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Elternbrief vom 23.6.2008

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

unterwegs:

Ein erlebnisreicher Tag bei Radio Bonn Rhein-Sieg

SOWI – Schüler/innen des 12. Jahrgangs zu Besuch in Brüssel

Freilichtmuseum Kommern

COMENIUS-Konferenz in Istanbul

Austausch mit Sartilly 2008

Eine Woche in Istanbul

Türkei - Austausch Istanbul

GIRLS’ DAY bei PHOENIX

Engagierte Bio-Leistungskursschüler/innen bis zu den Knien in der Sieg

Exkursion zum Wattenmeer 2008 der WPI NW-Kurse im Jahrgang 9

sportlich:

Stadtoffene Vereinsmeisterschaften 2008

3. Platz für den Judo-Club Hennef bei den Bezirksmeisterschaften

Güteklasse A – die Sportfachklasse stellt sich vor

künstlerisch:

Show ohne Grenzen – Literaturkurs 12

Theaterstück "Italienisch für alle" des DG-Kurses Jahrgang 10

Glitzernde Roboter und starke Rhythmen

Opernaufführung Abu Hassan an der Gesamtschule Hennef

Kunstausstellung Hennefer Schulen

Messie als Beruf - Requisiteur am Theater

musikalisch:

Power Brass Class 6 B bei WDR Bigband

Bläserklassen bei der Europawoche

Stimmungsvolle Chormusik von ‚Voices’

meisterlich:

Känguru-Wettbewerb 2008

Youth Choirs in movement- ‚Voices’ ist dabei!

Sambalinos in Aktion!

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Französisch-Diplom DELF A1 !

feierlich:

Kulturfest 2008!

„10 Jahre bis zum Höhepunkt!“ – Der letzte Schultag des Abschlussjahrganges 10

ABIson 2008 – Auch der Abiturjahrgang feierte seinen letzten Tag

Abiturfeier 2008

forscherlich:

Chemie entdecken

Auf Spurensuche in der FH Bonn/Rhein-Sieg

Projektwochenende der Physikusse in Morsbach

„Offiziell langer Freitag“ der Physikusse

Germanwatch - Klimaexpedition zu Gast in der Sekundarstufe II

gesundheitlich:

Neues zum Thema Suchtprävention an unserer Schule

Die Gesamtschule gründet einen Schulsanitätsdienst

aktuell:

Der Stoßdämpfer ist ein Schwingungsdämpfer

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Schülerpraktika 2007/2008

Be smart, don't start: 200 € für die Klasse 6 E

Bewertertagung des Schülerwettbewerbes "Begegnung mit Osteuropa"

Bewerbung der GE-Hennef für Modellprojekt „Schule interaktiv“

Microsoft IT-Akademie: Erste Zertifizierungen

Leben mit Medien: Gesamtschule Hennef übernimmt Verantwortung

Bewerbung der GE-Hennef für Modellprojekt „Schule interaktiv

Unsere Schule hat sich um Aufnahme in das Projekt „Schule interaktiv“ beworben. Von den insgesamt 66 weiterführenden Schulen im Rhein-Sieg-Kreis werden 6 die Chance haben, an diesem 2-jährigen Modellprojekt teilzunehmen. In der Informationsveranstaltung in der Europaschule Bornheim, an der auch Staatssekretär Winands teilgenommen hat, war unsere Schule vertreten durch Wolfgang Pelz, Ralf Pieper, Ulrich MacDonald und Ingo Wentz. Die Projektleitung haben Ralf Pieper und Ingo Wentz übernommen.

Das Modellprojekt knüpft an ein gleichnamiges Pilotprojekt an, in dem vier Kooperationsschulen (Europaschule Bornheim, die 56. Mittelschule der Stadt Leipzig, das Werner-Heisenberg Gymnasium der Stadt Leipzig und die Wöhlerschule in Frankfurt am Main) in den Jahren 2005 – 2008 unterstützt von der Telecom Stiftung und der TU Darmstadt umfangreiche Erfahrungen in medienbasierter Unterrichts- und Schulentwicklung gesammelt haben. Weitere Informationen zum Projekt unter http://www.schule-interaktiv.de . Wenn uns die Qualifizierung für das Projekt gelingt, dann erwarten wir u.a. für die beteiligten Fächer eine qualitative Weiterentwicklung durch Know-how-Transfer für die beteiligten Kolleg/innen, Weiterqualifizierung und Arbeitsentlastung durch Kooperation und Nutzung intelligenter Werkzeuge, erhebliche Erweiterung unserer sächlichen Ausstattung, Anstellung eines IT-Assistenten für Medienwartung, Medienausleihe, Lehrer/innnen-Unterstützung, Anstellung eines naturwissenschaftlich-technischen Assistenten zur Unterstützung der LuL bei experimentellem Unterricht. Entwicklung eines Online-Buchungssystems für Ressourcen (Geräte, Räume usw.) Noch vor Ferienbeginn werden wir wissen, ob unsere Schule sich erfolgreich beworben hat. Wir informieren auf der Startseite unseres Internetauftritts (www.ge-hennef.de)
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Microsoft IT-Akademie: Erste Zertifizierungen

Normalerweise beginnt für Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10 nach den Noteneintragungen die Zeit, in der sie sich eher von Unterricht und schulischer Arbeitsbelastung erholen. Anders an unserer Schule: In der letzten Schulwoche vor den Ferien und an den beiden letzten Schultagen des Schuljahres treffen sich 95 Schüler/innen, die an unserer Schule im kommenden Jahr in die Jahrgangsstufe 11 gehen, um 6 Stunden täglich intensiv zu arbeiten. Ihr Ziel:

"IC³ - „Internet and Computing Core Certification":
IC³ ist das weltweit erste standardisierte Zertifizierungsprogramm, es steht inzwischen in 87 Ländern und 13 Sprachen zur Verfügung. Training und Zertifizierung umfassen drei Bereiche:

IC³ Computing Fundamentals:
Computer Hardware; Computer Software; Betriebssystem Windows XP

IC³ Key Applications:
Grundlegende Funktionen; Textverarbeitung mit WORD 2003; Tabellenkalkulation mit EXCEL 2003; Präsentation mit POWERPOINT 2003

IC³ Living online:
Netzwerke und Internet; E-Mail (OUTLOOK 2003); Internet (INTERNET-EXPLORER ); Auswirkungen der Nutzung von Computer und Internet auf unsere Gesellschaft

Zum Training stehen den Schüler/innen ein Onlinetraining auf einer Lernplattform, downloadbare Materialien, ein Online-Einstufungstest und eine Testsimulation zur Verfügung. Die ersten Schüler/innen wollen noch vor den Sommerferien mindestens einen der drei Tests ablegen. Im Laufe des Kalenderjahres werden weitere Testmöglichkeiten bestehen. Wer alle 3 Tests besteht, erhält die begehrte Zertifizierung von Microsoft direkt aus den USA. Dass unsere Schüler/innen diese Zertifizierungsmöglichkeit erhalten, ist der Partnerschaft mit Microsoft Deutschland und dem Sponsor CERTNET in Kassel zu verdanken, der für jede/n Schüler/in die Trainingsmöglichkeiten im Wert von 48 € bereitstellt.
Die Schule und die Eltern bedanken sich sehr herzlich bei Herrn Hildebrand (CERTNET) für diese enorme Unterstützung.
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Leben mit Medien: Gesamtschule Hennef übernimmt Verantwortung

In den letzten Ausgaben des Elternbriefs haben wir mehrfach berichtet, wie sehr wir uns bemühen, unsere Schüler/innen für die pädagogisch sinnvolle Nutzung der Neuen Medien zu qualifizieren, und wie sehr wir versuchen, die Chancen unserer Schüler/innen bezogen auf Schulleistung und Bewerbungschancen durch IT-Kompetenz zu verbessern.

In dieser Ausgabe des Elternbriefs möchten wir dokumentieren, dass wir uns als Schule auch der Gefahren und Risiken der Nutzung digitaler Medien bewusst sind und dass wir uns der Aufgabe stellen, die Schüler/innen für den Umgang mit diesen Problemen zu qualifizieren.

Mediennutzungsordnung: Unsere Mediennutzungsordnung wurde im vergangenen Jahr verabschiedet. Nach bisheriger Einschätzung hat sie sich bewährt, sie wird von unseren Schüler/innen (i.d.R.) beachtet und geschätzt, da sie ihnen klare und einsichtige Grenzen setzt, da sie ihnen aber zugleich auch Mediennutzung ermöglichen, wo andere Schulen längst Verbote erlassen haben.
Download unter http://www.ge-hennef.de/aktuell/Mediennutzungsordnung.pdf

Filterung von Probleminhalten:

Alle 110 Computerarbeitsplätze der Schüler/innen sind so eingestellt, dass Probleminhalte nicht angezeigt werden. Die verwendete Filterlösung gilt als eine der besten, die es für den deutschsprachigen Raum gibt, sie wird auch vom Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis empfohlen.
Eine Home-Variante dieser Lösung ist für 20 €/Jahr verfügbar. Siehe nachfolgenden Beitrag.

Medienpädagogischer Abend: Am 07.05.2008 fand unter der Leitung unseres Didaktischen Leiters Ralf Pieper eine medienpädagogische Abendveranstaltung für Lehrer/innen und Eltern statt. Als Moderator stand Herr Horst Dunkel, ein Medienberater aus dem Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis, zur Verfügung. Horst Dunkel ist landesweit anerkannter Fachmann für Fragen des Jugendmedienschutzes und er ist auch an unserer Schule kein Unbekannter mehr,  er stand uns auch schon in früheren Jahren für medienpädagogische Abende zur Verfügung und hat uns bei der Erstellung der Mediennutzungsordnung beraten.

 

Thema des Abends war „Leben mit Medien; Gewalt, Chat, Handy“. Horst Dunkel machte an vielen Beispielen deutlich, welchen Gefahren Jugendliche ausgesetzt sind, wenn sie naiv und ohne nachzudenken, Möglichkeiten und Angebote moderner Medien nutzen, sei es z. B. Internetnutzung, Handynutzung oder TV-Nutzung. Horst Dunkel erläuterte auch einsichtig, welche gesetzlichen Maßnahmen bestehen und welche schulischen Unterstützungsmaßnahmen hilfreich sein können. Deutlich wurde u. a., dass das Augenmerk derer, die mit Jugendlichen gemeinsam Strategien zum „konfliktreduzierten Leben mit Medien“ entwickeln wollen, weniger auf die klassischen Probleminhalte wie Pornografie, Gewalt und Rassismus gelenkt werden muss als vielmehr auf  Urheberrecht, Datenschutz und Datenprostitution. Bezogen auf Pornografie, Rassismus und Gewalt verfügen unsere Schüler/innen normalerweise über hinreichendes Wissen und die überwiegende Mehrheit ist hier leicht zu Distanz und zu Distanzierung von auffälligen Einzelpersonen zu motivieren. Bezogen auf illegale (Musik-)Downloads und Download-Weitergabe haben jedoch sehr viele Jugendliche (und nicht nur diese) kein ausreichendes Rechtsbewusstsein. Auch wenn inzwischen einige Täter aufgefallen sind und zu Zahlungen aufgefordert wurden, scheint hier – so die klare Aussage von Horst Dunkel – noch viel pädagogische Arbeit von Lehrer/innen und Eltern notwendig. Eine besonders umfangreiche Diskussion machte sich am Phänomen der „Datenprostitution“ deutlich: Horst Dunkel zeigte Beispiele und Anwesende ergänzten spontan, wie naiv Jugendliche Informationen über sich und über Dritte im Internet preisgeben. Im Zentrum der Erklärungen und der Diskussion standen Chat-Räume und Internetportale wie z. B. „SchülerVZ“ und „YouTube“. Wie aktuell diese Diskussion ist,  zeigten auch themengleiche TV-Beiträge der letzten Monate. Offensichtlich wird die Gefahr, dass aus virtuellen Treffen reale Treffen mit erschreckenden Konsequenzen werden, unterschätzt. Offensichtlich wird auch die Gefahr, dass freizügige oder missdeutbare Fotos, dass vermeintlich „coole Sprüche“ und dass Links zu vermeintlichen „Freunden“ auch von Personen gesucht und gefunden werden, die diese Informationen bei der Auswahl von Bewerbern für Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze nutzen.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle Anwesenden darüber einig, dass verantwortungsbewusste Eltern und Pädagog/innen hier noch viel zum Schutz der Jugendlichen leisten müssen, dass die Jugendlichen dieses aber auch – wertschätzende Ansprache vorausgesetzt –  gerne annehmen. Schade nur, dass der Einladung von Ralf Pieper nicht mehr Personen gefolgt sind. Bei entsprechender Rückmeldung kann die Veranstaltung wiederholt werden. (ralf.pieper@ge-hennef.de )
Eine Linkliste mit Tipps ist verfügbar unter http://www.ge-hennef.de/aktuell/killerspiele.pdf .

Medienpädagogische Unterrichtsbeispiele:  Im „Methodentraining Medien“ haben sich z. B. zwei 5. Klassen mit der Problematik der Handy-Nutzung auseinandergesetzt. Unter dem Titel „Tolle Handys – starke Typen“ haben die Schüler/innen deutlich gemacht, dass sie Handys wichtig finden und dass sie diese gerne auch in der Schule einsetzen. Sie haben sich aber auch deutlich – und ohne Lenkung des Lehrers – von allen schädlichen Nutzungsszenarien distanziert. Die Schüler/innen haben ihre Nutzungsregelung entwickelt und unterzeichnet und diesen Vertrag auch durch den Schulleiter unterzeichnen lassen. Auffällig war, dass in beiden Lerngruppen die aktuell typischen Problemsituationen bekannt waren, teilweise sogar einschließlich des richtigen Fachbegriffs. Auf einem Plakat, das in den Klassen aufgehängt wurde, hatten die Schüler/innen gezeichnet, was sie für sich und ihre Gruppe ablehnen: Pornografie, Happy Slapping, Gewalt gegen Menschen und Tiere, heimliche Fotos z. B. auf dem Schul-WC, peinliche Fotos z. B. mit verzerrtem Gesicht, heimliche Tonaufnahme z. B. im Unterricht, Weitergabe von Fotos an Dritte…

 

Im „Methodentraining Medien“ haben sich z. B. zwei 8. Klassen sich mit dem Thema „Leben mit Medien“ befasst. Hier ging es besonders um Gefahren und Risiken häuslicher Mediennutzung. Ausgangspunkt des Unterrichts war eine Sammlung „cooler Sprüche“, die Anreiz zum Nachdenken und zur Ausgestaltung in einem medienpädagogischen Plakat werden sollten. Hier einige Beispiele: „Nein, warum sollte ich denn Musik kaufen?“, „Ich brauche keine Detektive, ich habe SchülerVZ“, „Wellcome to snuff  - Rollenwechsel: du spielst das Opfer!“, „Meine Freundin hat mein Passwort missbraucht, ich hatte ihr vertraut!“.“PC-Sucht – ja bitte!“, „Internetmobbing – Er hätte sich besser sofort aufgehängt!“. Diese Sprüche lösten angeregte Diskussionen aus unter den Schüler/innen. Leider reichte die Zeit nicht, um die Ergebnisse der beiden Klassen bis zur Kulturnacht präsentabel zu gestalten.

 

Medienpädagogische Schülerbeiträge zur Schülerzeitung: Zwei Schülerinnen haben sich mit Beiträgen zur kommenden Ausgabe der Schülerzeitung mit dem Thema „Leben mit Medien“ befasst. Eine Schülerin hat sich mit Gefahren, die im Internet lauern, beschäftigt und umfangreiche Ratschläge zum sicheren Umgang mit Chats, Foren und Gästebüchern erstellt. Eine andere Schülerin hat sich mit dem „Schüler VZ“ auseinandergesetzt. Einerseits ist sie fasziniert von dem großen Erfolg der Idee, schließlich sind mehr als 2,7 Millionen Jugendliche angemeldet, andererseits macht sie sich Sorgen, dass viele Jugendliche die vom Betreiber angebotene Einstellung zum Schutz ihrer Person nicht nutzen, dass sich viele Jugendliche eher naiv und sorglos den Nutzen suchen, die Gefahren aber ignorieren.

Literaturkurs 12: Die Show ohne Grenzen
Auf ganz andere Art setzte sich der Literaturkurs 12 unter Leitung von Rainer Bergmann und Nils Bräm mit dem Thema „Leben mit Medien“ auseinander. In gekonnt witziger Art machten die Schüler/innen ihr Publikum aufmerksam auf so manche Torheit heutiger TV-Shows.
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Der Stoßdämpfer ist ein Schwingungsdämpfer 

Gewaltprävention aus naturwissenschaftlicher Perspektive

Bei Konflikten zwischen Schüler/innen ist meist ein Streitschlichter der Stoßdämpfer, der dazu beiträgt, dass so genannte „Zusammenstöße“ zwischen zwei Kontrahenten wieder in harmonische „Schwingungen“ umgewandelt werden.

