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Elternbrief vom 26.9.2008

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

unterwegs:

Schulwegsicherheit

Austausch mit Baxter College, England

Schulfest in Siaya, Kenya

Klassenausflug Klasse 6e

Ein Tag in London

Besuch aus Ohio, USA

festlich:

Bildungspartnerschaft Microsoft Deutschland – Gesamtschule Hennef

Einschulung des neuen 5. Jahrgangs

Bürgermeister unterstreicht das Engagement der Stadt Hennef zur Förderung der Medienkompetenz 

Festakt in der Gesamtschule Hennef anlässlich der Bildungspartnerschaft mit Microsoft

Abschlussessen für die Lehrer/innen

sportlich:

Sponsorenlauf 2008

Hennefer Judoka auf internationalem Erfolgskurs 

Wasserski - Neue Erfahrungen

Fußball-Jungen 2. bei Kreismeisterschaften

Warum gibt es im Fußball keine Auszeit?

Sprachzertifikate der Französischen Regierung ausgehändigt 

„Jungen sind anders – Mädchen sowieso?“- Projekt in Jahrgang 9

Die Show ohne Grenzen- oder „Die nackte Wahrheit“

Stomp - die Fete

Schulhund Tummy

 

beruflich:

Mädchen baggern anders: Jugendliche werden für Ingenieurberufe begeistert

Abitur – was dann? - Studien- und Berufswahl in der SII

 

Englandaustausch 2008

Gesamtschule Hennef – Baxter College

Sonntag: Sonntag, den 14.06.08, erreichte die englische Austauschgruppe um ca. 18.00 Uhr das Haus von Familie Dederich. Nach der Begrüßung fuhren die englischen Austauschschüler/innen mit ihren Gastfamilien nach Hause, wo der Abend in der jeweiligen Familie ausklang.

Montag: Der Vormittag war zur freien Verfügung. Um 13.00 Uhr trafen wir uns alle am Hennefer Bahnhof, um eine Fahrt nach Siegburg zu machen und die Stadt zu besichtigen. Wir besuchten den Michelsberg, wo wir den Aussichtsturm bestiegen und über die Region schauen konnten. Danach aßen wir alle noch ein vorzügliches italienisches Eis. Der Abend wurde wieder in den Familien verbracht.

Dienstag: Morgens hatten wir die erste Stunde Unterricht, zusammen mit den Austauschschüler/innen. In der zweiten Stunde wurden die englischen Schüler/innen bei einem gemeinsamen Frühstück vom Schulleiter Wolfgang Pelz begrüßt. Die dritte Stunde war wieder Unterricht. Anschließend sind wir nach Köln gefahren. Dort wurde der Kölner Dom besichtigt. Bei der Besichtigung bestiegen wir auch den Turm mit seinen 510 Stufen. Anschließend veranstalteten wir eine Stadt Rallye,  um Fragen zur Geschichte und kölsche Lebensart der englischen Gruppe beizubringen. Gegen 17.30 Uhr waren wir wieder zurück in Hennef.

Mittwoch: Morgens trafen wir uns in der Schule, um gemeinsam mit Familie Büllesbach ins Phantasialand zu fahren. Wir kamen gegen 17.00 Uhr wieder in Hennef an.

Donnerstag: Am Donnerstagmorgen gingen wir mit unseren englischen Austauschschülern/innen in die erste Stunde. Nach der ersten Stunde fuhr die Gruppe in ein Freibad nach Bad Honnef. Dort blieben wir ein paar Stunden, spielten Frisbee und fuhren anschließend mit dem Boot nach Bonn. Auf dem Boot hatten wir eine grandiose Aussicht aufs Siebengebirge und den Petersberg. Für viel mehr als eine kurze Besichtigung Bonns war leider nicht mehr Zeit. So kamen wir um ca. 17.00 Uhr wieder an. Den Abend verbrachten alle zusammen in der Köln Arena, wo wir das Deutschlandspiel sahen.

Freitag: Der Vormittag stand zur freien Verfügung in den Gastfamilien. Nachmittags trafen wir uns, um gemeinsam das Kulturfest der Gesamtschule zu besuchen. Wir hatten den Comenius Stand mit den Postern, die über die Erfahrungen und Gastfamilien der Schüler/innen informierten.

Samstag: Der Samstag stand den Familien zur freien Verfügung.

Meine Familie fuhr mit meinem Austauschschüler und mir in das Neanderthal Museum. Am Abend gingen manche auch zu einer Party.

Sonntag: Der Sonntag stand wie der Samstag zur freien Verfügung.

Ich zeigte meinem Austauschschüler ein allerletztes Mal die Hennefer City. Um ca. 18.00 Uhr trafen wir uns am Düsseldorfer Flughafen, damit die englische Austauschgruppe in Ruhe einchecken und sich verabschieden konnte.

Leider sind sie doch erst am nächsten Morgen abgeflogen, da wegen dem schlechten Wetter der Flug abgesagt wurde.

Kommentar: Dieser Austausch war außerordentlich gut und er hat mir sehr mit meinem Englisch geholfen. Ich kann es nur empfehlen und das Beste:

Es hat auch noch Spaß gemacht!

(Jonas Monnens, 9E)

Bericht vom Englandaustausch 2008

Am 1. Juni 2008 war es nun soweit: Wir machten uns auf den Weg zu unseren Austauschpartner/innen in England.

Um 5 Uhr morgens trafen wir uns in Düsseldorf am Flughafen. Für die meisten war dies sehr aufregend, da sie zum ersten Mal in einem Flugzeug saßen. Um 6:35 Uhr starteten wir. Am Londoner Flughafen angekommen, nahmen wir den Easy Bus nach Victoria Coach Station. Dort gaben wir auch unser Gepäck auf. Da wir noch einige Stunden Zeit hatten, spazierten wir durch London und machten eine Bootstour auf der Themse. Danach fuhren wir mit einem Megabus nach Birmingham. Dort holte uns die Lehrerin des Baxter College, Miss Humphrys, ab und wir fuhren mit dem Schulbus zum Baxter College in Kidderminster, wo uns unsere Gasteltern und Austauschpartner/innen um 18Uhr erwarteten. Wir alle waren sehr aufgeregt und gespannt, wie unsere Austauschpartner/innen wohl sein werden. Doch es verlief alles gut. Die Leute waren sehr nett und gastfreundlich. Aber ich glaube, jeder von uns war froh, am Abend endlich im Bett zu liegen. Am nächsten Morgen gab es dann für alle ein Willkommensfrühstück im Baxter College. Für jeden Tag stand etwas auf dem Programm. Den Dienstag und Freitag verbrachten wir in der Schule, die anderen Tage machten wir Ausflüge: Shoppingtour und Sightseeingtour in Bridgnorth, Worcester und Birmingham, Besuch im Black Country Museum und Bowlingcenter. Die Abende verbrachten wir mit unseren Gasteltern. Oft trafen wir uns alle und gingen zusammen in einen Park. Schon nach kurzer Zeit verstanden wir uns alle bestens und auch die Angst vor dem Sprechen verflog. Am Sonntag, 08.06.08, reisten wir wieder ab. Um 14 Uhr trafen wir uns alle am Baxter College. Ein wenig traurig verabschiedeten wir uns und fuhren dann mit dem Schulbus zum Flughafen in Stansted. Bepackt mit Geschenken der netten Gasteltern und Souvenirs für Eltern und Geschwister flogen wir um 19:35 Uhr zurück nach Düsseldorf. Die Freude war groß, als wir unsere Eltern wieder sahen.
Es war für alle von uns eine neue und schöne Erfahrung. Ich kann jedem  so einen Austausch nur empfehlen.

Ein Hennefer Judoka auf internationalem Erfolgskurs

Von frühen Siegen bis zur Europameisterschaft

Mit einem Startgewicht von 35 kg erkämpfte er sich schon mit neun Jahren in der Altersklasse U 11 den Titel eines Bezirksmeisters. Konstant und ehrgeizig trainierte er mit viel Freude und Disziplin weiter und die Erfolge zogen sich wie ein roter Faden durch seine Karriere. Sascha stand in der U 11, U 13, U 15 und auch in der jetzigen U 17 eigentlich immer auf dem Siegertreppchen. Mit elf Jahren bestand er als Jahrgangsbester direkt die Aufnahmeprüfung in den Bezirkskader, mit 13 Jahren wurde er in den Landeskader aufgenommen.

