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Elternbrief vom 3.4.2009Liebe Eltern! Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
10 Jahre „Aktion für Eluru“
Post aus Eluru20. Januar 2009 Liebe Schülerinnen, liebe Schüler der Gesamtschule in Hennef! Vielen
lieben Dank für alle Eure tollen Briefe! Wie Ihr schon sicher schon von Euren Lehrern erfahren habt, sind unsere Eltern an Lepra erkrankt und haben daher kaum die Möglichkeit zu arbeiten und uns zu ernähren. Etwas Geld verdienen sie hin und wieder als Tagelöhner, als Dienstmädchen bei reichen Leuten oder als Erntearbeiter auf den grossen Reisfeldern. Glücklicherweise gibt es aber das Kinderhaus, das Father Manna Children's Home heisst und unser zweites Zuhause geworden ist. Sr. Idamma und Sr. Sourcely sind unsere Mütter, die liebevoll für uns sorgen und immer für uns da sind. Sr. Idamma ist zwar im vergangenen Jahr ein paar Tage nach ihrem 94. Geburtstag gefallen, hat ihr Bein gebrochen und sitzt jetzt im Rollstuhl. Für uns hat sich aber nichts geändert. Wir können immer zu ihr kommen, wenn wir ihr etwas zu erzählen haben. Sie kann so gut zuhören. In diesem Jahr sind wir insgesamt 116 Kinder, die von Sr. Idamma und Sr. Sourcely betreut werden. Unsere Jüngste ist 4 Jahre alt und die Älteste 25 Jahre. Wir 60 Kinder hier im Kinderhaus sind zwischen 4 bis 11 Jahre alt. Unsere Kleinen besuchen unseren eigenen Kindergarten im Father Manna Children's Home. Die Schüler der 1. bis 5. Klasse gehen im Nachbardorf Gopannapalem in die Grundschule. Die Grossen unter uns leben in anderen Internaten, die Mädchen in Gudivada und die Jungen im St. Xavier Gymnasium in Eluru. Sie besuchen sie dort die High School oder Secondary School und später gehen viele von ihnen auch auf das College. Viele Kinder, die bei uns gelebt haben, sind mittlerweile erwachsen. Sie sind verheiratet und leben nun mit ihrer eigenen kleinen Familie zusammen. Sie kommen Sr. Idamma besuchen und stellen ihr ihre Kinder vor. An grossen Festen treffen wir uns alle im Kinderhaus und feiern gemeinsam. Bei all den vielen Kindern, die dann hier sind, wird es uns nie langweilig. Es ist immer etwas los. Wie alle anderen Kinder auch, lieben wir es, in unserer Freizeit zu spielen. Die Jungen spielen viel Fussball, Cricket oder Federball auf unserem Hof. Die Mädchen bevorzugen das Volleyball spielen und Springseil springen. Unsere Kleinen findet man meistens auf unserem Spielplatz. Einige von uns nehmen auch am indischen Tanzunterricht teil, sodass wir zu besonderen Anlässen kleine Vorstellungen geben können. Doch wie auch bei Euch in Deutschland beschäftigt uns die Schule sehr. Von montags bis samstags gehen wir den ganzen Tag in die Schule. Nur an jedem zweiten Samstag haben wir frei. Wie Ihr lernen wir Lesen, Schreiben und Rechnen. Natürlich kriegen wir auch Hausaufgaben auf und vor Klassenarbeiten bleiben wir auch nicht verschont. So haben wir uns wieder besonders auf die Weihnachtsferien gefreut. Die dauern allerdings meist nur zwei Tage, weil nur wenige Menschen in Indien Christen sind. Dafür haben wir Mitte Januar 10 Tage Sankranti-Ferien. Sankranti ist unser grosses Erntedankfest, das wir drei Tage lang mit unseren Freunden feiern. Schnee liegt hier dann zwar keiner, aber wir sind froh, dass wir kühle 27 Grad haben und die Sonne scheint. Im Sommer ist es hier nämlich bei manchmal bis zu 50 Grad kaum auszuhalten. Zu dieser Zeit haben wir dann aber auch Ferien. Nachts schlafen wir dann sogar unter freiem Himmel, wo es manchmal einer kühle Briese gibt. In unseren Häusern ist es dann einfach zu heiss. In der Regenzeit, auch Monsunzeit genannt, schüttet es hier manchmal tagelang bis aus Pfützen kleine Seen entstehen und die Strassen kleine Flüsse werden. Eure Jahreszeiten Frühling und Herbst kennen wir in Indien nicht. Die Pflanzen und Bäume sind bei uns immer grün und niemals kahl und ohne Blätter. Für uns ist es nur schwer vorstellbar, dass es bei Euch keine Palmen gibt. Kokusnüsse, Papayas und Mangos sind für Euch sicherlich auch exotische Früchte, oder??? Wir lieben übrigens Chilli, die kleinen scharfen grünen und roten Schoten. Diese kommen bei uns massenweise als Gewürz in jedes Gericht, wie bei Euch das Salz und der Pfeffer. Der Reis ist unser tägliches „Brot". Bei jeder Mahlzeit, ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, ist er dabei und wird immer wieder auf verschiedene Weise köstlich zubereitet. Dazu gibt es unzählig viele verschiedene Sorten Chutneys und Curries. Wie fast alle Inder essen wir hier mit den Fingern der rechten Hand. Mit den Fingerkuppen und dem Daumen formen wir eine kleine Schaufel, die uns den Löffel und die Gabel ersetzt. Ihr
habt uns von Euren Haustieren berichtet. Ja, auch wir haben hier ein paar
tierische Mitbewohner! Jacky und Ruby sind unsere beiden Wachhunde, die auf
unser Haus aufpassen und uns im November mit 4 süssen Welpen beschenkt haben. Hühner
haben wir auch und wilde Geckos. Das sind kleine Reptilien ähnlich wie
Eidechsen, die an unseren Zimmerdecken und Wänden leben und unsere Mücken
fressen. Schlangen besuchen uns auch ab und an, aber die sind bei uns weniger
willkommen, da sie sehr giftig und gefährlich sind. Einige
von Euch haben uns erzählt, dass sie ein schönes eigenes Zimmer haben. Wir können
uns schwer vorstellen, was ihr mit so viel Platz anfangt. In Indien ist man hier
den ganzen Tag draussen. Nur zum Schlafen haben wir hier lieber ein Dach über
dem Kopf. Zwei grosse Schlafsäle, einen für die Mädchen und einen für die
Jungen, stehen uns für die Nacht zur Verfügung. Wenn
an Weihnachten die Grossen noch dazukommen, kann es hier ganz schön eng werden.
Ein riesiges Matratzenlager wird dann in unserer Study Hall aufgebaut, damit
alle einen Schlafplatz haben. Juana hat uns erzählt, dass das so ähnlich ist
wie bei Euch in einer Jugendherberge. Wir sind sicher, Ihr habt da genau so viel
Spass wie wir in unserer Study Hall! An
Weihnachten schmücken wir das Kinderhaus immer sehr festlich mit ganz viel
Lametta. Eine riesige Krippe mit echten Pflanzen wird in unserem Gebetsraum
aufgestellt, die jeder Gast immer sehr bewundert. Am
25.Dezember feiern wir eine Heilige Messe und es wird ein riesiger Kuchen
angeschnitten, auf den wir uns jedes Jahr schon lange vorher freuen. Kleine
Geschenke, die Briefe von unseren Pateneltern und in diesem Jahr auch Eure schönen
Briefe werden an uns verteilt. Nach dieser Zeremonie spielen alle Kinder
gemeinsam auf dem Hof, bis es Zeit wird für das Festtagsessen. Übrigens,
Schokoladen-Weihnachtsmänner kennen wir hier nicht, die würden uns bei der Wärme
hier davonschmilzen. Dafür gibt es
bei uns aber wunderbar süsse Kokusnussfladen. Einige
unserer Grossen fahren über die Weihnachtsfeiertage ihre Eltern besuchen. Mit
den Landbussen klappt das hier sehr gut. Nach Neujahr sind wir dann alle wieder
zurück in unserem gewohnten Schulalltag. In
diesem Jahr gab es etwas ganz Besonderes: Juana, ein Mädchen, das im Sommer in
Deutschland ihr Abitur gemacht hat, ist schon seit Anfang November bei uns. Sie
hat uns Englischunterricht gegeben, so dass wir jetzt die englischen
Monatsnamen, die Wochentage, die Zahlen und vieles mehr kennen. In einem Test
hat sich gezeigt, wieviel jeder von uns gelernt hat. Manche waren einfach sehr
gut, sie haben einen 1. Preis bekommen. Die anderen werden sich jetzt
anstrengen, ihre Lücken zu füllen. Dann hat Juana uns zu einem Mal-Wettbewerb
aufgerufen. Selbst unsere Kleinen haben mitgemacht. Auch hier haben wir Preise
bekommen. Die Bilder haben wir dann unseren Pateneltern als Dankeschön für
ihre Hilfe geschickt. Es wird uns ganz schön zu schaffen machen, wenn Juana am
8. Februar wieder abreist und uns Adee sagt. Wir werden sie sehr vermissen. Als
Überraschung für sie werden wir ihr ein tolles Abschiedsfest gestalten, damit
es ihr richtig schwer fällt, uns zu verlassen! Fragt
mal Eure grossen Schwestern, die gut Englisch können, ob sie nicht Lust haben,
uns einmal für ein paar Wochen zu besuchen. Wir werden uns bestimmt riesig über
jeden Besucher freuen! Auch für Sr. Idamma und Sr. Sourcely wird das eine
grosse Freude sein. Wir
hoffen, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest mit Euren Familien, tolle Ferien
(mit Schnee?) und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hat
Euch unser Brief gefallen? Haben wir alle Eure Fragen beantwortet? Wenn Ihr mehr
wissen wollt, schreibt uns doch im nächsten Jahr wieder zu Weihnachten. Wir
jedenfalls freuen uns schon heute auf Eure Post! Und wir werden Euch auch wieder
antworten! Zum Schluss unseres Briefes möchten wir Euch und auch einigen von
Euren Eltern ein ganz grosses DANKE dafür sagen, dass Ihr Euch Gedanken um uns
macht. Ein besonderes Dankeschön all denen, die uns mit einer Patenschaft
unterstützen. Ohne Euch sähe unsere Zukunft ganz anders aus, und wir hätten
nicht so viel Freude in unserem Leben!!! Mit
vielen herzlichen und frohen Grüssen - Eure Freunde aus dem Father Manna
Children's Home: Amala,
Anitha, Anu, Anusha, Aruna, Asha, Baby Jyothi, Balanagini, Chittitalli, Deena,
Deepthi, Devi, Divya, Durga, Elisa, Ester Rani, E. Esteru, Fatima, Ganga, Geetha,
Hema, Jeevan Jyothi, Joshana, Jyothi M., Jyothi K., Kamala, Krupa, Kumari K.,
Kumari, Lakshmi, Lakshmi Durga, Ludhia, Malathi, Malli, Mariamma, Mary Jyothi,
Mary K., Meena, Nagamani, Nirmala Kumari, Parvathi, Prasanthi, Rajini, Rani,
Ratna Kumari, Reena, Reji, Roja, Sandhyarani, Sathyavati, Shanti M., Sree Devi,
Suneetha, Surya Kumari, Suseela, Uma Mary Jyothi,Varalakshmi, Vimala, Adami,
Anand, Anil, Anish, Aresh, Baba Voli, Balu, Basha, Chandra Rao, Daniele, Elish,
Govind Raju, Jagadesh, Jeevan Babu, Jojappa, Kiran, Krupadasu, Leelaprasad,
Madhu, Maria Raju, Muthialu, Naga Raju, Naga Shiva, Pavan Kumar, Prabudasu,
Prakash, Praveen, Raja Shekar, Rajini Kanth, Rajesh, Rajesh Kumar, Raju, Rama
Krishna, Ram Babu, Ramesh, Ramu, Ravi Kanth, Ravi Kumar, Sai, Samül, Sanjiv,
Satish, Sree Kanth, Srinu, Sudhir, Suresh, D. Suresh, Venkanna, Venkata Kumar,
Vinai, Vinod, Yesu Kiran. Ganz viele Grüsse natürlich auch von allen Mitarbeitern, den grossen Mädchen Shanti, Devi, Usha, Vani und noch einmal Devi. Auch Sr. Idamma und Sr. Sourcely lassen Euch ganz herzlichen grüssen. Sie haben sich mit uns über Eure Briefe gefreut!
Fronter – Nachfolgeregelung für SelGoGesamtschule Hennef wird Referenzschule Inzwischen
hat unserer Schule einen weiteren Schritt zur Schulentwicklung und Profilbildung
geschafft: Die Lernplattform SelGO ist durch das komplexe Lernmanagement-System
„fronter“ abgelöst worden. Unsere Schule hatte in den Jahren 2003 bis 2008
in dem landesweiten Modellprojekt „SelGO“ umfangreiche Erfahrungen mit der
Nutzung einer Lernplattform zur Kommunikation und zur Verteilung von
Informationen in Lerngruppen gemacht. Da die Landesregierung nach Ablauf des
Modellprojektes bis heute keine Maßnahmen zum Übergang in einen Regelbetrieb
getroffen hat, sah sich unsere Schule gezwungen, eine Alternative für SelGO zu
finden. Im Verlauf des Jahres 2008 hat eine Vorbereitungsgruppe unter Leitung von Heinz Wegmann und Frank Sauerzweig verschiedene Alternativen getestet und die Entscheidung vorbereitet. Im November 2008 hat eine 11-köpfige Steuergruppe unter Beteiligung auch der Schulleitung sich das von der Gruppe favorisierte Produkt „fronter“ vorstellen lassen. Die Gruppe war begeistert, die Vorbereitungen zum Wechsel auf „fronter“ begannen noch im Dezember, im Februar 2009 wurde der Pilotbetrieb begonnen. Auf der Didacta in Hannover konnten schon erste Erfolge der Implementierung an unserer Schule vorgestellt werden. Die deutsche Geschäftsführung von „fronter“ hat unsere Schule zur Referenzschule ausgewählt Bis heute haben 21 Kolleginnen und Kollegen an einer einführenden Nutzerschulung und 5 an einer Administratorenschulung teilgenommen, die nächsten Schulungen folgen nach Ostern. Die Zugänge stehen inzwischen für alle Lehrerinnen / Lehrer und Schülerinnen / Schüler zur Verfügung, die ersten Lerngruppen haben mit der Arbeit begonnen, insbesondere in den Jahrgangsstufen 8 und 9. Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 soll „fronter“ in den Regelbetrieb gehen.
