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Elternbrief vom 10.3.2008Liebe Eltern! Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Inhalt: Wir lassen uns auf den Zahn fühlen…vom zahnärztlichen Dienst 1LIVE Schulduell – Ihr seid Hamma!!! Gesamtschule Hennef: ITA-Prüfcenter „CERTNET“ sponsert ca. 260 IT-Zertifizierungen (IC³) Metall- und Elektroindustrie wieder zu Gast in der Gesamtschule Hennef Junge Kunst: Lisa Büllesfeld beim Jugendkunstpreis in Siegburg Erste Runde beim Wettbewerb Fuel Cell Box erfolgreich gemeistert „Samba do Brazil“ oder „Der Sambalinos neue Kleider“ Der 12. Jahrgang auf dem freien Arbeitsmarkt – Praktikum in der Sek II Projekttag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus: - Gedenkstätte Gestapogefängnis - „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ Chemie entdecken – Experimentalwettbewerb in NRW „Hands On!“ - Tontechnik-Workshop Gesamtschule Hennef – Alaaf!!! Max Brauner an der FH Rheinbach: Ein komplizierter Kriminalfall „Innovative Teachers Forum 2008“ Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2008 nach Aschau (Zillertal) Rettet die Welt! – Eine junge Agenda zum Klimaschutz 1828,00 Euro für die Aktion Eluru Schulbustraining für Schulneulinge in der Sekundarstufe I RoboCupJunior Nachwuchswettbewerb „Deutschlands Picasso ist eine Frau“: Paula Modersohn-Becker Französische Austauschschüler/innen an der Gesamtschule Ein „Wisch à la française“ - Erfahrungen beim Französischdiplom DELF Kamineffekt bei Teebeuteln: Landeswettbewerb Jugend forscht in Solingen Ausflug der Physikusse zu den Physikalischen Instituten der Universität Köln Neanderthal-Museum: Auf den Spuren der Hominiden Über den Wolken - Praktikum im 9. Jahrgang
Wir lassen uns auf den Zahn fühlen…Vor einigen Wochen fühlte eine nette Zahnärztin vom
zahnärztlichen Dienst bei der alljährlichen Untersuchung den Schüler/innen des
5. und 6. Jahrgangs wieder einmal auf den Zahn. Große Aufregung machte sich
unter den Schüler/innen breit, als sie am Morgen kurz vor der Untersuchung
darüber informiert wurden, dass sie in wenigen Minuten zum Zahnarzt müssten.
„Ich habe mir heute Morgen doch gar nicht die Zähne geputzt.“ – „ Ich habe
gerade noch Schokolade gegessen“, „Warum haben sie das nicht früher gesagt, dann
hätte ich eine Zahnbürste mit in die Schule genommen“.
1LIVE Schulduell – Ihr seid Hamma!!!Zum siebten Mal traten 500 Schulen aus dem Sektor gegeneinander an: im Battle um Wissen, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Den Sieger erwartet das „Hamma“ – Event im Sektor – ein exclusives Konzert mit Culcha Candela. Am Freitag, 22.02.08, war es soweit. Der 1LIVE-Bus rollte auf den Hof der Gesamtschule Hennef. Unser Abschlussjahrgang bestimmte ein Team aus 30 Schüler/innen (keine Lehrer/innen!), die das Alphabet darstellten. Jede/r Spieler/in stand stellvertretend für einen Buchstaben und bekam ein von 1LIVE ausgehändigtes Schild mit seinem Buchstaben. Die Moderator/innen stellten dem Spielteam nacheinander 5
Fragen. Die Teilnehmer/innen mussten sich für eine Antwort entscheiden, sich
organisieren, zur Antwortfläche laufen und dort in der richtigen Buchstabenfolge
aufstellen. Für jede richtige Antwort gab es einen Punkt. Zusätzlich wurde die
Zeit gestoppt. Erreicht wurden von unseren Schüler/innen 4 von insgesamt 5
Punkten in der Gesamtzeit 00:45:97.
Gesamtschule Hennef: ITA-Prüfcenter
„CERTNET“ sponsert ca. 260 IT-Zertifizierungen (IC³)
http://www.certnet.de/deutsch/ic3/index.htm (IC³) http://www.certnet.de/deutsch/ic3/pruefungsinhalte.htm (Prüfungsinhalte)
http://www.certiport.com/Portal/desktopdefault.aspx?page=common/pagelibrary/solutionProviders.htm
(Länderübersicht IC³-Prüfungen)
Metall- und Elektroindustrie wieder zu Gast in der Gesamtschule Hennef
• Wandel der Berufsbilder in der M+E-Industrie • Entwicklung neuer Berufsbilder • Entwicklung neuer Arbeitsformen und –organisationen • Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt Unsere Schüler/innen erhielten auch in diesem Jahr wieder einen guten Einblick in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie und konnten darüber hinaus durch praktische Übungen wie z. B. an der CNC-Fräse erleben, welche Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden heute gestellt werden. Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder
der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten
Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die
Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt. Die Unternehmen
der Metall- und Elektro-Industrie bilden in einer Vielzahl von
Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der
Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und
Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt
darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich -
bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren
will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen.
Junge Kunst auf hohem Niveau: Lisa Büllesfeld beim Jugendkunstpreis in Siegburg
Diese und ca. weitere 30 Werke, die von Künstler/innen im
Alter von 16-20 Jahren gestaltet wurden, überzeugen durch ernsthafte
Auseinandersetzung und schöpferische Kreativität. Die 3 besten Arbeiten wurden
von der Jury prämiert. Über den 4. Preis entschieden die Ausstellungsbesucher.
Erste Runde beim Wettbewerb Fuel Cell Box erfolgreich gemeistertDer Schülerwettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH veranstaltet. Im ersten Teil des Wettbewerbs lösten Hendrik Langnickel und Thomas Furman vorgegebene Aufgaben schriftlich. Sie gehören zu den besten 20 von über 400 Teilnehmer/innen und sind somit zur zweiten Stufe des Wettbewerbes zugelassen. Sie bekamen im Rahmen des 4. Deutschen Wasserstoff Congresses am Mittwoch, den 20. Februar 2008, die Experimentierbox Fuel Cell überreicht, mit der sie ihre Lösungsideen in die Tat umsetzen können. Der zweite Teil des Wettbewerbs läuft bis Anfang Mai 2008. Die Aufgaben drehen sich um eine Messegesellschaft, die für
den Pendel-Verkehr von den Besucher-Parkplätzen zu den Messehallen neue,
hocheffiziente Busse mit elektrischem Antrieb, die ihre Energie aus einer mit
Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle erhalten, anschaffen möchte. Ziel der
Aufgaben ist es, einen Bus inkl. Wasserstofftankstelle zu konzipieren, zu bauen
und zu erproben, der möglichst effizient und im vorgegebenen Zeitplan die
gewünschte Fahrleistungen für den Pendel-Verkehr erbringt.
