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Elternbrief vom 16.12.2009Liebe Eltern!Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Weihnachtsferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Inhalt:
Bigband der Gesamtschule Hennef erhält 1. Preis bei OrchesterwettbewerbDas
Jahr 2009 wurde für die Bläserklassen der Gesamtschule mit der erfolgreichen
Teilnahme am Orchester-Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“
am 15. November abgerundet: Zum ersten Mal nahmen drei Bläser-Ensembles der
Gesamtschule teil und alle drei erreichten auf Anhieb einen Preis: Besonders
erfolgreich war die Bigband, die unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach
einen 1. Preis erreichte. Die Bläserklasse 6B unter der Leitung von Dirk
Piecuch errang einen 3. Preis, ebenso erhielt die 7B unter der Leitung von
Astrid Kröger-Schönbach einen 3. Preis. Die Bigband besteht seit einem Jahr
und setzt sich aus jungen Musikern mehrerer Klassen zusammen: Querflöte -
Johanna Fuhs (7B), David Kühn (7B), Philipp Zimmermann (8B); Klarinette -
Antonia Domagalla (6B), Judith Mildner (7B), Sarah Erber (7B), Alina Lydia
Domagala (7B), Altsaxophon - Noah Erkens (8B), Virginia Klamke (8B);
Tenorsaxophon - Leon Dehne (6B), Julius Friedrich (8B); Trompete - Fabian
Nietzer (7B), Aaron Erber (7B), Hannah Lubnau (7B), Kerstin Glodowski (8B);
Posaune - Vincent Schönbach (6B), Justin Beilhartz (7B), Carolin Hagen (7B);
Piano - Felix Groove (8B), E-Bass - Katharina Klein (10C) Drums - Manuel Maevers
(7A). Während die “normalen” Bläserklassen ihre feste Probezeit im
Stundenplan haben, kommen die Bigbandmitglieder am Freitagnachmittag zum Proben
zusammen, wenn andere Klassenkameraden schon nach Hause gehen. Die regelmäßigen
Proben sowie einige Zusatzproben in den Ferien und an freien Tagen haben sich
gelohnt: Die jungen Musiker/innen weisen ein sehr kompaktes Zusammenspiel auf -
selbstverständliche Voraussetzung dabei: die jungen Jazzer beherrschen ihre
Instrumente schon erstaunlich gut, was sie bei der Präsentation solcher
Jazzstandards wie “Chattanooga Choo Choo”, “One 0´Clock Jump”, “Pink
Panther” und dem “James Bond Theme”unter Beweis stellen durften.
Beeindruckend auch die solistischen Leistungen einiger Mitglieder, souverän im
Ton und Phrasierung besonders Noah Erkens bei “Harlem Nocturne” am
Altsaxophon, aber auch die Rhythmusgruppe – der Motor der Bigband - mit
Katharina Klein, Manuel Maevers sowie Felix Grove verdient besondere Beachtung.
Erlernt haben die jungen Bläser/innen ihre Blasinstrumente im
Registerunterricht innerhalb des Projektes “Bläserklasse” an der
Gesamtschule. Seit vier Jahren startet jeweils eine der sechs Klassen eines
Jahrgangs als Bläserklasse. Musikinteressierte Kinder erlernen hier ein für
sie neues Blasinstrument und spielen im Musikunterricht der Klasse von Beginn an
gemeinsam als Orchester. Dass diese Methode sehr erfolgreich ist, bezeugen auch
die tollen 3. Preise für die beiden Bläserklassen 6B und 7B, die ihre
Instrumente erst seit ein bzw zwei Jahren im Gruppenunterricht erlernen.
Miniband sammelt Geld für das KeniaprojektAus
der Bläserklasse 3 (6B) unserer Schule haben sich Leon (Flöte), Rene
(Saxophon), Janine (Klarinette), Laurenz (Trompete) und Vincent (Tuba) unter der
Leitung von Astrid Kröger-Schönbach zusammengetan und proben regelmäßig als
„Miniband“. Unterstützt werden sie dabei öfters von Frederic aus der 8B an
der Klarinette. Als die Kollegin Gisela Raps von ihrem Keniaprojekt mit ihrer
Klasse 7A berichtete, war klar: „Da helfen wir auch“. Beim Kindersportfest
in Hennef und beim Stadtfest in Hennef stellte sich die kleine Band also in die
Sonne auf den Marktplatz und erspielte immerhin 145 Euro für den Aufbau der
kleinen Schule in Siaya (Kenia). Gerne unterstützen wir das Kenia-Projekt und
das Engagement der 7A und von Gisela Raps auch in Zukunft.
Bläserklasse 6B erspielt 3. Preis bei OrchesterwettbewerbSeit
einem Jahr haben die Kinder der 6B Unterricht auf ihren Blasinstrumenten. Im
Registerunterricht erlernen sie Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete,
Posaune, Euphonium und Tuba und spielen als Orchester zusammen in den
AG-Stunden. Unter der Leitung ihres Orchesterleiters Dirk Piecuch errreichte die
gesamte Klasse (wenn auch durch Krankheitsfälle dezimiert) auf Anhieb mit Stücken
wie „Can you feel the love tonight“ einen tollen 3. Preis beim
Orchester-Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ am
15.November in Rheinbach. Neben Bigband und der Bläserklasse 7B waren sie somit
das dritte Ensemble unserer Schule, das in diesem Jahr zum ersten Mal am
Wettbewerb teilnahm und auch direkt sehr erfolgreich war. Herzlichen Glückwunsch!
Bläserklassen-Ensemble auf dem Weihnachtsmarkt HennefZum
ersten Mal spielte ein Ensemble der Bläserklassen auf dem Weihnachtsmarkt in
Hennef. Am Sonntag, 29.11.09, fand sich am frühen Nachmittag ein spielfreudiges
Bläserensemble auf der Bühne des Marktplatzes ein und vertrieb vor zahlreichen
begeisterten Zuschauern den einsetzenden Regen schnell vom Marktplatz.
Traditionelle Weihnachtslieder wechselten sich ab mit amerikanischen, leicht
verswingten Stücken wie „Rudolph the red-nosed reindeer“, aber auch barocke
Stücke von G.F.Händel kamen zu Gehör („Tochter Zion, Feuerwerksmusik“).
Das 24-köpfige Ensemble unter der Leitung von Frau Kröger-Schönbach bestand
aus Schüler/innen der Bläserklassen 5B, 6B, 7B und 8B, erhielt aber auch Verstärkung
durch Manuel Mävers (7A, Drums) und Katharina Klein (10C, Tuba/ E-Bass).
Geprobt hatten die jungen Musiker nicht nur in den regulären Ensemblestunden,
sondern auch einige Mittagspausen geopfert. Herzlichen Dank für den Einsatz!
(A. Kröger-Schönbach)
Bläserklassen 2009 bei drei MartinszügenAuch
in diesem Jahr begleiteten Bläsergruppen unserer Schule drei Martinszüge in
Hennef. In Dondorf-Greuelsiefen fand der Auftakt zu den Zügen am 6.11.09 statt,
das Wetter spielte prima mit, es war trocken und fast warm. Mit etwas Aufregung
im Blut nahmen zahlreiche Kinder der Bläserklasse 6B zum ersten Mal an einem
Zug teil. Dass es nicht ganz einfach ist, beim Gehen zu spielen und im Dunkeln
nur spärlich beleuchtete Noten zu lesen, stellten sie rasch fest. Fast schon
routiniert dagegen die „alten Hasen“ aus der 7B und 8B. Die Stimmen waren
noch von den letzten Jahren halbwegs bekannt, man spielte fast auswendig. Der
zweite Zug der Liebfrauenkirche am 10.11.09 in der Warth stand unter dem Motto
„Wasser von oben, Matsch von unten“, selbst das Feuer am Bolzplatz wollte
nicht so recht brennen, aber dadurch ließ man sich die Spiellaune nicht
verderben und blies den Regen einfach schön. Circa 55 Bläser/innen waren unter
der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Markus Görner in zwei Gruppen bei
diesem großen Zug mitgegangen. Beim Feuer traf man sich dann wieder und spielte
dem Martin noch ein Ständchen. Der letzte Zug am 11.11.09 beim Kindergarten St.
Simon und Judas war von bestem Wetter geprägt und vor allem konnten jetzt
wirklich fast alle das Repertoire von acht Stücken nahezu auswendig - große
Begeisterung bei den Kindern und Eltern des Kindergartens. Nach jedem Martinszug
erhielten die jungen Musikanten natürlich einen Weckmann, Anfang nächsten
Jahres wird es für die Aktiven ein Dankeschön-Bowling-Ausflug geben.
Abschlussfahrt der 10 nach Florenz
Schon
auf der Fahrt lässt sich der Klimawechsel erahnen. Waren es in Deutschland noch
knapp 15°C und fieser Regen, so sind es in Italien angekommen, angenehme 25°C
und Sonnenschein. Wirklich traumhaftes Wetter. Die Stimmung ist
ausgelassen und noch bevor wir unsere finale Unterkunft erreichen, erleben wir
erst einen wunderschönen Tag am Strand, dann einen kuscheligen Abend in einer
Jugendherberge ganz in der Nähe von Florenz. Am
nächsten Morgen, nachdem alle ausgiebig gefrühstückt haben, geht es dann nun
endlich in unsere eigentliche Unterkunft. Ein Bungalowdorf, ausgestattet mit
Pool, Sportplätzen, Disko und eben allem was unsere jugendlichen Herzen höher
schlagen lässt. Noch bevor wir die Unterkunft erreichen, decken sich alle Schüler/innen
bei einem örtlichen Supermarkt mit den nötigsten Dingen für die nächsten
Tage ein. Schließlich sollen sich alle selbstständig verköstigen. Kaum
angekommen, werden die Bungalows bezogen, inspiziert und schon mal ordentlich
verwüstet. Nein, keine Angst, aber bei sechs pubertären Jugendlichen in einem
Bungalow bleibt die Unordnung eben nicht aus. Das
Programm für die nächsten Tage ist straff und sieht von Sport bis Kultur über
Feiern wirklich alles vor. Die Erwartungen in die vorher wirklich explizit
geplanten Ausflüge sind hoch und werden am Ende sogar noch übertroffen. Der
darauf folgende Tag soll erst einmal ein Tag sein, um sich auf die Situation
einzustellen, die Gegend kennen zu lernen und das Gemeinschaftsgefühl auf der
Anlage zu genießen. Doch
schon der nächste Tag soll direkt mit einem Highlight beginnen. San Gimiano
steht an. Man mag meinen, Kultur begeistere uns alle nicht so besonders, doch
tatsächlich gefiel wirklich allen das kleine schnuckelige Städtchen mit dem
urigen Charakter und dem besten Eis der Welt. Am Abend brodelt die Stimmung. Zwar ist man schon etwas geschafft von dem anstrengenden Tag, doch die Disko lädt zum Tanz ein. Sobald sich dann auch das letzte Mädchen ausgehfein gemacht hat, kann es in Richtung der clubeigenen Disko gehen. Es wird ausgelassen gefeiert, alle haben Spaß und selbst die Lehrer/innen geben sich nicht die Blöße und tanzen fröhlich mit. Nun ist die Stimmung wirklich am Siedepunkt angelangt. Doch
es nützt alles nichts, auch nach dieser langen Nacht, ausschlafen ist nicht.
Denn schon am nächsten Morgen wollen wir den Schiefen Turm von Pisa
besichtigen. Nach einer etwas chaotischen Busfahrt, das Navigationssystem wollte
wohl nicht so wie unser Busfahrer, kamen wir nach knapp einer Stunde in Pisa an.
Schnell den Schiefen Turm besichtigt, die alten Gebäude daneben bewundert, doch
neben dem Turm ist Pisa wirklich nichts Besonderes. So blieb uns der Rest des
Tages noch Zeit, auf der Anlage bei dem wunderschönen Wetter in den Pool zu hüpfen.
Auch
an den nächsten Tagen standen noch Ausflüge nach Florenz und Siena an. Durch
Florenz wurden wir von einer Stadtführerin begleitet, die spätestens durch
ihren ulkigen Akzent nach einer halben Stunde jedem auf die Nerven ging. Nichts desto trotz lernten wir eine Menge über die wunderschöne
italienische Baukunst und etwas von dem geschichtlichen Hintergrund der
Jahrhunderte alten Stadt. Getoppt
wurde das Ganze dann aber doch noch von Siena. Eine wirklich atemberaubend schöne
Stadt am Hang gelegen mit verwinkelten kleinen Gassen und wunderschönen
Bauwerken. In kleinen Gruppen flanierten wir durch die Gassen. Die Mädchen
gingen shoppen, die Jungs ließen sich auf der Piazza die Sonne auf dem Bauch
scheinen. Durch
unsere neongrünen T-Shirts fanden wir uns auch wirklich immer schnell wieder,
wurden sogar einige Male darauf angesprochen, da man uns „Grüne Horde“ auch
schon in Florenz oder Pisa entdeckt hatte. Ein
letztes Highlight, neben den tollen Ausflügen, den tollen Leuten und der geilen
Stimmung, war dann aber auch noch der Sport-Tag, welcher wirklich keine Wünsche
mehr offen ließ. Von Reiten über Fußball, Volleyball, Tennis, Mountainbike
oder Schwimmen wurde wirklich alles offeriert und jeder konnte sich an diesem
Tag einmal ordentlich austoben. Doch
irgendwann neigte sich auch diese tolle Zeit dem Ende entgegen. Am Abend des 7.
