HOME  SUCHEN  INHALT  KONTAKT  AKTUELL  Termine  Newsletterservice  Beratung & Hilfe  ?

 

Elternbrief vom 16.12.2009

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Weihnachtsferien!

Wolfgang Pelz                           Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:


Musik

Miniband sammelt Geld für das Keniaprojekt

Bigband der Gesamtschule Hennef erhält 1. Preis bei Orchesterwettbewerb

Bläserklasse 6B erspielt 3.Preis bei Orchesterwettbewerb

Bläserklassen-Ensemble auf dem Weihnachtsmarkt Hennef

Bläserklassen-Ensemble bei den Martinszügen

Chor- und Bläserkonzert in Liebfrauenkirche


Reisen

Abschlussfahrt der 10 nach Florenz

Die Klassenfahrt des 7. Jahrgangs oder „Wo ist das Huhn?“

Türkisch-AG: Ein Austausch mit Erfahrungen

USA-Austausch mit Boardman High School in Ohio

Vive la France - Studienfahrt der 13er an die Cote d`Azur

Klassenfahrt der Klassen 10a und 10c zum Gardasee

Klassenfahrt 2009 der 5. Jahrgänge nach Nideggen (Eifel)

Neues COMENIUS-PROJEKT mit ACHT europäischen Schulen

Wattenmeerfahrt der WP1-Kurse NW nach Bremerhaven


Hilfsaktionen

Patenschaften für Eluru: Mensch, wir helfen dir!

Der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef

Fit in Fair Play – Aktion gegen Mobbing und Gewalt

Die kleine Ema benötigt dringend Hilfe -

Ungewöhnliches Klassenprojekt: Kinder arbeiten für Afrika


Kunst

Irische Impressionen

Kunst LK 12: Mund, Nase, Öhrchen, Finger

Kunst LK 13: „Das Ich“ und die Errungenschaften der Renaissance

 


Sport

Kreismeisterschaftsturnier im Fußball

Hennefer Judokas bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen erfolgreich

Zweimal Kreismeister im Mädchenfußball

Tennisschulmannschaft ist Kreismeister 2009

Schulmannschaft der Fußballjungen (WK III) erreicht 2. Platz


Berufsorientierung

Eine gute Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg

Methoden- und Kennenlernwoche des 11. Jahrgangs 2009

Kompetenzcheck 2009

Projektwoche zur Berufswahl – Was soll ich nur werden?


Projekte

Neues zum Thema Suchtprävention

Ein Vormittag bei der Frauenärztin Dr. Auer

Freundschaft - Liebe - Partnerschaft 

Mofa - Führerschein

Kinder auf dem Fahrrad ... – aber immer mit Helm!

Projektwoche gegen Sucht und Gewalt


Halloween-Physik-Grusel-Show

Physikusse zeigen Zeitreise in der Grundschule Bonn-Mehlem

Sebastian Althapp bei der Fraunhofer TalentSchool in München

Business English

Nikolaus an der Gesamtschule Hennef

Improvisierte Show der Physikusse am Tag der Offenen Tür

Maschinen ohne Sinn?? - Technik in der 10

Weckmänner

Wenn sich Eltern trennen …..

Bigband der Gesamtschule Hennef erhält 1. Preis bei Orchesterwettbewerb

Das Jahr 2009 wurde für die Bläserklassen der Gesamtschule mit der erfolgreichen Teilnahme am Orchester-Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ am 15. November abgerundet: Zum ersten Mal nahmen drei Bläser-Ensembles der Gesamtschule teil und alle drei erreichten auf Anhieb einen Preis: Besonders erfolgreich war die Bigband, die unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach einen 1. Preis erreichte. Die Bläserklasse 6B unter der Leitung von Dirk Piecuch errang einen 3. Preis, ebenso erhielt die 7B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach einen 3. Preis. Die Bigband besteht seit einem Jahr und setzt sich aus jungen Musikern mehrerer Klassen zusammen: Querflöte - Johanna Fuhs (7B), David Kühn (7B), Philipp Zimmermann (8B); Klarinette - Antonia Domagalla (6B), Judith Mildner (7B), Sarah Erber (7B), Alina Lydia Domagala (7B), Altsaxophon - Noah Erkens (8B), Virginia Klamke (8B); Tenorsaxophon - Leon Dehne (6B), Julius Friedrich (8B); Trompete - Fabian Nietzer (7B), Aaron Erber (7B), Hannah Lubnau (7B), Kerstin Glodowski (8B); Posaune - Vincent Schönbach (6B), Justin Beilhartz (7B), Carolin Hagen (7B); Piano - Felix Groove (8B), E-Bass - Katharina Klein (10C) Drums - Manuel Maevers (7A). Während die “normalen” Bläserklassen ihre feste Probezeit im Stundenplan haben, kommen die Bigbandmitglieder am Freitagnachmittag zum Proben zusammen, wenn andere Klassenkameraden schon nach Hause gehen. Die regelmäßigen Proben sowie einige Zusatzproben in den Ferien und an freien Tagen haben sich gelohnt: Die jungen Musiker/innen weisen ein sehr kompaktes Zusammenspiel auf - selbstverständliche Voraussetzung dabei: die jungen Jazzer beherrschen ihre Instrumente schon erstaunlich gut, was sie bei der Präsentation solcher Jazzstandards wie “Chattanooga Choo Choo”, “One 0´Clock Jump”, “Pink Panther” und dem “James Bond Theme”unter Beweis stellen durften. Beeindruckend auch die solistischen Leistungen einiger Mitglieder, souverän im Ton und Phrasierung besonders Noah Erkens bei “Harlem Nocturne” am Altsaxophon, aber auch die Rhythmusgruppe – der Motor der Bigband - mit Katharina Klein, Manuel Maevers sowie Felix Grove verdient besondere Beachtung. Erlernt haben die jungen Bläser/innen ihre Blasinstrumente im Registerunterricht innerhalb des Projektes “Bläserklasse” an der Gesamtschule. Seit vier Jahren startet jeweils eine der sechs Klassen eines Jahrgangs als Bläserklasse. Musikinteressierte Kinder erlernen hier ein für sie neues Blasinstrument und spielen im Musikunterricht der Klasse von Beginn an gemeinsam als Orchester. Dass diese Methode sehr erfolgreich ist, bezeugen auch die tollen 3. Preise für die beiden Bläserklassen 6B und 7B, die ihre Instrumente erst seit ein bzw zwei Jahren im Gruppenunterricht erlernen.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Miniband sammelt Geld für das Keniaprojekt

Aus der Bläserklasse 3 (6B) unserer Schule haben sich Leon (Flöte), Rene (Saxophon), Janine (Klarinette), Laurenz (Trompete) und Vincent (Tuba) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach zusammengetan und proben regelmäßig als „Miniband“. Unterstützt werden sie dabei öfters von Frederic aus der 8B an der Klarinette. Als die Kollegin Gisela Raps von ihrem Keniaprojekt mit ihrer Klasse 7A berichtete, war klar: „Da helfen wir auch“. Beim Kindersportfest in Hennef und beim Stadtfest in Hennef stellte sich die kleine Band also in die Sonne auf den Marktplatz und erspielte immerhin 145 Euro für den Aufbau der kleinen Schule in Siaya (Kenia). Gerne unterstützen wir das Kenia-Projekt und das Engagement der 7A und von Gisela Raps auch in Zukunft. 
(Astrid Kröger-Schönbach)

Bläserklasse 6B erspielt 3. Preis bei Orchesterwettbewerb

Seit einem Jahr haben die Kinder der 6B Unterricht auf ihren Blasinstrumenten. Im Registerunterricht erlernen sie Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune, Euphonium und Tuba und spielen als Orchester zusammen in den AG-Stunden. Unter der Leitung ihres Orchesterleiters Dirk Piecuch errreichte die gesamte Klasse (wenn auch durch Krankheitsfälle dezimiert) auf Anhieb mit Stücken wie „Can you feel the love tonight“ einen tollen 3. Preis beim Orchester-Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ am 15.November in Rheinbach. Neben Bigband und der Bläserklasse 7B waren sie somit das dritte Ensemble unserer Schule, das in diesem Jahr zum ersten Mal am Wettbewerb teilnahm und auch direkt sehr erfolgreich war. Herzlichen Glückwunsch!
(Astrid Kröger-Schönbach)

Bläserklassen-Ensemble auf dem Weihnachtsmarkt Hennef

Zum ersten Mal spielte ein Ensemble der Bläserklassen auf dem Weihnachtsmarkt in Hennef. Am Sonntag, 29.11.09, fand sich am frühen Nachmittag ein spielfreudiges Bläserensemble auf der Bühne des Marktplatzes ein und vertrieb vor zahlreichen begeisterten Zuschauern den einsetzenden Regen schnell vom Marktplatz. Traditionelle Weihnachtslieder wechselten sich ab mit amerikanischen, leicht verswingten Stücken wie „Rudolph the red-nosed reindeer“, aber auch barocke Stücke von G.F.Händel kamen zu Gehör („Tochter Zion, Feuerwerksmusik“). Das 24-köpfige Ensemble unter der Leitung von Frau Kröger-Schönbach bestand aus Schüler/innen der Bläserklassen 5B, 6B, 7B und 8B, erhielt aber auch Verstärkung durch Manuel Mävers (7A, Drums) und Katharina Klein (10C, Tuba/ E-Bass). Geprobt hatten die jungen Musiker nicht nur in den regulären Ensemblestunden, sondern auch einige Mittagspausen geopfert. Herzlichen Dank für den Einsatz! (A. Kröger-Schönbach)

Bläserklassen 2009 bei drei Martinszügen 

Auch in diesem Jahr begleiteten Bläsergruppen unserer Schule drei Martinszüge in Hennef. In Dondorf-Greuelsiefen fand der Auftakt zu den Zügen am 6.11.09 statt, das Wetter spielte prima mit, es war trocken und fast warm. Mit etwas Aufregung im Blut nahmen zahlreiche Kinder der Bläserklasse 6B zum ersten Mal an einem Zug teil. Dass es nicht ganz einfach ist, beim Gehen zu spielen und im Dunkeln nur spärlich beleuchtete Noten zu lesen, stellten sie rasch fest. Fast schon routiniert dagegen die „alten Hasen“ aus der 7B und 8B. Die Stimmen waren noch von den letzten Jahren halbwegs bekannt, man spielte fast auswendig. Der zweite Zug der Liebfrauenkirche am 10.11.09 in der Warth stand unter dem Motto „Wasser von oben, Matsch von unten“, selbst das Feuer am Bolzplatz wollte nicht so recht brennen, aber dadurch ließ man sich die Spiellaune nicht verderben und blies den Regen einfach schön. Circa 55 Bläser/innen waren unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Markus Görner in zwei Gruppen bei diesem großen Zug mitgegangen. Beim Feuer traf man sich dann wieder und spielte dem Martin noch ein Ständchen. Der letzte Zug am 11.11.09 beim Kindergarten St. Simon und Judas war von bestem Wetter geprägt und vor allem konnten jetzt wirklich fast alle das Repertoire von acht Stücken nahezu auswendig - große Begeisterung bei den Kindern und Eltern des Kindergartens. Nach jedem Martinszug erhielten die jungen Musikanten natürlich einen Weckmann, Anfang nächsten Jahres wird es für die Aktiven ein Dankeschön-Bowling-Ausflug geben.
(Astrid Kröger-Schönbach)

 

Abschlussfahrt der 10 nach Florenz

Es ist der Abend des 1. Oktobers 2009, 19 Uhr. Ein anstrengender Tag liegt hinter allen der 30 Schüler/innen und der 3 begleitenden Lehrer/innen. Am Morgen war noch Schule. Jeder grübelt, ob er auch wirklich alles eingepackt hat und nun soll es doch endlich in Richtung Süden losgehen. Ein futuristisch anmutender Bus fährt vor in den alle Koffer und Taschen schnell verstaut werden und schon kann es in unseren redlich verdienten „Urlaub“ gehen! Auf der Fahrt halten sich die einen mit kleinen Spielchen bei Laune, die anderen bereiten sich durch Schlafen schon mal präventiv auf die folgenden, mitunter wahrscheinlich schlaflosen Nächte vor. Die Spannung wächst in jedem von uns!

Schon auf der Fahrt lässt sich der Klimawechsel erahnen. Waren es in Deutschland noch knapp 15°C und fieser Regen, so sind es in Italien angekommen, angenehme 25°C  und Sonnenschein. Wirklich traumhaftes Wetter. Die Stimmung ist ausgelassen und noch bevor wir unsere finale Unterkunft erreichen, erleben wir erst einen wunderschönen Tag am Strand, dann einen kuscheligen Abend in einer Jugendherberge ganz in der Nähe von Florenz.

Am nächsten Morgen, nachdem alle ausgiebig gefrühstückt haben, geht es dann nun endlich in unsere eigentliche Unterkunft. Ein Bungalowdorf, ausgestattet mit Pool, Sportplätzen, Disko und eben allem was unsere jugendlichen Herzen höher schlagen lässt. Noch bevor wir die Unterkunft erreichen, decken sich alle Schüler/innen bei einem örtlichen Supermarkt mit den nötigsten Dingen für die nächsten Tage ein. Schließlich sollen sich alle selbstständig verköstigen. Kaum angekommen, werden die Bungalows bezogen, inspiziert und schon mal ordentlich verwüstet. Nein, keine Angst, aber bei sechs pubertären Jugendlichen in einem Bungalow bleibt die Unordnung eben nicht aus.

Das Programm für die nächsten Tage ist straff und sieht von Sport bis Kultur über Feiern wirklich alles vor. Die Erwartungen in die vorher wirklich explizit geplanten Ausflüge sind hoch und werden am Ende sogar noch übertroffen.

Der darauf folgende Tag soll erst einmal ein Tag sein, um sich auf die Situation einzustellen, die Gegend kennen zu lernen und das Gemeinschaftsgefühl auf der Anlage zu genießen.

Doch schon der nächste Tag soll direkt mit einem Highlight beginnen. San Gimiano steht an. Man mag meinen, Kultur begeistere uns alle nicht so besonders, doch tatsächlich gefiel wirklich allen das kleine schnuckelige Städtchen mit dem urigen Charakter und dem besten Eis der Welt.

Am Abend brodelt die Stimmung. Zwar ist man schon etwas geschafft von dem anstrengenden Tag, doch die Disko lädt zum Tanz ein. Sobald sich dann auch das letzte Mädchen ausgehfein gemacht hat, kann es in Richtung der clubeigenen Disko gehen. Es wird ausgelassen gefeiert, alle haben Spaß und selbst die Lehrer/innen geben sich nicht die Blöße und tanzen fröhlich mit. Nun ist die Stimmung wirklich am Siedepunkt angelangt.

Doch es nützt alles nichts, auch nach dieser langen Nacht, ausschlafen ist nicht. Denn schon am nächsten Morgen wollen wir den Schiefen Turm von Pisa besichtigen. Nach einer etwas chaotischen Busfahrt, das Navigationssystem wollte wohl nicht so wie unser Busfahrer, kamen wir nach knapp einer Stunde in Pisa an. Schnell den Schiefen Turm besichtigt, die alten Gebäude daneben bewundert, doch neben dem Turm ist Pisa wirklich nichts Besonderes. So blieb uns der Rest des Tages noch Zeit, auf der Anlage bei dem wunderschönen Wetter in den Pool zu hüpfen.

Auch an den nächsten Tagen standen noch Ausflüge nach Florenz und Siena an. Durch Florenz wurden wir von einer Stadtführerin begleitet, die spätestens durch ihren ulkigen Akzent nach einer halben Stunde jedem auf die Nerven ging.  Nichts desto trotz lernten wir eine Menge über die wunderschöne italienische Baukunst und etwas von dem geschichtlichen Hintergrund der Jahrhunderte alten Stadt.

