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Elternbrief vom 17.12.2008

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Weihnachtsferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

Neue Kopfnotenregelungen

Tage der „Offenen Tür“ 2008

Projekte:

Projekt „Sucht und Drogen“ – Suchtpräventionswoche in Jahrgang 8

Die Gesamtschule Hennef unterstützt das „Klimabündnis“

Terror-Opfer der NS-Zeit wieder in das Bewusstsein gebracht

„Pubertät – Wenn die Eltern schwierig werden“

Sicherheit:

Schulsanitätsdienst nimmt Tätigkeit auf

Bus-Sicherheits-Training im 5. Jhg.

Verkehrsicherheit 

Sicherheitspolitik hautnah

unterwegs:

Klassenfahrt des 5. Jahrgangs führte in den Nationalpark Eifel

Comenius Konferenz an der Gesamtschule Hennef

Studienfahrt Jahrgang 13 nach Lissabon

Klassenfahrt der Sportklasse 5 A nach Gemünd

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Venetien

Klasse 6F auf der Geburtsstation des St. Johannes-Krankenhaus in Sieglar

Abschlussfahrt der 10E nach Kroatien

musikalisch

Swing-Abend an der Gesamtschule Hennef

Unsere dreitägige Orchesterfahrt nach Bad Honnef

Musikwettbewerb an der Gesamtschule Hennef

Physikusse arbeiten an neuen Show-Experimenten

Bläserklassenkonzert in der Mensa

Chorkonzert in der Liebfrauenkirche

künstlerisch:

Kunst LK 12: Die Metamorphose des eigenen Ichs

„Tier – Welten“ – eine grandiose Ausstellung  im Kreishaus Siegburg

Die Kunst des Schmiedehandwerks: Lehrerfortbildung vor Ort

sportlich:

Wolfgang Overath ehrte Läufer/innen des Sponsorenlaufes

Akrobatik AG am Tag der offenen Tür

Klasse 7E Spannung, Spaß und Nervenkitzel im Hochseilgarten

politisch:

Hoher Besuch aus Pakistan an der Gesamtschule Hennef

Die Gesamtschule Hennef bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

physikalisch:

Leihgaben der Uni Bonn für den Physikunterricht

Deutschland sucht das Superexperiment

Lernen mit dem Mathekoffer

Ausbildung zum Weihnachtsbaumexperten am Tag der offenen Tür 

 

Neue Kopfnotenregelungen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Vom nächsten Halbjahreszeugnis im Januar 2009 an wird das Arbeits- und Sozialverhalten statt in sechs nur noch in drei Bereichen bewertet. Auf den Zeugnissen werden demnach Noten für folgende 3 Beurteilungsbereiche stehen: 1. Leistungsbereitschaft, 2. Zuverlässigkeit / Sorgfalt, 3. Sozialverhalten. Insgesamt werden also 3 zusätzliche Noten erteilt. Weitere Informationen und Beispiele finden sich auf unserer Homepage.
(Ralf Pieper, Didaktischer Leiter)

Wolfgang Overath ehrte Läufer/innen des Sponsorenlaufes

Wird Weltmeisterliches geleistet, kommt ein Weltmeister zum Gratulieren. Wolfgang Overath beglückwünschte unsere Schüler/innen zu einem sensationellen Sponsorenlauf-Ergebnis: 19.400,-- €. Ein Sponsor, der nicht genannt werden möchte, rundete spontan auf 20.000,-- € auf. An der enormen Summe war der Präsident des 1. FC Köln und Fußball-Weltmeister von 1974, der den erfolgreichsten Schüler/innen Medaillen, Trophäen und FC-Fanartikel aushändigte, nicht unbeteiligt. Unser Schüler Kay Wedell aus Seligenthal hatte all seinen Mut zusammengenommen und den prominenten Nachbarn als Kilometer-Sponsor verpflichtet. „Du machst mich arm“, flachste Overath, als er erfuhr, dass Kay fünf Runden à 5,5 Kilometer geschafft hat. Trotzdem dürfe er nächstes Jahr wieder fragen.
Overath ehrte die drei besten Klassen, die drei besten Mädchen und drei besten Jungen mit den höchsten Erträgen. Von Jeder und Jedem wollte er genau wissen, welchen Sport sie oder er macht. „Bleib´ am Ball, nächstes Jahr besser!“ ermunterte er vor allem die Kicker, im Training nicht nachzulassen. Natalina Krönke, die ein FC-Trikot trug, verriet er, dass der FC jetzt eine Damenfußball-Abteilung aufmache. „Wenn Du in einer guten Mannschaft spielen willst…“ Die Zwölfjährige konnte Overath von einer lustigen Begegnung mit FC-Mittelfeldspieler Thomas Broich berichten. „Der hat einmal an meinem Eis geleckt.“ Overath erzählte den Schüler/innen, wie er einst zwei Mal die Woche mit Bus oder Rad zur Hennefer Sportschule gefahren sei, wo er auch heute noch jeden Dienstag trainiere. Klar, dass der Präsident nebenbei kräftig für den Geißbock warb. „Es gibt in dieser Region nur einen großen Club, da müsst ihr später hingehen.“ Von Jochen Herchenbach, der wie Wolfgang Pelz beim Sponsorenlauf drei Runden gedreht hatte, erfuhr der Ehrengast, was mit den 20.000,-- € geschieht. Ein Drittel fließt in das Kapital der Gesamtschul-Stiftung und ein Drittel in die Freizeitausstattung der Schule. Neue Fußballtore, ein Billardtisch und zwei Videoanlagen sollen angeschafft werden. Über die Verwendung des letzten Drittels entscheiden Lehrerkonferenz und Schülervertretung.
(Kirsten Breit)

Verkehrsicherheit

Sehr geehrte Eltern,

im Jahr 2007 verunglückten im Rhein-Sieg-Kreis 55 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren mit dem Fahrrad. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbergen sich oftmals tragische Schicksale. Leider ist bisher auch im Jahr 2008 keine Verbesserung der Unfallsituation zu erkennen. Daran sollten wir gemeinsam etwas ändern.

Die Gesundheit Ihrer Kinder liegt uns besonders am Herzen. Die Beamtinnen und Beamten meiner Kreispolizeibehörde tun viel, um Ihre Kinder zu schützen. So arbeiten wir zum Beispiel seit ca. 2 Jahren am Projekt „Bleib fair – im Radverkehr“. Meine Verkehrssicherheitsberater beteiligen sich intensiv an der Mobilitätserziehung in den Grund- und weiterführenden Schulen.

Durch die beginnende „dunkle Jahreszeit“ kommen zusätzlich Gefahren beim Radfahren hinzu. Neben glatten und rutschigen Straßen ist auch die Dunkelheit ein kritischer Faktor. Die häufigsten Fehler der Kinder und Jugendlichen beim Radfahren sind:

Radwege werden entgegen der Fahrtrichtung benutzt

Vorfahrt und Vorrang anderer Verkehrsteilnehmer werden nicht beachtet

Fahren ohne die erforderliche Beleuchtung und in dunkler Kleidung

Leider verzichten immer noch Radfahrer auf den Helm, dabei sind die häufigsten Verletzungen beim Radfahren Kopfverletzungen

Bitte besprechen Sie das mit Ihren Kindern und trainieren Sie das richtige Verhalten.

Sie als Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen und Vorbilder für Ihre Kinder. Deshalb sind wir besonders auf Ihre Hilfe angewiesen, denn Sie sind ein wichtiger Partner in unserer gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihre Kinder immer wohlbehalten und gesund nach Hause zurückkehren.

Mit freundlichen Grüßen
Frithjof Kühn, Landrat

Hoher Besuch aus Pakistan an der Gesamtschule Hennef

Der Staatssekretär des Bildungsministeriums Pakistan, Herr Jehangir Bashar, besuchte Ende November eine Woche Deutschland und war am 25. November 2008 mit einer Delegation an der Gesamtschule Hennef zu Gast. Er informierte sich über das deutsche Schulwesen, vor allem über die Aufteilung des Schulwesens in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Herr Jehangir Basharbenötigt diese Informationen für die Reformdiskussion der Schulstruktur in Pakistan, da das Schulsystem dort neu aufgebaut wird. In Pakistan stehen nach der Regierungsneubildung grundlegende Reformen an.

 

Der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef hat seine Tätigkeit aufgenommen.

An Bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als 1 Million Schulunfälle- oft sind die ersten Minuten nach einem Unfall ausschlaggebend für den Erfolg einer Hilfeleistung.

Aber wie kann man diese sicherstellen?

Eine Antwort auf diese Frage liefert ein Schulsanitätsdienst.
An vielen deutschen Schulen wurden bereits Schulsanitätsdienste eingerichtet- nun hat auch die Gesamtschule Hennef die Pläne zur Errichtung eines Schulsanitätsdienstes in die Tat umgesetzt. 
Im 2.Halbjahr des Schuljahr 2007/2008 fanden sich 6 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zusammen um all das zu erlernen, was im Notfall Leben retten kann.

Die Ausbildung wurde kompetent und tatkräftig von Herrn Steinhauer vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt, der unsere Ersthelfer/innen ausgebildet hat und unserer Schule mit Material und Know-how unter sie Arme gegriffen hat. Die Schüler/innen erlernten anhand von praktischen Übungen- vom Anlegen von Verbänden über die stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen- Wiederbelebung alles, was im Notfall wichtig ist.
Die Frage: „Was tue ich wenn.....etwas in der Schule, auf der Straße, beim Sport oder in der Freizeit passiert?“ hat die Schüler/innen dazu bewegt, diese Arbeitsgemeinschaft zu besuchen. Sie haben gelernt, in Notfallsituationen nicht mehr hilflos zu sein, sondern genau zu wissen, was zu tun ist, wenn ein Mitmensch Hilfe braucht.
Zusätzlich zu den 6 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 waren 12 Schüler/innen der Oberstufe interessiert daran, aktiv Verantwortung zu übernehmen- so konnte Mitte September unser neu gegründeter Schulsanitätsdienst in Aktion treten.

Die 18 Schüler/innen aus verschiedenen Jahrgangsstufen treffen sich regelmäßig, um gemeinsam für einen Einsatz im Notfall zu trainieren und ihre Erste- Hilfe- Kenntnisse aufzufrischen.

Ihre Aufgaben bestehen darin, während eines Schultages, in den Pausen und bei Schulveranstaltungen und Sportfesten, dem Sponsorenlauf, der Kulturnacht und den „Tagen der offenen Tür“ Verletzten oder Erkrankten zu helfen.
Natürlich hofft jeder, dass kein Notfall eintritt, wenn aber doch, dann wissen unsere Schulsanitäter/innen genau, was zu tun ist. Und diese Aufgabe haben sie bisher mit Bravour erledigt!

Im schulischen Alltag betreuen sie den Sanitätsraum unserer Schule und sind dort jeden Tag in den Spielpausen von 10.20- 10.50 Uhr und in den Mittagspausen von 13.15- 14.00 Uhr anzutreffen.
Erkrankte oder verletzte Schüler/innen und natürlich auch Lehrer/innen können sich direkt an den Schulsanitätsdienst wenden und auf Hilfe von gut ausgebildeten Sanitäter/innen bauen.

An den Tagen der offenen Tür dieses Jahr, am 24.und 26.11.2008, konnte unser Sanitätsdienst sich den Eltern der zukünftigen Schülerinnen und Schülern unserer Gesamtschule vorstellen. Unterstützt wurden sie dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Hennef, die mit einem Einsatzfahrzeug auf das Schulgelände kam und unsere Schulsanitäter/innen mit der Ausstattung eines Einsatzfahrzeugs vertraut machte.

Einen weiteren großen Schritt in Richtung Professionalität konnte unser Schulsanitätsdienst am Mittwoch dem 26.11.2008 gehen: Das Deutsche Rote Kreuz stiftete unserer Schule sechs Einsatzwesten, auf deren Rücken der Schriftzug „Schulsanitätsdienst- Gesamtschule Hennef“ prangt. 

Die Westen wurden vom Bürgermeister der Stadt Hennef, Herrn Klaus Pipke, in seiner Funktion als Vorsitzender des DRK Hennef, feierlich an unsere Sanitäter/innen übergeben. Jetzt sind unsere Schulsanitäter/innen auf dem Schulhof auch optisch weithin zu erkennen. Zu diesem besonderen Anlass waren auch Vertreter der Presse anwesend.

