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Elternbrief vom 17.12.2008Liebe Eltern! Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Weihnachtsferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Neue KopfnotenregelungenLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern! Vom nächsten Halbjahreszeugnis im Januar 2009 an wird das
Arbeits- und Sozialverhalten statt in sechs nur noch in drei Bereichen bewertet.
Auf den Zeugnissen werden demnach Noten für folgende 3
Beurteilungsbereiche stehen: 1. Leistungsbereitschaft, 2. Zuverlässigkeit /
Sorgfalt, 3. Sozialverhalten. Insgesamt werden also 3 zusätzliche Noten erteilt. Weitere
Informationen und Beispiele finden sich auf unserer Homepage.
Wolfgang Overath ehrte Läufer/innen des SponsorenlaufesWird Weltmeisterliches geleistet, kommt ein
Weltmeister zum Gratulieren. Wolfgang Overath beglückwünschte unsere Schüler/innen
zu einem sensationellen Sponsorenlauf-Ergebnis: 19.400,-- €. Ein Sponsor, der
nicht genannt werden möchte, rundete spontan auf 20.000,-- € auf. An der
enormen Summe war der Präsident des 1. FC Köln und Fußball-Weltmeister von
1974, der den erfolgreichsten Schüler/innen Medaillen, Trophäen und
FC-Fanartikel aushändigte, nicht unbeteiligt. Unser Schüler Kay Wedell aus
Seligenthal hatte all seinen Mut zusammengenommen und den prominenten Nachbarn
als Kilometer-Sponsor verpflichtet. „Du machst mich arm“, flachste Overath,
als er erfuhr, dass Kay fünf Runden à 5,5 Kilometer geschafft hat. Trotzdem dürfe
er nächstes Jahr wieder fragen.
VerkehrsicherheitSehr geehrte Eltern, im Jahr 2007 verunglückten im Rhein-Sieg-Kreis 55 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren mit dem Fahrrad. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbergen sich oftmals tragische Schicksale. Leider ist bisher auch im Jahr 2008 keine Verbesserung der Unfallsituation zu erkennen. Daran sollten wir gemeinsam etwas ändern. Die Gesundheit Ihrer Kinder liegt uns besonders am Herzen. Die Beamtinnen und Beamten meiner Kreispolizeibehörde tun viel, um Ihre Kinder zu schützen. So arbeiten wir zum Beispiel seit ca. 2 Jahren am Projekt „Bleib fair – im Radverkehr“. Meine Verkehrssicherheitsberater beteiligen sich intensiv an der Mobilitätserziehung in den Grund- und weiterführenden Schulen. Durch die beginnende „dunkle Jahreszeit“ kommen zusätzlich Gefahren beim Radfahren hinzu. Neben glatten und rutschigen Straßen ist auch die Dunkelheit ein kritischer Faktor. Die häufigsten Fehler der Kinder und Jugendlichen beim Radfahren sind:
Bitte besprechen Sie das mit Ihren Kindern und trainieren Sie das richtige Verhalten. Sie als Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen und Vorbilder für Ihre Kinder. Deshalb sind wir besonders auf Ihre Hilfe angewiesen, denn Sie sind ein wichtiger Partner in unserer gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihre Kinder immer wohlbehalten und gesund nach Hause zurückkehren. Mit freundlichen Grüßen
Hoher Besuch aus Pakistan an der Gesamtschule HennefDer Staatssekretär des Bildungsministeriums Pakistan, Herr Jehangir Bashar, besuchte Ende November eine Woche Deutschland und war am 25. November 2008 mit einer Delegation an der Gesamtschule Hennef zu Gast. Er informierte sich über das deutsche Schulwesen, vor allem über die Aufteilung des Schulwesens in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulen. Herr Jehangir Basharbenötigt diese Informationen für die Reformdiskussion der Schulstruktur in Pakistan, da das Schulsystem dort neu aufgebaut wird. In Pakistan stehen nach der Regierungsneubildung grundlegende Reformen an.
Der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef hat seine Tätigkeit aufgenommen.
Aber
wie kann man diese sicherstellen? Eine
Antwort auf diese Frage liefert ein Schulsanitätsdienst. Die
Ausbildung wurde kompetent und tatkräftig von Herrn Steinhauer vom Deutschen
Roten Kreuz unterstützt, der unsere Ersthelfer/innen ausgebildet hat und
unserer Schule mit Material und Know-how unter sie Arme gegriffen hat. Die Schüler/innen
erlernten anhand von praktischen Übungen- vom Anlegen von Verbänden über die
stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen- Wiederbelebung alles, was im Notfall
wichtig ist. Die
18 Schüler/innen aus verschiedenen Jahrgangsstufen treffen sich regelmäßig,
um gemeinsam für einen Einsatz im Notfall zu trainieren und ihre Erste- Hilfe-
Kenntnisse aufzufrischen. Ihre
Aufgaben bestehen darin, während eines Schultages, in den Pausen und bei
Schulveranstaltungen und Sportfesten, dem Sponsorenlauf, der Kulturnacht und den
„Tagen der offenen Tür“ Verletzten oder Erkrankten zu helfen.
An den Tagen der offenen Tür dieses Jahr, am 24.und 26.11.2008, konnte unser Sanitätsdienst sich den Eltern der zukünftigen Schülerinnen und Schülern unserer Gesamtschule vorstellen. Unterstützt wurden sie dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Hennef, die mit einem Einsatzfahrzeug auf das Schulgelände kam und unsere Schulsanitäter/innen mit der Ausstattung eines Einsatzfahrzeugs vertraut machte. Einen weiteren großen Schritt in Richtung Professionalität konnte unser Schulsanitätsdienst am Mittwoch dem 26.11.2008 gehen: Das Deutsche Rote Kreuz stiftete unserer Schule sechs Einsatzwesten, auf deren Rücken der Schriftzug „Schulsanitätsdienst- Gesamtschule Hennef“ prangt. Die
Westen wurden vom Bürgermeister der Stadt Hennef, Herrn Klaus Pipke, in seiner
Funktion als Vorsitzender des DRK Hennef, feierlich an unsere Sanitäter/innen
übergeben. Jetzt sind unsere Schulsanitäter/innen auf dem Schulhof auch
optisch weithin zu erkennen. Zu diesem besonderen Anlass waren auch Vertreter
der Presse anwesend. Die
Ausstattung unseres Sanitätsdienstes wächst kontinuierlich- so stiftete das
DRK der Gesamtschule, neben den Einsatzwesten und einer großen Menge an
Verbandmaterialien, auch eine Trage. So
kann unser Sanitätsdienst, obwohl erst vor kurzem ins Leben gerufen, bereits
auf eine Reihe von Erfolgen blicken. Dies ist nicht zuletzt unseren hoch
motivierten und engagierten Sanitäterinnen und Sanitätern zu verdanken, die
ihrer verantwortungsvollen Aufgabe mit Ernsthaftigkeit und großer Begeisterung
nachgehen. Um
den Schulsanitätsdienst ausbauen und erweitern zu können, werden weiterhin Schüler/innen
der Jahrgangsstufe 6 und 7 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zu Ersthelfern
ausgebildet. Diese Ausbildung dauert ein Schulhalbjahr, anschließend können
sich die frisch ausgebildeten Ersthelfer im Schulsanitätsdienst der
Gesamtschule engagieren. Doch auch Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8, 9 und
10, sowie der Oberstufe können in den Schulsanitätsdienst eintreten- das DRK
bietet dazu für alle interessierten Schüler/innen Erste-Hilfe- Kurse außerhalb
der AG-Zeiten an.
Akrobatik AG am Tag der offenen Tür MITMACHEN und ZUSCHAUENDer Auftritt der Akrobatik AG an den Tagen der offenen Tür war ein voller Erfolg. Die AG-Leitung, die AG-Schüler/innen und das Publikum haben sowohl die kleinen Shows als auch das offene Angebot zum Mitmachen in vollen Zügen genossen.