Getoppt wurde das Ganze dann aber doch noch von Siena. Eine wirklich atemberaubend schöne Stadt am Hang gelegen mit verwinkelten kleinen Gassen und wunderschönen Bauwerken. In kleinen Gruppen flanierten wir durch die Gassen. Die Mädchen gingen shoppen, die Jungs ließen sich auf der Piazza die Sonne auf dem Bauch scheinen.

Durch unsere neongrünen T-Shirts fanden wir uns auch wirklich immer schnell wieder, wurden sogar einige Male darauf angesprochen, da man uns „Grüne Horde“ auch schon in Florenz oder Pisa entdeckt hatte.

Ein letztes Highlight, neben den tollen Ausflügen, den tollen Leuten und der geilen Stimmung, war dann aber auch noch der Sport-Tag, welcher wirklich keine Wünsche mehr offen ließ. Von Reiten über Fußball, Volleyball, Tennis, Mountainbike oder Schwimmen wurde wirklich alles offeriert und jeder konnte sich an diesem Tag einmal ordentlich austoben.

Doch irgendwann neigte sich auch diese tolle Zeit dem Ende entgegen. Am Abend des 7. Tages wurde geputzt, am Morgen des 8. Tages wurden die Bungalows verlassen und es ging mit dem Bus wieder zurück in die Heimat. Alle mit einem weinenden und einem lachendem Auge. Nach einer wilden Busfahrt kamen wir dann schließlich gegen 2 Uhr Nachts Zuhause an, verabschiedeten uns herzlichst und wurden in die Ferien entlassen. Wir alle werden mit Sicherheit dieses tolle Erlebnis noch lange in Erinnerung behalten, sowohl in Gedanken als auch im Herzen. An unsere Lehrerinnen Marita Dederich und Katrin Heinen auch an dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön und ein besonderes Lob für unsere männliche Begleitung Thomas Adolph, den wir alle sehr ins Herz geschlossen haben.
(Niklas Noll)

Fit in Fair Play – Aktion gegen Mobbing und Gewalt

Mensch, wir brauchen dich! 

In Kooperation mit dem MHD (Malteser-Hilfsdienst e.V.) und der DEL (Deutschen-Eishockey-Liga) entwickeln und erproben Schüler/innen des 6. Jahrgangs in diesem Schuljahr ein Präventionskonzept zum Thema „Mobbing im Klassenraum“, das richtungsweisend auch für andere Schulen sein möchte, um zukünftig dem Übel „Mobbing“ noch wirksamer als bisher begegnen zu können.

Weil sie daran mitwirken wollen, in dem zukünftigen 5. Jahrgang von Anfang das Aufkeimen von „Mobbing“ gegen Mitschüler/innen zu verhindern, setzen 33 teilnehmenden Schüler/innen jeden Freitag ihre Mittagsfreizeit dafür ein.

Ausgehend von der Annahme, dass diese Schüler/innen schon deshalb über eine ausgeprägte Sozialkompetenz verfügen, sind sie wohl auch gut geeignet, an der Entwicklung eines Präventionskonzepts gegen Mobbing mitzuarbeiten. Sie sollen dabei die Ideengeber sein für eine kindgerechte Umsetzung der konzeptionellen Arbeit in die reale Wirklichkeit einer Klassengemeinschaft. 

Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht! Die Schüler/innen lernen spielerisch in Rollenspielen, was Mobbing eigentlich ist, wie es entsteht, wie es sich entwickelt und wie es sich konkret auswirkt. Dabei können sie ihre eigenen Erfahrungen dementsprechend zuordnen. Das Spannende an diesem Projekt ist, dass das Präventionskonzept gegen Mobbing von Kindern für Kinder entwickelt wird, da sie wissen, was, wann, wo und wie in den Klassen passiert. Meine Aufgabe als Beratungslehrer ist es, die Kinder in dem Projekt zu begleiten, sie zu informieren, aufzuklären, Impulsgeber zu sein, die Ideen der Kinder zu erfassen und sie konzeptionell so einzubinden, damit sie präventiv im neuen 5. Jahrgang umgesetzt werden können.

Die DEL (Deutsche Eishockey Liga) und der MHD (Malteser Hilfsdienst e.V.) wollen mit uns gemeinsam beweisen, dass man in einem starken Team viel bewegen kann. 
(Georg Dahlberg / Beratungslehrer)

„Fit in Fair Play“

ist ein professionelles Förderprojekt mit Präventiv-Maßnahmen, welches bundesweit im November an 16 Schulen gestartet wurde. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen soll dabei erfahrbar gemacht werden, dass nur durch Fair Play ein wirklich funktionierendes Miteinander möglich ist.

Gefragt ist die Entwicklung eigener sozialer Projekte - zum Beispiel Nachbarschaftshilfe, Aktionen gegen Gewalt und Mobbing o. ä. Die Malteser und die Deutsche Eishockey Liga werden diese Ideen aktiv in der Umsetzung unterstützen.

Kurz vor Beginn der Sommerferien, am 31. Mai 2010, endet der 'Fit in Fair Play' Wettbewerb für das Schuljahr 2009/10. Eine unabhängige Jury wird nach einem Punktesystem über die Gewinnerschule entscheiden und das Ergebnis am 3. Juni 2010 präsentieren.

Die Kooperationspartner Deutsche Eishockey Liga und Malteser Hilfsdienst überreichen noch vor den Sommerferien der Siegerschule die 'Fit in Fair Play – Trophy'. Bei allem sportlichen Wettkampfgeist weisen die Initiatoren jedoch darauf hin, dass Gewinner letztlich alle Teilnehmer sind. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält zum Dank für die Teilnahme eine besondere Urkunde. Und auch die Schulen erhalten für ihr Engagement eine Auszeichnung des Malteser Hilfsdienstes und der Deutschen Eishockey Liga als 'Schule - Fit in Fair Play'.

Weitere Informationen zu Teilnehmern und Förderprojekt unter: www.fit-in-fair-play.de

Eine gute Berufsorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg

Ein wichtiges Anliegen der Berufs- und Bildungsberatung in der Gesamtschule Hennef ist es, alle Schüler/innen der Sekundarstufe I bei der Berufswahl zu beraten, ihnen die aktuellen Ausbildungswege und beruflichen Bildungsgänge aufzuzeigen, so wie ihnen bei Bewerbungen und Anmeldeverfahren Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Auszug aus dem Kooperationsvertrag

zwischen der Arbeitsagentur Bonn / Rhein-Sieg und der Gesamtschule Hennef:

„Schule und Berufsberatung haben die gemeinsame Verantwortung für die Berufsorientierung, die fester Bestandteil des Schulprogramms ist. Schule und Berufsberatung der Agentur für Arbeit entwickeln jährlich ihre Vorstellungen zur kooperativen Berufswahlorientierung und stimmen ihre Maßnahmen gemäß ihrer jeweiligen Aufgabenschwerpunkte aufeinander ab.“

Die verschiedenen Dienstleistungen der „Agentur für Arbeit“ in unserer Schule werden vertreten durch unseren Berufsberater Herrn Thomas Lohr, der unseren Schüler/innen einmal im Monat regelmäßige Sprechstunden anbietet. Die mittlerweile festen Kontakte zum Berufsberater der Agentur für Arbeit, zu Firmen und anderen weiterführenden Schulen werden im gemeinsamen kooperativen Interesse stets intensiviert und weiter ausgebaut, um den Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen immer einen aktuellen Informationsstand in der Beratungsarbeit gewährleisten und anbieten zu können.

Unter der Leitung von Herrn Lohr finden in den Klassen 9 dementsprechend je eine berufsorientierende Veranstaltung im Klassenverband zu Beginn des Schuljahres statt zum Thema: Berufswahlvorbereitung als Prozess, Hilfen der Berufsberatung und Kennen lernen von schulischen und betrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird jedem Schüler ein Exemplar der Schrift Beruf Regional der Agentur für Arbeit Bonn ausgehändigt. Eine weitere Berufsorientierungsveranstaltung im Klassenverband findet im PC-Raum der Schule statt zu den Themen: Kennen lernen von Internetangeboten zum Thema Berufswahl und zur Ausbildungsstellensuche, u. a. insbesondere www.arbeitsagentur.de mit der Jobbörse, Berufenet, Berufe.tv und Kursnet, sowie eine berufsorientierende Veranstaltung in den Klassen 10 im Klassenverband kurz vor den Halbjahreszeugnissen im Januar/Februar zum Thema: Schulische Bildungsangebote an Berufskollegs, Anmeldeverfahren und Anmeldefristen.

Individuelle Einzelfallberatungen werden den Schüler/innen der Jahrgängen 9 und 10 und deren Eltern in zwei festen wöchentlichen Sprechstundenzeiten durch unseren Beratungslehrer Georg Dahlberg angeboten.

Weitere interessante Informationsangebote entnehmen Sie bitte der Startseite unserer Gesamtschul-Homepage unter dem Link Berufswahlorientierung.

Halloween-Physik-Grusel-Show

Am 31.10.2009 veranstalteten die Abiturient/innen der Gesamtschule eine Halloween-Party für Kinder und Eltern. Die Physikusse des 13er Jahrgangs führten eine Halloween- Physik-Grusel-Show auf.

Eine Autopanne führt einen Reisenden über Nacht in ein altes Schloss. Der schluffige Diener serviert seltsame Gerichte zum Abendessen. Der durchgeknallte Hausherr ist leider sehr beschäftigt mit seinem aktuellen Monster, dessen Tischmanieren zu wünschen übrig lassen. Der Teufel persönlich enttarnt zwar ein unangemeldetes Experiment, aber leider muss der Reisende dafür büßen.
(Nina Wentz)

Der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Hennef

An bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als 1 Million Schulunfälle. Oft ist die schnelle und kompetente Versorgung in den ersten Minuten nach einem Unfall ausschlaggebend für den Heilungserfolg einer Verletzung.

Aber wie kann man diese kompetente Versorgung sicherstellen?Eine Antwort darauf bieten Schulsanitätsdienste, die mittlerweile an vielen deutschen Schulen entstanden sind. 
Auch an der Gesamtschule Hennef wurde im September 2008 ein Schulsanitätsdienst gegründet. Die Schulsanitäter/innen leisten im Falle von Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen die Wunderstversorgung, rufen den Rettungsdienst und betreuen den Patienten bis zu dessen Eintreffen.

Die Voraussetzungen, um einen Schulsanitätsdienst ins Leben zu rufen, wurden im 2. Schulhalbjahr 2007/2008 mit der Einrichtung einer Erste-Hilfe AG geschaffen- denn Schulsanitäter/in kann nur werden, wer erfolgreich einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hat. Im Vorfeld der Gründung nahmen drei Lehrer/innen der Gesamtschule an Fortbildungen teil und wurden zum Erste-Hilfe-Ausbilder ausgebildet, um so fundierte Erste-Hilfe-Kurse anbieten zu können und als Kooperationslehrer/in für den Schulsanitätsdienst fungieren zu können.

Im September 2008 ging unser Schulsanitätsdienst mit 16 Sanitäter/innen an den Start.

Zunächst war unser Ziel in erster Linie Strukturen zu schaffen, die einen funktionierenden Schulsanitätsdienst ermöglichen. So wurde viel Zeit und Energie in die Ausstattung des Sanitätszimmers gesteckt, es wurden verschiedene Variationen von Einsatzplänen erprobt, es wurden Einsatzwesten und Sanitätersweatshirts organisiert, es wurde Verbandsmaterial angeschafft, es wurden verschiedene Kommunikationsmedien zur Benachrichtigung der Sanitäter im Notfall ausprobiert und es wurden Fortbildungen organisiert, damit unsere Sanitäter/innen sich laufend weiterbilden können.

Die Sanitäter/innen zeigten beim Aufbau des Sanitätsdienstes besonders großes Engagement und waren sehr oft bereit, sich auch in ihrer Freizeit mit den Belangen des Sanitätsdienstes zu befassen. 

Bei all unseren Aktivitäten fanden wir aber auch tatkräftige Unterstützung durch das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser und die Feuerwehr, ohne deren Hilfe wir sicherlich unser Ziel nicht so schnell erreicht hätten.

Im Winter 2009 können wir behaupten, dass unser Schulsanitätsdienst auf soliden Füßen steht:

Im Moment zählen wir 19 aktive Mitglieder und in jedem Schulhalbjahr werden neue Ersthelfer/innen im Rahmen der Erste-Hilfe AG ausgebildet.
Der Schulsanitätsdienst wird von drei ausgebildeten Kooperationslehrer/innen unterstützt. Diese können schulintern bei Bedarf auch andere Kolleg/innen und Schüler/innen in Erster-Hilfe ausbilden. Die Ausbildung weiterer Ersthelfer/innen-Ausbilder/innen ist geplant.

Die Schulsanitäter/innen haben feste Einsatzzeiten, in denen sie das Sanitätszimmer und den Schulhof betreuen und im Falle eines Notfalls direkt eingreifen können.

Unsere Sanitäter/innen sind sehr gut ausgebildet: sie nehmen viermal im Jahr an Erste-Hilfe-Fortbildungen teil, die von DRK und Maltesern an unserer Schule angeboten werden

Unsere Sanitäter/innen treffen sich wöchentlich, um organisatorische Fragen zu klären, sich über ihre Erfahrungen mit Unfällen und Erlebnissen auszutauschen und sich mit ausgewählten Themen der Ersten-Hilfe zu beschäftigen.

Unser Sanitätsraum ist gut ausgestattet: Wir verfügen über drei Liegen, eine Trage, eine Menge an Verbandsmaterial, Erste-Hilfe-Einsatztaschen,  Blutdruckmessgerät, Rescue Bag u.s.w.
Die Kommunikation der Sanitäter/innen untereinander wird über Funkgeräte sichergestellt. So können die Sanitäter/innen auch während der Unterrichtszeiten zu einem Notfall gerufen werden.
Unsere Sanitäter/innen betreuen alle schulischen Veranstaltungen: Abschlussfeiern und Abiball, Tag der offenen Tür, die Kulturnacht und den Sponsorenlauf. Sie können auch für außerschulische Veranstaltungen gebucht werden.
Bisher kann man die Geschichte unseres Schulsanitätsdienstes als überaus glücklich bezeichnen, da sich eine Reihe von interessierten Schüler/innen fanden, die große Bereitschaft zu Verantwortungsübernahme und Hilfsbereitschaft mitbrachten und da wir auf großartige Unterstützung durch DRK, Malteser und Feuerwehr bauen konnten.
(Anja Gerner)

Physikusse zeigen Zeitreise in der Grundschule Bonn-Mehlem

Am 30. Oktober gastierten die Physikusse mit ihrer aktuellen Physikshow Zeitreise in der katholischen Grundschule in Bonn-Mehlem. Der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Kubitscheck, war von der Show begeistert und hat die Physikusse eingeladen. Die Physikusse waren schon öfter zu Gast im Institut für Bio-Physikalische Chemie der Universität Bonn, das Herr Kubitscheck leitet.

Die Schüler/innen der Grundschule kamen zahlreich in die große Aula und überraschten uns mit ihrem Wissensdurst. Nach der Show stellten sie nicht nur viele kluge Fragen, sondern belagerten die Physikusse stundenlang, um ein Autogramm zu erhaschen.

Dies war die vorerst letzte Aufführung der Zeitreise. Die Schauspieler/innen haben ihre Rollen lieb gewonnen und werden viele gute Erinnerungen an tolle Auftritte mitnehmen. An dieser Stelle soll auch noch einmal die Crew hinter der Bühne erwähnt werden: unser neuer Physikuss Malte Klein übernahm zuverlässig die Kamera, die Lichttechnik bediente souverän der neue Physikuss Kjell Wistoff und Tobias, der frisch aus Shanghai eingetroffen wieder dabei ist, übernahm wie selbstverständlich die Tontechnik.  Basti bleibt uns auch als Student treu und bediente die Nebelkanone hinter der Bühne. Als Roadies standen uns vier Mütter und Herr Bilz mit Rat und Tat zur Seite.
(Nina Wentz)

Sebastian Althapp bei der Fraunhofer TalentSchool vom 13.11.-16.11.09 in München

Mit der Talent School startete die Fraunhofer-Gesellschaft eine Initiative, die begabten Schüler/innen eine Plattform bietet, anwendungsorientierte Forschung hautnah zu erleben. Am dreitägigen Workshop im Fraunhofer-Haus in München nahm Sebastian Althapp als Preisträger von Jugend Forscht teil. 