 

Bei Kraftfahrzeugen ist er ein sicherheitsrelevantes Bauteil des Fahrwerks. Ein Stoßdämpfer dient dazu, die Schwingungen der ungefederten Massen zu unterdrücken bzw. schnell abklingen zu lassen. Er dient nicht dazu, durch Fahrbahnunebenheiten ins Fahrzeug eingeleitete Stöße abzufangen. Diese werden durch die Federung „geschluckt“. Richtiger wäre daher die Bezeichnung Schwingungsdämpfer. Diese Fehlbezeichnung verleitet den Laien dazu, unter einem Stoßdämpfer irrtümlich das in Pkw’s oft eingesetzte McPherson-Federbein, eine Kombination von Tragfeder und hydraulischem Schwingungsdämpfer, zu verstehen. (Quelle. http://de.wikipedia.org/wiki/Stoßdämpfer)

Dramatischer Mangel an Ingenieuren – 95.000 offene Stellen in deutschen Unternehmen

Um unsere Schüler/innen, insbesondere die Mädchen, an ein Ingenieurstudium heranzuführen, kooperiert die Gesamtschule Hennef mit der Firma ZF Sachs AG aus Eitorf, die es unseren Schüler/innen ermöglicht, zu den verschiedensten Berufsbildern im Bereich der Metallverarbeitung Betriebspraktika und Betriebsbesichtigungen in ihrem Werk in Eitorf durchzuführen. 60 Schüler/innen des WP1-Kurses Naturwissenschaften / Jahrgang 10 ließen sich im Rahmen des Unterrichts von Herrn Rudolf Schulte, Versuchsingenieur der Firma ZF Sachs AG aus Eitorf, in die Geheimnisse der Dämpfertechnik einweihen.

Dass Stoßdämpfer vorher auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor sie vom Werk in großen Stückzahlen produziert werden, demonstrierte ihnen anschließend Monteur Frank Wagenknecht in Zusammenarbeit mit dem Werkstattkoordinator Werner Schäfer nach einer theoretischen Unterweisung in einer praxisnahen Vorführung am Stoßdämpfer-messwagen, der auf dem Schulhof allen neugierigen Schüler/innen zugänglich war.

Die Gesamtschule Hennef ist im Rahmen der Berufsvorbereitung ihrer Schüler/innen für alle Kooperationsangebote der Firmen und Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis sehr dankbar. Unser Dank gilt deshalb insbesondere dem Unternehmen der ZF Sachs AG aus Eitorf, das unser Anliegen mit der insgesamt gelungenen Aktion am Girls-Day 2008 in der Gesamtschule unterstützt hat.
Georg Dahlberg (Berufs- und Bildungsberatung)

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Show ohne Grenzen – Literaturkurs 12

Der Literaturkurs des 12. Jahrgangs arbeitet derzeit an der Multimedia-Theaterproduktion „Show ohne Grenzen“ von Ursula Winkelmann. Dieses medienkritische Stück, uraufgeführt im Jahr 2002, befasst sich auf bissig-satirische Art und Weise mit den seelenstriptease-artigen Castingshows im Fernsehen.

Nach dem nervenzerreißenden und menschenunwürdigen Casting führt die penetrante narzisstische Moderatorin ihre Opfer durch eine Spielshow, in der sie ihre intimsten Ängste und Wünsche preisgeben müssen. Die Handlung spitzt sich bis zur gänzlichen Demütigung zu, ohne Rücksicht auf die seelische und körperliche Gesundheit der Kandidaten zu nehmen.Die teilnehmenden Schüler/innen bringen ihre Kreativität in diesen Kurs ein und bekommen dabei eine willkommene Abwechslung zu den sonst eher theoretischen Schulfächern. Sie investieren dabei ebenfalls, außerhalb der Schule, auch viel Freizeit und Engagement.

 

Vom 11. bis zum 13. April 2008 nahmen wir uns ein gesamtes Wochenende Zeit, um uns an diesem „literarischen Wochenende“ in einer Bad Honnefer Jugendherberge ganz unserem derzeitigen Theaterstück zu widmen. Bad Honnef wurde auf Grund der Abgeschiedenheit als Zielort gewählt, wodurch die Schüler/innen nicht von den alltäglichen Pflichten und Verantwortungen abgelenkt werden konnten. Um samstags produktiver arbeiten zu können, fuhren wir bereits Freitag in die Jugendherberge. Wir stiegen noch am selben Abend in die Arbeit ein, schauspielerten und erweiterten unsere Kenntnisse in Sachen „Werbung und ihre Wirkung“. Der Studienreferendar Herr Weins analysierte mit uns gemeinsam einen Werbespot und vermittelte uns unter anderem die Wirkungsweise des „Film Noir“-Stils.

Da wir glücklicherweise unseren Standort nah am Rhein hatten, konnten wir die günstige Location für unsere Dreharbeiten der Werbespots, welche in das Stück eingeblendet werden, ausnutzen.

Die Schauspieler/innen arbeiteten konsequent und konzentriert, dank der Distanz zum alltäglichen Leben, mit Nils Bräm und Reiner Bergmann, welche beide ihre langjährige Erfahrung gut einbringen konnten und ohne deren Fachkompetenz das Projekt nicht zu bewältigen gewesen wäre. 

Während dieser drei Tage wurden mit viel Einsatz die kreativen Fähigkeiten der Schüler/innen gefördert. Rückblickend hat das Wochenende äußerst positiv den Zusammenhalt und die Gruppendynamik gestärkt.

Diese erfolgreichen Tage werden uns Schüler/innen als eine wichtige und fruchtbare Erfahrung in Erinnerung bleiben, welche noch dazu mit viel Freude und Spaß verknüpft ist.
(Reiner Bergmann)

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Theaterstück "Italienisch für alle" des DG-Kurses Jahrgang 10

Nach monatelangen Proben  und schweißtreibenden Vorbereitungen war es endlich soweit: Der DG-Kurs des 10. Jahrgangs führte sein Theaterstück "Italienisch für alle" auf der Bühne auf - eine Geschichte von Liebe und Leid junger Menschen, Herzschmerz und Intrige in einer italienischen Sprachschule. Die in Geldschwierigkeiten geratene italienische Sprachschulbesitzerin, Frau Esposoto, hatte mit allerlei Problemen ihrer überwiegend weiblichen Sprachschüler/innen zu kämpfen, doch am Ende gab es natürlich das heiß ersehnte Happy End für alle.

 

Pünktlich um 18.30 Uhr öffnete die Mensa der Gesamtschule am 16.04.08 seine Pforten und wieder einmal hieß es "Bühne frei" in der Gesamtschule Hennef. Wie zu erwarten war die Begeisterung der überwiegend jugendlichen Besucher und ihrer Eltern über die Darbietung riesig, denn sie waren nicht nur Zuschauer, sondern auch Beteiligte in der Geschichte.

So halfen sie beispielsweise in der Pause durch den regen Kauf und Verzehr selbstgebackener Waffeln und bereitgestellter Getränke mit, Frau Espositos Sprachschule aus ihrer finanziellen Not zu befreien. Auch die Tanz- und Gesangseinlagen im Stück luden zum Mitsingen und Mitklatschen ein und erzeugten eine tolle, ausgelassene Stimmung im Zuschauerraum.

Durch die Reaktionen der Zuschauer beflügelt spielten die 16 Schüler/innen sich rasch warm und die anfängliche Nervosität legte sich.

Hinter der Bühne fieberte derweil der andere Teil des DG-Kurses mit den Schauspieler/innen mit und sorgte für den reibungslosen Ablauf des Stückes sowie das richtige Arrangement des selbst angefertigten Bühnenbildes.Der besondere Dank des Kurses gilt der Tontechnik-AG der Schule, die mit viel Wissen, Engagement und Zeit die Aufführung zu einem Erfolg werden ließ.

Das Theaterstück stellt für den DG-Kurs des 10. Jahrgangs zweifellos den Höhepunkt ihrer jahrelangen Theaterarbeit dar und wird ihm sowie seinen drei Leiterinnen, Katrin Heinen, Uta Müller und Sarah Mentzel sicherlich noch lange in schöner Erinnerung bleiben.
(Uta Müller)

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Güteklasse A – die Sportfachklasse stellt sich vor

Wir, das sind die Schüler/innen der Klasse 5A, sind alle sehr sportinteressiert.

Was heißt das genau? Sind wir von Früh bis Spät auf dem Tennisplatz oder klettern wir auch im Unterricht über Tische und Bänke? Nein, nur wenn unser Lehrer Lambert Heyder uns dazu in der Turnhalle auffordert! Die Sportfachklassen gibt es an der Gesamtschule Hennef nun seit zwei Jahren. Unsere Patenklasse, die 6A mit Jutta Stübner und Christiane Liedtke als Klassenlehrerinnen ist erstmals mit 30 sportinteressierten Schüler/innen zusammengesetzt worden. Die Schwerpunktsportarten sind Mädchenfußball, Judo, Schwimmen und Tennis. Aber auch wer nicht eine dieser Sportarten betreibt kann in die Sportklasse kommen. Voraussetzung dafür ist ein besonders hohes sportliches Engagement, die langanhaltende Freude an der sportlichen Betätigung, Bewegungsfreude und schon eine längere Mitgliedschaft in einem der Vereine, die mit der Gesamtschule zusammenarbeiten. Unsere Judokas wiesen schon in der Grundschulzeit tolle Erfolge auf, zuletzt ist Moritz Plafky Westdeutscher Meister seiner Altersklasse geworden.

 

Beim Schwimmen kann ich mit der Trainerkollegin des HTV Bea Steimel zusammen das Talent der Schwimmer/innen erkennen. Hier sind z. B. Leon Dallo und Maike Rehorst sehr erfolgreich.

Und das machen wir:

Am Liebsten würden wir rund um die Uhr Sport betreiben! Das wurde deutlich als wir in der Schwimmfortbildungsstätte in Übach-Palenberg unsere Klassenfahrt gestaltet haben!

Leider geht das aber nicht, denn einiges steht auch an, was wir zusätzlich lernen wollen.

Aber wir haben 6 Stunden Sport in der Woche. Neben den regulären 2 Stunden laut Unterrichtsverteilung haben wir in den AG-Zeiten unseren Schwerpunktsport gewählt. Außerdem gibt es 2 zusätzliche Stunden, in denen Grundlagentraining zum Beispiel im Zirkeltraining für alle Sportarten durchgeführt wird.
Durch diese Zusatzstunden fällt kein anderer Fachunterricht aus. Wir nehmen genauso wie unsere Klassenkameraden des Jg. 5 an allen Förderstunden teil.
Es ist für mich als Klassenlehrerin eine Freude zu sehen, wie auch der Sport das soziale Engagement der Schüler/innen positiv beeinflusst. Ein weiterführendes Konzept für die Klassen 7 –10 ist entwickelt.
(Gisela Raps)

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GIRLS’ DAY bei PHOENIX

Beim Fernsehen zu arbeiten ist der Traumberuf vieler. 11 Mädchen der Klasse 7 c hatten die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen zu schauen. In einer kurzen Einführung im Seminarsaal des Senders erfahren die Schülerinnen bei Getränken und Süßigkeiten einiges über PHOENIX, den Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF.

 

Da gerade eine Bundestagsdebatte übertragen wurde, hatten Regisseure und Techniker Zeit für Erklärungen und Informationen.

Die Mädchen kicherten zwar viel, stellten aber auch Fragen in der Ton- und Bildregie und waren fasziniert von dem Roboter, der die Beiträge sortiert.

Der Höhepunkt der interessanten Führung durch die Sendestraße war natürlich das Studio, wo die Mädchen die einmalige Chance einer Moderation bekamen – eine traute sich sogar …

Das supernette Team bei PHOENIX hat uns die Aufzeichnung auf einer DVD zur Verfügung gestellt. Man darf gespannt sein, wer von den Teilnehmerinnen später einmal Technikerin, Mediengestalterin oder Moderatorin wird.
(Eileen Szurowski, 7 c)

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Stadtoffene Vereinsmeisterschaften 2008

des Judo Club Hennef am 26.04.2008

Tolle Erfolge für die Schüler der Sportklassen 5a und 6a

   Jonas (bis (37 kg) 2. Platz

Viel Spaß bei Sport und Spiel standen im Vordergrund bei den diesjährigen stadtoffenen Vereinsmeisterschaften des Judo Club Hennef am 26.04.2008. Neben Spiel und Spaß gab es aber auch harte und faire Kämpfe, viel Schweiß und gelegentlich auch einige Tränen der Enttäuschung. Mit Kämpfer/innen aus Hennef, Linz, Eitorf, Uckerath und Wissen war das Turnier sehr gut besucht und stark besetzt.

Natürlich waren auch viele Kinder der Sportklassen 5a und 6a der Gesamtschule Hennef dabei, u. a. Tobias Paszkiet, Moritz Momper, Henrik Janzen, Melina Kohn und Jonas Schulze, und alle von Ihnen konnten sich gute Platzierungen erkämpfen.
(Gisela Raps)

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3. Platz für den Judo-Club Hennef bei den Bezirksmeisterschaften

Qualifikation für die „Westdeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften“

Mit starken Kämpfern in 8 Gewichtsklassen startete der Judo-Club Hennef am 18. Mai bei den Bezirksvereinsmannschaftsmeisterschaften des Bezirkes Köln in Bad Honnef. Den ersten Mannschaftsvergleich gewann der JC Hennef überlegen mit 8:0 Einzelsiegen gegen die Kampfgemeinschaft Brand / Walheim. Im anschließenden Vergleich mit dem Brühler Judo-Verein verlor der JC Hennef sehr knapp und unglücklich mit 3:5 Einzelsiegen. Im abschließenden Kampf um Platz 3 war dann die alte Form wieder gefunden und die Kämpfer des JC Hennef waren mit 7:1 Einzelsiegen gegen den Polizeisportverein Bonn überlegen erfolgreich.

Dabei waren die Sportklassen der Gesamtschule Hennef mit drei Judokas vertreten. Die Hennefer Judokas haben sich sehr gefreut, denn der dritte Platz qualifiziert die Mannschaft für die Westdeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften.
(Gisela Raps)

 

Auf dem Bild die Judokas Moritz Plafki und Jannik Holtmann (-34 kg), Jonas Schulze, Tobias Paszkiet und Aric Schwager (-37 kg), Julian Patt und Niklas Katter (-40 kg), Maxime Junghänel und Malte Silbars (-43 kg), Sebastian Winzer und Phillip Hessel (-46 kg), Andreas Bidinger (-50 kg), Moritz Winzer und Robert Bravin (-55 kg), Felix Berger (+55 kg) mit ihrer Trainerin Astrid Krombach und dem Trainer Kamen Kasabov.

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Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

Gesamtschüler zu Gast in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, das Argumentieren gegen Stammtischparolen zu trainieren, folgten 23 Schüler/innen des 10. Jahrgangs am 10.05.08. Ein ganzer Schultag stand zur Verfügung, um sich dem Thema Stammtischparolen einmal ausführlich zu widmen, zumal die Themen „Stereotype“ und „Vorurteile“ Schwerpunktthemen der zentralen Abschlussprüfung sind, die am 7. Mai für das Fach Deutsch anstehen.

 

Wir alle kennen Situationen, in denen mit dumpfen Parolen und platten Sprüchen Vorurteile oder Diskriminierungen beiläufig oder mit aggressiver Rechthaberei ungeniert vorgetragen werden - etwa beim Familienfest, im nachbarschaftlichen Gespräch, an der Supermarktkasse, im Schulunterricht oder tatsächlich am Stammtisch. Dieses Training bot die Möglichkeit, hinter Stammtischparolen zu schauen und Rede- und Verhaltensweisen einzuüben, die aus dem ohnmächtigen Schweigen herausführen. Wer seine Diskursfähigkeit erhöhen wollte in Situationen, in denen bigotte Bemerkungen, platte Sprüche oder ausgrenzende Witze Platz greifen, war bei diesem Training an der richtigen Adresse.

Das Seminar diente dem Ziel, die individuelle Diskursfähigkeit zu erhöhen und zu ermutigen für Toleranz sowie für eine zivile politische Kultur einzutreten. Anhand der zahlreichen Materialien und Übungen ließen sich sowohl situatives Handeln als auch nützliche Kommunikationstechniken spielerisch erproben. Dabei war der aktive Teil des Argumentationstrainings als offener Prozess angelegt, so dass sich immer neue Antworten ohne den klassischen "Belehrungscharakter" erarbeiten ließen. Und die nächste Möglichkeit zur praktischen Anwendung des Trainings kommt bestimmt - schneller als es den Teilnehmer/innen lieb sein dürfte.

Das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ wurde ursprünglich von Klaus-Peter Hufer an der Volkshochschule Viersen entwickelt. Das Buch ist unter dem gleichnamigen Titel im Buchhandel erhältlich.

 Terminanfragen an den Moderator Herrn Jürgen Schlicher für ein Training oder zwecks Teilnahme an einen geplanten Workshop sind per Mail (j@schlicher.org) oder telefonisch (0173/21 30 327) möglich.
vgl. Quelle: http://www.schlicher.org/workshops/argu.shtml
(Georg Dahlberg)

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Engagierte Bio-Leistungskursschüler/innen bis zu den Knien in der Sieg

An einem strahlenden Maidonnerstag zog es den Leistungskurs Biologie des 12. Jahrgangs und seinen Kursleiter Markus Görner voller Erwartung in das Naherholungsgebiet des Allner Sees und der daran vorbeifliessenden Sieg. Nicht etwa, um sich dort einen Tag in der wundervollen Maisonne zu gönnen - nein, denn unter der Autobahnbrücke der A 560 erwartete uns bereits „LUMBRICUS - der Umweltbus“ der NUA (Natur– und Umweltschutz-Akademie NRW) sowie der Umweltpädagoge Ottmar Hartwig. Gemeinsam wollen wir an diesem Tag einen Einblick in die Tier- und Artenwelt der Sieg und des Allner Sees gewinnen, sowie die Qualität dieser wichtigen aquatischen Ökosysteme unserer Region untersuchen.

