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Elternbrief vom 10.3.2008

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

Wir lassen uns auf den Zahn fühlen…vom zahnärztlichen Dienst

1LIVE Schulduell – Ihr seid Hamma!!!

Gesamtschule Hennef: ITA-Prüfcenter

„CERTNET“ sponsert ca. 260 IT-Zertifizierungen (IC³)

Metall- und Elektroindustrie wieder zu Gast in der Gesamtschule Hennef

Junge Kunst: Lisa Büllesfeld beim Jugendkunstpreis in Siegburg

Erste Runde beim Wettbewerb Fuel Cell Box erfolgreich gemeistert

„Samba do Brazil“ oder „Der Sambalinos neue Kleider“

Der 12. Jahrgang auf dem freien Arbeitsmarkt – Praktikum in der Sek II

Projekttag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus:

- Gedenkstätte Gestapogefängnis

- „Sophie Scholl – Die letzten Tage“

- Gedenktag im 5. Jahrgang

Chemie entdecken – Experimentalwettbewerb in NRW

„Hands On!“ - Tontechnik-Workshop

Gesamtschule Hennef – Alaaf!!!

Max Brauner an der FH Rheinbach: Ein komplizierter Kriminalfall

„Innovative Teachers Forum 2008“

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2008 nach Aschau (Zillertal)

Rettet die Welt! – Eine junge Agenda zum Klimaschutz

1828,00 Euro für die Aktion Eluru

Schulbustraining für Schulneulinge in der Sekundarstufe I

RoboCupJunior Nachwuchswettbewerb

„Deutschlands Picasso ist eine Frau“: Paula Modersohn-Becker

Französische Austauschschüler/innen an der Gesamtschule

Ein „Wisch à la française“ - Erfahrungen beim Französischdiplom DELF

Kamineffekt bei Teebeuteln: Landeswettbewerb Jugend forscht in Solingen

Ausflug der Physikusse zu den Physikalischen Instituten der Universität Köln

Neanderthal-Museum: Auf den Spuren der Hominiden

Über den Wolken - Praktikum im 9. Jahrgang

Wir lassen uns auf den Zahn fühlen…

Vor einigen Wochen fühlte eine nette Zahnärztin vom zahnärztlichen Dienst bei der alljährlichen Untersuchung den Schüler/innen des 5. und 6. Jahrgangs wieder einmal auf den Zahn. Große Aufregung machte sich unter den Schüler/innen breit, als sie am Morgen kurz vor der Untersuchung darüber informiert wurden, dass sie in wenigen Minuten zum Zahnarzt müssten. „Ich habe mir heute Morgen doch gar nicht die Zähne geputzt.“ – „ Ich habe gerade noch Schokolade gegessen“, „Warum haben sie das nicht früher gesagt, dann hätte ich eine Zahnbürste mit in die Schule genommen“.
Nervös standen die einzelnen Klassen dann vor dem „Untersuchungszimmer“, in das sie in alphabetischer Reihenfolge hineingerufen wurden und auf einmal klammerten sich Schüler/innen aneinander, die sonst nur wenig miteinander zu tun hatten, teilten ihre Aufregung und spendeten sich gegenseitig Trost. Nachdem die ersten die Untersuchung heil und unversehrt überlebt hatten, erhielt ein wenig Entspannung Einzug in die aufgereihten Kinder. Ein Schüler kam sogar nach einigen Minuten völlig verärgert und entsetzt raus und meinte: „Die hat gesagt, ich hab’ zwei faule Zähne. Das kann nicht sein, ich bin doch immer regelmäßig beim Zahnarzt.“ Auch dieses Missverständnis klärte sich im Nachhinein auf, denn die Ärztin hatte wohl über zwei Zähne des Schülers ihrer Schrift führenden Assistentin den Fachausdruck „V“ (für versiegelt) zugeworfen, der bei dem Schüler als „faul“ angekommen war.Nach einer Schulstunde voller Aufregung, Adrenalinschüben und Nervosität kehrten die Schüler/innen erleichtert in den Klassenraum zurück und waren heilfroh endlich wieder nur „normalen“ Unterricht zu haben.
(Britta Almstedt)

1LIVE Schulduell – Ihr seid Hamma!!!

 Zum siebten Mal traten 500 Schulen aus dem Sektor gegeneinander an: im Battle um Wissen, Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Den Sieger erwartet das „Hamma“ – Event im Sektor – ein exclusives Konzert mit Culcha Candela. Am Freitag, 22.02.08, war es soweit. Der 1LIVE-Bus rollte auf den Hof der Gesamtschule Hennef. Unser Abschlussjahrgang bestimmte ein Team aus 30 Schüler/innen (keine Lehrer/innen!), die das Alphabet darstellten. Jede/r Spieler/in stand stellvertretend für einen Buchstaben und bekam ein von 1LIVE ausgehändigtes Schild mit seinem Buchstaben.

Die Moderator/innen stellten dem Spielteam nacheinander 5 Fragen. Die Teilnehmer/innen mussten sich für eine Antwort entscheiden, sich organisieren, zur Antwortfläche laufen und dort in der richtigen Buchstabenfolge aufstellen. Für jede richtige Antwort gab es einen Punkt. Zusätzlich wurde die Zeit gestoppt. Erreicht wurden von unseren Schüler/innen 4 von insgesamt 5 Punkten in der Gesamtzeit 00:45:97.
Die Entscheidung ist gefallen. Die Finalisten stehen fest, haben sich das Ticket für das 1LIVE Schulduell-Finale gesichert und kämpfen um das Konzert-Highlight des Jahres.
Vielleicht haben wir im nächsten Jahr etwas mehr Glück!
(Kirsten Breit)

Gesamtschule Hennef: ITA-Prüfcenter

 Ab sofort ist die Gesamtschule Hennef anerkanntes Prüfcenter des Microsoft „IT-Academy-Program“. Unsere Schule hat die Berechtigung erhalten, IC³-Prüfungen und Office-Specialist-Prüfungen durchzuführen.
Die Prüfungen finden voraussichtlich an 4 Terminen im Jahr statt. Zur Prüfung melden können sich alle Schüler/innen sowie alle Lehrer/innen unserer Schule. Die Prüfungen werden ab Herbst 2008 geöffnet für interessierte Eltern und Geschwisterkinder.
Bei Interesse weiterer Hennefer Schulen wird das Angebot auch für diese gelten.
Davon, dass die Prüfungen in unserer Schule stattfinden, erhoffen wir uns eine besonders hohe Akzeptanz bei unseren Schüler/innen.
(Karl-Heinz Assenmacher)

 

CERTNET“ sponsert ca. 260 IT-Zertifizierungen (IC³)

Das Kasseler IT-Zertifizierungsunternehmen CERTNET unterstützt unsere Schule in ganz besonderer Weise. Der Geschäftsführer Dirk Hildebrandt besuchte unsere Schule und brachte ein umfangreiches Geschenk mit.
Anlässlich der TV-Berichte über unsere Schule erinnerte sich Dirk Hildebrandt an frühere Kontakte auf IT-Fachveranstaltungen und an den Versuch der Schule, IT-Kompetenzen durch ein weltweit anerkanntes Verfahren zertifizieren zu lassen. Diese externe Zertifizierung sollte die HMkM-Zertifizierungen am Ende der Klassen 4 und 5 durch ein Zertifikat ergänzen, das bis zum Beginn der Jahrgangstufe 9 von allen Schüler/innen erworben werden kann. Schon seit zwei Jahren hatten die Verantwortlichen an unserer Schule nach einer entsprechenden Zertifizierungsmöglichkeit gesucht und hatten die miteinander konkurrierenden Angebote EXPERT (VHS), ECDL (DLGI), und IC³ (Microsoft) verglichen. Das Ergebnis war eindeutig: Die weltweit größte Bedeutung hat das IC³-Zertifikat, welches man inzwischen in 11 Sprachen und in 128 Ländern weltweit erwerben kann.
Mit dem Besuch von Dirk Hildebrandt in unserer Schule konnten die Weichen genau in die Richtung gestellt werden, die wir uns seit langem gewünscht hatten. Die Firma CERTNET unterstützt uns bei der Implementierung des Zertifizierungsverfahrens und beim Ausbau unserer Schule zum offiziellen Testcenter. Zugleich stellt sie uns insgesamt 260 kostenlose bzw. kostenreduzierte IC³-Komplettpakete für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. (Gesamtwert 9.700 €) .
Jahrgangsstufe 8 (2008-2009):
Zugang zu den Online-Trainingsmaterialien, Online-Einstufungstest, 3 Online-Prüfungen, IC³-Zertifikat aus den USA
CERTNET übernimmt 49 € pro Schüler/in, es verbleibt ein Eigenanteil von 20 €.
Jahrgangsstufe 10 (2007-2008):
Zugang zu den Online-Trainingsmaterialien, Online-Einstufungstest, 3 Online-Prüfungen, IC³-Zertifikat aus den USA
CERTNET übernimmt 69 € für alle Schüler/innen, die die Qualifikation zur gymnasialen Oberstufe erworben haben.
Die Schüler/innen werden im Jahrgang 8 im Unterricht (1 Stunde/Woche) sowie im Jahrgang 10 in Kompaktveranstaltungen nach der Zeugniskonferenz durch Lehrer/innen unserer Schule auf die Prüfungen vorbereitet.
Wenn sich das Verfahren bewährt, wird es in den nächsten Jahren in gleicher Weise fortgesetzt. Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10 können dann wählen zwischen IC³-Zertifizierung und einer erweiterten Zertifizierung als „Office Specialist“.
Für die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 (2008-2009) besteht die Möglichkeit, Kompakttraining außerhalb der Unterrichtszeit anzubieten. Die Schule sucht für diese Schüler/innen noch nach Sponsoren, war aber bisher nicht erfolgreich.
Die Schule hofft auf eine erfolgreiche Implementierung des Zertifizierungsverfahrens und dankt Dirk Hildebrandt ganz herzlich.
Link:

http://www.certnet.de/

http://www.certnet.de/deutsch/ic3/index.htm (IC³)

http://www.certnet.de/deutsch/ic3/pruefungsinhalte.htm (Prüfungsinhalte)

http://www.certiport.com/Portal/desktopdefault.aspx?page=common/pagelibrary/solutionProviders.htm (Länderübersicht IC³-Prüfungen)
(Karl-Heinz Assenmacher)

Metall- und Elektroindustrie wieder zu Gast in der Gesamtschule Hennef

Jedes Jahr bietet das Infomobil der Metall- und Elektroindustrie unseren Schüler/innen Unterricht vom Feinsten. Mit moderner Telekommunikation, Elektronik und Hightec-Maschinen ausgerüstet, ermöglicht das Infomobil einen ersten hautnahen Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt des größten Industriezweigs in Deutschland und informiert über so interessante Themen wie:

• Wandel der Berufsbilder in der M+E-Industrie

• Entwicklung neuer Berufsbilder

• Entwicklung neuer Arbeitsformen und –organisationen

• Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt

Unsere Schüler/innen erhielten auch in diesem Jahr wieder einen guten Einblick in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie und konnten darüber hinaus durch praktische Übungen wie z. B. an der CNC-Fräse erleben, welche Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden heute gestellt werden.

Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt. Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen.
Unser Dank gilt den Referenten Herrn Schmidt, Herrn Oehme, Herrn Walter und Herrn Vogel, die unter Leitung von Claudia Schmickler mit pädagogischem Geschick unsere Schüler/innen beratend informiert haben. Wenn es das Ziel der Elektro- und Metallindustrie ist, den Schüler/innen einen realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln, dann ist es in diesem Jahr wieder einmal gelungen und wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr das Info-Mobil wieder mit seiner kompetenten Mannschaft bei uns in der Gesamtschule zu Gast sein wird.
Informationsmaterialien für Schüler sind im Internet zu finden und dem nachfolgenden Link:
http://www.meberufe.info/b.aspx?p=mainframe&v=inhalt/kontakt.htm&h=head/head_kontakt.htm&i=Kontakt
(Georg Dahlberg, Berufs- und Bildungsberatung)

Junge Kunst auf hohem Niveau: Lisa Büllesfeld beim Jugendkunstpreis in Siegburg

Zum 11. Mal vergab der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) zusammen mit dem Kunstverein Rhein-Sieg Kreis am Samstag. den 9. Februar im Siegburger Pumpwerk, Bonnerstraße 65, den diesjährigen Jugendkunstpreis.
Dieses Jahr nahm zum ersten mal auch die Gesamtschule Hennef mit der Schülerin Lisa Büllesfeld aus dem Kunst-Leistungskurs des 13. Jahrgangs teil.
Mit insgesamt 60 Bewerbungen brach die Beteiligung alle bisherigen Rekorde – nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität, die zuweilen den Arbeiten von Profis durchaus das Wasser reichen kann, überzeugte.
Lisa Büllesfeld ist mit 6 Arbeiten in der Ausstellung vertreten; unter anderem sind es zum Teil großformatige sehr ausdrucksstarke Kohlezeichnungen von Händen und eine aufwändig bearbeitete Materialcollage mit Gegenständen aus ihrer Kindheit. Ihre Arbeiten erfuhren von der Jury eine besondere Auszeichnung. Die BBK-Vorsitzende Almut Leib lobte die kraftvollen Zeichnungen und die nur scheinbar engelhafte Ausstrahlung der Collage.

Diese und ca. weitere 30 Werke, die von Künstler/innen im Alter von 16-20 Jahren gestaltet wurden, überzeugen durch ernsthafte Auseinandersetzung und schöpferische Kreativität. Die 3 besten Arbeiten wurden von der Jury prämiert. Über den 4. Preis entschieden die Ausstellungsbesucher.
Aber schon die Teilnahme von Lisa Büllesfeld und den anderen Künstlern an der Vernissage ist ein Gewinn, da aus der sehr großen Auswahl eingereichter Kunstwerke nur die besten für die Ausstellung ausgewählt wurden.
Allen jungen Talenten gebührt ein Lob und so durften sie sich auf eine Exkursion zur Düsseldorfer Kunstakademie freuen.
Die wirklich sehenswerte Ausstellung ist noch bis zum 1. März im Pumpwerk in Siegburg zu bewundern.
(Nina Essen)

 

Erste Runde beim Wettbewerb Fuel Cell Box erfolgreich gemeistert

Der Schülerwettbewerb wird von der EnergieAgentur.NRW und der h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH veranstaltet. Im ersten Teil des Wettbewerbs lösten Hendrik Langnickel und Thomas Furman vorgegebene Aufgaben schriftlich. Sie gehören zu den besten 20 von über 400 Teilnehmer/innen und sind somit zur zweiten Stufe des Wettbewerbes zugelassen. Sie bekamen im Rahmen des 4. Deutschen Wasserstoff Congresses am Mittwoch, den 20. Februar 2008, die Experimentierbox Fuel Cell überreicht, mit der sie ihre Lösungsideen in die Tat umsetzen können. Der zweite Teil des Wettbewerbs läuft bis Anfang Mai 2008.

Die Aufgaben drehen sich um eine Messegesellschaft, die für den Pendel-Verkehr von den Besucher-Parkplätzen zu den Messehallen neue, hocheffiziente Busse mit elektrischem Antrieb, die ihre Energie aus einer mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzelle erhalten, anschaffen möchte. Ziel der Aufgaben ist es, einen Bus inkl. Wasserstofftankstelle zu konzipieren, zu bauen und zu erproben, der möglichst effizient und im vorgegebenen Zeitplan die gewünschte Fahrleistungen für den Pendel-Verkehr erbringt.
Beispielaufgabe: Welches Wasserstoffvolumen wird verbraucht, wenn der leere Messebus eine Strecke von 100m mit einer Geschwindigkeit von 0,72m/s zurücklegt und die Brennstoffzelle dabei den Elektromotor kontinuierlich mit 800mW versorgt?
Im ersten Teil wurden die Schüler/innen aufgefordert sich Gedanken zu machen, welche Vorteile sich durch Einsatz von Brennstoffzellenbussen überhaupt ergeben und ob es auf dem Messegelände noch andere Anwendungsbereiche gibt, in denen die Brennstoffzellentechnologie zum Einsatz kommen könnte.
Kriterien für die Bewertung der Arbeiten sind neben der Verständlichkeit der Lösung und der Praxistauglichkeit auch die Kreativität bei der Umsetzung.
(Ingo Wentz)

 „Samba do Brazil“ oder „Der Sambalinos neue Kleider“

Brasilianische Sambaklänge erschallen jeden Dienstagmittag aus den Musikräumen der Gesamtschule. Die 15 Schüler/innen der Samba AG trommeln mit viel Spaß und Leidenschaft und können schon als Routiniers der Sambarhythmen bezeichnet werden.
Doch zum perfekten Rhythmus gehört auch ein perfektes Outfit- besonders, da die Gruppe im Juni 2008 zu einem Sambawettbewerb nach Berlin reisen wird, um dort ihr Können unter Beweis zu stellen. Für Dienstag, den 29.01.2008,  waren Videoaufnahmen für die Bewerbung zu diesem Wettbewerb geplant- also mussten dringend neue Kostüme her!
Es wurde recherchiert und geplant, Ideen diskutiert, Modelle entworfen und verworfen, und letztlich von zwei Schülerinnen (Charlotte Rölleke und Chiara Hemmen) gezeichnete Entwürfe vorgelegt.
Die Entwürfe lehnten sich an die klassischen Sambakostüme an, bestanden jedoch aus etwas mehr Stoff, da die typischen bauchfreien Kostüme der brasilianischen Tänzer/innen sich in unserem kühlen Klima nun wirklich nicht eignen. Die Entwürfe wurden noch einmal überarbeitet und anschließend meterweise schwarzer, pinkfarbener und lila Stoff gekauft und  Hüte, Federn, Bänder, Gummibänder, T-Shirts, Federboas, Schnallen und Federkopfschmuck für die Mädchen angeschafft.
So ausgestattet trafen sich am Mittwoch, dem 23.01.08, 14 Schüler/innen mit Christiane Ratsch und Anja Gerner im Handarbeitsraum der Gesamtschule. Die große Kostümschneiderei wurde tatkräftig von Frau Rölleke und Frau Moh unterstützt, ohne deren Hilfe das Projekt „Kostüme für die Sambalinos“ vermutlich gescheitert wäre.
An dieser Stelle noch einmal unseren herzlichsten Dank an Frau Moh und Frau Rölleke für ihre großartige Unterstützung.
Die 14 Schüler/innen waren hoch motiviert und gingen mit vollem Einsatz an die Arbeit. Es wurden Teile zugeschnitten, geklebt, genäht, gebügelt, Hüte dekoriert, T-Shirts mit Federn und Bändern versehen, Röcke für die Mädchen und Volants für die Hosenbeine der Jungs genäht. Der Raum war erfüllt von kreativem „Durcheinander“.Es hat allen viel Spaß gemacht.
Und das Wichtigste- Die Kostüme sind sehr schön geworden!!!
So können sich unsere Sambalinos in Berlin sehen lassen- und hoffentlich auch Preise abräumen!
(Anja Gerner)

Der 12. Jahrgang auf dem freien Arbeitsmarkt - Praktikum in der S II -

Im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums (14.01.2008 - 25.01.2008) wurden die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 in alle Bereiche der Arbeitswelt verstreut, um Erfahrungen für ihre außerschulische Zukunft zu sammeln. Manche absolvierten ihr Praktikum im Ausland, andere beim Betrieb vor der Haustür. Auch die Berufsarten waren vielfältig, von der Waldorfkindergärtnerin bis hin zum Marinesoldat war alles vertreten. Das Resümee der Mehrheit war durchweg positiv: Einige haben nun die Gewissheit, welche Studiengänge bzw. Ausbildungen sie durchlaufen möchten, um später ihren Wunschberuf ausüben zu können. Andere, die diese Klarheit nicht gewonnen haben, empfanden das Praktikum zumindest als gute Abwechslung zum normalen Schulalltag. Abschließend waren die Schüler/innen aufgefordert einen Artikel über ihre Erfahrungen und den Beruf, den sie in ihrem Praktikum kennen gelernt haben, zu verfassen. Dadurch sollten sie ein noch klareres Bild des Ausbildungsgangs und der nötigen Zugangsvoraussetzungen gewinnen. Diese Praktikumsartikel liegen nun für die nächsten Generationen aus.
(Timo Jäckel, Jg. 12)

Projekttage zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkstätte Gestapogefängnis

Klasse 10C besuchte das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im EL-DE-Haus

Von 1935 bis 1945 war das EL-DE Haus der Sitz der Kölner Gestapo (Geheime Staatspolizei) und diente der Überwachung der Bevölkerung und der Verfolgung von politischen und rassischen Gegner/innen des NS-Regimes. Mehrere hundert Menschen, vor allem ausländische Zwangsarbeiter/innen wurden in den Kellern gefoltert und im Innenhof des EL-DE-Hauses hingerichtet. Davon zeugen mehr als 1000 Inschriften und Zeichnungen in den Zellen des Gestapo-Kellers, die mit Bleistiften oder Kreide, vereinzelt mit Lippenstift geschrieben oder mit Eisennägeln, Schrauben oder Fingernägeln in die Kalkwände eingeritzt worden waren. Widerstand zu leisten bedeutete damals, sein Leben zu riskieren.
 Dass die Geschwister Hans und Sophie Scholl, die unter dem Zeichen der „Weißen Rose“ Widerstand leisteten, von den Nazis hingerichtet wurden, erfuhren die Schüler/innen der Klasse 10C bereits im Politikunterricht:

Mit ihrem öffentlichen Protest wählten die Mitglieder der „Weißen Rose“ den riskanten Weg: Statt wie die Mehrheit der Deutschen zu schweigen, nannten die jungen Menschen mutig die Verbrechen des Hitler-Regimes beim Namen. Mehr noch: In ihren Augen machte sich mitschuldig, wer nicht gegen das bestehende Unrecht aufbegehrte. Insofern war Handeln für sie eine Verpflichtung, die sie selbst unter hohem persönlichen Risiko eingingen. Damit gelten die Mitglieder der "Weißen Rose" noch heute als Vorbilder für Zivilcourage – nicht nur im politischen sondern auch im alltäglichen Leben.

