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Elternbrief vom 3.4.2009

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhaltsübersicht

Projekte

Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten

Swing als Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat

Zeitzeugen bei der Friedrich Ebert Stiftung 

Projektwochenende Showtraining für die Physikusse in Bad Honnef 

Hilfe

10 Jahre Aktion für Eluru! Post aus Eluru

Schulsanitätsdienst

 

 

Wettbewerbe

Känguru-Wettbewerb an der Gesamtschule Hennef

Schul-Stadtmeisterschaften im Turnen

Junge Kunst auf hohem Niveau: Jugendkunstpreis in Bonn

Schulwettbewerb „IT-Fitness macht Schule“

Doppelter Erfolg beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht in Solingen

Vorlesewettbewerb: Lieblingsbuch bringt Extrapreis

MediaCreativ-Wettbewerb der Kölnischen Rundschau

Skilanglauf: Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Praktika/Berufsorientierung

Info-Mobil der Metall- und Elektroindustrie drei Tage vor Ort

Ein Praktikum in der Holz- und Textilrestaurierung

Kreativjob im Maschinen- und Anlagenbau

Erzieherin im „Hampelmann"

Die Mechanismen einer Zelle erforschen

Auslandspraktikum in der Schweiz

Design ist nicht Kunst - Grafikdesigner

 

Exkursionen

Comenius- Konferenz in Italien

Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad Honnef

Sportklasse auf Skifahrt im Hochzillertal

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2009 nach Fügen (Zillertal)

Goethe Gymnasium Wien öffnet seine Türen 

AG „Biodetektive“ - Biologie macht Spaß

Interview mit Alex Gockel- Böhner über den Schulhund Wilson

Sicher mit dem Fahrrad unterwegs?

Karneval bei uns!

Therapeutisches Klettern zur Behandlung von ADS und ADHS

 

Musik

Tanz Bach!

 

Sprachen

DELF-AG immer stärker nachgefragt:

Französischaustausch im Jahrgang 9

10 Jahre „Aktion für Eluru“

Seit 1999 unterstützt die Gesamtschule Hennef die „Aktion für Eluru“ in Indien durch Spendensammlungen und Patenschaften. Schirmherr ist das „Deutsche Aussätzigen Hilfswerk e.V.“ Das Waisenhaus in Eluru und das Pater-Damian-Leprazentrum sind auf unsere Hilfe angewiesen: Momentan werden 116 Kinder im Waisenhaus Father Manna Children´s Home in Eluru betreut. In der Weihnachtsaktion 2008 wurde für das Waisenhaus die großartige Summe von 2.752 Euro von den Schüler/innen gesammelt. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben! Neben den Spenden freuen sich die Kinder besonders über die Briefe, die sie von unseren Schüler/innen im Rahmen der Weihnachtsaktion bekommen. Im Januar erhielt unsere Schule einen Antwortbrief unserer Freunde aus dem Father Manna Children´s Home, welcher in diesem Elternbrief nachzulesen ist.
(Hubertus Luke)

Post aus Eluru

20. Januar 2009

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler der Gesamtschule in Hennef!

Vielen lieben Dank für alle Eure tollen Briefe!
Wir haben uns sehr gefreut, Euch durch die Briefe kennen zu lernen und von Euch so viele bunte Bilder, Fotos und kleine Überraschungen zu erhalten. So gerne hätten wir jedem von Euch persönlich geschrieben und gedankt - doch leider können wir kein Deutsch und nur wenige von uns lernen in der Schule richtig Englisch. Deswegen haben wir zusammen überlegt, dass wir einen gemeinsamen Brief auf Deutsch schreiben lassen. Unsere Antwortbriefe, die wir in unserer Muttersprache Telugu geschrieben haben, legen wir natürlich diesem Brief bei. Ihr werdet sie sicherlich nicht lesen können. Aber so wisst Ihr wenigstens, wie unser Alphabet geschrieben wird.

Wie Ihr schon sicher schon von Euren Lehrern erfahren habt, sind unsere Eltern an Lepra erkrankt und haben daher kaum die Möglichkeit zu arbeiten und uns zu ernähren. Etwas Geld verdienen sie hin und wieder als Tagelöhner, als Dienstmädchen bei reichen Leuten oder als Erntearbeiter auf den grossen Reisfeldern. Glücklicherweise gibt es aber das Kinderhaus, das Father Manna Children's Home heisst und unser zweites Zuhause geworden ist. Sr. Idamma und Sr. Sourcely sind unsere Mütter, die liebevoll für uns sorgen und immer für uns da sind. Sr. Idamma ist zwar im vergangenen Jahr ein paar Tage nach ihrem 94. Geburtstag gefallen, hat ihr Bein gebrochen und sitzt jetzt im Rollstuhl. Für uns hat sich aber nichts geändert. Wir können immer zu ihr kommen, wenn wir ihr etwas zu erzählen haben. Sie kann so gut zuhören.

 

In diesem Jahr sind wir insgesamt 116 Kinder, die von Sr. Idamma und Sr. Sourcely betreut werden. Unsere Jüngste ist 4 Jahre alt und die Älteste 25 Jahre. Wir 60 Kinder hier im Kinderhaus sind zwischen 4 bis 11 Jahre alt. Unsere Kleinen besuchen unseren eigenen Kindergarten im Father Manna Children's Home. Die Schüler der 1. bis 5. Klasse gehen im Nachbardorf Gopannapalem in die Grundschule. Die Grossen unter uns leben in anderen Internaten, die Mädchen in Gudivada und die Jungen im St. Xavier Gymnasium in Eluru. Sie besuchen sie dort die High School oder Secondary School und später gehen viele von ihnen auch auf das College.

Viele Kinder, die bei uns gelebt haben, sind mittlerweile erwachsen. Sie sind verheiratet und leben nun mit ihrer eigenen kleinen Familie zusammen. Sie kommen Sr. Idamma besuchen und stellen ihr ihre Kinder vor.

An grossen Festen treffen wir uns alle im Kinderhaus und feiern gemeinsam. Bei all den vielen Kindern, die dann hier sind, wird es uns nie langweilig. Es ist immer etwas los. Wie alle anderen Kinder auch, lieben wir es, in unserer Freizeit zu spielen. Die Jungen spielen viel Fussball, Cricket oder Federball auf unserem Hof. Die Mädchen bevorzugen das Volleyball spielen und Springseil springen. Unsere Kleinen findet man meistens auf unserem Spielplatz. Einige von uns nehmen auch am indischen Tanzunterricht teil, sodass wir zu besonderen Anlässen kleine Vorstellungen geben können.

Doch wie auch bei Euch in Deutschland beschäftigt uns die Schule sehr. Von montags bis samstags gehen wir den ganzen Tag in die Schule. Nur an jedem zweiten Samstag haben wir frei. Wie Ihr lernen wir Lesen, Schreiben und Rechnen. Natürlich kriegen wir auch Hausaufgaben auf und vor Klassenarbeiten bleiben wir auch nicht verschont. So haben wir uns wieder besonders auf die Weihnachtsferien gefreut. Die dauern allerdings meist nur zwei Tage, weil nur wenige Menschen in Indien Christen sind. Dafür haben wir Mitte Januar 10 Tage Sankranti-Ferien. Sankranti ist unser grosses Erntedankfest, das wir drei Tage lang mit unseren Freunden feiern. Schnee liegt hier dann zwar keiner, aber wir sind froh, dass wir kühle 27 Grad haben und die Sonne scheint. Im Sommer ist es hier nämlich bei manchmal bis zu 50 Grad kaum auszuhalten. Zu dieser Zeit haben wir dann aber auch Ferien. Nachts schlafen wir dann sogar unter freiem Himmel, wo es manchmal einer kühle Briese gibt. In unseren Häusern ist es dann einfach zu heiss. In der Regenzeit, auch Monsunzeit genannt, schüttet es hier manchmal tagelang bis aus Pfützen kleine Seen entstehen und die Strassen kleine Flüsse werden. Eure Jahreszeiten Frühling und Herbst kennen wir in Indien nicht. Die Pflanzen und Bäume sind bei uns immer grün und niemals kahl und ohne Blätter.

Für uns ist es nur schwer vorstellbar, dass es bei Euch keine Palmen gibt. Kokusnüsse, Papayas und Mangos sind für Euch sicherlich auch exotische Früchte, oder??? Wir lieben übrigens Chilli, die kleinen scharfen grünen und roten Schoten. Diese kommen bei uns massenweise als Gewürz in jedes Gericht, wie bei Euch das Salz und der Pfeffer. Der Reis ist unser tägliches „Brot". Bei jeder Mahlzeit, ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen, ist er dabei und wird immer wieder auf verschiedene Weise köstlich zubereitet. Dazu gibt es unzählig viele verschiedene Sorten Chutneys und Curries. Wie fast alle Inder essen wir hier mit den Fingern der rechten Hand. Mit den Fingerkuppen und dem Daumen formen wir eine kleine Schaufel, die uns den Löffel und die Gabel ersetzt.

Ihr habt uns von Euren Haustieren berichtet. Ja, auch wir haben hier ein paar tierische Mitbewohner! Jacky und Ruby sind unsere beiden Wachhunde, die auf unser Haus aufpassen und uns im November mit 4 süssen Welpen beschenkt haben. Hühner haben wir auch und wilde Geckos. Das sind kleine Reptilien ähnlich wie Eidechsen, die an unseren Zimmerdecken und Wänden leben und unsere Mücken fressen. Schlangen besuchen uns auch ab und an, aber die sind bei uns weniger willkommen, da sie sehr giftig und gefährlich sind.

Einige von Euch haben uns erzählt, dass sie ein schönes eigenes Zimmer haben. Wir können uns schwer vorstellen, was ihr mit so viel Platz anfangt. In Indien ist man hier den ganzen Tag draussen. Nur zum Schlafen haben wir hier lieber ein Dach über dem Kopf. Zwei grosse Schlafsäle, einen für die Mädchen und einen für die Jungen, stehen uns für die Nacht zur Verfügung.

Wenn an Weihnachten die Grossen noch dazukommen, kann es hier ganz schön eng werden. Ein riesiges Matratzenlager wird dann in unserer Study Hall aufgebaut, damit alle einen Schlafplatz haben. Juana hat uns erzählt, dass das so ähnlich ist wie bei Euch in einer Jugendherberge. Wir sind sicher, Ihr habt da genau so viel Spass wie wir in unserer Study Hall!

An Weihnachten schmücken wir das Kinderhaus immer sehr festlich mit ganz viel Lametta. Eine riesige Krippe mit echten Pflanzen wird in unserem Gebetsraum aufgestellt, die jeder Gast immer sehr bewundert.

Am 25.Dezember feiern wir eine Heilige Messe und es wird ein riesiger Kuchen angeschnitten, auf den wir uns jedes Jahr schon lange vorher freuen. Kleine Geschenke, die Briefe von unseren Pateneltern und in diesem Jahr auch Eure schönen Briefe werden an uns verteilt. Nach dieser Zeremonie spielen alle Kinder gemeinsam auf dem Hof, bis es Zeit wird für das Festtagsessen.

Übrigens, Schokoladen-Weihnachtsmänner kennen wir hier nicht, die würden uns bei der Wärme hier davonschmilzen.  Dafür gibt es bei uns aber wunderbar süsse Kokusnussfladen.

Einige unserer Grossen fahren über die Weihnachtsfeiertage ihre Eltern besuchen. Mit den Landbussen klappt das hier sehr gut. Nach Neujahr sind wir dann alle wieder zurück in unserem gewohnten Schulalltag.

In diesem Jahr gab es etwas ganz Besonderes: Juana, ein Mädchen, das im Sommer in Deutschland ihr Abitur gemacht hat, ist schon seit Anfang November bei uns. Sie hat uns Englischunterricht gegeben, so dass wir jetzt die englischen Monatsnamen, die Wochentage, die Zahlen und vieles mehr kennen. In einem Test hat sich gezeigt, wieviel jeder von uns gelernt hat. Manche waren einfach sehr gut, sie haben einen 1. Preis bekommen. Die anderen werden sich jetzt anstrengen, ihre Lücken zu füllen. Dann hat Juana uns zu einem Mal-Wettbewerb aufgerufen. Selbst unsere Kleinen haben mitgemacht. Auch hier haben wir Preise bekommen. Die Bilder haben wir dann unseren Pateneltern als Dankeschön für ihre Hilfe geschickt. Es wird uns ganz schön zu schaffen machen, wenn Juana am 8. Februar wieder abreist und uns Adee sagt. Wir werden sie sehr vermissen. Als Überraschung für sie werden wir ihr ein tolles Abschiedsfest gestalten, damit es ihr richtig schwer fällt, uns zu verlassen!

Fragt mal Eure grossen Schwestern, die gut Englisch können, ob sie nicht Lust haben, uns einmal für ein paar Wochen zu besuchen. Wir werden uns bestimmt riesig über jeden Besucher freuen! Auch für Sr. Idamma und Sr. Sourcely wird das eine grosse Freude sein.

Wir hoffen, Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest mit Euren Familien, tolle Ferien (mit Schnee?) und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Hat Euch unser Brief gefallen? Haben wir alle Eure Fragen beantwortet? Wenn Ihr mehr wissen wollt, schreibt uns doch im nächsten Jahr wieder zu Weihnachten. Wir jedenfalls freuen uns schon heute auf Eure Post! Und wir werden Euch auch wieder antworten! Zum Schluss unseres Briefes möchten wir Euch und auch einigen von Euren Eltern ein ganz grosses DANKE dafür sagen, dass Ihr Euch Gedanken um uns macht. Ein besonderes Dankeschön all denen, die uns mit einer Patenschaft unterstützen. Ohne Euch sähe unsere Zukunft ganz anders aus, und wir hätten nicht so viel Freude in unserem Leben!!!

Mit vielen herzlichen und frohen Grüssen - Eure Freunde aus dem Father Manna Children's Home:

Amala, Anitha, Anu, Anusha, Aruna, Asha, Baby Jyothi, Balanagini, Chittitalli, Deena, Deepthi, Devi, Divya, Durga, Elisa, Ester Rani, E. Esteru, Fatima, Ganga, Geetha, Hema, Jeevan Jyothi, Joshana, Jyothi M., Jyothi K., Kamala, Krupa, Kumari K., Kumari, Lakshmi, Lakshmi Durga, Ludhia, Malathi, Malli, Mariamma, Mary Jyothi, Mary K., Meena, Nagamani, Nirmala Kumari, Parvathi, Prasanthi, Rajini, Rani, Ratna Kumari, Reena, Reji, Roja, Sandhyarani, Sathyavati, Shanti M., Sree Devi, Suneetha, Surya Kumari, Suseela, Uma Mary Jyothi,Varalakshmi, Vimala,

Adami, Anand, Anil, Anish, Aresh, Baba Voli, Balu, Basha, Chandra Rao, Daniele, Elish, Govind Raju, Jagadesh, Jeevan Babu, Jojappa, Kiran, Krupadasu, Leelaprasad, Madhu, Maria Raju, Muthialu, Naga Raju, Naga Shiva, Pavan Kumar, Prabudasu, Prakash, Praveen, Raja Shekar, Rajini Kanth, Rajesh, Rajesh Kumar, Raju, Rama Krishna, Ram Babu, Ramesh, Ramu, Ravi Kanth, Ravi Kumar, Sai, Samül, Sanjiv, Satish, Sree Kanth, Srinu, Sudhir, Suresh, D. Suresh, Venkanna, Venkata Kumar, Vinai, Vinod, Yesu Kiran.

Ganz viele Grüsse natürlich auch von allen Mitarbeitern, den grossen Mädchen Shanti, Devi, Usha, Vani und noch einmal Devi. Auch Sr. Idamma und Sr. Sourcely lassen Euch ganz herzlichen grüssen. Sie haben sich mit uns über Eure Briefe gefreut!

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Fronter – Nachfolgeregelung für SelGo

Gesamtschule Hennef wird Referenzschule

Inzwischen hat unserer Schule einen weiteren Schritt zur Schulentwicklung und Profilbildung geschafft: Die Lernplattform SelGO ist durch das komplexe Lernmanagement-System „fronter“ abgelöst worden. Unsere Schule hatte in den Jahren 2003 bis 2008 in dem landesweiten Modellprojekt „SelGO“ umfangreiche Erfahrungen mit der Nutzung einer Lernplattform zur Kommunikation und zur Verteilung von Informationen in Lerngruppen gemacht. Da die Landesregierung nach Ablauf des Modellprojektes bis heute keine Maßnahmen zum Übergang in einen Regelbetrieb getroffen hat, sah sich unsere Schule gezwungen, eine Alternative für SelGO zu finden.

Im Verlauf des Jahres 2008 hat eine Vorbereitungsgruppe unter Leitung von Heinz Wegmann und Frank Sauerzweig verschiedene Alternativen getestet und die Entscheidung vorbereitet. Im November 2008 hat eine 11-köpfige Steuergruppe unter Beteiligung auch der Schulleitung sich das von der Gruppe favorisierte Produkt „fronter“ vorstellen lassen. Die Gruppe war begeistert, die Vorbereitungen zum Wechsel auf „fronter“ begannen noch im Dezember, im Februar 2009 wurde der Pilotbetrieb begonnen. Auf der Didacta in Hannover konnten schon erste Erfolge der Implementierung an unserer Schule vorgestellt werden. Die deutsche Geschäftsführung von „fronter“ hat unsere Schule zur Referenzschule ausgewählt

Bis heute haben 21 Kolleginnen und Kollegen an einer einführenden Nutzerschulung und 5 an einer Administratorenschulung teilgenommen, die nächsten Schulungen folgen nach Ostern. Die Zugänge stehen inzwischen für alle Lehrerinnen / Lehrer und Schülerinnen / Schüler zur Verfügung, die ersten Lerngruppen haben mit der Arbeit begonnen, insbesondere in den Jahrgangsstufen 8 und 9. Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 soll „fronter“ in den Regelbetrieb gehen.

 

„fronter“ ist ein internationales Softwareunternehmen mit Sitz in Norwegen. Seit seiner Gründung 1998 hat sich Fronter auf dem E-Learning-Markt etabliert. Mit Vertretungen in 12 Ländern und weltweit über 6 Millionen Nutzern ist Fronter einer der größten Anbieter von Lernplattformen in Europa. Zu seinen größten Kunden gehören die Schulen der Stadt London oder die Universität von Wien. Im Januar 2009 wurde Fronter von der britischen Mediengruppe Pearson übernommen. Das englische Verlagshaus ist eines der führenden Bildungsunternehmen weltweit.

