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Elternbrief vom 23.3.2010Liebe Eltern!Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Gesamtschule Hennef ist
Kooperationsschule des Fußball-Verbandes
Mittelrhein e.V. (FVM)
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fußballverbands
Mittelrhein, Alfred Vianden, freuten sich der Bürgermeister Klaus Pipke und die
Schulleiter Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach über die zwischen FVM und der
Gesamtschule Hennef geschlossene Kooperationsvereinbarung zur Förderung des Fußballs
im Unterricht und im Schulsport. V.l.n.r. stehend Klaus Pipke (Bürgermeister), Alfred Vianden (Präsident des FVM), Jochen Herchenbach (stv. Schulleiter), sitzend Wolfgang Pelz (Schulleiter) und Klaus Degenhardt (FVM) „Mit dieser Kooperation werden wir wieder einmal unserem Motto als Sportstadt Hennef gerecht“, so Klaus Pipke. "Unser Ziel ist ein quantitativ und qualitativ verbessertes Bewegungsangebot mit der Zielsportart Fußball an Schulen", beschrieb der Vorsitzende des FVM, Alfred Vianden, das Ziel des Kooperationskonzepts mit der Gesamtschule Hennef. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit richtet die Schule zusätzliche Schulfußball-AGs ein, nimmt an den verschiedenen Landesschulsportwettkämpfen Fußball teil, richtet fächerübergreifende Schulfußballtage aus und forciert die Zusammenarbeit mit lokalen Fußballvereinen. Dabei wird die Schule durch den Fußballverband insbesondere mit Material und kostenlosen Lehrerfortbildungen vor Ort in der Sportschule Hennef unterstützt. Die Gesamtschule Hennef ist erst die fünfte Schule, die an dem Kooperationsprogramm teilnimmt.
Mit dem Probeliegen im Sarg bricht ein Tabu
Vier
Stunden zeigten Lehmann und Bestatter Volker Fassbender ihre Arbeit und den
Umgang mit Trauernden. Teil des Konzeptes ist: Raus au der Schule. Dorthin
gehen, wo Tod und Trauer wirklich spürbar sind, Särge und Urnen stehen und das
Sterben Bestandteil des täglichen Lebens ist. Denn das war durchaus
Hintergrund: das Tabuthema aufzubrechen. „Ich wollte Trauer auf angenehme Art
und Weise in den Horizont der Schüler holen“, sagt Schulz. Und sie hat in
ihren vorbereitenden Stunden schnell gespürt, dass viele der meist 15-Jährigen
bereits Erfahrungen mit dem Tod hatten. Das kommt auch in den Gesprächen mit
Lehmann rüber. Mal ist es der Opa, der gerade gestorben ist, mal die Freundin,
die in jungen Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren hat, mal die Oma, die
nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Trauerbegleiterin schafft es, eine
offene Atmosphäre zu schaffen, in der die Jugendlichen bereit sind, auch über
ihre Gefühle zu sprechen. Niemand muss befürchten, von anderen ausgelacht zu
werden. Mit großer Ernsthaftigkeit erzählen sie von ihren Erlebnissen. Max zum
Beispiel berichtet von seinem Großvater, der erst vor zwei Monaten starb. Er
erinnert sich an den Schlauch, der im Körper des alten Mannes, der Lungenkrebs
hatte, steckte. Gemeinsam schauen sie einen Film an, eine junge Frau wird während
und nach dem Tod ihrer Mutter mit der Kamera begleitet. Die Schüler/innen können
exemplarisch die vier Traueraufgaben beobachten, die sie zuvor von Lehmann
kennen gelernt hatten: den Verlust als Realität akzeptieren, den Trauerschmerz
erfahren, sich anpassen an eine Umwelt, in der der Verstorbene fehlt, dem
Verstorbenen einen neuen Platz geben und neue Beziehungen eingehen. Bei einigen
brechen Gefühle auf, Tränen laufen, ein Mädchen muss den großen
Abschiedsraum, in dem der Fernseher steht, verlassen, hemmungslos schluchzend. Aber auch das ist in Ordnung, wie die Trauerbegleiterin den
jungen Besuchern vermittelt. Es gibt nicht den einzigen, richtigen Weg zu
trauern, jeder Mensch geht anders mit seinen Emotionen um. So wie Vicky, die
sich gleich zwei Mal „bestatten“ lässt. Beide Male ist es gruselig – aber
bei der Wiederholung schon ein bisschen weniger.
Wien war auch in diesem Jahr wieder eine Reise wertAuch in diesem Jahr fand wieder das jährliche Praktikum der
Jahrgangsstufe 12 statt. Vom 11.01. bis zum 26.01.2010 konnten wir in alle möglichen
verschiedenen Berufe reinschnuppern. Für sieben von uns ergab sich die Möglichkeit
das Praktikum in Wien zu absolvieren. Diese einmalige Gelegenheit haben wir natürlich
gleich genutzt und so flogen wir dann am 11.01. nach Wien. Untergebracht wurden
wir in dem Jugendhostel Wombats am Westbahnhof. Das Hostel hatte alles, was man
braucht und war wirklich gut. Besonders überrascht hat uns, dass so viele
Nationalitäten dort vertreten waren. Abends saßen wir häufig
in der zum Hostel gehörigen Bar mit den verschiedensten Leuten, die wir
dort kennen gelernt haben und hatten viel Spaß in der sehr angenehmen Atmosphäre.
Unsere Praktikumsplätze waren auch allesamt wirklich klasse. Zwei
absolvierten das Praktikum in der Schule, die uns während der Zeit betreut hat.
Sie gingen mit in den Unterricht und durften auch mal selbst eine Schulstunde
abhalten. Einer machte sein Praktikum in einer Wienerischen Bank, was sehr
anstrengend aber auch sehr informativ und interessant war. Weitere zwei waren in
einem Krankenhaus tätig. Sie durften dort im Labor arbeiten, mit dem Chefarzt
auf Visite gehen und lernten den gesamten Ablauf eines Krankenhauses kennen. Die
letzten zwei absolvierten ihr Praktikum in einer Volksschule, was einer
Grundschule bei uns gleich kommt. Sie durften auch den Unterricht mit gestalten
und auch selbst mal eine Stunde vor der Klasse halten. Jeder war von seinem
Praktikum sehr begeistert. Am Nachmittag hatten wir dann immer Zeit Wien zu
erkunden. Wir waren am Prater, im Stefansdom, in diversen Museen und aßen eine
Sachertorte im Cafe Demel. Abends
gingen wir dann in diverse Bars. So waren wir z.B. auch in einem Irisch Pub, der
sehr urig war. An einem Abend haben wir von der Schule Freikarten für ein
Konzert bekommen. In einer gemütlichen Jazz Kneipe genossen wir dann die Musik.
Am Freitag, den 26.01.2010, sind wir dann wieder zurück geflogen und
wohlbehalten in Köln/Bonn gelandet.
Teilgenommen haben: Marie Lou Strauss, Janina Kohnen, Mario Mertins, Marius Grell, Basti Müller-Grote und Cornel Werner, als stellvertretender Schulleiter hat Jochen Herchenbach den Austausch begleitet.
Fördergelder für RWE-Schulwettbewerb zum EnergiesparenVerantwortungsbewusster Umgang beim Energieverbrauch sollte
Bestandteil des allgemeinen Handelns sein. Die Gesamtschule Hennef beteiligt
sich am diesjährigen RWE-Schulwettbewerb „Pack´s an – gemeinsam geht´s
schlauer“ mit dem Projekt „Schul-Power?-Power-Saving!“. Die Schüler/innen
der Technik-Kurse in den Jahrgängen 9 und 10 erstellen hierbei u.a.
Strom-Verbrauchanalysen der wichtigsten Elektrogeräte der Schule und
veranschaulichen diese in einer Ausstellung. So soll die Schulgemeinschaft für
einen bewussten Umgang mit Energie sensibilisiert werden. Die RWE Rheinland
Westfalen Netz unterstützt dieses Projekt mit 900 Euro Fördermitteln. Frau
Elisabeth Schlüter und Herr Christoph Brombach vom RWE überreichten im Beisein
der örtlichen Presse am 18.3.2010 den Schüler/innen der Projektgruppe einen
Energiesparkoffer mit zahlreichen Messgeräten sowie Arbeits- und
Informationsmaterialien. Neben den Fördermitteln winken noch Gesamtpreise im
Wert von bis zu 10.000 EUR im Rahmen des Wettbewerbs. Neben dem RWE-Konzern
unterstützen auch die Energieagentur NRW und die Stiftung Partner für Schule
NRW den Energieeffiziens-Wettbewerb. Die Projektergebnisse unserer Schule werden
im Rahmen des Elternsprechtages und des Schulfestes am 9. Juli präsentiert.
Also, Daumen drücken, damit auch wir zu den Preisträgern gehören!
Comenius Konferenz in Mugla, TürkeiSchüler/innen sowie Lehrer/innen wurden aus 6 Ländern
(England, Deutschland, Griechenland, Holland, Italien, Portugal und Spanien) zur
COMENIUS Konferenz in der Türkei vom 01.03. – 05.03.10erwartet. Jedes Land
durfte 3-4 Schüler/innen mitbringen (man bedenke die Anzahl der Gastfamilien,
die für eine solche Gruppe notwendig ist), aber wir waren in der glücklichen
Lage, 6 Schülerinnen aus dem 8. und 9. Jahrgang mitzunehmen. Wegen des stürmischen
Wochenendes starteten wir mit einer Stunde Verspätung Richtung Istanbul, wo wir
Richtung Bodrum umsteigen mussten. Widrige Umstände verhinderten einen
reibungslosen Anschlussflug und nur mit Mühe schafften wir es, den
bereitstehenden Flieger zu bekommen. In Bodrum wartete schon der Bus, der uns
nach Mugla bringen sollte. Leider fehlte ein Gepäckstück, so dass es auch hier
Verzögerungen gab. Obwohl wir schon dachten, dass dies eine recht anstrengende
Hinreise war, so hatten andere Nationen viele andere Probleme (Übernachtungen
an fremden Flughäfen, weil der Anschlussflug schon weg war und z. T. überhaupt
kein Gepäck). Dennoch erschienen Dienstagmorgen alle pünktlich zur ersten
offiziellen Begegnung, die zunächst mit einem Besuch beim Bürgermeister
startete. Weiterhin wurden wir vom Schulleiter und allen Offiziellen begrüßt.
Danach trafen sich alle in der Schule, um sich die Ergebnisse der Projektarbeit
der letzten Monate anzuschauen. Hierauf folgte zunächst das touristische Programm, das alle
am Dienstag und Mittwoch zum Dalyadandelta und Pamukalle führte. Die türkischen
Kolleg/innen hatten keine Mühe gescheut, uns die Umgebung von Mugla nahe zu
bringen. Donnerstag war wieder Konferenztag mit einem anschließenden
Ausflug nach Bodrum. Hier besichtigten wir die Burg und bekamen einen Eindruck
von der Stadt. Abends fand mit Eltern und Schüler/innen eine Farewell Party
statt. Folkloristische Einlagen von Musikgruppen vervollständigten den Abend. Die Presse und sogar das Fernsehen waren anwesend, um dieses
außergewöhnliche Treffen in Mugla zu dokumentieren. Schüler/innen aus 7 Ländern, die Englisch als gemeinsame
Sprache haben, fanden sich bei dieser COMENIUS Konferenz und kommunizierten, als
ob sie nie etwas anderes getan hätten. …..und dies ist der Sinn solcher
Veranstaltungen. Wo anders haben Schüler/innen eine solche Möglichkeit?
Vergessen darf man dabei auch nicht, dass all diese Fahrten mit Unterstützung
der Europäischen Kommission finanziert werden. Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche und interessante
Konferenz, die uns unser Nachbarland Türkei näher gebracht hat. Nicht zu
vergessen sei hier ein Dank an die türkische Gastfreundlichkeit, die unseren
Schüler/innen sowie den Kolleg/innen einen mehr wie angenehmen Aufenthalt
bereitet hat. Ende August findet eine weitere Konferenz in Griechenland
statt und Ende September ist die Gesamtschule Hennef Gastgeber für die erste
COMENIUS Konferenz im neuen Schuljahr. Eltern der Schüler/innen des dann 9. und
10. Schuljahres werden gebeten, sich als gastgebende Familien zu melden, wenn
sie eine/n Comenius Schüler/in aus den zu Beginn genannten Ländern aufnehmen möchten.
Vorlesewettbewerb in Meckenheim Am 25.02.10 fand der Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb in
Meckenheim statt und wir, die
Reporterinnen der „Anti Mobbing Group“, waren dabei.
