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Elternbrief vom 1.10.2009

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien!

Wolfgang Pelz                              Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef 2009

Schulsanitätsdienst beim Sponsorenlauf an der Gesamtschule Hennef

SSD-Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef

Überzeugender Auftritt unserer jüngsten Fußball-Mädchen

Eine gute Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg

Auftaktveranstaltung zu den „Highlights der Physik“ in Köln

Salve Roma!

Die Sambalinos in LePecq und Paris vom 18. - 20.09.09

DELF-Diplome des französischen Bildungsministeriums überreicht

VIP – Plätzchen

Einschulung neue 5-er

PREMIERE: Austausch mit BARKING ABBEY SCHOOL, London

England Exchange 2009

Sexualkunde im 9.Jahrgang – Besuch von Mitarbeitern von Donum Vitae

Fronter: Informationsabend

Fronter: Datengestützter Zwischenbericht

Exkursion zum Hanfbach

Highlights der Physik

Judo: 17. Urmitzer Herbstturnier

POEM – Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12

Luftballonwettbewerb im Jahrgang 5

Neue Geräte in der Medienausleihe der Gesamtschule Hennef

Schulwegsicherheit

Magische Momente - Illusionen im Dunkeln

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef 2009

Nach dem großartigen Erfolg des Sponsorenlaufs im letzten Jahr veranstaltete die Gesamtschule Hennef am Freitag, den 18.09.2009, mit allen Schülern/innen und Lehrer/innen einen Sponsorenlauf. Der Lauf stand unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Klaus Pipke. Der Bürgermeister hatte den Lauf persönlich eröffnet. Der Start erfolgte bei angenehmen und für das Laufen optimalen 22 Grad Celsius um 9:45 Uhr vor der Sporthalle für die Jahrgänge 5, 6 und 7. Danach starteten die höheren Jahrgänge um 10:00 Uhr am Schultor, um den Start für die aktiven Teilnehmer etwas zu entzerren. Der Lauf endete gegen 12:15 Uhr. Rund 1400 Schüler/innen nahmen an diesem Lauf teil und erliefen am Ende einen fünfstelligen Eurobetrag. Sowohl die Eltern als auch die Lehrkräfte unterstützten dieses Vorhaben. Es wurde außerdem ein Versorgungsstand mit Getränken von einigen Eltern vor der Sporthalle errichtet. Die umfangreiche und gut durchgeführte Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Tages.

Die Laufstrecke war ausgeschildert und mit Streckenposten besetzt und führte von der Schule über Seitenwege nach Weldergoven und von dort wieder zurück zur Schule. Die Laufstrecke stand unter ständiger Aufsicht. Eine Laufrunde hatte einen Umfang von 5,5 km. Während einer Laufrunde mussten drei „Stempelstationen“ angesteuert werden, damit die Leistung sachgemäß dokumentiert werden konnte. So hatte jeder Teilnehmer am Ende des Zeitraums die zurückgelegte Strecke auf einem Papier erfasst und konnte somit dem Sponsor die erbrachte Leistung vorlegen. Die Leistung jedes Einzelnen war enorm. Einige Kinder brachten es auf Laufleistungen von über 15 km.

Interview zum Sponsorenlauf mit Radio Bonn Rhein-Sieg

Folgende Projekte werden mit den Einnahmen unterstützt:

Aktion „Kinder helfen Kindern“

„Stiftung Gesamtschule Hennef“

Weitere Verbesserungen der Gesamtschule Hennef

Der sportliche Einsatz jedes Einzelnen hat am Ende ein Ergebnis hervorgebracht, auf das man sicherlich stolz sein kann.
(Dr. Volker Manz)

Schulsanitätsdienst beim Sponsorenlauf an der Gesamtschule Hennef

 

Beim diesjährigen Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef kamen die Sanitäter/innen unseres Schulsanitätsdienstes wieder zum Einsatz. Vor der Turnhalle wurde ein Stand aufgebaut, an dem drei der Sanitäter, mit Verbandsmaterial ausgestattet, saßen und für die Erstversorgung an Start und Ziel sorgen konnten. An der Strecke waren mehrere Streckenposten im Einsatz, die bei einem Notfall auf der Strecke eingreifen konnten. Der Schulsanitätsdienst existiert inzwischen seit etwas über einem Jahr und ist ausgesprochen gut angelaufen: 15 Sanitäter/innen kümmern sich, eingeteilt durch einen Dienstplan, jeden Tag um Kranke und Verletzte auf dem Schulgelände, in den Klassen oder in unserem Sanitätsraum.

Sie sorgen dafür, dass immer ausreichend Verbandmaterial in den Erste-Hilfe-Kästen der Fachräume ist, sie sorgen für die Erstversorgung bei Schulfesten, dem Tag der offenen Tür, dem Abiball, dem Abschluss der 10. Klässler, der Kulturnacht und natürlich beim Sponsorenlauf. Auch die Ausstattung unserer Schulsanitäter/innen ist im Lauf des letzten Jahres immer besser geworden: Die Kommunikation der Sanitäter/innen untereinander wird über Funkgeräte sichergestellt, die Sanitäter/innen tragen Sweatshirts mit dem Schullogo und Warnwesten, sodass sie weithin als Sanitäter/innen erkennbar sind. Auch die Ausstattung mit Verbandmaterial ist inzwischen recht gut.
Wie sich beim diesjährigen Sponsorenlauf gezeigt hat, sind unsere Schulsanitäter/innen hoch motiviert und übernehmen ihre Aufgabe und Verantwortung mit großem Engagement und viel Spaß!
(Anja Gerner)

SSD-Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie ihr wisst, gibt es seit dem letzten Schuljahr an unserer Schule, der Ge-Hennef, einen Schulsanitätsdienst. Zurzeit bestehen wir aus 16 Schulsanitäter/innen (9 Jungen und 7 Mädchen). Diese sind von Montag bis Freitag in den Pausen im Arztraum (Sanitätszimmer) anzutreffen. Wir bemühen uns dabei auch an jedem Tag ein Mädchen dabei zu haben, damit ihr entscheiden könnt, von wem ihr behandelt werden möchtet. Ihr könnt uns jeder Zeit verständigen, damit wir euch optimal beraten und helfen können. Was meinen wir damit und wie verständigt ihr uns, werdet ihr euch jetzt fragen? Nun, diese Fragen können wir euch ganz einfach und schnell erklären. Seit neuestem haben die Schulsanitäter/innen im Dienst Funkgeräte, die diese mit in den Unterricht nehmen. Sie werden durch die Sekretärinnen, Brigitte Blana, Matina Becker und Kirsten Breit, alarmiert und bestätigen diese Anforderungen. Solltet ihr nicht die Möglichkeit haben zum Sekretariat zu gehen, da ihr stark verletzt seid, dann schickt einen Freund oder eine Freundin, welche den Sekretärinnen sagt, wo ihr seid, somit können wir direkt zu euch kommen. Damit ihr dabei bestens versorgt werdet, leisten wir in erster Linie Erste-Hilfe, aber wir sind auch für eure Sorgen und Nöte da. Solltet ihr vielleicht etwas auf dem Herzen haben und ihr denkt, ihr könnt es niemandem anvertrauen, dann könnt ihr natürlich auch zu uns kommen. Alle unsere Schulsanitäter/innen unterliegen einer Schweigepflicht, damit sicher gestellt ist, dass eure Geheimnisse auch eure bleiben. Bitte stellt immer sicher, dass ein/e Sanitäter/in euch behandelt, sei es für ein Kühlpack oder ein Pflaster zu kleben. Wir erklären euch dabei, was wir machen und wie wir vorgehen, vor allem aber tragen wir euch in ein Verbandsbuch ein, dies dient dazu, dass ihr später, bei vielleicht auftretenden Nebenwirkungen, auch versichert seid.

