
Und Deutschland
wird doch Weltmeister…
Am 9. Juli war es
wieder soweit und das großartige, bereits zum festen Bestandteil des
Schullebens gewordene Kulturfest entpuppte sich wieder einmal zu einem der Höhepunkte
des Schuljahres.
Seit Wochen waren
Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen eifrig mit Vorbereitungen für den großen
Tag beschäftigt. Mit großem Engagement wurden Ideen gesammelt, Pläne
erstellt, organisiert. In den letzten Tagen herrschte Hochbetrieb, es wurde
gemalt, gebastelt, geprobt, aufgebaut und dann konnte es endlich losgehen. Um
17:00 Uhr wurde man bereits am Tor von Schüler/innen mit „Programmhüten“
begrüßt und erhielt einen Überblick über die Vielzahl an Aktionen und Aufführungen
an diesem Abend.
Dank der
„afrikanischen“ Temperaturen konnte man sich direkt auf den afrikanischen
Kontinent versetzt fühlen, wenn man im Afrika-Haus zahlreiche Stände mit
Schmuck, Trommeln, Cafes, Bars, einen Friseur und auch ein Kino zum Thema Afrika
entdecken konnte, alles in ansprechendem passend gestalteten Ambiente.

In Mensa und
Bibliothek kamen die Besucher in den Genuss musikalischer und tänzerischer Höchstleistungen
von Schüler/innen der Musikklassen, DG-Kurse, aber auch einzelner besonderer
Auftritte von Schülerinnen und Schülern, die mit tosendem Applaus honoriert
wurden. Auch auf der Außenbühne wurde Musik und Tanz zum Besten gegeben, wie
von der Samba-Gruppe, Miniband oder der Lehrer-Eltern-Folkband „Folkorn“.


Liebhaber der
Kunst wurden im Kunstforum und Oberstufengebäude mit beeindruckend
anspruchsvollen Kunstaktionen und Ausstellungen, wie beispielsweise „Da ist
der Wurm drin“ oder „Paradies-Raum“ belohnt und konnten bei
Mitmachaktionen Teil der Kunst werden.
Neben
ansprechenden Aufführungen der Theater-AG im Haus C konnte man seine
„Seele baumeln lassen“ und sich im Beauty-Wellness-Salon mit selbst
erstellten Produkten verwöhnen lassen.
„Tierischen“
Spaß erlebten besonders die jungen Besucher beim Ponyreiten im Außenbereich,
wo sie ihr „Glück auf dem Rücken der Pferde“ versuchten.

Gegen 21:00 Uhr
fand auch die Mini-WM, die gegen 17:00 Uhr mit einem furiosen Eröffnungstanz
des DG-Kurses 7 begann, nun mit dem Team Deutschland ihren Sieger und somit
konnte Deutschland zumindest im afrikanischen Hennef wohlverdient Weltmeister
werden. Auf dem beliebten neuen Soccercourt der GE-Hennef konnte man während
des Turnierverlaufs spannende Spiele der 16 teilnehmenden Mannschaften bejubeln.
Selbst die Lehrer wollten es sich nicht nehmen lassen, nach Turnierende zu
zeigen, dass sie nicht zum alten Eisen gehören und bewiesen dies in einigen
Spielen gegen Auswahlmannschaften der Schüler.
Mit allen
Aktionen, Aufführungen, kulinarischen Genüssen bildete die Kulturnacht der
Gesamtschule Hennef auch in diesem Jahr einen äußerst gelungenen Abschluss des
Schuljahres, bei dem sich wieder einmal der besondere Einsatz in fruchtbarer
Zusammenarbeit von Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen widerspiegelte.