 Antworten zu geben auf die Fragestellungen: „Wie hättest du dich damals verhalten? Wärst du das Risiko eingegangen? Hättest du dein Leben riskiert? Hättest du wie die Mehrheit geschwiegen oder aktiven Widerstand geleistet?“,  fiel nicht nur den Schüler/innen schwer. Wenn aber die tiefen Eindrücke des Gesehenen und das Wissen über die Zusammenhänge dazu führen, unser eigenes Verhalten stets kritisch zu hinterfragen, dann bleibt zu hoffen, dass sich dieses schreckliche Kapitel so oder ähnlich niemals wiederholen wird.
(Georg Dahlberg)

Sophie Scholl – Die letzten Tage“:
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sah sich die versammelte Jahrgangsstufe 11 den Film „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ an. Dazu wurde zunächst der Klausurraum der Oberstufe von der Technik AG in einen vollwertigen Kinosaal mit Leinwand und Lautsprechern umfunktioniert.

Der Film, in dem Julia Jentsch die Hauptrolle der Sophie Scholl spielt, handelt von den letzten vier Tagen im Leben der Widerstandskämpferin. Die 22-jährige Studentin Sophie Scholl wird bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur gemeinsam mit ihrem Bruder Hans in der Universität von München verhaftet. Es kommt zu tagelangen Verhören bei der Gestapo, bei denen Sophie zunächst um ihre Freiheit und die ihres Bruders kämpft. Als sich die Beweise gegen sie verdichten, stellt sie sich vor die anderen Mitglieder der Widerstandsorganisation der „Weißen Rose“ und hält an ihren Überzeugungen auch dann noch fest, als sie durch einen Widerruf ihr Leben retten könnte. Bis zum Schluss bietet sie der Gestapo mit dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr und dem „Volksgerichtshof“ bei ihrem Prozess furchtlos die Stirn. Am Ende wird Sophie Scholl am 22. Februar 1943, nur vier Tage nach ihrer Verhaftung, ebenso wie ihr Bruder durch die Guillotine hingerichtet.
Im Anschluss an den Film wurde von einem Schüler das besagte sechste und letzte Flugblatt der „Weißen Rose“ vorgelesen und der Oberstufenleiter und Geschichtslehrer Wolfgang Rotzoll diskutierte mit den Schüler/innen über die Widerstandskämpfer zur Zeit des Nationalsozialismus. Dabei wurden auch Bezüge zur heutigen Zeit hergestellt und an das Motto „Arsch hu, Zäng ussenander!“ appelliert. Es wurde betont, dass es nicht darum ginge sich selbst in Gefahr zu bringen oder gar sein eigenes Leben zu riskieren, jedoch jeder im Zuge seiner Möglichkeiten dafür eintreten muss, dass sich Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus in Deutschland nicht weiter ausbreiten.
(Tanja Hentschel)

Projekttag zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Jahrgang 5

C:\Users\Eki und Tom\Pictures\2008-01-27\093.JPG„Ich finde es gut, dass es einen Gedenktag gibt, weil man über viele Dinge nicht Bescheid weiß und man es erfährt.“ (Schülerin der Klasse 5e)

Am Freitag, den 25. Januar 2008, fand der jährliche Projekttag zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus an der Gesamtschule Hennef statt. Die Auseinandersetzung mit diesem besonderen Tag erfolgte in allen Klassen auf ganz verschiedene Weise.
Die Schüler/innen der Klasse 5e hatten zunächst ganz unterschiedliche Vorstellungen, was die Bedeutung dieses besonderen Tages betrifft. Zu Beginn konnten die Schüler/innen ihre Vermutungen und ihr Wissen, was sie zum Teil aus Erzählungen aus dem Elternhaus zum Teil auch aus den Medien erlangt hatten, einbringen. Das Interesse war sehr groß, zu erfahren, wie in diesem Teil deutscher Geschichte „alles nur so kommen konnte“.  Auf der anderen Seite zeigte sich ein Nicht-fassen-Können des Ganzen.
Um eine etwas kindgerechtere Herangehensweise an diese Thematik zu schaffen wurden Teile des Kinderbuches „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr ausgewählt, inhaltlich erarbeitet und mit dem historischen Kontext verknüpft.
Die Schüler/innen konnten sich in diesem Kinderbuch mit einem Mädchen identifizieren, das ungefähr in ihrem Alter ist und vor den Nazis fliehen muss, und so einen Einblick in die für sie im Grunde unfassbare Zeit erlangen.
C:\Users\Eki und Tom\Pictures\2008-01-27\100.JPGDies setzten sie auch in Bildern um, auf denen sie darstellten, was sie besonders nachdenklich gemacht hat.
Am Ende des Projekttages beantworteten alle für sich selbst die Frage: „Warum ist so ein Gedenktag wichtig?“. Die folgenden Antworten zeigen die Bedeutung des Tages auch als Bestandteil des Schullebens noch einmal besonders auf:
 „Man muss daran denken, wie schlimm es war, damit es nicht noch einmal vorkommt.“
„Damit wir nicht vergessen, was damals passiert ist und was Hitler gemacht hat! Und dass wir an die Opfer denken!“
„Weil man nicht so tun sollte, als wäre nichts geschehen.“
„Ich finde, dass die Leute wissen müssen, wie schrecklich das früher gewesen ist. Es darf nie wieder vorkommen. Und das wird damit klar gemacht. Wir sollen alle daran denken, wie die Menschen gelitten haben und vermeiden, das zu wiederholen!“
„Weil sehr viele Juden gestorben sind und wir ihnen zeigen, dass es uns nicht egal ist!“
(Erika Schilling)

Chemie entdecken - Experimentalwettbewerb

   

Chemie entdecken ist ein Experimentalwettbewerb für alle Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 in NRW und steht unter der Schirmherrschaft unserer Schulministerin Barbara Sommer. Verschiedene chemische Experimente müssen mithilfe einiger Materialien aus Haushalt und Apotheke zu Hause durchgeführt und schriftlich dokumentiert werden. Außerdem gibt es für die verschiedenen Jahrgänge Zusatzfragen, die zu beantworten sind. Durch das Aufgreifen von spannenden Alltagsfragen soll das Interesse der Schüler/innen an Chemie geweckt und der Spaß am Experimentieren angeregt werden. So lautete das Thema im letzten Schulhalbjahr „Handwärmer – einfach heiß“.

Rund 4600 Schüler/innen aus ganz NRW beteiligten sich beim letzten Mal an diesem Wettbewerb. Julia Sasse aus der 10C gewann für ihre mit viel Mühe erstellte Ausarbeitung eine Urkunde „mit ausgezeichnetem Erfolg“ und wird darüber hinaus im Juni im Rahmen einer Feierstunde an der Universität Köln einen Preis erhalten. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die neuesten Aufgaben zum Thema „Milch macht’s“ sind unter www.chemie-entdecken.schule.de zu finden. Ich hoffe, dass sich auch in diesem Schuljahr wieder viele Schüler/innen mit Erfolg beteiligen werden.
(Kirsten Holz)

„Hands On!“ - Tontechnik-Workshop

Dass ein Tontechniker nicht nur den Überblick über zahllose Kabel, Schalter und Regler haben, sondern auch genau formulieren muss, was er von seinen Sänger/innen beim Soundcheck hören will, erfuhren 20 interessierte Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs im Tontechnik-Workshop mit Walter Hauschild.

Unter dem Motto „Hands On!“ erprobten sie am 14.01.08 einen Vormittag lang die Arbeit an Mischpulten und Effektgeräten. Nachdem das vielfältige Equipment, bestehend aus jeweils einem Mischpult, einem 8-Spur HD Recorder, einem Multieffektgerät, einem Kompressor, einem Mikrofon und mehreren Kopfhörern ausgeladen, aufgebaut und verkabelt war, ging es darum, die wichtigsten Signalwege, Schalter und Funktionen an den fünf Mixplätzen auszuprobieren. Die Schüler/innen, von denen bereits einige Erfahrungen im Umgang mit dem Mischpult vorweisen konnten, waren von der ersten Minute an hoch motiviert. Das lag nicht nur an den von Herrn Hauschild äußerst schülergerecht dargebotenen Ausführungen und Erklärungen, die sehr verständlich und medial professionell aufbereitet waren, sondern auch an dem beeindruckenden Equipment mit Markengeräten vom Feinsten.
Abmischen verschiedener Musiktitel war dann die Aufgabe des Praxisteils.  Jeweils vier Schüler/innen mussten in einer Gruppe unterschiedliche Musikstile bearbeiten. Dies war eine wunderbare Übung, die sie von ihren oft schon festgesetzten Hörgewohnheiten ablenkten und mit für sie „neuer“, anderer Musik konfrontierten. Diese kritiklos bearbeiten zu müssen, war eine ganz neue Erfahrung und ließ sie die Ernsthaftigkeit und die bunte Vielfalt im Berufsleben eines Tontechnikers deutlich spüren. Das Vorstellen ihres eigenen Mix am Ende vor der Großgruppe musste leider ausfallen, da viele der Teilnehmer/innen rechtzeitig  ihre Busse erreichen wollten.
Für die Ergebnisse hatte der professionelle Tontechniker trotzdem einiges Lob übrig: ein wichtiger Lohn für diejenigen, die am Tag der Zeugniskonferenzen, an dem sie hätten zu Hause bleiben können, „Überstunden“ geschoben und sechs Stunden intensiv gearbeitet hatten. Zudem gab es dann mit den Zeugnissen ein Zertifikat über die Teilnahme. Walter Hauschild ist selbst mit Leib und Seele Musiker vor und hinter dem Mischpult. Er vermittelte sehr eindrucksvoll, dass ein(e) gute(r) Tontechniker(in) für den richtigen Sound nicht nur die Technik beherrschen sondern beim Abmischen die Band auch innerlich vor Augen haben und mit den Musikern auch unter Stress gut kommunizieren können muss. Der Workshop bot damit viel Information und Praxiserfahrung sowie einen lebendigen Einblick in das Berufsfeld des Tontechnikers.
(Christiane Ratsch)

Gesamtschule Hennef – Alaaf!!!