„Samba do Brazil“ oder „Der Sambalinos neue Kleider“
Der 12. Jahrgang auf dem freien Arbeitsmarkt - Praktikum in der S II -
Projekttage zum Gedenken an die Opfer des NationalsozialismusGedenkstätte GestapogefängnisKlasse 10C besuchte das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus Von 1935 bis 1945 war das EL-DE Haus der Sitz der Kölner
Gestapo (Geheime Staatspolizei) und diente der Überwachung der Bevölkerung und
der Verfolgung von politischen und rassischen Gegner/innen des NS-Regimes.
Mehrere hundert Menschen, vor allem ausländische Zwangsarbeiter/innen wurden in
den Kellern gefoltert und im Innenhof des EL-DE-Hauses hingerichtet. Davon
zeugen mehr als 1000 Inschriften und Zeichnungen in den Zellen des
Gestapo-Kellers, die mit Bleistiften oder Kreide, vereinzelt mit Lippenstift
geschrieben oder mit Eisennägeln, Schrauben oder Fingernägeln in die Kalkwände
eingeritzt worden waren. Widerstand zu leisten bedeutete damals, sein Leben zu
riskieren. Mit ihrem öffentlichen Protest wählten die Mitglieder der „Weißen Rose“ den riskanten Weg: Statt wie die Mehrheit der Deutschen zu schweigen, nannten die jungen Menschen mutig die Verbrechen des Hitler-Regimes beim Namen. Mehr noch: In ihren Augen machte sich mitschuldig, wer nicht gegen das bestehende Unrecht aufbegehrte. Insofern war Handeln für sie eine Verpflichtung, die sie selbst unter hohem persönlichen Risiko eingingen. Damit gelten die Mitglieder der "Weißen Rose" noch heute als Vorbilder für Zivilcourage – nicht nur im politischen sondern auch im alltäglichen Leben. Antworten zu geben auf die Fragestellungen: „Wie hättest du
dich damals verhalten? Wärst du das Risiko eingegangen? Hättest du dein Leben
riskiert? Hättest du wie die Mehrheit geschwiegen oder aktiven Widerstand
geleistet?“, fiel nicht nur den Schüler/innen schwer. Wenn aber die tiefen
Eindrücke des Gesehenen und das Wissen über die Zusammenhänge dazu führen, unser
eigenes Verhalten stets kritisch zu hinterfragen, dann bleibt zu hoffen, dass
sich dieses schreckliche Kapitel so oder ähnlich niemals wiederholen wird.
„Sophie Scholl – Die letzten
Tage“:
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| Ski (weiblich) 1. Platz: Hanna Schnieders (7F) 2. Platz: Vanessa Karnath (7D) 3. Platz: Julia Schneider (7D)
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Ski (männlich) 1. Platz: Tim Breuer (7A) 2. Platz: Peter Krautscheid (7A) 3. Platz: Henning Pick (7 D)
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Snowboard 1. Platz: Marco Schneider (8F) 2. Platz: Rosanna Röske (7A) 3. Platz: Hanna Plafky (8F)
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Jeder bekam eine Urkunde. Am Freitag genossen wir unseren
letzten Tag auf der Piste und auch die Anfänger konnten inzwischen die schwarzen
Pisten heil herunter fahren. Die Stimmung in der Gruppe war einfach nur toll.
Alle Teilnehmer/innen wurden in dieser Woche mit viel Sonne und optimalen
Schneebedingungen belohnt.
Am Samstag hieß es um 5:00 Uhr aufstehen um die Zimmer wieder herzurichten und
das Gepäck für die Heimreise zu deponieren. Es hat uns in Österreich sehr gut
gefallen und es ging eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche zu Ende. Der
Abschied fiel einigen Kindern schon schwer. Viele Kinder haben eine neue
faszinierende Sportart entdeckt und alle haben große Fortschritte gemacht.
Ebenfalls haben wir eine dezente Gesichtsbräune und ein kostenloses Peeling von
dem wehenden Schnee bekommen. Wir wünschen den Teilnehmern/innen der Skifreizeit
2009 schon jetzt viel Spaß.
(Lea Kneip 7E)
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Schüler/innen des Biologie-Leistungskurses nehmen an Jugendkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung teil
Als ich mich am Donnerstag, den 6. Dezember 2007, auf den Weg zur Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn machte, konnte ich mir nicht vorstellen, was mich dort erwarten und vor allem, wie mich diese zwei Tage beeinflussen würden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn hatte interessierte Schüler/innen aus Bonn und Umgebung zu einer Jugend-Konferenz zum Klimaschutz eingeladen. Da ich mich schon mal mit dem Thema des Klimaschutzes in einem Referat auseinandergesetzt hatte, war ich durch die Information unseres Lehrers Markus Görner sofort sehr interessiert und entschied mich, zusammen mit fünf weiteren Schüler/innen des Biologie-Leistungskurses, diese Chance auf Meinungsäußerung und aktive Auseinandersetzung wahrzunehmen.
Als wir am ersten Tag das riesige Gebäude der Stiftung
betraten, waren wir zunächst über die Aufmachung der Konferenz überrascht. Es
gab mehrere Tische, auf denen Getränke bereitstanden und einen sehr
beeindruckenden Konferenzsaal, in dem um 9.30 Uhr, nach unserer Anmeldung, die
Begrüßung stattfand. Leider fanden sich dort nicht nur „klimainteressierte“
Schüler/innen ein, sondern auch viele, die sich über zwei freie Schultage
freuten. Nicole Breyer vom Forum für Jugend und Politik der Stiftung stellte die
Workshops vor, in die wir uns aufteilten, um Ziele und Forderungen an Politik,
Wirtschaft und Bevölkerung auszuarbeiten. Anschließend fragte uns Christian
Stahl, unser Moderator von der Medienagentur für Sendungsbewusste aus Berlin, ob
wir es für richtig halten würden etwas für den Klimaschutz zu unternehmen. Wie
sich interessanterweise herausstellte wollte das im Grunde jeder von uns, doch
auf die anschließende Frage hin, was wir denn bereits dafür tun würden, gab es
so gut wie keine Antworten.
Um 10 Uhr begann unsere erste Workshopphase, vor der wir uns einen von sechs
Workshops aussuchen mussten. Die Themen „Veränderungen im Klimasystem“, „Folgen
für Mensch und Natur“, „Energieeffizienz“, „Erneuerbare Energien“, „CO2-Ausstoß
und Emissionshandel“ und „Das Kyoto-Protokoll“ wurden von jeweils einem
Referenten vorgestellt. Die verschiedenen Referenten kamen meist von
Organisationen wie „German Watch“ oder vom „Bund für Umwelt und Naturschutz“.
