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Elternbrief vom 30.6.2009Liebe Eltern! Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Neue Bus-Fahrpläne | Aktion für Eluru: Patenkinder!
Kulturfest „Nacht der Wissenschaften“
Unter dem Motto „Nacht der Wissenschaften“ fand auch in diesem Jahr bei schönstem Sonnenschein das allseits beliebte Kulturfest an der Gesamtschule Hennef statt. Bereits am
Eingang wurde man von Albert Einstein persönlich begrüßt und erhielt ein
Programm, das einen Überblick über die zahlreichen Aktionen verschaffte,
sodass auch nichts verpasst werden musste. Nur einige Meter weiter stimmten
Sambarhythmen auf einen besonderen Abend ein. Im und um das Schulgebäude herum gab es ein vielseitiges Angebot an Aktionen und Ausstellungen. Die furiose Physikshow in Haus B lockte zahlreiche Besucher an und erntete tosenden Applaus. Aber auch in den einzelnen Klassenräumen gab es viel zu entdecken. So konnte man beispielsweise seine Sinnesorgane beim Barfußparcours, Riechparcours oder Sehtest überprüfen, die First Lego-League entdecken, eine 3D-Reise durch den Körper vornehmen oder sich im Mars-Labor auf die baldige Reise zum Mars vorzubereiten. Auch zahlreiche Chemie-Workshops und Experimente zum Mitmachen wurden angeboten. Begeisterte Sechstklässler boten ihre mit viel Mühe in NW erstellte „Planetenzeitschrift“ an, die sich als Verkaufsschlager entpuppte und nach kürzester Zeit restlos ausverkauft war. Im Haustierzoo kamen Tierliebhaber auf ihre Kosten, die etwas größeren Tiere gab es außerhalb des Schulgebäudes zu bestaunen. Erstmalig gab es die Möglichkeit, sein Glück auf dem Rücken eines Ponys zu finden. Auch der künstlerisch-musische Aspekt kam selbstverständlich nicht zu kurz. Von Schwarzlichttheater, Musik und Tanz bis hin zu Kunstausstellungen, wie die Dali-Ausstellung, die mit Originalen beeindrucken konnte, wurde ein breiter künstlerischer Rahmen geschaffen. Nach all diesen Sinneseindrücken kam auch der Gaumen nicht zu kurz. Zahlreiche Stände
boten eine Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten an. Nette Gespräche, auch
mit vielen Ehemaligen, entwickelten sich an den verschiedenen Getränkeständen
und so konnte der überaus gelungene Abend des Kulturfestes, das durch das
Engagement von Schüler/innen, Eltern und Lehrerkollegium in dieser Form möglich
war, seinen Ausklang finden.
AKTION FÜR ELURU Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
Viele Kranke, die ärztliche Hilfe benötigen, aber zu arm sind, eine ärztliche Behandlung bezahlen zu können, werden im „Leprazentrum“ kostenlos behandelt. Noch wichtiger ist die Vorsorge, die den Kindern und Erwachsenen hilft, Infektionen mit dem Lepra-Erreger zu vermeiden bzw. Lepra im Anfangsstadium zu erkennen und zu heilen, bevor es zu den unsäglichen Verstümmlungen kommt. Für uns in Hennef sind solche Krankheiten Gott sei Dank unvorstellbar, für viele Menschen in Indien und auf anderen Kontinenten leider aber immer noch traurige Realität. Viele Kinder sind in den Familien Indiens nicht selten. Geburtenkontrolle durch Empfängnisverhütung ist vielen Ehepaaren unbekannt. Was aber, wenn der Ernährer der Familie ausfällt, weil er an Lepra oder anderen Krankheiten erkrankt ist? Um zu überleben, müssen selbst die jüngsten Kinder der Familien durch ihrer Hände Arbeit zum Lebensunterhalt beitragen. Viele Kinder werden dabei von skrupellosen Arbeitgebern ausgebeutet und mit einem Hungerlohn bezahlt. Manche Kinder werden sogar sexuell missbraucht, manche verschwinden von heute auf morgen und werden irgendwann tot aufgefunden oder nie mehr wiedergesehen. Das “Father Manna Children´s Home” wurde von Father Frascogna im Jahre 1977 gegründet, um den gesunden Kindern von Leprapatienten eine Zukunftsperspektive zu geben. Es wird von den italienischen Ordensschwestern der „Missionary Sisters of the Immaculate“ geführt. Bis zum Jahre 2000 war es nur von Sponsoren aus dem In- und Ausland abhängig. Aufgrund der Initiative der „Aktion für Eluru“ ist es seit dem Jahre 2001 eines der vielen Rehabilitationsprojekte des Deutschen Aussätzigen Hilfswerkes (DAHW), das Leprakranken und ihren Angehörigen hilft, den Teufelskreis von Krankheit, Armut, Elend und Stigmatisierung zu durchbrechen. Kinder aus Eluru suchen Pateneltern und Patenklassen! Liebe Eltern, wenn Sie eine Patenschaft für ein Kind aus Eluru übernehmen möchten, würde ich mich sehr darüber freuen, Ihnen eine Patenschaft zu vermitteln. Nähere Angaben dazu finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link „Aktion für Eluru“ und dem weiteren Link „Patenschaft“. Die Patenschaftsbeiträge werden vom DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. / ehemals Deutsches-Aussätzigen-Hilfswerk) in voller Höhe an das „Father Manna Children´s Home“ in Eluru überwiesen. Über Ihren Beitrag erhalten sie vom DAHW zu Beginn des Folgejahres immer eine entsprechende Spendenbescheinigung. Liebe Kolleginnen und Kollegen, fragt doch bitte auch im Rahmen der nächsten Klassenpflegschaften einmal nach, ob einige Eltern mit Ihren Kindern eine Patenschaft für ein Kind aus Eluru übernehmen möchten. Sie können mich jederzeit über meine Mail kontaktieren: Liebe Schülerinnen und Schüler, 1 Euro im Monat pro Schüler/in in eurer Klasse würde schon ausreichen, um zwei indischen Kindern in Eluru ein Leben im Kinderhaus zu ermöglichen. Wenn ihr an einer Klassenpatenschaft für ein Mädchen und/oder einen Jungen aus dem Kinderhaus interessiert seid, dann sagt bitte euren Klassenlehrern Bescheid. Ich komme dann gerne zu euch in die Klasse und stelle euch eure Patenkinder aus Eluru vor. Die Kinder in Eluru würden sich sehr darüber freuen, wenn ihr dann zu ihnen Kontakt aufnehmt. Diese
Kinder würden sich sehr über eine Patenschaft freuen:
Bei Interesse an einer Patenschaft für
ein Kind in Eluru wenden Sie sich bitte per Mail an: georg.dahlberg@ge-hennef.de Im Namen der „Aktion für Eluru“
Neue Bus-FahrpläneLiebe Eltern, mit Beginn des neuen
Schuljahres ändern sich die Fahrpläne der Schul- und Linienbusse. Insbesondere
betrifft dies die Rückfahrten nach der 8. Stunde. Die Fahrpläne der RSVG haben
wir auf unserer Homepage hinterlegt.
Spannung, Spaß und gute Musik – „Tintentod“-Aufführung des JT BonnWie kann man ein spannendes
Buch von 768 Seiten in zweieinhalb Stunden so auf die Bühne bringen, dass es
auch diejenigen verstehen, die das Buch nicht gelesen haben? Diese Frage
stellten wir uns unter anderem, als wir am 18. Juni ins Junge Theater Bonn
aufbrachen. Viele Leseratten unserer Klasse hatten Cornelia Funkes
„Tintentod“ jedoch gelesen und alle waren gespannt auf die Musical-Fassung
des erfolgreichen Buches. Darin lebt der Vorleser und
Buchbinder Mo mit seiner Frau Resa und seiner Tochter Meggie in der Tintenwelt,
die von dem Bösewicht Natternkopf tyrannisiert wird. Um das Leid der Bevölkerung
zu lindern, zieht Mo nachts häufig los und kämpft zusammen mit den
befreundeten Spielleuten gegen Natternkopfs Soldaten. Unter dem Decknamen
„Eichelhäher“ wird er zum Volkshelden, der es nach vielen
lebensbedrohlichen Aktionen schließlich schafft, Natternkopfs finstere Pläne
zu durchkreuzen und die Tintenwelt von dem Tyrannen zu befreien. „Tintentod“ ist nach
„Tintenherz“ und „Tintenblut“ das letzte Buch der Trilogie von Cornelia
Funke. Die Handlung von „Tintenblut“ wurde zu Beginn des Stückes als kurzes
Heldenlied von Spielleuten vorgetragen, sodass wir als Zuschauer anschließend mühelos
in die Handlung einsteigen konnten. Die nun folgenden zweieinhalb Stunden im
Theater waren sehr kurzweilig. Wir waren angetan von der Leistung des Ensembles,
bei dem neben den „Profis“ auch junge Nachwuchsschauspieler mitwirken.
Spannend wurde es auch durch die mitreißenden Musik- und Tanzeinlagen und die
gefährlich wirkenden Szenen mit Feuer und Kämpfen. Am Schluss der Aufführung
waren alle der Meinung, dass sich der Theaterbesuch gelohnt hat. Dazu Katharina
(7E): „Ich persönlich finde das Musical wunderschön. Es hat viele schöne
Gesangseinlagen und gute Schauspieler. Auf jeden Fall sehenswert.“ Auch das Bühnenbild
faszinierte uns, denn diese Holzkonstruktion konnte in 15 verschiedene Varianten
umgesetzt werden. Solche Details erfuhren wir im anschließenden Ensemblegespräch,
bei dem die Schauspieler und ihr Regisseur Andreas Lachnit bereitwillig und
geduldig unsere Fragen beantworteten. Uns interessierte u. a. der Weg vom ersten
Lesen des Drehbuchs bis zur Aufführung, der Ablauf der Proben und bei den
vielen Jungschauspielern, die noch Schüler sind, natürlich auch die
Vereinbarkeit von Schule und Hobby. Zu den z. T. atemberaubenden Kampfszenen mit
Feuer und Degen erfuhren wir, dass jede Bewegung genauso sitzen muss, wie in der
Choreographie festgelegt, da sonst die Verletzungsgefahr sehr hoch ist. Die
Klasse fand es beeindruckend, wie aufwändig es ist, ein Theaterstück zu
inszenieren und wie lange es dauert bis so ein Stück aufführungsreif ist. Es
war für alle ein sehr schöner Ausflug.
Konzert mit irisch-keltischer MusikKonzert
mit keltischer Musik an der Gesamtschule Hennef
Das Flötenensemble
der 6 B trug dem beeindruckten Publikum mehrere virtuose Session-Tunes vor, wie
sie in irischen Pubs von den zusammenkommenden Musikern gespielt werden könnten.
Auch die Bands der 7 B und die Dandelions aus den Jahrgängen 9 und 11 hatten
sich der ungewohnten – teils mehrstimmigen – vokalen Klänge angenommen.
„Endlich einmal kein Rock und Pop“ wird zumindest das erwachsene Publikum
gedacht haben. Dass diese Musik virtuos ist und einfach Spaß macht, stellte
auch das eigens für dieses Projekt gegründete Eltern-Lehrer/innen-Irish-Folk-Ensemble
fest. Die Lehrer/innen und Eltern der Gesamtschule Hennef, Manfred Jungwirth und
Martina Schopp an der Geige, Gabriella Ascai an der Flöte, Markus Bank und Dirk
Kolz an der Gitarre, Astrid Erber am Cello, Carl Dehne am Cachon und Astrid Kröger-Schönbach
an Banjo, Flöte und Mandoline hatten innerhalb kürzester Zeit ein typisch
irisches Programm erarbeitet. Manfred Liedtke, im eigentlichen Leben Englisch-,
Deutsch- und Gesellschaftslehre-Lehrer, trug unter großem Jubel seiner Klasse 7
B seine bisher verborgenen vokalen Künste bei dem Song „Sullivan’s John“
vor.
10
Jahre HMkM / 5 Jahre MEP: eine positive Bilanz für unsere Schule
Nach 10 Jahren
unterschiedlichster Bemühungen zur
Medienkompetenzentwicklung an den Schulen der Stadt Hennef endet das „Hennefer
Medienkompetenz Modell HMkM“ mit Ende dieses Schuljahres. Gleichzeitig beginnt
die letzte Phase des „Medienentwicklungsplans der Stadt Hennef (MEP)“.