Zu diesem Zweck ist der Umweltbus der NUA ausgestattet mit allerlei Untersuchungsgeräten wie Stereolupen, Messgeräten und chemischen Substanzen zur Analyse der Wasserqualität und der Beschaffenheit des Flussbetts. Fachliteratur und Anschauungsmaterial über die Flora und Fauna unserer Umwelt sind ebenfalls reichlich an Bord. Auch ist dieser Bus ausgestattet mit mannigfaltigem technischem Equipment, zu dem auch Gerätschaften zur Erstellung eines Videofilmes über die gesamte Gewässeruntersuchung und ihren Ergebnissen zählt. Dazu unterstützte uns Herr Hartwig mit seinen weitreichenden Fachkenntnissen über die Umwelt.

Solch ein Videoband füllte nun auch unser Kurs mit den Arbeitsergebnissen des heutigen Tages:

Nach einer Einführung in die Aufgaben dieses „rollenden Klassenzimmers“, begaben sich die Schüler-Arbeitsgruppen - ausgerüstet mit Gummistiefeln, vereinzelt auch Watthosen sowie weiteren Untersuchungsgeräten - selbstständig an die Arbeit und untersuchten u. a. die chemische Wasserqualität, geographisch-hydrologische Merkmale und insbesondere die in den Gewässern lebenden Tiere. Hierbei konnten sie ihre bereits durch Markus Görner im Unterricht vermittelten Kenntnisse über Fließ- und Stehgewässer einmal in praktischer Anwendung nutzen.

Anschließend folgte die Analyse und Besprechung der Ergebnisse, die ebenfalls mit Unterstützung von Herrn Hartwig gesammelt und auf Video festgehalten wurde.

Voller Eifer und mit viel Spaß an der praktischen Arbeit verstrich dieser Tag wie im Fluge und schloss mit der Fertigstellung des Videos gelungen ab. Bereichert durch interessante Erfahrungen, Einblicke und neue Kenntnisse verabschiedete sich der Kurs vom LUMBRICUS und Herrn Hartwig, welcher ebenfalls zufrieden mit dem Arbeitsprozess und der angenehmen Stimmung des Leistungskurses seinem nächsten Einsatz für andere Interessierte entgegenblickte. Eindeutiges Fazit unseres Kurses: Nochmal!
(Sara Behr und Markus Görner)

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Neues zum Thema Suchtprävention an unserer Schule

Wie auch in den vergangenen Schuljahren haben in diesem Jahr alle 6. Klassen und mehrere 5., 7. und 8. Klassen erfolgreich am internationalen Nichtraucherwettbewerb „Be smart- don’t start“ teilgenommen. Wöchentlich wurde über den Zeitraum von November 2006 bis April 2007 abgefragt, ob jeder einzelne die Bedingung erfüllt hat nicht zu rauchen. Ziel des Wettbewerbs der Europäischen Kommission, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und zahlreicher öffentlicher Institutionen ist eine Verzögerung bzw. Verhinderung des Einstiegs in das Rauchen. Außerdem sollen Schüler/innen, die schon mit dem Rauchen experimentieren, motiviert werden, wieder damit aufzuhören.
Wir verstehen dieses Projekt als ergänzenden Baustein der Suchtprävention an unserer Schule.
Im Rahmen der Tabakprävention und als ergänzende Einheit des Projekts „Be smart- don´t start“ besuchte am 09.04.08 das Hein-Knack-Theater mit dem Stück „Abgebrannt“ mehrere 6. und 7. Klassen unserer Schule. Die Ein-Mann-Theaterstücke des Heinz Diedenhofen aus Hennef greifen entwicklungsrelevante Themen auf. Sie bieten Kindern und Jugendlichen eine zusätzliche Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung zu z. B. „Konsum“, „Sucht“, „Liebe“ neben elterlicher und schulischer Erziehungs- und Aufklärungsarbeit.

Im Theaterstück „Abgebrannt“ geht es darum, dass Tim mit seinem Taschengeld nicht auskommt, da sein Geld für Zigaretten draufgeht. Aus Geldnot lässt sich Tim auf die Wette ein eine Woche nicht zu rauchen. Wie stark muss jemand sein, um mit dem Rauchen aufzuhören? Warum fängt man überhaupt mit dem Rauchen an? Warum bleibt man dabei, wenn man doch um die Schädlichkeit weiß? Fragen, auf die das Theaterstück Antworten sucht. Dass sich die Schüler/innen mit eigenen Abgrenzungsschwierigkeiten, der Neugierde, dem Wunsch erwachsen zu wirken auseinander setzten, wurde im Gespräch mit dem Darsteller im Anschluss an das Theaterstück deutlich.
(Stephie Haupt)

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Glitzernde Roboter und starke Rhythmen

Gleich 2 Aufführungen wurden den zahlreichen Besuchern am 28. und 29.Februar jeweils abends und morgens in der Mensa der Gesamtschule geboten: Die WPI -Kurse des Faches „Darstellen und Gestalten“ des 6. und 7. Jahrgangs unter der Leitung von Ulrike Biermann und Ursula Novotny-Schmandt führten gemeinsam ihre Stücke „Roboter...“ (6.Jahrgang) und „Stomp – Die Fete“ (7.Jahrgang) auf, zwei Präsentationen, wie sie verschiedener nicht sein konnten, um das breite Spektrum dieses Faches zu verdeutlichen.

Die erste Präsentation der 6er „glänzte“ nicht nur durch selbstgebastelte Masken und Kostüme aus eigens gesammelten Metall-Folien, sondern auch durch die perfekt synchron durchgeführten Roboterbewegungen zu den futuristischen Klängen von Space -und Technomusik und die quirligen Schauspieler/innen.

 

Die 7er hatten aus Anregungen der britisch-amerikanischen „Stomp“-Gruppen Ideen für eigene rhythmische Kompositionen entwickelt, die in die Rahmenhandlung einer Fete gestellt wurden.

Von ganz leisen Tönen aus Alltagsgegenständen (Lippenstifte, Butterbrotdosen, Werkzeuge u.a.) über Bodypercussion (Klatschen/Stampfen) steigerten sich die Choreographien oft zu fulminanten Charivaris mit einer Vielzahl verschiedener Klangkörper aus Alltagsgegenständen. „Feten“-Gäste aus Afrika, Orient und ein ganz eigenes Bauarbeiter-Trüppchen bevölkerten die Bühne und sorgten auch optisch für reizvolle Kontraste. Das neu gegründete To-Li-Tec-Team aus Schüler/innen der Jahrgangsstufen 6 -12 sorgte für die optimale Aussteuerung von Sprache, Geräuschen und Musik, sowie Untermalung durch stimmungsvolle und kreative Lichteffekte.Die zahlreichen erwachsenen wie jugendlichen Zuschauer spendeten reichlich Szenen- Applaus für die Akteure beider Aufführungen.
(Ursula Novotny-Schmandt)

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Opernaufführung Abu Hassan an der Gesamtschule Hennef

Nach gründlicher Vorbereitung im Musikunterricht war es am Freitag, dem 04.04.2008, endlich so weit: Die Junge Oper Niedersachsen kam in die Gesamtschule Hennef, um in der Mensa für den gesamten 5. Jahrgang Carl Maria von Webers Oper „Abu Hassan“, eine Geschichte aus 1001 Nacht, aufzuführen.

 

Zunächst jedoch wurde das Wissen der jungen Zuhörer/innen auf lustige Art getestet. Der Erzähler führte in die Bestandteile einer Oper ein und von seinem Kamel lernten die Kinder, welche Singstimmen es in der Oper gibt. Hierzu sang das Kamel kleine Opernausschnitte vor.

Das Märchen spielt zur Kalifenzeit im Orient.

Abu Hassan und Fatime, sein Weib, können sich nur noch von Brot und Wasser ernähren, weil sie ihr ganzes Geld verprasst haben. In ihrer Verzweiflung verkünden Sie ihren Schuldnern sowie dem Kalifen und der Kalifin jeweils den Tod des Partners. So erhalten sie Geld für das Begräbnis und ziehen gar dem Schuldner Omar, der in Fatime verliebt ist, mit viel List sämtliche Schuldwechsel aus der Tasche. 

Gespannt verfolgten die Zuhörer das Geschehen und freuten sich besonders, wenn die Sänger mitten unter Ihnen spielten und sangen.

Höhepunkt der Aufführung war jedoch der Auftritt Tanja Hentschels, die die fehlende Kalifin vertreten und spontan deren Rolle übernehmen musste.
So flog denn unter ihren Augen der ganze Schwindel auf, sie rief Fatime zurück ins Leben und Abu Hassan und Fatime erhielten dennoch Geld, das ihre Zukunft sicherte. Ein Jubelgesang auf den Herrscher und viel Applaus aus den Reihen der Zuhörer beendeten die Aufführung.
(Stefanie Schmitz)

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Exkursion zum Wattenmeer 2008 der WPI NW-Kurse im Jahrgang 9

Tagebuch einer Kursfahrt

4. Mai : Um 8.23 Uhr fährt der Zug bei schönstem Sonnenschein in Richtung Norden ab und wir haben ziemlich genau 10 Stunden Fahrt im Milchkannenexpress vor uns. Wenigstens sorgen 6 Umsteigebahnhöfe für Abwechslung und ein bisschen Nervenkitzel: Schaffen wir alle Anschlusszüge? Wir erreichen alle problemlos und kommen einigermaßen groggy in Husum an. Die Jugendherberge ist groß und schön – und wir sind fast die einzigen Gäste. Aber das sollte sich am nächsten Tag deutlich ändern!

5. Mai : Nach dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke auf die recht antiquiert anmutenden Leihfahrräder und fahren zum Holmer Siel. Holger Krön erzählt uns alles Mögliche über Deichbau, Ökologie, Wasserbauer, Sieltore, Sturmschutz und was es sonst noch so Wichtiges und Interessantes rund um das Siel zu wissen gibt. Anschließend sehen wir, unterstützt von vielen tollen Bildern, die ökologische Entwicklung im Beltringharder Koog vorgeführt von Walther Petersen-Andresen. Langsam wird uns klar, dass auch hier Umweltschutz notwendig, teuer, kompromissbehaftet und dennoch erfolgreich ist. Die herrliche Heimfahrt bei T-Shirt-Wetter über den Deich wird nur durch eine kleine Pedalpanne getrübt – kein Problem!

Zurück in der Herberge knüpfen wir dann erste Kontakte zu den ziemlich lebhaften Mädchen der 7. Klasse, die nun die Nachbarzimmer bewohnen. Na dann, auf eine gute Woche!

       

6. Mai: Schon wieder haben wir strahlenden Sonnenschein und es geht auf in Richtung Sylt. Den Hindenburgdamm zu befahren ist bei Ebbe wenig spektakulär, aber bei der Rückfahrt ist ja Flut angesagt. Auch hier leihen wir uns Räder und erkunden im großen Bogen den Nordteil der Insel mit einer ausgedehnten Strandpause an der Uwe-Düne (von wegen Sylt ist platt wie eine Flunder und bei jeder Flut verschwunden: 52,5 m über NN!).

7. Mai: Mit bester Laune steigen wir in den Zug nach Bad St. Peter-Ording, um zum Multimar Wattforum in Tönning zu gelangen. Nachdem wir herausgefunden hatten, dass die Markierungsfische auf der Straße uns entgegen schwimmen, fanden wir das Erlebnismuseum auch prompt und los ging’s mit der Museumsrallye. Obwohl alle Schüler/innen schon nach weniger als einer Stunde alle Fragen zu Walen, Robben, Krebsen und dem sonstigen Wattgetier beantwortet hatten und im Cafe warteten, fanden alle den Besuch gut! Na dann…!

Den Rest des Tages verbringen wir in Kleingruppen in Husum und am Abend entpuppen sich einige Jungs als wahre Grillmeister. Ein schöner Tag geht zu Ende.

8. Mai: Ein Prospekt von „Nordstander Küsten-Kerzen-Träume“ hat unser Interesse geweckt, also planen wir einen Nachmittag bei Kerzen ziehen nach dem Besuch des Nissen Hauses. Wir fertigten schöne individuelle Kerzen am Docht. Das heißt aber nicht, dass das Nissen Museum weniger interessant gewesen wäre, im Gegenteil: Die Schüler/innen waren einhellig der Meinung, dass diese Ausstellung wirklich gelungen und äußerst sehenswert war.

9. Mai: Wäre die Fahrradausleihe etwas zügiger gegangen, wären wir sehr früh zum naturwissenschaftlichen Tour-Highlight der Wattwanderung, aufgebrochen.

Frau Andresen hat eine anschauliche Führung durchs Watt zum Anfassen für uns vorbereitet. Apropos anfassen: Nachdem die Jungs sich zierten, hatte Caroline als erste den Mut, einen Wattwurm anzufassen! Später hielt sich niemand mehr zurück und sogar Algen wurden fleißig gegessen – testweise natürlich.

Und weil sich bisher alle von ihrer besten Seite gezeigt hatten und wir wie schon am ersten Abend nun fast alleine in der Herberge waren, wurde der Zapfenstreich nach hinten verlegt. Es ist ja der letzte Abend!

10. Mai:  Wie ein eingespieltes Team packen wir ein letztes Mal die Rucksäcke  mit den Lunch-Paketen und ziehen los in Richtung Bahnhof. Eine wirklich schöne Woche neigt sich dem Ende zu und wir haben nur noch die Bahnfahrt vor uns. Es scheint alles zu glatt zu verlaufen und voller Enthusiasmus werden alle Eltern eine Stunde früher zum Bahnhof bestellt, weil wir einen kaum erwarteten frühen Zug locker bekommen haben. In Holzwickede wurden diese Pläne aber von einer Baustelle, zu deren Umfahrung ein Schienenersatzverkehr eingerichtet war, zunichte gemacht. Also kamen wir alle wie ursprünglich geplant um 2034 am Bahnhof an. Schön war’s!
(Ingo Wentz)

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Schülerpraktika 2007/2008

Auch 2008 haben unsere Schüler/innen der Jahrgänge 8 und 9 ihre Schülerpraktika äußerst erfolgreich absolviert.

„Ganz anders als Schule“ und „es war schön, einmal praktische Erfahrungen sammeln zu können“ waren danach oft gehörte Schülermeinungen.

Besonders interessant und erfreulich ist, dass wieder viele Schüler/innen  „neue Betriebe“ gefunden haben, in denen bisher noch keine/r unserer Schüler/innen ein Praktikum absolviert hatten. So ergab sich insgesamt ein völlig buntes Bild unterschiedlichster Praktika und Berufe.

 

Sehr überzeugend hat der 9. Jahrgang dieses bunte Bild beim PRAKTIKUMSFEST wiedergegeben. Die Schüler/innen haben ihr Praktikum / ihre Praktikumsstelle auf bunten Plakaten und in ihren Praktikumsmappen überzeugend präsentiert. Eltern, Geschwister, Mitarbeiter/innen der Praktikumsbetriebe und Lehrer/innen konnten sich so ein gutes Bild davon machen, wie die Praktika bei den Schüler/innen angekommen sind.

Unserer Tradition folgend haben wir aus der Präsentation wieder ein kleines Fest gemacht, indem wir die Betriebsvertreter und die Eltern mit Speisen und Getränke bewirteten. Dabei nutzten viele Eltern und Schüler/innen die Gelegenheit, in „lockerer Atmosphäre“ frühzeitig Kontakte mit Firmen aufzunehmen, die als spätere Ausbildungsbetriebe in Frage kommen.

Auch die Vertreter der Betriebe gaben uns sehr positive Rückmeldungen zum Praktikumsfest. Also wird es auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Die Praktikums-Präsentation, die während der Schulzeit für Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8 stattfand, werden wir weiter modifizieren. Diese Jahrgänge müssen die Chance, sich „hautnah“ über Praktikumsbetriebe zu informieren, noch gezielter nutzen.

Besonders lobend muss erwähnt werden, dass sich die Schüler/innen der Jahrgänge 8 und 9 besondere Mühe mit der Erstellung ihrer Praktikumsmappen gegeben haben. Damit verfügen sie über eine bestens geeignete Ergänzung einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Die Praktikumszeugnisse der allermeisten Schüler/innen fielen besonders gut aus. GLÜCKWUNSCH!
(Stefan Müller, Praktikumskoordinator)

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Power Brass Class 6 B bei WDR Bigband

Wenn ein Klassenlehrer Jazzfan ist, dann liegt es nahe, dass er seine (Bläser-)Klasse ebenfalls mit den höheren Weihen dieser Musikrichtung vertraut machen will. Dies ist Manfred Liedtke aufs Beste gelungen: Für den 9. April 2008 organisierte er für seine Klasse 6 B einen Besuch bei einer Probe der WDR Bigband. Gerne kamen die Musiklehrerinnen Ute Poschenrieder und  Astrid Kröger-Schönbach als Begleitpersonen zur WDR Big Band mit. Diese probte an dem Morgen zwei Stücke für das Konzert mit dem Gastdirigenten und Arrangeur Dennis Mackrel aus den USA, der von Hause aus ein exzellenter Drummer ist. Stücke des Altmeisters am Klavier Mc Coy Tyner wurden einstudiert für den Auftritt mit dem Pianisten selbst am 18.04.08 in der Philharmonie. Die Probe dauerte zwei Stunden (ganz ohne Pause!)  und alles in englischer Sprache. Die 6 B war also vor eine große Herausforderung gestellt. Die Schüler/innen lauschten konzentriert den Wiederholungen einzelner Teile und der genauen Arbeit an Phrasierungen und Dynamik. Ganz bestimmt wird Dominik Dellmann aus der 6 B diesen Tag nicht so leicht vergessen, denn überraschend lud ihn der Tenorsaxophonist Olivier Peters der Bigband ein, sich neben ihn zu setzen und in die Noten zu schauen. 