Klassenfahrt des 5. Jahrgangs führte in den Nationalpark EifelWarum legen Spechte weiße Eier? Eine Antwort auf die Frage, warum Spechte weiße Eier legen, finden Sie im Nationalparktor Gemünd oder fragen Sie einen „Ranger“ oder unsere Schüler/innen des 5. Jahrgangs. Kaum hatten wir die Koffer im Landschulheim Gemünd ausgepackt und uns gerade eingelebt, da mussten wir sie auch schon wieder packen und die Heimreise antreten. Drei Tage im Landschulheim Gemünd gehen wirklich schnell vorbei, können aber auch als sehr lang empfunden werden, wenn man es noch nicht so gewohnt ist, ein paar Tage und Nächte fernab der Heimat zu sein. So manches Grummeln im Bauch unserer Schüler/innen war wohl deshalb auch auf etwas Heimweh zurückzuführen, und nicht immer waren es die bösen Noro-Viren, die sich nach unserer Rückkehr derart ausbreiteten, dass sich die Schulleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt dazu entschloss, den 5. Jahrgang einen Tag früher in die Herbstferien zu schicken. Dem Landschulheim Gemünd konnte man jedenfalls keinen Vorwurf machen, wie es der Rhein-Sieg-Kreis in seiner Pressemitteilung am Mittwoch, 1. Oktober. 2008 bestätigte. „Gesundheitsamt und Lebensmittelüberwachung Euskirchen bescheinigen dem Schullandheim eine tadellose Führung. Auszuschließen ist, dass Speisen oder hygienische Verhältnisse im Landschulheim für die Erkrankungen verantwortlich sind. „Im Gegenteil“, sagt der leitende Kreismedizinaldirektor Klemme, „die Euskirchener Kollegen haben mir nochmals ausdrücklich bestätigt, dass die Heimleitung und die dortigen Gegebenheiten sowie auch die Kooperation und die Abarbeitung der Infektionsfälle im Heim untadelig gewesen sind.“ Im Übrigen sind beim Heimpersonal keine Krankheitssymptome aufgetreten, sämtliche Kontrolluntersuchungen waren unauffällig, auch alle Proben der ausgegebenen Speisen waren einwandfrei. Das Schullandheim des Rhein-Sieg-Kreises in Gemünd ist eine hervorragend geführte Einrichtung, in die jährlich viele Schulklassen aus der ganzen Region fahren und bei den Schüler/innen sowie Lehrer/innen sehr beliebt ist“ Trotz allem waren die drei Tage im Landschulheim Gemünd
wirklich sehr schön und wir alle hatten viel Spaß miteinander. In enger
Gemeinschaft zu leben schaffte gute Bedingungen für unsere Schüler/innen, um
sich noch besser kennen zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.
Allerdings ließ uns das Wetter schon etwas von der bevorstehenden Kälte spüren,
und ab und zu tröpfelte sogar etwas Regen vom Himmel. Überall im Landschulheim
war es aber gemütlich warm und alle Räume wurden gut beheizt, auch das Essen
war lecker und überaus reichlich. Das Außengelände bot neben Spielplatz und
Sportplatz auch besondere Anreize für unsere Pferdeliebhaber/innen. Frau
Stoffels, die Tochter der Heimleiterin, zäumte nachmittags ihre fünf Pferde
und wer wollte, konnte gegen einen geringen Obolus das Glück der Erde auf dem Rücken
der Pferde erleben. Die Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt Gemünd ließen sich anhand einer Rallye schnell erkunden. Eine touristische Besonderheit der kleinen Stadt ist das Nationalparktor am Kurpark. Es eröffnet den Besuchern mit einer interaktiven Ausstellung die Möglichkeit, ihr Wissen über die historischen und ökologischen Zusammenhänge der Eifel zu erweitern. Ein Höhepunkt der Klassenfahrt war eine zweistündig geleitete Führung in den Nationalpark durch einen echten „Ranger“, der es sich zu seiner vornehmlichen Aufgabe gemacht hatte, unseren Schüler/innen unmittelbar vor Ort die Ökologie des Waldes anschaulich zu erläutern und ihnen spielerische Anreize zu bieten, z. B. als Fledermaus mit Echolot auf Beutefang zu fliegen. Am letzten Abend der Klassenfahrt war „Disco“ angesagt. Gemeinsames Spielen wie z.B. „Flaschen drehen“ schien aber offensichtlich reizvoller zu sein, als nach Disco-Musik zu tanzen. Das Eine schloss aber das Andere nicht aus. Der Bewegungsdrang bei einigen Schüler/innen war doch sehr groß, sodass das Tanzbein trotzdem noch geschwungen wurde. Um 23 Uhr war Bettruhe angesagt. Bis es aber wirklich ruhig wurde, schlug die Turmuhr der Kirche zur Mitternacht, denn Einige packten in weiser Voraussicht schon ihre Taschen, um am nächsten Morgen zur Abreise schneller fertig zu werden. Nach einem ausgiebigen Frühstück kamen dann um
10.30 Uhr die erwarteten Busse und brachten die zweite Hälfte des 5. Jahrgangs
aus Hennef mit. Das Aus- und Einsteigen verlief nahezu parallel. Die Neuen
bezogen die schon wieder frisch geputzten Zimmer und wir packten unser Gepäck
in den Bus, um die Heimreise anzutreten.
Projekt „Sucht und Drogen“ – Suchtpräventionswoche in Jahrgang 8Vor den Herbstferien wurde in unserem Jahrgang eine
Projektwoche zum Thema „Sucht und Drogen“ durchgeführt. Montag war der erste Tag der Projektwoche. Um über
die verschiedenen Suchtarten ins Gespräch zu kommen, haben wir aus einem so
genannten Suchtsack verschiedene Gegenstände gezogen und beschrieben, für
welche Sucht sie stehen. Anschließend beschäftigten wir uns mit dem
„Suchtphasenmodell“, das wir in die richtige Reihenfolge bringen sollten.
Dadurch konnten wir besser nachvollziehen, wie es überhaupt zur Abhängigkeit
kommt. Die für den „Aktionstag“ am Donnerstag geplante
Schlauchbootfahrt musste leider ausfallen, da die Sieg Niedrigwasser hatte.
Stattdessen machten wir einen Ausflug in die Bonner Rheinaue, um zu entspannen
und ein bisschen „Abstand von den Drogen“ zu gewinnen. Zum Abschluss der
Projektwoche am Freitag haben wir gemeinsam gefrühstückt und uns noch ein paar
kürzere Filme über Spielsucht und andere Süchte angeschaut. Danach haben uns
die Klassenlehrer/innen gefragt, was uns am besten gefallen hat. Dabei stellte
sich heraus, dass die meisten die Erfahrung mit der Suchtbrille am besten
fanden. Insgesamt war die Woche sehr interessant und lehrreich für den Umgang
mit den Gefahren der Sucht.
Sicherheitspolitik hautnahSchüler/innen diskutieren mit der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses Ulrike Merten
Deutschland sucht das Superexperiment –die neue Show der Physikusse feiert Premiere Die Vorstellungen am Tag der offenen Tür sind bis auf den letzten Platz besetzt, als die Physikusse endlich die lang ersehnte neue Show präsentieren. Das Publikum bekommt vom Regieassistenten Hendrik letzte Anweisungen für die Live-Aufnahme der Casting-Sendung „Deutschland sucht das Superexperiment“. Dann betritt die berühmt-berüchtigte Jury die Bühne: Luca Pennymoney hat immer nur den Profit im Sinn, wenn er versucht, die Experimente in Tüten zu verkaufen. Alexander Darnell ist der wortgewandte Draufgänger, der den Kandidaten gnadenlos die Wahrheit sagt. Professor Dr. Jannik Kleinstein ist als Wissenschaftler für das intellektuelle Niveau der Sendung zuständig. Zusammen entscheiden sie, wer in den Recall kommt. Und schon kommt der erste Kandidat auf die Bühne. Martin ist Landtierarzt und probiert an seinen Stofftieren eine neue „Bezapfungsanlage“ für die medizinische Therapie aus. Alexander hält als Versuchskaninchen, geschützt von einem großen Kissen, bei dem Live-Experiment still. Anwesendes Fachpersonal in Person des Raumkosmetikers Christian (früher sagte man Putzfrau!) wedelt hin und wieder mit seinem Besen durch den Raum und hilft ungewollt bei dem ein oder anderen Experiment. Es folgt Thomas mit einer akrobatischen Tabletteinlage, die bei der Jury leider nicht so gut ankommt. Sven, der chaotische Wissenschaftler, hat einen Buzzer gefunden. Er gibt vor nicht zu wissen, was passiert, aber der große rote Buzzer ist einfach zu verlockend! Wie gut, dass Fachpersonal anwesend ist! Professor Kleinstein liefert dem Publikum anschließend die wissenschaftliche Erklärung für die „Ringschleuder“. Hendrik möchte eigentlich zu einem Effi-Briest-Contest und verirrt sich mit seinem Flaschengeist ins Studio. Er ist von weit her angereist. Sein Flaschengeist hat ihm aber heute kein Glück gebracht und so muss dieser unter lautem Zischen entweichen. Das weiß vor allem Luca Pennymoney zu vermarkten. Mit seinem Experiment setzt sich Malte besonders für das Energiesparen ein. Ein handelsübliches Würstchen wird mit seiner Apparatur in Sekundenschnelle und auf Knopfdruck heiß. Auch beim nächsten Kandidaten geht es heiß her. Frederic Brand zeigt seine neue Partyerfindung: statt Glühbirnen erleuchtet er die Fete mit einem Feuertornado. Basti erklärt einen Laserbass zur vollen Zufriedenheit von Professor Kleinstein und rockt mit dem Putzmann Christian richtig ab. Danach führt Jörn ein beschauliches Experiment vor. Die Schwebeblasen sind laut Jury aber allerhöchstens etwas für Alexander Darnells Therapiezimmer. Sven
hat noch ein Experiment gefunden. Wie man Dosen auf eine handliche Größe
schrumpft kann er diesmal perfekt erklären und überzeugt die kritische Jury.