Seit 1959 wird der Vorlesewettbewerb jedes Jahr vom Börsenverein des
Deutschen Buchhandels bundesweit veranstaltet. Jährlich nehmen 700.000 Schüler/innen
aus den 6. Jahrgängen daran teil. In der ersten Runde
wird der bzw. die klassenbeste Vorleser/in durch Abstimmen der Mitschüler/innen
bestimmt. Danach treten die besten Leser/innen aus den 6er Klassen gegeneinander
an. Sie müssen einen Text, den sie vorher geübt haben, sowie einen unbekannten
Text vorlesen. Manou Wistoff liest aus „Brüder Löwenherz“ Anschließend geht der Beste der Schule weiter in die Kreisentscheidung. Aus unserer Schule war die beste Vorleserin Manou Wistoff aus der Klasse 6F. Die Sieger der Schulen aus dem Rhein-Sieg Kreis trafen sich in der Aula der Evangelischen Grundschule in Meckenheim. Manou hatte ihre ganze Familie mitgebracht. Auch ihr Klassen- und Deutschlehrer Georg Dahlberg war dabei, um Manou die Daumen zu drücken. Zur Einstimmung gab es Kaffee und Kuchen. Schon bald kam die Jury vertreten durch den Buchhändler Herrn Brüssel, Frau Meyer zu Drewer, Frau Engelke und Frau Kulla. Herr Brüssel richtete ein paar ermunternde Begrüßungsworte an die Kinder und Besucher und erläuterte den Ablauf des Kreis-Wettbewerbs. Danach wurden alle Interessierten und die Teilnehmer/innen in einen Klassenraum gebeten. Nachdem sich alle gesetzt hatten, wurden alle Teilnehmer/innen nacheinander aufgerufen. Sie mussten einen vorbereiteten Text aus einem mitgebrachten Buch vortragen. Manou las aus dem Buch „Die Brüder Löwenherz“. Danach mussten alle Teilnehmer/innen den Klassenraum verlassen. Wieder wurden alle nacheinander aufgerufen um nun einen unbekannten Text aus dem Buch „Ich schenke dir eine Geschichte 2004“ vorzulesen. Die Jury verteilte Punkte für Textverständnis, Textgestaltung und Lesetechnik, um so die beste Leseleistung zu ermitteln. Auch der Vize- Interview mit Herrn Sperling Bürgermeister Meckenheims, Herr Sperling, beehrte durch seine Anwesenheit die Mitglieder des Wettbewerbs im Namen der Stadt. Nun wurde es spannend. Herr Brüssel von der Jury bat alle 14 Kinder, die vorgelesen hatten, zur Siegerehrung nach vorne, um die Sieger bekanntzugeben. In der Gruppe A (Hauptschulen) gewann die 13-jährige Johanna Lea Bruch aus der „- von - Boeselager – Schule“ in Swistal. In der Gruppe B (Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen) überzeugte die 11 Jahre junge Lea-Lina Oppermann vom Gymnasium Hennef. Herr Sperling übergab die Preise: Die Siegerinnen erhielten einen Büchergutschein und die Einladung zum Bezirksentscheid in Köln im April. Die beiden Siegerinnen freuten sich riesig! Leider gewann
Manou (2. von rechts) nicht, aber ihre Urkunde wird sie noch lange an das tolle
Erlebnis erinnern. Wir drücken Johanna Lea und Lea-Lina die Daumen, dass sie es
bis zum Finale im Juni 2010 schaffen und beste Vorleserinnen Deutschlands
werden. Die beiden Bundessieger/innen erhalten den Wanderpokal, gewinnen eine
Autorenlesung für ihre Schule und werden zum nächsten Finale in die Bundesjury
eingeladen. (v.i.S.d.P. Svenja Hermesdorff (Text), Rabea Schmahl und Georg Dahlberg (Fotos) Teilnehmer/innen des Kreisentscheids in Meckenheim) Klassensieger/innen des Vorlesewettbewerbs 2009: 6A > Matthias Frommelt 6B > Leonie Prinsen 6C > Daniel Georg 6D > Rabea Schmahl 6E > Cathleen Radu 6F > Manou Wistoff
„Das Milgram-Experiment“ Projekttag der Klasse Klasse 8fUnser Projekttag „Das Milgram-Experiment“ fing mit dem
Vorlesen einiger Dialoge aus den Ausschwitz-Prozessen an. Unsere Lehrer/innen
lasen sie vor. Es ging dabei um das Ausführen von Befehlen und das Bestreiten
der Verantwortung für diese Befehlsausübung. Danach sprachen wir über den so genannten
„Eichmann-Prozess“. Der Prozess wurde gegen den Nationalsozialisten Adolf
Eichmann geführt. Er war ein besonderer Prozess, da er in Israel geführt
wurde. Eichmann wurde wegen millionenfachen Mordes angeklagt. Wir sprachen über die „Banalität des Bösen“ (Hannah
Arendt). Hiermit ist die Normalität der Menschen gemeint, die am Holocaust
beteiligt waren. Besonders erschreckend war die Tatsache, dass für einen Großteil
der Menschen im Nationalsozialismus „das Böse“ so normal war. Dann wurden zum Milgram-Experiment Arbeitsblätter verteilt,
mit denen wir selbst das Experiment ausprobieren konnten. Auf den Blättern
kreuzten wir an, welche Bestrafungen wir für welche Regelverstöße (z. B.
heimlich Hausaufgaben in den Pausen machen, andere Mitschüler/innen verletzen
etc.) vergeben würden. Professor Milgram hat ähnliche Experimente mit Menschen
gemacht, bei denen man den Gehorsam eines Menschen unter der Autorität eines
Anderen gemessen hat. Es wurde gemessen, wie viel Gehorsam ein Mensch unter der
Autoritätsperson leistete. Wir bekamen einige Fragebögen zu diesem Thema und
gestalteten Plakate in Gruppenarbeit, die die einzelnen Gruppen später
vorstellten. Unsere Lehrer/innen zeigten uns dann einen Filmausschnitt aus
dem Film „I...wie Ikarus“. Der Ausschnitt zeigte das Milgram-Experiment.
Hier wurde noch mal deutlich, wie weit Menschen gehen, um andere Menschen zu
etwas zu zwingen bzw. um Befehle auszuführen. Im Anschluss daran diskutierten wir das Thema in der Klasse. Zum Schluss machten wir ein Rollenspiel. In diesem
Rollenspiel wurde ein Handy geklaut und wir mussten uns eine angemessene
Bestrafung für den Dieb ausdenken. Die Rollenspiele wurden in kleinen Gruppen
aufgeführt. Auch diese Aktion wurde mit einer kurzen Klassendiskussion beendet
und wir gaben den Lehrer/innen unsere persönliche Kritik zu dem Projekttag, der
für die Klasse - trotz des ernsten Themas - sehr interessant war.
Anti-Mobbing-GroupMax ist mal wieder ganz allein zu Hause. Keiner will mit ihm
spielen oder etwas unternehmen. „Ich bin anscheinend wirklich so hässlich,
wie es die anderen immer sagen!“ Bei diesen Gedanken kullert eine Träne aus
seinem Auge und er schluchzt laut. Heute wurde er in der Schule mal
wieder ausgeschlossen. Immer wenn Max die Klasse betritt, wird es ganz still,
und alle drehen sich weg von ihm. Dies war ihm auch heute wieder geschehen, und
er hatte angefangen zu weinen. Sofort kam der blöde Markus auf ihn zu und fing
an ihn zu ärgern. Er lachte gemein: „Na, wird das kleine Spatzenhirn jetzt
auch noch zur Heulsuse?!“ Max erinnert sich sehr gut daran. Sein Bauch
verkrampft sich. Alle hatten gelacht, und er stand mal wieder ganz allein da.
„Soll ich morgen überhaupt zur Schule gehen?“. Wer ist die „Anti-Mobbing-Group“ und was machen die? Wir sind 40 Kinder aus dem 6. Jahrgang. Seit Anfang dieses Schuljahres treffen wir uns jeden Freitag mit Georg Dahlberg in der Mittagspause im Ballettraum unserer Sporthalle. Georg Dahlberg leitet als Beratungslehrer unser Anti-Mobbing-Projekt. Er hatte die Idee, gemeinsam mit uns Schüler/innen etwas gegen das leidige Übel „Mobbing“ zu unternehmen. Wir wollen das Mobbing von Anfang an verhindern. Wir möchten, dass sich kein Kind so schlecht fühlen muss, weil es gemobbt wird wie Max. Wir sind, wie unser Gruppenname es ja schon aussagt, eindeutig gegen Mobbing! In den wöchentlichen Treffen lernen wir spielerisch in
Rollenspielen, was Mobbing eigentlich ist, wie es entsteht, wie es sich
entwickelt und wie es sich konkret auswirkt. Wir beraten uns darüber, was wir
gegen Mobbing unternehmen können und sammeln Ideen.
Wir wollen daran mitwirken, das Aufkeimen von „Mobbing“ gegen Mitschüler/innen
von Anfang an zu verhindern und beginnen damit aktiv zum neuen Schuljahr im 5.
Jahrgang. Am 20.11.09 besuchten uns die Malteser (MHD) und Vertreter
der Deutschen-Eishockey-Liga (DEL), die aufgrund unserer gegründeten „Anti-Mobbing-Group“
das bundesweite Wettbewerbs-Projekt „Fit in fair play“ ins Leben gerufen
haben. Das Projekt, in dem Sportlichkeit, Teamgeist und Fairness vermittelt
werden sollen, wurde nun auch der Öffentlichkeit im Rhein-Sieg-Kreis
vorgestellt. Dazu gab es eine Pressekonferenz. Wir veranstalteten an diesem Tag
eine Demonstration gegen das Mobbing auf unserem Schulhof. Auch Christoph
Ullmann, Eishockeyspieler der „Kölner
Haie und deutscher Nationalspieler“, war dabei. Vielleicht habt ihr es
mitbekommen, denn er verteilte in der Spielepause im Rondell viele
Autogrammkarten. Das wollen wir verhindern! Das kennt ihr bestimmt auch. Es gibt Schüler/innen, die
manchmal einzelne Mitschüler/innen beleidigen und blöde Gerüchte über sie
verbreiten, manchmal sind es auch Lehrer/innen,
die Bemerkungen über bestimmte Schüler/innen machen und so deren Selbstwertgefühl
verletzen. Mobbing nennt man das aber nur dann, wenn diese Aktionen
gezielt eingesetzt werden, um eine/n Schüler/in systematisch fertig zu machen.
Die wahren Mobber machen andere oftmals nur deshalb runter, weil sie selbst
schwach sind. Damit meine ich nicht die körperliche Schwäche. Sie haben meist
ein geringes Selbstwertgefühl. Und um das Gefühl zu haben, stärker und besser
zu sein, werden sie zu Mobbern. Die „Hintergrund- Mobber“ sind die, die
immer mitlachen oder Beifall klatschen, wenn ihre Mitschüler/innen
runtergemacht werden. Ihnen ist oft gar nicht bewusst, dass sie mitschuldig
daran sind, dass es manchen ihrer Mitschüler/innen so schlecht geht.
Falls ein Kind in eurer Klasse gemobbt wird und ihr ihm
helfen möchtet, hier ein paar Tipps: Ihr geht am besten in einer ruhigen Minute zu dem Kind und
redet mit ihm. Ihr könntet euch vielleicht einfach über Hobbys unterhalten
oder so. Gebt dem Kind aber das Gefühl, dass es dazugehört. Später könnt ihr
dann versuchen, es mitmachen zu lassen, wenn ihr zum Beispiel spielt oder
einfach nur irgendwo abhängt. Wenn erst mal alle wissen, dass die Schülerin
bzw. der Schüler eigentlich ganz nett ist, finden diese bestimmt auch wieder
Freunde. Wenn euch etwas stört, was das Kind selbst oft gar nicht merkt, zum
Beispiel starker Körpergeruch, sagt es ihm ganz nett und vorsichtig, wenn ihr
gerade mal alleine seid. Vielleicht kannst du dem Kind ein paar Tipps geben, was
es besser machen kann. Natürlich geht das nur, wenn es
spürt, dass es dir vertrauen kann und du es gut mit ihm meinst. Falls du
Angst hast, selbst von den anderen gemobbt zu werden, weil du mit dem
ausgeschlossenen Kind sprichst oder wenn es sehr aggressiv auf dich reagiert,
weil es dir nicht vertraut, sprichst
du am besten entweder mit den Streitschlichter/innen, deinen
Klassenlehrer/innen, deinem Vertrauenslehrer oder den Beratungslehrer/innen,
damit sie sich um das Kind kümmern. Die Hauptsache ist, du unternimmst etwas
dagegen! Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht uns doch einfach mal an und kommt zu unserer „Anti Mobbing Group“ (v.i.S.d.P.: Svenja Hermesdorff, Klasse 6D)
Unter Wasser sind alle gleichAbtauchen beim Schwimmfest: Förderschüler, Gesamtschüler
und Hauptschüler profitierten voneinander (mk) „Ein bisschen Angst habe ich schon", gibt Ralf
Herzog (13), Schüler der Hauptschule Hennef, ehrlich zu, denn gleich wird er
mit Tauchanzug und Druckluftflasche auf den Grund des Beckenbodens der
Sportschule Hennef abtauchen. Sein Tauchlehrer, Mirko Gassem, ist gerade mal ein
Jahr älter. Er ist einer der Coaches der Schülerfirma „Die Abtaucher",
der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, eine Förderschule mit Schwerpunkt
Lernen und Sprache. Am Ende des Vormittags werden noch weitere 100 Schüler/-innen
der Hauptschule Hennef die Möglichkeit haben, mit Hilfe der Coaches
abzutauchen, Ängste zu überwinden, Vertrauen aufzubauen, Teamgeist zu beweisen
und Neues auszuprobieren. Und um es gleich vorwegzunehmen: Alle tauchten auch
wieder auf! Das Schwimmfest in der Sportschule Hennef wurde von der
Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg und der Gesamtschule Hennef in
fruchtbarer Kooperation auf die Beine gestellt. Initiatoren waren die Pädagogen
Achim Bäumer und Dr. Volker Manz. Die Gesamtschüler der Jahrgangsstufe10 glänzten
dabei mit der perfekten Organisation. Sie hatten mit ihrem Sportlehrer, Dr.
Volker Manz, in einem Unterrichtsprojekt unterschiedliche Aufgaben für 5
Stationen eines Wasserparcours entwickelt. Neben motivierendem Wettkampf stand
das vielfältige Erleben des Elements Wasser im Vordergrund. Springen und
Auge-Hand-Koordination waren dabei gefragt. Eine Kreativgruppe kümmerte sich
zudem um ein entsprechendes Plakat, die Urkunden für die teilnehmenden Teams
und um die passende Musik. Dr. Volker Manz ist Sportwissenschaftler und
Sportlehrer an der Gesamtschule Hennef. Diese unterstützt die Präventionskampagne
„Fit in Fair Play", eine gemeinschaftliche, bundesweite Aktion an 16
Schulen, initiiert durch den Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Eishockey
Liga. „Fit in Fair Play" setzt sich aus den drei Bausteinen „Gemeinsam
stark", „Abenteuer Helfen" und „Fair geht vor" zusammen. Auch
diese Aspekte wurde beim Schwimmfest erfolgreich umgesetzt. Das schulformübergreifende
gemeinsame Lernen miteinander und voneinander blieb keine Theorie. Die Förderschüler übernahmen die Station Gerätetauchen
und konnten durch ihr spezifisches Wissen punkten. Als Tauchprofis bereiteten
sie die Tauchneulinge, auf die ein Unter-Wasser-Mühle-Spiel wartete,
gewissenhaft vor. Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule Bonn-Bad
Godesberg, leitet seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an seiner Schule.
Nicht das Tauchen mit den tauchspezifischen Übungen steht beim Pädagogischen
Tauchen im Vordergrund, sondern der spezielle und individuelle zu fördernde
Bedarf der einzelnen Teilnehmer. Die Auswahl der Übungen und Aufgaben wurden
dabei so gestaltet, dass sie zu einer wohlwollenden, emotionalisierenden
Konfrontation mit der eigenen Gefühlswelt und der sozialen Umwelt führten. Am
frühen Nachmittag traten alle Beteiligten müde die Rückfahrt mit dem Bus an.
„Es war auf allen Ebenen ein gelungenes Schwimmfest" - darin waren sich
alle einig. Abtauchen um Salti zu schlagen, wie es Mirko Gassem liebt,
sollte in Zukunft auch über Wasser möglich sein. 3 Fragen an Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule,
Förderschule mit Schwerpunkt Lernen und Sprache, Bonn-Bad Godesberg: Herr
Bäumer, Sie leiten seit 1,5 Jahren das Pädagogische
Tauchen an ihrer Schule. Haben sich Ihre tauchenden Schüler verändert? Bäumer: An dieser Schule 1,5 Jahre. Zuvor habe ich das Pädagogische
Tauchen ca. 8 Jahre an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und
soziale Entwicklung durchgeführt. Das Tauchen hat die Schüler auf mehreren Ebenen verändert.
