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Elternbrief vom 12.7. 2010

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz                            Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

unterwegs

Schulsanitätsdienst blickt zurück auf das Schuljahr 2009/2010

Studienfahrt des Schulsanitätsdienstes

Viva Polonia! 10 Jahre Schüleraustausch mit Polen

Austausch des 9. Jahrgangs mit Paterna/ Valencia vom 3.- 8. 5. 2010

SoWi-Kurse auf Studienfahrt in Berlin

Biologieleistungskurs „büffelte“ mit dem Umweltbus an der Sieg

Demokratie in die Schule

Klasse 10 D beim Demokratielabor

Ein fantastischer Ausflug nach Köln ins Musical „Hairspray“

Kulturnacht 2010

 

Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10 

Mein erster „Chemie-entdecken“- Wettbewerb

Neues zum Thema Suchtprävention an unserer Schule

Technik-Kurse präsentieren Ausstellung der „Energie-Box“

Abschlussfest des 10. Jahrganges

fair

Fit in Fair Play – Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen!

Bus fahren, aber ohne blaue Flecken - Aktion „Fit in Fair Play“

Auf nach Istanbul! -Austauschfahrt des 11. Jahrgangs

Anti-Mobbing-Group auch in polnischer Partnerschule 

Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“

Eine Exkursion zur Wahnbachtalsperre mit dem 8er WPI – Kurs NW

Comenius-Konferenz in Thessaloniki vom 26.04. – 30.04.10

Austauschgruppe setzt die Segel

USA Austausch in Hennef 

musikalisch - künstlerisch

Bigband und Miniband beim Europafest

Benefizkonzert der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef

 

Die Büchse der Pandora – Beitrag für den Bundesjugendkunstpreis

Pop Art Car

„Hennefer Schulen stellen aus“ 

Berliner Bär zu Gast in der 7E

 

 

hilfreich

Spendenaufruf für die vom Erdbeben betroffenen Kinder in HAITI 

Mensch, wir helfen dir!- Aktion der Malteser „Fit in FAIR PLAY“

Reif für die Insel – 6e auf Baltrum

beruflich

Mein Praktikum im Jugendhilfezentrum Eitorf

Berufsleben hautnah – Betriebspraktikum im 12. Jahrgang 

Praktikum beim Bauingenieur

Girls` Day

Info-Mobil der Metall und Elektroindustrie - High-Tec für den 9.Jg.

9er Praktikum und Fest

interaktiv

Unser FRONTER im Focus

Interview zum LMS Fronter mit Herrn Dax-Romswinkel

Unser FRONTER auf internationaler Bildungsmesse 

CyberClassroom - Die neue Lehr- und Lernmethode

Projekt Schule interaktiv erfolgreich abgeschlossen

Elternschulung Fronter

sportlich

Tennisschulmannschaft steht im Finale 2010 beim Landessportfest 

Judo-Club Hennef: 1. Platz beim NRW-Landesturnier U14 in Essen

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2010 nach Fügen (Zillertal)

Tag des Mädchenfußballs in NRW 

Schwimm-AG jagt den Hai

Mädchen-Fußball-Bezirksmeisterschaft mit zwei Siegen errungen!

Unter Wasser sind alle gleich - Abtauchen beim Schwimmfest 

Afrika - Kulturnacht 2010

Und Deutschland wird doch Weltmeister…
Am 9. Juli war es wieder soweit und das großartige, bereits zum festen Bestandteil des Schullebens gewordene Kulturfest entpuppte sich wieder einmal zu einem der Höhepunkte des Schuljahres.

Seit Wochen waren Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen eifrig mit Vorbereitungen für den großen Tag beschäftigt. Mit großem Engagement wurden Ideen gesammelt, Pläne erstellt, organisiert. In den letzten Tagen herrschte Hochbetrieb, es wurde gemalt, gebastelt, geprobt, aufgebaut und dann konnte es endlich losgehen. Um 17:00 Uhr wurde man bereits am Tor von Schüler/innen mit „Programmhüten“ begrüßt und erhielt einen Überblick über die Vielzahl an Aktionen und Aufführungen an diesem Abend.

Dank der „afrikanischen“ Temperaturen konnte man sich direkt auf den afrikanischen Kontinent versetzt fühlen, wenn man im Afrika-Haus zahlreiche Stände mit Schmuck, Trommeln, Cafes, Bars, einen Friseur und auch ein Kino zum Thema Afrika entdecken konnte, alles in ansprechendem passend gestalteten Ambiente.

In Mensa und Bibliothek kamen die Besucher in den Genuss musikalischer und tänzerischer Höchstleistungen von Schüler/innen der Musikklassen, DG-Kurse, aber auch einzelner besonderer Auftritte von Schülerinnen und Schülern, die mit tosendem Applaus honoriert wurden. Auch auf der Außenbühne wurde Musik und Tanz zum Besten gegeben, wie von der Samba-Gruppe, Miniband  oder der Lehrer-Eltern-Folkband „Folkorn“.

Liebhaber der Kunst wurden im Kunstforum und Oberstufengebäude mit beeindruckend anspruchsvollen Kunstaktionen und Ausstellungen, wie beispielsweise „Da ist der Wurm drin“ oder „Paradies-Raum“  belohnt und konnten bei Mitmachaktionen Teil der Kunst werden.

Neben ansprechenden  Aufführungen der Theater-AG im Haus C konnte man seine „Seele baumeln lassen“ und sich im Beauty-Wellness-Salon mit selbst erstellten Produkten verwöhnen lassen.

„Tierischen“ Spaß erlebten besonders die jungen Besucher beim Ponyreiten im Außenbereich, wo sie ihr „Glück auf dem Rücken der Pferde“ versuchten.

 

Gegen 21:00 Uhr fand auch die Mini-WM, die gegen 17:00 Uhr mit einem furiosen Eröffnungstanz des DG-Kurses 7 begann, nun mit dem Team Deutschland ihren Sieger und somit konnte Deutschland zumindest im afrikanischen Hennef wohlverdient Weltmeister werden. Auf dem beliebten neuen Soccercourt der GE-Hennef konnte man während des Turnierverlaufs spannende Spiele der 16 teilnehmenden Mannschaften bejubeln. Selbst die Lehrer wollten es sich nicht nehmen lassen, nach Turnierende zu zeigen, dass sie nicht zum alten Eisen gehören und bewiesen dies in einigen Spielen gegen Auswahlmannschaften der Schüler.

 

Mit allen Aktionen, Aufführungen, kulinarischen Genüssen bildete die Kulturnacht der Gesamtschule Hennef auch in diesem Jahr einen äußerst gelungenen Abschluss des Schuljahres, bei dem sich wieder einmal der besondere Einsatz in fruchtbarer Zusammenarbeit von Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen widerspiegelte.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die diesen Tag organisiert und mitgestaltet haben und sind bereits auf das nächste Kulturfest gespannt.
(Erika Schilling)

Schulsanitätsdienst blickt zurück auf das Schuljahr 2009/2010

Es ist ein toller Erfolg, dass der Schulsanitätsdienst, der nunmehr seit 2 Jahren besteht, mittlerweile im Schulalltag fest integriert ist. Rund 20 Schüler/innen nehmen aktiv am Schulsanitätsdienst teil. Sie leisten Dienste nach einem selbst erstellten Plan und stehen im Schulsanitätsdienstraum als Ansprechpartner/innen für ihre Mitschüler/innen zur Verfügung. Darüber hinaus besteht während des ganzen Schultages Bereitschaftsdienst. Bei außerordentlichen Schulaktivitäten wie z. B. 10er-Abschluss, Sponsorenlauf oder Abiturball etc. verrichten sie den 1. Hilfe-Dienst. Außerdem können sie für weitere schulische Termine wie Exkursionen und Fußballtermine gebucht werden.

Sie treffen sich einmal wöchentlich in zwei verschiedenen Gruppen (Unterstufe/Mittelstufe-Oberstufe) mit der Betreuungslehrerin. Hier stehen regelmäßige Wiederholungen des EH-Themenkataloges sowie die Aufarbeitung und Lösung von anfallenden Problemen auf dem Plan. Zusätzlich haben sie in diesem Jahr an drei außerordentlichen Seminaren teilgenommen:

Das Rote Kreuz erklärte den sicheren Transport von Verletzten. Die Malteser referierten über Verbände und Sportunfälle. Die Feuerwehr klärte über Gefahren und Vermeidung von Bränden und Rauchgasvergiftungen auf.

     

Diesen drei Organisationen gilt ein besonderer Dank für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Zum Ende des Schuljahres nahm die Gruppe der Schulsanitäter gemeinsam mit ihren Unterstützern und Sponsoren am Grillfest der Schulpflegschaft teil. Und als großes Highlight erwartet sie eine dreitägige Fahrt in die Jugendherberge (Nähe Waldbröl) gemeinsam mit Jost Wiebecke und Kirsten Wulfhorst. Diese Fahrt dienst der Verabschiedung unserer Abiturienten im Schulsanitätsdienst, der Integration der neuen Unterstufenschüler/innen, als Dank für die geleistete Arbeit der Schüler/innen während ihrer Freizeit sowie last but not least als Kompaktwiederholungsseminar aller EH-Themen.

Fazit: Unser Schulsanitätsdienst ist eine jahrgangsübergreifende Gruppe, in der ältere und jüngere Schüler/innen gemeinsam mit- und voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen, soziale Kompetenz erlangen, Verantwortung für sich und andere übernehmen, etwas Praktisches und Anwendbares für ihr Leben mitnehmen und viel Spaß in der Gruppe erfahren können. Ich freue mich auf das nächste Schuljahr und die „alten“ und „neuen“ Schulsanitätsdienstler.

(Brigitte Reyes)

Studienfahrt des Schulsanitätsdienstes

Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins war es dieses Jahr zum ersten Mal möglich eine Studienfahrt des Schulsanitätsdienstes durchzuführen. Ende Juni brachen die Schulsanitäter der Gesamtschule Hennef auf, um drei Tage intensiv erste Hilfe-Themen zu üben. Die Programmgestaltung lag dabei größtenteils in den Händen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst. So trafen sich die Schülerinnen und Schüler am Dienstagmorgen am Bahnhof in Hennef um mit dem Zug nach Windeck-Rosbach zu fahren. Alle waren sehr motiviert und freuten sich auf die kommende Zeit, auch wenn die Tage ausgefüllt mit Theorie und Praxis rund um Schulsanitätsdienst und Erste Hilfe waren. Am Dienstag standen zunächst theoretische Aspekte der ersten Hilfe auf dem Programm. Dazu hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld auf spezielle Themen vorbereitet, die sie nun ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vermittelten. Auch die praktische Anwendung kam bei diesen Vorträgen nicht zu kurz, und so verging die Zeit wie im Flug. 

   

Am Mittwoch folgte eine große Überraschung. Christoph Pelz hatte sich dazu im Vorfeld ein Szenario überlegt, in dem die Schulsanitäter ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden konnten. Also hieß es nach einem reichhaltigen Frühstück am Mittwochmorgen: Versammlung zur Lagebesprechung. Christoph Pelz teilte den Schulsanitätern die Lage mit. Ein Brand in einer Jugendherberge mit mehreren Verletzten, die aus Panik in ein nahe gelegenes Waldstück geflohen waren. Die Schülerinnen und Schüler standen nun vor der Herausforderung, die Verletzten zu finden, zu versorgen und zum Sammelplatz zu bringen. Den Verletzten war zuvor ihre Rolle zugewiesen worden, somit reichte die Palette der Verletzungsmuster von Schock über Augenverletzungen bis hin zu Knochenbrüchen, die versorgt werden mussten, wobei auch die psychologische Betreuung eine wichtige Stellung einnahm. Herr Wiebecke gehörte ebenfalls zu den „Verletzten“, während Frau Wulfhorst die Situation beobachtete. Besonders erfreulich war, dass die Schülerinnen und Schüler trotz des Altersunterschiedes, der Schulsanitätsdienst setzt sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 6-13 zusammen, sehr gut zusammenarbeiteten. Ein besonderes Lob ging an die Verletztendarsteller, die ihre Rollen überzeugend ausfüllten. Am Abend kehrten alle nach einem interessanten Tag müde aber zufrieden in die Jugendherberge zurück. In einer Nachbesprechung wurde die Übung noch ausgiebig besprochen.

Am Donnerstag standen erneut erste Hilfe Themen auf dem Programm. So übten sich die Schülerinnen und Schüler im Schienen von Brüchen und in der Herzlungenwiederbelebung, bevor es dann am Nachmittag mit dem Zug wieder Richtung Hennef ging. 

Alles in allem hat diese Studienfahrt, trotz des reichhaltigen Programm, allen viel Spaß gemacht und die Schulsanitäter fit gemacht in der ersten Hilfe, so dass sie im Schulalltag weiterhin engagiert und motiviert die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes wahrnehmen können und wollen.
(Kirsten Wulfhorst)

Viva Polonia! 10 Jahre Schüleraustausch mit Polen

Schon seit dem Jahr 2000 besuchen uns in jedem Frühling Schüler/innen des Gymnasiums Nr.1 aus unserer Partnerstadt Nowy Dwor Gdansky in der Nähe von Danzig. Zum Gegenbesuch flogen in diesem Jahr Frau Barbara Elsig und Herr Hubertus Luke mit 13 Schüler/innen des 8. Jahrganges am 8.6.10 von Köln/Bonn nach Danzig. Dort wurden wir von der polnischen Kollegin Frau Wisniewska abgeholt.  Schon auf der Busfahrt nach Nowy Dwor Gdansky fiel uns auf, dass die Unterschiede zwischen Deutschland und Polen gar nicht so groß sind: Deutsche Autos, schwedische Möbelhausketten, Wahlplakate von Politikern…

Am ersten Ausflugstag ging es mit dem Bus nach Kaschubien, ein Hügelland westlich von Danzig, in dem noch heute Kaschubisch gesprochen wird und die Menschen eigene Traditionen pflegen. Von einem Aussichtsturm aus hatten wir einen wunderschönen Blick über die Landschaft. Anschließend stand der Besuch des kaschubischen Freilichtmuseums auf dem Programm: Hier konnte man neben Geschichtlichem auch das „längste Brett der Welt“ und das „auf dem Kopf stehenden Haus“ bewundern.

     

Am folgendem Tag wurden wir vom Bürgermeister im Rathaus empfangen und trafen uns anschließend in der Schule, um mit den polnischen und tschechischen Schüler/innen, die auch zum Austausch in Polen waren, gemeinsame Projektarbeiten durchzuführen. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine stand noch ein gemeinsamer Sportwettbewerb auf dem Programm. Trotz heißen Wetters gaben die Schüler/innen alles und gewannen den Pokal! Eine Medaille und ein Eis für alle war die Belohnung.

Freitags fuhren wir bei schönstem Sommerwetter in Richtung Danzig zum Denkmal an der Westerplatte, wo 1939 der 2. Weltkrieg begann. Von dort aus ging es mit der „Black Pearl“ auf dem Seeweg in die Innenstadt von Danzig mit Zeit zum Bummeln und Shoppen. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war der Besuch im Aqua-Park in Sopot, dem Seebad von Danzig.

     

Das Wochenende verbrachten die Schüler/innen in den Gastfamilien, fuhren ans Meer, zur Marienburg oder starteten gemeinsame Unternehmungen. Am Sonntag trafen sich wieder alle zum Grillen bei der Familie einer Schülerin. An diesem Wochenende fanden auch die Werdertage in Nowy Dwor Gdansky statt, zu dem neben dem Hennefer Bürgermeister auch Vertreter des deutsch-polnischen Städtepartnerschaftsvereins gekommen waren.

       

Am Montag stand der Besuch des NS-Konzentrationslagers Stutthof auf dem Programm. Der polnische Austauschkollege Piotr Opitz führte uns durch das Gelände und die heutige Gedenkstätte. Am Denkmal legten wir Blumen nieder und gedachten der vielen tausend Opfer des Nazi-Terrors.
Vom Konzentrationslager aus wanderten wir durch die Kiefernwälder Richtung Meer nach Stegna, wo wir von den Gastfamilien abgeholt wurden.
Zum Abschied am Dienstag früh gab es Tränen. Verpflegt mit Lunchpaketen brachte uns der Schulbus zum Flughafen und gut gelaunt empfingen uns die Eltern wieder am Flughafen Köln/Bonn.
(Hubertus Luke)

Fit in Fair Play – Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen!

Malteser und DEL belohnen Ideen und Aktivitäten der Hennefer Gesamtschüler

Glückliche und strahlende Gesichter machten die Schülerinnen und Schüler der Anti-Mobbing-Group des 6. Jahrgangs, als sie den 2. Preis des bundesweiten Wettbewerbs „Fit in Fair Play“ in Köln Empfang nehmen durften, der mit einem Geldpreis in Höhe von 3000 € belohnt wurde. Als kleine Gegenleistung mussten sie dem anwesenden Auditorium ihren selbst produzierten Anti-Mobbing-Rap zum Besten geben, mit dem sie ihre Mitschüler ermutigen wollen, den Kampf gegen das Übel „Mobbing“ aufzunehmen. 

Refrain:

Hey Leute, macht die Augen auf!

Mobbing gehört hier nicht ins Haus.

So darf es hier nicht weitergeh`n.

Ihr dürft nicht zu den Mobbern steh`n.

Damit ihr alles es versteht:

Mobbing ist der falsche Weg!

Die Motivation stimmt. Die Gesamtschule Hennef hat sich das Motto „Fit in FAIR PLAY“ zu eigen gemacht. Viele Aktionen unserer Schülerinnen und Schüler haben dementsprechend bei den anwesenden Teilnehmern der Siegerehrung einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Dass die Gesamtschüler durchaus eine soziale Antenne entwickeln und bereit sind zu helfen, wenn sie erfahren, wo die Not groß ist und ihre Hilfe benötigt wird, hat  nicht nur die kleine Ema aus Albanien erfahren, die wegen ihrer Krebserkrankung operiert werden musste, auch die Patenkinder in Eluru sowie die Kinder in Kenia und Haiti können Dank der Klassenpatenschaften und zahlreicher Kuchenverkaufsaktionen in eine hoffnungsfrohe Zukunft blicken. Sie sind nicht allein und werden nicht vergessen, wie es die bereits seit 10 Jahren stattfindenden SV-Weihnachtsaktionen für die Kinder und Kranken in Eluru beweisen. Selbstverständlich werden 2/3 des Siegerpreises in die caritativen Projekte der Schule fließen. Das andere Drittel wird die Nachhaltigkeit und Weiterführung des Anti-Mobbing-Projekts an unserer Schule sicherstellen.

   

Der 1. Platz ging zu recht an die Schüler/innen der Hamburger Domschule, die im Vergleich zur Gesamtschule Hennef täglich mit weitaus gewichtigeren Problemen zu kämpfen hat. Mobbing und Gewalt bedarf intensiver Präventionsarbeit, an der sich dort auch ein Schulpolizist aktiv beteiligt, der einen festen und gesicherten Arbeitsplatz an der Schule hat. Mit einem gelungenen Filmprojekt zum Thema „Ausgrenzung und Rassismus“ und einer Kleidersammlung zu Gunsten junger Mädchen, die im Bahnhofsviertel der illegalen Prostitution nachgehen, um ihren Drogenkonsum finanzieren zu können, haben sie gezeigt, dass sie nachhaltige Veränderungen in der Schule und in der Gesellschaft bewirken wollen und können. Herzlichen Glückwunsch! Den 3. Platz belegte ein sonderpädagogische Förderzentrum aus Nürnberg für ihre ebenfalls zahlreichen Fit in Fair-Play-Aktionen.

Sozialkompetenzen zu erwerben, um Zivilcourage zeigen zu können, sind wertvolle Ziele, für die sich jeder Einsatz lohnt, damit unsere Schülerinnen und Schüler zu wertvollen Menschen unserer Gesellschaft heranreifen können. Wenn die Schulen im Lande neben ihrem Bildungsauftrag auch dieser Verantwortung nachhaltig gerecht werden wollen, müssen die verantwortlichen Bildungsministerien ihnen auch dafür Raum und Zeit anbieten. Geschieht es so, muss es uns um die Zukunft unserer Kinder nicht bang sein. 
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10 -
„Die sechs goldenen Jahrgänge 2004 – 2010“

Ein kulinarisches „Danke schön“ und einen Abschied für ihre Lehrer und Lehrerinnen veranstalteten am 15. Juni 2010  zwölf  junge Damen und drei junge Männer des WPI – Kurses Hauswirtschaft Jg. 10 mit ihrer Lehrerin Marita Dederich.

In einem wundervollen goldenen Ambiente (ehemals der Theorieraum der Lehrküche) begrüßten die jungen Köchinnen und der Koch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Herrn Pelz, Herrn Herchenbach, Herrn Pieper und weitere Lehrer, die sie die letzten sechs Jahre in dieser Schule so liebevoll begleitet haben. Es passte alles: Die Dekoration, die Festtafel, der Aperitif, das „Vier-Gänge-Menu“, der zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik der jungen Damen und der Herren sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz Hitze in der Küche liefen dort die Vorbereitungen für die vielfältigen Speisen geübt, ruhig und durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche konnten sich sehen lassen und die unglaubliche Erfahrung der Schüler und Schülerinnen war: Wir haben so richtig als Team gearbeitet! Ist das klasse!

   

Während die einzelnen Gänge serviert wurden, nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer mit auf eine kulinarische Reise durch die Gourmetküche. Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten die Köchinnen und die Köche Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen zum Schmunzeln brachten.

Die Lehrer und Lehrerinnen, die nun nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre „Zöglinge“ ins Leben entlassen, werden sich bestimmt noch lange an diese nette Geste ihrer Schüler und Schülerinnen, aber auch an ein wunderbares Essen erinnern.

M. Dederich FL, Jessiac Borszcz 10A, Vanessa Flingeri 10A, Philipp Büllesbach 10C, Tomy Schaefers 10C, Kimberly Exner 10C, Philip Lohse 10D, Sabrina Sinne 10D, Sarah Groeger 10E,  Tatjana Koch 10E, Sabrina Leon 10E, Claudia Morher 10E, Laura Schäfer 10E und  Lisa Schroeder 10F

Info-Mobil der Metall und Elektroindustrie -
High-Tec Angebote für den 9. Jahrgang

„Die haben eben gebettelt, ob sie nicht noch etwas weitermachen und ein weiteres Werkstück herstellen können“, berichtet Elektro-Ingenieur Claudio Schmickler, als ich ihn frage, wie die Schüler/innen das Top-Angebot des Info-Mobils annehmen. „Und das ist das größte Lob für uns, wenn wir das Interesse für die verschiedenen Berufe wecken konnten und einige Schüler äußern, dass sie es sich gut vorstellen könnten, eine dementsprechende Berufsausbildung zu beginnen“, ergänzt Klaus Bräu, ebenfalls Berater im Info-Mobil. „Die Faszination entsteht vor Ort, bedingt durch praxisnahe Anwendungen und durch das  Selbsterleben. Daraus resultiert die Begeisterung, die wir oft erleben, wenn die jungen Menschen drei Unterrichtsstunden auf hohem Niveau hinter sich gebracht und von der Vielfalt der Berufsangebote im Elektro- und Metallwesen erfahren haben“. 