Tages wurde geputzt, am Morgen des 8. Tages wurden die Bungalows verlassen und
es ging mit dem Bus wieder zurück in die Heimat. Alle mit einem weinenden und
einem lachendem Auge. Nach einer wilden Busfahrt kamen wir dann schließlich
gegen 2 Uhr Nachts Zuhause an, verabschiedeten uns herzlichst und wurden in die
Ferien entlassen. Wir alle werden mit Sicherheit dieses tolle Erlebnis noch
lange in Erinnerung behalten, sowohl in Gedanken als auch im Herzen. An unsere
Lehrerinnen Marita Dederich und Katrin Heinen auch an dieser Stelle noch ein
herzliches Dankeschön und ein besonderes Lob für unsere männliche Begleitung
Thomas Adolph, den wir alle sehr ins Herz geschlossen haben.
Fit in Fair Play – Aktion gegen Mobbing und GewaltMensch, wir brauchen dich!
Weil
sie daran mitwirken wollen, in dem zukünftigen 5. Jahrgang von Anfang das
Aufkeimen von „Mobbing“ gegen Mitschüler/innen zu verhindern, setzen 33
teilnehmenden Schüler/innen jeden Freitag ihre Mittagsfreizeit dafür ein. Ausgehend von der Annahme, dass diese Schüler/innen schon deshalb über eine ausgeprägte Sozialkompetenz verfügen, sind sie wohl auch gut geeignet, an der Entwicklung eines Präventionskonzepts gegen Mobbing mitzuarbeiten. Sie sollen dabei die Ideengeber sein für eine kindgerechte Umsetzung der konzeptionellen Arbeit in die reale Wirklichkeit einer Klassengemeinschaft. Hört
sich kompliziert an, ist es aber nicht! Die Schüler/innen lernen spielerisch in
Rollenspielen, was Mobbing eigentlich ist, wie es entsteht, wie es sich
entwickelt und wie es sich konkret auswirkt. Dabei können sie ihre eigenen
Erfahrungen dementsprechend zuordnen. Das Spannende an diesem Projekt ist, dass
das Präventionskonzept gegen Mobbing von Kindern für Kinder entwickelt wird,
da sie wissen, was, wann, wo und wie in den Klassen passiert. Meine Aufgabe als
Beratungslehrer ist es, die Kinder in dem Projekt zu begleiten, sie zu
informieren, aufzuklären, Impulsgeber zu sein, die Ideen der Kinder zu erfassen
und sie konzeptionell so einzubinden, damit sie präventiv im neuen 5. Jahrgang
umgesetzt werden können. Die
DEL (Deutsche Eishockey Liga) und der MHD (Malteser Hilfsdienst e.V.) wollen mit
uns gemeinsam beweisen, dass man in einem starken Team viel bewegen kann. „Fit
in Fair Play“
ist
ein professionelles Förderprojekt mit Präventiv-Maßnahmen, welches bundesweit
im November an 16 Schulen gestartet wurde. Gemeinsam mit Kindern und
Jugendlichen soll dabei erfahrbar gemacht werden, dass nur durch Fair Play ein
wirklich funktionierendes Miteinander möglich ist. Gefragt
ist die Entwicklung eigener sozialer Projekte - zum Beispiel
Nachbarschaftshilfe, Aktionen gegen Gewalt und Mobbing o. ä. Die Malteser und
die Deutsche Eishockey Liga werden diese Ideen aktiv in der Umsetzung unterstützen. Kurz
vor Beginn der Sommerferien, am 31. Mai 2010, endet der 'Fit in Fair Play'
Wettbewerb für das Schuljahr 2009/10. Eine unabhängige Jury wird nach einem
Punktesystem über die Gewinnerschule entscheiden und das Ergebnis am 3. Juni
2010 präsentieren. Die Kooperationspartner Deutsche Eishockey Liga und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die 'Fit in Fair Play – Trophy'. Bei allem sportlichen Wettkampfgeist weisen die Initiatoren jedoch darauf hin, dass Gewinner letztlich alle Teilnehmer sind. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält zum Dank für die Teilnahme eine besondere Urkunde. Und auch die Schulen erhalten für ihr Engagement eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienstes und der Deutschen Eishockey Liga als 'Schule - Fit in Fair Play'. Weitere
Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt unter: www.fit-in-fair-play.de
Eine gute Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg
Ein
wichtiges Anliegen der Berufs- und Bildungsberatung in der Gesamtschule Hennef
ist es, alle Schüler/innen der Sekundarstufe I bei der Berufswahl zu beraten,
ihnen die aktuellen Ausbildungswege und beruflichen Bildungsgänge aufzuzeigen,
so wie ihnen bei Bewerbungen und Anmeldeverfahren Hilfe und Unterstützung
anzubieten. Auszug
aus dem Kooperationsvertrag zwischen
der Arbeitsagentur Bonn / Rhein-Sieg und der Gesamtschule Hennef: „Schule
und Berufsberatung haben die gemeinsame Verantwortung für die
Berufsorientierung, die fester Bestandteil des Schulprogramms ist. Schule und
Berufsberatung der Agentur für Arbeit entwickeln jährlich ihre Vorstellungen
zur kooperativen Berufswahlorientierung und stimmen ihre Maßnahmen gemäß
ihrer jeweiligen Aufgabenschwerpunkte aufeinander ab.“
Individuelle
Einzelfallberatungen werden den Schüler/innen der Jahrgängen 9 und 10 und
deren Eltern in zwei festen wöchentlichen Sprechstundenzeiten durch unseren
Beratungslehrer Georg Dahlberg angeboten. Weitere interessante Informationsangebote entnehmen Sie bitte der Startseite unserer Gesamtschul-Homepage unter dem Link Berufswahlorientierung.
Halloween-Physik-Grusel-ShowAm
31.10.2009 veranstalteten die Abiturient/innen der Gesamtschule eine
Halloween-Party für Kinder und Eltern. Die Physikusse des 13er Jahrgangs führten
eine Halloween- Physik-Grusel-Show auf. Eine
Autopanne führt einen Reisenden über Nacht in ein altes Schloss. Der
schluffige Diener serviert seltsame Gerichte zum Abendessen. Der durchgeknallte
Hausherr ist leider sehr beschäftigt mit seinem aktuellen Monster, dessen
Tischmanieren zu wünschen übrig lassen. Der Teufel persönlich enttarnt zwar
ein unangemeldetes Experiment, aber leider muss der Reisende dafür büßen.
Der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule HennefAn
bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als 1 Million Schulunfälle.
Oft ist die schnelle und kompetente Versorgung in den ersten Minuten nach einem
Unfall ausschlaggebend für den Heilungserfolg einer Verletzung. Aber
wie kann man diese kompetente Versorgung sicherstellen?Eine
Antwort darauf bieten Schulsanitätsdienste, die mittlerweile an vielen
deutschen Schulen entstanden sind. Im
September 2008 ging unser Schulsanitätsdienst mit 16 Sanitäter/innen an den
Start. Zunächst
war unser Ziel in erster Linie Strukturen zu schaffen, die einen
funktionierenden Schulsanitätsdienst ermöglichen. So wurde viel Zeit und
Energie in die Ausstattung des Sanitätszimmers gesteckt, es wurden verschiedene
Variationen von Einsatzplänen erprobt, es wurden Einsatzwesten und Sanitätersweatshirts
organisiert, es wurde Verbandsmaterial angeschafft, es wurden verschiedene
Kommunikationsmedien zur Benachrichtigung der Sanitäter im Notfall ausprobiert
und es wurden Fortbildungen organisiert, damit unsere Sanitäter/innen sich
laufend weiterbilden können. Die
Sanitäter/innen zeigten beim Aufbau des Sanitätsdienstes besonders großes
Engagement und waren sehr oft bereit, sich auch in ihrer Freizeit mit den
Belangen des Sanitätsdienstes zu befassen. Bei
all unseren Aktivitäten fanden wir aber auch tatkräftige Unterstützung durch
das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser und die Feuerwehr, ohne deren Hilfe wir
sicherlich unser Ziel nicht so schnell erreicht hätten. Im
Winter 2009 können wir behaupten, dass unser Schulsanitätsdienst auf soliden Füßen
steht: Im
Moment zählen wir 19 aktive Mitglieder und in jedem Schulhalbjahr werden neue
Ersthelfer/innen im Rahmen der Erste-Hilfe AG ausgebildet. Die
Schulsanitäter/innen haben feste Einsatzzeiten, in denen sie das Sanitätszimmer
und den Schulhof betreuen und im Falle eines Notfalls direkt eingreifen können. Unsere
Sanitäter/innen sind sehr gut ausgebildet: sie nehmen viermal im Jahr an
Erste-Hilfe-Fortbildungen teil, die von DRK und Maltesern an unserer Schule
angeboten werden Unsere
Sanitäter/innen treffen sich wöchentlich, um organisatorische Fragen zu klären,
sich über ihre Erfahrungen mit Unfällen und Erlebnissen auszutauschen und sich
mit ausgewählten Themen der Ersten-Hilfe zu beschäftigen. Unser
Sanitätsraum ist gut ausgestattet: Wir verfügen über drei Liegen, eine Trage,
eine Menge an Verbandsmaterial, Erste-Hilfe-Einsatztaschen, Blutdruckmessgerät, Rescue Bag
u.s.w.
Physikusse zeigen Zeitreise in der Grundschule Bonn-MehlemAm
30. Oktober gastierten die Physikusse mit ihrer aktuellen Physikshow Zeitreise
in der katholischen Grundschule in Bonn-Mehlem. Der Vorsitzende des Fördervereins,
Herr Kubitscheck, war von der Show begeistert und hat die Physikusse eingeladen.
Die Physikusse waren schon öfter zu Gast im Institut für Bio-Physikalische
Chemie der Universität Bonn, das Herr Kubitscheck leitet. Die
Schüler/innen der Grundschule kamen zahlreich in die große Aula und überraschten
uns mit ihrem Wissensdurst. Nach der Show stellten sie nicht nur viele kluge
Fragen, sondern belagerten die Physikusse stundenlang, um ein Autogramm zu
erhaschen. Dies
war die vorerst letzte Aufführung der Zeitreise. Die Schauspieler/innen haben
ihre Rollen lieb gewonnen und werden viele gute Erinnerungen an tolle Auftritte
mitnehmen. An dieser Stelle soll auch noch einmal die Crew hinter der Bühne erwähnt
werden: unser neuer Physikuss Malte Klein übernahm zuverlässig die Kamera, die
Lichttechnik bediente souverän der neue Physikuss Kjell Wistoff und Tobias, der
frisch aus Shanghai eingetroffen wieder dabei ist, übernahm wie selbstverständlich
die Tontechnik. Basti bleibt uns
auch als Student treu und bediente die Nebelkanone hinter der Bühne. Als
Roadies standen uns vier Mütter und Herr Bilz mit Rat und Tat zur Seite.