In den Workshops bekam man viele Informationen vermittelt, durfte aber auch
selbst das Wort ergreifen und stellte mit den verschiedenen Teilnehmern
Forderungen zur Verbesserung des Klimaschutzes auf. Nach einer Kaffeepause um
11.30 Uhr begann die zweite Workshoprunde, in der man sich in einen anderen
Workshop setzen konnte, um anschließend eine Entscheidung zwischen den beiden
besuchten Workshops für den nächsten Tag zu treffen. Um 13.15 Uhr gab es eine
längere Mittagspause, in der wir kostenlos ein Mittagessen bekamen. Ab 14 Uhr
ging es dann weiter im Programm und wir wurden im Konferenzsaal in die „Kunst
des Debattierens“ eingewiesen um auf den nächsten Tag vorbereitet zu sein.
Anschließend sahen wir und gemeinsam den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al
Gore an und wurden um 16 Uhr entlassen.
Am zweiten Tag der Agenda sollten wir uns nach einer kurzen Begrüßung um 9 Uhr
in unseren ausgesuchten Workshops einfinden, um dort die Agenda zu bearbeiten.
Die Workshopteilnehmer erarbeiteten gemeinsam mit den Referenten die Ziele und
Forderungen an Wirtschaft, Politik und Bevölkerung und hielten diese fest. Es
wurden Schülervertreter ausgewählt, die diese dann um 10.45 Uhr in der
Plenumsphase zum Fertigstellen der Agenda vorschlugen. Alle Beteiligten der
Agenda erhielten Stimmkarten, um die Forderungen abzulehnen, ihnen zuzustimmen
oder sich neutral zu verhalten. Es entwickelten sich kontroverse Diskussionen,
die den Eindruck einer richtigen Klimakonferenz erweckten. Nach der Mittagspause
besuchte Ulrich Kelber, Bonner Bundestagsabgeordneter der SPD, die junge Agenda.
Er setzt sich sehr für die Umweltpolitik ein und hörte sich alle unsere
Forderungen an. Er stimmte uns in vielen Forderungen zu und es ergab sich eine
weitläufige Diskussion, in der er ganz klar seine Meinung äußerte, dass der
Klimaschutz ein Wettlauf gegen die Zeit sei. Er behauptete, dass wir uns zur
Zeit noch sehr langsam in Sachen Klimaschutz bewegten, aber in den nächsten
Monaten an Tempo zulegen müssten. Deutschland sei zwar auf einem der vorderen
Plätze des höchsten CO2-Ausstoßes, jedoch nach Schweden das Land, welches den
höchsten Einsatz für den Klimaschutz zeige. Erneuerbare Energien seien unsere
Zukunft und jeder könne sich mit geringem Aufwand dafür einsetzen.
Zum Schluss der Diskussionsrunde erwähnte Ulrich Kelber noch,
dass wir uns Gedanken darüber machen sollten, was uns unsere Enkelkinder in
vielen Jahren fragen könnten: „Warum habt ihr die Klimakatastrophe zugelassen
und nichts dagegen unternommen?“
Er appellierte an unser Engagement, uns einzubringen und selbst aktiv zu werden.
Der zweite Tag der Agenda endete um 15.30 Uhr mit der Austeilung einer
Teilnahmebestätigung und dem Dankeschön von Nicole Breyer.
Letztendlich muss ich feststellen, dass meine Erwartungen an die junge Agenda
zum Klimaschutz weit übertroffen wurden. In diesen zwei Tagen in der
Friedrich-Ebert-Stiftung habe ich eine unglaubliche Menge über Konsequenzen,
Katastrophentheorien aber auch über Forderungen und möglichen Lösungsansätzen
aus dem Klima-Dilemma gelernt.
Mich hat die Veranstaltung sehr zum Nachdenken animiert, so dass ich mich
anschließend dazu entschlossen habe, einer Jugendpartei beizutreten, die meine
Interessen – vor allem im Bereich des Klimaschutzes – vertritt und in der ich
mich engagieren kann.
(Milena Koch, Bio LK Görner)
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Ich
freue mich, euch mitteilen zu können, dass der Erlös aus der SV-Weihnachtsaktion
2007 den Betrag von 1828,00 Euro erbracht hat, den ich am 1.2.2008 an die
"Aktion für Eluru" überwiesen habe. Allen Schülerinnen und Schülern, die sich an
der SV-Weihnachtsaktion beteiligt haben, sei hiermit herzlich gedankt. Die
Klassen bzw. die einzelnen Schüler/innen erhalten einen Bescheid über den Inhalt
ihrer Sammeldöschen und bekommen dazu ihre Crepes-Gutscheine. Die können sie im
Schülercafe einlösen.
(Georg Dahlberg)
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Der gesamte Jahrgang 5 hat in diesem Winter an einem Verkehrssicherheitstraining teilgenommen.
Herr Zöller vom Kommissariat Vorbeugung ist vielen
Schüler/innen schon aus der Grundschule bekannt, denn dort hat er mit fast allen
Kindern die Fahrradprüfungen durchgeführt.
So ist es ein großes Hallo als Herr Zöller in unseren Jahrgangstrakt kommt. Und:
Er hat immer noch viel Wichtiges zu vermitteln.
In einem ersten theoretischen Teil geht er auf alle Fragen der Schüler/innen der
Klasse 5A ein und gibt gezielt Antworten oder er kommt im anschließenden
praktischen Teil des Sicherheitstrainings im Schulbus darauf zurück. So geht es
zum Beispiel um Probleme beim Eintreffen der Busse in der Wendeschleife der
Schule oder um die Gefahr die bei einer Vollbremsung des Busses für Fahrgäste
entsteht.
Kleine Tipps, wie z.B., dass der Schulranzen nicht auf dem Rücken, sondern am
Boden zwischen den Beinen besser aufgehoben ist, helfen den Schüler/innen die
tägliche Busfahrt sicherer zu bewältigen.
Gerade
der praktische Teil im Bus im Verkehrsraum im Umfeld der neuen Schule hat alle
Schüler/innen sehr interessiert.
So zeigen sich die Schüler/innen bei den Busfahrten zum Schulschwimmen im Schwimmbad der Sportschule in Söven und zu den Sportstätten der AGs deutlich sicherer und kompetenter im Verhalten rund um den Bustransfer.
Damit ist aber das Angebot des Kommissariats zur Vorbeugung noch nicht erschöpft!
Weitere Angebote bis hin in die höheren Klassen sind:
- Qualifizierung von Busbegleiter/innen
- Qualifizierung von Schüler/innen der Stufe 9/10 zu kompetenten Ansprechpartner/innen und aufmerksamen Beobachter/innen im Schulbusverkehr.