Am 9. Juni 2009 trafen sich unter Leitung des Leichlinger
Unternehmensberaters Herrn Dr. Garbe die Vertreter des Schulverwaltungsamtes,
der IT-Abteilung, des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis und der 12 Hennefer
Schulen zu einer Evaluation. Unsere Schule war vertreten durch Jochen
Herchenbach, Peter Dietel und Karl-Heinz Assenmacher. Insgesamt wurde deutlich,
wie sehr sich HMkM und MEP positiv
auf die Hennefer Schullandschaft ausgewirkt haben, insbesondere auch auf unsere
Schule. Peter Dietel zog Bilanz, was die letzten 5 Jahre an unserer Schule
bewirkt haben, Wolfgang Rossenbach (Leiter der IT-Abteilung) zog Bilanz, wie
sehr sich die Ausstattung der Hennefer Schulen verbessert hat. Die wichtigsten Ergebnisse: Die Relation Schüler/PC ist von 15,2 auf 8,7 gesenkt worden.
Zielwert 7,9 wird 2010 erreicht. Dies bedeutet, dass die Hennefer Schulen weit
über dem Bundesdurchschnitt liegen. Im Gegensatz zur offiziellen Statistik der
Bundesregierung erfasst die Hennefer Statistik sogar ausschließlich
funktionsfähige Computer mit Re-Investitionssicherheit (werden repariert oder
erneuert) Es wurden insgesamt 1.021.000 € investiert. 2010 wird die höchste
Qualitätsstufe (III) des MEP (ursprünglich gesichert nur Stufe I) nahezu
vollständig erreicht sein.
Abistreich: In den Weiten der Galaxie
Unter dem Motto „Abinauten
´09 – Wir greifen nach den Sternen“ nahmen die Schüler/innen des diesjährigen
Abiturjahrganges ihre Lehrer/innen mit auf einen wilden Flug durch die Galaxie.
Nach all der Anstrengung ihrer Schulzeit und insbesondere des Zentralabiturs
konnten die Abiturient/innen mit ihrem Abigag nun ihre Welt der Schule -
zumindest für einige Stunden - auf den Kopf stellen. Wolfgang Pelz und Jochen
Herchenbach führten als Commander jeweils ein Team von Lehrer/innen bei
verschiedenen Weltraumspielen an, nachdem sie zuerst in ihren „Raketen“ ein
Bad in der Menge nahmen. Die Menge wurde von den zuschauenden Schüler/innen der
Gesamtschule Hennef gebildet, die von den Moderatoren Annika Ollig und Jan Trost
immer wieder mit viel Elan und Humor zum Mitmachen aufgefordert wurden. Alle waren also mit viel
Schwung bei der Sache: Die zwei Lehrerteams mussten unter großem Jubel Wettkämpfe
wie Kometenwerfen oder Asteroidenfangen untereinander austragen. Auch ein ausführliches
Schaumbad blieb ihnen dabei nicht erspart. Höhepunkt - vor allem für die Schüler/innen
- war jedoch das abschließende Einsahnen der Lehrer/innen. So eine Chance
bekommt man nicht alle Tage! Und so waren auch schnell einige Schüler/innen
gefunden, die das Verliererteam mit einem Teller Sahne im Gesicht „verschönerten“.
Insgesamt war dies ein gelungener Abschied der 13er von ihrer Schulzeit und eine
kleine „Abrechnung“ mit ihren Lehrer/innen, was von guter Stimmung auf allen
Seiten begleitet wurde.
Bigband beim AbiballDass die noch junge Bigband
der Gesamtschule Hennef einmal in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg spielen würde
– damit hatten die jungen Musiker/innen der Bigband, die erst seit August 2008
zusammen proben, auch nicht gerechnet. Manfred Liedtke, Klassenlehrer der Bläserklasse
7 B, war dann auch sichtlich stolz, Teile seiner alten Klasse, die gerade Abitur
feierte, und seine derzeitige Bläserklasse zusammen vereint zu sehen. Zum
Auftakt der Mammutveranstaltung mit Abiturient/innen, Eltern, Lehrer/innen und
Ehrengästen sorgte die Bigband zwischen den Reden für Unterhaltung. Alle sind
gespannt, ob die Bühne der geplanten Sport- und Veranstaltungshalle in Hennef
genauso groß sein wird und hoffentlich eine noch bessere Akustik für
Musiker/innen aufweist.
Abschlussball des 10er
Jahrgangs
Am 20. Juni 2009 feierte
der 10er Jahrgang mit Lehrer/innen, Eltern, Freunden und Verwandten in der
Kopernikus Realschule in Hennef seinen Abschluss. Top gestylt mit Anzug oder
Abendkleid versammelten wir uns um 17.30 Uhr in der großen und feierlich geschmückten
Aula. Einige kamen direkt von der ökumenischen Messe, die von einem
evangelischen und einem katholischen Pfarrer in der Katholischen Kirche
Liebfrauen in Hennef/Warth gehalten wurde. Um 18.00 Uhr startete das
große Ereignis mit einer Rede des stellvertretenden Schulleiter Jochen
Herchenbach. Anschließend folgten
weitere Reden vom Schulleiter Wolfgang Pelz, vom stellvertretenden Bürgermeister
der Stadt Hennef Thomas Wallau und vom Vorsitzenden des Fördervereins Emil
Eyermann. Mit ihren tollen,
musikalischen Einlagen erleichterten uns Alexandra Dietel und Freundin am
Klavier das Warten auf unsere Auftritte, die auch kurz darauf folgten. Von den Klassen A und D
wurde jeweils eine musikalische Darbietung geboten. Es folgten die Klassen B, C
und E mit Diashows über die jeweiligen Klassenmomente aus sechs Jahren
Gesamtschule Hennef. Abgerundet wurden die
Klassenauftritte von der Klasse 10 F, die mit einem lustigen und erstaunlich
realitätsnahen Theaterstück über Unterrichtsstunden überraschte. Doch wohl der spannendste
Moment für die Schüler/innen kam, als die Klassenlehrer/innen die Bühne
betraten, um ihren Auftritt zu präsentieren. Dieser fand ebenfalls viel
Begeisterung bei den Zuschauern, obwohl er am Anfang etwas schwach erschien,
sich dann aber als komplettes Gegenteil herausstellte. Der Letzte aber wohl
wichtigste Programmpunkt am Abend war die Zeugnisübergabe. Dabei wurde jede/r
Schüler/in einzeln auf die Bühne gerufen, um ihr/sein Zeugnis, eine Rose und
die Glückwünsche von Wolfgang Pelz, Jochen Herchenbach sowie von den
jeweiligen Klassenlehrer/innen entgegen zu nehmen. Nach zahlreichen Fotos und
weiteren Umarmungen und Glückwünschen überraschte der gesamte Jahrgang noch
mit einer kleinen „Humba“ Spontan-Einlage, die die Bühne buchstäblich zum
Beben brachte. Anschließend wurden alle
Wartenden erlöst, als Volker Manz die Bühne betrat und das köstliche Buffet
eröffnete, das der Mensaküchenchef Wolfgang Müller mit seinem Team zubereitet
hatte. Es folgten Musik, Tanz und
fröhliche Unterhaltungen, mit denen der Abend gegen Mitternacht ausklang. Ich denke, dass dieser
gelungene Tag für alle unvergesslich bleiben wird. Und hier noch ein Paar Bilder vom 10er-Streich am 16.6.2009:
"Dinner for Ten"- Abschiedsessen des
Hauswirtschaftskurses 10
In einem wundervollen
afrikanischen Ambiente (ehemals der Theorieraum der Lehrküche) begrüßten die
jungen Köchinnen und der Koch ihre Klassenlehrer/innen, Wolfgang Pelz, Ulrich
MacDonald und weitere Lehrer/innen, die sie die letzten sechs Jahre in dieser
Schule so liebevoll begleitet haben. Es passte alles: Die
Dekoration, die Festtafel, die dezente afrikanische Musik, die Cocktails, das
„Vier – Gänge - Menü“, der zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik
der jungen Damen und des Herrn sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz großer
Hitze in der Küche liefen dort die Vorbereitungen für die vielfältigen
Speisen geübt, ruhig und durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche
konnten sich sehen lassen und die unglaubliche Erfahrung des Schülers und der
Schülerinnen war: Wir haben das erste Mal so richtig als Team gearbeitet! Ist
das Klasse! Während die einzelnen Gänge
serviert wurden, nahmen die Schüler/innen ihre Lehrer/innen mit auf eine
kulinarische Reise durch die Gourmetküche. Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten
die Köchinnen und der Koch Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen
zum Schmunzeln brachte. Die Lehrer/innen, die nun
nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre „Zöglinge“ ins Leben entlassen,
werden sich bestimmt noch lange an diese nette Geste ihrer Schüler/innen, aber
auch an ein wunderbares Essen erinnern. Katrin Heinen, Chantal Bässgen
10D, Christina Berger 10D, Stephanie Boden 10D, Sonja Caspari 10E, Jill Cidem
10C, Anika Czukta 10D, Anna-Maria Domagalla 10B, Natalie Fox 10C, Alexandra
Hilger 10A, Linda Korioth 10A, Daria Lenssen 10E, Sabrina Müffeler 10D, Ramona
Müller 10A, Jennifer Schäfer 10D, Eike Schulz 10B, Jacqueline Schulz 10B,
Carina Striebling 10E, Manuela Topal 10D
Abitur – was dann?Orientierungsveranstaltung zur Studien- und Berufswahl in der S II Auch wenn das Abitur und
vor allem die Zeit danach für den einen oder die andere am Ende der
Jahrgangsstufe 12 noch in weiter Ferne zu liegen scheint – jetzt wird es höchste
Zeit, die richtigen Weichen zu stellen. Die Datenbank der
Hochschulrektorenkonferenz im Internet spuckt insgesamt 8906 Studiengänge aus,
eine imposante Zahl, die die Notwendigkeit frühzeitiger Information unschwer
erkennen lässt. Um Wegweiser im Dickicht
verschiedenster Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu setzen, wurden auch in
diesem Jahr für den Jahrgang 12 unserer Schule Orientierungstage zur Berufs-
und Studienwahl angeboten. Am ersten Tag standen in 14
Workshops Student/innen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über
Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Architektur,
Psychologie, Sprachen, Jura, Medizin, soziale Arbeit bis hin zu vergleichenden
Kulturwissenschaften - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge,
Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und
Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit
des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden bewährte sich. Hier
traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam
verständliche, lebensnahe Antworten. Schön war die Wiederbegegnung mit einigen
„Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren.
Ergänzt wurde das Angebot durch ein Assessment-Center-Training. An den zwei folgenden Tagen
besuchten die Schüler/innen Universitäten und Fachhochschulen in der Region,
um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der
Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und
Masterstudiengänge zu informieren. Drei Tage voller neuer
Erfahrungen, die bei nicht wenigen Schüler/innen die heiße Phase der Studien-
und Berufswahlfindung eingeläutet haben. Die Planungen für weitere
„Schnupperstudien“ waren am Ende der Projekttage jedenfalls in vollem Gange.
Frankreichaustausch
2009: Auf nach Sartilly!
Um sechs Uhr morgens treffen wir uns am Hennefer Bahnhof. Zusammen mit Andrea Thomas und Elisabeth Stein-Siefer treten wir eine zehnstündige Reise an, die uns über Köln, Aachen, Lüttich, Brüssel und Paris nach Granville, eine Stadt in der Nähe von Sartilly, führt. Diese langen Zugfahrten verlangen viel Sitzfleisch, während man sich irgendwie beschäftigen muss, aber meistens schlafen wir sowieso. Nur in Paris gibt es nach dem Bahnhofswechsel einen Aufenthalt von 1 ¼ Stunden, in denen wir die herrliche Sonne vor dem Bahnhof genießen und schon ein paar Bilder von Paris schießen. Obwohl wir nur sehr wenig sehen können, ist uns jetzt schon klar, dass Paris eine wunderschöne Stadt ist. Um ca. vier Uhr kommen wir
in Granville an, wo wir Schüler/innen von unseren französischen
Austauschfamilien empfangen werden. Und wie wir sehr schnell feststellen, sind
wir hier wirklich auf dem Land, denn die Fahrt nach Hause dauert teilweise etwas
länger und aus dem Fenster der Autos sieht man nur Felder und vereinzelte Häuseransammlungen.
Verglichen mit hier stellen wir fest, dass wir fast in der Großstadt wohnen.