„fronter“
ist ein internationales Softwareunternehmen mit Sitz in Norwegen. Seit seiner Gründung
1998 hat sich Fronter auf dem E-Learning-Markt etabliert. Mit Vertretungen in 12
Ländern und weltweit über 6 Millionen Nutzern ist Fronter einer der größten
Anbieter von Lernplattformen in Europa. Zu seinen größten Kunden gehören die
Schulen der Stadt London oder die Universität von Wien. Im Januar 2009 wurde
Fronter von der britischen Mediengruppe Pearson übernommen. Das englische
Verlagshaus ist eines der führenden Bildungsunternehmen weltweit. Die
Entscheidung für „fronter“ ist an unserer Schule insbesondere deshalb
gefallen, weil „fronter“ ein einzigartig komplexes und an die jeweiligen Bedürfnisse
anpassbares internetbasiertes System zur Erleichterung und Optimierung von
Lehr-, Lern- und Kommunikationsprozessen ist. Insgesamt stehen fast 100
Werkzeuge zur Verfügung, u.a. die aus SelGO bekannten Werkzeuge zur
Kommunikation (E-Mail, Chat, Forum, Mitteilung usw.) und zur Verteilung von
Dokumenten (Dokumentenordner, Archive, Abgabeordner), aber es stehen jetzt u. a.
auch so wichtige Werkzeuge wie Online-Textproduktion, Testerstellung, Testdurchführung,
Hausaufgabenbeurteilung, Umfragenverwaltung, Wiki, Audio-Aufnahme, Audio- und
Videokonferenz, Kooperation im gleichen Dokument und Plagiatskontrolle zur Verfügung.
In den nächsten Elternbriefen werden diese Werkzeuge noch im Detail
vorgestellt. Ein Zugang für Eltern wird ab Sommer bestehen.
Berufspraktikum der Jahrgangsstufe 12„Was soll ich nur werden?“ – Diese für den weiteren Lebensweg zentrale Frage kennt wohl Jeder. Mediengestalter/in oder Betriebswirt/in, berufliche Ausbildung oder ausbildungsintegrierender Studiengang, Bachelor- oder Master-Abschluss, eine Ausbildung im Ausland – den passenden Weg zu finden, ist für junge Menschen heute nicht gerade einfacher geworden. In der Fortsetzung unserer Maßnahmen zur Berufsorientierung in der Sekundarstufe I bieten wir den Schüler/innen unserer Gesamtschule auch in der Sekundarstufe II Orientierungshilfen an. Dazu gehören neben vielfältigen Beratungsangeboten ein zweiwöchiges Betriebspraktikum (das die Schüler/innen auch im Ausland absolvieren können) und eine Projektwoche zur Studien- und Berufswahlvorbereitung im 12. Jahrgang. Berufswahlorientierung soll junge Menschen anstoßen, Visionen zu überprüfen und zu hinterfragen, Erfahrungen zu reflektieren und eigene Perspektiven zu entwickeln. In
diesem Jahr fand das Betriebspraktikum vom 12. bis zum 23. Januar statt. Welche
Erfahrungen die Schüler/innen machten und welche neuen Einsichten sie gewonnen
haben, kann man in den folgenden Beiträgen nachlesen.
Comenius- Konferenz in Italien
Hierzu trafen wir uns unter dem Projektthema „Jugend und Informations- und Kommunikationstechnologien“ („Youth and ICT“) mit Kolleg/innen der beteiligten Schulen vom 26.1. – 30.1.2009 in Fasano, Apulien. Hier
wurden die Projektinhalte erarbeitet, welche wir mit Schüler/innen aus dem 9.
Jahrgang gemeinsam mit den Partnerschulen in den kommenden 2 Jahren durchführen
wollen. Es war ein sehr interessantes und arbeitsreiches Treffen mit vielen
neuen Einblicken in das Partnerland Italien. Wir hoffen auf die Bewilligung
unserer Anträge und erfolgreiche Durchführung der gemeinsamen Projekte.
Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad HonnefVom 04.03.09 bis 06.03.09 fuhren wir auf Probefahrt mit Astrid Kröger-Schönbach, Ina Hammer-Braß und unserer Querflötenlehrerin Frau Ascai in die Jugendherberge in Bad Honnef. Dort angekommen, luden wir erst einmal alles aus und brachten das Gepäck in den Gepäckraum. Danach richteten wir uns unseren Proberaum ein und spielten auf unseren Instrumenten. Nach
dem Proben durften wir auf unsere Zimmer. Jedes Zimmer hatte ein eigenes
Badezimmer. Die Jugendherberge war sehr schön, sauber und modern. Das Essen war
auch gut. In den Proben übten wir schon bekannte und auch neue Lieder: „The
Tempest“, „My heart will go on“ und „Three Irish Tunes“.
Die
Orchesterproben waren schön und haben uns weiter gebracht. Wir probten am
zweiten und dritten Tag zwischendurch auch selbstständig in kleinen
Besetzungen. Am letzten Tag machten wir für uns selbst ein kleines Konzert. Es
war schön zu sehen, dass alle geschafft hatten, ein Lied oder mehrere Lieder
zusammen zu üben und vorzutragen. Die Probefahrt hat uns sehr gut gefallen.
Swing als Widerstand gegen den NationalsozialismusBereits im Vorfeld des Projekttages zum Gedenken an die Reichspogromnacht haben wir uns intensiv mit dem Thema „Nationalsozialismus“ beschäftigt. Am Beispiel dreier Lebensläufe von 1932-1945 erfuhren wir exemplarisch das Schicksal jüdischer Familien in dieser Zeit.
Genauso
wurde erarbeitet, wie wichtig heute Freundschaften sowohl für die positive als
auch die negative Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind. Dass dabei
Zivilcourage und Rückgrat von
besonderer Bedeutung sind, wurde uns allen klar. Die anschließende Diskussion
zeigte, wie schwer es bisweilen auch im Alltag ist, der eigenen Überzeugung
treu zu bleiben.
Info-Mobil der Metall- und Elektroindustrie drei Tage vor OrtAnschauliche und praktische Berufsvorbereitung für die Jahrgänge 8-13 Unsere Schüler/innen erhielten auch in diesem Jahr wieder einen guten Einblick in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie. Wie jedes Jahr bot das Infomobil der Metall- und Elektroindustrie unseren Schüler/innen wieder anschaulichen Unterricht auf hohem Niveau. Mit moderner Telekommunikation, Elektronik und Hightec-Maschinen ausgerüstet, ermöglichte das Infomobil unseren Schüler/innen einen ersten hautnahen Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt des größten Industriezweigs in Deutschland und informierte sie über so interessante Themen wie: • Wandel der Berufsbilder in der M+E-Industrie • Entwicklung neuer Berufsbilder • Entwicklung neuer Arbeitsformen- und organisationen • Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt. Darüber hinaus konnten die Schüler/innen durch praktische Übungen wie z. B. an der CNC-Fräse erleben, welche Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden heute gestellt werden. Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen. Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt. Wir bedanken uns nochmals ausdrücklich bei den beiden Referenten Herrn Schmidt und Herrn Oehme, die unsere Schüler/innen in den drei Tagen ausführlich und kompetent informiert und beraten haben. Wenn es das Ziel der Elektro- und Metallindustrie ist, unseren Schüler/innen einen realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln, dann ist es auch in diesem Jahr wieder gut gelungen und wir freuen uns, dass auch im nächsten Jahr das Info-Mobil wieder bei uns in der Gesamtschule Hennef zu Gast sein wird. Weitere
Informationen sind im Internet zu finden und dem nachfolgenden Link: (Georg Dahlberg , Berufs- und Bildungsberatung)
Känguru-Wettbewerb an der Gesamtschule HennefEuropas Kängurus gingen am Donnerstag, 19.03.09, wieder an den Start. In ganz Europa gleichzeitig haben an diesem Tag Schüler/innen der 3. bis 13. Klasse versucht, 30 mathematische Aufgaben zu lösen. In
diesem Jahr haben sich von unserer Schule sage und schreibe 168 Schüler/innen
aus den Klassen 5 bis 11 angemeldet. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen,
insbesondere aus den Klassenstufen 5 und 6, musste der Wettbewerb parallel während
der 1. und 2. Stunde in den Klassenräumen des 9. Jahrgangs stattfinden.
Gedenktag für die Opfer der NationalsozialistenAm 27.1.2009 haben wir, die Klasse 8D, die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Bonn besucht. Die Gedenkstädte thematisiert u. a. die Verfolgung, das Leid und die Ermordung von Juden im Bonner Umkreis. Die vier verschiedenen Museumsräume erzählen die Erlebnisse einzelner Personen. Auch werden Themen wie politische Verfolgung, Verfolgung von Bonner Juden, Sinti und Roma, Zwangssterilisation und Euthanasie, Zwangsarbeiter, vergessene Opfer, Helfer, Kirchen und den Beginn der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft dargestellt. Im ersten Zimmer sahen wir an den Wänden Steinbrocken von der Synagoge am Rheinufer, die in der Reichskristallnacht abgebrannt worden war. Es war schockierend für uns, dass sie am hellen Tag angezündet wurde. Die Feuerwehr wollte sie löschen, aber die Polizei hat es ihr verboten und die SS hat sie wieder angezündet. Keiner hat etwas gesagt! Im zweiten Zimmer gibt es eine graue Stahltür, die abgeschlossen ist darauf steht „...und dann gehörten wir nicht mehr dazu“. Es soll symbolisch darstellen, dass die Juden nicht mehr das Gleiche machen durften wie die Christen. Daneben hängt ein großes Bild vom Friedensplatz, der früher „Adolf-Hitler-Platz“ hieß.
Sportklasse auf Skifahrt im Hochzillertal
Am Sonntag und den fünf folgenden Tagen ging es dann hinauf ins Hochgebirge. Auf einer Höhe von 1700 m bis 2500 m und bei besten Schneeverhältnissen bewiesen die Kinder der Sportklasse einmal mehr Bewegungsbegabung, Begeisterungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und besondere Lernqualitäten im sportlichen Bereich. Schon nach kürzester Zeit fuhren Mädchen wie Jungen auch anspruchsvolle Pisten hinunter. So erkundeten die Kinder in ihren Skigruppen gemeinsam mit ihren Betreuer/innen das herrliche Skigebiet, genossen die Natur und die zauberhafte Winterlandschaft und hatten eine Menge Spaß. Zum krönenden Abschluss zeigten sie in einem Slalomrennen, was sie in dieser Woche gelernt hatten. Alles
in allem waren die Tage für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung, so
dass einige Kinder, kaum zu Hause angekommen, schon wussten, dass sie so bald
wie möglich wieder auf die „Bretter“ steigen wollten.
Schul-Stadtmeisterschaften im TurnenDie neu gegründete Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an den Bonner Schul-Stadtmeisterschaften teil und belegte in einem stark besetzten Starterfeld die guten Plätze 11 und 14. Die Mädchen der Akrobatik AG Lotta Bachmann, Natascha Ballentin, Laura Klug, Charlotte Lindner, Patricia Reuter, Janika Schmidt und Ann-Kristin Süß zeigten schöne Leistungen auf ihrem ersten Wettkampf und hatten dabei ihre Nerven sehr gut im Griff. Sie wurden durch die Vereinsturnerinnen Caroline Röllecke und Miriam Ries unterstützt, die die Mannschaft mit viel Erfahrung anführen konnten. Der Wettkampf begann für die Mädchen am Schwebebalken, an dem sie trotz erschwerter Bedingungen in der Vorbereitung fast fehlerfreie Leistungen zeigten. Ohne zu stürzen konnten sie viele Punkte sammeln. Auch am zweiten Gerät, dem Boden, kamen alle Turnerinnen problemlos durch ihre Übungen. Diese positive Serie setzte sich an den folgenden zwei Geräten, dem Sprung und dem Reck, fort. Alle Mädchen turnten schöne Pflichtübungen und können mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein. Da
viele andere Schulmannschaften durchweg mit Vereinsturnerinnen besetzt sind,
waren die gezeigten Übungen der Hennefer Mädchen vergleichsweise einfach und
mit weniger Ausgangswert angesetzt. Nichts desto trotz gebührt den Turnerinnen
ein großes Lob für die erbrachten Leistungen, die erreichten Platzierungen und
den Mut, als Neueinsteiger die Gesamtschule Hennef bei den Stadtmeisterschaften
zu vertreten. Die Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef hat gezeigt, wie viel
Spaß das Turnen macht!
AG „Biodetektive“ - Biologie macht SpaßSeit Beginn des Schuljahres wird die Arbeitsgemeinschaft „Biodetektive“ im Nachmittagsbereich angeboten. Biodetektive beobachten, untersuchen und bestimmen alles, was da kreucht und fleucht, was da krabbelt oder kriecht, hüpft oder springt, flattert oder fliegt, segelt oder quiekt, was da trillert oder pfeift, krächzt oder schreit, brummt oder summt, was da keimt und gedeiht, blüht und ergrünt. Biodetektive nehmen ihre Umgebung sehr genau unter die Lupe. Sie untersuchen und bestimmen alles, was ihnen in die Finger fällt. Mit Hilfe von Stereolupen und Mikroskopen verschaffen sie sich Einblicke, die sonst dem bloßen Auge verborgen bleiben. Anhand wissenschaftlicher Bestimmungsliteratur erforschen sie Namen, Herkunft, Verbreitung und Lebensweise ihrer Funde.