 

Die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will, dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen.  Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall- und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in Kern- und Fachqualifikationen vermittelt.

Wenn es das Ziel der Elektro- und Metallindustrie ist, unseren Schüler/innen einen praxisnahen und realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln, dann ist es auch in diesem Jahr wieder gut gelungen. Herzlichen Dank für die schon seit vielen Jahren freundliche und kompetente  Kooperation mit unserer Schule.  Wir freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr das Info-Mobil wieder bei uns in der Gesamtschule zu Gast sein wird.

Weitere Informationen finden Sie sind im Internet unter dem nachfolgenden Link:

http://www.meberufe.info

(Georg Dahlberg,

Austausch des 9. Jahrgangs mit Paterna bei Valencia vom 3.- 8. Mai 2010

Am Montag, dem 3. Mai 2010 verließen wir ziemlich pünktlich um 6:40 Uhr den Köln/Bonner Flughafen in Richtung Valencia. Alle waren noch ziemlich müde und nutzten den Flug für eine Verlängerung des unterbrochenen Schlafes. Am Flughafen angekommen wurden wir schon von der Schulleiterin Bernadette und dem Busfahrer erwartet. Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir die Schule, wo unsere 10 Schüler/innen sogleich auf ihre Austauschpartner trafen. Nach einer kurzen Führung durch das Schulgelände wurden wir in der Aula von der Schulleiterin und den am Austausch beteiligten Lehrer/innen und deren Schüler mit einigen musikalischen Beiträgen und einem Film über Paterna herzlich begrüßt. Bis 14.00 Uhr hatten die deutschen Schüler/innen und ihre Lehrer/innen die Möglichkeit, am Unterricht der Spanier teilzunehmen. Danach ging es zum Mittagessen zu den spanischen Familien.

Um 17:30 Uhr trafen sich alle zu einer touristischen Tour durch Paterna, bei der die Begrüßung durch den Bürgermeister und der Besuch der bewohnbaren Höhlen die Höhepunkte bildeten.

Am 2. Tag machten wir mit den spanischen Schüler/innen einen Ausflug ins nah gelegene Valencia.

 

Wir lernten die Geschichte Valencias kennen und erfuhren, dass das 15. Jh. das Goldene Zeitalter genannt wird, weil nach einer Jahrhunderte währenden muslimischen Unterdrückung das Christentum eine neue Blütezeit erfuhr. Viele Bauwerke, wie z.B. die Kathedrale, die Seidenbörse und die Serrano-Türme sind bis heute architektonische Höhepunkte aus dieser Zeit. Nach dem Exkurs in die Geschichte Valencias besuchten wir am Nachmittag das inzwischen wohl spektakulärste Bauwerk Valencias „La Ciudad de las Artes y las Ciencias“ (Die Stadt der Künste und der Wissenschaften). Wir besuchten nur das l’Océanografic, einen Park mit über 500 verschiedenen im Meer heimischen Tier- und Pflanzenarten mit insgesamt mehr als 45.000 Exemplaren. Darunter befinden sich z.B. Haie, Belugas, Walrosse, Seelöwen, Pinguine und Teufelsrochen. Das grösste Aquarium Europas wurde von den Architekten  Santiago Calatrava und Felix Candela mit der Absicht erbaut, ein großes Freizeit-, Bildungs-, und Forschungszentrum zu erschaffen. Der Park ist in zehn zentrale Bereiche unterteilt: Die Meeresgebiete spiegeln die Lebensräume im Mittelmeer, in den Polarmeeren von Arktis und Antarktis, der Inselwelten, der Meere in den Tropen, der Gewässer in den gemäßigten Klimazonen sowie im Roten Meer wieder. Des Weiteren besitzt der Park ein Delphinarium, wo wir eine eindrucksvolle Show erlebten. Der Ausflug nach Valencia war auf jeden Fall einer der Höhepunkte des Austausches.

Nachdem die ersten beiden Tage noch ziemlich verregnet und kühl waren, wurde das Wetter ab Mittwoch immer besser, so dass der Ausflug nach Peñiscula, einem kleinen Fischerdörfchen im Norden Valencias, auch ein voller Erfolg wurde. Die Besichtigung der gut erhaltenen Festungsanlage des Templer-Ordens machte bei Sonnenschein noch mehr Spaß.

Den 4. Tag verbrachten die Schüler/innen mit Aktivitäten wie Sport und Computer-Unterricht in der Schule.  Am Freitag machten alle deutschen und viele spanische Schüler/innen eine Mathe-Tour durch den Ort Paterna, d.h. sie erhielten Matheaufgaben, die es gemeinsam zu lösen galt. Abends fand mit Eltern und Schüler/innen ein Farewell Dinner statt. Die Eltern hatten spanische Köstlichkeiten zubereitet und eine folkloristische Musikgruppe spielte für uns typische valenzianische Volkslieder.

Insgesamt hat es den Schüler/innen sehr gut gefallen zu erleben, wie der spanische Alltag in den Familien aussieht und über die Teilnahme am Unterricht haben sie das spanische Schulsystem von Innen kennen gelernt.  Die spanische Gastfreundschaft der Eltern und der Kolleg/innen hat wesentlich dazu beigetragen, den deutschen Schüler/innen und Lehrern einen äußerst angenehmen Aufenthalt  zu bereiten. 

SoWi-Kurse auf Studienfahrt in Berlin

Auch in diesem Jahr fand vom 10.05 bis zum 12.05.2010 wieder eine Kursfahrt des 12. Jahrgangs nach Berlin statt. Teilgenommen haben die Schülerinnen und Schüler aus den Sozialwissenschaftskursen von Herrn Heinz Wegmann und von Herrn Jupp Pasch. Als weitere Begleitperson fuhr Frau Hanne Thomas mit. Die Fahrt begann frühmorgens am Hennefer Bahnhof. Wir sind zuerst nach Köln gefahren, von wo wir uns dann mit dem ICE auf den Weg nach Berlin machten. Nach einer recht amüsanten Zugfahrt sind wir mittags am Berliner Hauptbahnhof angekommen. Da wir direkt im Anschluss einen Termin im Bundestag hatten, ist die gesamte Gruppe mit Gepäck direkt durch das Regierungsviertel zum Reichtagsgebäude gelaufen. Dort nahmen wir an einem Vortrag über die Geschichte des Hauses teil. In der ganzen Gruppe gab es die einheitliche Meinung, dass der Bundestag in der Realität viel kleiner aussieht als im Fernsehen, was an den Weitwinkelaufnahmen läge, so wurde uns erzählt. Im Anschluss daran ging es in das Jugendgästehaus in Berlin Wedding. Die Unterkunft war wirklich gut. Die Zimmer und Bäder waren sauber und das Personal stets höflich. 

 

Am Abend konnten wir dann bis Mitternacht unseren eigenen Interessen nachgehen. In Berlin gibt es viele Möglichkeiten einen angenehmen Abend zu verbringen. So sind manche in einen Irish-Pub und wieder andere in eine echte Berliner Kneipe oder in einen Club gegangen. Am nächsten Tag ging es dann im Regen zum Bundesrat. Ziemlich nass kamen wir dort dank der guten U-Bahn- Verbindungen und nach der Besichtigung des Brandenburger Tors und der Holocaust-Gedenkstätte überpünktlich an. Beeindruckt von der sehr noblen Ausstattung des Bundesrates bekamen wir dann grundlegende Informationen zum Haus und zur Arbeitsweise des Bundesrates. Im Anschluss daran spielten wir eine normale Sitzung im Bundesrat zum Thema Mindestlohn nach. Jeweils zwei Schüler übernahmen dabei ein Bundesland und dann wurde debattiert. Allen hat dieses Rollenspiel viel Spaß gemacht. Anschließend hatten wir etwas Freizeit, um etwas essen zu gehen oder um uns die Umgebung am Potsdamer-Platz anzuschauen. Im Anschluss daran ging die eine Hälfte der Gruppe zu einer Besichtigungsstätte zur Geschichte der Berliner Mauer und die andere zur Gestapo-Gedenkstätte. Beide Sehenswürdigkeiten waren sehr beeindruckend. Am Abend hatten wir dann wieder Freizeit, diesmal bis 1:00 Uhr, weil das am Vortag so gut geklappt hatte. An unserem letzten Tag konnte jeder am Vormittag seinen eigenen Interessen nachgehen. Der größte Teil der Gruppe ist aber zum Kurfürstendamm gefahren und hat das KaDeWe besucht. Gegen Mittag sind wir dann mit dem Zug wieder zurück nach Köln gefahren. Nach einer wieder amüsanten und lustigen Zugfahrt sind wir schließlich abends in Hennef müde, aber glücklich angekommen. Es war eine sehr informative, beeindruckende und lustige Fahrt, die in jedem Fall weiter zu empfehlen ist.
(Cornel Werner, Florian Votta, Jahrgangsstufe 12)

Biologieleistungskurs „büffelte“ einen Tag mit dem Lumbricus-Umweltbus an und in der Sieg

Biologie und Ökologie hautnah - Stadtecho Hennef, 5. Mai 2010

Peter Lustig, der erste Moderator der Wissenschaftssendung für Kinder „Löwenzahn“ hat es vorgemacht: Mit Latzhose und blauem Bauwagen erklärte er schwierige Zusammenhänge in Unwelt und Natur, praktisch, einfach und einprägsam. Ottmar Hartwig ist in ähnlicher Mission unterwegs. Sein Gefährt ist der Lumbricus, ein Umweltbus, ein Klassenzimmer auf Rädern, technisch hoch ausgestattet mit 26 Arbeitsplätzen, Binokularen, chemischen und physikalischen Untersuchungsgeräten, PC, Digitalkamera und einer kleinen Fachbibliothek. An diesem Morgen stand die mobile Umweltstation der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA) am Ufer der Sieg in Allner. Der Leistungskurs Biologie des Jahrgangs 12 der Gesamtschule Hennef wird sich am Ende des Tages ein zusammenhängendes Bild über die Gewässergüte der Sieg machen können. Dafür stehen Fließ- und Gewässeruntersuchungen, orientiert an der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL), auf dem Plan. Eine Schülergruppe identifizierte mittels Stereolupe und Nachschlagewerk die Kleintiere der Sieg.

Köcherfliegenlarven krabbelten eifrig in den Petrischalen – ein gutes Zeichen für die Wasserqualität. Eine zweite Gruppe war mit chemischen Wasseranalysen, wie der Testung des Sauerstoffgehaltes und des ph-Wertes,  zugange. Ein Schüler der dritten Gruppe musste sich mit „Froschanzug“ in die Sieg begeben. Das Siegprofil wurde auf Millimeterpapier gezeichnet, die tiefste Stelle ergab 1,5 Meter. Auch Ufergehölze und Uferpflanzen wurden akribisch bestimmt. Umweltpädagoge Ottmar Hartwig ist seit 18 Jahren mit dem Lumbricus unterwegs und zeigte sich begeistert von der Lernbereitschaft des Leistungskurses. „Mit diesem Kurs kann ich ein Optimum an Wissen in der begrenzten Zeit vermitteln“. Und auch Leistungskurslehrer Markus Görner ist überzeugt, dass die Gewässeruntersuchung – ein Thema des Zentralabiturs – nicht so schnell vergessen wird. Die Schüler/innen hatten großes Interesse und vergaßen über ihre wissenschaftlichen Arbeiten fast die Mittagspause.

Bus fahren, aber ohne blaue Flecken -
Mach mit bei der Aktion „Fit in Fair Play“

Gerade ist die letzte Stunde zu Ende, da stürmen alle los, schießen aus ihren Klassen, drängeln und schubsen, um nur ja einen Sitzplatz im Bus zu bekommen. Am Schultor angekommen entsteht schon bald ein kleiner Stau, der zwischen der Toröffnung feststeckt, wie ein Korken im Flaschenhals, da sich alle gleichzeitig durch den Ausgang quetschen. Vom Schulhof heran drängeln immer mehr Schüler. Und dann passiert es: Einige ältere Schüler aus den höheren Klassen, die sich offensichtlich „g-a-n-z cool“ vorkommen, ignorieren das Gedränge. Sie drücken sich mit aller Kraft, ohne zu bremsen, ohne Rücksicht auf Verluste mitten in das Spektakel hinein. Sie schieben sich mit aller Kraft so lange weiter nach vorne, bis sich der Stau unter lautem Ächzen und Gejammer der kleineren Schüler aus den 5. und 6. Jahrgängen auflöst und sich alle Kinder auf der Buswendeschleife zerstreut haben.

Doch schon geht es weiter:

Gerade bist Du am Bus angekommen und willst einsteigen, da kommt eine wild gewordene Horde von hinten herangestürmt, die alle schnell in den Bus wollen, um einen Sitzplatz zu ergattern. Du siehst die anderen kommen, zeigst dem schon genervten Busfahrer dein Busticket und läufst dann schnell zu dem nächst besten Platz. Hinter dir stürzt ein kleiner 5-Klässler hinein und ist mächtig stolz, endlich auch mal einer der Ersten zu sein, die einen Sitzplatz bekommen. Gerade noch will er schnell im Vorbeilaufen sein Busticket zeigen, da stolpert er, weil von hinten gedrückt wird. Er fällt, ohne sich irgendwo festhalten zu können, bäuchlings hin. Die Schüler hinter ihm drücken weiter nach vorne und steigen rücksichtslos über ihn hinweg. Der Kleine liegt hilflos am Boden und es gelingt ihm nur mühsam sich aufzurappeln. Obwohl du laut schreist und versuchst, die drängelnden Schüler aufzuhalten, gelingt es dir nicht, dem Kleinen zu helfen. Der Busfahrer bekommt gar nichts davon mit, er ist viel zu sehr damit beschäftigt, die Bustickets zu kontrollieren. Viele zeigen gar nicht erst ihr Busticket vor, sondern drücken einfach weiter in den Bus hinein bzw. werden hineingedrückt. Die Masse schiebt und drückt sich vorwärts bis endlich alle im Bus stehen oder sitzen und sich die Türen schließen. Der kleine 5-Klässler hat wieder einmal keinen Sitzplatz bekommen. Du willst ihm gerade deinen Platz anbieten, als der Bus mit einem Ruck anfährt. Der Kleine fällt hin. Einige lachen, andere kichern. Der Schulranzen des Kleinen ist zertreten und seine Kleidung ist ganz schmutzig geworden. Schluchzend stellt er sich hin, sucht nach einem Halt und hält sich von nun an gut fest. Der Bus fährt, es ist laut und stickig im vollbesetzten Bus. Zwei ältere Schüler ärgern einen anderen und schmeißen seinen Schulranzen von hinten nach vorne in die Masse der stehenden Schüler. Von dort wird er weiter geworfen bis hin zur Fahrerkabine. Die Tasche springt auf, alle Hefte und Materialien fallen heraus. Der Fahrer wird am Kopf getroffen. Er tritt auf die Bremse. Vollbremsung…………….!

Nachrichten!

Töd,tüd,töd, tötötööö…

„Hier ist das Erste-Deutsche-Fernsehen mit der Tagesschau…

In Hennef verletzten sich gestern mehrere Schülerinnen und Schülern in einem vollbesetzten Schulbus, weil der Fahrer von einer durch den Bus geworfenen Schultasche am Kopf getroffen wurde und eine Vollbremsung durchführen musste. Dabei wurden viele Schüler im Bus nach vorne geschleudert und stürzten. Einige von ihnen erlitten leichte Verletzungen, fünf andere Schüler verletzten sich dagegen schwer und mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Ein kleiner 5-Klässler musste wegen schwerer Kopfverletzungen noch vor Ort vom Notarzt behandelt werden.“

So weit darf es nicht kommen!

Rücksichtsloses Verhalten kann schnell schlimme Folgen nach sich ziehen, wie du aus der Geschichte entnehmen konntest, die bis jetzt Gott sei Dank so noch nicht passiert sind und hoffentlich auch niemals passieren werden. Hier ein paar Tipps für dich, wie Du mithelfen kannst, dass solch eine Geschichte nicht zur schrecklichen Wahrheit wird.

Stürm nicht sofort los, wenn es gongt! Du hast Zeit. Bleib ganz relaxed, geh ruhig und entspannt über den Schulhof zum Tor, dann brauchst du auch nicht zu schubsen oder zu drängeln. Die Busse dürfen sowieso erst zu einer bestimmten Zeit abfahren. Wenn sie früher fahren, kannst du das Herrn Herchenbach oder Herrn Pelz sagen. Die setzen sich dann mit dem Busunternehmen in Verbindung und reklamieren die falsche Abfahrtszeit. Auch wenn du keinen Sitzplatz mehr bekommst…..ist doch egal. Du musstest doch schon den ganzen Tag im Unterricht sitzen. Sieh es sportlich: Stehen stärkt die Muskeln! Aber halte dich gut fest!

Falls du siehst, dass sich deine Mitschüler bereits am Schultor knubbeln, lauf nicht mitten rein und drück nicht auch noch mit nach vorn. Geh doch einfach durch einen anderen Ausgang oder warte kurz ab, bis sich die kleine „Verstopfung“ von selbst gelöst hat. Drängeln ist eh nur was für kleine Kinder. Die Großen, so wie Du, sind vernünftig und cool.

Wenn du siehst, dass im Bus oder auf dem Schulhof jemand gefallen ist, so hilf ihm auf, anstatt ihn auszulachen. Sei „Fit in fair play“  und nicht gemein. Du könntest selbst auch mal Hilfe benötigen.

Wenn ein Bus überfüllt ist, so mache ein Beweisfoto und bitte deine Eltern und die Schulleitung bei dem betreffenden Busunternehmen anzurufen. Diese müssen dann mit der Schule noch einen Bus organisieren. Falls du siehst, dass Schüler geärgert werden, beteilige dich nicht daran. Schau aber auch nicht weg, sondern versuche dir Hilfe von anderen zu holen, damit nicht noch etwas Schlimmeres passiert. Am besten machst du dir das nachfolgende Motto zu deinem Lebensprinzip, dann machst Du immer alles richtig! „Ich behandle jeden meiner Mitmenschen so, wie ich auch von ihm behandelt werden möchte!“ Für die -Anti-Mobbing-Group-der Gesamtschule Hennef:
(Svenja Hermesdorff, 6D)

Mein erster „Chemie entdecken“- Wettbewerb

Im Februar 2010 habe ich am Wettbewerb „Chemie entdecken“ teilgenommen, weil ich gern experimentiere. Der Wettbewerb findet zweimal im Jahr statt. Es können chemische Experimente auch zu Hause durchgeführt werden. Dabei steht  jeweils ein Thema im Mittelpunkt. Mein Thema hieß „Manche mögen's heiß“.Dabei ging es um Vorgänge bei denen Wärme freigesetzt oder aufgenommen wird. Eine Aufgabe war das Auflösen einer Brausetablette in Wasser. Wird das Wasser dabei kälter oder wärmer? Ich habe zuerst falsch geraten, denn das Wasser wurde tatsächlich kälter!

Oder es ging um das Eintauchen eines Aluminium-Spitzers in gelöster Zitronensäure und um die Frage: Wird die gelöste Zitronensäure kälter oder wärmer? Toll fand ich, dass das Zitronenwasser sehr stark sprudelte und sehr warm wurde. Am interessantesten war der zweite Versuch: Ich habe Kristallzucker mit Backpulver und Eukalyptusöl vermischt, auf einen Teller gefüllt und angezündet. Es entstand eine große und heiße Flamme. Das sah aus wie ein kleiner Vulkan.

Die Experimente haben sehr viel Spaß gemacht. Ich habe die Experimente fotografiert, beschrieben und versendet. Nach einiger Zeit habe ich eine Urkunde erhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Wettbewerb.
(Jan Sasse, 5A)

Wer veranstaltet diesen Wettbewerb?

Veranstaltet wird er von einem Lehrer/innen-Team innerhalb des KÖLNER MODELLs, das den Wettbewerb ehrenamtlich in der Freizeit betreut. Das KÖLNER MODELL ist ein Arbeitskreis aus Lehrer/innen, Vertreter/innen der Universität Köln und der Chemischen Industrie. Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Fonds der Chemischen Industrie, die RÜTGERS Stiftung und durch weitere Spender.

Was kann man gewinnen?

Urkunden werden über die Schulen an die Wettbewerbsteilnehmer versandt. Zum Schuljahresende werden besonders erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer zentralen Veranstaltung an der Universität Köln eingeladen. Wertvolle Preise (z. B. Experimentierkästen, chemisch-physikalische Spiele, Bücher) winken. Dies gilt vor allem für diejenigen, die im Schuljahr zweimal besonders erfolgreich mitgemacht haben. Die zweimal besonders erfolgreichen Schüler eines Schuljahres aus den Klassen 7 und 8 können eine Einladung zu einem Experimentiertag in das Deutsche Museum Bonn erhalten bzw. zu Baylab plastics in Leverkusen. Die zweimal besonders erfolgreichen Schüler eines Schuljahres aus den Klassen 9 und 10 können eine Einladung zu Experimentiertagen in den Herbst- bzw. Osterferien bei Currenta in Dormagen erhalten.

Mein Praktikum im Jugendhilfezentrum Eitorf

Das Abitur rückt immer näher und mit dem Ende der Schulzeit auch die Frage, was danach kommen soll. Als Hilfe für die schwierige Entscheidung der Berufswahl haben alle Schüler/innen des 12. Jahrgangs ein zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb ihrer Wahl verbracht.

Dieses Praktikum habe ich im Jugendhilfezentrum Eitorf, einer Außenstelle des Siegburger Jugendamtes, verbracht, um einen Einblick in die Arbeit eines Sozialarbeiters zu erhalten.

Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagoge/innen beschäftigen sich mit sozialen Problemen. Sie lösen und bewältigen sie und versuchen diesen vorzubeugen. Einzelne Personen, Familien oder Personengruppen werden von ihnen betreut und beraten. Außerdem entwickeln sie Konzepte für die Entwicklungs- und Bildungsarbeit und sorgen auch für deren Umsetzung. 

Im Jugendhilfezentrum arbeiten viele verschiedene Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen, die in verschiedenen Bereichen tätig sind. Dementsprechend unterscheiden sich auch ihre Aufgaben und ihr Arbeitsalltag.

Es gibt zum Beispiel die Jugendgerichtshilfe, die sich mit den jugendlichen Angeklagten trifft und mit ihnen zu Gericht geht, und wo sie dann eine Beurteilung über den Jugendlichen und eine Empfehlung bezüglich des Strafmaßes abgibt.