 

Die Ausstattung unseres Sanitätsdienstes wächst kontinuierlich- so stiftete das DRK der Gesamtschule, neben den Einsatzwesten und einer großen Menge an Verbandmaterialien, auch eine Trage.

So kann unser Sanitätsdienst, obwohl erst vor kurzem ins Leben gerufen, bereits auf eine Reihe von Erfolgen blicken. Dies ist nicht zuletzt unseren hoch motivierten und engagierten Sanitäterinnen und Sanitätern zu verdanken, die ihrer verantwortungsvollen Aufgabe mit Ernsthaftigkeit und großer Begeisterung nachgehen.

Um den Schulsanitätsdienst ausbauen und erweitern zu können, werden weiterhin Schüler/innen der Jahrgangsstufe 6 und 7 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zu Ersthelfern ausgebildet. Diese Ausbildung dauert ein Schulhalbjahr, anschließend können sich die frisch ausgebildeten Ersthelfer im Schulsanitätsdienst der Gesamtschule engagieren. Doch auch Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10, sowie der Oberstufe können in den Schulsanitätsdienst eintreten- das DRK bietet dazu für alle interessierten Schüler/innen Erste-Hilfe- Kurse außerhalb der AG-Zeiten an.
Jeder, der Interesse an einer Tätigkeit in unserem Schulsanitätsdienst hat, kann sich an die Koordinatorinnen des Sanitätsdienstes, Frau Reyes und Frau Gerner, wenden.
Die Gesamtschule Hennef stellt allen Schulsanitäter/innen ein Zertifikat aus, in dem ihr besonderes Engagement bescheinigt wird, denn Schulsanitäter/innen sind nicht nur fit in Erster Hilfe- sie lernen auch, sich in andere Menschen einzufühlen, beweisen soziales Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Damit tun sie auch etwas für sich, denn wer anderen Menschen helfen kann, ist stark und selbstbewusst. Solche Kompetenzen sind ein wichtiger Pluspunkt in jedem Lebenslauf.

Akrobatik AG am Tag der offenen Tür

MITMACHEN und ZUSCHAUEN

Der Auftritt der Akrobatik AG an den Tagen der offenen Tür war ein voller Erfolg. Die AG-Leitung, die AG-Schüler/innen und das Publikum haben sowohl die kleinen Shows als auch das offene Angebot zum Mitmachen in vollen Zügen genossen.

Die Schüler/innen der Klassen 5A, 5C, 5D, 6D und 7A präsentierten nicht nur ein mutiges und beeindruckendes Programm von Pyramiden, sondern überzeugten die kleinen Besucher zum engagierten Mitmachen und Ausprobieren. Die einstudierte Show, bei der die Akrobat/innen zeigten, was man aus Menschen alles bauen kann, fand beim Publikum sehr großen Anklang. Nach anfänglicher Scheu ließen sich einige Mädchen und Jungen von den Mitgliedern der Akrobatik AG in die Grundlagen des Pyramidenbaus einweisen. Sie konnten so - unter Anleitung der AG Profis - Erfahrungen sammeln und die gesehenen Pyramiden teilweise nachbauen. Viele erwarben durch ihre engagierte Beteiligung das Akrobatik-Zertifikat. Die Teilnehmer/innen aus der AG erhalten für ihre gute Arbeit als Hilfslehrer/innen, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber den zukünftigen Schüler/innen der Gesamtschule Hennef und der wunderbar gelungenen Aufführungen eine Urkunde als Akrobatik-Hilfslehrer.
(Barbara Lesch)

 

Klassenfahrt des 5. Jahrgangs führte in den Nationalpark Eifel

Warum legen Spechte weiße Eier?

Eine Antwort auf die Frage, warum Spechte weiße Eier legen, finden Sie im Nationalparktor Gemünd oder fragen Sie einen „Ranger“ oder unsere Schüler/innen des 5. Jahrgangs. 

Kaum hatten wir die Koffer im Landschulheim Gemünd ausgepackt und uns gerade eingelebt, da mussten wir sie auch schon wieder packen und die Heimreise antreten. Drei Tage im Landschulheim Gemünd gehen wirklich schnell vorbei, können aber auch als sehr lang empfunden werden, wenn man es noch nicht so gewohnt ist, ein paar Tage und Nächte fernab der Heimat zu sein. So manches Grummeln im Bauch unserer Schüler/innen war wohl deshalb auch auf etwas Heimweh zurückzuführen, und nicht immer waren es die bösen Noro-Viren, die sich nach unserer Rückkehr derart ausbreiteten, dass sich die Schulleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt dazu entschloss, den 5. Jahrgang einen Tag früher in die Herbstferien zu schicken. Dem Landschulheim Gemünd konnte man jedenfalls keinen Vorwurf machen, wie es der Rhein-Sieg-Kreis in seiner Pressemitteilung am Mittwoch, 1. Oktober. 2008 bestätigte.

„Gesundheitsamt und Lebensmittelüberwachung Euskirchen bescheinigen dem Schullandheim eine tadellose Führung. Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim für die Erkrankungen verantwortlich sind. „Im Gegenteil“, sagt der leitende Kreismedizinaldirektor Klemme, „die Euskirchener Kollegen haben mir nochmals ausdrücklich bestätigt, dass die Heimleitung und die dortigen Gegebenheiten sowie auch die Kooperation und die Abarbeitung der Infektionsfälle im Heim untadelig gewesen sind.“ Im Übrigen sind beim Heimpersonal keine Krankheitssymptome aufgetreten, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei. Das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises in Gemünd ist eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region fahren und bei den Schüler/innen sowie Lehrer/innen sehr beliebt ist“

 

Trotz allem waren die drei Tage im Landschulheim Gemünd wirklich sehr schön und wir alle hatten viel Spaß miteinander. In enger Gemeinschaft zu leben schaffte gute Bedingungen für unsere Schüler/innen, um sich noch besser kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen. Allerdings ließ uns das Wetter schon etwas von der bevorstehenden Kälte spüren, und ab und zu tröpfelte sogar etwas Regen vom Himmel. Überall im Landschulheim war es aber gemütlich warm und alle Räume wurden gut beheizt, auch das Essen war lecker und überaus reichlich. Das Außengelände bot neben Spielplatz und Sportplatz auch besondere Anreize für unsere Pferdeliebhaber/innen. Frau Stoffels, die Tochter der Heimleiterin, zäumte nachmittags ihre fünf Pferde und wer wollte, konnte gegen einen geringen Obolus das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde erleben. 
Höchst interessiert untersuchten unsere Schüler/innen aber auch die Trümmer alter Bunkeranlagen, die noch vom letzten Weltkrieg zeugten. Dass der Ehrenfriedhof in unmittelbarer Nähe des Schullandheimes mit den Bunkeranlagen in einem direkten Zusammenhang steht, erfuhren unsere Schüler/innen erst bei einer gemeinsamen Begehung des Soldatenfriedhofs. So stellten sie anhand der Grabinschriften bedrückend fest, dass die gefallenen Soldaten alle noch sehr jung waren, als sie in den letzten Monaten des Krieges 1944 bei Kampfhandlungen in den Bunkern ums Leben kamen. Offenbar schienen unsere Schüler/innen zu begreifen, dass der Krieg und die Bunker für die jungen Soldaten bestimmt kein Abenteuerspielplatz war.

Die Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt Gemünd ließen sich anhand einer Rallye schnell erkunden. Eine touristische Besonderheit der kleinen Stadt ist das Nationalparktor am Kurpark. Es eröffnet den Besuchern mit einer interaktiven Ausstellung die Möglichkeit, ihr Wissen über die historischen und ökologischen Zusammenhänge der Eifel zu erweitern. Ein Höhepunkt der Klassenfahrt war eine zweistündig geleitete Führung in den Nationalpark durch einen echten „Ranger“, der es sich zu seiner vornehmlichen Aufgabe gemacht hatte, unseren Schüler/innen unmittelbar vor Ort die Ökologie des Waldes anschaulich zu erläutern und ihnen spielerische Anreize zu bieten, z. B. als Fledermaus mit Echolot auf Beutefang zu fliegen.

Am letzten Abend der Klassenfahrt war „Disco“ angesagt. Gemeinsames Spielen wie z.B. „Flaschen drehen“ schien aber offensichtlich reizvoller zu sein, als nach Disco-Musik zu tanzen. Das Eine schloss aber das Andere nicht aus. Der Bewegungsdrang bei einigen Schüler/innen war doch sehr groß, sodass das Tanzbein trotzdem noch geschwungen wurde. Um 23 Uhr war Bettruhe angesagt. Bis es aber wirklich ruhig wurde, schlug die Turmuhr der Kirche zur Mitternacht, denn Einige packten in weiser Voraussicht schon ihre Taschen, um am nächsten Morgen zur Abreise schneller fertig zu werden.

Nach einem ausgiebigen Frühstück kamen dann um 10.30 Uhr die erwarteten Busse und brachten die zweite Hälfte des 5. Jahrgangs aus Hennef mit. Das Aus- und Einsteigen verlief nahezu parallel. Die Neuen bezogen die schon wieder frisch geputzten Zimmer und wir packten unser Gepäck in den Bus, um die Heimreise anzutreten.
Winke, winke! Macht es gut! Euch noch schöne Tage! Bis nach den Ferien!
Tschööö!
(Georg Dahlberg)

Projekt „Sucht und Drogen“ – Suchtpräventionswoche in Jahrgang 8

Vor den Herbstferien wurde in unserem Jahrgang eine Projektwoche zum Thema „Sucht und Drogen“ durchgeführt. Montag war der erste Tag der Projektwoche. Um über die verschiedenen Suchtarten ins Gespräch zu kommen, haben wir aus einem so genannten Suchtsack verschiedene Gegenstände gezogen und beschrieben, für welche Sucht sie stehen. Anschließend beschäftigten wir uns mit dem „Suchtphasenmodell“, das wir in die richtige Reihenfolge bringen sollten. Dadurch konnten wir besser nachvollziehen, wie es überhaupt zur Abhängigkeit kommt.
Am Dienstag wurden wir in Gruppen eingeteilt. Mit Hilfe von Informationsmaterial sollte jede Gruppe über eine andere Sucht oder Droge ein Plakat gestalten und es danach vorstellen. Mittwochs durften wir uns dann selbst in Gruppen einteilen und verschiedene Rollenspiele zum Thema „Ich und Andere“ einüben. Es ging hauptsächlich um die Erfahrung von Gruppendruck und darum, wie man sich diesem widersetzen und „Nein“ sagen kann. Die Beschäftigung mit der Droge Alkohol bestimmte schließlich den Rest des Tages: Wir schauten uns eine Reportage über betrunkene Jugendliche und Kinder an, die sogar deshalb ins Krankenhaus eingeliefert wurden. In der Turnhalle wartete dann der Kriminalkommissar Herr Seeger auf uns, um dort mit uns die Rauschbrille auszuprobieren. Man ist einen Parcours mit dem Roller gefahren, musste auf einer Bank balancieren und einen Ball auffangen. Das war alles nicht so einfach, da man sich mit der Rauschbrille so fühlte, als ob man 0,8 Promille im Blut hätte.

