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Elternbrief vom 15.12.2007

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Weihnachtsferien!

Wolfgang Pelz            Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                (stellv. Schulleiter)

Inhaltsübersicht

Wettbewerbe

Physikusse: Roboter kämpfen für die Umwelt

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2007

Luftballonwettbewerb

Neue Medien

Generalmanager von Microsoft Deutschland zu Besuch

TV-Dreharbeiten in der Gesamtschule

Die Physikusse im Umgang mit neuen Medien

Projekte

Aktion 1 € gegen das Vergessen

Eluru Weihnachtsaktion

Brief aus Eluru

Projekt Liebe, Freundschaft, Partnerschaft

Sport

Sponsorenlauf 2007

Schulmarathon Köln 2007

Aktivprogramm für Sportklasse

Unterwegs

Schüleraustausch mit Ohio, USA

Abschlussfahrt der 10 B-F

Abschlussfahrt der 10 A

Methoden- und Kennenlernseminar der Jahrgangsstufe 11

Klassenfahrt des 8. Jahrgangs nach Ruhrberg

Bella Italia ! Studienreise des 13er Jahrgangs nach Italien

Klassenfahrt Jahrgang 5

 

Impfaktion

Selbst gemachte Marmelade der Schulministerin

Tage der „Offenen Tür“ 2007

Lesenacht der 6B

Neues von den Physikussen

Comenius Konferenz in Valencia

Neues Schülersprecher-Team

Eltern unterstützen ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl

Musik

Konzert in der Liebfrauenkirche

Weihnachtskonzert

Bläserensembles in der Gesamtschule Siegburg

Bläserklasse beim Martinszug der Grundschule Wehrstraße

Generalmanager von Microsoft Deutschland zu Besuch

Es kommt sicher nicht oft vor, dass Achim Berg, Chairman of the Management Board und Vice President International (so die offizielle Bezeichnung), eine Schule besucht, aber der Besuch der Gesamtschule Hennef war ihm offensichtlich besonders wichtig. Anlass war die Tatsache, dass unsere Schule als „Vorbildschule bei der Vermittlung von Computerkenntnissen und Medienkompetenz“ bezeichnet worden war.
 
 Am 03.12. 2007 besuchte Achim Berg unsere Schule und informierte sich ausführlich über die Medien-Ausstattung unserer Schule sowie über Mediennutzung im Unterricht. Besonderes Interesse zeigte Achim Berg auch an unseren Maßnahmen zur computergestützten individuellen Förderung durch eFIT und SelGO. In unserem Selbstlernzentrum gab er dem ZDF ein Interview für einen Beitrag im Morgenmagazin.

Anschließend trafen sich Achim Berg, Wolfgang Pelz, Jochen Herchenbach und Karl-Heinz Assenmacher zu einem Arbeitsgespräch. Am Ende war der Grundstein zu einer „Bildungspartnerschaft Microsoft Deutschland – Gesamtschule Hennef“ gelegt. Microsoft wird unsere Schule durch Sachmittel, Know-how und PR-Aktivitäten unterstützen. Erste Detailberatungen finden noch in diesem Jahr statt. Eines der vorrangigen Ziele wird es sein, unseren Schülerinnen und Schülern noch bessere Chancen für Berufsausbildung und Studium zu ermöglichen, indem sie ein anerkanntes IT-Zertifikat an unserer Schule erwerben. Details zum Besuch und den vollständigen ZDF-Beitrag unter http://www.hennefer-modell.de àaktuell (03.12.2007)
(Karl-Heinz Assenmacher)

Impfaktion

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Gesundheitsamt hat alle Impfpässe gesichtet und entsprechende Impfempfehlungen ausge­sprochen. Weitere Informationen erhalten Sie über das Landesgesundheitsportal (www.mags.nrw.de) sowie auf der Homepage des Landesinstituts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ( www.loegd.nrw.de ).
(Kirsten Breit)

TV-Dreharbeiten in der Gesamtschule Hennef

Am 27.11.2007 und am 03.12.2007 fanden in unserer Schule Dreharbeiten für TV-Sender statt.

Angefangen hatte alles mit der Veröffentlichung der Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage zur Nutzung von Computern im Unterricht deutscher Schulen. Das Ergebnis war niederschmetternd. Obwohl in Deutschland Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule intensiven Kontakt mit Computern haben, beziehen sich ihre Fertigkeiten vorwiegend auf Spielen, Surfen und Chatten. Die Fertigkeiten, die zu Beginn von Ausbildung und Studium vorausgesetzt werden, fehlen den meisten Jugendlichen. Mit Bezug auf diese Studie berichtete z. B. die BILD am SONNTAG, dass 28% der befragten Schülerinnen und Schüler noch nie im Unterricht mit einem Computer gearbeitet haben. Besonders hoch sei der Anteil der Gymnasien (31%), der Realschulen (34%), der Gesamtschulen (29%), in denen laut Umfrage noch nie im Unterricht mit Computern gearbeitet worden sei, während nur 13% der Berufs- und nur 9% der Hauptschüler erklärten, in ihrer Schule gebe es keine IT-Qualifizierung.

Über diese Studie wurde in den Medien bundesweit berichtet. Die Medienproduktionsgesellschaft INFOkontor Köln stellte anlässlich dieser Studie umfangreiches TV- Bild- und Textmaterial zusammen. Um den negativen Aussagen über deutsche Schulen auch ein positives Beispiele gegenüberzustellen, suchte sie eine „Vorzeigeschule“ und bat darum, in unserer Schule drehen zu dürfen. Am 27.11.2007 war ein dreiköpfiges Team von 8 Uhr bis 17 Uhr in unserer Schule.

Aufgezeichnet wurden u.a. unsere Physikusse (Notebooks zur Erfassung von Messwerten, Notebooks zur Steuerung von Fahrzeugen), Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 im Mathematikunterricht mit eFIT, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 im Mathematikunterricht mit SelGO und TI-Interaktiv) sowie Schülerinnen und Schüler bei Recherchen im Selbstlernzentrum. Ergänzend fanden Interviews (u. a. mit Wolfgang Pelz und Karl-Heinz Assenmacher) und Aufzeichnungen einer Lehrerfortbildung des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis in unserer Schule statt.

Aus gleichem Anlass besuchte das ZDF am 3.12.2007 unsere Schule und zeichnete zusätzliches Filmmaterial auf. Dieser Beitrag wurde am 09.12.2007 im Morgenmagazin bundesweit ausgestrahlt. Im Anschluss an die Darstellung der Untersuchungsergebnisse erhielt unsere Schule erhielt großes Lob: „…eine Ausnahme bildet die Gesamtschule in Hennef…“. Es folgten Bilder und Aussagen von Schülerinnen und Schülern, auf die wir stolz sein dürfen.

Weitere Details zur Studie, das vollständige Filmmaterial von INFOkontor und den Beitrag im Morgenmagazin unter http://www.hennefer-modell.de àaktuell (03.12.2007)
(Karl-Heinz Assenmacher)

Hier noch der direkte Link zum Filmbeitrag: http://www.hennefer-modell.de/aktuell/2007-forsa/index.htm

Luftballonwettbewerb: Ein buntes Farbenspiel über der Gesamtschule

Wie in den vergangenen Jahren stiegen auch 2007 zur Einschulung 180 bunte Luftballons in den Himmel verbunden mit Wünschen für einen guten Start in der neuen Schule.

Der wolkenverhangene Himmel aus dem es in Kübeln schüttete verwandelte sich dadurch für einige Minuten in ein buntes Farbenmeer. Obwohl die Schrift auf den angehängten Zetteln durch den Regen weitgehend unleserlich geworden war, erreichten auch diesmal zahlreiche Schüler Antworten verbunden mit kleinen Präsenten für ihre Klassen.

 

Den 1. Platz erzielte Emily aus der 5A, den 2. Platz Isabelle aus der 5E und Platz 3 teilten sich Loulou 5C zusammen mit Marina und Stefanie aus der 5A. Die Gewinner erhielten Buchpreise
(Martin Maschlanka)

Eltern unterstützen ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl

Was die professionellen Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agenturen für Arbeit schon immer wussten: Mütter und Väter haben den größten Einfluss auf die Studien- und Berufswahl des Nachwuchses. Das belegt nun auch eine aktuelle Studie des Centrums für Hochschulentwicklung CHE.

Eltern können aber nicht immer über alle Studien- und Arbeitsmarktfragen umfassend informiert sein. Deshalb hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Rahmen der Reihe „abi >> dein weg in studium und beruf“ sozusagen ein Berufswahlmagazin für Erwachsene aufgelegt. Inhalte des Magazins finden sich auch auf dem neuen abi-Portal.

Unter der Rubrik Eltern erfahren Erwachsene beispielsweise in einem Leitfaden, wie sie ihre Kinder bei der Entscheidung für den richtigen Beruf am besten unterstützen: www.abi.de/eltern

Physikusse bei der FIRST LEGO® League 2007 – Roboter kämpfen für die Umwelt

Am Samstag, den 24.11.2007, trat das Team Physikusse der Gesamtschule Hennef im großen Robotikwettstreit erfolgreich gegen 23 weitere Mannschaften an.

Gerade einmal acht Wochen hatten die sieben Schüler der Begabtenförderung Physik Zeit, um sich auf das „Power Puzzle“ vorzubereiten.

Beim diesjährigen Thema sollten sich alle Teilnehmer mit der globalen Energienutzung, deren Folgen und Lösungen für die Zukunft auseinandersetzen. Dazu gehörte ein Forschungsauftrag und das Robot-Game.

Beim Forschungsauftrag sollte die Energienutzung in einem realen Gebäude untersucht werden und dazu passende Lösungen zur Senkung des Verbrauchs bzw. zum Einsatz alternativer Energien erarbeitet werden.

Dagegen sollte beim Robot-Game ein selbst gestalteter LEGO-Roboter auf einem vorgegebenen Spieltisch mit dazugehöriger Landschaft in nur 2 ½ Minuten mehrere Probleme der Energienutzung lösen.

Nachdem sich alle gemeinsam in die Grundlagen des LEGO-Robotiksystems eingearbeitet haben, hat sich unser Team dann aufgeteilt um effektiver arbeiten zu können.

Frederic und Sven haben sich um den Forschungsauftrag gekümmert, während der Rest der Gruppe eifrig an den Robotern bastelte.

 Als reales Forschungsobjekt wurde von Frederic das Hallenbad in Neunkirchen-Seelscheid vorgeschlagen.
Sven und Frederic haben die Betreiber des Hallenbades kontaktiert und konnten so die nötigen Informationen zur Energienutzung und speziell über die dort angebrachte Photovoltaik-Anlage bekommen.
Da es sich um fest montierte Module handelt, überlegten sich die Schüler, dass die Sonneneinstrahlung nicht zu jedem Zeitpunkt optimal ausgenutzt wird.