Alleine das Gebäude des Fraunhofer Institutes mit seinen endlosen Fluren, den unzähligen Flachbildschirmen in den Wänden und den auf Hochglanz polierten Hightech-Geräten in den Vitrinen war ein Erlebnis. Nach einem kurzen Einführungsvortrag über die Fraunhofer Gesellschaft geht es für die Teilnehmer an den Bau eines eigenen Roboters. In Gruppen von 4 sollten Konzepte für einen möglichst kleinen, autarken Roboter gefunden werden. Die Ergebnisse wurden dann den anderen Gruppen vorgestellt und ausführlich diskutiert. Heraus kam ein theoretischer Roboter, mit Motorgehäusen als Räder, auf denen eine Akkuschicht liegt und auf der wiederum eine Fotovoltaikschicht aufgebracht ist. Um die 3D Schaltpläne umzusetzen, gab es eine kurze Einweisung in CAD. An Lötstationen wurde der Bau des Roboters unter fachkundiger Leitung fortgesetzt. Zuletzt folgt die Programmierung und kurz darauf wuselten 12 Roboter durch den Raum. Einige in Kolonne, einige nur im Kreis, einige mehr oder weniger intelligent.

In diesem Moment wurde allen bewusst, was sie hier tun: „Wir sitzen alle zusammen an einem Projekt, von früh bis spät in die Materie vertief, und schauen aus dem Fenster der 17. Etage in den Sonnenuntergang über den Alpen, während wir eine Armee von Robotern programmieren. Ein einzigartiges Gefühl!“
(Nina Wentz)

Gesamtschule Hennef: Neues COMENIUS-PROJEKT mit ACHT europäischen Schulen

Wiederum ist es der GESAMTSCHULE HENNEF gelungen, ein neues COMENIUS-Projekt bewilligt zu bekommen. Unter dem Titel „YOUTH AND ICT“ sind es diesmal 8 Schulen aus europäischen Ländern, die an der Projektarbeit teilnehmen.

Diesbezüglich trafen sich die Teilnehmer/innen aus England, den Niederlanden, Griechenland, der Türkei, Spanien, Portugal, Italien sowie unserer Schule vom 27.09. – 02.10.09 in Ponta Delgada auf den Azoren.

Viele teilnehmende Schulen bedeutet eine große Vielfalt von Ideen, Anregungen und Sprachenvielfalt  - aber auch viel Anstrengung einen Konsens zwischen allen Partnern zu erreichen. Dennoch konnte vereinbart werden, dass der Schwerpunkt der Projektarbeit auf Internetforen, Blogs, youTube etc. veröffentlicht wird. Inhaltlich wird es sich dieses Jahr um Themen wie „Youth Magazine“, „Cooking project“ und einer „Fashion show“ handeln.

Besonders motivierte Schüler/innen können dann im April kostenlos mit in die Türkei oder im Mai nach Griechenland zu den nächsten COMENIUS- Konferenzen fahren.
(Ingrid Dietel)

Die Klassenfahrt des 7. Jahrgangs oder „Wo ist das Huhn?“

Vom 5. bis 9. Oktober 2009 machte der gesamte 7. Jahrgang eine Klassenfahrt nach Rurberg in der Eifel.

Nach vielen Planungen und Vorbereitungen konnte es nun endlich los gehen. Mit rund 180 aufgeregten Schüler/innen machten sich die Lehrer/innen am Montagmorgen auf den Weg. Von der tollen Stimmung konnte man bereits während der Busfahrt angesteckt werden. In Rurberg angekommen, begrüßte uns ein warmer Herbstregen und nun konnte das Programm der Kassenfahrt beginnen. Bei Gruppenspielen (ein besonders beliebtes war „Wo ist das Huhn?“), Klettern, Kanufahren, Floßbau, Survivaltraining, Lagerfeuer und sogar einem Discoabend konnten die Schüler/innen als Klasse und auch übergreifend als Jahrgang gemeinsam eine tolle Zeit erleben.

Der Tag am Kletterturm
Eines schönen Morgens auf Klassefahrt gehen wir, die Klasse 7E, gut gelaunt zum Kletterturm.
Der Kletterturm befindet sich direkt neben der Jugendherberge, sodass man ihn aus einigen Zimmern sehen kann.
Der Turm ist 8 Meter hoch, und unsere Survival-Trainer Tobias & Marina bestehen darauf, dass wir hochklettern.
Zuerst bekommt jeder einen gelben Helm - der schützt, falls man gegen irgendetwas stoßen oder gar runterfallen sollte.
Aber das ist eigentlich unmöglich, denn wir sind ja gesichert - allerdings von unseren Klassenkameraden.
Wir werden in Gruppen eingeteilt, dann geht's zum Turm. Allerdings dürfen wir noch nicht hoch, denn erst wird uns erklärt, wie man "sichert". Mit "sichern" ist gemeint, seine Mitschüler/innen an einem Seil zu halten, damit sie nicht runterfallen, falls sie mal abrutschen.
Beim Sichern muss man das Seil, an dem der kletternde Mitschüler befestigt ist, immer wieder nachziehen und dafür gibt es eine bestimmte Technik: Ziehen, Tunneln, Abklappen usw. Das sind einige Fachwörter, die die Schritte beschreiben.
Als wir alles erklärt bekommen haben, dürfen wir nun endlich an den Kletterturm.
"Der ist ganz schön hoch...", denke ich mir, als mir bewusst wird, dass ich in wenigen Minuten da oben sein würde.
Jetzt wird der erste Kletterer meines Teams "angezogen", den Gurt bekommt er umgelegt und das Seil wird befestigt.
Endlich darf er losklettern.
Nun gibt es verschiedene Jobs für die anderen aus meinem Team.
Es gibt einen "Sicherer", er zieht das Seil immer wieder nach.
Dann gibt es den "Back-Up", er hält den Sicherer hinten am Gurt fest, damit er nicht in die Höhe gezogen wird, falls der Kletterer abrutschen sollte. Außerdem gibt es den "Seilverwalter", er hält das restliche Seil und rollt es immer wieder auf.
Den "Smiley" gibt es auch noch, er achtet darauf, dass der Sicherer genug Seil hat, und hält das Seil auf Kniehöhe, sodass es aussieht wie der Mund eines Smileys.
Der erste aus meinem Team ist nun oben angekommen und wird von Erika Schilling und Martin Maschlanka fotografiert.

Aber irgendwie muss er auch wieder runterkommen - zum Glück haben Tobias & Marina uns gezeigt, wie das funktioniert:
Man stößt sich mit den Füßen am Turm ab und gleitet langsam hinunter.
Als der Kletterer wieder unten ist, bin ich an der Reihe: Ich muss meinen Job als Smiley abgeben und muss nun hoch hinaus.
Da ich Höhenangst habe, ist das nicht ganz so einfach für mich.
Aber selbst ich schaffe es bis nach ganz oben und ich muss sagen, es ist gar nicht so schwer. Es macht sogar Spaß! Man darf nur nicht hinunter gucken ...
Der Klettertag insgesamt war ein schöner Tag, es hat viel Spaß gemacht.
(Kendra Witzel, 7E)

 

Der Tag, an dem wir lernten, gemeinsam ein Floß zu bauen

Wir sind um 10:30 Uhr mit unseren Leiter/innen und Lehrer/innen zum See losgegangen und der Weg ist ganz schön lang. Vorher bekam jeder noch eine Rettungsweste. Und dann bildeten wir 6er - Gruppen, die gemischt aus Jungen und Mädchen bestanden. Am See angekommen, holte je eine Person  3 lange und 3 kurze Holzpfähle und 3 lange und 3 kurze Seile. Je eine 2. Person holte 4 große Regentonnen .Diese Gegenstände sind uns zum Glück zur Verfügung gestellt worden. Dann bekamen wir eine Einleitung in das Floßbauen und wie die Paddel-Technik funktioniert. Dann fingen wir auch schon an. Als erstes legten wir 3 lange Holzpfähle auf den Boden. Darauf legten wir 3 kurze Holzpfähle, die wir mit 3 kurzen Seilen verbunden haben, was aber am Anfang jede Gruppe falsch gemacht hat. Als alles so weit war, legten wir die 4 großen Regentonnen darauf. Die haben wir dann mit einer bestimmten Technik, die unser Gruppenleiter Tobi uns gezeigt hatte, mit 3 langen Seilen festgebunden. Als alles fest war, haben wir noch einen sogenannten "Schüttel-check" durchgeführt. Das heißt, wir haben das Floß hochgehoben und stark geschüttelt. Das hat echt Spaß gemacht, denn bei unserer Gruppe hat sich noch ein Junge oben drauf gelegt(es hat trotzdem alles gehalten!!!!!). Nach einer Stunde waren dann auch alle fertig. Das Rennen konnte beginnen. Wir bekamen auch noch eine Aufgabe von unseren Gruppenleitern. Wir mussten mit dem Floß auf die andere Seite des Sees rudern, dort einen Büschel Gras holen und dann wieder mit dem heilen Floß am Ufer ankommen. Am Anfang hatten alle Startschwierigkeiten. Doch spätestens in der Mitte sind außer einem Floß alle kaputt gegangen, aber es war eigentlich jedem egal dass es doch nicht geklappt hat, denn es war ein Riesenspaß. Alle standen, schwammen und kreischten wild durcheinander im kalten See. Anschließend haben alle noch mit angepackt und alle kaputten Floße in den Autoanhänger geschleppt. Als wir dann fertig waren, hatten wir noch die Gelegenheit, uns umzuziehen. Dann sind wir gemeinsam wieder zurück zur Jugendherberge gegangen.
(Sandra Korioth, 7E)

Methoden- und Kennenlernwoche des 11. Jahrgangs 2009

Auch im Jahr 2009 fand, fast schon traditionell, in der Woche vor den Herbstferien wieder die Methoden- und Kennenlernwoche des neuen 11. Jahrgangs statt.

Die Schüler/innen der kommenden Oberstufe wurden in für die Arbeit in der Sekundarstufe II grundlegende Techniken eingeführt; aus der Mittelstufe bereits Erlerntes wurde auffrischend wiederholt.

Neben Methoden der Texterschließung, Recherche und Grundsätzen der Erörterung bildeten Visualisierungs- und Präsentationstechniken (PPP) die Säulen des Programms. Praktisch erprobt wurden die z. T. neu erworbenen Kompetenzen dann zuhause und vor Ort – unser Tagungsort DJH Köln/Deutz bot den thematischen Rahmen für die letzten Recherchen und abschließenden Präsentationen der Schüler/innen. Die Themenpalette reichte weit, war oft sozialkritisch geprägt und die dargebotenen Leistungen größtenteils ansprechend. Das Engagement der Jahrgangsstufe war teilweise enorm. Bis in den späten Abend wurde an der Optimierung der Ergebnisse gearbeitet, wobei auch für die anschließende Entspannung die Kölner Innenstadt den richtigen Rahmen bot. Denn auch die soziale Komponente sollte, wie jedes Jahr, nicht zu kurz kommen, insbesondere um die an unserer Schule „Neuen“ in die Jahrgangsgemeinschaft zu integrieren. Die spätere Auswertung unter den Schüler/innen zeigte eine hohe Akzeptanz und gute Noten für die Seminartage – Verbesserungen sind jedoch immer möglich.

Auffällig im Vergleich zu vergangenen Jahren war, dass die Schüler/innen für die Präsentation den fast sicheren Umgang mit digitalen Medien beherrschten und dies oft mit großem Erfolg in gute PowerPoint Präsentationen umsetzen konnten.
Danke für Euer Engagement! 
(Jost E. Wiebecke)

Business English

Die Ansprüche der Arbeitswelt an die Qualität der Ausbildung von Schüler/innen sind weiter gestiegen. Deshalb hat sich die Gesamtschule Hennef schon vor geraumer Zeit entschlossen, ihren Schüler/innen Kurse im Fach Wirtschaftsenglisch anzubieten. In den international arbeitenden Unternehmen hat das sogenannte Business English seit jeher eine große Bedeutung. Daher soll die erfolgreiche Arbeit in den Jahrgangsstufen 9 und 10 im laufenden Schuljahr weiter fortgesetzt werden. Die Kursteilnehmer/innen erhalten nun zum ersten Mal die Möglichkeit, an einer Prüfung der Industrie- und Handelskammer London teilzunehmen. Die Teilnahme daran ist freiwillig und erlaubt es den Schüler/innen ein Basiszertifikat zu erwerben, das weltweite Anerkennung genießt. Personalchefs legen verstärkt Wert darauf, dass künftige Bewerber/innen um Ausbildungs- und Arbeitsplätze über solche Zusatzqualifikationen verfügen. Auch im nächsten Schuljahr können die Kursteilnehmer/innen durch eine erneute Prüfung eine weitere Qualifikationsstufe erreichen. Für die Oberstufe laufen die Planungen, bei Bedarf Zusatzkurse einzurichten, in denen die Schüler/innen weitere Zertifikate erwerben können.
(Heinz Wegmann)

Türkisch-AG: Ein Austausch mit Erfahrungen

Im September 2009 sind neun Kinder aus der "Türkisch AG" mit ihren Lehrern Manfred Liedtke und Wolfgang Keuchel nach Istanbul gefahren und haben dort an dem Austausch mit unserer Partnerschule teilgenommen. Wir alle waren sehr aufgeregt als uns unsere Gast-Schwestern/Brüder mit ihren Familien am Flughafen abgeholt hatten.
Schon das erste Wochenende waren wir alle auf uns allein gestellt und haben uns mit viel Gestik und Englisch (mit unseren Schwestern und Brüdern natürlich auf deutsch) verständigt.

Am Montag hat dann jeder berichtet, wie er in den verschiedenen Familien klar kommt. Es war meiner Meinung nach eine tolle Erfahrung, denn auch die Ausflüge, wie z. B. in die unterirdische Zisterne, den alten Sultanspalast Topkapi, in zwei Moscheen und auf zwei Basare, waren nicht immer, aber meist spannend und vor allem sehr lustig. 

 

Das Highlight war natürlich der Ausflug auf die Insel. Zuerst fanden wir alle die lange Schiffstour ziemlich langweilig. Danach mussten wir einen steilen Berg hoch laufen, was für uns Deutsche leicht zu schaffen war, während die türkischen Kinder japsend und schwitzend nach langer Zeit endlich oben angekommen waren. Wir ruhten uns alle erst einmal aus und aßen und tranken etwas. Später sind wir in einer kleinen Gruppe an einer ganz schmalen Felsschlucht entlang geklettert, die unten zum Meer führte. Und weil wir alle so begeistert von dem atemberaubenden Ausblick auf das Marmara Meer waren, gingen wir zurück zu den anderen und erzählten darüber. Manfred Liedtke meinte dann nur noch: „Also, so was können wir uns doch nicht entgehen lassen, oder?" Und jeder wurde gefragt: „Abenteuer oder nicht?!".

Wir entschieden kurz, wer mit auf die Abenteuertour kam und wer den kürzeren Weg zurück nahm. Das waren dann die, die entweder Höhenangst hatten oder einfach möglichst schnell zurück zum Hafen wollten. Die Abenteurer kletterten die Abhänge runter und mussten sich konzentrieren, um nicht herunter zu fallen. Trotz weinender Mädchen, verletzten Fingern und zerkratzten Beinen kamen wir irgendwann am Meer an und alles war perfekt. 