Sebastian Althapp bei der Fraunhofer TalentSchool vom 13.11.-16.11.09 in MünchenMit der Talent School startete die Fraunhofer-Gesellschaft eine Initiative, die begabten Schüler/innen eine Plattform bietet, anwendungsorientierte Forschung hautnah zu erleben. Am dreitägigen Workshop im Fraunhofer-Haus in München nahm Sebastian Althapp als Preisträger von Jugend Forscht teil. Alleine
das Gebäude des Fraunhofer Institutes mit seinen endlosen Fluren, den unzähligen
Flachbildschirmen in den Wänden und den auf Hochglanz polierten Hightech-Geräten
in den Vitrinen war ein Erlebnis. Nach einem kurzen Einführungsvortrag über
die Fraunhofer Gesellschaft geht es für die Teilnehmer an den Bau eines eigenen
Roboters. In Gruppen von 4 sollten Konzepte für einen möglichst kleinen,
autarken Roboter gefunden werden. Die Ergebnisse wurden dann den anderen Gruppen
vorgestellt und ausführlich diskutiert. Heraus kam ein theoretischer Roboter,
mit Motorgehäusen als Räder, auf denen eine Akkuschicht liegt und auf der
wiederum eine Fotovoltaikschicht aufgebracht ist. Um die 3D Schaltpläne
umzusetzen, gab es eine kurze Einweisung in CAD. An Lötstationen wurde der Bau
des Roboters unter fachkundiger Leitung fortgesetzt. Zuletzt folgt die
Programmierung und kurz darauf wuselten 12 Roboter durch den Raum. Einige in
Kolonne, einige nur im Kreis, einige mehr oder weniger intelligent. In
diesem Moment wurde allen bewusst, was sie hier tun: „Wir sitzen alle zusammen
an einem Projekt, von früh bis spät in die Materie vertief, und schauen aus
dem Fenster der 17. Etage in den Sonnenuntergang über den Alpen, während wir
eine Armee von Robotern programmieren. Ein einzigartiges Gefühl!“
Gesamtschule Hennef: Neues COMENIUS-PROJEKT mit ACHT europäischen SchulenWiederum
ist es der GESAMTSCHULE HENNEF gelungen, ein neues COMENIUS-Projekt bewilligt zu
bekommen. Unter dem Titel „YOUTH AND ICT“ sind es diesmal 8 Schulen aus
europäischen Ländern, die an der Projektarbeit teilnehmen. Diesbezüglich
trafen sich die Teilnehmer/innen aus England, den Niederlanden, Griechenland,
der Türkei, Spanien, Portugal, Italien sowie unserer Schule vom 27.09. –
02.10.09 in Ponta Delgada auf den Azoren. Viele teilnehmende Schulen bedeutet eine große Vielfalt von Ideen, Anregungen und Sprachenvielfalt - aber auch viel Anstrengung einen Konsens zwischen allen Partnern zu erreichen. Dennoch konnte vereinbart werden, dass der Schwerpunkt der Projektarbeit auf Internetforen, Blogs, youTube etc. veröffentlicht wird. Inhaltlich wird es sich dieses Jahr um Themen wie „Youth Magazine“, „Cooking project“ und einer „Fashion show“ handeln. Besonders
motivierte Schüler/innen können dann im April kostenlos mit in die Türkei
oder im Mai nach Griechenland zu den nächsten COMENIUS- Konferenzen fahren.
Die Klassenfahrt des 7. Jahrgangs oder „Wo ist das Huhn?“Vom
5. bis 9. Oktober 2009 machte der gesamte 7. Jahrgang eine Klassenfahrt nach
Rurberg in der Eifel. Nach
vielen Planungen und Vorbereitungen konnte es nun endlich los gehen. Mit rund
180 aufgeregten Schüler/innen machten sich die Lehrer/innen am Montagmorgen auf
den Weg. Von der tollen Stimmung konnte man bereits während der Busfahrt
angesteckt werden. In Rurberg angekommen, begrüßte uns ein warmer Herbstregen
und nun konnte das Programm der Kassenfahrt beginnen. Bei Gruppenspielen (ein
besonders beliebtes war „Wo ist das Huhn?“), Klettern, Kanufahren, Floßbau,
Survivaltraining, Lagerfeuer und sogar einem Discoabend konnten die Schüler/innen
als Klasse und auch übergreifend als Jahrgang gemeinsam eine tolle Zeit
erleben. Der
Tag am Kletterturm Aber
irgendwie muss er auch wieder runterkommen - zum Glück haben Tobias &
Marina uns gezeigt, wie das funktioniert:
Der Tag, an dem wir lernten, gemeinsam ein Floß zu bauenWir
sind um 10:30 Uhr mit unseren Leiter/innen und Lehrer/innen zum See losgegangen
und der Weg ist ganz schön lang. Vorher bekam jeder noch eine Rettungsweste.
Und dann bildeten wir 6er - Gruppen, die gemischt aus Jungen und Mädchen
bestanden. Am See angekommen, holte je eine Person 3
lange und 3 kurze Holzpfähle und 3 lange und 3 kurze Seile. Je eine 2. Person
holte 4 große Regentonnen .Diese Gegenstände sind uns zum Glück zur Verfügung
gestellt worden. Dann bekamen wir eine Einleitung in das Floßbauen und wie die
Paddel-Technik funktioniert. Dann fingen wir auch schon an. Als erstes legten
wir 3 lange Holzpfähle auf den Boden. Darauf legten wir 3 kurze Holzpfähle,
die wir mit 3 kurzen Seilen verbunden haben, was aber am Anfang jede Gruppe
falsch gemacht hat. Als alles so weit war, legten wir die 4 großen Regentonnen
darauf. Die haben wir dann mit einer bestimmten Technik, die unser Gruppenleiter
Tobi uns gezeigt hatte, mit 3 langen Seilen festgebunden. Als alles fest war,
haben wir noch einen sogenannten "Schüttel-check" durchgeführt. Das
heißt, wir haben das Floß hochgehoben und stark geschüttelt. Das hat echt Spaß
gemacht, denn bei unserer Gruppe hat sich noch ein Junge oben drauf gelegt(es
hat trotzdem alles gehalten!!!!!). Nach einer Stunde waren dann auch alle
fertig. Das Rennen konnte beginnen. Wir bekamen auch noch eine Aufgabe von
unseren Gruppenleitern. Wir mussten mit dem Floß auf die andere Seite des Sees
rudern, dort einen Büschel Gras holen und dann wieder mit dem heilen Floß am
Ufer ankommen. Am Anfang hatten alle Startschwierigkeiten. Doch spätestens in
der Mitte sind außer einem Floß alle kaputt gegangen, aber es war eigentlich
jedem egal dass es doch nicht geklappt hat, denn es war ein Riesenspaß. Alle
standen, schwammen und kreischten wild durcheinander im kalten See. Anschließend
haben alle noch mit angepackt und alle kaputten Floße in den Autoanhänger
geschleppt. Als wir dann fertig waren, hatten wir noch die Gelegenheit, uns
umzuziehen. Dann sind wir gemeinsam wieder zurück zur Jugendherberge gegangen.
Methoden- und Kennenlernwoche des 11. Jahrgangs 2009
Auch
im Jahr 2009 fand, fast schon traditionell, in der Woche vor den Herbstferien
wieder die Methoden- und Kennenlernwoche des neuen 11. Jahrgangs statt. Die
Schüler/innen der kommenden Oberstufe wurden in für die Arbeit in der
Sekundarstufe II grundlegende Techniken eingeführt; aus der Mittelstufe bereits
Erlerntes wurde auffrischend wiederholt. Neben
Methoden der Texterschließung, Recherche und Grundsätzen der Erörterung
bildeten Visualisierungs- und Präsentationstechniken (PPP) die Säulen des
Programms. Praktisch erprobt wurden die z. T. neu erworbenen Kompetenzen dann
zuhause und vor Ort – unser Tagungsort DJH Köln/Deutz bot den thematischen
Rahmen für die letzten Recherchen und abschließenden Präsentationen der Schüler/innen.
Die Themenpalette reichte weit, war oft sozialkritisch geprägt und die
dargebotenen Leistungen größtenteils ansprechend. Das Engagement der
Jahrgangsstufe war teilweise enorm. Bis in den späten Abend wurde an der
Optimierung der Ergebnisse gearbeitet, wobei auch für die anschließende
Entspannung die Kölner Innenstadt den richtigen Rahmen bot. Denn auch die
soziale Komponente sollte, wie jedes Jahr, nicht zu kurz kommen, insbesondere um
die an unserer Schule „Neuen“ in die Jahrgangsgemeinschaft zu integrieren.
Die spätere Auswertung unter den Schüler/innen zeigte eine hohe Akzeptanz und
gute Noten für die Seminartage – Verbesserungen sind jedoch immer möglich. Auffällig
im Vergleich zu vergangenen Jahren war, dass die Schüler/innen für die Präsentation
den fast sicheren Umgang mit digitalen Medien beherrschten und dies oft mit großem
Erfolg in gute PowerPoint Präsentationen umsetzen konnten.
Business EnglishDie
Ansprüche der Arbeitswelt an die Qualität der Ausbildung von Schüler/innen
sind weiter gestiegen. Deshalb hat sich die Gesamtschule Hennef schon vor
geraumer Zeit entschlossen, ihren Schüler/innen Kurse im Fach
Wirtschaftsenglisch anzubieten. In den international arbeitenden Unternehmen hat
das sogenannte Business English seit jeher eine große Bedeutung. Daher soll die
erfolgreiche Arbeit in den Jahrgangsstufen 9 und 10 im laufenden Schuljahr
weiter fortgesetzt werden. Die Kursteilnehmer/innen erhalten nun zum ersten Mal
die Möglichkeit, an einer Prüfung der Industrie- und Handelskammer London
teilzunehmen. Die Teilnahme daran ist freiwillig und erlaubt es den Schüler/innen
ein Basiszertifikat zu erwerben, das weltweite Anerkennung genießt.
Personalchefs legen verstärkt Wert darauf, dass künftige Bewerber/innen um
Ausbildungs- und Arbeitsplätze über solche Zusatzqualifikationen verfügen.
Auch im nächsten Schuljahr können die Kursteilnehmer/innen durch eine erneute
Prüfung eine weitere Qualifikationsstufe erreichen. Für die Oberstufe laufen
die Planungen, bei Bedarf Zusatzkurse einzurichten, in denen die Schüler/innen
weitere Zertifikate erwerben können.
Türkisch-AG: Ein Austausch mit Erfahrungen
Am Montag hat dann jeder berichtet, wie er in den verschiedenen Familien klar kommt. Es war meiner Meinung nach eine tolle Erfahrung, denn auch die Ausflüge, wie z. B. in die unterirdische Zisterne, den alten Sultanspalast Topkapi, in zwei Moscheen und auf zwei Basare, waren nicht immer, aber meist spannend und vor allem sehr lustig. Das Highlight war natürlich der Ausflug auf die Insel. Zuerst fanden wir alle die lange Schiffstour ziemlich langweilig. Danach mussten wir einen steilen Berg hoch laufen, was für uns Deutsche leicht zu schaffen war, während die türkischen Kinder japsend und schwitzend nach langer Zeit endlich oben angekommen waren. Wir ruhten uns alle erst einmal aus und aßen und tranken etwas. Später sind wir in einer kleinen Gruppe an einer ganz schmalen Felsschlucht entlang geklettert, die unten zum Meer führte. Und weil wir alle so begeistert von dem atemberaubenden Ausblick auf das Marmara Meer waren, gingen wir zurück zu den anderen und erzählten darüber. Manfred Liedtke meinte dann nur noch: „Also, so was können wir uns doch nicht entgehen lassen, oder?" Und jeder wurde gefragt: „Abenteuer oder nicht?!". Wir entschieden kurz, wer mit auf die Abenteuertour kam und wer den kürzeren Weg zurück nahm. Das waren dann die, die entweder Höhenangst hatten oder einfach möglichst schnell zurück zum Hafen wollten. Die Abenteurer kletterten die Abhänge runter und mussten sich konzentrieren, um nicht herunter zu fallen. Trotz weinender Mädchen, verletzten Fingern und zerkratzten Beinen kamen wir irgendwann am Meer an und alles war perfekt. Alle
kamen glücklich wieder in Deutschland an. Einige Zeit später stellte sich
heraus, dass die türkischen Austauschschüler/innen auch zu uns nach Hennef
kommen werden. Und siehe da, mehrere Wochen danach haben wir sie hier am
Flughafen empfangen. Allerdings war alles etwas problematischer als in Istanbul,
denn irgendwie wusste keiner so richtig worüber man reden sollte oder was man
machen könnte. Das Wetter spielte natürlich auch eine große Rolle, so war der
Besuch im Zoo am Montag sehr nass und eklig. Als dann auch noch zwei deutsche Mädchen
krank wurden (merhaba, Schweinegrippe!), hing alles in den Seilen. Am
Dienstag lauschten wir erst gemeinsam der Musikvorführung der Brass Class 8B
und fuhren dann nach Bonn. Dort machten wir eine Rallye im Haus der Geschichte.
Danach ging’s auf den Weihnachtsmarkt, auf dem uns allerdings die türkischen
Mädchen abhanden kamen – sie wollten lieber shoppen. Am
Mittwoch schauten wir uns erst mit dem ganzen Jahrgang 8 den Film „Der Junge
im gestreiften Pyjama“ an. Dann kam der Schocker: In Istanbul war Streik, alle
Flüge waren abgesagt worden und unsere Gäste konnten erst Donnerstag Nacht um
02:50 Uhr nach Hause fliegen! Irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft
den Tag mit " Bowlen" gut auszunutzen. Abgesehen von den
Schwierigkeiten, war es doch ein erfahrungsreiches Erlebnis.
USA-Austausch mit Boardman High School in OhioAMERICA – HERE WE ARE….