Die für den „Aktionstag“ am Donnerstag geplante Schlauchbootfahrt musste leider ausfallen, da die Sieg Niedrigwasser hatte. Stattdessen machten wir einen Ausflug in die Bonner Rheinaue, um zu entspannen und ein bisschen „Abstand von den Drogen“ zu gewinnen. Zum Abschluss der Projektwoche am Freitag haben wir gemeinsam gefrühstückt und uns noch ein paar kürzere Filme über Spielsucht und andere Süchte angeschaut. Danach haben uns die Klassenlehrer/innen gefragt, was uns am besten gefallen hat. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten die Erfahrung mit der Suchtbrille am besten fanden. Insgesamt war die Woche sehr interessant und lehrreich für den Umgang mit den Gefahren der Sucht.
(Pia Kiklas, Judith Breuer)

Sicherheitspolitik hautnah

Schüler/innen diskutieren mit der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses Ulrike Merten

Am Mittwoch, 22.10.08, erhielten die Schüler/innen aus verschiedenen Oberstufenkursen im Fach Sozialwissenschaften die Gelegenheit Ulrike Merten, Mitglied des Deutschen Bundestages, ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen. Zuvor hatten sie sich im Unterricht ausführlich mit sicherheitspolitischen Themen wie der Entstehung und der Struktur von Kriegen sowie dem internationalen Recht auseinander gesetzt. Dabei erörterten sie auch die Möglichkeiten der UN den Frieden zu sichern bzw. wieder herzustellen. An der Diskussion nahmen insgesamt rund 30 Schüler/innen teil, begleitet von unserem Schulleiter Wolfgang Pelz und dem stv. Schulleiter Jochen Herchenbach, den Lehrern der beiden Sozialwissenschaftskurse, Heinz Wegmann und Jupp Pasch, sowie Journalisten des Generalanzeigers und des Extrablattes. Ulrike Merten ist Mitglied der SPD seit 1972 sowie Ordentliches Mitglied des Verteidigungsausschusses seit 1998. Seit 5 Jahren ist sie zuständig für den Wahlkreis Rhein-Sieg 2. Dennoch besuchte sie unsere Schule, die außerhalb ihres Wahlkreises liegt, und zeigte sich in guter Stimmung: „Ich diskutiere gerne mit Schüler/innen über relevante Themen der Sicherheitspolitik und bin für jede Meinung offen“. Zu Beginn der Diskussion stellte Ulrike Merten ihren Aufgabenbereich detailliert vor und ermöglichte es jedem/r Schüler/in sich ein optimales Bild zu machen. Dabei schuf sie schnell eine angenehme Gesprächsatmosphäre und erzählte ganz offen: „Eigentlich bin ich zur Verteidigungspolitik gekommen wie die Jung­frau zum Kind“. Während sie die Sitzungen des Verteidigungsausschusses skizzierte und die geringe Durchsetzungsmöglichkeit der Opposi­tion erläuterte, zeigte sie sich der Opposition gegenüber gerecht: „ Ich räume ihnen auch längere Redezeiten ein“. Anschließend stellte sie sich den Fragen der Schüler/innen. Die erste Frage zielte auf die EU-Erweiterung ab: „Wird die Türkei in die EU aufgenommen?“. Ulrike Merten erklärte daraufhin: „Die Türkei als langjähriges Nato-Mitglied ist ein wichtiger, strategischer Partner. Das Angebot einer EU-Aufnahme hat in den vergangenen 15 Jahren zu einem enormen Demokratisierungsprozess in der Türkei geführt. Europa sollte – trotz aller Schwierigkeiten – versuchen, die Türkei zu integrieren und die Messlatte für eine Auf­nahme in die EU nicht immer wieder höher zu setzen.“ Den Afghanistan-Einsatz befürwortete und rechtfertigte sie, war sich aber der geringen Popularität des Mandats durchaus bewusst.
Insgesamt nahm sich Ulrike Merten sehr viel Zeit, die Fragen ausführlich und für alle Schüler/innen nachvollziehbar zu erläutern. Die Schüler/innen zeigten dabei eine hervorragende Geduld und Konzentrationsbereitschaft. Auf die brennende Frage, zu welchem Zeitpunkt der Afghanistan-Einsatz beendet sein würde, reagierte die Bun­destagsabgeordnete gekonnt diplomatisch: „Einen konkreten Zeitpunkt des Abzugs der Bundeswehr kann ich euch aber zum heutigen Zeitpunkt einfach nicht nennen“. Zusammenfassend kann man sagen, dass Ulrike Merten die Fragen zwar sehr ausführlich, jedoch manch­mal auch etwas zu lange beantwortet hat. Die Diskussion war jedoch sehr offen und es herrschte ein angenehmes Gesprächsklima. Politik hautnah.
(Steffen Runge, Sebastian Dietel)

Deutschland sucht das Superexperiment

die neue Show der Physikusse feiert Premiere

Die Vorstellungen am Tag der offenen Tür sind bis auf den letzten Platz besetzt, als die Physikusse endlich die lang ersehnte neue Show präsentieren. Das Publikum bekommt vom Regieassistenten Hendrik letzte Anweisungen für die Live-Aufnahme der Casting-Sendung „Deutschland sucht das Superexperiment“. Dann betritt die berühmt-berüchtigte Jury die Bühne: Luca Pennymoney hat immer nur den Profit im Sinn, wenn er versucht, die Experimente in Tüten zu verkaufen. Alexander Darnell ist der wortgewandte Draufgänger, der den Kandidaten gnadenlos die Wahrheit sagt. Professor Dr. Jannik Kleinstein ist als Wissenschaftler für das intellektuelle Niveau der Sendung zuständig. Zusammen entscheiden sie, wer in den Recall kommt.

   

Und schon kommt der erste Kandidat auf die Bühne. Martin ist Landtierarzt und probiert an seinen Stofftieren eine neue „Bezapfungsanlage“ für die medizinische Therapie aus. Alexander hält als Versuchskaninchen, geschützt von einem großen Kissen, bei dem Live-Experiment still. Anwesendes Fachpersonal in Person des Raumkosmetikers Christian (früher sagte man Putzfrau!) wedelt hin und wieder mit seinem Besen durch den Raum und hilft ungewollt bei dem ein oder anderen Experiment.

Es folgt Thomas mit einer akrobatischen Tabletteinlage, die bei der Jury leider nicht so gut ankommt. Sven, der chaotische Wissenschaftler, hat einen Buzzer gefunden. Er gibt vor nicht zu wissen, was passiert, aber der große rote Buzzer ist einfach zu verlockend! Wie gut, dass Fachpersonal anwesend ist! Professor Kleinstein liefert dem Publikum anschließend die wissenschaftliche Erklärung für die „Ringschleuder“.

Hendrik möchte eigentlich zu einem Effi-Briest-Contest und verirrt sich mit seinem Flaschengeist ins Studio. Er ist von weit her angereist. Sein Flaschengeist hat ihm aber heute kein Glück gebracht und so muss dieser unter lautem Zischen entweichen. Das weiß vor allem Luca Pennymoney zu vermarkten.

Mit seinem Experiment setzt sich Malte besonders für das Energiesparen ein. Ein handelsübliches Würstchen wird mit seiner Apparatur in Sekundenschnelle und auf Knopfdruck heiß. Auch beim nächsten Kandidaten geht es heiß her. Frederic Brand zeigt seine neue Partyerfindung: statt Glühbirnen erleuchtet er die Fete mit einem Feuertornado.

Basti erklärt einen Laserbass zur vollen Zufriedenheit von Professor Kleinstein und rockt mit dem Putzmann Christian richtig ab. Danach führt Jörn ein beschauliches Experiment vor. Die Schwebeblasen sind laut Jury aber allerhöchstens etwas für Alexander Darnells Therapiezimmer.

Sven hat noch ein Experiment gefunden. Wie man Dosen auf eine handliche Größe schrumpft kann er diesmal perfekt erklären und überzeugt die kritische Jury.
Nach Rache gelüstet Thomas nach dem Rauswurf seines ersten Experimentes. Gruselig kommt er daher und droht der Jury. Die ist mächtig beeindruckt von den magischen Flammen, die Thomas auflodern lässt und lässt ihn damit doch noch in den Recall!
Die Jury hat hart gearbeitet und macht erst einmal Pause. Christian, der ansatzweise taubstumme Raumkosmetiker und Martin, sein Vorarbeiter, sorgen noch einmal für leuchtende Augen beim Publikum. Sie putzen die Bühne mit reichlich explosivem Putzschaum.
Zu guter Letzt bedankt sich der Aufnahmeleiter Hendrik noch einmal beim Publikum, das toll mitgemacht hat und auf den Aufnahmen perfekt aussieht.
(Martina Wentz)

Comenius Konferenz: Internationale Gäste zu Besuch

(…, dass es in Hennef so viel zu sehen gibt!)

Aus Lettland, Spanien und der Türkei reisten 16 Schüler/innen sowie 6 Lehrer/innen an, um an der COMENIUS-Konferenz in Hennef vom 19.10. – 24.10.08 teilzunehmen. Die Gäste sowie auch die gastgebenden Schüler/innen erwartete ein umfangreiches Programm. Während die Lehrer/innen in der Konferenz weitere Themen für das COMENIUS-Projekt erarbeiteten, fotografierten die Schüler/innen Sehenswürdigkeiten von Hennef. Dass es in Hennef so viel zu sehen gibt, war selbst den Gastgebern neu und mit großem Spaß und Freude erstellten alle Kalender mit den zum Teil bearbeiteten und verfremdeten Fotos. Die Arbeit wurde belohnt: Am Abschlussabend gab es einen Preis für die besten zwei Kalender.

Aber auch das Rahmenprogramm kam nicht zu kurz: Ausflüge nach Siegburg, eine Stadtbesichtigung in Köln und eine Wanderung hoch zum Drachenfels mit anschließender Schifffahrt nach Bonn standen auf dem Programm.

Die Konferenztage waren von einer bemerkenswerten Atmosphäre geprägt: Da alle Gastschüler/innen in Familien untergebracht waren (ohne die eine COMENIUS-Konferenz nicht auskommen kann), war vom ersten Tag an ein überaus herzlicher Umgang zwischen den Partnern festzustellen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Gasteltern. Herausragend gestaltete sich der offizielle Abschlussabend, zu dem alle Beteiligten und vor allem die Gasteltern eingeladen waren. Bevor es zum gemütlichen Teil des Abends überging, präsentierten die Schülerpärchen eine ausgewählte Sehenswürdigkeit und kommentierten dieses Bild jeweils in der Sprache des Gastes. Ein echtes Highlight des Abends!

Noch bevor an Abschied zu denken war, flossen schon die Tränen und man kam nicht umhin, an den unschätzbaren Wert solcher Treffen zu denken.
Unterstützt und finanziert wurde dieses Treffen aus dem COMENIUS-Budget, dass die Gesamtschule Hennef 2007 für ein neues zweijähriges Projekt unter dem Titel „Open a window to Europe“ erhielt. 
Dass sich während dieser Tage tatsächlich viele Fenster zu neuen Freundschaften geöffnet haben, daran hatte keiner der Teilnehmer/innen auch nur den geringsten Zweifel. 
(Ingrid Dietel)

Berichte von den Teilnehmer/innen 

Klasse 6F auf der Geburtsstation des St. Johannes-Krankenhaus in Sieglar

Im Anschluss an das Projekt „Liebe Freundschaft Partnerschaft“ besucht die Klasse 6 F mit Ihrem Klassenlehrer Ingo Wentz, seiner Frau Martina und der Biologielehrerin Elke Kreppel die Geburtsstation des Sieglarer St. Johannes Krankenhauses. Den Besuch hat Frau Hollweg, Mutter einer Schülerin der Klasse, vermittelt. Günstigerweise ist sie selbst gerade schwanger und so kann Herr Dr. Vehreschild den Schüler/innen das Ultraschallgerät nicht nur erklären, sondern auch direkt demonstrieren, wie gut man das Baby mit den heutigen Geräten sehen kann. Wir zoomen erst durch das Köpfchen, dann durch den gesamten Körper, wobei wir deutlich das Herz schlagen sehen. Wirklich beeindruckend sind die 3D-Bilder, auf denen man sogar die Mimik des Kleinen erkennen kann. Wir können mit dem Ultraschall-Doppler den Puls von Mutter und Kind hören und sehen. Herr Dr. Vehreschild erklärt alles gut verständlich und ruhig, so dass die ganze Klasse in dem kleinen Untersuchungsraum gebannt zuhört.

    

Danach erklärt die Hebamme Frau Niewerth der Klasse 6F im Kreißsaal, wie eine Geburt verläuft. Neben der professionellen Nachbildung der Beckenknochen gibt es selbstgestricktes und genähtes Zubehör als Anschauungsmaterial. Wir erfahren viel über die Geburt an sich, aber auch die damit verbundenen Gefühle. Es ist wirklich faszinierend, Frau Niewerth zuzuhören.

Eine sehr nette Mutter erklärt sich bereit, ihren gerade einen Tag alten Säugling einmal vorzustellen. Toll, dass die Schüler/innen direkt Fragen an die frisch gebackene Mutter stellen können. Und der kleine Armin ist wirklich ein süßes Kerlchen. Er lässt uns sogar kurz auf seinen frischen Nabel gucken, bevor er doch lieber wieder seine Ruhe an der Mutterbrust möchte. 
Der Besuch der Geburtsstation ist ein beeindruckendes Erlebnis, dass so schnell keiner vergessen wird.
(Martina Wentz)

Terror-Opfer der NS-Zeit wieder in das Bewusstsein gebracht

Es war ein berührender Augenblick: Fünf Gesamtschüler/innen standen vor den gerade von ihnen enthüllten Gedenktafeln und trugen die Namen Hennefer Juden vor, die während der Nazi-Terrorherrschaft ermordet worden waren. Die Jugendlichen hatten einen erheblichen Beitrag zur langen Liste geleistet.