- Mobilitätserziehung/-aufklärung für Schüler/innen der Sek.I
- Überprüfung der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen im Bereich der Sek.I
- Erwerb der Mofa-Prüfbescheinigung
- Mobilitätserziehung für junge Fahrer/innen in der Sekundarstufe II
- Informationsveranstaltungen für Lehrer/innen und Eltern
- Qualifizierung von Verkehrshelfern (früher: Schülerlotsen)
Vieles findet ja schon regelmäßig an der Gesamtschule Hennef
statt. Die Verkehrssicherheitsberatung als fester Bestandteil unserer
Verkehrserziehung hilft sicher die Handlungssicherheit und Kompetenz junger
Verkehrsteilnehmer/innen deutlich zu verbessern.
(Gisela Raps)
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Herzliche
Glückwünsche an Johannes Held und weiterhin viel Erfolg!
Johannes Held aus der Jahrgangsstufe 12 nimmt in diesem Jahr am RoboCupJunior teil. Der RoboCupJunior ist der Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCup, einer internationale Initiative zur Förderung der Forschung und interdisziplinären Ausbildung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und autonome mobile Roboter, die jährlich eine Weltmeisterschaft ausrichtet.
Johannes Held konnte sich mit dem Team IndieLiberty in der
Sparte Rescue Secondary als Sieger des Qualifikationsturniers am Nürburgring
(1./2. März 08) nach einem spannenden Wettbewerb für die German Open 2008
qualifizieren, die im April auf der Hannovermesse stattfinden wird (weitere
Informationen unter: www.robocup-german-open.de).
Das
Team IndieLiberty (indieliberty.blogspot.com) ist eine Schülergemeinschaft von 4
Schüler/innen aus verschiedenen Schulen, die begeistert Roboter aus dem
LEGO-System Mindstorm konstruieren und für die Anforderungen des
Rescue-Wettbewerbs programmieren. Rescue ist die Liga der Rettungsroboter:
Roboter finden ihren Weg entlang einer schwarzen Linie durch inszenierte
Katastrophenszenarien und müssen aufgezeichnete „Opfer“ aufspüren und melden.
Es geht darum, möglichst viele Punkte anzusteuern und unterschiedlich schwierige
Manöver zu bewältigen.
(Gisela Krücken-Pasch, Teamleiterin)
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Veranstaltungshinweis:

Bei
zeitgenössischen Kritikern stieß ihre Malerei auf Unverständnis und im Dritten
Reich war sie als „entartet“ verfemt. Selbst in ihrer Familie fand sie nur
bedingt Unterstützung für ihr Ziel, eine große Malerin zu werden. Und dennoch
hat sie es geschafft. Über 600 Studien und Gemälde und mehr als 1000 Zeichnungen
entstanden zwischen 1900 und 1907, ihrem Todesjahr. Wer war diese Frau, die mit
31 Jahren jäh aus dem Leben gerissen wurde? Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13
gestalten am Donnerstag, 12. Juni 2008, im Gebäude der Oberstufe aus Anlass
ihres 100. Todestages einen Abend, der Stationen eines ungewöhnlichen
Lebensweges aufzeigt und Einblicke geben möchte in Leben und Werk der Paula
Modersohn-Becker. Beginn der Ausstellung ist um 19.30 Uhr.
(Ursula Witte)
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Im
Dezember hat die Gesamtschule Hennef einen weiteren Austausch mit der
Partnerschule „Anatole France“ in Sartilly (Frankreich) gemacht. Wie schon in
den letzen Jahren war dieser Austausch sehr beliebt bei den Französisch-Kursen
des 9. Jahrgangs und es gab viele Interessenten. Da die Partnerschule den
Deutschlehrer gewechselt hatte und es nicht sicher war, ob in diesem Jahr der
Austausch stattfindet, war die Anzahl der Franzosen sehr gering, die mit nach
Deutschland fahren durften. Sechs Franzosen kamen nach Deutschland.
Nachdem wir unsere französischen Gäste am 13. Dezember 2007 am Hennefer Bahnhof abgeholt hatten, hatten wir einen Abend Zeit, um unsere Austauschpartner kennen zu lernen. Am nächsten Tag trafen wir uns in der Schule und es gab eine Ansprache von Ulrich MacDonald im Bistro mit einem leckeren Frühstück. Es wurde ein Rundgang über den Schulhof gemacht und einiges über unsere Schule erzählt, während die deutschen Schüler/innen weiterhin in den Unterricht gingen. Nach einem Schultag hat man sich zu Hause noch weiter kennen gelernt und das Wochenende geplant. Wir trafen uns mit unseren anderen Mitschüler/innen, die auch einen Austauschpartner in der Familie aufgenommen haben, machten Ausflüge um den Gästen ein bisschen Deutschland zu zeigen. So besuchten wir z. B. das Schokoladenmuseum in Köln, wofür sich die Franzosen sehr begeistert haben. Wie uns von unseren Lehrer/innen bekannt war, lieben Franzosen die in Frankreich kaum bekannten Weihnachtsmärkte und davon besuchten wir auch zwei und zeigten die schöne Stadt Köln. Nach dem Wochenende fingen wir mit unserem offiziellen Programm an. Es ging in den Kölner Dom und danach gab es eine Altstadtführung in Köln. Um den Gästen auch noch ein bisschen die Kölner „City“ zu zeigen, blieben wir nach dem Programm in Köln und liefen durch die Shoppingstraßen.
Den Dienstag verbrachten wir in der Schule und lernten
französische und deutsche Weihnachtsgedichte und ein französisches Lied. Am
Dienstagabend sollte nämlich eine Abschiedsfeier in der Mensa der Schule
stattfinden mit einem kleinen Buffet, das wir am Nachmittag mit unseren
Austauschpartnern zubereiten mussten. Es war eine schöne Erfahrung, denn durch
das gemeinsame Kochen lernte man viel von der anderen Sprache. An dem Abend
waren alle Eltern, Schüler/innen und Austauschschüler/innen gekommen, um sich
gegenseitig kennen zu lernen und gemeinsam einen schönen Abschied zu feiern. Wir
mussten auf der großen Mensabühne unsere einstudierten Gedichte und Lieder
vortragen.
Am darauf folgenden Tag sind die Gäste alleine mit ihren Lehrern und Andrea
Thomas nach Bonn gefahren, um sich „Das Haus der Geschichte“ anzuschauen. Wir
haben die Franzosen an diesem Tag am Bahnhof abgeholt und uns sehr viel erzählen
lassen über Bonn.
Am Donnerstag war der Abschiedstag, der schon sehr früh
begann. Um 8:00 Uhr haben wir uns in Hennef am Bahnhof getroffen, um alle
gemeinsam zu verabschieden. Der Abschied fiel schwer, aber man wusste, man würde
sich bald wieder sehen.
Dieser Austausch war eine schöne Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst.
Es ist etwas anderes, wenn man einen anderssprachigen Gast bei sich in der
Familie hat und sehr viel auch über dessen Sprache und Kultur lernen kann. Für
mich persönlich hat der Austausch sehr viel gebracht, um mich in der Sprache zu
verbessern und eine ganz neue Erfahrung zu machen.