Das arttypische Zirpen der Zweipunktgrillen, das man sonst nur im Mittelmeerraum hört, war mehrere Monate lang auf dem Flur im NW-Bereich zu hören. Ein Zuchtversuch mit diesen Mittelmeergrillen verlief für die Biodetektive ausgesprochen erfolgreich und bescherte ihnen nebenbei ausgesprochen interessante Einblicke in die Lebensweise dieser Insekten insbesondere in das Paarungsverhalten. Was man sonst immer nur hörte, konnte man nun endlich mal in Augenschein nehmen, wenn die Männchen mit ihren vibrierenden Flügeln das durchdringende Zirpen erzeugten, um die Weibchen für sich zu interessieren. Einige hundert Nachkommen waren das Ergebnis, über die sich ein Zoofachgeschäft freute, das den Biodetektiven zu Beginn des Zuchtversuchs die Elterngeneration verkauft hatte. Zurzeit erfreuen sich in jeder Pause zwei lebenslustige Mäuse im Terrarium großer Aufmerksamkeit seitens der Schüler/innen, die ihrem Treiben und Kletterkünsten interessiert zuschauen, besonders dann, wenn die verantwortlichen Biodetektive ihnen frisches Futter anbieten. Zwei Ratten, um die sich zwei Biodetektivinnen intensiv kümmern wollen, werden sich hoffentlich als dankbar erweisen und sich für mögliche Labyrinthversuche zur Verfügung stellen. Ein
großes 260-Liter fassendes Warmwasser-Aquarium wird demnächst den Flur des
NW-Bereichs schmücken und vielen Schüler/innen Gelegenheit bieten, neben dem
Erlernen der Aquaristik das Verhalten von Buntbarschen
zu beobachten, die sehr schön, farbenfroh und sehr anspruchsvoll sind, aber
auch einen sehr ausgeprägten Charakter besitzen. Das macht es so reizvoll und
interessant, Buntbarsche in einem Aquarium zu pflegen. Der
Frühling steht vor der Tür, das Leben in der Natur erwacht. Die Nistkästen müssen
angebracht werden. Es gibt viel zu tun! Es gibt viel zu entdecken…
Ein Praktikum in der Holz- und TextilrestaurierungPulheim am Montag den 12.01.09, Ruth Boersma, die neue Schülerpraktikantin in den Restaurierungswerkstätten der Denkmalpflege im LVR erreicht die Abtei Brauweiler (Bild unten). Hier wird sie die folgenden zwei Wochen versuchen, alles über den Beruf der Restauratorin herauszufinden. Ihr Blick schweift durch den ersten Innenhof der beeindruckenden Anlage. Ein Blick auf den Zettel in ihrer Hand: „Zimmer 1.206“.
Die eigentliche Arbeit wird nur noch selten von den Restauratoren der Denkmalpflege erledigt. Zumeist werden dazu selbstständige Restauratoren beauftragt, deren Arbeit aber überwacht wird. Versucht wird nicht etwa, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, sondern den aktuellen zu erhalten und grobe Schäden, die das Bild stören unauffälliger zu machen. Wenn also ein Wandteppich große Löcher aufweist und stümperhafte Reparaturen, dann wird das Bild nicht wieder vervollständigt, sondern lose Fäden werden gesichert, Löcher mit einem passend eingefärbten Stoff hinterlegt und nur die schlimmsten Reparaturen herausgenommen. Auch die Restaurierungen der Vergangenheit sind ein Teil der Geschichte. Es wird darauf geachtet, dass alle Arbeiten als neu zu erkennen und theoretisch auch wieder zu entfernen sind, denn eines Tages werden vielleicht bessere Methoden gefunden als die, die heute zur Verfügung stehen. Die Schülerin darf auch selbst eine alte Wandtäfelung untersuchen. Mit dem Mikroskop und dem Skalpell legt sie einen kleinen Teil der ursprünglichen Fassung frei, die mit einem Muster bemalt ist. Einfach ist diese Aufgabe nicht, denn bei unterschiedlicher Härte und teilweiser Verschmelzung der Farben sind sie nur schwer voneinander zu trennen und die ältesten sind so hart, dass sie leicht absplittern. Noch eine weitere Arbeit traut man der jungen Frau zu: Zwei alte Holzschatullen mit bunter Bemalung, die über die Jahrhunderte vergraut und befleckt wurden, wurden restauriert und die kleinen Holznägel sollen nun den Farben angepasst werden, die diese umgeben. Auch diese Aufgabe stellt sich als aufwendig heraus und erfordert sowohl Geduld als auch eine ruhige Hand. So verstreicht die erste aufregende Woche und gespannt startet die Praktikantin in die zweite. Die Werkstatt der Textilrestauratorin ist erstaunlicherweise größer als die der Holzrestauratoren. Schränke, angefüllt mit Perlen, Nadeln, Garnen und Stoffen in den verschiedensten Materialien, große Tische, auf denen uralte Gewänder und Wandteppiche ausgebreitet sind, Regale mit etlichen Büchern über Handwerk, Mode und Stoff und wieder Mikroskope und Chemikalien erwarten sie. Entführt in die Welt von Samt und Seide, von der Kunst der Perlen und von kostbarsten Stickereien, die in den Klostern des Mittelalters von geschickten und geübten Mädchenhänden erschaffen wurden. Hier lernt sie die Schätze kennen und würdigen, erkennt die feinen Stiche, mit denen die kleinen gestickten Heiligenfiguren auf den teils Jahrhunderte alten Paramenten fast lebendig scheinen. Hier wird ihr klar, wie kostbar selbst die unscheinbarsten Wandteppiche in Wahrheit sind und welch eine Kunst dahinter steht. Die Schülerpraktikantin lernt, wie man lose Fäden mit Spannstichen sichert und Löcher beinahe verschwinden lässt. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Arbeit der Textilrestauratorin ist die Beratung in Bezug auf die Lagerung und Behandlung der Textilien. Am Liebsten sähe sie alle Textilien an einem dunklen Ort, flach ausgebreitet mit ausgepolsterten Knickstellen, damit der Stoff hier nicht bricht. Leider lässt sich das nicht bei allen Objekten durchsetzen. Die Besitzer wünschen sich für gewöhnlich eine Möglichkeit, die Textilien weiter zu tragen oder zur Schau zu stellen. Hier verlangt es Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft. Die Dringlichkeit einer Restaurierung (hierfür fehlt oft das nötige Geld) und die Gefahr, die für das Objekt besteht, müssen eingeschätzt und dem Besitzer vermittelt werden, denn die Spuren der Vergangenheit sollen auch der Nachwelt noch erhalten bleiben. Einige Tage später blickt Ruth Boersma auf ihre Zeit in der Denkmalpflege zurück. „Ein Wahnsinnsgefühl, mit diesen Dingen zu arbeiten, die vor so vielen Jahren und Jahrhunderten ein Mensch mit Liebe und Hingabe, mit Mühe und Geduld erschaffen hat.“ so die Schülerin. „In dem Zeitalter, in dem wir leben ist doch kaum noch jemand in der Lage, so feine Stickereien anzufertigen. Das Handwerk geht verloren. Gerade deshalb reizt mich dieser Beruf. Der direkte Kontakt zu einer anderen Zeit. Leider gibt es viele Anwärter auf wenige Arbeitsplätze. Die meisten Restauratoren machen eine lange Ausbildung mitsamt Studium, finden keinen Job und werden Selbstständig. Die wenigen Angebote und die vielen Restauratoren sorgen für niedrige Preise und stümperhafte Arbeit. Man hat immer wieder betont, ich solle mir den Schritt in diese Richtung gut überlegen.“
DELF-AG immer stärker nachgefragt:16 Prüflinge des 7. Jahrgangs stellen sich der
französischen Sprachprüfung Wir freuen uns, dass immer mehr Schüler/innen an der DELF-AG teilnehmen und sich der französischen Sprachprüfung zum „Diplôme d’études en langue française“, wie es ausführlich heißt, zu stellen. Für Fortgeschrittene bietet Maria Becker-Just seit mehreren Jahren Vorbereitungskurse an. Für das Einstiegsniveau A1, das man frühestens nach dem ersten Lernjahr ablegen kann, bieten wir seit letztem Jahr eine AG an. Im Startjahrgang 2008 konnten wir allen neun Prüflingen schließlich zu hervorragenden Prüfungsergebnissen gratulieren. Dieses Jahr nehmen bereits 16 Schüler/innen an der AG teil, um sich mit Spaß und Konzentration bald ein wichtiges Dokument für ihre spätere Bewerbungsmappe zu erarbeiten. Max, Klasse 7E, berichtet: „Alles
fing vor über einem halben Jahr an, als wir die AGs für das kommende Halbjahr
wählten. Ab jetzt trafen wir uns immer donnerstags in der achten und neunten
Stunde mit Andrea Thomas, um für die Prüfung zu lernen. Wir, das sind 16 Schüler/innen
des 7. Jahrgangs, die Französisch als WPI-Fach gewählt haben und ein
Sprachzertifikat erwerben wollten.
Französischaustausch im Jahrgang 9Sartilly – Hennef Es ist Donnerstag, der 11.12.08, 16.30 Uhr. Die Gesamtschüler/innen der Französischkurse des neunten Jahrgangs stehen am Hennefer Bahnhof und warten auf ihre französischen Austauschschüler/innen. Die Aufregung der Schüler/innen, wie die „Franzosen“ wohl sind, ist deutlich zu spüren. Endlich kommt der Zug an und Schüler/innen strömen aus der Bahn. Die französischen Schüler/innen werden zugeteilt und jeder fährt nach Hause, um sich kennen zu lernen und zu entspannen. Der nächste Tag startet früh für die französischen Austauschschüler/innen, da sie mit in die Schule und in den Unterricht kommen. Einige der Franzosen hatten schon beim Austausch des letzten Jahrgangs mitgemacht und werden jetzt freudig und überschwänglich von ihren ehemaligen Austauschpartner/innen begrüßt. Auch werden sie interessiert beäugt von den restlichen Schüler/innen der Stufe Neun. Bis
um elf Uhr machen die Franzosen im jeweiligen Unterricht ihrer Partner/innen
mit. Dann gibt es eine Begrüßung durch die Schulleitung und der Französischlehrer/innen
und ein anschließendes kleines Buffet im
Bistro der Schule. Danach zeigen die deutschen Schüler/innen in Gruppen ihren
Partner/innen die Schule, womit dann der Tag für sie endet. Am Dienstag fährt die Austauschgruppe mit den Lehrer/innen nach Köln um das berühmte Schokoladenmuseum zu besuchen und den Dom von außen zu betrachten, da er an diesem Tag geschlossen ist. Anschließend bummeln sie noch durch Köln, damit die Franzosen die Stadt selbst ein wenig kennen lernen. Abends, gegen 17 Uhr, wird in der Mensa der Gesamtschule eine kleine Abschlussfeier mit den Eltern veranstaltet, wo jede Familie etwas zu essen mitbringt, teilweise von den französischen Partnern gemacht, bzw. sie hatten die Rezepte von ihren Eltern telefonisch durchgegeben bekommen. Nachdem alle gegessen haben, singt die gesamte Austauschgruppe den Eltern und Lehrer/innen ein französisches Weihnachtslied vor. Um 19 Uhr endet die Feier. Mittwoch gibt es für die Gruppe getrennte Veranstaltungen. Die deutschen Schüler/innen müssen in ihren Unterricht, während die Franzosen nach Bonn fahren und Museen besichtigen. Um Viertel vor Vier holen die deutschen Schüler/innen ihre Partner am Bahnhof ab und freuen sich, später noch einmal Schlittschuh fahren zu gehen. Mit Donnerstag ist dann der Abschied gekommen. Die Austauschgruppe mitsamt Eltern steht am Bahnhof und wartet auf den Zug, der die Franzosen nach Köln bringt. Es werden noch letzte Bilder gemacht und schon ist der Zug da. Alle verabschieden sich mehrmals, die Franzosen steigen mit ihren Lehrer/innen in die Bahn und weg sind sie.
Interview mit Alex Gockel- Böhner über den Schulhund Wilson
Ich
habe meine erste Examensarbeit zum Thema „Verantwortung für eigene Haustiere
und mögliche Auswirkungen auf das Sozialverhalten und die schulischen
Leistungen der betroffenen Kinder auf der Basis von Fallstudien aus dem Projekt
„LISA & KO“ “ geschrieben. Dabei habe ich festgestellt, dass ein Tier
sehr viel Positives bewirken kann. Es kann Spielgefährte, Beschützer oder
bester Freund sein. Ich selbst hatte die Möglichkeit mit Tieren groß zu werden, und ich denke, dass ich dadurch sehr viel für mich als Person gewonnen habe. Ich möchte den Schüler/innen, die keinen eigenen Hund haben, auch einfach die Möglichkeit geben, sich mit einem Hund zu beschäftigen. Deshalb nehme ich Wilson mit. Sind Sie ganz allein auf die Idee gekommen? Ich habe einiges über die Arbeit von Schulhunden gelesen und war sehr beeindruckt davon, wie viel man durch den pädagogischen Einsatz von Hunden erreichen kann. Da ist in mir die Idee gekeimt, so etwas auch machen zu wollen. Ich habe Glück, dass ich an dieser Schule bin. Hier kann ich mit Wilson schon im Referendariat arbeiten. Wie bildet man einen Hund zum Schulhund aus? In
Deutschland gibt es leider keine staatlich anerkannte Ausbildung für Schulhunde
und ihre Führer. Wilson und ich haben eine Ausbildung zum Schul- und
Therapiebegleithund bei einer Tierpsychologin und Tierverhaltenstherapeutin, die
in der Schweiz studiert hat, gemacht. Dort wurden Wilson und ich gemeinsam
ausgebildet. Wilson
musste unter anderem mehrere Belastungstests bestehen. Da ging es z.B. darum,
dass er nicht schreckhaft ist, dass er gern mit Menschen zusammen ist und was
sehr wichtig ist, dass er auch, in für ihn bedrohlich wirkenden Situationen,
immer freundlich bleibt und nie mit Aggression reagiert. Auch wurde überprüft,
ob er sich von fremden Personen Futter aus dem Maul nehmen lässt, wie seine
Beziehung zu mir ist und ob sein Grundgehorsam seinem Alter entsprechend
ausgebildet ist. Ich
habe sehr viel über das Verhalten von Hunden gelernt, wurde dafür
sensibilisiert, Stresssymptome bei Wilson zu erkennen, habe z.B. einen erste
Hilfe-Kurs für Hunde gemacht und praktische Tipps für den Einsatz von Wilson
in der Schule erhalten. Was
macht der Hund in der AG? In
der AG sollten wirklich nur Kinder sein, die Hunde lieben und Freude am Umgang
mit Wilson haben. Die
AG selbst ist in zwei Teile aufgeteilt. Zuerst kommt ein theoretischer Teil, d.