Alle kamen glücklich wieder in Deutschland an. Einige Zeit später stellte sich heraus, dass die türkischen Austauschschüler/innen auch zu uns nach Hennef kommen werden. Und siehe da, mehrere Wochen danach haben wir sie hier am Flughafen empfangen. Allerdings war alles etwas problematischer als in Istanbul, denn irgendwie wusste keiner so richtig worüber man reden sollte oder was man machen könnte. Das Wetter spielte natürlich auch eine große Rolle, so war der Besuch im Zoo am Montag sehr nass und eklig. Als dann auch noch zwei deutsche Mädchen krank wurden (merhaba, Schweinegrippe!), hing alles in den Seilen.

Am Dienstag lauschten wir erst gemeinsam der Musikvorführung der Brass Class 8B und fuhren dann nach Bonn. Dort machten wir eine Rallye im Haus der Geschichte. Danach ging’s auf den Weihnachtsmarkt, auf dem uns allerdings die türkischen Mädchen abhanden kamen – sie wollten lieber shoppen.

Am Mittwoch schauten wir uns erst mit dem ganzen Jahrgang 8 den Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ an. Dann kam der Schocker: In Istanbul war Streik, alle Flüge waren abgesagt worden und unsere Gäste konnten erst Donnerstag Nacht um 02:50 Uhr nach Hause fliegen! Irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft den Tag mit " Bowlen" gut auszunutzen. Abgesehen von den Schwierigkeiten, war es doch ein erfahrungsreiches Erlebnis. 
(Anna Jansen, 8C)

USA-Austausch mit Boardman High School in Ohio

AMERICA – HERE WE ARE….

Ende November fuhren zehn Schülerinnen sowie ein Schüler mit Ingrid Dietel und Volker Manz zur Boardman High School, um dort einen 12tägigen Aufenthalt in Gastfamilien zu verbringen.
Das Programm war voll gepackt mit interessanten Begegnungen; so voll, dass viele von uns erst bei der Rückkehr merkten, was alles zu verarbeiten war.
Der Aufenthalt dort beinhaltete zunächst die Teilnahme am Unterricht; vieles ist anders als bei uns. Jeden Tag werden die gleichen Fächer unterrichtet, die Unterrichtsmaterialien in den Spints verstaut und alle Pausen in der Mensa verbracht, da es keine Schulhöfe gibt. 

Das Thanksgiving Fest mit seinen üppigen Mahlzeiten verschafften dem einen oder anderen einige Pfunde mehr. Die konnten allerdings am folgenden Freitag, dem sogenannten „Black Friday“ wieder beim „shoppen“ abtrainiert werden, da an diesem Tag die Geschäfte schon um 4.00 Uhr morgens öffneten, um ihre Sonderangebote zu präsentieren und natürlich zu verkaufen. Gut, dass viele von uns 2 Koffer dabei hatten, denn die Angebote und der niedrige Dollarkurs waren sehr verführerisch.

Samstag und Sonntag ging es dann nach Washington. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten hier die Sights besichtigt werden. Die Museen auf der Mile waren offen und kostenlos, so dass es auch hier viel zu bestaunen gab.

Montags war dann der letzte Tag in Boardman und das Pot Luck Dinner stellte den Abschluss des Aufenthaltes dar. Viele Partnerschaften hatten sich bis dahin schon verfestigt und der Gedanke an den Abschied stimmte manch einen in Traurigkeit.

Dienstags morgens ging es Richtung Heimat – aber nicht auf direktem Weg – ein Zwischenstopp in New York war eingeplant.

Am Nachmittag waren wir dann endlich in New York City und begannen unsere Erkundungen mit einem Aufstieg auf das Empire State Building. Welch eine Aussicht!!! Die Nachtbeleuchtung ließ die Stadt in tausende Lichter erscheinen und hinterließ wohl für alle einen unvergesslichen Eindruck. Ground Zero, das Rockefeller Center und  der Time Square waren weitere Zwischenstopps; zu Fuß und mit der U-Bahn waren wir bis Mitternacht unterwegs bevor wir wieder im Hotel ankamen. Am nächsten Tag ging es mit all den neuen Eindrücken zurück nach Deutschland.
(Ingrid Dietel)

Hier Statements der mitfahrenden Schüler/innen:

„Ich fand die Fahrt in die USA einfach klasse und total interessant! Es war total spannend jeden Tag etwas Neues zu entdecken und ich bin sehr froh, bei diesem Austausch mitgemacht zu haben und werde es sicher niemals vergessen. Und am Ende noch: der Ausflug nach New York war die Krönung, einfach unglaublich, nur leider zu kurz!“
(Miriam Zordel)

"Unsere Fahrt in die USA hat mir sehr, sehr gut gefallen, da ich sehr viel erlebt habe, nette Menschen kennen gelernt habe und mehr als eine Woche lang Englisch sprechen konnte. Ich fand es interessant und lustig zu sehen, was die Amerikanischen Familien, die im Übrigen sehr gastfreundlich waren,  über uns Deutsche dachten. Ich hatte vorher nicht gedacht, dass sie teilweise so wenig über uns wissen. Außerdem habe ich die Aktivitäten, die Ausflüge nach Washington D.C. und New York und auch den Schulbesuch sehr genossen und hoffe, dass wir den amerikanischen Schüler/innen nächsten Sommer genauso viel von Deutschland und unserem Leben zeigen können."
(Jelena Zimmermann)

„Ich fand, der Austausch war eine schöne Erfahrung hinsichtlich der Sprache sowie vom Land und den Leuten dort. Mich hat  beeindruckt, dass es wirklich wie in den High-School Filmen ist. Es war einfach toll und ich vermisse es.“
(Dana Rondorf)

„Der Austausch in Amerika hat mir sehr viel Neues gezeigt. Ich habe viele neue nette Leute  kennen gelernt und viel über das Leben in Amerika gelernt. Genauso toll fand ich unsere Gruppe, mit der ich sehr viel Spaß hatte und zum Glück ist in Washington und New York immer alles gut gegangen. So viele  Eindrücke innerhalb so einer kurzen Zeit zu gewinnen war richtig toll.“
(Julia Schmidt)

Diese Reise nach Amerika wird für mich unvergesslich bleiben. Die Gastfamilie, die einen so nett aufgenommen hat und die Schule, die doch so ganz anderes ist als wie man es bei uns kennt. Dann die Besuche nach Washington und New York , die leider viel zu kurz waren und doch so unbeschreiblich schön. Ich hoffe, dass ich irgendwann noch mal in die USA reisen werde.
(Gina Horn)

Neues zum Thema Suchtprävention

Liebe Eltern,

der Wettbewerb wird im Schuljahr 2009/2010 zum dreizehnten Mal in Deutschland angeboten. Durch die Teilnahme bei „Be Smart“ soll Schüler/innen ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schüler/innen rauchen.

Wie auch in den vergangenen Schuljahren nimmt die Gesamtschule Hennef nun schon zum 8. Mal mit mehreren Klassen des 6., 7. und 8. Jahrgangs in der Zeit vom 16.11.09 bis 30.04.10 am internationalen Nichtraucherwettbewerb „Be Smart- Don’t Start“ teil. Wöchentlich wird abgefragt, ob jeder einzelne die Bedingung erfüllt hat nicht zu rauchen. Wir verstehen dieses Projekt als ergänzenden Baustein der Suchtprävention an unserer Schule.

Die Smokefree Class Competition, so heißt Be Smart – Don’t Start auf internationaler Ebene, wird im selben Zeitraum in 17 europäischen Ländern durchgeführt.

Mit Be Smart – Don’t Start werden verschiedene Ziele verfolgt:

Das Thema „Nichtrauchen” in die Schulen zu bringen und attraktiv für Schüler/innen zu machen

Verzögerung bzw. Verhinderung des Einstiegs in das Rauchen bei nicht rauchenden Schüler/innen

Einstellen des Zigarettenkonsums bei den Schüler/innen, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, sodass sie nicht zu regelmäßigen Rauchern werden. 

Durchführung begleitender gesundheitsfördernder Maßnahmen in der Klasse

(Udo Heinderichs, Dipl. Sozialpädagoge)

Mofa - Führerschein

Anfang Dezember konnten wieder einmal einige erfolgreiche Absolventen des Mofa-Kurses ihre Prüfbescheinigung in Empfang nehmen.
Nun dürfen sie auf 25 km/h schnellen Mofas am Straßenverkehr teilnehmen.
Die Praxis macht allen Spaß und besonders die Teilnehmerinnen, die häufig noch niemals auf einem Mofa gesessen haben, zeigen dort schnell Fortschritte und sie verlieren schnell die Angst vor dem Fahren. Dagegen fordert die Theorie einen für manchen Teilnehmer  ungewohnt hohen Lerneifer, der durch das bestehen der theoretischen Prüfung belohnt wird.
Ab diesem Schuljahr können die Teilnehmer des Kurses ihre Prüfung nicht mehr in der Schule ablegen, sondern müssen dies beim TÜV in Siegburg tun, dort nicht wie früher auf Papier, sondern am Computer.

Es ist festzustellen, dass die jungen Damen häufig mehr als die Herren der Schöpfung investieren, um mit der größtmöglichen Sicherheit in die theoretische Prüfung zu gehen. Das wird in der Zukunft besonders wichtig, weil jede Wiederholungsprüfung neu bezahlt werden muss.

 

Die praktische Prüfung bereitete allen dann erwartungsgemäß keine Schwierigkeiten. Sie orientiert sich im wesentlichen an dem Prüfungsparcours zur Fahrradprüfung und testet die sichere Beherrschung des Mofas bei schneller und vor allem langsamer Fahrt. Der Kurs läuft als freiwillige AG am Freitag nach dem Unterricht, weil dann der Schulhof als Übungsraum für die Praxis genutzt werden kann.

Ein Vormittag bei der Frauenärztin Dr. Auer

Wir, die Mädchen der Klasse 8 b, saßen zusammen mit Frau Dr. Auer in einem Stuhlkreis. Zuerst sind wir noch einmal das Grundwissen durchgegangen: Der Zyklus der Frau und wie das mit der Schwangerschaft funktioniert.

Dann durften wir Fragen stellen wie ''Kann man von Petting schwanger werden?'' Was ist Petting?

Oder ''Wie sieht das aus mit der Gebärmutterhalskrebsimpfung, kann man davon sterben?''

Frau Dr. Auer hat uns jede Frage beantwortet.
Sie hat uns erklärt, wie man es beeinflussen kann ob man einen Jungen oder ein Mädchen bekommt, wie das mit der Verhütung funktioniert und sie hat uns über  Geschlechtskrankheiten informiert.
Eigentlich wollte sie noch viel mehr mit uns über Geschlechtskrankheiten reden. Aber wir haben so viele Fragen gestellt, dass wir nicht mehr dazu gekommen sind.
Zum Schluss haben wir alle Prospekte zum Thema Sex, Verhütung und Krankheiten bekommen und außerdem wurde an alle ein Kondom verteilt.
Alles in Allem waren es zwei sehr interessante und aufklärende Stunden.

Vive la France - Studienfahrt des 13er Jahrgangs an die Cote d`Azur

Am 03.10.09 ist es wieder einmal so weit. Die gesamte Jahrgangsstufe 13 macht sich auf den Weg nach Frankreich. 90 Schüler/innen und 6 Lehrer/innen stehen in dicken Mänteln um 22 Uhr an der Gesamtschule, um dem herbstlichen Deutschlandwetter in Richtung Süden zu entfliehen. Die Busse sind pünktlich und die Plätze schnell verteilt.

15 Stunden und wenig Schlaf später, Ankunft im Feriendorf Cap Esterel. Uns erwartet eine riesige Ferienanlage, die wir mit sämtlichen Koffern, Reisetaschen und Rucksäcken zunächst einmal zu Fuß durchqueren müssen, um zu den Apartments zu gelangen. Der Fußmarsch hat sich gelohnt. Gut ausgestattete Zimmer mit Balkon und Meerblick entschädigen für Schlafmangel und Anstrengungen der Reise. Nach einer kurzen Verschnaufpause treffen wir uns beim gemeinsamen, nicht allzu reichhaltigen Abendessen wieder, resümieren die ersten gewonnenen Eindrücke und lassen den ereignisreichen Tag ausklingen.

Am nächsten Morgen haben die Schüler/innen die Gelegenheit, das tolle Wetter zu genießen, die Ferienanlage und die riesige Poollandschaft zu erkunden, bevor es mittags zu einem gemeinsamen Spaziergang in die Berge geht. Ziel ist der Leuchtturm, der über der Bucht von Agay erstrahlt und von dem aus man eine einmalige Aussicht auf die Landschaft des Estrel Gebirges hat. Währenddessen bemühen sich die weiblichen Lehrkräfte inständig darum, einen Raum für einen gemeinsamen Filmabend zu organisieren, was sich aufgrund einiger Sprachbarrieren als äußerst knifflig herausstellt.

Am Nachmittag finden sich die Schüler/innen in Gruppen zusammen, um an einem von den Lehrer/innen gestalteten Programm teilzunehmen. Die Kunstlehrer Dorothee Di Tomaso und Michael Liss-Nüdling bieten eine exklusive Zeichenstunde am Strand, Hans Werner Obermann und Tanja Hentschel die Erkundung des Estrel Gebirges und Reiner Bergmann die Abnahme des Seepferdchens am Pool. Claudia Mund, ohne die wir aufgrund ihrer hervorragenden Französischkenntnisse aufgeschmissen gewesen wären, war unterdessen mit organisatorischen Aufgaben betraut. Dank des Einfallsreichtums der Lehrkräfte treffen wir uns - trotz fehlendem Filmraum - dann doch noch an diesem Abend im Freien, um gemeinsam mittels Beamer und Laptop den Film „Das Parfüm“ an der Wand eines Apartments zu schauen.

 

   

Am Dienstag machen wir uns auf den Weg zu unseren ersten Ausflugszielen: St. Paul und Cannes. Wir fahren die kurvenreiche Küstenstraße des Esterel Gebirges entlang und genießen die Aussicht auf die beeindruckenden Strandbuchten und Küstenstädtchen der Cote d`Azur. Die mittelalterliche Stadt St. Paul fasziniert durch ihre vielen kleinen Gässchen, in denen es immer wieder obskure und farbenfrohe Plastiken zu bewundern gibt und in denen sich kleine Cafés direkt an zahlreiche Geschäfte und Künstlergalerien anschließen. Kontrastierend dazu erfolgt der Besuch der Hafenstadt Cannes. Mit Stadtplänen ausgerüstet machen die Schüler/innen sich auf den Weg, die berühmte palmengesäumte Flaniermeile Boulevard de la Croisette entlang zu schlendern und in den kleinen angrenzenden Parks zu verweilen. Am Ende wird der beeindruckende Hafen als Kulisse für ein gemeinsames Gruppenfoto genutzt, bevor es am frühen Abend zurück zur Ferienanlage geht.

    

Auch der Mittwoch wird genutzt, um den kulturellen Erfahrungshorizont zu erweitern. Schon früh morgens erreichen wir Antibes, eine kleine und schon v. Chr. erbaute Stadt am Fuße der Alpen, wo das Picasso-Museum im Château Grimaldi allerlei moderne Kunst zu bieten hat. Nach einem gemeinsamen Besuch des Museums geht es durch die verwinkelte Altstadt zum Strand und weiter nach Grasse, der Welthauptstadt des Parfüms. Höhepunkt des Besuches ist die Führung durch eine historische Parfümfabrik, in der wir Einblicke in die Geschichte der Parfümfabrikation und den aufwendigen Herstellungsprozess erhalten.