Eine ständige Anpassung der Photovoltaik-Module an den Sonnenstand (wie bei Pflanzen), also die Änderung der Richtung und der Neigung, ist nicht nur sehr aufwendig, eine entsprechende Konstruktion könnte auch nicht ohne weiteres vom Dach des Hallenbads getragen werden.

Daher untersuchte Sven mit Unterstützung von Tobias die Spannungsänderung an Solarzellen aus der Physiksammlung unter der Voraussetzung, dass lediglich die Neigung zur Lichtquelle variiert wird.

Denn wegen der Neigung der Erdachse zur Bahn um die Sonne, der Ekliptikschiefe, ändert sich die Mittagshöhe der Sonne im Laufe eines Jahres um einen Winkel von ungefähr 47°. Eine Neigung um den halben Winkel vom Maximum aus ergab an den Solarzellen einen leichten Spannungsabfall auf ca. 98%.

Die Schüler haben aus ihren Messwerten geschlossen, dass die manuelle Anpassung des Neigungswinkels der Photovoltaikanlage bei regelmäßigen Wartungsarbeiten am Hallenbad einen zusätzlichen Ertrag von ungefähr 2% bringen könnte.

Die Robot-Game-Gruppe hatte indes andere Probleme zu lösen. In gerade einmal 2 ½ Minuten sollte ein Roboter auf einer Spielfläche von ungefähr 2,5 m² bis zu fünfzehn Aufgaben mit mehreren Teilproblemen bewältigen.

Dazu haben sich die Schüler zunächst intensiv Gedanken über die Gestaltung des Roboters gemacht.

Als Erstes wurden etliche Modelle gebaut und dann auch wieder verworfen um mögliche Fortbewegungsarten des Roboters auszutesten. Dabei ging es den Physikussen um eine möglichst präzise und trotzdem auch noch schnelle Bewegung. Hier wurden etliche Antriebe mit Ketten, Füßen und Rädern mit unterschiedlichen Anzahlen und Größen getestet.

Mit am effektivsten war ein Dreirad-Roboter mit zwei Antriebsrädern und einem Nachlaufrad. Bei spontaner Richtungsänderung blockierte das Nachlaufrad jedoch regelmäßig, so dass die Schüler dieses Hinterrad durch einen Gleitfuß ersetzten.

Um die vielen unterschiedlichen Aufgaben bewältigen zu können, entschied sich die Gruppe für ein Modulsystem. Der Basisroboter sollte also möglichst einfach aufgebaut sein, um ihn dann mit den jeweils nötigen Werkzeugen auszustatten.

In erster Linie kümmerte sich Denis um die Optimierung des Basismoduls. Nachdem alle Teammitglieder mit dem Robotergrundmodell einverstanden waren, wurde der Teamcoach Karsten Schraut darum gebeten, mit Hilfe eines CAD-Programms eine Bauanleitung zu erstellen.

Währenddessen entwickelten Hendrik, Jonas, Malte und Tobias mehrere Werkzeugmodule, welche einfach über einen Steckpin am Verbindungsblock des Roboters befestigt werden konnten. Einige dieser Module wurden wieder verworfen, während die anderen soweit verbessert wurden, dass sie im Praxistest regelmäßig funktionierten.

Letztlich sollte unser Roboter folgende Aufgaben lösen:

-     Gleichzeitige Platzierung zweier Windkraftanlagen, Pflanzung von vier Bäumen und die Aktivierung eines Solar-Satelliten

-     Recycling eines alten Trucks und Sicherung von Altölfässern

-     Platzierung eines Staudamms

-     Anschluss eines Kraftwerks an drei Dörfer mit Verbindung zum Damm und den Windturbinen.

-     Gleichzeitige Platzierung einer Wellenturbine und die Ersetzung des Trucks durch ein Wasserstoffauto

-     Inbetriebnahme einer Ölplattform und Sicherung der Rohstoffe

Um noch ein letztes Mal üben zu können und um unsere bisherige Arbeit auch noch weiteren Interessenten zu präsentieren, konnten wir die beiden Tage der offenen Tür an der Gesamtschule Hennef nutzen.
 
 An dem darauf folgendem Samstag fand dann der FIRST LEGO® League Wettbewerb an der CJD Christophorus-Schule in Königswinter statt.
Den ganzen Tag lang – von 7:50 Uhr bis 18:20 Uhr – mussten die Schüler Höchstleistung zeigen.

Direkt nach der Ankunft wurde zunächst einmal unser Teamtisch aufgesucht. Netzanschlüsse wurden verlegt, Laptops aufgebaut, die Kisten für den Wettbewerbstisch wurden mit Robotern, Modulen, strategischen Objekten und Ersatzteilen bestückt, weitere Kisten wurden für eventuelle Umbauten vorbereitet und die Präsentation wurde noch einmal durchgearbeitet.

  Im Anschluss daran haben die Schüler sofort einen der Wettbewerbstische aufgesucht, um den Roboter auf die neuen Bedingungen einzustellen. So zeigte sich unter anderem das Problem, dass der Solar-Satellit derart platziert war, dass ihn unser Robotermodul nicht richtig auslösen konnte.

Da Denis kurzfristig erkrankt war, konnte er leider nicht zusammen mit Hendrik das Robot-Game bestreiten. Stattdessen trat unser Reserve-Duo Malte und Jonas an. Es zeigte sich, dass diese Taktik hervorragend aufging, da jeweils beide Gruppen genau aufeinander eingespielt waren.

Im ersten Wettstreit musste das Team Physikusse gegen die Future Vision Seniors vom CJD antreten. Durch die ruhige Hand unserer Schüler, durch das ausgeklügelte Roboterdesign und dem optimierten Programmablauf konnten wir hier direkt etliche der Aufgaben bewältigen.

Etwas später mussten sich die Physikusse als Gruppe präsentieren. Bei der Teamwertung wurden einige Fragen gestellt und anschließend musste eine hochkomplexe Konstruktionsaufgabe in zwei Kleingruppen bewältigt werden.

Danach hatten die Schüler die Gelegenheit der Jury ihr gut durchdachtes Roboterkonzept zu präsentieren. Hier zeigte sich, dass jeder einzelne von ihnen das gewählte Modulkonzept verinnerlicht hatte und die Konstruktionsmerkmale vorstellen konnte.

Beim nächsten Roboterwettkampf gegen das Team Fool on the hill vom Gymnasium Haan wurden alle Schüler am Wettbewerbstisch mit einer neuen Ausgangssituation konfrontiert. Kurzfristig mussten unsere strategischen Objekte zur Baumpflanzung vor dem Start demontiert werden, wodurch diese Runde mit einer anschließenden Panne verpatzt war.

Dann ging es weiter zur Forschungspräsentation. Sven und Frederic stellten ihre Arbeit mit Hilfe eines Beamers der interessierten Jury vor.

Beim letzten Vorrundenkampf gegen das Team Palotti Electronic vom VPK Rheinbach zeigte sich, dass sich unsere Jungs schnell mit der neuen Ausgangssituation zurechtfinden konnten. Das Spielfeld wurde wieder mit vielen Punkten verlassen.

Zu diesem Zeitpunkt war uns aber klar, dass wir keine Chance gegen die bereits wettbewerbserprobten Teams hatten. Umso erstaunter waren wir, als unser Team plötzlich zusammen mit sieben weiteren Konkurrenten in das Viertelfinale gerufen wurde.

Erneut traten Malte und Jonas für die Gesamtschule Hennef an den Wettbewerbstisch und sie hatten am Ende der Runde sogar noch genügend Zeit für einen kleinen Umbau, um eine der Aufgaben zu wiederholen.

Damit aber nicht genug, durch die regelmäßige Übung hatte unser Team wiederholt ausreichend viele Punkte um auch noch ins Halbfinale zu gelangen.

Jetzt zeigte sich aber der fatale Fehler, dass durch den vorherigen Umbau das erste Modul nicht richtig lief und die Räder unseres Roboters durchdrehten. Den Schülern gelang es aber gerade noch die übrigen Aufgaben zu bewältigen, so dass wir trotz der starken Konkurrenz auf einen hervorragenden dritten Platz kamen.

Dies war aber immer noch nicht alles, denn mit unserem kleinen, unscheinbaren Roboter haben wir gegen einige der anderen monströsen Automaten auch noch den dritten Platz im Robotdesign verteidigt.

Die Physikusse wurden also gleich zweimal auf das Podest gerufen um Urkunden entgegenzunehmen und jeder hat auch noch eine Medaille erhalten.

Die Teilnahme an der FIRST LEGO® League war jedoch nur der Auftakt zur weiteren Robotikarbeit.

Die beteiligten Schüler sind bereits damit beschäftigt die anderen Physikusse in das System einzuweisen, damit wir mit dem Projekt „Robotik und Sensorentwicklung“ weiterarbeiten können.
(Karsten Schraut)

Klassen-Abschlussfahrt 10B-F nach Tossa de Mar (Spanien)

Oder auch : 160 Leute mit Sack und Pack gen Süden …

19.15 Uhr: Organisiertes Chaos in der Bus-Schleife: 150 Schüler/innen, entsprechend viele Eltern, Freunde und Verwandte, 10 Lehrer/innen mit Anhang, erst zwei dann drei Busse; es war schon einiges los so kurz vor der 10er Abschlussfahrt! Aber Abschlussfahrten sind ja bekanntlich immer etwas ganz Besonderes …

Am Start und ausgestattet mit Abschlussfahrt-T-Shirts für die 10B: Hanne Thomas und Horst Wagner, für die 10C Kirsten Holz und Georg Dahlberg, für die 10D Hilde Seelbach und Jost Wiebecke, für die 10E Barbara Elsig und Stefan Müller und für die 10F Uta Müller und Markus Görner. Alle blickten gespannt auf die Abfahrt zur heiß ersehnten Klassenfahrt ins Wunschgebiet an der Costa Brava. Dali, Miro, Picasso, Gaudi, Barcelona, Strand, Sonne, Meer und viel gute Laune sollten das Programm in den nächsten 7 Tagen sein.

Doch erst einmal musste die 17-stündige Fahrt durch Deutschland, Frankreich und Spanien bewältigt werden, was aber angesichts der Vorfreude (auch DVD-Player lassen grüßen) und der schieren Masse von gut gelaunten Schüler/innen und der Aussicht auf anstehende 24 Grad Celsius vor Ort nicht wirklich ins Gewicht viel. Da waren die Hotel-Lobby-Mitarbeiter angesichts von 160 eher blassen Neuankömmlingen doch zumindest kurzfristig sichtlich überfordert. Nach der Zimmeraufteilung und einer kurzen „Ruhephase“ wurden die Strände sofort mit Beschlag belegt und das mehr als erträglich warme Meerwasser getestet. Am Sonntag stand nach einer kleinen Ortserkundung per pedes kein besonderes Programm mehr an, so dass erste „Urlaubsgefühle“ keimen konnten. Der Ort Tossa de Mar lädt hierzu geradezu ein. Zwei Buchten zum Baden, eine schöne, wunderbar erhaltene Altstadt mit begehbaren Stadtmauern und kleine Geschäfte zum Shoppen – Schüler- und Lehrerherz, was willst du mehr?