h. die Kinder lernen, wie man mit Hunden umgeht, wie man sie pflegt, wie sich
Hunde verständigen und vieles mehr. Dann ist da noch der praktische Teil, den
die Schüler/innen und Wilson besonders mögen. Dieser verläuft immer sehr
unterschiedlich und hängt davon ab, wie Wilson drauf ist und was die Schüler/innen
gerne machen möchten. So bringen wir Wilson z.B. die gängigen Kommandos wie
„Sitz“ oder „Fuß“ bei, wir machen Suchspiele, gehen mit Wilson
spazieren oder üben mit Wilson Kunststücke ein. So haben die Schüler/innen
Wilson z.B. schon beigebracht, dass er auf ein Kommando bellt oder das Licht
anmacht. In der Weihnachtszeit wollen wir für Wilson zudem Hunde-Plätzchen
backen. Wie
findet der Hund die AG mit den Kindern? Wie finden die Kinder das? Also,
Wilson ist ganz begeistert. Er ist auch ganz begeistert von der Arbeit in der
Schule. Ich habe das Gefühl, dass meine Schüler/innen auch gern an der AG
teilnehmen, dass sie die Arbeit mit Wilson schön finden. Die Kinder, die am
Anfang ruhiger waren, sind mittlerweile richtig aufgeblüht. Was
macht der Hund im normalen Schulunterricht? Im
normalen Schulunterricht muss er viel liegen und ruhig sein. Wenn jemand vorne
einen Vortrag halten muss und sehr unsicher ist, dann sitzt Wilson unterstützend
neben ihm. Die
Schüler/innen meiner 8. Klasse gehen mittlerweile gern nach vorne. Die Atmosphäre
in der Klasse ist, wenn Wilson dabei ist, sehr ruhig und entspannt. Auch müssen
bestimmte Regeln eingehalten werden. Z.B. muss die Klasse immer aufgeräumt
sein, wenn Wilson mit in den Unterricht kommt. Das ist etwas, das die Schüler/innen
selbst erkannt haben und was von ihnen auch gewissenhaft eingehalten wird. Man
kann ihn aber auch in den Schulunterricht integrieren, so kann man in den
unteren Stufen oder in einem LRS-Kurs ein Buch über Hunde lesen. Die im Buch
beschriebenen Aktionen können von den Schüler/innen mit Wilson nachgemacht
werden. Dabei ist es wichtig genau zu lesen. Auch
war Wilson schon im Biologieunterricht der fünften Klasse zum Thema „Der Hund
als Haustier“. Hier hat er z.B. gezeigt, wie gut seine Nase ist, indem er
Leckerlis gesucht hat. Was
macht er, wenn Sie eine Freistunde haben? Oder in den Pausen? Eigentlich
ist er immer bei mir. Wenn wir eine Freistunde haben, gehen wir spazieren. In
den Pausen, wenn ich Aufsicht habe, kommt er mit auf den Pausenhof. Oder er legt
sich im Lehrerzimmer unter den Tisch auf seine Decke und schläft dort. Ist
das für den Hund nicht stressig, den ganzen Tag in der Schule? Wird ihm das
alles nicht zu viel mit den ganzen Kindern? Es
kann für Wilson stressig werden. Da ich für ihn die Verantwortung trage, ist
es meine Aufgabe, dass das eben nicht passiert. So bleibt er z.B. zuhause, wenn
ich morgens merke, dass er nicht ganz fit ist. Auch kann es mal passieren, dass
wir in der Hunde-AG den theoretischen Teil verlängern, da Wilson einfach müde
ist. Auf
seine Arbeit in der Schule habe ich ihn aufgrund dessen vorbereitet. So durfte
er z.B. am Anfang nur einmal in der Woche für ein bis zwei Stunden mit. Sollte
ich jemals merken, dass Wilson den Spaß an seiner Arbeit verliert, würde ich
auf jeden Fall die Konsequenz ziehen und ihn nicht mehr mit in die Schule
nehmen. Für mich ist das Wichtigste, dass er glücklich ist. Vertragen
sich Tummy und Wilson? Sehr,
sehr gut. Die beiden kennen sich ja schon von klein auf, spielen viel
miteinander und wir gehen zusammen spazieren. Außerdem machen wir Vier auch die
Ausbildung zum Schul- und Therapiebegleithund gemeinsam. Die beiden Hunde hängen
sehr aneinander. Was
halten die anderen Lehrer/innen von den Schulhunden? Das
ist unterschiedlich. Viele sind ganz begeistert, weil sie selbst Hunde haben
oder auch sehen, wie viel Freude Wilson und Tummy den Schüler/innen bereiten.
Bei manchen weiß ich aber auch, dass sie Angst vor Hunden haben. Darauf nehmen
wir Mensch-Hund-Teams aber Rücksicht. Wir nehmen dann z.B. die Hunde kürzer an
die Leine oder wählen einen anderen Weg, so dass sich die betroffenen
Lehrer/innen nicht belästigt fühlen.
Junge Kunst auf hohem Niveau:Nicola Groß und Jasmin Hanak beim Jugendkunstpreis in BonnZum 12. Mal vergab der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Regionalverband Bonn Rhein-Sieg e.V. am Mittwoch, den 4. Februar 2009, im Künstlerforum Bonn den diesjährigen Jugendkunstpreis. Wie
im letzten Jahr nahmen auch in diesem Jahr Schüler/innen aus dem
Kunst-Leistungskurs des 12. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef an der
Ausschreibung teil. Nicola Groß und Jasmin Hanak bewarben sich mit ihren
Kunstwerken und erreichten zusammen mit 20 weiteren Schüler/innen des
Rhein-Sieg Kreises im Alter von 16-20 Jahren die Endrunde. Die besondere Ehre
und das erstrebenswerte Ziel war die Ausstellungsmöglichkeit im Künstlerforum
Bonn. Nicola
Groß war mit einer großen Aktdarstellung auf Leinwand und 4 Zeichnungen von Händen
in der Ausstellung vertreten. Jasmin Hanak zeigte zwei Leinwandarbeiten und eine
Montagearbeit, die eine Metamorphose des eigenen Gesichtes zeigt.
Kreativjob im Maschinen- und Anlagenbau
Bei
Reifenhäuser Reicofil am Troisdorfer Standort sind zurzeit 150 Leute beschäftigt.
Fast alle von Ihnen haben einen kaufmännischen oder technischen Beruf erlernt,
denn Reicofil stellt Großanlagen für die Produktion von Vliesstoff her, aus
dem zum Beispiel Windeln oder OP-Abdeckungen hergestellt werden. Zwischen all
den für ein Industrieunternehmen typischen Berufen findet man bei Reicofil
jedoch auch Aufgabengebiete, die man mit einem Industrieunternehmen nicht auf
Anhieb verbindet: Broschüren gestalten, Fotos bearbeiten, Texte verfassen oder
auch Imagefilme erstellen. In der Unternehmenskommunikation geht es auch bei
einem Maschinenbauer kreativ zu. Anika Ternes, eine Schülerin der Gesamtschule
Hennef, sah sich in einem zweiwöchigen Praktikum einen Teil des
Aufgabengebietes für Mediengestalter/in Bild und Ton in der Unternehmenskommunikation von Reicofil an. Welche
Aufgaben gibt es? Es
war ein glücklicher Zufall, dass Technikjournalisten der Fachhochschule Bonn-
Rhein- Sieg im Dezember im Reicofil Technikum mit Ihren Kameras gedreht hatten.
Aus dem entstandenen Rohmaterial soll ein Imagefilm entstehen. Dies ist eine der
typischen Aufgaben für den/die Mediengestalter/in Bild und Ton. Dabei muss
er/sie das Rohmaterial, welches sich noch auf einer Kassette befindet, sichten und digitalisieren. Dort werden die Aufnahmen
auf den Computer gespielt und in sinnvolle Szenen gegliedert. Anschließend
werden diese mit einem professionellen Schnittprogramm geschnitten und vertont. Womit
wird gearbeitet? Mediengestalter/in
Bild und Ton arbeiten in der Regel mit professionellen Programmen. Eines der
wichtigsten Schnittprogramme nennt sich Adobe Premiere ProCS3, dort werden
einzelne Szenen zusammen geschnitten und mit Tonaufnahmen verknüpft. Zu dem
arbeitet der/die Mediengestalter/in auch mit Programmen wie Adobe Illustrator,
bei dem Logos oder Graphiken erstellt werden können oder auch mit Photoshop,
dort werden Bilder zum Beispiel im Kontrast bearbeitet. Wo
wird gearbeitet und wie lange? Der/die
Mediengestalter/in Bild und Ton arbeitet in Ton- und Fernsehstudios, bei der
Sendeabwicklung oder auch bei Außenübertragungen. Die Arbeitszeiten betragen
in der Regel ca. 40 Stunden in der Woche. Oft muss man sich doch für Überstunden
bereit erklären und unter Zeitdruck arbeiten. Schulische
und persönliche Voraussetzungen? Wer
sich für eine Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton qualifizieren möchte,
sollte einen Realschulabschluss, bestenfalls jedoch das Abitur, absolviert
haben. Als Bewerber/in sollte man ein großes Maß an Interesse, Kreativität
und Englischkenntnisse mitbringen, außerdem auch ein gutes Seh- und Hörvermögen.
Oft werden die Bewerber/innen einem Intelligenztest unterzogen, in dem unter
anderem Allgemeinwissen getestet wird. Da es im Beruf als Mediengestalter meist
etwas stressig zugehen kann, sollte der/die Bewerber/in belastbar sein und unter
Zeitdruck arbeiten können. Teamfähigkeit und ein gutes technisches Verständnis
sind weitere wichtige Voraussetzungen. Die
Ausbildung Die
Dauer der Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in beträgt im Normalfall drei
Jahre. Mit Abitur kann die Ausbildung in Absprache mit dem Betrieb aber auf
zweieinhalb oder auf zwei Jahre verkürzt werden. In der Regel kann sich ein/e
Auszubildende/r nach drei Jahren „staatlich anerkannte/r Mediengestalter/in in
Bild und Ton“ nennen. Inhalte
der Ausbildung Die
Schwerpunkte beim Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Bild und Ton liegen im
Bereich der Video- und Audiotechnik. In der Berufsschule lernen die
Auszubildenden zuerst die technischen Grundlagen: der Hard- und Software,
Aufnahme- und Wiedergabeverfahren, die Gestaltung von Bild- und Tonmedien, das
Verfassen von Nachrichtenbeiträgen, auch das Erstellen von Hörspielen,
Werbespots und Musikvideos. Die Azubis werden auf alles vorbereitet. Nach der
Ausbildung können sich die Mediengestalter/innen Bild und Ton in verschiedenen
Richtungen weiterbilden oder spezialisieren. Sie können zum Beispiel eine
Weiterbildung zum Cutter machen. Weiterbildungsmöglichkeiten
Wenn
die Ausbildung erfolgreich absolviert wurde besteht nun die Möglichkeit auf
Weiterbildungen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) schreibt viele Adressen für Weiterbildungen aus. Ebenfalls stellt
die Macromedia GmbH Angebote für Seminare, Umschulungen, Weiterbildungen und
Studiengänge aus. Auf der Fachhochschule Bonn- Rhein- Sieg könnte nach der
Ausbildung zum Mediengestalter zum Beispiel Technikjournalismus studiert werden.
In der Fachschule Ostwestfalen- Lippe können sich die Ausgebildeten in
Fachgebieten wie Medienwirtschaft, Medientechnik oder Mediengestaltung
weiterbilden. Es stehen also viele Möglichkeiten offen, sich in einigen
Gebieten zu spezialisieren. Adressen: Aussichten
einer Schülerin Die
Schülerin Anika Ternes spricht über ihre Erlebnisse im Praktikum: „Es war
eine interessante und lehrreiche Zeit bei Reicofil“. Anika hatte die Möglichkeit
einen kleinen Werbefilm über das Technikum von Reicofils zu schneiden. Da die
Schülerin in ihrer Freizeit oft eigene Filme schneidet, konnte sie schnell mit
den professionellen
Schnittprogrammen arbeiten. Oft
muss man in diesem Beruf mit Überstunden rechnen. Dies könnte im Leben eines
Jugendlichen zum Beispiel die Freizeitplanung ein wenig einschränken. „Wenn
man in diesem Beruf arbeiten will“, sagt die Schülerin „ muss man schon Interesse und Spaß an der ganzen Sache haben“.
Anika T. würde später gerne einmal Medienwirtschaft studieren, doch sie weiß,
dass sie zuerst eine Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton absolvieren möchte.
Da der Beruf zur Medienwelt gehört und diese sehr groß ist, stehen die Chancen
auf einen festen Arbeitsplatz nach der Ausbildung relativ hoch. Anschrift
des Praktikumsbetriebes:
Erzieherin im „Hampelmann“
beschäftigen sich mit Kindern, deren Pflege
und Entwicklung, beobachten Verhaltensweisen, Kompetenzen und versuchen diese zu
fördern oder in gute Bahnen zu legen und vermitteln spielerisch aber gezielt
Werte, die für die weitere Entwicklung eines Kindes wichtig sind. Die
Ausbildung Erzieher/in dauert 2 bis 4 Jahre. Je nachdem, ob
Zusatzqualifikationen erworben werden wollen. Die Ausbildung beinhaltet 1
Anerkennungsjahr und wird staatlich geprüft. Als Erzieher/in kann man von der
Ergänzungskraft über die Gruppenleitung zur Leitung aufsteigen. Kinderpfleger/innen
können die Ausbildung schon in 2 Jahren absolvieren, allerdings werden ab 2011
keine Kinderpfleger/innen mehr beschäftigt und es werden nur noch
Erzieher/innen ausgebildet. Immer mehr Hochschulen bieten sogar bereits
Bachelor- und Master-Studiengänge für Erzieher/innen an. Natürlich kann man
Praktika machen, um einen gesamt Einblick über die Ausbildung sowie den Beruf
zu erlangen. Diese Gelegenheit nutzte auch die 18 jährige Schülerin Melanie S. der Gesamtschule Hennef, die in der Städtischen Elterninitiative „Hampelmann“ e.V. ein Praktikum absolvierte. Für
den 12. Jahrgang der Gesamtschule Hennef stand ein zweiwöchiges Praktikum an,
bei dem sich Melanie für den Aufgabenbereich des Erziehers/der Erzieherin
interessierte und feststellte, dass sie einige wichtige Kompetenzen wie
beispielsweise die Elternarbeit, Erziehung, Freizeitgestaltung, Frühförderung,
Gruppenarbeit, Vorschularbeit und Vorschulerziehung während der Ausbildung
erwerben könne. Durch
Gespräche mit der Leitung der Elterninitiative „Hampelmann“ erfuhr Melanie,
dass besonders persönliche Zugangsvoraussetzungen wie Spaß am Umgang mit
Kindern/Bewegung, keine körperliche Eingeschränktheit, Teamfähigkeit,
Offenheit, Kreativität, gepflegtes Äußeres, eine gewisse
Menschenfreundlichkeit und auch besonders die körperliche Belastbarkeit
wichtige Kriterien sind, die Auszubildende besitzen sollten, da die
Arbeitszeiten meist von 8.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr gehen und auch den ganzen Tag
ein gewisser Lärmpegel vorhanden ist.