Der restliche Tag steht zur eigenen Gestaltung frei, doch bei dem schönen
Sonnenschein treibt es die meisten nach dem Einrichten an den Strand von
Carolles, der ganz in der Nähe ist. Mal ein Bilderwechsel, der uns dank des
Strandes und des Meeres ganz besonders gut gefällt. Am nächsten Morgen geht es
in das Collège von Sartilly, das ungefähr 250 Schüler/innen von den Klassen 6
– 10 hat. Frankreich hat halt ein anderes Schulsystem. So erfahren wir
deutschen Schüler/innen auch, dass unsere französischen Freunde normalerweise
komplett von der Schule eingespannt werden, d. h. die Schule geht bis 16.50 Uhr
und danach gibt es noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen. Einen solchen
Tagesablauf mit so wenigen Freiheiten können und wollen wir uns gar nicht
vorstellen. Das Programm besteht heute aus der Begrüßungsrede des Schulleiters
mit anschließendem kleinem Buffet, einer Rallye zum Kennen lernen der Schule und
der Stadt, sowie einer Wattwanderung zum Mont Saint-Michel. Die Begrüßungsrede
und das Buffet halten sich relativ kurz, doch etwas Besonderes ist enthalten:
beim Buffet gibt es „original“ französische Croissants, in deren herrlichen
Genuss einige Schüler/innen zum ersten Mal kommen und die von allen stark
umschwärmt werden. Die Rallye und das Mittagessen vergehen auch sehr schnell
und schon machen wir alle uns auf zur Wattwanderung zum Mont Saint-Michel. Bei
dem super Wetter haben wir alle sehr viel Spaß, es wird eine wahre Fotoschlacht
veranstaltet und auch der lange Weg, bei dem wir ziemlich nass werden, macht
keinem etwas aus. Nach einer Führung durch die alte Abtei liegen wir bis zu
unserer Rückfahrt noch gemütlich in der Sonne oder besichtigen den Rest der süßen
kleinen Insel. Das Wochenende steht den Familien wieder zur eigenen Gestaltung frei und
das bei weiterhin klasse Wetter, wo wir viel unternehmen können. Nur
Samstagabend trifft sich die ganze Gruppe, um zum Bowling zu gehen. Montag fängt der Tag
wieder in der Schule an. Die heutigen Besichtigungsziele sind Cancale und
Saint-Malo, doch dieses Mal fahren nur wir deutschen Schüler/innen mit unseren
Lehrerinnen, die Franzosen haben Unterricht. Wie es scheint, wird uns das Wetter
einen Strich durch die Rechnung machen, doch davon lassen wir uns nicht
unterkriegen. Die erste Station ist eine
Austernfischerei, wo wir Jugendlichen etwas über die für die Bucht bekannten
Austern lernen. Wir dürfen am Ende sogar welche probieren, doch der
Gesichtsausdruck nach dem Essen spricht Bände; Austern sind nicht Jedermanns
Geschmack, da sind sich alle einig. Als Nächstes geht es weiter nach Cancale,
doch da es heftig regnet, bleiben wir nur eine halbe Stunde. In dieser Zeit
probieren wir jedoch endlich einmal die echten Crêpes und stellen fest, dass sie in Frankreich wirklich sehr viel besser schmecken.
Anschließend stoppen wir auf dem Weg nach Saint-Malo an der Pointe du Grouin,
einem wunderschönen Aussichtspunkt. Zum Picknicken bleiben wir aufgrund des
Wetters im Bus, aber lachen tun wir trotzdem. Man muss halt kreativ sein. In Saint-Malo gibt es eine
kurze Einführung in die Geschichte der Stadt und eine kleine Besichtigungstour,
danach haben wir Schüler/innen ca. zwei Stunden Zeit, die süße kleine Stadt
selbst zu erkunden. Dank des Nieselregens setzen
wir uns jedoch in ein Cafè und wärmen uns bei einem Kaffee auf. Sicher denken
die anderen Leute im Café, die Paparazzi seien in die Stadt eingefallen, so
viele Bilder wie wir wieder geschossen haben. Wir kriegen halt nicht genug
voneinander. Am Mittwoch fährt unser
deutscher Teil der Gruppe alleine mit der Bahn nach Rennes, der Hauptstadt der
Bretagne. Dort macht Herr Duchemin, der Deutschlehrer unserer
Austauschpartner/innen, im Zentrum
und im alten Teil der Stadt eine einstündige Rundtour, bei der wir Deutschen
zum Beispiel an historischen Gebäuden und an dem Platz, auf dem der zweitgrößte
Markt Frankreichs einmal die Woche abgehalten wird, vorbeikommen. Dieser Markt
ist im alten Teil der Stadt gelegen und ist ebenso schnuckelig wie der Rest der
Stadt. Anschließend haben wir zwei Stunden Zeit zum einkaufen und bummeln, was
die meisten zum Kauf von Mitbringseln für ihre Eltern nutzen, obwohl ziemliche
Ratlosigkeit herrscht, was man mitbringen könnte. Aber jetzt gießt es wieder
wie aus Eimern, also bleibt uns ansonsten nur noch die Flucht in ein Café. An diesem Abend findet dann
noch das Abschlussfest mit den Familien in der Schule statt. Jede Familie, aber
auch die Schule, steuert etwas zu dem üppigen Buffet bei. Der Schulleiter hält
nochmals eine kleine Rede und dann stürzen sich alle auf das leckere Essen. Das
Interessanteste an diesem kleinen Fest ist jedoch, die Gastfamilien der Anderen
kennen zu lernen. Am Mittwoch besuchen wir
deutschen Schüler/innen zum ersten Mal den französischen Unterricht für zwei
Stunden. Was vor allem auffällt, ist das Verhalten der Franzosen im Unterricht;
keiner der Schüler/innen spricht mit jemand anderem, noch nicht einmal über
den Unterricht und auch keiner schreibt Zettelchen! Das sind Dinge, die sich
deutsche Lehrer/innen nur wünschen. Wir Deutschen fragen uns nur: Wie schaffen
die das??? Nach dem Unterrichtsbesuch und der 10-Minuten-Pause verbringt die
gesamte Gruppe mit den deutschen und französischen Austauschlehrer/innen zwei
Stunden in einem Klassenzimmer, wo wir Spiele wie „Stadt, Land, Fluss“ auf
vertauschten Sprachen spielen, was sich als ziemlich kniffelig herausstellt. Um
halb zwei ist die Schule dann aus und alle verbringen den letzten Nachmittag
noch in ihren Familien. Am nächsten Morgen, um
Viertel vor neun, treffen wir uns dann alle am Bahnhof von Granville, denn die
Frankreich-Woche ist zu Ende. Bis wir fahren, wird noch gequatscht und sich
verabschiedet. Wieder steht eine lange Fahrt bevor, die es durchzuhalten gilt,
doch dieses Mal haben wir einen etwas längeren Aufenthalt in Paris, worauf sich
schon alle freuen. In Paris besichtigen wir den Eifelturm, wobei wir die Bekanntschaft der
Farbigen vor dem Eifelturm machen, die kleine Eifeltürme und ähnliche Andenken
verkaufen, worauf man wirklich verzichten kann, vor allem da sie ziemlich
aufdringlich werden können. Nach kurzem Verweilen unter dem Turm und einem
kleinen Spaziergang entlang der Seine geht es wieder zum Bahnhof, doch war es
sehr schön, einmal Frankreichs Wahrzeichen live gesehen zu haben. Um 20.45 Uhr abends kommen wir dann endlich an, ziemlich geschafft und müde,
aber mit neuen Eindrücken und jeder Menge zu erzählen. Es hat auch uns als Lehrkräften viel Spaß gemacht vom 23. bis 30 April
2009 mit dieser herzlichen und interessierten Gruppe nach Sartilly zu reisen und
die normannische Gastfreundschaft zu genießen. Die zwölf Schüler/innen des
neunten bzw. achten Jahrgangs haben wissbegierig Neues aufgenommen, ihre französischen
Sprachkenntnisse fleißig erweitert und auch bei Regenwetter ihre gute Laune
behalten. Zusammen mit dem schönen Programm, das unsere französischen
Kollegen, Herr Dominique Lauranson und Herr Mathieu Duchemin zusammengestellt
haben, war es eine rundum gelungene Austauschfahrt.
Fußballtrikots für unsere Partnerschule aus Siaya in KeniaSo sehen die Mädchen der
Klasse 6 A (Sportfachklasse) in ihren Fußballtrikots aus. Dieser komplette Satz
Trikots wurde gespendet an die Schüler/innen der Schule in Kenia, die wir nicht
nur finanziell unterstützen.
Die Lehrer/innen schreiben uns, dass alle super glücklich über die Trikots sind. Sie wurden die ganze Saison getragen. Natürlich haben sich auch alle über die ebenfalls gespendeten Bälle gefreut! Von den inzwischen
gesammelten ca. 2200,00 Euro wurde ein Klassenzimmer angebaut. Geschätzte
Gesamtkosten für den Anbau sind 6000,00 Euro. Im Foto kann man sehen, dass das
Dach rechtzeitig vor der Regenzeit fertig wurde. Was neben der Inneneinrichtung
noch fehlt sind Türen, Fenster und der Außenputz. Aber der Raum kann schon
genutzt werden und wir sammeln weiter. Besonders wichtig finde
ich, dass die Eltern dort die Arbeit unterstützen und z. B. selber mauern oder
verputzen. Eine Aktion war in diesem
Schuljahr unser Kuchenstand, bei dem wir 244,00
Euro einnehmen konnten. Die Schüler/innen der
Klasse 6 A planen im kommenden Schuljahr einen Aktionstag „Ein Tag für
Afrika“; an diesem Tag möchten sie Minijobs oder Hilfsdienste durchführen.
Die „Arbeitgeber“ werden gebeten den „Lohn“ für unser Projekt in Kenia
auf unser Projektkonto zu überweisen. Dieser Aktionstag kann z.
B. an einem Studientag stattfinden. Formulare wie Arbeits-, Hilfsdienst- und
Arbeitgeberverträge sowie Überweisungsformulare werden noch erstellt.
Polnischer Schüleraustausch – Viva Polonia!Vom 2.6. bis 9.6. reisten
13 Schüler/innen des 8. Jahrganges mit Herrn Luke und Herrn Rock nach Polen, um
den polnischen Gastschüler/innen, die im Mai in Hennef waren, einen Gegenbesuch
abzustatten. Wir wurden gegen 16.30 von
den Gastfamilien abgeholt und mit nach Hause genommen. Am Nachmittag wurde mir
die kleine Stadt und die Schule gezeigt. Um 19.00 Uhr trafen wir uns mit den
anderen Schüler/innen und den Lehrern im Joker, einer beliebten Pizzeria in der
Stadt. Die Lehrer fragten, ob es uns gefallen würde, und ob wir irgendwelche
Probleme hätten ... hatte aber keiner. Danach gingen wir noch ein bisschen mit
dem Hund spazieren (fast jeder in Polen hat einen Hund, Katzen hat fast
niemand). Mittwoch, 03.06.2009 Vormittags hatten wir ein
Treffen mit dem Bürgermeister von Nowy Dwor Gdansk (das ist die Partnerstadt
von Hennef, in der auch unsere Partnerschule steht und wo die meisten von uns
wohnten). Er hielt eine kleine Ansprache und die beiden polnischen Lehrer übersetzten
es uns, denn beide können super gut Deutsch. Nun gingen wir in strömendem
Regen zu Fuß zur Schule, um dort 5 Schulstunden lang am Unterricht
teilzunehmen. Die Schule ist ganz anders, ich meine nicht vom Aussehen her,
sondern vom System. Die Lehrer haben ihre eigenen Räume, und die Schüler
kommen zu den Lehrern in die Klassen. Jeder Schüler hat ein eigenes Schließfach.
Die fand ich besonders cool. Aber diese Schule, auf der unsere Partner waren,
ging nur von Klasse 8-10. Vorher waren die Schüler auf einer Schule, die Klasse
von 1-7 unterrichtet. Danach kommt normaler Weise das Abitur. Die Schüler
tragen Schuluniformen. Na ja, zurück zum Mittwoch: Die erste Stunde hatten wir
Polnisch, eigentlich saßen wir nur da und haben zu gehört. Worum es genau
ging, wusste, glaube ich, keiner. Die zweite Stunde hatten wir Geschichte, und
da lief es nicht anders. Nach dem Ende der Stunde war es 12.00 Uhr und wir sind
in der Kantine Mittag essen gegangen. Auch dort sah es ganz anders aus, es war
nur für ca. 40 Schüler Platz und zwischen verschiedenen Gerichten wählen
konnte man auch nicht. Für das Essen hatten wir genau 15 Minuten Zeit. Danach ging es zu einem
Lehrer in den Musikunterricht, es wurden die ganze Stunde nur Lieder gesungen,
manche auch auf Polnisch, das klang für mich nicht sehr gut. In den folgenden zwei
Sportstunden haben wir einen Wettbewerb gemacht, die Polen gegen die Deutschen.