Comenius Konferenz: Internationale Gäste zu Besuch(…, dass es in Hennef so viel zu sehen gibt!)
Aber auch das Rahmenprogramm kam nicht zu kurz: Ausflüge nach Siegburg, eine Stadtbesichtigung in Köln und eine Wanderung hoch zum Drachenfels mit anschließender Schifffahrt nach Bonn standen auf dem Programm. Die Konferenztage waren von einer bemerkenswerten Atmosphäre geprägt: Da alle Gastschüler/innen in Familien untergebracht waren (ohne die eine COMENIUS-Konferenz nicht auskommen kann), war vom ersten Tag an ein überaus herzlicher Umgang zwischen den Partnern festzustellen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Gasteltern. Herausragend gestaltete sich der offizielle Abschlussabend, zu dem alle Beteiligten und vor allem die Gasteltern eingeladen waren. Bevor es zum gemütlichen Teil des Abends überging, präsentierten die Schülerpärchen eine ausgewählte Sehenswürdigkeit und kommentierten dieses Bild jeweils in der Sprache des Gastes. Ein echtes Highlight des Abends! Noch bevor an Abschied zu denken war, flossen schon
die Tränen und man kam nicht umhin, an den unschätzbaren Wert solcher Treffen
zu denken. Berichte von den Teilnehmer/innen
Klasse 6F auf der Geburtsstation des St. Johannes-Krankenhaus in Sieglar
Danach erklärt die Hebamme Frau Niewerth der Klasse 6F im Kreißsaal, wie eine Geburt verläuft. Neben der professionellen Nachbildung der Beckenknochen gibt es selbstgestricktes und genähtes Zubehör als Anschauungsmaterial. Wir erfahren viel über die Geburt an sich, aber auch die damit verbundenen Gefühle. Es ist wirklich faszinierend, Frau Niewerth zuzuhören. Eine sehr nette Mutter erklärt sich bereit, ihren
gerade einen Tag alten Säugling einmal vorzustellen. Toll, dass die Schüler/innen
direkt Fragen an die frisch gebackene Mutter stellen können. Und der kleine
Armin ist wirklich ein süßes Kerlchen. Er lässt uns sogar kurz auf seinen
frischen Nabel gucken, bevor er doch lieber wieder seine Ruhe an der Mutterbrust
möchte.
Terror-Opfer der NS-Zeit wieder in das Bewusstsein gebrachtEs war ein berührender Augenblick: Fünf Gesamtschüler/innen standen vor den gerade von ihnen enthüllten Gedenktafeln und trugen die Namen Hennefer Juden vor, die während der Nazi-Terrorherrschaft ermordet worden waren. Die Jugendlichen hatten einen erheblichen Beitrag zur langen Liste geleistet. Bei einem Unterrichtsprojekt hatten sie 17 Menschen
jüdischen Glaubens entdeckt, die 1942 aus Hennef deportiert wurden und deren
Existenz bislang nicht bekannt war. Die jungen Leute haben sie in die Erinnerung
zurückgeholt und sind selbst auf den Marktplatz gegangen, um Geld für das neue
Denkmal an der Gedenkstätte der Geistinger Synagoge zu sammeln. Beim „Gang
des Gedenkens“ war die feierliche Enthüllung zentraler Punkt. Die Schüler/innen
berichteten von ihrer Arbeit, aber auch über aktuelles Unrecht gegenüber
Andersdenkenden. Der Ökumenekreis erinnert stets am Abend des 10. November an
die Reichspogromnacht. Denn vor 70 Jahren war die Synagoge an der Sövener Straße
in der Nacht vom 9. auf den 10. November nicht zerstört worden. Das ärgerte
den NSDAP-Ortschef und Bürgermeister dermaßen, dass er das Gotteshaus am Abend
des darauf folgenden Tages anstecken ließ.
Klasse 7E Spannung, Spaß und Nervenkitzel im HochseilgartenUnsere Klassenfahrt nach Rurberg Am Morgen des 22.09.2008 trafen sich die Kinder aus
unserer Klasse mit ihren dicken Koffern und Taschen an der Buswendeschleife der
Schule. Bei den meisten waren die Eltern mitgekommen, um ihr Kind für fünf
Tage zu verabschieden. Es gab zwei Reisebusse, weil wir mit einer anderen Klasse
des Jahrgangs gefahren sind. Am nächsten Morgen ging es endlich richtig los. Aufgeteilt in zwei Gruppen begaben wir uns zu den hohen Stationen im Kletterwald. Die Gruppe von Claus bekam die Riesenleiter zugewiesen, auf der wir nur im Team eine Chance hatten, zehn Meter in die Höhe zu klettern. Natashas Gruppe machte eine Station, bei der man in sieben Metern Höhe, zusammen mit einem Partner, auf zwei dünnen Seilen balancieren musste. Das war anstrengend und wirklich schwierig, zumindest für die, die Höhenangst hatten. Im Laufe des Tages tauschten die Gruppen die Stationen. Am Abend grillten wir noch. In unserem Zimmer wurde am Abend viel gequatscht und
über den Tag geredet. Sarah las uns eine tolle Geschichte vor und bei ihrer
beruhigenden Stimme schliefen wir alle ein. Und dann kam der Tag der Abreise. Einige Jungs
hatten nette Bekanntschaften geschlossen, deswegen war für sie der Abschied
besonders schwer; nachher flossen auch ein paar Tränchen.
Die Gesamtschule Hennef unterstützt das „Klimabündnis“:Für eine familien-, kinder- und jugendfreundliche Stadt Hinter dem Namen „Klimabündnis“ verbirgt sich nicht ein Bündnis für nachhaltiges, energiesparendes Verhalten zum Wohl der Stadt, sondern gemeint ist das soziale Klima in unserer Stadt, zwischen den Generationen, und als Verpflichtung zu einem kinder- und jugendfreundlichen Hennef beizutragen. Dem Aufruf des Jugendamtes der Stadt an die Hennefer Schulen, im Unterricht die Kinder und Jugendlichen zu aktivieren, aus ihrer Sicht positive Entwicklungen in der Stadt zu benennen, aber auch Mängel aufzuzeigen, folgte die Klasse 9 F im Rahmen des Erdkunde- und Politikunterrichts. Mit den Schüler/innen wurde in einer Diskussion als
ein wesentliches Problemfeld dieser Altersgruppe die Situation am und um den
Bahnhof/Busbahnhof mit dem angrenzenden Innenstadtbereich herausgearbeitet. Dort
halten sich alle Schüler/innen wegen ihrer steigenden Mobilität mit dem ÖPNV
verstärkt auf.
Die Schüler/innen dokumentierten Mängel durch
Fotos, die sie während zweier Exkursionen in die Innenstadt aufgenommen hatten.
Sie befragten dabei auch Passanten nach ihrer Kritik und ihren Wünschen. Der Kunstkurs des Jahrgangs 12 mit ihrer Lehrerin
Nina Essen hatte zuvor schon als Jury die Zeichnungen ausgewählt, die Hennefer
Kindergarten- und Grundschulkinder von der Stadt Hennef ihrer Träume
angefertigt hatten. Die nach Meinung der Jury besten Bilder wurden als
Postkarten gedruckt, mit denen für den Prozess des sozialen Klimabündnisses
der Stadt geworben wird.