Die Entscheidung für „fronter“ ist an unserer Schule insbesondere deshalb gefallen, weil „fronter“ ein einzigartig komplexes und an die jeweiligen Bedürfnisse anpassbares internetbasiertes System zur Erleichterung und Optimierung von Lehr-, Lern- und Kommunikationsprozessen ist. Insgesamt stehen fast 100 Werkzeuge zur Verfügung, u.a. die aus SelGO bekannten Werkzeuge zur Kommunikation (E-Mail, Chat, Forum, Mitteilung usw.) und zur Verteilung von Dokumenten (Dokumentenordner, Archive, Abgabeordner), aber es stehen jetzt u. a. auch so wichtige Werkzeuge wie Online-Textproduktion, Testerstellung, Testdurchführung, Hausaufgabenbeurteilung, Umfragenverwaltung, Wiki, Audio-Aufnahme, Audio- und Videokonferenz, Kooperation im gleichen Dokument und Plagiatskontrolle zur Verfügung. In den nächsten Elternbriefen werden diese Werkzeuge noch im Detail vorgestellt. Ein Zugang für Eltern wird ab Sommer bestehen.
Weitere Informationen unter http://de.fronter.info/ 
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Berufspraktikum der Jahrgangsstufe 12

„Was soll ich nur werden?“ – Diese für den weiteren Lebensweg zentrale Frage kennt wohl Jeder. Mediengestalter/in oder Betriebswirt/in, berufliche Ausbildung oder ausbildungsintegrierender Studiengang, Bachelor- oder Master-Abschluss, eine Ausbildung im Ausland – den passenden Weg zu finden, ist für junge Menschen heute nicht gerade einfacher geworden.

In der Fortsetzung unserer Maßnahmen zur Berufsorientierung in der Sekundarstufe I bieten wir den Schüler/innen unserer Gesamtschule auch in der Sekundarstufe II Orientierungshilfen an. Dazu gehören neben vielfältigen Beratungsangeboten ein zweiwöchiges Betriebspraktikum (das die Schüler/innen auch im Ausland absolvieren können) und eine Projektwoche zur Studien- und Berufswahlvorbereitung im 12. Jahrgang.

Berufswahlorientierung soll junge Menschen anstoßen, Visionen zu überprüfen und zu hinterfragen, Erfahrungen zu reflektieren und eigene Perspektiven zu entwickeln.

In diesem Jahr fand das Betriebspraktikum vom 12. bis zum 23. Januar statt. Welche Erfahrungen die Schüler/innen machten und welche neuen Einsichten sie gewonnen haben, kann man in den folgenden Beiträgen nachlesen.
(Barbara Heidling und Tanja Hentschel)

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Comenius- Konferenz in Italien

Seit dem Jahr 2001 nimmt unsere Schule regelmäßig am Comenius-Projekt im Rahmen des EU-Projektes für lebenslanges Lernen teil. Während unser aktuelles Projekt „Open A Window To Europe“ mit den Partnerschulen in Spanien und der Türkei noch läuft, planen wir bereits das Folgeprojekt mit Schulen aus Italien, England, Portugal, Niederlande, Türkei und Griechenland.

Hierzu trafen wir uns unter dem Projektthema „Jugend und Informations- und Kommunikationstechnologien“ („Youth and ICT“) mit Kolleg/innen der beteiligten Schulen vom 26.1. – 30.1.2009 in Fasano, Apulien.

 

 Hier wurden die Projektinhalte erarbeitet, welche wir mit Schüler/innen aus dem 9. Jahrgang gemeinsam mit den Partnerschulen in den kommenden 2 Jahren durchführen wollen. Es war ein sehr interessantes und arbeitsreiches Treffen mit vielen neuen Einblicken in das Partnerland Italien. Wir hoffen auf die Bewilligung unserer Anträge und erfolgreiche Durchführung der gemeinsamen Projekte.
(Hubertus Luke)

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Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad Honnef

Vom 04.03.09 bis 06.03.09 fuhren wir auf Probefahrt mit Astrid Kröger-Schönbach, Ina Hammer-Braß und unserer Querflötenlehrerin Frau Ascai in die Jugendherberge in Bad Honnef.

 

Dort angekommen, luden wir erst einmal alles aus und brachten das Gepäck in den Gepäckraum. Danach richteten wir uns unseren Proberaum ein und spielten auf unseren Instrumenten. 

Nach dem Proben durften wir auf unsere Zimmer. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Badezimmer. Die Jugendherberge war sehr schön, sauber und modern. Das Essen war auch gut. In den Proben übten wir schon bekannte und auch neue Lieder: „The Tempest“, „My heart will go on“ und „Three Irish Tunes“.

Am ersten Tag machten wir einen Spaziergang im Wald. Astrid Kröger-Schönbach dachte, es gäbe einen Rundweg, aber wir fanden ihn nicht. Die meisten sind daher falsch gelaufen. Nur einige Jungs haben mit Ina Hammer-Braß und Frau Ascai den richtigen Weg gefunden. Jeden Tag machten wir Disco und tanzten viel. Toll war, dass unsere Klassenlehrer/innen Angelika Nobis-Waldecker und Stefan Klause uns am zweiten Abend besuchten und sogar mit uns tanzten.

Die Orchesterproben waren schön und haben uns weiter gebracht. Wir probten am zweiten und dritten Tag zwischendurch auch selbstständig in kleinen Besetzungen. Am letzten Tag machten wir für uns selbst ein kleines Konzert. Es war schön zu sehen, dass alle geschafft hatten, ein Lied oder mehrere Lieder zusammen zu üben und vorzutragen. Die Probefahrt hat uns sehr gut gefallen.
(Judith Mildner/ Annkathrin Küster, 6B)

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Swing als Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Bereits im Vorfeld des Projekttages zum Gedenken an die Reichspogromnacht haben wir uns intensiv mit dem Thema „Nationalsozialismus“ beschäftigt. Am Beispiel dreier Lebensläufe von 1932-1945 erfuhren wir exemplarisch das Schicksal jüdischer Familien in dieser Zeit.

Dieses Jahr lag der Schwerpunkt für diesen Tag in der Klasse 7E auf einer weniger bekannten Gruppe von Regimegegnern, den so genannten „Swingkids“.
In den frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts schwappte der Swing aus den USA nach  Europa über. Swing als Musik, als Lebensgefühl, als Ausdruck unbeschwerter Lebensfreude der Jugend. Schnell wurde dieser Jazz von den Nationalsozialisten als „Negermusik“ verboten und viele der Jugendlichen gingen als „Swing Kids“ in den Widerstand. 
An diesem Projekttag wollten wir herausfinden, bis zu welchem Punkt man seiner Identität treu bleiben kann und welche Faktoren dazu führen, dass Menschen sich Zwängen von Obrigkeit unterwerfen.
Der von uns analysierte Film „Swing-Kids“ zeigte eindrucksvoll die Geschichte von fünf Jugendlichen aus Hamburg, deren Lebensgeschichte und Freundschaft einen unterschiedlichen Verlauf nahm. Die einen blieben – trotz Repressalien – ihrer Identität treu, während die anderen sich unter dem Druck des nationalsozialistischen Systems der Hitlerjugend anschlossen und zum Teil sogar ihre Freunde verrieten.
Nach der Diskussion der Frage, wie wir uns wohl unter den damaligen Bedingungen  verhalten hätten, schlugen wir den Bogen zur Gegenwart. Wie sieht das heutige Lebensgefühl Jugendlicher aus, was bedeutet Identität für sie und welche Faktoren spielen heute eine Rolle dabei, seine Identität möglicherweise verlieren zu können.

Genauso wurde erarbeitet, wie wichtig heute Freundschaften sowohl für die positive als auch die negative Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sind. Dass dabei Zivilcourage und Rückgrat  von besonderer Bedeutung sind, wurde uns allen klar. Die anschließende Diskussion zeigte, wie schwer es bisweilen auch im Alltag ist, der eigenen Überzeugung treu zu bleiben.
(Andrea Thomas, Wolfgang Keuchel)

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Info-Mobil der Metall- und Elektroindustrie drei Tage vor Ort

Anschauliche und praktische Berufsvorbereitung für die Jahrgänge 8-13

 

Unsere Schüler/innen erhielten auch in diesem Jahr wieder einen guten Einblick in die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie. Wie jedes Jahr bot das Infomobil der Metall- und Elektroindustrie unseren Schüler/innen wieder anschaulichen Unterricht auf hohem Niveau. Mit moderner Telekommunikation, Elektronik und Hightec-Maschinen ausgerüstet, ermöglichte das Infomobil unseren Schüler/innen einen ersten hautnahen Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt des größten Industriezweigs in Deutschland und informierte sie über so interessante Themen wie: 

• Wandel der Berufsbilder in der M+E-Industrie 

• Entwicklung neuer Berufsbilder

• Entwicklung neuer Arbeitsformen- und organisationen

• Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt. 

Darüber hinaus konnten die Schüler/innen durch praktische Übungen wie z. B. an der CNC-Fräse erleben, welche Anforderungen an die zukünftigen Auszubildenden heute gestellt werden.

Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen.  Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt. 

Wir bedanken uns nochmals ausdrücklich bei den beiden Referenten Herrn Schmidt und Herrn Oehme, die unsere Schüler/innen in den drei Tagen ausführlich und kompetent  informiert und beraten haben. Wenn es das Ziel der Elektro- und Metallindustrie ist, unseren Schüler/innen einen realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln, dann ist es auch in diesem Jahr wieder gut gelungen und wir freuen uns, dass auch im nächsten Jahr das Info-Mobil wieder bei uns in der Gesamtschule Hennef zu Gast sein wird. 

Weitere Informationen sind im Internet zu finden und dem nachfolgenden Link:
http://www.me-infomobil.de/portal_frs.htm  

(Georg Dahlberg , Berufs- und Bildungsberatung)

 

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Känguru-Wettbewerb an der Gesamtschule Hennef

Europas Kängurus gingen am Donnerstag, 19.03.09, wieder an den Start. In ganz Europa gleichzeitig haben an diesem Tag Schüler/innen der 3. bis 13. Klasse versucht, 30 mathematische Aufgaben zu lösen.

 

In diesem Jahr haben sich von unserer Schule sage und schreibe 168 Schüler/innen aus den Klassen 5 bis 11 angemeldet. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen, insbesondere aus den Klassenstufen 5 und 6, musste der Wettbewerb parallel während der 1. und 2. Stunde in den Klassenräumen des 9. Jahrgangs stattfinden.
(Kirsten Breit)

Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten

Am 27.1.2009 haben wir, die Klasse 8D, die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Bonn besucht.

 

Die Gedenkstädte thematisiert u. a. die Verfolgung, das Leid und die Ermordung von Juden im Bonner Umkreis. Die vier verschiedenen Museumsräume erzählen die Erlebnisse einzelner Personen. Auch werden Themen wie politische Verfolgung, Verfolgung von Bonner Juden, Sinti und Roma, Zwangssterilisation und Euthanasie, Zwangsarbeiter, vergessene Opfer, Helfer, Kirchen und den Beginn der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft dargestellt.

Im ersten Zimmer sahen wir an den Wänden Steinbrocken von der Synagoge am Rheinufer, die in der Reichskristallnacht abgebrannt worden war. Es war schockierend für uns, dass sie am hellen Tag angezündet wurde. Die Feuerwehr wollte sie löschen, aber die Polizei hat es ihr verboten und die SS hat sie wieder angezündet. Keiner hat etwas gesagt! 

Im zweiten Zimmer gibt es eine graue Stahltür, die abgeschlossen ist darauf steht  „...und dann gehörten wir nicht mehr dazu“. Es soll symbolisch darstellen, dass die Juden nicht mehr das Gleiche machen durften wie die Christen. Daneben hängt ein großes Bild vom Friedensplatz, der früher „Adolf-Hitler-Platz“ hieß. 

An den Wänden waren viele Bilder von Personen, die von den Nationalsozialisten wegen ihrer Politik oder Religion verfolgt, deportiert oder umgebracht wurden, wenn sie nicht fliehen konnten. In einem Glaskasten liegt Arbeitskleidung aus einem Konzentrationslager,  Holzschuhe und eine dreckige dünne Latzhose. Daneben hängt ein Text von einem Mann, der schlimme Sachen erlebt hat und trotzdem durchgehalten hat. Es werden auch Fotos von Gebäuden gezeigt, wo Menschen gefoltert und umgebracht wurden. Eine Europakarte hat uns veranschaulicht, wo hin Juden, oder anderen Personen, die gegen Hitler waren, geflüchtet sind und wo große Konzentrationslager lagen. Texte über die Opfer der Nationalsozialisten haben uns Informationen darüber gegeben, was sie durchmachen und erleben mussten. Die Erzählungen über die Opfer, die über Kopfhörer gehört werden konnten, haben mich sehr angesprochen. Die Hörstation „Ruth Herz“ hat die Briefe eines Mädchens an ihren Onkel abgespielt.
Kleine Bilderrahmen von Personen mit kompletten oder abgekürzten Namen sind an den Wände befestigt. Zu wissen, dass so viele Menschen im Umkreis von Bonn umgekommen sind, ist schockierend für mich. 
Eine Ausstellung, die sich lohnt zu besuchen. Sehr informativ und lehrreich.
(Natascha Koch, 8D)

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Sportklasse auf Skifahrt im Hochzillertal

Vom 20. bis 28.02.2009 unternahm die Klasse 6A eine Skiklassenfahrt in das bereits von unserer Schule vielfach erprobte Skigebiet Hochfügen/Kaltenbach im Zillertal.
Gemeinsam mit der Skigruppe von Dr. Volker Manz aus dem 8. Jahrgang reisten die Kinder der 6A mit ihren Klassenlehrer/innen Gisela Raps und Lambert Heyder im komfortablen Reisebus über Nacht an. Noch am Ankunftstag wurden alle mit Skimaterial ausgerüstet. Nun konnten die überwiegend skiunerfahrenen Schüler/innen auf dem am Haus gelegenen Übungshang unter sachkundiger Anleitung der mitgereisten Väter und des erfahrenen Skilehrers, Herrn Sprenger, erste „Rutschversuche“ unternehmen und den Umgang und das Handling mit dem Skimaterial erproben.

 

Am Sonntag und den fünf folgenden Tagen ging es dann hinauf ins Hochgebirge. Auf  einer Höhe von 1700 m bis 2500 m und bei besten Schneeverhältnissen bewiesen die Kinder der Sportklasse einmal mehr Bewegungsbegabung, Begeisterungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und besondere Lernqualitäten im sportlichen Bereich. Schon nach kürzester Zeit fuhren Mädchen wie Jungen auch anspruchsvolle Pisten hinunter.

So erkundeten die Kinder in ihren Skigruppen gemeinsam mit ihren  Betreuer/innen das herrliche Skigebiet, genossen die Natur und die zauberhafte Winterlandschaft und hatten eine Menge Spaß. Zum krönenden Abschluss zeigten sie in einem Slalomrennen, was sie in dieser Woche gelernt hatten.

Alles in allem waren die Tage für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung, so dass einige Kinder, kaum zu Hause angekommen, schon wussten, dass sie so bald wie möglich wieder auf die „Bretter“ steigen wollten.
(Lambert Heyder)

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Schul-Stadtmeisterschaften im Turnen

Die neu gegründete Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef nahm in diesem Jahr zum ersten Mal an den Bonner Schul-Stadtmeisterschaften teil und belegte in einem stark besetzten Starterfeld die guten Plätze 11 und 14. Die Mädchen der Akrobatik AG Lotta Bachmann, Natascha Ballentin, Laura Klug, Charlotte Lindner, Patricia Reuter, Janika Schmidt und Ann-Kristin Süß zeigten schöne Leistungen auf ihrem ersten Wettkampf und hatten dabei ihre Nerven sehr gut im Griff. Sie wurden durch die Vereinsturnerinnen Caroline Röllecke und Miriam Ries unterstützt, die die Mannschaft mit viel Erfahrung anführen konnten. 

 

Der Wettkampf begann für die Mädchen am Schwebebalken, an dem sie trotz erschwerter Bedingungen in der Vorbereitung fast fehlerfreie Leistungen zeigten. Ohne zu stürzen konnten sie viele Punkte sammeln. Auch am zweiten Gerät, dem Boden, kamen alle Turnerinnen problemlos durch ihre Übungen. Diese positive Serie setzte sich an den folgenden zwei Geräten, dem Sprung und dem Reck, fort. Alle Mädchen turnten schöne Pflichtübungen und können mit ihren Leistungen sehr zufrieden sein. 

Da viele andere Schulmannschaften durchweg mit Vereinsturnerinnen besetzt sind, waren die gezeigten Übungen der Hennefer Mädchen vergleichsweise einfach und mit weniger Ausgangswert angesetzt. Nichts desto trotz gebührt den Turnerinnen ein großes Lob für die erbrachten Leistungen, die erreichten Platzierungen und den Mut, als Neueinsteiger die Gesamtschule Hennef bei den Stadtmeisterschaften zu vertreten. Die Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef hat gezeigt, wie viel Spaß das Turnen macht! 
(Barbara Lesch)

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AG „Biodetektive“ - Biologie macht Spaß

Seit Beginn des Schuljahres wird die Arbeitsgemeinschaft „Biodetektive“ im Nachmittagsbereich angeboten. Biodetektive beobachten, untersuchen und bestimmen alles, was da kreucht und fleucht, was da krabbelt oder kriecht, hüpft oder springt, flattert oder fliegt, segelt oder quiekt, was da trillert oder pfeift, krächzt oder schreit, brummt oder summt, was da keimt und gedeiht, blüht und ergrünt.

 

Biodetektive nehmen ihre Umgebung sehr genau unter die Lupe. Sie untersuchen und bestimmen  alles, was ihnen in die Finger fällt. Mit Hilfe von Stereolupen und Mikroskopen verschaffen sie sich Einblicke, die sonst dem bloßen Auge verborgen bleiben. Anhand wissenschaftlicher Bestimmungsliteratur erforschen sie Namen, Herkunft, Verbreitung und Lebensweise ihrer Funde. 

Dem Wunder des Lebens auf der Spur zu sein, macht wohl die Faszination aus, die den Schüler/innen ins Gesicht geschrieben zu sein scheint, wenn sie sich immer wieder während der AG-Zeit auf den Weg machen, die biologische Welt zu erforschen. Ein paar Mehlwürmer- und Schwarzkäferlarven reichen schon aus, will man z. B. dem Geheimnis der Metamorphose auf die Spur kommen. Ein selbst eingerichtetes Terrarium ermöglichte den begeisterten Biodetektiven im ersten Halbjahr das Studium des Verhaltens verschiedener Spinnenarten. Nicht selten wurden die Spinnen wegen bekannter Phobien von ihren Mitschüler/innen mit neugierigem Argwohn betrachtet, dieser wich aber meistens schnell der Faszination, die von diesen Tieren ausgeht, zumal sie hinter Glas von außen betrachtet werden konnten. Ein Aquarium mit Urzeitkrebsen, das in der Klasse 5F besichtigt werden kann, ist da schon weniger unheimlich anzusehen. Bereits mehrere Generationen von „Triopsen“ haben dort ihr nur kurzlebiges Dasein gefristet, aber vor ihrem Dahinscheiden immer noch selbst für Nachwuchs gesorgt. Ein Tümpelaquarium in der Klasse 5D, das Einblicke in die Unterwasserwelt ermöglicht, wird ebenfalls von den dort ansässigen Biodetektiven betreut. 