Montag war dann allerdings Kultur angesagt: Barcelona inklusive kleiner Stadtrundfahrt. Dazu nur einige Stationen in Auswahl: weltbekannter Parc Güell, Templo de la Sagrada Familia (Gaudi), Nou Camp Municipal de Futbol (FC Barcelona, leider wegen Champions League Spiel gegen Olympique Lion nicht zugänglich) – und spät nachmittags „nach Hause“ an den Strand … Dienstag der obligatorische Besuch im feinen Dali Museum in Figueres, leider in der zweiten Tageshälfte mit Regenwetter, weswegen der geplante Ausflug nach Girona ins Wasser viel. Allerdings waren die dadurch möglichen Hotelpoolspiele auch nicht schlecht. Mittwoch stand laut Plan (mit wieder sehr gutem Wetter) nach einem Frühstück zur üblichen Zeit (ca. 8.30 Uhr) unser zweiter Ganztag in der katalanischen Hauptstadt Barcelona an. Was für alle mit dem Besuch der schwarzen Madonna im katalanischen Heiligtum, einer Klosteranlage auf dem Berg Montserrat, begann, setzte sich ganz „wirklichkeitsnah“ mit genügend Freizeit zur Stadtbesichtigung auf den Ramblas (Barcelonas Altstadt und Geschäftestraße) fort, endete mit der Besichtigung des Olympia Stadions bzw. den olympische Anlagen Barcelona 1992 (Montjuic) und einem gemeinsamen Abendessen aller Klassen im spanischen Dorf Pueblo Espanol. Ankunft in Tossa: 23.30 Uhr!

Unser letzter Tag in Spanien endete natürlich mit dem gleichen wunderbaren Wetter (immer um die 24° C) wie zu Beginn unserer Abschlussfahrt. Nach dem Auszug aus unserem Hotel begann für die einen ein finaler Strandtag, für andere bot sich die letzte Gelegenheit zum Erstehen von „Mitbringseln“. Völlig erschöpft von viel Kultur, noch mehr Sonne und überaus wenig Schlaf (wer hätte damit im Vorfeld schon gerechnet???) ging es so gegen 17.00 Uhr gen Heimat. Nach den dieses Mal irgendwie stilleren 1.400 Kilometern sind wir Freitagmittag wieder wohlbehalten im heimatlichen Hennef aufgeschlagen.
Für eine wunderbare, unvergessliche und tolle Fahrt danken wir unseren Schüler/innen!
(Jost E. Wiebecke)

Sponsorenlauf 2007
Schüler/innen liefen für die gute Sache

Beim diesjährigen Sponsorenlauf erzielten unsere 1.400 Schüler/innen eine Gesamtsumme von € 16.100,--. In einer kleinen Feierstunde im Bistro unserer Schule am Mittwoch, 28. November 2007, wurden die besten Läufer/innen und die beste Klasse von Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach geehrt. Michelle Hartmann aus der Klasse 5 A „erlief“ € 260,-- und war damit Siegerin der Mädchen. Den zweiten Platz belegte Jo Marie Engels aus der Klasse 5 F mit € 200,--, Platz 3 ging an Christine Wirtz aus der 5 C mit € 177,50. Bei den Jungs führte Vincent Steinhauer, Klasse 5 A, mit € 198,-- gefolgt von Frederik Kierspel, Klasse 5 A, mit € 180,40 und Luca Bilz, Klasse 6 A, erzielte € 176,--. Überhaupt waren die fünften Klassen die großen Gewinner des Laufs. Sie erreichten die ersten Plätze bei den Klassensiegern: die 5 F mit € 1.457,60 gefolgt von der 5 A mit € 1.367,65 und der 5 C mit € 1.331,19. Neben Urkunden und einem Adventskalender bekamen die Sieger/innen Pokale überreicht, die von Familie Hartmann gespendet wurden. Nochmals herzlichen Dank dafür!!!!

 

Der „erlaufene“ Gesamtbetrag wird zu gleichen Teilen an den Fachbereich Musik, an aus der Lehrerkonferenz vorgeschlagene Projekte und eine neu gegründete Stiftung der Gesamtschule verteilt.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Emil Eyermann, erläuterte den anwesenden Pressevertretern das Projekt Stiftung. Diese soll künftig Familien von Schüler/innen unterstützen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und z. B. Schulbücher oder Beiträge zur Klassenfahrt nicht aufbringen können. Der Vorstand des Fördervereins und der Vorstand der Stiftung wollen eng zusammenarbeiten.

Bleibt zu hoffen, dass der nächste Sponsorenlauf auch wieder so ein tolles Ergebnis erzielt. Nochmals herzlichen Dank an alle Läufer/innen.
(Kirsten Breit)

Weiterer großer Erfolg zu melden

Zu vermelden ist eine weitere großartige Leistung an der Gesamtschule Hennef. Maike Rehhorst aus der Sportklasse 5A erlief am Sponsorentag der Schule die einmalige Summe von € 192,00! Mit Ihren hervorragenden 16,5 km Laufstrecke in 3 Runden von jeweils 5,5 km und den offensichtlich sehr großzügigen Sponsoren (zu nennen sind hier zwei Großmütter, ein Großvater, ein Onkel, die Eltern und sogar eine Freundin) trug Maike wesentlich zum erneut hervorragenden, auch finanziell betrachtet, Gelingen des Sponsorenlaufes 2007 bei.

 

Wir gratulieren nochmals zur sportlichen Leistung und danken als Schulgemeinschaft herzlich für die finanzielle Unterstützung!

Leckere, selbst gemachte Marmelade aus dem Hause der Schulministerin

Nicht lange ließen die versprochenen Marmeladen aus der eigenen Produktion auf sich warten, die Ministerin Barbara Sommer uns bei ihrem Besuch in der Hauswirtschaft versprochen hatte.

 

Mit frischem Brot kosteten wir die Marmeladen. Einige waren uns erst sehr suspekt: Löwenzahnmarmelade – wie mag die wohl schmecken? Sie war hervorragend! Nur die Konsistenz unterschied sie von einem köstlichen Honig.

Der „Renner“ aber war die Joost-Stachelbeer-Mischung. Eine kleine Kostprobe haben wir im Lehrerzimmer abgestellt, die aber nicht lange vorhielt. Vielleicht regen diese neuen Mischungen unsere Schüler/innen zu mehr Kreativität bei ihrem zukünftigen Schaffen in der Schulküche an.
(Marita Dederich)

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels 2007

Seit den Herbstferien hat sich der 6. Jahrgang im Deutschunterricht mit dem Thema “Vorlesen - wir üben für den Vorlesewettbewerb” beschäftigt.

 

 

 

Nachdem jede Klasse ihren Klassensieger ermittelt hatte, war es dann am 20.11.2007 soweit: Stella Schmittler (6A), Vera Toubartz (6B), Dennis Siebigteroth (6C), Felizitas Wenzel (6D), Jannika Münzel (6E) und Max Schäfer (6F) traten gegeneinander an. Während sie im ersten Durchgang einen vorbereiteten Text lesen konnten, mussten sie im 2. Durchgang einen fremden Text bewältigen. Die Jury, bestehend aus Suzanne Lagrange, Ina Hammer-Braß, Philipp von Melle und der Vorjahressiegerin Isabel Müller sowie Frau Schneiders von der Buchhandlung am Markt, hatte keine leichte Aufgabe. Am Ende ging Max Schäfer als Schulsieger hervor. Herzlichen Glückwunsch!

Felizitas Wenzel belegte den 2. Platz und Jannika Münzel den 3. Platz. Ein besonderer Dank gilt Frau Schneiders, die es auch in diesem Jahr wieder eingerichtet hat, diesen Wettbewerb zu unterstützen und aus der Buchhandlung am Markt allen 3 Siegern ein Buchgeschenk überreicht hat.

Max wird unsere Schule Anfang des Jahres 2008 beim Vorlesewettbewerb auf Kreisebene vertreten - dazu drücken wir ihm ganz fest die Daumen!
(Ina Hammer-Braß)

Methoden- und Kennenlernseminar der Jahrgangsstufe 11

In der Zeit vom 17. bis zum 21. September 2007 nahm die Jahrgangsstufe 11 an einem Methoden- und Kennenlernseminar der Gesamtschule Hennef teil.

In den ersten beiden Tagen dieser Woche haben wir in der Schule vier verschiedene Workshops besucht, in denen wir Methoden erlernt haben, die für die Arbeit in der Oberstufe wichtig sind. Dabei lernten wir wie man richtig im Internet recherchiert, Vorträge aufbereitet und präsentiert, wie man schriftliche Ausarbeitungen korrekt am PC verfasst und wie man sich mit Klausuraufgaben befasst, um möglichst effektiv und genau zu arbeiten.

Die letzten drei Tage - meine persönliche Lieblingszeit der Woche - haben wir in Köln-Deutz in einer Jugendherberge verbracht, wo wir eine eigene Präsentation halten sollten. Dazu haben wir uns einige Wochen zuvor in Absprache mit den Lehrer/innen ein Thema ausgesucht. Dieses haben wir dann in Gruppen unter einer problemorientierten Fragestellung größtenteils schon im Vorfeld des Methodenseminars erarbeitet. Am Mittwoch konnten wir uns nach der Ankunft in der Jugendherberge jedoch noch auf den Weg machen, um Termine mit verschiedenen Firmen oder Organisationen wahrzunehmen. Meine Gruppe und ich hatten das Thema „Jugendclubs in Köln“. Wir haben uns im Vorfeld auf den Don Bosco Club in Köln-Mühlheim spezialisiert. Dort haben wir angerufen und mit dem Leiter des Clubs für Mittwoch einen Interviewtermin vereinbart. Dieses konnten die anderen Gruppen in ihren jeweiligen Themenbereichen auch machen. Nachdem man dann seinen Termin erledigt hatte, konnte man noch die neu gewonnenen Informationen in die Präsentation einbringen. Am Mittwochabend war zur Ablenkung und damit wir uns alle etwas besser kennen lernen konnten, eine - wie nannten es die Lehrer doch gleich?? - ach ja „Disco“. Der Abend war lustig und man konnte sich etwas von der Präsentation ablenken. Dann kam er - der Donnerstag vor dem wir alle Angst hatten - okay nicht alle, aber meine Gruppe und ich dafür umso mehr. Unsere Präsentation wurde erst an diesem Tag fertig und wir waren der festen Überzeugung, dass das mit dem Vortrag nichts werden würde.