      

Beeindruckend natürlich die Leichtigkeit, mit der die Trompeten ihre Arbeit verrichteten und wie schnell ein unbekanntes Arrangement inklusive Soli plötzlich erarbeitet war. Der Arbeit einer professionellen Bigband zuzuschauen, die in Europa zu den profiliertesten (award winning) Bigbands gehört, vermittelte eine kleine Idee davon, wie man Musik eigentlich umsetzen könnte, wenn man denn die entsprechenden Fertigkeiten besäße.

Besonders gefreut hat dieser Besuch auch Marvin und Lukas, die beide in der Veranstaltungstechnik-AG „Tolitec“ der Gesamtschule Hennef mitarbeiten, denn sie durften sich das Tonstudio des WDR genauer anschauen. Die jungen Musiker der 6 B durften nach der Probe den Profis noch viele Fragen stellen: „Wie lange üben Sie täglich? Wann haben Sie angefangen? Bekommen Sie viel Geld für Ihre Arbeit?“. Die großen Musiker freuten sich über das Interesse und fanden die Idee sehr gut, zu den Proben von Profis zu gehen. Der Amerikaner Dennis Mackrel war fast neidisch, da er persönlich erst mit 16 Jahren zum ersten Mal der Probe einer wirklich guten Band zuhören durfte.
Informationen zu den Mitgliedern der WDR Big Band unter:

http://www.wdr.de/radio/orchester/bigband/portraet/musiker/index.phtml.

Beim Besuch am Wallraffplatz ergründeten die Jungendlichen der 6 B auch das Geheimnis eines der wenigen Paternoster in Köln – alle kamen nach der Rundtour im Fahrstuhl heil wieder an. Natürlich durfte an diesem besonderen Tag auch ein Besuch des Rheinufers und des Rheinparks mit Klassenphoto nicht fehlen.
(Astrid Kröger-Schönbach)

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Austausch mit Sartilly 2008

Französische Landeskunde bei strahlendem Sonnenschein

Am Mittwoch, 14. Mai 2008, sind wir – 13 Schüler/innen des 9. Jahrgangs sowie Elisabeth Stein-Siefer und Andrea Thomas - nach einer sehr langen Reise nachmittags in Granville angekommen, wurden begrüßt und sind dann mit unseren französischen Gastfamilien „nach Hause“ gefahren.

   

Am nächsten Tag haben wir nach einem kleinen Empfang mit dem Direktor, Herrn Riboulet, die Schule besichtigt und eine Stadtrallye gemacht. Danach waren wir zwei Stunden im Musik- und Englischunterricht. Dies war eine völlig neue Erfahrung, denn der Unterricht ist dort anders als hier in Deutschland.
Freitags haben wir die Wattwanderung zum Mont St. Michel von 12 km gemacht. Dort angekommen, besichtigten wir die berühmte Abtei und hatten Zeit uns frei zu bewegen.
Am Wochenende hat jeder etwas mit seiner Gastfamilie unternommen.
Montag sind wir nach Rennes, Hauptstadt der Bretagne, gefahren und haben eine Führung durch die Altstadt gemacht. Wir haben die Stadtmauer, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten besichtigt. Anschließend haben wir Zeit bekommen, um uns die Stadt in kleineren Gruppen selbst einmal anzuschauen, dann sind wir mit der gesamten Truppe in ein Einkaufszentrum gefahren, um Geschenke für unsere Familien und Freunde zu kaufen. Gegen Abend kamen wir wieder in Avranches an.

Am Dienstag sind wir mit einem der Schulbusse an die schönsten Plätze in der Nähe gefahren, direkt am türkisfarbenen Meer. In Cancale konnten wir auch Austern probieren und viele schöne Fotos machen.

Nachdem wir an der Pointe du Grouin, einer wunderschönen Landzunge, ein Picknick gemacht hatten, sind wir rüber nach St. Malo gefahren, einer sehr schönen Stadt am Meer.
Am nächsten Tag traten wir – voller neuer Eindrücke - die Heimreise an und haben zwischendurch Paris besichtigt. Dort waren wir am Eiffelturm, beim Louvre und der Kathedrale Notre-Dame. Dies war ein sehr schöner Austausch. Die Austauschpartner/innen haben sich gut verstanden, was nicht zuletzt der tränenreiche Abschied am Bahnhof von Granville gezeigt hat.
(Dana Rondorf, Kevin Redvai; Andrea Thomas)

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Bläserklassen bei der Europawoche

Nach einer heißen und anstrengenden Woche mit einigen Extra-Proben war der große Tag endlich da. Samstagmorgen, 31.05.08, 09.00 Uhr.
An der Gesamtschule Hennef trudeln langsam die ersten Helfer/innen ein. Kofferräume auf und los geht’s. Es werden Keyboards, Bass, Gitarren, Verstärker, Kabel, ein Schlagzeug (und was man sonst noch so für zwei gute Bläserklassen-Auftritte braucht) in sechs Autos verstaut.

     

09.30 Uhr, Marktplatz Hennef: Parken und alle Instrumente, die wir eingeladen haben unter der Aufsicht von Astrid Kröger-Schönbach auf die Bühne tragen und aufbauen.

09.45 Uhr: So langsam kommen die restlichen Mitglieder der 5 B und 6 B.

Jetzt ist erst mal guter Rat teuer. Wie stellt man auf einer sehr kleinen Bühne Bänke und Stühle so hin, dass über 30 Musiker sitzen können?

Nach einigen Überlegungen hat es dann doch geklappt. Die Nervosität steigt. Dann treffen die Leute von der Tontechnik ein. Mikros und alles andere werden aufgestellt. Der Auftritt rückt immer näher. Ina Hammer-Braß wünscht allen viel Glück. Pünktlich um 11.00 Uhr hatte die Klasse 5 B ihren ersten großen Auftritt unter der Leitung von verschiedenen Dirigentinnen:

Astrid Kröger-Schönbach, Ina Hammer-Braß und Alina Domagalla (Klasse 5 B). Sie haben fünf Stücke mit den Blasinstrumenten und Drums gespielt – gesungen wurde auch. Nach dem schönen Auftritt gab es eine kleine Umbauphase. Ein kleineres Bläserensemble mit American Patrol tritt auf, das aus Schüler/innen der Klassen 5 B, 6 B und 8 C besteht. Danach tritt ein weiteres Ensemble mit Oye Como Va auf. Hier gibt es wirklich mitreißende Soli.

Zweite Umbauphase: Die Band der 6 B tritt auf und spielt zwei Stücke – ebenfalls mit super Sängerinnen. Endlich ist die Klasse 6 B unter der Leitung von Ute Poschenrieder dran (mit Unterstützung aus der 8 C an Tuba, Schlagzeug und Klarinette und Markus Görner am Klavier). Das Thema der 6 B war Filmmusik. Wir haben „My heart will go on“, „Black Pearl“, „Star Wars“ und andere Stücke gespielt. Nachdem wir „Black Pearl“ gespielt hatten, wurde der Himmel sehr grau – zu grau! Gerade als wir das letzte Stück mit einem fetzigen Drumsolo von Patrick Stauf aus der 8 C spielten, ging ein heftiges Gewitter los. Nach dem kräfigen Schlussapplaus (verstärkt durch prasselnden Regen) gingen wir von der Bühne und die Helfer/innen verstauten die Instrumente in den Autos. Auf einmal gab es einen kräftigen Knall. Über dem Marktplatz war ein riesiges Sonnensegel gespannt – in der Mitte ein großer Metallmast. Dort schlug der Blitz ein und der Strom auf der Bühne viel komplett aus. Die Leute von der Tontechnik schrien: „Alle von der Bühne weg!“ Zum Glück hatte keiner am Mast gelehnt. Wir waren alle sehr glücklich, dass nichts Schlimmes passiert ist. Die Helfer/innen brachten – wenn auch patschnass- die Instrumente wieder heil in die Schule zurück.
(Kerstin Glodowski, 6 B)

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Chemie entdecken

  Zehn Schüler/innen der Gesamtschule Hennef gelang es, in diesem Schulhalbjahr beim Wettbewerb Chemie entdecken zum Thema „Milch macht’s“ eine Urkunde zu erringen: Dominik Dellmann, Joshua Frietsch, Felix Groove, Elena Koldert, Kevin Kühn, Kea Maleen Metje, Kevin Schmitt, Ariane Staehely und Bastian Suermann aus der Jahrgangsstufe 6 sowie Julia Sasse aus dem 10. Jahrgang. Julia Sasse gewann außerdem für ihre mit viel Mühe erstellte Ausarbeitung zum Thema des letzten Schulhalbjahr „Handwärmer – einfach heiß“ eine Urkunde „mit ausgezeichnetem Erfolg“ und konnte am 10. Juni 2008 im Rahmen einer Feierstunde an der Universität Köln einen Preis entgegen nehmen.

Chemie entdecken ist ein Experimentalwettbewerb für alle Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 in NRW und steht unter der Schirmherrschaft unserer Schulministerin Barbara Sommer. Verschiedene chemische Experimente müssen mithilfe einiger Materialien aus Haushalt und Apotheke zu Hause durchgeführt und schriftlich dokumentiert werden. Außerdem gibt es für die verschiedenen Jahrgänge Zusatzfragen, die zu beantworten sind. Durch das Aufgreifen von spannenden Alltagsfragen soll das Interesse der Schüler/innen an Chemie geweckt und der Spaß am Experimentieren angeregt werden.

Die nächste Aufgabe wird voraussichtlich ab Mitte August 2008 zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie frühere Aufgaben sind unter www.chemie-entdecken.schule.de zu finden. Ich hoffe, dass sich auch im nächsten Schuljahr wieder viele Schüler/innen mit Erfolg beteiligen werden.
(Kirsten Holz)

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Be smart, don't start: 200 € für die Klasse 6 E

Am 1. Juni 2008 fand die Preisverleihung für "Be smart, don't start" auf dem Marktplatz in Siegburg statt. "Be smart, don't start" ist ein Projekt der AOK, an dem jährlich viele Klassen teilnehmen, die während einer bestimmten Zeit nicht rauchen dürfen. Wenn die Klassen es schaffen von November bis April nicht zu rauchen, gibt es bei einer Verlosung Geldpreise, Reisen oder Workshops zu gewinnen. Dieses Jahr wurden die Preise von Wolfgang Overath, dem Ehrenbürger der Stadt und Schirmherr von "Be smart, don't start" überreicht. Da Wolfgang Overath früher beim 1. FC Köln gespielt hat, wurde viel über den 1. FC Köln und den Wiederaufstieg in die erste Liga gesprochen. Für die vielen Kölnfans, die da waren, war das ein echtes Erlebnis. Bei der anschließenden Preisverleihung wurden die Klassen nacheinander auf die Bühne gerufen. Wir, die Klasse 6 E, haben 200 Euro für die Klassenkasse gewonnen und waren – obwohl es ein Sonntag war – mit 17 Schüler/innen und Andrea Thomas angetreten, um unseren Preis abzuholen. Unser Jubel war entsprechend groß. Nach der Preisverleihung mussten alle Klassen für ein Foto nochmals auf die Bühne.

   

Über die kleine „Finanzspritze“ für unsere Klassenfahrt im Herbst freuen wir uns riesig.
(Janika Münzel; Andrea Thomas)

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Stimmungsvolle Chormusik von ‚Voices

Der Jugendchor der Schule, bereicherte die Konfirmationsfeier in der Christuskirche am Samstag, den 19. April 2008, bei der mehrere Schüler/innen unserer Schule konfirmiert wurden.

Mit drei für dreistimmigen Chorsatz (Sopran, Alt, Tenor) auskomponierten Gospels trug der seit diesem Schuljahr neu zusammengestellte Jugendchor unter Leitung von Maria Becker-Just zur feierlichen Gestaltung der Messe bei.

Ebenso gut präsentierten die zumeist noch sehr jungen Sänger/innen schwungvolle Passagen eines ‚I will follow’ wie die unter die Haut gehenden Klänge von ‚To open my heart’ und ‚As the deer’, welches von Markus Görner dankenswerterweise am Klavier begleitet wurde.

 

Trotz des gelungenen Auftritts in der jetzigen Besetzung wünscht sich der Chor Verstärkung, um einen volleren Sound zu erreichen. Unsere nächsten Projekte sind:
die musikalische Gestaltung der kirchlichen Abschlussfeier des 10. Jahrgangs am 13.06.08, der Bibliotheksabend Anfang des nächsten Schuljahres zum Thema ‚Swing’ und die Teilnahme am internationalen Jugendchorfestival Europacantat in Bonn vom 18. – 22.06.08, an dem rund 1000 Jugendliche aus dem In- und Ausland in Workshops und Konzerten gemeinsam singen, feiern und ihr Können zum Besten geben. Auf dieses Ereignis, zu dem wir auch einen Gastchor bei uns unterbringen, freuen wir uns schon besonders.
Hast du Lust bei uns mitzumachen? Wir proben mittwochs in der 7. Stunde, Musikraum 1.Komm einfach vorbei, hör zu oder sing gleich mit. Auch Jungen und Männer sind herzlich willkommen.
(Maria Becker-Just)

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Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Französisch-Diplom DELF A1 !

Seit August letzten Jahres haben sich Schüler/innen des 7. Jahrgangs im Rahmen der DELF-AG intensiv auf dieses international anerkannte Französischdiplom – Diplôme d’études en langue française - vorbereitet und sich im Januar der Prüfung zum Niveau A1 gestellt.

   

Beim mündlichen Teil waren alle recht sicher bestanden zu haben, denn sie waren problemlos in der Lage gewesen, sich vorzustellen, ein Gespräch mit den muttersprachlichen Prüfern zu führen und ein Verkaufsgespräch zu einem vorgegebenen Thema zu improvisieren.

Mit großer Spannung wurde allerdings das Ergebnis des schriftlichen Teils erwartet, der Hörverständnis, Leseverständnis und eigene Textproduktion umfasste. Der Jubel war groß, als der Umschlag der „Nationalen DELF Kommission der Französischen Republik“ eintraf und klar wurde, dass alle angetretenen Prüflinge bestanden hatten.

Herr Pelz überreichte die Vorabdrucke des Zertifikats an Rebecca Fuchs, Kim Kellershohn, Kyra Pluta, Isabelle Rosendahl, Torben Schmitz, Hannah Schnieders, Merlin Seifert und Vicky Wegmann im Französischkurs von Monika Burger, dem sie alle angehören. Er lobte die Schüler/innen für ihren Fleiß und betonte, dass sie mit einem solchen Sprachdiplom ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhten, da es jedem Arbeitgeber bestätige, dass sie bereit seien, über das geforderte Maß hinaus Einsatz zu zeigen und effizient zu arbeiten.
Besonders gefreut hat uns alle das gute Ergebnis der Prüfungen. Würde man die Punktzahlen in Noten umrechnen, wäre keine schlechter als eine glatte Zwei. Das kann sich wirklich sehen lassen! Félicitations!
Es ist zudem eine Ermutigung für die Französischschüler/innen des derzeitigen 6. Jahrgangs, sich nächstes Jahr ebenfalls der DELF-Prüfung zu stellen.
Die offiziellen Zertifikate der Französischen Regierung werden die Schüler/innen nach den Sommerferien erhalten.
(Andrea Thomas)

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EEin

Ausschlafen ist für Volker Groß und Anja Maier ein Fremdwort. Ihr Job verlangt es von ihnen, dass sie ab morgens um 5:00 Uhr frisch, munter und fröhlich durch das Radio klingen, wenn sie die vielen Menschen zum Aufstehen mit ihrer HALLO WACH Sendung animieren möchten.

Victoria Hartmann (5A) fiel das frühe Aufstehen allerdings nicht ganz so leicht. Doch bot sich ihr die tolle Gelegenheit, am Girl’s and Boy’s Day einen Blick in den Arbeitsalltag eines Radiomoderators beim Sender „Radio Bonn/Rhein-Sieg“ zu werfen und das lockte auch sie aus den Federn. Das Radio Bonn/Rhein-Sieg Team, was sich aus Moderatoren, Redakteuren für Nachrichten, Wetter und Verkehr sowie aus Reportern, CVDs ( = Chefs vom Dienst) und dem Chefredakteur zusammensetzt, besteht aus insgesamt 32 Mitarbeiter/innen. Victoria lernte jedoch nur einen Teil von ihnen kennen.

Schon früh morgens ging es chaotisch zu im Sender, alles musste schnell gehen, erst gegen Mittag legte sich das Chaos langsam.

