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Elternbrief vom 23.3.2010

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz                           Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

International

Wien war auch in diesem Jahr wieder eine Reise wert

Comenius Konferenz in Mugla, Türkei vom 01.03. – 05.03.10

Frankreich – Austausch - Willkommen in Hennef

34 Französisch-Schüler/innen der Gesamtschule legen DELF-Prüfung ab

Austauschschüler/innen aus Istanbul zu Gast in Hennef

Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“ -Türkische Gastschüler bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul

WPI-Kurse Französisch zu Besuch beim Filmfestival „Cinéfête"

Aktuelles aus Kenia

Sportlich

Gesamtschule Hennef ist Kooperationsschule des FVM

Kreismeisterschafts-Endspiel der Mädchen, Jahrgänge 1998/99, im Fußball

Unter Wasser sind alle gleich

Ehrung für den Sponsorenlauf in Köln

Skilanglauf-Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Fahrt der 12er-Sportkurse in die Skihalle nach Neuss

Bonner Stadtmeisterschaften im Geräteturnen 

Qualifiziert für die „Westdeutschen U17 Judo-Meisterschaften“

Gedenktag

„Das Milgram-Experiment“ Projekttag der Klasse Klasse 8f

Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten

Gedanken sind wie der Rauch, der zum Himmel aufsteigt

„Das Leben ist schön“ – eine bewegende Erinnerung an die Opfer des Holocaust

Anne Frank – Wir gedenken der Opfer des Deutschen Nationalsozialismus

 

Wettbewerbe

Fördergelder für RWE-Schulwettbewerb zum Energiesparen

Vorlesewettbewerb in Meckenheim

innerschulisch

Tag der offenen Tür

Markt der Möglichkeiten

Jubel, Trubel und Alaaf!! – Karneval in der Schule

Besuch vom Jugendamt im GK 13 Pädagogik

Fair play

Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“

Anti-Mobbing-Group

Fit in FAIR PLAY- Pokale

Musik

Die Sambalinos in Le Pecq

Die Sambalinos in Köln – Höhenhaus am 04.02.2010

Bigband auf Probenfahrt

Orchesterfahrt der Bläserklasse

Bowlingausflug der Bläserklassen

Unterwegs

Jungreporterinnen treffen Joachim Löw

Streitschlichter in Bad Honnef

Mit dem Probeliegen im Sarg bricht ein Tabu

Schülerzeitungsredakteurinnen beim Jugend Medien Event

Kunst

Tanzprojekt der 5F in der Kölner Philharmonie

Poetry Slam –  Dichterwettstreit des 11. Jahrgangs

DG-Kurs 9 präsentiert: „L – wie Lippenstift und Liebe“

DG-Kurs 10: Neue Geschichten aus 1001 Nacht

Gesamtschule Hennef ist Kooperationsschule des Fußball-Verbandes Mittelrhein e.V. (FVM)

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fußballverbands Mittelrhein, Alfred Vianden, freuten sich der Bürgermeister Klaus Pipke und die Schulleiter Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach über die zwischen FVM und der Gesamtschule Hennef geschlossene Kooperationsvereinbarung zur Förderung des Fußballs im Unterricht und im Schulsport.

 

V.l.n.r. stehend Klaus Pipke (Bürgermeister), Alfred Vianden (Präsident des FVM), Jochen Herchenbach (stv. Schulleiter), sitzend Wolfgang Pelz (Schulleiter) und Klaus Degenhardt (FVM)

„Mit dieser Kooperation werden wir wieder einmal unserem Motto als Sportstadt Hennef gerecht“, so Klaus Pipke. "Unser Ziel ist ein quantitativ und qualitativ verbessertes Bewegungsangebot mit der Zielsportart Fußball an Schulen", beschrieb der Vorsitzende des FVM, Alfred Vianden, das Ziel des Kooperationskonzepts mit der Gesamtschule Hennef. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit richtet die Schule zusätzliche Schulfußball-AGs ein, nimmt an den verschiedenen Landesschulsportwettkämpfen Fußball teil, richtet fächerübergreifende Schulfußballtage aus und forciert die Zusammenarbeit mit lokalen Fußballvereinen. Dabei wird die Schule durch den Fußballverband insbesondere mit Material und kostenlosen Lehrerfortbildungen vor Ort in der Sportschule Hennef unterstützt. Die Gesamtschule Hennef ist erst die fünfte Schule, die an dem Kooperationsprogramm teilnimmt.

Inhalt

Mit dem Probeliegen im Sarg bricht ein Tabu

„Es war schon ein bisschen gruselig“ – die 15 Jahre alte Vicky hat gerade ein ganz besonderes Erlebnis hinter sich. Beim Probeliegen im Sarg im Trauerzentrum Alpha und Omega an der Kaiserstraße 1 a ist sie noch einen Schritt weiter gegangen. Ihre Klassenkameradinnen deckten sie mit einer roten Decke zu und hievten den bunt bemalten Sargdeckel über sie. Einige Sekunden lag sie völlig im Dunkeln, während die anderen Schülerinnen – für sie hörbar – laut zählten: „ 21 – 22 – 23 …..“. Dann öffneten sie den Sarg wieder, die 15-jährige stieg heraus. Das Probeliegen ist Teil eines Projektes, dass Religionslehrerin Miriam Schulz vor einigen Wochen mit der Klasse 9 b der Gesamtschule Meiersheide gestartet hat. Tod und Trauer stehen auf dem Lehrplan, und die Klasse hat nach einer Vorbereitungsstunde den Warther Friedhof besucht. Die Schüler/innen stellten zahlreiche Fragen, die Schulz gar nicht beantworten konnte. Wie teuer ist eine Beisetzung? Wie lange kann eine Grabstätte genutzt werden? Was passiert danach? Die junge Pädagogin kam ins Grübeln und wusste schnell, dass sie einen Profi kontaktieren musste. Sie meldete sich bei Margit Lehmann, ausgebildete Trauerbegleiterin im Trauerzentrum Alpha und Omega, eigentlich mit der Absicht, einen Besuch in der Schule zu vereinbaren. Doch schnell war klar, dass der Rahmen einer genormten Schulstunde nicht passt, mindestens zwei sollten es sein. Schließlich entwickelten die beiden Frauen einen pädagogischen Tag zum Thema: Sterben, Tod und Trauer. 

Vier Stunden zeigten Lehmann und Bestatter Volker Fassbender ihre Arbeit und den Umgang mit Trauernden. Teil des Konzeptes ist: Raus au der Schule. Dorthin gehen, wo Tod und Trauer wirklich spürbar sind, Särge und Urnen stehen und das Sterben Bestandteil des täglichen Lebens ist. Denn das war durchaus Hintergrund: das Tabuthema aufzubrechen. „Ich wollte Trauer auf angenehme Art und Weise in den Horizont der Schüler holen“, sagt Schulz. Und sie hat in ihren vorbereitenden Stunden schnell gespürt, dass viele der meist 15-Jährigen bereits Erfahrungen mit dem Tod hatten. Das kommt auch in den Gesprächen mit Lehmann rüber. Mal ist es der Opa, der gerade gestorben ist, mal die Freundin, die in jungen Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren hat, mal die Oma, die nur noch wenige Monate zu leben hat. Die Trauerbegleiterin schafft es, eine offene Atmosphäre zu schaffen, in der die Jugendlichen bereit sind, auch über ihre Gefühle zu sprechen. Niemand muss befürchten, von anderen ausgelacht zu werden. Mit großer Ernsthaftigkeit erzählen sie von ihren Erlebnissen. Max zum Beispiel berichtet von seinem Großvater, der erst vor zwei Monaten starb. Er erinnert sich an den Schlauch, der im Körper des alten Mannes, der Lungenkrebs hatte, steckte. Gemeinsam schauen sie einen Film an, eine junge Frau wird während und nach dem Tod ihrer Mutter mit der Kamera begleitet. Die Schüler/innen können exemplarisch die vier Traueraufgaben beobachten, die sie zuvor von Lehmann kennen gelernt hatten: den Verlust als Realität akzeptieren, den Trauerschmerz erfahren, sich anpassen an eine Umwelt, in der der Verstorbene fehlt, dem Verstorbenen einen neuen Platz geben und neue Beziehungen eingehen. Bei einigen brechen Gefühle auf, Tränen laufen, ein Mädchen muss den großen Abschiedsraum, in dem der Fernseher steht, verlassen, hemmungslos schluchzend.

Aber auch das ist in Ordnung, wie die Trauerbegleiterin den jungen Besuchern vermittelt. Es gibt nicht den einzigen, richtigen Weg zu trauern, jeder Mensch geht anders mit seinen Emotionen um. So wie Vicky, die sich gleich zwei Mal „bestatten“ lässt. Beide Male ist es gruselig – aber bei der Wiederholung schon ein bisschen weniger.
(Ralf Rohrmoser von Glasow)

Inhalt

Wien war auch in diesem Jahr wieder eine Reise wert

Auch in diesem Jahr fand wieder das jährliche Praktikum der Jahrgangsstufe 12 statt. Vom 11.01. bis zum 26.01.2010 konnten wir in alle möglichen verschiedenen Berufe reinschnuppern. Für sieben von uns ergab sich die Möglichkeit das Praktikum in Wien zu absolvieren. Diese einmalige Gelegenheit haben wir natürlich gleich genutzt und so flogen wir dann am 11.01. nach Wien. Untergebracht wurden wir in dem Jugendhostel Wombats am Westbahnhof. Das Hostel hatte alles, was man braucht und war wirklich gut. Besonders überrascht hat uns, dass so viele Nationalitäten dort vertreten waren. Abends saßen wir häufig  in der zum Hostel gehörigen Bar mit den verschiedensten Leuten, die wir dort kennen gelernt haben und hatten viel Spaß in der sehr angenehmen Atmosphäre.  Unsere Praktikumsplätze waren auch allesamt wirklich klasse. Zwei absolvierten das Praktikum in der Schule, die uns während der Zeit betreut hat. Sie gingen mit in den Unterricht und durften auch mal selbst eine Schulstunde abhalten. Einer machte sein Praktikum in einer Wienerischen Bank, was sehr anstrengend aber auch sehr informativ und interessant war. Weitere zwei waren in einem Krankenhaus tätig. Sie durften dort im Labor arbeiten, mit dem Chefarzt auf Visite gehen und lernten den gesamten Ablauf eines Krankenhauses kennen. Die letzten zwei absolvierten ihr Praktikum in einer Volksschule, was einer Grundschule bei uns gleich kommt. Sie durften auch den Unterricht mit gestalten und auch selbst mal eine Stunde vor der Klasse halten. Jeder war von seinem Praktikum sehr begeistert. Am Nachmittag hatten wir dann immer Zeit Wien zu erkunden. Wir waren am Prater, im Stefansdom, in diversen Museen und aßen eine Sachertorte im Cafe Demel.  Abends gingen wir dann in diverse Bars. So waren wir z.B. auch in einem Irisch Pub, der sehr urig war. An einem Abend haben wir von der Schule Freikarten für ein Konzert bekommen. In einer gemütlichen Jazz Kneipe genossen wir dann die Musik. Am Freitag, den 26.01.2010, sind wir dann wieder zurück geflogen und wohlbehalten in Köln/Bonn gelandet.

Das Praktikum war wirklich spitzenklasse. Wir haben uns untereinander super verstanden und hatten eine super Zeit. Würde es noch einmal die Möglichkeit geben in Wien ein Praktikum zu machen, wir würden die Chance sofort ergreifen.

Teilgenommen haben: Marie Lou Strauss, Janina Kohnen, Mario Mertins, Marius Grell, Basti Müller-Grote und Cornel Werner, als stellvertretender Schulleiter hat Jochen Herchenbach den Austausch begleitet.

   

Inhalt

Fördergelder für RWE-Schulwettbewerb zum Energiesparen

 

Verantwortungsbewusster Umgang beim Energieverbrauch sollte Bestandteil des allgemeinen Handelns sein. Die Gesamtschule Hennef beteiligt sich am diesjährigen RWE-Schulwettbewerb „Pack´s an – gemeinsam geht´s schlauer“ mit dem Projekt „Schul-Power?-Power-Saving!“. Die Schüler/innen der Technik-Kurse in den Jahrgängen 9 und 10 erstellen hierbei u.a. Strom-Verbrauchanalysen der wichtigsten Elektrogeräte der Schule und veranschaulichen diese in einer Ausstellung. So soll die Schulgemeinschaft für einen bewussten Umgang mit Energie sensibilisiert werden. Die RWE Rheinland Westfalen Netz unterstützt dieses Projekt mit 900 Euro Fördermitteln. Frau Elisabeth Schlüter und Herr Christoph Brombach vom RWE überreichten im Beisein der örtlichen Presse am 18.3.2010 den Schüler/innen der Projektgruppe einen Energiesparkoffer mit zahlreichen Messgeräten sowie Arbeits- und Informationsmaterialien. Neben den Fördermitteln winken noch Gesamtpreise im Wert von bis zu 10.000 EUR im Rahmen des Wettbewerbs. Neben dem RWE-Konzern unterstützen auch die Energieagentur NRW und die Stiftung Partner für Schule NRW den Energieeffiziens-Wettbewerb. Die Projektergebnisse unserer Schule werden im Rahmen des Elternsprechtages und des Schulfestes am 9. Juli präsentiert. Also, Daumen drücken, damit auch wir zu den Preisträgern gehören!
(Hubertus Luke)

 

Inhalt

Comenius Konferenz in Mugla, Türkei 

Schüler/innen sowie Lehrer/innen wurden aus 6 Ländern (England, Deutschland, Griechenland, Holland, Italien, Portugal und Spanien) zur COMENIUS Konferenz in der Türkei vom 01.03. – 05.03.10erwartet. Jedes Land durfte 3-4 Schüler/innen mitbringen (man bedenke die Anzahl der Gastfamilien, die für eine solche Gruppe notwendig ist), aber wir waren in der glücklichen Lage, 6 Schülerinnen aus dem 8. und 9. Jahrgang mitzunehmen. Wegen des stürmischen Wochenendes starteten wir mit einer Stunde Verspätung Richtung Istanbul, wo wir Richtung Bodrum umsteigen mussten. Widrige Umstände verhinderten einen reibungslosen Anschlussflug und nur mit Mühe schafften wir es, den bereitstehenden Flieger zu bekommen. In Bodrum wartete schon der Bus, der uns nach Mugla bringen sollte. Leider fehlte ein Gepäckstück, so dass es auch hier Verzögerungen gab. Obwohl wir schon dachten, dass dies eine recht anstrengende Hinreise war, so hatten andere Nationen viele andere Probleme (Übernachtungen an fremden Flughäfen, weil der Anschlussflug schon weg war und z. T. überhaupt kein Gepäck).

Dennoch erschienen Dienstagmorgen alle pünktlich zur ersten offiziellen Begegnung, die zunächst mit einem Besuch beim Bürgermeister startete. Weiterhin wurden wir vom Schulleiter und allen Offiziellen begrüßt. Danach trafen sich alle in der Schule, um sich die Ergebnisse der Projektarbeit der letzten Monate anzuschauen.

Hierauf folgte zunächst das touristische Programm, das alle am Dienstag und Mittwoch zum Dalyadandelta und Pamukalle führte. Die türkischen Kolleg/innen hatten keine Mühe gescheut, uns die Umgebung von Mugla nahe zu bringen. Donnerstag war wieder Konferenztag mit einem anschließenden Ausflug nach Bodrum. Hier besichtigten wir die Burg und bekamen einen Eindruck von der Stadt.

Abends fand mit Eltern und Schüler/innen eine Farewell Party statt. Folkloristische Einlagen von Musikgruppen vervollständigten den Abend. Die Presse und sogar das Fernsehen waren anwesend, um dieses außergewöhnliche Treffen in Mugla zu dokumentieren.

Schüler/innen aus 7 Ländern, die Englisch als gemeinsame Sprache haben, fanden sich bei dieser COMENIUS Konferenz und kommunizierten, als ob sie nie etwas anderes getan hätten. …..und dies ist der Sinn solcher Veranstaltungen. Wo anders haben Schüler/innen eine solche Möglichkeit? Vergessen darf man dabei auch nicht, dass all diese Fahrten mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert werden.

Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche und interessante Konferenz, die uns unser Nachbarland Türkei näher gebracht hat. Nicht zu vergessen sei hier ein Dank an die türkische Gastfreundlichkeit, die unseren Schüler/innen sowie den Kolleg/innen einen mehr wie angenehmen Aufenthalt bereitet hat.