 

Bei einem Unterrichtsprojekt hatten sie 17 Menschen jüdischen Glaubens entdeckt, die 1942 aus Hennef deportiert wurden und deren Existenz bislang nicht bekannt war. Die jungen Leute haben sie in die Erinnerung zurückgeholt und sind selbst auf den Marktplatz gegangen, um Geld für das neue Denkmal an der Gedenkstätte der Geistinger Synagoge zu sammeln. Beim „Gang des Gedenkens“ war die feierliche Enthüllung zentraler Punkt. Die Schüler/innen berichteten von ihrer Arbeit, aber auch über aktuelles Unrecht gegenüber Andersdenkenden. Der Ökumenekreis erinnert stets am Abend des 10. November an die Reichspogromnacht. Denn vor 70 Jahren war die Synagoge an der Sövener Straße in der Nacht vom 9. auf den 10. November nicht zerstört worden. Das ärgerte den NSDAP-Ortschef und Bürgermeister dermaßen, dass er das Gotteshaus am Abend des darauf folgenden Tages anstecken ließ.
(Fotos und Text Ralf Rohrmoser von Glasow)

Klasse 7E Spannung, Spaß und Nervenkitzel im Hochseilgarten

Unsere Klassenfahrt nach Rurberg 

Am Morgen des 22.09.2008 trafen sich die Kinder aus unserer Klasse mit ihren dicken Koffern und Taschen an der Buswendeschleife der Schule. Bei den meisten waren die Eltern mitgekommen, um ihr Kind für fünf Tage zu verabschieden. Es gab zwei Reisebusse, weil wir mit einer anderen Klasse des Jahrgangs gefahren sind.
Wir kamen gegen 10.00 Uhr in Rurberg an und richteten uns in den zugeteilten Zimmern gemütlich ein. Anschließend trafen wir uns in unserem Gruppenraum um alle wichtigen Sachen, z. B. die Schlafenszeiten, zu besprechen. Am Abend spielten wir noch ein paar Spiele bevor wir alle müde ins Bett gingen.
Am nächsten Tag mussten wir leider schon ziemlich früh zum Frühstück. Dort holten uns dann Natasha und Claus, unsere Trainer, ab. Wir hatten nämlich ein paar Tage Klettergarten gebucht, und dafür brauchten wir Trainer, die uns dabei helfen und unterstützen sollten. Wir stellten uns alle vor und spielten ein paar richtig schöne Aufwärmspiele. Wir machten Vertrauensübungen, z. B. uns mit verbundenen Augen rückwärts in die Arme eines anderen fallen zu lassen, ohne zu wissen, wer hinter uns stand.
Natasha und Claus erzählten uns auch, wie wir uns zu verhalten hatten, wenn wir in den Klettergarten wollten, und wie wir Vertrauen aufbauen sollten. Die Klasse wurde aufgeteilt und jede Hälfte machte Strategiespiele und Stationen, bei denen Teamarbeit gefragt war. Am Abend spielten wir Gesellschaftsspiele. Besonders beliebt war das „Kartenansaugspiel“.

   

Am nächsten Morgen ging es endlich richtig los. Aufgeteilt in zwei Gruppen begaben wir uns zu den hohen Stationen im Kletterwald. Die Gruppe von Claus bekam die Riesenleiter zugewiesen, auf der wir nur im Team eine Chance hatten, zehn Meter in die Höhe zu klettern. Natashas Gruppe machte eine Station, bei der man in sieben Metern Höhe, zusammen mit einem Partner, auf zwei dünnen Seilen balancieren musste. Das war anstrengend und wirklich schwierig, zumindest für die, die Höhenangst hatten. Im Laufe des Tages tauschten die Gruppen die Stationen. Am Abend grillten wir noch.

In unserem Zimmer wurde am Abend viel gequatscht und über den Tag geredet. Sarah las uns eine tolle Geschichte vor und bei ihrer beruhigenden Stimme schliefen wir alle ein.
Der nächste Tag, war wirklich schön. Wir machten schwierigere und höhere Stationen. Die waren etwa 12 Meter hoch und es war echt anstrengend.
Am Abend machten wir ein Feedback und wirklich allen hatte das Klettern im Klettergarten und die Spiele Spaß gemacht. Viele von uns hätten vorher nicht gedacht, dass sie sich trauen würden, auf das Hochseil zu gehen oder (angeseilt) von einem hohen Mast zu springen und waren nachher stolz, sich überwunden zu haben. Außerdem fanden wir auch, dass unsere Klassengemeinschaft u. a. durch das gegenseitige Sichern gewachsen war und dass wir einander jetzt besser vertrauen konnten.

Und dann kam der Tag der Abreise. Einige Jungs hatten nette Bekanntschaften geschlossen, deswegen war für sie der Abschied besonders schwer; nachher flossen auch ein paar Tränchen.
Wir waren uns auf jeden Fall alle einig, dass es eine wunderschöne Klassenfahrt war, mit viel Spaß und Freude.
(Mara Frietsch, Susan Kubny, 7E; Andrea Thomas)

Die Gesamtschule Hennef unterstützt das „Klimabündnis“:

Für eine familien-, kinder- und jugendfreundliche Stadt

Hinter dem Namen „Klimabündnis“ verbirgt sich nicht ein Bündnis für nachhaltiges, energiesparendes Verhalten zum Wohl der Stadt, sondern gemeint ist das soziale Klima in unserer Stadt, zwischen den Generationen, und als Verpflichtung zu einem kinder- und jugendfreundlichen Hennef beizutragen.

Dem Aufruf des Jugendamtes der Stadt an die Hennefer Schulen, im Unterricht die Kinder und Jugendlichen zu aktivieren, aus ihrer Sicht positive Entwicklungen in der Stadt zu benennen, aber auch Mängel  aufzuzeigen, folgte die Klasse 9 F im Rahmen des Erdkunde- und Politikunterrichts.

   

Mit den Schüler/innen wurde in einer Diskussion als ein wesentliches Problemfeld dieser Altersgruppe die Situation am und um den Bahnhof/Busbahnhof mit dem angrenzenden Innenstadtbereich herausgearbeitet. Dort halten sich alle Schüler/innen wegen ihrer steigenden Mobilität mit dem ÖPNV verstärkt auf.
Es ergaben sich vier Schwerpunkte der Kritik:

Sauberkeit und Komfort

Sicherheitsgefühl /Angsträume

Radfahrerproblematik

Marktplatz

Die Schüler/innen dokumentierten Mängel durch Fotos, die sie während zweier Exkursionen in die Innenstadt aufgenommen hatten. Sie befragten dabei auch Passanten nach ihrer Kritik und ihren Wünschen.
Parallel hielten sie die positiven Lebensbedingungen, die sie in der Stadt erfahren, auf einem entsprechenden Plakat fest.
Am 25.10.08 fand ein ganztägiger Workshop anlässlich der Vertragsunterzeichnung des „Klimabündnisses“ statt. Von unserer Schule unterschrieb Clara Böcking stellvertretend für die Jugendlichen Hennefs, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses der Stadt, Bernhard Schmitz, und dem Bürgermeister der Stadt Hennef, Klaus Pipke, diese Selbstverpflichtungserklärung, gemeinsam für ein familien-, kinder- und jugendfreundliches Hennef zu arbeiten. 
Im Anschluss an diesen symbolischen Akt stellten unsere Schüler/innen ihre Unterrichtsprojekte vor.

Der Kunstkurs des Jahrgangs 12 mit ihrer Lehrerin Nina Essen hatte zuvor schon als Jury die Zeichnungen ausgewählt, die Hennefer Kindergarten- und Grundschulkinder von der Stadt Hennef ihrer Träume angefertigt hatten. Die nach Meinung der Jury besten Bilder wurden als Postkarten gedruckt, mit denen für den Prozess des sozialen Klimabündnisses der Stadt geworben wird.
(Christoph Becker)

Musikwettbewerb an der Gesamtschule Hennef

Der Musikwettbewerb, den Sarah Mentzel im Rahmen ihrer 2. Staatsexamensarbeit an der Gesamtschule Hennef durchgeführt hat, war ein voller Erfolg. Die Förderung klassischer Musikinstrumente innerhalb der Schülerschaft war das Hauptanliegen dieser gelungenen Aktion und wurde beispielhaft umgesetzt. Eine überfüllte Mensa zeigte das große Interesse der Schülerschaft an jungen Talenten.

Die 30 Teilnehmer/innen des Wettbewerbs hatten die Aufgabe ein Instrument vorzuführen, dieses zu erklären und neben dem Spielen ihres Instruments Rhythmen zu klatschen und ihr Instrument zu erklären. Besonders beeindruckend und spannend war die Aufgabe, einem/r Mitschüler/in dieses Instrument beizubringen. In dieser Runde zeigten Musiker/innen aus der 5. Klasse Mitschüler/innen aus der 10. Klasse ihr Instrument und umgekehrt. Die Jury, bestehend aus Martin Toubartz (Oberstufenschüler), Katrin Heinen und Maria Becker-Just (Musiklehrerinnen), Berthold Brandt (BB Music) und Sarah Mentzel als Initiatorin des Wettbewerbes, hatte es nicht leicht, die sechs Finalisten/innen zu nominieren. Es war nicht leicht für die fünfköpfige Jury aus allen Teilnehmern/innen die besten Sechs für das Finale zu nominieren, denn jede/r Schüler/in hat für seine Verhältnisse eine hervorragende Leistung gezeigt.

Aus den fünf Vorrunden haben sich für das Finale qualifiziert: Svenja Hermesdorff aus der Klasse 5 D mit ihrer Violine, Jana Gultschuk und Anne Schopp aus der Klasse 6 B mit ihren Querflöten, Marvin Hambitzer aus der Klasse 7 D mit seiner akustischen Gitarre, Jule Göttsche aus der Klasse 9 E mit klassischem Gesang und Anne Wesemann aus der Klasse 9 F mit Klavier.

Alle Schüler/innen erhielten zusätzlich eine CD, eine Rose und eine Urkunde. 
Unterstützt wurde der Wettbewerb von der Firma Logica Deutschland GmbH & Co. KG, einem internationalen IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Hennef. Hier bildet Logica seit 10 Jahren zum Fachinformatiker aus und hat derzeit 143 Auszubildende. Wenn unsere Schüler/innen Interesse an Praktikas oder der Berufsausbildung zum Fachinformatiker haben, können sie sich gerne an die Ausbildungsleiterin Anita Mika (Anita.Mika@logica.com) wenden.
Großen Dank an die Firmen  Logica, die die Preise für die ersten drei Plätze zur Verfügung gestellt hat und EMI Music, die allen Teilnehmer/innen eine CD gestiftet hat.
(Sarah Mentzel)

Physikusse arbeiten an neuen Show-Experimenten

Die Physikusse legen mal wieder Supersondersamstage ein, um an neuen Experimenten für die nächste Physik-Show zu basteln. Das Publikum darf sich auf turbulente Tornados, feurige Flaschengeister, tolle Tierversuche und schräge Schauspieler freuen. Aufführungstermine werden noch bekannt gegeben.
(Martina Wentz)

Die Kunst des Schmiedehandwerks: Lehrerfortbildung vor Ort:

„Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist!“ (Ovid)

Was liegt da näher, als das Angebot einer Fortbildung für Lehrer/innen bei der Firma Udo Ristau aus Eitorf  in die Tat umzusetzen, um in die Geheimnisse und Praxis der Schmiedekunst eingeweiht zu werden, zumal der Schmied  bei den meisten Völkern des Altertums und auch noch heute bei vielen Naturvölkern als Künstler gilt. Sein Handwerk ist königlicher, ja, göttlicher Abkunft. Er stellte nicht nur die Waffen her, die den Männern das Überleben in einer Welt, in der sich nur der Stärkere behaupten konnte, sicherten, sondern er fertigte auch den Schmuck für die Frauen. So ist es kein Wunder, dass die Schmiede eine auserlesene Gemeinschaft bildeten, die sich hoch über den Mitmenschen stehend dünkte, ja, die sich nicht einmal vor Königen beugte.
(vgl. Metallhandwerk Technik 7/88 Charles Colemann Verlag)

Mit einem kräftigen Handschlag wurden die Techniklehrer Hubertus Luke, Robert Rock und ich um 9.00 Uhr morgens von Herrn Ristau in der Werkstatt des alten Familienbetriebes zünftig begrüßt. Der Ort, wo der Kunst- und Bauschlosser jeden Tag noch selbst Hand anlegt und kraftvoll mit dem Hammer und fachlichem Geschick den Werkstoff Metall kunstvoll auf dem Amboss bearbeitet, verwandelte sich für fünf Stunden zur Lehrwerkstatt.