Ab jetzt wird sich auch einiges im Schulsanitätsdienst ändern. So arbeiten wir zur Zeit daran ein Fach aufzubauen, wo Anforderungen des Schulsanitätsdienstes abgegeben werden können. Dies wird so aussehen, dass Lehrer/innen aber auch die Stufensprecher/in bzw. SV-Vertreter einen vorgefertigten Zettel in ein solches Fach legen können. Wir bemühen uns dann eine entsprechende Anzahl an Schulsani’s bereitzustellen. Ganz aktuell war es hier bei dem Sponsorenlauf vor einigen Wochen, welcher ohne große Verletzungen zu Ende ging. Um jeder Zeit gut ausgebildet zu sein, treffen wir uns jeden Mittwoch um uns fortzubilden. Außerdem treffen wir uns immer noch zwei Mal pro Halbjahr um an einem Nachmittag für euch Neues zu lernen, aber auch Wissen zu wiederholen bzw. zu vertiefen. Wir lernen nicht nur über Erste-Hilfe Maßnahmen, sondern auch über das Umgehen mit dem Patienten, Teamfähigkeit und Hilfsbereitschaft. Durch dieses neue Wissen, welches wir uns jeder Zeit aneignen, bleiben wir sehr motiviert und stehen hinter dem was wir euch vermitteln wollen. Um nicht nur Erste-Hilfe leisten zu können, sondern auch weitere sanitätsdienstliche Maßnahmen einleiten zu können, steht uns ein Koffer zur Verfügung, welcher Geräte wie Beatmungsmaske oder Halskrause beinhaltet. Hierbei möchten wir vor allem Dominic Tchorz danken, welcher uns diesen Koffer aus eigenem Bedarf zur Verfügung stellt.

Erfolgreich war auch die Vorstellung der Schulsanitäter/innen beim Tag der offenen Tür des DRK Hennef. Dort konnten wir erfolgreich das System Schulsanitätsdienst vorstellen und unser Können mit Hilfe von Übungen unter Beweis stellen. Wir stellten dort einen Stand auf, wo Blutdruck durch unsere Sanitäter/innen gemessen wurde. Mit Hilfe eines DRK Mitarbeiters wurden später einigen Schulsanitäter/innen Wunden geschminkt, welche für Übungen gedacht waren. Wir gingen mit den Mimen (geschminkte „Patienten“) zu anwesenden Gästen und baten diese um Hilfe. Somit konnten wir im Publikum Vertrauen aufbauen, aber auch unser Können zeigen. Dabei war uns wichtig, Tipps und Tricks beim Anlegen von Verbänden, der stabilen Seitenlage oder beim Abnehmen von einem Motorradhelm zu zeigen.

Wir begrüßen es, dass nun auch Jost Wiebecke bei uns tätig ist und uns in Zukunft unterstützt. Auch möchten wir bekannt geben, dass Christoph Pelz zum Schulsanitätsdienstsprecher wieder gewählt wurde, welcher letztes Jahr erstmals diese Aufgabe übernahm. Brigitte Reyes arbeitet mit allen Jahrgängen zusammen und stellt hierbei unsere ununterbrochene Weiterbildung sicher. Um unsere Neuzugänge kümmert sich Anja Gerner jeden Donnerstag in der AG der Jahrgänge 5 - 7. Sie wird unterstützt vom Herrn Steinhauer des DRK Hennef. Abschließend möchten wir allen Beteiligten für ihre unermüdliche Unterstützung danken. Solltet ihr, liebe Schüler/innen, nun doch Interesse am Schulsanitätsdienst gefunden haben, so sprecht doch Anja Gerner, Brigitte Reyes, Jost Wiebecke oder Christoph Pelz an.
(Susanne Böcken, Christoph Pelz)

Überzeugender Auftritt unserer jüngsten Fußball-Mädchen

Die erst seit ein paar Wochen an unserer Gesamtschule aufgenommenen Schülerinnen zeigten in der 1. Runde des Kreismeisterschaftsturniers in der Wettkampfklasse IV  (Jahrgänge 1998/99) eine herausragende Leistung und erreichten verdient als Turniersiegerinnen die nächste Runde.

Auf unserem Kunstrasenplatz traten außer unserer Schule die Realschule Niederpleis sowie das Gymnasium zum Altenforst aus Troisdorf zum Mädchenfußball-Turnier an. Im ersten Durchgang mussten alle Mädchen Technikübungen absolvieren, die als Mannschaftswettbewerb aus Dribbeln, Passen und Torschuss bestanden. Die Ergebnisse dieses Durchgangs wurden als Anfangs-Spielstand für die nachfolgende Spielrunde (2 x 15 Minuten) mitgenommen. Hier lagen zunächst noch alle Schulen eng beieinander: zweimal wurde mit einem Unentschieden (1 : 1) gestartet und einmal lagen unsere Mädchen gegen das Gymnasium zum Altenforst mit 1 : 0 vorne.

Bereits im ersten Spiel gegen Niederpleis ließen unsere Mädchen ihre Klasse aufblitzen und führten bereits zur Halbzeit mit 7 : 0. Auch in der 2. Halbzeit blieben die Mädchen konzentriert und konsequent, so dass ein Kantersieg von 14 : 0 ( plus 1 : 1 aus dem Technikwettbewerb) heraussprang.

Das zweite Spiel zwischen Niederpleis und Troisdorf war äußerst spannend und sehr umkämpft. Hier konnten die Niederpleiser Mädchen nach einem frühen Rückstand das Spiel mit einem enormen Kampfwillen noch umbiegen und mit 2 : 1 den Platz als Siegerinnen verlassen. In diesen beiden Schulteams waren kaum Vereinsspielerinnen beteiligt.

 

Beim dritten Spiel merkte man den Troisdorferinnen bereits einen Kräfteverschleiß an. Unsere Mädchen – mittlerweile durch die restliche Sportklasse und deren Klassenlehrerin, Ordie Weiland, begeistert unterstützt – zeigten von der ersten Minute an, dass sie wiederum gewillt waren, in den 30 Minuten konsequent auf Torejagd zu gehen. Dies gelang äußerst beeindruckend und die armen Troisdorferinnen verloren sogar noch mit einem Tor mehr als zuvor die Niederpleiserinnen. Fast jeder Angriff wurde mit einem Tor abgeschlossen und am Ende stand es nach vielen gelungenen Aktionen 15 : 0 ( plus 1 : 0 aus dem Technikwettbewerb). Unsere Torfrau Sarah brauchte nicht einmal einen Torschuss zu halten. Den Mädchen, insbesondere den Angreiferinnen, gebührt ein Riesenlob.

Es spielten und zauberten: Jolanda Birtgen, Selina Buchmann (3 Tore), Marie Jaeger (9 Tore), Kristin Kosel (8 Tore), Sarah Mädel (Torfrau), Milena Noll, Fabienne Rehorst, Nina Stark, Sofie Thiel (9 Tore), Annika Wilde.

Eine gute Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg

Ein wichtiges Anliegen der Berufs- und Bildungsberatung in der Gesamtschule Hennef ist es, alle Schüler/innen der Sekundarstufe I bei der Berufswahl zu beraten, ihnen die aktuellen Ausbildungswege und beruflichen Bildungsgänge aufzuzeigen, so wie ihnen bei Bewerbungen und Anmeldeverfahren Hilfe und Unterstützung anzubieten.
Auszug aus dem Kooperationsvertrag
zwischen der Arbeitsagentur Bonn / Rhein-Sieg und der Gesamtschule Hennef:
„Schule und Berufsberatung haben die gemeinsame Verantwortung für die Berufsorientierung, die fester Bestandteil des Schulprogramms ist. Schule und Berufsberatung der Agentur für Arbeit entwickeln jährlich ihre Vorstellungen zur kooperativen Berufswahlorientierung und stimmen ihre Maßnahmen gemäß ihrer jeweiligen Aufgabenschwerpunkte aufeinander ab.“

Die verschiedenen Dienstleistungen der „Agentur für Arbeit“ in unserer Schule werden vertreten durch unseren Berufsberater  Thomas Lohr, der unseren Schüler/innen mindestens einmal im Monat regelmäßige Sprechstunden anbietet. Die mittlerweile festen Kontakte zum Berufsberater der Agentur für Arbeit, zu Firmen und anderen weiterführenden Schulen werden im gemeinsamen kooperativen Interesse stets intensiviert und weiter ausgebaut, um den Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen immer einen aktuellen Informationsstand in der Beratungsarbeit gewährleisten und anbieten zu können.

Unter der Leitung von Thomas Lohr finden in den Klassen 9 dementsprechend je eine berufsorientierende Veranstaltung im Klassenverband zu Beginn des Schuljahres statt mit dem allgemeinen Thema: Berufswahlvorbereitung als Prozess, Hilfen der Berufsberatung und Kennen lernen von schulischen und betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird jeder/m Schüler/in ein Exemplar der Schrift Beruf Regional der Agentur für Arbeit Bonn ausgehändigt. Eine weitere berufsorientierende Veranstaltung im Klassenverband findet im PC-Raum der Schule statt zu den Themen: Kennen lernen von Internetangeboten zum Thema Berufswahl und zur Ausbildungsstellensuche, u. a. insbesondere www.arbeitsagentur.de mit der Jobbörse, Berufenet, Berufe.tv und Kursnet sowie eine berufsorientierende Veranstaltung in den Klassen 10 im Klassenverband kurz vor den Halbjahreszeugnissen im Januar/Februar zum Thema: Schulische Bildungsangebote an Berufskollegs, Anmeldeverfahren und Anmeldefristen.

