Unterstützung an. Kinder neigen dazu, Konflikte zu
verdrängen und leiden oft unnötig lange, obwohl eine Lösung möglich ist.
Sollten Sie, liebe Eltern, erfahren, dass sich Ihr Kind in der Schule in einem
Konflikt befindet, dann verweisen Sie es bitte an die Streitschlichter/innen
bzw. nehmen Sie in schwierigen Fällen Kontakt zu den Klassenlehrer/innen auf.
Sie sind Ihre ersten Ansprechpartner/innen und werden gegebenenfalls die
Streitschlichter/innen bzw. das Beratungsteam unserer Schule um Unterstützung
bitten.
Mens sana in corpore sano! Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper! Olympiamedaille für Sascha Herkenrath9. Europäische Jugend-Olympiade in Belgrad (Serbien)
Dass in jedem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt, wie der römische Poet Juvialis schon vor 2000 Jahren konstatierte, bestätigt Sascha täglich auch im Unterricht der Klasse 10C durch seine aktive Teilnahme. Sein Leistungsstreben im sportlichen Wettkampf und seinen in vielen Wettkämpfen bewiesenen olympischen Geist zeigt er auch dann, wenn er wegen seiner Teilnahme an außerschulischen Wettkämpfen den versäumten Unterrichtsstoff über Nachhilfe aufholen muss. „Das ist nicht einfach, aber zu schaffen, weil ich in der Gesamtschule dabei von meinen Lehrer/innen und vor allem von meinen Mitschüler/innen aus der Klasse echt gut unterstützt werde“, bestätigt Sascha. Seine Mitschüler/innen wissen es zu schätzen, dass Sascha als ganz normaler 15-jähriger in der Klasse auftritt und seine sportlichen Erfolge nicht zur Prahlerei benutzt sondern eher bescheiden reagiert, wenn mal wieder durch die Presse bekannt geworden ist, dass er einen wichtigen sportlichen Wettkampf gewonnen hat. Der Judo Club Hennef e.V. ist stolz auf seinen erfolgreichen Judoka Sascha Herkenrath. Dass er sich nach seiner überraschenden Nominierung zur EYOF (Deutsch: Olympisches Festival der Europäischen Jugend) vom 21.- 28. Juli 2007 auch noch eine Bronzemedaille in Belgrad erkämpft hat, ist schon mehr als eine kleine Sensation. Immerhin musste sich der Träger des braunen Gürtels, der seit 2000 im Judo-Club Hennef trainiert, dazu gegen sechs weitere Judokas aus Finnland, Holland, Italien, Serbien , der Ukraine und Russland behaupten. Nur dem Ukrainer musste Sascha sich geschlagen geben, kämpfte und gewann aber gegen den gleichaltrigen Russen Georgy Shmakov. Für sich und damit auch für seinen Verein holte er die olympische Bronzemedaille, der sich darüber freut, dass nach 1999 endlich eine weitere EYOF-Medaille nach Nordrhein-Westfalen ging. Damit trotz des harten Trainings im Leistungssport die
schulischen Leistungen nicht zu kurz kommen, unterstützen wir unseren Schüler
Sascha Herkenrath in seinem Bemühen, auch in der Schule erfolgreich zu sein,
damit in seinem jungen und gesunden Körper auch sein Geist wachse und gedeihe.
Mediennutzungsordnung verabschiedetDie Diskussion über Handy-Verbot in Schulen sowie über missbräuchliche oder gar gesetzeswidrige Nutzung von neuen Medien hat an vielen deutschen Schulen zu erbittertem Ringen um eine tragfähige Lösung geführt. Bisweilen gewann man den Eindruck, dass die Diskussion den Schulfrieden mehr gefährdet hat als die Handy-Nutzung selbst. Unsere Schule hatte sich nicht zu schnellen Entscheidungen verleiten lassen. Mit der nötigen Sorgfalt sowie unter Hinzuziehung eines Fachmannes ( Horst Dunkel, Mitglied des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis) und unter Beteiligung von Schüler/innen und Eltern hatte der Pädagogische Arbeitskreis auf nur 2 Seiten zusammengestellt, welche Regelungen zur Nutzung von digitalen Medien und Speichergeräten an unserer Schule gelten. Orientiert hatte sich der Arbeitskreis an der Frage: „Was kann geschehen, um die Kompetenz aller in der Nutzung dieser Werkzeuge zu fördern, zugleich aber um systematisch die negativen Auswirkungen (z.B. Ablenkung, Lärmentwicklung, Verstöße gegen geltende Gesetze) zu verhindern. Das Ergebnis des Arbeitskreises überzeugte die
Schulgemeinde, die neue Nutzungsordnung wurde einstimmig angenommen.
Studienfahrt nach Andalusien -
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