Das
Thanksgiving Fest mit seinen üppigen Mahlzeiten verschafften dem einen oder
anderen einige Pfunde mehr. Die konnten allerdings am folgenden Freitag, dem
sogenannten „Black Friday“ wieder beim „shoppen“ abtrainiert werden, da
an diesem Tag die Geschäfte schon um 4.00 Uhr morgens öffneten, um ihre
Sonderangebote zu präsentieren und natürlich zu verkaufen. Gut, dass viele von
uns 2 Koffer dabei hatten, denn die Angebote und der niedrige Dollarkurs waren
sehr verführerisch. Samstag
und Sonntag ging es dann nach Washington. Bei strahlendem Sonnenschein und
angenehmen Temperaturen konnten hier die Sights besichtigt werden. Die Museen
auf der Mile waren offen und kostenlos, so dass es auch hier viel zu bestaunen
gab. Montags
war dann der letzte Tag in Boardman und das Pot Luck Dinner stellte den
Abschluss des Aufenthaltes dar. Viele Partnerschaften hatten sich bis dahin
schon verfestigt und der Gedanke an den Abschied stimmte manch einen in
Traurigkeit. Dienstags
morgens ging es Richtung Heimat – aber nicht auf direktem Weg – ein
Zwischenstopp in New York war eingeplant. Am
Nachmittag waren wir dann endlich in New York City und begannen unsere
Erkundungen mit einem Aufstieg auf das Empire State Building. Welch eine
Aussicht!!! Die Nachtbeleuchtung ließ die Stadt in tausende Lichter erscheinen
und hinterließ wohl für alle einen unvergesslichen Eindruck. Ground Zero, das
Rockefeller Center und der Time
Square waren weitere Zwischenstopps; zu Fuß und mit der U-Bahn waren wir bis
Mitternacht unterwegs bevor wir wieder im Hotel ankamen. Am nächsten Tag ging
es mit all den neuen Eindrücken zurück nach Deutschland. Hier
Statements der mitfahrenden Schüler/innen: „Ich
fand die Fahrt in die USA einfach klasse und total interessant! Es war total
spannend jeden Tag etwas Neues zu entdecken und ich bin sehr froh, bei diesem
Austausch mitgemacht zu haben und werde es sicher niemals vergessen. Und am Ende
noch: der Ausflug nach New York war die Krönung, einfach unglaublich, nur
leider zu kurz!“ "Unsere
Fahrt in die USA hat mir sehr, sehr gut gefallen, da ich sehr viel erlebt habe,
nette Menschen kennen gelernt habe und mehr als eine Woche lang Englisch
sprechen konnte. Ich fand es interessant und lustig zu sehen, was die
Amerikanischen Familien, die im Übrigen sehr gastfreundlich waren, über
uns Deutsche dachten. Ich hatte vorher nicht gedacht, dass sie teilweise so
wenig über uns wissen. Außerdem habe ich die Aktivitäten, die Ausflüge nach
Washington D.C. und New York und auch den Schulbesuch sehr genossen und hoffe,
dass wir den amerikanischen Schüler/innen nächsten Sommer genauso viel von
Deutschland und unserem Leben zeigen können." „Ich
fand, der Austausch war eine schöne Erfahrung hinsichtlich der Sprache sowie
vom Land und den Leuten dort. Mich hat beeindruckt,
dass es wirklich wie in den High-School Filmen ist. Es war einfach toll und ich
vermisse es.“ „Der
Austausch in Amerika hat mir sehr viel Neues gezeigt. Ich habe viele neue nette
Leute kennen gelernt und viel über
das Leben in Amerika gelernt. Genauso
toll fand ich unsere Gruppe, mit der ich sehr viel Spaß hatte und zum Glück
ist in Washington und New York immer alles gut gegangen. So
viele Eindrücke innerhalb so einer
kurzen Zeit zu gewinnen war richtig toll.“ Diese
Reise nach Amerika wird für mich unvergesslich bleiben. Die Gastfamilie,
die einen so nett aufgenommen hat und die Schule, die doch so ganz anderes ist
als wie man es bei uns kennt. Dann die Besuche nach Washington und New York ,
die leider viel zu kurz waren und doch so unbeschreiblich schön. Ich hoffe,
dass ich irgendwann noch mal in die USA reisen werde.
Neues zum Thema SuchtpräventionLiebe Eltern, der
Wettbewerb wird im Schuljahr 2009/2010 zum dreizehnten Mal in Deutschland
angeboten. Durch die Teilnahme bei „Be Smart“ soll Schüler/innen ein Anreiz
gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher
besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schüler/innen
rauchen. Wie
auch in den vergangenen Schuljahren nimmt die Gesamtschule Hennef nun schon zum
8. Mal mit mehreren Klassen des 6., 7. und 8. Jahrgangs in der Zeit vom 16.11.09
bis 30.04.10 am internationalen Nichtraucherwettbewerb „Be Smart- Don’t
Start“ teil. Wöchentlich wird abgefragt, ob jeder einzelne die Bedingung erfüllt
hat nicht zu rauchen. Wir verstehen dieses Projekt als ergänzenden Baustein der
Suchtprävention an unserer Schule. Die
Smokefree Class Competition, so heißt Be Smart – Don’t Start auf
internationaler Ebene, wird im selben Zeitraum in 17 europäischen Ländern
durchgeführt.
(Udo Heinderichs, Dipl. Sozialpädagoge)
Mofa - Führerschein
Es ist festzustellen, dass die jungen Damen häufig mehr als die Herren der Schöpfung investieren, um mit der größtmöglichen Sicherheit in die theoretische Prüfung zu gehen. Das wird in der Zukunft besonders wichtig, weil jede Wiederholungsprüfung neu bezahlt werden muss. Die praktische Prüfung bereitete allen dann erwartungsgemäß keine Schwierigkeiten. Sie orientiert sich im wesentlichen an dem Prüfungsparcours zur Fahrradprüfung und testet die sichere Beherrschung des Mofas bei schneller und vor allem langsamer Fahrt. Der Kurs läuft als freiwillige AG am Freitag nach dem Unterricht, weil dann der Schulhof als Übungsraum für die Praxis genutzt werden kann.
Ein Vormittag bei der Frauenärztin Dr. AuerWir, die Mädchen der Klasse 8 b, saßen zusammen mit Frau Dr. Auer in einem Stuhlkreis. Zuerst sind wir noch einmal das Grundwissen durchgegangen: Der Zyklus der Frau und wie das mit der Schwangerschaft funktioniert. Dann durften wir Fragen stellen wie ''Kann man von Petting schwanger werden?'' Was ist Petting? Oder
''Wie sieht das aus mit der Gebärmutterhalskrebsimpfung, kann man davon
sterben?'' Frau
Dr. Auer hat uns jede Frage beantwortet.
Vive la France - Studienfahrt des 13er Jahrgangs an die Cote
d`Azur
15
Stunden und wenig Schlaf später, Ankunft im Feriendorf Cap Esterel. Uns
erwartet eine riesige Ferienanlage, die wir mit sämtlichen Koffern,
Reisetaschen und Rucksäcken zunächst einmal zu Fuß durchqueren müssen, um zu
den Apartments zu gelangen. Der Fußmarsch hat sich gelohnt. Gut ausgestattete
Zimmer mit Balkon und Meerblick entschädigen für Schlafmangel und
Anstrengungen der Reise. Nach einer kurzen Verschnaufpause treffen wir uns beim
gemeinsamen, nicht allzu reichhaltigen Abendessen wieder, resümieren die ersten
gewonnenen Eindrücke und lassen den ereignisreichen Tag ausklingen. Am
nächsten Morgen haben die Schüler/innen die Gelegenheit, das tolle Wetter zu
genießen, die Ferienanlage und die riesige Poollandschaft zu erkunden, bevor es
mittags zu einem gemeinsamen Spaziergang in die Berge geht. Ziel ist der
Leuchtturm, der über der Bucht von Agay erstrahlt und von dem aus man eine
einmalige Aussicht auf die Landschaft des Estrel Gebirges hat. Währenddessen
bemühen sich die weiblichen Lehrkräfte inständig darum, einen Raum für einen
gemeinsamen Filmabend zu organisieren, was sich aufgrund einiger Sprachbarrieren
als äußerst knifflig herausstellt. Am
Nachmittag finden sich die Schüler/innen in Gruppen zusammen, um an einem von
den Lehrer/innen gestalteten Programm teilzunehmen. Die Kunstlehrer Dorothee Di
Tomaso und Michael Liss-Nüdling bieten eine exklusive Zeichenstunde am Strand,
Hans Werner Obermann und Tanja Hentschel die Erkundung des Estrel Gebirges und
Reiner Bergmann die Abnahme des Seepferdchens am Pool. Claudia Mund, ohne die
wir aufgrund ihrer hervorragenden Französischkenntnisse aufgeschmissen gewesen
wären, war unterdessen mit organisatorischen Aufgaben betraut. Dank des
Einfallsreichtums der Lehrkräfte treffen wir uns - trotz fehlendem Filmraum -
dann doch noch an diesem Abend im Freien, um gemeinsam mittels Beamer und Laptop
den Film „Das Parfüm“ an der Wand eines Apartments zu schauen.
Am
Dienstag machen wir uns auf den Weg zu unseren ersten Ausflugszielen: St. Paul
und Cannes. Wir fahren die kurvenreiche Küstenstraße des Esterel Gebirges
entlang und genießen die Aussicht auf die beeindruckenden Strandbuchten und Küstenstädtchen
der Cote d`Azur. Die mittelalterliche Stadt St. Paul fasziniert durch ihre
vielen kleinen Gässchen, in denen es immer wieder obskure und farbenfrohe
Plastiken zu bewundern gibt und in denen sich kleine Cafés direkt an zahlreiche
Geschäfte und Künstlergalerien anschließen. Kontrastierend dazu erfolgt der
Besuch der Hafenstadt Cannes. Mit Stadtplänen ausgerüstet machen die Schüler/innen
sich auf den Weg, die berühmte palmengesäumte Flaniermeile Boulevard de la
Croisette entlang zu schlendern und in den kleinen angrenzenden Parks zu
verweilen. Am Ende wird der beeindruckende Hafen als Kulisse für ein
gemeinsames Gruppenfoto genutzt, bevor es am frühen Abend zurück zur
Ferienanlage geht. Auch
der Mittwoch wird genutzt, um den kulturellen Erfahrungshorizont zu erweitern.
Schon früh morgens erreichen wir Antibes, eine kleine und schon v. Chr. erbaute
Stadt am Fuße der Alpen, wo das Picasso-Museum im Château Grimaldi allerlei
moderne Kunst zu bieten hat. Nach einem gemeinsamen Besuch des Museums geht es
durch die verwinkelte Altstadt zum Strand und weiter nach Grasse, der
Welthauptstadt des Parfüms. Höhepunkt des Besuches ist die Führung durch eine
historische Parfümfabrik, in der wir Einblicke in die Geschichte der Parfümfabrikation
und den aufwendigen Herstellungsprozess erhalten. Nach dem Abendessen machen wir einen gemeinsamen Spaziergang zum Strand und verbringen den letzten Abend bei französischen Kleinigkeiten aus dem Supermarkt im warmen Mittelmeersand. Für romantische Lagerfeuerstimmung sorgt nicht zuletzt Reiner Bergmann, der zur Gitarre greift und uns ein Ständchen singt, bei dem alle fröhlich einstimmen. Donnerstag:
Der Tag der Abreise ist gekommen und ein Gefühl der Vorfreude auf die
Daheimgebliebenen mischt sich mit Wehmut, dass dieses einmalige Erlebnis sich
dem Ende neigt. Morgens werden die Zimmer geräumt und die Koffer im Bus
verstaut. Der Tag soll noch genutzt werden, bevor man gegen Abend wieder
Richtung Heimat aufbricht. Die Schüler/innen verbringen ihre Zeit mit Spaziergängen,
letzten Strand- und Cafébesuchen und gemeinschaftlichem Beisammensitzen.