Wir Deutschen haben gewonnen und einen Pokal und jeder eine Medaille bekommen. Der Rest des Tages war frei
und wir haben uns in kleinen Gruppen
getroffen. Donnerstag, 04.06.2009 Um 9.00 Uhr haben wir uns
am Rathaus getroffen und sind mit dem Schulbus nach Stutthof in das ehemalige
Konzentrationslager gefahren. Zuvor haben wir im Blumenladen Rosen gekauft. Die
Polen weiße, und wir Deutschen haben rote gekauft. Die haben wir dann am Ende
unseres Rundganges auf die Gedenkstelle gelegt. Wir haben einen Großen Kreis
gebildet (nur wir Deutschen) und haben eine Schweigeminute eingelegt. Im
ehemaligen Konzentrationslager konnte man einige Ausstellungsstücke sehen,
Dinge, die noch übrig geblieben waren, z.B. Betten, einen riesigen Berg
Lederschuhe, Toiletten, Waschbecken oder Karteikarten. Von dort aus sind wir an
den Strand gefahren, wir hatten dort 2 Stunden Aufenthalt und sind dann
gemeinsam 5 km zum Treffpunkt gewandert. Dort wollten wir uns mit unseren
Gastfamilien treffen und ein grillen. Dann ging es nach Hause. Freitag, 05.06.2009 Vormittags sind wir mit
einem Schulbus zur Marienburg gefahren. Sie ist die größte Burg Europas und
gehörte früher dem Deutschen Ritterorden. Durch den Krieg ist sie sehr zerstört
worden, sodass sie noch heute restauriert wird. Wir hatten eine Führung durch
die Burg. Wusstet ihr, dass es damals schon Fußbodenheizung gab? Na ja, zum
Schluss sind wir noch einmal ganz drum herum gegangen. Nun war auch schon wieder
Abfahrt, denn gegen 12.00 Uhr wollten wir schon wieder in der Schule sein um
dort zu Mittag zu essen. Am Nachmittag bekamen wir eine Projektaufgabe zum Thema
,,Polen – Deutschland, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“. Als wir fertig
waren, stellte jede Gruppe sein Plakat vor. Zum Abschluss des Tages gab es noch
eine Stadtralley. Leider war das Problem meiner Gruppe, das wir den Fragebogen
verlegt hatten, und somit nur eine Antwort hatten. Aber wie sollten wir nun bloß
zum Treffpunkt kommen? Gott sei Dank wussten wir, wie das Ziel heißt, aber wo
es war, das wussten wir nicht. Also haben wir uns durchgefragt, aber leider
waren sich die Leute, die wir fragten, nicht ganz einig. Wir fanden es aber doch
und machten somit den zweitletzten Platz. Samstag, 06.06.2009 und
Sonntag,07.06.2009 An diesem Wochenende hatten wir kein offizielles Programm. Die Familien hatten sich einiges ausgedacht: Schwimmbad, Fahrradtour, Shoppen oder wir trafen uns einfach mit Freunden. Montag, 08.06.2009 Um 9.00 Uhr trafen wir uns,
um mit dem Schulbus nach Danzig zu fahren. In Danzig hatten wir ca. 2 Stunden
Aufenthalt, um uns die Stadt anzusehen. Danach ging es mit dem Schulbus weiter
zum Strand. Wer wollte, konnte mit den Lehrern über eine Mole spazieren gehen
oder sich an den Strand legen. Man konnte auch noch shoppen gehen. Nach zwei
Stunden ging es dann weiter, endlich zum Aqua- Park, worauf sich alle die ganze
Woche gefreut haben. Er ist zwar nicht viel größer als normale Schwimmbäder
in Deutschland, aber es gibt dort eine super Wildwasserrutsche. Dienstag, 09.06.2009 So schnell kann eine Woche
vorübergehen. Morgens um 8.00 Uhr trafen wir uns wieder am Rathaus, diesmal mit
allem Gepäck. Die Gasteltern waren sehr nett und hatten vielen ein großes
Lunchpaket mitgegeben, doch Hunger hatte niemand. Der Rückflug verlief super,
bis wir gesund und munter am Flughafen Köln-Bonn ankamen, wo unsere Eltern
schon auf uns warteten.
Fit für das Berufsleben? – Schüler/innen des 9. Jahrgangs im BetriebspraktikumVom 10. bis 31. März 2009 absolvieren die Schüler/innen des 9. Jahrgangs
ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. In dieser Zeit sollen sie
nach der „theoretischen Büffelei“ in der Schule Eindrücke und praktische Erfahrungen im Berufsleben sammeln, ihre
Neigungen und Fähigkeiten in neuen
Bereichen erproben. Diese Erfahrungen sollen ihnen helfen zu entscheiden, wie es
nach der 10. Klasse weitergeht. Auch in diesem Jahr reichte das Spektrum der gewählten Praktikumsplätze von den
klassischen Praktika wie Kindergarten, Friseur, im Kfz-Bereich und in
medizinischen Berufen bis hin zu kreativen z. B. in der Schauspielschule
Siegburg. Erfreulich, dass sich Jungen, aber auch Mädchen für „untypische Berufe“ entschieden
haben: Jungen beschließen, im Kindergarten zu arbeiten und sie sind dort glücklich
und zufrieden, ebenso wie die zuständigen Betreuerinnen von ihrem Engagement
begeistert sind. Andererseits arbeitet ein Mädchen im Labor eines Klärwerks,
testet die Wasserqualität und beschäftigt sich mit der Buchhaltung und dem
Rechnungswesen. Auch hier scheint die Wahl des Berufsfeldes richtig gewesen zu
sein. Aber so manche Schüler/innen
machen auch die Erfahrung, dass die Arbeit z. B. im Büro ganz schön langweilig
sein kann, wenn man Akten studieren oder schwer verständliche Gesetzestexte lesen soll. Ein Glück, dass die Zeit des Praktikums
begrenzt ist und die Schule, die
doch viel mehr Abwechslung bietet, weitergeht. Die meisten Schüler/innen
sind jedoch mit ihrer Praktikumswahl voll zufrieden und strahlen übers ganze Gesicht, wenn sie Besuch von ihren Lehrer/innen bekommen. Manch
einer würde am liebsten im Betrieb
weiterarbeiten bzw. dort jetzt schon seine Ausbildung beginnen. Fazit: Die Schüler/innen
haben einen umfassenden Einblick in die heutige Berufswelt erhalten und können
eine klarere Vorstellung entwickeln, wie ihr Leben nach der Klasse 10
weitergeht. Vielleicht hat die/der ein/e oder andere Schüler/in den Traumberuf
gefunden oder das genaue Gegenteil erfahren, dass das gewähltes Berufsfeld doch
nicht zusagt; beides wertvolle Erfahrungen. Bei den Betreuer/innen ist
die Resonanz höchst positiv und viele können
sich vorstellen, unserer Schüler/innen,
die sich durchweg freundlich, aufgeschlossen und engagiert präsentieren, zu übernehmen. So geht eine, nicht nur für
unsere Schüler/innen sondern auch für uns Lehrer/innen, aufregende Zeit zu Ende, in der wir so manch eine/n Schüler/in von einer ganz anderen
Seite kennen. Dies wirkt sich meist sehr positiv auf die uns gemeinsam
verbleibende Schulzeit aus. Beim abschießenden
Praktikumsfest am 2. April 2009 bedanken wir uns bei den Betrieben und Behörden,
die unsere Schüler/innen aufgenommen haben. Gleichzeitig können sich die Schüler/innen
der Jahrgänge 7 und 8 über die Bandbreite des Berufsspektrums informieren.
Bläserklassen der Gesamtschule beim EuropafestZum dritten Mal nahmen Bläserklassen
der Gesamtschule Hennef am Europafest in Hennef teil. Diesmal stand der Auftritt
unter dem Motto „irisch-keltische Musik“ – passend zum Europafest.
Mittlerweile schon auftrittserprobt und routiniert spielten die jungen
Musiker/innen auf Flöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium und
Tuba ein anspruchsvolles Programm: traditionelle irische Stücke im sinfonischen
Gewand. Zu den Blasinstrumenten gesellte sich natürlich auch das Schlagzeug,
sodass das Publikum von Anfang an der Versuchung mitzuklatschen nicht
widerstehen konnte. Im letzten Teil des Konzertes wurde von der 7 B und der
Bigband Musik aus Thrillern und Krimis gespielt: Klassiker wie „Mission
Impossible“, „James Bond Theme“ oder „The Pink Panther“. Die Bigband
setzt sich vor allem aus Musiker/innen der drei Bläserklassen 5 B, 6 B und 7 B
zusammen, aber auch aus anderen Klassen kommen Schüler/innen hinzu. Noah Erkens
(Klasse 7 B) glänzte mit einem balladenhaften Saxophonsolo bei „Harlem
Nocturne“. Zum krönenden Abschluss standen alle 60 jungen Musiker/innen auf
der Bühne und rockten den Marktplatz mit „Peter Gunn Theme“. Mit dem Wetter
hatten die jungen Bläser/innen wieder einmal Glück: Trotz des vielen Regens während
des Europafestes blieb es während ihres Auftritts trocken und die Sonne ließ
sich blicken. Punktgenau mit der Zugabe fing es wieder an zu regnen (im letzten
Jahr hatte es an gleicher Stelle sogar einen Blitzeinschlag gegeben), aber das
konnte die Freude der jungen Musiker/innen über ihren gelungenen Auftritt natürlich
nichts mehr anhaben.
Chatten im Tempo eines ICETeam der Gesamtschule erklärt,
wie man Internet-Angebote richtig nutzt
MTM steht für „Methodentraining Medien“ – ein vergleichsweise junges Unterrichtsfach, das die zukünftigen Nutzer frühzeitig an den Umgang mit dem Internet und anderen digitalen Medien heranführen soll, wie Assenmacher erklärt. Die Aufmerksamkeit gilt dabei vor allem dem so genannten Web 2.0., das mit dem gemütlichen Computernetz aus den Anfangsjahren des Wettbewerbs etwa so viel gemein hat wie eine Dampflock mit einem ICE3. Die Grundidee ist geblieben, das „Reiseerlebnis“ hat sich verändert. Früher wurde per E-Mail kommuniziert, was oft Stunden oder Tage dauerte, heute dominieren interaktive Kommunikationsplattformen, über die jeder in „Echtzeit“ mitmachen kann. Dank moderner DSL-Technik kein Problem, da sich jeder sekundenschnell einloggen kann. Die so entstandene Vielfalt überfordert bisweilen sogar erfahrene Surfer. Doch den Schüler/innen von Karl-Heinz Assenmacher und Peter Dietel wird dies so leicht nicht passieren, wie ihre Texte und Bilder zeigen. Zwar nutzen alle regelmäßig Computer und Internet, aber die online verbrachte Zeit hält sich in Grenzen. Überdies sind sich alle der Risiken bewusst, die im Netz lauern und oft angeführt werden, um schärfere Gesetze zu rechtfertigen. So warnt etwa Danielle aus der Jahrgangsstufe 8 in ihrem Beitrag zum Thema Chat eindringlich davor, neuen Bekannten seinen „richtigen“ Namen (also nicht den Chatnamen) oder seine Adresse mitzuteilen und rät Mädchen dazu, sich an Vertrauenspersonen zu wenden, falls sie belästigt werden. Andere Kursteilnehmer/innen gestalteten Plakatwände, um auf die Gefahr des Mobbing aufmerksam zu machen, dem sich etliche Schüler/innen und auch Lehrer/innen im bekannten Netzwerk „Schüler VZ“ ausgesetzt sehen – ein wichtiges Anliegen angesichts einer halben Millionen geschätzter Mobbingfälle pro Jahr. Auch bei der Aufbereitung der Ergebnisse leistete das Team MTM Vorbildliches: alle Beiträge sind nicht nur online einsehbar, sondern liegen zusätzlich als 38 Megabyte großes Begleitbuch vor, das sich separat herunterladen lässt und ausgedruckt 228 Seiten umfasst. Hier schließt sich auch formal der Kreis, da solche Mehrfach-Verwertungen durchaus typisch für das Web 2:0 sind.