Das arttypische Zirpen der Zweipunktgrillen, das man sonst nur im Mittelmeerraum hört, war mehrere Monate lang auf dem Flur im NW-Bereich zu hören. Ein Zuchtversuch mit diesen Mittelmeergrillen verlief für die Biodetektive ausgesprochen erfolgreich und bescherte ihnen nebenbei ausgesprochen interessante Einblicke in die Lebensweise dieser Insekten insbesondere in das Paarungsverhalten. Was man sonst immer nur hörte, konnte man nun endlich mal in Augenschein nehmen, wenn die Männchen mit ihren vibrierenden Flügeln das durchdringende Zirpen erzeugten, um die Weibchen für sich zu interessieren. Einige hundert Nachkommen waren das Ergebnis, über die sich ein Zoofachgeschäft freute, das den Biodetektiven zu Beginn des Zuchtversuchs die  Elterngeneration verkauft hatte. 

Zurzeit erfreuen sich in jeder Pause zwei lebenslustige Mäuse im Terrarium großer Aufmerksamkeit seitens der Schüler/innen, die ihrem Treiben und Kletterkünsten interessiert zuschauen, besonders dann, wenn die verantwortlichen Biodetektive ihnen frisches Futter anbieten. Zwei Ratten, um die sich zwei Biodetektivinnen intensiv kümmern wollen, werden  sich hoffentlich als dankbar erweisen und sich für mögliche Labyrinthversuche zur Verfügung stellen.

Ein großes 260-Liter fassendes Warmwasser-Aquarium wird demnächst den Flur des NW-Bereichs schmücken und vielen Schüler/innen Gelegenheit bieten, neben dem Erlernen der Aquaristik das Verhalten von  Buntbarschen zu beobachten, die sehr schön, farbenfroh und sehr anspruchsvoll sind, aber auch einen sehr ausgeprägten Charakter besitzen. Das macht es so reizvoll und interessant, Buntbarsche in einem Aquarium zu pflegen.

   

Der Frühling steht vor der Tür, das Leben in der Natur erwacht. Die Nistkästen müssen angebracht werden. Es gibt viel zu tun! Es gibt viel zu entdecken…
(Georg Dahlberg /AG-Leiter)

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Ein Praktikum in der Holz- und Textilrestaurierung

Pulheim am Montag den 12.01.09, Ruth Boersma, die neue Schülerpraktikantin in den Restaurierungswerkstätten der Denkmalpflege im LVR erreicht die Abtei Brauweiler (Bild unten). Hier wird sie die folgenden zwei Wochen versuchen, alles über den Beruf der Restauratorin herauszufinden. Ihr Blick schweift durch den ersten Innenhof der beeindruckenden Anlage. Ein Blick auf den Zettel in ihrer Hand: „Zimmer 1.206“.

Überfordert schaut sie sich um. Welche der Eingangstüren mag wohl die richtige sein? Prompt entscheidet sie sich für die falsche, dahinter trifft sie aber immerhin auf einen freundlichen Herrn, der ihr hilft, den Weg in die Verwaltung zu finden. Gerade noch pünktlich. Hier unterzeichnet sie die Verträge und  stellt erstaunt fest, dass die Dame, mit der sie so formell wirkende E-Mails ausgetauscht hat, eine so intelligent wie sympathisch wirkende junge Frau mit himmelblauen Augen ist. Die Formalitäten sind geklärt und Ruth B. wird zu der Werkstatt 1 geführt. Die Werkstatt 1 ist eigentlich keine einzelne Werkstatt, sondern ein Zusammenschluss der Restaurierungswerkstätten, die sich mit organischen Materialien befassen. Darunter fallen die Werkstatt für Möbel und Holz, die für Skulpturen, die für Gemälde und die für Textilien. In der Etage darunter befindet sich die Werkstatt 2, die sich mit den anorganischen Materialien befasst (Glas/Keramik, Stein und Metall). Die Restaurierungswerkstätten unterstehen dem Amt für Denkmalpflege im Rheinland, welches dem Bereich Kultur des LVR angehört. Die erste der beiden bevorstehenden Wochen wird die Praktikantin in der Werkstatt Möbel/Holz verbringen und diese schaut sie sich nun  an. Auf den ersten Blick eine gewöhnliche Holzwerkstatt, wie man sie bei jedem Schreiner findet. Auf den zweiten Blick schwindet dieser Eindruck nicht, doch fallen einige alte Möbel und sonstige Holz-/Gebrauchsgegenstände auf, die allesamt schwer mitgenommen aussehen. Außerdem ist ein großes Mikroskop sowie ein seltsam aussehender Apparat an einem der Arbeitsplätze aufgebaut. Dazu ein Skalpell und verschiedene kleine und große Fläschchen, deren Etiketten davor warnen, den Inhalt zu trinken. Aus mehreren Räumen besteht die Werkstatt, doch das ist nur eine Bruchteil des Platzes, der hier benötigt wird, so lernt das die Schülerin schnell, denn wer auch immer die Einrichtung für die Villen und Schlösser anfertigte, soviel Liebe zum Detail und soviel Sorgfalt er auch auf seine Arbeit konzentrierte, er dachte dabei nicht daran, dass sie eines Tages in der Restaurierungswerkstatt für Möbel und Holz landen würde. Hätte er das getan, es wäre den Restauratoren einiges Erspart geblieben, denn nach einigen Umzügen mit der gesamten Werkstatt innerhalb der Abtei wurde der Raum, den man ihnen für ihre Arbeit zugesteht auf ein Minimum reduziert. Doch die Arbeit der Restauratoren findet nicht nur in den Werkstätten statt. Feste Bestandteile der Inneneinrichtung, wie zum Beispiel Treppen, Türen oder Fenster, werden vor Ort begutachtet. Die Termine außerhalb der Abtei, die unter den Restauratoren hier „Dienstreise“ genannt werden, beschränken sich, abgesehen von einigen Ausnahmen, auf Kirchen und Schlösser. Auf eine solche Dienstreise fahren oft Restauratoren aus verschiedenen Werkstätten mit, denn häufig sind Objekte für verschiedene Bereiche vorhanden. Die Arbeit besteht nun darin, das Objekt auf Schäden zu untersuchen, den ursprünglichen Zustand zu rekonstruieren (das können zum Beispiel Bemalungen unter einer Vielzahl von Lackschichten sein) und eine Empfehlung abzugeben, wie der weitere Verfall des Objektes weiter hinaus gezögert werden kann. Häufig werden Proben mit in die Abtei genommen. Dort versucht man die Geschichte des Objektes, das heißt den ursprünglichen Zustand, sowie alle Änderungen und Restaurierungen zu erkennen. Dazu dient das Mikroskop, das Skalpell, die Chemikalien und ein scharfes Auge sowie Kenntnisse von Geschichte und Kunstgeschichte, Mode und Ver- und Bearbeitungsmöglichkeiten vergangener Zeiten.

Die eigentliche Arbeit wird nur noch selten von den Restauratoren der Denkmalpflege erledigt. Zumeist werden dazu selbstständige Restauratoren beauftragt, deren Arbeit aber überwacht wird. Versucht wird nicht etwa, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, sondern den aktuellen zu erhalten und grobe Schäden, die das Bild stören unauffälliger zu machen. Wenn also ein Wandteppich große Löcher aufweist und stümperhafte Reparaturen, dann wird das Bild nicht wieder vervollständigt, sondern lose Fäden werden gesichert, Löcher mit einem passend eingefärbten Stoff hinterlegt und nur die schlimmsten Reparaturen herausgenommen. Auch die Restaurierungen der Vergangenheit sind ein Teil der Geschichte. Es wird darauf geachtet, dass alle Arbeiten als neu zu erkennen und theoretisch  auch wieder zu entfernen sind, denn eines Tages werden vielleicht bessere Methoden gefunden als die, die heute zur Verfügung stehen. Die Schülerin darf auch selbst eine alte Wandtäfelung untersuchen. Mit dem Mikroskop und dem Skalpell legt sie einen kleinen Teil der ursprünglichen Fassung frei, die mit einem Muster bemalt ist. Einfach ist diese Aufgabe nicht, denn bei unterschiedlicher Härte und teilweiser Verschmelzung der Farben sind sie nur schwer voneinander zu trennen und die ältesten sind so hart, dass sie leicht absplittern. Noch eine weitere Arbeit traut man der jungen Frau zu: Zwei alte Holzschatullen mit bunter Bemalung, die über die Jahrhunderte vergraut und befleckt wurden, wurden restauriert und die kleinen Holznägel sollen nun den Farben angepasst werden, die diese umgeben. Auch diese Aufgabe stellt sich als aufwendig heraus und erfordert sowohl Geduld als auch eine ruhige Hand. So verstreicht die erste aufregende Woche und gespannt startet die Praktikantin in die zweite. Die Werkstatt der Textilrestauratorin ist erstaunlicherweise größer als die der Holzrestauratoren. Schränke, angefüllt mit Perlen, Nadeln, Garnen und Stoffen in den verschiedensten Materialien, große Tische, auf denen uralte Gewänder und Wandteppiche ausgebreitet sind, Regale mit etlichen Büchern über Handwerk, Mode und Stoff und wieder Mikroskope und Chemikalien erwarten sie. Entführt in die Welt von Samt und Seide, von der Kunst der Perlen und von kostbarsten Stickereien, die in den Klostern des Mittelalters von geschickten und geübten Mädchenhänden erschaffen wurden. Hier lernt sie die Schätze kennen und würdigen, erkennt die feinen Stiche, mit denen die kleinen gestickten Heiligenfiguren auf den teils Jahrhunderte alten Paramenten fast lebendig scheinen. Hier wird ihr klar, wie kostbar selbst die unscheinbarsten Wandteppiche in Wahrheit sind und welch eine Kunst dahinter steht. Die Schülerpraktikantin lernt, wie man lose Fäden mit Spannstichen sichert und Löcher beinahe verschwinden lässt. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Arbeit der Textilrestauratorin ist die Beratung in Bezug auf die Lagerung und Behandlung der Textilien. Am Liebsten sähe sie alle Textilien an einem dunklen Ort, flach ausgebreitet mit ausgepolsterten Knickstellen, damit der Stoff hier nicht bricht. Leider lässt sich das nicht bei allen Objekten durchsetzen. Die Besitzer wünschen sich für gewöhnlich eine Möglichkeit, die Textilien weiter zu tragen oder zur Schau zu stellen. Hier verlangt es Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft. Die Dringlichkeit einer Restaurierung (hierfür fehlt oft das nötige Geld) und die Gefahr, die für das Objekt besteht, müssen eingeschätzt und dem Besitzer vermittelt werden, denn die Spuren der Vergangenheit sollen auch der Nachwelt noch erhalten bleiben.

Einige Tage später blickt Ruth Boersma auf ihre Zeit in der Denkmalpflege zurück. „Ein Wahnsinnsgefühl, mit diesen Dingen zu arbeiten, die vor so vielen Jahren und Jahrhunderten ein Mensch mit Liebe und Hingabe, mit Mühe und Geduld erschaffen hat.“ so die Schülerin. „In dem Zeitalter, in dem wir leben ist doch kaum noch jemand in der Lage, so feine Stickereien anzufertigen. Das Handwerk geht verloren. Gerade deshalb reizt mich dieser Beruf. Der direkte Kontakt zu einer anderen Zeit. Leider gibt es viele Anwärter auf wenige Arbeitsplätze. Die meisten Restauratoren machen eine lange Ausbildung mitsamt Studium, finden keinen Job und werden Selbstständig. Die wenigen Angebote und die vielen Restauratoren sorgen für niedrige Preise und stümperhafte Arbeit. Man hat immer wieder betont, ich solle mir den Schritt in diese Richtung gut überlegen.“

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DELF-AG immer stärker nachgefragt:

16 Prüflinge des 7. Jahrgangs stellen sich der französischen Sprachprüfung

Wir freuen uns, dass immer mehr Schüler/innen an der DELF-AG teilnehmen und sich der französischen Sprachprüfung zum „Diplôme d’études en langue française“, wie es ausführlich heißt, zu stellen. Für Fortgeschrittene bietet Maria Becker-Just seit mehreren Jahren Vorbereitungskurse an. Für das Einstiegsniveau A1, das man frühestens nach dem ersten Lernjahr ablegen kann, bieten wir seit letztem Jahr eine AG an. Im Startjahrgang 2008 konnten wir allen neun Prüflingen schließlich zu hervorragenden Prüfungsergebnissen gratulieren. Dieses Jahr nehmen bereits 16 Schüler/innen an der AG teil, um sich mit Spaß und Konzentration bald ein wichtiges Dokument für ihre spätere Bewerbungsmappe zu erarbeiten.

 

Max, Klasse 7E, berichtet:

„Alles fing vor über einem halben Jahr an, als wir die AGs für das kommende Halbjahr wählten. Ab jetzt trafen wir uns immer donnerstags in der achten und neunten Stunde mit Andrea Thomas, um für die Prüfung zu lernen. Wir, das sind 16 Schüler/innen des 7. Jahrgangs, die Französisch als WPI-Fach gewählt haben und ein Sprachzertifikat erwerben wollten.
Die DELF- Prüfung ist eine französische Prüfung mit unterschiedlichen Niveaus. Meine Gruppe machte die erste Prüfung (A1).
Nach über einem halben Jahr war es dann soweit. Am 17.01.09 war die mündliche Prüfung in Bonn. Leider mussten wir schon um 6 Uhr aufstehen, damit wir pünktlich um 7 Uhr am Bahnhof waren (und das an einem Samstag!). Nachdem wir in Bonn angekommen waren, gingen wir ins Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, wo die mündliche Prüfung stattfand. Hier mussten wir uns vorstellen, Fragen beantworten und einen Dialog mit dem Prüfer, einem echten Franzosen, übers Einkaufen führen.
Eine Woche später, am 24.01.09, war die schriftliche Prüfung hier in der Gesamtschule Hennef. Diesmal mussten wir zum Glück erst um 9 Uhr aufstehen, da um 10 Uhr die schriftliche Prüfung war. Hier ging es um die Bereiche Hörverstehen, Textverständnis und Textproduktion. Da wir mit ähnlichen Übungen trainiert hatten, brauchte keiner so viel Zeit, wie uns zustand und wir konnten nach getaner Arbeit bald ins Wochenende starten.
Jetzt warten wir gespannt auf die Ergebnisse. Wenn man beide Prüfungen bestanden hat (man braucht mindestens 50 von 100 Punkten) bekommt man ein Diplom von der französischen Regierung, das man später, wenn man Arbeit sucht, vorzeigen kann.
(Max Rödiger 7E; Andrea Thomas)

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Französischaustausch im Jahrgang 9

Sartilly – Hennef

Es ist Donnerstag, der 11.12.08, 16.30 Uhr. Die Gesamtschüler/innen der Französischkurse des neunten Jahrgangs stehen am Hennefer Bahnhof und warten auf ihre französischen Austauschschüler/innen. Die Aufregung der Schüler/innen, wie die „Franzosen“ wohl sind, ist deutlich zu spüren. Endlich kommt der Zug an und Schüler/innen strömen aus der Bahn. Die französischen Schüler/innen werden zugeteilt und jeder fährt nach Hause, um sich kennen zu lernen und zu entspannen.

Der nächste Tag startet früh für die französischen Austauschschüler/innen, da sie mit in die Schule und in den Unterricht kommen. Einige der Franzosen hatten schon beim Austausch des letzten Jahrgangs mitgemacht und werden jetzt freudig und überschwänglich von ihren ehemaligen Austauschpartner/innen begrüßt. Auch werden sie interessiert beäugt von den restlichen Schüler/innen der Stufe Neun. 

Bis um elf Uhr machen die Franzosen im jeweiligen Unterricht ihrer Partner/innen mit. Dann gibt es eine Begrüßung durch die Schulleitung und der Französischlehrer/innen und ein anschließendes kleines Buffet  im Bistro der Schule. Danach zeigen die deutschen Schüler/innen in Gruppen ihren Partner/innen die Schule, womit dann der Tag für sie endet.
Abends treffen sich einige der Austauschpaare bei einer Schülerin zu Hause, um gemeinsam etwas Spaß zu haben und sich noch etwas besser kennen zu lernen. Die Kommunikation erfolgt durch eine Mischung aus Französisch, Deutsch, Englisch und Zeichensprache, so gut es eben geht.
Das Wochenende steht den Familien zur eigenen Gestaltung frei.
Der Montag beginnt wieder früh, denn es geht wieder in die Schule, doch es wird kein Unterricht gemacht. Die Franzosen halten Vorträge über französische Musik, danach teilen sich alle Schüler/innen in Gruppen auf und üben deutsche bzw. französische Gedichte zu sprechen, die später noch vorgetragen werden. Auch singt die Austauschgruppe typische deutsche und französische Lieder. Anschließend macht sich die Gruppe mitsamt Lehrer/innen auf den Weg nach Troisdorf in die Eishalle um Schlittschuh zu laufen, da der gesamte neunte Jahrgang an diesem Tag Schlittschuh fahren gehen wollte und die deutschen Austauschpartner/innen natürlich auch hingehen wollten. Dort treffen sie dann auf ihre Mitschüler/innen, die schon früher hingefahren sind. Um 12 Uhr machen sich dann alle zusammen auf nach Siegburg zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Der restliche Tag steht nach der „Entlassung“ um 14 Uhr durch die Lehrer/innen wieder zur eigenen Gestaltung frei.

Am Dienstag fährt die Austauschgruppe mit den Lehrer/innen nach Köln um das berühmte Schokoladenmuseum zu besuchen und den Dom von außen zu betrachten, da er an diesem Tag geschlossen ist. Anschließend bummeln sie noch durch Köln, damit die Franzosen die Stadt selbst ein wenig kennen lernen. 

Abends, gegen 17 Uhr, wird in der Mensa der Gesamtschule eine kleine Abschlussfeier mit den Eltern veranstaltet, wo jede Familie etwas zu essen mitbringt, teilweise von den französischen Partnern gemacht, bzw. sie hatten die Rezepte von ihren Eltern telefonisch durchgegeben bekommen. Nachdem alle gegessen haben, singt die gesamte Austauschgruppe den Eltern und Lehrer/innen ein französisches Weihnachtslied vor. Um 19 Uhr endet die Feier.

Mittwoch gibt es für die Gruppe getrennte Veranstaltungen. Die deutschen Schüler/innen müssen in ihren Unterricht, während die Franzosen nach Bonn fahren und Museen besichtigen. Um Viertel vor Vier holen die deutschen Schüler/innen ihre Partner am Bahnhof ab und freuen sich, später noch einmal Schlittschuh fahren zu gehen. 