Wir bedanken uns
ganz herzlich bei allen, die diesen Tag organisiert und mitgestaltet haben und
sind bereits auf das nächste Kulturfest gespannt.
(Erika Schilling)

Schulsanitätsdienst
blickt zurück auf das Schuljahr 2009/2010
Es ist ein toller Erfolg,
dass der Schulsanitätsdienst, der nunmehr seit 2 Jahren besteht, mittlerweile
im Schulalltag fest integriert ist. Rund 20 Schüler/innen nehmen aktiv am
Schulsanitätsdienst teil. Sie leisten Dienste nach einem selbst erstellten Plan
und stehen im Schulsanitätsdienstraum als Ansprechpartner/innen für ihre
Mitschüler/innen zur Verfügung. Darüber hinaus besteht während des ganzen
Schultages Bereitschaftsdienst. Bei außerordentlichen Schulaktivitäten wie z.
B. 10er-Abschluss, Sponsorenlauf oder Abiturball etc. verrichten sie den 1.
Hilfe-Dienst. Außerdem können sie für weitere schulische Termine wie
Exkursionen und Fußballtermine gebucht werden.
Sie treffen sich einmal wöchentlich
in zwei verschiedenen Gruppen (Unterstufe/Mittelstufe-Oberstufe) mit der
Betreuungslehrerin. Hier stehen regelmäßige Wiederholungen des
EH-Themenkataloges sowie die Aufarbeitung und Lösung von anfallenden Problemen
auf dem Plan. Zusätzlich haben sie in diesem Jahr an drei außerordentlichen
Seminaren teilgenommen:
Das Rote Kreuz erklärte
den sicheren Transport von Verletzten. Die Malteser referierten über Verbände
und Sportunfälle. Die Feuerwehr klärte über Gefahren und Vermeidung von Bränden
und Rauchgasvergiftungen auf.
Diesen drei Organisationen
gilt ein besonderer Dank für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Zum Ende
des Schuljahres nahm die Gruppe der Schulsanitäter gemeinsam mit ihren Unterstützern
und Sponsoren am Grillfest der Schulpflegschaft teil. Und als großes Highlight
erwartet sie eine dreitägige Fahrt in die Jugendherberge (Nähe Waldbröl)
gemeinsam mit Jost Wiebecke und Kirsten Wulfhorst. Diese Fahrt dienst der
Verabschiedung unserer Abiturienten im Schulsanitätsdienst, der Integration der
neuen Unterstufenschüler/innen, als Dank für die geleistete Arbeit der Schüler/innen
während ihrer Freizeit sowie last but not least als Kompaktwiederholungsseminar
aller EH-Themen.
Fazit: Unser Schulsanitätsdienst
ist eine jahrgangsübergreifende Gruppe, in der ältere und jüngere Schüler/innen
gemeinsam mit- und voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen,
soziale Kompetenz erlangen, Verantwortung für sich und andere übernehmen,
etwas Praktisches und Anwendbares für ihr Leben mitnehmen und viel Spaß in der
Gruppe erfahren können. Ich freue mich auf das nächste Schuljahr und die
„alten“ und „neuen“ Schulsanitätsdienstler.
(Brigitte Reyes)

Studienfahrt
des Schulsanitätsdienstes
Dank der großzügigen
Unterstützung des Fördervereins war es dieses Jahr zum ersten Mal möglich
eine Studienfahrt des Schulsanitätsdienstes durchzuführen. Ende Juni brachen
die Schulsanitäter der Gesamtschule Hennef auf, um drei Tage intensiv erste
Hilfe-Themen zu üben. Die Programmgestaltung lag dabei größtenteils in den Händen
der Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst. So trafen sich die Schülerinnen
und Schüler am Dienstagmorgen am Bahnhof in Hennef um mit dem Zug nach
Windeck-Rosbach zu fahren. Alle waren sehr motiviert und freuten sich auf die
kommende Zeit, auch wenn die Tage ausgefüllt mit Theorie und Praxis rund um
Schulsanitätsdienst und Erste Hilfe waren. Am Dienstag standen zunächst
theoretische Aspekte der ersten Hilfe auf dem Programm. Dazu hatten sich die Schülerinnen
und Schüler im Vorfeld auf spezielle Themen vorbereitet, die sie nun ihren
Mitschülerinnen und Mitschülern vermittelten. Auch die praktische Anwendung
kam bei diesen Vorträgen nicht zu kurz, und so verging die Zeit wie im Flug.