Nach dem Abendessen machen wir einen gemeinsamen Spaziergang zum Strand und verbringen den letzten Abend bei französischen Kleinigkeiten aus dem Supermarkt im warmen Mittelmeersand. Für romantische Lagerfeuerstimmung sorgt nicht zuletzt Reiner Bergmann, der zur Gitarre greift und uns ein Ständchen singt, bei dem alle fröhlich einstimmen.

Donnerstag: Der Tag der Abreise ist gekommen und ein Gefühl der Vorfreude auf die Daheimgebliebenen mischt sich mit Wehmut, dass dieses einmalige Erlebnis sich dem Ende neigt. Morgens werden die Zimmer geräumt und die Koffer im Bus verstaut. Der Tag soll noch genutzt werden, bevor man gegen Abend wieder Richtung Heimat aufbricht. Die Schüler/innen verbringen ihre Zeit mit Spaziergängen, letzten Strand- und Cafébesuchen und gemeinschaftlichem Beisammensitzen.
Abends dann: Ein letzter Blick auf die herrliche Landschaft und eine ereignis- und kulturreiche Studienfahrt geht zu Ende. 
(Dorothee di Tomaso)

Die kleine Ema benötigt dringend Hilfe - 

Klasse 6 C engagiert sich spontan mit einer Kuchen-Aktion

Fit in FAIR PLAY heißt auch, für andere da zu sein, wenn man gebraucht wird, und das wollen die Schüler/innen der Klasse 6 C ganz besonders für die kleine Ema aus Albanien, die an Krebs erkrankt ist und zurzeit in der Asklepios-Klinik in St. Augustin nach der Operation behandelt wird.

„Wir haben von unseren Eltern erfahren, dass die kleine Ema unsere Hilfe dringend braucht. Sie muss sich einer Chemotherapie unterziehen, aber ihre Eltern können nicht so viel Geld aufbringen“, beschreiben Anna Seeliger und Patricia Reuter aus der Klasse 6 C ihre Motivation, mit der sie ihre ganze Klasse zur Teilnahme an ihrer spontanen Kuchen-Aktion überzeugten. Ganz nach dem Motto der Malteser „Mensch- Wir brauchen dich!“ setzen sie sich ganz besonders für die Schwachen ein, in diesem Falle für die kleine Ema. 
„Sie muss unbedingt ihre Krankheit besiegen. Dafür haben wir schon einiges getan und mit der ganzen Klasse leckere Kuchen gebacken und verkauft. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen und dafür sorgen, dass auch andere Klassen unserem Beispiel folgen und durch eigene Aktivitäten möglichst viele Spenden sammeln“, erklärt Anna weiter.
Die Klasse 6 F hat sich bereits der Aktion angeschlossen.
„Jeder Cent ist für die kleine Ema wichtig, denn sie ist nicht schwach sondern ganz stark, denn sie kämpft um ihr Leben“, bittet Patricia um Unterstützung. Wenn Sie, liebe Eltern, auch etwas für die kleine Ema tun wollen, können Sie das mit einer Spende. 
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

Im Internet finden Sie die notwendigen Hinweise unter dem nachfolgenden Link:
Pressemitteilung Klinik St. Augustin

Kinder auf dem Fahrrad ... – aber immer mit Helm!

Fahrrad-Sicherheits-Training im 6. Jahrgang
Ob man Intelligenz wirklich messen kann? Darüber sind sich die Wissenschaftler nicht so ganz einig. Dass man Dummheit aber sehen kann, wissen die Schüler/innen des 6. Jahrgangs ganz genau. Denn wer trotz besseren Wissens ohne schützende Kopfbedeckung mit seinem Fahrrad unterwegs ist, obwohl die meisten tödlichen Verletzungen nach Fahrradunfällen ursächlich auf Kopfverletzungen zurückzuführen sind, der kann nicht intelligent sein. Das gilt auch für die Erwachsenen, die Vorbild sein sollten, weil Kinder ihnen nachahmen.

 

Die intelligenten Schüler/innen des 6. Jahrgangs beteiligten sich gerne auch in diesem Schuljahr im Rahmen einer Projektwoche wieder an dem Sicherheitstraining mit dem immer freundlichen Polizeioberkommissar Zöller von der Kreispolizei Siegburg, das zum wiederholten Male auf dem Gelände der Gesamtschule durchgeführt wurde.

Das Fahrrad sicher durch den Straßenverkehr lenken zu können setzt schon ein gehobenes Maß an Geschicklichkeit voraus. Dies zu trainieren und die Geschicklichkeit in einem schwierigen Parcour unter den Augen ihres Freund und Helfers zu beweisen, war Sinn und Zweck des Trainingsprogramms. Die Schüler/innen machten begeistert mit und viele schafften den nicht ganz einfachen Parcours ohne Fehlerpunkte. Bravo!

Alle zogen am Schluss wohl das gleiche Fazit aus diesem Sicherheitstraining:
„Ich weiß, dass ich immer in Übung bleiben muss, damit ich mich mit meinem Fahrrad sicher im Straßenverkehr bewegen kann – selbstverständlich immer mit Helm!
(Georg Dahlberg, Klassenlehrer 6F)

Freundschaft - Liebe - Partnerschaft 

Freundschaft ist die Verbindung der Seelen (Voltaire).
Wir alle sehnen uns nach Zuneigung und Geborgenheit, nach Streicheleinheiten und Anerkennung und benötigen ständige Selbstbestätigung. Besonders unsere Kinder und Jugendlichen brauchen unser Verständnis und unsere Unterstützung in ihrer schwierigen Zeit der Pubertät. Gerade dann benötigen sie Menschen, denen sie vertrauen und mit denen sie ihre Probleme besprechen können, die ihnen Unterstützung und Hilfe anbieten und ggf. Trost spenden.

Diese Funktionen erfüllen zunächst die Eltern. In der Pubertät übernehmen diese Funktionen dann die Freundin oder der Freund. Erste echte Freundschaften entstehen, die auf gegenseitige Achtung, Verständnis, Vertrauen und gemeinsamen Interessen beruhen. Diese Freundschaften entwickeln sich aber nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit sich einander richtig kennen zu lernen und gemeinsame Interessen zu erkennen.

   

Drei Projekttage standen den Schüler/innen des 6. Jahrgangs für diesen Themenkomplex zur Verfügung. Zeit, um ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln, miteinander zu reden und aufeinander zuzugehen. Zeit, um zu lernen, wie sie Interessen miteinander abstimmen können, ohne sich rücksichtslos durchsetzen zu müssen. Zeit, um zu lernen, Kritik so anzubringen, dass sie nicht verletzt oder sie anzunehmen, ohne beleidigt oder böse zu sein.

Wenn die drei Projekttage erreicht haben, dass die Schüler/innen vorbehaltlos aufeinander zugehen, weil ihnen etwas daran liegt, miteinander freundschaftlich umzugehen, dann ist viel gewonnen. Und weil gute und echte Freundschaften auf die große Liebe und zukünftige Partnerschaften vorbereiten, waren diese Projekttage eine gute Investition in die Zukunft der uns anvertrauten Kinder.

Sehr herzlich bedanken wir uns im Namen der Kinder bei dem Team von „pro familia“ das uns sehr hilfreich in der Projektarbeit unterstützt hat.
Besonders schön war es für die Schüler/innen der Klasse 6 F, als ihre Klassenlehrerin Kirsten Holz sie zum Abschluss des Projektes mit ihrem Baby „Ella Aline“ besuchte. Kann es einen schöneren Beweis dafür geben, was Freundschaft, Liebe und Partnerschaft hervorzubringen im Stande sind?
(Georg Dahlberg)

Kreismeisterschaftsturnier im Fußball

Die Fußballer unserer Gesamtschule des Jahrgangs 1994/95 können dem Gymnasium Hennef zwar Paroli bieten, der Turniersieg bleibt aber unerreichbar!

Auf dem Kunstrasenplatz des FC Hennef 05 fand am 29.09.09 das Kreismeisterschaftsturnier der Jungen im Fußball statt. In der Wettkampfklasse II der Jahrgänge 1994/95 kämpften vier Schulen um den Sieg in dieser 1. Runde: Gesamtschule Hennef, Gymnasium Hennef sowie die Gemeinschaftshauptschulen aus Hennef und Eitorf.

In unserem ersten Spiel hatten wir einen äußerst viel versprechenden Start. Nach zahlreichen sehenswerten Angriffskombinationen konnten viele Tore bejubelt werden. Die Abwehr stand sicher und konsequent, so dass die Eitorfer keine erfolgreichen Toraktionen zustande brachten. Am Ende siegten wir überlegen mit 8 : 0.
Das zweite Spiel zwischen Hennefer Gymnasium und Hauptschule endete für das favorisierte Gymnasium mit einem ebenfalls deutlichen 6 : 0.

Das entscheidende Spiel fand dann zwischen dem Gymnasium und unserer Gesamtschule statt. Es war ein Spiel auf technisch und taktisch sehr anspruchsvollem Niveau, bei dem das Gymnasium in der ersten Halbzeit leichte Vorteile besaß und durch einen der gut herausgespielten Angriffsaktionen mit 1 : 0 in Führung ging. Unsere Jungen ließen aber die Köpfe nicht hängen, vielmehr spornte sie dieser Rückstand nur noch mehr an. Mit tollem Einsatz und hervorragender Laufbereitschaft konnten wir in der 2. Halbzeit das Spiel ausgeglichen gestalten. Im Anschluss an eine Ecke erzielte Dustin Ernst Mitte der 2. Halbzeit den Ausgleich. In den verbleibenden Minuten agierte das Gymnasium zwar noch feldüberlegen, einen weiteren Gegentreffer ließ die von Fabian Rolke, Tim Breuer und Daniel Eimmermacher gut organisierte Abwehr aber nicht mehr zu. Dies ließ uns noch alle Chancen auf den Turniersieg, der möglicherweise über das bessere Torverhältnis entschieden werden musste.

Doch das Gymnasium ließ in seinem letzten Spiel keinerlei Platz mehr für Rechenspiele. Ihre Überlegenheit gegenüber der Hauptschule Eitorf war von Anfang an so gravierend, dass nahezu jeder Angriff ein Tor für das Gymnasium brachte und schließlich ein unglaubliches Endergebnis von 21 : 1 heraussprang.

Damit war für unsere Jungen der Traum vom Turniersieg ausgeträumt. Mit wenig spielerischer Linie und taktischer Disziplin verlor man das letzte Spiel sogar noch gegen die Hauptschule Hennef. Glückwunsch also an das siegreiche Team vom Gymnasium und viel Glück in der nächsten Runde.

Unsere Gesamtschule vertraten: Luca Bilz (1 Tor), Tim Breuer (1 Tor), Leon Büchter, Simon Daas (6 Tore), Daniel Eimmermacher, Dustin Ernst (1 Tor), Maximilian Grewe, Philipp Land, Lukas Meyer, Fabian Müller, Maik Pauly, Fabian Rolke (1 Tor), Morten Schlieske, Jörg Zaigler.
(Uwe Jansen)

Hennefer Judokas bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen erfolgreich

Am 07.12.2009 fanden in Leverkusen die Bezirksmeisterschaften der Schulen des Regierungsbezirks Köln im Judo statt. Für die Gesamtschule Hennef standen Moritz Plafky 7a, Tobis Paszkiet 8a, Lars Krautscheid 9b und Phillip Neihs 9b auf der Matte. Von fünf Gewichtsklassen konnten somit in den Begegnungen immer vier besetzt werden.

Im ersten Kampf standen die Judokas der Realschule Burscheid gegenüber. Durch schnelle und überzeugende Siege von Moritz, Lars und Phillip konnte der Kampf 3:2 gewonnen werden.

Als nächster Gegner war nun das Gymnasium Wermelskirchen zu schlagen. Alle vier Kämpfer konnten ihre Kämpfe erfolgreich mit Ippon vorzeitig gewinnen. Das Gymnasium musste sich unseren Kämpfern mit 4:1 geschlagen geben. 

     

Es folgte das Finale und der entscheidende Kampf zur Qualifikation zu dem Landesfinale. Im Finale gegen die Gesamtschule Brühl lag die Entscheidung dann bei Phillip Neihs. Dieser ließ nichts anbrennen und konnte damit die Qualifikation mit einem vorzeitigen Sieg besiegeln.

Wir freuen uns jetzt auf das Landsfinale und hoffen, dass auch hier die Judokas mit tollen Techniken und viel Engagement überzeugen können.
(Nicole Oehm)

Irische Impressionen

Mit irischem Nebel und vielfältigen Darbietungen von Gesang, Theaterspiel sowie Musik und Tänzen aus Irland wurden die zahlreichen Gäste am 24.09.09 abends in der Mensa der Gesamtschule verwöhnt.

Ausgehend von einer Projektidee des Lernbereichs Kunst, Musik und Darstellen & Gestalten hatten sich Schüler/innen des Kurses „Darstellen und Gestalten“ des 9. Jahrgangs intensiv mit irischen Sagen und Mythen, irischer Sprache, Musik- und Tanzkultur beschäftigt und unter der Leitung von Ulrike Biermann und Uschi Novotny-Schmandt phantasievolle Kostüme hergestellt, Spielszenen geschrieben, ganz verschiedenartige Tänze choreographiert und diese mit viel Spielfreude auf die Bühne gebracht.

Gemeinsam wurde mit dem Schulchor von Maria Becker-Just, der irische Lieder erarbeitet hatte, ein abendfüllendes Programm entwickelt. Musikalische Unterstützung gab es auch durch Mitglieder der Lehrer-Eltern-Band, die schon im vorigen Halbjahr irische Musik präsentiert hatte.

Den roten Faden des Abends bildeten zwei auf dem Dachboden stöbernde Kinder, die so merkwürdige Dinge wie Schallplatten mit irischer Musik und Bücher mit uralten keltischen Sagen finden und so ihren Opa zum Erzählen und Schwärmen bringen. 
Erzählt wird von erzürnten Elfen, die O`Daly übel mitspielen, von der Liebe des Königssohns Connla zu einer Elfe, die ihn in die Anderwelt entführt, Gedichte werden in Sindarin, einer magischen keltischen Sprache, im Original und in Übersetzung vorgetragen und das Spektrum der Tänze reicht vom Elfentanz bis zu volkstümlichen Kreis- und Linedances, die zum Mitmachen animieren.

Ungewöhnliches Klassenprojekt: Kinder arbeiten für Afrika

Mit der Baumschere rückt Jonas (12) dem Buschwerk auf den Stamm, Maike greift eifrig nach umher liegendem  Herbstlaub. Daheim hat die Zwölfjährige schon das Bad und die Küche geputzt, wie alle Kinder der 7a an der Gesamtschule ganz freiwillig, doch gegen eine Spende. Sie und ihre Klassenkameraden spuckten für aufgeräumte Keller und Speicher in die Hände, Kuchen backen  und in einer Schreinerei das Holz stapeln gehörte ebenfalls zu den Arbeiten, die den Spendentopf für den Aufbau der Primary Mixed School in Kenya weiter füllen sollen. „Die Idee für den Aktionstag hatten die Kinder selbst“, berichtet Klassenlehrerin Gisela Raps. Vor zwei Jahren hatte sie die im Nordwesten des Landes gelegene Schule erstmals besucht, „die Umstände waren erschreckend.“

Rund 800 Kinder, von der ersten bis zur achten Klasse, besuchen die vom Zerfall bedrohte Dorfschule. Weil das Schulgeld aufgehoben wurde, fließen keine Mittel mehr in den Betrieb, Raummangel und Ausstattungsnotstand sind an der Tagesordnung. Rund 60 Kinder wurden daher in einem Raum unterrichtet, der Dachstuhl des baufälligen Schulgebäudes drohte einzustürzen. Zurück in Hennef wurde die afrikanische Schule im Religionsunterricht zum Thema, „die Anteilnahme der Kinder war sehr deutlich, sie wollten helfen“, erklärt Religionslehrerin Raps die Entstehungsgeschichte des Klassenprojekts.