Ende August findet eine weitere Konferenz in Griechenland statt und Ende September ist die Gesamtschule Hennef Gastgeber für die erste COMENIUS Konferenz im neuen Schuljahr. Eltern der Schüler/innen des dann 9. und 10. Schuljahres werden gebeten, sich als gastgebende Familien zu melden, wenn sie eine/n Comenius Schüler/in aus den zu Beginn genannten Ländern aufnehmen möchten.
(Ingrid Dietel)

 

 

 

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Vorlesewettbewerb in Meckenheim

Am 25.02.10 fand der Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb in Meckenheim statt  und wir, die Reporterinnen der „Anti Mobbing Group“, waren dabei.  Seit 1959 wird der Vorlesewettbewerb jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels bundesweit veranstaltet. Jährlich nehmen 700.000 Schüler/innen aus den 6. Jahrgängen daran teil. In der ersten Runde  wird der bzw. die klassenbeste Vorleser/in durch Abstimmen der Mitschüler/innen bestimmt. Danach treten die besten Leser/innen aus den 6er Klassen gegeneinander an. Sie müssen einen Text, den sie vorher geübt haben, sowie einen unbekannten Text vorlesen.

Manou Wistoff liest aus „Brüder Löwenherz“

 

Anschließend geht der Beste der Schule weiter in die Kreisentscheidung. Aus unserer Schule war die beste Vorleserin Manou Wistoff aus der Klasse 6F. Die Sieger der Schulen aus dem Rhein-Sieg Kreis trafen sich in der Aula der Evangelischen Grundschule in Meckenheim. Manou hatte ihre ganze Familie mitgebracht. Auch ihr Klassen- und Deutschlehrer Georg Dahlberg war dabei, um Manou die Daumen zu drücken. Zur Einstimmung gab es Kaffee und Kuchen. Schon bald kam die Jury vertreten durch den Buchhändler Herrn Brüssel,  Frau Meyer zu Drewer, Frau Engelke und Frau Kulla. Herr Brüssel richtete ein paar ermunternde Begrüßungsworte an die Kinder und Besucher und erläuterte den Ablauf des Kreis-Wettbewerbs. Danach wurden alle Interessierten und die Teilnehmer/innen in einen Klassenraum gebeten. Nachdem sich alle gesetzt hatten, wurden alle Teilnehmer/innen nacheinander aufgerufen. Sie mussten einen vorbereiteten Text aus einem mitgebrachten Buch vortragen. Manou las aus dem Buch „Die Brüder Löwenherz“.  Danach mussten alle Teilnehmer/innen den Klassenraum verlassen. Wieder wurden alle nacheinander aufgerufen um nun einen unbekannten Text aus dem Buch „Ich schenke dir eine Geschichte 2004“ vorzulesen. Die Jury verteilte Punkte für Textverständnis, Textgestaltung und Lesetechnik, um so die beste Leseleistung zu ermitteln. Auch der Vize- Interview mit Herrn Sperling   Bürgermeister Meckenheims, Herr Sperling, beehrte durch seine Anwesenheit die Mitglieder des Wettbewerbs im Namen der Stadt.

Nun wurde es spannend. Herr Brüssel von der Jury bat alle 14 Kinder, die vorgelesen hatten, zur Siegerehrung nach vorne, um die Sieger bekanntzugeben. In der Gruppe A (Hauptschulen) gewann die 13-jährige Johanna Lea Bruch aus der „- von - Boeselager – Schule“ in Swistal. In der Gruppe B (Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen) überzeugte die 11 Jahre junge Lea-Lina Oppermann vom Gymnasium Hennef. Herr Sperling übergab die Preise:  Die Siegerinnen erhielten einen Büchergutschein und die Einladung zum Bezirksentscheid in Köln im April. 

Die beiden Siegerinnen freuten sich riesig! Leider gewann Manou (2. von rechts) nicht, aber ihre Urkunde wird sie noch lange an das tolle Erlebnis erinnern. Wir drücken Johanna Lea und Lea-Lina die Daumen, dass sie es bis zum Finale im Juni 2010 schaffen und beste Vorleserinnen Deutschlands werden. Die beiden Bundessieger/innen erhalten den Wanderpokal, gewinnen eine Autorenlesung für ihre Schule und werden zum nächsten Finale in die Bundesjury eingeladen.

(v.i.S.d.P. Svenja Hermesdorff (Text), Rabea Schmahl und Georg Dahlberg (Fotos) Teilnehmer/innen des Kreisentscheids in Meckenheim)

Klassensieger/innen des Vorlesewettbewerbs 2009:

6A > Matthias Frommelt

6B > Leonie Prinsen

6C > Daniel Georg

6D > Rabea Schmahl

6E > Cathleen Radu

6F > Manou Wistoff

Inhalt

„Das Milgram-Experiment“ Projekttag der Klasse Klasse 8f

Unser Projekttag „Das Milgram-Experiment“ fing mit dem Vorlesen einiger Dialoge aus den Ausschwitz-Prozessen an. Unsere Lehrer/innen lasen sie vor. Es ging dabei um das Ausführen von Befehlen und das Bestreiten der Verantwortung für diese Befehlsausübung.

Danach sprachen wir über den so genannten „Eichmann-Prozess“. Der Prozess wurde gegen den Nationalsozialisten Adolf Eichmann geführt. Er war ein besonderer Prozess, da er in Israel geführt wurde. Eichmann wurde wegen millionenfachen Mordes angeklagt.

Wir sprachen über die „Banalität des Bösen“ (Hannah Arendt). Hiermit ist die Normalität der Menschen gemeint, die am Holocaust beteiligt waren. Besonders erschreckend war die Tatsache, dass für einen Großteil der Menschen im Nationalsozialismus „das Böse“ so normal war.

Dann wurden zum Milgram-Experiment Arbeitsblätter verteilt, mit denen wir selbst das Experiment ausprobieren konnten. Auf den Blättern kreuzten wir an, welche Bestrafungen wir für welche Regelverstöße (z. B. heimlich Hausaufgaben in den Pausen machen, andere Mitschüler/innen verletzen etc.) vergeben würden.

Professor Milgram hat ähnliche Experimente mit Menschen gemacht, bei denen man den Gehorsam eines Menschen unter der Autorität eines Anderen gemessen hat. Es wurde gemessen, wie viel Gehorsam ein Mensch unter der Autoritätsperson leistete. Wir bekamen einige Fragebögen zu diesem Thema und gestalteten Plakate in Gruppenarbeit, die die einzelnen Gruppen später vorstellten.

Unsere Lehrer/innen zeigten uns dann einen Filmausschnitt aus dem Film „I...wie Ikarus“. Der Ausschnitt zeigte das Milgram-Experiment. Hier wurde noch mal deutlich, wie weit Menschen gehen, um andere Menschen zu etwas zu zwingen bzw. um Befehle auszuführen.

Im Anschluss daran diskutierten wir das Thema in der Klasse.

Zum Schluss machten wir ein Rollenspiel. In diesem Rollenspiel wurde ein Handy geklaut und wir mussten uns eine angemessene Bestrafung für den Dieb ausdenken. Die Rollenspiele wurden in kleinen Gruppen aufgeführt. Auch diese Aktion wurde mit einer kurzen Klassendiskussion beendet und wir gaben den Lehrer/innen unsere persönliche Kritik zu dem Projekttag, der für die Klasse - trotz des ernsten Themas - sehr interessant war.
(Malte Klein)

Inhalt

Anti-Mobbing-Group

Max ist mal wieder ganz allein zu Hause. Keiner will mit ihm spielen oder etwas unternehmen. „Ich bin anscheinend wirklich so hässlich, wie es die anderen immer sagen!“ Bei diesen Gedanken kullert eine Träne aus seinem Auge und er schluchzt laut. Heute wurde er in der Schule  mal wieder ausgeschlossen. Immer wenn Max die Klasse betritt, wird es ganz still, und alle drehen sich weg von ihm. Dies war ihm auch heute wieder geschehen, und er hatte angefangen zu weinen. Sofort kam der blöde Markus auf ihn zu und fing an ihn zu ärgern. Er lachte gemein: „Na, wird das kleine Spatzenhirn jetzt auch noch zur Heulsuse?!“ Max erinnert sich sehr gut daran. Sein Bauch verkrampft sich. Alle hatten gelacht, und er stand mal wieder ganz allein da. „Soll ich morgen überhaupt zur Schule gehen?“.

Wer ist die „Anti-Mobbing-Group“ und was machen die?

Wir sind 40 Kinder aus dem 6. Jahrgang. Seit Anfang dieses Schuljahres treffen wir uns  jeden Freitag mit Georg Dahlberg  in der Mittagspause im Ballettraum unserer Sporthalle. Georg Dahlberg leitet als Beratungslehrer unser Anti-Mobbing-Projekt. Er hatte die Idee, gemeinsam mit uns Schüler/innen etwas gegen das leidige Übel „Mobbing“ zu unternehmen. Wir wollen das Mobbing von Anfang an verhindern. Wir möchten, dass sich kein Kind so schlecht fühlen muss, weil es gemobbt wird wie Max. Wir sind, wie unser Gruppenname  es ja schon aussagt, eindeutig gegen Mobbing!

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In den wöchentlichen Treffen lernen wir spielerisch in Rollenspielen, was Mobbing eigentlich ist, wie es entsteht, wie es sich entwickelt und wie es sich konkret auswirkt. Wir beraten uns darüber, was wir gegen Mobbing unternehmen können und sammeln Ideen.  Wir wollen daran mitwirken, das Aufkeimen von „Mobbing“ gegen Mitschüler/innen von Anfang an zu verhindern und beginnen damit aktiv zum neuen Schuljahr im 5. Jahrgang.

Am 20.11.09 besuchten uns die Malteser (MHD) und Vertreter der Deutschen-Eishockey-Liga (DEL), die aufgrund unserer gegründeten „Anti-Mobbing-Group“ das bundesweite Wettbewerbs-Projekt „Fit in fair play“ ins Leben gerufen haben. Das Projekt, in dem Sportlichkeit, Teamgeist und Fairness vermittelt werden sollen, wurde nun auch der Öffentlichkeit im Rhein-Sieg-Kreis vorgestellt. Dazu gab es eine Pressekonferenz. Wir veranstalteten an diesem Tag eine Demonstration gegen das Mobbing auf unserem Schulhof. Auch Christoph Ullmann, Eishockeyspieler der  „Kölner Haie und deutscher Nationalspieler“, war dabei. Vielleicht habt ihr es mitbekommen, denn er verteilte in der Spielepause im Rondell viele Autogrammkarten.

Das wollen wir verhindern!

Das kennt ihr bestimmt auch. Es gibt Schüler/innen, die manchmal einzelne Mitschüler/innen beleidigen und blöde Gerüchte über sie verbreiten, manchmal sind es auch  Lehrer/innen, die Bemerkungen über bestimmte Schüler/innen machen und so deren Selbstwertgefühl verletzen.

Mobbing nennt man das aber nur dann, wenn diese Aktionen gezielt eingesetzt werden, um eine/n Schüler/in systematisch fertig zu machen. Die wahren Mobber machen andere oftmals nur deshalb runter, weil sie selbst schwach sind. Damit meine ich nicht die körperliche Schwäche. Sie haben meist ein geringes Selbstwertgefühl. Und um das Gefühl zu haben, stärker und besser zu sein, werden sie zu Mobbern. Die „Hintergrund- Mobber“ sind die, die immer mitlachen oder Beifall klatschen, wenn ihre Mitschüler/innen runtergemacht werden. Ihnen ist oft gar nicht bewusst, dass sie mitschuldig daran sind, dass es manchen ihrer Mitschüler/innen so schlecht geht. 

Falls ein Kind in eurer Klasse gemobbt wird und ihr ihm helfen möchtet, hier ein paar Tipps:

Ihr geht am besten in einer ruhigen Minute zu dem Kind und redet mit ihm. Ihr könntet euch vielleicht einfach über Hobbys unterhalten oder so. Gebt dem Kind aber das Gefühl, dass es dazugehört. Später könnt ihr dann versuchen, es mitmachen zu lassen, wenn ihr zum Beispiel spielt oder einfach nur irgendwo abhängt. Wenn erst mal alle wissen, dass die Schülerin bzw. der Schüler eigentlich ganz nett ist, finden diese bestimmt auch wieder Freunde. Wenn euch etwas stört, was das Kind selbst oft gar nicht merkt, zum Beispiel starker Körpergeruch, sagt es ihm ganz nett und vorsichtig, wenn ihr gerade mal alleine seid. Vielleicht kannst du dem Kind ein paar Tipps geben, was es besser machen kann. Natürlich geht das nur, wenn es  spürt, dass es dir vertrauen kann und du es gut mit ihm meinst. Falls du Angst hast, selbst von den anderen gemobbt zu werden, weil du mit dem ausgeschlossenen Kind sprichst oder wenn es sehr aggressiv auf dich reagiert, weil es dir nicht vertraut,  sprichst du am besten entweder mit den Streitschlichter/innen, deinen Klassenlehrer/innen, deinem Vertrauenslehrer oder den Beratungslehrer/innen, damit sie sich um das Kind kümmern. Die Hauptsache ist, du unternimmst etwas dagegen!

Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht uns doch einfach mal an und kommt zu unserer „Anti Mobbing Group“ (v.i.S.d.P.: Svenja Hermesdorff, Klasse 6D)

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Unter Wasser sind alle gleich

Abtauchen beim Schwimmfest: Förderschüler, Gesamtschüler und Hauptschüler profitierten voneinander

(mk) „Ein bisschen Angst habe ich schon", gibt Ralf Herzog (13), Schüler der Hauptschule Hennef, ehrlich zu, denn gleich wird er mit Tauchanzug und Druckluftflasche auf den Grund des Beckenbodens der Sportschule Hennef abtauchen. Sein Tauchlehrer, Mirko Gassem, ist gerade mal ein Jahr älter. Er ist einer der Coaches der Schülerfirma „Die Abtaucher", der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, eine Förderschule mit Schwerpunkt Lernen und Sprache. Am Ende des Vormittags werden noch weitere 100 Schüler/-innen der Hauptschule Hennef die Möglichkeit haben, mit Hilfe der Coaches abzutauchen, Ängste zu überwinden, Vertrauen aufzubauen, Teamgeist zu beweisen und Neues auszuprobieren. Und um es gleich vorwegzunehmen: Alle tauchten auch wieder auf!

Das Schwimmfest in der Sportschule Hennef wurde von der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg und der Gesamtschule Hennef in fruchtbarer Kooperation auf die Beine gestellt. Initiatoren waren die Pädagogen Achim Bäumer und Dr. Volker Manz. Die Gesamtschüler der Jahrgangsstufe10 glänzten dabei mit der perfekten Organisation. Sie hatten mit ihrem Sportlehrer, Dr. Volker Manz, in einem Unterrichtsprojekt unterschiedliche Aufgaben für 5 Stationen eines Wasserparcours entwickelt. Neben motivierendem Wettkampf stand das vielfältige Erleben des Elements Wasser im Vordergrund. Springen und Auge-Hand-Koordination waren dabei gefragt. Eine Kreativgruppe kümmerte sich zudem um ein entsprechendes Plakat, die Urkunden für die teilnehmenden Teams und um die passende Musik. Dr. Volker Manz ist Sportwissenschaftler und Sportlehrer an der Gesamtschule Hennef. Diese unterstützt die Präventionskampagne „Fit in Fair Play", eine gemeinschaftliche, bundesweite Aktion an 16 Schulen, initiiert durch den Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Eishockey Liga. „Fit in Fair Play" setzt sich aus den drei Bausteinen „Gemeinsam stark", „Abenteuer Helfen" und „Fair geht vor" zusammen. Auch diese Aspekte wurde beim Schwimmfest erfolgreich umgesetzt. Das schulformübergreifende gemeinsame Lernen miteinander und voneinander blieb keine Theorie.

Die Förderschüler übernahmen die Station Gerätetauchen und konnten durch ihr spezifisches Wissen punkten. Als Tauchprofis bereiteten sie die Tauchneulinge, auf die ein Unter-Wasser-Mühle-Spiel wartete, gewissenhaft vor.

Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, leitet seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an seiner Schule. Nicht das Tauchen mit den tauchspezifischen Übungen steht beim Pädagogischen Tauchen im Vordergrund, sondern der spezielle und individuelle zu fördernde Bedarf der einzelnen Teilnehmer. Die Auswahl der Übungen und Aufgaben wurden dabei so gestaltet, dass sie zu einer wohlwollenden, emotionalisierenden Konfrontation mit der eigenen Gefühlswelt und der sozialen Umwelt führten. Am frühen Nachmittag traten alle Beteiligten müde die Rückfahrt mit dem Bus an. „Es war auf allen Ebenen ein gelungenes Schwimmfest" - darin waren sich alle einig.

Abtauchen um Salti zu schlagen, wie es Mirko Gassem liebt, sollte in Zukunft auch über Wasser möglich sein.

3 Fragen an Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule, Förderschule mit Schwerpunkt Lernen und Sprache, Bonn-Bad Godesberg:

Herr Bäumer, Sie leiten seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an ihrer Schule. Haben sich Ihre tauchenden Schüler verändert?

Bäumer: An dieser Schule 1,5 Jahre. Zuvor habe ich das Pädagogische Tauchen ca. 8 Jahre an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung durchgeführt.

