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Elternbrief vom 30.6.2009

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhaltsübersicht

Neue Bus-Fahrpläne | Aktion für Eluru: Patenkinder!

Feste

Kulturnacht - Nacht der Wissenschaften

Abistreich: In den Weiten der Galaxie

Abschlussball des 10er Jahrgangs

„Dinner for Ten 2009“-Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10

 

Kunst, Musik und Theater

Spannung, Spaß und gute Musik – „Tintentod“-Aufführung des JT Bonn

Konzert mit irisch-keltischer Musik 

Bigband beim Abiball

Bläserklassen der Gesamtschule beim Europafest 

Neugestaltung eines Lehrerarbeitsraums 

Hennefer Schulen stellen aus

Sport

Fußballtrikots für unsere Partnerschule aus Siaya in Kenia

1. und 2. Platz für die Judokas der Gesamtschule beim Rheinland-Kyu-Cup

Qualifiziert für die „Westdeutschen Judo-Meisterschaften“ 

Viel Einsatz und Spaß beim Schools Cup

Schlauchboot-Fahrt des 8. Jahrgangs am 13.05.09

Schulpartnerschaft Nepal

Klasse 8e beim Generalanzeiger in Bonn

Werksbesichtigung in den Ford-Werken Köln

Landesfinale der Fußballmädchen: "... wir fahren leider nicht nach Berlin!“

Zukunft

Abitur – was dann?
Studienwahlorientierung

Fit für's Berufsleben? – Schüler/innen des 9. Jahrgangs im Betriebspraktikum

Girl`s Day / Boy`s Day 2009

Zertifizierter Kompetenzcheck 2009

Herzlichen Glückwunsch zum Französisch-Diplom DELF

Känguru-Wettbewerb 2009

Partnerschaften, Exkursionen

Frankreichaustausch 2009: Auf nach Sartilly!

Polnischer Schüleraustausch – Viva Polonia!

Comenius zu Gast in Lettland 25.05. – 29.05.09

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! 5F beim Gestüt „Stöckerhof“

Wattenmeerexkursion des WPI-NW-Kurses des 9. Jahrgangs vom 24.05.-30.05.2009

Besuch der Klassen 6E und 6B im Archäologischen Park Xanten am 20.04.2009

Neue Medien

10 Jahre HMkM / 5 Jahre MEP: eine positive Bilanz für unsere Schule

„MediaCreativ“ – Wir waren gut, andere waren noch besser

MTM 10: Methodentraining Medien

Chatten im Tempo eines ICE

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb “Planspiel Börse”

Kulturfest „Nacht der Wissenschaften“

Unter dem Motto „Nacht der Wissenschaften“ fand auch in diesem Jahr bei schönstem Sonnenschein das allseits beliebte Kulturfest an der Gesamtschule Hennef statt.

 Bereits am Eingang wurde man von Albert Einstein persönlich begrüßt und erhielt ein Programm, das einen Überblick über die zahlreichen Aktionen verschaffte, sodass auch nichts verpasst werden musste. Nur einige Meter weiter stimmten Sambarhythmen auf einen besonderen Abend ein.

 

Im und um das Schulgebäude herum gab es ein vielseitiges Angebot an Aktionen und Ausstellungen. Die furiose  Physikshow  in Haus B lockte zahlreiche Besucher an und erntete tosenden Applaus. Aber auch in den einzelnen Klassenräumen gab es viel zu entdecken. So konnte man beispielsweise seine Sinnesorgane beim Barfußparcours, Riechparcours oder Sehtest überprüfen, die First Lego-League entdecken, eine 3D-Reise durch den Körper vornehmen oder sich im Mars-Labor auf die baldige Reise zum Mars vorzubereiten. Auch zahlreiche Chemie-Workshops und Experimente zum Mitmachen wurden angeboten. Begeisterte Sechstklässler boten ihre mit viel Mühe in NW erstellte „Planetenzeitschrift“ an, die sich als Verkaufsschlager entpuppte und nach kürzester Zeit restlos ausverkauft war. Im Haustierzoo kamen Tierliebhaber auf ihre Kosten, die etwas größeren Tiere gab es außerhalb des Schulgebäudes zu bestaunen. Erstmalig gab es die Möglichkeit, sein Glück auf dem Rücken eines Ponys zu finden.

   

Auch der künstlerisch-musische Aspekt kam selbstverständlich nicht zu kurz. Von Schwarzlichttheater, Musik und Tanz bis hin zu Kunstausstellungen, wie die Dali-Ausstellung, die mit Originalen beeindrucken konnte, wurde ein breiter künstlerischer Rahmen geschaffen. Nach all diesen Sinneseindrücken kam auch der Gaumen nicht zu kurz.

Zahlreiche Stände boten eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten an. Nette Gespräche, auch mit vielen Ehemaligen, entwickelten sich an den verschiedenen Getränkeständen und so konnte der überaus gelungene Abend des Kulturfestes, das durch das Engagement von Schüler/innen, Eltern und Lehrerkollegium in dieser Form möglich war, seinen Ausklang finden.
(Erika Schilling)

Übersicht

AKTION FÜR ELURU

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

seit Jahren beteiligt sich die Gesamtschule Hennef mit viel Engagement an der „Aktion für Eluru“ um Leprakranken und deren Kindern ein Leben im Elend zu ersparen. Mit vielfältigen Spenden-Aktionen unterstützen wir deshalb seit 1998  das  Leprazentrum „Damian Leprosy Hospital“ und das Kinderhaus „Fr. Manna Children Home“ in Eluru, damit die Kinder und Kranken ein menschenwürdiges Leben führen können. 
Die letzte Weihnachtsaktion der Schülervertretung (SV) für Eluru  verlief  wieder einmal sehr erfolgreich. 2752,-€ konnten im Januar 2009  an die „Aktion für Eluru“  überwiesen werden. Wenn man weiß, dass 1 € in Indien ungefähr dem Wert von 60 € entspricht, kann man sich  ausrechnen, wie viel Hilfe  mit dieser Spende in Eluru ermöglicht wurde.

Viele Kranke, die ärztliche Hilfe benötigen, aber zu arm sind, eine ärztliche Behandlung bezahlen zu können, werden im „Leprazentrum“ kostenlos behandelt. Noch wichtiger ist die Vorsorge, die den Kindern und Erwachsenen hilft,  Infektionen mit dem Lepra-Erreger zu vermeiden bzw. Lepra im Anfangsstadium zu erkennen und zu heilen, bevor es zu den unsäglichen Verstümmlungen kommt. Für uns in Hennef sind solche Krankheiten Gott sei Dank unvorstellbar, für viele Menschen in Indien und auf anderen Kontinenten leider aber immer noch traurige Realität.

Viele Kinder sind in den Familien Indiens nicht selten. Geburtenkontrolle durch Empfängnisverhütung ist vielen Ehepaaren unbekannt. Was aber, wenn der Ernährer der Familie ausfällt, weil er an Lepra oder anderen Krankheiten erkrankt ist? Um zu überleben, müssen selbst die jüngsten Kinder der Familien durch ihrer Hände Arbeit zum Lebensunterhalt beitragen. Viele Kinder werden dabei von skrupellosen Arbeitgebern ausgebeutet und mit einem Hungerlohn bezahlt. Manche Kinder werden sogar sexuell missbraucht, manche verschwinden von heute auf morgen und werden irgendwann tot aufgefunden oder nie mehr wiedergesehen.

Das “Father Manna Children´s Home” wurde von Father Frascogna im Jahre 1977 gegründet, um den gesunden Kindern von Leprapatienten  eine Zukunftsperspektive zu geben. Es wird von den italienischen Ordensschwestern der „Missionary Sisters of the Immaculate“ geführt. Bis zum Jahre 2000 war es nur von Sponsoren aus dem In- und Ausland abhängig. Aufgrund der Initiative der „Aktion für Eluru“ ist es seit dem Jahre 2001 eines der vielen Rehabilitationsprojekte des Deutschen Aussätzigen Hilfswerkes (DAHW), das Leprakranken und ihren Angehörigen hilft, den Teufelskreis von Krankheit, Armut, Elend und Stigmatisierung zu durchbrechen.

Kinder aus Eluru suchen Pateneltern und Patenklassen!

Liebe Eltern,

wenn Sie eine Patenschaft für ein Kind aus Eluru übernehmen möchten, würde ich mich sehr darüber freuen, Ihnen eine Patenschaft zu vermitteln. Nähere Angaben dazu finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link „Aktion für Eluru“ und dem weiteren Link „Patenschaft“.

Die  Patenschaftsbeiträge werden vom DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. / ehemals Deutsches-Aussätzigen-Hilfswerk) in voller Höhe an das „Father Manna Children´s Home“ in Eluru überwiesen. Über Ihren Beitrag erhalten sie vom DAHW zu Beginn des Folgejahres immer eine entsprechende Spendenbescheinigung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

fragt doch bitte auch im Rahmen der nächsten Klassenpflegschaften einmal nach, ob einige  Eltern mit Ihren Kindern eine Patenschaft für ein Kind aus Eluru übernehmen möchten. Sie können mich jederzeit über meine Mail kontaktieren:

georg.dahlberg@ge-hennef.de 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

1 Euro im Monat pro Schüler/in in eurer Klasse würde schon ausreichen, um zwei indischen Kindern in Eluru ein Leben im Kinderhaus zu ermöglichen. Wenn ihr an einer Klassenpatenschaft für ein Mädchen und/oder einen Jungen aus dem Kinderhaus  interessiert seid, dann sagt bitte euren Klassenlehrern Bescheid. Ich komme dann gerne zu euch in die Klasse und stelle euch eure Patenkinder aus Eluru vor. Die Kinder in Eluru würden sich sehr darüber freuen, wenn ihr dann zu ihnen Kontakt aufnehmt.

Diese Kinder würden sich sehr über eine Patenschaft freuen:

Ramu Babu wurde am 23. August 2002 geboren und wohnt seit Juli 2007 im  Father Manna Children`s Home. Er geht in die 1. Klasse der Grundschule im nahe gelegenen Gopannapalem. Seine ganz großen Freude ist, dass seine kleine Schwester Anusha auch im Kinderhaus lebt. Der Vater von Ramu Babu ist einer der Lepra-Patienten und zieht als Bettler durchs Land. Seine Mutter ist gesund und verdient als Tagelöhnerin auf den Reisfeldern ihren eigenen Lebensunterhalt. Beide Eltern wohnen in einer kleinen Lehmhütte mit Strohdach im Dorf Nidadavolu in der Nähe einer Lepra- Kolonie (weitere Informationen bei Anfrage).

 

 

Esteru wurde am 22. März 2002 geboren und wohnt seit Juni 2007 im Father Manna Children`s Home. Esteru ist ein sehr nettes, stilles und hilfsbereites Mädchen, das mit viel Erfolg in der Schule lernt. Sie geht in die 1. Klasse der Grundschule im benachbarten Gopannapalem. Sie hat noch einen großen Bruder und eine große Schwester. Ihr Vater ist einer der Lepra-Patienten, die Mutter ist gesund. Beide versuchen als Tagelöhner ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
(weitere Informationen bei Anfrage). 

 

 

 

Bei Interesse an einer Patenschaft für ein Kind in Eluru wenden Sie sich bitte per Mail an: georg.dahlberg@ge-hennef.de

Im Namen der „Aktion für Eluru“
Georg Dahlberg (Beratungslehrer)

Neue Bus-Fahrpläne

Liebe Eltern,

mit Beginn des neuen Schuljahres ändern sich die Fahrpläne der Schul- und Linienbusse. Insbesondere betrifft dies die Rückfahrten nach der 8. Stunde. Die Fahrpläne der RSVG haben wir auf unserer Homepage hinterlegt.
(Matina Becker)

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Spannung, Spaß und gute Musik – „Tintentod“-Aufführung des JT Bonn

Wie kann man ein spannendes Buch von 768 Seiten in zweieinhalb Stunden so auf die Bühne bringen, dass es auch diejenigen verstehen, die das Buch nicht gelesen haben? Diese Frage stellten wir uns unter anderem, als wir am 18. Juni ins Junge Theater Bonn aufbrachen. Viele Leseratten unserer Klasse hatten Cornelia Funkes „Tintentod“ jedoch gelesen und alle waren gespannt auf die Musical-Fassung des erfolgreichen Buches.

Darin lebt der Vorleser und Buchbinder Mo mit seiner Frau Resa und seiner Tochter Meggie in der Tintenwelt, die von dem Bösewicht Natternkopf tyrannisiert wird. Um das Leid der Bevölkerung zu lindern, zieht Mo nachts häufig los und kämpft zusammen mit den befreundeten Spielleuten gegen Natternkopfs Soldaten. Unter dem Decknamen „Eichelhäher“ wird er zum Volkshelden, der es nach vielen lebensbedrohlichen Aktionen schließlich schafft, Natternkopfs finstere Pläne zu durchkreuzen und die Tintenwelt von dem Tyrannen zu befreien.

„Tintentod“ ist nach „Tintenherz“ und „Tintenblut“ das letzte Buch der Trilogie von Cornelia Funke. Die Handlung von „Tintenblut“ wurde zu Beginn des Stückes als kurzes Heldenlied von Spielleuten vorgetragen, sodass wir als Zuschauer anschließend mühelos in die Handlung einsteigen konnten. Die nun folgenden zweieinhalb Stunden im Theater waren sehr kurzweilig. Wir waren angetan von der Leistung des Ensembles, bei dem neben den „Profis“ auch junge Nachwuchsschauspieler mitwirken. Spannend wurde es auch durch die mitreißenden Musik- und Tanzeinlagen und die gefährlich wirkenden Szenen mit Feuer und Kämpfen.

Am Schluss der Aufführung waren alle der Meinung, dass sich der Theaterbesuch gelohnt hat. Dazu Katharina (7E): „Ich persönlich finde das Musical wunderschön. Es hat viele schöne Gesangseinlagen und gute Schauspieler. Auf jeden Fall sehenswert.“ Auch das Bühnenbild faszinierte uns, denn diese Holzkonstruktion konnte in 15 verschiedene Varianten umgesetzt werden. Solche Details erfuhren wir im anschließenden Ensemblegespräch, bei dem die Schauspieler und ihr Regisseur Andreas Lachnit bereitwillig und geduldig unsere Fragen beantworteten. Uns interessierte u. a. der Weg vom ersten Lesen des Drehbuchs bis zur Aufführung, der Ablauf der Proben und bei den vielen Jungschauspielern, die noch Schüler sind, natürlich auch die Vereinbarkeit von Schule und Hobby. Zu den z. T. atemberaubenden Kampfszenen mit Feuer und Degen erfuhren wir, dass jede Bewegung genauso sitzen muss, wie in der Choreographie festgelegt, da sonst die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Die Klasse fand es beeindruckend, wie aufwändig es ist, ein Theaterstück zu inszenieren und wie lange es dauert bis so ein Stück aufführungsreif ist. Es war für alle ein sehr schöner Ausflug.
(7E; Andrea Thomas)

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Konzert mit irisch-keltischer Musik

Konzert mit keltischer Musik an der Gesamtschule Hennef

Als Motto des Frühjahreskonzertes im Mai an der Gesamtschule Hennef stand schon seit Monaten „irisch-keltische Musik“ fest. Also hieß es nach dem Weihnachtskonzert für die Bläserklassen 6 B, 7 B und kleineren Ensembles, sich mit der speziellen Musik Irlands auseinanderzusetzen. Abteilungsleiter Ulrich MacDonald, Mitglied der Caledonian Society, hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, zu dem keltischen Abend stilgerecht im Kilt zu erscheinen. Durch das Programm führten sehr charmant und versiert Elena Jordan und Katharina Fassbender aus der Klasse 9 C. Die Bläserklassen trugen anspruchsvolle Arrangements vor, die sowohl die lyrischen als auch die rhythmischen Aspekte der irisch-schottischen Musik zur Geltung brachten und allen Instrumentengruppen Gelegenheit gaben sich darzustellen. Das Publikum dankte mit herzlichem Applaus den jungen Musikern, die in den letzten Monaten wiederum einen sichtlichen Zuwachs ihrer Fähigkeiten vorzuweisen hatten. 