Ich freue mich auch, wenn ich in Frankreich in meiner Gastfamilie aufgenommen
werde und hoffe, dass es eine genauso schöne Erfahrung mit unseren neuen
Freunden wird, wie es hier in Deutschland war.
(Ricarda Jung, Jg. 9)
Da es in diesem Schuljahr sowohl in der Schulleitung als auch
im Kollegium in Sartilly einen Wechsel gab, war die Spannung groß, ob wir den
Austausch wieder anbieten können. Wir freuen uns daher besonders, dass der neue
Schulleiter – wie bereits seine Vorgängerin – unsere Schulpartnerschaft sehr
unterstützt und auch kleine Deutschkurse fördert, um die Kontinuität zu sichern.
Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Lauranson, der bereits im Vorjahr die Gruppe
begleitet hat und mit seinem neuen Deutschkollegen, Herrn Duchemin, die
Organisation auf französischer Seite übernimmt. Dank der Bemühungen, auch in
anderen Jahrgängen französische Gastfamilien zu finden, können wir im Mai mit 13
Schüler/innen den Gegenbesuch antreten und freuen uns schon darauf.
(Andrea Thomas)
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Gute Gründe für Pausen die keine Pausen waren-
Die erste Stunde Französisch nach den Sommerferien. Frau Becker-Just erzählt uns von einem Französischdiplom, das zwar überall auf der Welt anerkannt wird, aber auch zusätzliche Arbeit erfordert- DELF ( Diplôme d’ Etudes en Langue Française).
Meine erste Reaktion war: Noch mehr Französisch? Nein, danke! Meine Pausen opfern, eh Hausaufgaben und dann auch noch Prüfungsstress nur für einen Wisch auf dem steht, dass wir französisch quatschen können? So dachte ich zuerst, aber da war noch die Sache mit dem Traum, dem Traum vom Leben in Paris. Also entschied ich mich dafür, bezahlte 50€ und hetzte jeden Donnerstag in der Mittagspause los um zusammen mit sieben anderen Schülern meines Jahrgangs die zweite Französisch-Lektion des Tages zu erhalten.
Um die Prüfung zu bestehen braucht man 50 vom 100 Punkten. Schon bei der mündlichen Prüfung kann man 25 Punkte erreichen. DELF ist in mehrere Niveaus unterteilt, je nachdem wie lange man bereits französisch lernt. Wir würden uns auf die A2 Prüfung vorbereiten müssen.
Doch es hat sich gelohnt! Heute, wo ich beide Prüfungen hinter mir habe, die mündliche sowie die schriftliche, bin ich froh das durchgezogen zu haben.
Für die mündliche Prüfung sind wir nach Bonn gefahren, da wir aus Hennef zur Region Bonn-Rhein-Sieg gehören. Ich fühlte mich gut vorbereitet und nahm mir vor, einfach drauflos zu quatschen. Ich musste mich anmelden und ausweisen, zum Glück auf Deutsch, dann bekam ich zwei Zettel mit Themen und 10 Minuten zur Vorbereitung. Als ich dann die Tür aufmachte saß dort ein junger, sehr sympathischen Franzose, der mich anlächelte. Sofort war alle Nervosität weg. Nachdem ich etwas über mich erzählt hatte, sollte ich einen Monolog zum Thema Taschengeld halten und danach diskutierten wir, auf welches Konzert wir gehen sollten. Meine Notizen brauchte ich gar nicht, so wohl fühlte ich mich in dieser Sprache. Nach zehn Minuten, die mir wie drei vorkamen, bekam ich ein Lob und die Ermutigung, auf jeden Fall weiter Französisch zu lernen. Auf dem Flur machte ich erst einmal einen Hüpfer in die Luft. Da ich die Erste gewesen war, waren die anderen alle begierig zu wissen wie es mir ergangen war. Letztendlich sind alle mit einem mehr oder weniger guten Gefühl durch die Prüfung gekommen.
Und dann kam der schriftliche Teil: Wir hatten zwar einige Testprüfungen geschrieben, doch trotzdem war ich sehr angespannt, als Frau Becker-Just die Formulare aus dem Umschlag zog, der direkt von der französischen Botschaft kam. In der Prüfung ging es sowohl um Hör- und Textverstehen als auch um eigene Textproduktion. Alles in allem nicht einfach. Doch auch dieses haben wir hinter uns gebracht.
Und nun heißt es abwarten. Abwarten bis die Ergebnisse kommen.
Und wer weiß, vielleicht hilft dieses Diplom mir eines Tages, meinen Traum von
Paris zu ermöglichen. Und wenn nicht, hab ich jetzt immerhin einen Wisch, der
offiziell bestätigt, dass ich etwas geleistet habe. Und darauf bin ich stolz.
(Hannah Conrads)
Die Vorbereitung auf die DELF-Prüfung wird an unserer Schule bereits seit fünf Jahren angeboten. Bisher wurde dies unter Leitung von Frau Becker-Just für fortgeschrittenere Lerner (Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) in zusätzlichen Arbeitsstunden durchgeführt, beginnend mit dem.
Seit diesem Schuljahr bereiten wir auch Sprachanfänger auf das Diplom vor, und zwar für Niveau A1, das nach dem ersten Lernjahr abgelegt werden kann. Im Rahmen der DELF-AG von Frau Thomas haben sich neun Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs jeden Donnerstag in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen sowie dem schriftlichen und mündlichen Ausdruck fit gemacht.
Fand dies anfangs noch in lockerer und zum Teil spielerischer
Atmosphäre statt, wuchs mit dem Herannahen des Prüfungstermins die Nervosität
der Teilnehmer/innen, besonders vor der mündlichen Prüfung. Die meisten waren
überrascht, wie schnell und problemlos sie diese schließlich in Bonn hinter sich
brachten. Auch der schriftliche Teil, der an unserer Schule abgenommen wurde,
war mit der vorangegangenen Vorbereitung gut zu bewältigen. Nun hoffen alle
darauf, die nötige Punktzahl erreicht zu haben, um in ein paar Wochen stolz ihr
Zertifikat in Händen zu halten.
(Andrea Thomas)
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Jannik Philipp Roth stellte am Samstag, den 16.02.2008 in Solingen beim Wettbewerb „Jugend forscht“ erfolgreich seine Arbeit Kamineffekt bei Teebeuteln vor. Für seine Arbeit wurde Jannik ausgezeichnet und darf sie nun am 25./26.04.2008 beim Landeswettbewerb in Bochum präsentieren.
Den Stand beim Regionalwettbewerb hat Jannik mit vielen Ideen
und sehr professionell vorbereitet. Dafür wurde er mit dem Kreativpreis
ausgezeichnet.
Jannik hat sich in der 5. Klasse bereits mit physikalischen Themen beschäftigt, die weit über das normale Maß hinausgehen. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich in mehrere Computerprogramme eingearbeitet.