Es gibt Sozialarbeiter/innen, die Familien mit Problemen besuchen und dort entweder beurteilen, wie diesen Familien geholfen werden kann oder auch Hilfemaßnahmen durchführen. Ebenfalls gibt es Sozialarbeiter/innen oder Pädagoge/innen,  die sich mit speziellen Bereichen wie der Tagespflege von Kindern beschäftigen und Männer und Frauen besuchen, die Kinder pflegen wollen im Rahmen einer Kindertagespflege. Manche Sozialarbeiter/innen arbeiten auch zusammen mit Schulen und Jugendcafes.

Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagoge/innen treffen häufig wichtige Entscheidungen, die große Auswirkungen haben auf das Leben anderer.

Deshalb werden diese Entscheidungen nach den Vorgaben des Staates nur im Team getroffen. Auf einer solchen Teamsitzung, die immer wöchentlich stattfindet,  wird jeder Fall von dem bearbeitenden Mitarbeiter bzw. Der Mitarbeiterin vorgestellt. Dann darf jeder im Team dazu Fragen stellen und auch eine Beurteilung zu einer möglichen Maßnahme abgeben. Dieses Verfahren hilft, die richtige Entscheidung zu fällen und den Menschen zu helfen.

Um diesen Beruf ergreifen zu können, muss man Sozialarbeit beziehungsweise Sozialpädagogik studieren. Man kann sich auch schon spezialisieren, zum Beispiel auf Elementarpädagogik oder Jugendhilfe. Nach dem Bachelor-Abschluss, für den das Studium drei bis vier Jahre dauert, kann man entweder direkt in den Beruf einsteigen oder weiter studieren, bis man den Master-Abschluss nach weiteren ein bis zwei Jahren erlangt. Das Studium kann man an Universitäten, die den Studiengang anbieten, oder an Fachhochschulen absolvieren. Zu dem Studium gehören bis zu 24 Wochen berufspraktische und forschungsorientierte Praktika.

Es gibt in diesen Studiengängen seit einigen Jahren hohe Bewerberzahlen mit geringen Ausfallraten. Sozialarbeiter/innen werden zwar gebraucht, aber da diese Berufe meist von öffentlichen und freien Trägern finanziert werden, sind diese eher daran interessiert, die Arbeitsweisen effizienter zu gestalten, als neue Stellen zu schaffen. Bei den öffentlichen Trägern hängt die Stellenanzahl von den Ländern ab und deren Sozial- und Bildungspolitik. Deswegen sind die Stellenangebote von Land zu Land verschieden.

Wenn man sich entscheidet in diesem Berufsfeld zu arbeiten, sollte man auf jeden Fall Freude an der Arbeit mit Menschen haben und sich in andere hineinversetzen können.

Es ist ebenso wichtig, sich an Gesetze und Richtlinien zu halten und Datenschutzbestimmungen zu beachten. Außerdem sollte man auch gerne am Computer arbeiten, da viele Berichte geschrieben und Akten angelegt werden müssen.

Genauso vielfältig wie die Arbeitsbereiche der Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagoge/innen, sind auch die Spezialisierungsmöglichkeiten.

Während meines Praktikums habe ich einen guten Überblick bekommen über die verschieden Arbeiten, die in einem Jugendhilfezentrum ausgeübt werden. Zu Anfang war ich im Empfangsbereich. Dort müssen viele organisatorische Arbeiten verrichtet werden. Die Arbeit am Computer und die Annahme von Telefonaten nehmen dabei die meiste Zeit ein. Akten müssen angelegt und einsortiert, Büromaterial bestellt, Post sortiert und Telefonate notiert oder durchgestellt werden.  Neben diesen Aufgaben gibt es noch die eigentliche Empfangsarbeit.

Für diese Arbeit braucht man eine gewisse Sensibilität, da die Menschen mit ihren privaten Problemen immer zuerst an den Empfang kommen und wenn dort ein falscher Eindruck entsteht, zum Beispiel, dass ihre Probleme nicht ernst genommen werden, wenden sich diese Menschen mit Sicherheit nicht mehr so schnell an das Jugendhilfezentrum. Die Zeit am Empfang war zwar interessant, aber da ich nicht gerne so viel Zeit vor dem Computer verbringe und auch nicht gerne und gut organisiere, ist diese Arbeit keine Arbeit, die ich gerne später mal ausüben möchte. 
An einem Tag durfte ich die Jugendgerichtshilfe mit zu einer Gerichtsverhandlung in Waldbröl begleiten. Obwohl auch hier am Computer gearbeitet wird, hat mir diese Arbeit besser gefallen.  Die Jugendgerichtshilfe arbeitet direkt mit den Jugendlichen, führt Gespräche mit ihnen und begleitet sie auch zu den Verhandlungen. Dort gibt sie dem Richter eine Empfehlung bezüglich des Strafmaßes. Außerdem muss man mit Menschen umgehen, sich auf sie einlassen und in sie hineinversetzen können, und das sind Voraussetzungen, die sich nur schwer erlernen lassen, wenn man sie nicht schon besitzt.

Neben der Arbeit am Empfang und der Jugendgerichtshilfe, durfte ich auch einmal mit einer Sozialarbeiterin mitfahren, die Anträge zur Kindertagespflege bearbeitet. Das bedeutet in der Praxis, dass sie zum Beispiel zu einer Frau fährt, die als Tagesmutter arbeiten will und sich deren Wohnung ansieht und ihr einige Fragen stellt, wie sie sich die Arbeit mit den Kindern vorstellt und so weiter. Dafür ist es wichtig, Menschen gut einschätzen zu können, denn nur ein paar Treffen müssen ausreichen um zu wissen, ob die Person für  das Hüten von Kindern geeignet ist oder nicht.
Dass es für die Kindertagespflege nun eigens eine Stelle gibt, ist noch relativ neu, da die Kindertagespflege vor allem in den letzten Jahren immer gefragter wird. 
Besonders gut gefallen haben mir die vier Tage, die ich im  „1a-Jugendtreff  Rosbach“ verbringen durfte. Die Arbeit im Jugendtreff unterscheidet sich sehr von der Arbeit im Jugendhilfezentrum Eitorf. Die Arbeitszeiten sind zum Beispiel sehr unterschiedlich, da der Jugendtreff erst mittags oder nachmittags öffnet, wenn die Jugendlichen und Kinder mit der Schule fertig sind. Sie kommen dann in den Jugendtreff, um Billard, Karten oder Dart zu spielen, die Computer zu benutzen, sich mit den Sozialpädagoge/innen, die dort arbeiten, zu unterhalten und ihre Freunde zu treffen. 

Die Sozialpädagoge/innen sind für die Jugendlichen da, sie hören ihnen zu, wenn sie sich mit ihren Problemen an sie wenden, helfen ihnen aber auch ganz praktisch bei Bewerbungen.  Die Arbeit hat mir gut gefallen, weil man so viel mit den Jugendlichen selbst arbeiten kann. 

Insgesamt hat mir das Praktikum im Jugendhilfezentrum Eitorf sehr gut gefallen. Ich habe, auch durch Gespräche mit den Angestellten, einen guten Einblick in die Arbeit von Sozialpädagoge/innen und Sozialarbeiter/innen erhalten. Leider konnte ich in viele Arbeiten nicht hinein sehen, weil es dabei um sehr private Angelegenheiten der Menschen, die in das Jugendhilfezentrum kommen, ging. Außerdem hatten die Mitarbeiter/innen Sorge, dass ich jemanden kennen könnte und dies zu unangenehmen Situationen führen könnte. Zudem konnte ich oft nur zusehen, weil man ohne das Studium nicht wirklich hilfreich sein kann. Ich habe mich beim Rhein-Sieg-Kreis um das Praktikum beworben, habe allerdings in der Bewerbung dazu geschrieben, dass ich gerne in einer Außenstelle arbeiten würde.
Obwohl mir das Praktikum sehr gut gefallen hat, möchte ich diesen Beruf später einmal nicht ausüben. Ich glaube, man muss dafür sehr extrovertiert sein und sofort einen Draht zu den Menschen haben. Bei mir dauert es jedoch eine Zeit, bis ich mich ganz auf andere einlassen kann. Deswegen werde ich mich trotz dieses schönen Praktikums noch weiterhin mit der Frage beschäftigen, was ich nach dem Abitur machen werde.
(Daniela Eich)

Demokratie in die Schule!

Wie kann es gelingen, auf schulischer Ebene nicht nur von Demokratie zu sprechen, sondern diese auch gemeinsam zu gestalten und konkret erfahrbar zu machen?  Wie muss Schule und Unterricht gestaltet sein, damit demokratisches Engagement junger Menschen gefördert werden kann?  Und was können Lehrer/innen tun, um Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme in ihren Unterricht zu integrieren?

Vier Schüler/innen des 10. Jahrgangs (Anna-Lene Strauß, Inga Rolfes, Maurice Kaden und Niklas Noll), die Lust haben ihr Schulleben mitzugestalten, begaben sich gemeinsam mit ihrer Politiklehrerin Christa Becktepe im Rahmen eines Seminarangebotes der Friedrich-Ebert-Stiftung  Ende April auf die Suche nach Antworten auf diese und andere  Fragen.  Allgemeine Feststellung der Gesamtschüler/innen:  An unserer Schule läuft schon viel, was es an anderen Schulen nicht gibt, wie  das Streit-Schlichter-Programm oder die VS-Stunde, doch es lässt sich einiges  optimieren, wie z. B. die Einführung des Klassenrates in allen Jahrgängen oder eine Feedback-Kultur außerhalb von „spickmich“ und Co.

Auch in der SV-Arbeit gibt es immer wiederkehrende Stolpersteine, die es sich in Angriff zu nehmen lohnt. Besonderes Interesse zeigten die Jugendlichen an der Durchführung  des  Planspiels  „Kommunalpolitik“  in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dieses Projekt wollen die engagierten Schüler/innen als nächstes in Angriff nehmen – natürlich alles nach den „ZAPs“ mit dem Beginn ihrer Oberstufenzeit.
(Christa Becktepe)

Klasse 10 D beim Demokratielabor

Wir  Schüler/innen der 10 D nahmen zur Vorbereitung auf die Landtagswahlen mit unseren Klassenlehrerinnen Christa Becktepe und Ulrike Rohrbach an einem Planspiel  der Friedrich-Ebert Stiftung in Bonn teil, um unser  Wissen über Politik aufzufrischen und in  ein Planspiel einfließen zu lassen.

   

Zu Beginn  wurde eine Kennenlernübung absolviert, denn neben unserer Klasse  waren Schülerinnen einer Mädchenrealschule aus Köln eingeladen worden.  Im Anschluss folgte eine Positionierungsübung zu kritischen Aussagen bezüglich unserer Gesellschaft. Wir Jugendlichen waren aufgefordert, uns zu entscheiden, wie weit wir den jeweiligen Aussagen  zustimmen konnten. Wir sollten uns in den Bereichen „JA“, „Teilweise“ und „Nein“ positionieren. Das Resultat war, dass die meisten Schüler/innen noch keine klare politische Richtung besitzen.

Nach dem wir unser Wissen über die Bedeutung der einzelnen Parteien in einem Power Point Vortrag auffrischen konnten, ging es in die Planspielphase. Dabei ging es zunächst um die Vorbereitung der Wahl in dem fiktiven Staat „Fontanien“.Per  Losverfahren bekamen  alle Schüler/innen  eine Rolle zugeteilt: Parteienvertreter, Lobbyisten (Unternehmer, Gewerkschafter, Bürgerrechtler, Kirchenvertreter etc.) oder Journalisten. Die Politiker stellten unsere realen Parteien in einem fiktiven Land mit einem interessanten Hintergrund dar. Realitätsnah mussten wir  ein Wahlplakat nebst  Wahlspruch finden, einen Werbespot drehen und einen Repräsentanten für unsere Partei aufstellen. Damit diese Aufgabe nicht zu leicht wurde, galt es die vielen Forderungen der  Gewerkschaften zu berücksichtigen. Nach dem ersten Wahldurchgang mussten sich die Parteiführer in einer „Elefantenrunde“ den kritischen Fragen der Journalisten stellen. Das Ergebnis der zweiten Wahl war kaum von Defiziten geprägt, war aber dennoch ausschlaggebend für einen neuen Wahlgewinner.

Zum Abschluss bedankten wir uns  bei den Moderatoren der Friedrich-Ebert-Stiftung, denn sie hatten den Tag sehr interessant und vor allem handlungsorientiert gestaltet.
(Charles Akey, Marco Oberhäuser Klasse 10 D)

Unser FRONTER auf internationaler Bildungsmesse 

Unmittelbar vor den Osterferien fand in Köln die internationale Bildungsmesse „Didacta“ statt. Im Focus vieler Besucher und Besucherinnen standen die unterschiedlichen Lösungswege für webgestütztes Lehren und Lernen, die so genannten Lernmanagementsysteme oder kurz LMS. Das Interesse der Vertreter und Vertreterinnen von Schulen und Bildungsverantwortlichen konzentrierte sich vorwiegend auf die beiden Systeme „FRONTER“ und „MOODLE“.

Unsere Schule war mit mehreren Beiträgen auf dem FRONTER-Stand des LVR-Infokom und im „Forum Bildung“ des VDS-Bildungsmedien vertreten. Besonderes Interesse zeigten die Messebesucher und Messebesucherinnen an den konkreten Lösungen unserer Schule.

Karl-Heinz Assenmacher informierte in mehreren Vorträgen über die „Hennefer FRONTER-Standards“ und beantwortete Fragen zu den Gelingensbedingungen.

Wolfgang Pelz stellt sich den Fragen zur Nutzerstatistik, zur Bedeutung von FRONTER für die Entwicklung der Schule und zu den Möglichkeiten von FRONTER im Kontext von GU und Inclusion.

Die Schüler Max Brauner und Sebastin Althapp sowie Kollegin Martina Wentz demonstrierten anschaulich, welche Möglichkeiten FRONTER für webbasierte Begabtenförderung bietet. Vater Christian Brauner erläuterte im Interview, dass sich inzwischen auch Eltern zur Nutzung von FRONTER qualifiziert haben und dass es erste Vorbereitungen zu einem Elternangebot zur Begabungsförderung geben werde. Er selbst wird ab Herbst ein Trainingsmodul zu CAD und Architektur mit Hilfe von FRONTER anbieten.

Sabine von Waldegg, die Elternpflegschaftsvorsitzende unserer Schule, und Karl-Heinz Assenmacher stellten sich während einer Abendveranstaltung („NRWir op Kölsch“) den Fragen von Armina Johannsen. Frau von Waldegg machte sehr überzeugend deutlich, welche Hoffnungen Eltern in FRONTER setzen, so habe sie z.B. große Erwartungen an die Möglichkeit der Bereitstellung von Lernmaterialien und an die Beteiligung von Eltern auch außerhalb der Öffnungszeiten der Schule. Sie versprach sich für die intensive Nutzung von FRONTER einzusetzen, und sie gehe davon aus, dass es ab Herbst mehrere Elternangebote für webbasierte Begabungsförderung geben werde.

Weitere Beiträge von Wolfgang Rossenbach (Leiter der IT-Abteilung der Stadt Hennef), Anne Mehlem (GS Siegtal) und Ulrike Gemein (GS Gartenstraße) ergänzten das Bild der erfolgreichen FRONTER-Implementierung in Hennef.

Link:

Neues zum Thema Suchtprävention an unserer Schule

Liebe Eltern,
der Wettbewerb „Be smart – Don’t start“ wurde im Schuljahr 2009/2010 zum dreizehnten Mal in Deutschland angeboten. Durch die Teilnahme bei „Be Smart“ soll Schüler/innen ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder in denen nur wenige Schüler/innen rauchen.

 

Wie auch in den vergangenen Schuljahren hat die Gesamtschule Hennef nun schon zum 8. Mal mit mehreren Klassen des 6., 7. und 8. Jahrgangs in der Zeit vom 16.11.09 bis 30.04.10 am internationalen Nichtraucherwettbewerb „Be Smart - Don’t Start“ teilgenommen. Wöchentlich wurde abgefragt, ob jede einzelne Klasse die Bedingung erfüllt hat, nicht zu rauchen. Wir verstehen dieses Projekt als ergänzenden Baustein der Suchtprävention an unserer Schule.

Die Smokefree Class Competition, so heißt „Be Smart – Don’t Start“ auf internationaler Ebene, wurde im selben Zeitraum in 17 europäischen Ländern durchgeführt.

Mit „Be Smart – Don’t Start“ werden verschiedene Ziele verfolgt. Der Wettbewerb will

das Thema „Nichtrauchen” in die Schulen bringen und attraktiv für Schüler/innen machen,

den Einstieg in das Rauchen bei nicht rauchenden Schülerinnen und Schülern verzögern bzw. verhindern,

das Einstellen des Zigarettenkonsums bei den Schüler/innen, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, bewirken, sodass sie nicht zu regelmäßigen Rauchern werden,

begleitende gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Klasse durchführen.

Tennisschulmannschaft steht im Finale 2010 des Landessportfestes der Schulen

Die Tennisschulmannschaft der Gesamtschule Hennef ist am Mittwoch, dem 12.05.2010 mit einem klaren 4 : 2 Sieg gegen das Beethoven-Gymnasium Bonn ins Bezirksfinale des Landessportfestes der Schulen Tennis WK III Jungen eingezogen. 
Die jungen Sportler haben dieses Ziel mit Teamgeist, hoher Motivation und nicht zuletzt einer für ihre Jugend herausragenden Professionalität erreicht.
Die Begegnungen konnten aufgrund des unbeständigen Wetters leider nicht auf den Ascheplätzen des TC Blau-Weiß Hennef ausgetragen werden, man musste dementsprechend in das Tenniszentrum Rhein-Sieg ausweichen.
Folgende Spieler waren laut Ranglistenfolge an diesem Spieltag erfolgreich für die Mannschaft im Einsatz:

1. Nikolas Walterscheid (8a)

2. Tim Lindner (8a)

3. Aaron Patzke (6a)

4. Tom Kuttenkeuler (8a)

5. Joel Johnel (6a)

6. Lennard Schwabe (6a)

 (v.l.n.r. Lennard Schwabe, Joel Johnel, Aaron Patzke, Tom Kuttenkeuler, Tim Lindner, Nikolas Walterscheid,  Dr. Volker Manz)
Für das Finale, das noch in diesem Monat mit dem Spiel gegen das Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg stattfinden wird, wünschen wir dem Team schon heute viel Erfolg.
(Dr. Volker Manz)

Unser FRONTER im Focus:

Unsere Beiträge zur Schulentwicklung mit dem LMS FRONTER auf der Didacta haben im Anschluss weitere Nachfragen erzeugt.

Verlagsgruppe Westermann
Dr. Peter Schell, Geschäftsführer der Schulbuchverlagsgruppe Westermann Schroedel, Diesterweg Schöningh und Winklers, besuchte unsere Schule und ließ sich ausführlich von den Lehrer/innen unserer Schule informieren. Sein Interesse galt insbesondere der Frage, wie sich klassische Schulbuchinhalte in FRONTER integrieren lassen. Dr. Schell bat uns um unsere Unterstützung bei der Erprobung, sobald entsprechende Materialien entwickelt sind.

Medienberatung NRW:
Die Medienberatung NRW bat um Unterstützung bei einer Informationsveranstaltung u.a. für Vertreter der Kommunen. Herr Rossenbach (Leiter der IT-Abeilung der Stadt Hennef) und Herr Assenmacher stellten die Hennefer Lösung vor.
VDS Bildungsmedien:
Der VDS Bildungsmedien veröffentlichte eine erweiterte Fassung eines Vortrags von Karl-Heinz Assenmacher auf seiner Website.
http://www.vds-bildungsmedien.de/veranstaltungen/forum-unterrichtspraxis/forum-unterrichtspraxis-2010/fup2010-assenmacher.pdf 

Zeitschrift L.A.multimedia:

Die Zeitschrift „L.A.multimedia“ des Westermannverlags veröffentlichte einen dreiseitigen Bericht unter dem Titel „Virtuelle Schulerweiterung mit dem LMS FRONTER“
Sonderdruck unter: www.ge-hennef.de/westermann.pdf.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Spendenaufruf für die vom Erdbeben betroffenen Kinder in HAITI 

- Erste spontane Hilfsaktionen der Klasse 7B für die „Haiti-Kinder-Hilfe e.V.“

Lehrerin Christiane Ratsch erfuhr von ihren in Frankreich lebenden Freunden Claire und Frank Höfer von dem Ausmaß der Not, der Kinder nach wie vor in Haiti ausgesetzt sind. Davon hatten sie sich selbst bei einem Besuch überzeugt. Beeindruckt von den Augenzeugenberichten leitete Frau Ratsch den Spendenaufruf der „Haiti-Kinder-Hilfe e.V.“ an Kollegen/innen und Schüler/innen weiter. Die Klasse 7B startete daraufhin spontane Kuchenverkaufsaktionen mit Unterstützung ihrer Eltern, um sich damit auch an der „Fit in FAIR PLAY“ Aktion der Malteser, zu beteiligen, die Schüler und Lehrer zu Aktionen gegen Gewalt aber auch zum Helfen motivieren will. Selbstverständlich waren die Schüler der Klasse 7B auch am Maltesertag dabei, als die Kölner Haie gegen Düsseldorf in der Lanxess-Arena aufliefen.

Um ihnen für ihren hilfreichen Einsatz zu danken, besuchten Claire und Frank Höfer als Vertreter der „Haiti Kinder Hilfe e.V. am Dienstag, dem 27. April 2010 die Gesamtschule Hennef.

Mit eindrucksvollen Bildern führten sie den Schülern das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe vor Augen, das vielen Kindern in Haiti das Leben kostete. Von heute auf morgen waren viele Familien mit ihren Kinder ohne ein Dach über dem Kopf und dabei heilfroh, zu den Überlebenden zu gehören. Seit dem Erdbeben leben sie nun schon monatelang unter ständiger Angst vor neuen Erdbeben draußen im Freien, weil ihr Wohnungen eingestürzt sind. Trotz der bisherigen weltweiten Unterstützungsmaßnahmen benötigen sie aber weiterhin unsere solidarische Hilfe. 
Siehe auch im Internet unter:
http://www.haitihilfe-online.de/attachments/File/Claire_Bericht_nach_Erdbeben_2.pdf  

Ausgehend von der bitteren Not der Kinder hilft der Verein „Haiti Kinder Hilfe e.V.“ schon seit fast 20 Jahren armen haitianischen Familien mit der Übernahme von Schulgeldern, mit projektbezogenen Patenschaften, mit medizinischer Versorgung und mit allgemein stabilisierenden Maßnahmen. Die finanzielle Förderung soll in erster Linie den Willen und die Fähigkeit zur Selbsthilfe steigern. Zugleich soll die strukturelle Hilfe auch das Umfeld der Familien in Haiti verbessern. Vorsitzende ist Marie Josée Laguerre aus Haiti, die die Bedürfnisse, die Strukturen und die „Spielregeln“ in ihrem Heimatland am besten beurteilen kann. Bei ihr laufen die Fäden zusammen. 
Siehe auch im Internet unter:

http://www.haitihilfe-online.de/attachments/File/Spendenaufruf(2).pdf  

Im Rahmen der Malteser-Aktion „Fit in FAIR PLAY“, an der sich zurzeit die Gesamtschule Hennef beteiligt, bitten wir alle Lehrer/innen und Schüler/innen und Sie, liebe Eltern, weitere Unterstützungsprojekte ins Leben zu rufen oder bestehende zu unterstützen, damit die größte Not der Kinder in Haiti langfristig gelindert werden kann. 