Das Tauchen hat die Schüler auf mehreren Ebenen verändert. Zum einen erfahren die Schüler eine große Anbindung an die Schule durch das Tauchen „Wir sind an der Schule wo man tauchen kann" - habe tatsächlich auch schon Schüler getroffen die genau aus diesem Grund zu unserer Schule wollten. Zum anderen erleben Schüler sich in Situationen von denen sie später mit stolz berichten können. Sie lernen sich in einer neuen, positiven Rolle kennen, auf die wir im Schulalltag immer wieder versuchen zurück zu greifen.

Aus dem Pädagogischen Tauchen ist eine Schülerfirma entstanden. Was steckt dahinter?

Bäumer: Da wir in öffentlichen Schwimmbädern tauchen gehen, kamen wir immer wieder mit anderen Schülern aus anderen Schulformen in Kontakt, die uns mit Interesse beim Tauchen zusahen. Häufig entstand in diesem Zusammenhang der Wunsch dieser Schüler auch mal mit abtauchen zu können. Also organisierten wir die ersten Tauchevents für andere Schulen in denen unsere erfahreneren Tauchschüler die Betreuung im Flachwasser übernahmen. Inzwischen haben wir eine intensive Kooperation mit dem Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof, bei der Schüler unserer Schüler-Taucherfirma Jugendlichen des Probsthofes wöchentlich Taucherlebnisse vermitteln. Die Einnahmen die wir dadurch erzielen, stecken wir zum größten Teil als Lohn der Coaches in die Qualifikation der Schüler unserer Firma. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins stellt die Schülerfirma eine realistische Berufsvorbereitungsmaßnahme dar, in der u. a. Verlässlichkeit, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein, Flexibiliät und Kooperationsfähigkeit gefordert und gefördert werden.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie von heute auf morgen in Bezug auf Schule ändern?

Bäumer: Drei Punkte fallen mir spontan ein:

1. Ganztagsschule bis 15.30 Uhr damit Schule genügend Zeit hat zu einem Lern- und Lebensraum werden zu können

2. Klassengrößen von 12-15 Schülern in denen Fördern und Fordern optimal möglich ist.

3. Schulgrößen in denen noch jeder jeden kennt, um eine soziale Verbindlichkeit und Kontrolle zu gewährleisten.

   

Aufgaben anpacken und umsetzen: Dr. Volker Manz (l) und Achim Bäumer initiierten das Schwimmfest

 

Mühlespiel unter Wasser – nur eine Aufgabe, die es zu bewältigen galt.

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Tag der offenen Tür

Die Tage der offenen Tür am 23. und 25.11.09 waren wie immer ein voller Erfolg! Nachdem die Besucher/innen von unseren Lotsen mit Infomaterial versorgt und zur Aula geführt worden sind, begann der Tag mit einer Infoveranstaltung durch Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach. Sie haben die Eltern der Grundschüler/innen über unsere Schule, die Möglichkeiten der Abschlüsse und die Vorteile gegenüber anderen Schulformen informiert.

Danach hatten die Besucher/innen die Möglichkeit, sich mit angebotenen Snacks zu stärken oder in der Mensa etwas zu essen. Sie hatten natürlich auch die Möglichkeit, sich ein Bild von dem Unterricht zu machen, der an unserer Schule angeboten wird. Besonders interessant fanden viele Eltern den Forderunterricht für naturwissenschaftlich besonders begabte Schüler/innen, d.h. den Unterricht der „Physikusse“. Zudem waren viele von den Musikklassen beeindruckt, die mehrere kleine Musikstücke eingeübt hatten und diese zu Gehör brachten.

Die Besucher/innen haben sich auch bei uns Schüler/innen informiert und nachgefragt, was wir selber von unserer Schule halten und ob wir sie selbst weiter empfehlen würden. Darauf haben wir Schüler/innen natürlich nur mit „Ja“ geantwortet, keine Frage! Wir sind wohl alle froh an unserer Schule zu sein, denn bei uns geht es lustig und entspannt zu und trotzdem lernen wir sehr viel.

Wir hatten den Eindruck, dass sich alle Grundschüler/innen mit ihren Eltern gut über die Schule und ihre Angebote informieren konnten. Viele Grundschüler/innen, das konnten wir beobachten, äußerten schon bald den Wunsch, auf unsere Schule kommen zu wollen. Wir finden, dass das eine gute Entscheidung ist!
(Lucas Knauf und Yannick Mertens, 9A)

 

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Ehrung für den Sponsorenlauf in Köln

Sportklasse 6A der Gesamtschule Hennef mehrfach ausgezeichnet.

Mittwoch, der 24.02.2010 – ein Tag in Köln …

Wir starten unseren Bericht an der GE Hennef. Wir alle, die Vertreter der Klasse 6A und die Anderen die Preise bekommen sollten, haben uns im Sekretariat der Schule getroffen. Wir alle haben als Erstes von der Schule rote Regenschirme mit dem Schullogo (für eventuell schlechtes Wetter in Köln) geschenkt bekommen, dann sind wir zur Bushaltestelle gegangen und von da aus zum Hennefer Bahnhof gefahren. Von dort mit dem Zug weiter zum Kölner Hauptbahnhof. Dort angekommen zu Fuß am Kölner Dom vorbei, das bekannte Schokoladenmuseum am Rheinufer links liegen gelassen, weiter bis zu unserem Ziel, dem Microsoftgebäude, wo uns Herr Berg, der Chef von Microsoft Deutschland, empfangen hat. Als Begrüßung haben wir jede Menge Kleinigkeiten zu Essen bekommen, z. B. Quarkbällchen, Schnittchen und Gebäck. Zu Trinken gab es natürlich auch, Kaffee für die Großen, Softdrinks für uns.

Dann kam der mit Spannung erwartete Höhepunkt des Tages: Herr Berg, unsere Schulleiter Wolfgang Pelz und Jochen Herchenbach haben kleine Reden gehalten und uns dann geehrt. Ausgezeichnet u. a. für unsere sportlichen Leistungen im Sponsorenlauf 2009/10. Wir durften wie alle Preisträger nach vorne kommen, bekamen unsere Auszeichnungen und Pokale und es wurde ein Foto gemacht. Wir, die Sportklasse 6A, wurden gleich drei Mal ausgezeichnet. Zwei mal Erster, einmal Dritter! Den 1. Preis für die meisten gelaufenen Runden bzw. Kilometer aller Klassen (91 Rd. x 5,5 km = 500,5 km); als Klasse, die das meiste Geld für die Schule eingesammelt hat (über 1.650,00 €), und unsere Schulkameradin Svenja Beck mit dem dritten Platz bei den Mädchen, für das meiste erlaufene Geld als Einzelperson. Insgesamt gewonnen hat diese Wertung Victoria Michelle Hartmann aus der 7A mit über 700,00 € - Woohh!!! – Glückwunsch!

Nach der Preisvergabe mit den vielen Pokalen an alle unsere erfolgreichen Sportler/innen, Leichtathleten, Tricker, American Footballer und Judoka – deutsche Meister waren auch dabei – haben wir noch einen Rundgang in der obersten Etage (!) des Gebäudes bekommen. Das war auch sehr interessant. Als Zugabe erhielten wir dann alle in der Folge aus den Händen von Jochen Herchenbach noch Geld zum Essen in Köln. Den Rest des Tages durften wir nämlich, bis zur gemeinsamen Heimfahrt, in kleinen Gruppen durch die Fußgängerzone in der Kölner Innenstadt bummeln. Das war ein toller Tag!
(Svenja Beck, Jessica Durst, Matthias Frommelt, Anton Menzel und Jost E. Wiebecke (KL) stellvertretend für die Sportklasse 6A)

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Skilanglauf-Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Wieder gute Platzierungen für die Gesamtschule Hennef

Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am Mittwoch, dem 19.01.2010 die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt.

Als einzige Schule außerhalb der Region Winterberg/ Bad Berleburg hatte die Gesamtschule Hennef zwei Mannschaften mit mehr oder weniger erfahrenen Skilangläufer/innen in der  Wettkampfklasse II im Langlaufstadion „Auf der Steinert“ in Girkhausen/ Sauerland am Start.

Das intensive Techniktraining mit Manfred Jungwirth – unterstützt von Leoni Rischko (Jg.13) und Patrick Lurtz (Jg.11) - in den Winterberger Loipen am Vortag der Landesmeisterschaften nahm besonders den Mannschaftsneulingen einen Großteil ihrer Angst vor dem ersten Wettkampfeinsatz. Schließlich läuft man ja als „Rheinländer“ nicht alle Tage gegen Westdeutsche Meister oder sauerländische Vereinsmeister! 

Nicht allein die Einzelergebnisse sondern die gesamte Mannschaftsleistung zählte am Ende der 5km - Strecke.

Unsere Mannschaften schlugen sich achtbar und wurden beide am Ende eines schönen und aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für den 2. Platz in ihrer Wettkampfklasse belohnt!

Beifall für unsere Skilangläufer/innen!!!!

Die erfolgreichen Läufer/innen sind: WK II Mädchen: Katharina Klein (10C), Theresa Oberstrass (10C), Carina Hocke(10B), Jennifer Lurtz(8A), Rebecca Steier(8A), Mascha von Kreisler(8A). WK II Jungen: Tobias Paszkiet(8A), Felix Josten(10C), Muhammet Gülcicek (11.Jg.), Tim Schillings(10C), Manuel Vogel(10C), Alexander Tamke(10C). Raphael Hess(11.Jg.)
(Manfred Jungwirth)

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Fahrt der 12er Sportkurse in die Skihalle nach Neuss

Ein Bewegungsprojekt der besonderen Art wurde mit interessierten Schüler/innen aus der Jahrgangsstufe 12 am 09.02.2010 durchgeführt: Wir sammeln Bewegungserfahrungen auf dem glatten Untergrund Schnee. Der Lehrplan Sport in der Oberstufe gibt hierzu die Möglichkeit, den Schüler/innen im Bereich „Gleiten, Fahren, Rollen“ weniger alltägliche Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. So machten wir uns an einem frostigen Dienstagmorgen in durchweg freudiger Erwartung auf den Weg in das etwa 80 km entfernte Neuss bei Düsseldorf. Die betreuenden Lehrkräfte, Tina Borkenhagen und Uwe Jansen, hatten ein Kombipaket zusammengestellt, das Eintritt, Ski- bzw. Snowboard-Unterricht, Leihmaterial und Mittagessen sowie Fahrtkosten enthielt.

In der Neusser Skihalle angekommen waren nun die Schüler/innen gefordert: Sie mussten das Ski- bzw. Snowboardfahren lernen. Uwe Jansen betreute dabei eine Anfänger-Skigruppe, die anderen beiden Gruppen wurden durch Lehrer/innen aus der Skihalle unterrichtet. Die Schüler/innen, die zuvor noch nie auf den ein- bzw. zweiteiligen Brettern gestanden hatten, waren mit viel Lernwillen, Einsatz und Konzentration dabei. Durch die sehr kurzen Anfänger-Ski – die Länge der Ski ist etwa 30 cm kürzer als die Körperlänge – konnten sie innerhalb von zwei Kursstunden bereits tolle Lernfortschritte erzielen. So lernten sie vor allem das Bremsen mit dem „Bremspflug“, den Einsatz der Skikanten, das Kurvenfahren mit „Pflugbogen“ und das Fahren mit einem Tellerlift. 

 

Nach der mittäglichen Stärkung konnte das Gelernte weiter geübt und verinnerlicht werden. Besonders Mutige – und das waren schließlich fast alle – stürzten sich am Nachmittag vom „höchsten Gipfel“ hinab. Nach Überwindung der anfänglichen Angst konnten viele trotz einiger harmloser Stürze die Abfahrten „ins Tal“ mehr und mehr genießen. Schließlich konnten sich alle gesund auf die Rückfahrt nach Hennef machen. Es herrschte eine prima Stimmung und man tauschte sich intensiv über das Erlebte aus. Es bestand die einhellige Meinung: Die Fahrt war ihr Geld wert.
(Uwe Jansen)

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Jungreporterinnen treffen Joachim Löw

 

Am 28. Januar 2010 wurde dem Fußballbundestrainer Joachim Löw im Bonner World-Conference-Center der „Zukunftspreis 2009“ verliehen und wir, die Jungreporterinnen der Gesamtschule Hennef, waren dabei!

Als Abgeordnete unserer Anti-Mobbing-Group und begleitet von unserem Beratungslehrer Georg Dahlberg machten wir uns auf den Weg nach Bonn. Wir wollten live dabei sein und waren scharf darauf, ein Interview mit Jogi Löw zu bekommen. Mit Block und Stift bewaffnet betraten wir das gläserne Gebäude. Dort tagte früher einmal der Deutsche Bundestag, erklärte uns Georg Dahlberg. Schon am Eingang bekamen wir einen Presseausweis und eine Pressemappe ausgehändigt. Wir fühlten uns gleich wie richtige Reporterinnen. Und schon ging es los! Wir trafen auf Herrn Schwambach vom „Kiddies Web-TV “, der uns für die Veranstaltung angemeldet hatte. Jetzt hatten wir die Möglichkeit, unseren Plan als Jungreporterinnen in die Tat umzusetzen. Herr Schwambach verriet uns noch ein paar hilfreiche Tricks, wie man an so genannte Promis herankommen und sie interviewen kann. Dann drückte er uns ganz fest die Daumen. 

 

Jogi war noch nicht da. Im Conference-Saal hielt gerade ein Herr Merz die Eröffnungsrede. Wir guckten uns zunächst die Stände der Sponsoren an, die vor dem Conference-Saal aufgebaut waren. Mit einigen der Damen und Herren kamen wir ins Gespräch. Erste Kontakte knüpften wir z. B. mit Phoenix-TV. Total freundlich wurden wir von der Redakteurin Frau Diederich eingeladen, am Girlsday beim Sender in Bonn vorbeizukommen. Ein Mitarbeiter am Stand des Roten Kreuz versprach uns einen Comic zur Entstehung des Roten Kreuz zur Gesamtschule zu schicken, damit wir ihn in unserer Schülerzeitung veröffentlichen können. Na, das klappte ja schon ganz gut mit unseren ersten Interviews. Wir wurden immer etwas mutiger und es machte schon jetzt riesig viel Spaß.

Plötzlich öffneten sich viele Türen. Es war wohl gerade Pause. Wir mischten uns unter die Menschenmenge und suchten nach bekannten Gesichtern. Als erstes trafen wir auf Herrn Meiser, einem bekannten Moderator aus verschiedenen Sendungen beim RTL. Herr Meiser hatte auch schon mal einen Bambi bekommen. Als wir von unserer selbst gegründeten Anti-Mobbing-Group erzählten und dass wir an dem Fit-in-Fair-Play Wettbewerb der Malteser und der Deutschen Eishockey-Liga teilnehmen, fand er es total toll. Er war echt begeistert, dass wir uns bereits als junge Schüler/innen gegen Mobbing einsetzen. Spontan bot er uns an, die Gesamtschule zu besuchen. Wenn wir es wollen, wird er sogar als Pate die Schirmherrschaft für unsere Anti-Mobbing-Group übernehmen. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Die Frau von Herrn Meiser war auch total nett. Sie verriet uns, dass ihre Tochter früher auch in unsere Gesamtschule gegangen sei und dass sie im April nach Hennef umziehen würden. „Na, da hat es Herr Meiser ja nicht weit bis zur Gesamtschule“, freuten wir uns. J Bestimmt kommt er uns bald in der Anti-Mobbing-Group besuchen, wenn er wieder gesund ist und gut laufen kann.

Wenig später begegneten wir Herrn Schautzer, einem beliebten Moderator in TV-Shows und im Hörfunk. Er war sofort zu einem Interview bereit. Wir führten ein sehr nettes Gespräch mit ihm und freuten uns, dass er sich richtig viel Zeit für uns nahm. Kein Wunder, dass er so beliebt ist. Auch ihn befragten wir zum Thema Mobbing:

Was halten Sie eigentlich davon, dass 40 Schüler/innen aus dem 6. Jahrgang der Gesamtschule Hennef eine „Anti-Mobbing Group“ gebildet haben, um sich gegen Schülermobbing einzusetzen?

„Ich wusste gar nicht, dass es Mobbing bereits in Schulen gibt. Für uns war das damals in der Schule nicht so ein Thema, weil man damals gar nicht wusste, dass es sowas gibt. Ich finde es aber großartig, dass ihr euch bereits in der Unterstufe so gegen Mobbing einsetzt.“

Was meinen Sie sollten wir gegen Mobbing unternehmen?