Zum einen erfahren die Schüler eine große Anbindung an die Schule durch das
Tauchen „Wir sind an der Schule wo man tauchen kann" - habe tatsächlich
auch schon Schüler getroffen die genau aus diesem Grund zu unserer Schule
wollten. Zum anderen erleben Schüler sich in Situationen von denen sie später
mit stolz berichten können. Sie lernen sich in einer neuen, positiven Rolle
kennen, auf die wir im Schulalltag immer wieder versuchen zurück zu greifen. Aus dem Pädagogischen Tauchen ist eine Schülerfirma
entstanden. Was steckt dahinter? Bäumer: Da wir in öffentlichen Schwimmbädern tauchen
gehen, kamen wir immer wieder mit anderen Schülern aus anderen Schulformen in
Kontakt, die uns mit Interesse beim Tauchen zusahen. Häufig entstand in diesem
Zusammenhang der Wunsch dieser Schüler auch mal mit abtauchen zu können. Also
organisierten wir die ersten Tauchevents für andere Schulen in denen unsere
erfahreneren Tauchschüler die Betreuung im Flachwasser übernahmen. Inzwischen
haben wir eine intensive Kooperation mit dem Ev. Kinder- und Jugendheim
Probsthof, bei der Schüler unserer Schüler-Taucherfirma Jugendlichen des
Probsthofes wöchentlich Taucherlebnisse vermitteln. Die Einnahmen die wir
dadurch erzielen, stecken wir zum größten Teil als Lohn der Coaches in die
Qualifikation der Schüler unserer Firma. Neben der Stärkung des
Selbstbewusstseins stellt die Schülerfirma eine realistische
Berufsvorbereitungsmaßnahme dar, in der u. a. Verlässlichkeit, Durchhaltevermögen,
Verantwortungsbewusstsein, Flexibiliät und Kooperationsfähigkeit gefordert und
gefördert werden. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie von heute
auf morgen in Bezug auf Schule ändern? Bäumer: Drei Punkte fallen mir spontan ein: 1. Ganztagsschule bis 15.30 Uhr damit Schule genügend Zeit hat zu einem Lern- und Lebensraum werden zu können 2. Klassengrößen von 12-15 Schülern in denen Fördern und
Fordern optimal möglich ist. 3. Schulgrößen in denen noch jeder jeden kennt, um eine
soziale Verbindlichkeit und Kontrolle zu gewährleisten. Aufgaben anpacken und umsetzen: Dr. Volker Manz (l) und Achim
Bäumer initiierten das Schwimmfest Mühlespiel unter Wasser – nur eine Aufgabe, die es zu bewältigen galt.
Tag der offenen TürDie Tage der offenen Tür am 23. und 25.11.09 waren wie immer
ein voller Erfolg! Nachdem die Besucher/innen von unseren Lotsen mit
Infomaterial versorgt und zur Aula geführt worden sind, begann der Tag mit
einer Infoveranstaltung durch Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach. Sie haben
die Eltern der Grundschüler/innen über unsere Schule, die Möglichkeiten der
Abschlüsse und die Vorteile gegenüber anderen Schulformen informiert. Danach hatten die Besucher/innen die Möglichkeit, sich mit
angebotenen Snacks zu stärken oder in der Mensa etwas zu essen. Sie hatten natürlich
auch die Möglichkeit, sich ein Bild von dem Unterricht zu machen, der an
unserer Schule angeboten wird. Besonders interessant fanden viele Eltern den
Forderunterricht für naturwissenschaftlich besonders begabte Schüler/innen,
d.h. den Unterricht der „Physikusse“. Zudem waren viele von den Musikklassen
beeindruckt, die mehrere kleine Musikstücke eingeübt hatten und diese zu Gehör
brachten.
Wir hatten den Eindruck, dass sich alle Grundschüler/innen
mit ihren Eltern gut über die Schule und ihre Angebote informieren konnten.
Viele Grundschüler/innen, das konnten wir beobachten, äußerten schon bald den
Wunsch, auf unsere Schule kommen zu wollen. Wir finden, dass das eine gute
Entscheidung ist!
Ehrung für den Sponsorenlauf in KölnSportklasse 6A der Gesamtschule Hennef mehrfach
ausgezeichnet. Mittwoch, der 24.02.2010 – ein Tag in Köln … Wir starten unseren Bericht an der GE Hennef. Wir alle, die Vertreter der Klasse 6A und die Anderen die Preise bekommen sollten, haben uns im Sekretariat der Schule getroffen. Wir alle haben als Erstes von der Schule rote Regenschirme mit dem Schullogo (für eventuell schlechtes Wetter in Köln) geschenkt bekommen, dann sind wir zur Bushaltestelle gegangen und von da aus zum Hennefer Bahnhof gefahren. Von dort mit dem Zug weiter zum Kölner Hauptbahnhof. Dort angekommen zu Fuß am Kölner Dom vorbei, das bekannte Schokoladenmuseum am Rheinufer links liegen gelassen, weiter bis zu unserem Ziel, dem Microsoftgebäude, wo uns Herr Berg, der Chef von Microsoft Deutschland, empfangen hat. Als Begrüßung haben wir jede Menge Kleinigkeiten zu Essen bekommen, z. B. Quarkbällchen, Schnittchen und Gebäck. Zu Trinken gab es natürlich auch, Kaffee für die Großen, Softdrinks für uns. Dann kam der mit Spannung erwartete Höhepunkt des Tages:
Herr Berg, unsere Schulleiter Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach haben kleine
Reden gehalten und uns dann geehrt. Ausgezeichnet u. a. für unsere sportlichen
Leistungen im Sponsorenlauf 2009/10. Wir durften wie alle Preisträger nach
vorne kommen, bekamen unsere Auszeichnungen und Pokale und es wurde ein Foto
gemacht. Wir, die Sportklasse 6A, wurden gleich drei Mal ausgezeichnet. Zwei mal
Erster, einmal Dritter! Den 1. Preis für die meisten gelaufenen Runden bzw.
Kilometer aller Klassen (91 Rd. x 5,5 km = 500,5 km); als Klasse, die das meiste
Geld für die Schule eingesammelt hat (über 1.650,00 €), und unsere
Schulkameradin Svenja Beck mit dem dritten Platz bei den Mädchen, für das
meiste erlaufene Geld als Einzelperson. Insgesamt gewonnen hat diese Wertung
Victoria Michelle Hartmann aus der 7A mit über 700,00 € - Woohh!!! – Glückwunsch!
Skilanglauf-Landesmeisterschaften der Schulen NRWWieder gute Platzierungen für die Gesamtschule Hennef Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für
Olympia“ wurden am Mittwoch, dem 19.01.2010 die Landesmeisterschaften im
Skilanglauf durchgeführt. Als einzige Schule außerhalb der Region Winterberg/ Bad
Berleburg hatte die Gesamtschule Hennef zwei Mannschaften mit mehr oder weniger
erfahrenen Skilangläufer/innen in der Wettkampfklasse
II im Langlaufstadion „Auf der Steinert“ in Girkhausen/ Sauerland am Start. Das intensive Techniktraining mit Manfred Jungwirth –
unterstützt von Leoni Rischko (Jg.13) und Patrick Lurtz (Jg.11) - in den
Winterberger Loipen am Vortag der Landesmeisterschaften nahm besonders den
Mannschaftsneulingen einen Großteil ihrer Angst vor dem ersten
Wettkampfeinsatz. Schließlich läuft man ja als „Rheinländer“ nicht alle
Tage gegen Westdeutsche Meister oder sauerländische Vereinsmeister!
Nicht allein die Einzelergebnisse sondern die gesamte
Mannschaftsleistung zählte am Ende der 5km - Strecke. Unsere Mannschaften schlugen sich achtbar und wurden beide am Ende eines schönen und aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für den 2. Platz in ihrer Wettkampfklasse belohnt! Beifall für unsere Skilangläufer/innen!!!! Die erfolgreichen Läufer/innen sind: WK II Mädchen:
Katharina Klein (10C), Theresa Oberstrass (10C), Carina Hocke(10B), Jennifer
Lurtz(8A), Rebecca Steier(8A), Mascha von Kreisler(8A). WK II Jungen: Tobias
Paszkiet(8A), Felix Josten(10C), Muhammet Gülcicek (11.Jg.), Tim
Schillings(10C), Manuel Vogel(10C), Alexander Tamke(10C). Raphael Hess(11.Jg.)
Fahrt der 12er Sportkurse in die Skihalle nach Neuss
In der Neusser Skihalle angekommen waren nun die Schüler/innen gefordert: Sie mussten das Ski- bzw. Snowboardfahren lernen. Uwe Jansen betreute dabei eine Anfänger-Skigruppe, die anderen beiden Gruppen wurden durch Lehrer/innen aus der Skihalle unterrichtet. Die Schüler/innen, die zuvor noch nie auf den ein- bzw. zweiteiligen Brettern gestanden hatten, waren mit viel Lernwillen, Einsatz und Konzentration dabei. Durch die sehr kurzen Anfänger-Ski – die Länge der Ski ist etwa 30 cm kürzer als die Körperlänge – konnten sie innerhalb von zwei Kursstunden bereits tolle Lernfortschritte erzielen. So lernten sie vor allem das Bremsen mit dem „Bremspflug“, den Einsatz der Skikanten, das Kurvenfahren mit „Pflugbogen“ und das Fahren mit einem Tellerlift. Nach der mittäglichen Stärkung konnte das Gelernte weiter
geübt und verinnerlicht werden. Besonders Mutige – und das waren schließlich
fast alle – stürzten sich am Nachmittag vom „höchsten Gipfel“ hinab.
Nach Überwindung der anfänglichen Angst konnten viele trotz einiger harmloser
Stürze die Abfahrten „ins Tal“ mehr und mehr genießen. Schließlich
konnten sich alle gesund auf die Rückfahrt nach Hennef machen. Es herrschte
eine prima Stimmung und man tauschte sich intensiv über das Erlebte aus. Es
bestand die einhellige Meinung: Die Fahrt war ihr Geld wert.
Jungreporterinnen treffen Joachim LöwAm 28. Januar 2010 wurde dem Fußballbundestrainer Joachim Löw
im Bonner World-Conference-Center der „Zukunftspreis 2009“ verliehen und
wir, die Jungreporterinnen der Gesamtschule Hennef, waren dabei!
Jogi war noch nicht da. Im Conference-Saal hielt gerade ein
Herr Merz die Eröffnungsrede. Wir guckten uns zunächst die Stände der
Sponsoren an, die vor dem Conference-Saal aufgebaut waren. Mit einigen der Damen
und Herren kamen wir ins Gespräch. Erste Kontakte knüpften wir z. B. mit
Phoenix-TV. Total freundlich wurden wir von der Redakteurin Frau Diederich
eingeladen, am Girlsday beim Sender in Bonn vorbeizukommen. Ein Mitarbeiter am
Stand des Roten Kreuz versprach uns einen Comic zur Entstehung des Roten Kreuz
zur Gesamtschule zu schicken, damit wir ihn in unserer Schülerzeitung veröffentlichen
können. Na, das klappte ja schon ganz gut mit unseren ersten Interviews. Wir
wurden immer etwas mutiger und es machte schon jetzt riesig viel Spaß.
Die
Frau von Herrn Meiser war auch total nett. Sie verriet uns, dass ihre Tochter früher
auch in unsere Gesamtschule gegangen sei und dass sie im April nach Hennef
umziehen würden. „Na, da hat es Herr Meiser ja nicht weit bis zur
Gesamtschule“, freuten wir uns. J
Bestimmt kommt er uns bald in der Anti-Mobbing-Group besuchen, wenn er wieder
gesund ist und gut laufen kann. Wenig später begegneten wir Herrn Schautzer, einem beliebten
Moderator in TV-Shows und im Hörfunk. Er war sofort zu einem Interview bereit.
Wir führten ein sehr nettes Gespräch mit ihm und freuten uns, dass er sich
richtig viel Zeit für uns nahm. Kein Wunder, dass er so beliebt ist. Auch ihn
befragten wir zum Thema Mobbing: Was halten Sie eigentlich davon, dass 40 Schüler/innen aus
dem 6. Jahrgang der Gesamtschule Hennef eine „Anti-Mobbing Group“ gebildet
haben, um sich gegen Schülermobbing einzusetzen? „Ich wusste gar nicht, dass es Mobbing bereits in Schulen
gibt. Für uns war das damals in der Schule nicht so ein Thema, weil man damals
gar nicht wusste, dass es sowas gibt. Ich finde es aber großartig, dass ihr
euch bereits in der Unterstufe so gegen Mobbing einsetzt.“ Was meinen Sie sollten wir gegen Mobbing unternehmen? „Ich
finde, die Mobber müssten kalt gestellt werden! Keiner in der Klasse darf
mitlachen oder weggucken, wenn sie andere fertig machen! Sie dürfen keinen
Erfolg haben mit ihrem Mobbing! Umso besser ist es, dass ihr schon jetzt etwas
dagegen unternehmt.“ Nach dem erfreulichen Gespräch hielten wir weiter nach
bekannten Köpfen Ausschau. Plötzlich sahen wir, wie Jogi Löw mit dem
Ministerpräsidenten von NRW, Jürgen Rüttgers, über den Mittelgang den
Conference-Saal betrat. Wir drängten uns nach vorne und riefen: „Hallo! Herr
Löw!“ Da drehte er sich zu uns um, lächelte uns an und gab uns im
Vorbeigehen schnell die Hand. Für uns war das was ganz Besonderes. Wir waren
total aufgeregt und wollten jetzt unbedingt unser Interview mit Jogi Löw
hinbekommen. Aber zuerst wurden viele lange Reden gehalten und Diskussionen geführt.
Herr Pleitgen, der früher Chef beim WDR war, hielt die Laudatio (Lobrede) und
sagte, dass Herr Löw den Preis verdient habe, weil er viel für die Jugend
getan hat und für das Fair Play im Sport eintritt. Endlich war es so weit! Herr
Rüttgers überreichte nach fast drei Stunden den Zukunftspreis an Jogi Löw. Er
bedankte sich sehr herzlich. Wir waren zwischen den vielen Reporter-Kollegen mit
unserer Kamera ganz vorne dabei und haben echt super gute Fotos machen können.
Alle wollten ein Interview mit Jogi Löw. Wir dachten schon, dass wir leer
ausgehen, weil wir Kleinen in der Menge verschwanden. Aber eine blonde Frau, die
wohl was zu sagen hatte, weil sie immer in ein Mikrofon sprach, nahm uns
beiseite. Mit den Worten: „Hier kommt die Zukunft! Nun lasst mal die Jugend
nach vorne!“, verschaffte sie uns das heiß ersehnte Interview. Mit zittrigen
Knien und schwitzenden Händen näherten wir uns dem Star. Vor lauter Aufregung
konnten wir kaum sprechen, aber dann ging es doch:
„Ja! Zum Beispiel in der Schule, da gab es sowas, auch im
Sportverein.“ Wie finden Sie es, dass wir uns als Schüler/innen gegen
Mobbing einsetzen? „Ich finde das ganz toll von euch, da ich selbst schon
Mobbing in der Schule erlebt habe. Es ist gut, wenn ihr mithelft, dass so etwas
nicht mehr passiert. Macht damit unbedingt weiter!“ Mehr Fragen konnten wir dann nicht mehr stellen, weil auch
die anderen Reporter noch Fragen stellen wollten. Aber es war trotzdem ganz schön
aufregend, so live mit dem Bundestrainer sprechen zu können. Es dauerte noch eine ganze Zeit, bis sich alle auf den Heimweg machten. Plötzlich sahen wir, dass Ministerpräsident Rüttgers dem Ausgang zusteuerte. Wir nutzten die Gelegenheit und gingen auf ihn zu und baten ihn um ein kurzes Interview. Er blieb tatsächlich stehen und beugte sich zu uns herab. Wir sind von der „Anti Mobbing Group“ und setzten uns
gegen Mobbing an unserer Gesamtschule ein! Haben Sie selbst schon mal Mobbing
erlebt? „Ja natürlich! Zum Beispiel in meiner Arbeit, wenn es um
gute Jobs geht, die einer unbedingt haben möchte. Ich finde es ganz wichtig,
dass sich Schüler/innen gegen Mobbing einsetzen!“
Als alle weg waren, stand der Zukunftspreis noch vorne auf
dem Pult. Herr
Dahlberg sagte zu uns, dass wir beide ihn einmal hochheben sollten, damit er uns
damit fotografieren könne, denn es sei auch ein bisschen unser Preis, weil wir
die Zukunft seien und heute die Feuertaufe als Jungreporterinnen bestanden hätten.