Doch trotz des immer gleich bleibend großen Stresses und Zeitdrucks kamen auch kleine Späße, die die netten Mitarbeiter/innen mit Victoria machten, nicht zu kurz. Der HALLO WACH Moderator Volker Groß erlaubte sich einen Spaß vor dem Mikro mit ihr und erhielt gleich darauf eine Hörer-Email von Sven Jaworek, der sich darüber ausließ.

Grundsätzlich kann es auch in einen so renommierten, bereits seit 17 Jahren bestehenden, Radiosender vorkommen, dass Pannen passieren, wie z. B. das Springen eines Musiktitels oder ein anhaltender Lachkrampf eines Moderators.

Vieles war neu und ungewohnt für die Schülerin. So lernte sie beispielsweise, dass man immer ganz leise sein muss, wenn das rote Licht leuchtet, denn das ist ein Zeichen, dass gerade live gesendet wird. Auch der Hauptarbeitsraum der Moderatoren, den ein Raum voller Schreibtische, die von Computern und Papieren überquollen, darstellte, überraschten Victoria.

In den zwischendurch stattfindenden Sitzungen der Moderatoren wurden Dinge besprochen, die am Vorabend und am Morgen bereits gesagt wurden und andere, die in den nächsten Sendungen gesagt werden sollen. Außerdem sammelte man gemeinsam neue Ideen und besprach neue Gewinnspielaktionen.
Ein Resümee zieht die Schülerin nach einem Tag, der so ganz anders war als ihr Schultag allerdings ohne Zweifel: Radio ist viel, viel, viel besser als Schule.
(Britta Almstedt/Victoria Hartmann)

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Bewertertagung des Schülerwettbewerbes "Begegnung mit Osteuropa" des Landes NRW

Ende 2006 fand eine Werkpräsentation für den Rhein-Sieg-Kreis von damaligen Siegerarbeiten des Schülerwettbewerbes "Begegnung mit Osteuropa" in unserer Schule statt (wir berichteten).

   

Vom 27. bis 29. Februar 2008 fand in der Bezirksregierung Münster die Jurorentagung des diesjährigen Wettbewerbsjahrganges unter dem Titel „Kulturelle Horizonte erweitern“ statt, an dem auch unser Kollege Nils Bräm als Fachjuror für Musik sowie ein Grundschulprojekt mitarbeitete.

An diesem Wettbewerb, ausgerichtet von Kulturstaatssekretariat und Schulministerium NRW, haben in diesem Jahr auch mehrere Schüler/innen des Jahrganges 10 im Bereich zum Thema „Liebeslyrik per SMS“ teilgenommen.

Hierbei ging es um die Überarbeitung und Gestaltung eines Liebesgedichtes von Johann Wolfgang von Goethe oder von Heinrich Heine in eine moderne Textform, wie sie von Jugendlichen in SMS verwendet wird.

Auf die diesjährige Ausschreibung hin haben fast 4000 Schüler/innen aus 210 Schulen in Deutschland und Osteuropa mit einer eingereichten Arbeit geantwortet. Es war beeindruckend, mit wie vielen Ideen, Materialien und Darstellungsformen vom Heft über Objekte und Filme bis hin zu ganzen Museumsinstallationen die Aufgabenstellungen beantwortet wurden.

Die Siegerehrung des Wettbewerbes wird Mitte Juni in Dülmen stattfinden. Unabhängig von einem Sieg erhalten alle Teilnehmer/innen des Wettbewerbes ein Zertifikat über ihr besonderes Engagement. Dieses kann im Rahmen von Bewerbungsmappen verwendet werden und findet bei potentiellen Arbeitgebern immer wieder vorteilhaft Beachtung.

Ab Juni wird die Ausschreibung für den Wettbewerb 2009 unter dem Motto „Brücken bauen in Europa“ unter www.schuelerwettbewerb.eu veröffentlicht.

Teilnehmen können auch dann wieder Schüler/innen aller Schulformen und Klassenstufen als Einzelteilnehmer, Gruppen, Klassen oder klassenübergreifend sowie außerhalb der Schule.

Alle Aufgaben sind so formuliert, dass sie im Rahmen der Lehrpläne der entsprechenden Schulformen und Schulstufen - bis hin zur Abiturvorbereitung - in den laufenden Unterricht integriert werden können.
(Nils W. Bräm)

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Eine Woche in Istanbul

Vom 24.05.08 bis zum 31.05.08 hat die Türkisch AG einen Austausch nach Istanbul mit unserem netten Lehrer Manfred Liedtke gemacht. Wir haben uns am Samstag, 24.05.08 morgens um 6.30 Uhr am Flughafen Köln/Bonn getroffen, unser Flieger ging um 8.30 Uhr. Gegen 12.35 Uhr sind wir dann in Istanbul gelandet ( eine Stunde Zeitverschiebung ). Der Flug verlief ohne Probleme. Am Flughafen wurden wir von unseren „türkischen“ Schwestern, die wir durch intensiven e-mail-Kontakt schon kannten, empfangen. Jede ist mit ihrer türkischen „Schwester“ nach Hause gefahren. Wir alle haben am Wochenende etwas anderes gemacht, aber jeder war in diesen zwei Tagen mindestens einmal mit seiner türkischen Familie shoppen, denn in der Türkei haben die Geschäfte auch am Sonntag auf.

     

Am Montag sind wir mit unseren Gastgebern zu deren Schule IELEV gefahren. Manche sind mit dem Schulbus gefahren, zwei hatten einen Chauffeur! Um 8.30 Uhr fing die Begrüßung mit der Nationalhymne im Amphitheater an. Danach war unsere Gruppe bei der Direktorin zum Tee eingeladen. Die Direktorin und überhaupt alle in der Schule waren sehr nett zu uns. Danach ist unsere Gruppe zu einer unterirdischen Zisterne in der Nähe gegangen, dort befand sich früher sehr viel Wasser, heute nur noch etwas. Es war sehr dunkel und feucht dort, aber auch sehr schön. Nach der Zisterne sind wir zum Palast des Sultane, dem Topkapi, gegangen und auch in das Gebäude, in dem die Sultane ihren Harem untergebracht hatten. Wir hatten jeden Tag Lunchpakete dabei, die wir auch dort im Palastgarten gegessen haben. Gegen 3 Uhr sind wir wieder zurück zur Schule gegangen und jede ist mit ihrer „Schwester“ nach Hause gefahren.

Am Dienstag haben wir uns wieder in der Schule getroffen, nur heute gab es keine Begrü­ßung, denn die ist nur montags und freitags ist die Verabschiedung für das Wochenende, auch mit Nationalhymne. Dann haben wir in der Schule gefrühstückt. Normalerweise mussten unsere „Schwestern“ immer in den Unterricht, aber heute sind sie mit uns gekommen. Wir waren zuerst auf dem Ägyptischen Basar, einem alten Gewürzbasar. Von dort sind wir über die Halic Brücke, die Brücke über das Goldene Horn, gegangen und haben dort Delfine gesehen. Dann sind wir mit der kürzesten U-Bahn der Welt gefahren ( 1 Station ). Danach sind wir auf den Galata–Turm gestiegen. Von dort hat man eine sehr schöne Aussicht! Nach dem Picknick waren wir noch ein wenig in dem Stadtviertel dort und sind um 15.00 Uhr von einem Schulbus am Taksim-Platz abgeholt worden.

Am Mittwoch sind wir zum Miniatürk gefahren; das ist ein kleiner Park, in dem bekannte Gebäude der Türkei wie der Flughafen oder viele Moscheen in klein nachgebaut sind. Dann waren wir in der Hagia Sofia: Sie war erst eine Kirche, dann eine Moschee und ist jetzt ein Museum. Danach gingen wir noch in die Moschee gegenüber, die so genannte Blaue Moschee. Dort legten wir zum ersten Mal unsere Kopftücher an und zogen innen unsere Schuhe aus. Von der Schule aus sind wir dann nach Hause gefahren.

Am Donnerstag sind wir mit Manfred Liedtke, der türkischen Lehrerin Aylin und unseren „Schwestern“ mit dem Bus zur Anlegestelle und von dort zwei Stunden mit der Fähre zu der Insel Burgaz mitten im Marmara-Meer gefahren. In der Mitte der Insel ist ein Berg und den sind wir hoch gewandert. Dort haben wir unsere Lunchpakete gegessen, Pause gemacht und gequatscht. Einige „Schwestern“ mussten auch dort wieder für die Schule lernen. Wir haben für den Rückweg  einen Pfad entdeckt, den wir gegangen sind. Es war sehr abenteuerlich und ein wenig gefährlich, aber es hat Spaß gemacht! Am Ende kamen wir an einen Kiesstrand, wo wir mit den Füßen ins Wasser gegangen sind und zwei von uns auch ein unfreiwilliges Bad genommen haben. Dann sind wir wieder zurück gefahren.

Am Freitag haben wir uns getroffen, gefrühstückt und sind dann zu einem riesigen, überdachten Basar gegangen. Endlich handeln und shoppen! Zur 5. Stunde sind wir zurück zur Schule in den Deutschunterricht gegangen. Es war kein richtiger Unterricht, denn sie haben an einem Projekt gearbeitet. In der Mittagspause haben wir dort gegessen und sind dann zu Manfred Liedtkes Lieblingsmoschee, der Rüstem-Pascha-Moschee, gegangen. Dann waren wir in der größten Moschee Istanbuls, der Süleymaniye, aber sie wird gerade renoviert und wir konnten den Innenraum nicht sehen. Deshalb waren wir auf einem Friedhof mit dem Grabmal des Sultans Süleyman. Dadurch haben wir leider die Verabschiedung im Amphi verpasst. Um 15.30 Uhr kamen die Busse und wir sind nach Hause gefahren.

Am Samstag haben wir uns alle mit unseren „Schwestern“ und Gastfamilien um 11.30 Uhr am Flughafen von Istanbul getroffen. Es gab viele Tränen, denn es war sehr schön. Um 13.25 Uhr sind wir gestartet und um 15.35 Uhr (eine Stunde Zeitverschiebung) in Köln/Bonn gelandet. Wir wollen alle noch einmal in die Türkei!!!!

Am Flughafen wurden wir von unseren Familien empfangen. Die Woche ist viel zu schnell vorbeigegangen, aber es war sehr schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Degil mi? Zeit zu fahren!
(Vicky Wegmann , 7 B)

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Türkei - Austausch Istanbul

Am Samstagmorgen ging es los: Als wir nach einem dreistündigen Flug in Istanbul ankamen, empfingen uns die Gastfamilien herzlich.

Den Rest des Samstages und den Sonntag verbrachten wir in unseren „Familien“.  In„meiner“ Familie habe ich mich sehr wohl gefühlt. Sie hat mir ein sehr schönes Programm an Ausflügen geboten.

Mit einer Fähre sind wir auf die asiatische Seite des Bosporus gefahren, denn ich wohnte im europäischen Teil von Istanbul.

 

Am Montag sind wir dann in die Schule gefahren, mit Chauffeur, denn meine Gastfamilie war etwas reicher. In Istanbul müssen die Schüler/innen Uniformen tragen und die Noten sind anders herum: 5 ist das Beste und 1 das Schlechteste. Am Anfang und am Ende der Woche versammeln sich immer alle Schüler/innen und Lehrer/innen auf einem Platz (ähnlich wie ein kleines Amphitheater)  vor der Schule und singen die Hymne und lesen  einen Teil einer Rede von Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei.

Am ersten Tag sind wir mit unserer deutschen Gruppe in eine Zisterne und in den Sultans-Palast Topkapi gegangen. Die Zisterne ist unter der Erde und innen sind ganz viele Säulen. An einer ist die Medusa, ein Kopf, der auf dem Kopf steht und Haare aus Schlangen hat. Um diesen Kopf gibt  es viele Sagen.

Im Palast und im Park des Sultans stehen mehrere Gebäude, unter anderem der Harem für die vielen Frauen des Sultans. Dort sind überall wunderschöne Kacheln mit blauen Blumenmustern.

Nach der Schule sind wir immer mit zu unseren Gastfamilien gefahren  und haben gemeinsam etwas unternommen. Schön fand ich einen Ausflug an den Bosporus bei Nacht. In meiner Gastfamilie gab es immer sehr, sehr viel und sehr, sehr leckeres Essen. 

Mit der Gruppe waren wir auf dem Galata -Turm und auf der Galata – Brücke. Von dort aus haben wir Delphine (!!!) gesehen. Wir waren auf der Istiklal Straße, eine Straße mit vielen Läden und einer Straßenbahn.

Dann waren wir im Miniaturk, einem kleinen Park mit vielen wichtigen Gebäuden aus der ganzen Türkei. Wir haben auch die Hagia Sofia besichtigt, das ist ein wichtiges Gebäude: Früher war es eine Kirche und dann eine Moschee, jetzt ist es ein Museum. Die Hagia Sofia ist sehr groß und alt. Die Minarette (Gebetstürme) sind später noch angebaut worden.

Gegenüber der Hagia Sofia ist die Blaue Moschee. Sie ist innen blau und ein bisschen rot und sehr schön verziert.
An einem Tag waren wir auf der Insel Burgaz. Dort sind wir etwas gelaufen, haben dann ein Picknick gemacht und die schöne Aussicht über das Meer genossen.
Außerdem waren wir noch auf dem Großen Basar, wo wir einkaufen und handeln konnten.

Wir waren noch in einer anderen Moschee, die auch sehr schön war.
Mit der Familie war ich noch in einigen großen Einkaufscentren, von denen es sehr viele in Istanbul gibt und wir waren schwimmen.
Es war eine wunderschöne Zeit in Istanbul, die ich niemals vergessen werde und ich bleibe auch mit meiner sehr netten türkischen „Schwester“ und ihrer Familie in Kontakt.
(Hanna Schnieders)

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Projektwochenende der Physikusse in Morsbach

Am Wochenende 7./8. Juni 2008 fahren die Physikusse zu einem arbeitsreichen Projektwochenende in die Jugendherberge Morsbach. Das moderne Haus liegt idyllisch auf einem Berg am Ortsrand – grandiose Aussicht inclusive. Die Zimmer sind riesig und für Jugendherbergsverhältnisse luxuriös mit separatem Bad ausgestattet.

Nach dem Mittagessen starten wir zunächst mit einem Eggrace - also einem Eierrennen - bei dem ein rohes Ei heil eine Aufgabe überstehen muss. Neben den rohen Eiern haben wir in weiser Voraussicht jede Menge Folie zum Auslegen der Tische sowie Küchenpapier zum Wischen eingepackt. Die Schüler bauen in liebevoller Kleinarbeit mit maximal 8 DIN A4-Blättern einen 20 cm hohen Turm mit einer Rutsche. Ziel ist es, das Ei vom Turm rollen zu lassen, ohne dass es unten kaputt geht. Die meisten lösen die Aufgabe mit Bravour. Nur ein Schüler wirft sein Ei unabsichtlicherweise neben den Turm, was ihn leider nicht nur disqualifiziert, sondern auch zum Bodenwischen zwingt.

   

Mit einem Blatt Papier beginnt der Kurs „Oregami für Grobmotoriker“. Alle Physikusse schaffen es tatsächlich aus einem Blatt Papier einen kleinen Ballon zu bauen. Mit ein wenig explosiven Zutaten, die wir in der Jugendherberge aus verständlichen Gründen nicht gebrauchen dürfen, kann man daraus in der Fortsetzung eine kleine Rakete bauen. Das probieren wir dann doch lieber in der Schule aus!

Für den Abend planen wir eine Grillfete mit allem drum und dran, was bei den Physikussen natürlich über das bloße Garen von tierischen Zutaten weit hinausgeht. Wir haben - entgegen den sonstigen Gepflogenheiten der Jugendherberge - darum gebeten, selbst den Grill anzünden zu dürfen. Ursprünglich wollten wir uns in Gruppen aufteilen und Lösungen erarbeiten, wie man die Grillkohle möglichst effizient und originell anzündet. Letztendlich ist es jedoch ein Gemeinschaftswerk, an dem alle viel Spaß haben.

Direkt danach widmen wir uns wieder der Physik. Die Schüler haben Kneipenexperimente vorbereitet – also kleine physikalische Experimente mit Zutaten, die standardmäßig in einer Kneipe aufzutreiben sind und keine großartige Vorbereitung erfordern.

Fast schon klassisch sind die singenden Gläser. Aber wie kommt der Ton überhaupt zustande? Und warum hören sich Flaschen und Gläser unterschiedlich an? Mit Essen spielt man nicht - aber falls in einer Kneipe vorhanden, kann man auch Rosinen oder Trauben in Mineralwasser auf- und absteigen lassen. Zumindest zur Karnevalszeit findet man den einen oder anderen Luftballon in Kneipen, den man auf eine Flasche gestülpt als Messinstrument für die Wassertemperatur nutzen kann. Gewusst wie! Aber es kommt noch doller: Physikusse können Luftballons auch mit Zahnstochern anpicken, ohne dass sie platzen! Wie man in der Kneipe an eine Damenstrumpfhose kommt, bleibt zwar schleierhaft, aber damit könnte man dann wunderbar die Oberflächenspannung von Wasser zeigen! Uns reichen als Zutaten die Strumpfhosen von Mama und ein Gläschen Wasser!