Spenden und Zuwendungen an gemeinnützig anerkannte Stiftungen und Organisationen sind nach Paragraph §§ 10b des Einkommenssteuergesetzes steuerlich absetzbar.

Möchten Sie eine Spendenquittung haben, geben Sie bitte unbedingt Ihre Adresse auf der Überweisung an.
Spendenkonto der Haiti Kinder Hilfe e.V.
Sparda Bank München e.G.
Konto 1 022 180
BLZ 700 905 00

Georg Dahlberg (Im Namen der Aktion der Malteser und der DEL  „Fit in FAIR PLAY“) 

Interview zum LMS Fronter

  http://www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de/kteam/img/Member/MNr204K.jpgInterview mit dem Datenschutzbeauftragten der Schulen im Rhein-Sieg-Kreis zum Thema Einführung des LMS FRONTER in der Gesamtschule Hennef

Mit dem Einsatz des Lernmanagementssystems FRONTER hat unsere Schule pädagogisches Neuland betreten. Zwar gibt es in Europa mehr als 8 Millionen Nutzer im Bereich Schule, Ausbildung und Lehre, aber eine systematische Verankerungen in der gesamten Schulgemeinde und darüber hinaus bei allen Schulen eines einzigen Schulträgers sind noch selten. Eine systematische Reflexion über die Erfordernisse des Datenschutzes und eine durchgängige Beteiligung des zuständigen Datenschutzbeauftragten scheint bisher nicht die Regel zu sein – anders aber in Hennef. Grund genug um ein Interview mit dem Datenschutzbeauftragten zu führen!

Was antworten Sie auf die These: „Datenschutz erschwert den Fortschritt bei Unterrichtsqualität und individueller Förderung“?

Dax-Romswinkel: Wenn ich es in einem Satz ausdrücken soll, würde ich sagen: „Technischer Fortschritt, der durch einen Verlust an Persönlichkeitsrechten eingekauft wird, ist ein gesellschaftlicher Rückschritt“. Ich plädiere dafür, den Datenschutz bei der Schulentwicklung in jeder Phase mitzudenken, dann muss man hinterher auch niemanden zurückpfeifen.

Wo sehen Sie die Kernprobleme bei der Einführung eines Lernmanagement-Systems wie FRONTER aus Sicht des Datenschutzes?

Dax-Romswinkel: Die Probleme sind ausgesprochen vielschichtig. Ausgangspunkt der Überlegungen muss sein, welche personenbezogenen Daten zu welchem Zweck innerhalb des LMS verarbeitet werden. Diese Informationen müssen auf das unbedingt Notwendige begrenzt werden. Danach sind Fragen des Zugangsschutzes – insbesondere der Lehrer- und Administratorenzugänge – wichtig, sowie die Frage der Absicherung der Computer, von denen aus auf das LMS zugegriffen wird. Hier darf man die privaten Computer der Lehrkräfte nicht außer Acht lassen. Und last not least ist auch die Frage nach der Zuverlässigkeit des Server-Betreibers wesentlich für die Beurteilung des Datenschutzes.

Können Sie einige Positiv- und Negativbeispiele zur Art der verarbeiteten Daten nennen?

Dax-Romswinkel: Der Grundsatz ist ganz einfach zu verstehen und kann in einfachen Merksätzen formuliert werden. Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist nur zulässig durch a) eine gesetzliche Erlaubnis oder b) persönliche Einwilligung der Betroffenen (bei Kindern der Erziehungsberechtigten) und c) in beiden Fällen auch nur dann, wenn die Verarbeitung durch den Zweck geboten ist.

Mit einem LMS verschafft die Schule ihren Schülerinnen und Schülern Zugang zu einem Lernmittel, stellt Aufgaben und gibt Rückmeldungen zur Erledigungen dieser Aufgaben. Hierzu müssen zwingend Name/Vorname, Klasse/Lerngruppen und Kommentare zu den Aufgaben – nennen wir es allgemein „Leistungsdaten“ – verarbeitet werden. Um diese Funktionalität zu gewährleisten, braucht es weder ein Foto des Kindes, noch dessen Adresse oder Telefonnummer.

Wie sieht es mit der Kommunikation innerhalb des LMS aus?

Dax-Romswinkel: Die Kommunikation ist von allen Beteiligten auf die schulischen Aufgaben zu beschränken. Das LMS ist ein Lernmittel und kein „social network“. Zu den Aufgaben der Schule gehören natürlich organisatorische Mitteilungen, sofern sie keine unerlaubten personenbezogenen Daten beinhalten.

Wie sind freiwillige Angaben der Kinder zu beurteilen, also die oben von Ihnen erwähnten Profilfotos, die Handynummer oder die private E-Mail-Adresse?

Dax-Romswinkel: Das ist ein schwieriges Feld, da der Grundsatz der Datensparsamkeit gilt. Eine Behörde darf Daten nicht verarbeiten, wenn sie zwar freiwillig gemacht werden, aber für die Erfüllung der Aufgabe der Behörde nicht erforderlich sind. Das ist allerdings nur im Einzelfall zu entscheiden. Freiwillige Angaben setzen aber in jedem Fall die Zustimmungsfähigkeit des Betroffenen voraus, bei deren Beurteilung nicht nur das Alter, sondern auch der geistige und soziale Entwicklungsstand des Kindes zu berücksichtigen ist. Hier kann also keine pauschale Grenze gezogen werden.

Können Sie Beispiele für eine „problematische Grauzone“ nennen?

Dax-Romswinkel: Spontan fallen mir zwei Beispiele ein. Schwierig wird es immer dann, wenn Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Erledigung ihrer schulischen Aufgaben persönliche Angaben machen sollen, z.B. beim Bewerbertraining und bei der Erstellung von Lebensläufen. Dies kann im Einzelfall sehr sinnvoll und hilfreich sein, jedoch sollte es sich um freiwillig bereitgestellte Informationen handeln. Ersatzweise ist es ratsam Dummy-Angaben zu definieren und die freie Erfindung von Ersatzdaten nicht zu erlauben. Auf diese Weise können provozierende Namenswahlen und Verwendung realer Namen von Dritten vermieden werden, denn das würde wiederum deren Persönlichkeitsrechte berühren. Angaben zur privaten Erreichbarkeit können sinnvoll sein, wenn Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben in Gruppenarbeit erledigen sollen. Beide Bereiche sind pädagogisch ausgesprochen erwünscht, von daher betreten wir Bereiche, in denen pädagogische Verantwortung und Datenschutz im Einzelfall abgewogen werden müssen, worin ich aber keine unüberwindbaren Hürden erkennen kann.

Ich habe als Grundsatz verstanden: „Es dürfen nur in dem Maß personenbezogene Daten verarbeitet werden, wie das zum Lernen unbedingt erforderlich ist“. Wie sieht es nun mit der Sicherung der Zugänge und der Aufbewahrung der Passwörter aus?

Dax-Romswinkel: An der Stelle müssen wir drei Ebenen unterscheiden: Zugänge der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Administratoren. Kritik hat es aus der Bevölkerung gegeben, dass Passwörter zentral vergeben werden und in ausgedruckter Form in der Schule gelagert werden. Damit will man Kindern, die im Unterricht im System arbeiten sollen, aber ihr Passwort vergessen haben, auf die Schnelle einen Zugang ermöglichen.

Dies ist nicht unproblematisch. Die Schule muss sich jedoch entscheiden – und das ist eine pädagogische Entscheidung – wie sie mit dem Problem umgehen möchte, wenn ein Kind sein Passwort nicht mehr weiß, während der Rest der Klasse am System arbeitet. Aus Sicht eines Datenschützers würde ich empfehlen, die nicht erbrachte Leistung als „ungenügend“ zu bewerten, als Pädagoge möchte ich dem Kind jedoch die Möglichkeit geben, wie vorgesehen am Unterricht teilzunehmen.

Entscheidet man sich für die „pädagogische“ Variante, macht man in jedem Fall ein Sicherheitsloch auf. Das Zusenden eines neuen Passworts an einen privaten E-Mail-Account des Schülers setzt voraus, dass er dieses Postfach in der Schule abrufen kann. Das Abrufen privater Mails von Schülern auf Schulrechnern ist aber aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht erwünscht. Man könnte das Passwort auf ein stets gleiches Standardpasswort zurücksetzen und den Schüler zwingen, es bei der Erstanmeldung wieder zu ändern. Dazu braucht es aber in der Schule ausreichend erreichbare Administratoren, was das Sicherheitsrisiko ebenfalls steigen lässt. Schlussendlich bleibt die Variante der im Tresor verschlossenen Zugangsdaten als die bestmögliche.

Letztlich kommt man ohne klare Dienstanweisung nicht aus und wenn sich die Datenverarbeitung und das Kommunikationsverhalten im Rahmen des Notwendigen bewegt, dann finden sich hinter den Schüler-Accounts auch keine hochsensiblen Daten.

 

Wie wichtig sind Serverstandort und Betreiber des Rechenzentrums?

Dax-Romswinkel: Wenn eine Schule ein LMS nutzt, das nicht auf Servern im eigenen Haus betrieben wird, handelt es sich um eine „Datenverarbeitung im Auftrag“. Hierzu muss der Auftragnehmer eine besondere Zuverlässigkeit besitzen und die Fragen des Datenschutzes sind vertraglich zu regeln. „Datenschutzrichtlinien“ im Rahmen von AGBs einer Betreiberfirma sind da nicht ausreichend. Hier wurde in der Vergangenheit stark gesündigt und praktisch bedenkenlos Lernplattformen ohne derartige Verträge genutzt. Ich bin froh, dass sich die Gemeinschaft der kommunalen Rechenzentren in NRW, deren Kerngeschäft die Bereitstellung von ADV-Dienstleistungen für Behörden ist, auf den Weg gemacht hat und den Schulen in NRW Lernmanagement-Systeme als Komplettpakete angeboten werden – einschließlich aller datenschutzrechtlichen Erfordernisse..

Wie beurteilen Sie die Einführung des LMS „fronter“ in den Hennefer Schulen?

Dax-Romswinkel: Hier in Hennef wird Pionierarbeit geleistet. Aus meiner Position heraus finde ich es erfreulich zu beobachten, dass der Datenschutz von Anfang an mitgedacht wurde. Optimierungsmöglichkeiten werden wir immer finden und in den gemeinsamen Bemühungen nicht nachlassen. Einer der erfreulichsten Aspekte ist für mich jedoch, dass das Thema Datenschutz auch zu einem Unterrichtsthema geworden ist und zu einer Sensibilisierung in der Schulgemeinde geführt hat. Oder hätten Sie mir vor zwei Jahren diese Fragen gestellt?
Das Interview führte die Schule Anfang Juni 2010.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Berufsleben hautnah – Betriebspraktikum im 12. Jahrgang 

Vom 11.01. bis zum 22.01.2010 tauchten die Schüler/innen des 12.Jahrgangs in unterschiedlichste Berufswelten ein. Von dem Berufsbild der Hebamme bis hin zum Eventmanager – das zweiwöchige Betriebspraktikum bot genug Zeit um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, was nach dem Abitur auf die Schüler/innen zukommen könnte. Dabei erhielten sie durchweg positive Rückmeldungen und empfanden die Zeit als lehr- und erlebnisreich. Einige entdeckten gar ihren Traumberuf für sich und die allgemeine Angst vor einer ungewissen Zukunft konnte genommen werden. Selbst die Schüler/innen, die nicht das passende Berufsbild für sich gefunden hatten, profitierten von den Erfahrungen der anderen. Insgesamt hatten alle Schüler/innen die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit außerhalb der schulischen Umgebung unter Beweis zu stellen und dabei wertvolle Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben zu sammeln.
(Mara Schmidt, Jahrgangsstufe 12)

Auf nach Istanbul! - Austauschfahrt des 11. Jahrgangs

Vom 4. bis 12. Mai 2010 flogen 6 Schülerinnen mit Jochen Herchenbach und Olga Tejse nach Istanbul, um unseren türkischen Austauschschüler/innen einen Gegenbesuch zu machen. Nach langem Warten konnten wir dann auch endlich fliegen, da die Aschewolke uns zwei Wochen zuvor einen Strich durch unsere Pläne gemacht hat, obwohl wir uns alle so gefreut hatten.

     

Doch nun waren wir endlich am Flughafen und wussten, dass es gleich in den Flieger gehen würde – und dann ab ins sonnige Istanbul!

Am Flughafen in Istanbul angekommen, wurden wir schon sehnlich von unseren Austauschschüler/innen mit Eltern und Lehrer/innen erwartet. Jeder fuhr dann erst einmal in seine Gastfamilie, um diese kennen zu lernen und sich vom anstrengenden Flug auszuruhen.

   

Am nächsten Tag hieß es, früh aufstehen, denn es ging in die Schule, wo wir zuerst die Deutsch- und Englischlehrer/innen kennen lernten. Danach gab es eine kleine Präsentation über Istanbul und einen Rundgang durch die Schule. Im „geheimen Garten“ des Schulleiters wurde uns dann eine Tasse Tee serviert, wer wollte, bekam auch Wasser. Nach dem Mittagessen ging es dann mit einem schuleigenen Bus nach Taksim. Dort verabschiedeten wir uns von den Lehrer/innen und gingen shoppen.  Wie aßen abends alle zusammen und hatten viel Spaß.

Am nächsten Tag trafen wir uns mittags wieder in der Schule. Von dort fuhren wir mit dem Zug ans Meer. Dort angekommen gingen wir erst einmal in einen wunderschönen Park. Nachdem wir die Lehrer/innen davon überzeugt hatten, dass es besser wäre, den steilen Berg nicht bis obenhin zu gehen, setzten wir uns auf Bänke in den Park, um etwas zu essen und zu trinken. Danach gingen wir zurück zum Bosporus. Zuerst hatten wir etwas Zeit, uns dort umzusehen und natürlich auch, um die Sonne zu genießen. Es schloss sich eine wunderschöne Fahrt mit einem Schiff über den Bosporus an. Danach verabschiedeten wir uns von den Lehrer/innen und unternahmen noch alleine etwas. Am Freitag trafen wir uns dann alle, um auf den Basar zu gehen. Wir sahen viele schöne Sachen und kauften natürlich auch ein paar Geschenke für unsere Familien. Samstags trafen wir uns, um auf die Princess-Islands zu fahren, dort tranken wir alle erst einmal etwas. Manche machten sich dann auf, um die Insel ein wenig zu erkunden, andere jedoch blieben am Meer sitzen und genossen die Sonne.

Sonntags konnte dann jeder machen, was er wollte, jedoch haben wir Schüler/innen uns dazu verabredet, zunächst shoppen und am Abend dann noch an den Bosporus zu gehen, um etwas beieinander zu sein.

Montagabend stand ein gemeinsames Essen mit allen auf dem Plan, mit Gesang und Tanz. Dies alles war sehr witzig. Alle hatten sehr viel Spaß. Dieser Abend ist sehr schnell vorbei- gegangen und hat dann so geendet, dass wir alle bei einer Lehrerin übernachtet haben. 

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann morgens wieder in die Schule, denn von dort aus fuhren wir mit einem Bus in den Stadtteil, wo die blaue Moschee steht, die wir natürlich auch besichtigten. Dort gab es erst mal Frühstück, damit alle wieder fit wurden nach der kurzen Nacht. Danach wollten wir eigentlich die Hagia Sophia besuchen, jedoch war diese geschlossen. Doch ganz in der Nähe war ein kleines Cafe direkt am Bosporus, von wo aus wir die sehr schöne Aussicht über Istanbul genossen. 

Am Mittwoch mussten wir dann Abschied nehmen. Alle hatten zwar gehofft, dass der Vulkan wieder aktiver würde, damit wir noch länger hätten bleiben können, doch dies ist leider nicht passiert. Und deshalb mussten wir dann alle am Flughafen Abschied nehmen. Auch wenn uns allen dies sehr schwer fiel, freuten wir uns aber auch darauf, zu Hause unsere Familien wieder zu sehen. Jedoch war trotz dieser Freude der Abschied sehr schwer, da viele neue Freundschaften entstanden waren, die hoffentlich noch sehr lange bestehen werden.
Die Woche in Istanbul war einfach wunderschön und sie wird für immer in unserer Erinnerung bleiben.
(Susanne Böckem)

Die Büchse der Pandora – Beitrag für den Bundesjugendkunstpreis

Unter dem Eindruck des Besuches der Privatsammlung Museum Küppersmühle für Moderne Kunst Duisburg, ist dieses Konzept für einen Beitrag zum Bundesjugendkunstpreis entstanden.

Unser Konzept für den „Jugend Kunst Preis Deutsche Bank Stiftung“ mit dem Titel „Die Büchse der Pandora“ wird eine begehbare Installation sein, die sowohl von innen als auch von außen zu betrachten ist.

Die Installation setzt sich zusammen aus einem 3,80 m x 3,80 m x 2 m Spanplattenkasten, den man durch eine Öffnung betreten kann und einem selbst gedrehten Film, der im Inneren auf eine Wand projiziert wird.

Zuerst werden wir die äußere Gestaltung beschreiben: Der große rechteckige Holzwürfel wird von außen mit Farbe und anderen Struktur gebenden Materialien gestaltet, sodass ein buntes Zusammenspiel von Farben und Gestaltungsmitteln entsteht. Die Öffnung des Kistenkomplexes wird eng, niedrig und mit einem Vorhang verhangen, sodass man gebückt eintreten muss.

Die inneren Wände werden komplett schwarz gestrichen, bis auf ein weißes Rechteck auf der gegenüberliegenden Wand der Tür, auf das der Film projiziert wird.

Von der Decke hängen schwarze Wollfäden herunter, die auf Kopfhöhe des Betrachtes enden.

Der alt wirkende Schwarz- Weiß- Film zeigt auf und ab hüpfende Frauen vor einem weißen Hintergrund. Die Frauen tragen enge, komplett gleiche Kleidung, die Haare sind von einer Haube verdeckt, sodass keine Individualität zu erkennen ist. Die Frauen hüpfen auf einem nicht sichtbaren Trampolin. Der Film wird von einem monotonen, tiefen Summen begleitet.

Nun werden wir unsere Wirkungsabsicht und Bedeutungsintention erläutern:

Mit dem bunten Äußeren wollen wir die Erwartungen der Gesellschaft an das Individuum darstellen: Die ständige Präsenz, stetige Leistung und Flexibilität, Rollenerwartungen und Rollenerfüllungen wie z. B. gute Schülerin, guter Familienvater usw., und dabei das ständig erwartete Lächeln auf den Lippen. Es wird von allen das Gleiche erwartet, gleichzeitig jedoch wird von jedem Einzigartigkeit und Wiedererkennungswert gefordert.

Der erste bunte, fröhliche Eindruck wandelt sich bei näherem Betrachten.

Der Innenraum symbolisiert die Schwierigkeit den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden und die dadurch entstehende Ohnmacht. Die schwarzen Wände und die Fäden schaffen ein Gefühl der Beengung und Unterdrückung des Einzelnen. Der Film mit den springenden Frauen verbindet die äußere mit der inneren Ansicht insofern, dass die Menschen heute ständig danach streben mit ihrem Inneren dem Äußeren gerecht zu werden.

Dabei verlieren sie ihre Individualität und den Blick für das Wesentliche.

Mit dem Titel „ Die Büchse der Pandora“ beziehen wir uns auf die griechische Legende der Büchse der Pandora, die von Außen anziehend und verlockend ist, im Inneren aber nur Schlechtes und Schwierigkeiten birgt.
(Michael Liss-Nüdling)

Judo-Club Hennef: 1. Platz in der Vereinswertung beim NRW-Landesturnier U14 in Essen -

 Zwei Judokämpfer der Gesamtschule Hennef waren dabei -

Mit zwei ersten, zwei dritten und einem siebten Platz zeigten die Judokas des JC Hennef am 17. April bei einem Turnier der besten Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen in Essen wieder einmal, dass der Judo-Club Hennef zu den Spitzenvereinen in NRW gehört.

Mit Jonas Schulze und Till-Moritz Riehl waren auch zwei Judokämpfer der Sportklassen der Gesamtschule Hennef dabei.

 

 

Till-Moritz Riehl und Jonathan Schmitz gewannen in der Gewichtsklasse bis 31 kg jeweils drei Kämpfe und standen somit gemeinsam im Finale. Hier setzte sich der erfahrenere Till-Moritz durch. Somit gingen Gold und Silber an den JC Hennef. Besonders groß war mit 29 Teilnehmern die Gewichtsklasse bis 43 kg.

Jonas Schulze sicherte sich hier mit sechs gewonnen und nur einem verlorenen Kampf den 3.Platz. Interessant: Jonas besiegte im Kampf um Platz drei gerade den Gegner, gegen den er zuvor den einen Kampf verloren hatte. Auch Nils Weberbauer konnte sich in dieser Gewichtsklasse platzieren und erreichte den 7. Platz.

Bronze gab es für Julian Patt, bis 50 kg, und bis 55 kg wurde Sebastian Winzer souverän Erster. Jonas Golombek verlor in der Gewichtsklasse bis 37 kg zwei Kämpfe, konnte aber die Erfahrungen eines NRW-Landesturniers mit nach Hause nehmen.

Die Hennefer Jungen gewannen zudem einen Pokal für den 1. Platz in der Mannschaftswertung! Wieder einmal ein überzeugendes Ergebnis der Hennefer Judoka, die von ihrem Trainer Kamen Kasabov gecoached wurden.