 

Das Flötenensemble der 6 B trug dem beeindruckten Publikum mehrere virtuose Session-Tunes vor, wie sie in irischen Pubs von den zusammenkommenden Musikern gespielt werden könnten. Auch die Bands der 7 B und die Dandelions aus den Jahrgängen 9 und 11 hatten sich der ungewohnten – teils mehrstimmigen – vokalen Klänge angenommen. „Endlich einmal kein Rock und Pop“ wird zumindest das erwachsene Publikum gedacht haben. Dass diese Musik virtuos ist und einfach Spaß macht, stellte auch das eigens für dieses Projekt gegründete Eltern-Lehrer/innen-Irish-Folk-Ensemble fest. Die Lehrer/innen und Eltern der Gesamtschule Hennef, Manfred Jungwirth und Martina Schopp an der Geige, Gabriella Ascai an der Flöte, Markus Bank und Dirk Kolz an der Gitarre, Astrid Erber am Cello, Carl Dehne am Cachon und Astrid Kröger-Schönbach an Banjo, Flöte und Mandoline hatten innerhalb kürzester Zeit ein typisch irisches Programm erarbeitet. Manfred Liedtke, im eigentlichen Leben Englisch-, Deutsch- und Gesellschaftslehre-Lehrer, trug unter großem Jubel seiner Klasse 7 B seine bisher verborgenen vokalen Künste bei dem Song „Sullivan’s John“ vor.

   

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10 Jahre HMkM / 5 Jahre MEP: eine positive Bilanz für unsere Schule

Nach 10 Jahren unterschiedlichster  Bemühungen zur Medienkompetenzentwicklung an den Schulen der Stadt Hennef endet das „Hennefer Medienkompetenz Modell HMkM“ mit Ende dieses Schuljahres. Gleichzeitig beginnt die letzte Phase des „Medienentwicklungsplans der Stadt Hennef (MEP)“.  Am 9. Juni 2009 trafen sich unter Leitung des Leichlinger Unternehmensberaters Herrn Dr. Garbe die Vertreter des Schulverwaltungsamtes, der IT-Abteilung, des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis und der 12 Hennefer Schulen zu einer Evaluation. Unsere Schule war vertreten durch Jochen Herchenbach, Peter Dietel und Karl-Heinz Assenmacher.

Insgesamt wurde deutlich, wie sehr  sich HMkM und MEP positiv auf die Hennefer Schullandschaft ausgewirkt haben, insbesondere auch auf unsere Schule. Peter Dietel zog Bilanz, was die letzten 5 Jahre an unserer Schule bewirkt haben, Wolfgang Rossenbach (Leiter der IT-Abteilung) zog Bilanz, wie sehr sich die Ausstattung der Hennefer Schulen verbessert hat.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Die Relation Schüler/PC ist von 15,2 auf 8,7 gesenkt worden. Zielwert 7,9 wird 2010 erreicht. Dies bedeutet, dass die Hennefer Schulen weit über dem Bundesdurchschnitt liegen. Im Gegensatz zur offiziellen Statistik der Bundesregierung erfasst die Hennefer Statistik sogar  ausschließlich funktionsfähige Computer mit Re-Investitionssicherheit (werden repariert oder erneuert)

Es wurden insgesamt 1.021.000 € investiert. 2010 wird die höchste Qualitätsstufe (III) des MEP (ursprünglich gesichert nur Stufe I) nahezu vollständig erreicht sein.
Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse beschlossen die Anwesenden, Wege zur Fortsetzung beider Projekte zu suchen. Die ersten Schritte sind eingeleitet, die nötigen Gremien sind gebildet. Im nächsten Elternbrief  folgen erste Details.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Abistreich: In den Weiten der Galaxie

Unter dem Motto „Abinauten ´09 – Wir greifen nach den Sternen“ nahmen die Schüler/innen des diesjährigen Abiturjahrganges ihre Lehrer/innen mit auf einen wilden Flug durch die Galaxie. Nach all der Anstrengung ihrer Schulzeit und insbesondere des Zentralabiturs konnten die Abiturient/innen mit ihrem Abigag nun ihre Welt der Schule - zumindest für einige Stunden - auf den Kopf stellen.

Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach führten als Commander jeweils ein Team von Lehrer/innen bei verschiedenen Weltraumspielen an, nachdem sie zuerst in ihren „Raketen“ ein Bad in der Menge nahmen. Die Menge wurde von den zuschauenden Schüler/innen der Gesamtschule Hennef gebildet, die von den Moderatoren Annika Ollig und Jan Trost immer wieder mit viel Elan und Humor zum Mitmachen aufgefordert wurden.

Alle waren also mit viel Schwung bei der Sache: Die zwei Lehrerteams mussten unter großem Jubel Wettkämpfe wie Kometenwerfen oder Asteroidenfangen untereinander austragen. Auch ein ausführliches Schaumbad blieb ihnen dabei nicht erspart. Höhepunkt - vor allem für die Schüler/innen - war jedoch das abschließende Einsahnen der Lehrer/innen. So eine Chance bekommt man nicht alle Tage! Und so waren auch schnell einige Schüler/innen gefunden, die das Verliererteam mit einem Teller Sahne im Gesicht „verschönerten“. Insgesamt war dies ein gelungener Abschied der 13er von ihrer Schulzeit und eine kleine „Abrechnung“ mit ihren Lehrer/innen, was von guter Stimmung auf allen Seiten begleitet wurde.
(Tanja Hentschel)

 

 

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Bigband beim Abiball

Dass die noch junge Bigband der Gesamtschule Hennef einmal in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg spielen würde – damit hatten die jungen Musiker/innen der Bigband, die erst seit August 2008 zusammen proben, auch nicht gerechnet. Manfred Liedtke, Klassenlehrer der Bläserklasse 7 B, war dann auch sichtlich stolz, Teile seiner alten Klasse, die gerade Abitur feierte, und seine derzeitige Bläserklasse zusammen vereint zu sehen. Zum Auftakt der Mammutveranstaltung mit Abiturient/innen, Eltern, Lehrer/innen und Ehrengästen sorgte die Bigband zwischen den Reden für Unterhaltung. Alle sind gespannt, ob die Bühne der geplanten Sport- und Veranstaltungshalle in Hennef genauso groß sein wird und hoffentlich eine noch bessere Akustik für Musiker/innen aufweist.
(Astrid Kröger-Schönbach)

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Abschlussball des 10er Jahrgangs

Am 20. Juni 2009 feierte der 10er Jahrgang mit Lehrer/innen, Eltern, Freunden und Verwandten in der Kopernikus Realschule in Hennef seinen Abschluss.

Top gestylt mit Anzug oder Abendkleid versammelten wir uns um 17.30 Uhr in der großen und feierlich geschmückten Aula. Einige kamen direkt von der ökumenischen Messe, die von einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer in der Katholischen Kirche Liebfrauen in Hennef/Warth gehalten wurde.

Um 18.00 Uhr startete das große Ereignis mit einer Rede des stellvertretenden Schulleiter Jochen Herchenbach.

Anschließend folgten weitere Reden vom Schulleiter Wolfgang Pelz, vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Hennef Thomas Wallau und vom Vorsitzenden des Fördervereins Emil Eyermann.

Mit ihren tollen, musikalischen Einlagen erleichterten uns Alexandra Dietel und Freundin am Klavier das Warten auf unsere Auftritte, die auch kurz darauf folgten.

Von den Klassen A und D wurde jeweils eine musikalische Darbietung geboten. Es folgten die Klassen B, C und E mit Diashows über die jeweiligen Klassenmomente aus sechs Jahren Gesamtschule Hennef.

   

Abgerundet wurden die Klassenauftritte von der Klasse 10 F, die mit einem lustigen und erstaunlich realitätsnahen Theaterstück über Unterrichtsstunden überraschte.

Doch wohl der spannendste Moment für die Schüler/innen kam, als die Klassenlehrer/innen die Bühne betraten, um ihren Auftritt zu präsentieren.

Dieser fand ebenfalls viel Begeisterung bei den Zuschauern, obwohl er am Anfang etwas schwach erschien, sich dann aber als komplettes Gegenteil herausstellte.

Der Letzte aber wohl wichtigste Programmpunkt am Abend war die Zeugnisübergabe. Dabei wurde jede/r Schüler/in einzeln auf die Bühne gerufen, um ihr/sein Zeugnis, eine Rose und die Glückwünsche von Wolfgang Pelz, Jochen Herchenbach sowie von den jeweiligen Klassenlehrer/innen entgegen zu nehmen.

Nach zahlreichen Fotos und weiteren Umarmungen und Glückwünschen überraschte der gesamte Jahrgang noch mit einer kleinen „Humba“ Spontan-Einlage, die die Bühne buchstäblich zum Beben brachte.

Anschließend wurden alle Wartenden erlöst, als Volker Manz die Bühne betrat und das köstliche Buffet eröffnete, das der Mensaküchenchef Wolfgang Müller mit seinem Team zubereitet hatte.

Es folgten Musik, Tanz und fröhliche Unterhaltungen, mit denen der Abend gegen Mitternacht ausklang.

Ich denke, dass dieser gelungene Tag für alle unvergesslich bleiben wird.
(Carina Felder)

Und hier noch ein Paar Bilder vom 10er-Streich am 16.6.2009:

      

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"Dinner for Ten"- Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10

Ein kulinarisches „Danke schön“ und einen Abschied für ihre Lehrer/innen veranstalteten am 26. Mai 2009  17 junge Damen und ein junger Mann des WPI – Kurses Hauswirtschaft Jg. 10 mit ihrer Lehrerin Katrin Heinen .

In einem wundervollen afrikanischen Ambiente (ehemals der Theorieraum der Lehrküche) begrüßten die jungen Köchinnen und der Koch ihre Klassenlehrer/innen, Wolfgang Pelz, Ulrich MacDonald und weitere Lehrer/innen, die sie die letzten sechs Jahre in dieser Schule so liebevoll begleitet haben.

Es passte alles: Die Dekoration, die Festtafel, die dezente afrikanische Musik, die Cocktails, das „Vier – Gänge - Menü“, der zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik der jungen Damen und des Herrn sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz großer Hitze in der Küche liefen dort die Vorbereitungen für die vielfältigen Speisen geübt, ruhig und durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche konnten sich sehen lassen und die unglaubliche Erfahrung des Schülers und der Schülerinnen war: Wir haben das erste Mal so richtig als Team gearbeitet! Ist das Klasse!

 

Während die einzelnen Gänge serviert wurden, nahmen die Schüler/innen ihre Lehrer/innen mit auf eine kulinarische Reise durch die Gourmetküche. Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten die Köchinnen und der Koch Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen zum Schmunzeln brachte.

Die Lehrer/innen, die nun nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre „Zöglinge“ ins Leben entlassen, werden sich bestimmt noch lange an diese nette Geste ihrer Schüler/innen, aber auch an ein wunderbares Essen erinnern.

Katrin Heinen, Chantal Bässgen 10D, Christina Berger 10D, Stephanie Boden 10D, Sonja Caspari 10E, Jill Cidem 10C, Anika Czukta 10D, Anna-Maria Domagalla 10B, Natalie Fox 10C, Alexandra Hilger 10A, Linda Korioth 10A, Daria Lenssen 10E, Sabrina Müffeler 10D, Ramona Müller 10A, Jennifer Schäfer 10D, Eike Schulz 10B, Jacqueline Schulz 10B, Carina Striebling 10E, Manuela Topal 10D
(Katrin Heinen)

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Abitur – was dann?

Orientierungsveranstaltung zur Studien- und Berufswahl in der S II

Auch wenn das Abitur und vor allem die Zeit danach für den einen oder die andere am Ende der Jahrgangsstufe 12 noch in weiter Ferne zu liegen scheint – jetzt wird es höchste Zeit, die richtigen Weichen zu stellen. Die Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz im Internet spuckt insgesamt 8906 Studiengänge aus, eine imposante Zahl, die die Notwendigkeit frühzeitiger Information unschwer erkennen lässt.

Um Wegweiser im Dickicht verschiedenster Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu setzen, wurden auch in diesem Jahr für den Jahrgang 12 unserer Schule Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl angeboten.

Am ersten Tag standen in 14 Workshops Student/innen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Architektur, Psychologie, Sprachen, Jura, Medizin, soziale Arbeit bis hin zu vergleichenden Kulturwissenschaften - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden bewährte sich. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten. Schön war die Wiederbegegnung mit einigen „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Assessment-Center-Training.

An den zwei folgenden Tagen besuchten die Schüler/innen Universitäten und Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und  Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren.

Drei Tage voller neuer Erfahrungen, die bei nicht wenigen Schüler/innen die heiße Phase der Studien- und Berufswahlfindung eingeläutet haben. Die Planungen für weitere „Schnupperstudien“ waren am Ende der Projekttage jedenfalls in vollem Gange.
(Barbara Heidling)

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Frankreichaustausch 2009: Auf nach Sartilly!

Der Französisch-Austausch Hennef – Sartilly geht in die „zweite Runde“. Jetzt sind es aber wir deutschen Teilnehmer/innen, die ihre Heimat verlassen und quer durch Frankreich ans Meer in die Normandie reisen. Genau genommen an die Bucht des Mont Saint Michel.

Um sechs Uhr morgens treffen wir uns am Hennefer Bahnhof. Zusammen mit Andrea Thomas und Elisabeth Stein-Siefer treten wir eine zehnstündige Reise an, die uns über Köln, Aachen, Lüttich, Brüssel und Paris nach Granville, eine Stadt in der Nähe von Sartilly, führt. Diese langen Zugfahrten verlangen viel Sitzfleisch, während man sich irgendwie beschäftigen muss, aber meistens schlafen wir sowieso. Nur in Paris gibt es nach dem Bahnhofswechsel einen Aufenthalt von 1 ¼ Stunden, in denen wir die herrliche Sonne vor dem Bahnhof genießen und schon ein paar Bilder von Paris schießen. Obwohl wir nur sehr wenig sehen können, ist uns jetzt schon klar, dass Paris eine wunderschöne Stadt ist. 

 

Um ca. vier Uhr kommen wir in Granville an, wo wir Schüler/innen von unseren französischen Austauschfamilien empfangen werden. Und wie wir sehr schnell feststellen, sind wir hier wirklich auf dem Land, denn die Fahrt nach Hause dauert teilweise etwas länger und aus dem Fenster der Autos sieht man nur Felder und vereinzelte Häuseransammlungen. Verglichen mit hier stellen wir fest, dass wir fast in der Großstadt wohnen. Der restliche Tag steht zur eigenen Gestaltung frei, doch bei dem schönen Sonnenschein treibt es die meisten nach dem Einrichten an den Strand von Carolles, der ganz in der Nähe ist. Mal ein Bilderwechsel, der uns dank des Strandes und des Meeres ganz besonders gut gefällt.

Am nächsten Morgen geht es in das Collège von Sartilly, das ungefähr 250 Schüler/innen von den Klassen 6 – 10 hat. Frankreich hat halt ein anderes Schulsystem. So erfahren wir deutschen Schüler/innen auch, dass unsere französischen Freunde normalerweise komplett von der Schule eingespannt werden, d. h. die Schule geht bis 16.50 Uhr und danach gibt es noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen. Einen solchen Tagesablauf mit so wenigen Freiheiten können und wollen wir uns gar nicht vorstellen. Das Programm besteht heute aus der Begrüßungsrede des Schulleiters mit anschließendem kleinem Buffet, einer Rallye zum Kennen lernen der Schule und der Stadt, sowie einer Wattwanderung zum Mont Saint-Michel. Die Begrüßungsrede und das Buffet halten sich relativ kurz, doch etwas Besonderes ist enthalten: beim Buffet gibt es „original“ französische Croissants, in deren herrlichen Genuss einige Schüler/innen zum ersten Mal kommen und die von allen stark umschwärmt werden. Die Rallye und das Mittagessen vergehen auch sehr schnell und schon machen wir alle uns auf zur Wattwanderung zum Mont Saint-Michel. Bei dem super Wetter haben wir alle sehr viel Spaß, es wird eine wahre Fotoschlacht veranstaltet und auch der lange Weg, bei dem wir ziemlich nass werden, macht keinem etwas aus. Nach einer Führung durch die alte Abtei liegen wir bis zu unserer Rückfahrt noch gemütlich in der Sonne oder besichtigen den Rest der süßen kleinen Insel.

Das Wochenende steht den Familien wieder zur eigenen Gestaltung frei und das bei weiterhin klasse Wetter, wo wir viel unternehmen können. Nur Samstagabend trifft sich die ganze Gruppe, um zum Bowling zu gehen.

Montag fängt der Tag wieder in der Schule an. Die heutigen Besichtigungsziele sind Cancale und Saint-Malo, doch dieses Mal fahren nur wir deutschen Schüler/innen mit unseren Lehrerinnen, die Franzosen haben Unterricht. Wie es scheint, wird uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen.

Die erste Station ist eine Austernfischerei, wo wir Jugendlichen etwas über die für die Bucht bekannten Austern lernen. Wir dürfen am Ende sogar welche probieren, doch der Gesichtsausdruck nach dem Essen spricht Bände; Austern sind nicht Jedermanns Geschmack, da sind sich alle einig. Als Nächstes geht es weiter nach Cancale, doch da es heftig regnet, bleiben wir nur eine halbe Stunde. In dieser Zeit probieren wir jedoch endlich einmal die echten Crêpes und  stellen fest, dass sie in Frankreich wirklich sehr viel besser schmecken. Anschließend stoppen wir auf dem Weg nach Saint-Malo an der Pointe du Grouin, einem wunderschönen Aussichtspunkt. Zum Picknicken bleiben wir aufgrund des Wetters im Bus, aber lachen tun wir trotzdem. Man muss halt kreativ sein.