Musikwettbewerb an der Gesamtschule Hennef
Die 30 Teilnehmer/innen des Wettbewerbs hatten die Aufgabe ein Instrument vorzuführen, dieses zu erklären und neben dem Spielen ihres Instruments Rhythmen zu klatschen und ihr Instrument zu erklären. Besonders beeindruckend und spannend war die Aufgabe, einem/r Mitschüler/in dieses Instrument beizubringen. In dieser Runde zeigten Musiker/innen aus der 5. Klasse Mitschüler/innen aus der 10. Klasse ihr Instrument und umgekehrt. Die Jury, bestehend aus Martin Toubartz (Oberstufenschüler), Katrin Heinen und Maria Becker-Just (Musiklehrerinnen), Berthold Brandt (BB Music) und Sarah Mentzel als Initiatorin des Wettbewerbes, hatte es nicht leicht, die sechs Finalisten/innen zu nominieren. Es war nicht leicht für die fünfköpfige Jury aus allen Teilnehmern/innen die besten Sechs für das Finale zu nominieren, denn jede/r Schüler/in hat für seine Verhältnisse eine hervorragende Leistung gezeigt. Aus den fünf Vorrunden haben sich für das Finale
qualifiziert: Svenja Hermesdorff aus der Klasse 5 D mit ihrer Violine, Jana
Gultschuk und Anne Schopp aus der Klasse 6 B mit ihren Querflöten, Marvin
Hambitzer aus der Klasse 7 D mit seiner akustischen Gitarre, Jule Göttsche aus
der Klasse 9 E mit klassischem Gesang und Anne Wesemann aus der Klasse 9 F mit
Klavier. Alle Schüler/innen erhielten zusätzlich eine CD,
eine Rose und eine Urkunde.
Physikusse arbeiten an neuen Show-ExperimentenDie Physikusse legen mal wieder Supersondersamstage
ein, um an neuen Experimenten für die nächste Physik-Show zu basteln. Das
Publikum darf sich auf turbulente Tornados, feurige Flaschengeister, tolle
Tierversuche und schräge Schauspieler freuen. Aufführungstermine werden noch
bekannt gegeben.
Die Kunst des Schmiedehandwerks: Lehrerfortbildung vor Ort:„Man muss das Eisen schmieden, so lange es heiß ist!“ (Ovid) Was liegt da näher, als das Angebot einer
Fortbildung für Lehrer/innen bei der Firma Udo Ristau aus Eitorf in die Tat umzusetzen, um in die Geheimnisse und Praxis der Schmiedekunst
eingeweiht zu werden, zumal der Schmied bei
den meisten Völkern des Altertums und auch noch heute bei vielen Naturvölkern
als Künstler gilt. Sein Handwerk ist königlicher, ja, göttlicher Abkunft. Er
stellte nicht nur die Waffen her, die den Männern das Überleben in einer Welt,
in der sich nur der Stärkere behaupten konnte, sicherten, sondern er fertigte
auch den Schmuck für die Frauen. So ist es kein Wunder, dass die Schmiede eine
auserlesene Gemeinschaft bildeten, die sich hoch über den Mitmenschen stehend dünkte,
ja, die sich nicht einmal vor Königen beugte. Mit einem kräftigen Handschlag wurden die Techniklehrer Hubertus Luke, Robert Rock und ich um 9.00 Uhr morgens von Herrn Ristau in der Werkstatt des alten Familienbetriebes zünftig begrüßt. Der Ort, wo der Kunst- und Bauschlosser jeden Tag noch selbst Hand anlegt und kraftvoll mit dem Hammer und fachlichem Geschick den Werkstoff Metall kunstvoll auf dem Amboss bearbeitet, verwandelte sich für fünf Stunden zur Lehrwerkstatt. Nach einer kurzen Führung durch die Werkstatt und entsprechenden Belehrungen zur Unfallverhütung ging es auch gleich ans Werk. Gemäß der Aufforderung: „Schmiede, wenn das Eisen glüht!“ legten wir unsere noch kalten Metallstäbe, aus denen dann später Kerzenleuchter entstehen sollten, in das heiße Feuer eines modernen mit Gas betriebenen Glutofens und ließen danach den Hammer kreisen, um das glühende Metall zu schmieden. Zu unserer Freude wurde später aber auch das Schmiedefeuer in der „alten Esse“ entfacht, die nach wie vor noch immer zum Glühen des Eisens benutzt wird. Um alle neuen Erfahrungen und Erkenntnisse zu schildern, die wir in den fünf Stunden unserer Fortbildung in der Schmiedewerkstatt erleben durften, wären noch viele Seiten zu füllen. Zusammenfassend sei deshalb gesagt, dass es uns auf jeden Fall großen Spaß und viel Freude bereitet hat, ein wenig von der Kunst des Schmiedehandwerks zu erfahren und praktisch umzusetzen. Deshalb empfehlen wir allen interessierten Jugendlichen ab 14 Jahren und Erwachsenen sowohl männlich als auch weiblich, an einem der weiteren Schmiedekursprojekte teilzunehmen, die uns Herr Ristau als Angebot für unsere Schule unterbreitet hat. Mit unseren handgeschmiedeten Trophäen, einem geschmiedeten Rundhaken in der einen und einem selbst gefertigten Kerzenleuchter in der anderen Hand und nicht ohne das Versprechen, mit Schüler/innen und Lehrer/innen weitere Schmiedekursprojekte durchzuführen, verabschiedeten wir uns dankbar von unserem kompetenten und gastfreundlichen Lehrmeister Herrn Ristau. siehe auch. http://www.ristau-tore.de/impressum.htm Georg Dahlberg (Berufs- und Bildungsberatung)
Tage der „Offenen Tür“ 2008Auch in diesem November nutzten wieder zahlreiche Grundschulkinder zusammen mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich an den Tagen der „offenen Tür“ die Gesamtschule Hennef einmal aus der Nähe anzuschauen und kleine Unterrichtssequenzen mitzuerleben. Nach einer kleinen Stärkung in der Mensa, in der engagierte Eltern die Gäste neben den üblichen Speisen mit leckeren, selbstgebackenen Kuchen verwöhnten, folgte eine einführende Vorstellung der Schule durch die Schulleitung Danach konnten die kleinen Besucher zusammen mit ihren Eltern zum einen ihnen bereits vertraute Fächer besuchen und live erleben, wie die Fünf- und Sechstklässler an der Gesamtschule Hennef Deutsch, Englisch und Mathe lernen. Zum anderen wurde ihnen auch ein Einblick in die „neuen“ Schulfächer wie CT (Computer-Training), HW (Hauswirtschaft), MT (Methodentraining), Technik usw. ermöglicht, was auf große Resonanz stieß. Am Ende des Tages hatte die Mehrzahl der Kinder beim Kekse backen mitgeholfen oder sich selbst einmal an der Bearbeitung eines Stückes Holz versucht. Glücklich und voller neuer Eindrücke verließen die Kinder mit ihren Eltern am Nachmittag die Schule. Ein großes Dankeschön gebührt allen, die sich z. T. bereits Tage zuvor darum bemüht haben.
Leihgaben der Uni Bonn für den PhysikunterrichtDie Uni Bonn leiht freundlicherweise der Gesamtschule Hennef eine Gasentladungsröhre für den Unterricht. Es handelt sich dabei um ein Glasrohr, welches mit einer Vakuumpumpe teilweise evakuiert wird. Darin befinden sich eine Anode und eine Kathode, an denen eine regelbare Hochspannung anliegt. Wird die so genannte kritische Spannung überschritten, kommt es zu einer selbständigen Gasentladung. Ionisierte Teilchen erzeugen ein charakteristisches Leuchtmuster an dem man allerlei Interessantes über Elektronen und Ionen der Luft lernen kann. Physik kann sehr ästhetisch sein! Außerdem entleiht die Uni Bonn eine besondere
Leuchtstoffröhre (Quecksilberdampflampe). Hier sieht man wegen der anliegenden
Wechselspannung nicht so schöne definierte Felder innerhalb der Röhre, sondern
ein gleichmäßiges Licht. Interessant an der Röhre ist, dass sie
unterschiedlich beschichtet ist. So kann man das Licht einer Röhre sowohl ohne
Beschichtung, wie auch durch Warmweiss- und durch Kaltweissbeschichtung sehen.
Studienfahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Venetien –Höhepunkt der gesamten Schulzeit: Viel Kultur ... und viel Spaß Vor gut vierzehn Monaten, am Anfang des 12.
Jahrgangs, gab es nur eine wichtige Frage unter den Schüler/innen: Wo soll die
Abitur-Abschlussfahrt hingehen? Einige Orte standen zur Auswahl, letztendlich
entschieden sich die Schüler/innen des Deutsch-LK von Barbara Heidling und des
Pädagogik-LK von Dirk Kolz für die Region Venedig. Venedig, eine Stadt, deren Ruf ihr vorauseilt. Die
Stadt der Künste, der Geschichte und der extravaganten Architektur. Was würde
wohl uns Schüler/innen des 13. Jahrgangs erwarten? Eine langweilige, nur mit
trockener Kultur voll gepackte Abifahrt? Ihre Unterkunft fanden die beiden LKs etwas abseits
von Venedig, in Lido de Jesolo, ca. 20 km Luftlinie von Venedig entfernt. Der
Ort selbst - bekannt für seine Freizeitmöglichkeiten, für seine vielen guten
Hotels und für seine abwechslungsreichen Bars, Kneipen, Restaurants und Discos. Als wir dann gegen 20 Uhr am Freitag, den 19. September in den Reisebus stiegen, waren natürlich die Erwartung hoch und die Vorfreunde riesig. In dem modernen Bus wurden Ideen für das Abendprogramm ausgetauscht, es wurde viel geredet und gelacht. Der DVD-Player samt Bildschirmen ermöglichte Filme zu schauen, eine willkommene Abwechslung. Nach ca. 14 Stunden Fahrt kam der Reisebus vor dem Hotel zum Stehen. Spätestens jetzt waren auch die Müdesten unter uns hellwach. Die Sonne schien, blauer Himmel und gut 25 Grad in der Sonne machten Lust auf mehr. Es empfing uns, nur zwei Minuten vom Hotel entfernt, ein wunderschöner, heller, sauberer Strand, fein wie aus dem Sandkasten und das Wasser noch warm genug, um zu schwimmen. Die Erwartungen wurden, was den Strand, das Meer und das Hotel anging, übertroffen. Nach dem Bezug der Zimmer hieß es erst einmal den Ort erkunden, bis zum Abendessen war ja Zeit. Das Abendessen, eine tägliche Menüfolge bestehend aus Salat, Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise, hat jeden Abend aufs Neue geschmeckt. Nach dem Abendessen, wie an dem ersten Abend und an den darauf folgenden auch, feierten wir Schüler/innen das letzte Schuljahr entweder am Strand oder in einer der vielen Bars. Am nächsten Tag stand das absolute Highlight vor
der Tür, der Besuch in Venedig. Mit der Fähre erreichten wir die Stadt vom
Meer her und staunten bei unserer Ankunft über die einzigartige Architektur,
die Kanäle und das unglaubliche Flair der so inspirierenden Stadt. Zusammen
unternahmen die Kurse einen Stadtspaziergang, der über den Markus-Platz, die
Ponte dell´Accademia bis nach Dorsoduro zur Kirche Santa Maria della Salute führte,
unterbrochen von einigen Vorträgen, die wir vor der Reise vorbereitet hatten.
Anschließend erkundeten wir dann alleine, unseren jeweiligen Interessen
folgend, diese wunderschöne Stadt. Am nächsten Tag besuchten wir dann die Inseln Murano und Burano, ähnlich aufgebaut wie Venedig selbst. Burano, eine sehr kleine Insel mit einzigartig farbenfrohen Wohnhäusern, ist bekannt für seine Stickerei Kunst. Murano, etwas größer, ist weltbekannt für sein Glashandwerk. Dort besuchten wir auch eine Glasbläserei samt Vorführung. So konzentriert wie während der Blasvorführung sind wir sonst nur bei den Klausuren. Aber es war auch sehr beeindruckend, wie der Glasbläser innerhalb von wenigen Minuten ein ca. 30 cm großes Ferrari-Pferd geblasen hatte. Am darauf folgenden Tag machten wir Halt in einem
Naturschutzgebiet, badeten im Meer und entspannten am Strand. Gegen Mittag ging
es dann in ein typisches Fischerdorf, weit weg von den üblichen Touristenorten. Am Tag der Abreise schließlich hielt der Reisebus für
paar Stunden auf dem Rückweg in Padua, der berühmten Universitätsstadt, in
der Galileo Galilei lehrte. Wir Schüler/innen
hatten das Glück, eine Führung in der Uni mitzumachen, die mit großem Interesse verfolgt wurde. Besonders interessant war das
Teatro Anatomico, der medizinische Lehrsaal mit Seziertisch aus dem 16.
Jahrhundert.
„Pubertät
– Wenn die Eltern schwierig werden“.
Pädagogischer Arbeitskreis am 4.12.2008 zum Thema
„Pubertät“ „Trotz ist die jugendliche Form von
Altersstarrsinn“ Leo Dawidowitsch Trotzkij Obwohl wir Erwachsenen aus eigener Erfahrung zu den Wissenden gehören, entstehen doch immer wieder erhebliche Irritationen, wenn sich unsere ach so geliebten Kinder plötzlich so ganz anders verhalten als sonst. Nichts ist in ihren Augen mehr richtig, alles läuft falsch.
Einen Ausweg aus diesem Dilemma suchten am Donnerstagabend ca. 30 Eltern. Unter der Leitung von Frau Wedding, Kinderschutzbund Hennef, wurde das Thema Pubertät sowohl von Seiten der heranwachsenden Kinder als auch der Eltern beleuchtet und die Teilnehmer/innen zur Diskussion ermuntert. Diese entwickelte sich im weiteren Verlauf des Abends zunehmend lebhaft, wobei viele unterschiedliche Facetten erörtert und mit eigenen Erfahrungen verglichen wurden. Als Quintessenz nahm wohl jede/r Teilnehmer/in des pädagogischen Arbeitskreises für sich mit nach Hause, dass gegenseitige Wertschätzung und Akzeptanz, gepaart mit Toleranz und Verständnis, die Grundlagen für eine störungsfreie Kommunikation zwischen Eltern und heranwachsenden Kindern sind. Dass es sowohl für das pflegende Personal als auch
für die Patienten nicht immer leicht ist, die Krankheit Pubertät zu überstehen,
darin war man sich einig. Sicher war man sich aber auch, dass die Pubertät
vorbeigeht. Eine Hilfe für leidgeprüfte Eltern ist sicherlich das Gespräch
mit anderen Leidensgenossen z. B. bei einem regelmäßigen Eltern-Stammtisch.
Schon alleine deshalb, um feststellen zu können, dass es in den meisten
Familien viele Parallelen in puncto „Pubertät und deren Auswirkungen“ gibt.
Gemeinsame Erfahrungen darüber auszutauschen, kann bisweilen auch sehr
erheiternd sein und so mancher Groll verfliegt, wenn man allmählich versteht,
dass man seine geliebten Kinder tatsächlich immer mehr loslassen muss, damit
sie zu glücklichen Erwachsenen werden können. Möge es Ihnen allen gelingen! „Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern
bekommen: Wurzeln und Flügel“
Klassenfahrt
der Sportklasse 5 A nach Gemünd
Nach dem Abendessen ist die Nachtwanderung
angesetzt. Aufgeregt und angestrengt, erwartungsfroh und auch ein bisschen ängstlich
hinein in den Wald. Erst die Straße hinab, dann ab Ort immer bergan, meist ohne
Taschenlampe im Entengang versammelt, macht sich die Sportklasse auf den Weg.