Unsere Tutorin Tanja Hentschel hat uns zum Glück immer wieder beraten und aufgebaut bis wir dann alles fertig hatten. Die gesamte Jahrgangsstufe wurde in mehrere Präsentationsgruppen aufgeteilt und den verschiedenen Lehrer/innen zugeteilt. Wir waren in unserer Gruppe die Dritten und verdammt froh und erleichtert, als wir unseren Vortrag hinter uns hatten und von Tanja Hentschel unsere Note genannt bekommen haben. Aus den verschiedenen Gruppen wurden die Besten ausgewählt und diese mussten am Freitag ihre Präsentationen noch einmal vor der gesamten Jahrgangsstufe vortragen. Danach ging es dann wieder Richtung Heimat. Ich fand das Methodenseminar sehr interessant und es hat einem hoffentlich für Klausuren, Referate und die bevorstehende Facharbeit geholfen. Es war zwar sehr stressig, aber alles in allem hat es viel Spaß gemacht.
(Anne Maria Schumacher, Jahrgangsstufe 11)

Klassenfahrt Jahrgang 5 im September 2007

 Besucherbergwerk Fortuna und Riesenlagerfeuer“, so lauten nach Meinung der Schüler/innen die Highlights der diesjährigen Klassenfahrt des  5. Jahrgangs nach Weilburg / Hessen.

Nachdem sich am Morgen viele aufgeregte Kinder und Eltern auf dem Busparkplatz vor unserer Schule versammelt hatten und das Gepäck verstaut war, konnte es endlich losgehen. Voller Vorfreude am Ziel angekommen, konnten die Schüler/innen nach einer kurzen Einweisung ihre Zimmer beziehen und kurz darauf die Stadt Weilburg und ihre Umgebung in Form einer Rallye erkunden.

Am ersten Abend fanden auch die ersten „Zimmerpartys“ statt, mit viel Spaß, kleinen Streichen und netten Gesprächen, bei denen sich die Schüler/innen noch besser kennen lernen konnten.

 

 

Alles lief jedoch so harmonisch ab, dass die begleitenden Lehrerinnen trotz Rundgängen doch noch in den Genuss nächtlicher Ruhe kamen.

Der 2. Tag der Klassenfahrt sah einen Ausflug in das Besucherbergwerk Fortuna vor. Eine überaus anschauliche, beeindruckende und auch akustisch untermalte Führung durch das Bergwerk vermittelte den Schüler/innen einen interessanten Einblick in das frühere Arbeiten unter Tage.

Am Abend feierten alle zusammen ein tolles Grillfest, bei dem sich die Schüler/innen selbst am Grillvorgang beteiligen konnten und sich manch eine/r als wahrer Grillmeister entpuppte. Gekrönt wurde der Abend durch ein meterhohes, gigantisches Lagerfeuer, um das alle herum saßen oder standen und diesen Moment gemeinsam genossen und so die Klassenfahrt ausklingen lassen konnten.

Am nächsten Morgen ging es dann gleich nach dem Frühstück wieder zurück nach Hennef, wo die Eltern bereits warteten und ihre Kinder zufrieden in Empfang nahmen. Die Klassenfahrt war sowohl für die Schüler/innen als auch für die Lehrerinnen ein überaus gelungener Beitrag zum Prozess des kennen lernens.
(Erika Schilling und Britta Sperling)

Tage der „Offenen Tür“ 2007

Auch in diesem November nutzten wieder zahlreiche Grundschulkinder zusammen mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich an den Tagen der „offenen Tür“ die Gesamtschule Hennef einmal aus der Nähe anzuschauen und kleine Unterrichtssequenzen mitzuerleben. Nach einer kleinen Stärkung in der Mensa, in der engagierte Eltern die Gäste neben den üblichen Speisen mit leckeren, selbstgebackenen Kuchen verwöhnten, folgte eine einführende Vorstellung der Schule durch die Schulleitung.

Danach konnten die kleinen Besucher zusammen mit ihren Eltern zum einen ihnen bereits vertraute Fächer besuchen und live erleben, wie die Fünf- und Sechstklässler an der Gesamtschule Hennef Deutsch, Englisch und Mathe lernen.

Zum anderen wurde ihnen auch ein Einblick in die „neuen“ Schulfächer wie CT (Computer Training), HW (Hauswirtschaft), MT (Methodentraining), Technik usw. ermöglicht, was auf große Resonanz stieß. Am Ende des Tages hatte die Mehrzahl der Kinder beim Kekse backen mitgeholfen oder sich selbst einmal an der Bearbeitung eines Stückes Holz versucht.

Glücklich und voller neuer Eindrücke verließen die Kinder mit ihren Eltern am Nachmittag die Schule. Ein großes Dankeschön gebührt allen, die sich z. T. bereits Tage zuvor darum bemüht haben, die Tage der „Offenen Tür“ für alle Interessenten so angenehm und unvergesslich wie möglich zu gestalten.
(Britta Sperling)

Liebe Freundschaft Partnerschaft

Vom 19.09.07 bis zum 21.09.07 führte der 6. Jahrgang das Projekt "Liebe, Freundschaft, Partnerschaft" durch. Als Erstes sprachen wir mit unseren Klassenlehrern über das Thema. Wir schrieben z.B. auf, wie wir uns den Umgang mit Liebesbriefen wünschten. Dazu bastelten wir auch rote Herzen, auf die wir schreiben sollten, was für uns "Liebe" und "Freundschaft" bedeuten. Dann hängten wir diese Herzen in unserem Klassenraum auf.

Am zweiten Projekttag führten wir Entspannungsübungen durch. Damit wir das besser konnten, haben unsere Lehrer Entspannungsmusik für uns angemacht. Später wurden die Jungen und die Mädchen getrennt. Die Jungen sollten aufschreiben, wie Mädchen ihrer Meinung nach sind und welche Verhaltensweisen sie sich von ihnen wünschten. Die Mädchen mussten umgekehrt ihr Jungenbild beschreiben und ihre Verhaltenswünsche für eine gute Zusammenarbeit. Die Ergebnisse stellten wir uns dann auch gegenseitig vor.

 

Wir hatten auch mit der Sozialpädagogin Frau Wehn Unterricht. Sie brachte einen Sack mit, aus dem jeder etwas herausziehen und auch etwas zu dem Gegenstand erzählen sollte. In dem "Grabbelsack" waren z.B. Herzchen, Liebesbriefe und Zeitschriften. Später kamen die Leute von Pro Familia, die uns zuerst erklärten, wozu sie da sind. Dann durften wir Fragen stellen, dazu wurden Jungen und Mädchen wieder getrennt. Mit den Jungen sprach ein Mann mit den Mädchen eine Frau. Die Fragen wurden uns alle gut und ausführlich beantwortet. Die Frau hatte auch Stoffmodelle dabei, z.B. von der Gebärmutter. Wir sprachen ausführlich darüber. Zum Schluss schenkte uns die Frau noch ein Heft, in dem alles steht, was wir zum Thema wissen sollten.

Ich fand die Projektwoche gut, da sie sehr informativ war.

(Janika Münzel, 6E)

 Wie Janika fanden es alle Schülerinnen und Schüler vorteilhaft, während der Pro-Familia-Veranstaltung und der Aktion "Grabbelsack" in getrennt geschlechtlichen Gruppen zu arbeiten, da sie so offener über die Fragen sprechen konnten, die sie interessierten, ohne Angst, ausgelacht zu werden. Sie beschrieben die Atmosphäre jeweils als vertrauensvoll und entspannt, somit gut geeignet ein sensibles Thema altersgerecht anzugehen.

In den Wochen nach dem Projekt zeigte sich, dass die gemeinsame Arbeit die Klassengemeinschaft gestärkt und die Reflexion über Selbst- und Fremdwahrnehmung den Umgang zwischen Mädchen und Jungen verbessert hat.
(Andrea Thomas)

Lesenacht der 6B

Wie der Freizeitbereich unserer Schule auch genutzt werden kann, zeigte die 6B in der Nacht vom 17. auf den 18. September 2007: Zum Lesen & Zuhören, zum Schmökern & Stöbern, zum Erzählen & Spielen und natürlich auch zum Schlafen – wozu sonst sind Nächte da?

Zu Beginn dieser Ersten Lesenacht drängten sich Kinder, Kuscheltiere und Eltern vor dem Relaxraum und keiner wollte so richtig glauben, dass 32 Leute in diesem kleinen Raum recht gemütlich schlafen können, aber wir haben es bewiesen: Es geht - zwar eng, dafür aber auch schön wärmend!

Vor dem Schlafen fand sehr entspannt und auch entspannend (die Ersten waren gegen 10 isomattenreif!) in der zu einem Kuschelsofasalon umgestalteten Bibliothek das gegenseitige Vorlesen statt. Wer wollte (und wer wollte nicht?) las aus einem Buch der Wahl ein Kapitel vor, hatte sich schon zu Hause überlegt, wie man die Zuhörerschaft in den Bann ziehen könnte, und bei schummeriger Beleuchtung und teilweise recht gruseligen Geschichten sahen manche vor den Fenstern reale Gespenster lauern. Es gab aber natürlich auch Witziges und Alltägliches, natürlich auch die ersten Liebesgeschichten – insgesamt eine kunterbunte Lesemischung. Um Mitternacht rockte dann kurz Graf Dracula und weckte neue Energien, sodass die Lesenacht erst gegen zwei Uhr langsam in eine Schlafnacht überging. Der harte Kern der aktiven Leserinnen und Leser wartete fast das Morgengrauen ab und schlich sich dann noch zu einem kurzen Kraftschlaf in den mit sanften Geräuschen von offensichtlich süßen Träumen gefüllten Schlafraum.

Nach der obligatorischen Katzenwäsche und einem recht schleppenden Frühjogging wartete dann in unserem Klassenraum die große Überraschung: Eine kleine, aber ungemein aktive Gruppe von Müttern (ein riesengroßes Dankeschön auch noch einmal hier!) hatte ein wunderbares Frühstücksbüffet aufgebaut, Klasse und Tische geschmückt, und so konnten wir uns nach den Entbehrungen der Nacht stärken um die abschließende Spielrunde mit wiedergekehrten Kräften durchzustehen.

Die Schülerinnen und Schüler der 6B haben gezeigt, dass sie nicht nur die manchmal instrumental laute und kraftvolle Brass Class sind, die erste Musikklasse der GE Hennef, sondern sie haben leise und einfühlsam in ihren Büchern wie in verschlossenen Schatzkisten gestöbert und einen einprägsamen Zauberspruch gefunden, den es zu beherzigen gilt:
Lesen gefährdet die Dummheit – und wie!
(Manfred Liedke)

Klassenfahrt des 8. Jahrgangs nach Ruhrberg

Es ist 9 Uhr und rund 180 Schüler/innen samt den dazugehörigen Lehrer/innen warten ungeduldig auf die Busse. Die Busse sind nun endlich da und Astrid Kröger-Schönbach macht direkt den ganzen Musikraum mobil, packt Gitarren, Schlagzeug und Keyboards ein. Die Busfahrer verstauen währenddessen die mehr oder auch weniger schweren Reisetaschen. Nun kann es losgehen!