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Schon Wochen im Voraus brüteten einige Schüler/innen über der Aufgabe, ihre Klassenlehrer/innen möglichst „abgefahren“ zu verkleiden, Tage zuvor wurden in den Pausen Girlanden gebastelt, Luftballons aufgepustet und Luftschlangen verteilt – alles sollte feierlich geschmückt und gut vorbereitet sein für den schulischen Höhepunkt der fünften Jahreszeit. Weiberfastnacht – das ist der Tag, an dem die Schüler/innen sowie die Lehrer/innen der Gesamtschule Hennef es lieben, ausgelassen zu feiern.
Schon vor Unterrichtsbeginn tauchten auch in diesem Jahr wieder an der GE Hennef „Gestalten“ in Klassenräume und im Lehrerzimmer auf, die man zuvor noch nie gesehen hatte und nicht zu kennen glaubte.
Fröhlich machten sich die Klassenleitung pünktlich zum Unterrichtsbeginn auf in ihre Klassenzimmer, wo 30 schaurig maskierte, mühevoll verkleidete und außer sich vor Freude tobende Kinder auf sie warteten.
Nach einem kleinen Frühstück, was an diesem Tag wohl eher nicht für die Augen von Ernährungsexperten geeignet war (Chips und Gummibärchen zum Frühstück – Yummy!!!), wählten die Kinder das beste Klassenkostüm, welches dann anschließend in einem Auftritt auf der Showbühne in der Mensa, im Form, etc. vor ca. 500 Mitschüler/innen zur Schau gestellt werden sollte.
In der Mensa, in der sich ab 9.30 Uhr die 5.-7. Jahrgangsstufe versammelte, präsentierten verschiedene Schüler/innen beeindruckende und z. T. sogar atemberaubende Darbietungen und Kunststücke, die die Kinder sowie das Hennefer Karnevalsprinzenpaar und ihr Gefolge voller Begeisterung verfolgten. Die mitreißende Darbietung des Sommer-Party-Hits „Das Rote Pferd“ der Klasse 5e, die anregenden Rhythmen der Samba AG sowie die Karnevalsmusik in den kurzen Vorstellungspausen (für die das Ton- und Lichttechnikerteam neben der professionellen, musikalische Untermalung der Schülervorstellungen hervorragend sorgte) rissen die Schüler/innen von den Stühlen und es war im Nu eine Mega-Feten-Stimmung im Raum. Alle klatschten, hüpften und feierten ausgelassen.
Auch der 8. Jahrgang feierte ausgelassen mit vielen bemerkenswerten Bühnenauftritten im Forum. Noch mehr „Party“ herrschte auf dem Hausfest des 9. und 10. Jahrgangs, auf dem im abgedunkelten Flurbereich heftig „abgerockt“ wurde sowie auf der Sitzung der Oberstufe.
Schade, dass es viel zu schnell 11.15 Uhr wurde, denn bei der tollen Stimmung hätten alle Schüler/innen noch gerne weiter gefeiert. Doch noch auf dem Weg zum Bus hörte man die Kinder darüber wetteifern, wie sie sich denn nächstes Jahr Weiberfastnacht in der Schule verkleiden wollten – welch ein gelungener Tag!
(Britta Almstedt)

Max Brauner an der FH Rheinbach: Ein komplizierter Kriminalfall

Der Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln haben vom 22. bis 24.Februar 2008 eine Kinder-FH veranstaltet. Die Schulen der Umgebung konnten geeignete Schüler/innen für dieses Projekt vorschlagen. Max Brauner von der Gesamtschule Hennef nahm mit 63 anderen Kinder der 5. und 6. Klasse teil.

 

Die Schüler/innen durften zwei Tage lang einen spannenden Kriminalfall lösen. Ein Laptop wurde aus Raum A003 geklaut. Dummerweise hatte der Täter eine Menge Spuren hinterlassen. Es gab vier Hauptverdächtige, die in der fraglichen Zeit am Tatort waren: zwei Professorinnen, der Dekan der FH und ein weiterer Professor. Zur Aufklärung des Falles standen den Schülern vielfältige Arbeitsweisen aus der Biologie, Chemie, Physik und Materialwissenschaften zur Verfügung. Eine Menge Helfer/innen der Fachhochschule unterstützten engagiert die jungen Detektive.

Die erste Schülergruppe untersuchte die DNA-Spuren. Das extrahierte Y-Chromosom deutet auf einen männlichen Täter hin. Für die Tatverdächtigen wurde es nun unangenehm. Mit Spateln wurden Speichelproben von der Mundschleimhaut genommen. Die Fragmentlängenanalyse der DNA-Proben ergab, dass beide Männer als Täter in Frage kommen.

Die im Hof gefundenen Fußabdrücke wurden von einer zweiten Schülergruppe untersucht. Zunächst wurden sie vermessen und dann mit Gips ausgegossen. Erstes Statement der Schüler/innen: „Professoren leben auf großem Fuß“. Anschließend wurden die Büros der Professoren gnadenlos abgesucht, um deren Arbeitsschuhe und damit den potentiellen Täter zu finden.

Mit Chemie befasste sich die dritte Gruppe. Auf einem Zettel wurde ein Kringel mit Kugelschreiber gefunden, den der Täter gemacht haben könnte. Also mussten die Professoren erst einmal ihre persönlichen Kugelschreiber für weitere Untersuchungen an die Kinder abtreten. Die Dünnschichtchromatographie grenzte die Tätersuche weiter ein. Außerdem wurde am Tatort ein weißes Pulver gefunden, welches mit einem pH-Wert-Test, der Sulfationenanalyse und einem Glucosenachweis eingehend analysiert wurde.
Die vierte Schülergruppe widmete sich der Analyse der Fingerabdrücke am Tatort (Daktyloskopie). Wie im Fernsehen gingen sie mit Ruß und Pinsel ans Werk. Wirbel, Bögen und Schleifen sind bei jedem Menschen einmalig. Und endlich war der Täter endgültig und eindeutig identifiziert.
Am Sonntagvormittag wurden die Ergebnisse der Ermittlungen und auch der Täter der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer hätte gedacht, dass der Dekan einen Laptop klaut? Gott sei Dank war alles frei erfunden!
(Ingo Wentz)

„Innovative Teachers Forum 2008“: Gesamtschule Hennef überzeugte mit 3 Beiträgen

Am 9. Februar 2008 trafen sich in Köln 120 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Deutschland, um sich über den Einsatz von Informationstechnologien im Unterricht zu informieren und um Ideen untereinander auszutauschen. Zu diesem Erfahrungsaustausch hatte Microsoft Deutschland in das renomierte „Kap am Südkai“ im Kölner Rheinauhafen eingeladen. Zu Schulen, die Unterrichtsprojekte vorstellen durften, gehörte unsere Schule gleich zweimal: Martina und Ingo Wentz präsentierten ein Projekt der Physikusse mit dem Titel „Kamineffekt bei Teebeuteln“ (Temperaturmessung mit Interface und schulischen Laptops) und Karl-Heinz Assenmacher präsentierte eine Unterrichtsreihe zur internetgestützten Analyse von Gedichten in den Jahrgansgsstufen 9 oder 10. Auch wenn unsere Beiträge von der Jury nicht zu den 3 innovativsten gezählt wurden, hat unsere Schule viel Anerkennung gefunden. Immer wieder machten Besucher deutlich, wie sehr sie unsere IT-Ausstattung und unsere systematische Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler als mustergültig und nachahmenswert einschätzten.

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Ergänzend zu den Präsentationen blieb auch in zwei Vorträgen zur unterrichtlichen Nutzung von Office 2007, in denen Thomas Schmidt Helliwood media & education, Berlin) und Karl-Heinz Assenmacher online-Trainings zu Office 2007 vorstellten, mehrfach Gelegenheit , auf Beispiele der unterichtlichen IT-Nutzung an unserer Schule zu verweisen.
Insgesamt war es für unsere Schule ein erfolgreicher, für die Kollegen ein anstrengender Tag. Es hat sich gelohnt, auch wenn es mal wieder ein zusätzlicher Arbeitstag an einem Samstag war.
Links:
http://www.innovative-teachers.de/page.aspx?Page=9ab997ac-5d41-4506-ad2c-44f6c1278b72
(Karl-Heinz Assenmacher)

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2008 nach Aschau (Zillertal)

(Lehrer/innen, Betreuer und Kinder der Jahrgänge 7 und 8)

Am Abend des 01.02.2008 startete eine weitere Skifahrt der Gesamtschule Hennef. Die Lehrer/innen und Schüler/innen dieser Fahrt opferten die schulfreien Tage um Karneval, damit diese Fahrt ohne allzu große Unterrichtversäumnisse stattfinden konnte.
Am Morgen des 02.02.2008 sind wir nach ca. 8 Std. Fahrt in Aschau/Zillertal angekommen. Anstatt das es schneite hatte es geregnet und nur auf den Bergspitzen lag eine Menge Schnee. Bis wir um ca. 10:30 Uhr in unsere Zimmer durften, mussten wir im Frühstücksraum warten. Die Zimmer waren sehr gemütlich, wenn auch für manche etwas zu klein. Das Hotel war mit vielen Spielautomaten und natürlich einem Skikeller ausgestattet. Am Ankunftstag holten wir uns Skier, Skischuhe und weiteres Material von einem Verleih in der Nähe ab, damit wir am nächsten Morgen direkt auf die Piste konnten.

Morgens versammelten wir uns um 7:30 Uhr zum Frühstück und kurz danach standen wir mit allem, was man zum Skifahren braucht, auf dem Parkplatz vor dem Hotel und warteten auf den Bus, der uns zur Gondel bringen sollte. Die Skischuhe waren sehr schwer und hart an den Füßen, das war ehrlich ungewohnt!
An der Gondel herrschte manchmal etwas Gedränge, sodass wir oft „zerstreut“ am Treffpunkt in dem Skigebiet ankamen. Wir wurden dann in verschiedene Gruppen eingeteilt. Anfänger, mittlere und fortgeschrittene Leistungsstufen. Lisa Zopes und Jost Wiebecke hatten die Anfänger, Frau Ebeling und Herr Monnenes die „Mittleren“ und Volker Manz die „Fortgeschrittenen“. Einige erlernten an diesem Tag erst das Skifahren, andere heizten schon die schwarzen Pisten runter. Zur Mittagspause kam jede Gruppe zwischen 11:15 Uhr und 11:30 Uhr zur Zentralstation. Danach lösten wir uns wieder auf. Total müde kamen wir immer von der Piste zurück. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen und um 19:15 Uhr machten wir jeden Tag einen Infoabend, wo wir den Ablauf für den nächsten Tag besprachen (wer zu spät kam, musste Tischdienst machen). Die meisten legten sich früh hin, weil wir morgens ja wieder früh raus mussten.