In Saint-Malo gibt es eine kurze Einführung in die Geschichte der Stadt und eine kleine Besichtigungstour, danach haben wir Schüler/innen ca. zwei Stunden Zeit, die süße kleine Stadt selbst zu erkunden. Dank des Nieselregens  setzen wir uns jedoch in ein Cafè und wärmen uns bei einem Kaffee auf. Sicher denken die anderen Leute im Café, die Paparazzi seien in die Stadt eingefallen, so viele Bilder wie wir wieder geschossen haben. Wir kriegen halt nicht genug voneinander.

Am Mittwoch fährt unser deutscher Teil der Gruppe alleine mit der Bahn nach Rennes, der Hauptstadt der Bretagne. Dort macht Herr Duchemin, der Deutschlehrer unserer Austauschpartner/innen,  im Zentrum und im alten Teil der Stadt eine einstündige Rundtour, bei der wir Deutschen zum Beispiel an historischen Gebäuden und an dem Platz, auf dem der zweitgrößte Markt Frankreichs einmal die Woche abgehalten wird, vorbeikommen. Dieser Markt ist im alten Teil der Stadt gelegen und ist ebenso schnuckelig wie der Rest der Stadt. Anschließend haben wir zwei Stunden Zeit zum einkaufen und bummeln, was die meisten zum Kauf von Mitbringseln für ihre Eltern nutzen, obwohl ziemliche Ratlosigkeit herrscht, was man mitbringen könnte. Aber jetzt gießt es wieder wie aus Eimern, also bleibt uns ansonsten nur noch die Flucht in ein Café.

An diesem Abend findet dann noch das Abschlussfest mit den Familien in der Schule statt. Jede Familie, aber auch die Schule, steuert etwas zu dem üppigen Buffet bei. Der Schulleiter hält nochmals eine kleine Rede und dann stürzen sich alle auf das leckere Essen. Das Interessanteste an diesem kleinen Fest ist jedoch, die Gastfamilien der Anderen kennen zu lernen.

Am Mittwoch besuchen wir deutschen Schüler/innen zum ersten Mal den französischen Unterricht für zwei Stunden. Was vor allem auffällt, ist das Verhalten der Franzosen im Unterricht; keiner der Schüler/innen spricht mit jemand anderem, noch nicht einmal über den Unterricht und auch keiner schreibt Zettelchen! Das sind Dinge, die sich deutsche Lehrer/innen nur wünschen. Wir Deutschen fragen uns nur: Wie schaffen die das??? Nach dem Unterrichtsbesuch und der 10-Minuten-Pause verbringt die gesamte Gruppe mit den deutschen und französischen Austauschlehrer/innen zwei Stunden in einem Klassenzimmer, wo wir Spiele wie „Stadt, Land, Fluss“ auf vertauschten Sprachen spielen, was sich als ziemlich kniffelig herausstellt. Um halb zwei ist die Schule dann aus und alle verbringen den letzten Nachmittag noch in ihren Familien.

Am nächsten Morgen, um Viertel vor neun, treffen wir uns dann alle am Bahnhof von Granville, denn die Frankreich-Woche ist zu Ende. Bis wir fahren, wird noch gequatscht und sich verabschiedet. Wieder steht eine lange Fahrt bevor, die es durchzuhalten gilt, doch dieses Mal haben wir einen etwas längeren Aufenthalt in Paris, worauf sich schon alle freuen.

In Paris besichtigen wir den Eifelturm, wobei wir die Bekanntschaft der Farbigen vor dem Eifelturm machen, die kleine Eifeltürme und ähnliche Andenken verkaufen, worauf man wirklich verzichten kann, vor allem da sie ziemlich aufdringlich werden können. Nach kurzem Verweilen unter dem Turm und einem kleinen Spaziergang entlang der Seine geht es wieder zum Bahnhof, doch war es sehr schön, einmal Frankreichs Wahrzeichen live gesehen zu haben.

Um 20.45 Uhr abends kommen wir dann endlich an, ziemlich geschafft und müde, aber mit neuen Eindrücken und jeder Menge zu erzählen.
(Caroline Koch)

Es hat auch uns als Lehrkräften viel Spaß gemacht vom 23. bis 30 April 2009 mit dieser herzlichen und interessierten Gruppe nach Sartilly zu reisen und die normannische Gastfreundschaft zu genießen. Die zwölf Schüler/innen des neunten bzw. achten Jahrgangs haben wissbegierig Neues aufgenommen, ihre französischen Sprachkenntnisse fleißig erweitert und auch bei Regenwetter ihre gute Laune behalten. Zusammen mit dem schönen Programm, das unsere französischen Kollegen, Herr Dominique Lauranson und Herr Mathieu Duchemin zusammengestellt haben, war es eine rundum gelungene Austauschfahrt.
(Andrea Thomas)

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Fußballtrikots für unsere Partnerschule aus Siaya in Kenia

So sehen die Mädchen der Klasse 6 A (Sportfachklasse) in ihren Fußballtrikots aus. Dieser komplette Satz Trikots wurde gespendet an die Schüler/innen der Schule in Kenia, die wir nicht nur finanziell unterstützen.

  ...und so sehen die Schüler in Kenia in den Fußballtrikots aus.

Die Lehrer/innen schreiben uns, dass alle super glücklich über die Trikots sind. Sie wurden die ganze Saison getragen. Natürlich haben sich auch alle über die ebenfalls gespendeten Bälle gefreut!

 

Von den inzwischen gesammelten ca. 2200,00 Euro wurde ein Klassenzimmer angebaut. Geschätzte Gesamtkosten für den Anbau sind 6000,00 Euro. Im Foto kann man sehen, dass das Dach rechtzeitig vor der Regenzeit fertig wurde. Was neben der Inneneinrichtung noch fehlt sind Türen, Fenster und der Außenputz.

Aber der Raum kann schon genutzt werden und wir sammeln weiter.

Besonders wichtig finde ich, dass die Eltern dort die Arbeit unterstützen und

z. B. selber mauern oder verputzen.

Eine Aktion war in diesem Schuljahr unser Kuchenstand, bei dem wir  244,00 Euro einnehmen konnten.

Die Schüler/innen der Klasse 6 A planen im kommenden Schuljahr einen Aktionstag „Ein Tag für Afrika“; an diesem Tag möchten sie Minijobs oder Hilfsdienste durchführen. Die „Arbeitgeber“ werden gebeten den „Lohn“ für unser Projekt in Kenia auf unser Projektkonto zu überweisen.

Dieser Aktionstag kann z. B. an einem Studientag stattfinden. Formulare wie Arbeits-, Hilfsdienst- und Arbeitgeberverträge sowie Überweisungsformulare werden noch erstellt.
(Gisela Raps, die Klasse 6 A)

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Polnischer Schüleraustausch – Viva Polonia!

Vom 2.6. bis 9.6. reisten 13 Schüler/innen des 8. Jahrganges mit Herrn Luke und Herrn Rock nach Polen, um den polnischen Gastschüler/innen, die im Mai in Hennef waren, einen Gegenbesuch abzustatten.
Mein Polentagebuch von Charlotte Röllecke
Dienstag, 02.06.2009
Heute morgen haben wir uns um 11.00 Uhr am Flughafen Köln-Bonn am Terminal 2 getroffen. Ich war gespannt, was mich und die anderen wohl so erwarten würde. Wir checkten ein, und pünktlich um 13.25 Uhr hob das Flugzeug ab und verließ Deutschland. In Polen angekommen empfing uns wundervolles Wetter. Bis zu Hennefs Partnerstadt war es aber leider noch eine ganze Stunde Busfahrt, und das bei der Hitze …

Wir wurden gegen 16.30 von den Gastfamilien abgeholt und mit nach Hause genommen. Am Nachmittag wurde mir die kleine Stadt und die Schule gezeigt. Um 19.00 Uhr trafen wir uns mit den anderen Schüler/innen und den Lehrern im Joker, einer beliebten Pizzeria in der Stadt. Die Lehrer fragten, ob es uns gefallen würde, und ob wir irgendwelche Probleme hätten ... hatte aber keiner. Danach gingen wir noch ein bisschen mit dem Hund spazieren (fast jeder in Polen hat einen Hund, Katzen hat fast niemand).

 

Mittwoch, 03.06.2009

Vormittags hatten wir ein Treffen mit dem Bürgermeister von Nowy Dwor Gdansk (das ist die Partnerstadt von Hennef, in der auch unsere Partnerschule steht und wo die meisten von uns wohnten). Er hielt eine kleine Ansprache und die beiden polnischen Lehrer übersetzten es uns, denn beide können super gut Deutsch.

Nun gingen wir in strömendem Regen zu Fuß zur Schule, um dort 5 Schulstunden lang am Unterricht teilzunehmen. Die Schule ist ganz anders, ich meine nicht vom Aussehen her, sondern vom System. Die Lehrer haben ihre eigenen Räume, und die Schüler kommen zu den Lehrern in die Klassen. Jeder Schüler hat ein eigenes Schließfach. Die fand ich besonders cool. Aber diese Schule, auf der unsere Partner waren, ging nur von Klasse 8-10. Vorher waren die Schüler auf einer Schule, die Klasse von 1-7 unterrichtet. Danach kommt normaler Weise das Abitur. Die Schüler tragen Schuluniformen. Na ja, zurück zum Mittwoch: Die erste Stunde hatten wir Polnisch, eigentlich saßen wir nur da und haben zu gehört. Worum es genau ging, wusste, glaube ich, keiner. Die zweite Stunde hatten wir Geschichte, und da lief es nicht anders. Nach dem Ende der Stunde war es 12.00 Uhr und wir sind in der Kantine Mittag essen gegangen. Auch dort sah es ganz anders aus, es war nur für ca. 40 Schüler Platz und zwischen verschiedenen Gerichten wählen konnte man auch nicht. Für das Essen hatten wir genau 15 Minuten Zeit.

Danach ging es zu einem Lehrer in den Musikunterricht, es wurden die ganze Stunde nur Lieder gesungen, manche auch auf Polnisch, das klang für mich nicht sehr gut.

In den folgenden zwei Sportstunden haben wir einen Wettbewerb gemacht, die Polen gegen die Deutschen. Wir Deutschen haben gewonnen und einen Pokal und jeder eine Medaille bekommen. Der Rest des Tages war frei und wir haben uns  in kleinen Gruppen getroffen.

 

Donnerstag, 04.06.2009

Um 9.00 Uhr haben wir uns am Rathaus getroffen und sind mit dem Schulbus nach Stutthof in das ehemalige Konzentrationslager gefahren. Zuvor haben wir im Blumenladen Rosen gekauft. Die Polen weiße, und wir Deutschen haben rote gekauft. Die haben wir dann am Ende unseres Rundganges auf die Gedenkstelle gelegt. Wir haben einen Großen Kreis gebildet (nur wir Deutschen) und haben eine Schweigeminute eingelegt. Im ehemaligen Konzentrationslager konnte man einige Ausstellungsstücke sehen, Dinge, die noch übrig geblieben waren, z.B. Betten, einen riesigen Berg Lederschuhe, Toiletten, Waschbecken oder Karteikarten.

Von dort aus sind wir an den Strand gefahren, wir hatten dort 2 Stunden Aufenthalt und sind dann gemeinsam 5 km zum Treffpunkt gewandert. Dort wollten wir uns mit unseren Gastfamilien treffen und ein grillen. Dann ging es nach Hause.

   

Freitag, 05.06.2009

Vormittags sind wir mit einem Schulbus zur Marienburg gefahren. Sie ist die größte Burg Europas und gehörte früher dem Deutschen Ritterorden. Durch den Krieg ist sie sehr zerstört worden, sodass sie noch heute restauriert wird. Wir hatten eine Führung durch die Burg. Wusstet ihr, dass es damals schon Fußbodenheizung gab? Na ja, zum Schluss sind wir noch einmal ganz drum herum gegangen. Nun war auch schon wieder Abfahrt, denn gegen 12.00 Uhr wollten wir schon wieder in der Schule sein um dort zu Mittag zu essen. Am Nachmittag bekamen wir eine Projektaufgabe zum Thema ,,Polen – Deutschland, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“. Als wir fertig waren, stellte jede Gruppe sein Plakat vor. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Stadtralley. Leider war das Problem meiner Gruppe, das wir den Fragebogen verlegt hatten, und somit nur eine Antwort hatten. Aber wie sollten wir nun bloß zum Treffpunkt kommen? Gott sei Dank wussten wir, wie das Ziel heißt, aber wo es war, das wussten wir nicht. Also haben wir uns durchgefragt, aber leider waren sich die Leute, die wir fragten, nicht ganz einig. Wir fanden es aber doch und machten somit den zweitletzten Platz.

 

Samstag, 06.06.2009 und Sonntag,07.06.2009

An diesem Wochenende hatten wir kein offizielles Programm. Die Familien hatten sich einiges ausgedacht: Schwimmbad, Fahrradtour, Shoppen oder wir trafen uns einfach mit Freunden.

Montag, 08.06.2009

Um 9.00 Uhr trafen wir uns, um mit dem Schulbus nach Danzig zu fahren. In Danzig hatten wir ca. 2 Stunden Aufenthalt, um uns die Stadt anzusehen. Danach ging es mit dem Schulbus weiter zum Strand. Wer wollte, konnte mit den Lehrern über eine Mole spazieren gehen oder sich an den Strand legen. Man konnte auch noch shoppen gehen. Nach zwei Stunden ging es dann weiter, endlich zum Aqua- Park, worauf sich alle die ganze Woche gefreut haben. Er ist zwar nicht viel größer als normale Schwimmbäder in Deutschland, aber es gibt dort eine super Wildwasserrutsche.

   

Dienstag, 09.06.2009

So schnell kann eine Woche vorübergehen. Morgens um 8.00 Uhr trafen wir uns wieder am Rathaus, diesmal mit allem Gepäck. Die Gasteltern waren sehr nett und hatten vielen ein großes Lunchpaket mitgegeben, doch Hunger hatte niemand. Der Rückflug verlief super, bis wir gesund und munter am Flughafen Köln-Bonn ankamen, wo unsere Eltern schon auf uns warteten.
(Charlotte Röllecke, 8A)

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Fit für das Berufsleben? – Schüler/innen des 9. Jahrgangs im Betriebspraktikum

Vom 10.  bis 31. März 2009 absolvieren die Schüler/innen des 9. Jahrgangs  ihr dreiwöchiges  Betriebspraktikum.

In dieser Zeit sollen sie nach der „theoretischen Büffelei“ in der Schule  Eindrücke und praktische Erfahrungen im Berufsleben sammeln, ihre Neigungen und Fähigkeiten  in neuen Bereichen erproben. Diese Erfahrungen sollen ihnen helfen zu entscheiden, wie es nach der 10. Klasse weitergeht.

Auch in  diesem Jahr reichte das Spektrum der gewählten Praktikumsplätze von den klassischen Praktika wie Kindergarten, Friseur, im Kfz-Bereich und in medizinischen Berufen bis hin zu kreativen z. B. in der Schauspielschule Siegburg. 

Erfreulich, dass  sich Jungen, aber auch Mädchen für „untypische Berufe“ entschieden haben: Jungen beschließen, im Kindergarten zu arbeiten und sie sind dort glücklich und zufrieden, ebenso wie die zuständigen Betreuerinnen von ihrem Engagement begeistert sind. Andererseits arbeitet ein Mädchen im Labor eines Klärwerks, testet die Wasserqualität und beschäftigt sich mit der Buchhaltung und dem Rechnungswesen. Auch hier scheint die Wahl des Berufsfeldes richtig gewesen zu sein.

Aber so manche Schüler/innen machen auch die Erfahrung, dass die Arbeit z. B. im Büro ganz schön langweilig sein kann, wenn man Akten studieren oder schwer verständliche  Gesetzestexte lesen soll. Ein Glück, dass die Zeit des Praktikums begrenzt ist und  die Schule, die doch viel mehr Abwechslung bietet, weitergeht.

Die meisten Schüler/innen sind jedoch mit ihrer Praktikumswahl voll zufrieden und strahlen übers  ganze Gesicht, wenn sie Besuch von ihren Lehrer/innen bekommen. Manch einer würde am liebsten  im Betrieb weiterarbeiten bzw. dort jetzt schon seine Ausbildung beginnen.

   

Fazit: Die Schüler/innen haben einen umfassenden Einblick in die heutige Berufswelt erhalten und können eine klarere Vorstellung entwickeln, wie ihr Leben nach der Klasse 10 weitergeht. Vielleicht hat die/der ein/e oder andere Schüler/in den Traumberuf gefunden oder das genaue Gegenteil erfahren, dass das gewähltes Berufsfeld doch nicht zusagt; beides wertvolle Erfahrungen.