Da hatte er wirklich Recht. Diesen Tag werden wir in unserem ganzen Leben
bestimmt nicht vergessen, denn er war nicht nur aufregend sondern hat uns auch
riesig viel Spaß gemacht. J Vielen Dank der netten Profi-Fotografin für die fachliche
Unterstützung! (V.i.S.d.P. Rabea Schmahl und Svenja Hermesdorff /Kursfahrt der Streitschlichter/innen)
Streitschlichter in Bad HonnefWir, die Streitschlichter/innen
des 10. Jahrgangs, sind zusammen mit unserer Lehrerin, Christa Becktepe,
für 2 Tage nach Bad Honnef gefahren, um unsere Unterrichtsinhalte zu vertiefen
und die Gruppendynamik zu fördern. Am eisig kalten und verschneiten ersten Schultag im neuen
Jahr haben wir uns in der Jugendherberge getroffen. Trotz des Schnees sind alle
wohlbehalten und pünktlich eingetroffen. Nach den ersten „Frohes Neues
Jahr“- Wünschen, der Zimmeraufteilung und einer Reflexion der
Weihnachtsferien stellten wir ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Da
viele Schüler/innen Referate und Gruppenübungen vorbereitet hatten, waren
unsere Tage gut gefüllt. Neben dem theoretischen Teil widmeten wir uns Interaktionsübungen,
die den Teamgeist förderten und den Einsatz eines jeden Einzelnen benötigten. Nach dem Abendessen rundeten wir den ersten Tag zum Thema
„Zivilcourage“ mit dem Film „Gran Torino“ und anschließender Diskussion
ab. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn um 8 Uhr
gab es schon Frühstück. Wir nutzten die Gunst der Stunde und ließen uns von
einem unserer Mitschüler eine Schlichtung vorführen. Gemeinsam gingen wir
diese dann noch einmal Schritt für Schritt durch und klärten auch die letzten
Ungereimtheiten, bis wir alle perfekt auf ein „echtes“ Schlichtungsgespräch
vorbereitet waren. Nach all dieser Arbeit gönnten wir uns ein wenig Ruhe und
spielten unser Lieblingsspiel: „Die Werwölfe von Düsterwald“. Nach dem
Mittagessen trafen wir uns zu einer letzten Besprechungsrunde im
Gemeinschaftsraum. Alle Schüler/innen und auch Christa Becktepe waren sehr
zufrieden mit der Gruppenstimmung und den Arbeitsergebnissen der zwei Tage. So
verabschiedeten wir uns und jeder freute sich
auf das Wochenende im verschneiten Hennef und Umgebung.
Markt der Möglichkeiten...hieß der Infonachmittag, der im Januar für die
Jahrgangsstufe 8 stattfand. Im Internet, auf dem Amt oder in Berufskundeblättern kann
man als Berufsorientierung alle wichtigen Eckdaten zu einem Berufsbild finden.
Was aber ist genau gefragt, wenn man als Polizist oder als Altenpfleger tätig
ist? Über 25 Eltern stellten sich für solche persönlichen Gespräche
zur Verfügung. Schon im Rahmen der Vorbereitungen dieses Nachmittags
erkannte ich, wie viel Engagement die Eltern mitbringen aus ihrem Berufsalltag
hautnah zu berichten. Sie bereiteten Plakate vor, brachten Anschauungsmaterial
und Prospekte mit. An einem runden Tisch konnte jeder seine Materialien
auslegen. Schnell fanden die Schülergruppen ihre Gesprächspartner und
unvermittelt kamen die kleinen Gesprächsgruppen in eine so intensive Phase des
Austausches, dass die geplanten 15 Minuten Gesprächszeit viel zu kurz
erschienen. Da ging Frau Hauser, die Freie Journalistin und Fotografin, mit
ihren Gesprächspartnern auf Fotopirsch oder der Bundespolizist Herr Tebernum
demonstrierte einer gespannten Gruppe von Zuschauern, wie man sich mit einer
schusssicheren Weste bekleidet gegen Angreifer schützt. Auch die Juristin und
der Luftdrucktechniker fanden sehr interessierte Gesprächspartner in unseren
Schüler/innen. Frau Thiers, Hebamme, erklärte wie wichtig auch das persönliche
Engagement in ihrem Beruf ist. Bei Herrn Kasper konnten die Schüler/innen erfahren, welche
Aufgaben ein Forstwirt hat. Wie sich im Fliesenfachhandel Beruf und Familie
verbinden lassen, erfuhren Schüler/innen bei Frau Wolters. Das ist ein toller
Nachmittag gewesen! Dank an alle Beteiligten!
Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“Türkische Gastschüler/innen bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul
Um zur
Umsetzung ihres Vorhabens zu motivieren, erhielten die türkischen Gastschüler/innen
sowie alle an dem Wettbewerb „Fit in FAIR PLAY“ beteiligten Gesamtschüler
von den Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner
Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf.
Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren gegen die Kölner Haie nicht gewonnen
werden konnte, so war es doch für alle ein schöner Abend mit einer super guten
Stimmung, an den sich auch die türkischen Schüler/innen bestimmt sehr gerne
erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine
Anti-Mobbing-Group gründen werden.
Kreismeisterschafts-Endspiel der Mädchen, Jahrgänge 1998/99, im FußballZum Endspiel um die Kreismeisterschaft spielten unsere
Hennefer Mädchen am Montag, 08.03.2010, gegen die Mädchen vom
Christophorus-Jugenddorf aus Königswinter. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse
mit zahlreichen gefrorenen Eisplatten auf dem Außenplatz wichen wir in die
Dreifach-Sporthalle aus. Unsere
Mädchen zeigten vom Anpfiff an, dass sie als Siegerinnen vom Platz gehen
wollten. Zahlreiche Torgelegenheiten wurden zunächst von der Königswinterer
Abwehr vereitelt. Als nach sieben Minuten der erste Treffer durch Sofie Thiel
fiel, lief das quirlige Angriffsspiel unserer Mädchen auf Hochtouren. Bis zur
Halbzeitpause konnte das Ergebnis auf 5 : 0 ausgebaut werden. Lautstark wurden
die Mädchen von zahlreichen Klassenkameraden auf der Galerie angefeuert.
Entsprechend motiviert blieb das Angriffsspiel des Teams auch in der zweiten
Halbzeit, das bei drückender Überlegenheit weitere vier Treffer schaffte. Am
Ende stand ein deutlicher 9 : 0 – Erfolg unseres Mädchen-Nachwuchses zu
Buche, und damit der Einzug in die Runde der Regierungsbezirksmeisterschaft, die
voraussichtlich im April 2010 ausgetragen wird. Herzlichen Glückwunsch! Es spielten und rackerten für unsere Schule: Tor: Sarah Mädel
(5A, 1. Halbzeit), Marie Merten (5B, 2. Halbzeit); im Feld: Sofie Thiel (5
Tore), Selina Buchmann (2 Tore), Kristin Kosel (2 Tore), Jolanda Bördgen (5B),
Marie Merten (5B), Nadine Steimel (5B).
Schülerzeitungsredakteurinnen beim Jugend Medien EventSollte es uns wirklich vergönnt sein? Sollten wir zwei
wirklich und wahrhaftig zu den 500 jungen Journalisten gehören, die vom 08.10.-
12.10.2009 bei dem Jugend Medien Event in Mainz dabei sein dürfen?! Diese
Gedanken schossen uns durch den Kopf, während wir die Anmeldebestätigung
lasen. Nach ein paar Tagen des bangen Wartens wussten wir nun endlich, dass wir
4 Tage in Mainz verbringen und dort Medienluft schnuppern und eigene Erfahrungen
sammeln durften. Voller Vorfreude packten wir zwei unsere Sachen und fuhren gemeinsam nach Köln, wo unser Bus nach Mainz starten
sollte. Nach ein paar Minuten des Herumirrens fanden wir auch ein paar
Gleichgesinnte, die schon auf den Bus zu warten schienen. Die ersten Kontakte
wurden geknüpft. Nicht nur unsere Medienbegeisterung, sondern auch die
gespannte Erwartung, was in den nächsten 4 Tagen auf uns zukommen würde,
teilten wir mit ihnen. Doch dann - ein Lichtblick - erblickten wir den Bus und
wussten wenigstens, was uns in den nächsten 2 Stunden bevorstehen würde. Eine
Busfahrt! In Mainz angekommen mussten wir erst einmal durch den
„Check-in-Parcours“. Dort, schön nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen
sortiert, standen wir und bekamen bald viel Infomaterial in die Hand gedrückt.
Zusätzlich gab es noch eine coole ZDF – Tasche. Es ging direkt weiter in
unsere Unterkunft. Na ja… Unterkunft ist schon fast zu viel gesagt… unsere Nächte
sollten wir wohl oder übel in einer Turnhalle verbringen. Also wurden die
Luftmatratzen ausgepackt und die Schlafsäcke entrollt. Mit einem kleinen Kissen
sah das Übergangsbett doch sogar ganz einladend aus. Aber viel Schlafen würden
wir sowieso nicht. Nach dem Bettenaufbau ging es weiter auf das ZDF-Gelände.
Das Programm startete mit einer Eröffnungsdiskussion. Es waren viele
interessante Diskussionspartner eingeladen. Auch Kurt Beck sollte kommen, doch
ließ er sich durch andere Politiker und Hörfunkmoderatoren vertreten. Auch Jan
Böhmermann und Daniel Fiene waren dabei. Auch wir, die 500 Jugendlichen, kamen
zu Wort und durften über das Thema „Was für Medien brauchen wir
eigentlich?“ reden. Nach einem kleinen Abendimbiss begann das Abendprogramm. Es
traten auf: „Die Stereotypen“, eine Improvisationsgruppe. Sie machten
Stimmung und wir waren nach diesem Abend große Fans von ihnen. Sehr zum Lachen,
aber auch zum Grübeln brachte uns Jan Böhmermann, der aus seinem Buch
„Alles, alles über Deutschland“ vorlas. Der schöne Abend schien kein Ende
zu nehmen und wir genossen ihn sehr. Doch trotzdem: Der Tag war anstrengend
gewesen und wir konnten unsere Augen nicht mehr offen halten. Als uns die
Veranstalter mit Gute-Nacht-Wünschen in die
Turnhalle begleiteten, war es bereits 1 Uhr. Trotz der Hiobs-Botschaft,
dass wir schon um 6 Uhr wieder aufstehen und somit nur 5 Stunden Schlaf bekommen
sollten, schliefen wir sehr schnell ein und genossen den Schlaf. Der nächste
Morgen begann mit einer kalten Dusche (Juhu!), aber weiter ging es mit einem
sehr gemütlichen Frühstück. Die Brötchen waren schon belegt und Kakao und
Kaffee dampften aus unseren Bechern. Gut gestärkt begannen die
Redaktionsbesuche. Schon im Vorhinein hatten wir uns eine Redaktion ausgesucht,
in die wir dann Freitagmorgen hineinschnupperten. Eine von uns durfte hinter die
Kulissen der „Reihen und Serien des ZDF’s“ blicken. Dazu gehören Serien
wie „Bergdoktor“, „Soku“ und „Bergwacht“. Die andere begleitete
einen sehr freundlichen Gruppenleiter zum Kinderprogramm KiKa. Ganz besonders
interessant war dabei die Kinder-Nachrichten-Sendung „Logo“. Auch die
Moderatorin Anja war für ein Gespräch bereit und erzählte uns spannende
Sachen über ihren Arbeitsalltag. Am Abend begann der unserer Meinung nach schönste
Teil des gesamten Events, die Kulturnacht. Es waren viele Gäste geladen. Vier
Dichter battelten sich im Slam-Portry-Wettbewerb. Weiter ging es mit einer
Elvis-double-Band. Die Stimmung
kochte und das Publikum tanzte und hatte Spaß. Man glaubte fast, es ging nicht
besser, doch da hatten wir uns getäuscht. Nach ein paar Minuten Pause kam er,
„Jasper“, ein junger Musiker, bekannt durch seine Gitarre, seine
selbstgeschriebenen Texte und seine gefühlvollen Stimme. Wir kannten ihn
schon vorher aus dem Internet und kauften uns begeistert sein Album. Natürlich
mit Handsignatur. Nach diesem wunderbaren Abend ging es wieder zurück in die
Turnhalle… natürlich nicht ohne Interview von uns. Wir sollten den Abend noch
einmal Revue passieren lassen und wurden von den Presse-Teamern interviewt. Am Samstag hatten wir die Ehre mit richtigen Fernsehmachern
einen Film zu drehen. Er sollte nur eine Minute dauern und unser Thema lautete:
„Unser Jugend Medien Event 2009“. Die eine Minute Film zu drehen war sehr
viel Arbeit, die den ganzen Tag in Anspruch nahm, uns dafür aber auch total
begeistert hat. Wir schrieben gemeinsam das Drehbuch, lernten dabei einige
Fachbegriffe kennen, suchten die passenden Kameraeinstellungen, Schnitten das
Filmmaterial und texteten über eine Stunde an der Eine-Minute-Filmsequenz, die
wir im Anschluss selbst vertonten. Am Abend besuchten wir die für uns arrangierte Party mit dem
Namen „Young Publishers‘ Night.“ Feuerspucker, Breakdance-Tänzer und DJs
heizten den Jugendlichen richtig ein. Nur die Live-Band hat uns nicht sooo gut
gefallen. Wir feierten und tanzten bis spät in die Nacht. Um 2 Uhr
fielen wir dann aber doch todmüde in unsere Schlafsäcke. Am Sonntag hatten wir
zum Abschluss ein spannendes Seminar. Wir hatten uns das Thema „Organisation
einer Schülerzeitung“ ausgewählt, damit wir unsere Schülerzeitung auch in
Zukunft noch besser für euch machen können. Nach einer anschließenden
Abschiedsdiskussion wurden wir wieder in Busse gesetzt, die uns auf direktem Weg
wieder nach Köln brachten. Auf der Fahrt nach Hause gab es zwar viel Gesprächsstoff
über die erlebten Dinge, aber wir waren alle zu müde und erschöpft um weitere
Gespräche zu führen. Also holten wir den versäumten Schlaf nach und träumten
bereits von einem neuen spannenden Abenteuer - von dem nächsten
JugendMedienEvent!