Montag und Dienstag lernten wir weiter das Skifahren, probierten alles aus, hatten viel Spaß und lernten das Skigebiet besser kennen. Am Mittwoch war für einige Snowboardfahren angesagt. Volker Manz leitete diese Gruppe. Er meinte, dass man durch eine „saure“ Phase muss, bis man die „Spaßphase“ genießen kann. Wir würden eher sehr „saure Phase“ sagen! Höchstens zwei stellten sich aufs Brett und fuhren los. Die anderen fielen fast jeden Meter hin, was sich nicht als wirklich negativ herausstellte, denn am Ende schafften es eigentlich alle die Piste ohne allzu große Schwierigkeiten durchzufahren. Am nächsten Tag merkte man einen ausgewachsenen Muskelkater (vor allem am Hals) und andere Wehwehchen.
Am Donnertag war es soweit, es gab ein spannendes Ski- und Snowboardrennen. Die Lehrer/innen bauten einen Slalomparcours auf und wir konnten jetzt zeigen, was wir drauf hatten. An unserem Infoabend gaben Volker Manz und Jost Wiebecke die Zeiten und Platzierungen des Rennens bekannt. Die Platzierungen sahen wie folgt aus:

Ski (weiblich)

1. Platz: Hanna Schnieders (7F)

2. Platz: Vanessa Karnath (7D)

3. Platz: Julia Schneider (7D)

 

Ski (männlich)

1. Platz: Tim Breuer (7A)  

2. Platz: Peter Krautscheid (7A)  

3. Platz: Henning Pick (7 D)

 

Snowboard

1. Platz: Marco Schneider (8F)

2. Platz: Rosanna Röske (7A)

3. Platz: Hanna Plafky (8F)

 

Jeder bekam eine Urkunde. Am Freitag genossen wir unseren letzten Tag auf der Piste und auch die Anfänger konnten inzwischen die schwarzen Pisten heil herunter fahren. Die Stimmung in der Gruppe war einfach nur toll. Alle Teilnehmer/innen wurden in dieser Woche mit viel Sonne und optimalen Schneebedingungen belohnt.
Am Samstag hieß es um 5:00 Uhr aufstehen um die Zimmer wieder herzurichten und das Gepäck für die Heimreise zu deponieren. Es hat uns in Österreich sehr gut gefallen und es ging eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche zu Ende. Der Abschied fiel einigen Kindern schon schwer. Viele Kinder haben eine neue faszinierende Sportart entdeckt und alle haben große Fortschritte gemacht. Ebenfalls haben wir eine dezente Gesichtsbräune und ein kostenloses Peeling von dem wehenden Schnee bekommen. Wir wünschen den Teilnehmern/innen der Skifreizeit 2009 schon jetzt viel Spaß.
(Lea Kneip 7E)

Rettet die Welt! – Eine junge Agenda zum Klimaschutz

Schüler/innen des Biologie-Leistungskurses nehmen an Jugendkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung teil

Als ich mich am Donnerstag, den 6. Dezember 2007, auf den Weg zur Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn machte, konnte ich mir nicht vorstellen, was mich dort erwarten und vor allem, wie mich diese zwei Tage beeinflussen würden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn hatte interessierte Schüler/innen aus Bonn und Umgebung zu einer Jugend-Konferenz zum Klimaschutz eingeladen. Da ich mich schon mal mit dem Thema des Klimaschutzes in einem Referat auseinandergesetzt hatte, war ich durch die Information unseres Lehrers Markus Görner sofort sehr interessiert und entschied mich,  zusammen mit fünf weiteren Schüler/innen des Biologie-Leistungskurses, diese Chance auf Meinungsäußerung und aktive Auseinandersetzung wahrzunehmen.

Als wir am ersten Tag das riesige Gebäude der Stiftung betraten, waren wir zunächst über die Aufmachung der Konferenz überrascht. Es gab mehrere Tische, auf denen Getränke bereitstanden und einen sehr beeindruckenden Konferenzsaal, in dem um 9.30 Uhr, nach unserer Anmeldung, die Begrüßung stattfand. Leider fanden sich dort nicht nur „klimainteressierte“ Schüler/innen ein, sondern auch viele, die sich über zwei freie Schultage freuten. Nicole Breyer vom Forum für Jugend und Politik der Stiftung stellte die Workshops vor, in die wir uns aufteilten, um Ziele und Forderungen an Politik, Wirtschaft und Bevölkerung auszuarbeiten. Anschließend fragte uns Christian Stahl, unser Moderator von der Medienagentur für Sendungsbewusste aus Berlin, ob wir es für richtig halten würden etwas für den Klimaschutz zu unternehmen. Wie sich interessanterweise herausstellte wollte das im Grunde jeder von uns, doch auf die anschließende Frage hin, was wir denn bereits dafür tun würden, gab es so gut wie keine Antworten.
Um 10 Uhr begann unsere erste Workshopphase, vor der wir uns einen von sechs Workshops aussuchen mussten. Die Themen „Veränderungen im Klimasystem“, „Folgen für Mensch und Natur“, „Energieeffizienz“, „Erneuerbare Energien“, „CO2-Ausstoß und Emissionshandel“ und „Das Kyoto-Protokoll“ wurden von jeweils einem Referenten vorgestellt. Die verschiedenen Referenten kamen meist von Organisationen wie „German Watch“ oder vom „Bund für Umwelt und Naturschutz“.
In den Workshops bekam man viele Informationen vermittelt, durfte aber auch selbst das Wort ergreifen und stellte mit den verschiedenen Teilnehmern Forderungen zur Verbesserung des Klimaschutzes auf. Nach einer Kaffeepause um 11.30 Uhr begann die zweite Workshoprunde, in der man sich in einen anderen Workshop setzen konnte, um anschließend eine Entscheidung zwischen den beiden besuchten Workshops für den nächsten Tag zu treffen. Um 13.15 Uhr gab es eine längere Mittagspause, in der wir kostenlos ein Mittagessen bekamen. Ab 14 Uhr ging es dann weiter im Programm und wir wurden im Konferenzsaal in die „Kunst des Debattierens“ eingewiesen um auf den nächsten Tag vorbereitet zu sein. Anschließend sahen wir und gemeinsam den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore an und wurden um 16 Uhr entlassen.
Am zweiten Tag der Agenda sollten wir uns nach einer kurzen Begrüßung um 9 Uhr in unseren ausgesuchten Workshops einfinden, um dort die Agenda zu bearbeiten. Die Workshopteilnehmer erarbeiteten gemeinsam mit den Referenten die Ziele und Forderungen an Wirtschaft, Politik und Bevölkerung und hielten diese fest. Es wurden Schülervertreter ausgewählt, die diese dann um 10.45 Uhr in der Plenumsphase zum Fertigstellen der Agenda vorschlugen. Alle Beteiligten der Agenda erhielten Stimmkarten, um die Forderungen abzulehnen, ihnen zuzustimmen oder sich neutral zu verhalten. Es entwickelten sich kontroverse Diskussionen, die den Eindruck einer richtigen Klimakonferenz erweckten. Nach der Mittagspause besuchte Ulrich Kelber, Bonner Bundestagsabgeordneter der SPD, die junge Agenda. Er setzt sich sehr für die Umweltpolitik ein und hörte sich alle unsere Forderungen an. Er stimmte uns in vielen Forderungen zu und es ergab sich eine weitläufige Diskussion, in der er ganz klar seine Meinung äußerte, dass der Klimaschutz ein Wettlauf gegen die Zeit sei. Er behauptete, dass wir uns zur Zeit noch sehr langsam in Sachen Klimaschutz bewegten, aber in den nächsten Monaten an Tempo zulegen müssten. Deutschland sei zwar auf einem der vorderen Plätze des höchsten CO2-Ausstoßes, jedoch nach Schweden das Land, welches den höchsten Einsatz für den Klimaschutz zeige. Erneuerbare Energien seien unsere Zukunft und jeder könne sich mit geringem Aufwand dafür einsetzen.

Zum Schluss der Diskussionsrunde erwähnte Ulrich Kelber noch, dass wir uns Gedanken darüber machen sollten, was uns unsere Enkelkinder in vielen Jahren fragen könnten: „Warum habt ihr die Klimakatastrophe zugelassen und nichts dagegen unternommen?“
Er appellierte an unser Engagement, uns einzubringen und selbst aktiv zu werden.
Der zweite Tag der Agenda endete um 15.30 Uhr mit der Austeilung einer Teilnahmebestätigung und dem Dankeschön von Nicole Breyer.
Letztendlich muss ich feststellen, dass meine Erwartungen an die junge Agenda zum Klimaschutz weit übertroffen wurden. In diesen zwei Tagen in der Friedrich-Ebert-Stiftung habe ich eine unglaubliche Menge über Konsequenzen, Katastrophentheorien aber auch über Forderungen und möglichen Lösungsansätzen aus dem Klima-Dilemma gelernt.
Mich hat die Veranstaltung sehr zum Nachdenken animiert, so dass ich mich anschließend dazu entschlossen habe, einer Jugendpartei beizutreten, die meine Interessen – vor allem im Bereich des Klimaschutzes – vertritt und in der ich mich engagieren kann.
(Milena Koch, Bio LK Görner)

1828,00 Euro für die Aktion Eluru!

 

Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass der Erlös aus der SV-Weihnachtsaktion 2007 den Betrag von 1828,00 Euro erbracht hat, den ich am 1.2.2008 an die "Aktion für Eluru" überwiesen habe. Allen Schülerinnen und Schülern, die sich an der SV-Weihnachtsaktion beteiligt haben, sei hiermit herzlich gedankt. Die Klassen bzw. die einzelnen Schüler/innen erhalten einen Bescheid über den Inhalt ihrer Sammeldöschen und bekommen dazu ihre Crepes-Gutscheine. Die können sie im Schülercafe einlösen.

(Georg Dahlberg)

Schulbustraining für Schulneulinge in der Sekundarstufe I

Der gesamte Jahrgang 5 hat in diesem Winter an einem Verkehrssicherheitstraining teilgenommen.

Herr Zöller vom Kommissariat Vorbeugung ist vielen Schüler/innen schon aus der Grundschule bekannt, denn dort hat er mit fast allen Kindern die Fahrradprüfungen durchgeführt.
So ist es ein großes Hallo als Herr Zöller in unseren Jahrgangstrakt kommt. Und: Er hat immer noch viel Wichtiges zu vermitteln.
In einem ersten theoretischen Teil geht er auf alle Fragen der Schüler/innen der Klasse 5A ein und gibt gezielt Antworten oder er kommt im anschließenden praktischen Teil des Sicherheitstrainings im Schulbus darauf zurück. So geht es zum Beispiel um Probleme beim Eintreffen der Busse in der Wendeschleife der Schule oder um die Gefahr die bei einer Vollbremsung des Busses für Fahrgäste entsteht.
Kleine Tipps, wie z.B., dass der Schulranzen nicht auf dem Rücken, sondern am Boden zwischen den Beinen besser aufgehoben ist, helfen den Schüler/innen die tägliche Busfahrt sicherer zu bewältigen.
Gerade der praktische Teil im Bus im Verkehrsraum im Umfeld der neuen Schule hat alle Schüler/innen sehr interessiert.

So zeigen sich die Schüler/innen bei den Busfahrten zum Schulschwimmen im Schwimmbad der Sportschule in Söven und zu den Sportstätten der AGs deutlich sicherer und kompetenter im Verhalten rund um den Bustransfer.

Damit ist aber das Angebot des Kommissariats zur Vorbeugung noch nicht erschöpft!

Weitere Angebote bis hin in die höheren Klassen sind:

- Qualifizierung von Busbegleiter/innen

- Qualifizierung von Schüler/innen der Stufe 9/10 zu kompetenten Ansprechpartner/innen und aufmerksamen Beobachter/innen im Schulbusverkehr.

- Mobilitätserziehung/-aufklärung für Schüler/innen der Sek.I

- Überprüfung der Verkehrssicherheit von Fahrzeugen im Bereich der Sek.I

- Erwerb der Mofa-Prüfbescheinigung

- Mobilitätserziehung für junge Fahrer/innen in der Sekundarstufe II

- Informationsveranstaltungen für Lehrer/innen und Eltern

- Qualifizierung von Verkehrshelfern (früher: Schülerlotsen)

Vieles findet ja schon regelmäßig an der Gesamtschule Hennef statt. Die Verkehrssicherheitsberatung als fester Bestandteil unserer Verkehrserziehung hilft sicher die Handlungssicherheit und Kompetenz junger Verkehrsteilnehmer/innen deutlich zu verbessern.
(Gisela Raps)

RoboCupJunior Nachwuchswettbewerb

Herzliche Glückwünsche an Johannes Held und weiterhin viel Erfolg!