Bei den Betreuer/innen ist die Resonanz höchst positiv und viele  können sich vorstellen,  unserer Schüler/innen, die sich durchweg freundlich, aufgeschlossen und engagiert präsentieren,  zu übernehmen.

So geht eine, nicht nur für unsere Schüler/innen sondern auch für uns Lehrer/innen, aufregende Zeit  zu Ende, in der wir so manch eine/n Schüler/in von einer ganz anderen Seite kennen. Dies wirkt sich meist sehr positiv auf die uns gemeinsam verbleibende Schulzeit aus. 

Beim abschießenden Praktikumsfest am 2. April 2009 bedanken wir uns bei den Betrieben und Behörden, die unsere Schüler/innen aufgenommen haben. Gleichzeitig können sich die Schüler/innen der Jahrgänge 7 und 8 über die Bandbreite des Berufsspektrums informieren.
(Katrin Heinen)

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Bläserklassen der Gesamtschule beim Europafest

Zum dritten Mal nahmen Bläserklassen der Gesamtschule Hennef am Europafest in Hennef teil. Diesmal stand der Auftritt unter dem Motto „irisch-keltische Musik“ – passend zum Europafest. Mittlerweile schon auftrittserprobt und routiniert spielten die jungen Musiker/innen auf Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium und Tuba ein anspruchsvolles Programm: traditionelle irische Stücke im sinfonischen Gewand. Zu den Blasinstrumenten gesellte sich natürlich auch das Schlagzeug, sodass das Publikum von Anfang an der Versuchung mitzuklatschen nicht widerstehen konnte. Im letzten Teil des Konzertes wurde von der 7 B und der Bigband Musik aus Thrillern und Krimis gespielt: Klassiker wie „Mission Impossible“, „James Bond Theme“ oder „The Pink Panther“. Die Bigband setzt sich vor allem aus Musiker/innen der drei Bläserklassen 5 B, 6 B und 7 B zusammen, aber auch aus anderen Klassen kommen Schüler/innen hinzu. Noah Erkens (Klasse 7 B) glänzte mit einem balladenhaften Saxophonsolo bei „Harlem Nocturne“. Zum krönenden Abschluss standen alle 60 jungen Musiker/innen auf der Bühne und rockten den Marktplatz mit „Peter Gunn Theme“. Mit dem Wetter hatten die jungen Bläser/innen wieder einmal Glück: Trotz des vielen Regens während des Europafestes blieb es während ihres Auftritts trocken und die Sonne ließ sich blicken. Punktgenau mit der Zugabe fing es wieder an zu regnen (im letzten Jahr hatte es an gleicher Stelle sogar einen Blitzeinschlag gegeben), aber das konnte die Freude der jungen Musiker/innen über ihren gelungenen Auftritt natürlich nichts mehr anhaben.
(Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Chatten im Tempo eines ICE

Team der Gesamtschule erklärt, wie man Internet-Angebote richtig nutzt

Schade, dass Rekorde allein nicht zählen – sonst stünden das Team MTM der Gesamtschule Hennef und seine beiden „Coaches“ Karl-Heinz Assenmacher und Peter Dietel schon heute als sichere Gewinner im Rundschau-Web-Bewerb 2009 fest. Die insgesamt 150 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 6 bis 9 stellen nämlich nicht bloß das größte Team, das sich seit 1998 an dem unter anderem von der Kreissparkasse Köln, NetCologne und der Stiftung Partner für Schule NRW gesponserten Internet-Wettstreit beteiligt hat. Sondern sie haben mit insgesamt 111 Einzelbeiträgen auch eins der umfangreichsten Projekte des Turniers eingereicht, dessen Motto in diesem Jahr „Medien-Leben – von Presse bis Podcast“ lautete.

MTM steht für „Methodentraining Medien“ – ein vergleichsweise junges Unterrichtsfach, das die zukünftigen Nutzer frühzeitig an den Umgang mit dem Internet und anderen digitalen Medien heranführen soll, wie Assenmacher erklärt. Die Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem dem so genannten Web 2.0., das mit dem gemütlichen Computernetz aus den Anfangsjahren des Wettbewerbs etwa so viel gemein hat wie eine Dampflock mit einem ICE3. Die Grundidee ist geblieben, das „Reiseerlebnis“ hat sich verändert. Früher wurde per E-Mail kommuniziert, was oft Stunden oder Tage dauerte, heute dominieren interaktive Kommunikationsplattformen, über die jeder in „Echtzeit“ mitmachen kann. Dank moderner DSL-Technik kein Problem, da sich jeder sekundenschnell einloggen kann. Die so entstandene Vielfalt überfordert bisweilen sogar erfahrene Surfer. Doch den Schüler/innen von Karl-Heinz Assenmacher und Peter Dietel wird dies so leicht nicht passieren, wie ihre Texte und Bilder zeigen. Zwar nutzen alle regelmäßig Computer und Internet, aber die online verbrachte Zeit hält sich in Grenzen. Überdies sind sich alle der Risiken bewusst, die im Netz lauern und oft angeführt werden, um schärfere Gesetze zu rechtfertigen. So warnt etwa Danielle aus der Jahrgangsstufe 8 in ihrem Beitrag zum Thema Chat eindringlich davor, neuen Bekannten seinen „richtigen“ Namen (also nicht den Chatnamen) oder seine Adresse mitzuteilen und rät Mädchen dazu, sich an Vertrauenspersonen zu wenden, falls sie belästigt werden. Andere Kursteilnehmer/innen gestalteten Plakatwände, um auf die Gefahr des Mobbing aufmerksam zu machen, dem sich etliche Schüler/innen und auch Lehrer/innen im bekannten Netzwerk „Schüler VZ“ ausgesetzt sehen – ein wichtiges Anliegen angesichts einer halben Millionen geschätzter Mobbingfälle pro Jahr. Auch bei der Aufbereitung der Ergebnisse leistete das Team MTM Vorbildliches: alle Beiträge sind nicht nur online einsehbar, sondern liegen zusätzlich als 38 Megabyte großes Begleitbuch vor, das sich separat herunterladen lässt und ausgedruckt 228 Seiten umfasst. Hier schließt sich auch formal der Kreis, da solche Mehrfach-Verwertungen durchaus typisch für das Web 2:0 sind.

Damit sich ein Projekt dieser Größenordnung überhaupt fristgerecht und ansprechend realisieren ließ, war freilich eine Art Geheimwaffe vonnöten. In diesem Fall war das die Lern- und Kommunikationsplattform „Fronter“, die an der Gesamtschule als Pilotversuch getestet wird, wie Karl-Heinz Assenmacher erläutert. Das von der gleichnamigen dänischen Software-Firma entwickelte Programm führt alle Lehrer/innen und Schüler/innen in einem Netzwerk zusammen und ermöglicht so beispielsweise Unterrichtsmaterialien gezielt und fristgerecht zu verteilen. „Bei unserem Projekt konnten alle Teilnehmer/innen ihre Beiträge untereinander einsehen und darüber diskutieren“, so Assenmacher. „Außerdem erhielt jeder eine individuelle Rückmeldung.“ Damit sind die Funktionen jedoch nicht erschöpft: so können registrierte Nutzer beispielsweise die Schulbibliothek auf Fachliteratur durchforsten, Hörbücher als Audiodateien herunterladen oder im Fall der Fälle auch Spiele spielen. Nach erfolgreichem Test sollen ab Sommer die anderen Hennefer Schulen hinzukommen. So fördert der Web-Bewerb auch die Medienkompetenz.
(Thomas Böcker, Rhein-Sieg-Rundschau)

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Herzlichen Glückwunsch zum Französisch-Diplom DELF

Nach intensiver Vorbereitung, die Ende Januar in die Prüfung mündete (siehe letzter Elternbrief), fragten die siebzehn Schüler/innen der DELF-AG des siebten Jahrgangs fast jeden Donnerstag, ob die Ergebnisse der Prüfung noch nicht eingetroffen seien. Dass sie den mündlichen Teil in Bonn bestanden hatten, ahnten sie bereits, denn sie hatten es alle gut geschafft, sich „einem echten Franzosen“ vorzustellen und sich mit ihm/ihr zu unterhalten. Kurz vor den Osterferien war es dann soweit. Als die Prüfungsbescheide in der AG verteilt wurden, brach lauter Jubel aus: Alle hatten bestanden, und zwar mit hervorragenden Ergebnissen! Der beste Schüler hatte sogar 94 von 100 Punkten erreicht. Keine Frage, die Anstrengung hatte sich gelohnt, das Ergebnis der Arbeit stand schwarz auf weiß auf dem Vorabdruck des Diploms.

Nun warten alle gespannt auf die „echten“ Diplome - Diplôme d’études en langue française - die vermutlich nach den Sommerferien von der französischen Regierung verschickt werden und eine beeindruckende Bereicherung für die Bewerbungsmappen der Prüflinge darstellen. Herzlichen Glückwunsch an: Laura Brück (7e), Katharina Dargatz (7e), Bianca Hohn (7c), Malte Klein (7f), Simona Koch (7e), Julietta Krieg (7d), Laura Mühlichen (7e), Janika Münzel (7e), Niko Reinhard (7e), Max Rödiger (7e), Kira Rödiger (7e), Kira Rosenthal (7e), Julia Schmidt (7d), Joana Scholten (7a), Paulina Tebernum (7c), Jan Teichmann (7f) und Muriel Thiers (7d).

Die Nachfrage nach DELF ist weiterhin steigend. Für das kommende Schuljahr haben bereits über zwanzig Schüler/innen des künftigen 7. Jahrgangs Interesse gezeigt, an der DELF-AG teilzunehmen und die Prüfung zur Eingangsstufe A1 abzulegen. Für die Interessenten der Niveaus ab A2 wird eine AG außerhalb der Unterrichtszeit angeboten.

Wir freuen uns über das wachsende Interesse und hoffen, in naher Zukunft das zu schaffen, wofür wir als Fachschaft in den letzten beiden Jahren zusammen mit – aus administrativer Sicht - kleinen Gruppen von französischbegeisterten Schüler/innen gekämpft haben, nämlich wieder einen Oberstufenkurs Französisch einzurichten, mit dem wir als „Kür“ nach dem grundlegenden Spracherwerb der SI die faszinierende französische Literatur sowie Lieder, Filme, Zeitungsartikel usw. im Original erarbeiten können.
(Andrea Thomas)

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Comenius zu Gast in Lettland 25.05. – 29.05.09

Gaujiena, ein Dorf mit etwa 900 Einwohnern, malerisch im äußersten Nordosten Lettlands gelegen, war das Ziel dreier Comenius-Schulen aus allen Teilen Europas.  Dorthin reisten 15 Schüler/innen sowie 9 Lehrer/innen aus Spanien, Deutschland und der Türkei, um an der COMENIUS- Abschlusskonferenz teilzunehmen. Seit zwei Jahren arbeiteten die Schulen gemeinsam an dem Projekt „Open a Window to Europe“ und in Lettland galt es, die Projektarbeit vorzustellen.

Als deutsche Delegation von der GESAMTSCHULE HENNEF reisten die Schülerinnen Alexandra Hilger , Marina Ligon, Jana Büllesbach , Sammy Metje und Jelena Zimmermann an, begleitet  von der Projektkoordinatorin Ingrid Dietel, Jochen Herchenbach und Uschi Novotny-Schmandt.

In Riga traf man sich zunächst mit den anderen Teilnehmer/innen, um an einem umfangreichen Besichtungsprogramm der faszinierenden, historisch liebevoll und detailgetreu restaurierten Altstadt teilzunehmen. Da sich einige Schüler/innen schon von der COMENIUS-Konferenz in Hennef im Oktober 2008 kannten, war die Wiedersehensfreude groß.

Am nächsten Tag ging es eine halbe Tagesreise  weiter nach Gaujiena. Der Eindruck: Natur pur! Die Partnerschule, in einem alten Landschloss untergebracht, hat nur noch 160 Schüler/innen; Geburtenrückgang und Abwanderung nach Riga haben die ehemals relativ große Schule schrumpfen lassen. Faszinierend war die weiträumige Parkanlage mit See, die von den Schüler/innen auch in ihren Ferien gepflegt wird. 

Nach einem kreativen Workshop in der Schule konnten sowohl ein Naturmuseum als auch ein Schloss besichtigt werden, die für Kunstausstellungen und -workshops genutzt werden.

Im Rahmen der abschließenden Comenius-Besprechung konnten die Schüler/innen auch stolz das von den Schulen gemeinsam verfasste „Common Book“ in den Händen halten, das informative, witzige und kreative Geschichten und Illustrationen aus Kultur und  Lebenswelt des jeweiligen Landes enthält, die, in der Landessprache geschrieben, auch ins Englische übersetzt wurden.

Andere Länder – andere Sitten: Davon konnten auch die Schüler/innen  erzählen, die bei Gastfamilien untergebracht waren und dadurch ihre eigene Lebenssituation aus einer anderen Perspektive sehen und schätzen lernten. Die Gastfreundlichkeit der lettischen Gastgeber/innen und -familien beeindruckte alle.

Ein letzter Höhepunkt des Besichtigungsprogramms war die Stadt Aluksne, die durch ihre Lage an einem großen See, der als Naturschutzgebiet Brutplatz seltener Wasservögel und Refugium anderer bedrohter Tierarten ist, sowie ihre historischen Gebäude beeindruckte.

Am Donnerstagnachmittag ging es per Bus zurück nach Riga, um dort die letzte Nacht zu verbringen und Abschied zu nehmen. Für alle ein unvergessliches Erlebnis, da sich  die Freundschaften der letzten Tage hier noch einmal verstärkten und länderübergreifende Kontakte auch über das Projekt hinaus bestehen bleiben werden.

Ein großer Dank gilt abschließend nochmals COMENIUS, durch das diese Reise finanziert und gestützt wurde.
(Ingrid Dietel, Uschi Novotny -Schmandt)

 

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Ein Bericht vom Comenius-Treffen in Lettland

Vom 25.05. bis zum 29.05.2009 waren wir, fünf Schülerinnen und drei Lehrer der Gesamtschule Hennef zur COMENIUS KONFERENZ in Lettland. Die erste Nacht verbrachten wir in einem sehr guten Hotel in Riga. Bei einem Spaziergang durch Riga sahen wir wunderschöne alte Häuser und besuchten die Markthallen, die früher als Unterkunft für Zeppeline gedient hatten. Wir kosteten Fisch und lettische Törtchen und kauften Erdbeeren, die wir während des Rests des Tages aßen.

Einmal sahen wir sogar eine Frau, die am Straßenrand kleine Kätzchen verkaufte, was mich etwas irritierte. Am nächsten Morgen fuhren wir gemeinsam mit den Türken und Spaniern, die die erste Nacht ebenfalls in Riga verbracht hatten, nach Gaujiena. Dort, einem Dorf mit gerade mal 900 Einwohnern, fand das Comenius-Treffen von vier Schulen statt. Die Schülerdelegationen und Lehrer/innen aus Spanien, der Türkei und Deutschland trafen die Schüler/innen der lettischen Schule. Wir alle haben uns direkt sehr gut verstanden, da es einige Dinge gab, die uns verband.  So reichte es zum Beispiel, das Wort „Twilight“ fallen zu lassen, um eine aufgeregte Diskussion über diesen aktuellen Kinofilm auszulösen. Natürlich auf Englisch!

Ein anderes Beispiel ist, dass alle lauthals die Lieder mitsingen konnten, die bei der kleinen Disko am letzten Abend gespielt wurden, da  es aktuelle Songs aus den Charts waren.

Die lettische Gastfamilie empfing mich - und ich denke, die anderen ebenso - sehr herzlich und offen. Das Englisch reichte vielleicht nicht für eine Unterhaltung, doch ich konnte sehr deutlich spüren, dass die Familien glücklich darüber waren, dass so viele Leute aus unterschiedlichen Ländern, in ihr Gaujiena kamen. Während unserer Zeit in Lettland lernten wir auch, dass es an einigen Stellen leider an Geld mangelte. Bei einem Ausflug nach Alūksne sahen wir zum Beispiel ein wunderschönes altes Herrenhaus, das verfallen war. Auch die Schule war in einem solchen alten Haus untergebracht, was uns alle in Staunen versetzte. Die Decke in der Aula war mit Stuck besetzt und durch die großen Fenster konnte man auf einen kleinen See blicken.

Zurück in Riga, nach einer abenteuerlichen Fahrt über Schotterpisten, genossen wir alle unseren letzten Abend in Lettland.

Wir nutzten die Chance, um Bilder zu schießen, E-Mail-Adressen auszutauschen und kleine Andenken zu kaufen.