Die kleine Ema benötigt dringend Hilfe -
Fit
in FAIR PLAY heißt auch, für andere da zu sein, wenn man gebraucht wird, und
das wollen die Schüler/innen der Klasse 6 C ganz besonders für die kleine Ema
aus Albanien, die an Krebs erkrankt ist und zurzeit in der Asklepios-Klinik in
St. Augustin nach der Operation behandelt wird. „Wir
haben von unseren Eltern erfahren, dass die kleine Ema unsere Hilfe dringend
braucht. Sie muss sich einer Chemotherapie unterziehen, aber ihre Eltern können
nicht so viel Geld aufbringen“, beschreiben Anna Seeliger und Patricia Reuter
aus der Klasse 6 C ihre Motivation, mit der sie ihre ganze Klasse zur Teilnahme
an ihrer spontanen Kuchen-Aktion überzeugten. Ganz nach dem Motto der Malteser
„Mensch- Wir brauchen dich!“ setzen sie sich ganz besonders für die
Schwachen ein, in diesem Falle für die kleine Ema. Im
Internet finden Sie die notwendigen Hinweise unter dem nachfolgenden Link:
Kinder auf dem Fahrrad ... – aber immer mit Helm!Fahrrad-Sicherheits-Training
im 6. Jahrgang Die
intelligenten Schüler/innen des 6. Jahrgangs beteiligten sich gerne auch in
diesem Schuljahr im Rahmen einer Projektwoche wieder an dem Sicherheitstraining
mit dem immer freundlichen Polizeioberkommissar Zöller von der Kreispolizei
Siegburg, das zum wiederholten Male auf dem Gelände der Gesamtschule durchgeführt
wurde. Das
Fahrrad sicher durch den Straßenverkehr lenken zu können setzt schon ein
gehobenes Maß an Geschicklichkeit voraus. Dies zu trainieren und die
Geschicklichkeit in einem schwierigen Parcour unter den Augen ihres Freund und
Helfers zu beweisen, war Sinn und Zweck des Trainingsprogramms. Die Schüler/innen
machten begeistert mit und viele schafften den nicht ganz einfachen Parcours ohne
Fehlerpunkte. Bravo! Alle
zogen am Schluss wohl das gleiche Fazit aus diesem Sicherheitstraining:
Freundschaft - Liebe - Partnerschaft
Diese Funktionen erfüllen zunächst die Eltern. In der Pubertät übernehmen diese Funktionen dann die Freundin oder der Freund. Erste echte Freundschaften entstehen, die auf gegenseitige Achtung, Verständnis, Vertrauen und gemeinsamen Interessen beruhen. Diese Freundschaften entwickeln sich aber nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit sich einander richtig kennen zu lernen und gemeinsame Interessen zu erkennen. Drei Projekttage standen den Schüler/innen des 6. Jahrgangs für diesen Themenkomplex zur Verfügung. Zeit, um ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln, miteinander zu reden und aufeinander zuzugehen. Zeit, um zu lernen, wie sie Interessen miteinander abstimmen können, ohne sich rücksichtslos durchsetzen zu müssen. Zeit, um zu lernen, Kritik so anzubringen, dass sie nicht verletzt oder sie anzunehmen, ohne beleidigt oder böse zu sein.
Sehr
herzlich bedanken wir uns im Namen der Kinder bei dem Team von „pro familia“
das uns sehr hilfreich in der Projektarbeit unterstützt hat.
Kreismeisterschaftsturnier im FußballDie
Fußballer unserer Gesamtschule des Jahrgangs 1994/95 können dem Gymnasium
Hennef zwar Paroli bieten, der Turniersieg bleibt aber unerreichbar! Auf dem Kunstrasenplatz des FC Hennef 05 fand am 29.09.09 das Kreismeisterschaftsturnier der Jungen im Fußball statt. In der Wettkampfklasse II der Jahrgänge 1994/95 kämpften vier Schulen um den Sieg in dieser 1. Runde: Gesamtschule Hennef, Gymnasium Hennef sowie die Gemeinschaftshauptschulen aus Hennef und Eitorf. In
unserem ersten Spiel hatten wir einen äußerst viel versprechenden Start. Nach
zahlreichen sehenswerten Angriffskombinationen konnten viele Tore bejubelt
werden. Die Abwehr stand sicher und konsequent, so dass die Eitorfer keine
erfolgreichen Toraktionen zustande brachten. Am Ende siegten wir überlegen mit
8 : 0. Das
entscheidende Spiel fand dann zwischen dem Gymnasium und unserer Gesamtschule
statt. Es war ein Spiel auf technisch und taktisch sehr anspruchsvollem Niveau,
bei dem das Gymnasium in der ersten Halbzeit leichte Vorteile besaß und durch
einen der gut herausgespielten Angriffsaktionen mit 1 : 0 in Führung ging.
Unsere Jungen ließen aber die Köpfe nicht hängen, vielmehr spornte sie dieser
Rückstand nur noch mehr an. Mit tollem Einsatz und hervorragender
Laufbereitschaft konnten wir in der 2. Halbzeit das Spiel ausgeglichen
gestalten. Im Anschluss an eine Ecke erzielte Dustin Ernst Mitte der 2. Halbzeit
den Ausgleich. In den verbleibenden Minuten agierte das Gymnasium zwar noch feldüberlegen,
einen weiteren Gegentreffer ließ die von Fabian Rolke, Tim Breuer und Daniel
Eimmermacher gut organisierte Abwehr aber nicht mehr zu. Dies ließ uns noch
alle Chancen auf den Turniersieg, der möglicherweise über das bessere Torverhältnis
entschieden werden musste. Doch
das Gymnasium ließ in seinem letzten Spiel keinerlei Platz mehr für
Rechenspiele. Ihre Überlegenheit gegenüber der Hauptschule Eitorf war von
Anfang an so gravierend, dass nahezu jeder Angriff ein Tor für das Gymnasium
brachte und schließlich ein unglaubliches Endergebnis von 21 : 1 heraussprang. Damit
war für unsere Jungen der Traum vom Turniersieg ausgeträumt. Mit wenig
spielerischer Linie und taktischer Disziplin verlor man das letzte Spiel sogar
noch gegen die Hauptschule Hennef. Glückwunsch also an das siegreiche Team vom
Gymnasium und viel Glück in der nächsten Runde. Unsere
Gesamtschule vertraten: Luca Bilz (1 Tor), Tim Breuer (1 Tor), Leon Büchter,
Simon Daas (6 Tore), Daniel Eimmermacher, Dustin Ernst (1 Tor), Maximilian Grewe,
Philipp Land, Lukas Meyer, Fabian Müller, Maik Pauly, Fabian Rolke (1 Tor),
Morten Schlieske, Jörg Zaigler.
Hennefer Judokas bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen erfolgreichAm 07.12.2009 fanden in Leverkusen die Bezirksmeisterschaften der Schulen des Regierungsbezirks Köln im Judo statt. Für die Gesamtschule Hennef standen Moritz Plafky 7a, Tobis Paszkiet 8a, Lars Krautscheid 9b und Phillip Neihs 9b auf der Matte. Von fünf Gewichtsklassen konnten somit in den Begegnungen immer vier besetzt werden. Im
ersten Kampf standen die Judokas der Realschule Burscheid gegenüber. Durch
schnelle und überzeugende Siege von Moritz, Lars und Phillip konnte der Kampf
3:2 gewonnen werden. Als nächster Gegner war nun das Gymnasium Wermelskirchen zu schlagen. Alle vier Kämpfer konnten ihre Kämpfe erfolgreich mit Ippon vorzeitig gewinnen. Das Gymnasium musste sich unseren Kämpfern mit 4:1 geschlagen geben. Es
folgte das Finale und der entscheidende Kampf zur Qualifikation zu dem
Landesfinale. Im Finale gegen die Gesamtschule Brühl lag die Entscheidung dann
bei Phillip Neihs. Dieser ließ nichts anbrennen und konnte damit die
Qualifikation mit einem vorzeitigen Sieg besiegeln. Wir
freuen uns jetzt auf das Landsfinale und hoffen, dass auch hier die Judokas mit
tollen Techniken und viel Engagement überzeugen können.
Irische ImpressionenMit
irischem Nebel und vielfältigen Darbietungen von Gesang, Theaterspiel sowie
Musik und Tänzen aus Irland wurden die zahlreichen Gäste am 24.09.09 abends in
der Mensa der Gesamtschule verwöhnt. Ausgehend
von einer Projektidee des Lernbereichs Kunst, Musik und Darstellen &
Gestalten hatten sich Schüler/innen des Kurses „Darstellen und Gestalten“
des 9. Jahrgangs intensiv mit irischen Sagen und Mythen, irischer Sprache,
Musik- und Tanzkultur beschäftigt und unter der Leitung von Ulrike Biermann und
Uschi Novotny-Schmandt phantasievolle Kostüme hergestellt, Spielszenen
geschrieben, ganz verschiedenartige Tänze choreographiert und diese mit viel
Spielfreude auf die Bühne gebracht. Gemeinsam
wurde mit dem Schulchor von Maria Becker-Just, der irische Lieder erarbeitet
hatte, ein abendfüllendes Programm entwickelt. Musikalische Unterstützung gab
es auch durch Mitglieder der Lehrer-Eltern-Band, die schon im vorigen Halbjahr
irische Musik präsentiert hatte. Den
roten Faden des Abends bildeten zwei auf dem Dachboden stöbernde Kinder, die so
merkwürdige Dinge wie Schallplatten mit irischer Musik und Bücher mit uralten
keltischen Sagen finden und so ihren Opa zum Erzählen und Schwärmen bringen.
Ungewöhnliches Klassenprojekt: Kinder arbeiten für AfrikaMit
der Baumschere rückt Jonas (12) dem Buschwerk auf den Stamm, Maike greift
eifrig nach umher liegendem Herbstlaub.
Daheim hat die Zwölfjährige schon das Bad und die Küche geputzt, wie alle
Kinder der 7a an der Gesamtschule ganz freiwillig, doch gegen eine Spende. Sie
und ihre Klassenkameraden spuckten für aufgeräumte Keller und Speicher in die
Hände, Kuchen backen und in einer
Schreinerei das Holz stapeln gehörte ebenfalls zu den Arbeiten, die den
Spendentopf für den Aufbau der Primary Mixed School in Kenya weiter füllen
sollen. „Die Idee für den Aktionstag hatten die Kinder selbst“, berichtet
Klassenlehrerin Gisela Raps. Vor zwei Jahren hatte sie die im Nordwesten des
Landes gelegene Schule erstmals besucht, „die Umstände waren erschreckend.“ Rund
800 Kinder, von der ersten bis zur achten Klasse, besuchen die vom Zerfall
bedrohte Dorfschule. Weil das Schulgeld aufgehoben wurde, fließen keine Mittel
mehr in den Betrieb, Raummangel und Ausstattungsnotstand sind an der
Tagesordnung. Rund 60 Kinder wurden daher in einem Raum unterrichtet, der
Dachstuhl des baufälligen Schulgebäudes drohte einzustürzen. Zurück in
Hennef wurde die afrikanische Schule im Religionsunterricht zum Thema, „die
Anteilnahme der Kinder war sehr deutlich, sie wollten helfen“, erklärt
Religionslehrerin Raps die Entstehungsgeschichte des Klassenprojekts. In
zwei Schritten brachte Raps bislang 2.200 Euro nach Siaya, zuletzt im Sommer
dieses Jahres samt einem kompletten Satz Fußballtrikots. Das Geld stammt aus
gemeinsamen Aktionen von Eltern und Kindern bei Schulfesten; aus dem Verkauf von
Kuchen, selbst gemachter Marmelade und Gebasteltem sowie aus dem Verkauf selbst
gestrickter Pulswärmer. Unterstützung kommt auch aus dem Kollegenkreis. So
machte Musiklehrerin Astrid Kröger-Schönbach spontan Straßenmusik, bastelte
dafür selbst ein Infoplakat und legte einfach los. Hinzu kommt ein Obolus aus
dem Sponsorenlauf der Gesamtschule. Über
ihre Initiativen berichten die jungen Hennefer ihren kenyanischen Mitschüler/innen
selbst in Briefen, inzwischen sind richtige Brieffreundschaften und ein reger
Austausch entstanden. Bis
zur zehnten Klasse wollen die Kids und Lehrerin Gisela Raps so weiter machen.
Denkbar sei aber auch eine Ausweitung vom Klassen- zum Schulprojekt unter der Regie der Kenia-Klasse. Ein Aktionstag mit dem
kompletten Jahrgang könne dabei ein Anfang sein. Dann arbeiten sie wieder
eifrig, freiwillig und bis die Küche blitzt und blinkt. Maike (12) und Jonas (12) machen sich im Garten nützlich und sammeln dafür Spenden für den Aufbau einer Schule in Kenya.
Klassenfahrt der Klassen 10a und 10c zum Gardasee
Als
wir dann endlich auf dem Campingplatz in Peschiera ankamen und alle Formalitäten
hinter uns hatten, erkundeten wir sofort unsere Bungalows, den Campingplatz und
natürlich den Strand, der nur 200 m von uns entfernt war. Schon am ersten Abend
versammelten wir uns alle am Strand auf einem Steg mit einer Gitarre, um so den
Abend zu genießen. Dies wurde sofort zu einem „Ritual“, welches wir fast
jeden Abend wiederholten. In
der folgenden Woche besuchten wir die wunderschönen Städte Verona, Sirmione
und Venedig. In
Verona durften wir einer Stadtführerin folgen, die uns viele Sehenswürdigkeiten
wie z.B. die Häuser von Romeo und Julia, die Innenstadt und die große Arena
zeigte. Am folgenden Tag gingen wir auf den Markt im naheliegendem Ort Peschiera
und im Anschluss fuhren wir mit einer kleinen Fähre zu der Halbinsel Sirmione.
Wir genossen den schönen Anblick des Städtchens, in dem viele Boutiquen, Cafés
und vor allem Eisdielen die schmalen Gassen füllten. Der Rückweg, den wir
eigentlich mit dem Bus antreten wollten, zog sich dann doch noch länger hin als
gedacht: Da seltsamer Weise kein Bus kam, mussten wir ca. 8 km zu Fuß bewältigen.