 

Nach gefühlten 5 Stunden kommen die Busse endlich an der Jugendherberge an und werden zügig entladen, damit so schnell wie möglich die Zimmer bezogen werden können. Nun erkunden die Schüler jeweils die Zimmer der anderen und sind entweder neidisch oder froh, je nachdem wie viel Glück sie mit ihrem Zimmer gehabt haben. Gleich angekommen startet auch schon das Programm. Während die einen schon einmal im Badesee schwimmen gehen, bei gefühlten 5 Grad, beschäftigen sich die übrigen mit Fußball, Tischtennis oder einfach nur „chillen“.

 

 

Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen, denn es gibt viel zu erleben. Je nachdem welches Programm gewählt wurde, geht man entweder Klettern, Kanu fahren oder Floß bauen.

Am Abend kommen dann alle Klassen wieder zurück, tauschen sich über den Tag aus und genießen die Freizeit. Gleich am ersten Abend steigt die Party in der Disco, spielen die Jungs Poker oder man nimmt eine der vielen anderen Aktivitäten wahr. Um 10 Uhr heißt es dann „Ab ins Bett“ und um spätestens 11 Uhr ist dann auch die ganze Rasselbande gebändigt. Nach den paar Stunden Schlaf müssen alle schon um kurz vor 8 Uhr beim Frühstück sein. Dort wird der Tagesablauf besprochen und man stimmt sich zusammen auf ein interessantes Abenteuer ein. Nach dem Frühstück wird sich schnell fertig gemacht, die Zimmer aufräumen hat wenig Sinn, und dann geht das Programm wieder los. Ob man mutig vom 10m Turm springt oder mit dem Kanu das Naturschutzgebiet erkundet, alle haben Spaß.

Mal wieder ausgepowert vom Tagesprogramm trifft man sich abends und macht wozu man Lust hat. Bald schlafen alle und träumen schon gespannt von den nächsten Tagen, die da kommen werden.

 

 Am letzten Tag mit den Betreuern geht es noch einmal so richtig ab. Alle wollen ACTION und arbeiten zusammen an einem unvergesslichen Erlebnis. An diesem letzen Abend hat nun jede Klasse einmal jede Aktivität erlebt und man erzählt beim gemütlichen Grillen seine Geschichten. Auch an diesem Abend das gleiche Spiel, schon die ersten fürchten die Rückfahrt, natürlich freuen sich aber auch viele auf die Herbstferien.

Nun ist es schon Freitag und nachdem alle die Taschen wieder gepackt haben und die Zimmer in den Urzustand versetzt wurden, rollen um 9 Uhr die Busse an und es geht wehmütig nach Hause. Auf der Rückfahrt werden Lieder gesungen, man hat Spaß und genießt die restliche Zeit zusammen.

Zuhause in Hennef verfrachtet man den Inhalt des Musikraums wieder dahin,  wo er hingehört, alle suchen ihre Taschen und nachdem man sich mit seinen Eltern bei den Lehrern bedankt hat,  geht es endlich los in die zweiwöchigen Herbstferien.
(Niklas Noll 8E)

Die Physikusse am Tag der Offenen Tür

Die Physikusse präsentierten am Tag der offenen Türe am 19. und 21. November 2007 in der Gesamtschule Hennef ihre Arbeiten der letzen Wochen.

Katharina Schreiber, Philipp Klein, Luca Bilz und Luca Klein haben unter der Anleitung von Ingo Wentz kleine Experimente gebastelt. Wir wollen uns mit der Zeit einen kleinen Fundus an Material zulegen, den wir mit zu Ausstellungen nehmen oder auch an andere Lehrer/innen ausleihen können.

Am Tag der offenen Türe durften erstmals Eltern und Schüler/innen die Experimente ausprobieren

Unter der Leitung von Herrn Bilz haben Sebastian Althapp, Christian Schreiber, Alexander Schreiber, Martin Fielenbach, Jörn Friedrichs, Simon Thiebes und Thomas Furman Perpetua mobilia gebaut. Ein fortwährend hüpfender Ring und eine scheinbar selbstlaufende Kugel in komplizierten Spulenanordnungen wurden am Tag der offenen Türe vorgestellt.

Die Gruppe um Herrn Schraut hat sich auf den Wettbewerb First Lego League konzentriert. Denis Axler, Hendrik Langnickel, Tobias Hilger, Malte Koch und Jonas Sasse zeigten am Tag der offenen Türe schon einmal, wie das Spielfeld und ihr Roboter aussehen. Gesponsert wurde das Material von der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft). Frederic Röhrig und Sven Witpeerd stellten ihre Forschungsarbeit zur Solaranlage auf dem Neunkirchener Hallenbad vor.

Jannik Roth hat die Gelegenheit genutzt, um seine Jugend Forscht – Arbeit zum Kamineffekt bei Teebeuteln vorzustellen. Die Besucher durften Teebeutel anzünden und waren ganz fasziniert.

Die Physikusse haben sich sehr über den Besuch von Herrn Müller von Physikalischen Institut der Uni Köln gefreut. Anfang des nächsten Jahres planen wir einen Gegenbesuch mit vielen spannenden Experimenten.

Die Physikusse im Umgang mit neuen Medien

Am 27. November 2007 war eine Produktionsfirma den ganzen Tag in der Schule und hat eine Reportage über den Umgang mit neuen Medien in der Schule gemacht. Die Physikusse arbeiten selbstverständlich viel mit neuen Medien, von Präsentationen mit Powerpoint bis hin zum alltäglichen Umgang mit der Internetplattform SelGo. Für die Journalisten haben wir einige besondere Projekte aus der laufenden Arbeit vorgestellt.

Jannik Roth (5. Jahrgang) hat seine Arbeit für Jugend Forscht präsentiert. Er untersuchte den Kamineffekt bei Teebeuteln und führte dazu mit Hilfe von Martina Wentz Temperaturmessung über Cassy durch.

Sebastian Althapp (12. Jahrgang) zeigte die Programmierung eines RCX-Roboters für ein Perpetuum mobile, welches am Tag der offenen Tür vorgestellt wurde. Anknüpfungspunkte gab es zu der Arbeit von Hendrik Langnickel (11. Jahrgang) über die Erstellung von Bauteilen eines Elektromotors mit CAD.

 

Die Programmierung des Roboters für die FLL führten Denis Axler (10. Jahrgang) und Luca Klein

(5. Jahrgang) unter der Leitung von Karsten Schraut vor.

 

Martin Fielenbach und Christian Schreiber (11. Jahrgang) aus unterschiedlichen Mathe-Kursen haben sich mit den Computerprogrammen Geogebra (Funktionen insbesondere Variationen der Sinusfunktion) und TI-Interaktive beschäftigt.
Ingo Wentz führte in der folgenden Stunde Matheunterricht am Computer vor.
(Ingo Wentz, Carsten Schraut)

Bella Italia ! Studienreise des 13er Jahrgangs nach Italien

Am Freitagabend, den 14.09.2007, ging es endlich los auf die lang ersehnte Abschlussfahrt des 13. Jahrgangs. Achtzig Schüler/innen wurden von ihren Tutoren Hans-Werner Obermann, Reiner Bergmann, Antje Timmer (in Vertretung für Ursula Brüsehof) und Nina Essen begleitet. Ziel war das ca. 30 km. südlich von Neapel gelegene Massa Lubrense an der traumhaft schönen, mediterranen Amalfiküste. Die Busfahrer stellten sich der Herausforderung einer Nachtfahrt, um zunächst in der Kunstmetropole Florenz durch einen Zwischenstopp einen Tag zu verbringen.

Am nächsten morgen kamen wir tatsächlich in Florenz an. Nach einer etwas länger dauernden Hotelsuche konnten endlich die Zimmer bezogen werden. Wir machten uns etwas frisch und dann stand der Erkundung der Stadt nichts mehr im Wege: Kunst, so weit das Auge reicht!

Beispielsweise der das Stadtbild beherrschende Dom, die Paradiestür von Ghiberti, Michelangelos David, oder die „Ponte Vecchio“, das Wahrzeichen von Florenz. Der Tag wurde durch ein gemeinsames Abendessen abgerundet. Am nächsten morgen ging es weiter nach Massa Lubrense, wo wir nach den serpentinenreichen, sehr engen Steilküstenstraßen und der lebensgefährlichen Fahrweise der Italiener endlich unser Ziel erreichten. Nun bezogen wir müde aber zufrieden für vier Nächte die farbenfrohen Bungalows. Vor uns lag das kristallblaue Mittelmeer und hinter uns die mit Schluchten und Einbuchtungen versehene Klippenküste mit ihrer üppigen Vegetation und Terrassen mit Zitronen- und Orangenbäumen: Landschaftlich ein Augenschmaus! Jetzt hieß es erst einmal, Gegend erkunden!

 

In den verbleibenden vier Tagen wurden entweder alte Maultierpfade zu Wanderungen in die Berge genutzt und mit phantastischen Blicken über die Küste belohnt, oder man blieb in der Nähe der Bungalows, um die malerische Kulisse zeichnerisch festzuhalten.

Es konnte entweder die nahe gelegene Stadt Sorrent besucht werden, oder mit einem Tauchlehrer eine Bootsfahrt in die Iranto Bucht im Zentrum des nahegelegenen Naturschutzgebietes unternommen werden, um schnorchelnd die Unterwasserwelt zu bewundern.

Doch auch das Kulturprogramm kam nicht zu kurz: Der 1281 m hohe Vulkan Vesuv wurde in einem 25-minütigen Fußmarsch über Lavaschotter bis zum Kraterrand bestiegen. Aus dem Schotter im Schlund sah man vereinzelt Dampffahnen aufsteigen. Nachdem nicht ganz ungefährlichen Aufstieg des noch aktiven Vulkans besuchten wir die im Schatten des Vesuvs liegende antike Stadt Pompeji, die 79 n. Chr. durch einen verheerenden Ausbruch des Vesuvs zerstört wurde. Da auf der Fahrt dorthin ein Bus eine kleine Panne hatte, war die verbleibende Zeit in Pompeji leider etwas knapp.

Am Donnerstagvormittag, den 20.09.2007, begaben wir uns dann alle wieder in die Reisebusse, die uns wieder sicher (nach 27 Stunden Fahrt) nach Hennef brachten, wo wir freudig empfangen wurden.
(Nina Essen)

SchulMarathon Köln 2007
Alles easy – oder was?