Jubel, Trubel und Alaaf!! – Karneval in der SchuleIn der Gesamtschule Hennef steppte der Bär, ging der Punk ab und wurde die Sau raus gelassen – und das im wahrsten Sinne! Denn an Weiberfastnacht lebten sich die Lehrer/innen und Schüler/innen in den unterschiedlichsten bunten und kreativen Karnevalskostümen aus. So konnte man schon auf dem Weg zur Schule Clowns und Rocker, Cowboys oder Indianer, Vampire und andere Gruselgestalten ebenso wie eine fröhlich bunte Tierschar bewundern. Alle haben sich zum Teil schon seit Wochen auf die große
Karnevalsparty vorbereitet. Kostüme wurden geschneidert oder gebastelt, die
Partys in den einzelnen Jahrgängen vorbereitet und die Schule mit Ballons,
Luftschlangen und Girlanden dekoriert. So konnte das bunte Treiben dann auch schon gleich am Morgen
beginnen. Der Tag wurde von vielen Klassen mit einem gemeinsamen Frühstück und
schönen Aktionen wie der Prämierung des besten Kostüms begonnen. Gegen 9.20 Uhr startete dann die große Party in der Mensa,
wo sich rund 500 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 einfanden. Hier gab
es karnevalistische Musik und verschiedene Showacts, die zuvor in einem
spannenden Casting ausgewählt wurden. So wurde dann reichlich getanzt,
gesungen, geklatscht und es konnten auch immer wieder Prinzenpaare lautstark
willkommen geheißen werden. Wolfgang Pelz wurde von einigen Kolleginnen als golden
erstrahlender König verkleidet und begrüßte gemeinsam mit Jochen Herchenbach
alle Feiernden in den unterschiedlichen Bereichen der Gesamtschule Hennef. Die Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 bzw. 9 und 10
feierten im eigens abgedunkelten Bereich eine ausgelassene Party mit lauter
Musik und guter Stimmung ganz so wie sie es sich gewünscht haben. Die Oberstufenparty wurde vom 11. Jahrgang organisiert und so
konnten sich hier alle über den Service von verschiedenen Softdrinks, Brötchen,
Würstchen und Salat freuen. Aber auch hier wurde nicht nur lecker gefuttert
sondern auch ordentlich gefeiert. Ein Elferrat leitete das Programm, das neben
Musik und Tanz auch viele lustige Spiele mit den Lehrer/innen ausmachte. So konnten alle Lehrer/innen und Schüler/innen gemeinsam den
Jubel und Trubel dieses besonderen Tages genießen. Die Feier wurde dann noch
von Vielen in den Nachmittag oder Abend ausgeweitet und sicherlich auch an den nächsten
Karnevalstagen mit viel guter Laune fortgesetzt!
Besuch vom Jugendamt im GK 13 PädagogikAm 2.3.2010 haben wir anlässlich des Abschlusses einer
Unterrichtsreihe zu Gewalt einen Vertreter des Jugendamtes eingeladen, um seine
Expertensicht auf die im Unterricht behandelten Kontexte einzubeziehen und somit
das sich ergebende Gesamtbild abzurunden. Die „Vorstellung“ von Herrn
Trimborn darf ich der Protokollantin Pauline Junker überlassen: „Herr Trimborn ist im Jugendamt Hennef als Jugendpfleger
angestellt und besonders im präventiven Jugendschutz tätig.
Zu seinen Aufgabenbereichen gehören das „Anti-Gewalt-Training“; die
„Drogen-Prävention“; das „Anti-Aggressions-Training“ und die
Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt bei großen Veranstaltungen. Die Kooperation
mit den Jugendlichen selbst steht bei allen Bereichen im Vordergrund.“ Die Schüler/innen
der Jahrgangsstufe 13 hatten Fragen vorbereitet, welche sie aus dem
Reihenkontext stellen konnten. So interessierten sie sich dafür, welche Erklärungsmuster
für Gewalt Herr Trimborn geben konnte, ob es auch ihm auffallende Parallelen in
den Erklärungen für Gewalt gibt und welche Erlebnisse ihn persönlich berührten.
Schwerpunkte der Diskussion stellten sich ebenfalls bei der Frage nach zivilem
Engagement, wenn man selbst Gewaltzeuge wird oder den praktizierten
Aggressions-Trainings in Hennef heraus. Insgesamt war die angesetzte Unterrichtsstunde sehr kurzlebig
und die Schüler/innen konnten gar nicht alle Fragen stellen, die ihnen unter
den Nägeln brannten. Wir danken Herrn Trimborn ganz herzlich für seinen Besuch
und dass er neben seinen alltäglichen Aufgaben Zeit und Raum für den Aspekt
der Jugendaufklärung schafft.
Gedenktag für die Opfer der NationalsozialistenAm 27.01.2009 haben wir, die Klasse 5A, eine Ausstellung in
unserem Schülercafe über die Schicksale der Hennefer Juden besucht. Vor dem
Besuch der Ausstellung haben wir einen Fragebogen erhalten, der einen Lückentext
enthielt, den man mit Hilfe der Ausstellung vervollständigen konnte. Es war
sehr interessant und erschreckend zugleich. Folgende Themen wurden von uns
bearbeitet: Die ersten Geistinger Juden, die Synagogengemeinde Geistingen,
Hennefer Juden in Gruppen und Vereinen, Gottesdienst in der Geistinger Synagoge,
die „Reichskristallnacht“, Zerstörung der Geistinger Synagoge. Was wir uns gar nicht vorstellen konnten waren die Schikanen
und Verbote, die man den jüdischen Bürgern auferlegt hatte. Auch die
Verfolgung der jüdischen Kinder und die Diskriminierung in der Schule haben uns
sehr betroffen gemacht. Nach der „Auswertung“ der Fragebögen haben wir noch
lange über diese Themen gesprochen. Anschließend sind wir noch in die Sporthalle gegangen und
haben Fußball gespielt. Allerdings haben uns unsere Klassenlehrer in
Mannschaften eingeteilt und neue Regeln erstellt, die sehr „komisch“ waren.
Uns erschienen diese Einschränkungen unfair, haben aber die Absicht schnell
begriffen und gefühlt wie es ist, wenn man ungerecht behandelt und
diskriminiert wird. Danach war die Schule leider zu Ende.
„Das Milgram-Experiment“: Thema beim Gedenktag der 8fUnser Projekttag befasste sich dieses Mal mit der Frage, wie
Menschen dazu gebracht werden, gegen Mitmenschen, die ihnen nichts getan haben,
Gewalt auszuüben. Wir fingen mit dem Vorlesen einiger Dialoge aus den
Ausschwitz-Prozessen an. Unsere Lehrer/innen lasen sie vor. Es ging dabei um das
Ausführen von Befehlen und das Bestreiten der Verantwortung für diese
Befehlsausübung. Danach sprachen wir über den so genannten
„Eichmann-Prozess“. Der Prozess wurde gegen den Nationalsozialisten Adolf
Eichmann geführt. Er war ein besonderer Prozess, da er in Israel geführt
wurde. Eichmann wurde wegen millionenfachen Mordes angeklagt. Wir sprachen über die „Banalität des Bösen“ (Hannah
Arendt). Hiermit ist die Normalität der Menschen gemeint, die am Holocaust
beteiligt waren. Besonders erschreckend war die Tatsache, dass für einen Großteil
der Menschen im Nationalsozialismus „das Böse“ so normal war. Dann wurden zum Milgram-Experiment Arbeitsblätter verteilt,
mit denen wir selbst das Experiment ausprobieren konnten. Auf den Blättern
kreuzten wir an, welche Bestrafungen wir für welche Regelverstöße (z. B.
heimlich Hausaufgaben in den Pausen machen, andere Mitschüler/innen verletzen,
etc.) vergeben würden. Professor Milgram hat ähnliche Experimente mit Menschen
gemacht, bei denen man den Gehorsam eines Menschen unter der Autorität eines
anderen gemessen hat. Wir bekamen einige Fragebögen zu diesem Thema und
gestalteten Plakate in Gruppenarbeit, die die einzelnen Gruppen später
vorstellten.
Auch diese Aktion wurde mit einer kurzen Klassendiskussion
beendet und wir gaben den Lehrer/innen unsere persönliche Kritik zu dem
Projekttag, der für die Klasse - trotz des ernsten Themas - sehr interessant
war.
Gedanken sind wie der Rauch, der zum Himmel aufsteigtGedenktag zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus
In dem Bewusstsein, mit ihren Gedanken vielleicht die Familienmitglieder erreichen zu können, brachte jedes der Kinder seine persönliche Betroffenheit über dieses Verbrechen in einem Brief an die Familie zum Ausdruck. Im stillen Gedenken an die Familie übergaben die Kinder ihre Briefe anschließend in einem feierlichen Gedenkakt auf dem Schulhof dem Feuer, um so ihre Gedanken symbolisch über das zum Himmel schreiende Unrecht als Rauch aufsteigen zu lassen. Die Asche ihrer Briefe verstreuten sie später auf dem jüdischen Friedhof in Siegburg, auf dem zu Ehren der Familie Rochmann ein Gedenkstein errichtet wurde auf Initiative von Schüler/innen des Anno-Gymnasiums Siegburg. Möge das Verstreuen der Asche als fruchtbares Symbol für
das neue Bewusstsein der heute lebenden Generationen gelten und verhindern, dass
sich die Morde und Greueltaten, wie sie im Nationalsozialismus millionenfach an
den jüdischen Menschen begangen wurden, wiederholen.
Fit in FAIR PLAYFVM-Präsident Alfred Vianden überreichte auch zwei
Fair-Play-Pokale Anlässlich der neu gegründeten Partnerschaft zwischen der
Gesamtschule Hennef und dem Fußballverband
Mittelrhein veranstaltete die Gesamtschule Hennef am 17.12.2009 ein Fußballturnier
zwischen den Schüler/innen des 6. Jahrgangs. Nicht nur die besten Mannschaften
sollten gefunden und geehrt werden sondern auch die Mannschaften der Mädchen
und Jungen, die sich in den Wettkämpfen durch besondere Fairness auszeichnen. Neben den eingesetzten Schiedsrichtern fungierten je drei Schülerinnen
und drei Schüler der Klasse 10 B als Fair-Play-Beobachter. Alle Spiele
unterzogen sie einer kritischen Prüfung. Nicht nur typische Fouls bedachten sie
mit Minuspunkten, auch verbale Unwillensäußerungen und Beleidigungen auf dem
Spielfeld und am Spielfeldrand. Positiv dagegen bewerteten sie bei den
Mannschaftsaufstellungen der Mädchen- und Jungenmannschaften insbesondere den
Gemeinschaftsgeist, der deutlich wurde, wenn möglichst viele Schüler/innen
einer Klasse an den Spielen beteiligt waren gemäß dem Motto „Gemeinsinn
steht vor Eigensinn!“ Groß
war der Jubel und die Freude der Schüler/innen aus der Klasse 6F, als ihnen während
der Siegerehrung Alfred Vianden, der Präsident des Fußballverbandes
Mittelrhein, beide Fairness-Pokale überreichte. Weil die Jungen der Klasse 6F
auch noch einen Pokal für den 2. Platz erhielten, schmücken nun drei Pokale
ihr Klassenzimmer. Schön, dass so die derzeitige Wettbewerbsaktion der Malteser
„Fit in FAIR-PLAY“durch Gründung der neuen Partnerschaft schon wieder einen
würdigen Rahmen gefunden hat.
Frankreich –
Austausch - Willkommen in Hennef
«Vivement mai, ils vont me manquer» Wenn es doch erst Mai wäre, sie werden mir fehlen, hat Coralie in das Gästebuch des Frankreich-Austauschs geschrieben, dessen erster Teil im Dezember sehr erfolgreich durchgeführt wurde. Ungeduldig
erwartet von ihren Partnern aus dem 8. und 9. Jahrgang reisten unsere französischen
Gäste in der Adventszeit an, um für eine Woche deutsches Familien- und
Schulleben, aber auch unsere Weihnachtsbräuche kennen zu lernen. Offiziell begrüßt
wurden sie am 1. Tag durch die Schulleitung und den Weihnachtsmann. Ein
gemeinsames Frühstück im Bistro, eine Schulrallye und Unterrichtsbesuche
schlossen sich an. Für das Wochenende hatten unsere Schüler/innen vielfältige
Aktivitäten wie Bowlen, Schlittschuhlaufen und den Besuch von Weihnachtsmärkten
organisiert, damit keine Langeweile aufkam.
Am Montag trafen sich alle wieder in der Schule und tauschten
sich in einem Projekt über Weihnachten in Deutschland und Frankreich aus, es
wurde gemeinsam gerätselt, gesungen, musiziert und gelacht. Unsere Gäste
informierten uns außerdem über die Musik, die sie gern hören und über ihr
collège. Auch beim gemeinsamen Plätzchenbacken am Nachmittag gab es keine
Verständigungsprobleme. Der Dienstag und Mittwoch führte die Schüler/innen
nach Bonn und Köln, wo sie das Haus der Geschichte, das Schokoladenmuseum und
die römischen Katakomben erlebten. Selbstverständlich blieb auch genug Zeit
zum Besuch der Weihnachtsmärkte und zum shoppen. Das Abschiedsfest zeigte, wie eng in dieser Woche die
Kontakte geknüpft worden waren. Das eindrucksvolle deutsch-französische
Buffet, das kleine Rahmenprogramm und die netten Gespräche ließen die Zeit wie
im Flug vergehen. Viele Bisous und auch so manche Träne sah man am
Donnerstagmorgen am Bahnhof, als es hieß Abschied zu nehmen. Doch das
Wiedersehen rückt näher, bald packen wir die Koffer und machen uns auf den Weg
in die Normandie, schon sehnsüchtig erwartet von unseren corres. Allen Familien, die sich bereit erklärt haben, einen französischen
Gast aufzunehmen, sagen wir herzlichen Dank. Sie haben sehr viel für die
deutsch-französische Freundschaft getan. Die Kommentare unserer Partner sprechen für sich: „Super voyage“(Guillaume), „Ich liebe Deutschland und
die Deutschen“ (Coralie), „On a passé une semaine géniale“(Sophie),
„La famille est très sympathique“(Sébastien), «Les Allemands ont toujours
le sourire.» (Solène).
Die Sambalinos in Le Pecq
Nach
langer Vorfreude ging es am Freitag, den 18.09.2009 los nach Le Pecq, die Stadt
liegt westlich von Paris. Um 13:00 Uhr trafen wir uns mit Geschenken für die
Gastfamilie und jeder Menge Proviant am Hennefer Bahnhof. Wie warteten und
warteten auf den Bus und die Mitbringsel (meist aus Schokolade) standen in der
Sonne und der Bus kam nicht. Es wurde viel telefoniert und wir wurden vertröstet:
Der Bus würde bald kommen. Die Zeit nutzten wir zum Eis essen und gegen 15:00
Uhr konnten wir dann endlich den Bus betreten. Nach einem kurzen Abstecher zur
Realschule, wo wir die Instrumente der Band abholten, ging es los. Die Fahrt
verging wie im Flug, es wurde gesungen und gelacht, bis wir den Eifelturm sahen.