Nach einer kurzen Führung durch die Werkstatt und entsprechenden Belehrungen zur Unfallverhütung ging es auch gleich ans Werk. Gemäß der Aufforderung: „Schmiede, wenn das Eisen glüht!“ legten wir unsere noch kalten Metallstäbe, aus denen dann später Kerzenleuchter entstehen sollten, in das heiße Feuer eines modernen mit Gas betriebenen Glutofens und ließen danach den Hammer kreisen, um das glühende Metall zu schmieden. Zu unserer Freude wurde später aber auch das Schmiedefeuer in der „alten Esse“ entfacht, die nach wie vor noch immer zum Glühen des Eisens benutzt wird.

 

Um alle neuen Erfahrungen und Erkenntnisse zu schildern, die wir in den fünf Stunden unserer Fortbildung in der Schmiedewerkstatt erleben durften, wären noch viele Seiten zu füllen. Zusammenfassend sei deshalb gesagt, dass es uns auf jeden Fall großen Spaß und viel Freude bereitet hat, ein wenig von der Kunst des Schmiedehandwerks zu erfahren und praktisch umzusetzen. Deshalb empfehlen wir allen interessierten Jugendlichen ab 14 Jahren und Erwachsenen sowohl männlich als auch weiblich, an einem der weiteren Schmiedekursprojekte teilzunehmen, die uns Herr Ristau als Angebot für unsere Schule unterbreitet hat.

Mit unseren handgeschmiedeten Trophäen, einem geschmiedeten Rundhaken in der einen und einem selbst gefertigten Kerzenleuchter in der anderen Hand und nicht ohne das Versprechen, mit Schüler/innen und Lehrer/innen weitere Schmiedekursprojekte durchzuführen, verabschiedeten wir uns dankbar von unserem kompetenten und gastfreundlichen Lehrmeister Herrn Ristau.

siehe auch. http://www.ristau-tore.de/impressum.htm

Georg Dahlberg (Berufs- und Bildungsberatung)

Tage der „Offenen Tür“ 2008

Auch in diesem November nutzten wieder zahlreiche Grundschulkinder zusammen mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich an den Tagen der „offenen Tür“ die Gesamtschule Hennef einmal aus der Nähe anzuschauen und kleine Unterrichtssequenzen mitzuerleben. Nach einer kleinen Stärkung in der Mensa, in der engagierte Eltern die Gäste neben den üblichen Speisen mit leckeren, selbstgebackenen Kuchen verwöhnten, folgte eine einführende Vorstellung der Schule durch die Schulleitung

Danach konnten die kleinen Besucher zusammen mit ihren Eltern zum einen ihnen bereits vertraute Fächer besuchen und live erleben, wie die Fünf- und Sechstklässler an der Gesamtschule Hennef Deutsch, Englisch und Mathe lernen. Zum anderen wurde ihnen auch ein Einblick in die „neuen“ Schulfächer wie CT (Computer-Training), HW (Hauswirtschaft), MT (Methodentraining), Technik usw. ermöglicht, was auf große Resonanz stieß. Am Ende des Tages hatte die Mehrzahl der Kinder beim Kekse backen mitgeholfen oder sich selbst einmal an der Bearbeitung eines Stückes Holz versucht. 

 

Glücklich und voller neuer Eindrücke verließen die Kinder mit ihren Eltern am Nachmittag die Schule. Ein großes Dankeschön gebührt allen, die sich z. T. bereits Tage zuvor darum bemüht haben.

 

 

Leihgaben der Uni Bonn für den Physikunterricht

Die Uni Bonn leiht freundlicherweise der Gesamtschule Hennef eine Gasentladungsröhre für den Unterricht. Es handelt sich dabei um ein Glasrohr, welches mit einer Vakuumpumpe teilweise evakuiert wird. Darin befinden sich eine Anode und eine Kathode, an denen eine regelbare Hochspannung anliegt. Wird die so genannte kritische Spannung überschritten, kommt es zu einer selbständigen Gasentladung. Ionisierte Teilchen erzeugen ein charakteristisches Leuchtmuster an dem man allerlei Interessantes über Elektronen und Ionen der Luft lernen kann. Physik kann sehr ästhetisch sein!

 

Außerdem entleiht die Uni Bonn eine besondere Leuchtstoffröhre (Quecksilberdampflampe). Hier sieht man wegen der anliegenden Wechselspannung nicht so schöne definierte Felder innerhalb der Röhre, sondern ein gleichmäßiges Licht. Interessant an der Röhre ist, dass sie unterschiedlich beschichtet ist. So kann man das Licht einer Röhre sowohl ohne Beschichtung, wie auch durch Warmweiss- und durch Kaltweissbeschichtung sehen.
Herzlichen Dank an die Uni Bonn und insbesondere an Herrn Kortmann.
(Martina Wentz)

Studienfahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Venetien

Höhepunkt der gesamten Schulzeit: Viel Kultur ... und viel Spaß

Vor gut vierzehn Monaten, am Anfang des 12. Jahrgangs, gab es nur eine wichtige Frage unter den Schüler/innen: Wo soll die Abitur-Abschlussfahrt hingehen?

Einige Orte standen zur Auswahl, letztendlich entschieden sich die Schüler/innen des Deutsch-LK von Barbara Heidling und des Pädagogik-LK von Dirk Kolz für die Region Venedig.

Venedig, eine Stadt, deren Ruf ihr vorauseilt. Die Stadt der Künste, der Geschichte und der extravaganten Architektur. Was würde wohl uns Schüler/innen des 13. Jahrgangs erwarten? Eine langweilige, nur mit trockener Kultur voll gepackte Abifahrt?

Ihre Unterkunft fanden die beiden LKs etwas abseits von Venedig, in Lido de Jesolo, ca. 20 km Luftlinie von Venedig entfernt. Der Ort selbst - bekannt für seine Freizeitmöglichkeiten, für seine vielen guten Hotels und für seine abwechslungsreichen Bars, Kneipen, Restaurants und Discos.

Als wir dann gegen 20 Uhr am Freitag, den  19. September in den Reisebus stiegen, waren natürlich die Erwartung hoch und die Vorfreunde riesig. In dem modernen Bus wurden Ideen für das Abendprogramm ausgetauscht, es wurde viel geredet und gelacht. Der DVD-Player samt Bildschirmen ermöglichte Filme zu schauen, eine willkommene Abwechslung. Nach ca. 14 Stunden Fahrt kam der Reisebus vor dem Hotel zum Stehen. Spätestens jetzt waren auch die Müdesten unter uns hellwach. Die Sonne schien, blauer Himmel und gut 25 Grad in der Sonne machten Lust auf mehr. Es empfing uns, nur zwei Minuten vom Hotel entfernt,  ein wunderschöner, heller, sauberer Strand, fein wie aus dem Sandkasten und das Wasser noch warm genug, um zu schwimmen. Die Erwartungen wurden, was den Strand, das Meer und das Hotel anging, übertroffen. Nach dem Bezug der Zimmer hieß es erst einmal den Ort erkunden, bis zum Abendessen war ja Zeit. Das Abendessen, eine tägliche Menüfolge bestehend aus Salat, Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise, hat jeden Abend aufs Neue geschmeckt. Nach dem Abendessen, wie an dem ersten Abend und an den darauf folgenden auch, feierten wir Schüler/innen das letzte Schuljahr entweder am Strand oder in einer der vielen Bars.

Am nächsten Tag stand das absolute Highlight vor der Tür, der Besuch in Venedig. Mit der Fähre erreichten wir die Stadt vom Meer her und staunten bei unserer Ankunft über die einzigartige Architektur, die Kanäle und das unglaubliche Flair der so inspirierenden Stadt. Zusammen unternahmen die Kurse einen Stadtspaziergang, der über den Markus-Platz, die Ponte dell´Accademia bis nach Dorsoduro zur Kirche Santa Maria della Salute führte, unterbrochen von einigen Vorträgen, die wir vor der Reise vorbereitet hatten. Anschließend erkundeten wir dann alleine, unseren jeweiligen Interessen folgend, diese wunderschöne Stadt.

Am nächsten Tag besuchten wir dann die Inseln Murano und Burano, ähnlich aufgebaut wie Venedig selbst. Burano, eine sehr kleine Insel mit einzigartig farbenfrohen Wohnhäusern, ist bekannt für seine Stickerei Kunst. Murano, etwas größer, ist weltbekannt für sein Glashandwerk. Dort besuchten  wir auch eine Glasbläserei samt Vorführung. So konzentriert wie während der Blasvorführung sind wir sonst nur bei den Klausuren. Aber es war auch sehr beeindruckend, wie der Glasbläser innerhalb von wenigen Minuten ein ca. 30 cm großes Ferrari-Pferd geblasen hatte.

Am darauf folgenden Tag machten wir Halt in einem Naturschutzgebiet, badeten im Meer und entspannten am Strand. Gegen Mittag ging es dann in ein typisches Fischerdorf, weit weg von den üblichen Touristenorten.

Am Tag der Abreise schließlich hielt der Reisebus für paar Stunden auf dem Rückweg in Padua, der berühmten Universitätsstadt, in der  Galileo Galilei lehrte. Wir Schüler/innen hatten das Glück, eine Führung in der Uni mitzumachen,  die mit großem Interesse verfolgt wurde. Besonders interessant war das Teatro Anatomico, der medizinische Lehrsaal mit Seziertisch aus dem 16. Jahrhundert. 
Dann wurde noch die berühmte San Antontio-Basilica besucht, ein beeindrucktes Bauwerk, innenarchitektonisch ein absolutes Highlight, ebenso die Reliquien, wie die konservierte Zunge des heiligen Antonius.
Die Rückfahrt war begleitet von einem Gefühl fast wie Trauer, dass dieses einmalige Erlebnis doch so schnell zu Ende ging. Alles in allem war es eine der besten Fahrten, die  wir miterleben durften. Das Gemeinschaftsgefühl wurde gestärkt, der Kulturhorizont erweitert und neue Freundschaften haben sich gebildet, eine wirklich wichtige und unvergessliche Erfahrung, an die man sich jedes Mal mit Freude zurückerinnert.
(Christian Isbrandt (Jg. 13))

Pubertät – Wenn die Eltern schwierig werden“.

Pädagogischer Arbeitskreis am 4.12.2008 zum Thema „Pubertät“  

„Trotz ist die jugendliche Form von Altersstarrsinn“

Leo Dawidowitsch Trotzkij

Obwohl wir Erwachsenen aus eigener Erfahrung zu den Wissenden gehören, entstehen doch immer wieder erhebliche Irritationen, wenn sich unsere ach so geliebten Kinder plötzlich so ganz anders verhalten als sonst. Nichts ist in ihren Augen mehr richtig, alles läuft falsch.

Die Erwachsenen sind blöd und peinlich, darüber hinaus altmodisch und konservativ in ihren Ansichten, von der Art sich zu kleiden mal ganz abgesehen, kurzum sie verstehen sie einfach nicht mehr, diese veränderten Wesen, die mal ihre Kinder waren. Und wenn die eigenen Eltern manchmal die Ansichten ihrer Kinder und deren Beurteilung der Welt nicht mehr ernst nehmen können und manchmal mit einem ironischen Unterton belächeln, dann ist die Kommunikation mit den pubertierenden Heranwachsenden kaum noch möglich.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma suchten am Donnerstagabend ca. 30 Eltern. Unter der Leitung von Frau Wedding, Kinderschutzbund Hennef, wurde das Thema Pubertät sowohl von Seiten der heranwachsenden Kinder als auch der Eltern beleuchtet und die Teilnehmer/innen zur Diskussion ermuntert. Diese entwickelte sich im weiteren Verlauf des Abends zunehmend lebhaft, wobei viele unterschiedliche Facetten erörtert und mit eigenen Erfahrungen verglichen wurden. Als Quintessenz nahm wohl jede/r Teilnehmer/in des pädagogischen Arbeitskreises für sich mit nach Hause, dass gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz, gepaart mit Toleranz und Verständnis, die Grundlagen für eine störungsfreie Kommunikation zwischen Eltern und heranwachsenden Kindern sind. 