Natürlich führte das zu kleinen Streitigkeiten in unserer Gruppe,
welche sich jedoch später sofort wieder legten, da wir glücklich und erschöpft
zu Hause ankamen. Wir kochten, gingen schwimmen und genossen den restlichen Tag
am Strand, damit wir für den nächsten Tag ausgeruht waren. Da ging es nämlich
nach Venedig. Nach
einer langen Busfahrt und einer Bootsfahrt zur Insel, erreichten wir endlich die
schöne Stadt. Mit einer Rallye erkundeten wir die Schönheiten der Brückenstadt. Den
nächsten Tag verbrachten wir etwas ruhiger. Wir fuhren zu dem schönen Markt in
Lazise. Anschließend hatten wir noch viel Zeit die Sonne zu genießen,
schwimmen oder einkaufen zu gehen. Abends grillten wir alle zusammen. Danach
trafen sich wieder alle am Steg und wir hatten viel Spaß. Der letzte Tag war
zum Packen und Aufräumen, sodass wir abends die lange Nachtreise antreten
konnten. Wie vorherzusehen bekam der Großteil keinen Schlaf, was jedoch nicht
so schlimm war, da wir wieder viel Spaß hatten. Freitagmorgen kamen wir
wohlbehalten und übermüdet an der Schule an und freuten uns alle auf zu Hause.
Klassenfahrt 2009 der 5. Jahrgänge nach
Nideggen (Eifel)
Am
Montag, den 5.10.2009 fuhren die Klassen 5a, b und c in die Jugendstätte am
Rursee. Bevor
wir in die Zimmer durften, schleppten wir unser Gepäck eine sehr lange Treppe
runter. Das war sehr anstrengend! Anschließend
ging es auf die erste Wanderung an den Rursee. Dort erwartete uns ein Schiff im
strömenden Regen. Bevor das Schiff anlegte, spielten wir noch etwas. An Bord
erwarteten uns nach ein paar Minuten Park-Ranger, die einen Vortrag über den
Nationalpark Eifel gehalten haben. Wir durften Geweihe, Hirschbeine und viele
andere Sachen anfassen. Manche Kinder kauften in einem Souvenir-Shop kleine
Stoffwildschweine. Den
restlichen Nachmittag verbrachten wir draußen und drinnen mit Tischtennis, Fußball,
Minigolf und wir sind geklettert. Die
Verpflegung war ausreichend und sehr gut, das Personal freundlich und äußerst hilfsbereit. Am
Dienstagmorgen konnte die Klasse 5a um 7:00 Uhr mit unserem Lehrer Frühsport
machen. Nach etwa einer Stunde sind wir mit den Bussen nach Heimbach gefahren.
Dort haben uns drei Waldführer erwartet. Von dort aus sind wir in den National
Park gegangen. Unser Waldführer hat uns viele Sachen gezeigt, unter Anderem
eine Blindschleiche. Im National Park gab es viele verschiedene Tiere wie Esel,
Ziegen, Raupen und Schafe. Als
wir von der Waldführung kamen, hatten uns die Klassen 5b und c zu einem Fußballturnier
herausgefordert. Die Klasse 5a hat den ersten Platz gemacht, dahinter die 5c und
b. Dann war der Tag vorbei. Mittwochmorgen
mussten die Zimmer sauber und die Koffer gepackt sein. Als wir im Bus saßen
haben wir mitgeteilt bekommen, dass wir in Heimbach eine Pause machen. Da hat
uns der Busfahrer gesagt, dass der Bus schon 1.000.000 km hinter sich hatte. Die
Fahrt nach Hause war sehr angenehm.
Kompetenzcheck 2009Es
ist gut, wenn ich weiß, was ich kann! Das Wissen über seine Kompetenzen stärkt das Selbstwertgefühl Seine
Kompetenzen zu erkennen und diese bestätigt zu bekommen, war die angekündigte
Zielvorgabe zu Beginn des Kompetenzchecks, dem sich die Schüler/innen zwei
volle Unterrichtstage lang stellten. Spaß hat es allen gemacht, fasst man das
Schülerfeedback einmal zusammen. Besonders die verschiedenen Rollenspiele
wurden von den Schüler/innen gelobt... „Die Rollenspiele waren super gut, besonders das mit dem Herrn Schlumpf. Die 206 Fragen zu beantworten war dagegen ganz schön anstrengend. - Es war generell alles sehr gut, und ich bin froh, dass ich so etwas mal machen durfte.“ Der
„Agentur für Arbeit“ und dem „Förderverein Schule und Beruf e.V.“ sei
an dieser Stelle im Namen der Schulleitung herzlich gedankt für die finanzielle
Unterstützung, die unseren Schüler/innen die Durchführung des Kompetenzchecks
überhaupt erst ermöglicht hat. Ein
ebenso herzliches „Dankeschön“ gilt dem Kompetenzteam des „Instituts „t-droste“
für ihre erfreulich kooperative und kompetente Zusammenarbeit mit unserer
Schule.( www.t-droste.de ) Anhand
eines Interessenfragebogens erstellten die Schüler/innen zu Beginn des
Kompetenzchecks ihr ganz persönliches Interessenprofil. Das sich daran anschließende
Persönlichkeitsprofil erfasste dann anhand der Antworten zu 206 Fragen
nachfolgende Dimensionen wie Leistungsmotivation, Dominanzstreben, emotionale
Stabilität, Konfliktbereitschaft, Frustrationstoleranz, Ordnungsstreben,
Entscheidungsfreudigkeit, Flexibilität, Risikobereitschaft, Belastbarkeit,
Teamorientierung sowie Einfühlungsvermögen. Aus den Ergebnissen ließen sich
dann jeweils individuelle Persönlichkeitsbeschreibungen ableiten. Verschiedenen
Rollenspiele, in denen reale Situationen der Berufswelt simuliert wurden, wie
z.B. ein Mitarbeitergespräch, eine Vorstandsdiskussion oder eine
Teamarbeitssituation trugen ebenso dazu bei, individuelle Ergebnisprofile
erstellen zu können. In einem einstündigen individuellen Feedbackgespräch erörterten die Schüler/innen ihre Ergebnisse mit ihrem persönlichen Coach und erhielten zum Abschluss ihres Kompetenzchecks neben einem Zertifikat über ihre Teilnahme an dem Kompetenzcheck auch ihre persönlichen Ergebnisse in einer 20-seitigen Auswertung. „Eine
Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“ (Georg Dahlberg / Beratungslehrer)
Kunst LK 12: Mund, Nase, Öhrchen, FingerPlastisches Arbeiten im Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe 12
Im
ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 12 des Leistungskurses Kunst wird in der
Praxis plastisch gearbeitet. Die Kunst Joseph Beuys, der Erweiterte
Kunstbegriff, die Soziale Plastik und Michelangelos David sind die beiden künstlerischen
Standpunkte zwischen denen sich die Schüler/innen im Leistungskurs bewegen.
Zwischen diesen zwei Polen versuchen die Schüler/innen ihren eigenen Körper,
ihre Seele, ihr Tun als Kunstwerk im Sinne Beuys zu realisieren. Jeder Mensch
ist im Rahmen seiner Möglichkeiten ein schöpferisches Wesen und damit auch
jemand der Kunstwerke schafft auch außerhalb des Kunstbetriebes. Auf der
anderen Seite ist die Skulptur Michelangelos mit ihrer differenzierten
Darstellung eines jungen Mannes zu sehen. Um die Struktur einer Skulptur und die
Vorgehensweise eines Bildhauers zu verstehen arbeiten die Schüler/innen Nasen,
Finger, Münder und Ohren so naturalistisch wie möglich aus dem Material.
Einhaltung der Proportionen, feinste Linien, Knochen, Nägel, Hautstrukturen,
konvexe und konkave Formen fordern die Kreativität der Schüler/innen hinaus.
Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert um die bildhauerische
Entwicklung und die Unterschiedlichkeit deutlich und nachvollziehbar zu machen.
Kunst LK 13: „Das Ich“ und die Errungenschaften der RenaissanceSelbstportraits
in Graphit im LK Kunst der Jahrgangsstufe 13 Im
ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 13 des Leistungskurses Kunst wird in der
Praxis zeichnerisch gearbeitet. Die praktischen Arbeiten sind in die
Anforderungen für die Oberstufe eingebettet. Es ist die Epoche der Renaissance,
also das Sprungbrett in die Moderne, das die Schüler/innen in diesem Zeitraum
beschäftigt. Holbein, Dürer, Buonarroti sind unter anderem Künstler, mit
denen sich die Schüler/innen in dem Kunst LK auseinandersetzen müssen. „Wie
groß ist meine Nase, sind die Augen in der Form gleich, herrscht Symmetrie im
Gesicht?“ Diese Fragen werden vor dem Spiegel und mit den Mitschüler/innen
geklärt. Die Zeichnungen in der Größe A2 sollen nicht nur genau darstellen,
sondern auch Spezifisches, Persönliches betonen. Gleichzeitig wird der
Materialumgang mit Graphit erlernt und eingeübt. Schwierigkeiten bei der
plastischen Darstellung Licht- Schatten, Körperschatten, Schlagschatten etc.
werden erörtert. Die
zweite Aufgabe besteht in der Kombination von Erfindungen der Renaissance z. B.
der Zentralperspektive, der Raumillusion mit dem eigenen Gesicht in einer
Zeichnung A2. Zusätzlich sollen wichtige Dinge, die die portraitierte Person
charakterisieren, mit abgebildet werden. Diese Aufgabe ist an Zeichnungen von
Holbein d. J. angelehnt. In den Werken von Holbein d. J. ging es nicht nur um
das reine Abbilden, sondern auch um die Lebenswelt der gezeichneten Menschen.
Bei der Darstellung des eigenen Ichs
und der Lebensumwelt sind den kreativen Ideen der Schüler/innen keine Grenzen
gesetzt. Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert, um die Entwicklung
eines Portraits nachvollziehbar zu machen. .
Nikolaus an der Gesamtschule HennefWie jedes Jahr besuchte der Nikolaus am Freitag, 11. Dezember 2009, den 5. Jahrgang der Gesamtschule Hennef und verteilte an jedes Kind Schokonikoläuse.
Patenschaften für Eluru: Mensch, wir helfen dir!Aktion der Malteser „Fit in FAIR PLAY“ zeigt Wirkung. Die Klassen 6C und 6F haben Patenschaften für drei Kinder aus Eluru übernommen. Kumari, Prabudas und Sathyavani, die im Father-Manna-Childrens-Home“in Eluru leben, freuen sich über die 45 Schüler/innen, die sie nun als ihre Paten bezeichnen können. Einen Euro investieren die Schüler/innen jeden Monat von ihrem Taschengeld, um den drei Kindern eine Zukunft zu ermöglichen, die sie sonst nicht haben würden. „Wir spenden nur 1 Euro, aber dafür bekommen unsere Patenkinder im Kinderhaus in Eluru immer satt zu essen und genug zu trinken, haben immer was zum Anziehen und können auch wie wir zur Schule gehen. Außerdem wollen wir nicht, dass sie wie viele andere Kinder in Indien missbraucht oder als Kindersklaven ausgebeutet werden“, begründen Lisa und Lena stellvertretend für alle anderen ihr besonderes Engagement.
Vielleicht
möchten Sie, liebe Eltern, mit Ihrer Familie auch die Patenschaft für eines
der Kinder in Eluru übernehmen. Der Beitrag für die Übernahme einer
Patenschaft beträgt 15 € pro Monat. Dabei handelt es sich um den
Mindestbetrag, der benötigt wird, um den Aufenthalt Ihres Patenkindes im "Father
Manna Childrens Home" in Eluru finanzieren zu können. Nach oben hin sind
Ihnen keine Grenzen gesetzt, zumal Ihr Beitrag direkt dem Kinderhaus und so
Ihrem Patenkind zugute kommt.
Georg Dahlberg, Mühlengrabenstraße 38, 53721 Siegburg,
Improvisierte Show der Physikusse am Tag der Offenen Tür
Nach
diversen Auftritten mit der Physik-Show „Zeitreise“ und einer Halloween-Show
waren sich alle Physikusse einig: dieses Jahr machen wir nichts am Tag der
Offenen Tür. Wir sind platt und möchten einfach mal ein bissl harmlose Physik
machen – ganz zwanglos, ohne Terminstress und so richtig gelassen und relaxt.