In zwei Schritten brachte Raps bislang 2.200 Euro nach Siaya, zuletzt im Sommer dieses Jahres samt einem kompletten Satz Fußballtrikots. Das Geld stammt aus gemeinsamen Aktionen von Eltern und Kindern bei Schulfesten; aus dem Verkauf von Kuchen, selbst gemachter Marmelade und Gebasteltem sowie aus dem Verkauf selbst gestrickter Pulswärmer. Unterstützung kommt auch aus dem Kollegenkreis. So machte Musiklehrerin Astrid Kröger-Schönbach spontan Straßenmusik, bastelte dafür selbst ein Infoplakat und legte einfach los. Hinzu kommt ein Obolus aus dem Sponsorenlauf der Gesamtschule.

Über ihre Initiativen berichten die jungen Hennefer ihren kenyanischen Mitschüler/innen selbst in Briefen, inzwischen sind richtige Brieffreundschaften und ein reger Austausch entstanden.

Bis zur zehnten Klasse wollen die Kids und Lehrerin Gisela Raps so weiter machen. Denkbar sei aber auch eine Ausweitung vom Klassen-  zum Schulprojekt unter der Regie der Kenia-Klasse. Ein Aktionstag mit dem kompletten Jahrgang könne dabei ein Anfang sein. Dann arbeiten sie wieder eifrig, freiwillig und bis die Küche blitzt und blinkt.

Maike (12) und Jonas (12) machen sich im Garten nützlich und sammeln dafür Spenden für den Aufbau einer Schule in Kenya.

Klassenfahrt der Klassen 10a und 10c zum Gardasee

Unsere Klassenfahrt zum südlichen Teil des Gardasees begann schon mit einer lautstarken Fahrt in einem großen Reisebus. Dieser war mit aufgeregten und gut gelaunten Schüler/innen der 10a und 10c gefüllt. Bereits zu Beginn der 15-stündigen Nachtfahrt begann die „Party“ im Bus, sodass in dieser Nacht nicht an Schlaf zu denken war.

Als wir dann endlich auf dem Campingplatz in Peschiera ankamen und alle Formalitäten hinter uns hatten, erkundeten wir sofort unsere Bungalows, den Campingplatz und natürlich den Strand, der nur 200 m von uns entfernt war. Schon am ersten Abend versammelten wir uns alle am Strand auf einem Steg mit einer Gitarre, um so den Abend zu genießen. Dies wurde sofort zu einem „Ritual“, welches wir fast jeden Abend wiederholten.

In der folgenden Woche besuchten wir die wunderschönen Städte Verona, Sirmione und Venedig.

In Verona durften wir einer Stadtführerin folgen, die uns viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Häuser von Romeo und Julia, die Innenstadt und die große Arena zeigte. Am folgenden Tag gingen wir auf den Markt im naheliegendem Ort Peschiera und im Anschluss fuhren wir mit einer kleinen Fähre zu der Halbinsel Sirmione. Wir genossen den schönen Anblick des Städtchens, in dem viele Boutiquen, Cafés und vor allem Eisdielen die schmalen Gassen füllten. Der Rückweg, den wir eigentlich mit dem Bus antreten wollten, zog sich dann doch noch länger hin als gedacht: Da seltsamer Weise kein Bus kam, mussten wir ca. 8 km zu Fuß bewältigen.  Natürlich führte das zu kleinen Streitigkeiten in unserer Gruppe, welche sich jedoch später sofort wieder legten, da wir glücklich und erschöpft zu Hause ankamen. Wir kochten, gingen schwimmen und genossen den restlichen Tag am Strand, damit wir für den nächsten Tag ausgeruht waren. Da ging es nämlich nach Venedig.

Nach einer langen Busfahrt und einer Bootsfahrt zur Insel, erreichten wir endlich die schöne Stadt. Mit einer Rallye erkundeten wir die Schönheiten der Brückenstadt.

Den nächsten Tag verbrachten wir etwas ruhiger. Wir fuhren zu dem schönen Markt in Lazise. Anschließend hatten wir noch viel Zeit die Sonne zu genießen, schwimmen oder einkaufen zu gehen. Abends grillten wir alle zusammen. Danach trafen sich wieder alle am Steg und wir hatten viel Spaß. Der letzte Tag war zum Packen und Aufräumen, sodass wir abends die lange Nachtreise antreten konnten. Wie vorherzusehen bekam der Großteil keinen Schlaf, was jedoch nicht so schlimm war, da wir wieder viel Spaß hatten. Freitagmorgen kamen wir wohlbehalten und übermüdet an der Schule an und freuten uns alle auf zu Hause.
Unsere Klassenfahrt zum Gardasee war ein tolles Erlebnis, das wir wirklich genossen haben!!
(Inga Rolf, 10a)

Klassenfahrt 2009 der 5. Jahrgänge nach Nideggen (Eifel)

Am Montag, den 5.10.2009 fuhren die Klassen 5a, b und c in die Jugendstätte am Rursee.

Bevor wir in die Zimmer durften, schleppten wir unser Gepäck eine sehr lange Treppe runter. Das war sehr anstrengend!

   

Anschließend ging es auf die erste Wanderung an den Rursee. Dort erwartete uns ein Schiff im strömenden Regen. Bevor das Schiff anlegte, spielten wir noch etwas. An Bord erwarteten uns nach ein paar Minuten Park-Ranger, die einen Vortrag über den Nationalpark Eifel gehalten haben. Wir durften Geweihe, Hirschbeine und viele andere Sachen anfassen. Manche Kinder kauften in einem Souvenir-Shop kleine Stoffwildschweine.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir draußen und drinnen mit Tischtennis, Fußball, Minigolf und wir sind geklettert.

Die Verpflegung war ausreichend und sehr gut, das Personal  freundlich und äußerst hilfsbereit.

Am Dienstagmorgen konnte die Klasse 5a um 7:00 Uhr mit unserem Lehrer Frühsport machen. Nach etwa einer Stunde sind wir mit den Bussen nach Heimbach gefahren. Dort haben uns drei Waldführer erwartet. Von dort aus sind wir in den National Park gegangen. Unser Waldführer hat uns viele Sachen gezeigt, unter Anderem eine Blindschleiche. Im National Park gab es viele verschiedene Tiere wie Esel, Ziegen, Raupen und Schafe.

Als wir von der Waldführung kamen, hatten uns die Klassen 5b und c zu einem Fußballturnier herausgefordert. Die Klasse 5a hat den ersten Platz gemacht, dahinter die 5c und b. Dann war der Tag vorbei.

Mittwochmorgen mussten die Zimmer sauber und die Koffer gepackt sein. Als wir im Bus saßen haben wir mitgeteilt bekommen, dass wir in Heimbach eine Pause machen. Da hat uns der Busfahrer gesagt, dass der Bus schon 1.000.000 km hinter sich hatte. Die Fahrt nach Hause war sehr angenehm.
Das war unsere erste gemeinsame Klassenfahrt.
(Sportklasse 5a)

Kompetenzcheck 2009

Es ist gut, wenn ich weiß, was ich kann!

Das Wissen über seine Kompetenzen stärkt das Selbstwertgefühl

Seine Kompetenzen zu erkennen und diese bestätigt zu bekommen, war die angekündigte Zielvorgabe zu Beginn des Kompetenzchecks, dem sich die Schüler/innen zwei volle Unterrichtstage lang stellten. Spaß hat es allen gemacht, fasst man das Schülerfeedback einmal zusammen. Besonders die verschiedenen Rollenspiele wurden von den Schüler/innen gelobt...

„Die Rollenspiele waren super gut, besonders das mit dem Herrn Schlumpf. Die 206 Fragen zu beantworten war dagegen ganz schön anstrengend. - Es war generell alles sehr gut, und ich bin froh, dass ich so etwas mal machen durfte.“

   

Der „Agentur für Arbeit“ und dem „Förderverein Schule und Beruf e.V.“ sei an dieser Stelle im Namen der Schulleitung herzlich gedankt für die finanzielle Unterstützung, die unseren Schüler/innen die Durchführung des Kompetenzchecks überhaupt erst ermöglicht hat.

Ein ebenso herzliches „Dankeschön“ gilt dem Kompetenzteam des „Instituts „t-droste“ für ihre erfreulich kooperative und kompetente Zusammenarbeit mit unserer Schule.( www.t-droste.de )

Anhand eines Interessenfragebogens erstellten die Schüler/innen zu Beginn des Kompetenzchecks ihr ganz persönliches Interessenprofil. Das sich daran anschließende Persönlichkeitsprofil erfasste dann anhand der Antworten zu 206 Fragen nachfolgende Dimensionen wie Leistungsmotivation, Dominanzstreben, emotionale Stabilität, Konfliktbereitschaft, Frustrationstoleranz, Ordnungsstreben, Entscheidungsfreudigkeit, Flexibilität, Risikobereitschaft, Belastbarkeit, Teamorientierung sowie Einfühlungsvermögen. Aus den Ergebnissen ließen sich dann jeweils individuelle Persönlichkeitsbeschreibungen ableiten. Verschiedenen Rollenspiele, in denen reale Situationen der Berufswelt simuliert wurden, wie z.B. ein Mitarbeitergespräch, eine Vorstandsdiskussion oder eine Teamarbeitssituation trugen ebenso dazu bei, individuelle Ergebnisprofile erstellen zu können.

In einem einstündigen individuellen Feedbackgespräch erörterten die Schüler/innen ihre Ergebnisse mit ihrem persönlichen Coach und erhielten zum Abschluss ihres Kompetenzchecks neben einem Zertifikat über ihre Teilnahme an dem Kompetenzcheck auch ihre persönlichen Ergebnisse in einer 20-seitigen Auswertung.

„Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.“
(Benjamin Fränklin * 17. 01. 1706 - Boston  / † 17. 04. 1790 – Philadelphia)

(Georg Dahlberg / Beratungslehrer)

Kunst LK 12: Mund, Nase, Öhrchen, Finger

Plastisches Arbeiten im Leistungskurs Kunst der Jahrgangsstufe 12

     
Ausstellung im Oberstufengebäude der Gesamtschule Hennef

Im ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 12 des Leistungskurses Kunst wird in der Praxis plastisch gearbeitet. Die Kunst Joseph Beuys, der Erweiterte Kunstbegriff, die Soziale Plastik und Michelangelos David sind die beiden künstlerischen Standpunkte zwischen denen sich die Schüler/innen im Leistungskurs bewegen. Zwischen diesen zwei Polen versuchen die Schüler/innen ihren eigenen Körper, ihre Seele, ihr Tun als Kunstwerk im Sinne Beuys zu realisieren. Jeder Mensch ist im Rahmen seiner Möglichkeiten ein schöpferisches Wesen und damit auch jemand der Kunstwerke schafft auch außerhalb des Kunstbetriebes. Auf der anderen Seite ist die Skulptur Michelangelos mit ihrer differenzierten Darstellung eines jungen Mannes zu sehen. Um die Struktur einer Skulptur und die Vorgehensweise eines Bildhauers zu verstehen arbeiten die Schüler/innen Nasen, Finger, Münder und Ohren so naturalistisch wie möglich aus dem Material. Einhaltung der Proportionen, feinste Linien, Knochen, Nägel, Hautstrukturen, konvexe und konkave Formen fordern die Kreativität der Schüler/innen hinaus. Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert um die bildhauerische Entwicklung und die Unterschiedlichkeit deutlich und nachvollziehbar zu machen.
(Meikel Liss-Nüdling)

Kunst LK 13: „Das Ich“ und die Errungenschaften der Renaissance

Selbstportraits in Graphit im LK Kunst der Jahrgangsstufe 13

Im ersten Halbjahr der Jahrgangstufe 13 des Leistungskurses Kunst wird in der Praxis zeichnerisch gearbeitet. Die praktischen Arbeiten sind in die Anforderungen für die Oberstufe eingebettet. Es ist die Epoche der Renaissance, also das Sprungbrett in die Moderne, das die Schüler/innen in diesem Zeitraum beschäftigt. Holbein, Dürer, Buonarroti sind unter anderem Künstler, mit denen sich die Schüler/innen in dem Kunst LK auseinandersetzen müssen.

 

„Wie groß ist meine Nase, sind die Augen in der Form gleich, herrscht Symmetrie im Gesicht?“ Diese Fragen werden vor dem Spiegel und mit den Mitschüler/innen geklärt. Die Zeichnungen in der Größe A2 sollen nicht nur genau darstellen, sondern auch Spezifisches, Persönliches betonen. Gleichzeitig wird der Materialumgang mit Graphit erlernt und eingeübt. Schwierigkeiten bei der plastischen Darstellung Licht- Schatten, Körperschatten, Schlagschatten etc. werden erörtert.

Die zweite Aufgabe besteht in der Kombination von Erfindungen der Renaissance z. B. der Zentralperspektive, der Raumillusion mit dem eigenen Gesicht in einer Zeichnung A2. Zusätzlich sollen wichtige Dinge, die die portraitierte Person charakterisieren, mit abgebildet werden. Diese Aufgabe ist an Zeichnungen von Holbein d. J. angelehnt. In den Werken von Holbein d. J. ging es nicht nur um das reine Abbilden, sondern auch um die Lebenswelt der gezeichneten Menschen. Bei der Darstellung des  eigenen Ichs und der Lebensumwelt sind den kreativen Ideen der Schüler/innen keine Grenzen gesetzt. Der Arbeitsprozess wird fotografisch dokumentiert, um die Entwicklung eines Portraits nachvollziehbar zu machen. .
Die Portraits werden im Oberstufengebäude der Gesamtschule Hennef ausgestellt.
(Meikel Liss-Nüdling)

Nikolaus an der Gesamtschule Hennef

Wie jedes Jahr besuchte der Nikolaus am Freitag, 11. Dezember 2009, den 5. Jahrgang der Gesamtschule Hennef und verteilte an jedes Kind Schokonikoläuse.

 

Patenschaften für Eluru: Mensch, wir helfen dir!

Aktion der Malteser „Fit in FAIR PLAY“ zeigt Wirkung. 

Die Klassen 6C und 6F haben Patenschaften für drei Kinder aus Eluru übernommen. Kumari, Prabudas und Sathyavani, die im Father-Manna-Childrens-Home“in Eluru leben, freuen sich über die 45 Schüler/innen, die sie nun als ihre Paten bezeichnen können. Einen Euro investieren die Schüler/innen jeden Monat von ihrem Taschengeld, um den drei Kindern eine Zukunft zu ermöglichen, die sie sonst nicht haben würden. „Wir spenden nur 1 Euro, aber dafür bekommen unsere Patenkinder im Kinderhaus in Eluru immer satt zu essen und genug zu trinken, haben immer was zum Anziehen und können auch wie wir zur Schule gehen. Außerdem wollen wir nicht, dass sie wie viele andere Kinder in Indien missbraucht oder als Kindersklaven ausgebeutet werden“, begründen Lisa und Lena stellvertretend für alle anderen ihr besonderes Engagement. 

Von Beginn ihrer Patenschaft an werden die Kinder jetzt miterleben, wie es ihrem Patenkind in Indien geht. Zur Weihnachtszeit wird ihnen die Leiterin des Kinderhauses Schwester Sourcely in einem Brief über die Entwicklung und die Fortschritte, die ihre Patenkinder im Laufe des Jahres gemacht haben, berichten, ebenso über das Leben der Kinder im „Father Manna Children´s Home“. Ihrem Brief wird Schwester Sourcely auch immer aktuelle Fotos der Patenkinder beifügen, damit die Paten auch „sehen“ können, wie ihre Patenkinder heranwachsen.