Das Wetter hält zum Glück bis wir mit Essen und den Versuchen fertig sind. Der Regen treibt uns aber danach in den Gemeinschaftsraum, in dem weiter wild gewühlt wird. Wir haben unsere Lego-Baukästen aus der Schule mitgenommen. Damit kann man zum Beispiel ein wunderschönes Chaospendel basteln.

Nachdem wir uns über Ferdinand, den Schwimmballon amüsiert haben, lassen wir einen Cartesischen Taucher in einer Wasserflasche schwimmen. Mit so einem kleinen Teufelchen kann man unterschiedlichen Druck auf Flüssigkeiten sichtbar machen.

Viele nette Rätsel versüßen uns den Abend. Jeder kennt zum Beispiel die Bootgeschichten: Im Wasserglas schwimmt ein kleines Papierboot mit einem Stein drin. Was passiert mit dem Wasserspiegel, wenn man es versenkt? Steigt oder sinkt er? Vielleicht bleibt er auch gleich? Wir wären keine Physikusse, wenn wir nur des Rätsels kurze und knappe Lösung und nicht auch noch die physikalischen Hintergründe kennen würden.

Und so wühlen wir bis spät in die Nacht. Selbige ist wie immer kurz, aber sehr ruhig. Und so sehen wir uns mehr oder weniger ausgeschlafen am nächsten Morgen zum Frühstück. Dazu passend legen wir ein Ei in Essig und staunen nicht schlecht, was passiert. Auch faszinierend sind die zwei ineinandergesteckten Gabeln, die wie von Zauberhand auf einem Becherrand balancieren.

Am Vormittag spielen wir „Wer wird Physikussionär“. Der Titel ist sperrig, aber die Fragen witzig. Zwei Gruppen rätseln gegeneinander und sind gleich stark. Am Ende gewinnt eine Gruppe mit einem winzigen Pünktchen Vorsprung. Zunächst überlegen wir, ob wir das Spiel auf Karten drucken und zum Beispiel am Tag der offenen Tür präsentieren, aber dafür ist das abgefragte Wissen doch zu speziell. Oder wer weiß, dass man Temperatur in Réaumur messen kann? Das braucht man heute allerdings nur noch vereinzelt in der Süßwarenindustrie und bei der Käseherstellung.

Zwischendurch amüsieren wir uns immer mal wieder mit einer Runde „Tischtennis extrem“ (Hauptsache man trifft!), spielen Karten, gucken lustige Filmchen und erzählen viel. Es ist trotz oder gerade wegen der vielen Physik immer lustig und entspannend. Das machen wir halt am liebsten!
(Martina Wentz)

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Sambalinos in Aktion!

Nachdem wir uns intensiv mit Christiane Ratsch auf diese Auftritte vorbereitet hatten, sind wir in der letzten Zeit doch sehr selbständig geworden.
Am 22.5.08 hatten wir einen Auftritt beim Pfarrfest in Hennef. Wir haben uns um 13 Uhr zum Umziehen bei einer Freundin getroffen, die genau neben dem Pfarrheim wohnt, an dieser Stelle noch mal Danke dafür. Wir haben bei herrlichem Wetter gespielt und unserem Publikum hat es sehr gut gefallen.

Schon früh am Morgen des 01.06.08 haben wir uns im Hennefer Zentrum getroffen, mit dem Auftrag, die Läufer des Europalaufes mit unserer Musik anzufeuern und zu unterstützen. Glücklicherweise waren wir sehr früh, denn es gab noch einige organisatorische Fragen zu klären – wo ziehen wir uns um, wo spielen wir genau und wann sind die ersten Starts? Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten fanden wir uns doch einigermaßen gut im Rathaus und mit den Organisatorischen Problemen zurecht. So standen wir dann pünktlich um 9.20 Uhr mit unseren neuen Kostümen an der ersten Kurve der Strecke, in der Nähe der Bäckerei Gilgens. Als erstes war der Family-Lauf von 3,1 km, den wir auch lautstark mit Trommeln und Pfeifen unterstützten. Obwohl nach einer halben Minute das Hauptfeld an uns vorbeigezogen war, spielten wir noch munter eine Viertelstunde weiter. Unsere Arbeit sollte auch Früchte tragen, direkt nach unserem ersten Auftritt sprach uns eine freundliche, junge Dame an. Sie fragte nach weiteren Informationen über uns oder einer Visitenkarte. Bereitwillig gaben wir Auskunft, doch kaum wollten wir uns zur ersten Pause ausruhen, war auch schon der zweite Start, der Panoramalauf. Also spielten wir 5 Minuten, dann war endlich die erste große Pause. In kleinen Grüppchen schlenderten wir über den Marktplatz und nutzten die Pause um uns zu entspannen, stets darauf bedacht, dass jemand ein Auge auf die Instrumente hatte. Leider musste uns nun schon ein Gruppenmitglied verlassen, so dass wir mit einer Surdo weniger weiterspielen mussten, doch auch mit dieser Schwierigkeit kamen wir zurecht. Mit etwas anderer Besetzung als sonst spielten wir an dem Schnupperlauf und dem Brückenlauf. Nach diesen Auftritten musste sich auch unser Caixaspieler verabschieden, was uns ein wenig in Schwierigkeiten brachte. Noch ein Auftritt lag vor uns, doch ohne Caixa machte das wenig Sinn. Glücklicherweise tauchte Astrid Kröger-Schönbach auf und ersetzte die Caixa, an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. der formelle Teil war beendet und nun wurden wir sogar noch von einem der Organisatoren zu einem Eis eingeladen.

Alles in allem war es ein sehr schöner, erfolgreicher Vormittag, in dem wir Erfahrungen gesammelt haben, aber auch jede Menge Spaß hatten.
(Theresa Oberstraß, Katharina Klein, Lisa-Marie Schneider)

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Die Gesamtschule gründet einen Schulsanitätsdienst

Schon seit längerer Zeit bestand der Plan, an der Gesamtschule einen Schulsanitätsdienst ins Leben zu rufen, bei dem ausgebildete und qualifizierte Schüler/innen die Erstversorgung Verletzter oder Erkrankter übernehmen.
Die Tätigkeiten der Sanitäter/innen in einem Schulsanitätsdienst sind jedoch sehr vielfältig:

-           Die Sanitäter/innen unterstützen die Erste-Hilfe-Versorgung der Schule,

-           sie alarmieren den Rettungsdienst,

-           sie erkennen Notfallsituationen und Gefahrenquellen und können in der Unfallprävention tätig werden,

-           sie können im Notfall lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen,

-           sie betreuen verletzte oder erkrankte Personen, bis der Notarzt eintrifft,

-           sie überprüfen den ordnungsgemäßen Zustand sämtlicher Erste-Hilfe-Kästen in den Fachbereichen

-           sie betreuen den Erste-Hilfe-Raum der Schule,

-           sie übernehmen die Erste-Hilfe-Betreuung bei Schulfesten

-           sie haben Bereitschaftsdienst während der Unterrichtszeit.

      

Die Vielzahl der Tätigkeiten der Schulsanitäter/innen lässt erkennen, dass solch eine Aufgabe ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl und Handlungsbereitschaft erfordert. Doch durch eine so verantwortungsvolle Tätigkeit wird auch Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Schüler/innen gestärkt, da sie dort helfen können, wo andere verunsichert sind und hilflos reagieren. Eine Grundvoraussetzung für ein Engagement im Schulsanitätsdienst ist natürlich der Wille zu helfen statt zu gaffen!

Im Februar dieses Jahres wurden nun die ersten Schritte zur Gründung eines Schulsanitätsdienstes in die Wege geleitet. Es wurde eine Erste-Hilfe-AG gegründet, in der Schüler/innen der 5. - 7. Klassen zu Ersthelfern ausgebildet werden, um im nächsten Schuljahr dann den wichtigen Dienst in unserem Schulsanitätsdienst anzutreten. Die Ausbildung findet jeden Donnerstagnachmittag statt. Möglich wurde diese Veranstaltung nur, da wir tatkräftige Unterstützung von Herrn Steinhauer vom Deutschen Roten Kreuz haben, der die Ausbildung der Schüler/innen sehr spannend und anregend gestaltet und uns das Material, das wir zur Ausbildung benötigen, zur Verfügung gestellt hat.

Die Schüler/innen lernen in dieser AG, wie man mit verletzten Menschen umgeht, wie man sie anspricht, wen man informiert und welche Informationen dringend an den Rettungsdienst weitergegeben werden müssen.  Sie lernen Verletzungen zu beurteilen und Verbände anzulegen, Herz- Lungen- Wiederbelebung und die Herstellung einer stabilen Seitenlage. Am Ende des Kurses steht eine Prüfung, mit der die Schüler/innen ihren Erste-Hilfe-Schein erlangen.

All dies sind Kenntnisse, die den Schulalltag erleichtern und auch in der Freizeit sinnvoll sind. Wer schon einmal bei einem Unfall die Untätigkeit und Hilflosigkeit der Passanten oder auch seine eigene Hilflosigkeit erlebt hat, weiß, wie wichtig diese Kenntnisse auch im späteren Leben sind.

Auch im nächsten Jahr soll wieder eine Erste-Hilfe-AG stattfinden, damit unser Schulsanitätsdienst immer wieder mit kompetenten, interessierten und verantwortungsbewussten Schüler/innen zusammenarbeiten kann.
(Anja Gerner)

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Freilichtmuseum Kommern

Am Mittwoch den 28.05.2008, machte die Klasse 10E der Gesamtschule Hennef, einen Besuch ins Freilichtmuseum nach Kommern, um sich über das Thema "Wir Rheinländer" zu informieren. Wir wurden über eine "belebte" rheinische Kleinstadtstraße geführt, die durch 150 Jahre rheinische Geschichte geht. Sie beginnt im Jahre 1794 und endet im Jahre 1960. Es sind 50 Szenen die diese 150 Jahre veranschaulichen, man kann viele Alltagssituationen durch die Fenster der flankierenden Häuser ansehen, die folgende 9 Themenkomplexe darstellen:

Das Rheinland unter den Franzosen (1794-1815)

Das Rheinland unter den Preußen (1815-1848)

Die Revolution von 1848

Die Industrialisierung (1848-1871)

Der Hurrapatriotismus (1871-1890)

Der erste Weltkrieg (1890-1918)

Weimar, Nazidiktatur und Zweiter Weltkrieg (1918-1933)

Trizonesien (1945-1948)

Das Wirtschaftswunder (1948-1960)

Die Gebäude sind Vorbildern rheinischer Städte entnommen. Sie entsprechen ebenso wie die Einrichtung der jeweiligen Zeit und der sozialen Zuordnung. Die Figuren der einzelnen Szenen sind in historischen Kostümen gekleidet. Sie tragen zum Teil die Köpfe prominenter Rheinländerinnen und Rheinländer der Gegenwart und Vergangenheit.

Wir konnten uns dadurch gut in die vergangenen Zeiten hinein versetzen. Wir durften wir uns z.B. in einen Gerichtssaal von damals zu den Figuren (z. B. Karl Marx) dazu setzen, eine nachgestellte Kriegsszene ansehen oder auch einen Ausschnitt von einer Hitlerrede auf einer Riesenleinwand verfolgen. Diese Führung durch die Geschichte der Rheinländer war sehr interessant für uns und war wirklich einen Besuch wert. 

  

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Kunstausstellung Hennefer Schulen

 Für drei Wochen wurde das Foyer des Hennefer Rathauses zu einem vielseitig gestalteten Ausstellungsraum von Schülerarbeiten aller weiterführenden Hennefer Schulen. Die Schüler/innen der Schule in der Geisbach, der Kopernikus-Realschule, der Gemeinschaftshauptschule Hennef, des Städtischen Gymnasiums und der Gesamtschule Hennef präsentierten vom 06. bis 28. Mai 2008 zahlreiche Werke aus dem Kunstunterricht.

Das Städtische Gymnasium gestaltete bei der Vernissage ein umfangreiches Rahmenprogramm. Die Begrüßungsworte zur Eröffnung der Ausstellung sprach unser Bürgermeister Klaus Pipke.

Nächstes Jahr wird die Gesamtschule Hennef die Gestaltung der Eröffnungsveranstaltung übernehmen. Eine große Anzahl der Schülerarbeiten aller Schulen bestach durch ein hohes Maß an künstlerischem Können und schöpferischer Kreativität.

Die Schüler/innen des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef verfremdeten Musikinstrumente nach kubistischer Manier. Außerdem brachten sie in Form einer Collage Ausschnitte aus berühmten Gemälden in einen neuen Sinnzusammenhang.

Die Schülerarbeiten des 11. Jahrgangs überzeugten wieder durch naturgetreue und sehr differenziert ausgeführte Bleistiftzeichnungen. Aber auch durch abstrahierte Kohlezeichnungen auf Packpapier, die eine dichte, durchgängige Struktur zeigen. Außerdem wurden Arbeiten ausgestellt, die durch einen „Grafischen Dialog“ entstanden sind, indem sich zeichnerisch zwei Schüler/innen durch abstrakte Formen mit Kreide auf Packpapier von gegenüberliegenden Seiten aufeinander zu bewegten.
Der Leistungskurs des 12. Jahrgangs präsentierte aufwändig gearbeitete Hände aus Gips. Der Grundkurs zeigte Ausschnittvergrößerungen von selbst gewählten Gegenständen.
(Nina Essen)

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COMENIUS-Konferenz in Istanbul

Wie schon im letzten Elternbrief dargestellt, erhielt unsere Schule die Zusage zu einem neuen Projekt und wir konnten uns mit den Vertretern aus Spanien und der Türkei bei einem ersten Treffen in Paterna im November letzten Jahres austauschen.

Im Dezember 2008 erhielten wir dann die Mitteilung, dass auch die lettische Schule eine verspätete Zusage erhalten hatte.

Fuhren im Oktober letzten Jahres nur KollegInnen mit zur Konferenz, so war es diesmal möglich, auch 7 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Konferenz teilhaben zu lassen. Mit dabei waren Christian Engels, Lydia Feld, Kevin Redvai (alle 9E) sowie Daniel Hertz, Isabelle Jürgens,  Patrick Lurtz und Dominic Tchorz (alle 9F). Sie wurden von Herrn Jungwirth und Frau Dietel begleitet. Die spanische Schule brachte 5 Schülerinnen und Schüler mit, die lettische Schule wurde von 2 Schülerinnen begleitet.

       

Flugkosten sowie der Aufenthalt für alle Beteiligten wurden dabei aus dem COMENIUS-Budget übernommen.

Ein umfangreiches Programm erwartete uns: Präsentationen der einzelnen Schulen, Präsentation der ersten Ergebnisse der Projektarbeit, eine ganztägige Besichtigungstour durch Istanbul sowie eine weitere Detailbesprechung der zukünftigen Projektarbeit.

Überragend war bei dieser Konferenz das Zusammentreffen der Schülerinnen und Schüler aus den verschiedenen Ländern. Es wurden echte Freundschaften geknüpft und nur unter Tränen konnten sich Gäste und auch Gastgeber voneinander treffen. Hier spielte sicherlich auch die überragende türkische Gastfreundlichkeit eine große Rolle, die manchen Schüler schon einmal beschämte.

Im Oktober (20.10- 24.10.08) dieses Jahres können wir dann unsere Freunde auf der nächsten Konferenz in Hennef begrüßen. Auch hier werden wiederum Schülerinnen und Schüler mit dabei sein. Da alle Schülerinnen und Schüler in deutschen Gastfamilien untergebracht werden, wird dann für unsere Schüler im 8. und 9. Jahrgang die Möglichkeit bestehen, Gäste aufzunehmen. Wir freuen uns schon!!!!
(Ingrid Dietel)

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  Känguru-Wettbewerb 2008

Trotz erschwerter Bedingungen nahmen in diesem Jahr wieder zahlreiche Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 der Gesamtschule Hennef am Känguru-Wettbewerb teil. Da der Wettbewerb bundesweit ausgetragen wird, musste der Termin wegen der frühen Osterferien vom dritten Donnerstag im März auf den 10. April 2008 verschoben werden, wenn kein Bundesland mehr Ferien hat. Leider fand an diesem Tag unser Eltern- und Schüler/innensprechtag statt. Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass 53 Schüler/innen ein so großes Interesse an einem Mathematik-Wettbewerb hatten, dass sie dafür mehrere Stunden ihrer Freizeit investierten, zumal an diesem Tag auch keine Schulbusse fuhren. Ein herzliches Dankeschön daher an alle Eltern, die ihre Kinder extra gebracht haben!

 

Auch in diesem Jahr zeigte sich wieder: Der Känguru-Wettbewerb macht einfach Spaß. Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen - alles wurde den Schüler/innen in dem multiple-choice-Wettbewerb abverlangt, bei dem jeweils aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist. Natürlich waren die gestellten Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur leichte Aufgaben bekommen haben. Eine Aufgabe für die Klassenstufen 5 und 6 lautete z. B.: Onkel Willy bemerkt, dass er jeden Winter 5 kg zunimmt. Im Sommer schwimmt und radelt er stets und nimmt beglückt 4 kg wieder ab, im Frühling und Herbst ändert sich sein Gewicht nicht. Wenn Onkel Willy am 10. April 2008 77 kg wiegt, wie viel wog er dann im Herbst 2000? Die Lösung zu dieser und den anderen Aufgaben des Wettbewerbs sowie viele weitere Informationen sind auf www.mathe-kaenguru.de zu finden.