 

„Ich finde, die Mobber müssten kalt gestellt werden! Keiner in der Klasse darf mitlachen oder weggucken, wenn sie andere fertig machen! Sie dürfen keinen Erfolg haben mit ihrem Mobbing! Umso besser ist es, dass ihr schon jetzt etwas dagegen unternehmt.“

Nach dem erfreulichen Gespräch hielten wir weiter nach bekannten Köpfen Ausschau. Plötzlich sahen wir, wie Jogi Löw mit dem Ministerpräsidenten von NRW, Jürgen Rüttgers, über den Mittelgang den Conference-Saal betrat. Wir drängten uns nach vorne und riefen: „Hallo! Herr Löw!“ Da drehte er sich zu uns um, lächelte uns an und gab uns im Vorbeigehen schnell die Hand. Für uns war das was ganz Besonderes. Wir waren total aufgeregt und wollten jetzt unbedingt unser Interview mit Jogi Löw hinbekommen. Aber zuerst wurden viele lange Reden gehalten und Diskussionen geführt. Herr Pleitgen, der früher Chef beim WDR war, hielt die Laudatio (Lobrede) und sagte, dass Herr Löw den Preis verdient habe, weil er viel für die Jugend getan hat und für das Fair Play im Sport eintritt. Endlich war es so weit! Herr Rüttgers überreichte nach fast drei Stunden den Zukunftspreis an Jogi Löw. Er bedankte sich sehr herzlich. Wir waren zwischen den vielen Reporter-Kollegen mit unserer Kamera ganz vorne dabei und haben echt super gute Fotos machen können. Alle wollten ein Interview mit Jogi Löw. Wir dachten schon, dass wir leer ausgehen, weil wir Kleinen in der Menge verschwanden. Aber eine blonde Frau, die wohl was zu sagen hatte, weil sie immer in ein Mikrofon sprach, nahm uns beiseite. Mit den Worten: „Hier kommt die Zukunft! Nun lasst mal die Jugend nach vorne!“, verschaffte sie uns das heiß ersehnte Interview. Mit zittrigen Knien und schwitzenden Händen näherten wir uns dem Star. Vor lauter Aufregung konnten wir kaum sprechen, aber dann ging es doch:

Hallo, Herr Löw! Wir sind aus der Gesamtschule Hennef und setzen uns als „Anti Mobbing Group“ dafür ein, dass es kein Mobbing an unserer Schule gibt. Haben Sie selbst schon einmal Mobbing erlebt?“

„Ja! Zum Beispiel in der Schule, da gab es sowas, auch im Sportverein.“

Wie finden Sie es, dass wir uns als Schüler/innen gegen Mobbing einsetzen?

„Ich finde das ganz toll von euch, da ich selbst schon Mobbing in der Schule erlebt habe. Es ist gut, wenn ihr mithelft, dass so etwas nicht mehr passiert. Macht damit unbedingt weiter!“

Mehr Fragen konnten wir dann nicht mehr stellen, weil auch die anderen Reporter noch Fragen stellen wollten. Aber es war trotzdem ganz schön aufregend, so live mit dem Bundestrainer sprechen zu können.

Es dauerte noch eine ganze Zeit, bis sich alle auf den Heimweg machten. Plötzlich sahen wir, dass Ministerpräsident Rüttgers dem Ausgang zusteuerte. Wir nutzten die Gelegenheit und gingen auf ihn zu und baten ihn um ein kurzes Interview. Er blieb tatsächlich stehen und beugte sich zu uns herab.

Wir sind von der „Anti Mobbing Group“ und setzten uns gegen Mobbing an unserer Gesamtschule ein! Haben Sie selbst schon mal Mobbing erlebt?

„Ja natürlich! Zum Beispiel in meiner Arbeit, wenn es um gute Jobs geht, die einer unbedingt haben möchte. Ich finde es ganz wichtig, dass sich Schüler/innen gegen Mobbing einsetzen!“

Auf unsere Frage, ob er uns einmal in der Gesamtschule Hennef besuchen würde, lächelte er und überreichte uns seine Visitenkarte. Dann sagte er, dass er uns einen Brief schreiben wird, wenn wir ihm etwas von unserer Anti-Mobbing-Group schicken. Darauf kann er sich verlassen! Ist doch gut, wenn auch der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen weiß, dass wir in der Gesamtschule Hennef eine Anti-Mobbing-Group gegründet haben. Dann erfährt es bestimmt auch die Schulministerin Frau Sommer. Die war ja schon mal bei uns und hat mit unserem Schulleiter Wolfgang Pelz in der Mensa getanzt. Davon gibt es sogar ein Foto. J

Als alle weg waren, stand der Zukunftspreis noch vorne auf dem Pult. Herr Dahlberg sagte zu uns, dass wir beide ihn einmal hochheben sollten, damit er uns damit fotografieren könne, denn es sei auch ein bisschen unser Preis, weil wir die Zukunft seien und heute die Feuertaufe als Jungreporterinnen bestanden hätten. Da hatte er wirklich Recht. Diesen Tag werden wir in unserem ganzen Leben bestimmt nicht vergessen, denn er war nicht nur aufregend sondern hat uns auch riesig viel Spaß gemacht. J

 

Vielen Dank der netten Profi-Fotografin für die fachliche Unterstützung!

(V.i.S.d.P.  Rabea Schmahl und Svenja Hermesdorff /Kursfahrt der Streitschlichter/innen)

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Streitschlichter in Bad Honnef

Wir, die Streitschlichter/innen  des 10. Jahrgangs, sind zusammen mit unserer Lehrerin, Christa Becktepe, für 2 Tage nach Bad Honnef gefahren, um unsere Unterrichtsinhalte zu vertiefen und die Gruppendynamik zu fördern.

Am eisig kalten und verschneiten ersten Schultag im neuen Jahr haben wir uns in der Jugendherberge getroffen. Trotz des Schnees sind alle wohlbehalten und pünktlich eingetroffen. Nach den ersten „Frohes Neues Jahr“- Wünschen, der Zimmeraufteilung und einer Reflexion der Weihnachtsferien stellten wir ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. Da viele Schüler/innen Referate und Gruppenübungen vorbereitet hatten, waren unsere Tage gut gefüllt.

Neben dem theoretischen Teil widmeten wir uns Interaktionsübungen, die den Teamgeist förderten und den Einsatz eines jeden Einzelnen benötigten.

Nach dem Abendessen rundeten wir den ersten Tag zum Thema „Zivilcourage“ mit dem Film „Gran Torino“ und anschließender Diskussion ab.

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn um 8 Uhr gab es schon Frühstück. Wir nutzten die Gunst der Stunde und ließen uns von einem unserer Mitschüler eine Schlichtung vorführen. Gemeinsam gingen wir diese dann noch einmal Schritt für Schritt durch und klärten auch die letzten Ungereimtheiten, bis wir alle perfekt auf ein „echtes“ Schlichtungsgespräch vorbereitet waren. Nach all dieser Arbeit gönnten wir uns ein wenig Ruhe und spielten unser Lieblingsspiel: „Die Werwölfe von Düsterwald“. Nach dem Mittagessen trafen wir uns zu einer letzten Besprechungsrunde im Gemeinschaftsraum. Alle Schüler/innen und auch Christa Becktepe waren sehr zufrieden mit der Gruppenstimmung und den Arbeitsergebnissen der zwei Tage. So verabschiedeten wir uns und jeder freute sich  auf das Wochenende im verschneiten Hennef und Umgebung.
(Katharina Klein, Streitschlichterin 10 C)

   

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Markt der Möglichkeiten

...hieß der Infonachmittag, der im Januar für die Jahrgangsstufe 8 stattfand.

Im Internet, auf dem Amt oder in Berufskundeblättern kann man als Berufsorientierung alle wichtigen Eckdaten zu einem Berufsbild finden. Was aber ist genau gefragt, wenn man als Polizist oder als Altenpfleger tätig ist?

Über 25 Eltern stellten sich für solche persönlichen Gespräche zur Verfügung.

Schon im Rahmen der Vorbereitungen dieses Nachmittags erkannte ich, wie viel Engagement die Eltern mitbringen aus ihrem Berufsalltag hautnah zu berichten. Sie bereiteten Plakate vor, brachten Anschauungsmaterial und Prospekte mit. An einem runden Tisch konnte jeder seine Materialien auslegen. Schnell fanden die Schülergruppen ihre Gesprächspartner und unvermittelt kamen die kleinen Gesprächsgruppen in eine so intensive Phase des Austausches, dass die geplanten 15 Minuten Gesprächszeit viel zu kurz erschienen. Da ging Frau Hauser, die Freie Journalistin und Fotografin, mit ihren Gesprächspartnern auf Fotopirsch oder der Bundespolizist Herr Tebernum demonstrierte einer gespannten Gruppe von Zuschauern, wie man sich mit einer schusssicheren Weste bekleidet gegen Angreifer schützt. Auch die Juristin und der Luftdrucktechniker fanden sehr interessierte Gesprächspartner in unseren Schüler/innen. Frau Thiers, Hebamme, erklärte wie wichtig auch das persönliche Engagement in ihrem Beruf ist.

 

Bei Herrn Kasper konnten die Schüler/innen erfahren, welche Aufgaben ein Forstwirt hat. Wie sich im Fliesenfachhandel Beruf und Familie verbinden lassen, erfuhren Schüler/innen bei Frau Wolters. Das ist ein toller Nachmittag gewesen! Dank an alle Beteiligten!
(Gisela Raps)

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Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY

Türkische Gastschüler/innen bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul

Das  Gymnasium Istek „Bilge Kagcin“ in Istanbul wird auch eine „Anti-Mobbing-Group“ bilden, versichert die türkische Lehrerin Delfin Hacikoglu, nachdem sie von der Umsetzung des Projekts „Fit in FAIR PLAY“ der Malteser an der Gesamtschule Hennef erfahren hat. Mit ihren Schüler/innen erfuhr sie im Rahmen eines Schüleraustauschs im März 2010 davon, dass Schüler/innen des 6. Jahrgangs eine Anti-Mobbing-Group gegründet haben, um präventiv dazu beizutragen, dass Mobbing in der Gesamtschule Hennef keine Chance bekommt. Als besonders ideal beurteilt sie das Vorhaben, bereits im 5. Jahrgang das Thema Mobbing mit den jungen Schüler/innen zu kommunizieren, um so das Tabu zu durchbrechen, das häufig einer wirksamen Hilfe entgegensteht. Auch in türkischen Schulen sei Mobbing nicht unbekannt, so Frau Hacikoglu, sei aber selten erkennbar, da sich die Schüler/innen intensiv auf ihre schweren Prüfungen vorbereiten müssten und dadurch sehr auf sich selbst bezogen seien. Dabei kämpfe jeder um seine Chance, um später einen der wenigen begehrten Studienplätze zu bekommen, und den bekomme man eben nur mit guten Noten. Dass der enorme Wettbewerbsdruck auch Mobbing begünstige, liege da wohl auf der Hand. Umso mehr sei es deshalb sinnvoll, auch in ihrer Schule eine Anti-Mobbing-Group entsprechend dem Vorbild der Gesamtschule Hennef zu gründen, um ebenfalls dem Mobbing von Anfang an vorzubeugen. Denn ihren Schüler/innen in Istanbul ein angstfreies und unbelastetes Lernen zu ermöglichen, sei auch ihr ein ganz besonderes Anliegen, versicherte Frau Hacikoglu.

 

Um zur Umsetzung ihres Vorhabens zu motivieren, erhielten die türkischen Gastschüler/innen sowie alle an dem Wettbewerb „Fit in FAIR PLAY“ beteiligten Gesamtschüler von den Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf. Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren gegen die Kölner Haie nicht gewonnen werden konnte, so war es doch für alle ein schöner Abend mit einer super guten Stimmung, an den sich auch die türkischen Schüler/innen bestimmt sehr gerne erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine Anti-Mobbing-Group gründen werden.
(Georg Dahlberg)

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Kreismeisterschafts-Endspiel der Mädchen, Jahrgänge 1998/99, im Fußball

Zum Endspiel um die Kreismeisterschaft spielten unsere Hennefer Mädchen am Montag, 08.03.2010, gegen die Mädchen vom Christophorus-Jugenddorf aus Königswinter. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse mit zahlreichen gefrorenen Eisplatten auf dem Außenplatz wichen wir in die Dreifach-Sporthalle aus.

 

Unsere Mädchen zeigten vom Anpfiff an, dass sie als Siegerinnen vom Platz gehen wollten. Zahlreiche Torgelegenheiten wurden zunächst von der Königswinterer Abwehr vereitelt. Als nach sieben Minuten der erste Treffer durch Sofie Thiel fiel, lief das quirlige Angriffsspiel unserer Mädchen auf Hochtouren. Bis zur Halbzeitpause konnte das Ergebnis auf 5 : 0 ausgebaut werden. Lautstark wurden die Mädchen von zahlreichen Klassenkameraden auf der Galerie angefeuert. Entsprechend motiviert blieb das Angriffsspiel des Teams auch in der zweiten Halbzeit, das bei drückender Überlegenheit weitere vier Treffer schaffte. Am Ende stand ein deutlicher 9 : 0 – Erfolg unseres Mädchen-Nachwuchses zu Buche, und damit der Einzug in die Runde der Regierungsbezirksmeisterschaft, die voraussichtlich im April 2010 ausgetragen wird. Herzlichen Glückwunsch!

Es spielten und rackerten für unsere Schule: Tor: Sarah Mädel (5A, 1. Halbzeit), Marie Merten (5B, 2. Halbzeit); im Feld: Sofie Thiel (5 Tore), Selina Buchmann (2 Tore), Kristin Kosel (2 Tore), Jolanda Bördgen (5B), Marie Merten (5B), Nadine Steimel (5B).
(Uwe Jansen)

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Schülerzeitungsredakteurinnen beim Jugend Medien Event

Sollte es uns wirklich vergönnt sein? Sollten wir zwei wirklich und wahrhaftig zu den 500 jungen Journalisten gehören, die vom 08.10.- 12.10.2009 bei dem Jugend Medien Event in Mainz dabei sein dürfen?! Diese Gedanken schossen uns durch den Kopf, während wir die Anmeldebestätigung lasen. Nach ein paar Tagen des bangen Wartens wussten wir nun endlich, dass wir 4 Tage in Mainz verbringen und dort Medienluft schnuppern und eigene Erfahrungen sammeln durften. Voller Vorfreude packten wir zwei unsere Sachen und

fuhren gemeinsam nach Köln, wo unser Bus nach Mainz starten sollte. Nach ein paar Minuten des Herumirrens fanden wir auch ein paar Gleichgesinnte, die schon auf den Bus zu warten schienen. Die ersten Kontakte wurden geknüpft. Nicht nur unsere Medienbegeisterung, sondern auch die gespannte Erwartung, was in den nächsten 4 Tagen auf uns zukommen würde, teilten wir mit ihnen. Doch dann - ein Lichtblick - erblickten wir den Bus und wussten wenigstens, was uns in den nächsten 2 Stunden bevorstehen würde. Eine Busfahrt! 

In Mainz angekommen mussten wir erst einmal durch den „Check-in-Parcours“. Dort, schön nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen sortiert, standen wir und bekamen bald viel Infomaterial in die Hand gedrückt. Zusätzlich gab es noch eine coole ZDF – Tasche. Es ging direkt weiter in unsere Unterkunft. Na ja… Unterkunft ist schon fast zu viel gesagt… unsere Nächte sollten wir wohl oder übel in einer Turnhalle verbringen. Also wurden die Luftmatratzen ausgepackt und die Schlafsäcke entrollt. Mit einem kleinen Kissen sah das Übergangsbett doch sogar ganz einladend aus. Aber viel Schlafen würden wir sowieso nicht. Nach dem Bettenaufbau ging es weiter auf das ZDF-Gelände. Das Programm startete mit einer Eröffnungsdiskussion. Es waren viele interessante Diskussionspartner eingeladen. Auch Kurt Beck sollte kommen, doch ließ er sich durch andere Politiker und Hörfunkmoderatoren vertreten. Auch Jan Böhmermann und Daniel Fiene waren dabei. Auch wir, die 500 Jugendlichen, kamen zu Wort und durften über das Thema „Was für Medien brauchen wir eigentlich?“ reden.