Johannes Held aus der Jahrgangsstufe 12 nimmt in diesem Jahr am RoboCupJunior teil. Der RoboCupJunior ist der Nachwuchswettbewerb des internationalen RoboCup, einer internationale Initiative zur Förderung der Forschung und interdisziplinären Ausbildung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und autonome mobile Roboter, die jährlich eine Weltmeisterschaft ausrichtet.

Johannes Held konnte sich mit dem Team IndieLiberty in der Sparte Rescue Secondary als Sieger des Qualifikationsturniers am Nürburgring (1./2. März 08) nach einem spannenden Wettbewerb für die German Open 2008 qualifizieren, die im April auf der Hannovermesse stattfinden wird (weitere Informationen unter: www.robocup-german-open.de). Das Team IndieLiberty (indieliberty.blogspot.com) ist eine Schülergemeinschaft von 4 Schüler/innen aus verschiedenen Schulen, die begeistert Roboter aus dem LEGO-System Mindstorm konstruieren und für die Anforderungen des Rescue-Wettbewerbs programmieren. Rescue ist die Liga der Rettungsroboter: Roboter finden ihren Weg entlang einer schwarzen Linie durch inszenierte Katastrophenszenarien und müssen aufgezeichnete „Opfer“ aufspüren und melden.  Es geht darum, möglichst viele Punkte anzusteuern und unterschiedlich schwierige Manöver zu bewältigen.
(Gisela Krücken-Pasch, Teamleiterin)

Veranstaltungshinweis:

„Deutschlands Picasso ist eine Frau“ (FAZ) – Ein Abend zu Ehren von Paula Modersohn-Becker

   Bei zeitgenössischen Kritikern stieß ihre Malerei auf Unverständnis und im Dritten Reich war sie als „entartet“ verfemt. Selbst in ihrer Familie fand sie nur bedingt Unterstützung für ihr Ziel, eine große Malerin zu werden. Und dennoch hat sie es geschafft. Über 600 Studien und Gemälde und mehr als 1000 Zeichnungen entstanden zwischen 1900 und 1907, ihrem Todesjahr. Wer war diese Frau, die mit 31 Jahren jäh aus dem Leben gerissen wurde? Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13 gestalten am Donnerstag, 12. Juni 2008, im Gebäude der Oberstufe aus Anlass ihres 100. Todestages einen Abend, der Stationen eines ungewöhnlichen Lebensweges aufzeigt und Einblicke geben möchte in Leben und Werk der Paula Modersohn-Becker. Beginn der Ausstellung ist um 19.30 Uhr.
(Ursula Witte)

Französische Austauschschüler/innen an der Gesamtschule

Im Dezember hat die Gesamtschule Hennef einen weiteren Austausch mit der Partnerschule „Anatole France“ in Sartilly (Frankreich) gemacht. Wie schon in den letzen Jahren war dieser Austausch sehr beliebt bei den Französisch-Kursen des 9. Jahrgangs und es gab viele Interessenten. Da die Partnerschule den Deutschlehrer gewechselt hatte und es nicht sicher war, ob in diesem Jahr der Austausch stattfindet, war die Anzahl der Franzosen sehr gering, die mit nach Deutschland fahren durften. Sechs Franzosen kamen nach Deutschland.

Nachdem wir unsere französischen Gäste am 13. Dezember 2007 am Hennefer Bahnhof abgeholt hatten, hatten wir einen Abend Zeit, um unsere Austauschpartner kennen zu lernen. Am nächsten Tag trafen wir uns in der Schule und es gab eine Ansprache von Ulrich MacDonald im Bistro mit einem leckeren Frühstück. Es wurde ein Rundgang über den Schulhof gemacht und einiges über unsere Schule erzählt, während die deutschen Schüler/innen weiterhin in den Unterricht gingen. Nach einem Schultag hat man sich zu Hause noch weiter kennen gelernt und das Wochenende geplant. Wir trafen uns mit unseren anderen Mitschüler/innen, die auch einen Austauschpartner in der Familie aufgenommen haben, machten Ausflüge um den Gästen ein bisschen Deutschland zu zeigen. So besuchten wir z. B. das Schokoladenmuseum in Köln, wofür sich die Franzosen sehr begeistert haben. Wie uns von unseren Lehrer/innen bekannt war, lieben Franzosen die in Frankreich kaum bekannten Weihnachtsmärkte und davon besuchten wir auch zwei und zeigten die schöne Stadt Köln. Nach dem Wochenende fingen wir mit unserem offiziellen Programm an. Es ging in den Kölner Dom und danach gab es eine Altstadtführung in Köln. Um den Gästen auch noch ein bisschen die Kölner „City“ zu zeigen, blieben wir nach dem Programm in Köln und liefen durch die Shoppingstraßen.

 

Den Dienstag verbrachten wir in der Schule und lernten französische und deutsche Weihnachtsgedichte und ein französisches Lied. Am Dienstagabend sollte nämlich eine Abschiedsfeier in der Mensa der Schule stattfinden mit einem kleinen Buffet, das wir am Nachmittag mit unseren Austauschpartnern zubereiten mussten. Es war eine schöne Erfahrung, denn durch das gemeinsame Kochen  lernte man viel von der anderen Sprache. An dem Abend waren alle Eltern, Schüler/innen und Austauschschüler/innen gekommen, um sich gegenseitig kennen zu lernen und gemeinsam einen schönen Abschied zu feiern. Wir mussten auf der großen Mensabühne unsere einstudierten Gedichte und Lieder vortragen.
Am darauf folgenden Tag sind die Gäste alleine mit ihren Lehrern und Andrea Thomas nach Bonn gefahren, um sich „Das Haus der Geschichte“ anzuschauen. Wir haben die Franzosen an diesem Tag am Bahnhof abgeholt und uns sehr viel erzählen lassen über Bonn.

Am Donnerstag war der Abschiedstag, der schon sehr früh begann. Um 8:00 Uhr haben wir uns in Hennef am Bahnhof getroffen, um alle gemeinsam zu verabschieden. Der Abschied fiel schwer, aber man wusste, man würde sich bald wieder sehen.
Dieser Austausch war eine schöne Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst. Es ist etwas anderes, wenn man einen anderssprachigen Gast bei sich in der Familie hat und sehr viel auch über dessen Sprache und Kultur lernen kann. Für mich persönlich hat der Austausch sehr viel gebracht, um mich in der Sprache zu verbessern und eine ganz neue Erfahrung zu machen.
Ich freue mich auch, wenn ich in Frankreich in meiner Gastfamilie aufgenommen werde und hoffe, dass es eine genauso schöne Erfahrung mit unseren neuen Freunden wird, wie es hier in Deutschland war.
(Ricarda Jung, Jg. 9)

Da es in diesem Schuljahr sowohl in der Schulleitung als auch im Kollegium in Sartilly einen Wechsel gab, war die Spannung groß, ob wir den Austausch wieder anbieten können. Wir freuen uns daher besonders, dass der neue Schulleiter – wie bereits seine Vorgängerin – unsere Schulpartnerschaft sehr unterstützt und auch kleine Deutschkurse fördert, um die Kontinuität zu sichern. Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Lauranson, der bereits im Vorjahr die Gruppe begleitet hat und mit seinem neuen Deutschkollegen, Herrn Duchemin, die Organisation auf französischer Seite übernimmt. Dank der Bemühungen, auch in anderen Jahrgängen französische Gastfamilien zu finden, können wir im Mai mit 13 Schüler/innen den Gegenbesuch antreten und freuen uns schon darauf.
(Andrea Thomas)

Ein „Wisch à la française“ - Erfahrungen beim Französischdiplom DELF

Gute Gründe für Pausen die keine Pausen waren-

Die erste Stunde Französisch nach den Sommerferien. Frau Becker-Just erzählt uns von einem Französischdiplom, das zwar überall auf der Welt anerkannt wird, aber auch zusätzliche Arbeit erfordert- DELF ( Diplôme d’ Etudes en Langue Française).

Meine erste Reaktion war: Noch mehr Französisch? Nein, danke! Meine Pausen opfern, eh Hausaufgaben und dann auch noch Prüfungsstress nur für einen Wisch auf dem steht, dass wir französisch quatschen können? So dachte ich zuerst, aber da war noch die Sache mit dem Traum, dem Traum vom Leben in Paris. Also entschied ich mich dafür, bezahlte 50€ und hetzte jeden Donnerstag in der Mittagspause los um zusammen mit sieben anderen Schülern meines Jahrgangs die zweite Französisch-Lektion des Tages zu erhalten.

Um die Prüfung zu bestehen braucht man 50 vom 100 Punkten. Schon bei der mündlichen Prüfung kann man 25 Punkte erreichen. DELF ist in mehrere Niveaus unterteilt, je nachdem wie lange man bereits französisch lernt. Wir würden uns auf die A2 Prüfung vorbereiten müssen.

Doch es hat sich gelohnt! Heute, wo ich beide Prüfungen hinter mir habe, die mündliche sowie die schriftliche, bin ich froh das durchgezogen zu haben.

Für die mündliche Prüfung sind wir nach Bonn gefahren, da wir aus Hennef zur Region Bonn-Rhein-Sieg gehören. Ich fühlte mich gut vorbereitet und nahm mir vor, einfach drauflos zu quatschen. Ich musste mich anmelden und ausweisen, zum Glück auf Deutsch, dann bekam ich zwei Zettel mit Themen und 10 Minuten zur Vorbereitung. Als ich dann die Tür aufmachte saß dort ein junger, sehr sympathischen Franzose, der mich anlächelte. Sofort war alle Nervosität weg. Nachdem ich etwas über mich erzählt hatte, sollte ich einen Monolog zum Thema Taschengeld halten und danach diskutierten wir, auf welches Konzert wir gehen sollten. Meine Notizen brauchte ich gar nicht, so wohl fühlte ich mich in dieser Sprache. Nach zehn Minuten, die mir wie drei vorkamen, bekam ich ein Lob und die Ermutigung, auf jeden Fall weiter Französisch zu lernen. Auf dem Flur machte ich erst einmal einen Hüpfer in die Luft. Da ich die Erste gewesen war, waren die anderen alle begierig zu wissen wie es mir ergangen war. Letztendlich sind alle mit einem mehr oder weniger guten Gefühl durch die Prüfung gekommen.

Und dann kam der schriftliche Teil: Wir hatten zwar einige Testprüfungen geschrieben, doch trotzdem war ich sehr angespannt, als Frau Becker-Just die Formulare aus dem Umschlag zog, der direkt von der französischen Botschaft kam. In der Prüfung ging es sowohl um Hör- und Textverstehen als auch um eigene Textproduktion. Alles in allem nicht einfach. Doch auch dieses haben wir hinter uns gebracht.

Und nun heißt es abwarten. Abwarten bis die Ergebnisse kommen. Und wer weiß, vielleicht hilft dieses Diplom mir eines Tages, meinen Traum von Paris zu ermöglichen. Und wenn nicht, hab ich jetzt immerhin einen Wisch, der offiziell bestätigt, dass ich etwas geleistet habe. Und darauf bin ich stolz.
(Hannah Conrads)

(Fotos: Ingo Eisner)

Die Vorbereitung auf die DELF-Prüfung wird an unserer Schule bereits seit fünf Jahren angeboten. Bisher wurde dies unter Leitung von Frau Becker-Just für fortgeschrittenere Lerner (Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) in zusätzlichen Arbeitsstunden durchgeführt, beginnend mit dem.