Im letzten und in diesem Jahr waren dann auch seine internationalen Erfolge beachtlich. Sascha wurde im vergangenen Jahr in die Nationalmannschaft berufen und von Bundestrainer Richard Trautmann für die European Youth Olympic Games (EYOF) nominiert. Hier holte er Bronze und damit die erste Medaille seit 1999 für Nordrhein-Westfalen! Voran gingen Qualifikationsturniere in Berlin, Polen, Russland und Spanien, die er als erfolgreichster deutscher Judoka bestritt. Allein in Polen wurden in einer Woche drei internationale Turniere in verschiedenen Altersklassen ausgekämpft, die Sascha alle für sich entscheiden konnte.

Das ist bis jetzt einmalig.

Auch das Jahr 2008 – jetzt zwei Gewichtsklassen höher – begann erfolgreich: Sascha wurde zum vierten Mal in Folge Westdeutscher Meister, dann Deutscher Meister in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm, er wurde bei internationalen Meisterschaften in Polen und Russland Dritter, holte Bronze auf den International Open in Bremen und den Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften in Berlin. Der Höhepunkt aber war sicherlich die Bronzemedaille bei den diesjährigen Europameisterschaften in Sarajevo. Auch hier entscheidet ausschließlich der Bundestrainer über die Auswahl seiner Athleten. Pro Gewichtsklasse startet jeweils nur ein Deutscher. Die U-17-Rangliste 2008 aller Gewichtsklassen des Judoverbandes NRW führt Sascha mit Abstand an. Sascha bleibt Hennef treu

Dennoch bliebe er Hennef treu, wie er dem Bundestrainer versicherte. Alleine schon, weil ihn die Gesamtschule so gut unterstützt, ihn für Turniere problemlos freistellt und ihm das verpasste Unterrichtspensum nachträglich zusammenstellt. Außerdem gibt Sascha sein Wissen mit Freude und Engagement als Trainer an die kleinen Judofans beim Judoclub Hennef weiter.

 

Schulfest in Siaya, Kenya - ein Reisebericht

In den Sommerferien war es so weit! Ich habe meine Urlaubsreise nach Kenia genutzt, um das gesammelte Geld der Klasse 6A unserer Partnerschule in Siaya, Kenia zu überbringen.

Mit vielerlei Sammelaktionen, viel Elterneinsatz und sehr fleißiger Mitarbeit aller Schüler/innen der Klasse, sowie meinem Co-Klassenlehrer Lambert Heyder haben wir innerhalb eines Jahres gut 1000,00 €  zusammengetragen. Danke noch mal an alle Helfer/innen!

Als ich nun am 11.Juli 2008 zur vereinbarten Zeit zur Primary-Mixed-School von Mbaga (Ortsteil von Siaya) kam, erwartete mich bereits die gesamte Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft unter Bäumen im Schatten auf dem Schulhof.

Sie mussten noch ein Weilchen aushalten, denn zunächst hat mich der Schulleiter durch die Schule geführt, die kaputten Schulgebäude gezeigt und die Notsituation erläutert, weil zur Zeit zwei Klassen einen Klassenraum teilen müssen.

Unsere Spende ermöglicht es ein weiteres Klassenzimmer an bereits bestehende neue Räume anzubauen; hierfür habe ich den „Ersten Spatenstich“ stellvertretend für alle Schüler/innen meiner Klasse gesetzt.

Es folgte ein wunderbares sehr engagiert gestaltetes Schulfest mit Darbietungen der Schüler/innen von Tanz bis traditioneller Musik sogar mit einer Tanzeinlage des Schulleiters.

Auch wir durften ein bisschen „Takalu“ tanzen! Anschließend beschenkten mich die Eltern mit traditionellen Handarbeiten aus der Region: Tonschalen, geflochtene Körbe, ein Strohhut, Kalebassen, sowie einen „Schlangenstock“(den ich leider nicht durch den Zoll bekommen habe).

Auch die Eltern und Lehrer/innen haben nun Geld gesammelt. Das erfolgt in Kenia öffentlich mit anschließender Zählung. Dies war eine besondere Aktion, die zeigt, wie sehr auch die Eltern über unsere Anteilnahme erfreut sind und bemüht, ihre Schule zu erhalten.

Die Schule wurde 1937 gegründet. Es war zunächst eine Secundary School (9.-12. Schuljahr), später wurde es eine Primary School (1-8. Schuljahr).

Sie wurde aus Lehm gebaut, der immer wieder an einigen Stellen erneuert wurde. Nun ist aber der Lehm der Wände zu alt und brüchig, um ihn weiter zu flicken, darum werden neue Gebäude mit solideren Dächern gebaut. Das Geld fehlt leider, weil man seit einigen Jahren für die Primary School kein Schulgeld mehr bezahlen muss.

Ich habe außerdem noch einen Baum gepflanzt, der nun unsere Verbundenheit mit der Schule deutlich machen wird.

Ich kann die Freude gar nicht in Worte fassen, die Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern empfunden haben darüber, dass wir an ihrem Leben Anteil  nehmen und auf diese Weise den Menschen in der von Touristen unberührten Region helfen eine bessere Entwicklungsmöglichkeit zu bekommen. Ich war ein echter Ehrengast und auch Tage später kamen Elternvertreter, Schulleiter, Pastor und einzelne Kinder  zu mir, um mir persönlich zu danken.

Den Dank möchte ich hiermit gerne an alle weitergeben, die uns unterstützt haben

Unsere geplanten Aktionen im Herbst:

-           T-Shirts und gut erhaltene Turnschuhe sammeln für ein „Weihnachtspaket“.

-           Selbstgekochte Marmelade und selbstgestrickte Socken, Pulswärmer, Schals verkaufen.

(Klasse 6A mit Gisela Raps und Lambert Heyder)

    

Neue Bewegungserfahrungen auf dem Wasser

Schüler/innen der Jahrgangstufe 12 besuchten am 27.08.08 unter Leitung von Lambert Heyder die Wasserskianlage Langenfeld, um mit ihrem Sportkurs neue Bewegungserfahrungen im Bewegungsfeld “Gleiten auf dem Wasser“ zu sammeln. Mit rasanten 35 km/h wurden sie aufs und über das Wasser geschleppt, um so Eindrücke im Umgang mit dem dynamischen Gleichgewicht, dem Bewegungstempo und der Bewegungsumwelt zu machen. Bei spätsommerlichen Temperaturen zeigten die Schüler/innen Willensstärke und großartige Lernbereitschaft, durch die sie dann doch trotz zahlreicher spektakulärer Stürze mit Eleganz und Rasanz auf den Skiern übers Wasser glitten. Am Ende hatten alle eine Menge Spaß und waren von den neuen Erfahrungen begeistert.

(Lambert Heyder)

Klassenausflug Klasse 6e

Kurz vor den Sommerferien war es endlich soweit: Der lang ersehnte Klassenausflug zum Abschluss des Schuljahres. Nachdem alle Klassenarbeiten und Tests geschrieben waren, konnte es losgehen. An einem sonnigen Montagmorgen machten sich 30 aufgeregte Schüler/innen der Klasse 6e mit ihren Klassenlehrer/innen auf den Weg in die Rheinaue nach Bonn. Allen Wettervorhersagen zum Trotz hatte es der Wettergott gut mit uns gemeint, den ganzen Tag schien die Sonne. Nach einer unterhaltsamen Bahnfahrt ging es auf direktem Weg zum großen Abenteuerspielplatz. Hier konnte erst einmal im Schatten entspannt, gegessen und getrunken werden. Nach der ersten Stärkung wurde der Abenteuerspielplatz entdeckt. Sowohl die vielen Gerüste, Schaukeln und Geräte als auch die Schattenplätze wurden genutzt. Für die Fußballbegeisterten gab es  einen passenden Platz, auf dem trotz Mittagshitze mit größtem Eifer „gekickt“ wurde. Hier konnten viele neue Talente entdeckt werden. Anschließend wurde die Rheinaue erkundet und die Suche nach einem Traumplatz im Schatten begann. Dieser war insofern auch besonders wichtig, weil die Eltern der Klasse am späten Nachmittag zum Picknick erwartet wurden. Am Traumplatz angekommen, konnten alle das tun, wozu sie Lust hatten, Faulenzen, Ballspiele oder „Wahrheit oder Pflicht“ spielen, in den Bäumen klettern oder die grünen Hügel der Rheinaue herunterrollen. Es wurde viel gemeinsam getobt, gelacht, gespielt und geredet, was für die Klassengemeinschaft eine tolle Bereicherung bedeutet. Am späten Nachmittag kamen die Eltern der Klasse dann auch vollzählig mit Essen und Getränken dazu. Zunächst wurde einmal das köstliche Buffet genossen, während dessen sich die Eltern auch ein wenig besser kennenlernen konnten. Dank der Namensschilder konnte man nun sehen, welche Eltern zu welchem Kind gehören und sich ein wenig austauschen. Dann folgte der sportliche Teil des Beisammenseins. Eltern traten gegen die Schüler/innen der 6 e in verschiedenen Disziplinen an und wir Lehrer mussten schließlich auch daran glauben. Es war ein unheimlicher Spaß, als Klasse mit den Eltern gemeinsam etwas zu unternehmen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, mit welchem Einsatz sich die Eltern eingebracht haben, sowohl bei der Zubereitung des Buffets als auch bei den einzelnen Wettkämpfen, bei denen sich die Eltern auch gegenseitig sehr unterstützt haben. Am Ende wurden noch Medaillen an die Gewinner/innen und die Elternpflegschaftsvorsitzenden für ihre Arbeit vergeben und man konnte sich gut gelaunt, wenn auch ein wenig erschöpft nach all dem „Hochleistungssport“, auf den Weg nach Hause machen.