Dass die Physikusse sich am Tag der offenen Tür gar nicht blicken lassen, wäre
eine echte Premiere gewesen. An der Formulierung „wäre … gewesen“ erkennt
der geneigte Leser sofort, dass wir den Vorsatz nicht lange durchgehalten
haben… Die
Schüler/innen des 13. Jahrgangs sind derzeit im Klausurenstreß und sollten
keine Zeit haben. Die jüngeren Schüler wussten nicht recht, was sie zeigen
sollten, zumal für die Vorbereitung nur noch 1 ½ Wochen Zeit war. Schnell
kamen wir auf die Idee, einen Teil der Zeitreise auf Video zu zeigen und einen
Versuch noch einmal live zu wiederholen. Drei Schüler der 7. Jahrgangsstufe
erklärten sich bereit, diesen zu demonstrieren. Es kam aber alles anderes… Am
Montag, dem ersten Tag der Offenen Tür, hat eine Erkältung Ingo Wentz zur
Sprachlosigkeit verdammt. Nina Wentz, die eigentlich anders eingeplant war,
sprang kurzfristig ein. Und dies wird nicht das letzte Mal sein, dass das Wort
„kurzfristig“ fällt. Mittwoch
übernahm Ingo Wentz die Aufsicht. Mehr als Aufsicht brauchen die Schüler
mittlerweile tatsächlich nicht. Sie bauen die Versuche auf, checken gegenseitig
alles auf Sicherheit, führen die Versuche souverän durch und erklären auch
noch die physikalische Theorie. Unglaublich! Ein großes Kompliment an die
Physikusse!
Projektwoche gegen Sucht und Gewalt„Ich trau mich was“ Vom
5.10.09 - 9.10.09 fand in der Jahrgangsstufe 8 eine Projektwoche zum Thema
„Ich trau’ mich was – Jugendliche stärken gegen Sucht und Gewalt“
statt. Der
zweite Tag stand im Zeichen der Information über einzelne Drogen mittels Broschüren
und interaktiven CDs. Viele Schüler/innen waren überrascht über die vielen
giftigen Inhaltsstoffe in Zigaretten und die gesundheitlichen Folgen des
Drogenkonsums. In einem Suchtphasenmodell zeichneten wir anschließend die
einzelnen Stationen vom „gelegentlichen Konsum“ bis zur „Abhängigkeit“
nach und erarbeiteten die Kennzeichen der jeweiligen Stufen. Ein wichtiger Punkt
war an dieser Stelle auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und
Schwächen und der Umgang damit, da dies über die persönliche Suchtgefährdung
Auskunft geben kann. Neben
dem theoretischen gab es auch einen praktischen Teil, in dem die Schüler/innen
die Auswirkungen des Alkoholkonsums „erfahren“ konnten. Dies geschah durch
einen Parcours, den sie mit einer so genannten „Rauschbrille“ bewältigen
mussten, die einen Alkoholspiegel von 0,8 Promille vortäuschte. Es war sehr
schwierig, weil man alles anders sah und kaum einem gelang es, mit dem Roller
einen einwandfreien Slalomlauf durch die Pylonen durchzuführen, ohne Hilfe auf
einen Kasten zu steigen oder einen Tennisball zu fangen. Das hatten sie nicht
erwartet und waren z. T. auch erstaunt, wie schnell z. B. mit Alkopops diese
Promillezahl bei Jugendlichen erreicht wird. Am
nächsten Tag konnten die Schüler/innen sich selbst etwas Neues trauen, und
zwar in kleinen Gruppen einen Film drehen oder ein Theaterstück einüben, in
dem es um Sucht, Gewalt und Drogen ging. Die einzelnen Ergebnisse wurden später
vor der Klasse präsentiert und mit viel Beifall bedacht. Die
Projektwoche endete am 9.10.09 mit einem gemütlichen Frühstück, gefolgt von
Übungen zur Ich-Stärkung und einer Reflexion über die Projektwoche. Es hat
allen viel Spaß und neue Informationen gebracht, von denen wir hoffen, dass sie
nachhaltig sind.
Schulmannschaft der Fußballjungen (WK III) erreicht 2. Platz
Zur
ersten Runde der Schulwettkämpfe der Schulen in NRW trat auch die Gesamtschule
Hennef in der Wettkampfklasse III (Geburtsjahr 1996-1998) mit einer
Jungenmannschaft an. Gegner
waren hier das Gymnasium Hennef und die Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef. Das
Antoniuskolleg Neunkirchen sagte seine Teilnahme kurzfristig ab. Gesamtschule
Hennef – Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef 1 : 1 (0 : 0) Im ersten Spiel über 2 x 15 Minuten trat die Gesamtschule Hennef gegen die Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef an. Nach einem nervösen Start bekamen die Spieler um Kapitän Helge Struthoff das Match zunehmend besser in den Griff und erspielten sich immer wieder beste Einschussmöglichkeiten. Leider konnte jedoch keine der Großchancen verwertet werden. In
der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, weil unsere Gegner nun
auf den Ausgleich drangen. Nach einem sehenswerten Solo vorbei an vier
Abwehrspielern konnte ein Hauptschüler in der 23. Minute den Ausgleich
markieren. Trotz
einer leidenschaftlichen Schlussoffensive gelang der GE Hennef aber nicht mehr
die erneute Führung. Gesamtschule
Hennef – Gymnasium Hennef 0 : 1 (0 : 0) Nachdem
das Gymnasium zwischenzeitlich gegen die Hauptschule mit 1 : 0 gewonnen hatte,
war die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg im letzten Spiel würde die
Qualifikation für die nächste Pokalrunde auf Kreisebene bedeuten. In
der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend.
Torraumszenen waren Mangelware, was auch daran lag, dass die Gymnasiasten sehr
tief standen und offensichtlich versuchten mit einem torlosen Remis in die nächste
Runde einzuziehen. In
der zweiten Hälfte verstärkten die Gesamtschüler ihren Druck und kamen zu
zwei guten Einschussmöglichkeiten, die der gut aufgelegte Keeper des Gymnasiums
aber vereiteln konnte. In den letzten Minuten wurde dann alles auf eine Karte
gesetzt und die Fußballjungen der GE Hennef packten die Brechstange aus. Mitten
in dieser Druckphase mit weiteren guten Kombinationen und Torschüssen konnte
das Gymnasium aber den entscheidenden Konter setzen.Zwei
Minuten vor Schluss fiel das 0 : 1 aus klarer Abseitsposition. Trotz heftiger
Reklamationen blieb der Schiedsrichter aber bei seiner Entscheidung auf einen
regulären Treffer und die Titelträume der Gesamtschüler als „Hennefer
Stadtmeister“ nach Hause zu fahren zerschlugen sich. Daniel Andringa, Mike Doktorczyk, Alexander Goßmann, Lukas Hahn, Sebastian Hauf, Felix Hens, Yannic Hesener, Felix Heusinger von Waldegg, Lars Janson, Torben Jelken, Julius Kellershohn, Justus Kilanowski, Lennart Kneip, Sebastian Müller und Helge Struthoff.
Maschinen ohne Sinn?? - Technik in der 10Maschinen
erleichtern unseren Alltag, sie produzieren, fliegen, spielen, fahren, helfen,
verlängern Leben und und, und, und. Aber immer mit Ziel. Bei
Franz Gsellmann und Gustav Mesmer ist das anders. Gsellmann baute über zwanzig
Jahre an seiner Weltmaschine. In der Scheune seines Bauernhofes abgeschieden in
der Steiermark baute er eine Maschine, die laut ist, sich bewegt, Licht erzeugt,
fast könnte man von einem „lebenden“ Wesen sprechen. Mesmer
auf der schwäbischen Alb versuchte über viele Jahre seines Lebens hinweg Dinge
wie alte Fahrräder kombiniert mit Regenschirmen an ausladenden
Holzkonstruktionen zum Fliegen zu bringen. Unter
dem Eindruck dieser beiden Persönlichkeiten schaffen die Schüler/innen
Maschinen, die sich um ihrer selbst Willen bewegen, Laute von sich geben und
Licht erzeugen. Die Ergebnisse sprechen für sich! Die Weltmaschinen werden in
der Gesamtschule Hennef ausgestellt.
Tennisschulmannschaft ist Kreismeister 2009Die
Tennisschulmannschaft der Gesamtschule Hennef ist am Mittwoch, den 07.10.2009
mit einem klaren 5:1 Sieg gegen das Alexander-von-Humbold-Gymnasium Bornheim
Kreismeister geworden. Die
jungen Sportler haben dieses Ziel mit Teamgeist, hoher Motivation und nicht
zuletzt einer für ihre Jugend herausragenden Professionalität erreicht. Die
Begegnungen konnten aufgrund des schlechten Wetters leider nicht auf der
hauseigenen Anlage ausgetragen werden, sondern wurden in das Tenniscenter
Rhein-Sieg verlegt. Folgende
Spieler waren an diesem letzten Spieltag erfolgreich für die Mannschaft im
Einsatz: 1.
Nikolas Walterscheid (8a) 2.
Tim Lindner (8a) 3.
Aaron Patzke(6a) 4.
Tom Kuttenkeuler (8a) 5.
Joel Johnel (6a)
Für
die nächste Runde, die im April 2010 mit dem Spiel gegen den Kreismeister des
Rheinisch-Bergischen Kreises startet, wünschen wir dem Team schon heute viel
Erfolg.
Projektwoche zur Berufswahl – Was soll ich nur werden?
Die
Woche vor den Herbstferien stand für den 9. Jahrgang ganz im Zeichen der
Berufsorientierung. So musste die Klasse 9 B am Montag zwar auch die Schule besuchen, jedoch nicht den Weg zur Meiersheide antreten, sondern zum Berufskolleg Hennef. Dort wurden wir herzlich aufgenommen und umfassend über alle Ausbildungs- und Abschlussmöglichkeiten unterrichtet. In kleinen Gruppen konnten wir Lehrwerkstätten und Unterrichtsräume besuchen. Als besonderen Leckerbissen gab es zum Schluss leckere Rosinenbrötchen der Bäckerklasse. Der
an den nächsten beiden Tagen durchgeführte Kompetenz-Check spürte durch vielfältige
Methoden die Fähigkeiten der Schüler/innen auf. Nach Rollenspielen,
Gruppenarbeiten, Präsentationen, Tests und Interviews wurden für jeden maßgeschneiderte
Empfehlungen im Hinblick auf die zukünftigen Berufe ausgesprochen. Am
Donnerstag haben wir dann die Welt des Flughafens Köln-Bonn erkundet und waren
erstaunt, wie viele unterschiedliche Berufe vor und hinter den Kulissen dort
vertreten sind. Die
letzte Unternehmung führte uns am Freitag zum Wahnbachtalsperrenverband. Auch
hier trafen wir auf engagierte Menschen, die uns in kleinen Gruppen durch Werkstätten,
Labore und Büros führten und uns die Ausbildungsberufe vorstellten, die dort
angeboten werden. Die Labors durften wir natürlich nur nach dem Anlegen von
besonderer Schutzkleidung betreten.
Wattenmeerfahrt der WP1-Kurse NW nach BremerhavenDie
traditionelle Wattenmeerfahrt des 9. Jahrgangs führte die Schüler/innen der
NW-Kurse zusammen mit den Lehrer/innen Egbert Rosteius und Dr. Gabi Clooth
dieses Jahr vom 05.10. - 09.10. nach Bremerhaven. Dieser Standort bot die Möglichkeit
viele interessante und vielfältige Stationen aufzusuchen. Nachdem
wir am Montagmorgen gestartet waren, sind wir nach einer stressfreien Busfahrt
am frühen Nachmittag in Bremerhaven angekommen. Zuerst wurden die Zimmer der
Jugendherberge verteilt und schon ging es los zu einem ersten Erkundungsausflug
nach Bremerhaven. Nach ersten Shopping- und Stadteindrücken ging es dann wieder
zurück in die Jugendherberge, wo der Abend ruhig und mit frohen Erwartungen auf
die nächsten Tage zu Ende ging. Unser
erster Ausflug ging am Dienstag um 10.00 Uhr ins Klimahaus Bremerhaven 8°Ost.