Am Mittwoch folgte eine große
Überraschung. Christoph Pelz hatte sich dazu im Vorfeld ein Szenario überlegt,
in dem die Schulsanitäter ihr theoretisches Wissen praktisch anwenden konnten.
Also hieß es nach einem reichhaltigen Frühstück am Mittwochmorgen:
Versammlung zur Lagebesprechung. Christoph Pelz teilte den Schulsanitätern die
Lage mit. Ein Brand in einer Jugendherberge mit mehreren Verletzten, die aus
Panik in ein nahe gelegenes Waldstück geflohen waren. Die Schülerinnen und Schüler
standen nun vor der Herausforderung, die Verletzten zu finden, zu versorgen und
zum Sammelplatz zu bringen. Den Verletzten war zuvor ihre Rolle zugewiesen
worden, somit reichte die Palette der Verletzungsmuster von Schock über
Augenverletzungen bis hin zu Knochenbrüchen, die versorgt werden mussten, wobei
auch die psychologische Betreuung eine wichtige Stellung einnahm. Herr Wiebecke
gehörte ebenfalls zu den „Verletzten“, während Frau Wulfhorst die
Situation beobachtete. Besonders erfreulich war, dass die Schülerinnen und Schüler
trotz des Altersunterschiedes, der Schulsanitätsdienst setzt sich aus Schülerinnen
und Schülern der Jahrgangsstufen 6-13 zusammen, sehr gut zusammenarbeiteten.
Ein besonderes Lob ging an die Verletztendarsteller, die ihre Rollen überzeugend
ausfüllten. Am Abend kehrten alle nach einem interessanten Tag müde aber
zufrieden in die Jugendherberge zurück. In einer Nachbesprechung wurde die Übung
noch ausgiebig besprochen.
Am Donnerstag standen
erneut erste Hilfe Themen auf dem Programm. So übten sich die Schülerinnen und
Schüler im Schienen von Brüchen und in der Herzlungenwiederbelebung, bevor es
dann am Nachmittag mit dem Zug wieder Richtung Hennef ging.
Alles in allem hat diese
Studienfahrt, trotz des reichhaltigen Programm, allen viel Spaß gemacht und die
Schulsanitäter fit gemacht in der ersten Hilfe, so dass sie im Schulalltag
weiterhin engagiert und motiviert die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes
wahrnehmen können und wollen.
(Kirsten Wulfhorst)

Viva Polonia! 10 Jahre Schüleraustausch mit Polen
Schon seit dem Jahr 2000
besuchen uns in jedem Frühling Schüler/innen des Gymnasiums Nr.1 aus unserer
Partnerstadt Nowy Dwor Gdansky in der Nähe von Danzig. Zum Gegenbesuch flogen
in diesem Jahr Frau Barbara Elsig und Herr Hubertus Luke mit 13 Schüler/innen
des 8. Jahrganges am 8.6.10 von Köln/Bonn nach Danzig. Dort wurden wir von der
polnischen Kollegin Frau Wisniewska abgeholt. Schon auf der Busfahrt nach Nowy Dwor Gdansky fiel uns auf, dass die
Unterschiede zwischen Deutschland und Polen gar nicht so groß sind: Deutsche
Autos, schwedische Möbelhausketten, Wahlplakate von Politikern…
Am ersten Ausflugstag ging
es mit dem Bus nach Kaschubien, ein Hügelland westlich von Danzig, in dem noch
heute Kaschubisch gesprochen wird und die Menschen eigene Traditionen pflegen.
Von einem Aussichtsturm aus hatten wir einen wunderschönen Blick über die
Landschaft. Anschließend stand der Besuch des kaschubischen Freilichtmuseums
auf dem Programm: Hier konnte man neben Geschichtlichem auch das „längste
Brett der Welt“ und das „auf dem Kopf stehenden Haus“ bewundern.