Mit Donnerstag ist dann der Abschied gekommen. Die Austauschgruppe mitsamt Eltern steht am  Bahnhof und wartet auf den Zug, der die Franzosen nach Köln bringt. Es werden noch letzte Bilder gemacht und schon ist der Zug da. Alle verabschieden sich mehrmals, die Franzosen steigen mit ihren Lehrer/innen in die Bahn und weg sind sie.

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Interview mit Alex Gockel- Böhner über den Schulhund Wilson

Warum nehmen Sie ihren Hund mit in die Schule?

Ich habe meine erste Examensarbeit zum Thema „Verantwortung für eigene Haustiere und mögliche Auswirkungen auf das Sozialverhalten und die schulischen Leistungen der betroffenen Kinder auf der Basis von Fallstudien aus dem Projekt „LISA & KO“ “ geschrieben. Dabei habe ich festgestellt, dass ein Tier sehr viel Positives bewirken kann. Es kann Spielgefährte, Beschützer oder bester Freund sein.
In den Klassen schafft Wilson z. B. eine ruhigere Arbeitsatmosphäre, oder, indem er vorne sitzt, bewirkt er, dass die Schüler/innen nicht so aufgeregt sind, wenn sie sich vor die Klasse stellen und z.B. einen Vortrag halten müssen. Man steht eben nicht mehr allein vor der Klasse. 

Ich selbst hatte die Möglichkeit mit Tieren groß zu werden, und ich denke, dass ich dadurch sehr viel für mich als Person gewonnen habe. Ich möchte den Schüler/innen, die keinen eigenen Hund haben, auch einfach die Möglichkeit geben, sich mit einem Hund zu beschäftigen. Deshalb nehme ich Wilson mit. 

Sind Sie ganz allein auf die Idee gekommen?

Ich habe einiges über die Arbeit von Schulhunden gelesen und war sehr beeindruckt davon, wie viel man durch den pädagogischen Einsatz von Hunden erreichen kann. Da ist in mir die Idee gekeimt, so etwas auch machen zu wollen. Ich habe Glück, dass ich an dieser Schule bin. Hier kann ich mit Wilson schon im Referendariat arbeiten.

Wie bildet man einen Hund zum Schulhund aus?

In Deutschland gibt es leider keine staatlich anerkannte Ausbildung für Schulhunde und ihre Führer. Wilson und ich haben eine Ausbildung zum Schul- und Therapiebegleithund bei einer Tierpsychologin und Tierverhaltenstherapeutin, die in der Schweiz studiert hat, gemacht. Dort wurden Wilson und ich gemeinsam ausgebildet.

Wilson musste unter anderem mehrere Belastungstests bestehen. Da ging es z.B. darum, dass er nicht schreckhaft ist, dass er gern mit Menschen zusammen ist und was sehr wichtig ist, dass er auch, in für ihn bedrohlich wirkenden Situationen, immer freundlich bleibt und nie mit Aggression reagiert. Auch wurde überprüft, ob er sich von fremden Personen Futter aus dem Maul nehmen lässt, wie seine Beziehung zu mir ist und ob sein Grundgehorsam seinem Alter entsprechend ausgebildet ist.

Ich habe sehr viel über das Verhalten von Hunden gelernt, wurde dafür sensibilisiert, Stresssymptome bei Wilson zu erkennen, habe z.B. einen erste Hilfe-Kurs für Hunde gemacht und praktische Tipps für den Einsatz von Wilson in der Schule erhalten.

Was macht der Hund in der AG?

In der AG sollten wirklich nur Kinder sein, die Hunde lieben und Freude am Umgang mit Wilson haben.

Die AG selbst ist in zwei Teile aufgeteilt. Zuerst kommt ein theoretischer Teil, d. h. die Kinder lernen, wie man mit Hunden umgeht, wie man sie pflegt, wie sich Hunde verständigen und vieles mehr. Dann ist da noch der praktische Teil, den die Schüler/innen und Wilson besonders mögen. Dieser verläuft immer sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie Wilson drauf ist und was die Schüler/innen gerne machen möchten. So bringen wir Wilson z.B. die gängigen Kommandos wie „Sitz“ oder „Fuß“ bei, wir machen Suchspiele, gehen mit Wilson spazieren oder üben mit Wilson Kunststücke ein. So haben die Schüler/innen Wilson z.B. schon beigebracht, dass er auf ein Kommando bellt oder das Licht anmacht. In der Weihnachtszeit wollen wir für Wilson zudem Hunde-Plätzchen backen.

Wie findet der Hund die AG mit den Kindern? Wie finden die Kinder das?

Also, Wilson ist ganz begeistert. Er ist auch ganz begeistert von der Arbeit in der Schule. Ich habe das Gefühl, dass meine Schüler/innen auch gern an der AG teilnehmen, dass sie die Arbeit mit Wilson schön finden. Die Kinder, die am Anfang ruhiger waren, sind mittlerweile richtig aufgeblüht.

Was macht der Hund im normalen Schulunterricht?

Im normalen Schulunterricht muss er viel liegen und ruhig sein. Wenn jemand vorne einen Vortrag halten muss und sehr unsicher ist, dann sitzt Wilson unterstützend neben ihm.

Die Schüler/innen meiner 8. Klasse gehen mittlerweile gern nach vorne. Die Atmosphäre in der Klasse ist, wenn Wilson dabei ist, sehr ruhig und entspannt. Auch müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Z.B. muss die Klasse immer aufgeräumt sein, wenn Wilson mit in den Unterricht kommt. Das ist etwas, das die Schüler/innen selbst erkannt haben und was von ihnen auch gewissenhaft eingehalten wird.

Man kann ihn aber auch in den Schulunterricht integrieren, so kann man in den unteren Stufen oder in einem LRS-Kurs ein Buch über Hunde lesen. Die im Buch beschriebenen Aktionen können von den Schüler/innen mit Wilson nachgemacht werden. Dabei ist es wichtig genau zu lesen.

Auch war Wilson schon im Biologieunterricht der fünften Klasse zum Thema „Der Hund als Haustier“. Hier hat er z.B. gezeigt, wie gut seine Nase ist, indem er Leckerlis gesucht hat.

Was macht er, wenn Sie eine Freistunde haben? Oder in den Pausen?

Eigentlich ist er immer bei mir. Wenn wir eine Freistunde haben, gehen wir spazieren. In den Pausen, wenn ich Aufsicht habe, kommt er mit auf den Pausenhof. Oder er legt sich im Lehrerzimmer unter den Tisch auf seine Decke und schläft dort.

Ist das für den Hund nicht stressig, den ganzen Tag in der Schule? Wird ihm das alles nicht zu viel mit den ganzen Kindern?

Es kann für Wilson stressig werden. Da ich für ihn die Verantwortung trage, ist es meine Aufgabe, dass das eben nicht passiert. So bleibt er z.B. zuhause, wenn ich morgens merke, dass er nicht ganz fit ist. Auch kann es mal passieren, dass wir in der Hunde-AG den theoretischen Teil verlängern, da Wilson einfach müde ist.

Auf seine Arbeit in der Schule habe ich ihn aufgrund dessen vorbereitet. So durfte er z.B. am Anfang nur einmal in der Woche für ein bis zwei Stunden mit. Sollte ich jemals merken, dass Wilson den Spaß an seiner Arbeit verliert, würde ich auf jeden Fall die Konsequenz ziehen und ihn nicht mehr mit in die Schule nehmen. Für mich ist das Wichtigste, dass er glücklich ist.

Vertragen sich Tummy und Wilson?

Sehr, sehr gut. Die beiden kennen sich ja schon von klein auf, spielen viel miteinander und wir gehen zusammen spazieren. Außerdem machen wir Vier auch die Ausbildung zum Schul- und Therapiebegleithund gemeinsam. Die beiden Hunde hängen sehr aneinander.

Was halten die anderen Lehrer/innen von den Schulhunden?

Das ist unterschiedlich. Viele sind ganz begeistert, weil sie selbst Hunde haben oder auch sehen, wie viel Freude Wilson und Tummy den Schüler/innen bereiten. Bei manchen weiß ich aber auch, dass sie Angst vor Hunden haben. Darauf nehmen wir Mensch-Hund-Teams aber Rücksicht. Wir nehmen dann z.B. die Hunde kürzer an die Leine oder wählen einen anderen Weg, so dass sich die betroffenen Lehrer/innen nicht belästigt fühlen.
(Annika Schramm, 7F)

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Junge Kunst auf hohem Niveau: 

Nicola Groß und Jasmin Hanak beim Jugendkunstpreis in Bonn

Zum 12. Mal vergab der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Regionalverband Bonn Rhein-Sieg e.V. am Mittwoch, den 4. Februar 2009, im Künstlerforum Bonn den diesjährigen Jugendkunstpreis.

   

Wie im letzten Jahr nahmen auch in diesem Jahr Schüler/innen aus dem Kunst-Leistungskurs des 12. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef an der Ausschreibung teil. Nicola Groß und Jasmin Hanak bewarben sich mit ihren Kunstwerken und erreichten zusammen mit 20 weiteren Schüler/innen des Rhein-Sieg Kreises im Alter von 16-20 Jahren die Endrunde. Die besondere Ehre und das erstrebenswerte Ziel war die Ausstellungsmöglichkeit im Künstlerforum Bonn.

Nicola Groß war mit einer großen Aktdarstellung auf Leinwand und 4 Zeichnungen von Händen in der Ausstellung vertreten. Jasmin Hanak zeigte zwei Leinwandarbeiten und eine Montagearbeit, die eine Metamorphose des eigenen Gesichtes zeigt.
Ein Großteil der Arbeiten überzeugte durch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den entsprechenden Themen und durch schöpferische Kreativität. Die 3 besten Arbeiten wurden von der Jury prämiert. Über den 4. Preis entschieden die Ausstellungsbesucher.
Aber schon die Teilnahme von Jasmin Hanak, Nicola Groß und den anderen Künstlern an der Vernissage ist ein Gewinn, da aus der sehr großen Auswahl eingereichter Kunstwerke nur die besten für die Ausstellung ausgewählt wurden.
Allen jungen Talenten gebührt ein Lob und sie durften sich - als Anerkennung - auf eine Exkursion zum „Rundgang“ an der Düsseldorfer Kunstakademie freuen.
(Nina Essen)

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Kreativjob im Maschinen- und Anlagenbau

Wer an Unternehmen in Maschinen- und Anlagenbau denkt, dem fallen schon einige Berufe ein: Elektroniker/ in, Industriekaufmann/frau, Mechatroniker oder auch Zerspannungsmechaniker/in. Dass es in einem Industrieunternehmen auch kreativ zugehen kann, zeigt ein Praktikum beim Troisdorfer Anlagenbauer Reicofil.

Bei Reifenhäuser Reicofil am Troisdorfer Standort sind zurzeit 150 Leute beschäftigt. Fast alle von Ihnen haben einen kaufmännischen oder technischen Beruf erlernt, denn Reicofil stellt Großanlagen für die Produktion von Vliesstoff her, aus dem zum Beispiel Windeln oder OP-Abdeckungen hergestellt werden. Zwischen all den für ein Industrieunternehmen typischen Berufen findet man bei Reicofil jedoch auch Aufgabengebiete, die man mit einem Industrieunternehmen nicht auf Anhieb verbindet: Broschüren gestalten, Fotos bearbeiten, Texte verfassen oder auch Imagefilme erstellen. In der Unternehmenskommunikation geht es auch bei einem Maschinenbauer kreativ zu. Anika Ternes, eine Schülerin der Gesamtschule Hennef, sah sich in einem zweiwöchigen Praktikum einen Teil des Aufgabengebietes für Mediengestalter/in Bild und Ton  in der Unternehmenskommunikation von Reicofil an.

Welche Aufgaben gibt es?

Es war ein glücklicher Zufall, dass Technikjournalisten der Fachhochschule Bonn- Rhein- Sieg im Dezember im Reicofil Technikum mit Ihren Kameras gedreht hatten. Aus dem entstandenen Rohmaterial soll ein Imagefilm entstehen. Dies ist eine der typischen Aufgaben für den/die Mediengestalter/in Bild und Ton. Dabei muss er/sie das Rohmaterial, welches sich noch auf einer  Kassette befindet, sichten und digitalisieren. Dort werden die Aufnahmen auf den Computer gespielt und in sinnvolle Szenen gegliedert. Anschließend werden diese mit einem professionellen Schnittprogramm geschnitten und vertont.

Womit wird gearbeitet?

Mediengestalter/in Bild und Ton arbeiten in der Regel mit professionellen Programmen. Eines der wichtigsten Schnittprogramme nennt sich Adobe Premiere ProCS3, dort werden einzelne Szenen zusammen geschnitten und mit Tonaufnahmen verknüpft. Zu dem arbeitet der/die Mediengestalter/in auch mit Programmen wie Adobe Illustrator, bei dem Logos oder Graphiken erstellt werden können oder auch mit Photoshop, dort werden Bilder zum Beispiel im Kontrast bearbeitet.

Wo wird gearbeitet und wie lange?

Der/die Mediengestalter/in Bild und Ton arbeitet in Ton- und Fernsehstudios, bei der Sendeabwicklung oder auch bei Außenübertragungen. Die Arbeitszeiten betragen in der Regel ca. 40 Stunden in der Woche. Oft muss man sich doch für Überstunden bereit erklären und unter Zeitdruck arbeiten.

Schulische und persönliche Voraussetzungen?

Wer sich für eine Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton qualifizieren möchte, sollte einen Realschulabschluss, bestenfalls jedoch das Abitur, absolviert haben. Als Bewerber/in sollte man ein großes Maß an Interesse, Kreativität und Englischkenntnisse mitbringen, außerdem auch ein gutes Seh- und Hörvermögen. Oft werden die Bewerber/innen einem Intelligenztest unterzogen, in dem unter anderem Allgemeinwissen getestet wird. Da es im Beruf als Mediengestalter meist etwas stressig zugehen kann, sollte der/die Bewerber/in belastbar sein und unter Zeitdruck arbeiten können. Teamfähigkeit und ein gutes technisches Verständnis sind weitere wichtige Voraussetzungen.

Die Ausbildung

Die Dauer der Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in beträgt im Normalfall drei Jahre. Mit Abitur kann die Ausbildung in Absprache mit dem Betrieb aber auf zweieinhalb oder auf zwei Jahre verkürzt werden. In der Regel kann sich ein/e Auszubildende/r nach drei Jahren „staatlich anerkannte/r Mediengestalter/in in Bild und Ton“ nennen.

Inhalte der Ausbildung

Die Schwerpunkte beim Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Bild und Ton liegen im Bereich der Video- und Audiotechnik. In der Berufsschule lernen die Auszubildenden zuerst die technischen Grundlagen: der Hard- und Software, Aufnahme- und Wiedergabeverfahren, die Gestaltung von Bild- und Tonmedien, das Verfassen von Nachrichtenbeiträgen, auch das Erstellen von Hörspielen, Werbespots und Musikvideos. Die Azubis werden auf alles vorbereitet. Nach der Ausbildung können sich die Mediengestalter/innen Bild und Ton in verschiedenen Richtungen weiterbilden oder spezialisieren. Sie können zum Beispiel eine Weiterbildung zum Cutter machen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wenn die Ausbildung erfolgreich absolviert wurde besteht nun die Möglichkeit auf Weiterbildungen. Die Industrie- und Handelskammer  (IHK) schreibt viele Adressen für Weiterbildungen aus. Ebenfalls stellt die Macromedia GmbH Angebote für Seminare, Umschulungen, Weiterbildungen und Studiengänge aus. Auf der Fachhochschule Bonn- Rhein- Sieg könnte nach der Ausbildung zum Mediengestalter zum Beispiel Technikjournalismus studiert werden. In der Fachschule Ostwestfalen- Lippe können sich die Ausgebildeten in Fachgebieten wie Medienwirtschaft, Medientechnik oder Mediengestaltung weiterbilden. Es stehen also viele Möglichkeiten offen, sich in einigen Gebieten zu spezialisieren.

Adressen:

>>www.ihk-koeln.de

>>www.fh-bonn-rhein-sieg.de

>>www.macromedia.de

>>www.hs-owl.de

Aussichten einer Schülerin

Die Schülerin Anika Ternes spricht über ihre Erlebnisse im Praktikum: „Es war eine interessante und lehrreiche Zeit bei Reicofil“. Anika hatte die Möglichkeit einen kleinen Werbefilm über das Technikum von Reicofils zu schneiden. Da die Schülerin in ihrer Freizeit oft eigene Filme schneidet, konnte sie schnell mit den  professionellen Schnittprogrammen arbeiten.

Oft muss man in diesem Beruf mit Überstunden rechnen. Dies könnte im Leben eines Jugendlichen zum Beispiel die Freizeitplanung ein wenig einschränken. „Wenn man in diesem Beruf arbeiten will“, sagt die Schülerin  „ muss man schon Interesse und Spaß an der ganzen Sache haben“. Anika T. würde später gerne einmal Medienwirtschaft studieren, doch sie weiß, dass sie zuerst eine Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton absolvieren möchte. Da der Beruf zur Medienwelt gehört und diese sehr groß ist, stehen die Chancen auf einen festen Arbeitsplatz nach der Ausbildung relativ hoch.

Anschrift des Praktikumsbetriebes:
Reifenhäuser REICOFIL GmbH & Co. KG
Spicher Straße 46 – 48
53844 Troisdorf, 

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Erzieherin im „Hampelmann“

Wie der Name schon verrät, sind Erzieher/ innen im Bereich der Erziehungswissenschaft tätig. Sie

 beschäftigen sich mit Kindern, deren Pflege und Entwicklung, beobachten Verhaltensweisen, Kompetenzen und versuchen diese zu fördern oder in gute Bahnen zu legen und vermitteln spielerisch aber gezielt Werte, die für die weitere Entwicklung eines Kindes wichtig sind.
Einsatzorte sind hauptsächlich Kindergärten, Elterninitiativen oder Familienzentren. Voraussetzung für die Ausbildung ist die Mittlere Reife.

Die Ausbildung Erzieher/in dauert 2 bis 4 Jahre. Je nachdem, ob Zusatzqualifikationen erworben werden wollen. Die Ausbildung beinhaltet 1 Anerkennungsjahr und wird staatlich geprüft. Als Erzieher/in kann man von der Ergänzungskraft über die Gruppenleitung zur Leitung aufsteigen.

Kinderpfleger/innen können die Ausbildung schon in 2 Jahren absolvieren, allerdings werden ab 2011 keine Kinderpfleger/innen mehr beschäftigt und es werden nur noch Erzieher/innen ausgebildet. Immer mehr Hochschulen bieten sogar bereits Bachelor- und Master-Studiengänge für Erzieher/innen an. Natürlich kann man Praktika machen, um einen gesamt Einblick über die Ausbildung sowie den Beruf zu erlangen.