(Erika Schilling)

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef  2008

Die Laufstrecke war ausgeschildert und mit Streckenposten besetzt und führte von der Schule über Seitenwege nach Weldergoven und von dort wieder zurück zur Schule. Die Laufstrecke stand unter ständiger Aufsicht. Eine Laufrunde hatte einen Umfang von 5,5 km. Während einer Laufrunde mussten drei „Stempelstationen“ angesteuert werden, damit die Leistung sachgemäß dokumentiert werden konnte. So hatte jede/r Teilnehmer/in am Ende des Zeitraums die zurückgelegte Strecke auf einem Papier erfasst und konnte somit dem Sponsor die erbrachte Leistung vorlegen. Die Leistung jedes Einzelnen war enorm. Einige Kinder brachten es auf Laufleistungen von weit über 15 km.
Folgende Projekte werden mit den Einnahmen unterstützt:

Ausstattung des Ganztagsbereichs der Gesamtschule Hennef

„Stiftung Gesamtschule Hennef“

Soziale Zwecke der Gesamtschule Hennef

(Dr. Volker Manz, 2 Fotos: Ralf Rohrmoser)

Die schönsten Fotos als Fotoshow hier!

Sprachzertifikate der Französischen Regierung ausgehändigt

Das Ergebnis ihrer Prüfung hatten sie schon seit einiger Zeit: Sie hatten bestanden, und zwar mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Dennoch warteten die Schüler/innen, die dieses Jahr ihre DELF-Prüfungen (Diplôme d’études en langue française) für die Niveaus A1, A2 oder B1 abgelegt hatten, aufgeregt auf ihre Sprachzertifikate, denn diesmal waren es „die echten“, direkt von der französischen Regierung und für die meisten das erste Diplom, das ihrem späteren Arbeitgeber zeigen könnte, dass sie zusätzlich etwas geleistet haben.

Nachdem der Schulleiter Wolfgang Pelz ihnen die Urkunden voller Lob für ihre Leistung überreicht hatte, konnten sie sie endlich genauer anschauen. “République Française, Ministère de l’éducation nationale” stand darüber. Der Direktor der nationalen französischen DELF-Kommission bescheinigte jedem Prüfling eine erfreuliche Leistung.

Für das Niveau A1 waren dies: Rebecca Fuchs, Kim Kellershohn, Hannes Kochems, Kyra Pluta, Isabelle Rosendahl, Torben Schmitz, Hanna Schnieders, Merlin Seifert und Vicky Wegmann, die sich in der DELF-AG von Andrea Thomas vorbereitet hatten. Aus dem DELF-Kurs von Maria Becker-Just haben Hannah Conrads, Julia Sasse, Nadine Bangert, Roman Fleischhauer, Sonja Diegeler, Till Seifert, Maike Rolf die Stufe A2 bestanden und Yvonne Krekels B1. Nicht ohne Stolz zeigten sie die Urkunden in der Pause ihren Freunden.

Zurzeit bereiten sich 16 Schüler/innen des 7. Jahrgang im Rahmen der DELF-AG auf die Prüfung zum Sprachzertifikat der Stufe A1 vor, die sie Anfang nächsten Jahres ablegen können. Eine Oberstufenschülerin strebt das Niveau B1 an.

(Andrea Thomas)

 

 

Mädchen baggern anders ……

Zwei Projekte sollen Jugendliche für Ingenieurberufe begeistern

Gesamtschule Hennef bietet Berufswahlorientierung um die Ingenieurberufe an…..

Allerlei technische Gerätschaften hat Dipl.-Ing. Thomas Reiter von der Reinold Hagen Stiftung in Bonn für die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 11 der Gesamtschule Hennef auf einem großen Tisch zum experimentieren ausgebreitet.

Das größte Modell steht im Freien. Chiara bewegt den 3,5 t schweren Bagger unter Anleitung von Dirk Wolters, Dozent und Baumaschinenmeister. Sie stellt unter Beweis, dass Frauen sehr wohl technisch begabt sind und gerade bei der Steuerung mehr Feingefühl an den Tag legen, als ihre männlichen Schulkameraden. Aber bei dem Projekt „Mehr Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft“ geht es nicht speziell darum, Frauen für die Ingenieurberufe zu begeistern, sondern bei allen Jugendlichen Interesse für die Technik zu wecken. Die Dr. Reinold Hagen Stiftung kooperiert und co-finanziert das Projekt mit der Agentur für Arbeit, der Weiterbildungsgesellschaft der IHK und dem VDI. Statistiken besagen, dass im Jahre 2013 85.000 Ingenieure fehlen und wenn man weiß, dass eine Ingenieurstelle 2 bis 3 Facharbeiterstellen mit sich zieht, werden die Probleme der Zukunft klar. Elf Schulen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg nehmen an dem Projekt teil. Die Schüler/innen wählen aus acht Themenbereichen bis zu drei aus und je zwanzig von ihnen erhalten in 25 Unterrichtsstunden tiefer gehende Kenntnisse in Ingenieurwissenschaften. Besonders beliebt sind die Themen: „Was sind Pneumatik und Hydraulik?“ und „Was ist ein Getriebe?“ Oberstufenleiter und Koordinator Wolfgang Rotzoll schaut genau, ob sich die „Mehrarbeit“ mit den alltäglichen Anforderungen an die Schüler/innen vereinbaren lässt, aber wenn diese freiwillig und mit so viel Spaß angegangen wird, was will ein Lehrer machen?
(Kirsten Breit, Fotos: Ralf Rohrmoser von Glasow)

Heut beginnt ein neuer Weg, und wir heißen euch willkommen!

Einschulung des neuen 5. Jahrgangs

Mit einem fröhlichen Lied wurden die neuen Schüler/innen des neuen 5. Jahrgangs von ihren neuen Lehrer/innen in der Einschulungsfeier begrüßt:

Heut beginnt ein neuer Weg,

und für euch ist alles neu,

doch das bleibt nicht so,

nein, das bleibt nicht so,

und wir heißen euch willkommen

Bitte fühlt euch wie zu Haus

Und nun macht das Beste draus,

und wir sagen uns,

wir vertragen uns,

miteinander lernen wir hier

Bist du zum ersten Mal

in diesem neuen Haus?

Kann sein, dass du dich hier verirrst.

Dann sind wir für dich da.

Und wir versprechen dir,

bald kennt dich jeder hier,

und die Lehrer mögen dich,

und sie sind für dich da.

 

Nach gut fünf Wochen kennen sich unsere neuen Schüler/innen in der Gesamtschule bereits sehr gut aus. Sie fühlen sich schon jetzt fast wie zu Hause, zumal sie den größten Teil ihres Tages in unserer Schule verbringen. Sie haben neue Freunde gewonnen und das Lernen macht ihnen großen Spaß. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen.

Mit ausdrücklicher Genehmigung nachfolgend einige Auszüge aus Briefen der Schüler/innen an ihre ehemaligen Lehrer/innen der Grundschulen:

(Georg Dahlberg)

„Hier auf der Gesamtschule ist es sehr schön. …Ich habe nette Lehrerinnen und Lehrer und auch nette Klassenkameraden. Unser Klassenraum ist auch sehr schön, er ist der größte von allen Fünfern. Mein Lieblingsfach ist immer noch Mathe und mir geht es gut….!

Marvin Reindorf

„Mir geht es gut, und die Schule ist schön….Unser Freizeitbereich ist sehr groß, und es gibt viele verschiedene Sachen, wie Tischtennis, Billard, Speedhockey und vieles anderes. Wir haben eine riesige Mensa und das Essen ist da köstlich. Da muss man aber mit „Robis“ bezahlen….es sind so Chips, die kosten 70 Cent, wie Spielgeld..“

Roman Gerzen

„Die Schule ist sehr groß, doch auch sehr gepflegt und ordentlich…Natürlich habe ich auch viele neue Freunde gefunden, aber ein bisschen vermisse ich die alte Schule und natürlich auch Sie.“

Hannah Zirngibl

„Ich hoffe, es geht Ihnen gut, also mir schon. Wir, Marie und ich, haben schnell viele neue Freunde gefunden, die sehr nett sind. Wir haben die nettesten Lehrer von der ganzen Schule erwischt.