Weitere individuelle Einzelfallberatungen werden den Schüler/innen der Jahrgänge 9 und 10 und deren Eltern in zwei festen wöchentlichen Sprechstundenzeiten durch unseren Beratungslehrer Georg Dahlberg angeboten. Weitere interessante Informationsangebote entnehmen Sie bitte der Startseite unsere Gesamtschul-Homepage unter dem Link Berufswahlorientierung.
(Georg Dahlberg)

Auftaktveranstaltung zu den „Highlights der Physik“ in Köln

Die Auftaktveranstaltung zu den Highlights der Physik moderierte Ranga Yogeshwar, der auf der Bühne im Kölner Gürzenich hochkarätige Gäste begrüßte.

Nach einer sehr anschaulichen Demonstration der Kepplerschen Gesetze zeigte sich die Ministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan engagiert und schaute sich zusammen mit Yogeshwar ausgewählte Jugend Forscht-Arbeiten an. In einer Talkrunde u. a. mit DPG-Präsident Gerd Litfin wurde die Bedeutung der Physik, ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und ihre Förderung in der Schule diskutiert. Die junge Ingenieurin Jeannette Heide erzählte von ihrer Arbeit und erläuterte auf witzige Weise ihre Experimente in der Schwerelosigkeit während eines Parabelflugs. Hanna von Hoerner führte ein Marsmobil vor, das in ihrer Firma im beschaulichen Schwetzingen hergestellt wird. Die Talkrunde mit dem Kölner Autor Frank Schätzing (der Schwarm) und dem Astronauten Reinhold Ewald, der 16 Tage auf der MIR verweilte, war eine interessante Abwechslung.

Die fast 4-stündige Show wurde aufgelockert durch Enzo Paolo, einen Zauberer, der besonders mit seinen bunten Pompons das Publikum zum Rasen brachte. Die Tanzgruppe Shekatak aus Israel präsentierte eine atemberaubende Bühnenshow mit sehr sportlichen Einlagen.

Eine Lasershow leitete ästhetisch zu faszinierenden, völlig lautlos dahin gleitenden Flugobjekten über, die u. a. durch Lonenantriebe in der Luft schwebten. Die WARR (Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt) aus München präsentierte einen Space Elevator, der bei einem Wettbewerb in Japan mit einer offiziellen Zeit von 52 Sekunden auf 150 Metern und einer freien Fahrt mit knapp fünf Metern pro Sekunde den 1. Preis erzielte.

Die Veranstaltung steigerte sich kontinuierlich und geradezu auf dem Höhepunkt wurde Sebastian Althapp zum Thema moderne Antriebe auf die Bühne gebeten. Sebastian plauderte mit Ranga Yogeshwar über seine Jugend Forscht Arbeit zu Hybridraketenantrieben. Ein Video eines Testlaufs, mit beeindruckendem Flammenauswurf, wurde zur Erläuterung eingeblendet. Sehr eloquent und gelassen berichtete Sebastian über seine Forschungen, neue Entwicklungsansätze und verwies stolz auf den unglaublichen Schub seines Triebwerks. Natürlich erwähnte er auch die Physikusse, die freitags die Physikräume der Gesamtschule Hennef stürmen und die drei Betreuer (Nina und Ingo Wentz sowie Felix Bilz), die ihn bei seiner Jugend Forscht-Arbeit unterstützten. Auf die Frage, wohin seine Reise denn nun gehen soll antwortet Sebastian bescheiden: nach Bonn in den Vorkurs Physik. Wir werden sicherlich in Zukunft noch viel von seinen Forschungen und Entwicklungen hören.
(Nina Wentz)

Salve Roma!

Iter et excursiones discipulorum Latinitatem studentium ROMAE X kalendas Iulii MMIX – VI kalendas Iulii MMIX!

Die 19 Schüler/innen des letzten 11ten Jahrgangs wollten es sich nicht nehmen lassen, auf Grund der anstehenden Trennung ihres Lateinkurses, eine Reise nach Rom zu machen.  Also beschloss unsere Kursleiterin Diane Wiebecke und ihr Begleiter Reiner Bergmann unserem Wunsch nachzugehen und wir machten uns auf in die schöne Hauptstadt Italiens, wo die Wurzeln der lateinischen Sprache liegen.

Unsere Unterkunft „Country Club Castelfusano“ lag etwas außerhalb der Stadt und trotzdem wurde uns ein angenehmer Aufenthalt geboten. Nach unserer Ankunft bezogen wir die Bungalows und ließen den Tag am Strand und Meer ausklingen.

Am nächsten Morgen brachen wir früh auf, da wir viele Sehenswürdigkeiten besichtigen wollten. Unsere erste Station war das „Colosseo“, danach waren wir auf dem Forum Romanum. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Römer damals gelebt haben und was sie schon zu den damaligen Zeiten architektonisch leisteten.
Der Höhepunkt unseres Rom-Aufenthaltes war die Besichtigung des Vatikans, da wir auf  dem Petersplatz eine Audienz des Papstes miterleben konnten.
Auch der Petersdom und die vatikanischen Museen, inbegriffen die sixtinische Kapelle, blieben von uns am dritten Tag  nicht unerforscht.

 

Danach machten wir es uns auf der spanischen Treppe bequem und fast jeder von uns warf eine Münze in die „Fontana di Trevi“. Auch die Engelsburg, den Tiber und das Pantheon nahmen wir in Augenschein.
Natürlich kosteten wir auch die italienische Spezialität Pizza zur Genüge.
Der vierte Tag war auch schon unser letzter Tag vor Ort und am nächsten Tag begaben wir uns per Flug wieder auf die Heimreise nach Deutschland.
Abschließend ist zu bemerken, wie auch schon die Tradition besagt, wer eine Münze in den Trevi Brunnen wirft, war nicht das letzte Mal in Rom.
(Mona Kahle und Lea Mylius)

 

Die Sambalinos in LePecq und Paris vom 18. - 20.09.09

Der Partnerschaftsverein Hennef-LePecq hatte unsere Sambagruppe für ein Wochenende nach LePecq zu einem internationalen Kulturfest eingeladen. „Le Pecq, Le Pecq, wir fahren nach Le Pecq!“ In dieser euphorischen Stimmung trafen wir uns am 18.09.2009 um 12:30 Uhr am Hennefer Bahnhof. Alle waren in ausgelassener Stimmung und auch die „Bandkollegen“ von der St. Simon-und-Judas-Kirche, die uns nach Le Pecq begleiteten, wurden herzlich aufgenommen. Gegen 13:15 Uhr begann die Stimmung zu schwanken, da unser Reisebus eigentlich um 13:00 Uhr eintreffen sollte. Erst gegen 14:45 konnten wir endlich den Hennefer Bahnhof verlassen. Die doch recht lange Wartezeit überbrückten wir mit Spielen und musikalischen Einlagen. Nachdem wir das Equipment der Band „Hennef Geistingen Rock“ an der Realschule eingeladen hatten, ging es endlich richtig los: Richtung Le Pecq. Die 8-stündige Busfahrt gestaltete sich sehr vergnüglich: wir lasen, plauderten, hörten Musik und sangen viele Lieder, die von dem Gitarristen der Hennef-Geistingen-Rocker begleitet wurden.

 

„Ich seh` ihn, ich seh` ihn!“ „Wo?“ „Ach, ja, da, da.“ „Der Eifelturm, der Eifelturm!“ Spät war es geworden, als wir durch Paris fuhren und den beleuchteten Turm aus der Ferne bestaunten und alle spürten, wie die Anspannung stieg,  je näher wir unserem Ankunftsort kamen. Gegen 22:30 Uhr erreichten wir endlich Le Pecq, wo unsere Gastfamilien schon sehnsüchtig warteten. Leider musste der geplante Empfangscocktail wegen der Verspätung ausfallen. Mit gemischten Gefühlen begrüßten wir  unsere Gasteltern. Wie wird es wohl werden? Sind sie auch nett? Unsere Bedenken verflogen jedoch rasch und trotz einiger Verständigungsschwierigkeiten wurden wir sehr, sehr  herzlich aufgenommen und während des ganzen Wochenendes umsorgt.