Am folgendem Tag wurden wir
vom Bürgermeister im Rathaus empfangen und trafen uns anschließend in der
Schule, um mit den polnischen und tschechischen Schüler/innen, die auch zum
Austausch in Polen waren, gemeinsame Projektarbeiten durchzuführen. Nach dem
Mittagessen in der Schulkantine stand noch ein gemeinsamer Sportwettbewerb auf
dem Programm. Trotz heißen Wetters gaben die Schüler/innen alles und gewannen
den Pokal! Eine Medaille und ein Eis für alle war die Belohnung.
Freitags fuhren wir bei schönstem
Sommerwetter in Richtung Danzig zum Denkmal an der Westerplatte, wo 1939 der 2.
Weltkrieg begann. Von dort aus ging es mit der „Black Pearl“ auf dem Seeweg
in die Innenstadt von Danzig mit Zeit zum Bummeln und Shoppen. Ein weiteres
Highlight an diesem Tag war der Besuch im Aqua-Park in Sopot, dem Seebad von
Danzig.

Das Wochenende verbrachten
die Schüler/innen in den Gastfamilien, fuhren ans Meer, zur Marienburg oder
starteten gemeinsame Unternehmungen. Am Sonntag trafen sich wieder alle zum
Grillen bei der Familie einer Schülerin. An diesem Wochenende fanden auch die
Werdertage in Nowy Dwor Gdansky statt, zu dem neben dem Hennefer Bürgermeister
auch Vertreter des deutsch-polnischen Städtepartnerschaftsvereins gekommen
waren.
Am Montag stand der Besuch
des NS-Konzentrationslagers Stutthof auf dem Programm. Der polnische
Austauschkollege Piotr Opitz führte uns durch das Gelände und die heutige
Gedenkstätte. Am Denkmal legten wir Blumen nieder und gedachten der vielen
tausend Opfer des Nazi-Terrors.
Vom Konzentrationslager aus wanderten wir durch die Kiefernwälder Richtung Meer
nach Stegna, wo wir von den Gastfamilien abgeholt wurden.
Zum Abschied am Dienstag früh gab es Tränen. Verpflegt mit Lunchpaketen
brachte uns der Schulbus zum Flughafen und gut gelaunt empfingen uns die Eltern
wieder am Flughafen Köln/Bonn.
(Hubertus Luke)