Lisa Kahl

„Meine neuen Mitschüler sind freundlich und nett. Auf dem Pausenhof kann man Fußball und Basketball spielen und man kann klettern.

Marie Tasler

„Hier an der Gesamtschule gefällt es mir sehr gut. Mit meinen Mitschülern und Mitschülerinnen kann ich mich super gut verstehen. Mein Lieblingsfach ist Deutsch. Deutsch war eigentlich noch nie mein Lieblingsfach.…. Unser Stundenplan ist sehr hart. Montags, mittwochs und donnerstags haben wir 9 Stunden. Das nennt man dann Langtag. Am Langtag kriegen wir dann keine Hausaufgaben auf, nur an den Kurztagen.“

Merlin-Gereon Empt

Mir geht es gut! ... In unserem Klassenraum haben wir Schließfächer und größere Tische. Mein Lieblingsfach ist Biologie. Ich bin in der Garten-AG, dort haben Chris und ich ein Beet.“

Aaron von Kruedener

„Ich hoffe, es geht Ihnen gut, mir geht es auch gut. Meine Klassenlehrer/innen sind sehr nett.“

Tobias Henscheid

„Meine neue Schule ist sehr groß und geräumig. … Ich habe viele neue Freunde direkt am ersten Tag gefunden.“

Adrian Christ

„Mir geht es gut. In meiner neuen Schule habe ich schon Freunde gefunden. Als AG habe ich Schattentheater genommen und die Schule gefällt mir auch.“

Joel Gerigk.

Hier in der Gesamtschule Hennef ist es schön. …..Mein Klassenraum ist größer als früher, aber dafür sind wir auch mehr Kinder. Wir haben viele Pflanzen auf der Fensterbank.

Manou Wistoff

In der Schule habe ich die AG: Hallenhockey gewählt. Die AG mag ich ziemlich gerne…..

PS. Die Schule ist schön!“

Christian Bossen

„Hier in der Gesamtschule ist es echt sehr schön. Meine Lehrer …sind sehr, sehr nett.“

Julia Tepper

„Wie geht es dir, mir geht es gut. In der neuen Schule ist es sehr schön. Auf der Schule ist das Essen sehr lecker. Wir haben einen sehr schönen Freizeitbereich unter der Mensa…Vielleicht kannst du uns ja mal besuchen kommen. Wir würden uns sehr freuen.“

Tim Vester

„In zwei Wochen fahren wir auf Klassenfahrt nach Gemünd ins Schullandheim. Ich freu mich schon darauf. …. Wir haben auch schon einen Vokabeltest in Englisch geschrieben. Rate mal was ich habe? Ich habe eine „Eins minus“. Gut, oder?“ 

Sophia Maßfeller

„Auf der Gesamtschule gefällt es mir sehr gut…..Biologie und Deutsch sind meine Lieblingsfächer. Gestern hatten wir einen Sponsorenlauf. Danach taten mir die Füße weh. Ich bin 16,5 km gelaufen.“

Lea Reihl

„Mein Lieblingsfach ist im Moment Englisch und Musik. Leider haben wir in der Woche viel zu wenig Musik. Du fragst dich bestimmt, in welcher Klase ich bin, oder? Ich bin in der Klasse 5F, und es gefällt mir dort sehr gut. Meine Klassenkameradinnen sind sehr freundlich.“

Jana Kruth

„Gestern hatten wir Sponsorenlauf. Ich bin 16,5 km mit meiner Freundin Marie gelaufen. Das hat sehr viel Spaß gemacht….Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder. Ich vermisse Sie.“

Corinna Keilus

„Mein Klassenraum ist schön groß. Doch morgens scheint bei uns sehr stark die Sonne in den Raum. Ich muss ab sofort mit dem Bus fahren. Am Anfang war es schwer, aber mittlerweile geht es schon gut.“

Dennis Klein

„Mein Lieblingsfach ist Deutsch. Genauso wie in der Grundschule. Das neue Fach heißt GL. Wir haben richtig Spaß. Wir haben gelernt, mit einem Kompass umzugehen und mit dem Atlas witzige Spiele gespielt.“

Sarah Rappenhöner

„Der Schulunterricht macht auch sehr viel Spaß. Ich komme zwar noch nicht so richtig mit dem Ganztagsunterricht klar, aber wir haben ja lange Pausen. Außerdem haben wir einen richtig tollen Freizeitraum mit ganz vielen Spielen.“

Simon Herrmann

Wie geht es Ihnen? Mir geht es gut. Meine Lehrer und Lehrerinnen sind sehr nett. Meine Mitschüler/innen sind auch sehr nett. Mein Lieblingsfach ist Mathe (immer noch).

Finn Hauber

Wir haben ein neues Fach, es ist Arbeitslehre. Da kochen und backen wir jede 1. Woche, in der 2. Woche haben wir Hauswirtschaft mündlich.“

Max Noll

Alle Lehrer sind hier sehr nett. Sind deine neuen Kinder genauso nett, wie wir es waren? …. Mein neuer Schulweg ist anstrengend, aber ich überlebe ihn jeden Tag….Ich komme euch bestimmt mal besuchen.

Sabrina Fischer

Wir haben nicht viele Hausaufgaben auf, obwohl ich denke, das wird sich noch ändern. … Wir setzen uns oft um, damit wir uns besser kennen lernen. Ich bin jetzt in der AG „Wir zeichnen Tiere“. Das macht richtig Spaß… PS. Ich vermisse Sie und meine alte Klasse! J..

Celine Ackermann

„Mir geht es hier sehr gut auf der Schule. Meine neuen Klassenlehrer sind sehr nett…. Meine neuen Mitschüler/innen sind auch sehr nett. Meine Lieblingsfächer sind Kunst, Sport und Deutsch. ..Ich habe die AG Töpfern gewählt und es gibt auch eine Hausaufgabenbetreuung.“

Katharina Kambach

„Mir geht es gut. Ich habe ganz viele Freunde gefunden und unsere Lehrer sind nett. Neben unsere Klasse gibt es ein Pencil-Power-Team, da kann man sich Schulsachen kaufen… Ich komme euch bald mal besuchen.

Kevin Bodewig

„Mir geht es gut. Wie geht es Ihnen? In meiner neuen Schule ist alles toll, die neuen Lehrer sind alle nett…Wir haben zweimal in der Woche Hausaufgaben auf, aber die Hausaufgaben sind eigentlich leicht.“

Christopher Büscher

„Wie geht es Ihnen? Mir geht es super! Meine neue Schule ist echt klasse. Meine Lehrer und Mitschüler sind nett. Im Klassenraum gibt es sogar Schließfächer… Ich habe auch neue Freunde gefunden.

Viele liebe Grüße. PS.: Ich vermisse Sie!

Lena Meyer

(Georg Dahlberg)

Bürgermeister unterstreicht das Engagement der Stadt Hennef

zur Förderung der Medienkompetenz

Anlässlich der Bildungspartnerschaft zwischen unserer Schule und Microsoft machte unser Bürgermeister Klaus Pipke erneut deutlich, welche enormen Anstrengungen der Schulträger seit Jahren unternimmt, um die Schüler/innen aller Hennefer Schulen fit zu machen für die IT-Anforderungen unserer Gesellschaft. In den Pressemitteilungen der Stadt war zu lesen:
[…] Bürgermeister Klaus Pipke freute sich über die Bildungspartnerschaft und unterstrich in diesem Zusammenhang die Leistungen im Bereich Medienerziehung, die in Hennef insgesamt geleistet worden sind: "Im Rahmen unseres Medienentwicklungsplanes 2005 bis 2010 haben wir als Schulträger von 2005 bis 2008 440.000 Euro in die Ausstattung der Schulen mit Hard- und Software investiert. Bis 2010 werden wir weitere 260.000 Euro investieren. Hinzu kommen 180.000 Euro für die komplette Vernetzung der Schulen, die wir seit 2006 betreiben und 2010 abgeschlossen haben werden. Hinzu kommen außerdem rund 200.000 Euro für die laufende Unterhaltung dieser IT-Infrastruktur von 2005 bis 2010. Alles in allem: Durch eine enge und gute Zusammenarbeit aller Akteure – Schulen, Schulträger, Schulaufsicht – haben wir in Hennef bereits jetzt ein hohes Niveau erreicht das wir stetig steigern, um alle unsere Schulen fit für die Zukunft zu machen. Durch die Bildungspartnerschaft zwischen Microsoft und der Gesamtschule Hennef wird das Niveau der Medienerziehung in Hennef noch einmal unterstrichen und weiter ausgebaut. Die Bildungspartnerschaft fällt sozusagen auf einen fruchtbaren Boden und nutzt Microsoft ebenso wie der Gesamtschule und letztlich der Hennefer Schullandschaft insgesamt." […]

Für diese vom Schulträger aufgebrachten Sachmittel sowie die personelle Unterstützung durch die IT-Abteilung können Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern nur dankbar sein. Dieses Ausmaß ist keineswegs üblich. Verdeutlichen lässt sich dies augenfällig, wenn man die Pisa-Schlüsselzahlen zur IT-Ausstattung in Schulen (Schüler/PCs) heranzieht.  Diese Schlüsselzahl wurde von 15,2 (2005) auf 9,3 (2008) gesenkt und soll im Jahr 2010 dann 8,0 betragen.  Der Schulträger hat damit einen herausragenden Wert erreicht, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Hennef bewusst keinerlei Altgeräte und begrenzt funktionsfähige Geräte in der Statistik erfasst hat.