Seit diesem Schuljahr bereiten wir auch Sprachanfänger auf das Diplom vor, und zwar für Niveau A1, das nach dem ersten Lernjahr abgelegt werden kann. Im Rahmen der DELF-AG von Frau Thomas haben sich neun Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs jeden Donnerstag in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen sowie dem schriftlichen und mündlichen Ausdruck fit gemacht.

Fand dies anfangs noch in lockerer und zum Teil spielerischer Atmosphäre statt, wuchs mit dem Herannahen des Prüfungstermins die Nervosität der Teilnehmer/innen, besonders vor der mündlichen Prüfung. Die meisten waren überrascht, wie schnell und problemlos sie diese schließlich in Bonn hinter sich brachten. Auch der schriftliche Teil, der an unserer Schule abgenommen wurde, war mit der vorangegangenen Vorbereitung gut zu bewältigen. Nun hoffen alle darauf, die nötige Punktzahl erreicht zu haben, um in ein paar Wochen stolz ihr Zertifikat in Händen zu halten.
(Andrea Thomas)

Der Kamineffekt bei Teebeuteln wird auf dem Landeswettbewerb erforscht!

Jannik Philipp Roth stellte am Samstag, den 16.02.2008 in Solingen beim Wettbewerb „Jugend forscht“ erfolgreich seine Arbeit Kamineffekt bei Teebeuteln vor. Für seine Arbeit wurde Jannik ausgezeichnet und darf sie nun am 25./26.04.2008  beim Landeswettbewerb in Bochum präsentieren.

Den Stand beim Regionalwettbewerb hat Jannik mit vielen Ideen und sehr professionell vorbereitet. Dafür wurde er mit dem Kreativpreis ausgezeichnet.

Jannik hat sich in der 5. Klasse bereits mit physikalischen Themen beschäftigt, die weit über das normale Maß hinausgehen. Innerhalb kurzer Zeit hat er sich in mehrere Computerprogramme eingearbeitet.

Thema der Arbeit ist der Kamineffekt bei Teebeuteln. Der Kamineffekt ist eine nach oben gerichtete warme Luftströmung, die man auch bei einem Kamin beobachten kann. Die warme Luft steigt nach oben und zieht mit dem Rauch durch den Schornstein ab. Von unten strömt durch den Unterdruck frische Luft nach. Diese enthält mehr Sauerstoff, der das Feuer weiter anfacht.

Das Grund-Experiment kennen viele auch als Ostfriesenrakete. Als erstes löst man die Klammer und den Faden und man entfernt den Tee. Zum Schluss hat man nur eine Teebeutelröhre die man aufstellt und oben anzündet. Wenn der Teebeutel fast abgebrannt ist, besteht er fast ausschließlich aus sehr, sehr leichtem Staub. Dieser wird von der warmen Luftströmung nach ca. 17 Sekunden mit nach oben gerissen.

Um den Kamineffekt überhaupt nachweisen zu können, hat Jannik die Temperatur mit einem Wärmesensor und dem Computerprogramm Cassy gemessen. Dass die Temperaturveränderung nicht nur einfach Erwärmung durch das Feuer ist, sondern wirklich eine Luftströmung entsteht, sieht man am Aufsteigen des Teebeutels. Wenn man also die Temperaturveränderung über dem Teebeutel misst, kann man etwas über die Bewegung der Luft sagen.

Jannik hat außerdem noch die Auswirkungen des Bernoulli-Effekts bei diesem Experiment nachweisen können. Der Luftstrom, der durch die heiße Luft entsteht, wird durch einen Fön über der Versuchsröhre verstärkt. Es bilden sich Wirbel, die den Teebeutel stark rotieren lassen und sich auch in den Messdaten zeigen.
(Ingo Wentz)

Ausflug der Physikusse zu den Physikalischen Instituten der Universität Köln

Herr Dr. Ralf Müller vom II. Physikalischen Institut hat den Tag für uns organisiert und begrüßt uns sehr herzlich in den Räumen des Physikalischen Institutes.
Im ersten Vortrag erklärt uns Prof. Andreas Schadschneider, theoretischer Physiker, warum Ameisen die besseren Autofahrer sind. Interdisziplinäre Forschung wird immer wichtiger. Hier schauen wir uns die Schnittstelle zwischen Biologie und Physik an. Für uns Menschen geht es hierbei um die ganz praktische Frage, wie unsere Transportsysteme ( = Verkehr) funktionieren. Besonders interessant ist hierbei die Frage, die viele Autofahrer/innen im täglichen Leben beschäftigt: Warum um Gottes Willen entstehen Staus? Natürlich gibt es die bekannten externen Faktoren, wie z.B. Baustellen. Oft fragt man sich aber, was denn da jetzt wieder los war? Ein Stau völlig ohne erkennbare Ursache? Diese spontanen Verkehrsprobleme nennt der Fachmann „Stau aus dem Nichts“. Sie machen immerhin 20% aller Staus aus.
Japanische Forscher haben das mit einem witzigen Experiment untersucht. Student/innen (wahrscheinlich auch noch schlecht bezahlt für den miesen Job) fahren im Kreis. Ihre Aufgabe: Fahre so schnell wie möglich, aber ohne einen Unfall zu verursachen. Zunächst fahren alle recht gleichmäßig ihre Runden. Dann wird hier und da mal schneller oder langsamer gefahren. Und plötzlich gibt es sehr zur Freude der Wissenschaftler einen Stau.

Anhand der Experimente konnte man sehen, dass Verkehr immer nach denselben Mustern abläuft. Erst wird beschleunigt. Dann bremst man ab, um einen Unfall zu vermeiden. Dabei wird oft heftiger gebremst als notwendig. Anschließend kommt es zum Phänomen des Trödelns. 1 von 3 Autos fährt nicht so schnell, wie es könnte. Diese Unkonzentriertheit führt zum Stocken bis hin zum Stau. Die Trödelwahrscheinlichkeit liegt laut psychologischen Studien bei 10 – 20%. Bei Gaffern steigt der Trödelparameter auf 100%.
Als Autofahrer würde ich mir dann Gedanken machen, wenn ich der Glückliche bin, der immer kurz vor dem Stau noch durch kommt. Denn der Stau ist immer hinter dem Verursacher – also hinter dem Trödler. Der Trödler selbst merkt überhaupt nichts von den Folgen seiner Träumerei. Fazit: Autofahrer/innen sind egoistisch und handeln nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut“.
Wir haben aber noch mehr für unsere Fahrpraxis gelernt: Gefährlich wird es im Verkehr immer dann, wenn es große Geschwindigkeitsdifferenzen gibt. Deswegen führt auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung zu einem besseren Verkehrsfluss. Ein anderes Gegenmittel ist die Bildung kurzer Kolonnen. Dadurch konnte im Lincoln Tunnel der Bau einer Zusatzröhre vermieden werden, um das hohe Verkehrsaufkommen in den Griff zu kriegen. In NRW sind aus genau demselben Grund bereits an einigen Autobahnauffahrten Ampeln installiert.
Zurück zur Schnittstelle mit der Biologie: Ameisen brauchen im Gegensatz zum Menschen eine gewisse Dichte, um so richtig in Fahrt zu kommen. Auf ihren „Autobahnen geht es am schnellsten, wenn ordentlich Verkehr ist. Sie bewegen sich allerdings auch eher in Kolonnen. Die Natur macht´s vor!
Nach dem wirklich sehr lehrreichen und alltagserhellenden Vortrag gehen wir zu Herrn Dr. Alfred Dewald vom Institut für Kernphysik. Endlich können die Physikusse sich den lang gehegten Wunsch erfüllen, einen Teilchenbeschleuniger zu besichtigen.
Um die Grundlagen zu erarbeiten, beschäftigen wir uns zunächst mit dem Aufbau von Atomen. Die meisten Phänomene (die ganze Chemie, Biologie und große Teile der Physik) sind im Wesentlichen durch die Elektronen erklärbar, die auf verhältnismäßig riesigen Bahnen um den Kern kreisen.
Mit dem Teilchenbeschleuniger möchte man jetzt aber dem Atomkern ein bisschen auf den Zahn fühlen. Kern hört sich zwar klein an, aber die Dinger sind furchtbar schwer. Im Alltag misst man Dichte in g/cm3. Im Vergleich mit Blei, das eine Dichte von 11 g/cm3 hat und Gold mit 19 g/cm3 erkennt man, dass Atomkerne mit 120.000.000.000.000 g/cm3 gigantisch dicht sind.
Zur Untersuchung eines Kerns versucht man zunächst zwei Kerne zum Verschmelzen zu bringen. Leider stoßen Kerne sich gegenseitig ab. Das bedeutet, dass man einen der beiden Kerne mächtig schnell machen muss, damit er gegen die Abstoßung des anderen ankommt und die beiden sich so nahe kommen, dass die „starke Kernkraft“ die beiden zu einem einzigen großen Kern verbindet. Dazu benötigen die Forscher einen Teilchenbeschleuniger.
Und hier im Keller des Institutes gibt es einen so genannten Tandem-Van-de-Graaff-Beschleuniger mit einem Bandgenerator zur Erzeugung hoher elektrischer Gleichspannung. Ein Generator lädt das Terminal in der Mitte des Beschleunigers positiv auf. Damit werden negativ geladene Ionen zur Tankmitte hin beschleunigt. Damit die Ionen in der zweiten Beschleunigungsstufe nicht wieder abgebremst werden, fliegen sie durch eine hauchdünne Kohlenstofffolie. Hier werden viele Elektronen abgestreift und damit werden sie zu positiven Ionen. Jetzt werden die Ionen erst richtig schnell und fliegen durch eine erstaunlich lange Wegstrecke zu ihrem Ziel – den anderen Kernen. Ob die Fusion geklappt hat, sieht man z.B. an Leuchterscheinungen. 
Bald bekommen die Forscher in Köln einen neuen Beschleuniger geliefert. Interesse an der Nutzung haben zum Beispiel Klimaforscher oder auch Geologen, die Sedimentproben untersuchen.
Nach dem Besuch des Teilchenbeschleunigers haben wir erst einmal in der Mensa die hungrigen Bäuche gefüllt. Danach teilen sich die Physikusse in Gruppen auf.
Die jüngeren Schüler erforschen spielerisch die tiefen Temperaturen mit Herrn Müller. Sie tunken Gegenstände wie Gummibälle, Tischtennisbälle, Obst und natürlich die obligatorische Rose in flüssigen Stickstoff. Dabei verändern sich die Materialeigenschaften. Einige Stoffe, wie z.B. Schwefel verändern ihre Farbe; andere werden ganz brüchig, wie z.B. die Rose. Herr Müller hat außerdem noch eine Schwebebahn mit Supraleitern gebaut. Da konnten wir kleine Pucks und Züge wie schwerelos über die Schienen gleiten lassen.
Die älteren Schüler haben sich im Anfängerpraktikum die Versuche E-18 (e/m) und O-18 (Photoeffekt) angesehen. Herzlichen Dank an Thomas Koethe, Rabia Djemour, Daniel Niermann, Andreas Hendricks, David Regesch und Jan Gegner für ihr Engagement.
In dem Versuch E-18 kann man das Verhältnis von Ladung zu Masse (e/m) eines Elektrons bestimmen. Man benutzt dazu ein Fadenstrahlrohr (nichts anderes als eine Elektronenkanone in einer Glaskugel). Der Elektronenstrahl wird durch ein homogenes Magnetfeld, welches durch Helmholtzspulen erzeugt wird, auf eine Kreisbahn gekrümmt. In der Glaskugel befindet sich ein Gas, das von den Elektronen zum Leuchten gebracht wird, damit man die Kreisbahn auch sieht.
Im Versuch O-18 versucht man das Verhältnis h/e (Planck zu Elementarladung) zu ermitteln. Ähnlich wie man bei e/m findet, dass so ein Elektron eine ganz anständige Ladung mit sich rumschleppt (wenn man bedenkt, wie winzig es ist!), kann man hier sehen, wie winzig h selbst im Verhältnis zur kleinen absoluten Ladung des Elektrons noch immer ist!!
Im Praktikum messen Physikstudenten an einer optischen Bank und einer Quecksilberdampflampe diese Auslösearbeit an einer fast schon historisch anmutenden Fotozelle. Heute durften aber die Schüler/innen an den Reglern drehen und die Studenten erklärten, was passiert. Auch die Berichte über das Physikstudium an sich und den Beruf des Physikers waren hochinteressant.
In den Laboren hat Rainald Gierth den Physikussen einen Chromverdampfer gezeigt. Hier werden Proben aus z.B. Aluminiumoxid bedampft. Dabei wird ein "Dampf"-Strahl auf ein Substrat gerichtet, auf dem sich die Metallatome dann absetzen können – so wie Wassertropfen sich am kalten Deckel des Kochtopfes sammeln, nur dass hier eben keine Tropfen entstehen, sondern dünne Kristallschichten.
Im MBE-Labor konnten wir uns ein LEED-Gerät ansehen, mit dem man Elektronen an Oberflächen beugen kann. Mit dieser physikalischen Methode kann man die Anordnung von Atomen auf Oberflächen untersuchen. Dabei nutzt man die Interferenz von Wellen die Beugungsmuster erzeugen. Diese werden dann auf einem Bildschirm sichtbar gemacht.
Beeindruckend sind hier immer wieder die großen Anlagen zur Erzeugung von Vakuum und der richtigen Temperatur um einen wirklich recht kleinen Versuchsaufbau. Die Proben sind nur wenige Quadratzentimeter groß und sehen wirklich perfekt verspiegelt aus. Es ist kaum zu glauben, wenn uns Rainald Gierth versichert, dass das Verstehen der Anlage weniger schwierig ist, als es aussieht. Wir sind beeindruckt.
Wie es sich für Physiker gehört, wird zum Schluss noch ein erfrischendes Eis mit flüssigem Stickstoff hergestellt. Herr Müller hat sagenhaft gute Rezepte für Vanille- und Schokoeis.
Der Besuch an der Uni Köln hat sich wirklich gelohnt. Wir haben viel gesehen und viel gelernt. Die Zeit war wie immer viel zu kurz. Wir würden sehr gerne noch einmal wiederkommen. Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter/innen der Uni Köln, die sich sehr viel Mühe gegeben haben.
(Ingo Wentz)