Wieder zu Hause denke ich, dass die tollen und nicht so tollen Erfahrungen, die ich in Lettland gemacht habe, sehr wichtig sind. Denn ich habe gemerkt, dass es eigentlich egal ist, wo man hinkommt und wen man trifft, die Menschen sind alle sehr ähnlich. Es gab so viele Dinge, die wir gemeinsam hatten, über die wir uns austauschen konnten und doch waren wir immer wieder erstaunt, wenn jemand aus einem der anderen Länder über Dinge berichtete, die uns total fremd vorkamen. All diese Erfahrungen sind klasse und ich empfehle jedem, der offen für Neues ist, selbst einmal diese Erfahrungen zu machen.
(Jelena Zimmermann, 10F)

Comenius "Open a window to Europe" ist eine gute Möglichkeit, nicht nur andere Länder sondern auch andere Kulturen kennen zu lernen. Jedes Mal finden diese Projekttage in einem anderen Land statt. Letztes Jahr war es hier bei uns, dieses Jahr waren wir zusammen mit Ingrid Dietel, Uschi Novotny-Schmandt und Jochen Herchenbach in Lettland. Mit 4 weiteren Mädchen der 10. Klasse haben wir unter anderem auch schon bekannte Gesichter getroffen. Auch wenn die Anreise ein wenig früh war, haben wir alle sehr viel Spaß gehabt. Wir trafen nach eineinhalb Stunden Flug in der Hauptstadt Riga ein. Von oben sah Lettland bereits sehr naturnah aus, aber unten angekommen waren wir dann doch überwältigt von der schönen Stadt. Wir hatten einige Zeit uns in Riga umzuschauen und konnten viele alte Gebäude und Kirchen bewundern. Die große Markthalle bot uns ein reichliches Angebot an verschiedensten Nahrungsmitteln. Leider war der Montag recht kurz und der Abend brach schnell ein. Am Dienstag checkten wir aus dem Hotel wieder aus und fuhren zusammen mit den Schüler/innen aus der Türkei und den Schüler/innen aus Spanien in den kleinen Ort Gaujiena. Dort sah es aus wie aus einem Bilderbuch. Viele kleine alte Häuser und einige Bäume und Wiesen. So gesehen war es dort sehr schön, aber mit Deutschland und seinen Kleinstädten nicht vergleichbar. Am selben Tag hatten sich die Letten sehr viel Mühe beim abendlichen Picknick gemacht. Anfangs waren alle ein wenig angespannt, aber das änderte sich nach und nach. Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß. Mittwoch war ein sehr gelassener Tag. Leider hatten ein paar Schüler/innen ihre Examensprüfungen an diesem Morgen und dem Donnerstag. Dadurch waren sie nicht bei der Führung dabei die wir unter der Leitung einer schon sehr alten Englischlehrerin machten. Durch Feld, Wald und Straßen erkundigten wir die "alten" Plätze des Dorfes. Danach konnten wir entweder nach Hause gehen oder warten bis der Nachmittag mit einem Projekt weiter ging. Wir mussten verschiedene künstlerische Aktivitäten durchführen. So bastelten wir aus Sand und Pappe Sandbilder oder malten kleine Farbtöpfe an. Besonders die Zeit, in der wir musizierten, war lustig. Denn meine Gruppe hatte viel Spaß beim tanzen und singen. Als wir alle damit fertig waren, wurden einige Auftritte gemacht. Besonders der Saxophonspieler hat mir gefallen. Meine Gastgeberin erzählte mir, dass es viele Kinder und Jugendliche gab, die gut spielen oder singen konnten. Nach all den Auftritten und einer kleinen Pause bei der wir uns auf die abendliche Disko vorbereiteten, waren wir gespannt und ein wenig traurig, da wir schon am nächsten Tag wieder nach Riga fahren mussten. Abends feierten wir dann tanzend und lachend in die Nacht und die Gruppe löste sich nur nach und nach auf. Auch unsere Lehrer/innen schienen Spaß gehabt zu haben. Sie haben mit uns gelacht und getanzt und wir waren wortwörtlich "baff" wie viel Schwung noch in den Lehrer/innen steckte. Donnerstag war wieder ein Bustag. Wir fuhren in eine andere Stadt in den Norden Lettlands. Dort fuhren wir einige Zeit herum, besuchten ein Museum mit einer spannenden Licht-Stein-Show und zu einer alten Ruine. Nach diesem Trip waren wir alle müde und traurig. Denn der Abschied von den Letten fiel uns sehr schwer. Zurück an der Schule mussten wir uns auch schon verabschieden und in einen anderen Bus einsteigen. Tränen flossen fast überall und es war schwer sich zu verabschieden. Als alles im Bus und einem weiteren Auto verstaut war, mussten wir auch los. Wir hatten eine lange Reise vor uns und nach und nach kehrte Ruhe ein. Nach fast 2 Stunden waren wir zurück in Riga bei unserem Hotel und hatten noch einen Abend gemeinsam mit den Spaniern und den Türken. Leider war auch diese Nacht zu kurz und am nächsten Morgen hatten wir nur wenige Minuten zum verabschieden um dann pünktlich am Flughafen zu sein. Besonders hat mir die Situation in der Gruppe gefallen. Wir haben uns alle super verstanden und auch, wenn es wieder ein zu kurzes Treffen war, werden wir noch lange in Kontakt bleiben und planen schon das nächste gemeinsame Treffen mit den Letten, Spaniern und Türken. Es war eine sehr schöne Zeit mit allen.
(Sammy Metje, 10C)

Übersicht

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb “Planspiel Börse

Bereits seit über zehn Jahren führt die Sparkassenorganisation für Schüler/innen das „Planspiel Börse“ durch. Entstanden ist dieser beliebte Wettbewerb aus einem Training im Wertpapiergeschäft für Auszubildende der Sparkassen.

Die Gesamtschule Hennef nahm in diesem Schuljahr mit insgesamt 62 Schüler/innen des zehnten Jahrgangs im Rahmen des Unterrichts in Arbeitslehre Wirtschaft am bundesweiten Wettbewerb „Planspiel Börse“ teil.

Nach einer vorbereitenden Unterrichtsreihe mit Einführungen z. B. zu Risiken in- und ausländischer Aktien, Ordererteilung und Research/Analyse konnten die Schüler/innen vom 5. Oktober 2008 bis 15. Dezember 2008 insgesamt 175 Aktien an verschiedenen Börsenplätzen handeln. Dazu stand ihnen ein fiktives Startkapital von EUR 50.000 zur Verfügung. Die besondere Nähe zur Realität wurde durch ständig aktualisierte („realtime“) Wertpapierkurse gewährleistet. Auch war es den Schüler/innen möglich außerhalb des Unterrichts, von zu Hause aus, ihre Portfolios zu überarbeiten, da das gesamte Planspiel online-basiert durchgeführt wurde.

Nach teilweise nervenaufreibenden Achterbahnfahrten der Kurse an den Börsen im Zuge der weltweiten Finanzmarktkrise konnten sich am Ende drei Schüler mit beachtlichen Wertzuwächsen durchsetzen. Im Einzelnen waren dies:

1. Platz:          Jens Boll                               Depotwert: 89.157 EUR      (+ 78,3 %)

2. Platz:          Philipp Schwartmanns         Depotwert: 60.045 EUR      (+ 20,1 %)

3. Platz:          Philipp Nümm                       Depotwert: 59.558 EUR      (+ 19,1 %)

Am 05.06.2009 ehrte der Bezirksdirektor der Kreissparkasse Köln, Peter Schaffrath, die glücklichen Gewinner. Herr Schaffrath überreichte den Schülern jedoch nicht nur ihre Preise, Gutscheine zum Kauf von CDs und Konzertkarten, sondern interessierte sich insbesondere für die Anlagestrategien der drei Schüler in einem schwierigen Marktumfeld. Dabei stellte sich heraus, dass sie zwischenzeitlich erzielte Gewinne durch Verkauf der betreffenden Aktie sicherten und nur mit einem geringeren Restkapital weiterspekulierten. Insbesondere in deutsche Unternehmen des DAX investierten die drei Gewinner. Jens Boll landete darüber hinaus mit dem Investment in VW-Aktien einen Volltreffer. Diese Effekten verteuerten sich in Spitzenzeiten um über 200% an einem einzigen Handelstag!

Insgesamt variierten die Portfolios der Schüler am letzten Handelstag zwischen Werten von EUR 32.077 bis zu EUR 89.157. Der Durchschnitt aller Depots lag bei EUR 45.582 (- 8,8 %). Dieser Umstand ist mit Sicherheit den allgemein fallenden Kursen (-19,7 %) im Wertungszeitraum geschuldet. Umso herausragender ist die Leistung der Sieger zu bewerten! Herzlichen Glückwunsch!
(Henning Herchenbach)

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Girl`s Day / Boy`s Day 2009

Wie bereits in den Jahren zuvor fand auch dieses Mal der Girl`s und Boy`s  Day für die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef statt. Mit großem Engagement hatten sich ausnahmslos alle Schüler/innen der Klasse 6E auf diesen Tag vorbereitet, einen Praktikumsplatz gesucht und erhalten. Sie nutzten die Möglichkeit, in Betrieben zu „schnuppern“ und einen Einblick in die verschiedenen Berufe zu erhalten. Begeistert wurde von ihren Erfahrungen anschließend in der Schule berichtet. 
(Erika Schilling)

Einen kleinen Einblick in ihren „Arbeitstag“ gewähren eine Schülerin und ein Schüler der Klasse 6E:

Am „Girl`s & Boy`s Day“ 2009 war ich als „Küchenjunge“ in der Küche des Altenzentrums des Helenenstiftes. Der Küchenchef Herr Michael gab mir Kochkleidung, die ich anziehen sollte. Nachdem  ich mich umgezogen und mir die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert hatte, wurde mir die Küche gezeigt. In der Küche standen eineinhalb Meter hohe Töpfe, die einen Durchmesser von einem Meter besaßen. Dazu gab es natürlich auch sehr lange Kochlöffel. An der Wand hing ein Hochdruckreiniger zum Reinigen der Arbeitsbereiche. Die Herdplatten waren auch total riesig. Und dann waren da auch noch viereckige Töpfe, die man automatisch zum ausleeren nach vorn kippen konnte. Neben der Küche waren weitere Räume, um Nachtische oder Frühstück vorzubereiten. Als ich in der Küche alles gesehen hatte, wurden mir die Kühlräume gezeigt. Es gab vier Kühlräume und einen Froster, in dem minus 21°C herrschten. Für alles gab es getrennte Kühlräume, einen für Fleisch und Wurst, einen für Milch, Sahne, Butter, Joghurt und Käse, einen für Früchte und Gemüse und einen für Säfte. Im Froster, einem Gefrierschrank, der so groß wie ein Kühlraum ist, lagerten die tiefgefrorenen Lebensmittel. Es gab auch einen Kühlschrank für Proben von dem Essen. Denn falls schlechtes Essen aus der Küche kommt und die älteren Leute erkranken würden, kämen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und nähmen die Proben mit, um diese zu untersuchen, ob das Essen wirklich verdorben ist. Meine erste Aufgabe war es, ein Regal mit dem Essen, das für die anderen Altenzentren gemacht war, nach Städten zu sortieren, damit das Essen dann schneller ausgeliefert werden konnte. Als ich damit fertig war, durfte ich einer weiteren Köchin namens Frau Trost dabei helfen, das Frühstück für den Helenenstift aber auch für die anderen Altenheime zuzubereiten. Wir haben Wurst & Käse- Teller zubereitet und Quark in einzelne Schälchen portioniert. Sodass jeder ungefähr die gleiche Menge an Quark hatte. Manche Leute wollten aber auch Kräuterquark essen, deshalb mussten wir auch ein paar Schälchen mit Kräuterquark füllen. Als ich mit dieser Aufgabe nun fertig war, konnte ich das Frühstück mit einem Wagen zu den einzelnen Wohngruppen fahren. Dann haben wir noch ein paar Zwischenmahlzeiten mit Butter, Diät & Sahnejoghurten und Früchten eingepackt und verteilt. Nachdem ich dann mit dieser Aufgabe fertig war, konnte ich einem anderen Koch mit Namen Marcel dabei helfen, das Mittagsessen für diesen Tag vorzubereiten. Es gab 2 Menüs. Ein Menü bestand aus Bratwurst, Bohnen, Kartoffeln und einer Soße. Das andere Menü bestand aus Nudeln und Gulasch man konnte sich natürlich auch noch einen Salat holen. Um ca. 10:30 Uhr durften alle Köche und Köchinnen dann eine kleine Frühstückspause machen. Später habe ich dann mit der Konditorin Inge Biscuitrollen und Kuchen gebacken und  dann haben wir ein paar von den Kuchen und Rollen ausgeteilt und den Rest wieder eingefroren. Als ich nun auch damit fertig war, haben ich und Marcel für die alten Leute „Energy“ gemacht, das besteht aus: Fruchtsäften, Sahne, Traubenzucker und wenn man will, auch noch Grießpudding. Dieses „Energy“ ist für die Leute, die schon nicht mehr so fit sind, denn Traubenzucker geht direkt ins Blut, Sahne für die Kalorien und Fruchtsäfte, die wir natürlich selbst aus verschiedenen Früchten zusammen gemixt hatten wegen der Vitamine. Dann haben der ehemalige Küchenchef Herr Literscheidt und ich eine Champingoncremesuppe gemacht und Marcel hat sie gekocht, deshalb ist sie natürlich übergelaufen und alle in der Küche haben gelacht. Bevor es dann ans Saubermachen ging, hatten wir noch eine Mittagspause, in der wir entweder von Menü 1 oder von Menü 2 essen konnten. Als wir dann alles mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt hatten und mit Schwämmen und Lappen abgewischt hatten, roch die ganze Küche richtig stark nach Chlorwasser, denn in dem Wasser war ein Chlorersatz drin. Das war ein sehr schöner und auch leckerer Tag.

Sebastian Knauf ( Klasse 6E )

Ich finde es sehr gut, dass es einen Girls- and Boys-Day an unserer Schule gibt, denn so kann man viele Berufe kennenlernen und sehen, was in diesen Berufen passiert. Außerdem erlebt man, was einen erwartet, wenn man später diesen Beruf wählen möchte. Ich war am Girls- and Boys-Day 2009 in der Kleintierarztpraxis von Miriam Klein. Dort war ich auch schon letztes Jahr, denn ich möchte später Tierärztin werden.

Es war ein sehr schöner Tag in der Tierarztpraxis und ich hoffe, dass es den Girls- and Boys-Day noch lange geben wird.
(Kendra Witzel, 6E)

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Hennefer Schulen stellen aus

IMG_5716.jpgDie alljährlich wiederkehrende Ausstellung „Hennefer Schulen stellen aus“ im Rathaus Hennef beeindruckte ein weiteres Mal durch eine unglaubliche Vielfalt des künstlerischen Schaffens an den weiterführenden Hennefer Schulen.  Die Werke der Schüler/innen der Schule in der Geisbach, des Gymnasiums, der Hauptschule, der Realschule und der Gesamtschule verwandelten das Rathaus in eine „bunte Kiste“. Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Klaus Pipke die Ausstellung.

Da in diesem Jahr die Organisation der Ausstellung bei der Gesamtschule lag, gestalteten wir auch die Eröffnung. Unter dem Titel „Klangmythen/Irische Inspirationen“ (Teil I) zeigten Schüler/innen des Kurses Darstellen und Gestalten der Jahrgangsstufe 8 unter Leitung von Ulrike Biermann und Ursula Novotny-Schmandt Choreographien und trugen Gedichte in Sindarin und auf Deutsch vor. Die von den Darsteller/innen selbst hergestellten Kostüme  erinnerten an Elfen. Nun begrüßte unser Schulleiter Wolfgang Pelz die Gäste. Er lobte ganz besonders den Mut der Schüler/innen ihr Können zu zeigen und sich der öffentlichen Kritik zu stellen. Die Vielfalt war unglaublich groß, daher nenne ich hier einmal die Ausstellungsbeiträge unserer Schule:

„Lebende Kunstobjekte“ lockerten die Ausstellung auf: Tütenmasken wurden von Schüler/innen unserer Jahrgangsstufe 10 wunderbar in Szene gesetzt. Sie entstanden unter dem Titel „Masquerade“ frei nach Saul Steinberg. „Schulperspektiven, die mit Bildbearbeitungsprogrammen hergestellt wurden, zeigten Schüler/innen der Klassen 9D und 9E. Das Motiv des Ausstellungsplakates entstand unter dem Titel „Bewegte Momente“  und fand sich unter weiteren Bildern der Klassen 6A und 6E. Auch das Portrait war als Tonwerttrennungsarbeit der Klasse 10E vertreten. Die Jahrgangsstufe 11 zeigte großformatige Bleistiftzeichnungen unter dem Titel „Schuhe“.