Die Hennefer Mädchen gingen am Sonntag, betreut von Astrid Krombach, auf die Matte. Hier konnten sich überraschend die beiden Newcomerinnen, Lilo Winzer und Hannah Schneider, platzieren. Beide schafften in ihrem ersten Jahr in dieser Alterklasse auf Landesebene einen Platz unter den ersten Drei: Hannah wurde Zweite bis 40 kg und Lilo errang eine Bronzemedaille bis 36 kg. Mona Heeb und Johanna Schulze schafften diesmal keine Platzierung, Nicki Schuberth konnte krankheitsbedingt nicht starten.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Jungen:

bis 31 kg (13 Kämpfer):
1. Till-Moritz Riehl, JC Hennef
2. Jonathan Schmitz, JC Hennef

bis 43 kg (29 Kämpfer):
1. Jan Günther, Sport Union Annen
2. Martin Bizon, 1. JC Mönchengladbach
3. Jonas Schulze, JC Hennef

Zwei Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“

Türkische Gastschüler bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul

Das Gymnasium Istek „Bilge Kagcin“ in Istanbul wird auch eine „Anti-Mobbing-Group“ bilden, versicherte die türkische Lehrerin Delfin Hacikoglu, als sie von der Umsetzung des Projekts „Fit in FAIR PLAY“ der Malteser in der Gesamtschule Hennef erfuhr. Mit ihren Schülerinnen und Schülern erfuhr sie im Rahmen eines Schüleraustauschs im März 2010 davon, dass Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs eine Anti-Mobbing-Group gegründet haben, um präventiv dazu beizutragen, dass Mobbing in der Gesamtschule Hennef keine Chance bekommt. Als besonders ideal beurteilte sie das Vorhaben, bereits im 5. Jahrgang das Thema Mobbing mit den jungen Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren, um so das Tabu zu durchbrechen, das häufig einer wirksamen Hilfe entgegenstehe. Auch in türkischen Schulen sei Mobbing nicht unbekannt, so Frau Hacikoglu, sei aber nicht immer deutlich erkennbar, da sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihre schweren Prüfungen vorbereiten müssten und dadurch sehr auf sich selbst bezogen seien. Dabei kämpfe jeder um seine Chance, um später einen der wenigen begehrten Studienplätze zu bekommen, und den bekomme man eben nur mit guten Noten. Dass der enorme Wettbewerbsdruck auch Mobbing begünstige, läge da wohl auf der Hand. Umso mehr sei es deshalb sinnvoll, auch in ihrer Schule eine Anti-Mobbing-Group entsprechend dem Vorbild der Gesamtschule Hennef zu gründen, um ebenfalls präventiv dem Mobbing von Anfang an vorzubeugen. Denn ihren Schülern in Istanbul ein angstfreies und unbelastetes Lernen zu ermöglichen, sei auch ihr ein ganz besonderes Anliegen, versicherte Frau Hacikoglu.  

Um die Umsetzung ihres Vorhabens begünstigend zu unterstützen, erhielten die türkischen Gastschüler sowie alle an dem Wettbewerb Fit in FAIR PLAY beteiligten Gesamtschüler von den Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf.  Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren von den Kölner Haien nicht gewonnen werden konnte, so war es doch ein schöner Abend mit einer super guten Stimmung, an den sich die türkischen Schülerinnen und Schüler bestimmt immer gerne erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine Anti-Mobbing-Group gründen werden.
(Georg Dahlberg)

Anti-Mobbing-Group auch in polnischer Partnerschule 

Jesteśmy jednego zdania -Wir sind dabei!

Steter Tropfen höhlt den Stein - Kropla drąży skałę – dieses Sprichwort drückt ziemlich genau das aus, was viele Schüler/innen täglich auf der ganzen Welt leidvoll erfahren. Nach Angaben der Europäischen Kommission in Brüssel wurde bereits jeder fünfte Schüler in Deutschland im Internet gemobbt. In anderen EU-Ländern ist Cyber-Mobbing sogar noch verbreiteter. Untersuchungen ergaben, dass in Großbritannien jeder dritte Jugendliche und in Polen sogar jeder Zweite schon einmal im Netz fertig gemacht wurde.

"Cyber-Mobbing hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen", erläutert klicksafe.de-Mitarbeiter Joachim Kind. Es komme in allen Schulstufen und -formen vor, verstärkt jedoch bei 12- bis 17-jährigen Gymnasiasten. "Die Betroffenen leiden sehr darunter", erzählt er. Zwar habe es schon immer Schüler gegeben, die von ihren Klassenkameraden gedemütigt und bloßgestellt wurden. "Früher hat sich das allerdings auf den Pausenhof beschränkt. Durch Cyber-Mobbing nehmen die Schüler die Beleidigungen mit nach Hause. Sie sind ihnen permanent ausgesetzt." Verschlimmert würden die Attacken dadurch, dass sie im Internet für alle Welt zu sehen seien.

Im Jahr 2006 nahm sich die 14-Jährige polnische Schülerin Ania Halman in Danzig das Leben. Sie war Opfer von schweren Mobbingattacken, die sogar bis hin zu sexueller Nötigung gingen. Der Fall beschäftigte seinerzeit monatelang die polnischen Medien. In der Öffentlichkeit herrschte Empörung über das Verhalten der Mobbingtäter.

Sehr angetan sind unsere polnischen Gäste, die unsere Gesamtschule im Rahmen des Schüleraustausches im April besuchten, von den Aktivitäten unserer „Anti-Mobbing-Group“. Auch in unserer Partnerschule in Nowy Dwòr Gdaǹski, ist Mobbing nicht unbekannt.  „Wir haben das gleiche Ziel und werden es erreichen, dass unsere Kinder in der Schule keine Demütigungen und Ausgrenzungen erleben müssen. Sie sollen unbeschwert lernen, damit wir sie auf ihre Zukunft nach der Schule gut vorbereiten können“, sagt die polnische Lehrerin Ewelina Wisniewska. „Eure Initiative werden wir gerne aufgreifen und ebenfalls in unserer Schule eine Anti-Mobbing-Group gründen.“

„Ich glaube, dass wir miteinander in der EU ein Netzwerk gegen Mobbing bilden und zu einheitlichen Regeln kommen sollten“,  schlägt der polnische Lehrer Piotr Opitz vor, „deshalb ist es wichtig, dass wir unsere gemeinsame Initiative veröffentlichen und ausweiten, wie z. B.durch die gemeinsame Teilnahme am "Safer Internet Day", an dem Schüler und Lehrer weltweit dazu aufgerufen sind, über die Gefahren im Internet zu diskutieren.Wenn wir unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen, um Mobbing zu verhindern, haben wir eine echte Chance, die Welt ein bisschen friedlicher zu gestalten.“

 

Eine friedliche Welt, in der sich die Menschen gegenseitig wertschätzen, miteinander friedlich kommunizieren und sich gegenseitig helfen, muss keine Vision bleiben, wenn viele Institutionen, dazu beitragen, wie es beispielhaft die Malteser in Deutschland mit ihrer ins Leben gerufenen Wettbewerbsaktion: „Fit in FAIR PLAY“ geleistet haben, indem sie die Schulen im gesamten Bundesgebiet dazu aufforderten, kreative Ideen gegen das Übel „Mobbing“ zu entwickeln.

Mensch, wir helfen dir!- Aktion der Malteser „Fit in FAIR PLAY“ zeigt Wirkung

Die Klassen 6C und 6F wollen helfen und haben Patenschaften für drei indische Kinder aus Eluru übernommen, deren Eltern an Pepra erkrankt sind und sich deshalb nicht mehr um sie kümmern können. Kumari, Prabudas und Sathyavani, die im „Father-Manna- Childrens-Home“in Eluru leben, freuen sich über die 45 Schülerinnen und Schüler, die sie nun als ihre Paten bezeichnen können. Einen Euro investieren die Schülerinnen und Schüler jetzt jeden Monat von ihrem Taschengeld, um den drei Kindern eine Zukunft zu ermöglichen, die sie sonst nicht haben würden. „Wir spenden nur 1 Euro, aber dafür bekommen unsere Patenkinder im Kinderhaus in Eluru immer satt zu essen und genug zu trinken, haben immer was zum Anziehen und können auch wie wir zur Schule gehen. Außerdem wollen wir nicht, dass sie wie viele andere Kinder in Indien missbraucht oder als Kindersklaven ausgebeutet werden“, begründen Lisa und Lena stellvertretend für alle anderen ihr besonderes Engagement, das keine Eintagsfliege ist sondern für die nächsten Jahre gilt. 

Von Beginn ihrer Patenschaft an werden die Kinder jetzt miterleben, wie es ihrem Patenkind in Indien geht. Zur Weihnachtszeit wird ihnen die Leiterin des Kinderhauses Schwester Sourcely in einem Brief über die Entwicklung und die Fortschritte, die ihre Patenkinder im Laufe des Jahres gemacht haben berichten, ebenso über das Leben der Kinder im „Father Manna Children´s Home“. Ihrem Brief wird Schwester Sourcely auch immer aktuelle Fotos der Patenkinder beifügen, damit die Paten auch „sehen“ können, wie ihre Patenkinder heranwachsen.

Die Patenschaftsbeiträge werden vom DAHW in voller Höhe an das „Father Manna Children´s Home“ in Eluru überwiesen. Über den Beitrag erhalten die Paten vom Deutschen Aussätzigen Hilfswerk / DAHW zu Beginn des Folgejahres immer eine entsprechende Spendenbescheinigung.

Klicken Sie mal auf unserer Gesamtschulhomepage auf den Link "Aktion für Eluru" bzw. "Kinder aus Eluru suchen Paten". Dort erhalten Sie weitere interessante Informationen. 

     

Die Kinder Kumari, Prabudas und Sathyavani

Pop Art Car

Pop! ist auch das Geräusch einer Pistole mit Schalldämpfer

Manchmal verbirgt sich hinter den hübschen Bildern eine andere, härtere Wirklichkeit, die nicht so lustig ist. Die Pop Art ist ein Spiegel der Gesellschaft. Doch gelegentlich ist sie auch ein Zerrspiegel. Selbst wenn sie nichts tut, als etwas zu zeigen, entscheidet sie doch bewusst, was sie zeigt. Autos und Hamburger sind nichts Besonderes, sondern ein fester Bestandteil unseres Alltags. Millionen Menschen essen täglich Hamburger, fahren in ihren Wagen, ohne ihnen die geringste Aufmerksamkeit zu schenken. Doch wenn dieser Hamburger eine riesige, weiche Skulptur wird, der Wagen sich in Punkte, Linien und Bilder auflöst, nehmen sie plötzlich eine andere Dimension an.

Die Pop- Art amüsiert sich über die Bilder, mit denen wir Tag für Tag konfrontiert werden. In der Werbung und in den Medien sind Bilder von Frauen allgegenwärtig. Strahlende, sexy Pin-ups verkaufen uns Autos, Zahnpasta, Margarine, Glück und Träume...

Dieses Frauenbild nehmen die Schüler/innen des Kunstleistungskurses aufs Korn und projizieren sich selbst auf die Motorhaube eines VW Passat. Wie eine nackte Schöne in der Pose einer antiken Skulptur auf einem Sockel….
Die Jungs mit Muskeln bepackt schleudern Energiebälle ins All und machen sich über die Erwartungen an Männer lustig. Die Pop- Art nimmt Klischees aufs Korn: Bilder, die man ständig sieht, Gegenstände, die so bekannt sind, dass man sie nicht mehr wahrnimmt. Sie öffnet uns die Augen für Dinge, die wir nicht beachten und bringt uns zum Lachen! Das ist das beste Mittel, sich nicht täuschen zu lassen.....
(Michael Liss-Nüdling)

Projekt Schule interaktiv erfolgreich abgeschlossen

 

Vor zwei Jahren war es uns gelungen, uns zur Teilnahme an dem Projekt „Schule interaktiv“ zu qualifizieren. Gemeinsam mit 5 weiteren Schulen wollten wir uns unter der Federführung des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis und mit erheblicher Unterstützung der deutschen Telekom-Stiftung auf den Weg machen, den Fachunterricht durch gezielten Einsatz digitaler Medien weiterzuentwickeln. Wichtig war es der Projektsteuergruppe von Anfang an, Kolleginnen und Kollegen mit neuen Visionen für den Fachunterricht zu unterstützen und hierfür auch entsprechende Sachmittel bereitzustellen. Insgesamt stellte die Stiftung während der Projektlaufzeit 16.000€ für Sach- und Personalmittel zur Verfügung.

Personalmittel:

Aus den zweckgebundenen Personalmitteln konnte Nina Wentz als Technisch-Pädagogische Mitarbeiterin auf Minijobbasis eingestellt werden. Ihr Einsatz machte die schnelle und umfassende FRONTER-Implementierung möglich. Die umfassende Verwaltung der Nutzerzugänge, die Unterstützung der Lehrenden und die Beantwortung von Hunderten von E-Mail-Anfragen waren nur durch diese Stiftungsmittel möglich. Zugleich konnte Nina Wentz im Rahmen ihres Vertrages zeitweise auch die Ausleihe und Verwaltung unserer digitalen Medien übernehmen.

Sachmittel:

Aus dem Sachmitteletat konnten zunächst Sofortmaßnahmen beim Ausbau des W-LANs sowie einzelne Ersatzbeschaffungen finanziert werden. Danach wurde systematisch in die Weiterentwicklung des Fachunterrichts investiert:

Messwerterfassung mit CASSY:

Umfangreiche Anschaffungen von digitalen Messinstrumenten ermöglichen die Erfassung und Auswertung von Daten in den naturwissenschaftlichen Fächern. Anschleißend wurden Kolleginnen und Kollegen in mehreren schulinternen Fortbildungsveranstaltungen der Kompetenzteams qualifiziert. Der Mehrwert für den naturwissenschaftlichen Fachunterricht ist augenfällig.

Mobile Interaktive Whiteboards:

Es wurden zwei mobile Interaktive Whiteboards angeschafft, diese stehen zur Ausleihe mit Beamern zur Verfügung. Nach entsprechender Schulung durch die Technisch-Pädagogische Mitarbeiterin haben Kolleginnen und Kollegen erste positive Erfahrungen mit interaktiven Tafeln machen können. Aufgrund dieser Erfahrungen wird unsere Schule im Rahmen der Medienentwicklungsplanung der Stadt Hennef weitere Interaktive Tafeln beantragen.
15 Webcams und 15 Headsets:

Für die Erstellung von Podcasts im Fachunterricht (Englisch, Darstellen und Gestalten) wurden qualitativ hochwertige Video- und Audio-Aufzeichnungsgeräte angeschafft und mehrfach eingesetzt.

HD-Videokamera-Ausrüstung

Eine besonders hochwertige Videokamera mit umfangreichem Zubehör wurde zur Unterstützung mehrerer Unterrichtsvorhaben angeschafft. Unterwassergehäuse für HD-Videokamera: Die Kamera-Ausrüstung wurde nachträglich noch um ein wasserdichtes Gehäuse ergänzt. Diese für Schulen eher ungewöhnliche Ausstattung trägt wesentlich zur Verbesserung des Schwimmunterrichts bei, weil jetzt Bewegungsabläufe auch aus der Unterwasserperspektive analysiert und optimiert werden können. Zugleich wird das Gehäuse auch im Biologie-Unterricht zu Dokumentationen verwendet werden.

Heißdrahtschneider:

Für die Fachschaft Arbeitslehre Technik konnte ein lange ersehnter Wunsch erfüllt werden: die Durchführung von Unterrichtsprojekten mit einem computergesteuerten Styroporschneider (Filocut). Wie wichtig derartige Geräte sind, um die Ergebnisse einfacher Programmierungen anschaulich zu demonstrieren, wird auch daran erkennbar, dass die Vertreter der Hennefer Sekundarstufenschulen solche Geräte zukünftig zum Ausstattungsstandard machen wollen.

GPS-Handgeräte:

Die Anschaffung von GPS-Handgeräten stellte eine herausragende Unterstützung für ein Unterrichtsprojekt im Fach Religion in den Klassen 6B und 6D (Projekt „Wegekreuze“). Die Schülerinnen und Schüler haben Stein- oder Holzkreuze, die man am Wegesrand findet und die möglichst in der Nähe ihrer Wohnung stehen sollten, aufgesucht und ihre Geschichte erforscht (wer hat sie aufgestellt, wann, warum und wo; welche Inschrift tragen sie, welche sonstigen Bestandteile haben sie, aus welchem Material bestehen sie, wie groß sind sie. Wer pflegt sie und warum, usw.). Die Ergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Einen ersten Eindruck kann man in der Kulturnacht gewinnnen, später folgt eine Präsentation auf einer eigenen Website (www.wege-kreuze.de )

Derartige GPS-Projekte werden zur Zeit in mehreren Schulen durchgeführt, die Rückmeldungen sind hochinteressant und die ersten Rückmeldungen legen die Vermutung nahe, dass sie sehr positive Auswirkungen auf das Raum- und Entfernungsverständnis von Schülerinnen und Schülern haben. Inzwischen haben auch Erdkundelehrer unserer Schule Interesse an der neuen Ausstattung gefunden.

Knowhow-Transfer:

Die am Projekt beteiligten Kolleginnen und Kollegen haben sich regelmäßig mit den Projektpartnern zum fachlichen Austausch getroffen. Viele Anregungen wurden gegeben und aufgenommen. Regelmäßig fanden in der Gesamtschule Bornheim Austauschveranstaltungen und Fortbildungsveranstaltungen statt, Themen waren zum Beispiel „Podcasts“, „Lernmanagementsysteme“, „Bildbearbeitung“, „Online-Distribution digitaler Filme“, „Urheberrecht“ u.v.m.. Im Rahmen des Projektes wurden viele beispielhafte Unterrichtsreihen entwickelt und im Internet publiziert. Insgesamt haben die am Projekt beteiligten Schulen mehr als 150 Unterrichtsreihen erprobt und im Internet verfügbar gemacht.

Projekttransfer:

Die positiven Erfahrungen des Projektes haben dazu geführt, dass die Landesregierung eine Fortführung im Regelbetrieb erproben lässt. Unter der Leitung des Kompetenzteams werden 6 Schulen im kommenden Schuljahr die Erprobung fortsetzen und Wege zur medienbasierten Schulentwicklung erproben Die neuen Schulen werden ohne Fördermittel auskommen müssen. Für unsere Schule ist hierbei besonders interessant, dass die neuen Projektschulen alle mit FRONTER arbeiten werden. Vielleicht erhalten wir auf diese Weise noch wichtige Anregungen.

Links: Startseite:
http://www.schule-interaktiv.de  
Unterrichtsbeispiele:
http://www.schule-interaktiv.de/schule-interaktiv/unterrichtseinheiten/search-results.php?search_term=&fach=all&klassenstufe=all  
(Karl-Heinz Assenmacher)

Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2010 nach Fügen (Zillertal)

 
(Lehrer, Betreuer und Kinder des Jahrgangs 8)

Dieses Jahr waren wir (Schüler/innen aus dem Jahrgang 8) wieder in Fügen auf Skifahrt. Das Wetter dort war immer genauso gut wie unsere Laune :)!!

Als wir Samstagmorgen (gegen 8.00 Uhr), nach einer langen und für viele Schüler schlaflosen Fahrt an unserem Hotel ankamen, liehen sich ein paar Schüler Skier und Snowboards aus. Wir alle waren froh, als wir nachmittags endlich unsere Zimmer beziehen durften.

Am nächsten Tag konnten wir das erste mal auf die Piste. Die Schüler wurden in Snowboarder, Skifahrer, Anfänger oder Profi eingeteilt. Die Anfänger wurden am ersten Tag von Herrn Manz intensiv unterrichtet und konnten so bereits am zweiten Tag schon viele Pisten mit den anderen gemeinsam hinunterfahren. 

Leider gab es bei den Snowboardern bereits nach ein paar Stunden den ersten Verletzten, Felix hatte sich bei einem Sturz das Handgelenk gebrochen. Da nicht sicher war, ob er operiert werden musste, wurde er montags von seinem Vater abgeholt. Darüber war nicht nur Felix sehr traurig.

Dienstagabend sind wir Rodeln gegangen. Wir sind nach dem Abendessen gemeinsam eine Stunde zu einem Bauernhof gewandert und wurden von da aus mit einem Traktor mit Anhänger bis zum Streckenstart gefahren. Die Strecke war vier Kilometer lang und enthielt viele Kurven. Es hat allen viel Spaß gemacht. 

Mittwochs durften die Skifahrer, die wollten, probieren Snowboard zu fahren. Für Laura endete der Versuch nicht besonders glücklich. Auch sie stützte sich bei einem Sturz so unglücklich auf die Hand, so dass sie mit Verdacht auf einen Bruch die verbleibenden Tage mit Gips und ohne Skifahren verbringen musste. Allerdings wollte sie nicht nachhause und hat sich die verbleibenden zwei Tage in der Bergstation aufgehalten, wo alle sich abwechselnd um sie gekümmert haben.

Am Donnerstag sind trotzdem ein paar der Skifahrer weiter Snowboard gefahren und haben ohne weitere Verletzungen sehr große Fortschritte gemacht.
Freitags war leider schon der letzte Skitag, den viele von uns bis zur letzten Minute auskosteten.
Abends wurden dann nach dem Essen, das wie immer sehr lecker war, noch die für die Abreise wichtigen Punkte besprochen.

Praktikum beim Bauingenieur

Du willst dafür sorgen, dass eines der Gebäude wie z. B. der Post-Tower in Bonn nicht umkippt...

…oder du willst alte sanierungsbedürftige Gebäude begutachten??????

DANN WERDE BAUINGENIEUR!

Der Bauingenieur

Der Beruf des Bauingenieurs befasst sich mit der Planung und Instandhaltung von Bauwerken. Solche Bauwerke sind grundsätzlich in den Hochbau und den Tiefbau unterteilt. Tiefbauwerke sind 

Bauwerke, die unter der Erdoberfläche liegen sowie Verkehrswege wie zum Beispiel Strassen, Tunnel und Kanalanlagen. Brücken werden genauso dem Tiefbau zugerechnet, da diese ebenfalls zu den Verkehrswegen zählen. Hochbauwerke sind dementsprechend Bauwerke, die sich hauptsächlich oberhalb der Erdoberfläche befinden.

Die Fachgebiete eines Bauingenieurs sind aufgrund der verschiedenen Anforderungen an Gebäuden weit gefächert. Die Aufgabenbereiche liegen von der klassischen Tragwerksplanung über die Bauphysik bis zum Brandschutz-sachverständigen. Auch das Gebiet des Wasserbaus mit der Planung von Staudämmen und das Gebiet des Straßenbaus mit der Planung von Verkehrswegen und Ampelschaltungen gehört zu dem Beruf des Bauingenieurs.

Der Tragwerksplaner berechnet Statiken von Gebäuden um sicherzustellen, dass diese nicht einstürzen oder unbrauchbar sind. Dazu gehört zum Beispiel, die Tragfähigkeit einer Stütze zu berechnen und im Hinblick auf die Witterungseinflüsse den richtigen Beton zu wählen. Die Vorschriften zur Berechnung entnimmt der Tragwerksplaner den entsprechenden DIN (Deutsches Institut für Normung) -Normen.