 

Diese Gelegenheit nutzte auch die 18 jährige Schülerin Melanie S. der Gesamtschule Hennef, die in der Städtischen Elterninitiative „Hampelmann“ e.V. ein Praktikum absolvierte.

Für den 12. Jahrgang der Gesamtschule Hennef stand ein zweiwöchiges Praktikum an, bei dem sich Melanie für den Aufgabenbereich des Erziehers/der Erzieherin interessierte und feststellte, dass sie einige wichtige Kompetenzen wie beispielsweise die Elternarbeit, Erziehung, Freizeitgestaltung, Frühförderung, Gruppenarbeit, Vorschularbeit und Vorschulerziehung während der Ausbildung erwerben könne.

Durch Gespräche mit der Leitung der Elterninitiative „Hampelmann“ erfuhr Melanie, dass besonders persönliche Zugangsvoraussetzungen wie Spaß am Umgang mit Kindern/Bewegung, keine körperliche Eingeschränktheit, Teamfähigkeit, Offenheit, Kreativität, gepflegtes Äußeres, eine gewisse Menschenfreundlichkeit und auch besonders die körperliche Belastbarkeit wichtige Kriterien sind, die Auszubildende besitzen sollten, da die Arbeitszeiten meist von 8.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr gehen und auch den ganzen Tag ein gewisser Lärmpegel vorhanden ist.

Am 3. Praktikumstag durfte Melanie ganz bewusst miterleben, wie den Kindern Werte und Regeln vermittelt wurden, da sie zusammen mit den Vorschulkindern zu einer Theateraufführung der Polizei gehen konnte, die den Kindern die Sicherheit im Straßenverkehr spielerisch ans Herz legen sollte.
Der typische Tag im „Hampelmann“ sah für Melanie aber vor allem so aus, dass sie gegen 08.30 Uhr in der Elterinitiative ankam, sofort die Kinder begrüßte und im Laufe des Tages verschiedene Tätigkeiten wie Spiele spielen, vorlesen, basteln, frühstücken, malen, singen, Mittagessen, „Schlafens Kinder“ schlafen legen und Unterhaltungen mit Erzieherinnen führen, erleben durfte. Der Feierabend war jeden Tag unterschiedlich. Da die meisten Kinder schon um die Mittagszeit abgeholt wurden, konnten auch die Praktikanten dann gehen, wenn keine Kinder mehr da waren, die betreut werden mussten.

Melanie kann abschließend über ihre Zeit im Praktikum behaupten, viele nette Menschen und einen Beruf kennen gelernt zu haben, der sie interessiert, der ihrer Meinung nach ihren Begabungen und Fähigkeiten entspricht und den sie durch die Voraussetzungen ihrer Leistungskurse  Deutsch und Pädagogik durchaus erlernen könnte.
(Melanie Schmidt)

Kontakt: 
Elterninitiative „Hampelmann“ e.V. Hanftalstr. 25
53773 Hennef / Sieg 
Telefon: ( 02242 ) 84156,
E-Mail: kindergarten-hampelmann@arcor.de

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Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat

Kinobesuch der Jahrgangsstufen 10 und 12 am Projekttag

  Für die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 startete das neue Jahr in der Schule gleich mit viel Abwechslung. Nachdem sie zwei Wochen die Möglichkeit hatten, in den verschiedensten Berufen ein Praktikum zu absolvieren, nahmen sie nach nur einem Tag in der Schule an dem Projekttag zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus teil. In den ersten beiden Stunden wurde über die sehr unterschiedlichen Kritiken zu dem Film „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“, der erst vor kurzem in den Kinos erschienen ist, diskutiert. Die Schüler/innen zeigten schon hier ihre verschiedenen Positionen zu dem Film und vor allem zu dem Hauptdarsteller Tom Cruise. Aber auch die historischen Hintergründe des Films wurden beleuchtet und die Schüler/innen bewiesen, dass sie sich auf Grund ihrer Geschichtskenntnisse ein differenziertes Bild zu der Person Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinem misslungenen Attentat auf Hitler machen konnten. Nun sollten die vorab diskutierten Meinungen auch durch einen Kinobesuch überprüft werden.

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Im Kino in Siegburg trafen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 auf die Klassen des 10. Jahrganges und so sahen sich ca. 200 Schüler/innen und 8 Lehrer/innen gemeinsam den Film an. Uschi Novotny-Schmand äußerte sich hinterher mit einem Lächeln erstaunt darüber, wie still so viele Schüler/innen in einem Raum über 2 Stunden sein konnten. Anscheinend hatte der Film doch alle in seinen Bann gezogen. 

In der Nachbesprechung wurde unter den Schüler/innen schließlich wieder kontrovers über den Film diskutiert. Spannend blieb aber für alle die Frage: Was wäre passiert, wenn das Attentat auf Hitler erfolgreich gewesen wäre?
(Tanja Hentschel)

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Die Mechanismen einer Zelle erforschen

Ein Praktikum in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Kubischeck im Bio-Chemischen Institut der Uni Bonn

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ulrich Kubischeck beschäftigt sich mit der Erforschung von Mechanismen in Zellen. Die Forschungsgruppe setzt sich aus mehreren Forschern mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern und  unterschiedlichen Qualifizierungen zusammen. Das Arbeitsfeld in welchem die Arbeitsgruppe arbeitet ist sehr groß und geht vom Züchten von Drei-Tages-Mücken über Herstellen von Zellkulturen und Proteinen bis zum Bau von Mikroskopen.
Ein Ziel welches die Arbeitsgruppe momentan verfolgt ist das Filmen des Transportes der Messanger RNA durch die Zellmembran des Zellkerns. Um dieses Ziel zu erreichen besteht die Arbeitsgruppe aus Physikern, Biologen und Chemikern.
Dadurch, dass die Zellen sehr klein sind (Durchmesser zwischen 1 und 30 Mikrometer) muss man Verfahren entwickeln oder verbessern um die Vorgänge in einer Zelle sichtbar zu machen.

Die Arbeitsgruppe benutzt verschiedene experimentelle Verfahren der modernen quantitativen Lichtmikroskopie

 

Die Arbeitsgruppe benutzt verschiedene experimentelle Verfahren der modernen quantitativen Lichtmikroskopie, welches lasergestützte Verfahren sind, die es erlauben, mit Hilfe von hochempfindlichen Hochgeschwindigkeitskameras die Bewegung einzelner Moleküle zu verfolgen („Einzelmolekültracking“) oder komplexe biologische Strukturen dreidimensional aufgelöst abzubilden (konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie). Mit deren Messaufbauten kann beispielsweise die Brownsche Molekularbewegung einzelner Proteine in wässriger Lösung zeitlich und räumlich verfolgt werden.

Die Arbeitszeiten von den Forschern sind sehr unterschiedlich, da es immer davon abhängt, an welchem Projekt  man gerade arbeitet. Meistens werden Zellen an unterschiedlichen Mikroskopen untersucht. Doch dies ist meist sehr zeitaufwändig, da man vorher nie sagen kann, wie die Beobachtungen ausfallen. Meistens ist es so, dass man das erhoffte nicht sehr oft beobachtet und deshalb den Versuch mehrfach wiederholen muss. So kann es schnell passieren, dass man von 9 Uhr morgens bis 20 Uhr seine Zeit im Institut verbringt. Die folgenden Tage sind die Forscher dann damit beschäftigt die Daten ihrer Versuche auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dies dauert immer länger als der Versuch selber, da man mit verschiedenen Programmen die Daten auswerten muss und die Bilder der Kamera analysieren muss. Als nächstes werden dann die Schlussfolgerungen zusammen getragen und über neue Projekte diskutiert, die Fragen beantworten sollen, die bei dem letzten Projekt entstanden. Man kann also sagen: „Hat man die Antwort auf eine Frage, hat man mehrere neue Fragen.“ so ein Mitglied der Arbeitsgruppe.

Hat man die Antwort auf eine Frage, hat man mehrere neue Fragen.
Um manche Fragestellungen zu beantworten, entwickeln Physiker mehrere Wochen bis Monate eigene Mikroskope um die Probe mit unterschiedlichen Lasern speziell beleuchten zu können wie sie es brauchen.

Als persönliche Zugangsvoraussetzungen um in diesem Berufsfeld arbeiten zu können braucht man ein hohes Maß an Neugier, Einsatzbereitschaft, Spontaneität, Durchhaltevermögen, eigenständiges arbeiten und was ganz wichtig ist, das man sich für die Naturwissenschaften begeistern kann.

Als berufliche Voraussetzung muss man Abitur oder Fachabitur haben und anschließend studiert haben. Und zwar im Bereich Physik, Biologie oder Chemie.

Die meisten Angestellten in der Arbeitsgruppe sind Doktoranten oder Diplomanten, die ihre Doktorarbeit oder ihre Diplomantenarbeit über eine Fragestellung schreiben. Die meisten Fragestellungen beschäftigen sich mit Vorgängen in der Zelle oder mit physikalischen Problemen der Mikroskope, wie zum Beispiel: Auflösungsprobleme bei verschiedenen Mikroskopieverfahren oder über den Bau von eigenen Mikroskopen.

Mir persönlich hat das Praktikum sehr gefallen, da die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe sich sehr um mich gekümmert haben und mich auch in ihre Arbeiten eingebunden haben und mich auch selbständig gearbeitet haben lassen. So durfte ich eigenständig  Simulationen durchführen um Fehler bei Analysen von Versuchsdaten zu finden.

Des weiterem kamen mir meine Kenntnisse aus dem Bio LK zu gute. Da ich so die Standartverfahren wie Gelelektrophorese und Polymerase-Kettenreaktion (PCR) schon kannte.
Ich persönlich könnte mir sehr gut vorstellen in diesem Bereich später einmal zu arbeiten, da man durch die vielen unterschiedlichen Tätigkeiten in den Bereichen Physik, Chemie und Biologie immer sehr viel Abwechslung hat.
(Hendrik Langnickel)

Anschrift der Arbeitsgruppe:
Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
Adresse: Wegelerstr. 12,  53115 Bonn
Sekretariat: Frau Beate Bongart
Telefon: +49 (0)228 - 73 3525
E-Mail: Sek-Kubitscheck@pc.uni-bonn.de,
http://www.thch.uni-bonn.de/pctc/kubitscheck/index.php

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Auslandspraktikum in der Schweiz

Mein Praktikum absolvierte ich in der schönen Schweiz bei der Ferratec AG in Rudolfstetten, nahe bei Zürich. Der Betrieb ist ein mittelständischer Elektro-Großhandel, das meiste wird importiert und somit von anderen Produzenten zugekauft. Man beliefert den ansässigen Elektro-Fachhandel mit ganz unterschiedlichen Elektromaterialien, von Kleinmaterialien wie Kabel und Klingeln bis hin zu großen Presswerkzeugen. Eine Produktion oder Fertigung eigener Produkte gibt es bei der Ferratec AG nicht.

In der Schweiz sind die täglichen Arbeitszeiten größer als in Deutschland. Meine Arbeitszeiten waren von morgens 7:30 Uhr bis nachmittags um 17:00 Uhr, wobei ich aber eine Frühstückspause hatte, die dort „Snüni-Pause“ genannt wird (15 Minuten), eine Mittagspause von einer Stunde und eine Kaffeepause, die auch noch mal 15 Minuten dauerte. In dem Betrieb durfte ich in verschiedene Aufgabenbereiche reinschnuppern, und ich habe mich entschieden, über den kaufmännischen Bereich zu berichten.

Das Organigramm des Unternehmens habe ich zur Information beigefügt (Anlage), damit sie einen kurzen Überblick über die Struktur der Ferratec AG erhalten.

Kaufleute sind im Allgemeinen in allen Wirtschafts- und Verwaltungszweigen tätig. Sie verfügen über eine breite Palette von Fähigkeiten und Fachkenntnissen und führen anspruchsvolle administrative Arbeiten aus.

Im kaufmännischen Bereich ist es wichtig, in der Schweiz den besten oder den zweitbesten Schulabschluss zu bekommen. Da das Schulsystem in der Schweiz ein anderes ist und die Abschlüsse anders heißen, ist es recht schwierig, das Ganze auf unser System in Deutschland zu adaptieren. So sind z.B. auch die Noten anders herum. Die 1 bei uns entspricht einer 6 in der Schweiz. Vor allem  wird natürlich bei der Bewerberauswahl auf die Noten geachtet und ob der Bewerber vom Typ und Charakter in den Betrieb hinein passt. Alle Bewerber müssen das Tastatur schreiben beherrschen, also die Zehn-Finger-Technik. Weitere Anforderungen sind natürlich Spaß an kaufmännischen Arbeiten und somit an Arbeit mit dem Kopf, die Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen und sie praktisch umzusetzen. Auch mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit spielt eine große Rolle, denn man hat viel Kunden- und Lieferantenverkehr. Man sollte außerdem Freude an Computerarbeit haben, da man die meiste Arbeit mit und am Computer erledigt. Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit sollte ebenfalls gegeben sein und auch ein gutes Zahlenverständnis sollte man haben.

Bei der Ferratec AG gibt es drei Ausbildungsplätze. Jedes Jahr wird also ein Bewerber oder eine Bewerberin genommen. Die Auswahl ist hier nicht leicht, denn es gehen ca. 150 Bewerbungen ein. Das Unternehmen sucht aus diesen Bewerbern einen kleinen Kreis aus, der dann zu einer kleinen Probezeit eingeladen wird. Jeder hat dann die Chance in kurzer Zeit zu zeigen, was man schon kann und welche Voraussetzungen man mitbringt.

Die Ausbildung zur/zum Kauffrau/-mann dauert drei Jahre. In der Woche hat man neben der normalen Arbeit im Betrieb noch mind. 1-2 Tage Berufsschule. Berufsbezogene Fächer sind hierbei Basiskurse wie Information, Kommunikation, Administration; Kurse in Wirtschaft und Gesellschaft, Deutsch und natürlich auch Fremdsprachen. In der Schweiz ist es nämlich sehr wichtig, auch französisch zu sprechen, da ein sehr großer Teil der Schweiz ja auch diese Sprache als Muttersprache hat.

Nach den 3 Jahren ist man entweder „Gelernte/r Kauffrau/-mann  mit Basisbildung“ oder „Gelernte/r Kauffrau/-mann mit erweiterter Grundbildung“. Kaufleute mit der Basisbildung erfüllen eine Vielzahl von praktischen Aufgaben. Sie übernehmen Aufgaben in der Registratur, in der Buchhaltung und im Zahlungsverkehr oder erteilen mündlich und schriftlich Auskunft an interne und externe Kundschaft. Sie verteilen die eingehende Post, verpacken und frankieren Postsendungen und führen Adress- oder andere Datenbanken. Neben sehr guten Deutschkenntnissen besitzen sie Grundkenntnisse einer weiteren Landessprache oder in Englisch.

Kaufleute mit erweiterter Grundbildung verfügen im Betrieb über ein hohes Maß an Selbständigkeit. Je nach Branche sind sie in das Tagesgeschäft eingebunden, stehen je nach Veranlagung an der Front im direkten Kontakt zur Kundschaft und wickeln im Hintergrund Aufträge von A - Z ab. Sie verarbeiten Informationen, holen Auskünfte ein, organisieren Anlässe und protokollieren Besprechungen und Verhandlungen. Sie lesen sich in Akten und Unterlagen ein, verfassen Aktennotizen, geben Auskunft, beraten Kunden und leiten Informationen an die zuständige Stelle.

Nach der Ausbildung kann man sich  weiterbilden und sich auf z.B. Finanzen spezialisieren. Oder man könnte auch an einer Fachhochschule studieren und seinen Bachelor in verschiedenen Bereichen machen z.B den Bachelor FH in Business Administration. Zum studieren braucht man jedoch die Matur, dass ist bei uns fast wie das Abitur.

In der Zeit bei der Ferratec AG habe ich für mich herausgefunden, dass dieser Beruf nicht meinen Wünschen und Neigungen entspricht.  Ich brauche Abwechslung in der Arbeit und kann mir für mich nicht vorstellen, soviel am Computer zu machen. Ich persönlich möchte meine Kreativität im Beruf ausleben und vor allem am Ende des Tages sehen können, was ich vollbracht habe. Wenn man in der Schweiz arbeitet ist es normal, dass man sehr lange arbeitet. Hierbei ist ein Nachteil, dass man wenig Freizeit hat, die man mit seiner Familie verbringen kann.

Andererseits verdient man mehr Geld als bei uns. Aber die Schweiz ist leider teuer und so nützt einem das viele Geld auch nichts mehr, wenn man auch in der Schweiz wohnt. Viele Deutsche, die grenznah wohnen, fahren heute als Pendler in die Schweiz, um zu arbeiten.

Die etwas anderen persönlichen Erfahrungen:

Ich fand mein Auslandspraktikum in der Schweiz sehr schön. Es war eine tolle Erfahrung, die ich jeder Zeit wieder machen und sie jedem nur empfehlen würde. Die Schweizer sind sehr gastfreundlich. Meine Gastfamilie war super, ich habe bei einer Mama, einem Papa und zwei richtig süßen Söhnen (5 und 7 Jahre) gewohnt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und Badezimmer. Ich war komplett ins Familienleben integriert und habe an allen Familiendingen teilgenommen. Dies hat mir ein wenig von meinem Heimweh genommen, das sich nach ein paar Tagen eingestellt hat und wohl jeden befällt, der alleine eine Zeitlang so weit von zuhause weg ist, denn es war ja schließlich kein Urlaub.

Ferratec AG
Grossmattstrasse 19
CH-8964 Rudolfstetten
Tel.: 056 649 21 21
Email.: info@ferratec.ch.
Internet: http://www.ferratec.ch

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Sicher mit dem Fahrrad unterwegs?

Verkehrserziehung im Jahrgang 6

Rechtzeitig zu Beginn der Fahrradsaison fand in den Klassen 6A-F der praktische Teil des Fahrrad-Trainings statt. Schon im Januar hat Herr Zöller von der Polizei (Abteilung Verkehrssicherheit) mit den Schüler/innen des Jahrgangs 6 im theoretischen Teil der Verkehrserziehung zum Thema „Fahrrad und Straßenverkehr“ darüber gesprochen, wie wichtig es ist, mit einem passenden und intakten Helm Fahrrad zu fahren.

Außerdem wurde über die richtige Ausstattung des Fahrrades gesprochen. Besonders deutlich wurde hierbei betont, dass man Lichtanlagen nicht nur am verkehrstüchtigen Fahrrad haben muss – man muss sie auch benutzen!!

Zur eigenen Sicherheit ist es extrem wichtig in der Dämmerung bereits mit Licht zu fahren und auch reflektierende Kleidung zu nutzen. Dies machte uns Herr Zöller auch mit Bildern und Filmen sehr deutlich. Beim praktischen Teil ging es nun raus mit Rad und Helm. 