Über den Wolken - Praktikum im 9. Jahrgang

Vom 18.02. – 07.03.08 absolvierten die Schülerinnen und Schüler ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. Einblicke wurden ihnen in alle Sparten des beruflichen Lebens gewährt und viele hatten sich auch entschlossen, außergewöhnliche Wege zu gehen. Insgesamt war die Resonanz der Betriebe bezüglich unserer Schüler höchst positiv und es ist zu wünschen, dass manche von ihnen ihrem beruflichen Werdegang etwas näher gekommen sind.
Hier zwei Berichte von einem Praktikanten sowie einer Praktikantin:

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

(Praktikum beim „S.P. Helicopter Service“) oder „Flieger, grüß mir die Sonne…“, mit diesen Gedanken habe ich mein Betriebspraktikum am 18. Feb. 2008 um 7:00 Uhr begonnen. Es war schon komisch, wie ich vor all den Hubschraubern stand und die ersten Eindrücke sammeln durfte. Ich konnte es gar nicht fassen Hubschrauber mal aus der Nähe anzuschauen, geschweige diese berühren zu dürfen. Ich wurde vom Werkstattleiter begrüßt und bekam eine Betriebsführung und wurde den Mitarbeitern vorgestellt. Einer der Mechaniker bekam den Auftrag mich an die Hand zunehmen und mir die Welt der Helikopter näher zubringen. Am ersten Tag war ich damit beschäftigt dem Mechaniker Handreichungen zumachen. Es wurde Tanks ausgebaut, das Innenleben einer Kabine in die Einzelteile zerlegt und vieles mehr. Ich weiß nicht mehr genau wie viel Schrauben wir gelöst haben, aber so verging der Tag wie im Flug.

Der zweite Tag begann damit, dass erst mal Platz in der Werkstatthalle geschaffen wurde und die Hubschrauber auf den Vorplatz gezogen wurden. Ich wurde damit beauftragt, mit meinem Mechaniker, einen VIP- Hubschrauber zu polieren, da dieser am Abend ausgeliefert werden sollte. Nach 3 Stunden glänzte diese Maschine in der Sonne. Diese Maschine wurde dann von zwei Piloten besetzt, die mich aufforderten in der Kabine Platz zunehmen. Wie, ich ???? Ja du, sagte Herr Brandecker und fragte mich nach meiner Wohnadresse. Ich nannte sie Ihm und er gab diese in das NAVI- Gerät ein und startete den Hubschrauber. Oh Oh, jetzt fliege ich das erste Mal mit einem Hubschrauber. Ich konnte es noch gar nicht fassen. Ich schickte schnell eine SMS an meine Eltern „ Ich fliege …… !!!! Nach ca. 5 Minuten konnte ich unser Haus erkennen und sah wie mir kräftig zu gewunken wurde. Was macht er jetzt dachte ich als die Maschine in Seitenlage gebracht wurde. Zu meinen Ehren wurde eine Runde über unser Haus gedreht und ich konnte alles mal aus der Vogelperspektive anschauen. Das war so richtig g….. ! Der Testflug dauerte ca. 1 Stunde und wir kehrten zurück zur Werft. Die Maschine wurde dann wie ein rohes EI behandelt und zurück in die Halle geschoben. Die ganze erste Woche konnte ich unzählige Eindrücke sammeln und wurde so richtig mit ins Werkstattteam aufgenommen. Zum Wochenabschluss durfte ich dann erneut mit auf einen Testflug gehen und kann nur sagen, dass sich mein Berufswunsch noch mal gefestigt hat.
Soweit meine ersten Eindrücke und ich werde diese Erlebnisse nicht so schnell vergessen. Über den Wolken muss die Freiheit Grenzenlos sein…… und ich habe die Sonne gegrüßt.
(Tobias Wiemar)

In meinem Praktikum beim Concert Team NRW

habe ich viele Erfahrungen gemacht. Zunächst einmal war viel Büroarbeit angesagt; ich habe Rechnungen sortiert und überwiesen, offene Kreditoren einsortiert, Blätter gedruckt und eingeordnet und Unterlagen kopiert. Die Mitarbeiter dort waren sehr nett und offen; meine Arbeitszeiten waren von 10:00 morgens bis 16:30 am Nachmittag.
Der Höhepunkt meines Praktikums war jedoch ein Konzert der Band „Nada Surf“, bei dem ich alles Backstage miterleben konnte.

Tagsüber habe ich im Catering geholfen, d.h. Sachen eingekauft u.ä. damit die „ Stars“ mit Essen versorgt werden konnten. Ab sieben Uhr durfte ich dann die Abendkasse machen, also die Gästeliste führen, Ausweise für Backstage und für die Fotografen ausgeben. Das war sehr interessant, und es war sehr viel los an diesem Abend. Oft standen Leute gar nicht auf der Gästeliste, dies durfte ich denjenigen aber nicht zeigen, da sie einfach behaupten könnten, sie wären einer der Namen auf der Liste. Ich musste mehrmals dem Security Service bescheid sagen. Das war alles sehr aufregend, aber auch anstrengend. Nach dem Kartenverkauf durfte ich das Konzert miterleben:  Backstage Abteilung und somit ganz vorne an der Bühne. Ich hatte einen eigenen Backstage Pass und somit Zugang zu dem Bereich, wo die Stars sich während ihrer Pausen aufhielten. Insgesamt kann ich sagen, dass mir mein Praktikum beim Concert Team NRW sehr gut gefallen hat. Ich kann es nur weiterempfehlen, für jeden den Konzerte und den Bereich Medien interessieren.
(Alexandra Dietel)

Neanderthal-Museum: Auf den Spuren der Hominiden

 Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir? Um Antworten auf diese zentralen Fragen zur Humanevolution zu bekommen, besuchten Schüler des WP1-NW-Kurses 10 im Rahmen der Unterrichtsreihe „Evolution“ das Neanderthal-Museum der Stadt Mettmann.

Die Ausstellungen dort zeigten den langen Weg der Menschheit aus den Savannen bis in die Großstadt heute. Einen Schwerpunkt bilden dort natürlich die Neandertaler deren lebensechte Figuren auf der Basis von Original-Schädelfunden mit wissenschaftlichen Verfahren rekonstruiert wurden. Forscher datieren das Alter des Fundes heute auf rund 42.000 Jahre. An diesem historischen Ort steht heute das Neanderthal-Museum. Den Namen Neandertaler verdankt der Vormensch dem Fundort im Neanderthal (damals noch mit "th" geschrieben). Das war nach dem Kirchenmusiker Joachim Neander (1650 - 1680) benannt, der das Tal oft durchwanderte.

Im Sommer 1856 fanden Steinbrucharbeiter im „Neanderthal“ die Skelettreste eines fossilen Menschen, der zu Weltruhm gelangte. Der Steinbruchbesitzer gab die Knochen an den Lehrer und Naturforscher Karl Fuhlrott weiter. Der begutachtete sie und stellte fest, dass es fossile Überreste früher menschlicher Vorfahren sind, die in der Eiszeit lebten. Vom Aussehen unterschieden sie sich von den heutigen Menschen. Schon damals wusste er um die Bedeutung des Fundes.

Das Neanderthal-Museum bietet für einen Besuch tolle Gestaltungsmöglichkeiten. In der Dauerausstellung und der Steinzeitwerkstatt können Schülerinnen und Schüler das Museum als außerschulischen Lernort mithilfe multimedialer Techniken auf neue und spannende  Art erfahren. Auch die zahlreichen Attraktionen im Außengelände, wie der Fundort, der Skulpturenweg und das eiszeitliche Wildgehege bieten für Unterricht und Freizeitgestaltung viele Ideen.

Ein Besuch des Museums ist auch als Sonntagsausflug sehr zu empfehlen. Also, nichts wie hin, denn das Gute liegt so nah! (Quellen: www.neanderthal.de / wdr.de)
(Georg Dahlberg)