Alle zückten ihre Kameras und fotografierten wild drauf los. Geplante Ankunft
war eigentlich 19:00 Uhr, doch mit zwei amüsanten Pausen kamen wir schließlich
gegen 22:30 Uhr an. Die Gasteltern warteten an der Französischen Schule auf uns
und nahmen uns mit guter Laune mit zu sich nach Hause. Wir unterhielten uns mit
ihnen über die Unterschiede unserer Länder. Da wir am nächsten Tag viel
vorhatten, gingen wir bald schon ins Bett. Am nächsten Morgen trafen wir uns um
10:30 Uhr, um 11:00 Uhr sollte die Fete International beginnen. Zuerst spielte
die Hennefer Band deutsch-kölsche, englische Lieder und instrumentale Stücke.
Das (noch kleine) Publikum war begeistert. Gegen 11:15 Uhr kamen ein paar
interessant aussehende Gestalten in schwarzen und pinkfarbenen Kostümen. Ihr könnt
euch sicher vorstellen, wer das war! Klar, in solch „peinlichen“ Kostümen
konnten das ja nur die Sambalinos unserer Schule gewesen sein. Doch trotz des
peinlichen Outfits lief unser Auftritt super, das Publikum war hingerissen von
unseren Trommelklängen. Gegen 12:30 Uhr hatten die Veranstalter für uns 14
deutsch-französische Pizzen bestellt, an denen wir uns richtig satt essen
konnten. Gebracht wurden diese von einem sehr französisch aussehenden
Pizzaboten auf einem Moped. Gegen 15:00 Uhr hatte abermals die Band ihren
Auftritt und danach die Sambalinos, nun war ein großes Publikum vorhanden. Um
18:00 Uhr wurden wir von unseren Gasteltern im Stadtpark von Le Pecq abgeholt.
In den Familien hatten wir noch einen wundervollen Abend. Einige Gasteltern
hatten wundervolle typisch französische Spezialitäten zubereitet, z. B.
Crepes, Kürbissuppe oder Pfannkuchen. Nach einem tollen Abend fielen wir alle
tot ins Bett. Am Sonntag trafen wir uns früh an der Schule in Le Pecq, dort
wartete schon unser Bus auf uns. Wir verabschiedeten uns von unseren Gasteltern
und bedankten uns für die schöne Zeit. Wir winkten noch einmal aus dem Bus und
nahmen dann Kurs auf Paris. Der erste Stopp war natürlich am Eifelturm! Nach
dem wir viele Fotos gemacht hatten, gingen wir zur Metro, der französischen
U-Bahn. Was auch wieder ein ganz interessantes Erlebnis war. Die Metro öffnet
ihre Türen nur ganz kurz, in der Zeit mussten alle Leute aus- und einsteigen.
Außerdem fuhr noch ein Franzose mit, der wundervolle französische Musik
machte. Wir gingen dann zur Kathedrale Notre Dame. Aber wir besichtigten sie nur
von außen. Auf unserem Weg zum Louvre, einem ehemaligen Königspalast, in dem
heute ein riesiges Kunstmuseum ist, kamen wir über eine Brücke mit einem echt
witzigen Clown. Viele Passanten waren stehen geblieben und lachten mit uns.
Nachdem wir den Louvre besichtigt hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Hause. Wir
alle waren nach diesen drei wundervollen Tagen sehr erschöpft, aber glücklich!
Die
Sambalinos in Köln
– Höhenhaus am 04.02.2010
Die Sambalinos waren mal wieder im Namen der Gesamtschule
Hennef unterwegs. Am 04.02.2010
machten wir bei einer Karnevalsfeier in der Gesamtschule Köln-Höhenhaus ein
bisschen Stimmung. Diese begann pünktlich
um 18:45 Uhr mit unserer Darbietung. Davor gab es etwas Stress bei der Anreise
(einige Eltern fuhren uns), da der Feierabendverkehr
den Kölner Autobahnring verstopfte und wir Umwege fahren mussten.
Letztlich kamen dann doch alle noch rechtzeitig ans Ziel und wir waren stolz, im
Programm neben bekannten Gesichtern wie
dem „Rumpelstilzchen“ auftreten zu können. Wir spielten auf der Bühne in der Aula, nachdem der Elferrat
einmarschiert war und Platz genommen hatte. Mit viel Spaß und Schwung
gestalteten wir einen gelungenen Start für das Abendprogramm der
Karnevalssitzung und waren am Ende super stolz auf einen gelungenen und recht
professionellen Auftritt. Die
Sambalinos wurden dann noch von einer Schülerin in einer kleinen Rede dem
Publikum vorgestellt, in der auch erwähnt wurde, dass unsere Leiterin,
Christiane Ratsch, früher einmal an dieser Schule unterrichtet hatte. Am Ende
bekamen wir als Dank einen Karnevalsorden mit einem kleinen Clown umgehängt und
die Eltern, die uns gefahren hatten sowie Christiane Ratsch bekamen einen
Blumenstrauß. Wir fuhren dann direkt
zurück nach Hennef und waren gegen 20 Uhr wieder zu Hause. Wir spielten in folgender Besetzung: Repinique und Leitung des Auftritts: Katharina Klein, 10C. Caixa: Marco Lambertz, 9D. Surdos: Chiara Hemmen, 9A; Luca Puhl, 7B; Sascha Schmidt, 9D. Agogo-Glocken: Christina Moh, 9C; Charlotte Rölleke, 9A. Tamborime:, Kea Maleen Metje, 8D; Theresa Oberstraß, 10C; Lisa-Marie Schneider, 10C; Nina Stark, 5C. Gesamtleitung: Christiane Ratsch Charlotte Rölleke, Christiane Ratsch
34 Französisch-Schüler/innen
der Gesamtschule legen DELF-Prüfung ab
Wir
haben dieses Jahr an der DELF-AG teilgenommen. Das ist ein Kurs, in dem man sich
auf die Französischprüfung „Diplôme d’études en langue française“,
Niveau A1, vorbereitet. Inzwischen haben wir beide Prüfungen, die schriftliche
und die mündliche hinter uns. Vor den Prüfungen waren wir ziemlich aufgeregt,
doch die mündliche, zu der wir nach Bonn gefahren sind, hat uns richtig Spaß
gemacht. Wir mussten einem „richtigen Franzosen“ unser Können zeigen: uns
vorstellen, ihm Fragen stellen und einen Dialog zu einem vorgegebenen Thema mit
ihm führen. Bei der schriftlichen Prüfung, die an einem Samstag in der Schule
stattfand, wurden Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion getestet. Das
war zwar anstrengend, aber zu schaffen. Nun warten wir noch auf die Ergebnisse der Prüfung. Das könnte
bei über 3000 Prüfungen allein in unserer Region etwas dauern, doch dann haben
wir endlich unser heiß ersehntes Zertifikat. In diesem Jahr haben insgesamt 34 Schüler/innen unserer Schule die DELF-Prüfung abgelegt; 23 in Niveau A1, das nach dem ersten Lernjahr erreicht wird und 11 in Niveau A2 (nach dem dritten Lernjahr). Es ist erfreulich zu sehen, dass das Interesse an DELF weiter wächst. Im 7. Jahrgang haben sich diesmal 82% aller Französisch-Schüler/innen zur Prüfung angemeldet, was einen neuen Rekord darstellt. Zur Vorbereitung auf die A2 – Prüfung im Januar 2011 wird
nach den Osterferien eine AG angeboten. Sie findet alle zwei Wochen freitags von
14.00 bis 15.30 Uhr statt. Teilnehmen können alle Französisch-Schüler/innen
des 8. und 9. Jahrgangs, auch wenn sie die A1-Prüfung nicht abgelegt haben.
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Donnerstag, dem 15. April um 14
Uhr mit Maria Becker-Just im Forum zu treffen. Die neue DELF-AG Niveau A1 für den 7. Jahrgang beginnt nach
den Sommerferien und findet im Rahmen der AG-Zeit donnerstags 8./9. Stunde
statt. Anmeldeformulare werden vor den Sommerferien in den entsprechenden Französischkursen
ausgegeben. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
„Das Leben ist schön“ – eine bewegende Erinnerung an die Opfer des HolocaustAm diesjährigen „Gedenktag an die Opfer des
Nationalsozialismus“ beschritt die Klasse 7b gemeinsam mit ihren beiden
Klassenlehrer/innen Angelika Nobis-Waldecker und Stefan Klause einen ganz
besonderen Weg. Nachdem die Schüler/innen als Einstieg in den Tag über den
Auftrag und die Zustände in den Konzentrationslagern informiert und ihre Fragen
beantwortet worden waren, wurde gemeinsam der Film „Das Leben ist schön“
(Originaltitel „La vita é bella“) gesehen. Noch mit der Bestürzung über die Bilder und Erläuterungen
ihrer Lehrer/innen in ihren Köpfen war die Klasse über den Beginn des Films
sehr erstaunt und vielleicht sogar ein wenig irritiert. Wurde mit Tod und
Schrecken gerechnet, so lernten wir den humorvollen Juden Guido kennen, der mit
viel Fantasie und Hingabe seiner „geliebten Prinzessin“, der Lehrerin Dora,
den Hof macht. Gemeinsam erlebten wir das erste Treffen, Guidos Einfallsreichtum
immer wieder neue, „rein zufällige“ Treffen zu inszenieren, den ersten Kuss
und schließlich den Triumph dieser großen Liebe, welcher in einer Hochzeit und
dem gemeinsamen Sohn Giosé mündet. Zu diesem Zeitpunkt taten uns die Bäuche
vom vielen Lachen weh und wir hatten wohl alle unsere Herzen an diese außergewöhnliche,
aber so liebenswerte, kleine Familie verloren. Plötzlich der Umschwung – Guido und sein Sohn werden in
ein nationalsozialistisches Konzentrationslager deportiert. Und damit nicht
genug – Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen. Ein
Zeitpunkt, zu dem man in der Klasse eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Aber trotz dieses Schreckens, der uns allen in die Gesichter geschrieben stand,
verliert Guido nicht seinen Mut und seine Fantasie. Um seinen Sohn vor der
grauenvollen Realität zu bewahren, erklärt er ihm, der Aufenthalt sei ein
kompliziertes Spiel, dessen Regeln er genau einhalten müsse, um am Ende als
Sieger einen echten Panzer
zu gewinnen. Trotz des entsetzlichen Ortes des Geschehens schafft es Guido mit
immer wieder neuen Ideen die Fassade für seinen Sohn aufrecht zu erhalten und
mit seinem Charme und Witz auch uns immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zu
zaubern. Als schließlich bei Kriegsende das Lager in Aufruhr gerät, erklärt
Guido seinem Sohn, dass dies nun der letzte Teil des Spiels sei und er sich so
lange verstecken müsse, bis kein Mensch mehr im Lager sei. Er selbst macht sich
auf den Weg seine Frau zu suchen und wird bei diesem Unternehmen erschossen. Ein
Moment, den wir alle nicht fassen konnten und darauf warteten, dass unser
erfindungsreicher Freund sich auch aus dieser Situation befreien konnte. Noch in Trauer um Guido endet schließlich das Spiels: Giosé
kommt aus seinem Versteck, er ist der Sieger. Und was kommt, wie von seinem
Vater versprochen, um die Ecke? Der Panzer! Die Amerikaner befreien das Lager.
Und schon wieder huscht uns bei seinem erfreuten Ausruf – trotz unserer Trauer
– ein Lächeln über die Lippen. Das abschließende Gespräch im Plenum machte deutlich, dass
auch unsere Schüler/innen das Besondere in diesem mit hoher Sensibilität und
großer Ernsthaftigkeit inszenierten Film, ein in Tabuzonen und Chiffren
verfangenes Thema einmal anders anzugehen, nicht nur erkannt sondern sogar gewürdigt
haben.
WPI-Kurse Französisch zu Besuch beim Filmfestival „Cinéfête“Unser Ausflug ins Rheinische Landesmuseum Bonn war für alle
Beteiligten ein besonderer Tag, denn wir – die Französischkurse des 7. und 8.
Jahrgangs - fuhren mit Maria Becker Just, Elisabeth Stein-Siefer und Andrea
Thomas zum Filmfestival „Cinéfête“. Dort haben wir den Film „Moi César
10 ans ½ 1m39“ angeschaut, was auf Deutsch „Ich, César, 10 ½ Jahre, 1
Meter 39“ heißt. In dem Film geht es um einen kräftigen Jungen, der mit
vielen Problemen klarkommen muss. An einem Wochenende reist er mit Sarah, einem
Mädchen aus seiner Klasse, und seinem besten Freund Morgan heimlich nach
London, um dort dessen Vater zu suchen. Sie erleben gemeinsam viele Abenteuer
und César und Sarah verlieben sich ineinander. Durch den Film konnten wir die französische Aussprache
besser lernen und wenn wir etwas nicht verstanden haben, halfen uns die
deutschen Untertitel weiter. Auch für diejenigen, die kein Französisch können,
ist dieser Film empfehlenswert, weil er die Alltagsprobleme von Kindern und
Jugendlichen auf humorvolle Weise darstellt. Das französische Filmfestival Cinéfête gibt es seit zehn
Jahren. Dabei werden in zahlreichen deutschen Städten qualitativ hochwertige
Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern präsentiert.
Zielgruppe sind vor allem Schüler/innen, aber auch andere Französischlerner/innen
bzw. Frankophile. „Seit seiner Gründung haben über 1 Millionen (meist) junge
Zuschauer/innen Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern
erlebt, die ohne dieses Festival vielfach gar nicht in Deutschland gezeigt
worden wären. Mit je 2000 Zuschauer/innen in den letzten beiden Jahren ist das
Festival auch in Bonn ein fester Bestandteil des Schul(kino)jahres.“, so der
Veranstalter. Mit 75 Schüler/innen war die Gesamtschule Hennef die zweitgrößte
Gruppe, die daran teilnahm. Diese Art der Sprachanwendung hat allen Schüler/innen
und auch uns Lehrkräften viel Spaß gemacht, so dass wir die Cinéfête auch für
die kommenden Jahre in unser Französischprogramm aufnehmen werden.
Bonner Stadtmeisterschaften im Geräteturnen 2009Bei der zweiten Teilnahme an den Bonner Stadtmeisterschaften
im Geräteturnen am 9. Dezember 2009 an der Gesamtschule Bonn-Beuel konnte die
Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef sich im Vergleich zum Vorjahr enorm
steigern. In einem starken Starterfeld mit 15 Mannschaften Bonner Gymnasien und
Gesamtschulen erturnten sich Lotta Bachmann, Lorina Clausen, Kristin Lange, Lea
Reckziegel, Alina Triscari, Karolina Hahn, Caroline Röllecke und Kim Dreger in
der Mannschaftswertung einen hervorragenden 4. Platz und verbesserten sich damit
im Vergleich zum Vorjahr um 7 Plätze. Auch in diesem Jahr hatten die Mädchen ihre Nerven gut im
Griff und zeigten schöne Leistungen. Besonders am Boden konnten sie durch ihre
individuelle Musikauswahl und selbstständig entwickelte Choreographien das
Publikum und die Kampfrichterinnen von sich überzeugen. Die bereits erfahrenen
Turnerinnen aus dem sechsten Jahrgang wurden in diesem Jahr von dem starken
Nachwuchs aus dem fünften Jahrgang unterstützt. Leider ist unsere Mannschaft
zu jung, um an den Bezirksmeisterschaften in Köln teilzunehmen – doch ist
dies das erklärte Ziel für das kommende Jahr! Angeführt wurde die Mannschaft von den beiden Turnerinnen
des Hennefer TV Caroline Röllecke und Kim Dreger, die an allen vier Geräten
die Übungen mit dem höchsten erlaubten Schwierigkeitsgrad turnten. In der
inoffiziellen Einzelwertung belegte Caroline einen Platz unter den ersten fünf.