Es ist 18.800 m² groß! Auf 11.500 m² ist das „Mitmachmuseum“ verteilt und
bietet einen Rundgang von drei km Länge, der alle Sinne berührt! Wir machten
eine Reise auf dem 8. Längengrad um die Welt! Die Reise startet am Bahnhof
Bremerhaven, um uns dann in die Landschaft der Schweizer Alpen zu führen. Über
Sardinien geht es weiter nach Afrika, von dort zur Antarktis, über die Südsee
nach Alaska und schließlich über die Halligen zurück nach Bremerhaven. An
vielen verschiedenen Stationen kann man die verschiedenen Länder und ihre
Klimazone bestaunen, hören, fühlen und sogar riechen. Von Kanak, Niger (38°C,
40% Luftfeuchtigkeit) über den tropischen Nachtregenwald in Kamerun mit zusätzlich
hoher Luftfeuchtigkeit bis zur Antarktis mit –8°C und Eis. Auf dem Rundgang
sind Originalstücke, Filme und Tagebuchaufzeichnungen aus den Ländern zu sehen, die Axel Werner von seiner Reise um den 8. Längengrad
mitgebracht hat. Daneben gibt es Ebbe und Flut, einen 70 Meter tiefen Brunnen,
echtes Eis, falsche Berge und lebende Tiere. Zusätzlich
gibt es noch die Ausstellungen „Perspektiven – Wie werden wir leben?“ und
„Elemente – Wie funktionieren Klima und Wetter“. Die Ausstellung „Elemente“ ist auf vier Ebenen untergebracht: Luft,
Wasser, Erde und Feuer, die durch Versuche, Filme und kleine Spiele und
Experimente dargestellt werden. Vier Stunden waren wir im Klimahaus! Es war ein
unvergessliches Erlebnis! Nachdem
wir unsere Lunchpakete verzehrt hatten, machten wir eine Hafenrundfahrt, die
direkt neben dem Klimahaus startete. Die Hafenrundfahrt führte uns auf der Überseehafen-Route
hautnah an das Hafenleben mit seinen riesigen Schiffen, Autoumschlagsplätzen,
Containern, Docks und Werften. Bedingt durch die Wirtschaftskrise stehen derzeit
ca. 80.000 Neuwagen, Mähdrescher und Bagger rund um den Hafen und werden nicht
weitertransportiert. Am
Abend des erlebnisreichen Tages fuhren wir ins Kino und sahen uns den Film
„Oben“ an. Mittwochmorgen
fuhren wir zum Fischereihafen. Dort erlebten wir eine interessante Führung mit
einem älteren Herrn. Er erklärte uns, wie z. B. Fischereihafen, Räucherhalle,
Lagerhaus und vieles andere mehr entstanden sind, ihre Blütezeit und ihr Ende.
Er erzählte dann noch aus seinem Berufsleben als Fischauktionator, das mit 14
Jahren im Fischereihafen begann. Nachdem er uns mit dem Fischereimotorschiff
"GERA" das letzte deutsche Exemplar der legendären Seitentrawler –
heute ein Museumsschiff über die Hochseefischerei – gezeigt hat, ging er mit
uns in die historischen Gebäude der Fischhalle, wo jetzt Restaurants und Geschäfte untergebracht sind. Auch wird noch Fisch
verarbeitet und verkauft. Wir sahen Räucheröfen und Fischverarbeitung und
wurden über verschiedene Fische informiert. Zuletzt konnten die, die wollten,
noch Krabben puhlen. Nach
dem Mittagessen auf dem Restaurantschiff „Line Hinsch“ schauten wir uns das
Atlantikum an, ein Meerwasseraquarium. Am
Nachmittag schließlich besuchten wir das „Deutsche Auswandererhaus“, das größte
Erlebnismuseum des Kontinents zum Thema Auswanderung. Mehr als sieben Millionen
Auswanderer traten zwischen 1830 und 1974 von Bremerhaven aus die Schiffspassage
nach Übersee an. Jeder von uns bekam eine Karte, die auf einen echten
Auswanderer ausgestellt war. Dessen Reise konnten wir nun im Rundgang
nachempfinden. Am
Donnerstag stand die Wattwanderung auf dem Programm. Nachdem wir mit dem Bus zum
Rande des Wattenmeeres gefahren sind, gingen wir mit unserer Führerin ins Watt.
Sie zeigte uns verschiedene Lebewesen: Herzmuscheln, Garnelen, Krebse, Wattwürmer
und Pfeffermuscheln. Sie brachte uns auch noch bei, wie man das Geschlecht von
Krebsen an ihren Gliedern erkennen kann und zeigte uns einen Priel. Wir
erfuhren, dass der Wattwurm sich durch das Watt frisst und den gereinigten
Schlick dann wieder an die Oberfläche bringt. Wir wanderten bei strahlendem
Sonnenschein zwei Kilometer in das Watt hinaus. Es war anstrengend und zugleich
sehr lustig. Nach
dem Mittagessen fuhren wir zum „Zoo am Meer“ in Bremerhaven. Dort konnten
wir Tiere vom Zwergkaninchen über Pinguine bis zum Eisbär sehen. Eisbären,
Robben und Seelöwen konnten wir zudem noch durch Glasfenster unter Wasser
sehen. Einige von uns sahen sich auch noch die Eisbärfütterung an. Zum
Abschluss der Woche gingen wir nach dem Abendessen bowlen. Wir hatten vier
Bahnen und jede Gruppe spielte drei Runden. Freitags
fuhren wir dann nach einer abwechslungsreichen, lehrreichen und schönen Reise
wieder nach Hause. (Helen,
Julia, Mark, Robin, Anton, Yannik, Lukas, Kai, Mario, Dr. Gabi Clooth)
WeckmännerWie jedes Jahr hat Marita Dederich mit Ihren Schüler/innen alle Kolleg/innen mit frisch gebackenen Weckmännern verwöhnt.
Wenn sich Eltern trennen …Zu
diesem Thema trafen sich im Rahmen
des Pädagogischen Arbeitskreises Anfang Oktober ein interessierter Kreis von Müttern
und Vätern sowie Mitglieder des Beratungsteams unserer Schule. Mit Frau Ingrid
Lubina - Dipl. Sozialarbeiterin und Leiterin der Erziehungsberatungsstelle der
Stadt Hennef – hatte die Gesamtschule eine sehr praxiserfahrene Referentin und
Diskussionspartnerin für diesen Abend gewinnen können. Kinder
betrachten das Zusammenleben mit beiden Elternteilen als selbstverständliche
Lebensform von Familie. Umso mehr erschüttert eine Trennung der Eltern diese
kindliche Sicht familiärer Ordnung erheblich und fordert vom Kind große
Anpassungsleistungen. In Frau Lubinas Beratungsalltag zeigt sich, dass nicht die
Zeit nach der Trennung oftmals die schwierigste für die betroffenen Kinder ist,
sondern die so genannte Ambivalenzphase. Die Zeit, in der sich Mutter und Vater
mit Trennungsvorhaben beschäftigen, diffuse und zweideutige Botschaften von
Eltern an ihre Kinder geschickt werden und im ungünstigsten Fall werden die Söhne
oder Töchter als Bündnispartner/in, Tröster/in oder Schlichter/in in
Auseinandersetzungen verstrickt. „Kinder
übernehmen in dieser Zeit sehr viel Verantwortung für den schwächeren Partner
und sind häufig im Loyalitätskonflikt gegenüber ihren Eltern und damit
emotional überfordert, was wiederum nicht selten Auswirkungen auf ihre
schulischen Leistungen hat“, so die Dipl. Sozialarbeiterin. Getrennt lebenden
Eltern rät Frau Lubina, dass sie im Sinne ihrer Töchter und Söhne ein
Mindestmaß an Kommunikation gewährleisten, z.B. bei der Übergabe der Kinder
an Wochenenden oder in schulischen Belangen. Die
Erziehungsberatungsstelle sieht sich als Fürsprecher und Anwalt des Kindes in
dieser belastenden Situation. Sie bietet für Trennungs- und Scheidungskinder
Gesprächsgruppen sowie Sprechstunden an. Selbstverständlich können natürlich
auch Mütter, Väter und Erziehungsberechtigte das vielfältige Angebot der
Beratungsstelle abrufen.
Zweimal Kreismeister im MädchenfußballWie
im vergangenen Jahr ist auch 2009 die Gesamtschule Hennef wieder in zwei
Wettkampfklassen (WK) im Mädchenfußball Meister des Rhein-Sieg-Kreises Deutlich
leichter als die Älteren hatten es am 10. November in ihrem Kreisfinale in
Hennef die WK-III-Mädchen. Hier war kein Turnier mehr zu bestreiten, sondern -
auf der Sportanlage des FC Hennef - ein Entscheidungsspiel gegen das Gymnasium
aus Oberpleis. Die Gäste waren leider nicht in Bestbesetzung, so dass das Spiel
selbst aus Sicht unserer Mädchen zu einseitig verlief. 8:1 war der Endstand,
ohne dass das Team ernsthaft gefordert wurde. Aber das kann ja noch kommen, wenn
es im Frühjahr, wie für die WK II, um den Sieg im Regierungsbezirk Köln geht.
Auch hier in beiden Altersklassen als Sieger vom Platz zu gehen, das wäre
richtig stark. Bleibt
nachzutragen, dass die Kreismeisterinnen der WK III mit Michelle Stachelhaus im
Tor spielten und Jennifer Lurtz, Anne Kathrin Schmidt, Marina Hühnerberg,
Steffi Gleim, Paula Petersen, Anika Lichtenberg, Jana Nettekoven und Julia
Schild die Dinge "draußen" regelten. Ach
ja - die WK IV-Mädchen der Jahrgänge 98 und jünger gibt es auch noch. Juni
2009 in Herford: NRW-Landesfinale der WKIII Mädchenfußballerinnen im Schuljahr
2008/09. Ob im aktuellen Wettbewerb wieder eine Team so weit kommt? Oder sogar
als NRW-Meister nach Berlin?
Chor- und Bläserkonzert der Gesamtschule Hennef in LiebfrauenkircheEs ist schon beinahe eine Tradition: Anfang Dezember findet in der Liebfrauenkirche Hennef-Warth mit freundlicher Unterstützung durch Pfarrer Jansen das Chorkonzert der Gesamtschule statt. Die Musiklehrerin Maria Becker-Just hatte es wieder einmal (unterstützt durch Markus Görner am Klavier) geschafft, Proben und Auftritte mehrerer Chöre unter einen Hut zu bringen: Der Chor der 5B, der 6B, der AG-Chor und natürlich Voices (Jahrgang 8-13) traten am Donnerstag, den 10.12.2009 in verschiedenen Kombinationen auf. Zur Vorbereitung waren alle Chormitglieder Anfang November zu Probentagen in die Jugendherberge gefahren. Lohn der vielen Arbeit war eine musikalische Darbietung der Weihnachtsgeschichte durch den Unterstufenchor. Weiterhin hatten alle Chöre gemeinsam in zweistimmiger Version mehrere anrührende, traditionelle Weihnachtslieder einstudiert, wie z.B. „Es wird schon gleich dunkel“. Voices, der Mittel- und Oberstufenchor, hatte sich diesmal den Gospels verschrieben, von denen eines sogar in dreistimmiger a-cappella-Version vorgetragen wurde. Selbsttätig eingeübt hatten fünf junge Chorsängerinnen (Clara Böcking, Tamara Fox, Jule Göttsche, Jennifer Niemczyk und Anna Wesemann) das Gospel ‚As the deer‘, das sie mit Unterstützung durch Herrn Görner am Klavier souverän darboten. Das Kirchkonzert bietet wegen der wunderbaren Akustik vor allem den Chören einen schönen Rahmen, es ist aber auch immer der allererste öffentliche Auftritt der neuen Bläserklasse 5B. Diese (mittlerweile vierte Bläserklasse) spielte unter der Leitung von Dirk Piecuch und unterstützt von Klassen- und Musiklehrerin Christiane Ratsch gleich drei Stücke: „Alle Jahre wieder“, „0 du fröhliche“ und „Slow Motion“. Lohn war der begeisterte Applaus der Eltern, die - wie bisher jeder Elternjahrgang davor - auch in diesem Jahr nicht fassen konnten, wie viel ihre Kinder innerhalb weniger Wochen (von Oktober bis Dezember) an ihren neuen Instrumenten schon erlernt hatten. Weitere Instrumentalisten traten zwischen den Chordarbietungen auf: Der junge Pianist Jeff Lee (5B) beeindruckte mit einer Sonatine von Clementi, das 1 8-köpfige Bläserensemble Holiday Winds (aus den Bläserklassen 5B, 6B, 7B, 8B) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte anlässlich des 250-jährigen Todestages G.F. Händels „Tochter Zion“ und einen Auszug aus der „Feuerwerksmusik“. Vanessa Zimmermann (Posaune), Elena Scheunemann (Euphonium) und Vincent Schönbach (Tuba) aus der Klasse 6B intonierten auf ihren tiefen Blechblasinstrumenten
G.F.Händels „Joy to the World“. Unter der Leitung von Ute Poschenrieder
boten die Wise Woods (Flöte, Klarinette, Saxofon) mehrere musikalische
Kostbarkeiten, u.a. „Chim Chimeni“. Auch die Bläser genossen sichtlich und
hörbar die ungewohnt weittragende Akustik in der Kirche. Als Abschluss des
Konzertes, durch welches charmant Anna Wesemann und Tamara Fox (1OF) führten,
erklang in der voll besetzten Kirche - gesungen von allen Beteiligten und dem
Publikum - das Lied „Sternkind“. Dank an alle Beteiligten für den
stimmungsvollen Abschluss eines aufregenden und aktiven musikalischen Jahres an
der Gesamtschule Hennef, insbesondere an Frau Becker-Just für die perfekte
Gesamtleitung und Organisation des Konzertes. (A. Kröger- Schönbach)
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