Am nächsten Morgen trafen sich alle Deutschen auf dem Fête Internationale wieder. Nach einer kurzen Besprechung erkundeten wir den Festplatz, auf dem über zwanzig Nationalitäten ihre Spezialitäten aus Küche und Kultur anboten. Gegen 11:45 Uhr startete dann auch das Bühnenprogramm mit unserer Geistinger Band, deren Lieder das zu Anfang noch spärliche Publikum mit viel Applaus würdigte. Dann waren wir an der Reihe: noch schnell ein letztes Zurechtzupfen unserer bunten Kostüme, dann ging es auf die Bühne. Zwanzig Minuten lang zeigten wir unser Können und lieferten eine gute Show und freuten uns über den anschließenden Applaus und die Begeisterung des Publikums. Bis 15 Uhr hatten wir dann wieder freie Zeit, die wir bei den Auftritten der anderen Kulturen, mit Proben in letzter Minute oder dem Faulenzen in der warmen Sonne verbrachten. Besonders beeindruckend fanden wir den Auftritt der Asiaten, die Kampfkunst demonstrierten. Mittags gab`s dann gegen die knurrenden Mägen die verdiente Belohnung: Pizza, Pizza, Pizza.

Der Festplatz füllte sich nach und nach immer mehr und bei unserem zweiten Auftritt war die Stimmung auf dem Höhepunkt! Gerade richtig für eine unserer besten Präsentationen: das Publikum war begeistert. Wir spielten deutlich entspannter und sicherer als am Vormittag und verließen die Bühne glücklich und sehr zufrieden mit der Darbietung. Nun hatten wir noch einmal zwei Stunden Zeit, bis wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden, um mit ihnen den Abend zu verbringen.

Am Sonntag, dem letzten Tag auf französischem Boden, tauschten wir letzte E-Mail-Adressen aus und verabschiedeten uns herzlich und ein wenig traurig von unseren Gastfamilien. Um 9:30 Uhr  ging es dann wieder los zu einem  Ausflug nach Paris. Unsere erste Station war –natürlich- der Eifelturm, den wir ausgiebig bestaunten. Hier deckten wir uns reichlich mit Souvenirs, vor allem Mini-Eifeltürmchen, ein. Von da aus ging es weiter mit der Metro zur Notre Dame. Unterwegs aßen wir etwas und untersuchten jeden Souvenirstand.

Bei inzwischen wieder bestem Wetter erreichten wir die Kathedrale, die uns alleine von ihrem Äußeren mächtig beeindruckte. Wir spazierten ein wenig an der Seine entlang und fuhren dann, wieder mit der Metro, zu unserer letzten Sehenswürdigkeit, dem Louvre. Natürlich waren alle ganz begeistert von der Glaspyramide, doch auch der kleine Arc de Triomphe hat uns gut gefallen, den wir wiederum aus Zeitmangel nur von außen bestaunen konnten.

Am Louvre holte uns dann unser Reisebus ab und zum Abschluss fuhren wir über die berühmte Champs-Elysée direkt auf den Arc de Triomphe zu. Von hier aus machten wir uns nun richtig auf den Rückweg nach Deutschland. Müde, aber glücklich, zufrieden und voller neuer Eindrücke und mit sehr guter Stimmung kamen wir spät abends zu Hause in Hennef an. Das Plakat „Sambalinos on Tour 2009“ wurde wieder eingerollt und verwahrt und wir überlegten am Ende, wo denn der nächste Auftritt stattfinden könnte….Charlotte hat da bereits eine Idee…Sie auch? Dann fragen Sie an unter sambalinos@web.de
(Lisa-Marie Schneider, 10C, Katharina Klein, 10C, Christiane Ratsch)

DELF-Diplome des französischen Bildungsministeriums überreicht

„Sind die „echten“ Diplome schon da?“ Das war eine der ersten Fragen, die mir im Französischunterricht des achten Jahrgangs nach den Ferien gestellt wurde. Mit „echt“ waren die DELF-Zertifikate gemeint, die direkt vom Bildungsministerium der französischen Regierung ausgestellt und verschickt werden, der Beleg für das erfolgreiche Bestehen der bereits im Januar abgelegten und - wie wir seit April wissen – gut bestandenen Prüfung. Leider musste ich oft verneinen, denn in Frankreich findet die „rentrée“, der Wiederbeginn des Unterrichts und der Arbeit öffentlicher Institutionen nach der Sommerpause, erst im September statt. 

 

Nun sind sie endlich eingetroffen und konnten den erfolgreichen Prüflingen überreicht werden.

Schulleiter Wolfgang Pelz würdigte das Engagement der Schüler/innen und lobte ihre hervorragenden Ergebnisse. Er betonte, dass sie mit diesem Zertifikat auch bei späteren Arbeitsgebern Pluspunkte sammeln könnten und wünschte ihnen für das weitere Französischlernen und die eventuell angestrebten DELF-Prüfungen höherer Niveaus viel Erfolg.

Nochmals herzlichen Glückwunsch zum DELF-Diplom A1 an: Laura Brück (8e), Katharina Dargatz (8e), Bianca Hohn (8c), Malte Klein (8f), Simona Koch (8e), Julietta Krieg (8d), Laura Mühlichen (8e), Janika Münzel (8e), Niko Reinhard (8e), Max Rödiger (8e), Kira Rosenthal (8e), Julia Schmidt (8d), Joana Scholten (8a), Paulina Tebernum (8c), Jan Teichmann (8f) und Muriel Thiers (8d). Zum DELF-Diplom B1 gratulieren wir Maike Rolf (Jgst. 12) herzlich.

Ab Januar wird für Schüler/innen, die das Niveau A2 anstreben, eine AG außerhalb des Unterrichts angeboten, die auf die Prüfung 2011 vorbereiten soll. Teilnehmen können alle Französisch-Schüler/innen des achten und neunten Jahrgangs – auch wenn sie die Prüfung zu A1 nicht abgelegt haben. Interessenten können sich zwecks Terminabsprache bei Maria Becker-Just melden.
(Andrea Thomas)

VIP – Plätzchen

D:\Backen\P9185156.JPGWas es doch nicht alles gibt: zu Weihnachten ist es ja durchaus normal – das Backen von unterschiedlichsten Plätzchen mit Schokolade, ohne Schokolade, mit Zuckerüberzug, ohne Zuckerüberzug, Spekulatius oder Lebkuchen in allen Geschmacksrichtungen. 
Aber VIP – Plätzchen? Was ist das denn? Ob es etwas mit dem Herbstanfang zu tun haben könnte? Nicht das jemand auf die Idee käme und von Vielen Interessanten Plätzchen reden würde.
Alles falsch. Doch der Reihe nach. Der WP I – Kurs  von Marita Dederich (Klasse 10) hat im Fach Arbeitslehre/Hauswirtschaft eine köstliche Zusammenstellung unterschiedlichster Plätzchen-Kreationen gebacken.

Alleine schon die Aufzählung lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen. Da gab es Ingwer-Plätzchen, Nussecken, American Cookies, Schwarz/Weiß-Gebäck oder Cantucinis. 

Und Wozu das Alles?

Manchmal kann es durchaus ein Highlight sein, wenn „man“ zur Schulleitung gerufen wird. Im besten Falle wird „man“ gar geladen, denn dann passiert das, was des Rätsels Lösung ist:

D:\Backen\P9185160.JPG D:\Backen\P9185159.JPG

VIP – Plätzchen werden gereicht.
Eigentlich steht VIP für Very Important Person. Und die vielen wichtigen Gäste, die unsere Gesamtschule besuchen, die dürfen das leckere Backwerk genießen. Klar doch, dass der ohnehin tolle Eindruck unserer Schule durch diese Art von Geschmacksfreuden noch besser wird. Und so sind die V I P – Plätzchen eine der vielen guten und leckeren Visitenkarten unserer Schule.
(Elke Kreppel)

Einschulung neue 5-er

Unsere Einschulung war ein aufregendes Fest!