Dass alles mit rechten Dingen zuging und niemand von seinen Nachbarn abschreiben konnte, dafür sorgten die zahlreich anwesenden Aufsichten, die von den an der Schule tätigen Referendar/innen gestellt wurden, die bis zum Elternsprechtag noch keinen eigenständigen Unterricht erteilen mussten.

Wie sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen ließ, warteten die Teilnehmer/innen nun voller Spannung auf die Ergebnisse, die gerade noch rechtzeitig vor Ferienbeginn eintrafen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Michael Jaschewski, im 6. Jahrgang Jens Oberdörster und im 7. Jahrgang Mario Guschok. Die höchste Punktzahl im 10. Jahrgang erreichte Tim Richter, im 11. Jahrgang Ruth Boersma. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Schüler/innen am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau so viel Spaß dabei sein werden.
(Kirsten Holz)

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Auf Spurensuche in der FH Bonn/Rhein-Sieg

Alles begann mit einer Einladung der Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln:

Alina Heeg (6a) und wir [Mascha von Kreisler (6a), Moritz Helbing (6e)] waren von Freitag, 22.2.08, bis Sonntag, 24.2.08, zu der Kinder FH in Rheinbach eingeladen.

Wir drei im Hörsaal (von links nach rechts: Alina, Mascha , Moritz)

Dort sollten wir einen Kriminalfall lösen:
Ein Laptop wurde aus der Uni gestohlen. Als Täter kam einer der vier Professor/innen in Frage:  Frau Tobiasch, Herr Essmann, Frau Ortanderl und Herr Knupp.
Die Polizei hatte Beweismaterial und Fingerabdrücke am Tatort sichergestellt. Nun lag es an uns den Fall zu lösen!

Dazu wurden wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt: Die erste setzte sich mit Physik und Chemie auseinander, die zweite mit Naturwissenschaft und Materialwissenschaft.

Wir waren in der ersten Gruppe: Am Samstagmorgen begannen wir mit unserer Arbeit und beschäftigten uns mit den am Tatort gefundenen Fingerabdrücken. Wir nahmen die Fingerabdrücke der verdächtigen Professor/innen und verglichen sie mit jenen, die die Polizei sichergestellt hatte.

 

Am Tatort wurde auch ein weißes Pulver gefunden sowie ein Zettel, auf dem etwas mit Kugelschreibertinte geschrieben war. Diese Tinte und das Pulver analysierten wir. Dazu mussten wir aber erst mal den persönlichen Kugelschreiber der Professor/innen und ein weißes Pulver sicherstellen.
Bei Frau Tobisch stellten wir Magnesiumsulfat 4 sicher, bei Herrn Knupp Vitamin C, bei Frau Ortanderl Glucose (Traubenzucker) und bei Herrn Eßmann auch Glucose. Wir machten 3 Tests: den PH-Test, den Sulfatnachweis und den Glucosenachweis.

Nach dem PH-Test konnten wir das Pulver von Herrn Knupp (Vitamin C)ausschließen denn es war eine Säure und die anderen Pulverrückstände waren basisch.
Nach dem Sulfatnachweis konnten wir Frau Tobiasch ausschließen, der Sulfat-Nachweis war positiv, die anderen waren negativ einschließlich des gefunden Pulvers. Auch der Glucosenachweis war bei Frau Tobiasch und Herrn Knupp negativ, deshalb konnte das Pulver nur von Frau Ortanderl oder von Herrn Eßmann sein.
Als nächstes untersuchten wir die Kugelschreibertinte mit dem Verfahren der Dünnschichtchromatographie.
Wir schrieben mit den sicher gestellten Kugelschreibern auf ein Blatt Papier. Danach schnitten wir die Schriftproben einschließlich der gefundenen Schriftprobe aus.
Wir lösten durch Zugabe von Aceton die Tinte von Papier, mit Hilfe von einer Kapillare tröpfelten wir die Flüssigkeit auf ein Filterpapier. Jede Flüssigkeit hatte eine andere Farbzusammensetzung, so konnten wir die der gefundenen Tinte mit der der Professor/innen vergleichen!
Als wir alle Beweismittel analysiert hatten, fanden wir den Täter unter den Professor/innen heraus:
Es war Herr Eßmann! Er hatte den Laptop mit den Untersuchungsergebnissen gestohlen (nur für uns inszeniert!!)
(Wenn sie sich noch mehr Bilder ansehen wollen können sie das gerne unter diesem web-link: http://www.fh-bonn-rhein-sieg.de/Kinder_FH_Gruppe_2-site-anna.html)

Außerdem gibt es noch einen Film Vom WDR Lokalzeit Bonn hier der web-link:
http://www.wdr.de/mediathek/html//regional/2008/02/23/lokbn_03.xml;jsessionid=C7B9FBC02EEF8F90B9EC46FDFFF30853.mediathek2
(Mascha von Kreisler, Moritz Helbing)

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Messie als Beruf - Requisiteur am Theater

Der Literaturkurs 12 im Requisitenfundus von Oper und Schauspiel Bonn

Wer König werden möchte und eine Krone benötigt, muss nicht unbedingt zum Goldschmied. Er würde genauso gut und erheblich preisgünstiger fündig im Fundus (dem Lager) der Requisitenabteilung des Theaters Bonn. Hier stehen ungefähr 20 Modelle zur Auswahl, nebst Dutzenden Schwertern, Degen, Dolchen, Ketten, Brustpanzern, edlen Gläsern, Tassen, Tellern und allem beweglichen Zubehör, was sonst für eine Theaterproduktion benötigt werden könnte.

 

Am Donnerstag, 13. März 2008, fanden sich ein angefressenes Häufchen Schüler/innen aus dem Literaturkurs 12 und einige Lehrer/innen vor den Werkstätten des Theaters Bonn in Beuel ein.

Sie wollten sich eine von Nils Bräm organisierte Führung durch Dietmar Panser, den Leiter der Requisitenabteilung des Theaters Bonn, als Ideenspritze für die Ausstattungsmöglichkeiten der eigenen Theaterproduktion „Show ohne Grenzen“ nicht entgehen lassen.

Zur Erklärung: Requisiten sind diejenigen Gegenstände im Theater oder im Film, die weder Kleidungsstücke (Garderobe) noch Bühnenbild (fest montiert) sind. Am Theater gehört im Gegensatz zum Film auch die Pyrotechnik (Feuerwerk, Explosionen, Pistolenschüsse und dgl.) zur Requisite.

Requisiteure arbeiten sehr vielseitig, als berufliche Voraussetzungen eignen sich deshalb verschiedene Ausbildungen, sei es Polsterer, Feinmechaniker oder Schreiner.
Die Aufträge reichen vom reinen Einkauf von Requisiten (z. B. für eine Schauspielproduktion einige hundert Spielpuppen) über die Wiederherstellung älterer eingelagerter
Gegenstände, die eigene Herstellung neuer Gegenstände bis hin zu einer Eierwurfmaschine oder für die gegenwärtige Produktion „Hexenjagd“ sogar zur Zucht von lebenden Fliegen. (Die Larven dafür werden im Heizungsraum ausgebrütet, woher sie stammen, wird hier nicht verraten.)
Hinzu kommt die Betreuung der Vorstellungen in Schauspiel und Oper durch Requisiteure, der sogenannte „Abenddienst“ oder „Vorstellungsdienst“.
Staunen mussten doch einige Schüler/innen über die Arbeitszeiten: Requisiteure haben Dienstpläne, die sich über die ganze Woche erstrecken. Das setzt die Bereitschaft voraus, auch abends bis ca. 23.00 Uhr sowie an Wochenenden zu arbeiten.
Das Requisitenbudget beträgt durchschnittlich ca. EUR 800.- pro Schauspielproduktion, für eine Opernproduktion ca. EUR 1.800.-. Da nicht alle Produktionen gleich teuer sind, kann durchaus die eine Produktion durch Requisiten aus dem Fundus ausgestattet werden, wogegen vielleicht die Kosten für eine andere Produktion mehrere Tausend EUR betragen, wenn viele Gegenstände oder Materialien für deren Herstellung neu angeschafft werden müssen.

Für die Schulproduktion werden wir nicht auf solche Finanzreserven zugreifen können, aber nach etwa einer Stunde Führung durch Lagerräume, Werkstätten und die Unterbühne der Produktion „Hexenjagd“ dürften sich genug Ideen angesammelt haben, wie Requisiten auf originelle und doch kostengünstige Weise hergestellt werden können.
Zu sehen sind unsere Requisiten in der „Show ohne Grenzen“ am 14. und 15. Juni 2008 in der Gesamtschule Hennef.
(Nils W. Bräm)

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Youth Choirs in movement- ‚Voices’ ist dabei!

Von Mittwoch, 18.06.08 – Sonntag, 21.06.08 findet in Bonn ein von Europa Cantat initiiertes Chorfestival statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder- und Jugendchöre aus Bonn und Umgebung mit Chören aus Gelsenkirchen, Eschwege, Schwerin und Berlin sowie aus Bulgarien, Lettland, Norwegen, Russland, Serbien, Spanien, Tansania, Ungarn und der Ukraine in Kontakt zu bringen.

Fast 1000 Jugendliche werden 5 Tage lang in verschiedenen Workshops zusammen singen und Konzertprogramme erstellen, die am Samstag, 21.06.08 nachmittags und abends zur Aufführung gelangen.

Neben dem Eröffnungskonzert am Mittwochabend und dem Abschlusskonzert am Samstagabend (jeweils in der Kreuzkirche in Bonn) werden viele der teilnehmenden Chöre in Abendkonzerten ihre Highlights zum Besten geben. Sicher Genuss pur für alle Zuhörer/innen, verspricht das Festival ebenso ein Highlight für alle Teilnehmer/innen zu werden.
Der Jugendchor ‚Voices’ unserer Schule wird mit der Präsentation der Workshopergebnisse in einem Atelierkonzert zusammen mit anderen Sänger/innen am Samstag um 17.00 Uhr in der Kreuzkirche zu hören sein.
Wir wünschen allen Teilnehmer/innen erlebnisreiche Tage und allen Zuhörer/innen Begeisterung für unsere Youth Choirs in Bewegung.
Das Festivalprogramm mit allen Konzertterminen kann eingesehen werden unter www.europacantat.org  - current projects – Jugendchöre in Bewegung
(Maria Becker-Just)

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Germanwatch - Klimaexpedition zu Gast in der Sekundarstufe II

Am 28.04.2008 besuchte der Geograph Martin Fliegner (Geoscopia Umweltbildung) die Gesamtschule Hennef, um mit zwei Erdkunde- und drei Biologiekursen der Oberstufe über die Folgen des anthropogenen, menschen-gemachten Treibhauseffektes und mögliche Auswege aus dem globalen Dilemma der sich daraus ableitenden Erderwärmung zu diskutieren. Hauptthemen der Diskussion waren der Wassermangel in Afrika, die Abholzung des Regenwaldes, die Gletscherschmelze und die zunehmenden Dürreperioden im asiatischem Raum sowie in europäischen Ländern.

Um den Schüler/innen den globalen Klimawandel eindrucksvoll zu veranschaulichen, baute der Experte eine Satellitenschüssel auf dem Schulhof auf, die es ermöglichte, Live- Satellitenbilder zu empfangen. Anhand von Vergleichsaufnahmen aus früheren Zeiten verdeutlichte Martin Fliegner eindrücklich die Veränderungen, die das Gesicht der Erde schon jetzt an vielen Stellen zeigt und zunehmend drastisch prägen wird.

Insbesondere durch das Erklären von Martin Fliegner, inwiefern der Klimawandel jeden einzelnen individuell betrifft, wurden die Schüler/innen angeregt, über ihr eigenes Verhalten gegenüber ihrer sozialen und ökologischen Umwelt nachzudenken.

Insgesamt gestaltete der Klimaexperte die Veranstaltung sehr interessant. Insbesondere waren die Live- Satellitenbilder sehr hilfreich, um sich ein realistisches Bild von den Folgen des Klimawandels zu machen und sich mit dem Thema intensiv und bewusst auseinandersetzen zu können.

   

„Germanwatch“ ist eine ehrenamtliche Organisation, die aus Fachleuten aus Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik besteht. Treu dem Motto „Politik braucht Weitblick“ engagiert sich diese Organisation in der europäischen und internationalen Nord-Süd-, Handels- und Umweltpolitik. Ihr Ziel ist es, innovative Lösungen zu finden und zu vermitteln, um die strukturelle Lage in den Industrieländern zu ändern und somit eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche, insbesondere nachhaltige Entwicklung, weltweit zu schaffen.
(Daniel Arnscheid, Markus Görner)

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„Offiziell langer Freitag“ der Physikusse

Offizielles Ende des freitäglichen Physikusstreffs und tatsächlicher Feierabend waren schon immer zwei verschiedene Paar Schuhe. Martina und Ingo Wentz stellen mit Felix Bilz eine Betreuung der Schüler der Begabtenförderung Physik bis 15.30 Uhr sicher. Zwar gehen dann die ersten der insgesamt 14 Schüler, aber viele bleiben gerne länger. Für uns ist die Schule eben auch Lebensraum, wo wir uns gerne aufhalten, Experimente machen und über Physik und Gott und die Welt erzählen.

     

Meist endet die Veranstaltung gleich mehrmals. „Jetzt räumen wir aber auf!!!“ leitet die erste Phase des Abschieds ein. Der Physikuss-Schrank quillt mittlerweile über und so dauert das Aufräumen immer ewig - was leider nicht zwangsläufig dazu führt, dass der Physikuss-Schrank nachher aufgeräumter ist als vorher. „Jetzt gehen wir aber!!!“ bedeutet lediglich, dass wir die Physikräume verlassen. Der übliche Treff vor dem Tor dauert lang, denn wir verquatschen uns einfach gern. Spätestens wenn wir uns die Beine in den Bauch gestanden haben und die Füße platt sind, zerstreut sich die Gemeinschaft der Physikusse - oft erst nach 18 Uhr.

Das reicht ja auch? Na da kennt ihr die Physikusse aber nicht! Und so haben wir beschlossen, mal einen „absichtlich langen Freitag“ zu organisieren. Offiziell sollte der bis 20 Uhr gehen… (ohne weiteren Kommentar!).

Als großes Thema suchen wir uns Versuche mit Feuer aus. Den Mentoren ist es wichtig, dass die Schüler mit Feuerexperimenten umzugehen wissen, Gefahren kennen und Versuche ruhig, strukturiert und sicher durchführen können.

Zunächst zeigen wir auf dem Schulhof einen Fettbrand. Das sollte jeder mal gesehen haben, der auch nur ein Spiegelei braten möchte. Liebe Hausfrauen und Hausmänner, an dieser Stelle ein physikalisch wertvoller Rat: man löscht NIEMALS einen Fettbrand mit Wasser! NIEMALS!

Die Physikusse wussten schon vorher, dass es eine Riesenschweinerei gibt und packen vorsorglich alle Stative und Förmchen in Alufolie ein, um das spätere Säubern zu sparen. Neben der Praxis legen wir besonderen Wert darauf, dass jeder Physikuss versteht, was bei einem Fettbrand passiert.

Den brennenden Handschuh hat jeder Physikuss schon einmal gesehen. Unsere Oberstufenschüler haben ihn in fast jeder Physik-Show gezeigt, weil er einfach spektakulär ist. Aber das Experiment selber machen? Heute muss jeder Physikuss ran und den Handschuh nicht nur vorführen, sondern auch filmreif erklären. Selbstverständlich haben wir uns ausführlich über Sicherheitsaspekte und Notfallmaßnahmen informiert. Wichtig ist das detaillierte Wissen über die physikalischen Zusammenhänge. Wenn man versteht, was passiert, hat man keine Angst mehr, aber den Respekt vor dem Versuch sollte man nie verlieren.

Wir nehmen alle Versuche mit unserer neuen Kamera auf. Die ToLiTec der Schule leiht uns das notwendige Equipment für die Tonaufzeichnung. Irgendwann einmal sollen alle Versuche in Podcastform für den interessierten Laien oder als Unterrichtsmaterial erhältlich sein.  Erste Aufnahmeproben laufen bereits heute.

Gegen 18 Uhr knurrt uns dann doch der Magen. In Sommerlaune mümmeln wir gemütlich vor dem Bistro unsere bestellte Pizza. Schule kann so schön sein!

Der letzte Versuch für heute ist ein völlig neues Experiment. Wir haben in der Uni Bonn brennende Seifenblasen gesehen und nun versucht, das auch so schön hinzukriegen. Wie immer ist der Weg zum Erfolg steinig. Bis man die richtige Seifenblasenspülilösung, den geeigneten Seifenblasenblasering und die notwendige Pustekraft raus hat, dauert es ein wenig. Das Ergebnis des Abends war durchaus passabel und optisch ansehnlich.

So verlassen wir zufrieden - und nach Durchlaufen aller Abschiedsphasen - die Schule. Nicht ohne den einhelligen Kommentar: das machen wir aber nochmal!
(Martina Wentz)

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„10 Jahre bis zum Höhepunkt!“ – Der letzte Schultag des Abschlussjahrganges 10

  C:\Users\Eki und Tom\Pictures\2008-06-16\224.JPGAm 10. Juni `08 war es wieder soweit. Mit Freude herbeigesehnt, neben Spaß dennoch auch mit ein klein wenig Wehmut begangen: Der letzte Schultag der „Zehner“ unter dem Motto „10 Jahre bis zu Höhepunkt!“. „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ konnten die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs ihren letzten Schultag mit der gesamten Schule genießen und ihn auch nach ihren Vorstellungen gestalten. Dies sollte Spaß mit Lehrerinnen und Lehrern und ein „kühles Nass“ an einem so heißen Tag bedeuten.