Weitere Infos: http://www.hennef.de/magazin/artikel.php?artikel=1465&type=2&menuid=66&topmenu=7

(Karl-Heinz Assenmacher)

Bildungspartnerschaft Microsoft Deutschland – Gesamtschule Hennef

Unsere Schule hat einen besonders wichtigen Schritt zur weiteren Schulentwicklung und Profilbildung geschafft: Die im Dezember 2007 aufgenommenen Gespräche zwischen der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland und unserer Schule konnten zu einem außergewöhnlich guten Ergebnis geführt werden, der „Bildungspartnerschaft Microsoft Deutschland – Gesamtschule Hennef“. Der Geschäftsführer von Microsoft, Herr Achim Berg,  begründete diese Partnerschaft damit, dass er einige Schulen in Deutschland, die schon bisher in besonderer Weise Routinen im Lehren und Lernen mit Medien sowie in der Vermittlung und Zertifizierung von IT-Kompetenzen erworben haben, soweit unterstützen wolle, dass diese Schulen bundesweit als mustergültige Beispiele für andere Schulen dienen können. 

 

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Microsoft in einem ersten Schritt alle 110 Computer und Notebooks unserer Schule mit Office 2007 ausgestattet. Ab sofort können daher alle Schüler/innen parallel mit den Versionen 2003 und 2007 arbeiten. Aus pädagogischer Sicht ist dies ein enormer Gewinn, weil die Schüler/innen nun verstärkt die logischen Zusammenhänge erfassen müssen, statt „Routinen, wie man erfolgreich clickt“ zu erwerben.  Diese Möglichkeit, Office-Kompetenz sowohl in der Version 2003 als auch in der Version 2007 zu erwerben, hat für unsere Schüler/innen auch eine besondere Bedeutung in Bezug auf eine erfolgreiche Bewerbung auf dem Ausbildungs- und Berufsmarkt. Ein Blick auf die Ausbildungs- und Stellenangebote in Zeitungen lässt den Wert dieser Qualifizierung erkennen.
Weiterhin hat Microsoft unserer Schule Trainingsbücher zur Nutzung im Selbstlernzentrum zur Verfügung gestellt und  eine umfangreiche Unterstützung bei der Planung und Installation eines neuen Systems zum Datei- und Informationsmanagement für Schüler/innen und Lehrer/innen zugesagt. Außerdem hat Microsoft – wie an anderer Stelle – berichtet, die Schule als IT-Academy ausgestattet, sie als Zertifizierungsinstitution zugelassen und für insgesamt 280 Schüler/innen zwei Drittel der IC³-Zertifizierungsgebühr übernommen. Gegenüber der Presse bezifferte Achim Berg das Gesamtvolumen der diesjährigen Unterstützung als eine „mittlere fünfstellige Summe“.

In Gesprächen zwischen den Verantwortlichen an unserer Schule und  Achim Berg sowie  Swantje Rosenboom, Bereichsleiterin Forschung und Lehre bei Microsoft Deutschland GmbH, wurde zugleich deutlich, dass das Know-how unserer Schule eine große Rolle spielen soll, wenn Microsoft und seine Partner Online-Trainingseinheiten für schulische Nutzer erstellen. Schließlich sollen derartige Trainings auf die konkrete Nutzergruppe angepasst sein.

In den nächsten Jahren wird sicherlich noch mehrfach über diese Bildungspartnerschaft zu berichten sein. (Vergleiche auch den Artikel über die Auftaktveranstaltung zur Bildungspartnerschaft in dieser Ausgabe!)

Hier geht’s zu den Fernseh- und Rundfunkbeiträgen

 (Karl-Heinz Assenmacher, Fotos: Höhner, KSA))

Festakt in der Gesamtschule Hennef anlässlich

der Bildungspartnerschaft mit Microsoft

Am 18. August 2008 wurde die „Bildungspartnerschaft Microsoft Deutschland – Gesamtschule Hennef“ offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Als um 9 Uhr die Veranstaltung im Bistro begann, hatten sich u. a. versammelt:  Herr Achim Berg (Geschäftsführer von Microsoft Deutschland und Vicepräsident microsoft international), Herr Andreas Krautscheid (NRW-Minister für Europa-Angelegenheiten und Medien), Herr Klaus Pipke (Bürgermeister der Stadt Hennef), Frau Gertrud Bergkemper-Marks (Leiterin der Schulabteilung der Bezirksregierung Köln), Herr Hans Clasen (Leiter des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung im Schulamt des Rhein-Sieg-Kreises), Herr Emil Eyermann (Vorsitzender des Fördervereins).

Die Festreden von Achim Berg und Andreas Krautscheid machten mehrfach sehr  deutlich, welche besondere Rolle die qualifizierte Nutzung digitaler Medien für die Zukunft unseres Landes hat. Zugleich wurde deutlich, dass in den meisten deutschen Schulen dieses zwar erkannt sei, aber dass die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen würden. Unsere Schule stelle hier eine der wenigen Ausnahmen dar. Besonderen Zuspruch fand die Tatsache, dass an unserer Schule IT-Nutzung nicht dem Zufall überlassen werde, sondern systematisch organisiert werde.

Diese Veranstaltung war für namhafte Presse-, Rundfunk- und Fernsehanbieter Anlass über unser Schule zu berichten. Hierzu zählten u.a.: ZDF (sogar in den Nachrichten um 19 Uhr), RTL, WDR5 und Deutschlandfunk, außerdem Generalanzeiger, Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundschau und die lokalen Zeitungen. Einen vollständigen Überblick sowie alle Text-, Ton- und Bildbeiträge finden Sie auf unsrer Homepage unter http://www.ge-hennef.de/presse/presse.htm .

(Karl-Heinz Assenmacher)

Abschlussessen für die Lehrer/innen

Schon seit einigen Wochen  waren die Schüler/innen des WP 1 Kurses der Klasse 10 unter der Leitung von Elke Kreppel damit beschäftigt, das mittlerweile traditionelle Abschlussessen für die Klassenlehrer/innen und die Schulleitung zu planen, zu organisieren und schließlich lukullisch vorzubereiten.

Auch diesmal sollte es etwas Besonderes werden. So haben mehrere Arbeitsgruppen die Raumgestaltung und die Dekoration vorbereitet, andere haben den Einkauf für das Büffet organisiert und wieder andere hatten  die unterschiedlichsten Rezepte gesammelt und ausgewählt.

Dementsprechend groß war auch das Büffet gestaltet, als am Dienstag, 27.5.2008, Wolfgang Pelz alle Schüler/innen und die anwesenden Lehrerkollegen begrüßen konnte.

Und dass so ein Abschlussessen durchaus zum Festschmaus werden konnte, zeigen die unterschiedlichen Gerichte und schließlich die leer „geputzten Platten“.

Hier ein Auszug aus dem Speiseplan: Italienischer Nudelsalat, Wurst-Salat,  Penne mit Thunfisch, Mazzarella, Schweinefilet, Anti Pasta mit Bruscetta, Artischockenböden und anderes mehr. Und zum Abschluss versüßte der „süße Himbeertraum“ die Gaumen aller Anwesenden.

Toll, wie die Schüler/innen das Abschlussessen vorbereitet hatten. Und das Fazit: Schule kann doch schön sein…

(Elke Kreppel)

Fußball-Jungen erreichen den 2. Platz der Kreismeisterschaften

Am 16.09.08 fand die 1. Runde des Fußball-Kreismeisterschaftsturniers für die Jungen der Jahrgänge 1993 und jünger in Hennef statt. In dieser Wettkampfklasse II ging es sozusagen um die inoffizielle Stadtmeisterschaft, da insgesamt vier Hennefer Schulen in dieser Runde aufeinander trafen.