Thema der Arbeit ist der Kamineffekt bei Teebeuteln. Der Kamineffekt ist eine nach oben gerichtete warme Luftströmung, die man auch bei einem Kamin beobachten kann. Die warme Luft steigt nach oben und zieht mit dem Rauch durch den Schornstein ab. Von unten strömt durch den Unterdruck frische Luft nach. Diese enthält mehr Sauerstoff, der das Feuer weiter anfacht.
Das Grund-Experiment kennen viele auch als Ostfriesenrakete. Als erstes löst man die Klammer und den Faden und man entfernt den Tee. Zum Schluss hat man nur eine Teebeutelröhre die man aufstellt und oben anzündet. Wenn der Teebeutel fast abgebrannt ist, besteht er fast ausschließlich aus sehr, sehr leichtem Staub. Dieser wird von der warmen Luftströmung nach ca. 17 Sekunden mit nach oben gerissen.
Um den Kamineffekt überhaupt nachweisen zu können, hat Jannik
die Temperatur mit einem Wärmesensor und dem Computerprogramm Cassy gemessen.
Dass die Temperaturveränderung nicht nur einfach Erwärmung durch das Feuer ist,
sondern wirklich eine Luftströmung entsteht, sieht man am Aufsteigen des
Teebeutels. Wenn man also die Temperaturveränderung über dem Teebeutel misst,
kann man etwas über die Bewegung der Luft sagen.
Jannik hat außerdem noch die Auswirkungen des
Bernoulli-Effekts bei diesem Experiment nachweisen können. Der Luftstrom, der
durch die heiße Luft entsteht, wird durch einen Fön über der Versuchsröhre
verstärkt. Es bilden sich Wirbel, die den Teebeutel stark rotieren lassen und
sich auch in den Messdaten zeigen.
(Ingo Wentz)
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Herr Dr. Ralf Müller vom II. Physikalischen Institut hat den
Tag für uns organisiert und begrüßt uns sehr herzlich in den Räumen des
Physikalischen Institutes.
Im ersten Vortrag erklärt uns Prof. Andreas Schadschneider,
theoretischer Physiker, warum Ameisen die besseren Autofahrer sind.
Interdisziplinäre Forschung wird immer wichtiger. Hier schauen wir uns die
Schnittstelle zwischen Biologie und Physik an. Für uns Menschen geht es hierbei
um die ganz praktische Frage, wie unsere Transportsysteme ( = Verkehr)
funktionieren. Besonders interessant ist hierbei die Frage, die viele
Autofahrer/innen im täglichen Leben beschäftigt: Warum um Gottes Willen
entstehen Staus? Natürlich gibt es die bekannten externen Faktoren, wie z.B.
Baustellen. Oft fragt man sich aber, was denn da jetzt wieder los war? Ein Stau
völlig ohne erkennbare Ursache? Diese spontanen Verkehrsprobleme nennt der
Fachmann „Stau aus dem Nichts“. Sie machen immerhin 20% aller Staus aus.
Japanische Forscher haben das mit einem witzigen Experiment
untersucht. Student/innen (wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt für den
miesen Job) fahren im Kreis. Ihre Aufgabe: Fahre so schnell wie möglich, aber
ohne einen Unfall zu verursachen. Zunächst fahren alle recht gleichmäßig ihre
Runden. Dann wird hier und da mal schneller oder langsamer gefahren. Und
plötzlich gibt es sehr zur Freude der Wissenschaftler einen Stau.
Anhand der Experimente konnte man sehen, dass Verkehr immer
nach denselben Mustern abläuft. Erst wird beschleunigt. Dann bremst man ab, um
einen Unfall zu vermeiden. Dabei wird oft heftiger gebremst als notwendig.
Anschließend kommt es zum Phänomen des Trödelns. 1 von 3 Autos fährt nicht so
schnell, wie es könnte. Diese Unkonzentriertheit führt zum Stocken bis hin zum
Stau. Die Trödelwahrscheinlichkeit liegt laut psychologischen Studien bei 10 –
20%. Bei Gaffern steigt der Trödelparameter auf 100%.
Als Autofahrer würde ich mir dann Gedanken machen, wenn ich
der Glückliche bin, der immer kurz vor dem Stau noch durch kommt. Denn der Stau
ist immer hinter dem Verursacher – also hinter dem Trödler. Der Trödler selbst
merkt überhaupt nichts von den Folgen seiner Träumerei. Fazit: Autofahrer/innen
sind egoistisch und handeln nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“.
Wir haben aber noch mehr für unsere Fahrpraxis gelernt:
Gefährlich wird es im Verkehr immer dann, wenn es große
Geschwindigkeitsdifferenzen gibt. Deswegen führt auch eine
Geschwindigkeitsbegrenzung zu einem besseren Verkehrsfluss. Ein anderes
Gegenmittel ist die Bildung kurzer Kolonnen. Dadurch konnte im Lincoln Tunnel
der Bau einer Zusatzröhre vermieden werden, um das hohe Verkehrsaufkommen in den
Griff zu kriegen. In NRW sind aus genau demselben Grund bereits an einigen
Autobahnauffahrten Ampeln installiert.
Zurück zur Schnittstelle mit der Biologie: Ameisen brauchen im
Gegensatz zum Menschen eine gewisse Dichte, um so richtig in Fahrt zu kommen.
Auf ihren „Autobahnen geht es am schnellsten, wenn ordentlich Verkehr ist. Sie
bewegen sich allerdings auch eher in Kolonnen. Die Natur macht´s vor!
Nach dem wirklich sehr lehrreichen und alltagserhellenden
Vortrag gehen wir zu Herrn Dr. Alfred Dewald vom Institut für Kernphysik.
Endlich können die Physikusse sich den lang gehegten Wunsch erfüllen, einen
Teilchenbeschleuniger zu besichtigen.
Um die Grundlagen zu erarbeiten, beschäftigen wir uns zunächst
mit dem Aufbau von Atomen. Die meisten Phänomene (die ganze Chemie, Biologie und
große Teile der Physik) sind im Wesentlichen durch die Elektronen erklärbar, die
auf verhältnismäßig riesigen Bahnen um den Kern kreisen.
Mit dem Teilchenbeschleuniger möchte man jetzt aber dem
Atomkern ein bisschen auf den Zahn fühlen. Kern hört sich zwar klein an, aber die
Dinger sind furchtbar schwer. Im Alltag misst man Dichte in g/cm3. Im Vergleich
mit Blei, das eine Dichte von 11 g/cm3 hat und Gold mit 19 g/cm3 erkennt man,
dass Atomkerne mit 120.000.000.000.000 g/cm3 gigantisch dicht sind.
Zur Untersuchung eines Kerns versucht man zunächst zwei Kerne
zum Verschmelzen zu bringen. Leider stoßen Kerne sich gegenseitig ab. Das
bedeutet, dass man einen der beiden Kerne mächtig schnell machen muss, damit er
gegen die Abstoßung des anderen ankommt und die beiden sich so nahe kommen, dass
die „starke Kernkraft“ die beiden zu einem einzigen großen Kern verbindet. Dazu
benötigen die Forscher einen Teilchenbeschleuniger.