Herzlichen Glückwunsch zum Französisch-Diplom DELFNach intensiver
Vorbereitung, die Ende Januar in die Prüfung mündete (siehe letzter
Elternbrief), fragten die siebzehn Schüler/innen der DELF-AG des siebten
Jahrgangs fast jeden Donnerstag, ob die Ergebnisse der Prüfung noch nicht
eingetroffen seien. Dass sie den mündlichen Teil in Bonn bestanden hatten,
ahnten sie bereits, denn sie hatten es alle gut geschafft, sich „einem echten
Franzosen“ vorzustellen und sich mit ihm/ihr zu unterhalten. Kurz vor den
Osterferien war es dann soweit. Als die Prüfungsbescheide in der AG verteilt
wurden, brach lauter Jubel aus: Alle hatten bestanden, und zwar mit
hervorragenden Ergebnissen! Der beste Schüler hatte sogar 94 von 100 Punkten
erreicht. Keine Frage, die Anstrengung hatte sich gelohnt, das Ergebnis der
Arbeit stand schwarz auf weiß auf dem Vorabdruck des Diploms. Nun warten alle gespannt
auf die „echten“ Diplome - Diplôme d’études en langue française - die
vermutlich nach den Sommerferien von der französischen Regierung verschickt
werden und eine beeindruckende Bereicherung für die Bewerbungsmappen der Prüflinge
darstellen. Herzlichen Glückwunsch an: Laura Brück (7e), Katharina Dargatz
(7e), Bianca Hohn (7c), Malte Klein (7f), Simona Koch (7e), Julietta Krieg (7d),
Laura Mühlichen (7e), Janika Münzel (7e), Niko Reinhard (7e), Max Rödiger
(7e), Kira Rödiger (7e), Kira Rosenthal (7e), Julia Schmidt (7d), Joana
Scholten (7a), Paulina Tebernum (7c), Jan Teichmann (7f) und Muriel Thiers (7d). Die Nachfrage nach DELF ist
weiterhin steigend. Für das kommende Schuljahr haben bereits über zwanzig Schüler/innen
des künftigen 7. Jahrgangs Interesse gezeigt, an der DELF-AG teilzunehmen und
die Prüfung zur Eingangsstufe A1 abzulegen. Für die Interessenten der Niveaus
ab A2 wird eine AG außerhalb der Unterrichtszeit angeboten. Wir freuen uns über das
wachsende Interesse und hoffen, in naher Zukunft das zu schaffen, wofür wir als
Fachschaft in den letzten beiden Jahren zusammen mit – aus administrativer
Sicht - kleinen Gruppen von französischbegeisterten Schüler/innen gekämpft
haben, nämlich wieder einen Oberstufenkurs Französisch einzurichten, mit dem
wir als „Kür“ nach dem grundlegenden Spracherwerb der SI die faszinierende
französische Literatur sowie Lieder, Filme, Zeitungsartikel usw. im Original
erarbeiten können.
Comenius zu Gast in Lettland 25.05. – 29.05.09
Als deutsche Delegation von
der GESAMTSCHULE HENNEF reisten die Schülerinnen In Riga traf man sich zunächst
mit den anderen Teilnehmer/innen, um an einem umfangreichen Besichtungsprogramm
der faszinierenden, historisch liebevoll und detailgetreu restaurierten Altstadt
teilzunehmen. Da sich einige Schüler/innen schon von der COMENIUS-Konferenz in
Hennef im Oktober 2008 kannten, war die Wiedersehensfreude groß. Am nächsten Tag ging es
eine halbe Tagesreise weiter nach
Gaujiena. Der Eindruck: Natur pur! Die Partnerschule, in einem alten Landschloss
untergebracht, hat nur noch 160 Schüler/innen; Geburtenrückgang und
Abwanderung nach Riga haben die ehemals relativ große Schule schrumpfen lassen.
Faszinierend war die weiträumige Parkanlage mit See, die von den Schüler/innen
auch in ihren Ferien gepflegt wird. Nach einem kreativen Workshop in der Schule konnten sowohl ein Naturmuseum als auch ein Schloss besichtigt werden, die für Kunstausstellungen und -workshops genutzt werden. Im Rahmen der abschließenden Comenius-Besprechung konnten die Schüler/innen auch stolz das von den Schulen gemeinsam verfasste „Common Book“ in den Händen halten, das informative, witzige und kreative Geschichten und Illustrationen aus Kultur und Lebenswelt des jeweiligen Landes enthält, die, in der Landessprache geschrieben, auch ins Englische übersetzt wurden. Andere Länder – andere Sitten: Davon konnten auch die Schüler/innen erzählen, die bei Gastfamilien untergebracht waren und dadurch ihre eigene Lebenssituation aus einer anderen Perspektive sehen und schätzen lernten. Die Gastfreundlichkeit der lettischen Gastgeber/innen und -familien beeindruckte alle. Ein letzter Höhepunkt des
Besichtigungsprogramms war die Stadt Aluksne, die durch ihre Lage an einem großen
See, der als Naturschutzgebiet Brutplatz seltener Wasservögel und Refugium
anderer bedrohter Tierarten ist, sowie ihre historischen Gebäude beeindruckte. Am Donnerstagnachmittag
ging es per Bus zurück nach Riga, um dort die letzte Nacht zu verbringen und
Abschied zu nehmen. Für alle ein unvergessliches Erlebnis, da sich die Freundschaften der letzten Tage hier noch einmal verstärkten und länderübergreifende
Kontakte auch über das Projekt hinaus bestehen bleiben werden. Ein großer Dank gilt
abschließend nochmals COMENIUS, durch das diese Reise finanziert und gestützt
wurde.
Ein Bericht vom Comenius-Treffen in Lettland Vom 25.05. bis zum
29.05.2009 waren wir, fünf Schülerinnen und drei Lehrer der Gesamtschule
Hennef zur COMENIUS KONFERENZ in Lettland. Die erste Nacht verbrachten wir in
einem sehr guten Hotel in Riga. Bei einem Spaziergang durch Riga sahen wir
wunderschöne alte Häuser und besuchten die Markthallen, die früher als
Unterkunft für Zeppeline gedient hatten. Wir kosteten Fisch und lettische Törtchen
und kauften Erdbeeren, die wir während des Rests des Tages aßen. Einmal sahen wir sogar eine
Frau, die am Straßenrand kleine Kätzchen verkaufte, was mich etwas irritierte.
Am nächsten Morgen fuhren wir gemeinsam mit den Türken und Spaniern, die die
erste Nacht ebenfalls in Riga verbracht hatten, nach Gaujiena. Dort, einem Dorf mit gerade
mal 900 Einwohnern, fand das Comenius-Treffen von vier Schulen statt. Die Schülerdelegationen
und Lehrer/innen aus Spanien, der Türkei und Deutschland trafen die Schüler/innen
der lettischen Schule. Wir alle haben uns direkt
sehr gut verstanden, da es einige Dinge gab, die uns verband. So reichte es zum Beispiel,
das Wort „Twilight“ fallen zu lassen, um eine aufgeregte Diskussion über
diesen aktuellen Kinofilm auszulösen. Natürlich auf Englisch! Ein anderes Beispiel ist,
dass alle lauthals die Lieder mitsingen konnten, die bei der kleinen Disko am
letzten Abend gespielt wurden, da es
aktuelle Songs aus den Charts waren. Die lettische Gastfamilie
empfing mich - und ich denke, die anderen ebenso - sehr herzlich und offen. Das
Englisch reichte vielleicht nicht für eine Unterhaltung, doch ich konnte sehr
deutlich spüren, dass die Familien glücklich darüber waren, dass so viele
Leute aus unterschiedlichen Ländern, in ihr Gaujiena kamen. Während unserer
Zeit in Lettland lernten wir auch, dass es an einigen Stellen leider an Geld
mangelte. Bei einem Ausflug nach Alūksne sahen wir zum Beispiel ein
wunderschönes altes Herrenhaus, das verfallen war. Auch die Schule war in einem
solchen alten Haus untergebracht, was uns alle in Staunen versetzte. Die Decke
in der Aula war mit Stuck besetzt und durch die großen Fenster konnte man auf
einen kleinen See blicken. Zurück in Riga, nach einer
abenteuerlichen Fahrt über Schotterpisten, genossen wir alle unseren letzten
Abend in Lettland. Wir nutzten die Chance, um
Bilder zu schießen, E-Mail-Adressen auszutauschen und kleine Andenken zu
kaufen. Wieder zu Hause denke ich,
dass die tollen und nicht so tollen Erfahrungen, die ich in Lettland gemacht
habe, sehr wichtig sind. Denn ich habe gemerkt, dass es eigentlich egal ist, wo
man hinkommt und wen man trifft, die Menschen sind alle sehr ähnlich. Es gab so
viele Dinge, die wir gemeinsam hatten, über die wir uns austauschen konnten und
doch waren wir immer wieder erstaunt, wenn jemand aus einem der anderen Länder
über Dinge berichtete, die uns total fremd vorkamen. All diese Erfahrungen sind
klasse und ich empfehle jedem, der offen für Neues ist, selbst einmal diese
Erfahrungen zu machen. Comenius "Open a
window to Europe" ist eine gute Möglichkeit, nicht nur andere Länder
sondern auch andere Kulturen kennen zu lernen. Jedes Mal finden diese
Projekttage in einem anderen Land statt. Letztes Jahr war es hier bei uns,
dieses Jahr waren wir zusammen mit Ingrid Dietel, Uschi Novotny-Schmandt und
Jochen Herchenbach in Lettland. Mit 4 weiteren Mädchen der 10. Klasse haben wir
unter anderem auch schon bekannte Gesichter getroffen. Auch wenn die Anreise ein
wenig früh war, haben wir alle sehr viel Spaß gehabt. Wir trafen nach
eineinhalb Stunden Flug in der Hauptstadt Riga ein. Von oben sah Lettland
bereits sehr naturnah aus, aber unten angekommen waren wir dann doch überwältigt
von der schönen Stadt. Wir hatten einige Zeit uns in Riga umzuschauen und
konnten viele alte Gebäude und Kirchen bewundern. Die große Markthalle bot uns
ein reichliches Angebot an verschiedensten Nahrungsmitteln. Leider war der
Montag recht kurz und der Abend brach schnell ein. Am Dienstag checkten wir aus
dem Hotel wieder aus und fuhren zusammen mit den Schüler/innen aus der Türkei
und den Schüler/innen aus Spanien in den kleinen Ort Gaujiena. Dort sah es aus
wie aus einem Bilderbuch. Viele kleine alte Häuser und einige Bäume und
Wiesen. So gesehen war es dort sehr schön, aber mit Deutschland und seinen
Kleinstädten nicht vergleichbar. Am selben Tag hatten sich die Letten sehr viel
Mühe beim abendlichen Picknick gemacht. Anfangs waren alle ein wenig
angespannt, aber das änderte sich nach und nach. Insgesamt hatten wir sehr viel
Spaß. Mittwoch war ein sehr gelassener Tag. Leider hatten ein paar Schüler/innen
ihre Examensprüfungen an diesem Morgen und dem Donnerstag. Dadurch waren sie
nicht bei der Führung dabei die wir unter der Leitung einer schon sehr alten
Englischlehrerin machten. Durch Feld, Wald und Straßen erkundigten wir die
"alten" Plätze des Dorfes. Danach konnten wir entweder nach Hause
gehen oder warten bis der Nachmittag mit einem Projekt weiter ging. Wir mussten
verschiedene künstlerische Aktivitäten durchführen. So bastelten wir aus Sand
und Pappe Sandbilder oder malten kleine Farbtöpfe an. Besonders die Zeit, in
der wir musizierten, war lustig. Denn meine Gruppe hatte viel Spaß beim tanzen
und singen. Als wir alle damit fertig waren, wurden einige Auftritte gemacht.
Besonders der Saxophonspieler hat mir gefallen. Meine Gastgeberin erzählte mir,
dass es viele Kinder und Jugendliche gab, die gut spielen oder singen konnten.
Nach all den Auftritten und einer kleinen Pause bei der wir uns auf die
abendliche Disko vorbereiteten, waren wir gespannt und ein wenig traurig, da wir
schon am nächsten Tag wieder nach Riga fahren mussten. Abends feierten wir dann
tanzend und lachend in die Nacht und die Gruppe löste sich nur nach und nach
auf. Auch unsere Lehrer/innen schienen Spaß gehabt zu haben. Sie haben mit uns
gelacht und getanzt und wir waren wortwörtlich "baff" wie viel
Schwung noch in den Lehrer/innen steckte. Donnerstag war wieder ein Bustag. Wir
fuhren in eine andere Stadt in den Norden Lettlands. Dort fuhren wir einige Zeit
herum, besuchten ein Museum mit einer spannenden Licht-Stein-Show und zu einer
alten Ruine. Nach diesem Trip waren wir alle müde und traurig. Denn der
Abschied von den Letten fiel uns sehr schwer. Zurück an der Schule mussten wir
uns auch schon verabschieden und in einen anderen Bus einsteigen. Tränen
flossen fast überall und es war schwer sich zu verabschieden. Als alles im Bus
und einem weiteren Auto verstaut war, mussten wir auch los. Wir hatten eine
lange Reise vor uns und nach und nach kehrte Ruhe ein. Nach fast 2 Stunden waren
wir zurück in Riga bei unserem Hotel und hatten noch einen Abend gemeinsam mit
den Spaniern und den Türken. Leider war auch diese Nacht zu kurz und am nächsten
Morgen hatten wir nur wenige Minuten zum verabschieden um dann pünktlich am
Flughafen zu sein. Besonders hat mir die Situation in der Gruppe gefallen. Wir
haben uns alle super verstanden und auch, wenn es wieder ein zu kurzes Treffen
war, werden wir noch lange in Kontakt bleiben und planen schon das nächste
gemeinsame Treffen mit den Letten, Spaniern und Türken. Es war eine sehr schöne
Zeit mit allen.
Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb “Planspiel Börse”
Die Gesamtschule Hennef
nahm in diesem Schuljahr mit insgesamt 62 Schüler/innen des zehnten Jahrgangs
im Rahmen des Unterrichts in Arbeitslehre Wirtschaft am bundesweiten Wettbewerb
„Planspiel Börse“ teil. Nach einer vorbereitenden
Unterrichtsreihe mit Einführungen z. B. zu Risiken in- und ausländischer
Aktien, Ordererteilung und Research/Analyse konnten die Schüler/innen vom 5.
Oktober 2008 bis 15. Dezember 2008 insgesamt 175 Aktien an verschiedenen Börsenplätzen
handeln. Dazu stand ihnen ein fiktives Startkapital von EUR 50.000 zur Verfügung.
Die besondere Nähe zur Realität wurde durch ständig aktualisierte („realtime“)
Wertpapierkurse gewährleistet. Auch war es den Schüler/innen möglich außerhalb
des Unterrichts, von zu Hause aus, ihre Portfolios zu überarbeiten, da das
gesamte Planspiel online-basiert durchgeführt wurde. Nach teilweise
nervenaufreibenden Achterbahnfahrten der Kurse an den Börsen im Zuge der
weltweiten Finanzmarktkrise konnten sich am Ende drei Schüler mit beachtlichen
Wertzuwächsen durchsetzen. Im Einzelnen waren dies: 1. Platz:
Jens Boll
Depotwert: 89.157 EUR (+ 78,3 %) 2. Platz:
Philipp Schwartmanns Depotwert: 60.045 EUR
(+ 20,1 %) 3. Platz:
Philipp Nümm
Depotwert: 59.558 EUR (+ 19,1 %) Am 05.06.2009 ehrte der
Bezirksdirektor der Kreissparkasse Köln, Peter Schaffrath, die glücklichen
Gewinner. Herr Schaffrath überreichte den Schülern jedoch nicht nur ihre
Preise, Gutscheine zum Kauf von CDs und Konzertkarten, sondern interessierte
sich insbesondere für die Anlagestrategien der drei Schüler in einem
schwierigen Marktumfeld. Dabei stellte sich heraus, dass sie zwischenzeitlich
erzielte Gewinne durch Verkauf der betreffenden Aktie sicherten und nur mit
einem geringeren Restkapital weiterspekulierten. Insbesondere in deutsche
Unternehmen des DAX investierten die drei Gewinner. Jens Boll landete darüber
hinaus mit dem Investment in VW-Aktien einen Volltreffer. Diese Effekten
verteuerten sich in Spitzenzeiten um über 200% an einem einzigen Handelstag! Insgesamt variierten die
Portfolios der Schüler am letzten Handelstag zwischen Werten von EUR 32.077 bis
zu EUR 89.157. Der Durchschnitt aller Depots lag bei EUR 45.582 (- 8,8 %).
Dieser Umstand ist mit Sicherheit den allgemein fallenden Kursen (-19,7 %) im
Wertungszeitraum geschuldet. Umso herausragender ist die Leistung der Sieger zu
bewerten! Herzlichen Glückwunsch!
Girl`s Day / Boy`s Day 2009Wie bereits in den Jahren
zuvor fand auch dieses Mal der Girl`s und Boy`s Day für die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef statt. Mit großem
Engagement hatten sich ausnahmslos alle Schüler/innen der Klasse 6E auf diesen
Tag vorbereitet, einen Praktikumsplatz gesucht und erhalten. Sie nutzten die Möglichkeit,
in Betrieben zu „schnuppern“ und einen Einblick in die verschiedenen Berufe
zu erhalten. Begeistert wurde von ihren Erfahrungen anschließend in der Schule
berichtet. Einen kleinen Einblick in
ihren „Arbeitstag“ gewähren eine Schülerin und ein Schüler der Klasse 6E: Am „Girl`s
& Boy`s Day“ 2009 war ich als „Küchenjunge“ in der Küche des
Altenzentrums des Helenenstiftes. Der Küchenchef Herr Michael gab mir
Kochkleidung, die ich anziehen sollte. Nachdem ich mich umgezogen und mir die Hände gründlich gewaschen und
desinfiziert hatte, wurde mir die Küche gezeigt. In der Küche standen
eineinhalb Meter hohe Töpfe, die einen Durchmesser von einem Meter besaßen.
Dazu gab es natürlich auch sehr lange Kochlöffel. An der Wand hing ein
Hochdruckreiniger zum Reinigen der Arbeitsbereiche. Die Herdplatten waren auch
total riesig. Und dann waren da auch noch viereckige
Töpfe, die man automatisch zum ausleeren nach vorn kippen konnte. Neben der Küche
waren weitere Räume, um Nachtische oder Frühstück vorzubereiten. Als ich in
der Küche alles gesehen hatte, wurden mir die Kühlräume gezeigt. Es gab vier
Kühlräume und einen Froster, in dem minus 21°C herrschten. Für alles gab es
getrennte Kühlräume, einen für Fleisch und Wurst, einen für Milch, Sahne,
Butter, Joghurt und Käse, einen für Früchte und Gemüse und einen für Säfte.
Im Froster, einem Gefrierschrank, der so groß wie ein Kühlraum ist, lagerten
die tiefgefrorenen Lebensmittel. Es gab auch einen Kühlschrank für Proben von
dem Essen. Denn falls schlechtes Essen aus der Küche kommt und die älteren
Leute erkranken würden, kämen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und nähmen
die Proben mit, um diese zu untersuchen, ob das Essen wirklich verdorben ist.
Meine erste Aufgabe war es, ein Regal mit dem Essen, das für die anderen
Altenzentren gemacht war, nach Städten zu sortieren, damit das Essen dann
schneller ausgeliefert werden konnte. Als ich damit fertig war, durfte ich einer
weiteren Köchin namens Frau Trost dabei helfen, das Frühstück für den
Helenenstift aber auch für die anderen Altenheime zuzubereiten. Wir haben Wurst
& Käse- Teller zubereitet und Quark in einzelne Schälchen portioniert.
Sodass jeder ungefähr die gleiche Menge an Quark hatte. Manche Leute wollten
aber auch Kräuterquark essen, deshalb mussten wir auch ein paar Schälchen mit
Kräuterquark füllen. Als ich mit dieser Aufgabe nun fertig war, konnte ich das
Frühstück mit einem Wagen zu den einzelnen Wohngruppen fahren. Dann haben wir
noch ein paar Zwischenmahlzeiten mit Butter, Diät & Sahnejoghurten und Früchten
eingepackt und verteilt. Nachdem ich dann mit dieser Aufgabe fertig war, konnte
ich einem anderen Koch mit Namen Marcel dabei helfen, das Mittagsessen für
diesen Tag vorzubereiten. Es gab 2 Menüs. Ein Menü bestand aus Bratwurst,
Bohnen, Kartoffeln und einer Soße. Das andere Menü bestand aus Nudeln und
Gulasch man konnte sich natürlich auch noch einen Salat holen. Um ca. 10:30 Uhr
durften alle Köche und Köchinnen dann eine kleine Frühstückspause machen. Später
habe ich dann mit der Konditorin Inge Biscuitrollen und Kuchen gebacken und
dann haben wir ein paar von den Kuchen und Rollen ausgeteilt und den Rest
wieder eingefroren. Als ich nun auch damit fertig war, haben ich und Marcel für
die alten Leute „Energy“ gemacht, das besteht aus: Fruchtsäften, Sahne,
Traubenzucker und wenn man will, auch noch Grießpudding. Dieses „Energy“
ist für die Leute, die schon nicht mehr so fit sind, denn Traubenzucker geht
direkt ins Blut, Sahne für die Kalorien und Fruchtsäfte, die wir natürlich
selbst aus verschiedenen Früchten zusammen gemixt hatten wegen der Vitamine.
Dann haben der ehemalige Küchenchef Herr Literscheidt und ich eine
Champingoncremesuppe gemacht und Marcel hat sie gekocht, deshalb ist sie natürlich
übergelaufen und alle in der Küche haben gelacht. Bevor es dann ans
Saubermachen ging, hatten wir noch eine Mittagspause, in der wir entweder von
Menü 1 oder von Menü 2 essen konnten. Als wir dann alles mit dem
Hochdruckreiniger abgespritzt hatten und mit Schwämmen und Lappen abgewischt
hatten, roch die ganze Küche richtig stark nach Chlorwasser, denn in dem Wasser
war ein Chlorersatz drin. Das war ein sehr schöner und auch leckerer Tag. Sebastian Knauf ( Klasse 6E )
Es war ein sehr schöner
Tag in der Tierarztpraxis und ich hoffe, dass es den Girls- and Boys-Day noch
lange geben wird.
Hennefer Schulen stellen aus
Da in diesem Jahr die
Organisation der Ausstellung bei der Gesamtschule lag, gestalteten wir auch die
Eröffnung. Unter dem Titel „Klangmythen/Irische Inspirationen“ (Teil I)
zeigten Schüler/innen des Kurses Darstellen und Gestalten der Jahrgangsstufe 8
unter Leitung von Ulrike Biermann und Ursula Novotny-Schmandt Choreographien und
trugen Gedichte in Sindarin und auf Deutsch vor. Die von den Darsteller/innen
selbst hergestellten Kostüme erinnerten
an Elfen. Nun begrüßte unser Schulleiter Wolfgang Pelz die Gäste. Er lobte
ganz besonders den Mut der Schüler/innen ihr Können zu zeigen und sich der öffentlichen
Kritik zu stellen. Die Vielfalt war unglaublich groß, daher nenne ich hier
einmal die Ausstellungsbeiträge unserer Schule: „Lebende Kunstobjekte“
lockerten die Ausstellung auf: Tütenmasken wurden von Schüler/innen unserer
Jahrgangsstufe 10 wunderbar in Szene gesetzt. Sie entstanden unter dem Titel „Masquerade“
frei nach Saul Steinberg. „Schulperspektiven, die mit
Bildbearbeitungsprogrammen hergestellt wurden, zeigten Schüler/innen der
Klassen 9D und 9E. Das Motiv des Ausstellungsplakates entstand unter dem Titel
„Bewegte Momente“ und fand sich
unter weiteren Bildern der Klassen 6A und 6E. Auch das Portrait war als
Tonwerttrennungsarbeit der Klasse 10E vertreten. Die Jahrgangsstufe 11 zeigte
großformatige Bleistiftzeichnungen unter dem Titel „Schuhe“.
Ebenfalls aus der
Jahrgangsstufe 11 waren die Gegenwart- und Zukunftsvisionen unter „Auf der
Suche nach dem Ich: Kindheitserinnerung“. Sehr farbenfroh waren die
Arbeiten, die frei nach: „Der Mann mit dem Mundwerk“, von der Klasse 6E
angefertigt wurden, und die Bilder in Abklatschtechnik der Klasse 6D. Aufwendige,
dreidimensionale Objekte des Leistungskurses erblickte man in der Höhe. Einige Objekte und Fotos
aus dem Projekt „Vom Schminken zum Gestalten“, die vielen vom
Verwaltungsflur sehr vertraut sind, waren ein Beitrag des Kurses Darstellen und
Gestalten der Jahrgangsstufe 8. Im nächsten Mai wird es
wieder heißen „Hennefer Schulen stellen aus“ und wir können uns sicher
schon jetzt wieder auf eine großartige weitere Ausstellung freuen.
1. und 2. Platz für die Judokas der Gesamtschule beim Rheinland-Kyu-Cup U14 am 7. Juni 2009 in BaesweilerEine kleine, aber sehr erfolgreiche Gruppe von den Hennefer Judokas machte sich am Wochenende auf den Weg nach Baesweiler bei Aachen zum Rheinland Kyu-Cup der Bezirke Köln und Düsseldorf. Gold gab es für Moritz Plafky bis 37 kg, Silber ging an Tobias Paszkiet bis 40 kg. Astrid Krombach und Kamen Kasabov betreuten die erfolgreichen Kämpfer/innen und freuten sich mit ihnen. Moritz
Plafky mit Tobias Paszkiet Moritz Plafky, Tobias Paszkiet, Julian Patt und Nicki Schuberth, davor: Till-Moritz
Riehl und Mona Heeb; hinten: Trainerin Astrid
Krombach 2. Platz bei Rheinland-Cup 2009 in Köln-Worringen
Die besten Kämpfer/innen des Rheinlands kämpften am 20.06 2009 in Köln-Worringen, um den Meistertitel für ihren Kreis in der Altersklasse U 14. Für die Kreisauswahl Bonn wurden auch drei Judokas der Gesamtschule nominiert: Moritz Plafky, Jonas Schulze und Tobias Paszkiet. Der Mannschaftswettbewerb war sehr spannend. Die Bonner-Mannschaft hat 3 Spiele in der Vorrunde mit 14:2 gegen Duisburg, 12:2 gegen Düsseldorf und 12:2 gegen Essen/Oberhausen für sich entschieden. Im Halbfinale wurde die Mannschaft aus Krefeld mit 12:2 ebenfalls hoch besiegt. In einem sehr emotionsgeladenen Finale gegen Köln verlor die Bonner-Auswahl knapp 6:7. Moritz Plafky gewann bis 37 kg alle 4 Kämpfe, Tobias Paszkiet erreichte ein Unentschieden und gewann 3 Kämpfe bis 40 kg, Jonas Schulze konnte nur ein Mal bis 37 kg kämpfen, gewann aber auch souverän. Die Kreisauswahl Bonn,
unten links: Moritz Plafky und Jonas Schulze, mittlere Reihe von links: Tobias
Paszkiet 2. und 5. Platz bei Westdeutschen Judo-Meisterschaften U14 in Duisburg
Weitere
Erfolge für die Schüler der Sportklassen der Gesamtschule Hennef. Die Judokas
der Sportklassen der Gesamtschule Hennef bleiben weiterhin auf Erfolgskurs. Bei
der Westdeutschen Meisterschaft am 31. Mai 2009 in Duisburg gab es eine
Silbermedaille und einen 5. Platz. Moritz
Plafky hat sich in seiner neuen Gewichtsklasse bis 37 kg gut eingelebt und
konnte nach den Erfolgen der Vorjahre ebenfalls einen 2. Platz erringen. Tobias
Paszkiet kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 40 kg bis in das Halbfinale.