Der Bauphysiker beschäftigt sich mit dem Wärme- und dem Schallschutz. So muss er zum Beispiel einen Raum auf die Schallbelastung überprüfen und mit den verwendeten Materialien für Wände und Decken sicherstellen, dass dieser ausreichend schallgedämmt ist. Weiterhin ist er dafür zuständig, dass zum Beispiel in einer Oper die Raumakustik so gut ist, dass auch das Publikum in der letzten Reihe die Musik genau so gut hört wie das Publikum in der ersten Reihe. Auch die Energieeinsparung von Gebäuden und deren Anlagentechnik wird von Bauphysikern untersucht.

Der Brandschutzsachverständige sorgt dafür, dass sich ein Brand innerhalb eines Gebäudes nur geringfügig verbreitet. Weiterhin muss er einen Fluchtweg entwickeln, der nicht länger als vorgeschrieben sein darf und ohne Hindernisse überwunden werden kann.

Ein Bauingenieur arbeitet hauptsächlich in seinem Büro, geht jedoch gelegentlich auf Baustellen, um Abnahmen durchzuführen. Das heißt, er überprüft, ob die geplanten Dinge von der Baufirma korrekt umgesetzt werden. Im Winter sind diese Abnahmen nicht so häufig, da bei Minus-Grad-Temperaturen der Baubetrieb auf den Baustellen oft still steht.

Baubesprechungen, die der Abstimmung unter den verschiedenen Planern und Bauherren dienen, gehören auch zum Arbeitsbereich des Bauingenieurs.   Auslandsaufenthalte sind bei  Ingenieurbüros keine Seltenheit, da diese unter Umständen internationale Aufträge bearbeiten.

Die Arbeitszeiten eines Bauingenieurs sind normale Bürozeiten, bei welchen jedoch, je nach Auftragslage und eingeplanter Bauzeit eines Gebäudes, Überstunden und Flexibilität in der Zeitplanung erwartet werden.

Als Bauingenieur muss man Baupläne lesen und auch zeichnen können. Die Zeichnungen werden in Ingenieurbüros mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design)- Programmen erstellt. Obwohl die Zeichnungen häufig von Bauzeichnern gemacht werden, sind EDV-Kenntnisse für einen Bauingenieur wichtig, da viele komplizierte Berechnungen wie zum Beispiel bauphysikalische oder brandschutztechnische Simulationen mit speziellen Computerprogrammen angefertigt werden.

Bauingenieure arbeiten häufig eng mit Architekten und mit Baufirmen zusammen. Außerdem arbeiten die Bauingenieure der unterschiedlichen Fachgebiete oft gemeinsam an einem Projekt. Deswegen sollte man als Bauingenieur teamfähig sein und mit Menschen umgehen können. Mathematische Kenntnisse und technischer Verstand sind für einen Bauingenieur Grundvoraussetzung. Auch Kreativität im Lösen von technischen Problemen und das Klären von technischen Sachverhalten sind von Vorteil, da fast jedes Bauwerk seine individuellen Probleme mit sich bringt. Man sollte außerdem unter Druck arbeiten können, da bei falsch durchgeführten Berechnungen unter Umständen Gebäude beschädigt und Personen verletzt werden können oder es zumindest hohe Geldsummen kostet.

Um Bauingenieur zu werden, muss man ein entsprechendes Bachelor-Studium an einer Universität oder Fachhochschule absolvieren. Dafür benötigt man ein bestandenes Abitur beziehungsweise Fachabitur. Dieses Studium dauert 6 Semester bzw. 7 Semester, wenn man ein empfohlenes Praxissemester einbezieht. Um seine Qualifikationen zu erhöhen, gibt es verschiedene Master-Studiengänge im Bereich des Bauingenieurwesens. Diese dauern 4 Semester und können nur nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studiengang angetreten werden. Nach dem Eintritt in das Berufsleben kann man Prüfungen zum staatlich anerkannten Sachverständigen in den unterschiedlichen Fachbereichen ablegen. Diese erfordern jedoch Berufserfahrung und den Nachweis von mehreren Projekten in dem geprüften Fachgebiet.

Das Studium des Bauingenieurwesens beinhaltet das Erlernen von fachspezifischer Mathematik, die teilweise weit über die in der Schule erlernte Mathematik hinausgeht. Auch das Zeichnen von Hand und mit CAD-Programmen ist Inhalt des Bauingenieurwesen-Studiums. Außerdem werden die Grundlagen aller Fachbereiche des Bauingenieurwesens gelehrt. Innerhalb des Bachelor-Studiengangs spezialisiert sich der Student auf einen bestimmten Fachbereich. Am Ende des Studiums steht die so genannte Bachelor-Arbeit, in der der Student sein gesamtes im Studium gewonnenes Wissen auf ein bestimmtes Projekt oder eine Untersuchung anwenden muss. Ein Leistungskurs in Mathematik ist aufgrund der vielen komplizierten Berechnungen, die für den Beruf des Bauingenieurs erforderlich sind, empfehlenswert, dennoch nicht unbedingt notwendig. Da das Studium nur 3 - 4 Jahre dauert, kann man schnell in das Berufsleben eintreten und wird nicht durch langes Studieren davon abgehalten.

Praktikumsstelle:

Unter Wasser sind alle gleich - Abtauchen beim Schwimmfest:

Förderschüler, Gesamtschüler und Hauptschüler profitierten voneinander

(mk) „Ein bisschen Angst habe ich schon", gibt Ralf Herzog (13), Schüler der Hauptschule Hennef, ehrlich zu, denn gleich wird er mit Tauchanzug und Druckluftflasche auf den Grund des Beckenbodens der Sportschule Hennef abtauchen. Sein Tauchlehrer, Mirko Gassem, ist gerade mal ein Jahr älter. Er ist einer der Coaches der Schülerfirma „Die Abtaucher", der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, eine Förderschule mit Schwerpunkt Lernen und Sprache. Am Ende des Vormittags werden noch weitere 100 Schüler/-innen der Hauptschule Hennef die Möglichkeit haben, mit Hilfe der Coaches abzutauchen, Ängste zu überwinden, Vertrauen aufzubauen, Teamgeist zu beweisen und Neues auszuprobieren. Und um es gleich vorwegzunehmen: Alle tauchten auch wieder auf!

Das Schwimmfest in der Sportschule Hennef wurde von der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg und der Gesamtschule Hennef in fruchtbarer Kooperation auf die Beine gestellt. Initiatoren waren die Pädagogen Achim Bäumer und Dr. Volker Manz. Die Gesamtschüler der Jahrgangsstufe10 glänzten dabei mit der perfekten Organisation. Sie hatten mit ihrem Sportlehrer, Dr. Volker Manz, in einem Unterrichtsprojekt unterschiedliche Aufgaben für 5 Stationen eines Wasserparcours entwickelt. Neben motivierendem Wettkampf stand das vielfältige Erleben des Elements Wasser im Vordergrund. Springen und Auge-Hand-Koordination waren dabei gefragt.

Eine Kreativgruppe kümmerte sich zudem um ein entsprechendes Plakat, die Urkunden für die teilnehmenden Teams und um die passende Musik. Dr. Volker Manz ist Sportwissenschaftler und Sportlehrer an der Gesamtschule Hennef. Diese unterstützt die Präventionskampagne „Fit in Fair Play", eine gemeinschaftliche, bundesweite Aktion an 16 Schulen, initiiert durch den Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Eishockey Liga. „Fit in Fair Play" setzt sich aus den drei Bausteinen „Gemeinsam stark", „Abenteuer Helfen" und „Fair geht vor" zusammen. Auch diese Aspekte wurden beim Schwimmfest erfolgreich umgesetzt. Das schulformübergreifende gemeinsame Lernen miteinander und voneinander blieb keine Theorie.

Die Förderschüler übernahmen die Station Gerätetauchen und konnten durch ihr spezifisches Wissen punkten. Als Tauchprofis bereiteten sie die Tauchneulinge, auf die ein Unter-Wasser-Mühle-Spiel wartete, gewissenhaft vor.

Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, leitet seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an seiner Schule. Nicht das Tauchen mit den tauchspezifischen Übungen steht beim Pädagogischen Tauchen im Vordergrund, sondern der spezielle und individuelle zu fördernde Bedarf der einzelnen Teilnehmer. Die Auswahl der Übungen und Aufgaben wurden dabei so gestaltet, dass sie zu einer wohlwollenden, emotionalisierenden Konfrontation mit der eigenen Gefühlswelt und der sozialen Umwelt führten.

Am frühen Nachmittag traten alle Beteiligten müde die Rückfahrt mit dem Bus an. „Es war auf allen Ebenen ein gelungenes Schwimmfest" - darin waren sich alle einig. Abtauchen um Salti zu schlagen, wie es Mirko Gassem liebt, sollte in Zukunft auch über Wasser möglich sein.

3 Fragen an Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule, Förderschule mit Schwerpunkt Lernen und Sprache, Bonn-Bad Godesberg

Herr Bäumer, Sie leiten seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an ihrer Schule. Haben sich Ihre tauchenden Schüler verändert?

Bäumer: An dieser Schule leite ich es seit 1,5 Jahren. Zuvor habe ich das Pädagogische Tauchen ca. 8 Jahre lang an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung durchgeführt.

Das Tauchen hat die Schüler auf mehreren Ebenen verändert. Zum einen erfahren die Schüler eine große Anbindung an die Schule durch das Tauchen. „Wir sind an der Schule, wo man tauchen kann". Ich habe tatsächlich auch schon Schüler getroffen, die genau aus diesem Grund zu unserer Schule wollten. Zum anderen erleben Schüler sich in Situationen, von denen sie später mit Stolz berichten können. Sie lernen sich in einer neuen, positiven Rolle kennen, auf die wir im Schulalltag immer wieder versuchen zurück zu greifen.

Aus dem Pädagogischen Tauchen ist eine Schülerfirma entstanden. Was steckt dahinter?

Bäumer: Da wir in öffentlichen Schwimmbädern tauchen gehen, kamen wir immer wieder mit anderen Schülern aus anderen Schulformen in Kontakt, die uns mit Interesse beim Tauchen zusahen. Häufig entstand in diesem Zusammenhang der Wunsch dieser Schüle, auch einmal mit abtauchen zu können. Also organisierten wir die ersten Tauchevents für andere Schulen, in denen unsere erfahreneren Tauchschüler die Betreuung im Flachwasser übernahmen. Inzwischen haben wir eine intensive Kooperation mit dem Ev. Kinder- und Jugendheim Probsthof, bei der Schüler unserer Schüler-Taucherfirma Jugendlichen des Probsthofes wöchentlich Taucherlebnisse vermitteln. Die Einnahmen, die wir dadurch erzielen, stecken wir zum größten Teil als Lohn der Coaches in die Qualifikation der Schüler unserer Firma. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins stellt die Schülerfirma eine realistische Berufsvorbereitungsmaßnahme dar, in der u. a. Verlässlichkeit, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein, Flexibiliät und Kooperationsfähigkeit gefordert und gefördert werden.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie von heute auf morgen in Bezug auf Schule ändern?

Bäumer: Drei Punkte fallen mir spontan ein:

Ganztagsschule bis 15.30 Uhr, damit Schule genügend Zeit hat zu einem Lern- und Lebensraum zu werden. 2. Klassengrößen von 12-15 Schülern, in denen Fördern und Fordern optimal möglich ist. 3. Schulgrößen, in denen noch jeder jeden kennt, um eine soziale Verbindlichkeit und Kontrolle zu gewährleisten.

 

 
Mühlespiel unter Wasser – nur eine Aufgabe, die es zu bewältigen galt

Ein fantastischer Ausflug nach Köln ins Musical „Hairspray

Die Schüler/innen fieberten schon Wochen vorher. Endlich kam der 10. März und 50 Schüler/innen  fuhren mit auf eine freiwillige Exkursion ins Musical „Hairspray“. Die Spannung auf der Zugfahrt war deutlich zu spüren.

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Im Musical Dome angekommen suchten alle ihre Plätze und warteten gespannt auf das nun folgende Ereignis. In der Pause sah man nur noch vor Freude strahlende Gesichter und es wurde schon über den ersten Teil diskutiert. Uwe Ochsenknecht und auch alle anderen Musicaldarsteller/innen gaben ihr Bestes und man sah nur noch wippende Füße, strahlende, funkelnde Augen und lachende Gesichter im Publikum. Es war ein besonderes und einmaliges Erlebnis für uns, an das sich alle immer wieder sehr gerne erinnern werden.
(Sarah Mentzel)

Eine Exkursion zur Wahnbachtalsperre mit dem 8er WPI – Kurs NW

Im Unterricht war bereits das Thema „Wahnbachtalsperre“ schon gut erarbeitet worden und dabei waren einige Fragen aufgetreten, die am besten durch eine Exkursion zur Wahnbachtalsperre geklärt werden konnten. Es wurde geplant, ein Termin wurde ausgemacht und bald ging es auch schon los. Mit einem Bus wurde der Kurs von der Schule abgeholt und zur Wahnbachtalsperre gefahren. Dort schauten die Schüler/innen zu Beginn einen Informationsfilm an, zu dem sie dann auch ganz stolz ihr eigenes Wissen beisteuern konnten.

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Im Anschluss gab es eine Führung durchs Haus und eine kleine Wanderung zur Wahnbachtalsperre, die wir uns dann auch von innen anschauen konnten. Die Schüler/innen haben eindrucksvoll dem Führenden zugehört und haben zum Schluss sogar einige Präsente, wie z.B. Flaschen mit frischem sauberen Wahnbachtalsperrenwasser, bekommen. Es sind keine Fragen mehr offen geblieben. 
(Sarah Mentzel)

CyberClassroom - Die neue Lehr- und Lernmethode: Erleben komplexer Sachverhalte in 3D-Echtzeit

Am 14. Mai 2010, einem Brückentag,  fand die erste physikusinterne Fortbildung  statt. Dazu hatten wir Dr. Andreas Wierse, den Geschäftsführer der Visenso GmbH, eingeladen. Mehr Infos unter www.cyber-classroom.de

Die Fortbildung gliederte sich in zwei Teile. Im ersten Teil präsentierten Lehrer/innen und Schüler der Gesamtschule die 2D-Visualisierung von mathematischen und physikalischen Themen mit  dem Programm „Geogebra“. Anschließend zeigte Herr Dr. Wierse uns die Materie einmal in 3D, worauf wir sehr gespannt waren.

Zunächst stellte Ingo Wentz die zweidimensionale Version mit „Geogebra“ zusammen mit einigen Physikussen vor. „Geogebra“ ist ein freies Open Source Programm zur Erstellung und Berechnung mathematischer Figuren. Es wurden grundlegende Funktionen erklärt, z. B. wie man eine Gerade im Zeichenfenster erstellt und die mathematische Gleichung im Algebrafenster sieht. 

Mit Hilfe von „Geogebra“ kann man einfach den Thaleskreis oder die Schnittpunkte der Eulerschen Geraden visualisieren. Wie haben die das früher bloß ohne „Geogebra“ herausgefunden? Dazu musste man doch Unmengen Zeichnungen anfertigen!

Die jüngeren Schüler Marwin und Max übernahmen eine kleine Lerneinheit und zeigten Animationen des Sonnensystems. 

  Geogebra Sonnensystem.jpg

Die älteren Schüler Martin und Hendrik zeigten anhand von Kurvenscharen, wie man in der Oberstufe Aufgaben einfach überprüfen kann.

Vortrag Herr Wentz.JPGIngo Wentz stellte zum Schluss eine Abbildung an Sammellinsen und einen Stirlingmotor vor, der in „Geogebra“ schön animiert war. Ingo Wentz hatte alle Animationen selbst programmiert. Er setzt Geogebra seit 3 Jahren im Unterricht ein.

Wichtig war bei uns  eine gemeinsame, gemütliche Mittagspause mit Pizza und netten Gesprächen über Gott und die Welt. Danach zeigte uns Herr Dr. Wierse die mit Spannung erwartete 3D-Technik. Er hatte einen 3D-fähigen Plasmabildschirm im Gepäck. Dazu gab es Brillen mit Polfilter, die elektronisch über einen Sensor am Bildschirm gesteuert wurden. Die Bedienung erfolgte mit der bewährten WII Motion Plus.

  Herr Wierse 2.JPG Herr Wentz erklärt.JPG Herr Wierse Magnetfeld.JPG Jonas.png

Die Software wurde ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt. Sie wird zum Beispiel in der Autoindustrie eingesetzt. Die Bundesanstalt für Wasserwirtschaft stellt damit Strömungsberechnungen dar. In Schulen ist die 3D-Technik Neuland und der CyberClassroom wurde erst vor zwei Jahren für diese Anwendungen erarbeitet. Das räumliche Vorstellungsvermögen ist nicht bei allen Schüler/innen so gut, dass sie sich Sachen wie magnetische Felder,  Ebenengleichungen oder auch die Doppel-Helix der DNA vorstellen können. Hier soll der virtuelle Klassenraum helfen

Zuschauer und Jonas spielt.JPG Zuschauer.JPG

Wir gewöhnten uns mit einem einfachen Koordinatensystem an Hard- und Software und betrachteten Punkte, Geraden und Ebenen im dreidimensionalen Raum. Wir schnitten Kegel interaktiv mit einer Ebene auf und sahen gleich, welcher Schnitt welchen Schnitttyp (Hyperbel, Parabel, Gerade, Ellipse oder Kreis) verursacht. 

Als physikalisches Thema boten sich Magnetfelder an, deren Auswirkungen man in 3D super sehen kann. Biologische Themen waren das Ohr inklusive einer Animation, die verdeutlichte, welche Töne wo gehört werden. Ein weiteres Thema war der  Blutkreislauf. In einem Aneurysma konnte man mit einer Strömungssimulation zeigen, wie das Blut fließt und welche Risiken sich für den Menschen ergeben. Zum Thema Chemie wurde vor allem die Molekülbewegung im dreidimensionalen Raum sinnvoll aufbereitet.

Das Thema „Kunst“ bot neben Rundgängen durch Museen auch ganz neue Einblicke in die Statue des David von Michelangelo. Die Statue sieht von vorne betrachtet merkwürdig unproportioniert aus. Klar,  sie steht in Florenz auf einem Sockel und die Betrachter schauen sie von unten her an. Mit der WII drehten wir die Ansicht des David so, wie die Menschen ihn vor Ort sehen. Michelangelo hatte die verzerrte Perspektive mit einberechnet, so dass David von schräg unten betrachtet wieder ganz normal aussieht.

Bei „Wissen wie“ ist aktueller Hochwasserschutz der Bundesanstalt für Wasserbau didaktisch aufbereitet worden. Man konnte in der Animation gut erkennen, wie die alten Rheinarme bei Wesel/Xanten gezielt geflutet werden können, damit diese mit Frischwasser versorgt werden.

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Der virtuelle Windkanal zeigte am Beispiel eines Cabrios die Luftströmungen. Gerade die Funktionen von Windschilden wurden dabei sehr deutlich.

Als letztes Schmankerl durften wir die Cinemizer Videobrillen ausprobieren. Hier wurden Lerninhalte direkt per I-Pod in die Brille eingespeist. 

Jannik Herr Wierse und Marwin.pngHerrn Dr. Wierse war es wichtig, unsere ehrliche Meinung zu der vorgestellten Technik zu hören. Die Schüler benannten sehr detailliert benannt, was schon super war und was noch verbessert werden muss. Ein Evaluationsbogen im Anschluss sollte nochmals Aufschluss über die Qualität der Fortbildung geben.

Es hat sich gelohnt, an einem freien Tag in die Schule zu kommen. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern auch mal wieder jede Menge Spaß gehabt.
(Nina Wentz)

Girls`Day

Auch in diesem Jahr fand der allseits beliebte und bereits lang erwartete Girls` Day statt. Die Schüler/innen hatten sich im Vorfeld intensiv um Möglichkeiten bemüht und zahlreiche Firmen, Institutionen, Betriebe und Praxen kontaktiert, um in unterschiedliche Berufsfelder zu „schnuppern“ und so waren auch die Schüler/innen der Klasse 7e fast ausnahmslos in ihrer „neuen Arbeitswelt“ unterwegs. Mit Begeisterung berichteten die Schülerinnen und Schüler anschließend in der Schule davon. Einige von ihnen konnten dadurch bereits konkrete Berufswünsche entwickeln, wichtige Informationen hierzu sammeln und auch Kontakte knüpfen mit möglichen späteren Arbeitgebern.
(E. Schilling)

Vivien Otto aus der Klasse 7e berichtet von ihrem „Ausflug in die Arbeitswelt des Kölner Amtsgerichts“:

Am 22.04.2010 war der weltberühmte Girls` Day, wo Mädchen und Jungs die große Chance haben, einen ganzen Tag in einem Unternehmen das Berufsleben zu entdecken.
Ich und meine Freundin haben die Chance genutzt und sind beim Amtsgericht in Köln gewesen.

Früh am Morgen um 6.30 Uhr ging es schon los. Da wurde ich von der Tante meiner Freundin abgeholt und wir fuhren ins Gericht. Zunächst gingen wir zum Frühstück in die Kantine. Anschließend begann der eigentliche Arbeitstag. Zuerst präsentierte die Tante meiner Freundin uns erst mal ihr Büro, wo sie immer arbeitet.
Dann zeigte sie uns, wie man Akten bearbeitet für Sitzungen im Gericht.
Daraufhin wollten wir an einer Sitzung teilnehmen. Zuvor mussten wir durch eine Metallschleuse gehen und wenn dabei ein Signal ertönt, wird man von einem Polizisten durchsucht. In einer Sitzung war es sehr spannend, es ging um Drogen, Vergewaltigung, Körperverletzung. Und für uns war es sehr aufregend, dabei zu sein.
Nach der Sitzung, als wir wieder im Büro waren, lernten wir, wie Akten sortiert werden und führten dies auch schon selbst durch. Zum Abschluss konnten wir noch ein interessantes Gespräch mit einem Richter führen, der uns ausführlich von seinem beruflichen Werdegang erzählte.
Das war für uns ein sehr abwechslungsreicher und spannender Tag, an dem wir einen interessanten Einblick in die Arbeit am Amtsgericht gewinnen konnten.
(Vivien Otto, 7e)

Mädchen-Fußball-Bezirksmeisterschaft mit zwei Siegen errungen!

Unsere jüngsten Mädchen der Jahrgänge 1998 und 1999 sind erfolgreich in die Fußstapfen ihrer älteren Vorgängerinnen geschlüpft. Beim Bezirksmeisterschaftsturnier in Rösrath konnten sie sowohl die Gastgeberinnen als auch die Mädchen aus Wipperfürth bezwingen und haben damit die Finalrunde auf Bezirksregierungsebene erreicht, die am 27.05 2010 auf den Vorwiesen des Kölner Rhein-Energie-Stadions stattfinden wird.

Im ersten Spiel gegen die Mädchen vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Rösrath erwischten unsere Mädchen einen guten Start und erkämpften sich bereits bis zur 8. Minute einen 2 : 0 – Vorsprung. Beide Tore erzielte die glänzend aufgelegte Sofie Thiel, die ihre Gegenspielerinnen ein ums andere Mal schwindelig spielte. Bei weiterhin überlegen geführtem Spiel konnte schließlich kurz vor Schluss die sich immer wieder in den Angriff einschaltende Kristin Kosel den dritten Treffer zum 3 : 0 – Endstand markieren.