Bei guten äußeren Bedingungen hatte die erstmals teilnehmende Förderschule „In der Geisbach“ die Organisation übernommen und verkaufte sogar einige Snacks. Ihr Fußball-Team musste dann im ersten Spiel gegen die Jungen vom Gymnasium Hennef ran. Trotz reichlich Engagement erlebten sie leider ein zweistelliges Debakel gegen klug kombinierende Gymnasiasten. Unser Team traf im zweiten Spiel auf die Hauptschule Hennef und konnte nach gutem Spiel und optischer Überlegenheit durch Tore von Philipp Hens, Hendrik Hambitzer sowie Max Orth als

3 : 0 – Sieger selbstbewusst den Platz verlassen.

Im dritten Spiel kam es gegen das Gymnasium dann bereits zum vorgezogenen Endspiel. In einem ausgeglichen Spiel mit wenigen Torchancen ging das Team vom Gymnasium kurz vor der Halbzeitpause in Führung. In der zweiten Spielhälfte drückten unsere Jungen auf den Ausgleich, doch leider sprang bis zum Schluss kein zählbarer Erfolg heraus und das Spiel endete 0 : 1. Wieder einmal hatte das Gymnasium knapp die Nase vorne bei diesem Fußball-Turnier.

Im bedeutungslosen Spiel gegen die Förderschule konnte ein weiterer 3 : 0 – Erfolg gefeiert werden, bei dem Philipp Hens (2) und Muhammet Gülcicek den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnten. Am Ende wurde der 2. Platz und damit die inoffizielle Vize-Stadtmeisterschaft gefeiert. Mein Dank gilt allen Spielern für das faire Verhalten und kämpferische Engagement.

Für unsere Schule rannten und ackerten: Max Orth (8 B), Simon Daas (8 E), Markus Hühnerberg (9 A), Fabian Rolke (9 B), Alex Stachelhaus (9 E),  Muhammet Gülcicek (10 C), Hendrik Hambitzer (9 A), Philipp Hens (9 B), Maurice Kaden (9 E), Roman Weiß (10 C), Lacho Avrenliv (Tor/9 B), Raphael Hess (10 F), Charles Akey (9 F).
(Uwe Jansen)

Warum gibt es im Fußball keine Auszeit?

Am 17.09.08 fand die 1. Runde des Fußball-Kreismeisterschaftsturniers für die Jungen der Jahrgänge 1995 und jünger in Neunkirchen statt. Bei diesem Turnier der Wettkampfklasse III traten neben unserer Schule drei Neunkirchener Schulen sowie die Lohmarer Hauptschule an.

Wegen der an diesem Tag zu schreibenden Klassenarbeiten in Mathematik startete die Fahrt nach Neunkirchen etwas chaotisch und unsere Jungen trudelten in drei Grüppchen am Neunkirchener Sportplatz ein. Entsprechend nervös begann unser Team ihr Spiel gegen die Neunkirchener Hauptschule, die Platzverhältnisse auf dem Aschebelag beeinträchtigten zudem den Spielfluss durch zahlreiche technische Fehler. Trotz Feldüberlegenheit sprang nur ein mageres 0 : 0 am Ende heraus.

Im zweiten Spiel gegen die Lohmar Hauptschule hatte sich die Mannschaft bereits besser eingespielt und konnte sehenswerte Offensivkombinationen mit Toren durch Sven Weidlich und Philipp Weiß siegreich gestalten.

Das dritte Spiel war dann das Spiel der beiden bis dahin führenden Mannschaften. Das Antoniuskolleg Neunkirchen konnte früh durch einen schnell vorgetragenen Angriff und einen Abwehrpatzer in unserer Abwehr in Führung gehen. Wenig beeindruckt berannten unsere Jungen in der Folgezeit das gegnerische Tor. Mit einer gefühlten Feldüberlegenheit von 65 % : 35 %-Ballbesitz wollte aber der Ausgleichstreffer nicht gelingen. Immer wieder warfen sich die Neunkirchener Gymnasiasten erfolgreich in unsere Torschüsse. Das Abwehrbollwerk blieb bis zum Schlusspfiff unüberwindbar. Ich hätte gerne zwischenzeitlich eine Auszeit wie im Handball genommen, um den Jungen in einer solchen Minute noch ein paar Tipps zu geben, doch so blieb der in der Luft liegende Ausgleichstreffer leider in der Luft hängen. Der 1 : 0 – Erfolg des Antoniuskollegs bedeutete damit gleichzeitig deren Turniersieg.

Im bedeutungslosen Spiel gegen die Realschule Neunkirchen konnten wir beim 2 : 0 – Sieg noch Tore von Tim Breuer und Luca Bilz bejubeln. Unsere Gesamtschüler freuten sich aber auch über den errungenen 2. Platz. Ich danke allen Spielern für die Einsatzfreude und den Kampfeswillen.

Für unsere Schule rannten und ackerten: Bilz, Luca (7 E), Breuer, Tim (8 A), Erkens, Noah (7 B), Fuss, Marcel (7 A), Hens, Felix (7 C), Kaup, Maurin (7 B), Lindner, Tim (7 A), Nienaber, Niklas (7 D), Reinhard, Niko (7 E), Schlieske, Morten (8 B), Schulz, Tim (8 B), Stöcker, Gabriel (7 D), Weidlich, Sven (7 F), Weiß, Philipp (7 F).
(Uwe Jansen)

Ein Tag in London

Am 11. September 2008 fuhren 43 Schüler/innen des 8. Jahrgangs begleitet von Britta Almstedt, Steffen Dederich, Corinna Fink und Barbara Lesch für einen Tag nach London.

Wir trafen uns am Donnerstag Abend um 21.00 Uhr an der Schule und fuhren dann um 21.30 Uhr mit einem Reisebus los. Die Stimmung war gut und kaum jemand kam zum Schlafen. Die Vorfreude war sehr groß. Nachts fuhren wir mit einer großen Fähre über den Kanal. Leider erreichten wir die Insel noch vor dem Morgengrauen, so dass wir die berühmten Kreidefelsen von Dover nur im Schein der Hafenbeleuchtung sehen und schwer erkennen konnten.

So gegen 9.30 Uhr kamen wir in London an, mit einer schönen Sicht auf das „London Eye“. Der Busfahrer machte mit uns noch eine kurze Stadtrundfahrt und zeigte uns einige Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den „Tower of London“. Alle Schüler/innen waren schon vor der Abfahrt in kleine Gruppen (ca. zehn Leute) eingeteilt worden und erkundeten nun mit jeweils einem/r Lehrer/in London. Vorher gingen wir aber noch alle zusammen zum London Eye. Dort „flogen“ wir in einer Kabine nach oben, denn so steht es auf dem Eintrittsticket. Von ganz oben hatte man eine wunderschöne Aussicht auf London. Danach trennten sich die Wege der vier Gruppen. Es haben aber so gut wie alle Gruppen das gleiche gemacht und unternommen.

Zunächst betrachteten wir Big Ben von der Südseite der Westminster Bridge. Danach überquerten wir die Themse und gingen zum Buckingham Palast. Dort war alles voller Touristen, weil in diesem Moment die Wachablösung mit Pferden und Beefeaters stattfand. Obwohl es so voll war, haben es einige geschafft, schöne Fotos zu machen. Später sind wir dann auch mit der U-Bahn und mit einem Doppeldeckerbus gefahren. So gegen Mittag haben wir uns dann fast alle am Hard Rock Cafe wiedergetroffen und die meisten haben dort etwas gegessen. Ein paar Gruppen sind auch zu St. Paul`s Cathedral gegangen oder zum Globe Theatre. Die meisten von uns haben Piccadilly Circus und Covent Garden gesehen. Wichtig waren auch die Besuche der Souvenirläden, und es war schön, sich auch mal kurzzeitig in Kleingruppen ohne Lehrer bewegen zu dürfen. Zum Glück haben wir London ohne das typische englische Wetter kennen gelernt. Wir sahen es im schönsten Sonnenschein!

Besuch aus Ohio (USA)

Vom 13.06.08 bis zum 23.06.08 besuchten uns zum dritten Mal Schüler/innen der Boardman Highschool nahe Youngstown (Ohio). In Begleitung ihrer drei Lehrer/innen tauchten sie in den Schulalltag an der Gesamtschule Hennef ein, während sie den Familienalltag in den Gastfamilien ihrer Austauschpartner/innen kennen lernten. Lambert Heyder begleitete unsere Schüler/innen und ihre Gäste während ihres zehntägigen Aufenthalts durch ein abwechslungsreiches Programm. Kultur, Spaß, sportliche Aktivität und Shopping waren nach der Begrüßung durch unseren Bürgermeister Klaus Pipke bei einer Schiffstour durchs historische Mittelrheintal, einer Besichtigung der Marksburg, Besuchen in Köln und Bonn und im Phantasialand sowie einer Radtour entlang der Sieg angesagt.