Schmal und gruselig-dunkel ist der Pfad, der nach gut einer Stunde wieder an der
Herberge endet. Der Teig fürs Stockbrot ist schon lange gemacht und fröhlich
geht´s ans Lagerfeuer. Die selbst geschnitzten Stöcke nehmen die Portion Teig
auf und nach geduldigem Drehen über der Glut werden Bannocks daraus. Alle sind
glücklich – auf in die erste Nacht mit den neuen Klassenkameraden! Diese ist
wie immer bei solchen Gelegenheiten eher kurz, schon gegen 6.00 Uhr toben die
Ersten gut gelaunt und topfit über die Gänge. Frühstück gegen 8.00 Uhr,
mit noch ein bisschen Zwischen-Freizeit hintendrauf (in großen Gruppen
wird die Fußgängerzone von Gemünd in einer Rallye unsicher gemacht) sind alle
Schüler/innen einverstanden. Nach Mittagessen und Auswertung der Stadtrallye
kommen alle Schüler/innen auf den Fußball- und Reitplatz zum Schauen, wer sich
wie geschickt anstellt. Die Abschlussnacht nach diesem Tagesprogramm fällt
dann eine Spur (aber nur eine Spur!) leiser und eine kleine Weile länger aus
als die Erste – ist auch irgendwie o.k. Mit der Abfahrt am nächsten Morgen
(Freitag) und der pünktlichen Ankunft an der Gesamtschule Hennef endet auch
diese tolle erste Kennenlernfahrt. Eine gelungene Reise mit einer tollen
Sportklasse 5 A.
„Tier–Welten“– eine grandiose Ausstellung im Kreishaus SiegburgZum ersten Mal präsentiert sich das Fach
„Darstellen und Gestalten“ der Gesamtschule Hennef mit großem Erfolg im
Rahmen einer eigenen Ausstellung in den Räumen des Schul- und Kulturamtes im
Siegburger Kreishaus.
In der
kreativen Auseinandersetzung mit Farben, Formen, Materialien und Techniken
entstanden individuelle, überraschende und optisch reizvolle Kunstwerke. Bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste anlässlich der Vernissage am 19.11.08 zeigte sich Hans Clasen, Leiter des Schulamtes des Rhein-Sieg-Kreises, beeindruckt von der hohen Qualität der Exponate und der Professionalität, mit der Schüler/innen und die beiden Kunstlehrerinnen Ulrike Biermann und Ursula Novotny-Schmandt die Ausstellung vorbereitet hatten. „Highlights“ bei der Eröffnungsfeier waren sicherlich die Präsentationen der bunten Körperbemalungen am „lebenden Objekt“. „Ist die Schlange echt?“ „Wie kommt der Tukan hierher?“ –Erst bei genauem Hinsehen erkennt der betrachtende Besucher, dass der Schein trügt, und dass das, was sich da vor dem Baum bewegt, kunstvoll bemalte Hände und Arme sind. Überraschung, Täuschung, Entdeckung – alle hatten Spaß an der Vielfalt des Dargebotenen. Und für alle, die jetzt neugierig geworden sind:
Die Ausstellung ist noch bis 9. Januar 2009 im 6. Stock des Kreishauses (
Schul- und Kulturamt ) in Siegburg, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, während der üblichen
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu sehen.
Lernen mit dem MathekofferEltern und Viertklässler/innen, die im Rahmen der
„Tage der offenen Tür“ unseren Unterricht besuchten, konnten mitarbeiten! Die Klasse 6 A präsentierte neue Lernmöglichkeiten
mit dem Mathe-Koffer. Aktuell zum Thema „Raum und Form“ wurde der
Koffer mit Somawürfeln und Pentominos aus Holz ergänzt. Die Schüler/innen
konnten nun ihre Kombinationsgabe und ihr räumliches Sehen trainieren, indem
sie z. B. die Pentominos zu einer Rechteckfläche zusammenfügen oder mit der
selben Anzahl Steine einen Rahmen legten.
Unsere dreitägige Orchesterfahrt nach Bad HonnefUm einmal richtig intensiv proben zu können sind wir, die Brass Class 7 B, mit Astrid Kröger-Schönbach und Manfred Liedtke nach Bad Honnef in die Jugendherberge gefahren. Am Montagmorgen haben wir uns alle an der Schule getroffen und sind von dort aus mit Fahrgemeinschaften nach Bad Honnef gefahren, ich weiß ja nicht, wie es in den anderen Autos war, aber wir hatten so viel Spaß, dass die Zeit im Nu vorbei ging. Die Jugendherberge ist ein großes und relativ neu aussehendes Gebäude mit vielen Fenstern. In einem Zwischenlager stellten wir unser Gepäck ab und machten uns dann daran, die vielen Instrumente, Notenboxen, das Schlagzeug und all den anderen Krimskrams aus den unterschiedlichen Kofferräumen in das kleine Theater (unseren Proberaum) zu transportieren. Als alles ausgeräumt und aufgebaut war, begannen wir direkt zu proben. Vor lauter Aufregung konnten die meisten sich kaum auf den Stühlen halten. Als es dann nach knapp zwei Stunden hieß, wir dürften jetzt in die Zimmer, platzten wir fast vor lauter Vorfreude. Die Zimmer waren modern und mit eigenem Bad eingerichtet. Nachdem wir die Betten bezogen und die Koffer ausgeräumt hatten, gab es Abendessen und alle trafen sich in einer großen Aula. Nach dem Abendessen wurde noch einmal geprobt und anscheinend hat Manfred Liedtke es sehr genossen unsere Musik zu hören. Die Jungs und auch mehrere Mädchen hatten den Basketballplatz für sich entdeckt und so haben wir nach dem Abendessen bei Flutlicht lange gespielt. Am ersten Abend sind wir spazieren gegangen - das war relativ entspannt und sehr lustig. Die erste Nacht war noch etwas gewöhnungsbedürftig. Am nächsten Morgen mussten wir alle schon um
Viertel vor acht fertig beim Frühstück sein, da wir danach direkt spielen
wollten. Bei der Probe verkündete Astrid Kröger-Schönbach, dass sie heute auf
jeden Fall auf ihre 7- 8 Stunden kommen möchte. Mit kurzen Pausen und einer längeren
schafften wir es tatsächlich, fast acht Stunden zu proben, mal im Orchester und
mal in unterschiedlichen Kleingruppen. Insgesamt haben wir unser ganzes
Repertoire noch einmal intensiv eingeübt und auch neue Musikstücke erarbeitet.
Die meisten waren schon ziemlich geschafft, aber Manfred Liedtke (unsere
Sportskanone) hatte nichts besseres zu tun als uns dann noch mit zum
„Wildschweinbeobachten“ in den nächtlichen Wald zu nehmen. Leider sind die
zwei Jungen, die eigentlich die „Wildschweine“ spielen sollten, im dunklen
Wald verschwunden, weil ein großer Dachs sie erschreckt hatte, aber nach einer
kleinen Suchaktion fanden wir sie dann endlich. Nach dem abendlichen Basketballspiel war dann schon
fast wieder Schlafenszeit. Diese Nacht war total entspannt. Am nächsten Tag
mussten wir schon früh raus, da die nächste Gruppe uns schon im Nacken saß
und wir auch noch unser letztes Set spielen wollten.
Sicher zur Gesamtschule und wieder zurück - Bus-Sicherheits-Training im 5. JahrgangDie Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs beteiligten sich im Rahmen der Verkehrserziehung am Bus-Sicherheits-Training, das zusammen mit der RSVG (Regionalverkehr Rhein-Sieg) und Herrn Zöller von der Kreispolizei Siegburg zum wiederholten Male in der Gesamtschule durchgeführt wurde. Was sie bereits als Erstklässler gelernt hatten,
wurde nochmals aufgefrischt und neu thematisiert. Mit großem Interesse und
neugierigen Fragen beteiligten sich alle 180 Schülerinnen und Schüler an der
Sicherheitsübung. Sie waren nicht nur begeistert und mit großer Aufmerksamkeit
bei der Sache, sondern nahmen auch aktiv an der lebensrettenden Präventionsmaßnahme
teil. Dass schon das Einsteigen in den Bus gefährlich ist, besonders dann, wenn
man an den Bus heranstürmt, um einen der begehrten Sitzplätze zu erhaschen,
obwohl der Bus noch fährt, wurde ihnen eindrucksvoll demonstriert. Eine rohe
Kartoffel in einem Schuh, der von einem Busreifen überrollt wurde,
demonstrierte eindrucksvoll und plastisch einen zerquetschten Fuß, der nach
diesem Unfall wohl kaum noch zu retten gewesen wäre. Das dabei entstandene Geräusch
tat dazu sein Übriges. Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler
aber, als bei den Vollbremsübungen die präparierten Schultaschen
stellvertretend für die Kinder, die nicht aufpassen und sich nicht vorschriftsmäßig
verhalten, durch den Bus schleuderten. Jetzt wissen wohl alle, wie gefährlich
es ist, sich unvorsichtig am und im Bus zu verhalten. Zukünftig werden sie
hoffentlich den gebührenden Abstand zum Bus einhalten und besonders darauf
achten, wo sie im Bus sicher sitzen oder stehen, wie und wo sie sich festhalten
bzw. richtig absichern, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Nach dem Abschluss des zweistündigen Trainings
erhielten Herr Zöller und der Busfahrer spontanen Applaus auf offener Szene,
denn die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs schienen wohl begriffen zu
haben, dass es die Polizei als Freund und Helfer und die RSVG wirklich gut mit
ihnen meint.