Das zweite Spiel gegen die Mädchen vom St. Angela Gymnasium Wipperfürth musste die Entscheidung bringen, denn auch sie hatten die Rösrather Mädchen besiegt. Ihr Sieg mit 2:0 bedeutete aber, dass unseren Mädchen ein Unentschieden genügen würde.

Es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, das aber insgesamt arm an klaren Torchancen blieb. Gegen Ende des Spiels wechselten die Wipperfürtherinnen ihre Torhüterin als Feldspielerin ein. Sie drängte fortan mit viel Einsatz nach vorne, rannte aber durch übertriebene Härte unsere gute Verteidigerin Sarah Mädel um und verletzte sich bei einer weiteren ungestümen Aktion sogar selbst. In der Nachspielzeit erzielten wir dann den entscheidenden Treffer. Marie Jaeger und Selina Buchmann schlossen den sehenswerten Konter erfolgreich zum 1 : 0 – Sieg ab. Hatte schon vor dem Spiel die Stimmung einen hohen Stimmungspegel gehabt, erreichte er nach dem Schlusspfiff trotz einiger Blessuren noch größere Höhen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Es kämpften für unsere Schule: Selina Buchmann (5A, 1 Tor), Marie Jaeger (5A), Kristin Kosel (5A, 1 Tor), Chiara Ludewig (5A), Sarah Mädel (5A), Marie Merten (5B), Milena Noll (5E), Sofie Thiel (5A, 2 Tore), Annika Wilde (5E)
(Uwe Jansen, Betreuer der fußballverrückten Mädchen)

Tag des Mädchenfußballs in NRW -

3. Platz unserer jüngsten Fußballmädchen bei hervorragend organisierten Wettkämpfen in Köln

Durch den Turniersieg bei den Bezirksmeisterschaften in Rösrath Anfang Mai hatten sich unsere jüngsten Fußballmädchen der Wettkampfklasse IV – Jahrgänge 1998/99 – für die Finalrunde auf Bezirksregierungsebene in Köln qualifiziert. Dieses Vierer-Turnier wurde am 27.05.2010 im Rahmen der landesweiten Aktion „Tag des Mädchenfußballs in NRW“ auf den Vorwiesen des Kölner Rhein-Energie-Stadions veranstaltet. Gleichzeitig waren dort auch die besten Grundschulen vertreten und spielten ihren Bezirksregierungsmeister aus.

Mit unseren Mädchen hatten sich ebenfalls die Liebfrauen-Schule aus Eschweiler (bei Aachen), die Käthe-Kollwitz-Schule aus Leverkusen sowie das Clara-Fey-Gymnasium aus Schleiden (Eifel) qualifiziert. Neben einem zwanzigminütigen Spiel wurden zuvor an drei Stationen Technikaufgaben (Dribbeln, Passen, Torschuss) absolviert, die zusätzlich in das Spielergebnis einbezogen wurden.

Mit Kristin Kosel und Sofie Thiel gingen allerdings zwei Mädchen angeschlagen in dieses Turnier. Doch dieses Handicap war es nicht allein, dass wir gegen die Eschweiler Mädchen sehr schwach spielten. Bereits mit dem ersten Angriff rappelte es in unserem Kasten. Leider ließ unsere Abwehr die technisch brillant spielenden Mädchen aus Eschweiler immer wieder zu erfolgreichen Torschüssen und Kopfbällen kommen, so dass am Ende eine ernüchternde und herbe 0: 7-Niederlage heraussprang.

 

Im 2. Spiel trafen wir auf die Leverkusener Mädchen, die ebenfalls ihr vorangegangenes Spiel verloren hatten. Von Beginn an zeigten unsere Mädchen Biss und gestalteten das Spiel Feld überlegen. Nach wenigen Minuten wurde dann auch ein Angriff erfolgreich zum 1:0 durch Marie Jaeger abgeschlossen. Durch Nachlässigkeiten in der Abwehr gelang den Leverkusenerinnen allerdings der Ausgleich. Kurz vor Spielende konnte Sofie Thiel aber den entscheidenden Siegtreffer zum 2:1 erzielen.

Im abschließenden Spiel ging es nun um den 2. Turnierplatz gegen die Schleidener Mädchen, die gegen die dominierenden Eschweilerinnen ebenfalls eine deutliche 0 : 5-Schlappe hatten hinnehmen müssen. Durch das Ergebnis an den Technikstationen mussten wir allerdings mit einem 0:1-Rückstand ins Spiel gehen. Es war ein recht ausgeglichenes Spiel, doch die nachlassende Aufmerksamkeit in der Abwehr ließ uns nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Marie Jaeger mit zwei Toren ins Hintertreffen geraten. Der mit dem Schlusspfiff erzielte zweite Treffer durch Sofie Thiel änderte aber nichts mehr an der Niederlage mit 2:3.

Unsere Mädchen sind damit das drittbeste Mädchenteam im Regierungsbezirk Köln und dazu gratuliere ich ganz besonders, ebenso den Eschweiler Mädchen, die durch den überlegenen Sieg das Landesfinale in Iserlohn erreicht haben. Es kämpften für unsere Schule: Yolanda Bördgen (5B), Selina Buchmann (5A), Marie Jaeger (5A), Kristin Kosel (5A), Chiara Ludewig (5A), Sarah Mädel (5A), Marie Merten (5B), Milena Noll (5E), Nadine Steimel (5B), Sofie Thiel (5A), Hannah Troatz (5A), Annika Wilde (5E)
(Uwe Jansen, Betreuer des jüngsten Fußballmädchen-Nachwuchses)

Comenius-Konferenz in Thessaloniki, Griechenland vom 26.04. – 30.04.10

Zwischen Aschewolke und Streiks:

Angenehme Temperaturen und strahlender Sonnenschein erwarteten die Teilnehmer/innen der COMENIUS-Konferenz in Thessaloniki. Schüler/innen sowie Kollegen aus Italien, den Niederlanden, Portugal (Azoren), Spanien, der Türkei sowie unsere Gruppe waren am Montag nach Griechenland angereist. 

Insgesamt 15 Schüler/innen aus den genannten Ländern trafen hier auf ihre Gastfamilien, in der sie die Woche verbrachten. 

War auf der Einführungsveranstaltung am Dienstag noch ein verhaltenes Miteinander zu spüren, so löste sich dieses am darauf folgenden Tag, an dem eine Rundfahrt in Thessaloniki anstand. 

Der erste Konferenztag zeigte Ergebnisse des bis dahin erarbeiteten „Cooking projects“. Power Point Präsentationen sowie kleinere Filme demonstrierten die ersten Kocherfolge. Die griechische Schule versorgte dann alle Teilnehmer/innen mit einer entsprechenden Schürze sowie Kappen, um die gute Atmosphäre  zu unterstreichen.

Weiterhin erwartete die Konferenzteilnehmer/innen ein umfangreiches Programm, das die Stadt selbst sowie eine Ausgrabungsstätte in Vergina und das Axios-Delta – ein Naturschutzgebiet – einschloss.

Folkloristische Darbietungen waren ein weiterer höchst interessanter Programmpunkt. Gratis dazu gab es Tanzstunden im „Sirtaki“, der im Gegensatz zu den meisten griechischen Volkstänzen nicht bei gefassten Händen im offenen Kreis getanzt wird, sondern in der Reihe, wobei die Tänzer ihre Arme über die Schultern der Nachbarn legen. Einige der Teilnehmer/innen hatten sogar die Möglichkeit, selbst in ein traditionelles Kostüm zu schlüpfen – sehr zur Erheiterung aller Beteiligten.

Der Abschied nahte und allen viel es schwer, sich nach so einer interessanten Woche wieder zu treffen. Das galt auch für unsere Schülerinnen Lea Hillen, Jana Heiser und Hanna Schnieders, die von Ingrid Dietel und Heinz Wegmann begleitet wurden.
Die nächste Konferenz ist dann Ende September, wenn es gilt, ca. 30 Schüler/innen sowie 14 Kolleg/innen aus 7 Ländern zu begrüßen.
(Ingrid Dietel)

Bigband und Miniband beim Europafest

Schon im vierten Jahr hintereinander traten bei der Hennefer Europawoche Bläserensembles der Gesamtschule Hennef auf. In den letzten drei Jahren hatten hauptsächlich ganze Bläserklassen teilgenommen, dieses Jahr traten unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach zwei besondere Bläserensembles auf: Die Bigband und die Miniband. Während nebenan der Europalauf begann (bei dem auch zahlreiche Schüler unserer Schule teilnahmen), spielten die beiden Bläserensembles am frühen Sonntagmorgen auf dem Marktplatz und lockten mit ihren jazzigen Klängen immer mehr Zuschauer an, bis die zahlreichen Läufer des Europalaufes sich wieder einfanden und schließlich auf der großen Bühne geehrt wurden.

   

Die Miniband der Gesamtschule Hennef besteht aus Musikern der Bläserklasse 6B der Gesamtschule, allerdings war diesmal kurzfristig Aaron Erber (7B) für den Stamm-Trompeter  Laurenz Wipperfürth (6B) eingesprungen. In der Mini-Band spielten: Leon Dehne (Flöte), Janine Förster (Klarinette), Rene Merbach (Tenorsaxophon), Aaron Erber (Trompete), Vanessa Zimmermann (Posaune), Vincent Schönbach (Tuba). Das Repertoire der Miniband umfasst von Klassik bis Broadway-Melodien ein breites Repertoire, das die jungen Musiker mit exaktem Zusammenspiel und Swing vortrugen.

Die Bigband der Gesamtschule wurde vor zwei Jahren gegründet und setzt sich aus Mitgliedern aller Bläserklassen (5B, 6B, 7B, 8B) zusammen, aber auch Musiker aus anderen Klassen sind dabei (an Bass, Drumset und Gitarre). Die Bigband spielte beim Europafest 12 abwechslungsreiche Stücke: traditioneller Bigband Jazz (Choo Choo Ch´Boogie, One o´Clock Jump u.a.) wechselte sich ab mit Latinjazz-Stücken (Oye Como Va) und Rockjazzstücken (Birdland, Cantaloupe Island etc). Es standen aber auch Rockstücke wie „Born to be wild“ und kriminelle Filmmusik (James Bond Theme) auf dem Programm. Dass die Bigband hervorragend spielt, hatte sie schon im November mit dem Erreichen eines 1.Preises beim Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ unter Beweis gestellt. Auch diesmal spielten die jungen Musikerinnen und Musiker druckvoll und wie aus einem Guss harmonisch zusammen, angetrieben von der dynamischen Rhythmusgruppe. Mit Begeisterung konnten die zahlreichen Eltern und Freunde einmal mehr feststellen, dass sich das Spielniveau des noch jungen Ensembles, das hauptsächlich aus Schülern der Jahrgangsstufe 6-8 besteht, seit den letzten Auftritten wiederum stark verbessert hatte. Insbesondere hatte dazu die dreitägige Bigbandfahrt im März dieses Jahres beigetragen.

In der Bigband spielten beim Europafest an der Flöte Johanna Fuhs (7B); Klarinette: Janine Förster (6B), Judith Mildner (7B), Sarah Erber (7B), Yolanda Bördgen (5B); Altosax: David Kühn (7B), Frederic Schönbach (8B); Tenorsax: Rene Merbach (6B), Dehne Leon (6B); Trompete: Fabian Nietzer (7B), Aaron Erber (7B), Hannah Lubnau (7B); Posaune: Justin Beilhartz (7B), Vincent Schönbach (6B), Carolin Hagen (7B), Vanessa Zimmermann (6B); E-Bass: Katharina Klein (10C); Drums: Maevers Manuel (7A), Justin Beilhartz (7B); E-Gitarre: Tobias Paszkiet (8A); Piano: Felix Groove (8B); Großer Applaus und Zugabenrufe vom Publikum. (A. Kröger-Schönbach)

Benefizkonzert der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef

Ganz unter dem Motto „Afrika“ und zugunsten unserer Partnerschule in Siaya (Kenia) fand das diesjährige Sommerkonzert der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef am 21.Juni 2010 in der Meysfabrik statt.

Die drei Bläserklassen 5B, 6B und 7B hatten sich mit Ihrem Programm intensiv auf das Thema „Afrika“ vorbereitet, nicht nur die Melodien und Harmonien waren ungewohnt, sondern es wurden auch besonders viele Percussioninstrumente eingesetzt, damit ein authentischer afrikanischer Klang entstehen konnte.

   

Vielfach wurden in den Stücken Stimmungen und Tageszeiten eingefangen. So konnte man sich ganz entspannt zurücklegen und träumen, dass man gerade dem Sonnenaufgang über der Wüste zuschaute, den die 5B mit „Sunset on the Sahara“ unter der Leitung von Dirk Piecuch und Christiane Ratsch musikalisch abbildete. Bei „Serengeti-Rhapsody“ der Klasse 7B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Ute Poschenrieder durfte man sich gar eine Safari vorstellen, bei der wilde Posaunen, Trompeten und Saxophone eine vorübertrampelnde Gnu-Herde imitierten. Die Miniband mit sechs Musikern aus der Klasse 6B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach widmete mit „Baby Elephant Walk“ und „The Lion sleeps tonight“ zwei weiteren Großtieren der afrikanischen Savanne ihre Musik. Tierisch ging es auch weiter mit der Bläserklasse 6B, die unter der Leitung von Dirk Piecuch eine Karavane auf einem rhythmisch schwankenden Kamel musikalisch mit „Camel Ride“ begleitete, aber auch mit arabischen Klängen und Stücken zum Mitklatschen und Tanzen das Publikum entzückte. Alle Zuhörer (nicht nur Eltern, Tanten und Großeltern) waren begeistert, dass die jungen Musiker aller drei Klassen seit dem letzten Auftritt deutlich hörbare Fortschritte gemacht hatten.

 

Zum ersten Mal führten die Musiker der Gesamtschule Hennef ein Konzert in der Meysfabrik auf, der guten Stube der Stadt Hennef. Eine sehr angenehme Erfahrung war die ausgewogene Akustik der Meyfabrik. Leider gibt es an der Gesamtschule (noch) keinen Aufführungsort, der akustisch befriedigende Ergebnisse für Chöre oder Bläserensembles anbietet. Seit langem schon hofft man hier auf eine gute Akustik und Bühnensituation in der geplanten Turn- und Veranstaltungshalle, die bis 2011 fertig werden soll, damit die vielfältigen musikalischen Aufführungen, Theater- und Tanzveranstaltungen der Gesamtschüler angemessen zur Geltung kommen und in der natürlich auch die zahlreichen Chöre und Musikvereine der Stadt eine schöne Aufführungssituation vorfinden sollen.

Sehr gerne unterstützen die Bläserklassen das Afrika-Projekt, das Gisela Raps mit Ihrer Klasse 7A schon seit längerer Zeit verfolgt. Um die Schule weiter aufzubauen, konnten beim Afrikakonzert 425 Euro durch Spenden gesammelt werden, worüber sich die Grundschüler in Siaya (Kenia) sicherlich sehr freuen werden. 

Wir bitten um Spenden für die Unterstützung

(A. Kröger-Schönbach)

Elternschulung Fronter

Was ist Fronter überhaupt und wozu nutzen die Schüler der Gesamtschule dieses Lern-Management-System? Was ist ein virtueller Klassenraum? Wo findet Kommunikation statt? Wo und wie speichere ich meine Dokumente ab? Wo finde ich die benötigten Arbeitsmaterialien? Wieso ist in Fronter geschützte Kommunikation möglich? Wieso sollen unsere Kinder noch mehr Zeit vor dem PC verbringen? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Elterninformationsabends im Herbst 2009. Um diesen Unsicherheiten zu begegnen, wurde an diesem Abend beschlossen, Elternschulungen anzubieten. Dankenswerterweise hat sich Herr Assenmacher bereit erklärt, seine Freizeit in diese Elternkurse zu investieren.

So konnte ein erster Kurs mit 18 Teilnehmern, aus verschiedenen Jahrgängen, im Januar 2010 starten. An drei Abenden mit jeweils drei Stunden Unterricht wurden die Fronter Basics, die Fronter Werkzeuge, aber auch viele praktische Anwendungsbereiche aus dem Schulalltag durch Herrn Assenmacher vorgestellt und vermittelt.

Fronter ist ein neues Lernportal, in erster Linie für Schüler und pädagogisches Personal, aber auch für Eltern. Fronter bietet einen geschützten Raum für Kommunikation und eine Plattform für den Austausch von Informationen. Durch die vielfältigen Möglichkeiten von Fronter angeregt, entwickelten die Teilnehmer sofort Ideen für weitere Einsatzmöglichkeiten wie beispielhaft: ein PC-Schreibkurs, die Online-Betreuung von Praktikanten, ein Fachinformationsportal für die einzelnen Jahrgänge, eine Guide-Tour für den einfachen Einstieg in Fronter, Begabungsförderung in verschiedenen Projekten, Distanzlernen und vieles mehr.

Die Eltern haben Fronter als Möglichkeit erkannt, einen völlig neuen Anteil am Schulleben zu erhalten. Über Fronter können Eltern ihre beruflichen Qualifikationen oder persönlichen Interessen einzelnen Schülergruppen in projektierter Form vermitteln, unabhängig von Unterrichts- und Arbeitszeiten.

Im März 2010 fand eine weitere Elternschulung mit 15 Teilnehmern statt. Aus beiden Kursen hat sich eine Arbeitsgemeinschaft entwickelt. Diese versucht nun, einige vorgeschlagene Projekte zu realisieren. Weiterhin werden in regelmäßigen Abständen Informationsabende angeboten, um über den aktuellen Entwicklungsstand des Einführungsprozesses zu berichten, aber auch um über aktuelle Anwenderprobleme zu diskutieren.

Abschließend lässt sich feststellen, dass sich eine solch spannende und bereichernde Kooperation nicht ohne den persönlichen Einsatz aller Beteiligten realisieren lässt. Deshalb an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Herrn Assenmacher. 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.ge-hennef.de

Technik-Kurse präsentieren „Energie-Box

Im Rahmen des RWE-Schulwettbewerbs „Packs an – gemeinsam geht’s schlauer“ präsentieren die Schüler/innen der Technik-Kurse im Jahrgang 9 eine fahrbare „Energie-Box“. Die Box beinhaltet ein interaktives Testfeld zum Vergleich unterschiedlicher Leuchten, ein Photovoltaik-Modul, eine Infowand mit Computerscreen zum Thema Energie und einer Fläche, auf der die Besucher ihre Stellungnahmen zum Thema abgeben können.

Im Vorfeld trugen die Schüler/innen Informationen über den Stromverbrauch unserer Schule zusammen, führten Messreihen durch und errechneten mögliche Einsparpotentiale für den Stromverbrauch unserer Schule. Behilflich dabei war ein vom RWE zur Verfügung gestellter „Energie-Koffer“ mit zahlreichen Messgeräten und weiterführenden Informationen. Diesen Koffer und weitere Fördergelder erhielt die Schule im Rahmen des RWE-Schulwettbewerbs, bei dem sich der Technik-Fachbereich mit dem Projekt: „Schulpower? – Powersaving“ angemeldet hatte. Ziel ist es, die Schulgemeinschaft für das Thema Energieverbrauch an unsere Schule zu sensibilisieren, informieren und zu einem bewusstem Umgang mit Energie zu motivieren.
(Hubertus Luke)

Reif für die Insel – 6e auf Baltrum

Die Düneninsel Baltrum ist die kleinste Insel Deutschlands Sie liegt vor der Küste von Ostfriesland in Niedersachsen, in der Mitte der Kette der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln und ist sowohl nach Fläche als auch nach Einwohnerzahl deren kleinste, aber groß genug, um 30 Schülerinnen und Schüler eine Woche lang die Schönheiten und die Vielfalt der Flora und Fauna des ostfriesischen Wattenmeers vor Augen zu führen.

Mit dem Zug von Hennef nach „Norden“ zu fahren, ist schon ein besonderes Erlebnis, besonders dann, wenn sich im Zugabteil eine Gruppe von fröhlichen netten Damen mittleren Alters aus Trier zu unserer Unterhaltung eingefunden hat, um uns stimmungsvoll zu begleiteten. Mit ihnen blieb selbst die Live-Übertragung des Fußballspiels Deutschland gegen Serbien trotz des 0:1 Rückstandes eine ausgesprochen lustige Angelegenheit. Einen herzlichen Gruß an euch, falls ihr diesen Artikel lesen solltet. Unterhalten wurden wir später dann auch von einigen Lach- und Silbermöwen, die unsere Fähre nach Baltrum spähend umkreisten Sie spekulierten offensichtlich darauf, irgendetwas Fressbares zu erhaschen. Eine große Seehundkolonie zeigte sich dagegen völlig unbeeindruckt vom Motorengeräusch der Fähre und bewegte sich nicht einen Millimeter von der Sandbank weg, obwohl wir ziemlich nah an ihr vorbeifuhren. Offensichtlich wissen die Tiere, dass ihnen von der vorbeituckernden Fähre keine Gefahr droht.

Das Wetter meinte es zunächst nicht so gut mit uns. Die „kalte Sophie“ zeigte sich von ihrer unangenehmsten Seite. Erst ab dem dritten Tag wurde das Wetter zunehmend besser, sodass wir im weiteren Verlauf sogar zwei sonnige Strandtage einlegen konnten. Die trotzdem immer kühle Brise erwies sich als tückisch und bescherte so manchem Sonnenanbeter trotz entsprechender Vorsichtsmaßnahmen einen leichten Sonnenbrand, zumal die UV-Strahlung auf einer Insel um ein mehrfaches höher ist als auf dem Festland.

Natürlich sollte auch die Kultur nicht zu kurz kommen. Einen Besuch des liebevoll gestalteten Heimatmuseums im alten Zollhaus sollte sich kein Besucher der Insel entgehen lassen. Die Ausstellung umfasst einen heimatkundlichen und einen naturkundlichen Teil. Die traurige Geschichte des 21-jährigen Seefahrtschülers Tjark Ulrich Honken Evers, der am 23. Dezember 1866 in den Fluten des Wattenmeers auf tragische Art und Weise ums Leben kam, ergreift noch heute jeden Inselbesucher so, als wäre es erst gestern geschehen. Heute hätte die „ Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ mit ihren Rettungsbooten dieses Unglück vielleicht verhindern können. Von deren modernen Ausrüstung konnten sich die Schülerinnen und Schüler an Bord des Seenotretters „Elli-Hoffmann Röser“ vor Ort selbst überzeugen.