Als wir nach der Kirche in die Mensa kamen, spielten die Klassen 8b, 7b und 6b verschiedene Stücke zur Unterhaltung. Danach hielten Wolfgang Pelz, Jochen Herchenbach und Petra Mock Ansprachen, mit denen sie versuchten, uns die Angst zu nehmen.  Das fanden wir schön, weil wir doch alle sehr gespannt waren. Schließlich gingen wir ins Bistro, wo Buttons lagen, an deren Farben wir erkennen konnten, in welche Klassen wir kommen. Jetzt wussten wir endlich, wer unsere Klassenlehrer/innen waren. Gemeinsam mit unseren neuen Mitschüler/innen gingen wir bei strahlendem Sonnenschein durch ein Spalier aus Sonnenblumen in unsere Klassen. Dort spielten wir Spiele zum Kennen lernen. Einige Zeit später gingen wir nach draußen und ließen nach gemeinsamen Rückwärtszählen unsere Luftballons  im Rondell in die Luft steigen. Das war sehr spektakulär.

Im Anschluss machten wir Klassenfotos an verschiedenen Orten. Die 5d zum Beispiel am Beach-Volleyballnetz. Jetzt war die aufregende Einschulung leider schon vorbei. Viele gingen noch mit ihren Eltern in der Mensa essen und wollten auch danach gar nicht nach Hause. Aber wir haben ja schließlich noch ein paar Schuljahre vor uns.
(Annika Pusch, Helena Werner, 5d)

Erster Austausch mit der BARKING ABBEY SCHOOL, London

Zum ersten Mal trafen Schüler/innen der beiden Schulen aufeinander: Unsere Hennefer Schüler/innen besuchten die Londoner Schule im Juni dieses Jahres und die Gäste waren vom 14.09. – 18.09.09 bei uns zu Besuch.

Barking Abbey School: Eine Gesamtschule im Osten von London gelegen, die viele Kinder asiatischer Herkunft besuchen. Die Schule: Hochmoderne Ausstattung in vielerlei Hinsicht insbesondere im Musik-/ Sport- und Theaterbereich.

So nah an London, bot es sich natürlich an, die City mit all ihren Sehenswürdigkeiten und Reizen zu besuchen und zu besichtigen. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen genossen es unsere Schüler/innen, neue Eindrücke von London zu sammeln.
Ein kleines Theaterprojekt in der Schule unterstützte das Kennen lernen der Partner. Musikalisch wurden wir in der angeschlossenen Grundschule mit einem Konzert der dortigen Schüler/innen begrüßt.

 

Am Rückflugtag (abends) wurde den Schüler/innen ein individuelles Tagesprogramm von Seiten der Eltern geboten.

Der Rückbesuch der Gäste in Hennef:

Nach dem Besuch einiger Unterrichtsstunden war auch hier ein umfangreiches Besichtigungsprogramm angesagt und bei (fast) allen Ausflügen spielte das Wetter mit. Köln, Bonn, ein Aufstieg zum Drachenfels, Schlittschuhlaufen im Ice-Dome in Troisdorf und das Phantasialand standen auf dem Programm.

Höhepunkt des Aufenthalts war der Sponsorenlauf, an dem auch unsere Gäste  teilnahmen (wenn auch ohne Sponsoren). So viel „Laufen“ waren unsere Gäste eigentlich nicht gewohnt, gaben aber ihr Bestes.

Eine kleine „Farewell-Party“ im Bistro unserer Schule mit den beteiligten Eltern rundete den Abend mit viel Essen und Trinken ab. Auch den begleitenden englischen Kolleg/innen hat dieser Austausch mehr als gefallen und somit steht einer Wiederholung nichts mehr im Weg.
(Ingrid Dietel, Ulrike Rohrbach)

England Exchange 2009

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Gesamtschule Hennef einen Schüleraustausch mit dem Englischen Baxter College. 
Wie auch in den vergangenen Jahren kamen die Schüler/innen aus England zuerst zu ihrer Gastfamilie nach Deutschland.
Nach zahlreichem E-Mail-Verkehr warteten wir aufgeregt auf die Ankunft unserer Austauschschüler/innen am Flughafen. Zu unserem Bedauern kamen allerdings nur fünf englische Schüler/innen, während wir zu acht nach England flogen. Die anderen drei durften auf Grund ihres Alters nicht zu uns nach Deutschland. 
Somit begann Tag 1 in Deutschland, wo die Baxter-Schüler/innen ihre Gastfamilien kennen lernten.
Am nächsten Morgen startete der Tag mit der ersten Stunde Unterricht bei uns. Darauf folgte ein gemeinsames Frühstück, eine Schulrundführung und anschließend ein Tag in Köln. Ab fünf Uhr hieß es dann „Zeit zur freien Verfügung“.

Tag 3 begann ebenfalls mit der ersten Stunde Unterricht.

Danach zog es uns nach Bonn, wo wir unter anderem eine Bootstour auf dem Rhein machten.

Am Freitag war dann Schule angesagt, was die englischen Schüler/innen nicht gerade bedauerten.

Wie sonst auch, wurde das Wochenende nicht geplant. Wir Deutschen überlegten uns also gemeinsame Aktionen zu starten: Barbecue, Bowling, Schwimmen….für Jeden war was dabei.

Montag folgte dann der heiß ersehnte Tag im Phantasialand, den wir, Dank des guten Wetters, sehr genossen.
Am letzten Tag hieß es dann „Abschied nehmen“. Nach einem Abschlussessen in Hennef fuhren wir gemeinsam mit den Austauschschüler/innen zum Flughafen nach Düsseldorf. Nach wenigen Tränen traten nun die Baxter-Schüler/innen den Heimflug an.
Zwei Wochen später waren wir an der Reihe „unsere Engländer“ zu besuchen.
Nach unzähligen Überlegungen, wie die Engländer so leben, flogen wir erwartungsvoll los. Doch unser Tag startete erst einmal in London. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt ging es weiter mit dem Megabus nach Birmingham, wo auch schon Mrs. Prout auf uns wartete. Kurze Zeit später erreichten wir das Baxter College und wurden von unseren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen. So fuhren wir alle „nach Hause“ und freuten uns auf unser Bett.
Am zweiten Tag lernten wir das Baxter College genauer kennen: Schulführung und Unterricht.
Donnerstag machten wir einen Ausflug zur Ironbridge, einem Freilichtmuseum. Dort zeigte man uns „Candel dipping“ und „how to make bread“.
Auch am Freitag führte es uns wieder in die Schule zum Unterricht.

Wie auch in Deutschland hieß es am Wochenende „freie Zeit“. Hier überlegten sich die Engländer/innen Aktivitäten, die fast jeder nutzte: Schwim-men, Bowling, Shoppen, Barbecue und Kino.
Am vorletzten Tag lernten wir Shakespeares Geburtsort Stratford kennen.
Der letzte Tag war dann für uns alle sehr traurig. Abschied ohne Hoffnung auf baldiges Wiedersehen. Nach vielen Tränen fuhren wir wieder nach Birmingham, London und Stansted. Mittlerweile freuten wir uns auf unser zu Hause.

Zusammenfassend können wir im Namen aller sagen, dass wir viele neue Erfahrungen sammelten und Freundschaften schlossen.
An dieser Stelle möchten wir auch unserer Lehrerin Marita Dederich danken, die uns diesen Austausch ermöglichte.
(Alina Roth und Jana Klein)

Sexualkunde im 9.Jahrgang – Besuch von Mitarbeitern von Donum Vitae

Die Projektstunden aus Sicht der Mädchen: Am 17.09.2009 kamen zwei ausgebildete Personen in unsere Klasse, die uns rund um die Themen Beziehungen, Sex und Verhütung informiert haben. Am Anfang haben wir einen Stuhlkreis gemacht und ein Vertrauensspiel gespielt. Danach gingen die Jungs in einen anderen Raum und wir Mädchen blieben mit der Mitarbeiterin Silvia in unserem Klassenraum. Wir hatten vorher Fragen auf Karteikarten geschrieben und Silvia beantwortete sie. Dann formulierten wir Fragen an die Jungs, und danach erstellten wir ein Plakat, auf das wir die Grundvoraussetzungen für eine gute Beziehung aus unserer Sicht schrieben.
Wir lernten außerdem, wie man ein Kondom richtig benutzt und hörten eine Geschichte von einer 14-jährigen Schwangeren. Jede von uns bekam ein Heft mit Informationen zu Verhütungsmitteln und ein Kondom.
Zum Schluss haben wir gemeinsam mit den Jungs unsere Plakate und die Fragen besprochen, die wir an die Jungs hatten und umgekehrt.
Alles in allem waren diese drei Schulstunden interessant.