In der Buswendeschleife unserer Schule wurde ein Hindernisparcours mit 9 Stationen aufgebaut. Nach kurzem Üben musste nun jede/r Schüler/in mit dem Rad zunächst bergan starten, dann über eine kleine Rampe fahren, einhändig einen Kreis fahren und durch zwei Slalomstrecken geschickt lenken. Außerdem mussten die Schüler/innen zeigen, wie man richtig nach links abbiegt und nach einer kurzen Strecke auf dem Schrägbrett punktgenau bremsen kann. Ja, das erfordert viel Geschick! Dabei wurde auch noch die benötigte Zeit gemessen.

In der anschließenden Auswertung gestanden nicht nur viele Kinder sondern auch einige Kollegen, dass gerade das einhändige Fahren im Kreis höchste Konzentration erfordert.
Die Kinder haben diese Prüfung vielfach mit Bravour geschafft.
Die Verkehrserziehung mit dem Kommissariat für Verkehrssicherheit ist fester Bestandteil unserer Verkehrserziehung in den Jahrgängen 5 und 6.
(Gisela Raps)

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Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2009 nach Fügen (Zillertal)

Am Freitagabend nach Karneval begann die lang und heiß ersehnte Skifahrt des 8. Jahrgangs. Treffen war um 20:30 Uhr und Abfahrt um 21:00 Uhr. Um 20:45 Uhr waren alle 30 Schüler/innen anwesend und wir konnten in den Reisebus einsteigen, danach entfernten sich allmählich alle Eltern und der Bus fuhr pünktlich um 21:00 Uhr aus der Buswendeschleife der Gesamtschule Hennef ab.

   

Auf uns wartete nun eine 11-stündige Hinreise mit diversen Stopps. Versuchen zu schlafen wollte fast niemand. Im Bus war es recht bequem, doch die Stimmung war schläfrig und getrübt.

Am Samstagmorgen um 7 Uhr sind wir dann an unserem Jugendgästehaus angekommen und alle waren fix und fertig. Doch zu unserem Bedauern konnten wir erst 3 Stunden später in unsere Zimmer. Zwischendurch sollte noch der Skiverleih anrufen, doch wir warteten vergebens zwei Stunden auf den Anruf. Als er endlich kam,  wurden wir in kleinen Gruppen zum Skiverleih gefahren. Jeder sollte Schuhe, Ski und gegebenenfalls einen Helm anprobieren und ausleihen. Doch dann mussten wir wieder ca. 1 Stunde auf unser Rücktaxi warten. Am Abend bekamen wir dann noch unsere Gruppenaufteilung, Skipass, Essensmarken und Anweisungen, wie wir uns zu benehmen haben.

Am Sonntagmorgen lernten wir erst mal früh aufzustehen, denn alle Wecker klingelten bereits um 6:45 Uhr, damit man es noch rechtzeitig zum Frühstück um 7:30 Uhr schaffen konnte. Dann sollten wir unsere Skisachen anziehen und uns um 8:45 Uhr mit Skischuhen und Skiern vor der Tür treffen

 

Doch im Skikeller war es das reinste Gewusel, da wir nicht die einzige Klasse waren, die Skifahren wollte. Dann ging es erst mal in den Skibus und dann in die Gondeln, um rauf zur Zentralstation zu fahren. Dort trafen wir uns und gingen dann dem Leistungsstand entsprechend zu unseren Gruppenleitern. Zum Mittagessen trafen wir uns dann wieder in der Zentralstation.

Am Montag ging der gleiche Ablauf wieder von vorne los, doch bei einigen meldete sich schon der erste Muskelkater, da der erste Tag im Schnee für viele ungewohnt und anstrengend war. Am Dienstag wurden die Gruppen wieder neu eingeteilt, denn mal steigerten sich welche mit ihrer Leistung, mal sanken welche. So ergab sich jeden Tag eine neue Gruppenaufteilung.

Der Mittwoch begann wie immer. Ab 7.30 Uhr gab es Frühstück. Es war insgesamt der Tag mit dem schönsten Wetter, die Sonne schien und es war die beste Sicht seit langem. Außerdem war am Mittwoch der Snowboard-Schnuppertag, d.h., alle die schon einmal ausprobieren wollten, wie es sich mit dem Snowboard fahren lässt, hatten die Möglichkeit für 10 € ein Snowboard auszuleihen.

Am Donnerstag gab es den üblichen Tagesablauf. Das Highlight des Tages fand allerdings am Abend nach dem Abendessen statt. Wir hatten nicht viel Zeit um uns fertig zu machen, um 18 Uhr gab es Abendessen und um 19 Uhr sollten wir unten angezogen und startklar zum Rodeln sein. Auch das Rodeln war freiwillig, es sind dennoch viele mitgekommen. Doch es war nicht ganz einfach zur Rodelbahn zu kommen. Zuerst mussten wir einen 6 km langen Berg hoch gehen und zum Schluss sind wir am Hof angekommen, wo wir unsere Schlitten in Empfang nehmen konnten und weiter rauf ging es mit einem Viehtransporter, der alles andere als bequem war. Doch dann erreichten wir die 4 km lange Rodelbahn und durften endlich wieder runter fahren. Alles hat einen Riesenspaß gemacht und alle waren enttäuscht als der Tag zu Ende war.

Freitag war unser letzter Skitag und es gab schon Verwirrung am Abend davor, denn als wir die Liste mit der Gruppenaufteilung sahen, kamen uns Begriffe wie NG oder Snowboard = Ski oder diverse verwirrende Pfeile entgegen, aber man konnte sich schon denken, dass das alles nur ein schlechter Scherz war. Das war uns aber egal, da das traditionelle Skirennen vor dem Mittagessen stattfand. Wir waren alle sehr gespannt auf die professionell aufgebaute Strecke. Die Snowboardfahrer, die männlichen Skifahrer und die weiblichen Skifahrer starteten in getrennten Gruppen, damit niemand benachteiligt war. Bei den Jungs gewann Peter Krautscheid (8a), bei den Mädchen gewann Maike Lubnau (8e) und bei den Snowboardfahrern gewann Kanonenkugel Daniel Hopperdietzel (8f). Nach dem Mittagessen durften wir dann nach An- und Abmeldung in 3er Gruppen fahren. Am Ende des Tages haben wir unsere Ausrüstung wieder zurück zum Skiverleih gebracht und sind anschließend zum Jugendgästehaus zurück gefahren. Am Samstag, der gleichzeitig der Tag der Abreise war, mussten wir alle früher aufstehen als sonst, denn unsere Zimmer sollten schon um 6:30 Uhr geräumt sein. Doch wie erwartet kam unser Bus nicht um 7:00 Uhr sondern um 8:20 Uhr an und wir haben uns auf die 11-stündige Rückreise begeben.
(Yannick Mertens, 8a; Maik Pauly, 8c)

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Tanz Bach!

Die Klasse 5d besuchte im Herbst letzten Jahres mit ihrer Musiklehrerin Maria Becker-Just die Philharmonie in Köln. Dort besichtigten sie nicht nur den Konzertsaal, sondern sahen auch bei der Probe von einem der Tanzprojekte für Schüler/innen zu, die dort angeboten werden.

Die Philharmonie bietet Tanzprojekte an, um die kreativen Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen zu fördern, Hemmschwellen gegenüber ungewohnten Musikstilen abzubauen und den Zusammenhalt innerhalb der Klasse zu fördern. Die Kinder der 5d waren so begeistert, dass sich Maria Becker-Just um eine Teilnahme am 2. Tanzprojekt 08/09 unter dem Titel: „Tanz Bach!“ bewarb.

Mit Erfolg!  Von Januar bis März erfolgte nun eine intensive Probenarbeit in acht 90-minütigen Tanzeinheiten mit einem professionellen Tanzpädagogen in der Schule und in der Philharmonie in Köln. Mit einem großartigen Ergebnis: In Rot und Blau gekleidet setzten die Kinder die Toccata d-moll von Johann Sebastian Bach, live gespielt auf der großen Orgel der Philharmonie, in ihrer Performance um.

Diese Musik, die eher als verstaubt, ernst und kompliziert gilt in Bewegung umzusetzen, die Einzelnen zu einer Gruppe zu verschmelzen und trotzdem die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Schüler/innen herauszuarbeiten, das gelang in besonderer Weise. Davon konnten sich die Zuschauer bei der öffentlichen Probe am 12.3. und der abendlichen Aufführung am Montag, den 16.3., überzeugen.

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Insgesamt etwa 200 andere Schüler/innen unterschiedlichen Alters und Schulformen aus Köln und Umgebung standen auf der Bühne. Alle zeigten, dass sie wie die 5d mit Feiereifer und viel Begeisterung geprobt hatten, so dass der große Auftritt in der Kölner Philharmonie für alle ein voller Erfolg wurde. Die Eltern stellten beim Abholen ihrer strahlenden jungen Darsteller/innen am Künstlereingang der Philharmonie fest, dass ihre Kinder vor Stolz mindestens 10 cm größer waren.

Den Abschluss des Projektes bildete ein wunderbarer Konzertbesuch am 19.3.09, bei dem u. a. Bachs Brandenburgische Konzerte auf historischen Instrumenten gespielt vom Orchester “Le Concert des Nations“ zu hören waren. 
(Sabine Hermesdorff)

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Schulwettbewerb „IT-Fitness macht Schule“ – 

Auszeichnung als TOP 50-Projekt im Wettbewerb

 

Die Gesamtschule Hennef hat 2008 am Wettbewerb „IT-Fitness macht Schule“ der Initiative IT-Fitness teilgenommen und nebenstehende Urkunde erhalten.
(Kirsten Breit)

 

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„Und die Hände zum Himmel, kommt lasst uns fröhlich sein…“- Karneval bei uns!

Viele Fotos auch in unserer Bildergalerie!

Unser Wieverfastelovend 2009 in der Gesamtschule Hennef war mal wieder ein tolles Fest für alle. Ob jroße oder klene Pänz, alle hatten ihren Spaß. 

  

Der Tag begann zunächst mit Feiern in den einzelnen Klassen. Hier traf man fröhlich tanzende

 Schüler/innen und gut gelaunte Lehrer/innen in den tollsten Kostümen.

Nach Kostümprämierungen in den Klassen 5 bis 7 wurden die Flure mit einer ellenlangen Polonaise gestürmt. Hier konnte man sich schon ein wenig für die folgende Party in der Mensa aufwärmen. Ob Clown oder Kuh, ob Hippie oder Indianer, alle tanzten gemeinsam.

Fröhlich  ging es anschließend in die bunt geschmückte Mensa. Zwischen Luftballons und Luftschlangen, Girlanden und der zu guter Laune einladenden Musik konnte sich jeder auf eine fröhliche Feier einstimmen. Ehrengäste der ultimativen Karnevalsparty waren das Hennefer Prinzenpaar und das Kinderprinzenpaar aus Uckerath, deren Einmarsch von der Sambagruppe imposant begleitet wurde.

Die Kinderprinzessin Marie Nardos wurde natürlich besonders herzlich und lautstark empfangen, da sie eine Mitschülerin aus der Klasse 6d ist.

 

Farbenfrohe und kreative Aufführungen der verschiedenen Klassen sorgten für  eine ausgelassene Stimmung in der Mensa, die an diesem Tag zwei neue Küchenchefs hatte, da die Schulleitung als Köche verkleidet wurde.

Als der größte Hit für die Karnevalsjecken der Gesamtschule Hennef entpuppte sich auch in diesem Jahr das Lied „Das rote Pferd“, das alle in der Mensa mitreißen konnte.
Aber nicht nur in der Mensa wurde gefeiert, sondern auch im Jahrgang 8 waren die Jecken los und im Gebäude der Jahrgänge 9 und 10 fand eine Wahnsinnsfete statt. Hier berichteten Zeugen von der wohl längsten Polonaise der Welt.
Auch die Oberstufe ließ es sich nicht nehmen, Wieverfastelovend gebührend zu feiern und organisierte ihre eigene Party inklusive Elferrat. Karneval 2009 war ein rundum gelungenes, friedliches und fröhliches Fest. Ein dreifaches Gesamtschule Hennef Alaaf!
(Erika Schilling)

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Jeder Jeck ist anders! – Jet jeck simmer all ! Wieverfastelovend in der Gesamtschule Hennef

Jeder, der Karneval feiert, ist ein Jeck.  Der Jeck nimmt die Dinge und auch sich selbst nicht ernst und ist immer bereit, die Welt ein wenig auf den Kopf zu stellen und um die Ecke zu denken. Das macht ihn liebenswert, und insofern ist die Bezeichnung „Jeck“ als Kompliment zu verstehen.(Quelle: Wikipedia)

Ausgelassen und fröhlich tanzend feierten die Schüler/innen aller Jahrgänge in ihren Schulhäusern miteinander ihren alljährlichen Karneval in der Schule. Die  Schulordnung war für diese Zeit gänzlich  außer Kraft gesetzt, denn für die echten Jecken galt als einzige Regel nur noch: Verkleidung ist die beste Tarnung! Die Regeln des guten Geschmacks gelten aber auch im Karneval und diese wurden von allen Jecken durch die Bank eingehalten. Inmitten von Teufelchen, Engelchen, Clowns und Indianern fühlten sich die wenigen Nichtkostümierten wohl etwas fehl am Platz. Doch waren diese Exoten nur ganz selten zu entdecken. Mitgerissen von vorbeiziehenden Polonaisen und durch ständig andauerndes Hin- und Herschunkeln in Stimmung gebracht,  war bald jeder gut gelaunt. Die Stimmung in der Mensa wurde darüber hinaus durch die Beiträge der Schüler/innen kräftig angeheizt.

Gemäß ihrem Motto „Beim Fußball und im Pferdestall, wir feiern mit euch überall“ besuchte die Kinderprinzessin aus Söven, Marie-Nardos I. begleitet von ihrer Ehrendame Mona und ihrem Prinzen Freddy I ihre jecken Mitschüler/innen, von denen sie enthusiastisch begrüßt wurden. Ihren Dank unterstrichen diese mit einigen selbst einstudierten Darbietungen, die mit tosendem Applaus aller Jecken belohnt wurde. Dieser Auftritt des Kinder-Karnevalprinzenpaares war  einer der Höhepunkte an diesem Tag, zumal die diesjährige Prinzessin mit ihrem Besuch auch ihre Abstammung aus dem heimatlichen Gesamtschulstall unterstreichen wollte. Auch Prinz Mario I. und Prinzessin Claudia III. ließen es sich nicht nehmen, ihre jecken Untertanen in der Jesamtschull mit ihrem Besuch zu ehren. Herzlich vom Schulleiter Wolfgang Pelz begrüßt, ließen sie nach ihrer kurzen Stippvisite jede Menge Kamelle und leere Geldbörsen als Wurfmaterial auf die jeckelichen Pänz hernieder regnen.

Um keine Zeit zu verlieren, machten sich um 11.11 Uhr dann all die Jecken schnell auf den Weg in die närrische Welt außerhalb der Gesamtschule Hennef gemäß dem allseits bekannten Karnevalslied von Jupp Schmitz: „ Am Aschermittwoch ist alles vorbei.......“
(Georg Dahlberg)

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Design ist nicht Kunst - Mein Praktikum als Grafikdesigner

von Benjamin Wahlen

„Design ist nicht Kunst!“ Das war das erste, was ich bei meinem Praktikum als Grafikdesigner bei der Firma „mehrwert“ gelernt habe.

Als Grafikdesigner arbeitet man fast ausschließlich im Büro und fast nur mit moderner Kommunikationstechnologie. Die Hauptbeschäftigung ist die Gestaltung von gedruckten und digitalen Kommunikationsmitteln, d.h. Webseiten, Broschüren, etc.

Der Betrieb ist eine GmbH und besteht aus 2 Geschäftsführern und 4 Angestellten. Hier arbeiten außer Grafikdesignern auch Programmierer. Im Betrieb herrscht eine klare Hierarchie. Es wird von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr gearbeitet und es gibt eine einstündige Mittagspause.
Um bei „mehrwert“ arbeiten zu können, muss man ein abgeschlossenes Studium als Diplomdesigner  oder eine Ausbildung zum Fachinformatiker haben. Diese kann man mit den Schulabschlüssen der Fachhochschulreife und Abitur machen.Es gibt keine besonderen Anforderungen, außer, dass man in seinem Fach gut sein muss. Bewerber werden nach Qualifikation und Qualität ausgesucht.
Die Firma „mehrwert“ stellt keine Ausbildungsplätze zur Verfügung, da auch keine Lizenz zum ausbilden vorliegt.
Die wichtigsten persönlichen Zugangsvoraussetzungen für den Beruf als Grafikdesigner sind; das Beherrschen der digitalen Arbeitswerkzeuge (der Software), analytisches Denken und der problemlose Kontakt mit Kunden auch in Form von Beratung.
Das Studium zu Diplomdesigner dauert 8 Semester und kann nicht verkürzt werden. Diesen Studiengang gibt es an Universitäten und Fachhochschulen. Der Beruf ist sehr vielfältig. „Man muss alles können. Spezialisierung ist Schwachsinn!“ sagt Geschäftsführer Heiko Ploch.

Im betrieb selber gibt es keine Fortbildungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten. Die Hierarchie ist hier klar geregelt. Und auch so gibt es nach dem abgeschlossenen Studium kaum Aufstiegsmöglichkeiten, da der Abschluss des Diplomdesigners der höchste ist, den man in diesem Berufszweig machen kann.

Dieser Tätigkeitsbereich entspricht auf jeden Fall meinen Interessen, denn das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht. Eigentlich kann man sich durch die Belegung eines bestimmten Leistungskurses keine Vorteile für diesen Beruf schaffen, da es ja keinen Leistungskurs „Design“ gibt. Meine in der Schule erworbenen Vorkenntnisse reichen für den Beruf in sofern aus, dass ich alles, was ich für den Beruf benötige im Studium, oder später im Beruf lerne. Da ich gerne später einen kreativen Job haben möchte, in dem es auch Abwechslung gibt, und in dem ich meine Ideen gut einbringen kann, denke ich, dass der Beruf des Grafikdesigners der richtige wäre.

Eine meiner Aufgaben bei meinem Praktikum als Grafikdesigner, war die Erstellung eines eigenen Logos. Dies wurde erst gezeichnet und dann am Computer nachgearbeitet.  Der Adler (Aachen) und das Wappen (Köln) stehen für die Herkunft meiner Eltern und die Karnevalsmütze dafür, dass ich an Weiberfastnacht geboren bin. Der Schriftzug bezieht sich auf meinen Namen, da dieser „Kind des Glücks“ bedeutet.