Melanie
kann abschließend über ihre Zeit im Praktikum behaupten, viele nette Menschen
und einen Beruf kennen gelernt zu haben, der sie interessiert, der ihrer Meinung
nach ihren Begabungen und Fähigkeiten entspricht und den sie durch die
Voraussetzungen ihrer Leistungskurse Deutsch
und Pädagogik durchaus erlernen könnte. Kontakt:
Operation Walküre – Das Stauffenberg AttentatKinobesuch der Jahrgangsstufen 10 und 12 am Projekttag
Im Kino in Siegburg trafen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 auf die Klassen des 10. Jahrganges und so sahen sich ca. 200 Schüler/innen und 8 Lehrer/innen gemeinsam den Film an. Uschi Novotny-Schmand äußerte sich hinterher mit einem Lächeln erstaunt darüber, wie still so viele Schüler/innen in einem Raum über 2 Stunden sein konnten. Anscheinend hatte der Film doch alle in seinen Bann gezogen. In
der Nachbesprechung wurde unter den Schüler/innen schließlich wieder
kontrovers über den Film diskutiert. Spannend blieb aber für alle die Frage:
Was wäre passiert, wenn das Attentat auf Hitler erfolgreich gewesen wäre?
Die Mechanismen einer Zelle erforschenEin Praktikum in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Kubischeck im Bio-Chemischen Institut der Uni Bonn
Die Arbeitsgruppe benutzt verschiedene experimentelle Verfahren der modernen quantitativen Lichtmikroskopie Die Arbeitsgruppe benutzt verschiedene experimentelle Verfahren der modernen quantitativen Lichtmikroskopie, welches lasergestützte Verfahren sind, die es erlauben, mit Hilfe von hochempfindlichen Hochgeschwindigkeitskameras die Bewegung einzelner Moleküle zu verfolgen („Einzelmolekültracking“) oder komplexe biologische Strukturen dreidimensional aufgelöst abzubilden (konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie). Mit deren Messaufbauten kann beispielsweise die Brownsche Molekularbewegung einzelner Proteine in wässriger Lösung zeitlich und räumlich verfolgt werden. Die Arbeitszeiten von den Forschern sind sehr unterschiedlich, da es immer davon abhängt, an welchem Projekt man gerade arbeitet. Meistens werden Zellen an unterschiedlichen Mikroskopen untersucht. Doch dies ist meist sehr zeitaufwändig, da man vorher nie sagen kann, wie die Beobachtungen ausfallen. Meistens ist es so, dass man das erhoffte nicht sehr oft beobachtet und deshalb den Versuch mehrfach wiederholen muss. So kann es schnell passieren, dass man von 9 Uhr morgens bis 20 Uhr seine Zeit im Institut verbringt. Die folgenden Tage sind die Forscher dann damit beschäftigt die Daten ihrer Versuche auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dies dauert immer länger als der Versuch selber, da man mit verschiedenen Programmen die Daten auswerten muss und die Bilder der Kamera analysieren muss. Als nächstes werden dann die Schlussfolgerungen zusammen getragen und über neue Projekte diskutiert, die Fragen beantworten sollen, die bei dem letzten Projekt entstanden. Man kann also sagen: „Hat man die Antwort auf eine Frage, hat man mehrere neue Fragen.“ so ein Mitglied der Arbeitsgruppe. Hat
man die Antwort auf eine Frage, hat man mehrere neue Fragen. Als
persönliche Zugangsvoraussetzungen um in diesem Berufsfeld arbeiten zu können
braucht man ein hohes Maß an Neugier, Einsatzbereitschaft, Spontaneität,
Durchhaltevermögen, eigenständiges arbeiten und was ganz wichtig ist, das man
sich für die Naturwissenschaften begeistern kann. Als
berufliche Voraussetzung muss man Abitur oder Fachabitur haben und anschließend
studiert haben. Und zwar im Bereich Physik, Biologie oder Chemie. Die meisten Angestellten in der Arbeitsgruppe sind Doktoranten oder Diplomanten, die ihre Doktorarbeit oder ihre Diplomantenarbeit über eine Fragestellung schreiben. Die meisten Fragestellungen beschäftigen sich mit Vorgängen in der Zelle oder mit physikalischen Problemen der Mikroskope, wie zum Beispiel: Auflösungsprobleme bei verschiedenen Mikroskopieverfahren oder über den Bau von eigenen Mikroskopen. Mir persönlich hat das Praktikum sehr gefallen, da die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe sich sehr um mich gekümmert haben und mich auch in ihre Arbeiten eingebunden haben und mich auch selbständig gearbeitet haben lassen. So durfte ich eigenständig Simulationen durchführen um Fehler bei Analysen von Versuchsdaten zu finden. Des
weiterem kamen mir meine Kenntnisse aus dem Bio LK zu gute. Da ich so die
Standartverfahren wie Gelelektrophorese und Polymerase-Kettenreaktion (PCR)
schon kannte. Anschrift
der Arbeitsgruppe:
Auslandspraktikum in der SchweizMein Praktikum absolvierte ich in der schönen Schweiz bei der Ferratec AG in Rudolfstetten, nahe bei Zürich. Der Betrieb ist ein mittelständischer Elektro-Großhandel, das meiste wird importiert und somit von anderen Produzenten zugekauft. Man beliefert den ansässigen Elektro-Fachhandel mit ganz unterschiedlichen Elektromaterialien, von Kleinmaterialien wie Kabel und Klingeln bis hin zu großen Presswerkzeugen. Eine Produktion oder Fertigung eigener Produkte gibt es bei der Ferratec AG nicht. In
der Schweiz sind die täglichen Arbeitszeiten größer als in Deutschland. Meine
Arbeitszeiten waren von morgens 7:30 Uhr bis nachmittags um 17:00 Uhr, wobei ich
aber eine Frühstückspause hatte, die dort „Snüni-Pause“ genannt wird (15
Minuten), eine Mittagspause von einer Stunde und eine Kaffeepause, die auch noch
mal 15 Minuten dauerte. In dem Betrieb durfte ich in verschiedene
Aufgabenbereiche reinschnuppern, und ich habe mich entschieden, über den kaufmännischen
Bereich zu berichten. Das
Organigramm des Unternehmens habe ich zur Information beigefügt (Anlage), damit
sie einen kurzen Überblick über die Struktur der Ferratec AG erhalten. Kaufleute
sind im Allgemeinen in allen Wirtschafts- und Verwaltungszweigen tätig. Sie
verfügen über eine breite Palette von Fähigkeiten und Fachkenntnissen und führen
anspruchsvolle administrative Arbeiten aus. Im kaufmännischen Bereich ist es wichtig, in der Schweiz den besten oder den zweitbesten Schulabschluss zu bekommen. Da das Schulsystem in der Schweiz ein anderes ist und die Abschlüsse anders heißen, ist es recht schwierig, das Ganze auf unser System in Deutschland zu adaptieren. So sind z.B. auch die Noten anders herum. Die 1 bei uns entspricht einer 6 in der Schweiz. Vor allem wird natürlich bei der Bewerberauswahl auf die Noten geachtet und ob der Bewerber vom Typ und Charakter in den Betrieb hinein passt. Alle Bewerber müssen das Tastatur schreiben beherrschen, also die Zehn-Finger-Technik. Weitere Anforderungen sind natürlich Spaß an kaufmännischen Arbeiten und somit an Arbeit mit dem Kopf, die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen und sie praktisch umzusetzen. Auch mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit spielt eine große Rolle, denn man hat viel Kunden- und Lieferantenverkehr. Man sollte außerdem Freude an Computerarbeit haben, da man die meiste Arbeit mit und am Computer erledigt. Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit sollte ebenfalls gegeben sein und auch ein gutes Zahlenverständnis sollte man haben. Bei
der Ferratec AG gibt es drei Ausbildungsplätze. Jedes Jahr wird also ein
Bewerber oder eine Bewerberin genommen. Die Auswahl ist hier nicht leicht, denn
es gehen ca. 150 Bewerbungen ein. Das Unternehmen sucht aus diesen Bewerbern
einen kleinen Kreis aus, der dann zu einer kleinen Probezeit eingeladen wird.
Jeder hat dann die Chance in kurzer Zeit zu zeigen, was man schon kann und
welche Voraussetzungen man mitbringt. Die
Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann dauert drei Jahre. In der Woche hat man neben
der normalen Arbeit im Betrieb noch mind. 1-2 Tage Berufsschule. Berufsbezogene
Fächer sind hierbei Basiskurse wie Information, Kommunikation, Administration;
Kurse in Wirtschaft und Gesellschaft, Deutsch und natürlich auch Fremdsprachen.
In der Schweiz ist es nämlich sehr wichtig, auch französisch zu sprechen, da
ein sehr großer Teil der Schweiz ja auch diese Sprache als Muttersprache hat. Nach
den 3 Jahren ist man entweder „Gelernte/r Kauffrau/-mann mit Basisbildung“ oder „Gelernte/r Kauffrau/-mann mit erweiterter
Grundbildung“. Kaufleute mit der Basisbildung erfüllen eine Vielzahl von
praktischen Aufgaben. Sie übernehmen Aufgaben in der Registratur, in der
Buchhaltung und im Zahlungsverkehr oder erteilen mündlich und schriftlich
Auskunft an interne und externe Kundschaft. Sie verteilen die eingehende Post,
verpacken und frankieren Postsendungen und führen Adress- oder andere
Datenbanken. Neben sehr guten Deutschkenntnissen besitzen sie Grundkenntnisse
einer weiteren Landessprache oder in Englisch. Kaufleute
mit erweiterter Grundbildung verfügen im Betrieb über ein hohes Maß an Selbständigkeit.
Je nach Branche sind sie in das Tagesgeschäft eingebunden, stehen je nach
Veranlagung an der Front im direkten Kontakt zur Kundschaft und wickeln im
Hintergrund Aufträge von A - Z ab. Sie verarbeiten Informationen, holen Auskünfte
ein, organisieren Anlässe und protokollieren Besprechungen und Verhandlungen.
Sie lesen sich in Akten und Unterlagen ein, verfassen Aktennotizen, geben
Auskunft, beraten Kunden und leiten Informationen an die zuständige Stelle. Nach
der Ausbildung kann man sich weiterbilden
und sich auf z.B. Finanzen spezialisieren. Oder man könnte auch an einer
Fachhochschule studieren und seinen Bachelor in verschiedenen Bereichen machen
z.B den Bachelor FH in Business Administration. Zum studieren braucht man jedoch
die Matur, dass ist bei uns fast wie das Abitur. In
der Zeit bei der Ferratec AG habe ich für mich herausgefunden, dass dieser
Beruf nicht meinen Wünschen und Neigungen entspricht. Ich brauche Abwechslung in der Arbeit und kann mir für mich nicht
vorstellen, soviel am Computer zu machen. Ich persönlich möchte meine
Kreativität im Beruf ausleben und vor allem am Ende des Tages sehen können,
was ich vollbracht habe. Wenn man in der Schweiz arbeitet ist es normal, dass
man sehr lange arbeitet. Hierbei ist ein Nachteil, dass man wenig Freizeit hat,
die man mit seiner Familie verbringen kann. Andererseits
verdient man mehr Geld als bei uns. Aber die Schweiz ist leider teuer und so nützt
einem das viele Geld auch nichts mehr, wenn man auch in der Schweiz wohnt. Viele
Deutsche, die grenznah wohnen, fahren heute als Pendler in die Schweiz, um zu
arbeiten. Die
etwas anderen persönlichen Erfahrungen: Ich
fand mein Auslandspraktikum in der Schweiz sehr schön. Es war eine tolle
Erfahrung, die ich jeder Zeit wieder machen und sie jedem nur empfehlen würde.
Die Schweizer sind sehr gastfreundlich. Meine Gastfamilie war super, ich habe
bei einer Mama, einem Papa und zwei richtig süßen Söhnen (5 und 7 Jahre)
gewohnt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und Badezimmer. Ich war komplett ins
Familienleben integriert und habe an allen Familiendingen teilgenommen. Dies hat
mir ein wenig von meinem Heimweh genommen, das sich nach ein paar Tagen
eingestellt hat und wohl jeden befällt, der alleine eine Zeitlang so weit von
zuhause weg ist, denn es war ja schließlich kein Urlaub. Ferratec
AG
Sicher mit dem Fahrrad unterwegs?Verkehrserziehung im Jahrgang 6 Rechtzeitig
zu Beginn der Fahrradsaison fand in den Klassen 6A-F der praktische Teil des
Fahrrad-Trainings statt. Schon
im Januar hat Herr Zöller von der Polizei (Abteilung Verkehrssicherheit) mit
den Schüler/innen des Jahrgangs 6 im theoretischen Teil der Verkehrserziehung
zum Thema „Fahrrad und Straßenverkehr“ darüber gesprochen, wie wichtig es
ist, mit einem passenden und intakten Helm Fahrrad zu fahren. Außerdem wurde über die richtige Ausstattung des Fahrrades gesprochen. Besonders deutlich wurde hierbei betont, dass man Lichtanlagen nicht nur am verkehrstüchtigen Fahrrad haben muss – man muss sie auch benutzen!! Zur eigenen Sicherheit ist es extrem wichtig in der Dämmerung bereits mit Licht zu fahren und auch reflektierende Kleidung zu nutzen. Dies machte uns Herr Zöller auch mit Bildern und Filmen sehr deutlich. Beim praktischen Teil ging es nun raus mit Rad und Helm. In
der Buswendeschleife unserer Schule wurde ein Hindernisparcours mit 9 Stationen
aufgebaut. Nach kurzem Üben musste nun jede/r Schüler/in mit dem Rad zunächst
bergan starten, dann über eine kleine Rampe fahren, einhändig einen Kreis
fahren und durch zwei Slalomstrecken geschickt lenken. Außerdem mussten die Schüler/innen
zeigen, wie man richtig nach links abbiegt und nach einer kurzen Strecke auf dem
Schrägbrett punktgenau bremsen kann. Ja, das erfordert viel Geschick! Dabei
wurde auch noch die benötigte Zeit gemessen. In
der anschließenden Auswertung gestanden nicht nur viele Kinder sondern auch
einige Kollegen, dass gerade das einhändige Fahren im Kreis höchste
Konzentration erfordert.
Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2009 nach Fügen
(Zillertal)
Am Freitagabend nach Karneval begann die lang und heiß ersehnte Skifahrt des 8. Jahrgangs. Treffen war um 20:30 Uhr und Abfahrt um 21:00 Uhr. Um 20:45 Uhr waren alle 30 Schüler/innen anwesend und wir konnten in den Reisebus einsteigen, danach entfernten sich allmählich alle Eltern und der Bus fuhr pünktlich um 21:00 Uhr aus der Buswendeschleife der Gesamtschule Hennef ab. Auf
uns wartete nun eine 11-stündige Hinreise mit diversen Stopps. Versuchen zu
schlafen wollte fast niemand. Im Bus war es recht bequem, doch die Stimmung war
schläfrig und getrübt. Am
Samstagmorgen um 7 Uhr sind wir dann an unserem Jugendgästehaus angekommen und
alle waren fix und fertig. Doch zu unserem Bedauern konnten wir erst 3 Stunden
später in unsere Zimmer. Zwischendurch sollte noch der Skiverleih anrufen, doch
wir warteten vergebens zwei Stunden auf den Anruf. Als er endlich kam, wurden wir in kleinen Gruppen zum Skiverleih gefahren. Jeder sollte
Schuhe, Ski und gegebenenfalls einen Helm anprobieren und ausleihen. Doch dann
mussten wir wieder ca. 1 Stunde auf unser Rücktaxi warten. Am Abend bekamen wir
dann noch unsere Gruppenaufteilung, Skipass, Essensmarken und Anweisungen, wie
wir uns zu benehmen haben. Am Sonntagmorgen lernten wir erst mal früh aufzustehen, denn alle Wecker klingelten bereits um 6:45 Uhr, damit man es noch rechtzeitig zum Frühstück um 7:30 Uhr schaffen konnte. Dann sollten wir unsere Skisachen anziehen und uns um 8:45 Uhr mit Skischuhen und Skiern vor der Tür treffen Doch im Skikeller war es das reinste Gewusel, da wir nicht die einzige Klasse waren, die Skifahren wollte. Dann ging es erst mal in den Skibus und dann in die Gondeln, um rauf zur Zentralstation zu fahren. Dort trafen wir uns und gingen dann dem Leistungsstand entsprechend zu unseren Gruppenleitern. Zum Mittagessen trafen wir uns dann wieder in der Zentralstation. Am Montag ging der gleiche Ablauf wieder von vorne los, doch bei einigen meldete sich schon der erste Muskelkater, da der erste Tag im Schnee für viele ungewohnt und anstrengend war. Am Dienstag wurden die Gruppen wieder neu eingeteilt, denn mal steigerten sich welche mit ihrer Leistung, mal sanken welche. So ergab sich jeden Tag eine neue Gruppenaufteilung. Der Mittwoch begann wie immer. Ab 7.30 Uhr gab es Frühstück. Es war insgesamt der Tag mit dem schönsten Wetter, die Sonne schien und es war die beste Sicht seit langem. Außerdem war am Mittwoch der Snowboard-Schnuppertag, d.h., alle die schon einmal ausprobieren wollten, wie es sich mit dem Snowboard fahren lässt, hatten die Möglichkeit für 10 € ein Snowboard auszuleihen. Am
Donnerstag gab es den üblichen Tagesablauf. Das Highlight des Tages fand
allerdings am Abend nach dem Abendessen statt. Wir hatten nicht viel Zeit um uns
fertig zu machen, um 18 Uhr gab es Abendessen und um 19 Uhr sollten wir unten
angezogen und startklar zum Rodeln sein. Auch das Rodeln war freiwillig, es sind
dennoch viele mitgekommen. Doch es war nicht ganz einfach zur Rodelbahn zu
kommen. Zuerst mussten wir einen 6 km langen Berg hoch gehen und zum Schluss
sind wir am Hof angekommen, wo wir unsere Schlitten in Empfang nehmen konnten
und weiter rauf ging es mit einem Viehtransporter, der alles andere als bequem
war. Doch dann erreichten wir die 4 km lange Rodelbahn und durften endlich
wieder runter fahren. Alles hat einen Riesenspaß gemacht und alle waren enttäuscht
als der Tag zu Ende war. Freitag
war unser letzter Skitag und es gab schon Verwirrung am Abend davor, denn als
wir die Liste mit der Gruppenaufteilung sahen, kamen uns Begriffe wie NG oder
Snowboard = Ski oder diverse verwirrende Pfeile entgegen, aber man konnte sich
schon denken, dass das alles nur ein schlechter Scherz war. Das war uns aber
egal, da das traditionelle Skirennen vor dem Mittagessen stattfand. Wir waren
alle sehr gespannt auf die professionell aufgebaute Strecke. Die
Snowboardfahrer, die männlichen Skifahrer und die weiblichen Skifahrer
starteten in getrennten Gruppen, damit niemand benachteiligt war. Bei den Jungs
gewann Peter Krautscheid (8a), bei den Mädchen gewann Maike Lubnau (8e) und bei
den Snowboardfahrern gewann Kanonenkugel Daniel Hopperdietzel (8f). Nach dem
Mittagessen durften wir dann nach An- und Abmeldung in 3er Gruppen fahren. Am
Ende des Tages haben wir unsere Ausrüstung wieder zurück zum Skiverleih
gebracht und sind anschließend zum Jugendgästehaus zurück gefahren. Am
Samstag, der gleichzeitig der Tag der Abreise war, mussten wir alle früher
aufstehen als sonst, denn unsere Zimmer sollten schon um 6:30 Uhr geräumt sein.
Doch wie erwartet kam unser Bus nicht um 7:00 Uhr sondern um 8:20 Uhr an und wir
haben uns auf die 11-stündige Rückreise begeben.
Tanz Bach!Die Klasse 5d besuchte im Herbst letzten Jahres mit ihrer Musiklehrerin Maria Becker-Just die Philharmonie in Köln. Dort besichtigten sie nicht nur den Konzertsaal, sondern sahen auch bei der Probe von einem der Tanzprojekte für Schüler/innen zu, die dort angeboten werden. Die
Philharmonie bietet Tanzprojekte an, um die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten
der Kinder und Jugendlichen zu fördern, Hemmschwellen gegenüber ungewohnten
Musikstilen abzubauen und den Zusammenhalt innerhalb der Klasse zu fördern. Die
Kinder der 5d waren so begeistert, dass sich Maria Becker-Just um eine Teilnahme
am 2. Tanzprojekt 08/09 unter dem Titel: „Tanz Bach!“ bewarb. Mit
Erfolg! Von Januar bis März
erfolgte nun eine intensive Probenarbeit in acht 90-minütigen Tanzeinheiten mit
einem professionellen Tanzpädagogen in der Schule und in der Philharmonie in Köln.
Mit einem großartigen Ergebnis: In Rot und Blau gekleidet setzten die Kinder
die Toccata d-moll von Johann Sebastian Bach, live gespielt auf der großen
Orgel der Philharmonie, in ihrer Performance um. Diese Musik, die eher als verstaubt, ernst und kompliziert gilt in Bewegung umzusetzen, die Einzelnen zu einer Gruppe zu verschmelzen und trotzdem die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Schüler/innen herauszuarbeiten, das gelang in besonderer Weise. Davon konnten sich die Zuschauer bei der öffentlichen Probe am 12.3. und der abendlichen Aufführung am Montag, den 16.3., überzeugen. Insgesamt etwa 200 andere Schüler/innen unterschiedlichen Alters und Schulformen aus Köln und Umgebung standen auf der Bühne. Alle zeigten, dass sie wie die 5d mit Feiereifer und viel Begeisterung geprobt hatten, so dass der große Auftritt in der Kölner Philharmonie für alle ein voller Erfolg wurde. Die Eltern stellten beim Abholen ihrer strahlenden jungen Darsteller/innen am Künstlereingang der Philharmonie fest, dass ihre Kinder vor Stolz mindestens 10 cm größer waren. Den
Abschluss des Projektes bildete ein wunderbarer Konzertbesuch am 19.3.09, bei
dem u. a. Bachs Brandenburgische Konzerte auf historischen Instrumenten gespielt
vom Orchester “Le Concert des Nations“ zu hören waren.
Schulwettbewerb „IT-Fitness macht Schule“ –
Die
Gesamtschule Hennef hat 2008 am Wettbewerb „IT-Fitness macht Schule“ der
Initiative IT-Fitness teilgenommen und nebenstehende Urkunde erhalten.
„Und die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein…“- Karneval bei uns!Viele Fotos auch in unserer Bildergalerie! Unser Wieverfastelovend 2009 in der Gesamtschule Hennef war mal wieder ein tolles Fest für alle. Ob jroße oder klene Pänz, alle hatten ihren Spaß.
Schüler/innen und gut gelaunte Lehrer/innen in den tollsten Kostümen. Nach Kostümprämierungen in den Klassen 5 bis 7 wurden die Flure mit einer ellenlangen Polonaise gestürmt. Hier konnte man sich schon ein wenig für die folgende Party in der Mensa aufwärmen. Ob Clown oder Kuh, ob Hippie oder Indianer, alle tanzten gemeinsam. Fröhlich
ging es anschließend in die bunt geschmückte Mensa. Zwischen
Luftballons und Luftschlangen, Girlanden und der zu guter Laune einladenden
Musik konnte sich jeder auf eine fröhliche Feier einstimmen. Ehrengäste der
ultimativen Karnevalsparty waren das Hennefer Prinzenpaar und das
Kinderprinzenpaar aus Uckerath, deren Einmarsch von der Sambagruppe imposant
begleitet wurde. Die Kinderprinzessin Marie Nardos wurde natürlich besonders herzlich und lautstark empfangen, da sie eine Mitschülerin aus der Klasse 6d ist. Farbenfrohe
und kreative Aufführungen der verschiedenen Klassen sorgten für eine ausgelassene Stimmung in der Mensa, die an diesem Tag zwei neue Küchenchefs
hatte, da die Schulleitung als Köche verkleidet wurde. Als
der größte Hit für die Karnevalsjecken der Gesamtschule Hennef entpuppte sich
auch in diesem Jahr das Lied „Das rote Pferd“, das alle in der Mensa mitreißen
konnte.
Jeder Jeck ist anders! – Jet jeck simmer all ! Wieverfastelovend in der Gesamtschule HennefJeder,
der Karneval feiert, ist ein Jeck. Der
Jeck nimmt die Dinge und auch sich selbst nicht ernst und ist immer bereit, die
Welt ein wenig auf den Kopf zu stellen und um die Ecke zu denken. Das macht ihn
liebenswert, und insofern ist die Bezeichnung „Jeck“ als Kompliment zu
verstehen.(Quelle: Wikipedia)
Gemäß
ihrem Motto „Beim Fußball und im Pferdestall, wir feiern mit euch überall“
besuchte die Kinderprinzessin aus Söven, Marie-Nardos I. begleitet von ihrer
Ehrendame Mona und ihrem Prinzen Freddy I ihre jecken Mitschüler/innen, von
denen sie enthusiastisch begrüßt wurden. Ihren Dank unterstrichen diese mit
einigen selbst einstudierten Darbietungen, die mit tosendem Applaus aller Jecken
belohnt wurde. Dieser Auftritt des Kinder-Karnevalprinzenpaares war einer der Höhepunkte an diesem Tag, zumal die diesjährige Prinzessin
mit ihrem Besuch auch ihre Abstammung aus dem heimatlichen Gesamtschulstall
unterstreichen wollte. Auch Prinz Mario I. und Prinzessin Claudia III. ließen
es sich nicht nehmen, ihre jecken Untertanen in der Jesamtschull mit ihrem
Besuch zu ehren. Herzlich vom Schulleiter Wolfgang Pelz begrüßt, ließen sie
nach ihrer kurzen Stippvisite jede Menge Kamelle und leere Geldbörsen als
Wurfmaterial auf die jeckelichen Pänz hernieder regnen. Um
keine Zeit zu verlieren, machten sich um 11.11 Uhr dann all die Jecken schnell
auf den Weg in die närrische Welt außerhalb der Gesamtschule Hennef gemäß
dem allseits bekannten Karnevalslied von Jupp Schmitz: „ Am Aschermittwoch ist
alles vorbei.......“
Design ist nicht Kunst - Mein Praktikum als Grafikdesignervon Benjamin Wahlen „Design
ist nicht Kunst!“ Das war das erste, was ich bei meinem Praktikum als
Grafikdesigner bei der Firma „mehrwert“ gelernt habe. Als
Grafikdesigner arbeitet man fast ausschließlich im Büro und fast nur mit
moderner Kommunikationstechnologie. Die Hauptbeschäftigung ist die Gestaltung
von gedruckten und digitalen Kommunikationsmitteln, d.h. Webseiten, Broschüren,
etc. Der
Betrieb ist eine GmbH und besteht aus 2 Geschäftsführern und 4 Angestellten.
Hier arbeiten außer Grafikdesignern auch Programmierer. Im Betrieb herrscht
eine klare Hierarchie. Es wird von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr gearbeitet und es gibt
eine einstündige Mittagspause. Im
betrieb selber gibt es keine Fortbildungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten. Die
Hierarchie ist hier klar geregelt. Und auch so gibt es nach dem abgeschlossenen
Studium kaum Aufstiegsmöglichkeiten, da der Abschluss des Diplomdesigners der höchste
ist, den man in diesem Berufszweig machen kann. Dieser
Tätigkeitsbereich entspricht auf jeden Fall meinen Interessen, denn das
Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Eigentlich kann man sich durch die
Belegung eines bestimmten Leistungskurses keine Vorteile für diesen Beruf
schaffen, da es ja keinen Leistungskurs „Design“ gibt. Meine in der Schule
erworbenen Vorkenntnisse reichen für den Beruf in sofern aus, dass ich alles,
was ich für den Beruf benötige im Studium, oder später im Beruf lerne. Da ich
gerne später einen kreativen Job haben möchte, in dem es auch Abwechslung
gibt, und in dem ich meine Ideen gut einbringen kann, denke ich, dass der Beruf
des Grafikdesigners der richtige wäre.
Die
Agentur gibt es seit 1997 und sie plant und realisiert seit dem intermediale
Projekte für nationale und internationale Unternehmen.