Die Projektstunden aus Sicht der Jungs: Am 17.09.2009 kamen in den ersten drei Schulstunden zwei ausgebildete Personen (Oliver und Silvia) in unsere Klasse, die uns rund um die Themen Beziehungen und Sex informieren sollten. Zuerst stellten sich Oliver und Silvia vor. Dann spielten wir ein Vertrauensspiel und nach ca. 20 Minuten gingen wir, die Jungs, mit Oliver in einen anderen Raum. Oliver wirkte sehr freundlich und man konnte schnell Vertrauen zu ihm finden. Die erste Aufgabe für uns war, uns Aussagen zu verschiedenen Aspekten, die mit Sexualität zu tun haben und die Oliver auf Blätter geschrieben und dann im Raum verteilt hatte, zuzuordnen. Danach haben wir diese verschiedenen Themen besprochen. Als nächstes beantwortete Oliver die Fragen, die wir schon zwei Wochen vorher aufgeschrieben hatten.

Auf einem Plakat formulierten wir Fragen an die Mädchen und wir schrieben auf, was unserer Meinung nach zu einer guten Beziehung gehört. Nachdem wir uns wieder mit den Mädchen im Klassenraum versammelt hatten, besprachen wir unsere jeweiligen Plakate und Fragen.
Diese drei Schulstunden waren interessant und haben uns viel Spaß gemacht.
Christian und Torben (9F).

Fronter Informationsabend:

Nach einer 6-monatigen Pilotphase hat mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 an unserer Schule die systematische Nutzung des Lernmanagementsystems FRONTER begonnen. Schulleitung und schulische Steuergruppe haben daher einen Informationsabend für alle Interessierten (Eltern, Lehrer/innen, Schüler/innen und Gäste) vorbereitet. Die Veranstaltung findet am 27.10.2009 ab 19 Uhr in unserer Mensa statt.

Nach einem Einführungsvortrag wird die Schule Antwort auf die Fragen der Anwesenden geben. Die thematischen Schwerpunkte können die Besucher vorab selbst bestimmen, hierzu ist eine E-Mail an fronter@ge-hennef.de erforderlich. 
Zwischenzeitlich hat die Steuergruppe auch einen Besucherzugang zu FRONTER eingerichtet. Dieser ist über die Homepage der Gesamtschule erreichbar.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Fronter: Datengestützter Zwischenbericht

Als im Februar 2009 eine ausgewählte Gruppe von Lehrer/innen in einer Pilotphase mit der Erprobung des Lernmanagementsystems FRONTER begann, äußerten sich selbst die größten Optimisten eher vorsichtig, ob und wie schnell die Implementierung von Fronter voranschreiten werde. Seit Beginn des neuen Schuljahres steht nun FRONTER der gesamten Schule zur Verfügung. Der Prozess der Informationssuche und der Meinungsbildung hat in der gesamten Schulgemeinde eingesetzt. Ein datengestützter Zwischenbericht soll diesen Prozess unterstützen. (Dem gleichen Ziel dient auch eine öffentliche Informationsveranstaltung nach den Herbstferien. Vgl. hierzu den nachfolgenden Beitrag.)
Chronologie der Einführung:
23.10.2007: Auftrag der Lehrerkonferenz an eine Steuergruppe, ein professionelles Lernmanagementsystem für die Gesamtschule Hennef zu finden, auch als Ersatz bzw. Erweiterung von SelGO. (Leitung der Steuergruppe: Frank Sauerzweig, Heinz Wegmann, Karl-Heinz Assenmacher)
Sommer 2008: Eingrenzung der zur Auswahl stehenden Produkte auf zwei

28.10.2008: Abschließende Beratung der Steuergruppe und der gesamten Schulleitung. Auswahl des Produktes FRONTER

02.12.2008: Einrichtung der virtuellen Schule und Freigabe zur Erprobung durch die Administratoren

01.02.2009: Beginn des Pilotbetriebes mit ausgewählten Lerngruppen

01.08.2009: Beginn des Regelbetriebes

Nutzungsstatistik Stand 27.09.2009:

Zugänge: 145 Lehrende, 1598 Schüler/innen (einschließlich Ehemalige), Besucherzugang

Eingerichtete virtuelle Räume: 143, davon aktuell in Nutzung: 104

Nutzer mit mehr als 5 Besuchen: 810

Nutzer mit mehr als 10 Besuchen: 654

Top Five: 517, 395, 377, 349, 280 Besuche (ohne Administratoren)

Nutzer mit 0 Besuchen: 750

Gespeicherte Dokumente:1485

Plagiatskontrollen über Ephorus: 46

Systematische Nutzerqualifizierung:

Alle Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5, 8, 9, 10 Methodentraining Medien (MTM)

Lehrer/innen in regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis

Lehrer/innen in direkter Unterstützung durch die Pädagogisch-Technische Assistentin Nina Wentz

Steuergruppenmitglieder durch LVR-Infokom

Datensicherheit:

Der Umzug vom Server in Oslo zum Server beim Landschaftsverband Rheinland in Köln ist abgeschlossen.

Das Verfahrensverzeichnis ist nach Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten des LVR und durch den Datenschutzbeauftragten für die Schulen im Rhein-Sieg-Kreis hinterlegt.

Links:

http://www.ge-hennef.de
(Besucherzugang)

http://www.hennef.de/magazin/artikel.php?artikel=1842&menuid=66
(Bericht des Schulträgers)
(Karl-Heinz Assenmacher)

Exkursion zum Hanfbach

Der WPI/ NW- Kurs analysiert die Gewässergüte des Hanfbachs

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel - es hat Bedeutung in allen Lebensbereichen. Um das Bewusstsein von Schüler/innen für unseren meist leichtfertigen Umgang mit der Ressource Wasser zu sensibilisieren, wird im 8. Jahrgang im Fach WPI/NW das Thema Wasser  ausführlich besprochen.

Zum Abschluss dieses Themenkomplexes hatte der WPI/NW- Kurs der Klassen 9d, e und f sich entschieden, den nahe gelegenen Hanfbach zu untersuchen. Bei unserem ersten Besuch am Hanfbach, vor den Sommerferien, wurde der Bach auf  Fließgeschwindigkeit, Wassertiefe, Temperatur, Wassertrübung, pH-Wert und Nitrat- und Nitritgehalt hin untersucht. Beim zweiten Besuch, nach den Sommerferien, haben die Schüler/innen die chemische Wasserqualität des Hanfbachs ermittelt.

Der Hanfbach ist ein kleiner, schmaler Nebenfluss der Sieg, nur 19 km lang. Er entspringt in Rheinland-Pfalz, fließt dann nach Nordrhein-Westfalen und mündet in Hennef in die Sieg.

An einem sonnigen Mittwochmorgen zogen die Schüler/innen des WPI/NW- Kurses los, ausgerüstet mit einer Reihe von Utensilien, die man benötigt um Wasserqualität und Gewässer-Güte zu ermitteln. Wir wollten die Wasserqualität nicht mehr nur durch chemische Analyse bestimmen, sondern mit Hilfe wirklicher Gewässerprofis - den Bewohnern der Gewässer selbst. Denn wer könnte besser Auskunft geben, als die Lebewesen, die im Bach leben. 

   

Dabei gingen wir folgendermaßen vor:

Wir füllten eine Schale mit Bachwasser und fingen dann in einem vorher festgelegten Bachabschnitt mit einem Küchensieb vorsichtig kleine Wassertiere. Besonders viele Tiere konnten wir fangen, wenn wir Steine vom Boden des Baches umdrehten. Viele Lebewesen saßen auch auf der Unterseite der Steine. Die gefangenen Lebewesen wurden vorsichtig mit einer Pinzette oder einem Pinsel in die wassergefüllte Schale gegeben. Insgesamt fanden wir ca. 50 Wasserorganismen. Die einzelnen Organismen wurden mit einem Pinsel aus der großen Schale in eine Petrischale getan und dann mit der Lupe betrachtet. Zum Vergleich hatten wir eine Bestimmungstabelle mit Abbildungen und so konnten wir genau bestimmen, um welches Tier es sich handelt. Wir fanden Köcherfliegenlarven, Eintags- und Steinfliegenlarven, Flohkrebse, Schnecken- und Rollenegel, einen Hakenkäfer und Strudelwürmer. Aber auch kleinere Fische, Groppen, konnten wir fangen.