Die Agentur gibt es seit 1997 und sie plant und realisiert seit dem intermediale Projekte für nationale und internationale Unternehmen.
Mehrwert intermediale Kommunikation GmbH
Riehler Straße 51, 50668 Köln
heiko.ploch@mehrwert.de, www.mehrwert.de

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Doppelter Erfolg beim Regionalwettbewerb Jugend Forscht in Solingen

Zwei Physikusse haben sich in diesem Jahr dem anspruchsvollen Wettbewerb Jugend Forscht gestellt und waren im Regionalwettbewerb mit ihren Arbeiten erfolgreich.

Max Brauner hat für seine Arbeit „Fettfleckfotometer kontra Luxmeter“ einen Sonderpreis (ein Abo für die Zeitschrift Geolino) erhalten. Für den ansprechend gestalteten Wettbewerbsstand hat er den Kreativpreis im Bereich Schüler experimentieren gewonnen. 

Für den Wettbewerb untersuchte Max verschiedene Leuchtmittel mit einem selbst gebauten Fettfleckfotometer aus Holz. Da dieses nur relative Werte liefert, wurden die absoluten Helligkeitswerte zusätzlich mit einem Luxmeter und die verbrauchte Leistung mit einem Wattmeter gemessen. 

 Die Arbeit von Max wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft unterstützt.
Sebastian Althapp hat mit seiner herausragenden Arbeit über „Entwicklung und Erforschung eines Hybridraketentriebwerks“ die Juroren beeindruckt. Er schaffte den Einzug in den Landeswettbewerb und darf sich Anfang April in Leverkusen erneut präsentieren. Außerdem bekam Sebastian in der Kategorie Jugend Forscht für seinen innovativ gestalteten Stand den Kreativpreis. 

In seiner Arbeit über Hybridraketen hat Sebastian den Weg eines Hybridraketentriebwerks von der Konstruktionsstufe bis hin zum Teststadium aufgezeigt. Aus den zwei Testreihen, die mit diesem Triebwerk durchgeführt wurden, konnte er Rückschlüsse auf die Zusammenhänge im Triebwerk ziehen und mögliche Optimierungsansätze finden. Im Laufe dieser Arbeit wurden einige Aspekte des Abbrandverhaltens eines Grains entschlüsselt sowie Zünder optimiert.

Sebastians Arbeit wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt in München (WARR) unterstützt.
(Martina Wentz)

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Vorlesewettbewerb: Lieblingsbuch bringt Extrapreis

17 Schüler/innen aus dem Kreis nehmen in Meckenheim am Vorlesewettbewerb teil. „Ihr Kinder habt alle gut gelesen, aber am Ende kann leider immer nur einer gewinnen“, zog die Leiterin des Meckenheimer Kinderbildungswerkes, Erika Meyer zu Drewer, die Bilanz für den Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb. 

Die Jury hatte eine schwere Entscheidung zu fällen: 17 Schüler/innen aus Haupt-, Gesamt- und Realschulen sowie Gymnasien hatten den Vorlesewettbewerb in ihren Schulen gewonnen und waren von Frau Meyer zu Drewer eingeladen worden, am Kreisentscheid in der evangelischen Grundschule in Meckenheim teilzunehmen.

Die Sechstklässler hatten sich jeweils eine Textstelle aus ihrem Lieblingsbuch zu Hause selber ausgesucht und vorbereitet. Zur Wertung gehörte ebenfalls das Lesen eines unbekannten Textes. Unsere Schülerin Mona Jaber las aus ihrem momentanen Lieblingsbuch „Ein Mann für Mama“ von Christine Nöstlinger und bekam hierfür einen Extrapreis. Simon Hauser aus Bad Honnef überzeugte die Jury mit einer hervorragend gelesenen Episode vom kleinen Nick aus der Feder des bekannten französischen Romanciers Rene Goscinny. Der elfjährige Schüler des städtischen Siebengebirgsgymnasiums wurde Kreissieger der Gruppe B (Gymnasien, Gesamt- und Realschulen). Stolze Kreissiegerin der Gruppe A (Hauptschulen) war die zwölfjährige Aylin Örek aus Meckenheim. Die Schülerin der Gemeinschaftshauptschule Rheinbach hatte ebenfalls beim Lesen des ihr unbekannten Textes ein sehr gutes Sprachverständnis gezeigt. 
Allen teilnehmenden Kindern übergaben Vizelandrätin Uta Gräfin von Strachwitz und Erika Meyer zu Drewer Urkunden und Buchpreise. Von Strachwitz dankte sowohl den Kindern, die „im Bauch sicherlich alle Schmetterlinge gehabt haben“ als auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, durch deren Arbeit dieser Vorlesewettbewerb erst möglich wurde. Auch die sieben Sieger der Stadtmeisterschaft der Grund- und weiterführenden Schulen von Meckenheim wurden mit Preisen und Urkunden bedacht, verteilt von der stellvertretenden Bürgermeisterin Heidi Wiens.

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MediaCreativ-Wettbewerb der Kölnischen Rundschau

Der 12. Rundschau Wettbewerb der Kölnischen Rundschau steht ganz im Zeichen der Medien. „MedienLeben – Von Presse bis Podcast“ lautet das diesjährige Thema. Kein Wunder also, dass sich unsere Schule auch diesmal wieder beteiligt, war sie doch bisher schon zweimal erfolgreich (bei 3 Beteiligungen).

 

Unter dem Motto „GE Hennef, ja wir leben mit Medien“ konnten Beiträge von 104 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 6, 8 und 9 zu einer gemeinsamen Website zusammengefasst werden. Weitere Beiträge von 45 Schüler/innen wurden leider nicht rechtzeitig fertiggestellt, sie hätten die Chance auf einen Siegerplatz noch mehr erhöht. Schade!!

Unsere Schüler/innen erläutern aus ihrer persönlichen Sicht und ohne Kommentierung von Pädagogen, was ihnen bei der Nutzung von Computer und Internet wichtig erscheint. Hier sind dann so interessante Aspekte wie Internetsicherheit, Schülermobbing, Handykosten, Vulkanismus, Routenplaner oder Schüler-VZ beschrieben.

Außerdem berichten alle Schüler/innen über ihre Freizeitinteressen und Computernutzungsgewohnheiten, eine wahre Fundgrube an empirischen Daten! Eine weitere Gruppe von Schüler/innen versucht, auf Plakaten medienpädagogische Tipps aus der Sicht von Jugendlichen für Jugendliche zu zeichnen - eine Seite mit einigen „coolen Sprüchen“!

Ein weiteres Highlight des Beitrags unserer Schule sind die interaktiven Elemente, die sich im sogenannten „Treffpunkt MediaCreativ“ befinden: u. a. interaktive Tests, Wikis, Foren, Whiteboard, Liveroom, Online-Befragung und Online-Spiele. Dieser „Treffpunkt“ wurde mit den Werkzeugen von „fronter“ erstellt, er führt anschaulich vor Augen, welchen Beitrag „fronter“ zur Unterrichtsentwicklung bieten kann.

Die Jury wird ab April die Einreichungen sichten, vor den Sommerferien werden die Sieger feststehen. Sie – liebe Leser/innen des Elternbriefs - können unsere Jugendlichen unterstützen, wenn Sie den Wettbewerbsbeitrag aufrufen und im „Treffpunkt“ viele Spuren hinterlassen. 
Bitte nutzen sie die Zugangsdaten ihrer Kinder oder melden Sie sich als Gast an. (Gast01, Gast 02……Gast 99, Passwort „4fronter“). 
Link: http://www.webbewerb2009.de/geshen/medien/index.htm  (Oder über die Startseite unserer Schule)
Im nächsten Elternbrief erfahren Sie, ob wir erfolgreich waren.
(Karl-Heinz Assenmacher)

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Skilanglauf: Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Gute Platzierungen für die Gesamtschule Hennef

Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am Dienstag, den 13.01.2009, die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt. Nachdem die Landesmeisterschaften in den Jahren 2007 und 2008 wegen schlechter Schneelage nicht stattfinden konnten, war für diesen Winter vom Ministerium in Düsseldorf  ein neuer Austragungsmodus festgelegt worden: Die teilnehmenden Mannschaften mussten schon im Oktober angemeldet werden und dann – bei entsprechender Schneelage – auf Abruf bereit stehen! „Beste“ Voraussetzungen für Busanmietung und Zimmerreservierung!!!!! Um flexibel reagieren zu können, musste die Teilnehmerzahl beschränkt werden. Dadurch konnte leider keine Mannschaft in der Wettkampfklasse IV angemeldet werden! Dennoch – als einzige Schule außerhalb der Region Winterberg/ Bad Berleburg/ Fredeburg - hatte die Gesamtschule Hennef zwei Mannschaften mit mehr oder weniger erfahrenen Skilangläufer/innen in der  Wettkampfklasse II im Langlaufstadion „Auf der Steinert“ in Girkhausen/ Sauerland am Start.

Das intensive Techniktraining mit Lisa Zopes und Manfred Jungwirth in den Winterberger Loipen am Vortag der Landesmeisterschaften nahm besonders den Mannschaftsneulingen einen Großteil ihrer Angst vor dem ersten Wettkampfeinsatz. Schließlich läuft man ja als „Rheinländer“ nicht alle Tage gegen Westdeutsche Meister oder sauerländische Vereinsmeister!  Patrick Lurtz lief sogar in der Skating – Technik und erreichte eine hervorragende Laufzeit! Aber nicht allein die Einzelergebnisse sondern die gesamte Mannschaftsleistung zählte am Ende der 5 km - Strecke. Unsere Mannschaften schlugen sich achtbar und wurden beide am Ende eines schönen und aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für den 2. Platz in ihrer Wettkampfklasse belohnt! Beifall für unsere Skilangläufer/innen!!!! Die erfolgreichen Läufer/innen sind:

WK II Mädchen: Katharina Klein (9C),Vanessa Stöcker (10B), Hannah Plafki (9F), Theresa Oberstrass (9C), Dana Rondorf (10B), Marisa Midolo (10B).
WK II Jungen: Patrick Lurtz (10F), Raphael Hess (10F), Muhammet Gülcicük (10C), Tim Schillings (9C), Christian Hagen (10F). 
(Manfred Jungwirth)

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Jeder Mensch hat ein Recht auf sein eigenes Leben und keiner darf ihm dieses nehmen

Schüler/innen gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Nachfolgend ein Auszug aus der Praktikumsmappe von Sabrina Wrobel (Jahrgangsstufe 11)

vom Siegtal-Gymnasium Eitorf:

Am heutigen Tag fand in der Gesamtschule ein Projekttag anlässlich des Gedenktags der Opfer des Nationalsozialismus statt. Dieser sollte von den Schüler/innen einerseits dazu genutzt werden, sich über die geschichtlichen Hintergründe des Holocaust und weitere Gräueltaten des NS-Systems informieren zu können und ihnen andererseits die Möglichkeit eröffnen, die ursächlichen Gründe dafür zu hinterfragen, wieso so viele Menschen im Nationalsozialismus einfach ermordet werden konnten.

In der Klasse 5F wurde das Thema „Krieg und Frieden“ von den Lehrer/innen thematisiert, wobei die Schüler/innen den offenen Unterricht durch eigene Vorschläge projektartig mit gestalten und entsprechende Arbeitsgruppen bilden konnten. Zusammen gestaltete die Klasse die zur Verfügung stehenden fünf Unterrichtsstunden durch eigene Ideen.

Zur gewohnten Zeit trafen sich die Schüler/innen mit ihren Klassenlehrer/innen im Klassenraum. Ich verbrachte den ganzen Tag in „meiner“ Klasse, da es sich die Schüler/innen von mir so gewünscht hatten. Zunächst hinterfragten die Klassenlehrer/innen das Vorwissen ihrer Schüler zum Thema Krieg und wir stellten mit Erstaunen fest, dass viele Schüler/innen bereits über ein fundiertes Wissen verfügten, das sich meist auf das System des Nationalsozialismus und die Judenvernichtung bezog. Viele hatten bereits etwas von den schrecklichen Vergasungen und den damaligen Foltermethoden gehört oder im Fernsehen etwas dazu gesehen. Ganz furchtbar fanden sie es, als sie erfuhren, dass in vielen Staaten und Völkern nach wie vor schreckliche Foltermethoden und die Todesstrafe angewendet werden. Einige der Schüler/innen hatten bereits schon einmal etwas von Gruppen der Widerstandsbewegungen gehört, wie zum Beispiel von der „Weißen Rose“, den Edelweißpiraten von Köln sowie dem Attentat auf A. Hitler durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Nachdem alle darauf bezogenen Fragen der Schüler/innen von den Lehrer/innen erläutert und erklärt worden waren, bildeten wir mit den Kindern einen Stuhlkreis. Jede/r Schüler/in bekam eine Karte, auf die sie/er  Vorschläge und Ideen zur Gestaltung des Projekttages aufschreiben konnte. Anschließend wurden die Karten in die Mitte gelegt und jeder las die Karte eines Mitschülers vor, sodass ausgewertet werden konnte, was von den meisten gewünscht worden war. Die häufigsten Nennungen galten möglichen „Rollenspielen“, viele wollten „Kriegs- und Friedensbilder malen“ andere  „Spiele erfinden“, die helfen könnten, Streit zu vermeiden.  Ihren Wünschen entsprechend teilte sich die Klasse in Gruppen auf. Alle konnten sich einem der drei gewünschten Themenbereiche zuordnen, die von den Lehrer/innen und mir betreut wurden.

Meine Aufgabe war es, die Malgruppe zu betreuen. Die Ideen für die Bilder, die mit Krieg bzw. Frieden zu tun haben sollten, sammelten wir zunächst an der Tafel. Zu diesen Begriffen entstanden später beeindruckende Bilder. Dabei wurden verschiedene Ideen zur Einteilung der Bilder verwendet. Während die einen ein zusammenhängendes Bild wie z. B. einen Luftangriff malten, zeichneten die anderen Symbole, die mit dem Frieden zu tun haben und stellten diese einander gegenüber. Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie sich die Kinder einer 5ten Klasse mit dem Begriff Krieg, deren schrecklichen Bilder sie aus dem Fernsehen kennen, auseinandersetzten. Dabei wurde sehr deutlich, dass  sie es sehr zu schätzen wissen, in Frieden zu leben und bereit sind, alles dafür zu tun, dass es so bleibt. In einem Rollenspiel zeigten die Kinder der anderen Gruppe dann sehr eindrucksvoll, wie alle etwas dazu beitragen können, friedlich miteinander umzugehen, um einen Krieg in der Klasse  zu vermeiden. Sollte es dann trotzdem einmal zu einem Streit kommen, helfen ihnen die Streitschlichter/innen dabei, ihren Konflikt zu lösen. Dass man im Spiel vereinbarte Regeln benötigt, die alle einhalten sollten, um Konflikte  vermeiden zu können, zeigte die andere Gruppe bei der Vorführung eines selbst erdachten Ballspiels.

Meiner Meinung nach ist solch ein Projekttag, wie ich ihn an der Gesamtschule Hennef erleben  konnte, eine gute Methode, um vor allem Schüler/innen der unteren Jahrgangsstufen mit Themen wie Krieg und Frieden vertraut zu machen.  Als echten Vorteil bewerte ich, dass die Schüler/innen zum großen Teil selber entscheiden konnten, wie sie den Projekttag gestalten wollten. So werden sie bereits frühzeitig an eine gewisse Selbständigkeit herangeführt. Solche Projekttage sind meiner Meinung nach eine gute Alternative zu den sonst sehr häufig lehrerzentrierten Unterrichten.
(Sabrina Wrobel)

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Therapeutisches Klettern als ein Baustein in der Behandlung von ADS und ADHS

In Deutschland schätzen Experten, dass zwei bis sechs Prozent aller Kinder und Jugendlichen Merkmale einer Aufmerksamkeitsstörung mit oder ohne Hyperaktivität zeigen.

 

Neben der medizinischen Versorgung, Beratung der Eltern und des Umfeldes, Maßnahmen in der Schule und im Alltag sowie begleitende Therapien ist es wichtig diesen Kindern und Jugendlichen ein Freizeitangebot zu schaffen, das therapeutische Aspekte sowie Spaß und Erlebnis vereint.

Klettern ist eine Grundform menschlicher Bewegung. Als therapeutisches Medium hat Klettern ein hohes Motivationspotential, fördert die motorische Koordination und Körperwahrnehmung, erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentration und verändert Bewegungs- und Handlungsmuster wie Bewegungsdrang und Impulsivität.

Es vermittelt Eigenverantwortlichkeit, verlangt Selbstkontrolle und stärkt das Selbstbewusstsein.

Das Training richtet sich an die Schüler/innen von Gas & Bremse der Klassen 5 und 6 und der Jungen AG mit jeweils vier bis acht Schülern, die in Schule und Alltag auffallen durch:

►        Hohe Ablenkbarkeit und mangelnde Konzentration, ständigen Bewegungsdrang oder Verträumtheit, schlechtes Körpergefühl, Koordinationsprobleme beim Sport.

►        Ungeschicklichkeit und unleserliches Schriftbild.

Probleme, Absprachen und Regeln einzuhalten.

►        Frustration und Verweigerung bei den Hausaufgaben. Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen. Geringes Selbstvertrauen

►        Dazwischenreden und Streit mit anderen Kindern. Ängstlichkeit vor unbekannten Situationen.

Therapeutisches Klettern stärkt die Handlungskompetenz und das Selbstvertrauen. Das Klettern und die Gruppe stehen im Mittelpunkt. Die Schüler/innen erfahren eine individuelle Förderung durch Kletterspiele mit kognitiven und schulspezifischen Anforderungen. Die Teilnehmer/innen bereichern sich gegenseitig durch ein Wiedererkennen und Widerspiegeln der eigenen Problematik und Verhaltensweisen. Sie festigen Strategien im Umgang mit Ablenkung, Bewegungsdrang und Impulsivität durch verhaltenstherapeutische Interventionen.
(Udo Heinderichs)

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Zeitzeugen bei der Friedrich Ebert Stiftung

Die Veranstaltung am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus begann mit einem Zeitzeugengespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Anita Lasker-Haprecht. Es war mucksmäuschenstill im Raum, als sie die Vorgänge in Auschwitz schilderte, bei manchen Teilen überkam mich Übelkeit, doch das Erzählte war interessanter als jeder Film, den man über das Thema anschauen kann. Denn dort vor uns saß eine Auschwitz-Überlebende, die ihr Leben erzählte, das so unterschiedlich von dem unseren war, das man nicht glauben mochte, dass so etwas in Deutschland passiert ist. 

In Breslau geboren und der Eltern durch Deportation beraubt, waren Renate und ihre Schwester Anita auf sich allein gestellt. Sie wurden ins Waisenhaus gebracht und mussten in der Papierfabrik arbeiten. In dieser stellten sie sich gefälschte französische Ausweise her und versuchten so aus Deutschland zu fliehen. Doch schon am Bahnhof wurden sie vom deutschen Staatsapparat abgefangen und die beiden Schwestern wurden als „Urkundenfälscher und Begünstiger des Feindes“ verurteilt, beide kommen in verschiedene Zuchthäuser.