Kim musste nur einer anderen Turnerin den Vortritt lassen und darf sich
Vize-Stadtmeisterin in ihrem Jahrgang nennen! Einen Herzlichen Glückwunsch an
alle Turnerinnen!
Austauschschüler/innen aus Istanbul zu Gast in HennefAm 2. März 2010 kamen unsere 7 türkischen Austauschschüler/innen
und zwei junge Lehrerinnen am Flughafen in Köln an. Wir haben sie sehnlichst
mit unseren Familien erwartet und danach in unsere jeweiligen Familien gebracht.
Die zwei türkischen Lehrkräfte konnten beide sehr gut Englisch und die eine
sogar sehr gut Deutsch. Schon an dem Abend startete der Aufenthalt mit einem
kleinen Event. Wir alle trafen uns in unserer Schule, um die von dem DG Kurs aus
dem 10er Jahrgang vorbereiteten Geschichten aus 1001 Nacht anzusehen. Dort
lernte man sich auch schon etwas besser kennen und man merkte, wie gut man sich
verstand und freute sich sehr auf die folgenden Tage. Untereinander verständigten
wir uns mit Englisch und kamen damit auch sehr gut zurecht. Am nächsten Tag stand die Besichtigung von Köln an und alle
waren ganz besonders von dem atemberaubenden Kölner Dom begeistert, den wir
auch von innen besichtigten. Nachdem dann die Kölner Einkaufsläden durchstöbert
waren, ging es weiter zum Schokoladenmuseum. Da alle unsere Gäste große Fans
der deutschen Schokolade sind, gefiel es ihnen dort ganz besonders gut. Am Donnerstag fuhr die gesamte Gruppe dann nach Bonn,
Beethovens Heimatstadt, und nachdem die Innenstadt und auch die Uni besichtigt
wurden, besuchten wir eine Kunstausstellung über Byzanz auf der Museumsmeile.
Zum Abschluss des erfolgreichen Tages gingen wir in das Bonncenter, wo wir dann
gemeinsam bowlten. Als kleinen Anreiz mussten die Verlierer am Samstag zu einem
gemeinsamen Essen einen Kuchen backen. Allerdings stand am Freitag noch ein Besuch bei unserem Bürgermeister,
Klaus Pipke, an. Dieser wurde auch in der Zeitung veröffentlicht und man
scherzte, wie gut diese Schüler/innen doch umsorgt werden, da auch der
stellvertretende Bürgermeister ihnen zur Seite stand. An diesem Tag fand noch
ein Spitzenspiel zwischen den Erzrivalen Köln und Düsseldorf im Eishockey
statt. Obwohl unser Kölsches Team verloren hatte, ließ sich unsere gute Laune
nicht vergraulen. Diesen Event wird so schnell keiner vergessen. Am Wochenende war die Gestaltung ganz uns Schüler/innen überlassen. Wir unternahmen einiges, unter anderem zeigten wir den türkischen Austauschschüler/innen unser gewohntes Umfeld oder fuhren nach Königswinter. Nur Samstagabend wurden wir dann von Jochen Herchenbach mit Familien zu einem Essen ins Bistro unserer Schule eingeladen. Dort hat Wolfgang Müller, unser Küchenchef, seine Künste zum Besten gegeben und jedem hat es vorzüglich geschmeckt. Am Montag haben wir uns dann Siegburg angesehen und sind dort
auch auf den Michelsberg gegangen. Der Alt-Abt hat uns dort ein wenig von der
Geschichte erzählt und selbst wir „Einheimischen“ haben noch etwas lernen können.
Die Aussicht vom Michelsberg auf Siegburg war wunderschön. Den letzten Abend
ließen wir dann gemeinsam ruhig ausklingen.
Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“Türkische Gastschüler bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul Das Gymnasium Istek „Bilge Kagcin“ in Istanbul wird auch eine „Anti-Mobbing-Group“ bilden, versicherte die türkische Lehrerin Delfin Hacikoglu, als sie von der Umsetzung des Projekts „Fit in FAIR PLAY“ der Malteser in der Gesamtschule Hennef erfuhr. Mit ihren Schülerinnen und Schülern erfuhr sie im Rahmen eines Schüleraustauschs im März 2010 davon, dass Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs eine Anti-Mobbing-Group gegründet haben, um präventiv dazu beizutragen, dass Mobbing in der Gesamtschule Hennef keine Chance bekommt. Als besonders ideal beurteilte sie das Vorhaben, bereits im 5. Jahrgang das Thema Mobbing mit den jungen Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren, um so das Tabu zu durchbrechen, das häufig einer wirksamen Hilfe entgegenstehe. Auch in türkischen Schulen sei Mobbing nicht unbekannt, so Frau Hacikoglu, sei aber nicht immer deutlich erkennbar, da sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihre schweren Prüfungen vorbereiten müssten und dadurch sehr auf sich selbst bezogen seien. Dabei kämpfe jeder um seine Chance, um später einen der wenigen begehrten Studienplätze zu bekommen, und den bekomme man eben nur mit guten Noten. Dass der enorme Wettbewerbsdruck auch Mobbing begünstige, läge da wohl auf der Hand. Umso mehr sei es deshalb sinnvoll, auch in ihrer Schule eine Anti-Mobbing-Group entsprechend dem Vorbild der Gesamtschule Hennef zu gründen, um ebenfalls präventiv dem Mobbing von Anfang an vorzubeugen. Denn ihren Schülern in Istanbul ein angstfreies und unbelastetes Lernen zu ermöglichen, sei auch ihr ein ganz besonderes Anliegen, versicherte Frau Hacikoglu. Um die Umsetzung ihres Vorhabens begünstigend zu unterstützen, erhielten die türkischen Gastschüler sowie alle an dem Wettbewerb Fit in FAIR PLAY beteiligten Gesamtschüler von den Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf. Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren von den Kölner Haien nicht gewonnen werden konnte, so war es doch ein schöner Abend mit einer super guten Stimmung, an den sich die türkischen Schülerinnen und Schüler bestimmt immer gerne erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine Anti-Mobbing-Group gründen werden. (Georg Dahlberg
Tanzprojekt der 5F in der Kölner PhilharmonieDie Klasse 5F tanzt zu Modest Mussorgskys „Bilder einer
Ausstellung“ Jedes Jahr veranstaltet die Kölner Philharmonie im Rahmen
der Kinder- und Jugendarbeit ein Tanzprojekt mit Schüler/innen der Klassen 4-6
verschiedener Schulen aus Köln und Umgebung. Ziel des Projektes ist es, Kinder an klassische Musik
heranzuführen und ihnen eine völlig neue Erfahrung mit klassischer Musik zu
ermöglichen. Seit den Herbstferien haben sich 6 Schulklassen intensiv mit
Modest Mussorgskys Werk „Bilder einer Ausstellung“ beschäftigt. Eine der
teilnehmenden Klassen war die Klasse 5F unserer Gesamtschule. Es fanden 9 Tanzproben statt, bei denen die Schüler/innen,
angeleitet von 3 Choreografinnen, das Musikstück
gut kennenlernten und gemeinsam die Bildsprache der Musik entschlüsselten
und bewegte Bilder schufen. In seiner Klaviersuite
„Bilder einer Ausstellung“ gestaltet Mussorgsky musikalisch zehn Bilder
seines Freundes, des Architekten Viktor Hartmann, der im Jahr 1873 starb.
Hartmann hatte sich von 1864 bis 1868 im Ausland aufgehalten und dort eine Reihe
von Aquarellen, Zeichnungen, Genreskizzen, Architekturentwürfen und
Reiseskizzen erstellt. Nach seinem Tod organisierten seine engen Freunde
Vladimir Stassow und Modest Mussorgsky eine Ausstellung mit seinen Werken zu
seinen Ehren. Diese Ausstellung regte
Mussorgsky an, dem verstorbenen Freund auch musikalisch ein Denkmal zu setzen.
In einem enormen Schaffensrausch komponierte er seine Klaviersuite "Bilder
einer Ausstellung". Der Tanz der Schüler/innen
war, in Anlehnung an die zehn musikalischen Bilder, ebenfalls in zehn Abschnitte
gegliedert, in denen die Kinder tänzerische Ausdrucksmittel fanden, um die
Bilder von Viktor Hartmann umzusetzen. Den neun Proben in der
Gesamtschule Hennef folgten drei große Zusammenführungsproben mit allen 6
Schulklassen. Dabei lernten die Schüler/innen auch bereits die Bühne der Kölner
Philharmonie kennen, auf der sie zum Abschluss des Projektes auftreten sollten. Zur Vorbereitung auf den
eigenen Auftritt besuchten sie im Januar ein Konzert in der Philharmonie, bei
dem, unter anderem, das Stück „Bilder einer Ausstellung“ in einer
konzertanten Fassung (von Ravel) vom Orchester des Mariinsky-Theaters
St. Petersburg gespielt wurde. Der eigentliche Höhepunkt
des gesamten Tanzprojektes fand am 25. und am 28.1.2010 statt: In zwei Aufführungen
stellten die Schüler/innen ihre bewegten Bilder zu Mussorgskys „Bilder einer
Ausstellung“ vor einem großen Publikum auf der Bühne der Philharmonie vor. Hinter der Bühne im Künstlerbereich
ging es zu wie bei Profis. Die Kinder bekamen Künstlergarderoben zugewiesen und
wurden wie Stars vom Inspizientenpersonal betreut. Stolz, angesichts der
eigenen Leistung, kamen die Kinder von der Bühne zurück. Nun hatte sich auch
die enorme Anspannung und Nervosität, die vor dem Auftritt zu spüren war,
gelegt.
Poetry Slam – Dichterwettstreit des 11. JahrgangsKaum zu glauben, was die Schüler/innen des 11. Jahrgangs am
Abend des 1. Februars fast 4 Stunden lang mit nur 14-tägiger Vorbereitung auf
die Mensabühne brachten: Den ersten und sicher nicht
letzten „ Poetry Slam“ der
Gesamtschule Hennef. Die Anregung dazu war ausgegangen von den 4
Deutschlehrer/innen des 11. Jahrgangs, Isabel Weinitz, Florian Dülks, Nils Götte
und Uschi Novotny-Schmandt, die die Schüler/innen im Rahmen einer
Unterrichtsreihe „Lyrik“ dazu aufforderten, doch selbst einmal Gedichte oder
Texte zu schreiben. Die Resonanz war überwältigend. Da gab es sehr persönliche
Gedichte mit leisen Tönen, über eigene Gefühle, Beziehungen, Sprachlosigkeit
bis hin zu gerappten gesellschaftskritischen Texten und witzigen Episoden aus
dem Alltagsleben.
Die Tolitecs sorgten für perfekte Ausleuchtung und den Ton. In den Zwischenpausen begeisterte Kevin Redvai mit seiner
Band „Coatslippers“ die Zuhörer/innen, die sich mit Getränken erfrischen
konnten, um in die nächste Runde des Dichtwettstreits zu gehen.
DG-Kurs 9 präsentiert: „L – wie Lippenstift und Liebe“Was da am Abend des 24. Februars auf der Mensabühne der
Gesamtschule von den Schüler/innen des Kurses „Darstellen & Gestalten“
des 9. Jahrgangs präsentiert wurde, begeisterte nicht nur Mädchen, sondern
auch Jungen, Freunde, Freundinnen, Eltern: Alle konnten sich in einzelnen Szenen
der munteren Szenencollage wieder
finden und bekamen oft genug den eigenen Spiegel vorgehalten. Die beiden Lehrerinnen Ulrike Biermann und Uschi Novotny-Schmandt hatten die Rechte des in offener Theaterform konzipierten Stücks zweier Autorinnen der Spielwerkstatt Berlin erworben und schon beim ersten Lesen fingen alle Feuer. Schnell häuften sich Ideen für weitere selbst geschriebene Texte, die auf eigenen Erfahrungen basierten. So entstand eine abwechslungsreiche Szenenfolge aus eigenen und ausgewählten Szenen, in denen ganz unterschiedliche Mädchen (und auch Jungs) mit sehr unterschiedlichen Gedanken und Erfahrungen auftreten. Es geht um Freundinnen, Freunde, Beziehungen, erste Liebe,
das erste Mal, Eifersucht, Schminken, Eltern, Sport, Stalker, Zickenkrieg und
vieles mehr. Besonders das Eigenerlebte wurde mit viel Spielwitz und –freude
vorgetragen, wie zum Beispiel der Mädchenabend
„mit Banane“. Sogar die beiden Lehrerinnen, die „Große“ und die
„Kleine“ , fanden erstmalig ihre Rollen, die ihnen, wie die Schüler/innen
des Kurses befanden, „auf den Leib geschrieben“ waren. So verging der Abend für die zahlreichen Zuschauer/innen
kurzweilig und immer von Schmunzeln, Lachen und offenem Szenenapplaus begleitet. Auch die Schüler/innen, die eine weitere
Vormittagsvorstellung am 25.2. in der voll besetzten Mensa besuchten, spendeten
begeisterten Beifall – und haben sicher ein Stückchen von sich selbst
wiedergefunden.
Anne Frank – Wir gedenken der Opfer des Deutschen NationalsozialismusAm 26. Februar 2010 war für uns der Gedenktag der Opfer des
Deutschen Nationalsozialismus. Wir (die Klasse 7e) begannen damit, im Internet
nach Anne Frank, die am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde und die
jüngste Tochter einer jüdischen Familie war, zu recherchieren und
Informationen über sie zu sammeln. Danach tauschten wir uns darüber aus und
sprachen über Anne Frank und ihr später veröffentlichtes Tagebuch, das eine
hohe Bedeutung für sie hatte. In das Tagebuch, das sie zu ihrem dreizehnten
Geburtstag bekam, schrieb Anne alle ihre Sorgen, wie sie später in ständiger
Angst vor den Nazis lebte und sie sich mit ihrer Familie versteckt halten
musste. Anschließend sahen wir auch den Film, der ihr Leben, soweit man es aus
dem Tagebuch nehmen kann, zeigt. Den Film, der zeigt, wie es ihr zuerst sehr gut ging in ihrem
Leben, der zeigt, wie sie später in Angst leben musste und in ein
Konzentrationslager kam, wo sie später auch an Typhus verstarb. Eine
Geschichte, die einem doch ziemlich nahe geht. Nachdem wir so viel über Anne
Frank erfahren hatten, begannen wir damit, ihr Leben mit unserem Leben heute zu
vergleichen. Wir erstellten eine Collage, die ihr und unser Leben zeigt, mit den
Überschriften „Meine Welt“ und
„Anne Franks Welt“. Dazu suchten und schnitten wir aus Zeitungen passende
Motive aus und malten. Bei uns waren moderne Medien, bei Anne vielleicht ein
altmodisches Radio, bei uns Vieles, was eine abwechslungsreiche Freizeit
ausmacht, Spaß, Sport, Kleidung, Partys und bei Anne vielleicht ein
Konzentrationslager, generell eine düstere Stimmung dargestellt. Dieser Tag war
für uns alle interessant, da wir daran, wie es Anne früher ging, noch einmal
sehen konnten, wie gut es und heute geht!