Sämtliche Organismen wurden in einer Tabelle eingetragen. Mit zunehmender Verschmutzung unserer Gewässer nimmt die Artenvielfalt der Lebewesen ab. Dies lässt sich begründen mit der Abnahme des Sauerstoffgehalts im Wasser. Ein Gewässer mit einem hohen Sauerstoffgehalt beherbergt natürlich in erster Linie Sauerstoff liebende Organismen, sauerstoffarme Gewässer Organismen, die unter Sauerstoffverbrauch die verschmutzenden Substanzen im Bach abbauen. (Selbstreinigungskraft von Gewässern). Die unterschiedlichen Organismen stellen also unterschiedliche Ansprüche an ihren Lebensraum und ihr Vorkommen kann ein wichtiger Hinweis auf den Grad der Belastung des Gewässers sein. Organismen, die  zur Bestimmung der Gewässergüte herangezogen werden können, werden daher als Indikatororganismen bezeichnet.

Die Indikatororganismen werden in Gruppen zum „Saprobiensystem“ zusammengefasst. Anhand der Häufigkeit des Vorkommens verschiedener Organismen lässt sich die Gewässergüte eines natürlichen Gewässers bestimmen.

Da wir vor allem viele Exemplare von Bachflohkrebsen, Köcherfliegenlarven und Eintagsfliegenlarven fanden, aber auch eine Reihe von Egelarten, legten wir für den Hanfbach eine Gewässergüte von II-III fest. Dies entspricht einer mittleren bis starken Verschmutzung des Bachwassers.

Highlights der Physik

Anlässlich des Internationalen Jahres der Astronomie stehen die Highlights der Physik in diesem Jahr unter dem Motto „Adresse Milchstraße“. Viele engagierte Studenten, Dozenten und Physikbegeisterte gestalten eine großartige Ausstellung im Kölner Gürzenich. Neben Vorträgen und Vorführungen ist der Schülerwettbewerb exciting-physics das zentrale Element der Veranstaltung. Am Dienstag zeigten die Schüler aus Köln und der Umgebung ihre selbst gebauten Marsmobile. Es ging im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein und viele hatten verblüffende Lösungen für die schwierige Strecke.

Die Physikusse konnten wegen Klausuren in diesem Jahr nicht teilnehmen. Nina Wentz hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Physikusse zu vertreten. Sie traf viele alte Bekannte aus Wissenschaft und Forschung, die die Physikusse seit Jahren unterstützen. Auch konnte sie wertvolle neue Kontakte knüpfen und Projekte auf den Weg bringen, auf die sich die Schüler in Zukunft freuen dürfen.

Judo: 17. Urmitzer Herbstturnier

Dreimal Gold, einmal Silber - Hennefer Judokas dominierten in ihren Gewichtsklassen

Vier Judoka des Judoclub Hennef nahmen sehr erfolgreich am 17. Urmitzer Herbstturnier teil. Das Turnier war ausgeschrieben als bundesoffenes Ranglistenturnier und gleichzeitig Kadersichtungsmaßnahme des Judoverbandes Rheinland. Entsprechend viele bekannte und erfahrene Kämpfer aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen traten zu den Kämpfen an. Die Vierer-Gruppe aus Hennef ließ aber trotzdem nichts anbrennen.

Erster Hennefer Kämpfer war Julian Patt in der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm. In seinem ersten Kampf zwang Julian seinen Gegner mit einem Armhebel zur vorzeitigen Aufgabe. Danach siegte er jeweils nach Punkten. Den Finalkampf beendete Julian dann wieder vorzeitig mit einem Armhebel und errang so den ersten Platz - das erste Gold für Hennef.

Danach musste Jonas Schulze ran, der nicht nur beim JC Hennef kämpft, sondern auch Schüler der Sportklasse - Gruppe Judo - der Hennefer Gesamtschule ist. In seiner Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm kämpften unter anderem Kämpfer, die in der Rangliste des Rheinlandes über allen männlichen Jugendlichen U14 unter den ersten 20 Plätzen rangieren. Dies beeindruckte Jonas wenig: Seinen ersten Kampf beendete er nach sechs Sekunden vorzeitig mit Ippon, dem vollen Punkt. Danach ging es über die volle Kampfzeit, aber siegreich für Jonas. Im Finale musste Jonas nach der regulären Kampfzeit von drei Minuten in die Verlängerung; nach wenigen Sekunden siegte er hier mit Yuko und errang so den ersten Platz - das zweite Gold für Hennef.

Bei den Mädchen traten Hannah Schneider und Johanna Schulze in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm an. In dieser Gewichtsklasse wurden die Mädchen in zwei „Pools“ aufgeteilt und wieder waren namhafte Konkurrentinnen aus der rheinländischen Rangliste angetreten. Johanna durchkämpfte ihren gesamten Pool erfolgreich, indem sie in allen Kämpfen ihre jeweiligen Gegnerinnen mit schmerzhaften Armhebeln zur vorzeitigen Aufgabe zwingen konnte. Auch Hannah gewann in ihrem Pool alle Kämpfe, sodass das Finale ein Kampf zwischen den Freundinnen Hannah und Johanna war. Johanna konnte einen Wazari über die Kampfzeit retten und errang somit den ersten Platz, Hannah den zweiten - das dritte Gold und das erste Silber für Hennef.

Die Trainer/innen der vier Athleten - Astrid Krombach und Kamen Kasabov - können mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge sicher zufrieden sein. Ihr stetiger Einsatz und ihre Mühen haben sich wieder einmal gelohnt.
(Gisela Raps)

POEM – Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12

Die diesjährige Vorführung des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12 stand unter dem Motto „POEM: poetisch – offen – extrem – menschlich“. Ziel des Literaturkurses ist es, mit literarischen Texten kreativ umzugehen, sie zu deuten, zu inszenieren und sich persönlich anzueignen. Oft geschieht dies im Rahmen einer Theaterinszenierung, in diesem Jahr jedoch haben sich die Schüler/innen des Literaturkurses statt mit einem Theaterstück mit Gedichten beschäftigt.

Diese meist nur kurzen Texte, die einen tief berühren, oft aber auch aufs äußerste befremden können, waren Ausgangspunkt und ständiger Wegbegleiter auf einer Entdeckungsreise durch die Welt der Lyrik auf der Suche nach neuen Texten, Gedanken und Gefühlen aber auch nach neuen Auslegungen bereits bekannter Gedichte jenseits der für gewöhnlich im Deutschunterricht eingeübten und eingeforderten sachlichen Analysetechniken. Der Mut sich von den eigenen Ideen tragen zu lassen und dabei zu Ergebnissen zu gelangen, die zu Beginn so noch gar nicht geplant waren, sich immer wieder auf Neues einzulassen, den Text und sich selbst als Interpreten ständig neu zu (er)finden, waren prägend für die Arbeit des letzten Jahres.

Am Ende dieser literarischen Expedition stand ein kurzes Programm, bestehend aus von den Schüler/innen selbst gedrehten und geschnittenen Kurzfilmen, dem Vortrag ausgewählter Texte sowie szenischer und tänzerischer Umsetzungen von Gedichten.

Tabulos und offen wurde der Blick auf die Poesie des Menschlichen gerichtet, ohne Scheu vor unerhörten Ideen und extremen Emotionen – ein Erlebnis, an das sich die Schüler/innen des Literaturkurses ebenso gern zurückerinnern wie das Publikum der insgesamt fünf Vorstellungen.

Luftballonwettbewerb im Jahrgang 5

Zur Einschulung am 11.09.09 fand wieder der traditionelle Luftballonwettbewerb der „Neuen Fünfer“ statt. 180 Schüler/innen sendeten ihre Luftballons bei strahlendem Sonnenschein auf Reise. Alle Luftballons wurden Richtung Süden getragen und der Weiteste flog Luftlinie ca. 190 km weit!!!! 27 Luftballons wurden gefunden und diese Schüler/innen bekamen auch Post von den jeweiligen Findern!!! Manchmal waren auch kleine Geschenke dabei.

Bei der Preisverleihung am 25.09.09 konnten sich folgende Schüler/innen über Buchgutscheine und Ähnlichem freuen:

1.   Preis: Mike Sterzenbach, Klasse 5 F

2.   Preis: Kevin Bornhold, Klasse 5 E

2.   Preis: Sonja Räder, Klasse 5 C

2.   Preis: Sophie Thiel, Klasse 5 A

3.   Preis: Selina Buchmann, Klasse 5 A

   

Der 2. Preis wurde direkt dreimal verliehen, weil alle Luftballons im gleichen Garten hängen geblieben waren.
Selbstverständlich schreiben jetzt alle Schüler/innen ihren „Findern“ einen Dankesbrief.
(Ingrid Dietel)

Neue Geräte in der Medienausleihe der Gesamtschule Hennef

Interaktives Whiteboard (Eiki)

Die Medienausleihe der Gesamtschule Hennef verfügt seit kurzem über 2 neue Geräte, die das Whiteboard eine beliebige weiße Wand eines Klassenzimmers interaktiv machen. Die „Eikis“ werden auf einen beliebigen Beamer gesetzt und mit dem Laptop verbunden. Nach einer kurzen Kalibrierung, die im Übrigen gut von den  Schüler/innen selbst übernommen werden kann, wird das Beamerbild mit zwei Stiften bedient.