Dort verlor er leider knapp gegen den späteren Sieger. Im Kampf um Platz 3
unterlag Tobias unglücklich erst in der Verlängerung und erreichte damit einen
guten, aber undankbaren fünften Platz. Dies gelang
Jonas Schulze diesmal leider nicht. Er zeigte starke Kämpfe, konnte sich aber
nach seinem 3. Platz auf der Bezirksmeisterschaft nicht platzieren. bis 37 kg: 1.
Finn-Frederic Bittscheidt, SV 08/29 Friedrichsfeld 2. Moritz Plafky, JC Hennef 3. Bernhard Albach, TSV Bayer 04
Leverkusen 3. Cedric
Thyssen, JC 71 Düsseldorf 5. Jan Günther, Sport-Union Annen 5. Leon Liebetrau,
JG Münster Tobias
Paszkiet siegt bis 40 kg: 1.
Alexander Jessen, Brühler Turnverein 2. Tom Weyand, Brühler TV 3. Adam Misaew,
JC Schloß Neuhaus 3. Christof Duhme, JG Münster 5. Tobias Paszkiet, JC Hennef 5. Frederik
Schreiber, TV Borghorst Herzlichen
Glückwunsch an die Judokas der Sportklassen der Gesamtschule und an die Trainer
Astrid Krombach und Kamen Kasabov.
von links: Jonas Schulze, Till-Moritz Riehl, Moritz Plafky, Tobias Paszkiet, Julian Patt und Sebastian Winzer.
Qualifiziert
für die „Westdeutschen Judo-Meisterschaften“
Tolle
Erfolge für die Schüler der Sportklassen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften
am 17. Mai 2009. Die Schüler der Sportklassen 7a und 6a konnten Erfolge bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften feiern. Vor einer Woche, am 10. Mai 2009, starteten u. a. 3 Judokas der Gesamtschule Hennef bei den Judo-Kreismeisterschaften in Bad Honnef. Tobias Paszkiet wurde in der Gewichtsklasse bis 40kg nach 4 gewonnen Kämpfen, davon 3 durch Ippon, Erster und damit Kreismeister. Moritz Plafky gewann 3 Kämpfe, verlor erst im Finale der Gewichtsklasse bis 37 kg und wurde zweiter. Jonas Schulze gewann 2 Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 37 kg und belegte damit den 5. Platz. Damit haben sich alle drei Judokas für die Bezirksmeisterschaften am 17. Mai 2009 in Aachen qualifiziert.
Die Jungen konnten in
Aachen voll überzeugen. Moritz Plafky wurde nach 4 gewonnenen Kämpfen
Bezirksmeister bis 37 kg. Jonas Schulze und Tobias Paszkiet haben nach je 2
gewonnenen Kämpfen im Halbfinale verloren. Die Kämpfe um den 3. Platz wurden für
die beiden zum Endkampf. Nur die ersten drei Plätze qualifizieren sich für die
Teilnahme an den Westdeutschen Einzelmeisterschaften U 14 am 31. Mai 2009 in
Duisburg. Beide haben nach spannenden Kämpfen gewonnen und damit jeweils den 3.
Platz erreicht. Ein toller Erfolg. Damit fahren drei Judokas der Gesamtschule
nach Duisburg. Vom Judoclub Hennef qualifizierte sich außerdem Til-Moritz Riehl
(3. Platz bis 31kg).
Känguru-Wettbewerb 2009Knobeln, Grübeln, Rechnen,
Schätzen - alles wurde den 148 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 11 am
19. März 2009 beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der
multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten
die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der
Humboldt-Universität Berlin veranstaltet. Waren es zu Beginn 1995 nur 187 Schüler/innen
aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren immer
weiter an, bis sie in diesem Jahr mit über 800 000 Schüler/innen eine
Rekordzahl erreichte. Natürlich waren die gestellten Aufgaben für die
verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gestaltet.
Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur leichte
Aufgaben bekommen haben. Für den meisten Diskussionsstoff unter den Schüler/innen
des 5. und 6. Jahrgang sorgte die folgende Aufgabe, die dann auf Wunsch vieler
Kinder oft direkt in der nächsten Mathematikstunde besprochen werden musste:
Heute ist Donnerstag und Clara beginnt, ein 302 Seiten dickes spannendes Buch zu
lesen. An den 5 Schultagen gestattet sie sich nur 6 Seiten pro Tag, am Samstag
und Sonntag aber jeweils 25. Sie überlegt, wie viele Tage sie braucht, bis sie
mit dem Buch fertig sein wird. Die Lösung zu dieser und den anderen Aufgaben
des Wettbewerbs sowie viele weitere Informationen sind auf www.mathe-kaenguru.de
zu finden. Dass alles mit rechten
Dingen zuging und niemand von seinen Nachbarn abschreiben konnte, dafür sorgten
die zahlreich anwesenden Aufsichten, die vorrangig von den an der Schule tätigen
Referendar/innen gestellt wurden, die so den Wettbewerb in ihren Freistunden
unterstützten. Wie sich aus den zahlreichen
Nachfragen erkennen ließ, warteten die Teilnehmer/innen seit März voller
Spannung auf die Ergebnisse. Die Versendung der heiß ersehnten Päckchen mit
Preisen und Lösungsbüchern dauerte dieses Mal wegen der hohen Teilnehmerzahl
wieder sehr lange. Erst Ende Juni trafen die letzen Pakete ein, gerade noch
rechtzeitig, um den Schüler/innen vor den Sommerferien ihre Preise zu überreichen.
Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Moritz Müller, im 6. Jahrgang Lena
Fassbender und im 7. Jahrgang Philipp Zimmermann. Die höchste Punktzahl im 11.
Jahrgang erreichte Nadine Bangert. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder
viele Schüler/innen am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau so
viel Spaß dabei sein werden.
Neugestaltung eines Lehrerarbeitsraums
Kurz vor den Sommerferien
fanden sich zwei Schülerinnen aus dem 10. Jahrgang (Anna Voß, 10e und Miriam
Schon, 10e) und eine Kollegin, die bereit waren, diese Aufgabe zu übernehmen. Der Raum war bisher in einem hellen, gelben Ockerton gestrichen. Nun wurde zunächst gemeinsam überlegt, in welchen Farbtönen gearbeitet werden sollte. Wir entschieden uns für Türkis und dunkelblau, da beide Farbtöne mit dem bestehenden gelben Farbton harmonieren. Anschließend entschieden wir über die floralen Ornamente, die wir an die Wände bringen wollten. Unser Ziel war, dass der Raum nach der Renovierung eine freundliche und ruhige Atmosphäre übermitteln sollte. Auf der rechten Raumseite
wurde mit verschiedenen Techniken eine 3-farbige Tapetenmalerei imitiert. Über
die linke Raumseite läuft im oberen Wandbereich ein Olivenzweig als
schabloniertes Ornament. Abschließend wurden große Bilder in Rahmen
aufgehangen und einige, von Schüler/innen geschaffene, Kunstobjekte in den Raum
gestellt. Die engagierten Schülerinnen haben 4 Nachmittage in die Gestaltung
des Raumes inverstiert - und das Ergebis ist toll! Der Raum hat deutlich
gewonnen: er wirkt gemütlich und hell und strahlt, wie wir uns das gewünscht
haben, Ruhe aus.
„MediaCreativ“ – Wir waren gut, andere waren noch besser
Diesmal entschied die Jury leider anders, die Beiträge der anderen Schulen haben so sehr überzeugt, dass wir nicht zu den Siegern gehören. Nach den ersten Enttäuschungen bei den Schüler/innen setzte sich aber der Gedanke durch, dass die investierte Arbeit nicht umsonst war, schließlich hatte man viel gelernt und schließlich bietet das Ergebnis für die gesamte Schulgemeinde eine höchst informative Lektüre: 150 Schüler/innen haben über alltägliche Erfahrungen ihrer Computer- und Internetnutzung berichtet. Zu den Themen gehören z. B. „SchülerVZ“, „Online-Banking“, „World of Warcraft“, „Spick Mich“, „Routenplaner“, „FRONTER“, „Cybermobbing“, „Musik-Downloads“, „ICQ“, „Podcasts“, „Rechtschreibung online“, „Verhalten im Chat“ usw. Ergänzt wurden diese informierenden Texte durch Zeichnungen von Schüler/innen sowie durch eine interaktive Seite mit vielfältigen Web 2.0-Möglichkeiten, z. B. Blog, Wiki, Webkonferenz, Test, Online-Spiel usw. Die Kölnische Rundschau berichtet ausführlich über diese Website,
sachkundig stellte der Autor heraus, dass die wohl größte Leistung dieses
Beitrags darin bestand, Schüler/innen aus 10 verschiedenen Lerngruppen so zu
organisieren, dass ein gemeinsames Ergebnis entstehen konnte. Dies sei
offensichtlich nur durch die für unsere Schule typische IT-Kompetenz und durch
die Nutzung von FRONTER möglich geworden. „Auch bei der Aufbereitung der
Ergebnisse leistete das Team MTM Vorbildliches: alle Beiträge sind nicht nur
online einsehbar, sondern liegen zusätzlich als 38 Megabyte großes Begleitbuch
vor, das sich separat herunterladen lässt und ausgedruckt 228 Seiten umfasst.
Hier schließt sich auch formal der Kreis, da solche Mehrfach-Verwertungen
durchaus typisch für das Web 2.0 sind. […] Damit sich ein Projekt dieser Größenordnung
überhaupt fristgerecht und ansprechend realisieren ließ, war freilich eine Art
Geheimwaffe vonnöten. In diesem Fall war das die Lern- und
Kommunikationsplattform „Fronter“, die an der Gesamtschule Hennef als
Pilotversuch getestet wird […]
MTM 10: Methodentraining Medien
Skeptisch kamen die Schüler/innen
unseres 10. Jahrgangs in die Schule: Hatten Sie doch erfolgreich ihren Abschluss
gemeistert, hatten sie doch den Zugang zur Sekundarstufe II erworben, hatten sie
doch ausgiebig den Abschluss der Sekundarstufe I gefeiert. Was sollte die Schule
ihnen da noch in den letzten vier Unterrichtstagen vor den Sommerferien bieten?