Vielleicht möchten Sie, liebe Eltern, mit Ihrer Familie auch die Patenschaft für eines der Kinder in Eluru übernehmen. Der Beitrag für die Übernahme einer Patenschaft beträgt 15 € pro Monat. Dabei handelt es sich um den Mindestbetrag, der benötigt wird, um den Aufenthalt Ihres Patenkindes im "Father Manna Childrens Home" in Eluru finanzieren zu können. Nach oben hin sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, zumal Ihr Beitrag direkt dem Kinderhaus und so Ihrem Patenkind zugute kommt.

Die Patenschaftsbeiträge werden vom DAHW in voller Höhe an das „Father Manna Children´s Home“ in Eluru überwiesen. Über den Beitrag erhalten die Paten vom Deutschen Aussätzigen Hilfswerk / DAHW zu Beginn des Folgejahres immer eine entsprechende Spendenbescheinigung. Klicken Sie mal auf unserer Gesamtschulhomepage auf den Link "Aktion für Eluru" bzw. "Kinder aus Eluru suchen Paten". Dort erhalten Sie weitere interessante Informationen.

Georg Dahlberg, Mühlengrabenstraße 38, 53721 Siegburg,

Improvisierte Show der Physikusse am Tag der Offenen Tür

Nach diversen Auftritten mit der Physik-Show „Zeitreise“ und einer Halloween-Show waren sich alle Physikusse einig: dieses Jahr machen wir nichts am Tag der Offenen Tür. Wir sind platt und möchten einfach mal ein bissl harmlose Physik machen – ganz zwanglos, ohne Terminstress und so richtig gelassen und relaxt. Dass die Physikusse sich am Tag der offenen Tür gar nicht blicken lassen, wäre eine echte Premiere gewesen. An der Formulierung „wäre … gewesen“ erkennt der geneigte Leser sofort, dass wir den Vorsatz nicht lange durchgehalten haben…

Die Schüler/innen des 13. Jahrgangs sind derzeit im Klausurenstreß und sollten keine Zeit haben. Die jüngeren Schüler wussten nicht recht, was sie zeigen sollten, zumal für die Vorbereitung nur noch 1 ½ Wochen Zeit war. Schnell kamen wir auf die Idee, einen Teil der Zeitreise auf Video zu zeigen und einen Versuch noch einmal live zu wiederholen. Drei Schüler der 7. Jahrgangsstufe erklärten sich bereit, diesen zu demonstrieren.

Es kam aber alles anderes…

Am Montag, dem ersten Tag der Offenen Tür, hat eine Erkältung Ingo Wentz zur Sprachlosigkeit verdammt. Nina Wentz, die eigentlich anders eingeplant war, sprang kurzfristig ein. Und dies wird nicht das letzte Mal sein, dass das Wort „kurzfristig“ fällt. 
Obwohl nur drei Schüler eingeplant waren, erschien doch fast die ganze Physikuss-Mannschaft. Eine Stunde vor Beginn der Show waren 10 Physikusse anwesend. Jetzt erst begann die Diskussion, was wir zeigen (das ist doch wirklich kurzfristig!). Nina Wentz gefiel das reine Vorführen eines Videos nicht und so begeisterte sie einige Schüler, verschiedene Versuche zu zeigen. Der geplante Flaschengeist wurde von Max und Marwin kurzerhand ausgebaut und mit Pseudoei und Vakuumglocke um einige lustige Effekte erweitert. Danach konnten die Besucher die Teebeutelrakete von Jannik, explodierenden Wasserstoffschaum auf Kjell´s Hand und ein Mikrowellenfeuerwerk von Malte bestaunen.
Sehr kurzfristig übernahm Hendrik die Moderation der Show, so dass Nina Wentz fast überflüssig war. Als fleißige Helfer stand Christian im Hintergrund, Timo Hagemeister überwachte alles fachgemäß und Martin und Thomas übernahmen die Gesundheits- und Sicherheitskoordination.
Die Zuschauer waren begeistert. Na wenn die gewusst hätten, wie kurzfristig die Schüler diese Show mal eben aus dem Ärmel geschüttelt haben!!! Viele interessierte Fragen und eine lebhafte Diskussion über physikalische Effekte und Begabtenförderung an der Gesamtschule Hennef schlossen sich an die Show an.

   

Mittwoch übernahm Ingo Wentz die Aufsicht. Mehr als Aufsicht brauchen die Schüler mittlerweile tatsächlich nicht. Sie bauen die Versuche auf, checken gegenseitig alles auf Sicherheit, führen die Versuche souverän durch und erklären auch noch die physikalische Theorie. Unglaublich! Ein großes Kompliment an die Physikusse!
(Nina Wentz)

Projektwoche gegen Sucht und Gewalt

„Ich trau mich was“

Vom 5.10.09 - 9.10.09 fand in der Jahrgangsstufe 8 eine Projektwoche zum Thema „Ich trau’ mich was – Jugendliche stärken gegen Sucht und Gewalt“ statt. 
Es wurden viele verschiedene Aspekte der Sucht und Gewalt bearbeitet. Zum einen musste man sich mit sich selbst auseinandersetzen und zum anderen wurden Einzelinformationen der gesamten Klasse zu einem Gesamtbild verarbeitet.
Als Einstieg in die Thematik brachten die Klassenlehrer/innen einen „Suchtsack“ mit, aus dem jede/r Schüler/in einen Gegenstand zog, den er beschreiben und mit dem Thema Drogen in Verbindung bringen sollte. Davon ausgehend erstellten wir eine Liste mit verschiedenen Genussmitteln und fertigten ein Konsumprofil unserer Klasse an.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Information über einzelne Drogen mittels Broschüren und interaktiven CDs. Viele Schüler/innen waren überrascht über die vielen giftigen Inhaltsstoffe in Zigaretten und die gesundheitlichen Folgen des Drogenkonsums. In einem Suchtphasenmodell zeichneten wir anschließend die einzelnen Stationen vom „gelegentlichen Konsum“ bis zur „Abhängigkeit“ nach und erarbeiteten die Kennzeichen der jeweiligen Stufen. Ein wichtiger Punkt war an dieser Stelle auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen und der Umgang damit, da dies über die persönliche Suchtgefährdung Auskunft geben kann.

   

Neben dem theoretischen gab es auch einen praktischen Teil, in dem die Schüler/innen die Auswirkungen des Alkoholkonsums „erfahren“ konnten. Dies geschah durch einen Parcours, den sie mit einer so genannten „Rauschbrille“ bewältigen mussten, die einen Alkoholspiegel von 0,8 Promille vortäuschte. Es war sehr schwierig, weil man alles anders sah und kaum einem gelang es, mit dem Roller einen einwandfreien Slalomlauf durch die Pylonen durchzuführen, ohne Hilfe auf einen Kasten zu steigen oder einen Tennisball zu fangen. Das hatten sie nicht erwartet und waren z. T. auch erstaunt, wie schnell z. B. mit Alkopops diese Promillezahl bei Jugendlichen erreicht wird.

Am nächsten Tag konnten die Schüler/innen sich selbst etwas Neues trauen, und zwar in kleinen Gruppen einen Film drehen oder ein Theaterstück einüben, in dem es um Sucht, Gewalt und Drogen ging. Die einzelnen Ergebnisse wurden später vor der Klasse präsentiert und mit viel Beifall bedacht.

Die Projektwoche endete am 9.10.09 mit einem gemütlichen Frühstück, gefolgt von Übungen zur Ich-Stärkung und einer Reflexion über die Projektwoche. Es hat allen viel Spaß und neue Informationen gebracht, von denen wir hoffen, dass sie nachhaltig sind.
(Andrea Thomas)

Schulmannschaft der Fußballjungen (WK III) erreicht 2. Platz

Zur ersten Runde der Schulwettkämpfe der Schulen in NRW trat auch die Gesamtschule Hennef in der Wettkampfklasse III (Geburtsjahr 1996-1998) mit einer Jungenmannschaft an.

Gegner waren hier das Gymnasium Hennef und die Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef. Das Antoniuskolleg Neunkirchen sagte seine Teilnahme kurzfristig ab.

Gesamtschule Hennef – Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef   1 : 1 (0 : 0)

Im ersten Spiel über 2 x 15 Minuten trat die Gesamtschule Hennef gegen die Hauptschule Stoßdorfer Str. Hennef an. Nach einem nervösen Start bekamen die Spieler um Kapitän Helge Struthoff das Match zunehmend besser in den Griff und erspielten sich immer wieder beste Einschussmöglichkeiten. Leider konnte jedoch keine der Großchancen verwertet werden.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, weil unsere Gegner nun auf den Ausgleich drangen. Nach einem sehenswerten Solo vorbei an vier Abwehrspielern konnte ein Hauptschüler in der 23. Minute den Ausgleich markieren.

Trotz einer leidenschaftlichen Schlussoffensive gelang der GE Hennef aber nicht mehr die erneute Führung.

 

Gesamtschule Hennef – Gymnasium Hennef      0 : 1 (0 : 0)

Nachdem das Gymnasium zwischenzeitlich gegen die Hauptschule mit 1 : 0 gewonnen hatte, war die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg im letzten Spiel würde die Qualifikation für die nächste Pokalrunde auf Kreisebene bedeuten.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Torraumszenen waren Mangelware, was auch daran lag, dass die Gymnasiasten sehr tief standen und offensichtlich versuchten mit einem torlosen Remis in die nächste Runde einzuziehen.

In der zweiten Hälfte verstärkten die Gesamtschüler ihren Druck und kamen zu zwei guten Einschussmöglichkeiten, die der gut aufgelegte Keeper des Gymnasiums aber vereiteln konnte. In den letzten Minuten wurde dann alles auf eine Karte gesetzt und die Fußballjungen der GE Hennef packten die Brechstange aus. Mitten in dieser Druckphase mit weiteren guten Kombinationen und Torschüssen konnte das Gymnasium aber den entscheidenden Konter setzen.Zwei Minuten vor Schluss fiel das 0 : 1 aus klarer Abseitsposition. Trotz heftiger Reklamationen blieb der Schiedsrichter aber bei seiner Entscheidung auf einen regulären Treffer und die Titelträume der Gesamtschüler als „Hennefer Stadtmeister“ nach Hause zu fahren zerschlugen sich.
Trotz dieser Niederlage konnte ein geteilter zweiter Platz in dieser Qualifikationsrunde erzielt werden. Ungeachtet des unglücklichen Ausscheidens ließen die Spieler der GE Hennef den Mut nicht sinken und wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall einen erneuten Anlauf unternehmen.
Für die Gesamtschule in der WK III waren am Ball:

Daniel Andringa, Mike Doktorczyk, Alexander Goßmann, Lukas Hahn, Sebastian Hauf, Felix Hens, Yannic Hesener, Felix Heusinger von Waldegg, Lars Janson, Torben Jelken, Julius Kellershohn, Justus Kilanowski, Lennart Kneip, Sebastian Müller und Helge Struthoff.

Maschinen ohne Sinn?? - Technik in der 10

Maschinen erleichtern unseren Alltag, sie produzieren, fliegen, spielen, fahren, helfen, verlängern Leben und und, und, und. Aber immer mit Ziel.

Bei Franz Gsellmann und Gustav Mesmer ist das anders. Gsellmann baute über zwanzig Jahre an seiner Weltmaschine. In der Scheune seines Bauernhofes abgeschieden in der Steiermark baute er eine Maschine, die laut ist, sich bewegt, Licht erzeugt, fast könnte man von einem „lebenden“ Wesen sprechen.

Mesmer auf der schwäbischen Alb versuchte über viele Jahre seines Lebens hinweg Dinge wie alte Fahrräder kombiniert mit Regenschirmen an ausladenden Holzkonstruktionen zum Fliegen zu bringen.

Unter dem Eindruck dieser beiden Persönlichkeiten schaffen die Schüler/innen Maschinen, die sich um ihrer selbst Willen bewegen, Laute von sich geben und Licht erzeugen. Die Ergebnisse sprechen für sich! Die Weltmaschinen werden in der Gesamtschule Hennef ausgestellt.

Tennisschulmannschaft ist Kreismeister 2009

Die Tennisschulmannschaft der Gesamtschule Hennef ist am Mittwoch, den 07.10.2009 mit einem klaren 5:1 Sieg gegen das Alexander-von-Humbold-Gymnasium Bornheim Kreismeister geworden.

Die jungen Sportler haben dieses Ziel mit Teamgeist, hoher Motivation und nicht zuletzt einer für ihre Jugend herausragenden Professionalität erreicht.

Die Begegnungen konnten aufgrund des schlechten Wetters leider nicht auf der hauseigenen Anlage ausgetragen werden, sondern wurden in das Tenniscenter Rhein-Sieg verlegt.

Folgende Spieler waren an diesem letzten Spieltag erfolgreich für die Mannschaft im Einsatz:

1. Nikolas Walterscheid (8a)

2. Tim Lindner (8a)

3. Aaron Patzke(6a)

4. Tom Kuttenkeuler (8a)

5. Joel Johnel (6a)


(v.l.n.r. Tom Kuttenkeuler, Tim Lindner, Nikolas Walterscheid, Aaron Patzke, Joel Johnel, Dr. Volker Manz)

Für die nächste Runde, die im April 2010 mit dem Spiel gegen den Kreismeister des Rheinisch-Bergischen Kreises startet, wünschen wir dem Team schon heute viel Erfolg.
(Dr. Volker Manz)

Projektwoche zur Berufswahl – Was soll ich nur werden?

Die Woche vor den Herbstferien stand für den 9. Jahrgang ganz im Zeichen der Berufsorientierung.

So musste die Klasse 9 B am Montag zwar auch die  Schule besuchen, jedoch nicht den Weg zur Meiersheide antreten, sondern zum Berufskolleg Hennef. Dort wurden wir herzlich aufgenommen und umfassend über alle Ausbildungs- und Abschlussmöglichkeiten unterrichtet. In kleinen Gruppen konnten wir Lehrwerkstätten und Unterrichtsräume besuchen. Als besonderen Leckerbissen gab es zum Schluss leckere Rosinenbrötchen der Bäckerklasse. 

Der an den nächsten beiden Tagen durchgeführte Kompetenz-Check spürte durch vielfältige Methoden die Fähigkeiten der Schüler/innen auf. Nach Rollenspielen, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Tests und Interviews wurden für jeden maßgeschneiderte Empfehlungen im Hinblick auf die zukünftigen Berufe ausgesprochen.

Am Donnerstag haben wir dann die Welt des Flughafens Köln-Bonn erkundet und waren erstaunt, wie viele unterschiedliche Berufe vor und hinter den Kulissen dort vertreten sind.

Die letzte Unternehmung führte uns am Freitag zum Wahnbachtalsperrenverband. Auch hier trafen wir auf engagierte Menschen, die uns in kleinen Gruppen durch Werkstätten, Labore und Büros führten und uns die Ausbildungsberufe vorstellten, die dort angeboten werden. Die Labors durften wir natürlich nur nach dem Anlegen von besonderer Schutzkleidung betreten.
Am Ende des Vormittags erhielten die Schüler/innen von den Mitarbeiter/innen des Personalbüros noch nützliche Hinweise, wie  Bewerbungen optimal gestaltet werden können.
Wir danken allen, die sich in dieser Woche so viel Zeit genommen haben, um uns bei der schwierigen Entscheidung „Was soll ich werden?“ zu unterstützen.
(Monika Burger)

Wattenmeerfahrt der WP1-Kurse NW nach Bremerhaven

Die traditionelle Wattenmeerfahrt des 9. Jahrgangs führte die Schüler/innen der NW-Kurse zusammen mit den Lehrer/innen Egbert Rosteius und Dr. Gabi Clooth dieses Jahr vom 05.10. - 09.10. nach Bremerhaven. Dieser Standort bot die Möglichkeit viele interessante und vielfältige Stationen aufzusuchen.