Auch Public Viewing anlässlich der Fußballeuropameisterschaft stieß auf große Begeisterung. Dass unsere Gäste ihre Zeit bei uns sehr genossen, zeigte auch der Umstand, dass zwei von ihnen ihre Abreise um eine Woche verschoben. Allen, die zum Gelingen dieses USA-Austauschs beigetragen haben, besten Dank!!
(Lambert Heyder)

„Jungen sind anders – Mädchen sowieso?“

Projektstunden in  den 9. Klassen im Rahmen der Sexualerziehung

Jugendliche erleben in ihrer rasanten Entwicklung Sexualität sehr unterschiedlich. Insbesondere in der Pubertät verändern sich Körper und Gefühlswelt – viele Fragen treten auf, die nicht unbedingt mit Eltern oder Lehrer/innen zu thematisieren sind. Gut ist es, wenn Schule dann mit externen Beratungsstellen kooperiert. Und so bekamen alle Kassen des 9. Jahrgangs unserer Schule im September die Möglichkeit mit zwei kompetenten Mitarbeitern der staatlichen Beratungsstelle „donum vitae“ – Frau Pikschun (Dipl. Soz. Päd., Familientherapeutin) und Herrn Schwenner (Heilpädagoge, Mitarbeiter BzgA)  - ihre Fragen zum verantwortungsbewussten Umgang mit ihrer Sexualität in vertrauter Atmosphäre und zeitweise nach Geschlechtern getrennt, zu besprechen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Projektes bestand in der Kommunikation der Mädchen und Jungen untereinander, denn über Gefühle zu reden, das fällt schwer.

Die beiden Trainer/innen erlebten es als sehr spannend, die Reaktionen, Sichtweisen und  Meinungen der Jugendlichen aus den sechs unterschiedlichen Klassen mitzubekommen.

Ihnen gilt unser herzlicher Dank, in der Hoffnung, dass in Zukunft allen neunten Klassen dieses Projekt im Rahmen der Sexualerziehung angeboten werden kann.
(Christa Becktepe, Beratungslehrerin)

Abitur – was dann?

Orientierungsveranstaltung zur Studien- und Berufswahl in der S II

Auch wenn das Abitur und vor allem die Zeit danach für den einen oder die andere am Ende der Jahrgangsstufe 12 noch in weiter Ferne zu liegen scheint – jetzt wird es höchste Zeit, die richtigen Weichen zu stellen.
Um Wegweiser im Dickicht verschiedenster Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu setzen, wurden auch in diesem Jahr für den Jahrgang 12 unserer Schule Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl angeboten.
Am ersten Tag standen in 13 Workshops neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Student/innen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über International Business, Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Architektur, Psychologie, Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zu Asienwissenschaften - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden bewährte sich. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten. Schön war die Wiederbegegnung mit einigen „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren. Auf besonderes Interesse stieß in diesem Jahr das Studium im Ausland, das unter anderem durch die Organisation studienscout-nl vertreten war. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Assessment-Center-Training und Informationen zum Thema Bafög vom Studentenwerk der Universität Bonn.

An den zwei folgenden Tagen besuchten die Schüler/innen Universitäten und Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und  Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren.
Drei Tage voller neuer Erfahrungen, die bei nicht wenigen Schüler/innen die heiße Phase der Studien- und Berufswahlfindung eingeläutet haben. Die Planungen für weitere „Schnupperstudien“ waren am Ende der Projekttage jedenfalls in vollem Gange.
(Barbara Heidling)

Die Show ohne Grenzen- oder  Die nackte Wahrheit

So spannend der Titel klingt, so spannend und vor allem sehenswert war auch das gesamte Theaterstück. Alle Zuschauer/innen erwarteten mit großer Neugier die Premiere am Samstag, 14.06.08, die um 20.15 Uhr beginnen sollte. Doch bevor die  „Live-Show“ begann, wurde erst einmal das Publikum eingewiesen. Wir hatten am Eingang  2 Fähnchen erhalten, die bei der Show zum Einsatz kommen sollten. Denn bei der „Show ohne Grenzen“ sollte vom Publikum entschieden werden, welcher Kandidat mit der großen Kohle nach Hause geht und wer leer ausgehen sollte. Doch wie es auch in so vielen anderen echten Sendungen ist, war das Publikum nicht etwa dazu da, die Entscheidungen frei zu treffen, vielmehr bestimmten die Veranstalter, ob das Publikum nun die grünen (für „Ja“) oder die roten Fähnchen (für „Nein“) zeigen sollte.
In dem Theaterstück gab es 4 Hauptrollen, die richtig „lebendig“ und ausdrucksstark gespielt wurden, aber auch die Nebenrollen wurden sehr gut gespielt. Als Moderatorin war die aufgetakelte und leicht dümmlich wirkende Moderatorin Esther zu sehen. Die Rolle war doppelt besetzt und von Annika Ollig (samstags) und von Yalda Safavian (sonntags) wurde die Figur echt klasse verkörpert. Esthers Gäste waren zum einen die in einer Sekte lebende Shana, die aus ihrer Sekte geflohen ist und aus Angst vor Verfolgung lieber hinter der Schattenwand Platz nimmt, Agnes, die  mit ihrem Motorrad gestürzt war und  nach diesem Unfall ein völlig entstelltes Gesicht hat, die Hausfrau Kristin, die unglücklich ist, weil sie von ihrem Ehemann geschlagen wird und der strenggläubige Josef-Maria, der viel betet und der leidenschaftlich Bibeln sammelt. 

Sie alle mussten während der Show Aufgaben erfüllen, um Geld zu „verdienen.“ Und so zeigte sich schnell, was man auch im echten TV beobachten kann: Nur für Geld tun alle Kandidaten das, was sie sonst nie tun würden. Agnes zeigte sich ohne Brille, Kerstin ließ sich sogar vor laufender Kamera schlagen, Josef-Maria trennte sich für die Sendezeit von seiner heiß geliebten Kreuzkette und Shana trat vor die Schattenwand und zeigte somit ihre wahre Identität. Doch das ist noch nicht alles: In der Sendung zeigten alle Kandidaten auch noch eine andere, verborgene Seite von sich. Agnes sang als Marilyn Monroe, Josef-Maria entpuppte sich als richtiger Breakdancer, Kirstin zeigte, dass sie ihre Fußballhelden anhand der Unterwäsche erkennen konnte und Shana entpuppte sich als Stripperin.
Allerdings nahm die ganze Show kein gutes Ende, denn am Schluss hatten die Kandidaten keine Selbstbestimmung mehr, um die letzte Aufgabe abzulehnen. Sie sahen alle nur das Geld, anstatt sich über ihr Wohlbefinden Sorgen zu machen. Sie bekamen zuletzt die Aufgabe, etwas ihnen sehr Unan-genehmes zu tun, so musste z. B. eine Vegetarierin Fleisch essen usw. Die Kandidaten meisterten die Aufgaben nur mit Würgen, Tränen, Ekel und Wunden. Die Einzige, bei der das alles nicht viel Eindruck hinterließ, war die Moderatorin Esther, die sich schließlich mit den Worten „Das Leben ist schön“ vom Publikum verabschiedete.                                                                                                  
Mir hat das Theaterstück sehr gut gefallen, da man sich nicht nur als Publikum des Theaterstücks, sondern auch als Publikum einer echten großen Fernsehshow gefühlt hat, die von A bis Z super organisiert war. Es gab eine Regie, Maskenbildner, die auch ihre kleinen Auftritte hatten, Einspielfilme und sogar selbst produzierte Werbung. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass es ein Theaterstück war, das zum Nachdenken angeregt hat. Schade war nur, dass nicht alle Plätze besetzt waren, denn bei diesem Stück hätte es sich wirklich gelohnt den geringen Eintrittspreis zu bezahlen!
(Rosanna Röske, 8A)