Aktuelles aus Kenia„Lieber ein Dach über dem Kopf als schick verputzte Wände“,
dachte sich die Schulleitung der
Primary-Mixed-School in Mbaga, Siaya und nutzte den mit viel Freude
entgegengenommenen Spendenbetrag in Höhe von 2400,00 € unserer
Schulgemeinschaft, um einen weiteren Klassenraum anzubauen. Der Betrag setzt sich zusammen aus den beachtlichen Erträgen
unseres Aktionstages „Schüler arbeiten für Schüler in Afrika“ sowie durch
unseren Kuchenstand; einem Zuschuss vom erlaufenen Geld beim Sponsorenlauf 2009,
einem Anteil durch den Verkauf von Strickstulpen, Schals und Handschuhen und den
Einnahmen durch die Straßenmusik von Astrid Kröger-Schönbach mit ihren
Musikgruppen. Nun gibt es schon zwei neue Gebäude in der alten
renovierungsbedürftigen Schule, die mit unserer Hilfe den Schüler/innen in
Afrika bessere Bedingungen zum Lernen geben. Wie das Bild zeigt, wurde sofort nach Erhalt der enormen Summe mit dem Bau begonnen. Es gibt inzwischen ein „Kenia-Konto“ bei der Kreissparkasse Köln: Kontonummer: 1084009055, BLZ: 37050299 Dank an alle, die uns unterstützen!
Bigband auf ProbenfahrtAls die Bigband im November 2009 bei dem Wettbewerb
„Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ einen 1.Preis gewann, der mit
250€ dotiert war, stellte sich die Frage: „Was machen wir mit dem Geld?“.
Schnell einigte man sich, ein paar Tage auf Probenfahrt zu gehen und den Betrag
dort einfließen zu lassen. Vom 10.-12.März 2010 war es dann soweit: 23
Mitglieder der Bigband, Instrumente, Ausrüstung und Gepäck wurden von
Elterntaxis zur Jugendherberge in Bad Honnef kutschiert. Zwei Tage konnten wir
nun in Ruhe alte Stücke überarbeiten und einige neue Titel erarbeiten, neu im
Programm sind nun – neben Swing und Latin - einige Jazzrock-Stücke. Am
zweiten Tag konnte man schon recht gut die Früchte der Arbeit erkennen, einige
Musiker/innen wagten sich an unbekannte Improvisationen, die Rhythmusgruppe
trieb die Bläser zuverlässig an, die einzelnen Bigband-Sections wuchsen noch
mehr als schon gewohnt zur musikalischen Einheit, besonders die Posaunen
(unterstützt von Frau Schulz) konnten sich diesmal richtig gut in Szene setzen. Zwischen den Proben erholten wir uns mannigfaltig: Die Sonne
setzte sich mittags gegen das immer noch kalte Winterwetter durch, so dass wir
in der Mittagspause Gelegenheit zu Basketball, Fußball oder Faulenzen auf der
Bank hatten. Abends gab es für alle die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen
bei Gruppenspielen und anderen Aktionen. Wer immer noch nicht ausgelastet war,
spielte bis 22.00 Uhr Fangen in der leeren Jugendherberge (außer uns waren
keine anderen Gäste vor Ort – Glück gehabt!), dann ging es aber auch schnell
ins Bett. Die beiden mitreisenden Lehrerinnen Frau Schulz und Frau Kröger-Schönbach
hatten dankenswerterweise tatsächlich die Gelegenheit von 23.00-7.00 Uhr
durchzuschlafen – eine ungewohnte
Erfahrung. Alle
waren sich am Ende einig, dass die zweieinhalb Tage richtig klasse und viel zu
kurz waren. Toll zu sehen, dass das gemeinsame (und natürlich auch sehr
erfolgreiche) Musizieren den gegenseitigen Respekt fördert - immerhin nahmen
Schüler/innen aus den Jahrgängen 6-10 an der Probenfahrt teil. Folgende Schüler/innen
(nicht nur aus den Bläserklassen) spielen in der Bigband: Querflöte:
Johanna Fuhs (7B), David Kühn (7B); Klarinette: Janine Förster (6B),
Antonia Domagalla (6B), Judith Mildner (7B), Sarah Erber (7B); Altsaxophon:
Alina Domagala (7B), Noah Erkens (8B), Julius Friedrich (8B); Tenorsaxophon: René
Merbach (6B), Leon Dehne (6B); Trompete Hannah Lubnau (7B), Fabian Nietzer (7B),
Aaron Erber (7B); Posaune: Justin Beilhartz (7B), Vincent Schönbach (6B),
Carolin Hagen (7B), Vanessa Zimmermann (6B); E-Bass: Katharina Klein (10C),
Frederic Schönbach (8B); Drums: Manuel Maevers (7A); Klavier: Felix Groove
(8B); E-Gitarre: Tobias Paszkiet (8A); Als Gast: Frau Schulz (Posaune). Die Bigband probt übrigens immer freitags nachmittags im Musikraum 1. (A. Kröger-Schönbach) Johanna Fuhs (7B - Querflöte), David Kühn (7B – Querflöte), Janine Förster (6B - Klarinette), Antonia Domagalla (6B – Klarinette), Judith Mildner (7B – Klarinette), Sarah Erber (7B – Klarinette), Noah Erkens (8B – Altsaxophon), Alina Domagala (7B - Altsaxophon), René Merbach (6B – Tenorsaxophon), Julius Friedrich (8B - Altsaxophon), Leon Dehne (6B – Tenorsaxophon), Fabian Nietzer (7B – Trompete), Aaron Erber (7B - Trompete), Hannah Lubnau (7B – Trompete), Justin Beilhartz (7B - Posaune), Vincent Schönbach (6B – Posaune), Hagen Carolin (7B – Posaune), Vanessa Zimmermann (6B – Posaune), Katharina Klein (10C – E-Bass), Frederic Schönbach (8B - E-Bass), Manuel Maevers (7b –Drums), Groove, Felix (8B – Klavier), Tobias Paszkiet (8b - E-Gitarre), Als Gast: Frau Schulz (Posaune).
Orchesterfahrt der Bläserklasse 8BKurz vor Karneval (8. - 10.Februar 2010) fuhr die erste Bläserklasse
unserer Schule unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Manfred
Liedtke zum zweiten Mal auf Orchesterfahrt – wieder in die Jugendherberge Bad
Honnef. Im 8. Schuljahr haben die Bläserklassen nur noch zwei Stunden
Musik/Woche, daher bietet sich eine ergänzende Orchesterfahrt natürlich an,
zumal der Klassenlehrer der 8B, Manfred Liedtke, ein leidenschaftlicher Bluessänger
ist und seine Klasse gerne wieder begleitete. Daher hatten wir ins Programm auch
zwei Stücke aufgenommen, in denen Manfred Liedtke seine Sangeskünste mit
einbringen konnte: „Sweet Home Chicago“ und „Hit the Road“. Das Programm
stand unter dem Motto „USA“, ein Thema, das in diesem Schuljahr auch in
Englisch auf dem Plan steht. Eastcoast Rock, Broadway und Südstaaten-Jazz
rundeten das Bild ab. Gesamtorchester-Proben wechselten sich ab mit Satzproben
oder Einzelproben, so dass am Ende ein deutlicher Fortschritt zu verzeichnen war
und die Stücke flüssig groovten. Dankenswerterweise kam Manuel Maevers (7A) am
Dienstag für einige Stunden dazu und sorgte an den Drums für richtig viel
Drive. Neben
dem anstrengenden musikalischen Programm gab es natürlich auch andere Dinge zu
tun: mittags wanderten wir in der klirrenden Kälte auf vereisten Feld- und
Waldwegen, abends schauten wir die „Blues Brothers“-DVD oder tanzten.
Beliebt war natürlich auch das spätabendliche Chillen auf den Zimmern. Das
aufgelaufene Schlafdefizit konnten die jugendlichen Musiker/innen dann
sicherlich spätestens über Karneval wieder kompensieren.
Bowlingausflug der BläserklassenIm November 2009 hatten die meisten Musiker der Bläserklassen richtig viel zu tun: Drei Martinszüge und ein Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Hennef. Von dem erspielten Geld fuhren wir nun am verschneiten 1. Februar 2010 mit über 70 Musiker/innen aus den Klassen 6B, 7B und 8B zur Bowlingbahn in Spich (mal ganz ohne Musikinstrumente). An den 12 Bahnen wurden jeweils 6 - 7 Spieler gemäß ihrer Instrumente aufgeteilt. Alle spielten zwei Runden und hatten zuerst oft ihre Mühe, überhaupt einen der Kegel zu treffen. Bei manchen war gleich die erste Kugel ein „Strike“ und dann kam lange nichts mehr. Manche Musikergruppen waren mit mehr Können und Kraft als die anderen nach Spich gereist. Im
Durchschnitt erreichten die Spieler/innen der Teams folgende Punkte: 1. Platz
Posaune 1 (63 P), dicht gefolgt von Trompete 2 (62 P) und Bass & Drums (60
P). Das beste Einzelergebnis erreichte Frau Müller mit 131 P in einem Spiel,
das beste Ergebnis bei den Mädchen hatte Hannah Lubnau (Trompete) mit 91 P, bei
den Jungen Fabian Wolf (Euphonium) mit 85 P. Zwischendurch stärkte man sich mit
Apfelschorle – und wer wollte – mit Sportlernahrung (Fritten und Pizza),
damit auf dem Nachhauseweg auch noch eine zünftige Schneeballschlacht möglich
war. Vielleicht war dieser unterhaltsame Ausflug ja der Beginn einer Tradition
und lässt sich im nächsten Jahr wiederholen?
Qualifiziert für die „Westdeutschen U17 Judo-Meisterschaften“Tolle Erfolge für die Schüler der Sportklassen bei den
Judo- Kreis- und Bezirksmeisterschaften
Trotz widriger Wetterverhältnisse machten sich die Hennefer
Judoka an diesem Wochenende auf nach Waldfeucht-Haaren. Am Samstag, dem 30.
Januar fand dort die Bezirksmeisterschaft der U17 statt. Die Kämpfe in
Waldfeucht-Haaren standen auf einem sehr hohen Niveau. Lars Krautscheid gewann
souverän alle 4 Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 66 kg und wurde damit
Bezirksmeister. Moritz Plafky setzte seine Erfolgsserie der U14 auch in der
neuen Altersklasse fort und gewann in der Gewichtsklasse bis 43 kg den 1. Platz.
Tobias Paszkiet gewann zuerst souverän mit Ippon, unterlag aber im Halbfinale
dem sehr starken Christian Orlowski aus Bad Godesberg. Den Kampf um den dritten
Platz konnte er wieder für sich entscheiden. 1. Platz Moritz Plafky JC Hennef 1996 2. Platz Christian Orlowski 1. Godesberger Judo Club 1995 3. Platz Tobias Paszkiet JC Hennef 1996 3. Platz Alexander Weigandt TV Dellbrück 1895 1995 1. Platz Lars Krautscheid JC Hennef 1995 2. Platz Lukas Kampa TSV Bayer 04 Leverkusen 1994 3. Platz Daniel Hiltemann JC Wermelskirchen 1994 3. Platz Christian Schnitzler BC Wegberg e.V. 1995 Für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften U 17 am 14.
Februar 2010 in Holzwickede haben sich fünf Judoka der Gesamtschule (einschließlich
dem gesetzten Phillipp Neihs) qualifiziert. Ein toller Erfolg. Bezirksmeisterschaften
in Waldfeucht-Haaren: Lars Krautscheid, Felix Berger, Moritz Plafky, Tobias
Paszkiet, Marvin Schneider (2. Platz -50kg) und Trainer Kamen Kasabov. Auch Lena Krautscheid überzeugte bei den U17 Frauen
Bezirksmeisterschaften. Sie gewann alle Kämpfe in ihrer Gewichtsklasse (bis 63
kg) und wurde somit auch Bezirksmeisterin. Damit standen wieder vier Judokas von
der Gesamtschule Hennef auf dem Treppchen. Lena Krautscheid, Trainer Kamen Kasabov, Miriam Schneider (1. Platz -40 kg), Maike Riehl (3. Platz -48 kg)
DG-Kurs 10: Neue Geschichten aus 1001 NachtAm Dienstag, dem 02.03.10, wurde zu der letzten großen Aufführung
des DG-Kurses der Jahrgangsstufe 10 unter dem Motto „Neue Geschichten aus 1001
Nacht“ eingeladen. Gegen 18.00 Uhr war Einlass und die Zuschauer/innen wurden in
sehr ansprechend orientalisch gestalteten Räumlichkeiten auf Deutsch und
Persisch willkommen geheißen und dazu aufgefordert, sich an dem reichhaltigen
Buffet zu bedienen, welches aus orientalischen Köstlichkeiten bestand, die der
Hauswirtschaftskurs und die Teilnehmer/innen des DG-Kurses zuvor liebevoll
zubereitet hatten. Nach ausgiebigem Genuss der orientalischen Köstlichkeiten
nahmen die Zuschauer/innen Platz und die Aufführung begann mit einer
einleitenden Geschichte, in der der Ursprung der „Geschichten aus 1001
Nacht“ dargestellt wurde. Danach zeigten die Gruppen ihr Können in Tanz,
Gesang, Schauspiel und Schattentheater. Jede Geschichte wurde eigenhändig von den Schüler/innen geschrieben und selbstständig umgesetzt, mit der Unterstützung der leitenden Lehrerinnen Katrin Heinen und Erika Schilling. Durch schöne, selbst zusammengestellte Kostüme, der
passenden Musik, wie zum Beispiel der Musikhit
„Güm Tek Tek“, zu dem einige Mädchen einen Bauchtanz präsentierten
und verschiedene Lichteffekte, die den Raum in ein gemütliches Licht tauchten
und den Zuschauer/innen dazu verhalfen, sich wie im Orient zu fühlen, war diese
Aufführung ein voller Erfolg. Etwas über eine Stunde konnten die verschiedenen
Darbietungen verfolgt und bewundert werden. Mit tosendem Applaus wurde die Mühe
der Schüler/innen belohnt und nach einer Zugabe stand man noch beisammen und
sowohl die Schüler/innen als auch die Gäste konnten sich über den gelungen
Abend austauschen. Selbst die Austauschschüler/innen aus der Türkei waren
begeistert und was kann man sich mehr wünschen als ein Lob von den Menschen,
die in einem orientalischen Land leben... .
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