Ausbildung zum Weihnachtsbaumexperten am Tag der offenen TürOh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du bist ja eine Fichte….
Die „Gemeine Fichte“, auch „Stechfichte“ genannt, wird zwar auch als Rot-Tanne bezeichnet, gehört aber nicht zu den Tannen. Die auffällige Rindenfärbung ist offenbar für die botanisch irreführende Bezeichnung „Rottanne“ verantwortlich. In Mitteleuropa ist die Weißtanne mit ihrer weißgrauen Rinde heimisch und wird auch Edeltanne oder Silbertanne genannt. Die Zimmertanne, Norfolk-Tanne genannt, ist trotz des Namens aber nicht mit den Tannen verwandt sondern ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Araukarien. Tannen-Arten haben weibliche und männliche Zapfen an einer Pflanze. Die Zapfen stehen immer aufrecht am Zweig (im Gegensatz zu den hängenden und als Ganzes herabfallenden Fichtenzapfen). Die Achse (Spindel) des Tannenzapfens verbleibt am Baum, während die Schuppen einzeln abfallen. Folglich können auch keine herabgefallenen Tannenzapfen gesammelt werden. J Die geflügelten Samen reifen im Zapfen. Die nadelförmigen Blätter sind flach und leicht biegsam und tragen auf der Unterseite oft zwei helle Streifen. Die Nadeln werden 8 bis 11 Jahre alt. Mit ihrem verbreiterten Fuß sitzen sie unmittelbar auf den Ästen. Sie unterscheiden sich dadurch z. B. von den Fichten, deren Nadeln mit einem dünnen Stielchen am Zweig anhaften. (Quelle: vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Tannen) Schüler/innen der Klase 5 F belehrten die großen
und kleinen Besucher am Tag der offenen Tür bereitwillig, wie und wodurch sich
eine eindeutige Unterscheidung vornehmen lässt. Zieht man eine Nadel vom Zweig
ab, so verbleibt das dünne Stielchen der Fichtennadel, als kleines „Füßchen“
sichtbar; am Nadelgrund im Gegensatz zur Tannennadel, die kein Stielchen
besitzt. Der entnadelte Zweig der Tanne ist deshalb fühlbar glatt im Gegensatz
zum entnadelten Fichtenzweig, der sich eher wie eine raue Raspel anfühlt. Mit
dieser einfachen Nadelprobe lässt sich überprüfen, ob es sich um eine Tanne
oder Fichte handelt. Dass Fichtennadeln spitz sind und deshalb unangenehm
pieksen, weiß man spätestens dann, wenn man eine Fichte als Weihnachtsbaum
aufgestellt hat. Sehr sanft ist im Gegensatz dazu die Tanne mit ihren
abgerundeten Nadelspitzen. Ein Griff mit der nackten Hand in die Zweige eines
Nadelbaums genügt deshalb manchmal schon um Gewissheit zu erlangen. Wer am Schluss der 4 Stationen in einem kleinen Test
nachweisen konnte, wie Fichte, Tanne und Kiefer sich unterscheiden, erhielt ein
Zertifikat, um sich als Weihnachtsbaumexpert/in beim Kauf deines Weihnachtsbaums
ausweisen zu können.
Studienfahrt Jahrgang 13 nach LissabonLK Englisch + LK Biologie
Drei Stunden später, Lissabon, Sonne, warm. Wie viele Linienbusse des Stadtverkehrs würde man in Deutschland benötigen, um 42 Schüler/innen und zwei Lehrer/innen mit Koffern und Taschen und Beuteln und Rucksäcken zur Jugendherberge zu transportieren? Hier in dieser Stadt nur einen, wir quetschten uns in das Gefährt, keiner der Fahrgäste murrt, minutenlang wird Gepäck zusammengeschoben, gedrängt und geschubst und gestapelt. Absolute Gelassenheit auch beim Portugiesischen Busfahrer, der uns einen Superpreis gemacht hat, und nun eher mitleidsvoll auf Stefan Troisch und Claudia Mund blickt. Eine modernisierte Jugendherberge im Zentrum
erwartet uns, zügige Verteilung auf die Zimmer, dann Ausgang gemeinsam in die
Altstadt. Volles Programm schon am nächsten Tag: Wanderung
quer durch die Stadt und durch engste Gässchen und Sträßchen auf den Hügel
zur historischen Burg Lissabons, dem Castelo Sao Jorge, Claudia Mund feilscht um Gruppenermäßigungen bei den Eintrittskarten,
dann Straßenbahnfahrt durch die Baixa und über den Rossio zum Fluss Tejo,
Alfama, Graca und anschl. Senhora da Nossa do Monte, Genuss der fantastischen
Aussicht auf Stadt und Fluss. Am Montag erreichen wir mit einem Vorstadtzug das
Lissabonner Seebad Cascais: wunderschöne Strandbuchten, die von schroffen
Felsen gesäumt sind, ein idyllisches kleines Örtchen am Berg. Bildschöne
Hennefer Schüler/innen lassen ihre muskulösen Körper zu Wasser oder versuchen
an dem Strand Körperpyramiden zu errichten. Relaxte Schüler/innen geben
Haltungsnoten und belächeln die Möchte-Gern-Bodybuilder. Der nächste Tag führt uns weiter im Programm: Flohmarkt Feira da Ladra morgens um acht, das Christo-Monument am anderen Ufer des Tejo, das Jeronimo-Kloster und der daran gelegene Park, der berühmte Torre de Belem, KULTUR HOCH DREI, und das alles in der kurzen Zeit! Soweit die Füße tragen führen Claudia Mund und
Stefan Troisch uns zu den schönsten Plätzen der Stadt, die anscheinend nie
schläft, kleine Restaurants in Hinterhöfen des großen Rossio-Platzes, urige
Kneipen in Seitenstraßen, geschäftiges Treiben in der Rush-Hour, Taxifahrer,
die vor der roten Ampel schnell einen Kaffee trinken gehen. Ein Höhepunkt: Das
Oceanario und Shopping Center auf dem Expo-Gelände. Wir stehen begeistert vor
dem großen Aquarium mit dem Riesen-Mondfisch, ein 3 Meter großes Exemplar wie
aus einer anderen Welt, das einen nur so in Erstaunen versetzt. Abendliches Picknick im Eduardo-Park nahe der
Jugendherberge, die Jungs spielen Fussball, Stefan Troisch pfeift, und die Mädchen
bevorzugen Beine ausstrecken, leckere Kleinigkeiten aus dem Supermarkt,
Sonnenuntergang im Grünen, mitten in der Metropole. Freitags ist leider schon Abflug, man kann
eigentlich noch bleiben in dieser Stadt mit Flair und Atmosphäre, mit netten
coolen Menschen; der Gedanke beim Abheben des Fliegers: Hier muss man wieder
hin!