Nach einem kleinen Abendimbiss begann das Abendprogramm. Es traten auf: „Die Stereotypen“, eine Improvisationsgruppe. Sie machten Stimmung und wir waren nach diesem Abend große Fans von ihnen. Sehr zum Lachen, aber auch zum Grübeln brachte uns Jan Böhmermann, der aus seinem Buch „Alles, alles über Deutschland“ vorlas. Der schöne Abend schien kein Ende zu nehmen und wir genossen ihn sehr. Doch trotzdem: Der Tag war anstrengend gewesen und wir konnten unsere Augen nicht mehr offen halten. Als uns die Veranstalter mit Gute-Nacht-Wünschen in die  Turnhalle begleiteten, war es bereits 1 Uhr. Trotz der Hiobs-Botschaft, dass wir schon um 6 Uhr wieder aufstehen und somit nur 5 Stunden Schlaf bekommen sollten, schliefen wir sehr schnell ein und genossen den Schlaf. Der nächste Morgen begann mit einer kalten Dusche (Juhu!), aber weiter ging es mit einem sehr gemütlichen Frühstück. Die Brötchen waren schon belegt und Kakao und Kaffee dampften aus unseren Bechern. Gut gestärkt begannen die Redaktionsbesuche. Schon im Vorhinein hatten wir uns eine Redaktion ausgesucht, in die wir dann Freitagmorgen hineinschnupperten. Eine von uns durfte hinter die Kulissen der „Reihen und Serien des ZDF’s“ blicken. Dazu gehören Serien wie „Bergdoktor“, „Soku“ und „Bergwacht“. Die andere begleitete einen sehr freundlichen Gruppenleiter zum Kinderprogramm KiKa. Ganz besonders interessant war dabei die Kinder-Nachrichten-Sendung „Logo“. Auch die Moderatorin Anja war für ein Gespräch bereit und erzählte uns spannende Sachen über ihren Arbeitsalltag. Am Abend begann der unserer Meinung nach schönste Teil des gesamten Events, die Kulturnacht. Es waren viele Gäste geladen. Vier Dichter battelten sich im Slam-Portry-Wettbewerb. Weiter ging es mit einer Elvis-double-Band. Die  Stimmung kochte und das Publikum tanzte und hatte Spaß. Man glaubte fast, es ging nicht besser, doch da hatten wir uns getäuscht. Nach ein paar Minuten Pause kam er, „Jasper“, ein junger Musiker, bekannt durch seine Gitarre, seine selbstgeschriebenen Texte und seine gefühlvollen Stimme. Wir kannten ihn  schon vorher aus dem Internet und kauften uns begeistert sein Album. Natürlich mit Handsignatur. Nach diesem wunderbaren Abend ging es wieder zurück in die Turnhalle… natürlich nicht ohne Interview von uns. Wir sollten den Abend noch einmal Revue passieren lassen und wurden von den Presse-Teamern interviewt.

Am Samstag hatten wir die Ehre mit richtigen Fernsehmachern einen Film zu drehen. Er sollte nur eine Minute dauern und unser Thema lautete: „Unser Jugend Medien Event 2009“. Die eine Minute Film zu drehen war sehr viel Arbeit, die den ganzen Tag in Anspruch nahm, uns dafür aber auch total begeistert hat. Wir schrieben gemeinsam das Drehbuch, lernten dabei einige Fachbegriffe kennen, suchten die passenden Kameraeinstellungen, Schnitten das Filmmaterial und texteten über eine Stunde an der Eine-Minute-Filmsequenz, die wir im Anschluss selbst vertonten.

Am Abend besuchten wir die für uns arrangierte Party mit dem Namen „Young Publishers‘ Night.“ Feuerspucker, Breakdance-Tänzer und DJs heizten den Jugendlichen richtig ein. Nur die Live-Band hat uns nicht sooo gut gefallen.

Wir feierten und tanzten bis spät in die Nacht. Um 2 Uhr fielen wir dann aber doch todmüde in unsere Schlafsäcke. Am Sonntag hatten wir zum Abschluss ein spannendes Seminar. Wir hatten uns das Thema „Organisation einer Schülerzeitung“ ausgewählt, damit wir unsere Schülerzeitung auch in Zukunft noch besser für euch machen können. Nach einer anschließenden Abschiedsdiskussion wurden wir wieder in Busse gesetzt, die uns auf direktem Weg wieder nach Köln brachten. Auf der Fahrt nach Hause gab es zwar viel Gesprächsstoff über die erlebten Dinge, aber wir waren alle zu müde und erschöpft um weitere Gespräche zu führen. Also holten wir den versäumten Schlaf nach und träumten bereits von einem neuen spannenden Abenteuer - von dem nächsten JugendMedienEvent!
(Lotta Schütt und Rosanna Röske, 9A)

   

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Jubel, Trubel und Alaaf!! – Karneval in der Schule

In der Gesamtschule Hennef steppte der Bär, ging der Punk ab und wurde die Sau raus gelassen – und das im wahrsten Sinne! Denn an Weiberfastnacht lebten sich die Lehrer/innen und Schüler/innen in den unterschiedlichsten bunten und kreativen Karnevalskostümen aus. So konnte man schon auf dem Weg zur Schule Clowns und Rocker, Cowboys oder Indianer, Vampire und andere Gruselgestalten ebenso wie eine fröhlich bunte Tierschar bewundern. 

Alle haben sich zum Teil schon seit Wochen auf die große Karnevalsparty vorbereitet. Kostüme wurden geschneidert oder gebastelt, die Partys in den einzelnen Jahrgängen vorbereitet und die Schule mit Ballons, Luftschlangen und Girlanden dekoriert.

So konnte das bunte Treiben dann auch schon gleich am Morgen beginnen. Der Tag wurde von vielen Klassen mit einem gemeinsamen Frühstück und schönen Aktionen wie der Prämierung des besten Kostüms begonnen.

Gegen 9.20 Uhr startete dann die große Party in der Mensa, wo sich rund 500 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 einfanden. Hier gab es karnevalistische Musik und verschiedene Showacts, die zuvor in einem spannenden Casting ausgewählt wurden. So wurde dann reichlich getanzt, gesungen, geklatscht und es konnten auch immer wieder Prinzenpaare lautstark willkommen geheißen werden.

Wolfgang Pelz wurde von einigen Kolleginnen als golden erstrahlender König verkleidet und begrüßte gemeinsam mit Jochen Herchenbach alle Feiernden in den unterschiedlichen Bereichen der Gesamtschule Hennef.

Die Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 bzw. 9 und 10 feierten im eigens abgedunkelten Bereich eine ausgelassene Party mit lauter Musik und guter Stimmung ganz so wie sie es sich gewünscht haben.

Die Oberstufenparty wurde vom 11. Jahrgang organisiert und so konnten sich hier alle über den Service von verschiedenen Softdrinks, Brötchen, Würstchen und Salat freuen. Aber auch hier wurde nicht nur lecker gefuttert sondern auch ordentlich gefeiert. Ein Elferrat leitete das Programm, das neben Musik und Tanz auch viele lustige Spiele mit den Lehrer/innen ausmachte.

 

So konnten alle Lehrer/innen und Schüler/innen gemeinsam den Jubel und Trubel dieses besonderen Tages genießen. Die Feier wurde dann noch von Vielen in den Nachmittag oder Abend ausgeweitet und sicherlich auch an den nächsten Karnevalstagen mit viel guter Laune fortgesetzt!
(Tanja Hentschel)

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Besuch vom Jugendamt im GK 13 Pädagogik

Am 2.3.2010 haben wir anlässlich des Abschlusses einer Unterrichtsreihe zu Gewalt einen Vertreter des Jugendamtes eingeladen, um seine Expertensicht auf die im Unterricht behandelten Kontexte einzubeziehen und somit das sich ergebende Gesamtbild abzurunden. Die „Vorstellung“ von Herrn Trimborn darf ich der Protokollantin Pauline Junker überlassen:

„Herr Trimborn ist im Jugendamt Hennef als Jugendpfleger angestellt und besonders im präventiven Jugendschutz tätig.  Zu seinen Aufgabenbereichen gehören das „Anti-Gewalt-Training“; die „Drogen-Prävention“; das „Anti-Aggressions-Training“ und die Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt bei großen Veranstaltungen. Die Kooperation mit den Jugendlichen selbst steht bei allen Bereichen im Vordergrund.“ Die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13 hatten Fragen vorbereitet, welche sie aus dem Reihenkontext stellen konnten. So interessierten sie sich dafür, welche Erklärungsmuster für Gewalt Herr Trimborn geben konnte, ob es auch ihm auffallende Parallelen in den Erklärungen für Gewalt gibt und welche Erlebnisse ihn persönlich berührten. Schwerpunkte der Diskussion stellten sich ebenfalls bei der Frage nach zivilem Engagement, wenn man selbst Gewaltzeuge wird oder den praktizierten Aggressions-Trainings in Hennef heraus.

Insgesamt war die angesetzte Unterrichtsstunde sehr kurzlebig und die Schüler/innen konnten gar nicht alle Fragen stellen, die ihnen unter den Nägeln brannten.

Wir danken Herrn Trimborn ganz herzlich für seinen Besuch und dass er neben seinen alltäglichen Aufgaben Zeit und Raum für den Aspekt der Jugendaufklärung schafft.
(Dirk Kolz und Daniel Weber für den Kurs EW GK 13)

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Gedenktag für die Opfer der Nationalsozialisten

Am 27.01.2009 haben wir, die Klasse 5A, eine Ausstellung in unserem Schülercafe über die Schicksale der Hennefer Juden besucht. Vor dem Besuch der Ausstellung haben wir einen Fragebogen erhalten, der einen Lückentext enthielt, den man mit Hilfe der Ausstellung vervollständigen konnte. Es war sehr interessant und erschreckend zugleich. Folgende Themen wurden von uns bearbeitet: Die ersten Geistinger Juden, die Synagogengemeinde Geistingen, Hennefer Juden in Gruppen und Vereinen, Gottesdienst in der Geistinger Synagoge, die „Reichskristallnacht“, Zerstörung der Geistinger Synagoge.

Was wir uns gar nicht vorstellen konnten waren die Schikanen und Verbote, die man den jüdischen Bürgern auferlegt hatte. Auch die Verfolgung der jüdischen Kinder und die Diskriminierung in der Schule haben uns sehr betroffen gemacht. Nach der „Auswertung“ der Fragebögen haben wir noch lange über diese Themen gesprochen.

Anschließend sind wir noch in die Sporthalle gegangen und haben Fußball gespielt. Allerdings haben uns unsere Klassenlehrer in Mannschaften eingeteilt und neue Regeln erstellt, die sehr „komisch“ waren. Uns erschienen diese Einschränkungen unfair, haben aber die Absicht schnell begriffen und gefühlt wie es ist, wenn man ungerecht behandelt und diskriminiert wird. Danach war die Schule leider zu Ende.
(Sportklasse 5A)

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„Das Milgram-Experiment“: Thema beim Gedenktag der 8f

Unser Projekttag befasste sich dieses Mal mit der Frage, wie Menschen dazu gebracht werden, gegen Mitmenschen, die ihnen nichts getan haben, Gewalt auszuüben. Wir fingen mit dem Vorlesen einiger Dialoge aus den Ausschwitz-Prozessen an. Unsere Lehrer/innen lasen sie vor. Es ging dabei um das Ausführen von Befehlen und das Bestreiten der Verantwortung für diese Befehlsausübung.

Danach sprachen wir über den so genannten „Eichmann-Prozess“. Der Prozess wurde gegen den Nationalsozialisten Adolf Eichmann geführt. Er war ein besonderer Prozess, da er in Israel geführt wurde. Eichmann wurde wegen millionenfachen Mordes angeklagt.

Wir sprachen über die „Banalität des Bösen“ (Hannah Arendt). Hiermit ist die Normalität der Menschen gemeint, die am Holocaust beteiligt waren. Besonders erschreckend war die Tatsache, dass für einen Großteil der Menschen im Nationalsozialismus „das Böse“ so normal war.

Dann wurden zum Milgram-Experiment Arbeitsblätter verteilt, mit denen wir selbst das Experiment ausprobieren konnten. Auf den Blättern kreuzten wir an, welche Bestrafungen wir für welche Regelverstöße (z. B. heimlich Hausaufgaben in den Pausen machen, andere Mitschüler/innen verletzen, etc.) vergeben würden.

Professor Milgram hat ähnliche Experimente mit Menschen gemacht, bei denen man den Gehorsam eines Menschen unter der Autorität eines anderen gemessen hat. Wir bekamen einige Fragebögen zu diesem Thema und gestalteten Plakate in Gruppenarbeit, die die einzelnen Gruppen später vorstellten.

Unsere Lehrer/innen zeigten uns dann einen Filmausschnitt aus dem Film „I...wie Ikarus“. Der Ausschnitt zeigte das Milgram-Experiment. Die Versuchsperson, die die Lehrerrolle innehatte, sollte auf Anweisung des Versuchsleiters dem „Schüler“ bei jeder falschen Antwort stärkere Stromstöße erteilen, ohne zu wissen, dass eigentlich kein Strom floss und der sogenannte Schüler ein Schauspieler war. Hier wurde noch mal deutlich, wie weit Menschen gehen, um andere Menschen zu etwas zu zwingen bzw. um Befehle auszuführen: 65 % der Versuchsteilnehmer/innen waren bereit, den „Schüler“ mit Stromstößen bis 405 V – einer tödlichen Dosis – zu bestrafen, weil sie vom Versuchsleiter gedrängt wurden, damit der Wissenschaft einen großen Dienst zu erweisen. Im Anschluss an den Film diskutierten wir das Thema in der Klasse. Zum Schluss machten wir ein Rollenspiel. In diesem Rollenspiel wurde ein Handy geklaut und wir mussten uns eine angemessene Bestrafung für den Dieb ausdenken. Die Rollenspiele wurden in kleinen Gruppen aufgeführt.

Auch diese Aktion wurde mit einer kurzen Klassendiskussion beendet und wir gaben den Lehrer/innen unsere persönliche Kritik zu dem Projekttag, der für die Klasse - trotz des ernsten Themas - sehr interessant war.
(Malte Klein, 8F)

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Gedanken sind wie der Rauch, der zum Himmel aufsteigt

Gedenktag zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus

Auf Spurensuche begaben sich die Schüler/innen der Klasse 6F, um etwas über das Schicksal der Familie Rochmann aus Siegburg zu erfahren. Dass der dreifache Familienvater Ignaz Rochmann als erster Siegburger Bürger im Konzentrationslager Buchenwald ermordet wurde, erfuhren sie aus den Dokumentationen der Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg e.V. Ein Foto, das der Familienvater vermutlich noch selbst vor seiner Deportierung von seiner Frau und seinen drei Kindern erstellt hatte, gab der Familie Rochmann „ein Gesicht“. Sichtlich betroffen zeigten sich die Schüler/innen, als sie lesen mussten, dass die Mutter und ihre drei Kinder kurz darauf ebenfalls abtransportiert und ermordet wurden. 

In dem Bewusstsein, mit ihren Gedanken vielleicht die Familienmitglieder erreichen zu können, brachte jedes der Kinder seine persönliche Betroffenheit über dieses Verbrechen in einem Brief an die Familie zum Ausdruck. Im stillen Gedenken an die Familie übergaben die Kinder ihre Briefe anschließend in einem feierlichen Gedenkakt auf dem Schulhof dem Feuer, um so ihre Gedanken symbolisch über das zum Himmel schreiende Unrecht als Rauch aufsteigen zu lassen. Die Asche ihrer Briefe verstreuten sie später auf dem jüdischen Friedhof in Siegburg, auf dem zu Ehren der Familie Rochmann ein Gedenkstein errichtet wurde auf Initiative von Schüler/innen des Anno-Gymnasiums Siegburg. 

Möge das Verstreuen der Asche als fruchtbares Symbol für das neue Bewusstsein der heute lebenden Generationen gelten und verhindern, dass sich die Morde und Greueltaten, wie sie im Nationalsozialismus millionenfach an den jüdischen Menschen begangen wurden, wiederholen.
(Georg Dahlberg)

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Fit in FAIR PLAY

FVM-Präsident Alfred Vianden überreichte auch zwei Fair-Play-Pokale

Anlässlich der neu gegründeten Partnerschaft zwischen der Gesamtschule Hennef und dem  Fußballverband Mittelrhein veranstaltete die Gesamtschule Hennef am 17.12.2009 ein Fußballturnier zwischen den Schüler/innen des 6. Jahrgangs. Nicht nur die besten Mannschaften sollten gefunden und geehrt werden sondern auch die Mannschaften der Mädchen und Jungen, die sich in den Wettkämpfen durch besondere Fairness auszeichnen.

Neben den eingesetzten Schiedsrichtern fungierten je drei Schülerinnen und drei Schüler der Klasse 10 B als Fair-Play-Beobachter. Alle Spiele unterzogen sie einer kritischen Prüfung. Nicht nur typische Fouls bedachten sie mit Minuspunkten, auch verbale Unwillensäußerungen und Beleidigungen auf dem Spielfeld und am Spielfeldrand. Positiv dagegen bewerteten sie bei den Mannschaftsaufstellungen der Mädchen- und Jungenmannschaften insbesondere den Gemeinschaftsgeist, der deutlich wurde, wenn möglichst viele Schüler/innen einer Klasse an den Spielen beteiligt waren gemäß dem Motto „Gemeinsinn steht vor Eigensinn!“

Groß war der Jubel und die Freude der Schüler/innen aus der Klasse 6F, als ihnen während der Siegerehrung Alfred Vianden, der Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein, beide Fairness-Pokale überreichte. Weil die Jungen der Klasse 6F auch noch einen Pokal für den 2. Platz erhielten, schmücken nun drei Pokale ihr Klassenzimmer.

Schön, dass so die derzeitige Wettbewerbsaktion der Malteser „Fit in FAIR-PLAY“durch Gründung der neuen Partnerschaft schon wieder einen würdigen Rahmen gefunden hat.
(Georg Dahlberg)

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Frankreich – Austausch - Willkommen in Hennef

«Vivement mai, ils vont me manquer» Wenn es doch erst Mai wäre, sie werden mir fehlen, hat Coralie in das Gästebuch des Frankreich-Austauschs geschrieben, dessen erster Teil im Dezember sehr erfolgreich durchgeführt wurde.