Renate wurde später nach Auschwitz gebracht, doch da sie „verurteilt“ war, hatte sie ein Dossier, in dem ihr Name und ihre Personalien standen, sie war nicht bloß eine Nummer wie tausende andere. Auf meine Frage, ob sie die Nummer noch kenne, antwortete sie ja, sie habe sogar noch die Tätowierung der Nummer in ihrer Haut. Sie erkrankte an Typhus und lag in der Krankenbaracke auf der Seite, auf der diejenigen lagen, die in die Todeskammer kommen sollten. Dennoch überlebte sie, weil sie zu einem SS-Mann sagen konnte, dass sie die Schwester der Cellistin sei, die im Lagerorchester spielte und er rettete ihr Leben.

Als die rote Armee schon fast vor den Toren des Lagers stand, wurden sie und ihre Schwester nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verbrachten sie noch einige Zeit, bevor es von den Briten befreit wurde. Renate erinnerte sich noch an den Commander, der stolz mit einem Auto  ins Lager fuhr, ausstieg und sich dann übergab, weil das ihn umgebende Elend so unvorstellbar groß war.

Nach diesem beeindruckenden Vormittag gab es eine Mittagspause und Kaffee.

Als ich mir einen Kaffee holen wollte, schob sich links an mir eine Kante von Mensch vorbei, die allein von ihrer Erscheinung her einschüchterte, der Gesichtsausdruck verstärkte das ganze noch einmal.

Die „Kante“ stellte sich als der nächste Referent heraus: Michael. Sein Thema war nicht der Nationalsozialismus der damaligen Zeit, sondern der der Gegenwart. Er ist Aussteiger aus der rechtsextremen Szene und stellte uns provokativ vor die Frage, ob wir die NPD verbieten würden. Klar, würden wir, bekam er zur Antwort, doch falls die NPD verboten werden sollte, wäre eine neue Partei schnell gegründet.

Dann berichtete er aus seinem Leben, das meiner Meinung nach schwärzer als schwarz war. Er hatte mit 12 angefangen, sich der Neonazi-Szene anzunähern, obwohl er in diesem Alter keine Ahnung von Hitler hatte. Er wollte nur Aufmerksamkeit.

Michael zeigte uns auch, was die rechtsextreme Szene so attraktiv für uns junge Leute macht bzw. für die noch jüngeren. Die Szene hat sich gewandelt und angepasst, so, dass sie in allen Subkulturen Anhänger sucht und findet. Auch stellte er uns Bands vor, die rechtsextreme Musik machen sowie auch Zeichen und Symbolik. Das sich hinter der simplen 28 der Name einer rechten Organisation, der 18 Adolf Hitler oder bei der 88 der Hitlergruß, steckt, glaubt man zuerst nicht.
Auf die Fragen, wie er denn ausgestiegen sei, antwortete er mit einem Glänzen in den Augen: „Ich bin Vater geworden.“ Er wollte seinem Sohn Sicherheit bieten und versteckte sich in Frankreich und trat der Fremdenlegion bei.
Abschließend gab er uns mit auf den Weg, dass wir uns doch bitte nicht auf die Szene einlassen sollten. 
Meiner Meinung nach war diese Veranstaltung in der Friederich-Ebert-Stiftung informativer als jeder andere Gedenktag an Auschwitz, den wir bisher in der Schule hatten.
(Tim Korus)

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Goethe Gymnasium Wien öffnet seine Türen

Schüler/innen der Gesamtschule Hennef unterrichten in Österreich

Auch in diesem Jahr bot die Gesamtschule Hennef im Rahmen des Betriebspraktikums der Jahrgangsstufe 12 Schüler/innen die Möglichkeit eines Auslandspraktikums.

Dieses Auslandspraktikum sollte eine Bereicherung für die Schüler/innen sein und stand nebenbei im Sinne der Förderung der Beziehung zu der Partnerschule in Wien, das Goethe Gymnasium. Drei Schüler/innen fanden Interesse an dem Angebot zwei Wochen in Wien zu verbringen und sich als zukünftige Lehrer/innen zu versuchen.

Die Reise von Catherina Martinius, Marcus Horn und Meryem Gök begann so am Flughafen Köln/Bonn.Nach einigen vorhergehenden Komplikationen erreichten wir drei den Flughafen in Wien und wurden von Jochen Herchenbach empfangen. Der erste Anhaltspunkt war die Schule selbst. Hier wurden wir herzlich mit Kaffee und Kuchen von dem Direktor und einigen Lehrer/innen, die Verantwortung für unsere Betreuung trugen, empfangen. Nach einem freundlichen einander kennen lernen und einer amüsanten Konversation über Deutschland und Österreich verabschiedeten wir uns bis zum nächsten Tag zu unserem nächsten Ziel: die Gastfamilie. Die Schulpflegschaftsvorsitzende unserer Partnerschule übernahm ab hier unsere Beförderung. Ober St. –Veit, der 13. Bezirk Wiens, war unser Ziel. Der 13. Bezirk gilt als eines der besten und luxuriösesten Orte Wiens.

Auch hier wurden wir erfreut empfangen. Unser erster Eindruck von unserer Gastfamilie war durchweg positiv. Im Weiteren mussten wir jedoch feststellen, dass wir nicht viel Zeit mit und bei unserer Gastfamilie verbringen würden. Denn es stellte sich heraus, dass wir bei dem Sohn der Familie wohnen würden. So waren wir schon reich an Erfahrungen ab dem ersten Tag. In den nächsten zwei Wochen würden wir nicht nur in den Genuss von der wunderschönen Stadt Wien und dem Lehrersein kommen, sondern konnten auch direkt in das Studentenleben schnuppern.

Unser Alltag in Wien begann um 8:00 Uhr mit der ersten Stunde und endete um 12:45 Uhr nach der 5. oder um 13:40 nach der 6. Stunde. Danach hatten wir genug Freizeit um die Stadt auf den Kopf zu stellen. Am ersten Tag in der Schule wurden wir drei unseren Betreuer/innen zugeteilt. Mit diesen Lehrer/innen konnten wir in verschiedene Klassen gehen und dem Unterricht, der unseren persönlichen Interessen (Deutsch, Geschichte, Informatik) entsprach, folgen.

In der ersten Woche ging es vor allem darum, ein Gefühl für die einzelnen Klassen und den momentan anstehenden Lehrstoff zu bekommen. 
Ab der zweiten Woche durften wir uns dann endlich auch als Lehrer/innen erproben. Anfängliche Schwierigkeiten wurden mit Hilfe der betreuenden Lehrer/innen behoben. Mit ihrer Aufgeschlossenheit und ihrem Interesse standen Sie uns jederzeit zur Verfügung und gaben uns Hilfestellung bei der Unterrichtsvorbereitung.

Die Erfahrung in einer Klasse zu unterrichten stieß bei uns allen auf angenehme Resonanz. Trotz der Unsicherheiten zu Beginn stellte sich das Unterrichten als gar nicht einmal so schwer heraus. Des Weiteren empfanden wir alle drei viel Spaß im Umgang mit den Schüler/innen. Während der Zeit in unserer Partnerschule konnten wir viele Eindrücke gewinnen. Überzeugt hat uns vor allem die Freundlichkeit und das Interesse uns gegenüber von Seiten der Lehrer/innen sowie der Schüler/innen.
Außerhalb der Schule nutzten wir die Zeit unser kulturelles Wissen auf Vordermann zu bringen. Ob das Albertina oder das kunsthistorische Museum, die imposante Hofburg oder das überdimensionale Schloss Schönbrunn, die reich geschmückte Karlskirche oder der gewaltige Stephansdom, die berühmte Staatsoper…keines der als Weltkulturerbe bezeichneten Sehenswürdigkeiten Wiens ließen wir uns entgehen.
Dabei verfielen wir vollkommen dem Zauber der wunderschönen Altstadt Wiens und konnten uns nur schweren Herzens von dieser trennen als unsere eingeplante Zeit zu Ende war.
Unsere Reise endete mit dem Rückflug vom Wiener Flughafen wieder nach Köln/Bonn.
Nach einem entspannten Wochenende da Heim starteten wir die nächste Woche wieder in unserer gewohnten Rolle als Schüler/in – mit mehr Verständnis für unsere Lehrer/innen.

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Projektwochenende Showtraining für die Physikusse in Bad Honnef

Die Physikusse haben sich zur Vorbereitung ihrer neuen Physik-Show „Zeitreise“ in die wirklich schöne Jugendherberge Bad Honnef zurückgezogen. Im Gegensatz zu den meisten Treffen haben wir zwei Tage lang wirklich rein gar keine Physik gemacht – weder Theorie noch Experimente, nicht einmal kleine Basteleien. Und das will für Physikusse schon etwas heißen.

   

Für die neue Show wollen wir unsere schauspielerischen Fähigkeiten verbessern. Martina und Ingo Wentz haben eine zweiteilige Fortbildung zur Spielleitung absolviert und brennen nun darauf, dieses Wissen an die Schüler/innen weiter zu geben. Der größte Teil des Projektwochenendes besteht in Übungen zum Ausdruck, Spiel, Bühnenpräsenz und Inszenierungsmöglichkeiten.

Das hört sich bis hierher relativ trocken an, aber unsere Lachmuskeln erzählen eine andere Geschichte. Nach ein paar Lockerungsübungen haben wir uns gegenseitig Aufgaben gestellt. Dabei mussten die einen Schüler zum Beispiel eine klaustrophobische Kichererbse im Kichererbsenglas darstellen. Andere bekamen die Aufgabe, einen Mülleimer zu spielen, der gerade gefüllt wird. Wir hatten einen Heidenspaß uns diese Aufgaben auszudenken, aber auch diese zu spielen. Dabei haben wir fast ganz nebenbei unsere eigenen Schwächen und Stärken auf der Bühne kennen gelernt.

Der Abend ist zum Ausruhen da? Nicht bei den Physikussen!  Im Hauruckverfahren (30 Minuten Probezeit!) haben wir in das Stück von Loriot „das Ei“ auf die Bühne gebracht - allerdings vollkommen unkonventionell inszeniert. Ziel der Übung war es, mit allen Schülern zusammen auf der Bühne zu stehen, obwohl es im Stück nur zwei Rollen gibt. Und es darf keine Statisten geben! Die erste Gruppe hat die beiden Rollen des Stückes mehrfach besetzt, so dass jeweils drei Schüler gleichzeitig als eine Person auf der Bühne agierten. Die anderen Physikusse haben das Stück parallel inszeniert. Auch hier war jede Rolle dreifach besetzt. Diesmal spielten sie aber in Zweiergruppen das gleiche Stück gleichzeitig nebeneinander. Das hört sich komisch an? War es auch! Wir haben gelacht und gelernt was das Zeug hält. Sonntag haben wir morgens spontan die Inszenierung noch einmal wiederholt. Erstaunlicherweise brauchten wir fast nicht mehr zu proben und haben uns dennoch enorm verbessern können.

Anhand von Clowntypen haben wir im Verlauf des Vormittags versucht, unseren eigenen Spieltypen zu finden. Die Darstellung des Kopftypen ist recht anstrengend für die Nackenmuskeln. Hingegen hat der mächtige Brusttyp die Türe des Tagungsraumes beim Eintritt arg strapaziert. Entspannend hingegen fanden alle die Darstellung des Bauchtyps, dem alles so egal ist. Der coole Mann ist Pflicht für die Jungs, aber auch einige niedliche Frauentypen konnten wir identifizieren. 
Erst am Sonntagnachmittag haben wir die Planung unsere Show „Zeitreise“ weitergeführt. Wir haben ein grobes Drehbuch geschrieben und die Rollen soweit verteilt. Durch die Übungen der letzten Tage platzten wir regelrecht vor Kreativität und wir waren uns schnell einig, wie wir die Show aufziehen.

Wäre das Wochenende seelisch-moralisch und auch körperlich nicht so anstrengend gewesen, wir hätten gerne noch ein paar Stunden angehängt. Fest steht aber, dass die Physikusse unbedingt noch einmal ein so unphysikalisches Wochenende machen möchten.
(Martina Wentz)

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Neues vom Schulsanitätsdienst der Gesamtschule

An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als 1 Million Schulunfälle - oft sind die ersten Minuten nach einem Unfall ausschlaggebend für den Erfolg einer Hilfeleistung. Aber wie kann man diese sicherstellen? Eine Antwort auf diese Frage liefert ein Schulsanitätsdienst.

An vielen deutschen Schulen wurden bereits Schulsanitätsdienste eingerichtet - nun hat auch die Gesamtschule Hennef die Pläne zur Errichtung eines Schulsanitätsdienstes in die Tat umgesetzt. 

Im 2. Halbjahr des Schuljahr 2007/2008 fanden sich 6 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zusammen um all das zu erlernen, was im Notfall Leben retten kann.

Die Ausbildung wurde kompetent und tatkräftig von Herrn Steinhauer vom Deutschen Roten Kreuz unterstützt, der unsere Ersthelfer/innen ausgebildet hat und unserer Schule mit Material und Know-how unter die Arme gegriffen hat. Die Schüler/innen erlernten anhand von praktischen Übungen - vom Anlegen von Verbänden über die stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung alles, was im Notfall wichtig ist.Die Frage: „Was tue ich wenn.....etwas in der Schule, auf der Straße, beim Sport oder in der Freizeit passiert?“ hat die Schüler/innen dazu bewegt, diese Arbeitsgemeinschaft zu besuchen. Sie haben gelernt in Notfallsituationen nicht mehr hilflos zu sein, sondern genau zu wissen, was zu tun ist, wenn ein Mitmensch Hilfe braucht. Zusätzlich zu den 6 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 8 waren 12 Schüler/innen  der Oberstufe interessiert daran, aktiv Verantwortung zu übernehmen - so konnte Mitte September unser neu gegründeter Schulsanitätsdienst in Aktion treten. Die 19 Schüler/innen aus verschiedenen Jahrgangsstufen treffen sich regelmäßig, um gemeinsam für einen Einsatz im Notfall zu trainieren und ihre Erste- Hilfe- Kenntnisse aufzufrischen. Zusätzlich zu den regelmäßigen Treffen besuchen sie 2 mal im Schuljahr eine Fortbildung, bei der spezielle Hilfethemen (z. B. der Umgang mit dem Defillibrator) thematisiert werden.Die Aufgaben der Schulsanitäter/innen  bestehen darin, während eines Schultages, in den Pausen und bei Schulveranstaltungen und Sportfesten, dem Sponsorenlauf, der Kulturnacht und den „Tagen der offenen Tür“ Verletzten oder Erkrankten zu helfen. Natürlich hofft jeder, dass kein Notfall eintritt, wenn aber doch, dann wissen unsere Schulsanitäter/innen genau, was zu tun ist.

Und diese Aufgabe haben sie bisher mit Bravour erledigt! Im schulischen Alltag betreuen sie den Sanitätsraum unserer Schule und sind dort jeden Tag in den Spielpausen von 10.20- 10.50 Uhr und in den Mittagspausen von 13.15- 14.00 Uhr anzutreffen.

Erkrankte oder verletzte Schüler/innen und natürlich auch Lehrer/innen können sich direkt an den Schulsanitätsdienst wenden und auf Hilfe von gut ausgebildeten Sanitäter/innen bauen.

Damit auch während der Unterrichtszeit Hilfe geleistet werden kann, wurden vier Handys angeschafft, über die die Sanitäter/innen vom Schulsekretariat aus über einen Notfall informiert werden und schnell am Einsatzort erscheinen können. An den Tagen der offenen Tür dieses Jahr, am 24. und 26.11.2008, konnte unser Sanitätsdienst sich den Eltern der zukünftigen Schüler/innen unserer Gesamtschule vorstellen. Unterstützt wurden sie dabei von der freiwilligen Feuerwehr Hennef, die mit einem Einsatzfahrzeug auf das Schulgelände kam und unsere Schulsanitäter/innen mit der Ausstattung eines Einsatzfahrzeugs vertraut machte. Einen weiteren großen Schritt in Richtung Professionalität konnte unser Schulsanitätsdienst am Mittwoch, dem 26.11.2008, gehen: Das Deutsche Rote Kreuz stiftete unserer Schule sechs Einsatzwesten, auf deren Rücken der Schriftzug „Schulsanitätsdienst - Gesamtschule Hennef“ prangt. Die Westen wurden vom Bürgermeister der Stadt Hennef, Herrn Klaus Pipke, in seiner Funktion als Vorsitzender des DRK Hennef feierlich an unsere Sanitäter/innen übergeben. Jetzt sind unsere Schulsanitäter/innen auf dem Schulhof auch optisch weithin zu erkennen. Zu diesem besonderen Anlass waren auch Vertreter der Presse anwesend.Die Ausstattung unseres Sanitätsdienstes wächst kontinuierlich - so stiftete das DRK der Gesamtschule Hennef neben den Einsatzwesten und einer großen Menge an Verbandmaterialien auch eine Trage.So kann unser Sanitätsdienst, obwohl erst vor Kurzem ins Leben gerufen, bereits auf eine Reihe von Erfolgen blicken.

Dies ist nicht zuletzt unseren hoch motivierten und engagierten Sanitäter/innen zu verdanken, die ihrer verantwortungsvollen Aufgabe mit Ernsthaftigkeit und großer Begeisterung nachgehen.

Um den Schulsanitätsdienst ausbauen und erweitern zu können, werden weiterhin Schüler/innen der Jahrgangsstufe 6 und 7 im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft zu Ersthelfern ausgebildet. Im Moment lernen 9 Schüler/innen jeden Donnerstag alles über die „Erste Hilfe“. Auch sie sind schon fast fit für einen Erstfall.

Die Ausbildung dauert ein Schulhalbjahr, anschließend können sich die frisch ausgebildeten Ersthelfer/innen im Schulsanitätsdienst der Gesamtschule engagieren. Doch auch  Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 sowie der Oberstufe können in den Schulsanitätsdienst eintreten - das DRK bietet dazu für alle interessierten Schüler/innen Erste-Hilfe- Kurse außerhalb der AG-Zeiten an.

Jeder der Interesse an einer Tätigkeit in unserem Schulsanitätsdienst hat, kann sich an die Koordinatorinnen des Sanitätsdienstes, Brigitte Reyes und Anja Gerner, wenden.

 

Die Gesamtschule Hennef stellt allen Schulsanitäter/innen ein Zertifikat aus, in dem ihr besonderes Engagement bescheinigt wird, denn Schulsanitäter/innen sind nicht nur fit in Erster Hilfe - sie lernen auch, sich in andere Menschen einzufühlen, beweisen soziales Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit.

Damit tun sie auch etwas für sich, denn wer anderen Menschen helfen kann, ist stark und selbstbewusst. Solche Kompetenzen sind ein wichtiger Pluspunkt in jedem Lebenslauf.
(Anja Gerner)

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