Bliebe man nicht besser gleich zuhause? So und ähnlich hatten wohl
die meisten der 115 Schüler/innen gedacht, als sie sich um 8 Uhr in der Mensa
versammeln mussten. Bewusst hatte das Organisationsteam keine Details verraten
und den Überraschungseffekt genutzt -
und die Rechnung ging auf: Was das Organisationsteam den Schüler/innen zu
bieten hatte, das traf ins Schwarze: „super abwechslungsreich“, „das hat
Spaß gemacht“, „toll, jetzt habe ich viele Tipps für meine Referate
mitgenommen“. So und ähnlich klang es immer wieder, wenn die Schüler/innen
gefragt wurden, selbst ein „Danke!“ war zu hören. Was war die Ursache: An
jedem Tag war ein anderes Programm vorbereitet, an jedem Tag mussten die Schüler/innen
intensiv arbeiten, aber sie konnten auch an jedem Tag Bedeutsames mitnehmen. Hier die Übersicht: Kernkompetenz kooperieren:
„Webbasierte Kooperation mittels fronter“ Unter der Leitung von
Martina Wentz wurden die Grundlagen der Kommunikation und Kooperation mithilfe
von FRONTER erworben: Nicht schlecht staunten die Teilnehmer/innen, als sie in
einer Webkonferenz kooperieren sollten oder als sie eine interaktive digitale
Tafel kalibrieren sollten. Kernkompetenz
recherchieren: „Webbasierte Umfragen mittels fronter“ Unter der Leitung von Heinz
Wegmann und Frank Sauerzweig wurden die Grundlagen sozialwissenschaftlicher
Befragungsverfahren vermittelt, anschließend erstellten die Schüler/innen
selber eine Befragung mit Hilfe des Umfragenwerkzeuges von FRONTER. Wichtig war
die Erfahrung, dass man mit FRONTER verhindern kann, dass Personen versuchen,
mehrfach abzustimmen und damit das Ergebnis zu verfälschen. Kernkompetenz produzieren: „Textproduktion
für die gymnasiale Oberstufe“ Karl-Heinz Assenmacher
hatte für die Schüler/innen Tipps und Tricks zusammengestellt, um schneller
und effektiver mit WORD zu arbeiten. Im Zentrum der praktischen Übungen standen
die Automatisierungsmöglichkeiten, wie z. B. die Gliederungsansicht,
automatisches Inhaltsverzeichnis, Fußnotenverwaltung, Kopf-/Fußzeilen. Außerdem
befassten sich die Gruppen mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit von WORD
und FRONTER. Aufschlussreich war hier auch, wie einfach und zugleich präzise
die Plagiatskontrolle für die Lehrer/innen dank FRONTER geworden ist. Kernkompetenz präsentieren: „PODCAST im Unterricht“ Wer PowerPoint inzwischen
langweilig findet, der war bei Wolfgang Dax-Romswinkel bestens aufgehoben. Bei
ihm lernten die Schüler/innen, wie man Podcast erstellt. Wer hier nun gedacht hätte,
es gehe nur um belanglose, spontane Texte, die in ein Mikrofon gesprochen würden,
der irrt. Gründlich wurden die Themen ausgewählt, sorgfältig die Texte
aufgeschrieben, die benötigten Geräusche gesucht. Dann erst begann die
Audioproduktion und die Nachbearbeitung. Was nach 4 ½ Stunden fertig war, war
sendereif. Bleibt nur noch zu sagen,
dass auch die Lehrenden den Schüler/innen Komplimente gemacht haben: Tolle
Truppen, sehr lernwillig. Es hat Spaß gemacht.
Schlauchboot-Fahrt des 8. Jahrgangs am 13.05.09Nachdem im letzten Jahr
diese Schlauchboot-Fahrt auf der Sieg im Rahmen der Projektwoche „Sucht- und
Drogenvorbeugung“ wegen Niedrigwassers ausfallen musste, war der Fluss in
Eitorf an diesem Tag mit reichlich Wasser gefüllt. Mit drei Klassen und
weiteren 15 polnischen Gästen verteilten wir uns auf neun große Schlauchboote.
Die Stimmung war aufgekratzt und erwartungsvoll und die ersten schnelleren
Flusspassagen wurden bei einzelnen noch mit Ängstlichkeit in Angriff genommen.
Doch die gelungenen Manöver im Boot ließen die Schüler/innen zunehmend
mutiger werden. Manche Boote wurden von den Bootsführer/innen hinter Brückenpfeilern
ins Kehrwasser gelenkt, an ruhigeren Flussstellen liefen mutige Schüler/innen
eine Runde über den Bootsrand und es dauerte nicht lange, da nahmen die
Hartgesottenen bei geschätzten 10°C Wassertemperatur ein kurzes Tauchbad im
Fluss. Diverse Spritzattacken mit den Paddeln fehlten ebenfalls nicht. Kaum
jemand kam trocken ans Ziel, aber in Hennef-Allner warteten ja trockene
Kleidungsstücke im Begleittransporter. Nach etwa dreistündiger kraftraubender
Paddelei erreichten alle Schüler/innen müde, aber mit vielen neuen Erlebnissen
die Anlegestelle. So konnten die Schüler/innen die gelungene oder fehlende
Abstimmung in der Gruppe beim synchronen Paddelschlag erleben, die Bedeutung von
Teamgeist einschätzen sowie Stärken und Schwächen beim gemeinsamen
Gruppenerlebnis erfahren. Ein rundum gelungener Ausflug, der allerdings bei
einigen Übermütigen und Untrainierten am darauf folgenden Tag zu Erkältungszeichen
und Muskelkater führte.
Viel Einsatz und Spaß beim Schools CupDer Schools Cup ist ein Wettbewerb für alle weiterführenden Schulen. Die Aufgabe dieses Wettbewerbes besteht darin, im Team einen Streckenkurs auf dem Fahrrad, zu Fuß und auf dem Wasser zurückzulegen. Unterwegs gilt es Stationen zu finden, an denen kooperative und interaktive Aufgaben zu meistern sind. Hier kommt es vor allem auf Teamgeist, soziale Kompetenz, Bewegung und Naturwissen der Schüler/innen an. Ziel des Schools Cup ist es, den auf Wissensvermittlung konzentrierten Inhalten deutscher Lernpläne eine zusätzliche Komponente beizufügen, nämlich: „learning by doing“, angewandte Vermittlung von Sozialkompetenzen, Erleben von ‚dreidimensionaler’ Natur, ganzheitliche Förderung durch einen Perspektivwechsel in dem die Kinder außerhalb künstlicher Räume Aufgaben lösen. Somit steht die Förderung von Kooperation, Kommunikation, Naturerleben, Bewegungsfreude und Gesundheit im Vordergrund. Jede Schule darf bis zu zwei Teams an den Start bringen, welche aus je sechs Schüler/innen bestehen. Innerhalb der Teams sollte jedes Teammitglied aus einer anderen Klassenstufe kommen, sodass vollkommen heterogene Teams entstehen, die alters- und geschlechtsübergreifend zusammenarbeiten. Auch
die Gesamtschule Hennef folgte dem Ruf, beim Schools Cup mitzumachen. Also
machten sich die beiden Referendare Florian Dülks und Alexej Boschmann mit
Unterstützung von Volker Manz an die Organisation und Teambildung. Folgende
Schülerinnen und Schüler wurden Stellvertreter unserer Schule: Team
1: Charlotte
Lindner (5D) Emily
Krämer (6C) Lukas
Böhmler (7B) Lars
Brambach (8D) Marco
Oberhäuser (9D) Corinna Gustmann (10C) Team 2:
Katharina Leye (5D) Anne
Hippler (6C) Marvin
Puhl (7B) Jim
Meyer (8D) Robin
Brodesser (9D) Susanne
Bröckem (10C) Am
Samstag, den 9. Mai 2009, war es dann endlich soweit. Um 7.33 Uhr trafen sich
die Schüler/innen samt Fahrrädern und Gepäck mit den betreuenden Referendaren
am Bahnhof in Windeck-Rosbach. Nach einer schnellen Anmeldung wurden die extra für
den Schools Cup bestellten T-Shirts an die Sportler/innen verteilt. Auf den
T-Shirts war vorne das Logo der Gesamtschule Hennef und auf dem Rücken die
zugewiesene Startnummer 12 zu sehen. Nach ca. 90 Minuten Wartezeit konnte es um
9.30 Uhr endlich losgehen.
Für
Mitwirkende und Außenstehende war es herrlich mit anzusehen, wie kreativ die
Schüler/innen gewerkelt hatten und ob die Seifenkiste bis ins Ziel halten würde.
Hier
sollten jeweils drei Teammitglieder einen Kanu-Parcours auf der Sieg
absolvieren. Für Team 1 starteten die Jungen des Teams und für Team 2 die Mädchen.
Nach zwei schnellen Durchgängen ging es wieder auf die Fahrräder zur nächsten
Station. Nach
„Herchen“ fanden die Schüler/innen den Weg problemlos. Hier musste nun
jedes Mitglied eines Teams fünf Schüsse mit einem Bogen auf eine ca. 20 m
entfernte Zielscheibe abgeben. Kein leichtes Unterfangen, da kein(e) Schüler/in
jemals zuvor einen Bogen in der Hand hielt. Nach dem Bogenschießen trennten sich unsere Teams, um nun eigen-ständig den Weg zu erkunden. Es ging nun auf das längste Teilstück der Fahrradstrecke von ca. 15 km länge. Das Ziel hieß: „Eitorf-Lützgenauel“.
Von hier aus verlief das letzte Stück der ca. 38 km langen Fahrradstrecke zu einem Shuttle-Bus, der die Teilnehmer/innen mitsamt ihren Fahrrädern auf den Siegburger Marktplatz transportierte. Obwohl unsere Teams nach der ersten Teilstrecke viel Zeit verloren hatten, kamen sie als Zweite und Dritte im Ziel an. Nach einer kurzen Pause ging es dann nach Siegburg.
Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde durch Eis essen versüßt. Um 18 Uhr war es dann soweit, die Siegerehrung, alle waren gespannt, denn niemand konnte voraussagen, welche Platzierung erreicht wurde. Am
Ende reichte es zwar nicht zum Siegerpodest, aber mit einem sechsten und einem
neunten Platz waren die Schüler/innen, die Eltern und die Begleiter sehr
zufrieden. Den Schüler/innen hat es nach eigenen Aussagen viel Spaß bereitet und die Aufgaben haben neben dem Spaßfaktor sicherlich auch vermittelt, was es heißt, im Team zu arbeiten und sich auf sein Teammitglied verlassen zu können.
Ein weiterer Bericht vom Schools Cup Rhein-Sieg: Am
Samstag, den 9. Mai 2009 nahm eine Mannschaft der Gesamtschule Hennef am ersten
Schools Cup des Jahres 2009 teil. Der Schools Cup NRW ist ein Wettbewerb für
die weiterführenden Schulen aller Kreise und Städte in Nordrhein-Westfalen,
bei dem die Schüler/innen in verschiedenen Disziplinen gegen- und miteinander
antreten. Im Rhein-Sieg-Kreis wurden alle weiterführenden Schulen eingeladen
teilzunehmen, 17 Schulen gingen mit jeweils einem Team aus sechs Schüler/innen
an den Start. Dabei gehörte jedes Teammitglied einer anderen Jahrgangsstufe an.
Kommunikation, Kooperation, Naturerleben, Bewegungsfreude und Gesundheit standen
beim Schools Cup im Mittelpunkt. Gleich
mit zwei Aufgaben begannen die Schüler/innen den Tag: Sie kletterten im
Hochseilgarten und bauten aus einfachen Gegenständen wie Holzstämmen und
Seilen fahrtüchtige Wagen. Im Anschluss gingen die Schüler/innen dann bei
einem Massenstart auf dem Fahrrad ins Rennen. Sie machten sich mit Karte und
Kompass auf den Weg Richtung Siegburg und hatten an mehreren Zwischenstationen
immer wieder neue Aufgaben zu lösen. In Dattenfeld hieß es für die Teams ab
in die Kanus, in Herchen war eine ruhige Hand für das Bogenschießen gefragt.
An der Naturstation bei Lützgenauel galt es, knifflige Fragen zum Thema Natur
und Umwelt zu beantworten. Mit
dem Shuttle-Service gelangten die Schüler/innen dann nach Siegburg. Dort begann
auf dem Marktplatz bereits ab 13 Uhr das Programm mit Musik und einem großen
Kletterturm. Hier hatten die Teams noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen. Anschließend standen die Siegerehrungen an. Das Team der Gesamtschule
Hennef (Sabine Heusinger v. Waldegg)
Schulpartnerschaft Nepal„Namaste“-
herzlich willkommen. Der Schulleiter unserer Partnerschule strahlte über das
ganze Gesicht, als er uns in seiner kleinen Schule in Dhulikhel östlich von
Katmandu begrüßte. Wir wurden zur Lehrerkonferenz eingeladen und mussten viele
Fragen beantworten. Unsere Gastgeber wollten alles über unsere Gesamtschule in
Hennef erfahren. Der Kontakt zwischen unseren Schulen war durch ein
Internet-Forum entstanden und durch E-Mails lange Zeit gepflegt worden. Auf
wiederholte Einladung der nepalesischen Schule reisten wir für 10 Tage nach
Nepal, um die Rahmenbedingungen für eine Schulpartnerschaft zu besprechen. Ein
Gegenbesuch des nepalesischen Schulleiters in Hennef ist für den Herbst dieses
Jahres geplant. Im Anschluss an die Konferenz wurden wir über das Schulgelände
geführt, wo man uns stolz neue Gebäude
zeigte, die demnächst fertig gestellt werden sollen. Um uns
einen Eindruck von der grandiosen Bergkulisse des Himalaja- Gebirges zu
vermitteln, nahmen uns unsere nepalesischen Freunde am folgenden Wochenende mit
auf eine Trecking-Tour zu einem buddistischen Kloster und zur chinesischen
Grenze. Wir
waren beeindruckt von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Schulleitung in
Dhulikhel, die sich sehr freuen würde, wenn wir das nächste Mal mit einer Schülergruppe
Nepal besuchen würden.
Das Glück der Erde
liegt auf dem Rücken der Pferde!
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