Ungeduldig erwartet von ihren Partnern aus dem 8. und 9. Jahrgang reisten unsere französischen Gäste in der Adventszeit an, um für eine Woche deutsches Familien- und Schulleben, aber auch unsere Weihnachtsbräuche kennen zu lernen. Offiziell begrüßt wurden sie am 1. Tag durch die Schulleitung und den Weihnachtsmann. Ein gemeinsames Frühstück im Bistro, eine Schulrallye und Unterrichtsbesuche schlossen sich an. Für das Wochenende hatten unsere Schüler/innen vielfältige Aktivitäten wie Bowlen, Schlittschuhlaufen und den Besuch von Weihnachtsmärkten organisiert, damit keine Langeweile aufkam. 

Am Montag trafen sich alle wieder in der Schule und tauschten sich in einem Projekt über Weihnachten in Deutschland und Frankreich aus, es wurde gemeinsam gerätselt, gesungen, musiziert und gelacht. Unsere Gäste informierten uns außerdem über die Musik, die sie gern hören und über ihr collège. Auch beim gemeinsamen Plätzchenbacken am Nachmittag gab es keine Verständigungsprobleme. Der Dienstag und Mittwoch führte die Schüler/innen nach Bonn und Köln, wo sie das Haus der Geschichte, das Schokoladenmuseum und die römischen Katakomben erlebten. Selbstverständlich blieb auch genug Zeit zum Besuch der Weihnachtsmärkte und zum shoppen.

Das Abschiedsfest zeigte, wie eng in dieser Woche die Kontakte geknüpft worden waren. Das eindrucksvolle deutsch-französische Buffet, das kleine Rahmenprogramm und die netten Gespräche ließen die Zeit wie im Flug vergehen.

Viele Bisous und auch so manche Träne sah man am Donnerstagmorgen am Bahnhof, als es hieß Abschied zu nehmen. Doch das Wiedersehen rückt näher, bald packen wir die Koffer und machen uns auf den Weg in die Normandie, schon sehnsüchtig erwartet von unseren corres.

Allen Familien, die sich bereit erklärt haben, einen französischen Gast aufzunehmen, sagen wir herzlichen Dank. Sie haben sehr viel für die deutsch-französische Freundschaft getan. 

Die Kommentare unserer Partner sprechen für sich:

„Super voyage“(Guillaume), „Ich liebe Deutschland und die Deutschen“ (Coralie), „On a passé une semaine géniale“(Sophie), „La famille est très sympathique“(Sébastien), «Les Allemands ont toujours le sourire.» (Solène).
(Monika Burger)

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Die Sambalinos in Le Pecq

Die „Sambalinos“ der Gesamtschule Hennef und die Band „Hennef-Geistingen Rock“ wurden zu dem Festival in Le Pecq, der Partnerstadt von Hennef, eingeladen, um an der Fete International teilzunehmen, wo viele Länder mit ihren Eigenschaften vorgestellt werden sollten. 

Nach langer Vorfreude ging es am Freitag, den 18.09.2009 los nach Le Pecq, die Stadt liegt westlich von Paris. Um 13:00 Uhr trafen wir uns mit Geschenken für die Gastfamilie und jeder Menge Proviant am Hennefer Bahnhof. Wie warteten und warteten auf den Bus und die Mitbringsel (meist aus Schokolade) standen in der Sonne und der Bus kam nicht. Es wurde viel telefoniert und wir wurden vertröstet: Der Bus würde bald kommen. Die Zeit nutzten wir zum Eis essen und gegen 15:00 Uhr konnten wir dann endlich den Bus betreten. Nach einem kurzen Abstecher zur Realschule, wo wir die Instrumente der Band abholten, ging es los. Die Fahrt verging wie im Flug, es wurde gesungen und gelacht, bis wir den Eifelturm sahen. Alle zückten ihre Kameras und fotografierten wild drauf los. Geplante Ankunft war eigentlich 19:00 Uhr, doch mit zwei amüsanten Pausen kamen wir schließlich gegen 22:30 Uhr an. Die Gasteltern warteten an der Französischen Schule auf uns und nahmen uns mit guter Laune mit zu sich nach Hause. Wir unterhielten uns mit ihnen über die Unterschiede unserer Länder. Da wir am nächsten Tag viel vorhatten, gingen wir bald schon ins Bett. Am nächsten Morgen trafen wir uns um 10:30 Uhr, um 11:00 Uhr sollte die Fete International beginnen. Zuerst spielte die Hennefer Band deutsch-kölsche, englische Lieder und instrumentale Stücke. Das (noch kleine) Publikum war begeistert. Gegen 11:15 Uhr kamen ein paar interessant aussehende Gestalten in schwarzen und pinkfarbenen Kostümen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wer das war! Klar, in solch „peinlichen“ Kostümen konnten das ja nur die Sambalinos unserer Schule gewesen sein. Doch trotz des peinlichen Outfits lief unser Auftritt super, das Publikum war hingerissen von unseren Trommelklängen. Gegen 12:30 Uhr hatten die Veranstalter für uns 14 deutsch-französische Pizzen bestellt, an denen wir uns richtig satt essen konnten. Gebracht wurden diese von einem sehr französisch aussehenden Pizzaboten auf einem Moped. Gegen 15:00 Uhr hatte abermals die Band ihren Auftritt und danach die Sambalinos, nun war ein großes Publikum vorhanden. Um 18:00 Uhr wurden wir von unseren Gasteltern im Stadtpark von Le Pecq abgeholt. In den Familien hatten wir noch einen wundervollen Abend. Einige Gasteltern hatten wundervolle typisch französische Spezialitäten zubereitet, z. B. Crepes, Kürbissuppe oder Pfannkuchen. Nach einem tollen Abend fielen wir alle tot ins Bett. Am Sonntag trafen wir uns früh an der Schule in Le Pecq, dort wartete schon unser Bus auf uns. Wir verabschiedeten uns von unseren Gasteltern und bedankten uns für die schöne Zeit. Wir winkten noch einmal aus dem Bus und nahmen dann Kurs auf Paris. Der erste Stopp war natürlich am Eifelturm! Nach dem wir viele Fotos gemacht hatten, gingen wir zur Metro, der französischen U-Bahn. Was auch wieder ein ganz interessantes Erlebnis war. Die Metro öffnet ihre Türen nur ganz kurz, in der Zeit mussten alle Leute aus- und einsteigen. Außerdem fuhr noch ein Franzose mit, der wundervolle französische Musik machte. Wir gingen dann zur Kathedrale Notre Dame. Aber wir besichtigten sie nur von außen. Auf unserem Weg zum Louvre, einem ehemaligen Königspalast, in dem heute ein riesiges Kunstmuseum ist, kamen wir über eine Brücke mit einem echt witzigen Clown. Viele Passanten waren stehen geblieben und lachten mit uns. Nachdem wir den Louvre besichtigt hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Hause. Wir alle waren nach diesen drei wundervollen Tagen sehr erschöpft, aber glücklich!
(Charlotte Rölleke, 9A und Christina Moh, 9C)

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Die Sambalinos in Köln – Höhenhaus am 04.02.2010

Die Sambalinos waren mal wieder im Namen der Gesamtschule Hennef unterwegs.  Am 04.02.2010 machten wir bei einer Karnevalsfeier in der Gesamtschule Köln-Höhenhaus ein bisschen Stimmung. Diese begann  pünktlich um 18:45 Uhr mit unserer Darbietung. Davor gab es etwas Stress bei der Anreise (einige Eltern fuhren uns), da der Feierabendverkehr  den Kölner Autobahnring verstopfte und wir Umwege fahren mussten. Letztlich kamen dann doch alle noch rechtzeitig ans Ziel und wir waren stolz, im Programm neben bekannten Gesichtern  wie dem „Rumpelstilzchen“ auftreten zu können.

Wir spielten auf der Bühne in der Aula, nachdem der Elferrat einmarschiert war und Platz genommen hatte. Mit viel Spaß und Schwung gestalteten wir einen gelungenen Start für das Abendprogramm der Karnevalssitzung und waren am Ende super stolz auf einen gelungenen und recht professionellen Auftritt.  Die Sambalinos wurden dann noch von einer Schülerin in einer kleinen Rede dem Publikum vorgestellt, in der auch erwähnt wurde, dass unsere Leiterin, Christiane Ratsch, früher einmal an dieser Schule unterrichtet hatte. Am Ende bekamen wir als Dank einen Karnevalsorden mit einem kleinen Clown umgehängt und die Eltern, die uns gefahren hatten sowie Christiane Ratsch bekamen einen Blumenstrauß. Wir fuhren dann  direkt zurück nach Hennef und waren gegen 20 Uhr wieder zu Hause.

   

Wir spielten in folgender Besetzung:

Repinique und Leitung des Auftritts: Katharina Klein, 10C.

Caixa: Marco Lambertz, 9D.

Surdos: Chiara Hemmen, 9A; Luca Puhl, 7B; Sascha Schmidt, 9D.

Agogo-Glocken: Christina Moh, 9C; Charlotte Rölleke, 9A.

Tamborime:, Kea Maleen Metje, 8D; Theresa Oberstraß, 10C;

Lisa-Marie Schneider, 10C; Nina Stark, 5C.

Gesamtleitung: Christiane Ratsch

Charlotte Rölleke, Christiane Ratsch

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34 Französisch-Schüler/innen der Gesamtschule legen DELF-Prüfung ab

 

Wir haben dieses Jahr an der DELF-AG teilgenommen. Das ist ein Kurs, in dem man sich auf die Französischprüfung „Diplôme d’études en langue française“, Niveau A1, vorbereitet. Inzwischen haben wir beide Prüfungen, die schriftliche und die mündliche hinter uns. Vor den Prüfungen waren wir ziemlich aufgeregt, doch die mündliche, zu der wir nach Bonn gefahren sind, hat uns richtig Spaß gemacht. Wir mussten einem „richtigen Franzosen“ unser Können zeigen: uns vorstellen, ihm Fragen stellen und einen Dialog zu einem vorgegebenen Thema mit ihm führen. Bei der schriftlichen Prüfung, die an einem Samstag in der Schule stattfand, wurden Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion getestet. Das war zwar anstrengend, aber zu schaffen.

Nun warten wir noch auf die Ergebnisse der Prüfung. Das könnte bei über 3000 Prüfungen allein in unserer Region etwas dauern, doch dann haben wir endlich unser heiß ersehntes Zertifikat.
(DELF-AG A1)

 

In diesem Jahr haben insgesamt 34 Schüler/innen unserer Schule die DELF-Prüfung abgelegt; 23 in Niveau A1, das nach dem ersten Lernjahr erreicht wird und 11 in Niveau A2 (nach dem dritten Lernjahr). Es ist erfreulich zu sehen, dass das Interesse an DELF weiter wächst. Im 7. Jahrgang haben sich diesmal 82% aller Französisch-Schüler/innen zur Prüfung angemeldet, was einen neuen Rekord darstellt.

Zur Vorbereitung auf die A2 – Prüfung im Januar 2011 wird nach den Osterferien eine AG angeboten. Sie findet alle zwei Wochen freitags von 14.00 bis 15.30 Uhr statt. Teilnehmen können alle Französisch-Schüler/innen des 8. und 9. Jahrgangs, auch wenn sie die A1-Prüfung nicht abgelegt haben. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich am Donnerstag, dem 15. April um 14 Uhr mit Maria Becker-Just im Forum zu treffen.

Die neue DELF-AG Niveau A1 für den 7. Jahrgang beginnt nach den Sommerferien und findet im Rahmen der AG-Zeit donnerstags 8./9. Stunde statt. Anmeldeformulare werden vor den Sommerferien in den entsprechenden Französischkursen ausgegeben. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
(Andrea Thomas)

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Das Leben ist schön“ – eine bewegende Erinnerung an die Opfer des Holocaust

Am diesjährigen „Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“ beschritt die Klasse 7b gemeinsam mit ihren beiden Klassenlehrer/innen Angelika Nobis-Waldecker und Stefan Klause einen ganz besonderen Weg.

Nachdem die Schüler/innen als Einstieg in den Tag über den Auftrag und die Zustände in den Konzentrationslagern informiert und ihre Fragen beantwortet worden waren, wurde gemeinsam der Film „Das Leben ist schön“ (Originaltitel „La vita é bella“) gesehen.

Noch mit der Bestürzung über die Bilder und Erläuterungen ihrer Lehrer/innen in ihren Köpfen war die Klasse über den Beginn des Films sehr erstaunt und vielleicht sogar ein wenig irritiert. Wurde mit Tod und Schrecken gerechnet, so lernten wir den humorvollen Juden Guido kennen, der mit viel Fantasie und Hingabe seiner „geliebten Prinzessin“, der Lehrerin Dora, den Hof macht. Gemeinsam erlebten wir das erste Treffen, Guidos Einfallsreichtum immer wieder neue, „rein zufällige“ Treffen zu inszenieren, den ersten Kuss und schließlich den Triumph dieser großen Liebe, welcher in einer Hochzeit und dem gemeinsamen Sohn Giosé mündet. Zu diesem Zeitpunkt taten uns die Bäuche vom vielen Lachen weh und wir hatten wohl alle unsere Herzen an diese außergewöhnliche, aber so liebenswerte, kleine Familie verloren.

Plötzlich der Umschwung – Guido und sein Sohn werden in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager deportiert. Und damit nicht genug – Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen. Ein Zeitpunkt, zu dem man in der Klasse eine Stecknadel hätte fallen hören können. Aber trotz dieses Schreckens, der uns allen in die Gesichter geschrieben stand, verliert Guido nicht seinen Mut und seine Fantasie. Um seinen Sohn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erklärt er ihm, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln er genau einhalten müsse, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Trotz des entsetzlichen Ortes des Geschehens schafft es Guido mit immer wieder neuen Ideen die Fassade für seinen Sohn aufrecht zu erhalten und mit seinem Charme und Witz auch uns immer wieder ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Als schließlich bei Kriegsende das Lager in Aufruhr gerät, erklärt Guido seinem Sohn, dass dies nun der letzte Teil des Spiels sei und er sich so lange verstecken müsse, bis kein Mensch mehr im Lager sei. Er selbst macht sich auf den Weg seine Frau zu suchen und wird bei diesem Unternehmen erschossen. Ein Moment, den wir alle nicht fassen konnten und darauf warteten, dass unser erfindungsreicher Freund sich auch aus dieser Situation befreien konnte.

Noch in Trauer um Guido endet schließlich das Spiels: Giosé kommt aus seinem Versteck, er ist der Sieger. Und was kommt, wie von seinem Vater versprochen, um die Ecke? Der Panzer! Die Amerikaner befreien das Lager. Und schon wieder huscht uns bei seinem erfreuten Ausruf – trotz unserer Trauer – ein Lächeln über die Lippen.

Das abschließende Gespräch im Plenum machte deutlich, dass auch unsere Schüler/innen das Besondere in diesem mit hoher Sensibilität und großer Ernsthaftigkeit inszenierten Film, ein in Tabuzonen und Chiffren verfangenes Thema einmal anders anzugehen, nicht nur erkannt sondern sogar gewürdigt haben.
(Alex Gockel-Böhner)

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WPI-Kurse Französisch zu Besuch beim Filmfestival „Cinéfête

   

Unser Ausflug ins Rheinische Landesmuseum Bonn war für alle Beteiligten ein besonderer Tag, denn wir – die Französischkurse des 7. und 8. Jahrgangs - fuhren mit Maria Becker Just, Elisabeth Stein-Siefer und Andrea Thomas zum Filmfestival „Cinéfête“. Dort haben wir den Film „Moi César 10 ans ½ 1m39“ angeschaut, was auf Deutsch „Ich, César, 10 ½ Jahre, 1 Meter 39“ heißt. In dem Film geht es um einen kräftigen Jungen, der mit vielen Problemen klarkommen muss. An einem Wochenende reist er mit Sarah, einem Mädchen aus seiner Klasse, und seinem besten Freund Morgan heimlich nach London, um dort dessen Vater zu suchen. Sie erleben gemeinsam viele Abenteuer und César und Sarah verlieben sich ineinander.

Durch den Film konnten wir die französische Aussprache besser lernen und wenn wir etwas nicht verstanden haben, halfen uns die deutschen Untertitel weiter. Auch für diejenigen, die kein Französisch können, ist dieser Film empfehlenswert, weil er die Alltagsprobleme von Kindern und Jugendlichen auf humorvolle Weise darstellt.
(WPI-Kurs Französisch 7)

Das französische Filmfestival Cinéfête gibt es seit zehn Jahren. Dabei werden in zahlreichen deutschen Städten qualitativ hochwertige Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern präsentiert. Zielgruppe sind vor allem Schüler/innen, aber auch andere Französischlerner/innen bzw. Frankophile. „Seit seiner Gründung haben über 1 Millionen (meist) junge Zuschauer/innen Filme aus Frankreich, Belgien und anderen frankophonen Ländern erlebt, die ohne dieses Festival vielfach gar nicht in Deutschland gezeigt worden wären. Mit je 2000 Zuschauer/innen in den letzten beiden Jahren ist das Festival auch in Bonn ein fester Bestandteil des Schul(kino)jahres.“, so der Veranstalter.