Der Stift ersetzt den Mauszeiger und man kann mit ihm malen, handschriftliche Ergänzungen einfügen, oder auch eine Tastatur zur Eingabe heranziehen. Alle Eingaben können selbstverständlich gespeichert werden. Das bietet völlig neue Möglichkeiten des Unterrichts. So können bei Powerpoint-Präsentationen die Anregungen aus der Klasse direkt eingearbeitet und einschließlich der integrierten handschriftlichen Ergänzungen digital den Schüler/innen zur Verfügung gestellt werden.

 

Für die Präsentation stehen außerdem Werkzeuge, wie ein Spot zur Verdeutlichung und eine Abdeckung, ähnlich einem Blatt Papier bei der Overheadprojektion, zur Verfügung.

Die Software ist auf den Laptops der Gesamtschule bereits installiert und ihre Werkzeuge  sind einfach und ohne Einweisung oder Benutzerhandbuch schnell erlernbar. Tests mit Schüler/innen der 10. Klasse während des Methodentrainings hat ergeben, dass diese spontan gestellte Aufgaben erfüllen können, ohne das Gerät bzw. die Werkzeuge vorher zu kennen.

Ein Beispiel aus dem Unterrichtsalltag: Mathematik E-Kurs 7F

Der Kollege Ingo Wentz setzt im Mathematikunterricht das Programm Geogebra zur Einführung der Multiplikation in der Bruchrechnung ein. Anhand der Fahrradübersetzung mit Kettenblatt und Ritzel wird gezeigt, wie die Übersetzung (Bruch aus Kettenblattzähnen und Ritzelzähnen) mit der Pedalumdrehung multipliziert, die Anzahl der Hinterradumdrehungen des Fahrrads ergibt. Die Schüler/innen können am interaktiven Whiteboard direkt die Korrelation von Kettenblatt und Ritzel beobachten, wenn das Kettenblatt einmal um 360° gedreht wird. So dreht sich z. B. bei einer Übersetzung von 4:1 das Ritzel viermal. Am interaktiven Whiteboard können andere Übersetzungen sofort für alle sichtbar überprüft werden.

Presenter

Außerdem gibt es in der Medienausleihe seit kurzem zwei Presenter. Mit ihnen können Powerpoint-Präsentationen und Diashows während eines Vortrags von einer x-beliebigen Stelle im Raum gesteuert werden. Die Bedienung ist sehr simpel, so dass auch 5. Klässler damit gut zurecht kommen. So wird früh die Fähigkeit, vor Publikum zu sprechen, gefördert.
Diese vier Geräte konnten aus den Projektmitteln von „Schule interaktiv“ angeschafft werden, was erneut beweist, wie sehr unsere Schule von der Teilnahme an Modellprojekten profitiert. Über weitere Anschaffungen berichten wir in der nächsten Ausgabe des Elternbriefs.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Schulwegsicherheit

Liebe Eltern,

mit Einzug des Herbstes und morgendlicher Dunkelheit verschärft sich die Schulwegsituation für Ihre Kinder erheblich.  Um Gefährdungen zu vermeiden ist die Beachtung der Verkehrs-Sicherheitsregeln jetzt besonders wichtig. Ein erhebliches Fehlverhalten ist bei Schüler/innen festzustellen, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Trotz Dunkelheit fahren viele Kinder ohne Licht und nutzen zudem die vorgeschriebenen Radwege nicht! Dunkle Kleidung verstärkt die so entstehende Gefährdung  zusätzlich. Im Winterhalbjahr ist die „Leuchtanlage“ am Fahrrad (Front- und Rücklicht, Front- und Rückreflektoren, Speichen- und Pedalreflektoren) besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr. Kinder, die ohne diese Ausstattung in der Dunkelheit unterwegs sind, riskieren Leib und Leben, da sie besonders für die schnelleren motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen nur äußerst schwer zu erkennen sind.

Vor Beginn und nach Ende des Unterrichts entsteht durch Fußgänger/innen, Fahrradfahrer/innen, Schulbusse, Lehrer/innen-PKWs und Privat- PKWs auf der Straße Meiersheide oft ein dichtes Verkehrsgedränge. Es ergeben sich in der Folge, besonders für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen, unübersichtliche, gefährliche Situationen.

Wenn mit dem Bau der Mehrzweckhalle an unserer Schule begonnen wird, werden zusätzlich Baufahrzeuge diese Situation verschärfen.

Sprechen Sie, liebe Eltern, mit Ihrem Kind über diese Gefährdungen und weisen Sie Ihr Kind auf ein angemessenes Verhalten hin.

Sorgen Sie bitte für eine verkehrssichere Ausstattung ihres Kindes, insbesondere durch helle Kleidung, unterstützt durch reflektierende Streifen oder Anhänger, verkehrssichere Fahrräder und das Tragen  eines Fahrradhelms.

Durch die „Zubringerdienste“ für Kinder im Privat-PKW wird die gefährliche Situation im Bereich Meiersheide, Parkplatz und Buswendeschleife noch verschärft.

Deshalb sei noch einmal auf die Regelung hingewiesen, dass ausschließlich Mitarbeiter/innen der Schule mit ihren PKWs und die Schulbusse in die Wendeschleife vor dem Schultor fahren dürfen.

Wir appellieren auch noch einmal an die Eltern der Bus fahrenden Schüler/innen, ihre Kinder zu einem fairen Verhalten beim Ein – und Aussteigen an zu halten. Drängeleien können dazu führen, dass Kinder stürzen und unter einen anfahrenden Bus geraten oder von nachdrängenden Kindern niedergetrampelt werden.

Unterstützen Sie unsere Bemühungen, den Schulweg für Ihr Kind ohne „Ordnungsmaßnahmen“ sicherer zu machen - durch gegenseitige Rücksichtnahme!
(Christoph Becker)

Magische Momente - Illusionen im Dunkeln

Der Kurs „Darstellen & Gestalten“ des 8. Jahrgangs präsentiert Schwarzlichttheater

Ein außergewöhnliches Erlebnis wartete auf die dicht gedrängten Zuschauer im völlig verdunkelten Filmraum der Gesamtschule Hennef.

Im Rahmen des Kulturfestes präsentierten die Schüler/innen des Kurses „Darstellen & Gestalten“ des 8. Jahrgangs unter der Leitung von Ulrike Biermann und Uschi Novotny-Schmandt  viel „Zauberhaftes“.

Durch den, vielen als „Discolicht“ bekannten Effekt, dass unter UV-Licht weiße und auch sogenannte „Neon“-Farben besonders leuchten, während Schwarzes vollkommen verschwindet, gelang es den Schauspieler/innen im Dunkeln perfekte Illusionen zu schaffen.

Da tanzten weiße Lichtpunkte im Raum und formierten sich bei ruhigen oder auch fetzigen Klängen zu immer neuen Figuren und Bildern.

 

Ein Gespenst jagt einen Bösewicht. Ein Skelett tanzt so leidenschaftlich, dass es sich selbst auflöst bis sein Schädel und seine Knochen einzeln durch den Raum hüpfen. Fächer schweben zu japanischen Klängen schwerelos im Raum und das Happy End einer romantischen Liebesgeschichte wird durch riesige knallrot leuchtende Herzen untermalt.

 

Besonders begeistert gefeiert wurde von den Zuschauern die rockende „Unterwäsche“ –Band, bei der die in Wirklichkeit komplett schwarz bekleideten Akteure als Rockband in leuchtender Unterwäsche auftreten und abrocken, wobei sich immer wieder– magischer Weise – Ober- und Unterkörper voneinander lösen und tanzen können. Stürmischen und hoch verdienten Applaus ernteten die zuletzt völlig durchgeschwitzten Schauspieler/innen des Kurses vom  begeisterten Publikum. Da eine weitere Veranstaltung wegen vieler Erkrankungen ausfallen musste, wird jetzt mit Hochdruck an einem Schwarzlichtfilm gearbeitet.

(Uschi Novotny-Schmandt)