Dass es sowohl für das pflegende Personal als auch für die Patienten nicht immer leicht ist, die Krankheit Pubertät zu überstehen, darin war man sich einig. Sicher war man sich aber auch, dass die Pubertät vorbeigeht. Eine Hilfe für leidgeprüfte Eltern ist sicherlich das Gespräch mit anderen Leidensgenossen z. B. bei einem regelmäßigen Eltern-Stammtisch. Schon alleine deshalb, um feststellen zu können, dass es in den meisten Familien viele Parallelen in puncto „Pubertät und deren Auswirkungen“ gibt. Gemeinsame Erfahrungen darüber auszutauschen, kann bisweilen auch sehr erheiternd sein und so mancher Groll verfliegt, wenn man allmählich versteht, dass man seine geliebten Kinder tatsächlich immer mehr loslassen muss, damit sie zu glücklichen Erwachsenen werden können. Möge es Ihnen allen gelingen!
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

„Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel“ 
(Johann Wolfgang v. Goethe)

Wenn du mal Hilfe brauchst: Nummer gegen Kummer e.V.

Mitglied im Kinderschutzbund

 

Kinder- und Jugendtelefon:

0800-111 0 333

 

 

Elterntelefon:

0800-111 0 550

 

www.nummergegenkummer.de

 

Klassenfahrt der Sportklasse 5 A nach Gemünd 

Die erste Klassenfahrt steht an und endlich geht es los. Kurze drei Tage sind angesetzt – eigentlich viel zu wenig! Am Mittwoch um 9.00 Uhr stehen die Busse pünktlich bereit, um uns und unsere Parallelklassen (Klasse 5 C Anita Stein/Dirk Kolz und die 5 D Hanne Thomas/Horst Wagner) in die Eifel zu bringen. Die Fahrt ist auf 1,5 Stunden angesetzt und wir sind sogar noch ein bisschen schneller. Vorbei an Bonn geht es schwer beladen Richtung Nationalpark. Hoch oben auf dem Berg an der Jugendherberge angekommen, erobern drei 5er Klassen unserer Schule mit ihren Lehrer/innen die Zimmer.  Die Stimmung steigt ­– der Lärmpegel leider auch! Das erste Essen und die darauf folgende Freizeit erfreuen sich größter Beliebtheit. Das Ende der Freizeit wird um 14.00 Uhr eingeläutet, raus in den Wald ist angesagt. Der Nationalpark-Ranger wartet schon und ist uns in den folgenden drei Stunden ein toller Leiter und Begleiter. Die Zeit der Walderkundung, der Naturspiele und der Besuch des Nationalpark-Museums gehen so schnell um wie sonst die 5-Minuten-Pause.

Nach dem Abendessen ist die Nachtwanderung angesetzt. Aufgeregt und angestrengt, erwartungsfroh und auch ein bisschen ängstlich hinein in den Wald. Erst die Straße hinab, dann ab Ort immer bergan, meist ohne Taschenlampe im Entengang versammelt, macht sich die Sportklasse auf den Weg. Schmal und gruselig-dunkel ist der Pfad, der nach gut einer Stunde wieder an der Herberge endet. Der Teig fürs Stockbrot ist schon lange gemacht und fröhlich geht´s ans Lagerfeuer. Die selbst geschnitzten Stöcke nehmen die Portion Teig auf und nach geduldigem Drehen über der Glut werden Bannocks daraus. Alle sind glücklich – auf in die erste Nacht mit den neuen Klassenkameraden! Diese ist wie immer bei solchen Gelegenheiten eher kurz, schon gegen 6.00 Uhr toben die Ersten gut gelaunt und topfit über die Gänge. Frühstück gegen 8.00 Uhr,  mit noch ein bisschen Zwischen-Freizeit hintendrauf (in großen Gruppen wird die Fußgängerzone von Gemünd in einer Rallye unsicher gemacht) sind alle Schüler/innen einverstanden. Nach Mittagessen und Auswertung der Stadtrallye kommen alle Schüler/innen auf den Fußball- und Reitplatz zum Schauen, wer sich wie geschickt anstellt.

Die Abschlussnacht nach diesem Tagesprogramm fällt dann eine Spur (aber nur eine Spur!) leiser und eine kleine Weile länger aus als die Erste – ist auch irgendwie o.k. Mit der Abfahrt am nächsten Morgen (Freitag) und der pünktlichen Ankunft an der Gesamtschule Hennef endet auch diese tolle erste Kennenlernfahrt. Eine gelungene Reise mit einer tollen Sportklasse 5 A. 
Danke euch allen!
(Jost E. Wiebecke)

Tier–Welten“– eine grandiose Ausstellung im Kreishaus Siegburg

Zum ersten Mal präsentiert sich das Fach „Darstellen und Gestalten“ der Gesamtschule Hennef mit großem Erfolg im Rahmen einer eigenen Ausstellung in den Räumen des Schul- und Kulturamtes im Siegburger Kreishaus.

„Tier-Welten“:  Zu diesem Thema zeigen Schüler/innen des 8. Jahrgangs Objekte und Fotografien, die sie im Rahmen des Unterrichtsprojekts „Plakatives Schminken“ geschaffen haben. Ausgehend vom plakativen Schminken einzelner Körperteile (Bodypainting) erfolgte eine Erweiterung auf die Gestaltung dreidimensionaler (Styropor-)Köpfe.

In der kreativen Auseinandersetzung mit Farben, Formen, Materialien und Techniken entstanden individuelle, überraschende und optisch reizvolle Kunstwerke.

Bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste anlässlich der Vernissage am 19.11.08  zeigte sich Hans Clasen, Leiter des Schulamtes des Rhein-Sieg-Kreises, beeindruckt von der hohen Qualität der Exponate und  der Professionalität, mit der Schüler/innen und die beiden Kunstlehrerinnen Ulrike Biermann und Ursula Novotny-Schmandt die Ausstellung vorbereitet hatten. 

 

„Highlights“ bei der Eröffnungsfeier waren sicherlich die Präsentationen der bunten Körperbemalungen am „lebenden Objekt“. „Ist die Schlange echt?“  „Wie kommt der Tukan hierher?“ –Erst bei genauem Hinsehen erkennt der betrachtende Besucher, dass der Schein trügt, und dass das, was sich da vor dem Baum bewegt, kunstvoll bemalte Hände und Arme sind. Überraschung, Täuschung, Entdeckung – alle hatten Spaß an der Vielfalt des Dargebotenen.

 

Und für alle, die jetzt neugierig geworden sind:  Die Ausstellung ist noch bis 9. Januar 2009 im 6. Stock des Kreishauses ( Schul- und Kulturamt ) in Siegburg, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, während der üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu sehen.
(Ursula Novotny-Schmandt)

Lernen mit dem Mathekoffer

Eltern und Viertklässler/innen, die im Rahmen der „Tage der offenen Tür“ unseren Unterricht besuchten, konnten mitarbeiten! Die Klasse 6 A präsentierte neue Lernmöglichkeiten mit dem Mathe-Koffer.
Der Mathekoffer enthält Übungsmaterial zum Stationenlernen für verschiedene Themenfelder im Bereich der Mathematik. 

 

Aktuell zum Thema „Raum und Form“ wurde der Koffer mit Somawürfeln und Pentominos aus Holz ergänzt. Die Schüler/innen konnten nun ihre Kombinationsgabe und ihr räumliches Sehen trainieren, indem sie z. B. die Pentominos zu einer Rechteckfläche zusammenfügen oder mit der selben Anzahl Steine einen Rahmen legten.
Was sind Pentominos? Pentominos heißen Spielsteine für ein interessantes Legespiel. Sie bestehen aus je fünf Würfeln. Es gibt insgesamt 12 verschiedene Pentominos.
In einer vorhergegangenen Übung wurden diese 12 Varianten entdeckt. Bei einer anderen Station wurden Parkettierungen mit verschiedenen Plättchenformen nach Vorlage gefordert.Auch den Somawürfel in schnellstmöglicher Zeit zusammenzustellen fanden alle Besucher/innen eine Herausforderung.
Der dänische Spieleerfinder Piet Hein erfand diesen Würfel, der aus „Dreilingen“ und „Vierlingen“, - das sind Figuren die aus drei bzw. vier kleinen Würfeln (keine Quader)- zusammengesetzt wird.
(Gisela Raps)

Unsere dreitägige Orchesterfahrt nach Bad Honnef

Um einmal richtig intensiv proben zu können sind wir, die Brass Class 7 B, mit Astrid Kröger-Schönbach und Manfred Liedtke nach Bad Honnef in die Jugendherberge gefahren. Am Montagmorgen haben wir uns alle an der Schule getroffen und sind von dort aus mit Fahrgemeinschaften nach Bad Honnef gefahren, ich weiß ja nicht, wie es in den anderen Autos war, aber wir hatten so viel Spaß, dass die Zeit im Nu vorbei ging. Die Jugendherberge ist ein großes und relativ neu aussehendes Gebäude mit vielen Fenstern. In einem Zwischenlager stellten wir unser Gepäck ab und machten uns dann daran, die vielen Instrumente, Notenboxen, das Schlagzeug und all den anderen Krimskrams aus den unterschiedlichen Kofferräumen in das kleine Theater (unseren Proberaum) zu transportieren. 

Als alles ausgeräumt und aufgebaut war, begannen wir direkt zu proben. Vor lauter Aufregung konnten die meisten sich kaum auf den Stühlen halten. Als es dann nach knapp zwei Stunden hieß, wir dürften jetzt in die Zimmer, platzten wir fast vor lauter Vorfreude. Die Zimmer waren modern und mit eigenem Bad eingerichtet. Nachdem wir die Betten bezogen und die Koffer ausgeräumt hatten, gab es Abendessen und alle trafen sich in einer großen Aula. Nach dem Abendessen wurde noch einmal geprobt und anscheinend hat Manfred Liedtke es sehr genossen unsere Musik zu hören. 

Die Jungs und auch mehrere Mädchen hatten den Basketballplatz für sich entdeckt und so haben wir nach dem Abendessen bei Flutlicht lange gespielt. Am ersten Abend sind wir spazieren gegangen - das war relativ entspannt und sehr lustig. Die erste Nacht war noch etwas gewöhnungsbedürftig. 

   

Am nächsten Morgen mussten wir alle schon um Viertel vor acht fertig beim Frühstück sein, da wir danach direkt spielen wollten. Bei der Probe verkündete Astrid Kröger-Schönbach, dass sie heute auf jeden Fall auf ihre 7- 8 Stunden kommen möchte. Mit kurzen Pausen und einer längeren schafften wir es tatsächlich, fast acht Stunden zu proben, mal im Orchester und mal in unterschiedlichen Kleingruppen. Insgesamt haben wir unser ganzes Repertoire noch einmal intensiv eingeübt und auch neue Musikstücke erarbeitet. Die meisten waren schon ziemlich geschafft, aber Manfred Liedtke (unsere Sportskanone) hatte nichts besseres zu tun als uns dann noch mit zum „Wildschweinbeobachten“ in den nächtlichen Wald zu nehmen. Leider sind die zwei Jungen, die eigentlich die „Wildschweine“ spielen sollten, im dunklen Wald verschwunden, weil ein großer Dachs sie erschreckt hatte, aber nach einer kleinen Suchaktion fanden wir sie dann endlich. 

Nach dem abendlichen Basketballspiel war dann schon fast wieder Schlafenszeit. Diese Nacht war total entspannt. Am nächsten Tag mussten wir schon früh raus, da die nächste Gruppe uns schon im Nacken saß und wir auch noch unser letztes Set spielen wollten.
Mit Fahrgemeinschaften wurden wir wieder zurück zur Schule gebracht und das war das Ende unserer Orchesterfahrt.
(Nadine Birnbaum, Klassee7 B)

Sicher zur Gesamtschule und wieder zurück - Bus-Sicherheits-Training im 5. Jahrgang

Die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs beteiligten sich im Rahmen der Verkehrserziehung am Bus-Sicherheits-Training, das zusammen mit der RSVG (Regionalverkehr Rhein-Sieg) und Herrn Zöller von der Kreispolizei Siegburg zum wiederholten Male in der Gesamtschule durchgeführt wurde. 