Und hier im Keller des Institutes gibt es einen so genannten
Tandem-Van-de-Graaff-Beschleuniger mit einem Bandgenerator zur Erzeugung hoher
elektrischer Gleichspannung. Ein Generator lädt das Terminal in der Mitte des
Beschleunigers positiv auf. Damit werden negativ geladene Ionen zur Tankmitte
hin beschleunigt. Damit die Ionen in der zweiten Beschleunigungsstufe nicht
wieder abgebremst werden, fliegen sie durch eine hauchdünne Kohlenstofffolie.
Hier werden viele Elektronen abgestreift und damit werden sie zu positiven
Ionen. Jetzt werden die Ionen erst richtig schnell und fliegen durch eine
erstaunlich lange Wegstrecke zu ihrem Ziel – den anderen Kernen. Ob die Fusion
geklappt hat, sieht man z.B. an Leuchterscheinungen.
Bald bekommen die Forscher in Köln einen neuen Beschleuniger
geliefert. Interesse an der Nutzung haben zum Beispiel Klimaforscher oder auch
Geologen, die Sedimentproben untersuchen.
Nach dem Besuch des Teilchenbeschleunigers haben wir erst
einmal in der Mensa die hungrigen Bäuche gefüllt. Danach teilen sich die
Physikusse in Gruppen auf.
Die jüngeren Schüler erforschen spielerisch die tiefen
Temperaturen mit Herrn Müller. Sie tunken Gegenstände wie Gummibälle,
Tischtennisbälle, Obst und natürlich die obligatorische Rose in flüssigen
Stickstoff. Dabei verändern sich die Materialeigenschaften. Einige Stoffe, wie
z.B. Schwefel verändern ihre Farbe; andere werden ganz brüchig, wie z.B. die
Rose. Herr Müller hat außerdem noch eine Schwebebahn mit Supraleitern gebaut. Da
konnten wir kleine Pucks und Züge wie schwerelos über die Schienen gleiten
lassen.
Die älteren Schüler haben sich im Anfängerpraktikum die
Versuche E-18 (e/m) und O-18 (Photoeffekt) angesehen. Herzlichen Dank an Thomas
Koethe, Rabia Djemour, Daniel Niermann, Andreas Hendricks, David Regesch und Jan
Gegner für ihr Engagement.
In dem Versuch E-18 kann man das Verhältnis von Ladung zu
Masse (e/m) eines Elektrons bestimmen. Man benutzt dazu ein Fadenstrahlrohr
(nichts anderes als eine Elektronenkanone in einer Glaskugel). Der
Elektronenstrahl wird durch ein homogenes Magnetfeld, welches durch
Helmholtzspulen erzeugt wird, auf eine Kreisbahn gekrümmt. In der Glaskugel
befindet sich ein Gas, das von den Elektronen zum Leuchten gebracht wird, damit
man die Kreisbahn auch sieht.
Im Versuch O-18 versucht man das Verhältnis h/e (Planck zu
Elementarladung) zu ermitteln. Ähnlich wie man bei e/m findet, dass so ein
Elektron eine ganz anständige Ladung mit sich rumschleppt (wenn man bedenkt, wie
winzig es ist!), kann man hier sehen, wie winzig h selbst im Verhältnis zur
kleinen absoluten Ladung des Elektrons noch immer ist!!
Im Praktikum messen Physikstudenten an einer optischen Bank
und einer Quecksilberdampflampe diese Auslösearbeit an einer fast schon
historisch anmutenden Fotozelle. Heute durften aber die Schüler/innen an den
Reglern drehen und die Studenten erklärten, was passiert. Auch die Berichte über
das Physikstudium an sich und den Beruf des Physikers waren hochinteressant.
In den Laboren hat Rainald Gierth den Physikussen einen
Chromverdampfer gezeigt. Hier werden Proben aus z.B. Aluminiumoxid bedampft.
Dabei wird ein "Dampf"-Strahl auf ein Substrat gerichtet, auf dem sich die
Metallatome dann absetzen können – so wie Wassertropfen sich am kalten Deckel
des Kochtopfes sammeln, nur dass hier eben keine Tropfen entstehen, sondern
dünne Kristallschichten.
Im MBE-Labor konnten wir uns ein LEED-Gerät ansehen, mit dem
man Elektronen an Oberflächen beugen kann. Mit dieser physikalischen Methode
kann man die Anordnung von Atomen auf Oberflächen untersuchen. Dabei nutzt man
die Interferenz von Wellen die Beugungsmuster erzeugen. Diese werden dann auf
einem Bildschirm sichtbar gemacht.
Beeindruckend sind hier immer wieder die großen Anlagen zur
Erzeugung von Vakuum und der richtigen Temperatur um einen wirklich recht
kleinen Versuchsaufbau. Die Proben sind nur wenige Quadratzentimeter groß und
sehen wirklich perfekt verspiegelt aus. Es ist kaum zu glauben, wenn uns Rainald
Gierth versichert, dass das Verstehen der Anlage weniger schwierig ist, als es
aussieht. Wir sind beeindruckt.
Wie es sich für Physiker gehört, wird zum Schluss noch ein
erfrischendes Eis mit flüssigem Stickstoff hergestellt. Herr Müller hat
sagenhaft gute Rezepte für Vanille- und Schokoeis.
Der Besuch an der Uni Köln hat sich wirklich gelohnt. Wir
haben viel gesehen und viel gelernt. Die Zeit war wie immer viel zu kurz. Wir
würden sehr gerne noch einmal wiederkommen. Herzlichen Dank an alle
Mitarbeiter/innen der Uni Köln, die sich sehr viel Mühe gegeben haben.
(Ingo Wentz)
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Vom 18.02. – 07.03.08 absolvierten die
Schülerinnen und Schüler ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. Einblicke wurden
ihnen in alle Sparten des beruflichen Lebens gewährt und viele hatten sich auch
entschlossen, außergewöhnliche Wege zu gehen. Insgesamt war die Resonanz der
Betriebe bezüglich unserer Schüler höchst positiv und es ist zu wünschen, dass
manche von ihnen ihrem beruflichen Werdegang etwas näher gekommen sind.