Nachdem wir am Montagmorgen gestartet waren, sind wir nach einer stressfreien Busfahrt am frühen Nachmittag in Bremerhaven angekommen. Zuerst wurden die Zimmer der Jugendherberge verteilt und schon ging es los zu einem ersten Erkundungsausflug nach Bremerhaven. Nach ersten Shopping- und Stadteindrücken ging es dann wieder zurück in die Jugendherberge, wo der Abend ruhig und mit frohen Erwartungen auf die nächsten Tage zu Ende ging.

Unser erster Ausflug ging am Dienstag um 10.00 Uhr ins Klimahaus Bremerhaven 8°Ost. Es ist 18.800 m² groß! Auf 11.500 m² ist das „Mitmachmuseum“ verteilt und bietet einen Rundgang von drei km Länge, der alle Sinne berührt! Wir machten eine Reise auf dem 8. Längengrad um die Welt! Die Reise startet am Bahnhof Bremerhaven, um uns dann in die Landschaft der Schweizer Alpen zu führen. Über Sardinien geht es weiter nach Afrika, von dort zur Antarktis, über die Südsee nach Alaska und schließlich über die Halligen zurück nach Bremerhaven. An vielen verschiedenen Stationen kann man die verschiedenen Länder und ihre Klimazone bestaunen, hören, fühlen und sogar riechen. Von Kanak, Niger (38°C, 40% Luftfeuchtigkeit) über den tropischen Nachtregenwald in Kamerun mit zusätzlich hoher Luftfeuchtigkeit bis zur Antarktis mit –8°C und Eis. Auf dem Rundgang sind Originalstücke, Filme und Tagebuchaufzeichnungen  aus den Ländern zu sehen, die Axel Werner von seiner Reise um den 8. Längengrad mitgebracht hat. Daneben gibt es Ebbe und Flut, einen 70 Meter tiefen Brunnen, echtes Eis, falsche Berge und lebende Tiere.

Zusätzlich gibt es noch die Ausstellungen „Perspektiven – Wie werden wir leben?“ und „Elemente – Wie funktionieren Klima und Wetter“.  Die Ausstellung „Elemente“ ist auf vier Ebenen untergebracht: Luft, Wasser, Erde und Feuer, die durch Versuche, Filme und kleine Spiele und Experimente dargestellt werden. Vier Stunden waren wir im Klimahaus! Es war ein unvergessliches Erlebnis!

Nachdem wir unsere Lunchpakete verzehrt hatten, machten wir eine Hafenrundfahrt, die direkt neben dem Klimahaus startete. Die Hafenrundfahrt führte uns auf der Überseehafen-Route hautnah an das Hafenleben mit seinen riesigen Schiffen, Autoumschlagsplätzen, Containern, Docks und Werften. Bedingt durch die Wirtschaftskrise stehen derzeit ca. 80.000 Neuwagen, Mähdrescher und Bagger rund um den Hafen und werden nicht weitertransportiert.

Am Abend des erlebnisreichen Tages fuhren wir ins Kino und sahen uns den Film „Oben“ an.

Mittwochmorgen fuhren wir zum Fischereihafen. Dort erlebten wir eine interessante Führung mit einem älteren Herrn. Er erklärte uns, wie z. B. Fischereihafen, Räucherhalle, Lagerhaus und vieles andere mehr entstanden sind, ihre Blütezeit und ihr Ende. Er erzählte dann noch aus seinem Berufsleben als Fischauktionator, das mit 14 Jahren im Fischereihafen begann. Nachdem er uns mit dem Fischereimotorschiff "GERA" das letzte deutsche Exemplar der legendären Seitentrawler – heute ein Museumsschiff über die Hochseefischerei – gezeigt hat, ging er mit uns in die historischen Gebäude der Fischhalle, wo jetzt  Restaurants und Geschäfte untergebracht sind. Auch wird noch Fisch verarbeitet und verkauft. Wir sahen Räucheröfen und Fischverarbeitung und wurden über verschiedene Fische informiert. Zuletzt konnten die, die wollten, noch Krabben puhlen.

Nach dem Mittagessen auf dem Restaurantschiff „Line Hinsch“ schauten wir uns das Atlantikum an, ein Meerwasseraquarium.

Am Nachmittag schließlich besuchten wir das „Deutsche Auswandererhaus“, das größte Erlebnismuseum des Kontinents zum Thema Auswanderung. Mehr als sieben Millionen Auswanderer traten zwischen 1830 und 1974 von Bremerhaven aus die Schiffspassage nach Übersee an. Jeder von uns bekam eine Karte, die auf einen echten Auswanderer ausgestellt war. Dessen Reise konnten wir nun im Rundgang nachempfinden.

Am Donnerstag stand die Wattwanderung auf dem Programm. Nachdem wir mit dem Bus zum Rande des Wattenmeeres gefahren sind, gingen wir mit unserer Führerin ins Watt. Sie zeigte uns verschiedene Lebewesen: Herzmuscheln, Garnelen, Krebse, Wattwürmer und Pfeffermuscheln. Sie brachte uns auch noch bei, wie man das Geschlecht von Krebsen an ihren Gliedern erkennen kann und zeigte uns einen Priel. Wir erfuhren, dass der Wattwurm sich durch das Watt frisst und den gereinigten Schlick dann wieder an die Oberfläche bringt. Wir wanderten bei strahlendem Sonnenschein zwei Kilometer in das Watt hinaus. Es war anstrengend und zugleich sehr lustig.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zum „Zoo am Meer“ in Bremerhaven. Dort konnten wir Tiere vom Zwergkaninchen über Pinguine bis zum Eisbär sehen. Eisbären, Robben und Seelöwen konnten wir zudem noch durch Glasfenster unter Wasser sehen. Einige von uns sahen sich auch noch die Eisbärfütterung an.

Zum Abschluss der Woche gingen wir nach dem Abendessen bowlen. Wir hatten vier Bahnen und jede Gruppe spielte drei Runden.

Freitags fuhren wir dann nach einer abwechslungsreichen, lehrreichen und schönen Reise wieder nach Hause.

(Helen, Julia, Mark, Robin, Anton, Yannik, Lukas, Kai, Mario, Dr. Gabi Clooth)

 

Weckmänner

Wie jedes Jahr hat Marita Dederich mit Ihren Schüler/innen alle Kolleg/innen mit frisch gebackenen Weckmännern verwöhnt.

   

Wenn sich Eltern trennen …

Zu diesem Thema trafen sich  im Rahmen des Pädagogischen Arbeitskreises Anfang Oktober ein interessierter Kreis von Müttern und Vätern sowie Mitglieder des Beratungsteams unserer Schule. Mit Frau Ingrid Lubina - Dipl. Sozialarbeiterin und Leiterin der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Hennef – hatte die Gesamtschule eine sehr praxiserfahrene Referentin und Diskussionspartnerin für diesen Abend gewinnen können.

Kinder betrachten das Zusammenleben mit beiden Elternteilen als selbstverständliche Lebensform von Familie. Umso mehr erschüttert eine Trennung der Eltern diese kindliche Sicht familiärer Ordnung erheblich und fordert vom Kind große Anpassungsleistungen. In Frau Lubinas Beratungsalltag zeigt sich, dass nicht die Zeit nach der Trennung oftmals die schwierigste für die betroffenen Kinder ist, sondern die so genannte Ambivalenzphase. Die Zeit, in der sich Mutter und Vater mit Trennungsvorhaben beschäftigen, diffuse und zweideutige Botschaften von Eltern an ihre Kinder geschickt werden und im ungünstigsten Fall werden die Söhne oder Töchter als Bündnispartner/in, Tröster/in oder Schlichter/in in Auseinandersetzungen verstrickt.

„Kinder übernehmen in dieser Zeit sehr viel Verantwortung für den schwächeren Partner und sind häufig im Loyalitätskonflikt gegenüber ihren Eltern und damit emotional überfordert, was wiederum nicht selten Auswirkungen auf ihre schulischen Leistungen hat“, so die Dipl. Sozialarbeiterin. Getrennt lebenden Eltern rät Frau Lubina, dass sie im Sinne ihrer Töchter und Söhne ein Mindestmaß an Kommunikation gewährleisten, z.B. bei der Übergabe der Kinder an Wochenenden oder in schulischen Belangen.

Die Erziehungsberatungsstelle sieht sich als Fürsprecher und Anwalt des Kindes in dieser belastenden Situation. Sie bietet für Trennungs- und Scheidungskinder Gesprächsgruppen sowie Sprechstunden an. Selbstverständlich können natürlich auch Mütter, Väter und Erziehungsberechtigte das vielfältige Angebot der Beratungsstelle abrufen.
Adresse: Erziehungsberatungsstelle Hennef, Theodor Heuss-Allee 23, Tel.: 02242/888518, Email: Erziehungsberatung@hennef.de.
(Christa Becktepe)

Zweimal Kreismeister im Mädchenfußball

Wie im vergangenen Jahr ist auch 2009 die Gesamtschule Hennef wieder in zwei Wettkampfklassen (WK) im Mädchenfußball Meister des Rhein-Sieg-Kreises
geworden: diesmal in der WK II (Jahrgänge 94 und 95) und in der WK III (Jahrgänge 96 und 97).
Zuerst waren die älteren Mädchen an der Reihe. In Siegburg hatte man es am 20. Oktober mit dem dortigen Anno-Gymnasium, der Europaschule Bornheim und dem Gymnasium Zum Altenforst aus Troisdorf zu tun. Nach einem lockeren 4:1 Auftaktsieg gegen das Anno-Gymnasium musste unser Team einen harten Kampf gegen die Europaschule Bornheim ausfechten. Das Duell endete unentschieden 1:1. Stella Schmitter erzielte den äußerst wichtigen Ausgleich. Da aber im abschließenden Spiel gegen das Gymnasium Zum Altenforst wieder ein hoher 6:1-Sieg heraussprang und die Europaschule gegen das Anno-Gymnasium verlor, waren unsere Mädchen nach Toren und Punkten schließlich deutlich vorn. Zu Recht stolz auf ihren "Kreismeister"-Titel dürfen Jennifer Kadach, die im Tor spielte, Antonia Schumacher, Sarah Winter, Tabea Hohnen, Eileen Szurowski, Stella Schmitter, Nadine Nettekoven, Denise Becker, Alina Roth und Sarah Monnens sein.

Deutlich leichter als die Älteren hatten es am 10. November in ihrem Kreisfinale in Hennef die WK-III-Mädchen. Hier war kein Turnier mehr zu bestreiten, sondern - auf der Sportanlage des FC Hennef - ein Entscheidungsspiel gegen das Gymnasium aus Oberpleis. Die Gäste waren leider nicht in Bestbesetzung, so dass das Spiel selbst aus Sicht unserer Mädchen zu einseitig verlief. 8:1 war der Endstand, ohne dass das Team ernsthaft gefordert wurde. Aber das kann ja noch kommen, wenn es im Frühjahr, wie für die WK II, um den Sieg im Regierungsbezirk Köln geht. Auch hier in beiden Altersklassen als Sieger vom Platz zu gehen, das wäre richtig stark.

Bleibt nachzutragen, dass die Kreismeisterinnen der WK III mit Michelle Stachelhaus im Tor spielten und Jennifer Lurtz, Anne Kathrin Schmidt, Marina Hühnerberg, Steffi Gleim, Paula Petersen, Anika Lichtenberg, Jana Nettekoven und Julia Schild die Dinge "draußen" regelten.

Ach ja - die WK IV-Mädchen der Jahrgänge 98 und jünger gibt es auch noch.
Nur sind sie nach einem haushohen Sieg im Dreierturnier in der Vorrunde - gegen die Realschule Niederpleis und das CJD Königswinter - noch nicht Kreismeister. Sie können es noch nicht sein, weil das Kreisfinale aufs Frühjahr verschoben wurde. Aber sie arbeiten aber daran.

   

Juni 2009 in Herford: NRW-Landesfinale der WKIII Mädchenfußballerinnen im Schuljahr 2008/09. Ob im aktuellen Wettbewerb wieder eine Team so weit kommt? Oder sogar als NRW-Meister nach Berlin?
(Martin Pfeiffer)

Chor- und Bläserkonzert der Gesamtschule Hennef in Liebfrauenkirche

Es ist schon beinahe eine Tradition: Anfang Dezember findet in der Liebfrauenkirche Hennef-Warth mit freundlicher Unterstützung durch Pfarrer Jansen das Chorkonzert der Gesamtschule statt. Die Musiklehrerin Maria Becker-Just hatte es wieder einmal (unterstützt durch Markus Görner am Klavier) geschafft, Proben und Auftritte mehrerer Chöre unter einen Hut zu bringen: Der Chor der 5B, der 6B, der AG-Chor und natürlich Voices (Jahrgang 8-13) traten am Donnerstag, den 10.12.2009 in verschiedenen Kombinationen auf. Zur Vorbereitung waren alle Chormitglieder Anfang November zu Probentagen in die Jugendherberge gefahren. Lohn der vielen Arbeit war eine musikalische Darbietung der Weihnachtsgeschichte durch den Unterstufenchor. Weiterhin hatten alle Chöre gemeinsam in zweistimmiger Version mehrere anrührende, traditionelle Weihnachtslieder einstudiert, wie z.B. „Es wird schon gleich dunkel“. Voices, der Mittel- und Oberstufenchor, hatte sich diesmal den Gospels verschrieben, von denen eines sogar in dreistimmiger a-cappella-Version vorgetragen wurde. 

Selbsttätig eingeübt hatten fünf junge Chorsängerinnen (Clara Böcking, Tamara Fox, Jule Göttsche, Jennifer Niemczyk und Anna Wesemann) das Gospel ‚As the deer‘, das sie mit Unterstützung durch Herrn Görner am Klavier souverän darboten. Das Kirchkonzert bietet wegen der wunderbaren Akustik vor allem den Chören einen schönen Rahmen, es ist aber auch immer der allererste öffentliche Auftritt der neuen Bläserklasse 5B. Diese (mittlerweile vierte Bläserklasse) spielte unter der Leitung von Dirk Piecuch und unterstützt von Klassen- und Musiklehrerin Christiane Ratsch gleich drei Stücke: „Alle Jahre wieder“, „0 du fröhliche“ und „Slow Motion“. Lohn war der begeisterte Applaus der Eltern, die - wie bisher jeder Elternjahrgang davor - auch in diesem Jahr nicht fassen konnten, wie viel ihre Kinder innerhalb weniger Wochen (von Oktober bis Dezember) an ihren neuen Instrumenten schon erlernt hatten.  Weitere Instrumentalisten traten zwischen den Chordarbietungen auf: Der junge  Pianist Jeff Lee (5B) beeindruckte mit einer Sonatine von Clementi, das 1 8-köpfige  Bläserensemble Holiday Winds (aus den Bläserklassen 5B, 6B, 7B, 8B) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach spielte anlässlich des 250-jährigen Todestages G.F. Händels „Tochter Zion“ und einen Auszug aus der „Feuerwerksmusik“. Vanessa Zimmermann (Posaune), Elena Scheunemann (Euphonium) und Vincent Schönbach (Tuba) aus der Klasse 6B intonierten auf ihren tiefen Blechblasinstrumenten

   

G.F.Händels „Joy to the World“. Unter der Leitung von Ute Poschenrieder boten die Wise Woods (Flöte, Klarinette, Saxofon) mehrere musikalische Kostbarkeiten, u.a. „Chim Chimeni“. Auch die Bläser genossen sichtlich und hörbar die ungewohnt weittragende Akustik in der Kirche. Als Abschluss des Konzertes, durch welches charmant Anna Wesemann und Tamara Fox (1OF) führten, erklang in der voll besetzten Kirche - gesungen von allen Beteiligten und dem Publikum - das Lied „Sternkind“. Dank an alle Beteiligten für den stimmungsvollen Abschluss eines aufregenden und aktiven musikalischen Jahres an der Gesamtschule Hennef, insbesondere an Frau Becker-Just für die perfekte Gesamtleitung und Organisation des Konzertes. (A. Kröger- Schönbach)