Frühsommer 2007:

Juri, ein erfahrener „Schulmarathon-Hase“ aus dem – noch - 10. Jahrgang spricht mit mir auf dem Schulhof über den KölnMarathon: „Dieses Jahr sind wir aber wieder dabei! Letztes Jahr lag der Termin so schlecht - mitten in den Herbstferien! Diesmal bekommen wir eine richtig gute Mannschaft zusammen!“

Wunderbar! Schülerinitiative!!!!

 

Dieses Jahr findet der KölnMarathon am letzten Sonntag der Herbstferien statt – da dürfte es wirklich keine Probleme mit der Mannschaftsaufstellung geben. Also melde ich eine Mannschaft unserer Schule an.

Nach den Sommerferien „steht“ eine Gruppe von 10 Läufern. Alle hoch motiviert. Lauftraining in Schule und Vereinen ist angesagt. Bei so einer großen Gruppe kann ja eigentlich nichts schief gehen! Der Sponsorenlauf am 12. September gibt die Entscheidung. Gute Laufzeiten! Die Siebener-Mannschaft und ein Läufer „auf Abruf“ stehen fest. Das läuft schon!! Laufshirts und Startnummern werden in Köln abgeholt. Alles ist vorbereitet. Klassenfahrtwoche und Herbstferien.

Mein Rundruf zur Abschlussbesprechung am letzten Freitag in den Herbstferien. „Tut mir leid Herr Jungwirth, ich habe einen geschwollenen Knöchel. Sonntag laufen – das geht nicht!“ O.k. - Gute Besserung.

Keine Panik - wir haben ja noch 7 Läufer!

Nächster Anruf.  „Ich habe in den letzten Tagen im Landschaftsbau gearbeitet. Bin körperlich völlig platt...“ Mein Blutdruck und meine Herzfrequenz steigen!!... Wenn er doch mitläuft und dann unterwegs zusammenbricht - Horrorvorstellung! Also: Erhol' dich gut, damit du am Montag wenigstens für die Schule wieder fit bist!!! 

Es bleiben ja noch 6! Das ist die Mindestanzahl für eine Mannschaft.

Abschlussbesprechung mit der verbliebenen Truppe.

Meine Tochter und ihr Freund stellen sich vor. Sie werden die Läufer am Sonntag zum Start in Köln–Deutz begleiten, da ich schon frühmorgens beim Aufbau am Wechsel 1 helfen muss.

Jeder weiß nun, ob er 5 km, 7,2 km oder 10 km laufen wird, zu welcher Wechselstelle er muss und wie er am Sonntag dort hinkommt. Laufshirts, Startnummern, Zeitmess-Chip und Staffelschärpe sollen erst Sonntagfrüh im Zug verteilt werden.

Die vorgelegten Laufzeiten versprechen ein ordentliches Mannschaftsergebnis. Stimmung gut. Alles ist vorbereitet! Ab jetzt ein „Selbstläufer“.

Samstagabend, 22 Uhr. Telefon!

Max, unser schnellster „10 km-Mann“, ruft aus der Arztpraxis an: Verdacht auf Bänderriss! Er ist völlig niedergeschlagen. Vier von ihm als mögliche Ersatzläufer angerufene Mitschüler haben ihm gleich abgesagt. Kein Wunder, 12 Stunden vor dem Rennen!! Trost an Max, Panik bei mir!!!

Die Mannschaft geplatzt, alle anrufen und absagen!!!

Heute Abend noch jemanden anrufen und morgen völlig unvorbereitet mit der Mannschaft laufen lassen?....... Verrückt!.....Unmöglich!!!

Oder....wenn überhaupt, dann vielleicht Tim O. aus dem 12.Jahrgang. Der ist früher schon in Köln mitgelaufen, ist läuferisch fit und kennt den Ablauf der Veranstaltung.... Aber so kurzfristig??

Mit dem Mut der Verzweiflung bei Tim angerufen.

Der Vater am Telefon.

Tim ist auf einer Fete.

Anruf übers Handy. Konferenzschaltung.

Tim sagt zu!!!!!! Aber nur für eine 5 km-Teilstrecke.

Fetenbesuch abgebrochen.

Danke!!! Ich könnte ihn durch Festnetz und Handy hindurch umarmen!!!!!  

Wer läuft aber jetzt die zweite 10 km-Strecke? Da muss die Mannschaft morgen aber sehr flexibel sein....!

Sonntag. 9.00 Uhr. Bahnhof Hennef.

Alle sind da!!!!!!  

Keiner will die 10 km laufen!!!

 

Kommentar meiner Tochter: „Jungs, dann brauchen wir gar nicht in den Zug einzusteigen. Machen wir uns zuhause einen schönen Sonntag!“ Stimmung mies. Setso rettet die Situation: „Klar steigen wir ein, wir regeln das schon unterwegs.“

Bis zur Ankunft in Deutz waren die Laufstrecken neu verteilt, die Läuferliste auf den aktuellen Stand gebracht, Startnummern an den Laufshirts befestigt. Geht doch!!!!! Mehr als 20.000 Läuferinnen und Läufer warten auf den Start zum 11. KölnMarathon. Und unsere Schulstaffel ist auch dabei!!!!!! Bei herrlicher Herbstsonne 42km durch Köln „getragen“ vom Beifall der mehr als 200.000 Zuschauer – welch ein Erlebnis!Für jeden Läufer gab es zum Abschluss die offizielle KölnMarathon – Medaille!! Glückwunsch!!! Überhaupt starten zu können war diesmal für die Mannschaft wohl schwerer, als die Marathonstrecke zu laufen!!!! Gelaufen sind: Tim Odenthal, Christopher Schmitz, Christian Engels, Setso Molasa, Christian Zaigler und Juri Rother.
(Manfed Jungwirth)

Aktivprogramm für Sportklasse

Vom 17. bis zum 19. September 2007 unternahm unsere neue Sportklasse, die 5A, eine Klassenfahrt in die Schwimmsportschule NRW in Übach-Palenberg. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern Gisela Thomas und Lambert Heyder hatten die 14 Mädchen und 16 Jungen bei einem intensiven Spiel- und Bewegungsprogramm Gelegenheit, sich besser kennen zu lernen.

Ob in der Sporthalle bei Wettspielen oder kniffeligen Bewegungsaufgaben schwitzen, im schuleigenen Erlebnisparcours als Team Aufgaben lösen, mit großer Begeisterung in der Schwimmhalle Mut und Bewegungskönnen auf den Sprungbrettern beweisen oder von sachkundigen Trainern eine Einführung in das Wasserballspiel erhalten, die Schüler/innen überzeugten auf der ganzen Linie und bewiesen, dass sie zurecht für die Sportklasse ausgewählt wurden. Selbst nach 6 Stunden anstrengendem Bewegungsprogramm kehrte abends auf den Zimmern erst spät Ruhe ein.
(Lambert Heyder)

Comenius Konferenz in Paterna (Valencia) Spanien (25.11. – 29.11.07)

Thema: Open A Window To Europe

COMENIUS ist der schulbezogene Teil des EU-Programmes für lebenslanges Lernen, das von 2007 - 2013 läuft und mit einem Budget von knapp sieben Millarden Euro ausgestattet ist. Bis zum Ende der Laufzeit sollen europaweit mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten innerhalb von COMENIUS-Schulpartnerschaften teilgenommen haben.

Im Rahmen von COMENIUS-Schulpartnerschaften arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und bekommen dafür Fördermittel von der EU.

An mulitlateralen COMENIUS-Schulpartnerschaften sind mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten beteiligt.

Erfreulicherweise wurde der Gesamtschule Hennef wiederum ein neues COMENIUS Projekt für den Zeitraum von 2 Jahren bewilligt.

Mit folgenden Schulen wird jetzt zusammen gearbeitet:

 Spanien

 Türkei

Alle anderen 7 Schulen, die im März einen Antrag gestellt hatten, wurden abgelehnt.

Während der Konferenz wurde neben einem vielseitigen Programm wie offiziellem Treffen beim Bürgermeister von Paterna, Arbeitsessen mit dem „Counsellor“ (hier: Schulrat) von Paterna und vielfältigen Führung in Paterna und Valencia die Details für die Projektarbeit besprochen.

Wie schon im Antrag festgelegt, sind für die nächsten 2 Jahre folgende Projektthemen zu bearbeiten:

Juvenile Laws (Jugendgesetze)

Travel Guide (Reiseführer)

Survival dictionary (Überlebenswörterbuch)

Common book (gemeinsames europäisches Buch)

Einzelheiten hierzu wurden besprochen, Vereinbarungen sowie deadlines festgelegt

Laut Schulprogramm soll die Projektarbeit schwerpunktmäßig im 8. und 9. Jahrgang erfolgen.

Weiterhin können im Rahmen der COMENIUS Schulpartnerschaft im November 2008 ca. 8 Schülerinnen und Schüler sowie ca. 3 Kolleginnen und Kollegen an einer weiteren Konferenz in Istanbul teilnehmen.

Die Kosten hierfür werden zum größten Teil von COMENIUS übernommen.

Ebenfalls werden uns 4 spanische Schülerinnen und Schüler im Rahmen der COMENIUS Schulpartnerschaft im März besuchen. Es ist ein Austausch mit der türkischen Schule angedacht. Es besteht evtl. für unsere Schüler die Möglichkeit, an einem einseitigen Austausch (Hennef nach Paterna) teilzunehmen.

Insgesamt war es ein sehr interessantes und arbeitsreiches Treffen mit vielen neuen Einblicken in das Nachbarland und dessen Schulen.
(Ingrid Dietel)

Neues Schülersprecher-Team

Juri Rother und Meryem Gök sind die neu gewählten Schülervertreter unserer Schule. Zusammen mit den Vertrauenslehrern Stefan Troisch, Volker Manz und Hubertus Luke werden sie sich für die Belange der Schülerschaft einsetzen und sie in den verschiedenen Gremien vertreten.

 

Juri Rother ist 16 Jahre alt und geht in die Jahrgangstufe 11. Er beschreibt sich als offenen, engagierten und ehrgeizigen Schüler, der seine Ziele hartnäckig verfolgt. „Als Schülersprecher bin ich bereit mich für die Meinung von Schülern einzusetzen und nehme Anregungen und Tipps gerne zur Kenntnis.

Ich freu mich dieses Jahr die „Stimme“ der Schüler zu sein und hoffe diese gut vertreten zu können.“, so Juri.