Ebenfalls aus der Jahrgangsstufe 11 waren die Gegenwart- und Zukunftsvisionen unter „Auf der Suche nach dem Ich: Kindheitserinnerung“.

Sehr farbenfroh waren die Arbeiten, die frei nach: „Der Mann mit dem Mundwerk“, von der Klasse 6E angefertigt wurden, und die Bilder in Abklatschtechnik der Klasse 6D.

Aufwendige, dreidimensionale Objekte des Leistungskurses erblickte man in der Höhe.

Einige Objekte und Fotos aus dem Projekt „Vom Schminken zum Gestalten“, die vielen vom Verwaltungsflur sehr vertraut sind, waren ein Beitrag des Kurses Darstellen und Gestalten der Jahrgangsstufe 8.

Im nächsten Mai wird es wieder heißen „Hennefer Schulen stellen aus“ und wir können uns sicher schon jetzt wieder auf eine großartige weitere Ausstellung freuen.
(Ulrike Biermann)

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1. und 2. Platz für die Judokas der Gesamtschule beim Rheinland-Kyu-Cup U14 am 7. Juni 2009 in Baesweiler

Eine kleine, aber sehr erfolgreiche Gruppe von den Hennefer Judokas machte sich am Wochenende auf den Weg nach Baesweiler bei Aachen zum Rheinland Kyu-Cup der Bezirke Köln und Düsseldorf. Gold gab es für Moritz Plafky bis 37 kg, Silber ging an Tobias Paszkiet bis 40 kg. Astrid Krombach und Kamen Kasabov betreuten die erfolgreichen Kämpfer/innen und freuten sich mit ihnen.

Moritz Plafky mit Tobias Paszkiet

Moritz Plafky, Tobias Paszkiet, Julian Patt und Nicki Schuberth, davor: Till-Moritz Riehl und Mona Heeb;

hinten: Trainerin Astrid Krombach

2. Platz bei Rheinland-Cup 2009 in Köln-Worringen

Die besten Kämpfer/innen des Rheinlands kämpften am 20.06 2009 in Köln-Worringen, um den Meistertitel für ihren Kreis in der Altersklasse U 14. Für die Kreisauswahl Bonn wurden auch drei Judokas der Gesamtschule nominiert: Moritz Plafky, Jonas Schulze und Tobias Paszkiet.

Der Mannschaftswettbewerb war sehr spannend. Die Bonner-Mannschaft hat 3 Spiele in der Vorrunde mit 14:2 gegen Duisburg, 12:2 gegen Düsseldorf und 12:2 gegen Essen/Oberhausen für sich entschieden. Im Halbfinale wurde die Mannschaft aus Krefeld mit 12:2 ebenfalls hoch besiegt. In einem sehr emotionsgeladenen Finale gegen Köln verlor die Bonner-Auswahl knapp 6:7. Moritz Plafky gewann bis 37 kg alle 4 Kämpfe, Tobias Paszkiet erreichte ein Unentschieden und gewann 3 Kämpfe bis 40 kg, Jonas Schulze konnte nur ein Mal bis 37 kg kämpfen, gewann aber auch souverän.

Die Kreisauswahl Bonn, unten links: Moritz Plafky und Jonas Schulze, mittlere Reihe von links: Tobias Paszkiet

2. und 5. Platz bei Westdeutschen Judo-Meisterschaften U14 in Duisburg

Weitere Erfolge für die Schüler der Sportklassen der Gesamtschule Hennef.

Die Judokas der Sportklassen der Gesamtschule Hennef bleiben weiterhin auf Erfolgskurs. Bei der Westdeutschen Meisterschaft am 31. Mai 2009 in Duisburg gab es eine Silbermedaille und einen 5. Platz.

Moritz Plafky hat sich in seiner neuen Gewichtsklasse bis 37 kg gut eingelebt und konnte nach den Erfolgen der Vorjahre ebenfalls einen 2. Platz erringen.

Tobias Paszkiet kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 kg bis in das Halbfinale. Dort verlor er leider knapp gegen den späteren Sieger. Im Kampf um Platz 3 unterlag Tobias unglücklich erst in der Verlängerung und erreichte damit einen guten, aber undankbaren fünften Platz.

Dies gelang Jonas Schulze diesmal leider nicht. Er zeigte starke Kämpfe, konnte sich aber nach seinem 3. Platz auf der Bezirksmeisterschaft nicht platzieren.

Moritz Plafky auf Podium

bis 37 kg: 1. Finn-Frederic Bittscheidt, SV 08/29 Friedrichsfeld 2. Moritz Plafky, JC Hennef 3. Bernhard Albach, TSV Bayer 04 Leverkusen

3. Cedric Thyssen, JC 71 Düsseldorf 5. Jan Günther, Sport-Union Annen 5. Leon Liebetrau, JG Münster

Tobias Paszkiet siegt

bis 40 kg: 1. Alexander Jessen, Brühler Turnverein 2. Tom Weyand, Brühler TV 3. Adam Misaew, JC Schloß Neuhaus 3. Christof Duhme, JG Münster 5. Tobias Paszkiet, JC Hennef

5. Frederik Schreiber, TV Borghorst

Herzlichen Glückwunsch an die Judokas der Sportklassen der Gesamtschule und an die Trainer Astrid Krombach und Kamen Kasabov.

  U14 mit dem Trainer Kamen Kasabov.

von links: Jonas Schulze, Till-Moritz Riehl, Moritz Plafky, Tobias Paszkiet, Julian Patt und Sebastian Winzer.

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Qualifiziert für die „Westdeutschen Judo-Meisterschaften

Tolle Erfolge für die Schüler der Sportklassen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften am 17. Mai 2009.

Die Schüler der Sportklassen 7a und 6a konnten Erfolge bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften feiern. Vor einer Woche, am 10. Mai 2009, starteten u. a. 3 Judokas der Gesamtschule Hennef bei den Judo-Kreismeisterschaften in Bad Honnef. Tobias Paszkiet wurde in der Gewichtsklasse bis 40kg nach 4 gewonnen Kämpfen, davon 3 durch Ippon, Erster und damit Kreismeister. Moritz Plafky gewann 3 Kämpfe, verlor erst im Finale der Gewichtsklasse bis 37 kg und wurde zweiter. Jonas Schulze gewann 2 Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 37 kg und belegte damit den 5. Platz. Damit haben sich alle drei Judokas für die Bezirksmeisterschaften am 17. Mai 2009 in Aachen qualifiziert. 

Tobias Paszkiet (2. von links) in Bad Honnef.

Moritz Plafky und Jonas Schulze (2. und 3. von links) in Aachen

Die Jungen konnten in Aachen voll überzeugen. Moritz Plafky wurde nach 4 gewonnenen Kämpfen Bezirksmeister bis 37 kg. Jonas Schulze und Tobias Paszkiet haben nach je 2 gewonnenen Kämpfen im Halbfinale verloren. Die Kämpfe um den 3. Platz wurden für die beiden zum Endkampf. Nur die ersten drei Plätze qualifizieren sich für die Teilnahme an den Westdeutschen Einzelmeisterschaften U 14 am 31. Mai 2009 in Duisburg. Beide haben nach spannenden Kämpfen gewonnen und damit jeweils den 3. Platz erreicht. Ein toller Erfolg. Damit fahren drei Judokas der Gesamtschule nach Duisburg. Vom Judoclub Hennef qualifizierte sich außerdem Til-Moritz Riehl (3. Platz bis 31kg).

  Bezirksmeisterschaften in Aachen: vorne von links: Moritz Plafky, Jonas Schulze, Tobias Paszkiet und Til-Moritz Riehl. Hinten von links: Trainer Kamen Kasabov, Sebastian Winzer, Trainerin Astrid Krombach und Julian Patt.

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Känguru-Wettbewerb 2009

Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen - alles wurde den 148 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 am 19. März 2009 beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet. Waren es zu Beginn 1995 nur 187 Schüler/innen aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren immer weiter an, bis sie in diesem Jahr mit über 800 000 Schüler/innen eine Rekordzahl erreichte. Natürlich waren die gestellten Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur leichte Aufgaben bekommen haben. Für den meisten Diskussionsstoff unter den Schüler/innen des 5. und 6. Jahrgang sorgte die folgende Aufgabe, die dann auf Wunsch vieler Kinder oft direkt in der nächsten Mathematikstunde besprochen werden musste: Heute ist Donnerstag und Clara beginnt, ein 302 Seiten dickes spannendes Buch zu lesen. An den 5 Schultagen gestattet sie sich nur 6 Seiten pro Tag, am Samstag und Sonntag aber jeweils 25. Sie überlegt, wie viele Tage sie braucht, bis sie mit dem Buch fertig sein wird. Die Lösung zu dieser und den anderen Aufgaben des Wettbewerbs sowie viele weitere Informationen sind auf www.mathe-kaenguru.de zu finden.

Dass alles mit rechten Dingen zuging und niemand von seinen Nachbarn abschreiben konnte, dafür sorgten die zahlreich anwesenden Aufsichten, die vorrangig von den an der Schule tätigen Referendar/innen gestellt wurden, die so den Wettbewerb in ihren Freistunden unterstützten.

Wie sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen ließ, warteten die Teilnehmer/innen seit März voller Spannung auf die Ergebnisse. Die Versendung der heiß ersehnten Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern dauerte dieses Mal wegen der hohen Teilnehmerzahl wieder sehr lange. Erst Ende Juni trafen die letzen Pakete ein, gerade noch rechtzeitig, um den Schüler/innen vor den Sommerferien ihre Preise zu überreichen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Moritz Müller, im 6. Jahrgang Lena Fassbender und im 7. Jahrgang Philipp Zimmermann. Die höchste Punktzahl im 11. Jahrgang erreichte Nadine Bangert. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Schüler/innen am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau so viel Spaß dabei sein werden.
(Kirsten Holz)

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Neugestaltung eines Lehrerarbeitsraums

Neben dem großen Lehrerzimmer liegt ein kleinerer Lehrer-Arbeitsraum Schon seit geraumer Zeit gab es immer wieder Pläne, diesen Raum freundlicher und gemütlicher zu gestalten, da der Raum bisher atmosphärisch eher an eine Bahnhofswartehalle erinnerte. 

Kurz vor den Sommerferien fanden sich zwei Schülerinnen aus dem 10. Jahrgang (Anna Voß, 10e und Miriam Schon, 10e) und eine Kollegin, die bereit waren, diese Aufgabe zu übernehmen.

Der Raum war bisher in einem hellen, gelben Ockerton gestrichen. Nun wurde zunächst gemeinsam überlegt, in welchen Farbtönen gearbeitet werden sollte. Wir entschieden uns für Türkis und dunkelblau, da beide Farbtöne mit dem bestehenden gelben Farbton harmonieren. Anschließend entschieden wir über die floralen Ornamente, die wir an die Wände bringen wollten. Unser Ziel war, dass der Raum nach der Renovierung eine freundliche und ruhige Atmosphäre übermitteln sollte. 

 

Auf der rechten Raumseite wurde mit verschiedenen Techniken eine 3-farbige Tapetenmalerei imitiert. Über die linke Raumseite läuft im oberen Wandbereich ein Olivenzweig als schabloniertes Ornament. Abschließend wurden große Bilder in Rahmen aufgehangen und einige, von Schüler/innen geschaffene, Kunstobjekte in den Raum gestellt. Die engagierten Schülerinnen haben 4 Nachmittage in die Gestaltung des Raumes inverstiert - und das Ergebis ist toll! Der Raum hat deutlich gewonnen: er wirkt gemütlich und hell und strahlt, wie wir uns das gewünscht haben, Ruhe aus.
(Anja Gerner)

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 „MediaCreativ“ – Wir waren gut, andere waren noch besser

Mit Spannung haben die Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 das Urteil der Jury im Wettbewerb „MediaCreativ“ der Kölnischen Rundschau erwartet. Schließlich war unsere Schule ja schon zweimal erfolgreich und man hatte allen Grund, auch in diesem Jahr auf Erfolg zu hoffen.

Diesmal entschied die Jury leider anders, die Beiträge der anderen Schulen haben so sehr überzeugt, dass wir nicht zu den Siegern gehören. Nach den ersten Enttäuschungen bei den Schüler/innen setzte sich aber der Gedanke durch, dass die investierte Arbeit nicht umsonst war, schließlich hatte man viel gelernt und schließlich bietet das Ergebnis für die gesamte Schulgemeinde eine höchst informative Lektüre: 150 Schüler/innen haben über alltägliche Erfahrungen ihrer Computer- und Internetnutzung berichtet. Zu den Themen gehören z. B. „SchülerVZ“, „Online-Banking“, „World of Warcraft“, „Spick Mich“, „Routenplaner“, „FRONTER“, „Cybermobbing“, „Musik-Downloads“, „ICQ“, „Podcasts“, „Rechtschreibung online“, „Verhalten im Chat“ usw. Ergänzt wurden diese informierenden Texte durch Zeichnungen von Schüler/innen sowie durch eine interaktive Seite mit vielfältigen Web 2.0-Möglichkeiten, z. B. Blog, Wiki, Webkonferenz, Test, Online-Spiel usw. 

Die Kölnische Rundschau berichtet ausführlich über diese Website, sachkundig stellte der Autor heraus, dass die wohl größte Leistung dieses Beitrags darin bestand, Schüler/innen aus 10 verschiedenen Lerngruppen so zu organisieren, dass ein gemeinsames Ergebnis entstehen konnte. Dies sei offensichtlich nur durch die für unsere Schule typische IT-Kompetenz und durch die Nutzung von FRONTER möglich geworden. „Auch bei der Aufbereitung der Ergebnisse leistete das Team MTM Vorbildliches: alle Beiträge sind nicht nur online einsehbar, sondern liegen zusätzlich als 38 Megabyte großes Begleitbuch vor, das sich separat herunterladen lässt und ausgedruckt 228 Seiten umfasst. Hier schließt sich auch formal der Kreis, da solche Mehrfach-Verwertungen durchaus typisch für das Web 2.0 sind. […] Damit sich ein Projekt dieser Größenordnung überhaupt fristgerecht und ansprechend realisieren ließ, war freilich eine Art Geheimwaffe vonnöten. In diesem Fall war das die Lern- und Kommunikationsplattform „Fronter“, die an der Gesamtschule Hennef als Pilotversuch getestet wird […]
Auch wenn wir nicht erfolgreich waren, ein Blick auf unseren Beitrag lohnt sich!
Beiträge der Siegerteams:
http://www.rundschau-webbewerb.de/mediacreativ_sieger2009.html
Bericht der Rundschau:
 http://www.rundschau-online.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/ksArtikel/Druckfassung&aid=1238775232343
Bericht im letzten Elternbrief:
http://www.ge-hennef.de/aktuell/elternbrief200904/elternbrief200904.htm#MediaCreativ.
(Karl-Heinz Assenmacher)

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MTM 10: Methodentraining Medien

Skeptisch kamen die Schüler/innen unseres 10. Jahrgangs in die Schule: Hatten Sie doch erfolgreich ihren Abschluss gemeistert, hatten sie doch den Zugang zur Sekundarstufe II erworben, hatten sie doch ausgiebig den Abschluss der Sekundarstufe I gefeiert. Was sollte die Schule ihnen da noch in den letzten vier Unterrichtstagen vor den Sommerferien bieten? Bliebe man nicht besser gleich zuhause?

So und ähnlich hatten wohl die meisten der 115 Schüler/innen gedacht, als sie sich um 8 Uhr in der Mensa versammeln mussten. Bewusst hatte das Organisationsteam keine Details verraten und den Überraschungseffekt genutzt  - und die Rechnung ging auf: Was das Organisationsteam den Schüler/innen zu bieten hatte, das traf ins Schwarze: „super abwechslungsreich“, „das hat Spaß gemacht“, „toll, jetzt habe ich viele Tipps für meine Referate mitgenommen“. So und ähnlich klang es immer wieder, wenn die Schüler/innen gefragt wurden, selbst ein „Danke!“ war zu hören.

Was war die Ursache: An jedem Tag war ein anderes Programm vorbereitet, an jedem Tag mussten die Schüler/innen intensiv arbeiten, aber sie konnten auch an jedem Tag Bedeutsames mitnehmen.

Hier die Übersicht:

Kernkompetenz kooperieren: „Webbasierte Kooperation mittels fronter“

Unter der Leitung von Martina Wentz wurden die Grundlagen der Kommunikation und Kooperation mithilfe von FRONTER erworben: Nicht schlecht staunten die Teilnehmer/innen, als sie in einer Webkonferenz kooperieren sollten oder als sie eine interaktive digitale Tafel kalibrieren sollten.