Doppelter Erfolg beim Regionalwettbewerb Jugend
Forscht in Solingen
Max Brauner hat für seine Arbeit „Fettfleckfotometer kontra Luxmeter“ einen Sonderpreis (ein Abo für die Zeitschrift Geolino) erhalten. Für den ansprechend gestalteten Wettbewerbsstand hat er den Kreativpreis im Bereich Schüler experimentieren gewonnen. Für den Wettbewerb untersuchte Max verschiedene Leuchtmittel mit einem selbst gebauten Fettfleckfotometer aus Holz. Da dieses nur relative Werte liefert, wurden die absoluten Helligkeitswerte zusätzlich mit einem Luxmeter und die verbrauchte Leistung mit einem Wattmeter gemessen. Die
Arbeit von Max wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft unterstützt. In
seiner Arbeit über Hybridraketen hat Sebastian den Weg eines
Hybridraketentriebwerks von der Konstruktionsstufe bis hin zum Teststadium
aufgezeigt. Aus den zwei Testreihen, die mit diesem Triebwerk durchgeführt
wurden, konnte er Rückschlüsse auf die Zusammenhänge im Triebwerk ziehen und
mögliche Optimierungsansätze finden. Im Laufe dieser Arbeit wurden einige
Aspekte des Abbrandverhaltens eines Grains entschlüsselt sowie Zünder
optimiert. Sebastians
Arbeit wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen und
der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt in
München (WARR) unterstützt.
Vorlesewettbewerb: Lieblingsbuch bringt Extrapreis17 Schüler/innen aus dem Kreis nehmen in Meckenheim am Vorlesewettbewerb teil. „Ihr Kinder habt alle gut gelesen, aber am Ende kann leider immer nur einer gewinnen“, zog die Leiterin des Meckenheimer Kinderbildungswerkes, Erika Meyer zu Drewer, die Bilanz für den Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb. Die
Jury hatte eine schwere Entscheidung zu fällen: 17 Schüler/innen aus Haupt-,
Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien hatten den Vorlesewettbewerb in ihren
Schulen gewonnen und waren von Frau Meyer zu Drewer eingeladen worden, am
Kreisentscheid in der evangelischen Grundschule in Meckenheim teilzunehmen. Die
Sechstklässler hatten sich jeweils eine Textstelle aus ihrem Lieblingsbuch zu
Hause selber ausgesucht und vorbereitet. Zur Wertung gehörte ebenfalls das
Lesen eines unbekannten Textes. Unsere Schülerin Mona Jaber las aus ihrem
momentanen Lieblingsbuch „Ein Mann für Mama“ von Christine Nöstlinger und
bekam hierfür einen Extrapreis. Simon Hauser aus Bad Honnef überzeugte die
Jury mit einer hervorragend gelesenen Episode vom kleinen Nick aus der Feder des
bekannten französischen Romanciers Rene Goscinny. Der elfjährige Schüler des
städtischen Siebengebirgsgymnasiums wurde Kreissieger der Gruppe B (Gymnasien,
Gesamt- und Realschulen). Stolze Kreissiegerin der Gruppe A (Hauptschulen) war
die zwölfjährige Aylin Örek aus Meckenheim. Die Schülerin der
Gemeinschaftshauptschule Rheinbach hatte ebenfalls beim Lesen des ihr
unbekannten Textes ein sehr gutes Sprachverständnis gezeigt.
MediaCreativ-Wettbewerb der Kölnischen RundschauDer 12. Rundschau Wettbewerb der Kölnischen Rundschau steht ganz im Zeichen der Medien. „MedienLeben – Von Presse bis Podcast“ lautet das diesjährige Thema. Kein Wunder also, dass sich unsere Schule auch diesmal wieder beteiligt, war sie doch bisher schon zweimal erfolgreich (bei 3 Beteiligungen). Unter dem Motto „GE Hennef, ja wir leben mit Medien“ konnten Beiträge von 104 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 zu einer gemeinsamen Website zusammengefasst werden. Weitere Beiträge von 45 Schüler/innen wurden leider nicht rechtzeitig fertiggestellt, sie hätten die Chance auf einen Siegerplatz noch mehr erhöht. Schade!! Unsere
Schüler/innen erläutern aus ihrer persönlichen Sicht und ohne Kommentierung
von Pädagogen, was ihnen bei der Nutzung von Computer und Internet wichtig
erscheint. Hier sind dann so interessante Aspekte wie Internetsicherheit, Schülermobbing,
Handykosten, Vulkanismus, Routenplaner oder Schüler-VZ beschrieben. Außerdem
berichten alle Schüler/innen über ihre Freizeitinteressen und
Computernutzungsgewohnheiten, eine wahre Fundgrube an empirischen Daten! Eine
weitere Gruppe von Schüler/innen versucht, auf Plakaten medienpädagogische
Tipps aus der Sicht von Jugendlichen für Jugendliche zu zeichnen - eine Seite
mit einigen „coolen Sprüchen“! Ein weiteres Highlight des Beitrags unserer Schule sind die interaktiven Elemente, die sich im sogenannten „Treffpunkt MediaCreativ“ befinden: u. a. interaktive Tests, Wikis, Foren, Whiteboard, Liveroom, Online-Befragung und Online-Spiele. Dieser „Treffpunkt“ wurde mit den Werkzeugen von „fronter“ erstellt, er führt anschaulich vor Augen, welchen Beitrag „fronter“ zur Unterrichtsentwicklung bieten kann. Die
Jury wird ab April die Einreichungen sichten, vor den Sommerferien werden die
Sieger feststehen. Sie – liebe Leser/innen des Elternbriefs - können unsere
Jugendlichen unterstützen, wenn Sie den Wettbewerbsbeitrag aufrufen und im
„Treffpunkt“ viele Spuren hinterlassen.
Skilanglauf: Landesmeisterschaften der Schulen NRW
Gute
Platzierungen für die Gesamtschule Hennef Im
Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am
Dienstag, den 13.01.2009, die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt.
Nachdem die Landesmeisterschaften in den Jahren 2007 und 2008 wegen schlechter
Schneelage nicht stattfinden konnten, war für diesen Winter vom Ministerium in
Düsseldorf ein neuer
Austragungsmodus festgelegt worden: Die teilnehmenden Mannschaften mussten schon
im Oktober angemeldet werden und dann – bei entsprechender Schneelage – auf
Abruf bereit stehen! „Beste“ Voraussetzungen für Busanmietung und
Zimmerreservierung!!!!! Um flexibel reagieren zu können, musste die
Teilnehmerzahl beschränkt werden. Dadurch konnte leider keine Mannschaft in der
Wettkampfklasse IV angemeldet werden! Dennoch
– als einzige Schule außerhalb der Region Winterberg/ Bad Berleburg/
Fredeburg - hatte die Gesamtschule Hennef zwei Mannschaften mit mehr oder
weniger erfahrenen Skilangläufer/innen in der Wettkampfklasse II im Langlaufstadion „Auf der Steinert“ in
Girkhausen/ Sauerland am Start. Das
intensive Techniktraining mit Lisa Zopes und Manfred Jungwirth in den
Winterberger Loipen am Vortag der Landesmeisterschaften nahm besonders den
Mannschaftsneulingen einen Großteil ihrer Angst vor dem ersten
Wettkampfeinsatz. Schließlich läuft man ja als „Rheinländer“ nicht alle
Tage gegen Westdeutsche Meister oder sauerländische Vereinsmeister! Patrick Lurtz lief sogar in der Skating – Technik und erreichte eine
hervorragende Laufzeit! Aber
nicht allein die Einzelergebnisse sondern die gesamte Mannschaftsleistung zählte
am Ende der 5 km - Strecke. Unsere
Mannschaften schlugen sich achtbar und wurden beide am Ende eines schönen und
aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für
den 2. Platz in ihrer Wettkampfklasse belohnt! Beifall
für unsere Skilangläufer/innen!!!! Die
erfolgreichen Läufer/innen sind: WK
II Mädchen: Katharina Klein (9C),Vanessa Stöcker (10B), Hannah Plafki (9F),
Theresa Oberstrass (9C), Dana Rondorf (10B), Marisa Midolo (10B).
Jeder Mensch hat ein Recht auf sein eigenes Leben und keiner darf ihm dieses nehmenSchüler/innen gedenken der Opfer des
Nationalsozialismus Nachfolgend
ein Auszug aus der Praktikumsmappe von Sabrina Wrobel (Jahrgangsstufe 11) vom
Siegtal-Gymnasium Eitorf: Am
heutigen Tag fand in der Gesamtschule ein Projekttag anlässlich des Gedenktags
der Opfer des Nationalsozialismus statt. Dieser sollte von den Schüler/innen
einerseits dazu genutzt werden, sich über die geschichtlichen Hintergründe des
Holocaust und weitere Gräueltaten des NS-Systems informieren zu können und
ihnen andererseits die Möglichkeit eröffnen, die ursächlichen Gründe dafür
zu hinterfragen, wieso so viele Menschen im Nationalsozialismus einfach ermordet
werden konnten. In
der Klasse 5F wurde das Thema „Krieg und Frieden“ von den Lehrer/innen
thematisiert, wobei die Schüler/innen den offenen Unterricht durch eigene
Vorschläge projektartig mit gestalten und entsprechende Arbeitsgruppen bilden
konnten. Zusammen gestaltete die Klasse die zur Verfügung stehenden fünf
Unterrichtsstunden durch eigene Ideen. Zur
gewohnten Zeit trafen sich die Schüler/innen mit ihren Klassenlehrer/innen im
Klassenraum. Ich verbrachte den ganzen Tag in „meiner“ Klasse, da es sich
die Schüler/innen von mir so gewünscht hatten. Zunächst hinterfragten die
Klassenlehrer/innen das Vorwissen ihrer Schüler zum Thema Krieg und wir
stellten mit Erstaunen fest, dass viele Schüler/innen bereits über ein
fundiertes Wissen verfügten, das sich meist auf das System des
Nationalsozialismus und die Judenvernichtung bezog. Viele hatten bereits etwas
von den schrecklichen Vergasungen und den damaligen Foltermethoden gehört oder
im Fernsehen etwas dazu gesehen. Ganz furchtbar fanden sie es, als sie erfuhren,
dass in vielen Staaten und Völkern nach wie vor schreckliche Foltermethoden und
die Todesstrafe angewendet werden. Einige der Schüler/innen hatten bereits
schon einmal etwas von Gruppen der Widerstandsbewegungen gehört, wie zum
Beispiel von der „Weißen Rose“, den Edelweißpiraten von Köln sowie dem
Attentat auf A. Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Nachdem
alle darauf bezogenen Fragen der Schüler/innen von den Lehrer/innen erläutert
und erklärt worden waren, bildeten wir mit den Kindern einen Stuhlkreis. Jede/r
Schüler/in bekam eine Karte, auf die sie/er Vorschläge und Ideen zur Gestaltung des Projekttages aufschreiben
konnte. Anschließend wurden die Karten in die Mitte gelegt und jeder las die
Karte eines Mitschülers vor, sodass ausgewertet werden konnte, was von den
meisten gewünscht worden war. Die häufigsten Nennungen galten möglichen
„Rollenspielen“, viele wollten „Kriegs- und Friedensbilder malen“ andere
„Spiele erfinden“, die helfen könnten, Streit zu vermeiden. Ihren Wünschen entsprechend teilte sich die Klasse in Gruppen auf. Alle
konnten sich einem der drei gewünschten Themenbereiche zuordnen, die von den
Lehrer/innen und mir betreut wurden. Meine
Aufgabe war es, die Malgruppe zu betreuen. Die Ideen für die Bilder, die mit
Krieg bzw. Frieden zu tun haben sollten, sammelten wir zunächst an der Tafel.
Zu diesen Begriffen entstanden später beeindruckende Bilder. Dabei wurden
verschiedene Ideen zur Einteilung der Bilder verwendet. Während die einen ein
zusammenhängendes Bild wie z. B. einen Luftangriff malten, zeichneten die
anderen Symbole, die mit dem Frieden zu tun haben und stellten diese einander
gegenüber. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie sich die Kinder
einer 5ten Klasse mit dem Begriff Krieg, deren schrecklichen Bilder sie aus dem
Fernsehen kennen, auseinandersetzten. Dabei wurde sehr deutlich, dass sie es sehr zu schätzen wissen, in Frieden zu leben und bereit sind,
alles dafür zu tun, dass es so bleibt. In einem Rollenspiel zeigten die Kinder
der anderen Gruppe dann sehr eindrucksvoll, wie alle etwas dazu beitragen können,
friedlich miteinander umzugehen, um einen Krieg in der Klasse zu vermeiden. Sollte es dann trotzdem einmal zu einem Streit kommen,
helfen ihnen die Streitschlichter/innen dabei, ihren Konflikt zu lösen. Dass
man im Spiel vereinbarte Regeln benötigt, die alle einhalten sollten, um
Konflikte vermeiden zu können,
zeigte die andere Gruppe bei der Vorführung eines selbst erdachten Ballspiels. Meiner
Meinung nach ist solch ein Projekttag, wie ich ihn an der Gesamtschule Hennef
erleben konnte, eine gute Methode,
um vor allem Schüler/innen der unteren Jahrgangsstufen mit Themen wie Krieg und
Frieden vertraut zu machen. Als
echten Vorteil bewerte ich, dass die Schüler/innen zum großen Teil selber
entscheiden konnten, wie sie den Projekttag gestalten wollten. So werden sie
bereits frühzeitig an eine gewisse Selbständigkeit herangeführt. Solche
Projekttage sind meiner Meinung nach eine gute Alternative zu den sonst sehr häufig
lehrerzentrierten Unterrichten.
Therapeutisches Klettern als ein Baustein in der
Behandlung von ADS und ADHS
In Deutschland schätzen Experten, dass zwei bis sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen Merkmale einer Aufmerksamkeitsstörung mit oder ohne Hyperaktivität zeigen. Neben
der medizinischen Versorgung, Beratung der Eltern und des Umfeldes, Maßnahmen
in der Schule und im Alltag sowie begleitende Therapien ist es wichtig diesen
Kindern und Jugendlichen ein Freizeitangebot zu schaffen, das therapeutische
Aspekte sowie Spaß und Erlebnis vereint. Klettern
ist eine Grundform menschlicher Bewegung. Als therapeutisches Medium hat
Klettern ein hohes Motivationspotential, fördert die motorische Koordination
und Körperwahrnehmung, erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentration und verändert
Bewegungs- und Handlungsmuster wie Bewegungsdrang und Impulsivität. Es
vermittelt Eigenverantwortlichkeit, verlangt Selbstkontrolle und stärkt das
Selbstbewusstsein. Das
Training richtet sich an die Schüler/innen von Gas & Bremse der Klassen 5
und 6 und der Jungen AG mit jeweils vier bis acht Schülern, die in Schule und
Alltag auffallen durch: ►
Hohe Ablenkbarkeit und mangelnde Konzentration, ständigen Bewegungsdrang
oder Verträumtheit, schlechtes Körpergefühl, Koordinationsprobleme beim
Sport. ►
Ungeschicklichkeit und unleserliches Schriftbild. Probleme,
Absprachen und Regeln einzuhalten. ►
Frustration und Verweigerung bei den Hausaufgaben. Schwierigkeiten beim
Lesen, Schreiben und Rechnen. Geringes Selbstvertrauen ► Dazwischenreden und Streit mit anderen Kindern. Ängstlichkeit vor unbekannten Situationen. Therapeutisches
Klettern stärkt die Handlungskompetenz und das Selbstvertrauen. Das Klettern
und die Gruppe stehen im Mittelpunkt. Die Schüler/innen erfahren eine
individuelle Förderung durch Kletterspiele mit kognitiven und schulspezifischen
Anforderungen. Die Teilnehmer/innen bereichern sich gegenseitig durch ein
Wiedererkennen und Widerspiegeln der eigenen Problematik und Verhaltensweisen.