Swing-Abend an der Gesamtschule Hennef
Nachdem in den Vorjahren eine literarische Weinprobe, ein französischer Abend unter dem Motto „Vin & Musique“ und ein Tango-Abend mit spanischen Weinen die Themen waren, wurde dieses Mal „geswingt“. Unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte die Bigband der Gesamtschule Hennef Evergreens und modernen Swing. Bigband der Gesamtschule Hennef beim „Wein und Swing-Abend“ in der BibliothekSeit Anfang des
Schuljahres 2008/09 gibt es an unserer Schule unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach
eine Bigband, die sich vor allem aus Schülerinnen und Schülern der Bläserklassen
6B und 7B zusammensetzt. Aber auch aus dem Jahrgang 9 spielen Katharina Klein
(9C) am Bass, Patrick Stauf (9C) an den Drums, sowie Lena Wingen (9A) an der Flöte
mit. Die einzelnen Musiker/innen der Bigband: Flöte: Johanna Fuhs (6B), David Kühn (6B), Lena Wingen(7A), Alina Lydia Domagala (6B); Klarinette: Rita Klos (7B); Altsaxophon: Noah Erkens (7B), Julius Friedrich (7B); Alina Domagala (6B) Tenorsaxophon: Frederic Schönbach (7B); Trompete: Kerstin Glodowski (7B), Aaron Erber (6B), Hannah Lubnau (6B), Fabian Nietzer (6B); Posaune: Michele Helms (7B), Justin Beilhartz (6B), Marie-Theres Spitzer (6B); Carolin Hagen (6B), Euphonium: Bastian Suermann (7B); Klavier: Felix Groove (7B); Bass: Katharina Klein (9C); Drums: Patrick Stauf (9C);
Die Gesamtschule Hennef bei der Friedrich-Ebert-StiftungGib meiner Bildung eine Chance! Wie kann eine gerechte Schule im Jahr 2020 aussehen? Das war das Thema, zu dem die
Friedrich-Ebert-Stiftung am 27. Oktober 2008 Schüler/innen der Jahrgänge 9 bis
11 in Bonn zu einer Workshop-Veranstaltung eingeladen hatte. 18 Schüler/innen
der Klasse 10 D und 5 Schüler/innen des Jahrgangs 11 wurden in Begleitung von
Elisabeth Stein-Siefer und Ulrich MacDonald die Möglichkeit geboten, Politik-
bzw. Sozialwissenschaftsunterricht einmal in einem Rahmen zu erleben, in dem sie
selbst Politik gestaltend mitwirken und konstruktive Vorschläge zur Veränderung
für die Schule der Zukunft einbringen konnten. Die Teilnehmer/innen konnten
zwischen 7 Workshops mit intensivem Meinungsaustausch wählen, die die folgenden
Themen behandelten:
In der abschließenden Podiumsdiskussion mit der ehemaligen Schulministerin Ute Schäfer profilierten sich insbesondere die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef durch ihre engagierten und kritischen Diskussionsbeiträge und trugen so entscheidend zu einer insgesamt äußerst gelungenen und interessanten Veranstaltung bei. Diese lebendige Teilnahme hinterließ bei der Friedrich-Ebert-Stiftung einen so guten Eindruck, dass Ulrich MacDonald gebeten wurde, zu einer weiteren Veranstaltung Schüler/innen des Jahrgangs 10 zu schicken. Am 13. und 14. November 2008 durften 5 Schüler/innen
der Klasse 10 A unter Betreuung von Ulrich MacDonald am „Planspiel soziales
Europa – Bonner Erklärung für eine soziale Zukunft Europas“ teilnehmen und
das, obwohl diese Veranstaltung eigentlich nur für Oberstufenschüler/innen
gedacht war.
Kunst LK 12: Die Metamorphose des eigenen IchsHerstellung von Tonmasken im Leistungskurs Kunst der
Jahrgangsstufe 12 Im ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 12 des
Leistungskurses Kunst wird in der Praxis plastisch gearbeitet. Die Schüler/innen
haben die Aufgabe, ihr eigenes Ich zu verändern. Wie kann man diese Veränderung
am deutlichsten zum Ausdruck bringen? Wir einigten uns auf die Veränderung des
ausdrucksstärksten Teils der Persönlichkeit, die Veränderung des Gesichtes.
Es sollten zwei Gesichtsmasken entstehen. Die eine sollte einen unveränderten Abdruck des eigenen Gesichtes aus Ton zeigen und die zweite Maske, ebenfalls aus Ton, das kreativ veränderte Selbst. Auf diese Weise soll dem Betrachter der Kunstwerke die Metamorphose des Ichs deutlich werden. Bei der Veränderung des Ichs sind den kreativen Ideen der Schüler/innen keine Grenzen gesetzt. Auf welche Art und Weise können wir nun am
einfachsten zwei Masken anfertigen, in denen sich die Schüler/innen wieder
finden? Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert
und durch eine schriftliche Dokumentation, in der die Beweggründe der kreativen
Ideen der Schüler/innen beschrieben werden, begleitet.
Abschlussfahrt der 10E nach KroatienDie lang ersehnte Abschlussfahrt nach Kroatien war ein voller Erfolg. Nachdem wir uns am Montag von unseren Eltern verabschiedet hatten und ins Flugzeug eingestiegen waren, konnten viele von uns ihre Vorfreude kaum noch verbergen. Als wir nach dem Flug und einer langen Busreise im dem kleinen Ort Medulin angekommen waren, hielt sich die Freude vorerst in Grenzen. Später merkten wir dann, dass es zwar ein einsamer, doch auch ein sehr schöner und idyllischer Ort ist. Am nächsten Tag haben wir eine „Istrien Rundfahrt“ gemacht. Unser freundlicher Reiseleiter Boris hat uns viel über die Landschaft, die Menschen, die Währung und die Speisen erzählt. Nach Stadtführungen durch Porec und Rovinj hatten
wir Zeit zu shoppen oder uns einen kleinen Snack zu gönnen. In Pula haben wir nach der Stadtbesichtigung den
Strand erkundet. Einige tollkühne Schüler/innen haben sich nicht mal vor dem
eiskalten Wasser gescheut. Der Abend endete dann mit einem mehr oder weniger
gelungenen Diskothekbesuch, aus dem wir das Beste gemacht haben. An unserem
letzen Tag, als die Klasse schon fest zusammengewachsen war, haben wir dann eine
großartige Bootstour gemacht, die mit der Erforschung einer wunderschönen
Grotte und viel Aktion ein perfekter Ausflug war. Am letzen Tag haben wir dann
unsere Sachen gepackt, ein letztes Mal im Hotel gegessen und mit schönen
Erinnerungen Kroatien wieder verlassen.
Bläserklassenkonzert in der Mensa am 11.Dezember 2008
Ein kleineres
Band-Ensemble der Klasse 7B spielte „Jingle Bell Rock“ und die Klarinetten
und Saxophone aus dem Registerunterricht bei Dirk Piecuch demonstrierten u.a.
mit „Country Rag“ die Klangfarbe ihrer Instrumente Die Klasse 7B
unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach präsentierte sich in
bestechender Form - im dritten Bläserklassenjahr lassen sich nicht nur
technische, sondern auch enorme musikalische Fortschritte feststellen. Bizets
„Farandole“ wechselte sich ab mit „Supercalifragilisticexpialidocious“
aus dem Musical Mary Poppins und dem swingigen „Let it snow“. Besonders „Two
Celtic Folksongs“ mit der packenden Trommelbegleitung im irischen Stil von
Patrick Stauf (9C) hatte es den Zuhörern angetan. Die neu gegründete Bigband unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte Swingklassiker und hatte die Zuhörer natürlich sofort auf ihrer Seite, als die ersten Takte von „One o´Clock Jump“ mit der swingigen Rhythmusgruppe Katharina Klein (9C) am Bass, Felix Groove am Piano (7B) und Patrick Stauf (9C) an den Drums erklang. Beifallsstürme löste aber insbesondere das Saxophonsolo von Noah Erkens (7B) bei „Harlem Nocturne“ aus. Natürlich brachten auch die Swing-Hits „In the Mood“ und „Chattanooga Choo Choo“ das Publikum in beste Stimmung. Den Konzertabend
beendete „The Big B“ mit einem fulminanten Drumsolo und 60 (!) Musikerinnen
und Musikern der beiden Klassen 6B und 7B auf der Bühne. Spätestens nach
diesem Abend ist klar, warum die Gesamtschule Hennef dringend die neue
Mehrzweckhalle mit einer großen Bühne benötigt.
Chorkonzert der Gesamtschule am 4.Dezember 2008 in der Liebfrauenkirche
Zum Auftakt der beiden Konzerte hatte Frau Becker- Just zum dritten Mal ein Kirchkonzert für die Chöre der Gesamtschule organisiert. Die Chöre des FöFo-Bandes 5+6 sowie der Jugendchor der Jahrgänge 8-13 Voices (alle unter der Leitung von Maria Becker-Just) genossen einmal mehr die einladende Akkustik der Kirche. Weihnachtslieder wechselten sich ab mit Gospels und afrikanischen Songs – ein ungewöhnliches und mitreißendes Erlebnis für die Besucher der Warther Kirche. Aber auch die neue
Bläserklasse 5B unter der Leitung von Ina Hammer Braß und Markus Görner hatte
am Konzertbeginn zum ersten Mal die Gelegenheit sich vorzustellen. Für die
neuen Bläserklasseneltern war es wie immer ein Erlebnis, ihre Kinder nach nur
drei Monaten mit einem solch beeindruckenden Orchesterklang erleben zu dürfen.
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