Meryem Gök, ebenfalls 16 Jahre alt, geht auch in die Jahrgangsstufe 11. Sie sagt: „Als neue Schülersprecherin bin ich bereit mich im Namen der Schüler und der Schule zu engagieren. Mein Ziel ist die Wünsche der Schüler und Schülerinnen gut zu vertreten und diese soweit wie möglich auch zu verwirklichen. Ich hoffe auf eine gute sowie starke SV- Arbeit in diesem Jahr. Dabei ist es sehr wichtig, dass ich eure Meinungen kenne. Also scheut euch nicht davor mich mit Anregungen & Ideen von eurer Seite aus zu überhäufen.“ Wir wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für ihre Arbeit im Sinne einer guten Schulgemeinschaft!
(Hubertus Luke)

Schüleraustausch an der Boardman High School (USA)

Vom 18.11. - 28.11.07 flogen wir mit 10 Schüler/innen unserer Jahrgangstufe 11 über den großen Teich nach Boardman, einer Kleinstadt nahe Youngstown, zwischen Cleveland und Pittsburgh im Bundesstaat Ohio.

Dort hatten wir die Gelegenheit, den Schulalltag an der Boardman High School kennen zu lernen und die Unterschiede zwischen dem amerikanischen Schulsystem und unserem hautnah mitzuerleben. „Thanksgiving“ feierten wir mit unseren Gastgeberfamilien. Bei fettem Truthahn und weiteren Köstlichkeiten konnten wir amerikanische Tradition und herzliche Gastfreundschaft genießen. Höhepunkt war dann sicher der zweitägige Ausflug nach Washington.

 

Ob Weißes Haus, Capitol, Arlington Nationalfriedhof, monumentale Memorials oder die unzähligen Museen der Stadt, spätestens jetzt hatten wir eine Vorstellung von amerikanischem Selbstverständnis und Patriotismus, hier trat die amerikanische Geschichte auf beeindruckende Art und Weise in unser Bewusstsein.

Weitere Ausflüge mit unseren Gastfamilien und gemeinsame Aktivitäten sowie natürlich Shopping, Shopping, Shopping rundeten unseren Amerikaaustausch zu einem unvergesslichen Erlebnis ab.

Sieglinde Warren war einmal mehr die perfekte Koordinatorin des Programms. Wir freuen uns schon jetzt auf den kommenden Sommer, wenn wir unsere amerikanischen Freunde in Hennef begrüßen können.
(A. Nobis-Waldecker, L.Heyder)

SV-Weihnachtsaktion für Eluru

Liebe Eltern,

auch in diesem Jahr bitten wir Sie wieder um Ihre Unterstützung unserer alljährlichen SV-Weihnachtsaktion für unsere Kinder und Leprakranken in Eluru/Indien. Wenn Sie in Ihren Familien Weihnachten feiern und Ihre Geschenke auspacken, denken Sie bitte auch ein wenig an die Kinder in Eluru, die unsere gemeinsame Hilfe dringend benötigen.

Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten vor den Weihnachtsferien auf Wunsch ein kleines rotes Sammeldöschen vom Deutschen Aussätzigen Hilfswerk e.V. Sie sollen damit aber bitte keine Straßensammlung durchführen, sondern ihren Freunden, Eltern, Verwandten und Bekannten von unserer SV-Weihnachtsaktion erzählen und sie um eine kleine Spende bitten.

Es wäre schön, wenn so einige Euros das Sammeldöschen füllen würden. Der Erlös unserer Weihnachtsaktion wird ausschließlich für unsere Kinder und Kranken in Eluru verwendet.

Nach den Weihnachtsferien können Ihre Kinder die Sammeldöschen im Sekretariat unsere Schule abgeben.

 

Wer Gutes tut, wird dafür belohnt!!

Wenn Ihr Kind einen kleinen Zettel mit Namen und Angabe der Klasse in das Sammeldöschen steckt, bekommt es Bescheid, wie viel Spendengeld in dem Sammeldöschen war. Außerdem erhält es einen

SV-Gutschein für eine leckere Crêpe,

das Ihr Kind im Januar im Schülercafe einlösen kann.

Das Spendenergebnis unserer diesjährigen SV-Weihnachtsaktion wird dann im Internet auf unserer Gesamtschulhomepage www.ge-hennef.de veröffentlicht. Dort finden Sie auch weitere Informationen über unsere bisherigen Aktionen für Eluru

Wir wünschen Ihnen schon heute ein schönes und harmonisches Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familien, viele Geschenke und Ihnen allen einen guten Rutsch ins „Neue Jahr 2008“

Schülersprecher Meryem Gök und Juri Rother,

und die SV-Lehrer Stefan Troisch, Hubertus Luke und Volker Manz

weitere Informationen zu Eluru

Brief aus Eluru

"Jeder Arme und Entrechtete muss menschenwürdig leben können!"

Liebe Lehrer, Eltern und Schüler der Gesamtschule in Hennef!

Zur Adventszeit gehen unsere Gedanken und Wünsche auf weite Reise, um zum bevorstehenden Fest alle uns liebe Menschen von Herzen zu grüßen und ihnen eine gesegnete Weihnacht zu wünschen. Sie, die Freunde unserer Kinder, sind für uns ein kostbares Geschenk und unsere Herzen danken Gott in großer Freude für all das, was Sie bisher für die uns anvertrauten Kinder getan haben und und noch immer tun, ganz besonders für die Hilflosen, Verachteten und Bedrängten. Immer wenn unsere Gedanken zu Ihnen nach Deutschland eilen, sind wir voller Dankbarkeit: Sie sind für das "Father Manna Children's Home" das Licht, das die Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit aus dem Leben unserer jungen Menschen vertreibt. Ihre Warmherzigkeit, Güte und großzügige Hilfsbereitschaft sind für unsere Kinder, die wahrlich zu den Benachteiligten zählen, wie Kerzen, die ihnen auf dem Weg in ein Leben in Würde und Menschlichkeit leuchten. Wie geht es Ihnen und Ihren Familien? Wir hoffen sehr und wünschen Ihnen, dass Sie alle wohlauf sind und Sie Freude haben an Ihrer täglichen Arbeit. Wie ist das Klima jetzt in Deutschland, ist es schon sehr kalt? Wir hier in der Region von Eluru haben in diesem Jahr die rechte Menge an Regen für unsere Ernte gehabt, andere Teile unseres Bundesstaates "Andhra Pradesh" sind fast in den überreichen Regenmengen versunken.

 

Frau Diedrichs ist seit einigen Wochen wieder bei uns. Sie hilft uns bei unserer deutschen Korrespondenz, damit auch alle Freunde des Father Manna Children's Home zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr einen Gruß von uns erhalten. Besondere Freude hat uns die Nachricht gemacht, dass einige Klassen Ihrer Schule auch in diesem Jahr wieder eine Adventssammlung zugunsten der "Aktion für Eluru" durchführen wollen. Sie glauben gar nicht, wie sehr wir uns über Ihr erneutes Engagement freuen. Wir sind sicher, dass das Christkind Ihnen allen seinen Segen zum Weihnachtsfest schenken wird. Unsere Kinder werden in besonderer Weise für alle beten, die sich für unsere Arbeit in selbstloser Weise einsetzen. Eine weitere große Freude waren die oft mit viel Phantasie und Freude ausgestalteten Briefe für unsere Kinder, die uns Frau Diedrichs mitgebracht hat. So zahlreich waren die Grüße Ihrer Schüler, dass jedes unserer Kinder zum Weihnachtsfest einen Brief erhalten wird.

Wir sind überzeugt, dass unsere Kinder sich nach Weihnachten melden werden, um ihre Freude über die Post aus Deutschland mitzuteilen. Uns und all unseren Kindern und Mitarbeitern geht es dank Ihrer Hilfe gut. Unsere Kinder bereiten sich zur Zeit auf die letzten Klassenarbeiten vor den Zeugnissen vor.

Dazu kommen in großer Vorfreude die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Unsere Jüngsten gedeihen prächtig, ihnen macht das Lernen in unserem Kindergarten unglaublich viel Spaß. Darüber hinaus genießen sie das Gefühl der Geborgenheit in unserem für sie prächtig ausgestatteten Kinderhaus. Zum Schluss danken wir Ihnen noch einmal vor allem im Namen unserer Kinder und Kranken von ganzem Herzen und wünschen Ihnen die Gnade und den Segen des Christkindes von Bethlehem. Möge das Weihnachtsfest für uns alle ein wunderbares Fest der Liebe sein. Mit herzlichen Grüßen und vielen guten Wünschen für das Neue Jahr 2008.

Sr.Idamma, Sr. Sourcely und alle Kinder

1 € gegen das Vergessen!

Die Klasse 10 B der Gesamtschule Hennef sammelt Geld für ein Mahnmal zur Erinnerung an ehemalige jüdische Mitbürger/innen der Stadt.

Trotz schlechten Wetters traf sich die Klasse 10 B am Freitag, den 9. Oktober 2007 auf dem Hennefer Marktplatz, um eine Spendenaktion durchzuführen. Sie wollten Geld sammeln, um einen Gedenkstein/Mahnmal auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge von Hennef aufstellen zu lassen.

Zur Vorgeschichte dieser Aktion: Im letzten Schuljahr sind Schüler/innen aus dieser Klasse im Rahmen einer Projektarbeit zufällig auf Namen von 19 Hennefer Juden gestoßen, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Konzentrationslager deportiert wurden .

Das besondere daran war, das diese Namen in Hennef nicht öffentlich bekannt waren.

Den Schüler/innen war es im Anschluss an ihre Projektarbeit ein ganz wichtiges persönliches und politisches Anliegen, sich dafür einzusetzen, dass diesen „unbekannten“ deportierten Juden „ ein Gesicht gegeben wird“, dass sie nicht einfach deportiert und vergessen werden sollten.

Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte sich die Klasse mittels eines Bürgerantrages an den Bürgermeister der Stadt Hennef, Klaus Pipke, gewand, mit der Bitte um die Errichtung eines Gedenksteins für diese Juden.

Der zuständige städtische Ausschuss für Umwelt, Dorfgestaltung und Denkmalschutz hat in einer Sitzung diesen Antrag positiv beschieden. Man war sich nur noch nicht einig, wie ein solches „Denkmal“ aussehen soll, wo es hinkommen soll und wer es finanziert.

Und um ihr Projekt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, hatten sich die Schüler/innen überlegt, selbst etwas zu unternehmen:

 

Sie wollten den Tag der „Reichspogromnacht“, den 9.Oktober 2007 dazu nutzen, die Hennefer Bürger/innen darauf aufmerksam zu machen, dass man „nicht vergessen sollte, was vor 69 passiert ist“: sie türmten auf dem Marktplatz alte Ziegelsteine auf, symbolisch für die Synagoge, die damals von den Handlangern der Nazis zerstört wurde, stellten ein großes Transparent auf mit der Aufschrift „ 1€ gegen das Vergessen “ und gingen mit Sammelbüchsen durch die Stadt, um Spenden für ein Mahnmal zusammenzutragen.