Was sie bereits als Erstklässler gelernt hatten, wurde nochmals aufgefrischt und neu thematisiert. Mit großem Interesse und neugierigen Fragen beteiligten sich alle 180 Schülerinnen und Schüler an der Sicherheitsübung. Sie waren nicht nur begeistert und mit großer Aufmerksamkeit bei der Sache, sondern nahmen auch aktiv an der lebensrettenden Präventionsmaßnahme teil. Dass schon das Einsteigen in den Bus gefährlich ist, besonders dann, wenn man an den Bus heranstürmt, um einen der begehrten Sitzplätze zu erhaschen, obwohl der Bus noch fährt, wurde ihnen eindrucksvoll demonstriert. Eine rohe Kartoffel in einem Schuh, der von einem Busreifen überrollt wurde, demonstrierte eindrucksvoll und plastisch einen zerquetschten Fuß, der nach diesem Unfall wohl kaum noch zu retten gewesen wäre. Das dabei entstandene Geräusch tat dazu sein Übriges. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler aber, als bei den Vollbremsübungen die präparierten Schultaschen stellvertretend für die Kinder, die nicht aufpassen und sich nicht vorschriftsmäßig verhalten, durch den Bus schleuderten. Jetzt wissen wohl alle, wie gefährlich es ist, sich unvorsichtig am und im Bus zu verhalten. Zukünftig werden sie hoffentlich den gebührenden Abstand zum Bus einhalten und besonders darauf achten, wo sie im Bus sicher sitzen oder stehen, wie und wo sie sich festhalten bzw. richtig absichern, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.

Nach dem Abschluss des zweistündigen Trainings erhielten Herr Zöller und der Busfahrer spontanen Applaus auf offener Szene, denn die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs schienen wohl begriffen zu haben, dass es die Polizei als Freund und Helfer und die RSVG wirklich gut mit ihnen meint.
(Georg Dahlberg)

Ausbildung zum Weihnachtsbaumexperten am Tag der offenen Tür

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du bist ja eine Fichte….

Wenn am Heiligen Abend in der ganzen Welt der so genannte Tannenbaum besungen wird, dann liegt mit großer Wahrscheinlichkeit in vielen Fällen ein kleiner Irrtum vor, denn was sich da so prachtvoll als Tannenbaum präsentiert, ist oftmals eine Fichte. Und schon denkt der Laie, er sei beim Kauf seines Weihnachtsbaumes betrogen worden. Nicht unbedingt, denn:

Die „Gemeine Fichte“, auch „Stechfichte“ genannt, wird zwar auch als Rot-Tanne bezeichnet, gehört aber nicht zu den Tannen. Die auffällige Rindenfärbung ist offenbar für die botanisch irreführende Bezeichnung „Rottanne“ verantwortlich. In Mitteleuropa ist die Weißtanne mit ihrer weißgrauen Rinde heimisch und wird auch Edeltanne oder Silbertanne genannt. Die Zimmertanne, Norfolk-Tanne genannt, ist trotz des Namens aber nicht mit den Tannen verwandt sondern ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Araukarien. Tannen-Arten haben weibliche und männliche Zapfen an einer Pflanze. Die Zapfen stehen immer aufrecht am Zweig (im Gegensatz zu den hängenden und als Ganzes herabfallenden Fichtenzapfen). Die Achse (Spindel) des Tannenzapfens verbleibt am Baum, während die Schuppen einzeln abfallen. Folglich können auch keine herabgefallenen Tannenzapfen gesammelt werden. J  Die geflügelten Samen reifen im Zapfen. Die nadelförmigen Blätter sind flach und leicht biegsam und tragen auf der Unterseite oft zwei helle Streifen. Die Nadeln werden 8 bis 11 Jahre alt. Mit ihrem verbreiterten Fuß sitzen sie unmittelbar auf den Ästen. Sie unterscheiden sich dadurch z. B. von den Fichten, deren Nadeln mit einem dünnen Stielchen am Zweig anhaften. (Quelle: vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Tannen)

 

Schüler/innen der Klase 5 F belehrten die großen und kleinen Besucher am Tag der offenen Tür bereitwillig, wie und wodurch sich eine eindeutige Unterscheidung vornehmen lässt. Zieht man eine Nadel vom Zweig ab, so verbleibt das dünne Stielchen der Fichtennadel, als kleines „Füßchen“ sichtbar; am Nadelgrund im Gegensatz zur Tannennadel, die kein Stielchen besitzt. Der entnadelte Zweig der Tanne ist deshalb fühlbar glatt im Gegensatz zum entnadelten Fichtenzweig, der sich eher wie eine raue Raspel anfühlt. Mit dieser einfachen Nadelprobe lässt sich überprüfen, ob es sich um eine Tanne oder Fichte handelt. Dass Fichtennadeln spitz sind und deshalb unangenehm pieksen, weiß man spätestens dann, wenn man eine Fichte als Weihnachtsbaum aufgestellt hat. Sehr sanft ist im Gegensatz dazu die Tanne mit ihren abgerundeten Nadelspitzen. Ein Griff mit der nackten Hand in die Zweige eines Nadelbaums genügt deshalb manchmal schon um Gewissheit zu erlangen.

Wer am Schluss der 4 Stationen in einem kleinen Test nachweisen konnte, wie Fichte, Tanne und Kiefer sich unterscheiden, erhielt ein Zertifikat, um sich als Weihnachtsbaumexpert/in beim Kauf deines Weihnachtsbaums ausweisen zu können.
Viele Kinder äußerten am Tag der offenen Tür, dass es eines ihrer Weihnachtswünsche ist, die Gesamtschule Hennef als weiterführende Schule ab dem nächsten Schuljahr besuchen zu können. Wir drücken ihnen dazu ganz fest die Daumen!
(Georg Dahlberg)

Studienfahrt Jahrgang 13 nach Lissabon

LK Englisch + LK Biologie 

Abflug Köln-Bonn, Samstag,  22.09.08 mittags, im dunstigen Spätsommer, 42 Schüler/innen in blauen Poloshirts stehen erwartungsvoll, teils mit Eltern, teils ohne, im Bereich des German Wings-Schalters in der Halle, um punkt halb zwei gibt es das Signal: „EINCHECKEN!!! Alle an Nr. eins bis drei, schön verteilen!!“ und die Horde sortiert sich brav in die Schlangen ein.

Drei Stunden später, Lissabon, Sonne, warm. Wie viele Linienbusse des Stadtverkehrs würde man in Deutschland benötigen, um 42 Schüler/innen und zwei Lehrer/innen mit Koffern und Taschen und Beuteln und Rucksäcken zur Jugendherberge zu transportieren? Hier in dieser Stadt nur einen, wir quetschten uns in das Gefährt, keiner der Fahrgäste murrt, minutenlang wird Gepäck zusammengeschoben, gedrängt und geschubst und gestapelt. Absolute Gelassenheit auch beim Portugiesischen Busfahrer, der uns einen Superpreis gemacht hat, und nun eher mitleidsvoll auf Stefan Troisch und Claudia Mund blickt.

Eine modernisierte Jugendherberge im Zentrum erwartet uns, zügige Verteilung auf die Zimmer, dann Ausgang gemeinsam in die Altstadt.

Volles Programm schon am nächsten Tag: Wanderung quer durch die Stadt und durch engste Gässchen und Sträßchen auf den Hügel zur historischen Burg Lissabons, dem Castelo Sao Jorge,  Claudia Mund feilscht um Gruppenermäßigungen bei den Eintrittskarten, dann Straßenbahnfahrt durch die Baixa und über den Rossio zum Fluss Tejo, Alfama, Graca und anschl. Senhora da Nossa do Monte, Genuss der fantastischen Aussicht auf Stadt und Fluss.

Am Montag erreichen wir mit einem Vorstadtzug das Lissabonner Seebad Cascais: wunderschöne Strandbuchten, die von schroffen Felsen gesäumt sind, ein idyllisches kleines Örtchen am Berg. Bildschöne Hennefer Schüler/innen lassen ihre muskulösen Körper zu Wasser oder versuchen  an dem Strand Körperpyramiden zu errichten. Relaxte Schüler/innen geben Haltungsnoten und belächeln die Möchte-Gern-Bodybuilder.

Der nächste Tag führt uns weiter im Programm: Flohmarkt Feira da Ladra morgens um acht, das Christo-Monument am anderen Ufer des Tejo, das Jeronimo-Kloster und der daran gelegene Park, der berühmte Torre de Belem, KULTUR HOCH DREI, und das alles in der kurzen Zeit!

 

Soweit die Füße tragen führen Claudia Mund und Stefan Troisch uns zu den schönsten Plätzen der Stadt, die anscheinend nie schläft, kleine Restaurants in Hinterhöfen des großen Rossio-Platzes, urige Kneipen in Seitenstraßen, geschäftiges Treiben in der Rush-Hour, Taxifahrer, die vor der roten Ampel schnell einen Kaffee trinken gehen. Ein Höhepunkt: Das Oceanario und Shopping Center auf dem Expo-Gelände. Wir stehen begeistert vor dem großen Aquarium mit dem Riesen-Mondfisch, ein 3 Meter großes Exemplar wie aus einer anderen Welt, das einen nur so in Erstaunen versetzt.

Abendliches Picknick im Eduardo-Park nahe der Jugendherberge, die Jungs spielen Fussball, Stefan Troisch pfeift, und die Mädchen bevorzugen Beine ausstrecken, leckere Kleinigkeiten aus dem Supermarkt, Sonnenuntergang im Grünen, mitten in der Metropole.

Freitags ist leider schon Abflug, man kann eigentlich noch bleiben in dieser Stadt mit Flair und Atmosphäre, mit netten coolen Menschen; der Gedanke beim Abheben des Fliegers: Hier muss man wieder hin!
(Claudia Mund)

Swing-Abend an der Gesamtschule Hennef

Wie jedes Jahr fand am 21.11.08 in der Oberstufen-Bibliothek ein Wein- und Musikabend statt.  

Nachdem in den Vorjahren eine literarische Weinprobe, ein französischer Abend unter dem Motto „Vin & Musique“ und ein Tango-Abend mit spanischen Weinen die Themen waren, wurde dieses Mal „geswingt“. Unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte die Bigband der Gesamtschule Hennef Evergreens und modernen Swing.

 

Bigband der Gesamtschule Hennef beim „Wein und Swing-Abend“ in der Bibliothek

Seit Anfang des Schuljahres 2008/09 gibt es an unserer Schule unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach eine Bigband, die sich vor allem aus Schülerinnen und Schülern der Bläserklassen 6B und 7B zusammensetzt. Aber auch aus dem Jahrgang 9 spielen Katharina Klein (9C) am Bass, Patrick Stauf (9C) an den Drums, sowie Lena Wingen (9A) an der Flöte mit. 
Als Frau Schulz aus der Bibliothek den Wein-und Swing-Abend organisierte, den Chor „Voices“ von Frau Becker-Just einlud und auch bei der Bigband anfragte, war klar: „Da müssen wir mitspielen“. Bis zum großen Tag am 21.11.2008 stand allerdings noch harte Probenarbeit nicht nur freitags von 13.30-15.00 Uhr auf dem Programm, sondern auch zusätzliche Proben in den Herbstferien und am Wochenende. Die Bigband-Arrangements sind besonders anspruchsvoll, weil – im Gegensatz zum Orchester – fast jeder Musiker eine eigene Stimme hat und neben sich von den Mitmusikern also völlig andere Töne hört, so dass insgesamt ca. 13 verschiedene Stimmen gespielt werden. Darüber hinaus galt es für einzelne Schüler/innen auch, freie Improvisationen über die gegebenen Harmonien zu üben – eine lebenslange Aufgabe! Innerhalb kürzester Zeit wurden sieben Stücke eingeübt, darunter Klassiker wie Glen Millers „In the Mood“ und Count Basies „One o´Clock Jump“. Das Publikum beim „Wein und Swing-Abend“ in der wunderschönen Atmosphäre der Bibliothek war begeistert von der Darbietung der jungen Musiker. Vielen Dank auch an Frau Schulz und ihr Bibliotheks-Team für die tolle Organisation des netten Abends!