Sie festigen Strategien im Umgang mit Ablenkung, Bewegungsdrang und Impulsivität
durch verhaltenstherapeutische Interventionen.
Zeitzeugen bei der Friedrich Ebert StiftungDie Veranstaltung am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus begann mit einem Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Anita Lasker-Haprecht. Es war mucksmäuschenstill im Raum, als sie die Vorgänge in Auschwitz schilderte, bei manchen Teilen überkam mich Übelkeit, doch das Erzählte war interessanter als jeder Film, den man über das Thema anschauen kann. Denn dort vor uns saß eine Auschwitz-Überlebende, die ihr Leben erzählte, das so unterschiedlich von dem unseren war, das man nicht glauben mochte, dass so etwas in Deutschland passiert ist.
Renate wurde später nach Auschwitz gebracht, doch da sie „verurteilt“ war, hatte sie ein Dossier, in dem ihr Name und ihre Personalien standen, sie war nicht bloß eine Nummer wie tausende andere. Auf meine Frage, ob sie die Nummer noch kenne, antwortete sie ja, sie habe sogar noch die Tätowierung der Nummer in ihrer Haut. Sie erkrankte an Typhus und lag in der Krankenbaracke auf der Seite, auf der diejenigen lagen, die in die Todeskammer kommen sollten. Dennoch überlebte sie, weil sie zu einem SS-Mann sagen konnte, dass sie die Schwester der Cellistin sei, die im Lagerorchester spielte und er rettete ihr Leben. Als die rote Armee schon fast vor den Toren des Lagers stand, wurden sie und ihre Schwester nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verbrachten sie noch einige Zeit, bevor es von den Briten befreit wurde. Renate erinnerte sich noch an den Commander, der stolz mit einem Auto ins Lager fuhr, ausstieg und sich dann übergab, weil das ihn umgebende Elend so unvorstellbar groß war. Nach diesem beeindruckenden Vormittag gab es eine Mittagspause und Kaffee. Als ich mir einen Kaffee holen wollte, schob sich links an mir eine Kante von Mensch vorbei, die allein von ihrer Erscheinung her einschüchterte, der Gesichtsausdruck verstärkte das ganze noch einmal. Die
„Kante“ stellte sich als der nächste Referent heraus: Michael. Sein Thema
war nicht der Nationalsozialismus der damaligen Zeit, sondern der der Gegenwart.
Er ist Aussteiger aus der rechtsextremen Szene und stellte uns provokativ vor
die Frage, ob wir die NPD verbieten würden. Klar, würden wir, bekam er zur
Antwort, doch falls die NPD verboten werden sollte, wäre eine neue Partei
schnell gegründet. Dann
berichtete er aus seinem Leben, das meiner Meinung nach schwärzer als schwarz
war. Er hatte mit 12 angefangen, sich der Neonazi-Szene anzunähern, obwohl er
in diesem Alter keine Ahnung von Hitler hatte. Er wollte nur Aufmerksamkeit. Michael
zeigte uns auch, was die rechtsextreme Szene so attraktiv für uns junge Leute
macht bzw. für die noch jüngeren. Die Szene hat sich gewandelt und angepasst,
so, dass sie in allen Subkulturen Anhänger sucht und findet. Auch stellte er
uns Bands vor, die rechtsextreme Musik machen sowie auch Zeichen und Symbolik.
Das sich hinter der simplen 28 der Name einer rechten Organisation, der 18 Adolf
Hitler oder bei der 88 der Hitlergruß, steckt, glaubt man zuerst nicht.
Goethe Gymnasium Wien öffnet seine TürenSchüler/innen der Gesamtschule Hennef unterrichten
in Österreich Auch in diesem Jahr bot die Gesamtschule Hennef im Rahmen des Betriebspraktikums der Jahrgangsstufe 12 Schüler/innen die Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Dieses Auslandspraktikum sollte eine Bereicherung für die Schüler/innen sein und stand nebenbei im Sinne der Förderung der Beziehung zu der Partnerschule in Wien, das Goethe Gymnasium. Drei Schüler/innen fanden Interesse an dem Angebot zwei Wochen in Wien zu verbringen und sich als zukünftige Lehrer/innen zu versuchen. Die Reise von Catherina Martinius, Marcus Horn und Meryem Gök begann so am Flughafen Köln/Bonn.Nach einigen vorhergehenden Komplikationen erreichten wir drei den Flughafen in Wien und wurden von Jochen Herchenbach empfangen. Der erste Anhaltspunkt war die Schule selbst. Hier wurden wir herzlich mit Kaffee und Kuchen von dem Direktor und einigen Lehrer/innen, die Verantwortung für unsere Betreuung trugen, empfangen. Nach einem freundlichen einander kennen lernen und einer amüsanten Konversation über Deutschland und Österreich verabschiedeten wir uns bis zum nächsten Tag zu unserem nächsten Ziel: die Gastfamilie. Die Schulpflegschaftsvorsitzende unserer Partnerschule übernahm ab hier unsere Beförderung. Ober St. –Veit, der 13. Bezirk Wiens, war unser Ziel. Der 13. Bezirk gilt als eines der besten und luxuriösesten Orte Wiens. Auch hier wurden wir erfreut empfangen. Unser erster Eindruck von unserer Gastfamilie war durchweg positiv. Im Weiteren mussten wir jedoch feststellen, dass wir nicht viel Zeit mit und bei unserer Gastfamilie verbringen würden. Denn es stellte sich heraus, dass wir bei dem Sohn der Familie wohnen würden. So waren wir schon reich an Erfahrungen ab dem ersten Tag. In den nächsten zwei Wochen würden wir nicht nur in den Genuss von der wunderschönen Stadt Wien und dem Lehrersein kommen, sondern konnten auch direkt in das Studentenleben schnuppern. Unser Alltag in Wien begann um 8:00 Uhr mit der ersten Stunde und endete um 12:45 Uhr nach der 5. oder um 13:40 nach der 6. Stunde. Danach hatten wir genug Freizeit um die Stadt auf den Kopf zu stellen. Am ersten Tag in der Schule wurden wir drei unseren Betreuer/innen zugeteilt. Mit diesen Lehrer/innen konnten wir in verschiedene Klassen gehen und dem Unterricht, der unseren persönlichen Interessen (Deutsch, Geschichte, Informatik) entsprach, folgen. In
der ersten Woche ging es vor allem darum, ein Gefühl für die einzelnen Klassen
und den momentan anstehenden Lehrstoff zu bekommen. Die
Erfahrung in einer Klasse zu unterrichten stieß bei uns allen auf angenehme
Resonanz. Trotz der Unsicherheiten zu Beginn stellte sich das Unterrichten als
gar nicht einmal so schwer heraus. Des Weiteren empfanden wir alle drei viel Spaß
im Umgang mit den Schüler/innen. Während der Zeit in unserer Partnerschule
konnten wir viele Eindrücke gewinnen. Überzeugt hat uns vor allem die
Freundlichkeit und das Interesse uns gegenüber von Seiten der Lehrer/innen
sowie der Schüler/innen.
Projektwochenende Showtraining für die Physikusse in Bad HonnefDie Physikusse haben sich zur Vorbereitung ihrer neuen Physik-Show „Zeitreise“ in die wirklich schöne Jugendherberge Bad Honnef zurückgezogen. Im Gegensatz zu den meisten Treffen haben wir zwei Tage lang wirklich rein gar keine Physik gemacht – weder Theorie noch Experimente, nicht einmal kleine Basteleien. Und das will für Physikusse schon etwas heißen. Für die neue Show wollen wir unsere schauspielerischen Fähigkeiten verbessern. Martina und Ingo Wentz haben eine zweiteilige Fortbildung zur Spielleitung absolviert und brennen nun darauf, dieses Wissen an die Schüler/innen weiter zu geben. Der größte Teil des Projektwochenendes besteht in Übungen zum Ausdruck, Spiel, Bühnenpräsenz und Inszenierungsmöglichkeiten. Das hört sich bis hierher relativ trocken an, aber unsere Lachmuskeln erzählen eine andere Geschichte. Nach ein paar Lockerungsübungen haben wir uns gegenseitig Aufgaben gestellt. Dabei mussten die einen Schüler zum Beispiel eine klaustrophobische Kichererbse im Kichererbsenglas darstellen. Andere bekamen die Aufgabe, einen Mülleimer zu spielen, der gerade gefüllt wird. Wir hatten einen Heidenspaß uns diese Aufgaben auszudenken, aber auch diese zu spielen. Dabei haben wir fast ganz nebenbei unsere eigenen Schwächen und Stärken auf der Bühne kennen gelernt. Der
Abend ist zum Ausruhen da? Nicht bei den Physikussen! Im Hauruckverfahren (30 Minuten Probezeit!) haben wir in das Stück von
Loriot „das Ei“ auf die Bühne gebracht - allerdings vollkommen
unkonventionell inszeniert. Ziel der Übung war es, mit allen Schülern zusammen
auf der Bühne zu stehen, obwohl es im Stück nur zwei Rollen gibt. Und es darf
keine Statisten geben! Die erste Gruppe hat die beiden Rollen des Stückes
mehrfach besetzt, so dass jeweils drei Schüler gleichzeitig als eine Person auf
der Bühne agierten. Die anderen Physikusse haben das Stück parallel
inszeniert. Auch hier war jede Rolle dreifach besetzt. Diesmal spielten sie aber
in Zweiergruppen das gleiche Stück gleichzeitig nebeneinander. Das hört sich
komisch an? War es auch! Wir haben gelacht und gelernt was das Zeug hält.
Sonntag haben wir morgens spontan die Inszenierung noch einmal wiederholt.
Erstaunlicherweise brauchten wir fast nicht mehr zu proben und haben uns dennoch
enorm verbessern können. Anhand
von Clowntypen haben wir im Verlauf des Vormittags versucht, unseren eigenen
Spieltypen zu finden. Die Darstellung des Kopftypen ist recht anstrengend für
die Nackenmuskeln. Hingegen hat der mächtige Brusttyp die Türe des
Tagungsraumes beim Eintritt arg strapaziert. Entspannend hingegen fanden alle
die Darstellung des Bauchtyps, dem alles so egal ist. Der coole Mann ist Pflicht
für die Jungs, aber auch einige niedliche Frauentypen konnten wir
identifizieren. Wäre
das Wochenende seelisch-moralisch und auch körperlich nicht so anstrengend
gewesen, wir hätten gerne noch ein paar Stunden angehängt. Fest steht aber,
dass die Physikusse unbedingt noch einmal ein so unphysikalisches Wochenende
machen möchten.
Neues vom Schulsanitätsdienst der GesamtschuleAn bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als 1 Million Schulunfälle - oft sind die ersten Minuten nach einem Unfall ausschlaggebend für den Erfolg einer Hilfeleistung. Aber wie kann man diese sicherstellen? Eine Antwort auf diese Frage liefert ein Schulsanitätsdienst. An vielen deutschen Schulen wurden bereits Schulsanitätsdienste eingerichtet - nun hat auch die Gesamtschule Hennef die Pläne zur Errichtung eines Schulsanitätsdienstes in die Tat umgesetzt. Im 2. Halbjahr des Schuljahr 2007/2008 fanden sich 6 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zusammen um all das zu erlernen, was im Notfall Leben retten kann.
Und diese Aufgabe haben sie bisher mit Bravour erledigt! Im schulischen
Alltag betreuen sie den Sanitätsraum unserer Schule und sind dort jeden Tag in
den Spielpausen von 10.20- 10.50 Uhr und in den Mittagspausen von 13.15- 14.00
Uhr anzutreffen. Erkrankte oder verletzte Schüler/innen und natürlich auch Lehrer/innen können sich direkt an den Schulsanitätsdienst wenden und auf Hilfe von gut ausgebildeten Sanitäter/innen bauen.
Dies ist nicht zuletzt unseren hoch motivierten und engagierten Sanitäter/innen
zu verdanken, die ihrer verantwortungsvollen Aufgabe mit Ernsthaftigkeit und großer
Begeisterung nachgehen. Um den Schulsanitätsdienst ausbauen und erweitern zu können, werden
weiterhin Schüler/innen der Jahrgangsstufe 6 und 7 im Rahmen einer
Arbeitsgemeinschaft zu Ersthelfern ausgebildet. Im Moment lernen 9 Schüler/innen
jeden Donnerstag alles über die „Erste Hilfe“. Auch sie sind schon fast fit
für einen Erstfall. Die Ausbildung dauert ein Schulhalbjahr, anschließend können sich die
frisch ausgebildeten Ersthelfer/innen im Schulsanitätsdienst der Gesamtschule
engagieren. Doch auch Schüler/innen
der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 sowie der Oberstufe können in den Schulsanitätsdienst
eintreten - das DRK bietet dazu für alle interessierten Schüler/innen
Erste-Hilfe- Kurse außerhalb der AG-Zeiten an. Jeder der Interesse an einer Tätigkeit in unserem Schulsanitätsdienst hat, kann sich an die Koordinatorinnen des Sanitätsdienstes, Brigitte Reyes und Anja Gerner, wenden. Die Gesamtschule Hennef stellt allen Schulsanitäter/innen ein Zertifikat
aus, in dem ihr besonderes Engagement bescheinigt wird, denn Schulsanitäter/innen
sind nicht nur fit in Erster Hilfe - sie lernen auch, sich in andere Menschen
einzufühlen, beweisen soziales Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Damit tun sie auch etwas für sich, denn wer anderen Menschen helfen
kann, ist stark und selbstbewusst. Solche Kompetenzen sind ein wichtiger
Pluspunkt in jedem Lebenslauf.
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