Und sie waren sehr erfolgreich:

1. Insgesamt sammelten die Schüler/innen einen Betrag von 814 €:

Darin enthalten waren Spendengelder aus einer Sammelaktion an der Kulturnacht, die Klasse 10 B hat selbst gespendet und als Reaktion auf die Berichterstattung der lokalen Presse hat eine Hennefer Firma eine Spende in Höhe von 250 € überreicht.

 

2. Auf dem Mahnmal sollen die Namen der bisher nirgends erwähnten jüdischen Mitbürger/innen angebracht werden, man will möglichst Entwürfe von jüdischen Künstlern dabei berücksichtigen, die zusammen mit der Klasse ein Konzept erarbeiten, der Bürgermeister will sich darum kümmern, den eventuell noch fehlenden Geldbetrag zuzusteuern, und dies sollte alles bis zum 70. Jahrestag des Kriegsendes abgeschlossen sein.

3. Ein weiterer erfolgreicher Aspekt dieser Aktion für die Schüler/innen war jedoch anderer Art: Sie erlebten, wie Hennefer Bürger/innen, positiv wie auch negativ, mit diesem Teil deutscher Geschichte heute umgehen. Sie kamen während ihrer Sammelaktion unweigerlich ins Gespräch mit vielen Bürger/innen. Deren Reaktionen reichten von „ ...das ist doch schon viel zu lange her...“ ..bis „Toll, dass ihr jungen Leute euch noch damit auseinander setzt...“.

Einige Schüler/innen trafen sogar auf Leute, die sich noch erinnern konnten, was sie damals in ihrer Nachbarschaft mitbekommen haben im Umgang mit jüdischen Mitbürgern.

Insgesamt war diese ganze Projekterfahrung mit der abschließenden öffentlichen Aktion auf dem Marktplatz eine ganz wichtige und einmalige Erfahrung für die gesamte Klasse 10 B - Politik pur!

(Hanne Thomas)

Klassenfahrt der 10A in die Toskana

Endlich war es so weit, am 15.09.07 ging es für unsere Klasse ab in den Süden, ab in die Toskana! Die Busfahrt bis nach Italien war schon sehr lang, aber wir waren so aufgeregt, dass wir die Zeit gar nicht merkten.

Als wir am Sonntagabend in Marina di Massa in dem Jugendhotel ankamen, staunten wir nicht schlecht über die schönen warmen Temperaturen. Es waren satte 31 Grad. Nun hieß es Zimmer beziehen und dann zum Abendessen.

Nach einer erholsamen Nacht wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Dann gab es kein Halten mehr. Ab ging es zum nahe gelegenen, wunderschönen Strand. Wir verbrachten den ganzen Tag dort und genossen die Sonne und das Meer.

Am Dienstag machten wir eine Fahrt nach Luca. Dort hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt, wenn man nämlich auf der Stadtmauer steht, die das ganze Zentrum umschließt.

Wir interessierten uns natürlich auch für die vielen keinen Geschäfte, in denen italienische Mode, sehr edel aber auch sehr teuer, ausgestellt war. Am Nachmittag ging es weiter nach Pisa zur Besichtigung des Schiefen Turms. Vor diesem berühmten Bauwerk machten wir natürlich auch einige Klassenfotos. Am nächsten Tag stand ein Trip nach Florenz auf dem Programm. Eine Reiseführerin begleitete uns und zeigte uns die berühmtesten Renaissancebauten und erzählte von ihrer Entstehung. Das war schon sehr beeindruckend!

 

An unserem letzen Tag machten wir eine Bootstour durch die Cinque Terre. Das ist eine Küstenregion. Hier liegen fünf kleine Städte, zum Teil sind es eher Dörfer, direkt am Meer.

Einen Zwischenstopp machten wir in dem kleinen Ort Vernazza. Dort konnten wir uns für die bevorstehende Heimfahrt mit Proviant eindecken und die letzte Sonne tanken. Wir fuhren dann mit dem Boot weiter nach Monterosso, wo uns der Bus schon erwartete.

Die Rückfahrt haben wir dann als sehr lang empfunden und wir waren froh, als die Fahrt endlich ein Ende hatte.Es war eine sehr schöne Klassenfahrt, auf der wir super viel Spaß hatten. Die Abende in der Disco oder am Strand werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Auch unsere Lehrer waren immer ganz locker und man konnte sich auch nur mal so unterhalten. Wenn wir uns vorstellen, dass dies unsere letzte Klassenfahrt war, überkommt einige schon eine gewisse Traurigkeit.
(Anita Stein-Langlitz)

Konzert der Gesamtschule Hennef in der Liebfrauenkirche

Zum dritten Mal traten am 6.12.07 Chöre, Bläserensembles und Instrumentalisten unserer Schule in der Liebfrauenkirche auf. Insbesondere die Chöre genießen jedes Mal die einzigartige Akustik diese Kirche, so dass dieser Auftritt schon zum festen Bestandteil unseres musikalischen Jahres geworden ist. Unter der Leitung von Frau Becker-Just traten der Unterstufenchor (Kinder der beiden Bläserklassen 5B und 6B) und der Chor-AG mit Songs aus einem Weihnachtsmusical und mit traditionellen Weihnachtsliedern auf. Der Chor der Stufen 8-13 „Voices“ stimmte mitreißende Gospels an. Am Klavier begleitete Markus Görner.

Unter der Leitung von Ute Poschenrieder und Astrid Kröger-Schönbach stellten sich einige eigens für die Weihnachtskonzerte zusammengestellte Ensembles vor. Gleich zum Konzertanfang brachte das 20-köpfige Bläser-Ensemble aus den Klassen 5B, 6B und 8C das Kirchenschiff mit starken Blechbläserklängen aus „Tochter Zion“ zum Beben. Ihre Virtuosität bewiesen auch die Lehrer, Ute Poschenrieder (Klarinette) und Matthias Reinold (Violine) mit einem wunderschönen Duett von Beethoven. Neben vielen kleinen Darbietungen waren weitere Programmpunkte u.a. Milena Koch (Violine, Jg 13) und Frau Poschenrieder (Klarinette), Aron Horvath (Klavier, 5B), Jennifer Niemzcyk (Querflöte, 8F) und Anna Wesemann (Klavier, 8F), sowie unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach ein Klarinettenquartett (Julia Bodin 8C/ Rita Klos 6B/ Judith Mildner 5B/ Frederic Schönbach 6B) und ein Querflötenoktett.

(Astrid Kröger-Schönbach)

Weihnachtskonzert der Gesamtschule Hennef

„Wenn zwei Bläserklassen und zwei Chöre ihre Arbeit vorstellen wollen, reicht ein Kirchenkonzert alleine natürlich nicht mehr aus, “ dachten sich die Musiklehrerinnen unserer Schule und organisierten am 13.12.07 eine Woche nach dem Nikolaus-Kirchenkonzert ein weiteres Konzert im Forum. Insbesondere die kompletten Bläserklassen 5B und 6B konnten sich hier präsentieren, ebenso aber auch noch einmal die beiden Chöre unter der Leitung von Maria Becker-Just, am Klavier Markus Görner.
Zuerst zeigte die neue Bläserklasse 5B, was sie unter der Leitung von Frau Kröger-Schönbach und Ina Hammer-Braß in nur wenigen Monaten gelernt hatte. Der Vortrag der beiden Stücke „Alle Jahre wieder“ und „Cadets on Parade“ zeigt, mit welch großer Freude und Einsatz die Kinder ihre Instrumente erlernen.

 

Natürlich stellte auch die erste Bläserklasse der Schule, die 6B, ihre neuen Stücke vor. Besonders viel hatten diesmal die Flöten zu tun, die sowohl in „Spotlight on Flutes“ als auch „Hedwigs Theme“ sowie „Christmas Time“ schwierige Solopassagen zu bewältigen hatten.
Auch aus der 11. Jahrgangsstufe gab es einige interessante Beiträge (z.B. Saxophon und Gitarre), besonders schön war es auch, dass selbst Schüler/innen, die unsere Schule schon verlassen haben, gerne für die Konzerte vorbeischauen und mit auftreten.
Den schwungvollen Abschluss des Konzertes gestaltete der „große“ Chor Voices unter der Leitung von Frau Becker-Just.
Man darf gespannt sein, wenn im nächsten Jahr 90 Bläserklassenkinder aus drei Klassen teilnehmen werden.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Bläserensembles der Gesamtschule Hennef beim

„Tag der offenen Tür“ Gesamtschule Siegburg

Auf Einladung der Elterninitiative Gesamtschule Siegburg spielten am Samstag, 15.12.07 Mitglieder der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef in der Adolph-Kolping Grundschule. Neben anderen Fachleuten stellte sich der Siegburger Bürgermeister Huhn den Fragen der interessierten Eltern, die ihre Kinder gerne in der neu zu gründenden Gesamtschule Siegburg anmelden würden. Unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte zur Unterhaltung das Bläserensemble der Gesamtschule das weihnachtlich angehauchte „Tochter Zion“ und das Klarinettenquartett „Eine Kleine Nachtmusik“.

Das Bläserensemble in Siegburg: Marvin Puhl 6B (Querflöte); Annkathrin Küster 5B/ Julia Bodin 8C/ Rita Klos 6B/ Judith Mildner 5B/ Frederic Schönbach 6B (Klarinette); Virginia Klamke 6B (Saxophon); Aaron Erber 5B / Hannah Lubnau 5B / Fabian Nietzer 5B (Trompete); Maurin Kaup 6B, Bastian Suermann 6B (Euphonium); Katharina Klein 8C (Tuba); Felix Groove 6B (Klavier);

Das Klarinettenquartett: Judith Mildner 5B/ Rita Klos 6B/ Frederic Schönbach 6B/ Julia Bodin 8C.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

Bläserklasse beim Martinszug der Grundschule Wehrstraße

Wochenlang hatten die Kinder der Powerbrass Class 6B Martinslieder auswendig geübt, damit sie bei ihrem ersten Martinszug mitgehen konnten. In zwei Gruppen marschierten sie am 12.11.07 unter der Leitung von Ute Poschenrieder und Astrid Kröger-Schönbach den Geistinger Martinszugweg entlang, um die Grundschulkinder beim Singen ihrer Lieder zu begleiten. Mit großen Trommeln und Marschbecken wurden die Bläser unterstützt von Schüler/innen der 8C: Mike Weber, Patrick Stauf, Lisa Schneider und Theresa Oberstraß. Außerdem spielten einmal mehr Julia Bodin an der Klarinette mit und Katharina Klein, die eigens für diesen Auftritt Tuba gelernt und eine Riesenpuste entwickelt hatte. Toll war auch, dass sogar einige Kinder der neuen Bläserklasse 5B schon bei dem Zug mitgingen. Als Belohnung gab es natürlich für jeden einen Weckmann. (Astrid Kröger-Schönbach)