Mit 75 Schüler/innen war die Gesamtschule Hennef die zweitgrößte Gruppe, die daran teilnahm. Diese Art der Sprachanwendung hat allen Schüler/innen und auch uns Lehrkräften viel Spaß gemacht, so dass wir die Cinéfête auch für die kommenden Jahre in unser Französischprogramm aufnehmen werden.
(Andrea Thomas)

 

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Bonner Stadtmeisterschaften im Geräteturnen 2009

Bei der zweiten Teilnahme an den Bonner Stadtmeisterschaften im Geräteturnen am 9. Dezember 2009 an der Gesamtschule Bonn-Beuel konnte die Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef sich im Vergleich zum Vorjahr enorm steigern. In einem starken Starterfeld mit 15 Mannschaften Bonner Gymnasien und Gesamtschulen erturnten sich Lotta Bachmann, Lorina Clausen, Kristin Lange, Lea Reckziegel, Alina Triscari, Karolina Hahn, Caroline Röllecke und Kim Dreger in der Mannschaftswertung einen hervorragenden 4. Platz und verbesserten sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 7 Plätze.

Auch in diesem Jahr hatten die Mädchen ihre Nerven gut im Griff und zeigten schöne Leistungen. Besonders am Boden konnten sie durch ihre individuelle Musikauswahl und selbstständig entwickelte Choreographien das Publikum und die Kampfrichterinnen von sich überzeugen. Die bereits erfahrenen Turnerinnen aus dem sechsten Jahrgang wurden in diesem Jahr von dem starken Nachwuchs aus dem fünften Jahrgang unterstützt. Leider ist unsere Mannschaft zu jung, um an den Bezirksmeisterschaften in Köln teilzunehmen – doch ist dies das erklärte Ziel für das kommende Jahr!

   

Angeführt wurde die Mannschaft von den beiden Turnerinnen des Hennefer TV Caroline Röllecke und Kim Dreger, die an allen vier Geräten die Übungen mit dem höchsten erlaubten Schwierigkeitsgrad turnten. In der inoffiziellen Einzelwertung belegte Caroline einen Platz unter den ersten fünf. Kim musste nur einer anderen Turnerin den Vortritt lassen und darf sich Vize-Stadtmeisterin in ihrem Jahrgang nennen! Einen Herzlichen Glückwunsch an alle Turnerinnen!
(Barbara Lesch)

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Austauschschüler/innen aus Istanbul zu Gast in Hennef

Am 2. März 2010 kamen unsere 7 türkischen Austauschschüler/innen und zwei junge Lehrerinnen am Flughafen in Köln an. Wir haben sie sehnlichst mit unseren Familien erwartet und danach in unsere jeweiligen Familien gebracht. Die zwei türkischen Lehrkräfte konnten beide sehr gut Englisch und die eine sogar sehr gut Deutsch. Schon an dem Abend startete der Aufenthalt mit einem kleinen Event. Wir alle trafen uns in unserer Schule, um die von dem DG Kurs aus dem 10er Jahrgang vorbereiteten Geschichten aus 1001 Nacht anzusehen. Dort lernte man sich auch schon etwas besser kennen und man merkte, wie gut man sich verstand und freute sich sehr auf die folgenden Tage. Untereinander verständigten wir uns mit Englisch und kamen damit auch sehr gut zurecht.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung von Köln an und alle waren ganz besonders von dem atemberaubenden Kölner Dom begeistert, den wir auch von innen besichtigten. Nachdem dann die Kölner Einkaufsläden durchstöbert waren, ging es weiter zum Schokoladenmuseum. Da alle unsere Gäste große Fans der deutschen Schokolade sind, gefiel es ihnen dort ganz besonders gut.

Am Donnerstag fuhr die gesamte Gruppe dann nach Bonn, Beethovens Heimatstadt, und nachdem die Innenstadt und auch die Uni besichtigt wurden, besuchten wir eine Kunstausstellung über Byzanz auf der Museumsmeile. Zum Abschluss des erfolgreichen Tages gingen wir in das Bonncenter, wo wir dann gemeinsam bowlten. Als kleinen Anreiz mussten die Verlierer am Samstag zu einem gemeinsamen Essen einen Kuchen backen.

Allerdings stand am Freitag noch ein Besuch bei unserem Bürgermeister, Klaus Pipke, an. Dieser wurde auch in der Zeitung veröffentlicht und man scherzte, wie gut diese Schüler/innen doch umsorgt werden, da auch der stellvertretende Bürgermeister ihnen zur Seite stand. An diesem Tag fand noch ein Spitzenspiel zwischen den Erzrivalen Köln und Düsseldorf im Eishockey statt. Obwohl unser Kölsches Team verloren hatte, ließ sich unsere gute Laune nicht vergraulen. Diesen Event wird so schnell keiner vergessen.

Am Wochenende war die Gestaltung ganz uns Schüler/innen überlassen. Wir unternahmen einiges, unter anderem zeigten wir den türkischen Austauschschüler/innen unser gewohntes Umfeld oder fuhren nach Königswinter. Nur Samstagabend wurden wir dann von Jochen Herchenbach mit Familien zu einem Essen ins Bistro unserer Schule eingeladen. Dort  hat Wolfgang Müller, unser Küchenchef, seine Künste zum Besten gegeben und jedem hat es vorzüglich geschmeckt.

 

Am Montag haben wir uns dann Siegburg angesehen und sind dort auch auf den Michelsberg gegangen. Der Alt-Abt hat uns dort ein wenig von der Geschichte erzählt und selbst wir „Einheimischen“ haben noch etwas lernen können. Die Aussicht vom Michelsberg auf Siegburg war wunderschön. Den letzten Abend ließen wir dann gemeinsam ruhig ausklingen.
Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen. Am Flughafen angekommen, checkten die Austauschschüler/innen ein und dann flossen einige Tränen. Das einzig schöne, woran wir dachten, ist, dass wir uns in 40 Tagen wieder sehen werden. Denn dann fliegen wir nach Istanbul!!!
(Marina Ligon, Jana Büllesbach)

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Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“

Türkische Gastschüler bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul

Das  Gymnasium Istek „Bilge Kagcin“ in Istanbul wird auch eine „Anti-Mobbing-Group“ bilden, versicherte die türkische Lehrerin Delfin Hacikoglu, als sie von der Umsetzung des Projekts „Fit in FAIR PLAY“ der Malteser in der Gesamtschule Hennef erfuhr. Mit ihren Schülerinnen und Schülern erfuhr sie im Rahmen eines Schüleraustauschs im März 2010 davon, dass Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs eine Anti-Mobbing-Group gegründet haben, um präventiv dazu beizutragen, dass Mobbing in der Gesamtschule Hennef keine Chance bekommt. Als besonders ideal beurteilte sie das Vorhaben, bereits im 5. Jahrgang das Thema Mobbing mit den jungen Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren, um so das Tabu zu durchbrechen, das häufig einer wirksamen Hilfe entgegenstehe. Auch in türkischen Schulen sei Mobbing nicht unbekannt, so Frau Hacikoglu, sei aber nicht immer deutlich erkennbar, da sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihre schweren Prüfungen vorbereiten müssten und dadurch sehr auf sich selbst bezogen seien. Dabei kämpfe jeder um seine Chance, um später einen der wenigen begehrten Studienplätze zu bekommen, und den bekomme man eben nur mit guten Noten. Dass der enorme Wettbewerbsdruck auch Mobbing begünstige, läge da wohl auf der Hand. Umso mehr sei es deshalb sinnvoll, auch in ihrer Schule eine Anti-Mobbing-Group entsprechend dem Vorbild der Gesamtschule Hennef zu gründen, um ebenfalls präventiv dem Mobbing von Anfang an vorzubeugen. Denn ihren Schülern in Istanbul ein angstfreies und unbelastetes Lernen zu ermöglichen, sei auch ihr ein ganz besonderes Anliegen, versicherte Frau Hacikoglu.   

Um die Umsetzung ihres Vorhabens begünstigend zu unterstützen, erhielten die türkischen Gastschüler sowie alle an dem Wettbewerb Fit in FAIR PLAY beteiligten Gesamtschüler von den Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf.  Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren von den Kölner Haien nicht gewonnen werden konnte, so war es doch ein schöner Abend mit einer super guten Stimmung, an den sich die türkischen Schülerinnen und Schüler bestimmt immer gerne erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine Anti-Mobbing-Group gründen werden.

(Georg Dahlberg

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Tanzprojekt der 5F in der Kölner Philharmonie

Die Klasse 5F tanzt zu Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“

Jedes Jahr veranstaltet die Kölner Philharmonie im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit ein Tanzprojekt mit Schüler/innen der Klassen 4-6 verschiedener Schulen aus Köln und Umgebung.

Ziel des Projektes ist es, Kinder an klassische Musik heranzuführen und ihnen eine völlig neue Erfahrung mit klassischer Musik zu ermöglichen.

Seit den Herbstferien haben sich 6 Schulklassen intensiv mit Modest Mussorgskys Werk „Bilder einer Ausstellung“ beschäftigt. Eine der teilnehmenden Klassen war die Klasse 5F unserer Gesamtschule.

Es fanden 9 Tanzproben statt, bei denen die Schüler/innen, angeleitet von 3 Choreografinnen, das Musikstück  gut kennenlernten und gemeinsam die Bildsprache der Musik entschlüsselten und bewegte Bilder schufen.

In seiner Klaviersuite „Bilder einer Ausstellung“ gestaltet Mussorgsky musikalisch zehn Bilder seines Freundes, des Architekten Viktor Hartmann, der im Jahr 1873 starb. Hartmann hatte sich von 1864 bis 1868 im Ausland aufgehalten und dort eine Reihe von Aquarellen, Zeichnungen, Genreskizzen, Architekturentwürfen und Reiseskizzen erstellt. Nach seinem Tod organisierten seine engen Freunde Vladimir Stassow und Modest Mussorgsky eine Ausstellung mit seinen Werken zu seinen Ehren.

Diese Ausstellung regte Mussorgsky an, dem verstorbenen Freund auch musikalisch ein Denkmal zu setzen. In einem enormen Schaffensrausch komponierte er seine Klaviersuite "Bilder einer Ausstellung". Der Tanz der Schüler/innen war, in Anlehnung an die zehn musikalischen Bilder, ebenfalls in zehn Abschnitte gegliedert, in denen die Kinder tänzerische Ausdrucksmittel fanden, um die Bilder von Viktor Hartmann umzusetzen. Den neun Proben in der Gesamtschule Hennef folgten drei große Zusammenführungsproben mit allen 6 Schulklassen. Dabei lernten die Schüler/innen auch bereits die Bühne der Kölner Philharmonie kennen, auf der sie zum Abschluss des Projektes auftreten sollten. Zur Vorbereitung auf den eigenen Auftritt besuchten sie im Januar ein Konzert in der Philharmonie, bei dem, unter anderem, das Stück „Bilder einer Ausstellung“ in einer konzertanten Fassung (von Ravel) vom Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg gespielt wurde.

Der eigentliche Höhepunkt des gesamten Tanzprojektes fand am 25. und am 28.1.2010 statt: In zwei Aufführungen stellten die Schüler/innen ihre bewegten Bilder zu Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ vor einem großen Publikum auf der Bühne der Philharmonie vor.

 

Hinter der Bühne im Künstlerbereich ging es zu wie bei Profis. Die Kinder bekamen Künstlergarderoben zugewiesen und wurden wie Stars vom Inspizientenpersonal betreut.

Stolz, angesichts der eigenen Leistung, kamen die Kinder von der Bühne zurück. Nun hatte sich auch die enorme Anspannung und Nervosität, die vor dem Auftritt zu spüren war, gelegt.
Das Tanzprojekt hat allen Schüler/innen viel Spaß gemacht und der brausende Applaus der Zuschauer/innen bei beiden Aufführungen hat sie für ihre Mühen belohnt.
(Anja Gerner)

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Poetry Slam  Dichterwettstreit des 11. Jahrgangs

Kaum zu glauben, was die Schüler/innen des 11. Jahrgangs am Abend des 1. Februars fast 4 Stunden lang mit nur 14-tägiger Vorbereitung auf die Mensabühne brachten: Den ersten und sicher nicht  letzten „ Poetry Slam“  der Gesamtschule Hennef.

Die Anregung dazu war ausgegangen von den 4 Deutschlehrer/innen des 11. Jahrgangs, Isabel Weinitz, Florian Dülks, Nils Götte und Uschi Novotny-Schmandt, die die Schüler/innen im Rahmen einer Unterrichtsreihe „Lyrik“ dazu aufforderten, doch selbst einmal Gedichte oder Texte zu schreiben.

Die Resonanz war überwältigend. Da gab es sehr persönliche Gedichte mit leisen Tönen, über eigene Gefühle, Beziehungen, Sprachlosigkeit bis hin zu gerappten gesellschaftskritischen Texten und witzigen Episoden aus dem Alltagsleben.

Gemeinsam wurden die sieben besten Vorträge von den Kursteilnehmer/innen selbst ausgewählt und diese 28 Kandidaten präsentierten ihre Werke in einem Wettstreit auf der Mensabühne der Gesamtschule. Der gesamte Jahrgang war präsent, Eltern und Freunde als „Fanclub“ mitgekommen. Eine paritätisch von Lehrer/innen und Schüler/innen besetzte Jury war bestimmt worden, um die besten drei Beiträge zu prämieren. Die Schüler/innen des Jahrgangs, allen voran Christina Berger und Jenny Schäfer, die auch als Moderatorinnen durch den Abend führten, hatten sich organisatorisch mächtig ins Zeug gelegt.

Die Tolitecs sorgten für perfekte Ausleuchtung und den Ton.

In den Zwischenpausen begeisterte Kevin Redvai mit seiner Band „Coatslippers“ die Zuhörer/innen, die sich mit Getränken erfrischen konnten, um in die nächste Runde des Dichtwettstreits zu gehen.
Kurz nach 22 Uhr standen unter brandendem Applaus die Gewinner fest: Den ersten Platz errang Muhammet Gülcicek mit selbstironischen „Reflexionen“ über seine Erfolglosigkeit bei  Mädchen, die schon während des Vortrags von Lachsalven begleitet war, gefolgt von Max Weinreis und Kevin Redvai, die allesamt Gutscheine für Kino, Medien oder Bücher erhielten und begeistert gefeiert wurden.
Sollte dies der Beginn einer neuen Tradition an der Gesamtschule Hennef sein?
(Uschi Novotny-Schmandt)

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DG-Kurs 9 präsentiert: „L – wie Lippenstift und Liebe“

Was da am Abend des 24. Februars auf der Mensabühne der Gesamtschule von den Schüler/innen des Kurses „Darstellen & Gestalten“ des 9. Jahrgangs präsentiert wurde, begeisterte nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen, Freunde, Freundinnen, Eltern: Alle konnten sich in einzelnen Szenen der  munteren Szenencollage wieder finden und bekamen oft genug den eigenen Spiegel vorgehalten.

Die beiden Lehrerinnen Ulrike Biermann  und Uschi Novotny-Schmandt hatten die Rechte des in offener Theaterform konzipierten Stücks zweier Autorinnen der Spielwerkstatt Berlin erworben und schon beim ersten Lesen fingen alle Feuer. Schnell häuften sich Ideen für weitere selbst geschriebene Texte, die auf eigenen Erfahrungen basierten. So entstand eine abwechslungsreiche Szenenfolge aus eigenen und ausgewählten Szenen, in denen ganz unterschiedliche Mädchen (und auch Jungs) mit sehr unterschiedlichen Gedanken und Erfahrungen auftreten.

Es geht um Freundinnen, Freunde, Beziehungen, erste Liebe, das erste Mal, Eifersucht, Schminken, Eltern, Sport, Stalker, Zickenkrieg und vieles mehr. Besonders das Eigenerlebte wurde mit viel Spielwitz und –freude vorgetragen, wie zum Beispiel der Mädchenabend  „mit Banane“. Sogar die beiden Lehrerinnen, die „Große“ und die „Kleine“ , fanden erstmalig ihre Rollen, die ihnen, wie die Schüler/innen des Kurses befanden, „auf den Leib geschrieben“ waren.

So verging der Abend für die zahlreichen Zuschauer/innen kurzweilig und immer von Schmunzeln, Lachen und offenem Szenenapplaus begleitet.