   

Dass das Wattenmeer wahrlich ein Naturpark und weil einmalig auf der Welt besonders schützenswert ist, vermittelte überzeugend und in beeindruckender Weise die Diplom-Biologin Frau Karin Kammer während einer Spülsaum-Wanderung. Wir alle sollten dazu beitragen, dass dieses wunderbare Biotop unbedingt geschützt wird und erhalten bleibt.

Obdach erhielten wir im BK-Heim, das uns als Selbstversorgerhaus alle Möglichkeiten bot, unsere Woche auf der Insel relativ komfortabel zu verbringen. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Frau Meyer und Frau Wistoff, die unsere Kinder tatkräftig und mit kreativen Ideen nicht nur in der Küche unterstützt haben.

Nicht zufällig weilte Frau Holz mit ihrer jungen Familie zur gleichen Zeit ebenfalls auf der Insel Baltrum. Mit einem besonderen Geschenk wurde sie von ihren 30 Kindern überrascht. Sie präsentierten ihr nach Sonnenuntergang am Strand ein stimmungsvolles Geburtstagsgeschenk in Form eines großen flammenden Herzens. Romantik pur! Für ihre einjährige Vertretung als Klassenlehrerin servierten die Kinder Frau Liedtke am letzten Abend ein musikalisches „Danke schön“ verbunden mit der Bitte, der Klasse weiterhin eng verbunden zu bleiben. Wie von den Kindern gefordert, werden wir Klassenlehrer dementsprechend ein „Dreierteam“ bilden. :-)

Bliebe noch zu erwähnen, dass nach dem Fußballspiel gegen die Realschule Baltrum unsere Schülerinnen und Schüler mit 13:8 Toren siegreich den Platz verließen. Qualität setzt sich eben durch.
Leider gehen schöne Tage immer viel zu schnell vorbei. Alles in allem war die Klassenfahrt ein besonders schönes Gemeinschaftserlebnis mit viel frischer Seeluft, Sonne, Sand und Meer und vielen Eindrücke n, die wohl allen noch lange und nachhaltig in Erinnerung bleiben werden.
(Georg Dahlberg, Klassenlehrer 6F)

  flagge_usa.gifUSA Austausch in Hennef: EVERYTHING IS SO CUTE… - Alles ist so niedlich hier!!!!

Dies war nur eine der Aussagen der 5 amerikanischen Austauschschüler aus Boardman High School in der Nähe von Pittsburgh, USA. Auch andere Kleinigkeiten wie z.B. das Fehlen von Wassertrinkspendern am Kölner Dom, das Bezahlen bei Toilettenbenutzung und das Parken auf beiden Seiten an kleineren Straßen löste großes Erstaunen aus. Und dann die Autobahn: Ungläubiges Staunen, dass es auf unseren doch so „schmalen“ Fahrspuren manchmal keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

Doch während ihres 10tägigen Aufenthaltes an unserer Schule (15.06. – 24.06.10) hatten die Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten, unsere Heimat und natürlich auch unsere Schule kennen zu lernen.

Obligatorisch war die Fahrt nach Köln, nach Königswinter zum Drachenfels sowie nach Bonn. Die Siegburger Abtei wurde erklommen und zur Stärkung der Gruppendynamik fand ein Besuch im Hochseilgarten in St. Augustin statt. 

Am Montag wurden alle Schülerinnen und Schüler von Herrn Pipke im Rathaus begrüßt, der sich eingehend nach den ersten Eindrücken der amerikanischen Schüler erkundigte und interessante Hintergründe zur Stadt Hennef erzählte.

Ein Höhepunkt des Besuchs war der eintägige Aufenthalt in Berlin – früh morgens mit dem Flieger hin, am Abend dann zurück. Großes Interesse fand das Brandenburger Tor sowie Check Point Charly. Selbst ein Besuch des Mauermuseums und eine Bootsfahrt auf der Spree passte in das zeitliche Raster.

 

Aber auch ein Ausflug ins nahe gelegene Phantasialand durfte nicht fehlen. Und dann das unschlagbare Highlight des Aufenthalts: „Public viewing“ des Fußballspieles Deutschland – Serbien in der Köln Arena. Gott sei Dank wurde dieses Erlebnis mit einem Sieg gekrönt!!! Übrigens: „Public Viewing“ ist kein englischer Begriff für das, was wir damit meinen. Es bedeutet u.a. die öffentliche Aufbewahrung von Toten und man kann sich vorstellen, wie unsere Gäste reagierten, als sie mit diesem Begriff konfrontiert wurden.

   

So gab es für unsere deutschen gastgebenden Schülerinnen (Alexandra Dietel, Gina Horn, Marina Ligon, Julia Schmidt und Jelena Zimmermann) immer viel Erklärungsbedarf insbesondere weil das gelernte British English häufig nicht mit dem American English korrespondiert. 
Schade nur, dass es auf amerikanischer Seite immer noch so viele Ängste gibt, Schüler zu uns zu schicken.
(Ingrid Dietel, Volker Manz)

Schwimm-AG jagt den Hai

17 SchwimmerInnen der Schwimm-AG erlangten das deutsche Leistungsschwimmabzeichen "Hai"

 „Auf die Plätze...“, ruft Susanne Sasse und ein kurzer Pfiff ertönt. Auf das Startsignal der Schwimm-AG-Betreuerin springen die ersten Kinder ins Wasser. 50 m Brustschwimmen unter 1:00 Minute, 50 m Kraulschwimmen unter 0:50 Minute und 50 m Rückenkraulschwimmen unter 1:00 Minute sind für das deutsche Leistungsschwimmabzeichen "Hai" zu absolvieren.

Anschließend ging es mit 25m Wasserballdribbeln weiter. Zum Schluss konnten sich die Kinder zwischen einem Kopfsprung aus 3 m Höhe oder einem Salto vorwärts aus 1 m Höhe entscheiden. Den Kopfsprung schafften alle beim ersten Anlauf. 

„Nach den Ferien machen wir mit dem Leistungsschwimmabzeichen Silber weiter!“, sagte stolz Gisela Raps, die Leiterin der Schwimm-AG.

   

Aufgrund der guten Leistungen spendete die Schule jedem Schwimmer den Deutschen Leistungs-Schwimmpass vom DSV und den Hai-Aufnäher für den Schwimmanzug.
(Julia Sasse)

Berliner Bär zu Gast in der 7 E

Der erste Schritt ist geschafft! Die Klasse 7 E wird als eine von 100 Klassen ausgewählt, innerhalb eines Kreativ-Wettbewerbs eine Bären-Skulptur zu gestalten. Die besten 30 Bären-Skulpturen werden im Möbelhaus Hausmann im AirportCenter ausgestellt und die Siegerklasse bekommt zusätzlich eine Bildungsreise in die Bundeshauptstadt Berlin, die von der Kölner Bildungsreise finanziert und in Abstimmung mit den betreuenden Lehrerinnen Frau Schilling und Frau Di Tomaso organisiert wird. 

Es herrscht große Freude in der Klasse, als die Schüler und Schülerinnen von dem Wettbewerb erfahren. Voller Neugier und Eifer wird recherchiert, diskutiert und geplant. Zunächst aber muss die erste Hürde genommen und  eine schlüssige Begründung geschrieben werden, warum die Klasse 7 E sich die Teilnahme am Wettbewerb verdient habe. Schnell ist klar, dass eine solch kreative und kultur- und geschichtsinteressierte Klasse einfach ausgewählt werden muss - und natürlich aufgrund der herzzerreißenden und plausiblen Begründung auch ausgewählt wird. Als dann die weiße, 90 cm hohe Holzbären-Skulptur angeliefert wird, ist die Aufregung groß. Nach der gemeinsamen Erstellung eines Konzeptes, stürzen sich alle Schüler und Schülerinnen mit großem Engagement in die Arbeit in ihren Projektgruppen. Es wird geplant, gezeichnet, gebastelt, gemalt und immer wieder verändert, weil die Ideen nur so sprudeln. Jeder bringt etwas von zuhause mit und die Klasse gleicht einem Künstleratelier, in dem Materialien, Skizzen und Entwürfe die Kreativität anregen. Nun ist der Bär fast fertig und wir sind der Meinung: So viel Einsatz muss belohnt werden!

 

Alle eingereichten Bärenskulpturen werden demnächst auf der Internetplattform www.koelner-bildungsinitiative.de zu sehen sein und können dort durch ein Internetvoting ausgewählt und zum Siegerbären gemacht werden. Daher bitten wir um tatkräftige Unterstützung durch alle Eltern, Kollegen und Kolleginnen, Mitschüler und Mitschülerinnen, Freunde und Bekannte.
(Dorothee Di Tomaso)

Das 9er-Praktikum

Man bemerkte ihn wieder: den kleinen, aber doch auffälligen Unterschied an unserer Schule. Es war mal wieder so weit: Der Schulhof sowie die Schulbusse waren leerer. Die Schlangen in der Mensa wurden etwas reduziert. Der neunte Jahrgang –  leer. Das diesjährige Betriebspraktikum für uns Neuntklässler hatte begonnen. Doch bevor wir in die Berufswelt geschickt wurden, begann alles mit einer gewissen  Vorbereitung. Ein Fach, genannt Arbeits-Lehre-Wirtschaft (ALW) stand auf unserem Stundenplan. Die Fachlehrer sollten uns auf das Praktikum vorbereiten. Der Unterricht umfasst so gut wie alles, was man im Praktikum wissen sollte. Wir lernten Bewerbungen zu schreiben, Bewerbungsgespräche zu führen sowie die Rechte und Pflichten eines Arbeitsgebers und die eines Praktikanten. Nachdem wir auf die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz geschickt wurden, begann die Rätzelei. Was möchte ich später werden? Was kann ich gut? Wo liegen meine Schwächen, wo meine Stärken? Was macht mir besonders Spaß? Nach einigen Wochen hatten dann aber schließlich alle, meist zufrieden, ihren Praktikumsplatz gefunden. Kurz bevor es losging, waren wir alle sehr nervös. Werde ich mit einbezogen? Werde ich etwas tun können oder nur zugucken dürfen? Erneute Fragen in unseren Köpfen. Drei Wochen voller neuer Erfahrungen, Einblicke und Möglichkeiten, Neues zu lernen, stand uns bevor.

Doch dann ging es endlich los. Jede Schülerin und jeder Schüler absolvierte sein Praktikum, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Doch das Resultat fiel insgesamt positiv aus. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte neue Eindrücke aus dem Berufsleben gesammelt und Herausforderungen angenommen. Dienstags beendeten wir mit einem weinenden und einem lachendem Auge unseren letzten Arbeitstag. Der Mittwoch bot uns endlich wieder normalen Schulalltag. Wir freuten uns, wieder alle gewohnten Gesichter um uns zuhaben und in unserem Klassenraum zu sitzen. Der planmäßige Unterricht fiel allerdings für uns aus. Wir bereiteten stattdessen in der Klassengemeinschaft unser Praktikumsfest vor. Das Gestalten von Plakaten, das Erstellen von Kurzvorträgen sowie das Vorstellen unseres Praktikumsplatzes stand auf der Tagesordnung. Nachdem dies erledigt war, machten wir uns an das Präsentieren und Aufhängen unserer Plakate in der Mensa. Am Donnerstag begann die Schule erst um 14:00 Uhr für uns. Wir brachten Essen für das Buffet in der Mensa mit und kümmerten uns weiterhin um unsere Plakate und Vorträge. Nach ein paar Stunden kamen die Gäste. Eingeladen waren natürlich die Eltern und Geschwister der Schülerinnen und Schüler, aber auch die Arbeitsgeber der Praktikanten wurden herzlich eingeladen. Es wurde voller und voller in unserer Mensa. Zur Eröffnung des Festes trat Herr Ulrich MacDonald, unser Abteilungsleiter, auf eine kleine Bühne und begrüßte die Gäste. Er bedankte sich bei allen für das Kommen und für das leckere Essen. Natürlich bedankte er sich auch bei den Arbeitsgebern für ihre Bemühungen. Nach der offiziellen Eröffnung strebten die Menschen in alle Richtungen. Es wurde gestaunt, beobachtet und nachgefragt. Nach ein paar Stunden verließen die ersten Gäste unser Fest. Nach und nach wurde es leerer. Die Plakate blieben allerdings hängen, denn diese wurden für den nächsten Tag noch gebraucht. 

Am Freitag begaben sich die Schülerinnen und Schüler erneut zu ihren Ständen. Wir warteten auf die jüngeren Schülerinnen und Schüler, die interessiert um unsere Plakate stöberten und nachfragten. Sie holten sich Ideen und Tipps für ihr bevorstehendes Betriebspraktikum. Wir standen ihnen dabei natürlich gerne zur Seite und versuchten ihnen zu helfen und alle Fragen zu beantworten. Zum Abschluss räumte unser extra organisiertes „Abbau-Team“ die Plakate und Tische wieder weg.

Wenn wir zurückblicken, können wir sagen, dass das Praktikum eine sehr gelungene und sehr lehrreiche Erfahrung war. Wir sind um einiges gewachsen, haben Herausforderungen bewältigt und neue Aufgaben angenommen. Ich denke, dass dieses Praktikum uns  immer in Erinnerung bleiben wird.
(Joana Haseloff , Fana Müller)

Abschlussfest des 10. Jahrganges

Am 03.07.2010 war es wieder einmal soweit: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde der diesjährige zehnte Jahrgang verabschiedet. Die Feierlichkeiten starteten um 11:00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche Hennef Warth.

(weitere Fotos unter http://www.fotoshop-schallenberg.de )

Nach dieser festlichen Einstimmung fanden sich alle in den Räumlichkeiten der Kopernikus Realschule ein und wurden dort von einigen freiwilligen Helfern der neunten Klassen empfangen. Die Schüler/innen und Lehrer/innen des neunten Jahrgangs legten sich mächtig ins Zeug und halfen beim Auf- und Abbau, kellnerten wie die Profis und hielten so den Klassenlehrern der Abschlussklassen den Rücken frei. So konnten diese im Rahmen des Programms angemessen gewürdigt werden und den Dank der Schulleitung, Eltern und Schüler/innen für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahren entgegennehmen.

Neben Redebeiträgen und Lobhudeleien lockerten Gesangs- und Tanzeinlagen der Abschluss-Schüler/innen die Atmosphäre auf. Musik, Gesang, Performance und nicht zuletzt die manchmal atemberaubend schöne Garderobe der jungen Damen und Herren (wie stattlich sie doch geworden sind!) traten hier in ein professionelles Zusammenspiel und sorgten für tolle Unterhaltung. Nicht nur ganze Klassen und Kurse zeigten hierbei ihr Können, sondern auch einzelne Schüler begeisterten das Publikum. Besonders der Auftritt von Janosch Koch und Inga Rolf (mit einer innovativen Interpretation des Klassikers „What a wonderful world“) sowie Ingas Soloauftritt (mit einem selbst geschriebenen Lied) erzeugten bei manchem Gänsehaut.

In den kurzen Auf- und Abbaupausen führte Frau Heinen durch das kurzweilige Programm und man hatte Gelegenheit die leckeren selbst zubereiteten Köstlichkeiten zu probieren, die die Tische füllten. Warf man Blicke durch den Raum sah man aufgeputzte Persönlichkeiten im Kreise ihrer Lieben, die glücklich auf ihre Zeugnisse warteten. Diese gab es dann selbstverständlich auch noch und dem ein oder anderen wurde damit letztgültig bewusst, dass sie tatsächlich vorbei ist, diese manchmal schöne und manchmal schwere Schulzeit. Ganz viel Gefühl spürte und sah man jedenfalls, wenn die Schüler/innen ihre Lehrer/innen, Mitschüler/innen, Freunde oder Eltern drückten, knuddelten und herzten.

„Danke“ an alle Beteiligten, die zum Gelingen dieses Abschieds beigetragen haben!

Es bleibt zu hoffen, dass der mehr als gute Ratschlag der beiden Schülersprecher Niklas Noll und Elena Plaumann alle Adressaten erreicht: „Egal was ihr auch immer in der Zukunft tut - macht es gut!“

Auch die Abiturienten feierten im festlichen Rahmen in der Rhein-Sieg-Halle. Wir wünschen ihnen allen eine gute Zukunft!

(weitere Fotos unter http://www.fotoshop-schallenberg.de )

Austauschgruppe setzt die Segel

Sartilly ist eine kleine süße Stadt mit vielen kleinen Dörfern am Rande der Normandie nahe Granville. Mit dem Collège Anatole France führen wir seit fünf Jahren einen Schüleraustausch durch. Unsere „Corres“ hatten uns im Dezember in Hennef besucht und nun freuten wir uns auf den Gegenbesuch bei unseren Freunden.

Mit dem Zug ging es am 5. Mai zunächst in Richtung Paris, wo wir den Bahnhof wechseln mussten und dann mit dem Regionalzug nach Granville fuhren, vorbei an Bahnhöfen, Kühen und Feldern, die die Landschaft prägen.

Nach der langen Fahrt wurden wir am Bahnhof Granville alle sehr lieb empfangen: von unseren Austauschpartnern, aber auch von deren Familien, meistens den Müttern, den Gastlehrern und dem Direktor des Collège. Weiter ging es dann mit unseren Gastmüttern in unser „Zuhause für die kommende Woche“.

Also, zuerst einmal ein paar Informationen: Mein Austauschpartner hieß Alexandre. Er wohnt in einem der kleinen Dörfer und seine Eltern haben einen Bauernhof... Aber nicht mit 15 Kühen, auch nicht mit 50 Kühen. Dieser Bauernhof besaß ganze 250 Kühe (!), die ich alle am Abend noch kennen lernen durfte. Ach ja, und einen Hund und einen Bruder von Alexandre gab es auch noch.

Gegen Nachmittag kam ich also auf dem eben beschriebenen Bauernhof an. Kurz nachdem mir mein Zimmer gezeigt worden war, ging es auch schon raus. Die Kühe mussten zum Melken wieder in den Stall getrieben werden und auch die Kälbchen hatten noch nichts gefressen. Also lief ich zusammen mit meinem Austauschpartner über die französischen grünen Weiden den Kühen hinterher und prägte mir das Verb „gehen“ für die nächsten 500 Jahre ein. In Frankreich werden die gefleckten Vierbeiner nämlich mit „allez, allez, alleeeeez“ getrieben.

Nachdem alle Kühe versorgt waren und nach einiger Zeit auch von der Mutter gemolken wurden, gab es ein leckeres Abendessen. Die Franzosen essen ja bekanntlich immer abends recht viel und da mussten wir Austauschschüler/innen nun auch durch. Aber es schmeckte sehr gut und nach dem Essen gingen die meisten auch flott ins Bett, denn am nächsten Morgen würden wir uns alle ja wieder in der Schule treffen.

Am Donnerstagmorgen wurden wir dann in der Schule sehr freundlich begrüßt. Der Schulleiter, Herr Riboulet, und die französischen Lehrer, Herr Lauranson und Herr Duchemin, hießen uns mit einer Rede und einem zweiten Frühstück mit köstlichen Croissants willkommen und unsere deutschen Lehrerinnen, Frau Maria Becker-Just und Frau Andrea Thomas, erkundigten sich nach unserem Wohlergehen.

Dann startete auch schon unser tolles Programm. Uns wurden alle Sehenswürdigkeiten nahe gebracht. Darunter der Mont-Saint-Michel. Dies ist ein Kloster „mitten im Meer.“ Wir haben also eines Morgens unsere kurzen Hosen angezogen (Nein, wir hatten – leider - keine 30°C!) und sind mit einem sehr lustigen Guide, einem Wattführer, und unseren Austauschpartnern durchs Watt gelaufen, mal schneller, mal langsamer. Und ein paar Fotos mussten natürlich auch gemacht werden, denn es war ein unvergessliches Erlebnis, ein spaßiges, aber auch interessantes. Im Anschluss sind wir nämlich in Kleingruppen durch das Kloster gezogen und durften es mit Hilfe von Audio-Guides erkunden.

Aber unser Programm bot noch mehr abwechslungsreiche Programmpunkte. Uns wurde zum Beispiel eine wunderschöne Segeltour auf der liebevoll restaurierten „Granvillaise“ ermöglicht, viele schöne große und kleinere Städte gezeigt und die Besonderheiten erklärt. Uns wurde die Esskultur der Franzosen nahe gebracht und uns wurde auch das Angebot unterbreitet, in der Austernhochburg Cancale einmal selbst Austern zu probieren. Ich selbst, so muss ich zugeben, habe mich davor gedrückt. Aber es gab einige Mutige, die sich getraut haben und das glitschige, salzig schmeckende Etwas probiert haben. Einige waren begeistert, aber es gab auch viele, die sich von der „Köstlichkeit“ nicht überzeugen lassen konnten.

Nicht zu vergessen war auch die Fahrt an die wunderschöne Küste und die Pointe du Grouin nahe der Stadt Saint-Malo. Es war einfach traumhaft dort. 

Das Wochenende überstanden alle gut. Unsere Gastfamilien versuchten, uns jeden einzelnen Tag schön zu gestalten. Sie gaben sich wirklich große Mühe. Auch wenn das Heimweh manchmal nicht zu unterdrücken war, hatten wir eine tolle Zeit dort. Einige freundeten sich sogar so sehr mit den Franzosen an, dass schon am Abend vor dem eigentlichen Abschied viele Tränen liefen. Da half nur noch essen! Die Speisen, die von den Franzosen und den Deutschen für die Abschiedsfeier gemeinsam zubereitet worden waren, waren schnell verzehrt und zum schönen Abschluss hielt der Schuldirektor noch einmal eine Rede. Auch wir bedankten uns noch einmal für die schöne Zeit, das tolle Programm und vor allem für die Gastfreundschaft, die uns dort entgegengebracht worden war.
(Rosanna Röske, Andrea Thomas)

Hennefer Schulen stellen aus

Wie jedes Jahr im Frühling gestalteten auch dieses Jahr die Schüler/innen der Gesamtschule vom 4. - 28. Mai gemeinsam mit Schüler/innen weiterer Schulen die vom Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete Kunstausstellung „Hennefer Schulen stellen aus“ im Rathaus.

Sehen, entdecken und staunen über die bewundernswerte Phantasie aller Schüler/innen konnte man während des Rundgangs durch die reich bestückte Ausstellung.

Die Werke unserer Gesamtschüler/innen boten dabei ein breit gefächertes Spektrum an künstlerischem Schaffen: Selbstgeschaffene Modelle moderner Architektur, utopische Stadtlandschaften im Stil der Pop Art, skurrile, aus Hausmüll geschaffene plastische Figuren und Objektkunst, Malerei, Zeichnungen, Handschmeichler und Illustrationen über die Geschichte der Farben waren die Themen, an denen die Schüler/innen eigene Positionen künstlerischen Gestaltens kreativ und erfolgreich umsetzten.

Die große Begeisterung über diese überaus gelungene Mischung war bei allen Mitwirkenden, Besucher/innen und Mitarbeiter/innen des Rathauses zu spüren.
Bravo!