Kernkompetenz recherchieren: „Webbasierte Umfragen mittels fronter“

Unter der Leitung von Heinz Wegmann und Frank Sauerzweig wurden die Grundlagen sozialwissenschaftlicher Befragungsverfahren vermittelt, anschließend erstellten die Schüler/innen selber eine Befragung mit Hilfe des Umfragenwerkzeuges von FRONTER. Wichtig war die Erfahrung, dass man mit FRONTER verhindern kann, dass Personen versuchen, mehrfach abzustimmen und damit das Ergebnis zu verfälschen.

Kernkompetenz produzieren: „Textproduktion für die gymnasiale Oberstufe“

Karl-Heinz Assenmacher hatte für die Schüler/innen Tipps und Tricks zusammengestellt, um schneller und effektiver mit WORD zu arbeiten. Im Zentrum der praktischen Übungen standen die Automatisierungsmöglichkeiten, wie z. B. die Gliederungsansicht, automatisches Inhaltsverzeichnis, Fußnotenverwaltung, Kopf-/Fußzeilen. Außerdem befassten sich die Gruppen mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit von WORD und FRONTER. Aufschlussreich war hier auch, wie einfach und zugleich präzise die Plagiatskontrolle für die Lehrer/innen dank FRONTER geworden ist.

Kernkompetenz präsentieren:  „PODCAST im Unterricht“

Wer PowerPoint inzwischen langweilig findet, der war bei Wolfgang Dax-Romswinkel bestens aufgehoben. Bei ihm lernten die Schüler/innen, wie man Podcast erstellt. Wer hier nun gedacht hätte, es gehe nur um belanglose, spontane Texte, die in ein Mikrofon gesprochen würden, der irrt. Gründlich wurden die Themen ausgewählt, sorgfältig die Texte aufgeschrieben, die benötigten Geräusche gesucht. Dann erst begann die Audioproduktion und die Nachbearbeitung. Was nach 4 ½ Stunden fertig war, war sendereif.
Der besondere Dank der Schule gilt Herrn Dax-Romswinkel, dem Leitungsmitglied des Kompetenzteam Rhein-Sieg-Kreis, der sich 4 Tage Zeit für unsere Schule genommen hat.

Bleibt nur noch zu sagen, dass auch die Lehrenden den Schüler/innen Komplimente gemacht haben: Tolle Truppen, sehr lernwillig. Es hat Spaß gemacht.

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Schlauchboot-Fahrt des 8. Jahrgangs am 13.05.09

Nachdem im letzten Jahr diese Schlauchboot-Fahrt auf der Sieg im Rahmen der Projektwoche „Sucht- und Drogenvorbeugung“ wegen Niedrigwassers ausfallen musste, war der Fluss in Eitorf an diesem Tag mit reichlich Wasser gefüllt. Mit drei Klassen und weiteren 15 polnischen Gästen verteilten wir uns auf neun große Schlauchboote. Die Stimmung war aufgekratzt und erwartungsvoll und die ersten schnelleren Flusspassagen wurden bei einzelnen noch mit Ängstlichkeit in Angriff genommen. Doch die gelungenen Manöver im Boot ließen die Schüler/innen zunehmend mutiger werden. Manche Boote wurden von den Bootsführer/innen hinter Brückenpfeilern ins Kehrwasser gelenkt, an ruhigeren Flussstellen liefen mutige Schüler/innen eine Runde über den Bootsrand und es dauerte nicht lange, da nahmen die Hartgesottenen bei geschätzten 10°C Wassertemperatur ein kurzes Tauchbad im Fluss. Diverse Spritzattacken mit den Paddeln fehlten ebenfalls nicht. Kaum jemand kam trocken ans Ziel, aber in Hennef-Allner warteten ja trockene Kleidungsstücke im Begleittransporter. Nach etwa dreistündiger kraftraubender Paddelei erreichten alle Schüler/innen müde, aber mit vielen neuen Erlebnissen die Anlegestelle. So konnten die Schüler/innen die gelungene oder fehlende Abstimmung in der Gruppe beim synchronen Paddelschlag erleben, die Bedeutung von Teamgeist einschätzen sowie Stärken und Schwächen beim gemeinsamen Gruppenerlebnis erfahren. Ein rundum gelungener Ausflug, der allerdings bei einigen Übermütigen und Untrainierten am darauf folgenden Tag zu Erkältungszeichen und Muskelkater führte.
(Uwe Jansen)

   

 

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Viel Einsatz und Spaß beim Schools Cup

Der Schools Cup ist ein Wettbewerb für alle weiterführenden Schulen. Die Aufgabe dieses Wettbewerbes besteht darin, im Team einen Streckenkurs auf dem Fahrrad, zu Fuß und auf dem Wasser zurückzulegen. Unterwegs gilt es Stationen zu finden, an denen kooperative und interaktive Aufgaben zu meistern sind. Hier kommt es vor allem auf Teamgeist, soziale Kompetenz, Bewegung und Naturwissen der Schüler/innen an. Ziel des Schools Cup ist es, den auf Wissensvermittlung konzentrierten Inhalten deutscher Lernpläne eine zusätzliche Komponente beizufügen, nämlich: „learning by doing“, angewandte Vermittlung von Sozialkompetenzen, Erleben von ‚dreidimensionaler’ Natur, ganzheitliche Förderung durch einen Perspektivwechsel in dem die Kinder außerhalb künstlicher Räume Aufgaben lösen. Somit steht die Förderung von Kooperation, Kommunikation, Naturerleben, Bewegungsfreude und Gesundheit im Vordergrund.

Jede Schule darf bis zu zwei Teams an den Start bringen, welche aus je sechs Schüler/innen bestehen. Innerhalb der Teams sollte jedes Teammitglied aus einer anderen Klassenstufe kommen, sodass vollkommen heterogene Teams entstehen, die alters- und geschlechtsübergreifend zusammenarbeiten.

Auch die Gesamtschule Hennef folgte dem Ruf, beim Schools Cup mitzumachen. Also machten sich die beiden Referendare Florian Dülks und Alexej Boschmann mit Unterstützung von Volker Manz an die Organisation und Teambildung.

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden Stellvertreter unserer Schule:

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Team 1:        

Charlotte Lindner (5D)

Emily Krämer (6C)

Lukas Böhmler (7B)

Lars Brambach (8D)

Marco Oberhäuser (9D)

Corinna Gustmann (10C)

Team 2:        

Katharina Leye (5D)

Anne Hippler (6C)

Marvin Puhl (7B)

Jim Meyer (8D)

Robin Brodesser (9D)

Susanne Bröckem (10C)

 

Am Samstag, den 9. Mai 2009, war es dann endlich soweit. Um 7.33 Uhr trafen sich die Schüler/innen samt Fahrrädern und Gepäck mit den betreuenden Referendaren am Bahnhof in Windeck-Rosbach. Nach einer schnellen Anmeldung wurden die extra für den Schools Cup bestellten T-Shirts an die Sportler/innen verteilt. Auf den T-Shirts war vorne das Logo der Gesamtschule Hennef und auf dem Rücken die zugewiesene Startnummer 12 zu sehen. Nach ca. 90 Minuten Wartezeit konnte es um 9.30 Uhr endlich losgehen.

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\050.JPGNach der Begrüßungsrede der Verantwort-lichen wurden unsere Teams zusammen mit anderen Teams zunächst in einen Hochseil-garten geführt. In Zusammenarbeit mit einem Team einer anderen Schule sollte eine Wasserbombe, der „Willi“, in zehn Metern Höhe unversehrt über wackelige Plancken transportiert werden. Geschicklichkeit und Hilfsbereitschaft waren hier gefordert. Diese Aufgabe sollte jeweils von nur einem Mitglied des Teams erfüllt werden, da die anderen für die Sicherung des Teamkollegen verantwortlich waren. Für unsere Teams starteten an dieser Stelle Jim Meyer und Emily Krämer und holten die volle Punktzahl.

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\058.JPGVom Hochseilgarten ging es 200 m weiter zu einer Station, an der die Teams 20 Minuten Zeit für den Bau einer Seifenkiste zur Verfügung hatten. Ziel war es, eine originelle, möglichst schnelle Seifenkiste aus vorgege-benen Materialien herzustellen. Nach den 20 Minuten musste ein Teammitglied auf der Seifenkiste eine ca. 150 m lange Gerade so schnell wie möglich hinter sich bringen. Die Teamkollegen schoben an.

Für Mitwirkende und Außenstehende war es herrlich mit anzusehen, wie kreativ die Schüler/innen gewerkelt hatten und ob die Seifenkiste bis ins Ziel halten würde.

 

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\065.JPGGegen 11 Uhr ging es dann im Massenstart mit Fahrrädern auf die erste Schleife von ca. 5 km Länge. Unsere Teams hatten sich bereits vor dem Start entschieden die Fahrradstrecke gemeinsam hinter sich zu bringen. Das Ziel war Dattenfeld.

 

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools Cup\Kanu5.jpgTrotz ‚kleinerer Umwege’ erreichten unsere Schüler/innen alsbald Dattenfeld.

Hier sollten jeweils drei Teammitglieder einen Kanu-Parcours auf der Sieg absolvieren. Für Team 1 starteten die Jungen des Teams und für Team 2 die Mädchen. Nach zwei schnellen Durchgängen ging es wieder auf die Fahrräder zur nächsten Station.

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\075.JPG

Nach „Herchen“ fanden die Schüler/innen den Weg problemlos. Hier musste nun jedes Mitglied eines Teams fünf Schüsse mit einem Bogen auf eine ca. 20 m entfernte Zielscheibe abgeben. Kein leichtes Unterfangen, da kein(e) Schüler/in jemals zuvor einen Bogen in der Hand hielt.

Nach dem Bogenschießen trennten sich unsere Teams, um nun eigen-ständig den Weg zu erkunden. Es ging nun auf das längste Teilstück der Fahrradstrecke von ca. 15 km länge. Das Ziel hieß: „Eitorf-Lützgenauel“. 

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\081.JPGDie Naturstation zu finden und zu erreichen war nicht nur für die Teilnehmer/innen schwierig, sondern auch für die Begleiter/innen. Die betreuenden Referendare erreichten zwar vor den Schüler/innen die Station, mussten aber einige Male nachfragen. Sehr erschöpft kamen unsere Schüler/innen nach einer steilen Steigung an. Doch unterstützten die älteren die jüngeren Schüler/innen, so dass die Gruppen auch am Berg zusammen blieben. In Lützgenauel mussten die Teams ihr Naturwissen unter Beweis stellen. Es sollten unterschiedliche Felle unterschiedlichen Tieren zugeordnet werden und verschiedene Waldgegenstände durch Fühlen erkannt und benannt werden. 

Von hier aus verlief das letzte Stück der ca. 38 km langen Fahrradstrecke zu einem Shuttle-Bus, der die Teilnehmer/innen mitsamt ihren Fahrrädern auf den Siegburger Marktplatz transportierte. Obwohl unsere Teams nach der ersten Teilstrecke viel Zeit verloren hatten, kamen sie als Zweite und Dritte im Ziel an. Nach einer kurzen Pause ging es dann nach Siegburg.

C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\094.JPGGegen 16.15 Uhr kamen unsere Schüler/innen in Siegburg an. Hier war noch eine letzte Geschicklichkeitsaufgabe zu erfüllen. Auch diese Aufgabe wurde erfolgreich gemeistert. 

Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde durch Eis essen versüßt. Um 18 Uhr war es dann soweit, die Siegerehrung, alle waren gespannt, denn niemand konnte voraussagen, welche Platzierung erreicht wurde. 

Am Ende reichte es zwar nicht zum Siegerpodest, aber mit einem sechsten und einem neunten Platz waren die Schüler/innen, die Eltern und die Begleiter sehr zufrieden.

Den Schüler/innen hat es nach eigenen Aussagen viel Spaß bereitet und die Aufgaben haben neben dem Spaßfaktor sicherlich auch vermittelt, was es heißt, im Team zu arbeiten und sich auf sein Teammitglied verlassen zu können. 

  C:\Dokumente und Einstellungen\Alexej Boschmann\Eigene Dateien\Eigene Bilder\Schule\Schools-Cup 2009\103.JPG
(Florian Dülks & Alexej Boschmann)

Übersicht

Ein weiterer Bericht vom Schools Cup Rhein-Sieg:

Am Samstag, den 9. Mai 2009 nahm eine Mannschaft der Gesamtschule Hennef am ersten Schools Cup des Jahres 2009 teil. Der Schools Cup NRW ist ein Wettbewerb für die weiterführenden Schulen aller Kreise und Städte in Nordrhein-Westfalen, bei dem die Schüler/innen in verschiedenen Disziplinen gegen- und miteinander antreten. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden alle weiterführenden Schulen eingeladen teilzunehmen, 17 Schulen gingen mit jeweils einem Team aus sechs Schüler/innen an den Start. Dabei gehörte jedes Teammitglied einer anderen Jahrgangsstufe an. Kommunikation, Kooperation, Naturerleben, Bewegungsfreude und Gesundheit standen beim Schools Cup im Mittelpunkt.

Gleich mit zwei Aufgaben begannen die Schüler/innen den Tag: Sie kletterten im Hochseilgarten und bauten aus einfachen Gegenständen wie Holzstämmen und Seilen fahrtüchtige Wagen. Im Anschluss gingen die Schüler/innen dann bei einem Massenstart auf dem Fahrrad ins Rennen. Sie machten sich mit Karte und Kompass auf den Weg Richtung Siegburg und hatten an mehreren Zwischenstationen immer wieder neue Aufgaben zu lösen. In Dattenfeld hieß es für die Teams ab in die Kanus, in Herchen war eine ruhige Hand für das Bogenschießen gefragt. An der Naturstation bei Lützgenauel galt es, knifflige Fragen zum Thema Natur und Umwelt zu beantworten.

Mit dem Shuttle-Service gelangten die Schüler/innen dann nach Siegburg. Dort begann auf dem Marktplatz bereits ab 13 Uhr das Programm mit Musik und einem großen Kletterturm. Hier hatten die Teams noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen.

Anschließend standen die Siegerehrungen an.

Das Team der Gesamtschule Hennef

(Sabine Heusinger v. Waldegg)

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Schulpartnerschaft Nepal

„Namaste“- herzlich willkommen. Der Schulleiter unserer Partnerschule strahlte über das ganze Gesicht, als er uns in seiner kleinen Schule in Dhulikhel östlich von Katmandu begrüßte. Wir wurden zur Lehrerkonferenz eingeladen und mussten viele Fragen beantworten. Unsere Gastgeber wollten alles über unsere Gesamtschule in Hennef erfahren. Der Kontakt zwischen unseren Schulen war durch ein Internet-Forum entstanden und durch E-Mails lange Zeit gepflegt worden. Auf wiederholte Einladung der nepalesischen Schule reisten wir für 10 Tage nach Nepal, um die Rahmenbedingungen für eine Schulpartnerschaft zu besprechen. Ein Gegenbesuch des nepalesischen Schulleiters in Hennef ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Im Anschluss an die Konferenz wurden wir über das Schulgelände geführt, wo man  uns stolz neue Gebäude zeigte, die demnächst fertig gestellt werden sollen.

Um uns einen Eindruck von der grandiosen Bergkulisse des Himalaja- Gebirges zu vermitteln, nahmen uns unsere nepalesischen Freunde am folgenden Wochenende mit auf eine Trecking-Tour zu einem buddistischen Kloster und zur chinesischen Grenze.

Wir waren beeindruckt von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Schulleitung in Dhulikhel, die sich sehr freuen würde, wenn wir das nächste Mal mit einer Schülergruppe Nepal besuchen würden.
(Peter Dietel & Jochen Herchenbach)

 

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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!
5F beim Gestüt „Stöckerhof

Was wird benötigt, um Schüler/innen einen unvergesslichen Wandertag garantieren zu können? In erster Linie gutes Wetter, denn dann ist die gute Laune quasi vorprogrammiert, und ein interessantes Ziel vor Augen, das zum Wandern motiviert.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah! Auf Einladung der Familie Vester machte sich die Klasse 5F auf den Weg zum Gestüt Stöckerhof, das nicht weit entfernt von der Gesamtschule liegt. Nach eher einem Spaziergang als einer anstrengenden Wanderung entlang am Hanfbachtal erreichten wir nach einer guten Stunde unser angestrebtes Ziel in Hennef-Kurenbach.

Dort wurden wir bereits von Frau Vester an der hauseigenen Kapelle erwartet, die zu Ehren der Fatima-Madonna im letzten Jahr auf dem hauseigenen Grundstücksgelände errichtet und eingeweiht wurde. So bot sich für uns alle eine gute Gelegenheit, den himmlischen Kräften für das gute Wetter zu danken. Zur Labung der von der Hitze ausgedörrten Kehlen hielt Frau Vester frisch gekühlte Getränke bereit, für die sich die Kinder mit einem Gruppenfoto vor der Kapelle bei ihr bedankten.