Hier zwei Berichte von einem Praktikanten sowie einer Praktikantin:
Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
(Praktikum beim „S.P. Helicopter Service“) oder „Flieger, grüß mir die Sonne…“, mit diesen Gedanken habe ich mein Betriebspraktikum am 18. Feb. 2008 um 7:00 Uhr begonnen. Es war schon komisch, wie ich vor all den Hubschraubern stand und die ersten Eindrücke sammeln durfte. Ich konnte es gar nicht fassen Hubschrauber mal aus der Nähe anzuschauen, geschweige diese berühren zu dürfen. Ich wurde vom Werkstattleiter begrüßt und bekam eine Betriebsführung und wurde den Mitarbeitern vorgestellt. Einer der Mechaniker bekam den Auftrag mich an die Hand zunehmen und mir die Welt der Helikopter näher zubringen. Am ersten Tag war ich damit beschäftigt dem Mechaniker Handreichungen zumachen. Es wurde Tanks ausgebaut, das Innenleben einer Kabine in die Einzelteile zerlegt und vieles mehr. Ich weiß nicht mehr genau wie viel Schrauben wir gelöst haben, aber so verging der Tag wie im Flug.
Der zweite Tag begann damit, dass erst mal
Platz in der Werkstatthalle geschaffen wurde und die Hubschrauber auf den
Vorplatz gezogen wurden. Ich wurde damit beauftragt, mit meinem Mechaniker,
einen VIP- Hubschrauber zu polieren, da dieser am Abend ausgeliefert werden
sollte. Nach 3 Stunden glänzte diese Maschine in der Sonne. Diese Maschine wurde
dann von zwei Piloten besetzt, die mich aufforderten in der Kabine Platz
zunehmen. Wie, ich ???? Ja du, sagte Herr Brandecker und fragte mich nach meiner
Wohnadresse. Ich nannte sie Ihm und er gab diese in das NAVI- Gerät ein und
startete den Hubschrauber. Oh Oh, jetzt fliege ich das erste Mal mit einem
Hubschrauber. Ich konnte es noch gar nicht fassen. Ich schickte schnell eine SMS
an meine Eltern „ Ich fliege …… !!!! Nach ca. 5 Minuten konnte ich unser Haus
erkennen und sah wie mir kräftig zu gewunken wurde. Was macht er jetzt dachte
ich als die Maschine in Seitenlage gebracht wurde. Zu meinen Ehren wurde eine
Runde über unser Haus gedreht und ich konnte alles mal aus der Vogelperspektive
anschauen. Das war so richtig g….. ! Der Testflug dauerte ca. 1 Stunde und wir
kehrten zurück zur Werft. Die Maschine wurde dann wie ein rohes EI behandelt und
zurück in die Halle geschoben. Die ganze erste Woche konnte ich unzählige
Eindrücke sammeln und wurde so richtig mit ins Werkstattteam aufgenommen. Zum
Wochenabschluss durfte ich dann erneut mit auf einen Testflug gehen und kann nur
sagen, dass sich mein Berufswunsch noch mal gefestigt hat.
Soweit meine ersten Eindrücke und ich werde diese Erlebnisse nicht so schnell
vergessen. Über den Wolken muss die Freiheit Grenzenlos sein…… und ich habe die
Sonne gegrüßt.
(Tobias Wiemar)
habe ich viele Erfahrungen gemacht. Zunächst
einmal war viel Büroarbeit angesagt; ich habe Rechnungen sortiert und
überwiesen, offene Kreditoren einsortiert, Blätter gedruckt und eingeordnet und
Unterlagen kopiert. Die Mitarbeiter dort waren sehr nett und offen; meine
Arbeitszeiten waren von 10:00 morgens bis 16:30 am Nachmittag.
Der Höhepunkt meines Praktikums war jedoch ein Konzert der Band „Nada Surf“, bei
dem ich alles Backstage miterleben konnte.
Tagsüber habe ich im Catering geholfen, d.h.
Sachen eingekauft u.ä. damit die „ Stars“ mit Essen versorgt werden konnten. Ab
sieben Uhr durfte ich dann die Abendkasse machen, also die Gästeliste führen,
Ausweise für Backstage und für die Fotografen
ausgeben. Das war sehr
interessant, und es war sehr viel los an diesem Abend. Oft standen Leute gar
nicht auf der Gästeliste, dies durfte ich denjenigen aber nicht zeigen, da sie
einfach behaupten könnten, sie wären einer der Namen auf der Liste. Ich musste
mehrmals dem Security Service bescheid sagen. Das war alles sehr aufregend, aber
auch anstrengend. Nach dem Kartenverkauf durfte ich das Konzert miterleben: Backstage
Abteilung und somit ganz vorne an der Bühne. Ich hatte einen eigenen Backstage
Pass und somit Zugang zu dem Bereich, wo die Stars sich während ihrer Pausen
aufhielten. Insgesamt kann ich sagen, dass mir mein Praktikum beim Concert Team
NRW sehr gut gefallen hat. Ich kann es nur weiterempfehlen, für jeden den
Konzerte und den Bereich Medien interessieren.
(Alexandra Dietel)
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Woher
kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Um Antworten auf diese zentralen
Fragen zur Humanevolution zu bekommen, besuchten Schüler des WP1-NW-Kurses 10 im
Rahmen der Unterrichtsreihe „Evolution“ das Neanderthal-Museum der Stadt
Mettmann.
Die Ausstellungen dort zeigten den langen Weg der Menschheit aus den Savannen bis in die Großstadt heute. Einen Schwerpunkt bilden dort natürlich die Neandertaler deren lebensechte Figuren auf der Basis von Original-Schädelfunden mit wissenschaftlichen Verfahren rekonstruiert wurden. Forscher datieren das Alter des Fundes heute auf rund 42.000 Jahre. An diesem historischen Ort steht heute das Neanderthal-Museum. Den Namen Neandertaler verdankt der Vormensch dem Fundort im Neanderthal (damals noch mit "th" geschrieben). Das war nach dem Kirchenmusiker Joachim Neander (1650 - 1680) benannt, der das Tal oft durchwanderte.
Im Sommer 1856 fanden Steinbrucharbeiter im „Neanderthal“ die Skelettreste eines fossilen Menschen, der zu Weltruhm gelangte. Der Steinbruchbesitzer gab die Knochen an den Lehrer und Naturforscher Karl Fuhlrott weiter. Der begutachtete sie und stellte fest, dass es fossile Überreste früher menschlicher Vorfahren sind, die in der Eiszeit lebten. Vom Aussehen unterschieden sie sich von den heutigen Menschen. Schon damals wusste er um die Bedeutung des Fundes.
Das
Neanderthal-Museum bietet für einen Besuch tolle Gestaltungsmöglichkeiten. In
der Dauerausstellung und der Steinzeitwerkstatt können Schülerinnen und Schüler
das Museum als außerschulischen Lernort mithilfe multimedialer Techniken auf
neue und spannende Art erfahren. Auch die zahlreichen Attraktionen im
Außengelände, wie der Fundort, der Skulpturenweg und das eiszeitliche Wildgehege
bieten für Unterricht und Freizeitgestaltung viele Ideen.
Ein Besuch des Museums ist auch als
Sonntagsausflug sehr zu empfehlen. Also, nichts wie hin, denn das Gute liegt so
nah! (Quellen:
www.neanderthal.de / wdr.de)
(Georg Dahlberg)
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