Auch die Schüler/innen, die eine weitere Vormittagsvorstellung am 25.2. in der voll besetzten Mensa besuchten, spendeten begeisterten Beifall – und haben sicher ein Stückchen von sich selbst wiedergefunden.
(Uschi Novotny-Schmandt)

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Anne Frank – Wir gedenken der Opfer des Deutschen Nationalsozialismus

Am 26. Februar 2010 war für uns der Gedenktag der Opfer des Deutschen Nationalsozialismus. Wir (die Klasse 7e) begannen damit, im Internet nach Anne Frank, die am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde und die jüngste Tochter einer jüdischen Familie war, zu recherchieren und Informationen über sie zu sammeln. Danach tauschten wir uns darüber aus und sprachen über Anne Frank und ihr später veröffentlichtes Tagebuch, das eine hohe Bedeutung für sie hatte. In das Tagebuch, das sie zu ihrem dreizehnten Geburtstag bekam, schrieb Anne alle ihre Sorgen, wie sie später in ständiger Angst vor den Nazis lebte und sie sich mit ihrer Familie versteckt halten musste. Anschließend sahen wir auch den Film, der ihr Leben, soweit man es aus dem Tagebuch nehmen kann, zeigt.

Den Film, der zeigt, wie es ihr zuerst sehr gut ging in ihrem Leben, der zeigt, wie sie später in Angst leben musste und in ein Konzentrationslager kam, wo sie später auch an Typhus verstarb. Eine Geschichte, die einem doch ziemlich nahe geht. Nachdem wir so viel über Anne Frank erfahren hatten, begannen wir damit, ihr Leben mit unserem Leben heute zu vergleichen. Wir erstellten eine Collage, die ihr und unser Leben zeigt, mit den Überschriften  „Meine Welt“ und „Anne Franks Welt“. Dazu suchten und schnitten wir aus Zeitungen passende Motive aus und malten. Bei uns waren moderne Medien, bei Anne vielleicht ein altmodisches Radio, bei uns Vieles, was eine abwechslungsreiche Freizeit ausmacht, Spaß, Sport, Kleidung, Partys und bei Anne vielleicht ein Konzentrationslager, generell eine düstere Stimmung dargestellt. Dieser Tag war für uns alle interessant, da wir daran, wie es Anne früher ging, noch einmal sehen konnten, wie gut es und heute geht!
(Antonia Wegmann,7e)

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Aktuelles aus Kenia

„Lieber ein Dach über dem Kopf als schick verputzte Wände“, dachte sich die Schulleitung  der Primary-Mixed-School in Mbaga, Siaya und nutzte den mit viel Freude entgegengenommenen Spendenbetrag in Höhe von 2400,00 € unserer Schulgemeinschaft, um einen weiteren Klassenraum anzubauen.

Der Betrag setzt sich zusammen aus den beachtlichen Erträgen unseres Aktionstages „Schüler arbeiten für Schüler in Afrika“ sowie durch unseren Kuchenstand; einem Zuschuss vom erlaufenen Geld beim Sponsorenlauf 2009, einem Anteil durch den Verkauf von Strickstulpen, Schals und Handschuhen und den Einnahmen durch die Straßenmusik von Astrid Kröger-Schönbach mit ihren Musikgruppen.

Nun gibt es schon zwei neue Gebäude in der alten renovierungsbedürftigen Schule, die mit unserer Hilfe den Schüler/innen in Afrika bessere Bedingungen zum Lernen geben.

   

Wie das Bild zeigt, wurde sofort nach Erhalt der enormen Summe mit dem Bau begonnen. Es gibt inzwischen ein „Kenia-Konto“ bei der Kreissparkasse Köln: Kontonummer: 1084009055, BLZ: 37050299

Dank an alle, die uns unterstützen!
(Klasse 7A mit Gisela Raps und Lambert Heyder)

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Bigband auf Probenfahrt 

Als die Bigband im November 2009 bei dem Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ einen 1.Preis gewann, der mit 250€ dotiert war, stellte sich die Frage: „Was machen wir mit dem Geld?“. Schnell einigte man sich, ein paar Tage auf Probenfahrt zu gehen und den Betrag dort einfließen zu lassen. Vom 10.-12.März 2010 war es dann soweit: 23 Mitglieder der Bigband, Instrumente, Ausrüstung und Gepäck wurden von Elterntaxis zur Jugendherberge in Bad Honnef kutschiert. Zwei Tage konnten wir nun in Ruhe alte Stücke überarbeiten und einige neue Titel erarbeiten, neu im Programm sind nun – neben Swing und Latin - einige Jazzrock-Stücke. Am zweiten Tag konnte man schon recht gut die Früchte der Arbeit erkennen, einige Musiker/innen wagten sich an unbekannte Improvisationen, die Rhythmusgruppe trieb die Bläser zuverlässig an, die einzelnen Bigband-Sections wuchsen noch mehr als schon gewohnt zur musikalischen Einheit, besonders die Posaunen (unterstützt von Frau Schulz) konnten sich diesmal richtig gut in Szene setzen.

Zwischen den Proben erholten wir uns mannigfaltig: Die Sonne setzte sich mittags gegen das immer noch kalte Winterwetter durch, so dass wir in der Mittagspause Gelegenheit zu Basketball, Fußball oder Faulenzen auf der Bank hatten. Abends gab es für alle die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen bei Gruppenspielen und anderen Aktionen. Wer immer noch nicht ausgelastet war, spielte bis 22.00 Uhr Fangen in der leeren Jugendherberge (außer uns waren keine anderen Gäste vor Ort – Glück gehabt!), dann ging es aber auch schnell ins Bett. Die beiden mitreisenden Lehrerinnen Frau Schulz und Frau Kröger-Schönbach hatten dankenswerterweise tatsächlich die Gelegenheit von 23.00-7.00 Uhr durchzuschlafen –  eine ungewohnte Erfahrung.

 

Alle waren sich am Ende einig, dass die zweieinhalb Tage richtig klasse und viel zu kurz waren. Toll zu sehen, dass das gemeinsame (und natürlich auch sehr erfolgreiche) Musizieren den gegenseitigen Respekt fördert - immerhin nahmen Schüler/innen aus den Jahrgängen 6-10 an der Probenfahrt teil. Folgende Schüler/innen (nicht nur aus den Bläserklassen) spielen in der Bigband: Querflöte:  Johanna Fuhs (7B), David Kühn (7B); Klarinette: Janine Förster (6B), Antonia Domagalla (6B), Judith Mildner (7B), Sarah Erber (7B); Altsaxophon: Alina Domagala (7B), Noah Erkens (8B), Julius Friedrich (8B); Tenorsaxophon: René Merbach (6B), Leon Dehne (6B); Trompete Hannah Lubnau (7B), Fabian Nietzer (7B), Aaron Erber (7B); Posaune: Justin Beilhartz (7B), Vincent Schönbach (6B), Carolin Hagen (7B), Vanessa Zimmermann (6B); E-Bass: Katharina Klein (10C), Frederic Schönbach (8B); Drums: Manuel Maevers (7A); Klavier: Felix Groove (8B); E-Gitarre: Tobias Paszkiet (8A); Als Gast: Frau Schulz (Posaune).

Die Bigband probt übrigens immer freitags nachmittags im Musikraum 1. (A. Kröger-Schönbach)

Johanna Fuhs (7B - Querflöte), David Kühn (7B – Querflöte), Janine Förster (6B - Klarinette), Antonia Domagalla (6B – Klarinette), Judith Mildner (7B – Klarinette), Sarah Erber (7B – Klarinette), Noah Erkens (8B – Altsaxophon), Alina Domagala (7B - Altsaxophon), René Merbach (6B – Tenorsaxophon), Julius Friedrich (8B - Altsaxophon), Leon Dehne (6B  – Tenorsaxophon), Fabian Nietzer (7B – Trompete), Aaron Erber (7B - Trompete), Hannah Lubnau (7B – Trompete), Justin Beilhartz (7B - Posaune), Vincent Schönbach (6B – Posaune), Hagen Carolin (7B – Posaune), Vanessa Zimmermann (6B – Posaune), Katharina Klein (10C – E-Bass), Frederic Schönbach (8B - E-Bass), Manuel Maevers (7b –Drums), Groove, Felix (8B – Klavier), Tobias Paszkiet (8b - E-Gitarre), Als Gast: Frau Schulz (Posaune).

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Orchesterfahrt der Bläserklasse 8B

Kurz vor Karneval (8. - 10.Februar 2010) fuhr die erste Bläserklasse unserer Schule unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Manfred Liedtke zum zweiten Mal auf Orchesterfahrt – wieder in die Jugendherberge Bad Honnef. Im 8. Schuljahr haben die Bläserklassen nur noch zwei Stunden Musik/Woche, daher bietet sich eine ergänzende Orchesterfahrt natürlich an, zumal der Klassenlehrer der 8B, Manfred Liedtke, ein leidenschaftlicher Bluessänger ist und seine Klasse gerne wieder begleitete. Daher hatten wir ins Programm auch zwei Stücke aufgenommen, in denen Manfred Liedtke seine Sangeskünste mit einbringen konnte: „Sweet Home Chicago“ und „Hit the Road“. Das Programm stand unter dem Motto „USA“, ein Thema, das in diesem Schuljahr auch in Englisch auf dem Plan steht. Eastcoast Rock, Broadway und Südstaaten-Jazz rundeten das Bild ab. Gesamtorchester-Proben wechselten sich ab mit Satzproben oder Einzelproben, so dass am Ende ein deutlicher Fortschritt zu verzeichnen war und die Stücke flüssig groovten. Dankenswerterweise kam Manuel Maevers (7A) am Dienstag für einige Stunden dazu und sorgte an den Drums für richtig viel Drive.

Neben dem anstrengenden musikalischen Programm gab es natürlich auch andere Dinge zu tun: mittags wanderten wir in der klirrenden Kälte auf vereisten Feld- und Waldwegen, abends schauten wir die „Blues Brothers“-DVD oder tanzten. Beliebt war natürlich auch das spätabendliche Chillen auf den Zimmern. Das aufgelaufene Schlafdefizit konnten die jugendlichen Musiker/innen dann sicherlich spätestens über Karneval wieder kompensieren.
(Astrid Kröger-Schönbach)

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Bowlingausflug der Bläserklassen

Im November 2009 hatten die meisten Musiker der Bläserklassen richtig viel zu tun: Drei Martinszüge und ein Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Hennef. Von dem erspielten Geld fuhren wir nun am verschneiten 1. Februar 2010 mit über 70 Musiker/innen aus den Klassen 6B, 7B und 8B zur Bowlingbahn in Spich (mal ganz ohne Musikinstrumente). An den 12 Bahnen wurden jeweils 6 - 7 Spieler gemäß ihrer Instrumente aufgeteilt. Alle spielten zwei Runden und hatten zuerst oft ihre Mühe, überhaupt einen der Kegel zu treffen. Bei manchen war gleich die erste Kugel ein „Strike“ und dann kam lange nichts mehr. Manche Musikergruppen waren mit mehr Können und Kraft als die anderen nach Spich gereist.

Im Durchschnitt erreichten die Spieler/innen der Teams folgende Punkte: 1. Platz Posaune 1 (63 P), dicht gefolgt von Trompete 2 (62 P) und Bass & Drums (60 P). Das beste Einzelergebnis erreichte Frau Müller mit 131 P in einem Spiel, das beste Ergebnis bei den Mädchen hatte Hannah Lubnau (Trompete) mit 91 P, bei den Jungen Fabian Wolf (Euphonium) mit 85 P. Zwischendurch stärkte man sich mit Apfelschorle – und wer wollte – mit Sportlernahrung (Fritten und Pizza), damit auf dem Nachhauseweg auch noch eine zünftige Schneeballschlacht möglich war. Vielleicht war dieser unterhaltsame Ausflug ja der Beginn einer Tradition und lässt sich im nächsten Jahr wiederholen?
(Astrid Kröger-Schönbach)

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Qualifiziert für die „Westdeutschen U17 Judo-Meisterschaften“ 

Tolle Erfolge für die Schüler der Sportklassen bei den Judo- Kreis- und Bezirksmeisterschaften

Die Schüler der Sportklassen der Gesamtschule konnten Erfolge bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften feiern. Am 23. Januar bei den Judo-Kreismeisterschaften in Bad Honnef konnten sich vier Judoka der Gesamtschule für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren. In der Gewichtklasse bis 43kg direkt im 1. Jahr in der U17 haben Moritz Plafky und Tobias Paszkiet eine überzeugende Leistung gezeigt. Nach den je zwei gewonnenen Kämpfen kam es zu reinem Hennefer Finale, in dem sich der Moritz gegen den Tobias durchsetzen konnte. Lars Krautscheid gewann in der Gewichtklasse bis 66kg alle seine Kämpfe und wurde Kreismeister. Lena Krautscheid konnte sich in der Gewichtsklasse bis 63 kg ebenso diesen Titel sichern.

Trotz widriger Wetterverhältnisse machten sich die Hennefer Judoka an diesem Wochenende auf nach Waldfeucht-Haaren. Am Samstag, dem 30. Januar fand dort die Bezirksmeisterschaft der U17 statt. Die Kämpfe in Waldfeucht-Haaren standen auf einem sehr hohen Niveau. Lars Krautscheid gewann souverän alle 4 Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 66 kg und wurde damit Bezirksmeister. Moritz Plafky setzte seine Erfolgsserie der U14 auch in der neuen Altersklasse fort und gewann in der Gewichtsklasse bis 43 kg den 1. Platz. Tobias Paszkiet gewann zuerst souverän mit Ippon, unterlag aber im Halbfinale dem sehr starken Christian Orlowski aus Bad Godesberg. Den Kampf um den dritten Platz konnte er wieder für sich entscheiden.

   

1. Platz Moritz Plafky JC Hennef 1996

2. Platz Christian Orlowski 1. Godesberger Judo Club 1995

3. Platz Tobias Paszkiet JC Hennef 1996

3. Platz Alexander Weigandt TV Dellbrück 1895 1995 

   

1. Platz Lars Krautscheid JC Hennef 1995

2. Platz Lukas Kampa TSV Bayer 04 Leverkusen 1994

3. Platz Daniel Hiltemann JC Wermelskirchen 1994

3. Platz Christian Schnitzler BC Wegberg e.V. 1995

Für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften U 17 am 14. Februar 2010 in Holzwickede haben sich fünf Judoka der Gesamtschule (einschließlich dem gesetzten Phillipp Neihs) qualifiziert. Ein toller Erfolg.  

 

Bezirksmeisterschaften in Waldfeucht-Haaren: Lars Krautscheid, Felix Berger, Moritz Plafky, Tobias Paszkiet, Marvin Schneider (2. Platz -50kg) und Trainer Kamen Kasabov.

Auch Lena Krautscheid überzeugte bei den U17 Frauen Bezirksmeisterschaften. Sie gewann alle Kämpfe in ihrer Gewichtsklasse (bis 63 kg) und wurde somit auch Bezirksmeisterin. Damit standen wieder vier Judokas von der Gesamtschule Hennef auf dem Treppchen.

Lena Krautscheid, Trainer Kamen Kasabov, Miriam Schneider (1. Platz -40 kg), Maike Riehl (3. Platz -48 kg) 

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DG-Kurs 10: Neue Geschichten aus 1001 Nacht

Am Dienstag, dem 02.03.10, wurde zu der letzten großen Aufführung des DG-Kurses der Jahrgangsstufe 10 unter dem Motto „Neue Geschichten aus 1001 Nacht“ eingeladen.

Gegen 18.00 Uhr war Einlass und die Zuschauer/innen wurden in sehr ansprechend orientalisch gestalteten Räumlichkeiten auf Deutsch und Persisch willkommen geheißen und dazu aufgefordert, sich an dem reichhaltigen Buffet zu bedienen, welches aus orientalischen Köstlichkeiten bestand, die der Hauswirtschaftskurs und die Teilnehmer/innen des DG-Kurses zuvor liebevoll zubereitet hatten.

Nach ausgiebigem Genuss der orientalischen Köstlichkeiten nahmen die Zuschauer/innen Platz und die Aufführung begann mit einer einleitenden Geschichte, in der der Ursprung der „Geschichten aus 1001 Nacht“ dargestellt wurde. Danach zeigten die Gruppen ihr Können in Tanz, Gesang, Schauspiel und Schattentheater.

Jede Geschichte wurde eigenhändig von den Schüler/innen geschrieben und selbstständig umgesetzt, mit der Unterstützung der leitenden Lehrerinnen Katrin Heinen und Erika Schilling.

Durch schöne, selbst zusammengestellte Kostüme, der passenden Musik, wie zum Beispiel der Musikhit  „Güm Tek Tek“, zu dem einige Mädchen einen Bauchtanz präsentierten und verschiedene Lichteffekte, die den Raum in ein gemütliches Licht tauchten und den Zuschauer/innen dazu verhalfen, sich wie im Orient zu fühlen, war diese Aufführung ein voller Erfolg.

Etwas über eine Stunde konnten die verschiedenen Darbietungen verfolgt und bewundert werden. Mit tosendem Applaus wurde die Mühe der Schüler/innen belohnt und nach einer Zugabe stand man noch beisammen und sowohl die Schüler/innen als auch die Gäste konnten sich über den gelungen Abend austauschen.

Selbst die Austauschschüler/innen aus der Türkei waren begeistert und was kann man sich mehr wünschen als ein Lob von den Menschen, die in einem orientalischen Land leben... .
(Geraldine Rosteius, 10e)

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