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Zunächst besichtigten wir das weitläufige Gestüt mit derzeit 35 Pferden, einschließlich der jungen Fohlen aus eigener Zucht. Die vielen Streicheleinheiten der Kinder wurden von den neugierigen Haflingern und Trakehnern gerne mit feuchten Handküssen erwidert. In der großen Reithalle führte uns dann Tim, Sohn des Hauses Vester und Klassenkamerad der 5F,  im perfekten Reiterornat auf seinem bereits mehrfach prämierten Haflinger vor, was unter Dressur-Reiten im Allgemeinen zu verstehen ist. Eine innige Verbindung zwischen Reiter und Pferd, die ein ästhetisches Miteinander in den gemeinsam harmonischen  Bewegungsabläufen anschaulich werden lässt. Als wir dann alle auch noch selbst den Rücken eines Haflingers erklimmen und unter sachkundiger Leitung des Reitlehrers Herrn Simonsmeier und der Gestütsleiterin Frau Sander an der Longe eigene Erfahrungen auf dem Pferderücken machen durften, war die Begeisterung groß. 

Anschließenden stärkten wir uns alle bei einem kleinen Imbiss an der frischen Luft.. Gegrillte Würstchen mit frischen Brötchen, gekochte Eier, Cocktail-Tomaten als Beilage und zum Nachtisch frische Melonen, stillten die  immer hungrigen Mäuler. Nicht zu vergessen sei der leckere Kuchen, den Frau Liedtke ihren Lieben mitbrachte, als sie kurz auf Stippvisite vorbeischaute. 

Nachdem alle Pferde und sonstigen Tiere wie Hunde, Katzen, Hühner und Kaninchen noch einmal gestreichelt worden waren, besuchten wir noch schnell auf der nahe gelegenen Weide zwei Kühe mit einem Kälbchen. Dann wurde es auch schon Zeit für den Heimweg. Gerne wären wir alle noch länger auf dem Gestüt geblieben. Nach herzlicher Verabschiedung von Frau Vester und einem kurzen Pippi-Stopp unterwegs bei Familie Wistoff (einschließlich  Frischwasserbetankung), erreichten wir pünktlich um 15.30 Uhr die schon bereitstehenden Busse an der Gesamtschule Hennef.

Fazit: Für uns alle war das ein interessanter und gelungener Wandertag. Die vielen glücklichen Gesichter der Kinder, die diesen erlebnisreichen Tag ganz bestimmt nicht vergessen werden, haben wir Ihnen zu verdanken, liebe Familie Vester. 

Mehr über das Gestüt „Stöckerhof“ finden Sie unter dem Internetlink: www.gestuet-stoeckerhof.de/
(Kirsten Holz und Georg Dahlberg, Klassenlehrer der 5F)

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Wattenmeerexkursion des WPI-NW-Kurses des 9. Jahrgangs vom 24.05.-30.05.2009

Wie geplant trafen wir uns am Sonntagmorgen, 24.05.09 um 8.00 Uhr am Hennefer Bahnhof, um zu unserer Wattenmeerexkursion aufzubrechen. Das war dann aber schon alles, was an diesem Tag planmäßig verlief.

Kaum mit der S-Bahn nach Köln gestartet, war in Porz die Fahrt auch schon zu Ende – „Personenschaden im Gleis“ kam es aus den Lautsprechern. Jetzt ging es wieder rückwärts und mit Umwegen über den Köln-Bonner Flughafen weiter nach Köln. Damit war unsere Planung allerdings hinfällig. Eigentlich sollte es mit dem „Schönen Wochenende“-Ticket mit 6maligem Umsteigen in 10 Std. nach Husum gehen. Zum Glück war dies der einzige Zwischenfall auf unserer Hinfahrt, so dass wir nach 12 Std. um 20.30 Uhr in der Jugendherberge Husum ankamen. Hier wartete noch ein tolles Abendessen auf uns, so dass die Fahrt letztendlich doch gut begann.

 

Am Montag hieß es dann direkt früh aufstehen. Durch Frühstücks- und Lunchpaketbuffet gut versorgt, ging es mit gemieteten Fahrrädern zur Wattexkursion. Bei traumhaftem Wetter – Sonnenbrand vorprogrammiert – durchwühlten wir das Watt nach Wattwürmern, Krabben, Schnecken, Muscheln und Co. Eine Schlickwatt-Schlammpackung als Verjüngungskur für die Haut war inklusive. Der kommenden Flut standhaft ins Auge schauend blieb uns doch nur der Rückzug zum Deich. Durch unseren äußerst fachkundigen Wattführer, Herrn Dr. Petersen-Andresen, wurden wir ausführlich über die einzelnen Lebewesen, die ökologischen Bedingungen sowie die Entstehung und weitere Entwicklung des Naturparks Wattenmeer informiert. Anschließend schauten wir uns noch die Sukzession des Naturschutzgebietes Beltringhagener Koog und das Funktionsprinzip eines Siels an, wobei der Sielführer uns persönlich die Technik des Gebäudes erklärte.

Die nächsten Tage stand das schöne Städtchen Husum im Zentrum. Hier bot das Nordsee-Museum (ehemaliges Nissenhaus) für naturwissenschaftlich interessierte das Richtige. Es gab jede Menge Infos und Aktionen zum Selbermachen in Bezug auf den Deichbau, das Leben auf den Halligen und versunkene Siedlungen. Selbst im Theodor Storm-Haus fanden unsere Schüler/innen Sehenswertes. Der Renner war jedoch eindeutig das Eis am Hafen oder war es doch mehr die außerordentlich nette Bedienung?!

 

Am Abend ließ sich der Sonnenuntergang im Meer bei einem Spaziergang entlang des Deiches genießen.

Eine Extratour mit der Bahn führte uns nach Tönning ins Multimar. Es erwartete uns ein riesiges Wattenmeererlebniszentrum mit vielen Aquarien, Schautafeln und Mitmachaktionen. Hier sind die Schüler/innen in alle Bereiche des Ökosystems Wattenmeer eingetaucht. In einem abgedunkelten Raum mit 6 m x 6 m großem Aquarium mussten wir einfach relaxen.

Den Abschuss der Wattenmeerexkursion bildete ein Ausflug nach Sylt. Nach der Bahnfahrt übers Meer bildeten die Dünen und der weiße Sandstrand schon einen großen Kontrast zu dem grauen Watt mit dem langen Weg bis zum Meer. Noch faszinierender war die Anzahl der Porsche und anderer hubraumstarker Autos, wobei man auf Sylt wohl eher mit einem Kleinwagen auffallen und die Blicke auf sich ziehen würde.

Samstag, 30.05.09: Es wurde Zeit für unsere Heimfahrt. Es ging mal wieder pünktlich los, bis die Bahn aus unerklärlichen Gründen anfing zu trödeln: „Personenschaden im Gleis“ kam es aus den Lautsprechern. Das Unglaubliche und jeder Statistik bzw. Wahrscheinlichkeit Widersprechende war passiert. Zum Glück haben wir es diesmal aber nach dem 1. verpassten Umsteigepunkt geschafft, den 2. Umsteigepunkt in Hamburg doch noch rechtzeitig zu erreichen, so dass wir tatsächlich planmäßig abends in Hennef eintrafen.
Eine rundum gelungene Exkursion, die allen Spaß gemacht hat, wo es viel Neues zu entdecken galt und die immer zum Wiederholen einlädt.

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Besuch der Klassen 6E und 6B im Archäologischen Park Xanten am 20.04.2009

Geschichte zum Anfassen erlebten die Schüler/innen der Klassen 6E und 6B im Archäologischen Park Xanten. Nachdem in einem Unterrichtsprojekt Römersandalen, römische Kleidung und römische Wachstafeln gebastelt worden waren, bildete der Besuch des neu eröffneten Römermuseums und des Archäologischen Parks in Xanten den Schüler/innen eine weitere Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erfahren. Beeindruckt von den Ausmaßen der Stadtmauer betraten die Schüler/innen die nachgebaute Römerstadt durch das Stadttor und wurden von einer Römerin empfangen, die sie durch die Stadt führte. Neben zahlreichen Insiderinformationen über die Römerzeit, z. B. dass kurze Röcke bei römischen Männern „modisch“ waren, lange Hosen dagegen eher als „weiblich“ angesehen wurden, begeisterte die Schüler/innen vor allem das Anprobieren eines Gladiatorenhelmes, das Tragen einer Lanze und eines Schildes und das Nachspielen von Gladiatorenkämpfen im Kolloseum. Bewunderung fand auch die Farbenpracht in den Thermen und die nachgespielte Essensszene, in der sich ein Schüler in gemütlicher Liegehaltung bedienen ließ.
Zu den Gladiatorenfestspielen kommen wir wieder, da war man sich einig.
(Martin Maschlanka)

 

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Werksbesichtigung bei den Ford-Werken in Köln

Am 24.6.09 machten sich die Schüler/innen des 9er WP II –Kurses „Technische Informatik“ mit ihren Fachlehrern Herrn Rock und Herrn Luke auf den Weg in die Ford-Werke nach Köln. Hier der Bericht von Denise Becker, 9d:

Um 8:00 Uhr trafen wir uns alle am Bahnhof in Hennef, um den Zug nach Köln zu nehmen. Als wir ankamen wurden wir direkt freundlich begrüßt und in Empfang genommen. Wir wurden mit einem kleinen Bus zum Treffpunkt der Führung gebracht. In der Halle schauten wir uns einen Kurzbeitrag der Ford-Werke an, konnten die dort zur Besichtigung stehenden alten Autos betrachten und bekamen Kaffee und Teegetränke. Kurz danach startete die Führung. Der Bus, der uns zum Treffpunkt gebracht hatte, führte uns dann durch die verschiedenen Abteilungen, wie zum Beispiel die Pressung der Autobleche. Wir konnten aus nächster Nähe sehen, wie der Ford Fiesta und der Ford Fusion produziert wuden. Es war interessant wie verschiedene Materialien zusammen geschweißt und angebaut wurden. In einer anderen Halle war der Grundsatzbau eines Autos zu sehen. Die dort arbeitenden Menschen bauten die vielen Teile, wie zum Beispiel das Armaturenbrett, oder Kabel ein. Dort gab es weniger Roboter als Menschen. Die Autos befanden sich auf einem Fließband und es gab verschiedene Teams, die an einem Auto in ihrem Fachgebiet arbeiteten. Ein Höhepunkt war die so genannte „Hochzeit“: Hier wird der Motorblock mit kompletter Auspuffanlage in die Karosserie eingefügt.

 

Es war sehr beeindruckend wie aus einem Stück Metall ein Auto wird und besonders faszinierend waren die vielen dort arbeitenden Roboter, die viele Menschen ersetzen. Nach der zweieinhalb Stunden dauenden Führung haben wir die Heimatreise angetreten und sehen ein Auto nun mit etwas anderen Augen.
(Denise Becker 9d, Hubertus Luke)

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Landesfinale der Fußballmädchen: "... wir fahren leider nicht nach Berlin!"

Sang- und klanglos scheiterte die beste Mädchen-Schulmannschaft, die die Gesamtschule bisher zu bieten hatte, beim Landesfinale in Herford.

Um 7.15 Uhr machte sich das Team der WK III-Mädchen voller Zuversicht am Mittwoch, dem 17.06. auf die 230 km lange Reise nach Herford. Beim Finale des Landes NRW sollte die letzte Hürde auf dem langen Weg zum Bundesfinale in Berlin genommen werden. In allen vorherigen Runden hatte die Mannschaft voll überzeugt und neben typischen "Schulmannschaften" auch Teams aus dem Wettbewerb befördert, die mit Vereinsfußballerinnen und sogar Verbandsauswahlspielerinnen gespickt waren. Zuletzt siegte unser Team der Gesamtschule in überzeugender Manier in Bonn beim Finale des Regierungsbezirks Köln.

 

"Just in time" erreichte der Bus aus Hennef sein Ziel. Die Mädchen machten sich spielfertig, stellten sich zum gemeinsamen Foto mit den übrigen 5 Finalmannschaften auf und mussten sofort zum ersten Spiel antreten. Dass vor Turnierbeginn die Zeit fehlte, sich zu sammeln und auf die Spiele einzustellen, machte der betreuende Lehrer Martin Pfeiffer später als einen Grund für das Scheitern unseres Teams aus. So gingen beide Spiele verloren und die Hennefer Crew hatte das Gefühl, das Turnier war für uns vorbei, ehe es richtig begonnen hatte. Es blieb nichts anderes übrig als zuzusehen, wie die anderen den Sieger und damit den NRW-Vertreter für Berlin ausspielten. Schließlich war es eine Gesamtschule aus  Essen, die aus den Händen der aktuellen Nationalspielerin Kerstin Stegemann - und beglückwünscht vom ehemaligen Nationalspieler Thomas Helmer und von NRW-Innenminister Wolf - den Siegerpokal in Empfang nehmen konnte. Die Hennefer Delegation erreichte die Heimat nach 20.00 Uhr und war sich der Tatsache bewusst, eine große Chance vertan zu haben. Denn von der Qualität des diesjährigen Landesmeisters aus Essen waren einige Mannschaften gewesen, die unser Team in den Vorrunden sicher im Griff gehabt und ausgeschaltet hatte. Aber, was half es? Heute (!) hatte nichts gepasst! So ist Fußball, leider. Auf ein Neues, also, im nächsten Schuljahr! Die Finalistinnen waren: Jenny Fuß, Alina Heeg, Tabea Hohnen, Jenny Lurtz, Dinah Pfeiffer, Stella Schmitter, Antonia Schumacher, Michelle Stachelhaus, Eileen Szurowski und Sarah Winter.
(Martin Pfeiffer)

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Klasse 8e beim Generalanzeiger in Bonn

Im Rahmen des Unterrichtsprojektes „Klasse! Schüler lesen Zeitung“ im Jahrgang 8 besuchten die Schüler/innen der Klasse 8e die Redaktion und Druckerei des Generalanzeigers in Bonn-Dransdorf. Neben interessanten Einblicken in die Arbeit von Redaktionen und der Planung einer Zeitungsausgabe stand die Besichtigung der Druckerei auf dem Programm.
(Hubertus Luke)

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Zertifizierter Kompetenzcheck 2009

Professionelle Berufswahlorientierung für die Schüler/innen des 9. Jahrgangs anhand computergestützter Diagnostik und Evaluation

Was kann ich? Wo liegen meine besonderen Fähigkeiten und Stärken? Was sind meine eigentlichen Interessen? Welches Berufsfeld eignet sich speziell für mich? Bietet mir mein Traumjob überhaupt eine echte Zukunftsperspektive? Welche Alternativen bieten sich mir? Welche Schritte muss ich als nächstes angehen?

Diese und ähnliche Fragen stellten sich 171 Schüler/innen unseres 9.Jahrgangs, bevor sie an einem zweitägigen Kompetenzcheck teilnahmen, der in diesem Jahr erneut wieder in unserer Schule durchgeführt werden konnte.

 

Bevor sie diese Fragen in einem einstündigen individuellen Feedbackgespräch mit ihrem persönlichen Coach erörtern konnten,  erstellten die Schüler/innen anhand eines Interessenfragebogens ihr ganz persönliches Interessenprofil. Das sich daran anschließende Persönlichkeitsprofil erfasste anhand von 156 zu beantwortende Fragen nachfolgende Dimensionen wie Leistungsmotivation, Dominanzstreben, emotionale Stabilität, Konfliktbereitschaft, Frustrationstoleranz, Ordnungsstreben, Entscheidungsfreudigkeit, Flexibilität, Risikobereitschaft, Belastbarkeit, Teamorientierung sowie Einfühlungsvermögen. Aus den Ergebnissen ließen sich dann jeweils individuelle Persönlichkeitsbeschreibungen ableiten.

Auch verschiedene Rollenspiele, in denen reale Situationen der Berufswelt simuliert wurden, wie z. B. ein Mitarbeitergespräch, eine Vorstandsdiskussion oder eine Teamarbeitssituation trugen dazu bei,  individuelle Ergebnisprofile erstellen zu können. Alle teilnehmenden Schüler/innen erhielten im Rahmen eines individuellen Feedbackgesprächs zum Abschluss ihres Kompetenzchecks neben einem Zertifikat über ihre Teilnahme an dem Kompetenzcheck ihre persönlichen Ergebnisse in einer 20-seitigen Auswertung ausgehändigt.

   

An dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an das Kompetenzteam des Instituts „t-droste“www.t-droste.de )
Ausblick:
Bereits im nächsten Schuljahr werden unsere neuen 9er ebenfalls an einem Kompetenzcheck teilnehmen können, da die „Agentur für Arbeit“ unserer Schule  auch dafür bereits die notwendige Teilfinanzierung  zugesichert hat. Dafür sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt, zumal diese Investitionen unseren Jugendlichen  mögliche berufliche Perspektiven in ihre Zukunft ermöglicht.
(Georg Dahlberg, Berufs- und Bildungsberatung)

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