Die einzelnen Musiker/innen der Bigband: Flöte: Johanna Fuhs (6B), David Kühn (6B), Lena Wingen(7A), Alina Lydia Domagala (6B); Klarinette: Rita Klos (7B); Altsaxophon: Noah Erkens (7B), Julius Friedrich (7B); Alina Domagala (6B) Tenorsaxophon: Frederic Schönbach (7B); Trompete: Kerstin Glodowski (7B), Aaron Erber (6B), Hannah Lubnau (6B), Fabian Nietzer (6B); Posaune: Michele Helms (7B), Justin Beilhartz (6B), Marie-Theres Spitzer (6B); Carolin Hagen (6B), Euphonium: Bastian Suermann (7B); Klavier: Felix Groove (7B); Bass: Katharina Klein (9C); Drums: Patrick Stauf (9C);

 

Die Gesamtschule Hennef bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

Gib meiner Bildung eine Chance! Wie kann eine gerechte Schule im Jahr 2020 aussehen?

Das war das Thema, zu dem die Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Oktober 2008 Schüler/innen der Jahrgänge 9 bis 11 in Bonn zu einer Workshop-Veranstaltung eingeladen hatte. 18 Schüler/innen der Klasse 10 D und 5 Schüler/innen des Jahrgangs 11 wurden in Begleitung von Elisabeth Stein-Siefer und Ulrich MacDonald die Möglichkeit geboten, Politik- bzw. Sozialwissenschaftsunterricht einmal in einem Rahmen zu erleben, in dem sie selbst Politik gestaltend mitwirken und konstruktive Vorschläge zur Veränderung für die Schule der Zukunft einbringen konnten. Die Teilnehmer/innen konnten zwischen 7 Workshops mit intensivem Meinungsaustausch wählen, die die folgenden Themen behandelten:

„Gemeinsam und gerecht lernen an der Gesamtschule?“,

„Schüler/innenvertretung – für Demokratie und Gerechtigkeit an der Schule“,

„Gerechte Schule in Finnland – ein Vergleich“,

„Mein Recht auf Ausbildung“,

„Schule ohne Rassismus“,

„Herkunft = Zukunft? Gerechte Schule für Schüler/innen aus bildungsfernen Familien“ und

für die Lehrkräfte „Schule lehrergerecht?“

In der abschließenden Podiumsdiskussion mit der ehemaligen Schulministerin Ute Schäfer profilierten sich insbesondere die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef durch ihre engagierten und kritischen Diskussionsbeiträge und trugen so entscheidend zu einer insgesamt äußerst gelungenen und interessanten Veranstaltung bei.

 

Diese lebendige Teilnahme hinterließ bei der Friedrich-Ebert-Stiftung einen so guten Eindruck, dass Ulrich MacDonald gebeten wurde, zu einer weiteren Veranstaltung Schüler/innen des Jahrgangs 10 zu schicken.

Am 13. und 14. November 2008 durften 5 Schüler/innen der Klasse 10 A unter Betreuung von Ulrich MacDonald am „Planspiel soziales Europa – Bonner Erklärung für eine soziale Zukunft Europas“ teilnehmen und das, obwohl diese Veranstaltung eigentlich nur für Oberstufenschüler/innen gedacht war.
In dem zweitägigen Planspiel verhandelten die Schüler/innen in den Rollen als EU-Regierungsvertreter, der Europäischen Kommission, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, bestehend aus Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft über eine gemeinsame Erklärung über ein „Soziales Europa“. Zu dem Planspiel gehörte auch, in der richtigen offiziellen Bekleidung teilzunehmen. Hautnah erlebten die Schüler/innen nach gründlicher eintägiger Vorbereitung, wie schwierig und kompliziert Verhandlungen auf europäischer Ebene sich gestalten können.
(Ulrich MacDonald)

Kunst LK 12: Die Metamorphose des eigenen Ichs

Herstellung von Tonmasken im Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe 12

Im ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 12 des Leistungskurses Kunst wird in der Praxis plastisch gearbeitet. Die Schüler/innen haben die Aufgabe, ihr eigenes Ich zu verändern. Wie kann man diese Veränderung am deutlichsten zum Ausdruck bringen? Wir einigten uns auf die Veränderung des ausdrucksstärksten Teils der Persönlichkeit, die Veränderung des Gesichtes. 

Es sollten zwei Gesichtsmasken entstehen. Die eine sollte einen unveränderten Abdruck des eigenen Gesichtes aus Ton zeigen und die zweite Maske, ebenfalls aus Ton, das kreativ veränderte Selbst. Auf diese Weise soll dem Betrachter der Kunstwerke die Metamorphose des Ichs deutlich werden. Bei der Veränderung des Ichs sind den kreativen Ideen der Schüler/innen keine Grenzen gesetzt.

 

Auf welche Art und Weise können wir nun am einfachsten zwei Masken anfertigen, in denen sich die Schüler/innen wieder finden?
Zunächst wurde eine Negativform in Form einer Gipsmaske erstellt. Diese kann nun mehrfach für die positiven Formen der Masken verwendet werden. In diese Negativform wird nun im zweiten Schritt durch das Ausdrücken von Ton der naturgetreue Abdruck des eigenen Gesichtes angefertigt, der unverändert bleibt. In einem dritten Schritt wird dieselbe Negativform für die zu verändernde Maske verwendet. Die sich durch eine große schöpferische Vielfalt auszeichnenden Veränderungen des Ichs werden sowohl aus Ton als auch aus anderen Materialien vorgenommen.

Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert und durch eine schriftliche Dokumentation, in der die Beweggründe der kreativen Ideen der Schüler/innen beschrieben werden, begleitet.
Abschließend werden beide Masken im Oberstufengebäude der Gesamtschule Hennef ausgestellt.
(Nina Essen)

Abschlussfahrt der 10E nach Kroatien

Die lang ersehnte Abschlussfahrt nach Kroatien war ein voller Erfolg. Nachdem wir uns am Montag von unseren Eltern verabschiedet hatten und ins Flugzeug eingestiegen waren, konnten viele von uns ihre Vorfreude kaum noch verbergen. Als wir nach dem Flug und einer langen Busreise im dem kleinen Ort Medulin angekommen waren, hielt sich die Freude vorerst in Grenzen. Später merkten wir dann, dass es zwar ein einsamer, doch auch ein sehr schöner und idyllischer Ort ist. Am nächsten Tag haben wir eine „Istrien Rundfahrt“ gemacht. Unser freundlicher Reiseleiter Boris hat uns viel über die Landschaft, die Menschen, die Währung und die Speisen erzählt. 

Nach Stadtführungen durch Porec und Rovinj hatten wir Zeit zu shoppen oder uns einen kleinen Snack zu gönnen. 
Mittwoch sind wir dann mit dem Linienbus nach Pula gefahren.

In Pula haben wir nach der Stadtbesichtigung den Strand erkundet. Einige tollkühne Schüler/innen haben sich nicht mal vor dem eiskalten Wasser gescheut. Der Abend endete dann mit einem mehr oder weniger gelungenen Diskothekbesuch, aus dem wir das Beste gemacht haben. An unserem letzen Tag, als die Klasse schon fest zusammengewachsen war, haben wir dann eine großartige Bootstour gemacht, die mit der Erforschung einer wunderschönen Grotte und viel Aktion ein perfekter Ausflug war. Am letzen Tag haben wir dann unsere Sachen gepackt, ein letztes Mal im Hotel gegessen und mit schönen Erinnerungen Kroatien wieder verlassen.
(Lydia Feld)

Bläserklassenkonzert in der Mensa am 11.Dezember 2008

Das zweite Weihnachtskonzert fand in der Mensa der Gesamtschule statt. Diesmal präsentierten sich ausschließlich die drei Bläserklassen der Jahrgänge 5-7. 
Den Anfang machte wiederum die Klasse 5B unter der Leitung von Ina Hammer Braß und Markus Görner mit „Alle Jahre wieder“ und „Jingle Bells“. 
Die Bläserklasse 6B unter der Leitung von Ina Hammer Braß und Astrid Kröger-Schönbach zeigte, was sie in 16 Monaten gelernt hatte: Eigens für die starken Posaunen war „Trombo Mambo“ mit dem Gastdrummer Manuel Maevers (6B) einstudiert worden und die Flöten konnten sich bei Tschaikowskys „Tanz der Rohrflöten“ vorstellen. Beschwingt trug die 6B auch „Rudolph the Red-nosed Reindeer“ vor.

Ein kleineres Band-Ensemble der Klasse 7B spielte „Jingle Bell Rock“ und die Klarinetten und Saxophone aus dem Registerunterricht bei Dirk Piecuch demonstrierten u.a. mit „Country Rag“ die Klangfarbe ihrer Instrumente

Die Klasse 7B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach präsentierte sich in bestechender Form - im dritten Bläserklassenjahr lassen sich nicht nur technische, sondern auch enorme musikalische Fortschritte feststellen. Bizets „Farandole“ wechselte sich ab mit „Supercalifragilisticexpialidocious“ aus dem Musical Mary Poppins und dem swingigen „Let it snow“. Besonders „Two Celtic Folksongs“ mit der packenden Trommelbegleitung im irischen Stil von Patrick Stauf (9C) hatte es den Zuhörern angetan.

Die neu gegründete Bigband unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte Swingklassiker und hatte die Zuhörer natürlich sofort auf ihrer Seite, als die ersten Takte von „One o´Clock Jump“ mit der swingigen Rhythmusgruppe Katharina Klein (9C) am Bass, Felix Groove am Piano (7B) und Patrick Stauf (9C) an den Drums erklang. Beifallsstürme löste aber insbesondere das Saxophonsolo von Noah Erkens (7B) bei „Harlem Nocturne“ aus. Natürlich brachten auch die Swing-Hits „In the Mood“ und „Chattanooga Choo Choo“ das Publikum in beste Stimmung.

Den Konzertabend beendete „The Big B“ mit einem fulminanten Drumsolo und 60 (!) Musikerinnen und Musikern der beiden Klassen 6B und 7B auf der Bühne. Spätestens nach diesem Abend ist klar, warum die Gesamtschule Hennef dringend die neue Mehrzweckhalle mit einer großen Bühne benötigt.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Chorkonzert der Gesamtschule am 4.Dezember 2008 in der Liebfrauenkirche

Mittlerweile ist das musikalische Leben an der Gesamtschule Hennef so reich und lebhaft geworden, dass ein Weihnachtskonzert alleine nicht mehr ausreicht, sondern sich die vielen Beiträge auf zwei sehr unterschiedliche Konzerte verteilen.

Zum Auftakt der beiden Konzerte hatte Frau Becker- Just zum dritten Mal ein Kirchkonzert für die Chöre der Gesamtschule organisiert. Die Chöre des FöFo-Bandes 5+6 sowie der Jugendchor der Jahrgänge 8-13 Voices (alle unter der Leitung von Maria Becker-Just) genossen einmal mehr die einladende Akkustik der Kirche. Weihnachtslieder wechselten sich ab mit Gospels und afrikanischen Songs – ein ungewöhnliches und mitreißendes Erlebnis für die Besucher der Warther Kirche.

Aber auch die neue Bläserklasse 5B unter der Leitung von Ina Hammer Braß und Markus Görner hatte am Konzertbeginn zum ersten Mal die Gelegenheit sich vorzustellen. Für die neuen Bläserklasseneltern war es wie immer ein Erlebnis, ihre Kinder nach nur drei Monaten mit einem solch beeindruckenden Orchesterklang erleben zu dürfen. 
Aufgelockert wurden die Chorstücke durch verschiedene Holz- und Blechbläserensembles unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach sowie Flötenensembles unter der Leitung der äußerst engagierten Flötenregisterlehrerin Gabriella Ascai. 
Auch für Wolfgang Pelz war es ein sichtlich außergewöhnliches Erlebnis dem Kirchkonzert zuhören und sich vom Altar (!) hinunter bei den vielen Mitwirkenden zu bedanken zu dürfen.
Vielen Dank an Pfarrer Jansen, der die Gesamtschule eingeladen hatte!
(Astrid Kröger-Schönbach)