Stomp  -  die Fete

Am Freitag, dem 29.02.08 führte die DG-Gruppe des 7. Jahrgangs in der Mensa eine Aufführung vor. Diese Aufführung sollte jedoch kein gewöhnliches Theaterstück werden, da es ohne jeglichen Text war. Das heißt, es wurde nicht gesprochen. Verständigt wurde sich mit den Füßen, Händen und Gegenständen, die Töne und Beats machen konnten. Es ging um eine ganz normale Familie, die in den Urlaub fahren wollte. Da gab es erst einmal Streit, da die Tochter in einem Outfit gehen wollte, das der Vater nicht o. k. fand. Das wurde durch viel Gestampfe und Schlagen auf Tische, Töpfe und Koffer dargestellt. Als die nervige Familie dann endlich weg war, beschloss die Tochter erst einmal  eine Party zu geben und lud viele ihrer Freunde ein. Die kamen mit lauten Schritten herein und feierten. Beim zweiten Klingeln kamen dann immer mehr Leute und beim Dritten noch mehr und so weiter. Bei den ganzen Leuten waren aber auch orientalische Frauen dabei, die dann eine tolle Show ablieferten. Es gab auch noch Handwerker, die ich persönlich besonders gut fand, da sie mit Schraubenziehern, Nägeln und anderen Dingen, die Handwerker so bei sich tragen, musiziert haben. Schließlich kam unerwartet ein Anruf von den Eltern, die früher zurückkommen wollten. Hektisch fingen die Tochter und ihre Gäste an aufzuräumen. Natürlich fanden sie auch diesmal eine Möglichkeit, Musik zu machen. Als die Eltern dann zurückkamen, sah es fast wieder so aus wie bei ihrer Abreise. Die letzten Sachen, die noch auf dem Boden lagen, wurden schnell beseitigt, als die Eltern sich umzogen. Die Eltern freuten sich, ihre Tochter wiederzusehen und das war dann auch schon das Ende der Aufführung.

Ich finde, dass die Schauspieler/innen alle sehr gute Leistungen erbracht haben, auch wenn sich ein paar Darsteller/innen manchmal vertanzt haben.  Das fand ich jedoch nicht weiter schlimm, da das witzig war und das Publikum auch nicht „Buh“ oder andere fiese Bemerkungen gerufen hat.
(Lotta Schütt, 8A)

Unser Schulhund Tummy

Bald ist es soweit, Tummy wird ein halbes Jahr alt – kaum zu glauben, denn sie ist jetzt schon fast so groß wie ein ausgewachsener Labrador und ihre Pfoten sind so riesig wie die Hände unserer Fünftklässler!

Die ersten Schulwochen nach den Sommerferien haben Tummy sehr gut gefallen und sie läuft nach wie vor schwanzwedelnd über den Schulhof. Es ist wirklich kaum zu glauben, welch magnetische Wirkung ein Hund auf dem Schulhof hat. Die Kinder und Jugendlichen – egal welchen Alters – kommen auf sie zugelaufen oder rufen schon von weitem „Tummy, Tummy“. Dürfen sie sie mal nicht knuddeln, weil „Frauchen“ es eilig hat, sind sie total enttäuscht.

Glücklicherweise bringt Tummy schon ganz viele gute Eigenschaften, die ein Schulhund haben muss, durch ihr freundliches, kinderliebendes und neugieriges Wesen mit. Viele weitere Dinge lernen sie und ich im Moment in einer Fortbildung (Hundgestützte Pädagogik und Therapie), die wir von August bis November besuchen. Dort lernen wir beide ganz viel darüber, was im Schulalltag und im Umgang mit Schüler/innen notwendig ist. Einige Übungen fallen Tummy auch noch total schwer, wie z. B. das Wort nein bei ihrem Lieblingsspielzeug zu akzeptieren, mit dem ich ihr vor der Nase herumfuchtele. Ob es Tummy jemals möglich sein wird, nicht (ohne meine ausdrückliche Erlaubnis) in ein Würstchen zu beißen, mit dem man ihr vor der Nase herumwedelt, weiß ich nicht, dennoch bietet die Fortbildung zahlreiche Informationen und Anregungen und macht mir bei aller Schulhundeuphorie auch immer wieder bewusst, dass ich auf das Wohl des Hundes sorgfältig zu achten habe und dass dieses „kleine“ Lebewesen sich durchaus mal für einen Tag ohne Schule oder Klassenraumarbeit entscheiden darf… auch wenn dies manchmal mir und den Kids total schwer fällt zu akzeptieren.

Grundsätzlich ist es aber klasse zu sehen, dass Tummy sich immer mehr für die Kids als beständiger Bezugspunkt herausbildet, auf den sie sich freuen und der nicht fehlen darf. Wenn ich Tummy ab und zu mal einen Tag eine Auszeit gönne, ernte ich oft enttäuschte und verärgerte Mienen von den Schüler/innen, die doch fest mit ihr gerechnet hatten.
Was kann und macht Tummy eigentlich so alles?
Im Unterricht fördert sie durch ihre bloße Anwesenheit (so auch eine Studie der Uni Bonn) das Konzentrations- und Lernverhalten unserer Schüler/innen – sie schafft ein ruhigeres und disziplinierteres Lernumfeld und verhilft den Schüler/innen dabei außerdem zu einem guten Sozialverhalten. Durch das Streicheln können die Schüler/innen Stress sowie Trauer und Aggressionen abbauen, was wiederum zu einer Steigerung der Lernbereitschaft führt. Außerdem bietet Tummy sowohl in der Klasse als auch auf dem Schulhof einen Anknüpfungspunkt für Gespräche, die Schüler/innen kommen auf uns zu und reden mit Tummy oder mir. Manchmal kann sie den Kindern auch ganz viel Mut machen und ihr Selbstbewusstsein stärken, denn sie gibt allen, die sich für sie interessieren, gleichermaßen das Gefühl, dass sie sie um ihrer selbst willen mag. Sie hilft sogar ab und zu auch beim Trösten – oder drückt Pfötchen bei einer Mathearbeit. Am liebsten tollt sie aber mit den Kindern auf dem Schulhof herum und läuft einem Ball hinterher.
Abschließend kann man auf jeden Fall festhalten, dass wenn die Kids äußern, dass sie lieber keine Ferien haben und stattdessen lieber weiter zur Schule gehen möchten, damit sie Tummy regelmäßig sehen können, dann ist zumindest eines unserer größten Ziele, die Freude an und auf Schule, und sei sie nur wegen Tummy, erreicht.
(Britta Almstedt)

Schulwegsicherheit

Liebe Eltern,
mit Einzug des Herbstes und morgendlicher Dunkelheit hat sich die Schulwegsituation für Ihre Kinder erheblich verschärft.  Um Gefährdungen zu vermeiden ist die Beachtung der Verkehrssicherheitsregeln jetzt besonders  wichtig.

Ein erhebliches Fehlverhalten ist bei Schüler/innen festzustellen, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Trotz Dunkelheit fahren viele Kinder ohne Licht und nutzen zudem die vorgeschriebenen Radwege nicht! Dunkle Kleidung verstärkt die so entstehende Gefährdung  zusätzlich. Im Winterhalbjahr ist die „Leuchtanlage“ am Fahrrad (Front- und Rücklicht, Front- und Rückreflektoren, Speichen- und Pedalreflektoren) besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr . Kinder, die ohne diese Ausstattung in der Dunkelheit unterwegs sind, riskieren Leib und Leben, da sie besonders für die schnelleren motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen kaum rechtzeitig  zu erkennen sind. Aber auch Fußgänger/innen sollten helle Kleidung tragen und sich durch zusätzliche reflektierende Hilfen für andere kenntlich machen.

Vor Beginn und zum Ende des Unterrichts entsteht durch Fußgänger, Fahrradfahrer, Schulbusse, PKW’s von Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern auf der Straße Meiersheide oft ein dichtes Verkehrsgedränge. Es   entstehen besonders für Fußgänger und Radfahrer  unübersichtliche, gefährliche Situationen, die besondere Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme erfordern !

Sprechen Sie, liebe Eltern, mit Ihrem Kind über diese Gefährdungen und weisen Sie Ihr Kind auf ein angemessenes Verhalten hin. Sorgen Sie bitte für eine verkehrssichere Ausstattung ihres Kindes, insbesondere durch helle Kleidung, unterstützt durch reflektierende Streifen oder Anhänger , verkehrssichere Fahrräder und das Tragen  eines Fahrradhelms.
Wir appellieren auch noch einmal an die Eltern der Bus fahrenden Schüler/innen, dass Sie ihre Kinder zu einem fairen Verhalten beim Ein – und Aussteigen anhalten. Drängeleien können dazu führen, dass Kinder stürzen und unter einen anfahrenden Bus geraten oder von nachdrängenden Kinder niedergetrampelt werden.

Unterstützen Sie unsere Bemühungen, den Schulweg für Ihr Kind ohne „Ordnungsmaßnahmen“ sicherer zu machen, durch gegenseitige Rücksichtnahme!
(Christoph Becker)