Zunächst schien es ein ganz normaler Schultag zu sein. Doch wenn man genauer hinsah, begegneten einem immer mehr Schülerinnen und Schüler wie auch einige Lehrerinnen und Lehrer in den gleichen braunen T-Shirts mit der Aufschrift „10 Jahre bis zum Höhepunkt“.

Zehn Jahre, von denen die Schülerinnen und Schüler ihre letzten sechs davon an der Gesamtschule Hennef verbracht haben, mit dem Ziel, einen guten Schulabschluss zu erlangen, waren nun „vollbracht“. Am Ende konnten die Schülerinnen und Schüler „im Schweiße ihres Angesichtes“ in den Zentralen Abschlussprüfungen tolle Ergebnisse und somit ihr Ziel erreichen und nun galt es auch, ihren letzten Schultag entsprechend zu begehen.

  C:\Users\Eki und Tom\Pictures\2008-06-16\213.JPG

Als plötzlich in der 4. Stunde Musik aus den Lautsprechern in den Klassen und im Lehrerzimmer erklang, war klar, dass dieser Tag anders sein würde. Mit einem Kommando wurden die Lehrerinnen und Lehrer, die im Jahrgang 10 unterrichtet haben, aus Klassen und Lehrerzimmer geholt. Was würde wohl auf sie zukommen?

Mit der gesamten Schülerschaft der Klassen 5 bis 10 im Schlepptau ging es nun zum hinteren Teil des Schulhofes, auf dem eine ansprechend gestaltete Bühne mit gut gelaunten, erwartungsvollen Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 bereit stand. (Dankbar bei der Hitze an diesem Tag war man auch für die Stühle vor der Bühne. Die Schülerinnen und Schüler haben wirklich an alles gedacht!)

Dann ging es auch bereits los und die Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer wurden mit viel Beifall (was ja auch mal sehr nett sein kann) auf die Bühne geholt und auf ihre kommenden Aufgaben vorbereitet. Hier konnten tief verborgene Talente in den Bereichen Begriffe pantomimisch darstellen, Begriffe rappen oder gurgeln, zeichnerisch,  hüpfend beschreiben oder mit Schaumküssen im Mund benennen zum Vorschein kommen. Begeisterung gab es auf allen Seiten und am Ende stand auch ein Siegerteam fest, das entsprechend beschenkt wurde. Die Schülerinnen und Schüler haben sich Einiges einfallen lassen. Für eine „kühle Erfrischung“ zwischendurch, die besonders dankbar von den jüngeren Schülerinnen und Schülern an diesem Tag angenommen wurde, sorgten die „Zehner“ mit ihren prall gefüllten Wasserpistolen und für kulinarische Genüsse die heiß begehrten Perlenketten aus Zucker.

Der letzte Schultag des Jahrgangs 10, der sich viel Mühe bei der Organisation und Durchführung gegeben hat, ging mit vielen nett beschriebenen T-Shirts zu Ende und mit den Worten: „Macht et jut!“.
Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für ihre Zukunft! Sie werden uns fehlen!!
(Erika Schilling)

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ABIson 2008 – Auch der Abiturjahrgang feierte seinen letzten Tag

„ABIson 2008 - Schluss mit büffeln“ lautete das Motto des diesjährigen Abiturjahrganges. Die Abiturienten feierten auf ihre Weise im „Western-Look“ den letzten Tag an der Schule. Der Mensakoch Herr Müller hatte ein kräftiges Chili gezaubert und die ehemaligen Lehrer/innen wurden zum Essen eingeladen. Eine schöne Gelegenheit, noch mal Tschüss zu sagen!

 

Abiturfeier 2008

Nur einmal im Leben stehen alle Türen so weit offen: Wenn das Abitur bestanden ist, scheint die Welt voll ungeahnter Möglichkeiten. Entsprechend ausgelassen feiern die 80 jungen Männer und Frauen, die in diesem Jahr an der Gesamtschule zum Abi angetreten sind und allesamt bestanden haben. Bei der Abiturfeier dagegen war auch Zeit für ruhigere und besinnliche Töne, und ein bisschen klang auch Wehmut mit, weil Abi ja auch Abschied heißt...und weil Feste wie diesen den Eltern vor Augen führt, wie die Zeit verflogen ist...

Die Feier begann mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst, ehe sich die Tore in der Rhein-Sieg-Halle öffneten. So mancher bewundernde Blick ging zu den Abiturient/innen, die mit langen Kleidern und kunstvollen Frisuren bei den Mädchen und dunklen Anzügen bei den Jungen blendend aussahen- und eben sehr erwachsen!

Jochen Herchenbach als stellvertretender Schulleiter begrüßte die Abiturient/innen, ihre Familien und Freunde. Jochen Herchenbach und auch Schulleiter Wolfgang Pelz setzten in ihren Reden klare Akzente: Die Leistungen und die Noten sind wichtig. Aber mindestens ebenso wichtig ist die soziale Kompetenz, die die 80 jungen Leute erworben haben: auf andere achten, menschlich miteinander umgehen, einander respektieren. Daß alle 80 bestanden haben, wertete Wolfgang Pelz auch als Erfolg der Gesamtschule, die keine/n Schüler/in schon früh „aussortiert“ und in der die Lehrer/innen sich um jede/n einzelne/n Schüler/in bemühen.

Bei den Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Wolfgang Jünger und der Schulpflegschaftsvorsitzenden Astrid Kubany klang auch die persönliche Freude mit: Beide sind selbst stolze Eltern von Abiturienten. Und beide wissen sehr zu schätzen, was die Schule und die Lehrer/innen im Laufe der Jahre für die Kinder getan und wie sie ihnen zur Seite gestanden haben.
Emil Eyermann als Vorsitzender des Fördervereins hoffte darauf, dass Eltern und Schüler/innen „ihrer“ Schule über den Förderverein verbunden bleiben.
Daß es nicht allzu feierlich und getragen wurde, dafür sorgte Christoph Jünger mit seiner Rede als Jahrgangsstufensprecher: Mit sichtlichem Vergnügen lobte er die Feierqualitäten seines Jahrgangs und den guten Zusammenhalt. Dazu zitierte er Oberstufenleiter Wolfgang Rotzoll, der diese Jahrgangsstufe als besonders menschlich gelobt hatte, auch wenn er bei den Leistungen noch ein bisschen Luft nach oben sah....

In Versform verabschiedeten sich die beiden Beratungslehrer Tina Borkenhagen und Josef Pasch. Und dann nahte er, der Moment, für den die Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam so viel gearbeitet und sicher manchmal auch gelitten haben: Die Zeugnisse der Hochschulreife wurden übergeben. Wolfgang Pelz, Jochen Herchenbach und Wolfgang Rotzoll standen mit Rosen und den kostbaren Seiten bereit. Auf der großen Videowand auf der Bühne war jede/r Abiturient/in zuerst mit einem Kinderfoto, dann mit einem aktuellen Foto zu sehen. Erstaunlich, wie die einen sich verändert haben und die anderen schon als ganz Kleine sofort zu erkennen waren! Dazu lief die Musik, die jeder sich zu seinen Fotos ausgesucht hatte. Gerade die Musikauswahl verriet eine Menge, wie unterschiedlich die Gefühle an diesem Wendepunkt sind: „time to say goodbye“ etwas wehmütig bei den einen, flower-power-Musik oder Deutschrock bei anderen bis hin zu „wer nicht fragt bleibt dumm“.

Für die Abiturient/innen folgte gleich das nächste Highlight: Ihr Abschlussfilm hatte Premiere, in dem alle noch mal zu Ruhm und Ehre und süffisanten Kommentaren der Mitschüler/innen kamen. Ein letztes Gruppenfoto vor der Tür, ein tolles Buffet - und dann war sie wirklich zu Ende, die Schulzeit an der Gesamtschule Hennef!

(Maggie Deckenbrock)

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SOWI – Schüler/innen des 12. Jahrgangs zu Besuch in Brüssel

Am 9. April 2008  besuchten 45 Schüler/innen des Sowi Grund- und Leistungskurses des Jahrgangs 12 das Europäische Parlament  in Brüssel.  Es war bereits das dritte Mal, dass Schüler/innen der Oberstufe einer Einladung der Europaabgeordneten, Frau R. Hieronymi MdEP, folgten.

   

Die Fahrt und das Rahmenprogramm plante Hanne Thomas selbstverantwortlich, das Büro von Frau Hieronymi organisierte den Parlamentsbesuch, der eine Führung durch das Gebäude und ein Gespräch mit der Politikerin über ihre Abgeordnetentätigkeit beinhaltete.

Engagiert  nutzten die Schüler/innen die Möglichkeit, Fragen zum Themenbereich „EU“ allgemein zu stellen, ebenso jedoch auch über „Medien und Kultur“, die Schwerpunkte der Abgeordneten Hieronymi.

Die Schüler/innen wurden sehr dazu ermuntert, die Möglichkeit zu nutzen, innerhalb der EU – Staaten Praktika zu absolvieren, und an Schüleraustauschprogrammen teilzunehmen.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Schüler/innen noch die Gelegenheit, Brüssels Hauptattraktion, das neu eröffnete ATOMIUM zu besichtigen und den historischen Stadtkern zu erkunden.
(Hanne Thomas)

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Unser Kulturfest 2008!

Hier geht´s zu den Fotos!

Alle reden derzeit über Fußball und die Chancen der Deutschen. Aber nach dem Einzug ins Viertelfinale gab es an der Gesamtschule ein ganz anderes Highlight: Die jährliche Kulturnacht mobilisierte natürlich alle Schüler/innen, aber auch ihre Familien und Bekannte. Stolze Eltern und strahlende Großeltern, bewundernde Geschwister und staunende Freunde - sie alle bekamen einen eindrucksvollen Einblick, was die Lehrer/innen und Schüler/innen auf die Beine stellen können. Fußball gab´s natürlich auch, public viewing im Oberstufengebäude, so dass keiner was verpasste. 

Um 18.00 Uhr war sozusagen „Anstoß“, und alle waren bestens für den Ansturm gerüstet. Die vielen verschiedenen Stände und Ausstellungen waren aufgebaut, Brötchen, Salate, Backfisch und sonstige Köstlichkeiten vorbereitet, die Großbildleinwand war installiert, so dass es an nichts fehlte. Eltern und Lehrer/innen verkauften die Bons, mit denen die tollsten Sachen zu erstehen waren. 

Beim Rundgang wusste man als Besucher kaum, wo man anfangen sollte: Erst mal was Hübsches gestalten mit Serviettentechnik? Oder einen coolen Drink nehmen an einer der Cocktailbars? Oder sich eine ägyptische Sonnenbrille schminken lassen und die Cheopspyramide im Miniaturformat bewundern? Als Mona Lisa in einem klassischen Gemälde posieren? Am besten eins nach dem anderen! 

So konnten die Besucher sich einen guten Eindruck verschaffen, wie vielfältig die Themen und die Leistungen in den verschiedenen Klassen und Kursen sind. Die Orientierung war einfach: Haus B war als Kunstforum eingerichtet, die Mensa für Musik, Tanz und Theater reserviert, im Haus H gab es zusätzlich auch noch den Poetry slam. Und mittendrin und rundherum noch jede Menge Highlights dazu.

Was passt in einen Karton? Wenn Kinder loslegen, passt ein Traumzimmer rein, ein Haus für eine Maus, aber auch eine Kirche. Jeder Karton erzählte zugleich eine Geschichte, was Kinder schön finden. Übrigens, die Kirchen waren allesamt eher bunt und eher gemütlich! Gleich nebenan konnte man sich bleibende Erinnerungen mitnehmen, einen Blumentopf selbst gestalten und eine Bohne einpflanzen. Und zugleich den Klassenhund „Tummy“ bewundern, um den die Kinder der 5d glühend beneidet werden! Auch ein selbst gestaltetes T-Shirt als Erinnerung war bei vielen Gästen begehrt. Oder eine gute Handcreme, wahlweise mit Lavendel- oder  Orangenduft, die im Chemieunterricht gerührt worden war. Unverkäuflich: die verschiedenen Lichtobjekte aus dem Kunstunterricht. Natürlich war angesichts des aktuellen Fußballfiebers der beleuchtete Fußball der erste Hingucker. Aber auch all die anderen Objekte zeugen von Kreativität und tollen Ideen. Oder hätten Sie gedacht, dass sich zum Beispiel mit bunten Eierlöffeln und Plexiglasscheiben eine wirklich ausgefallene Lampe gestalten lässt?

Natürlich muss man an einem solchen Tag auch sein Glück versuchen: Am Rad drehen, bei der Tombola oder beim Schokoladenwerfen, überall lockten Gewinne. Und hier draußen auf dem Schulhof wurde auch der Beweis angetreten, dass Ess- und Trinkkultur was Wunderbares sind! Die Barkeeper beim Cocktailmixen leisteten ganze Arbeit; Dragon blood war übrigens der Hit des Abends. Waffeln, Hackfleischbrötchen, arabisch angehauchte Falafel , süß oder deftig, man konnte alles probieren. Oder sich zur Mensa vorkämpfen und die tollen Salate und die warmen Gerichte genießen.

Wer den ersten Musikklängen nachging, gelangte zum Klarinettenensemble der Bläserklasse. Das war mitreißende Musik, und es war eine tolle Freiluft- Werbung im Freien für die vielen Auftritte der Musikklassen anschließend in der Mensa. Und auch da war insbesondere den Eltern und Großeltern im Publikum die Bewunderung anzusehen, was die Kinder schon nach relativ kurzer Zeit können. Von Nervosität keine Spur, ob girl-group oder Schlagzeug-Solo!

Im Alltag reicht ja oft die Zeit nicht, aber bei der Kulturnacht ist die Gelegenheit günstig: Zu mitreißenden Klängen richtig tanzen, auch dazu konnten sich die Gäste anleiten lassen: Da waren es dann mal die Kinder, die den Eltern staunend zusahen, wie sie sich zum Beispiel beim Salsa-Tanzen versuchten.

Gleich daneben wurde „The raven“ gegeben für alle, die im Theater verschnaufen oder ihre Kinder als Schauspieler/innen erleben wollten.

Western- Freunde kamen draußen im Wäldchen auf ihre Kosten: Im Holzhaus war der Saloon eröffnet, Johnny Cash sang, auf dem Grillrost bruzzelten die Steaks und im großen Eisentopf duftete Chili con carne. Ganz stilecht: Heuballen als Sitzgelegenheiten und Stockbrot am offenen Feuer. Und die Gastgeber trugen unerschütterlich und unermüdlich eine Kuh aus Holz auf dem Schulhof herum, um die Gäste zu beaf und Musik zu locken. Gleich nebenan standen dann noch ein paar echte Tiere bereit, um sich von Besuchern ausgiebig knuddeln und streicheln zu lassen- so war für alle Sinne etwas im Angebot!

Wer die Muße hatte, sich auf etwas Besinnliches einzulassen, konnte das ebenfalls im Oberstufengebäude tun. Dort waren verschiedene Interpretationen eines berühmten Gemäldes ausgestellt: „Der Schrei“ von Edvard Munch hatte die jungen Erwachsenen zu ganz unterschiedlichen Gedanken bewegt.

Selbst einmal in so einem klassischen Bild posieren, das war ein ungewöhnliches Vergnügen. Die entsprechenden Kostüme lagen bereit, die Rahmen waren aufgebaut. Dann musste man sich nur noch entscheiden, ob es die Mona Lisa sein sollte, ob man als Jakob mit dem Engel ringen möchte wie bei Rembrandt oder zu den 4 Philosophen gehören wie bei Rubens.

Für Kinder und Eltern bietet die Kulturnacht aber auch eine gute Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten des Schüleraustausches zu informieren, zum einen über die bestehenden Partnerschaften, zum anderen über die Erfahrungen. Vor allem die Berichte der Schüler/innen, was sie in England, Frankreich oder Polen erlebt haben, wurden mit großem Interesse studiert. Mehr dazu ist auch in der Schülerzeitung unserer Schule zu lesen. Sehr eifrig bot die Redaktion ihre Hefte an, ein wirklich toll gemachtes Blatt! Eines der Highlights: die Berichte über die Klassenfahrten, lakonisch und mit gutem Humor.

Aber wer alles sehen und pünktlich beim Fußball sein wollte, musste sich beeilen, um nichts auszulassen! Dekorative Pappfüße auf dem Boden sollten zwar eigentlich den Weg zu ungewohnten Sinneserfahrungen weisen, aber ab halb neun bogen doch immer mehr Besucher Richtung Großbildschirm ab. Und als dann der Gegner der Deutschen fürs Halbfinale ausgespielt wurde, wurde es laut und stürmisch wie in der Kölnarena: Fußball ist doch in der Menge am Schönsten! Und die Kulturnacht hat´s bewiesen: Fußball und Kultur, das passt prima zusammen! Übrigens: Weitergekommen sind bekanntlich die Türken.
(Maggie Deckenbrock) 

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