Fit
in Fair Play – Wettbewerb erfolgreich abgeschlossen!
Malteser und DEL belohnen
Ideen und Aktivitäten der Hennefer Gesamtschüler
Glückliche und strahlende
Gesichter machten die Schülerinnen und Schüler der Anti-Mobbing-Group des 6.
Jahrgangs, als sie den 2. Preis des bundesweiten Wettbewerbs „Fit in Fair
Play“ in Köln Empfang nehmen durften, der mit einem Geldpreis in Höhe von
3000 € belohnt wurde. Als kleine Gegenleistung mussten sie dem anwesenden
Auditorium ihren selbst produzierten Anti-Mobbing-Rap zum Besten geben, mit dem
sie ihre Mitschüler ermutigen wollen, den Kampf gegen das Übel „Mobbing“
aufzunehmen.
Refrain:
Hey Leute, macht die Augen
auf!
Mobbing gehört hier nicht
ins Haus.
So darf es hier nicht weitergeh`n.
Ihr dürft nicht zu den
Mobbern steh`n.
Damit ihr alles es
versteht:
Mobbing ist der falsche
Weg!
Die Motivation stimmt. Die
Gesamtschule Hennef hat sich das Motto „Fit in FAIR PLAY“ zu eigen gemacht.
Viele Aktionen unserer Schülerinnen und Schüler haben dementsprechend bei den
anwesenden Teilnehmern der Siegerehrung einen nachhaltigen Eindruck
hinterlassen. Dass die Gesamtschüler durchaus eine soziale Antenne entwickeln
und bereit sind zu helfen, wenn sie erfahren, wo die Not groß ist und ihre
Hilfe benötigt wird, hat nicht nur
die kleine Ema aus Albanien erfahren, die wegen ihrer Krebserkrankung operiert
werden musste, auch die Patenkinder in Eluru sowie die Kinder in Kenia und Haiti
können Dank der Klassenpatenschaften und zahlreicher Kuchenverkaufsaktionen in
eine hoffnungsfrohe Zukunft blicken. Sie sind nicht allein und werden nicht
vergessen, wie es die bereits seit 10 Jahren stattfindenden
SV-Weihnachtsaktionen für die Kinder und Kranken in Eluru beweisen. Selbstverständlich
werden 2/3 des Siegerpreises in die caritativen Projekte der Schule fließen.
Das andere Drittel wird die Nachhaltigkeit und Weiterführung des
Anti-Mobbing-Projekts an unserer Schule sicherstellen.
Der 1. Platz ging zu recht
an die Schüler/innen der Hamburger Domschule, die im Vergleich zur Gesamtschule
Hennef täglich mit weitaus gewichtigeren Problemen zu kämpfen hat. Mobbing und
Gewalt bedarf intensiver Präventionsarbeit, an der sich dort auch ein
Schulpolizist aktiv beteiligt, der einen festen und gesicherten Arbeitsplatz an
der Schule hat. Mit einem gelungenen Filmprojekt zum Thema „Ausgrenzung und
Rassismus“ und einer Kleidersammlung zu Gunsten junger Mädchen, die im
Bahnhofsviertel der illegalen Prostitution nachgehen, um ihren Drogenkonsum
finanzieren zu können, haben sie gezeigt, dass sie nachhaltige Veränderungen
in der Schule und in der Gesellschaft bewirken wollen und können. Herzlichen Glückwunsch!
Den 3. Platz belegte ein sonderpädagogische Förderzentrum aus Nürnberg für
ihre ebenfalls zahlreichen Fit in Fair-Play-Aktionen.
Sozialkompetenzen zu
erwerben, um Zivilcourage zeigen zu können, sind wertvolle Ziele, für die sich
jeder Einsatz lohnt, damit unsere Schülerinnen und Schüler zu wertvollen
Menschen unserer Gesellschaft heranreifen können. Wenn die Schulen im Lande
neben ihrem Bildungsauftrag auch dieser Verantwortung nachhaltig gerecht werden
wollen, müssen die verantwortlichen Bildungsministerien ihnen auch dafür Raum
und Zeit anbieten. Geschieht es so, muss es uns um die Zukunft unserer Kinder
nicht bang sein.
(Georg Dahlberg,
Beratungslehrer)

Abschiedsessen
des Hauswirtschaftskurses 10 -
„Die sechs goldenen Jahrgänge 2004 – 2010“
Ein kulinarisches „Danke
schön“ und einen Abschied für ihre Lehrer und Lehrerinnen veranstalteten am
15. Juni 2010 zwölf junge Damen und drei junge Männer des WPI – Kurses Hauswirtschaft Jg.
10 mit ihrer Lehrerin Marita Dederich.
In einem wundervollen
goldenen Ambiente (ehemals der Theorieraum der Lehrküche) begrüßten die
jungen Köchinnen und der Koch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Herrn
Pelz, Herrn Herchenbach, Herrn Pieper und weitere Lehrer, die sie die letzten
sechs Jahre in dieser Schule so liebevoll begleitet haben. Es passte alles: Die
Dekoration, die Festtafel, der Aperitif, das „Vier-Gänge-Menu“, der
zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik der jungen Damen und der Herren
sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz Hitze in der Küche liefen dort die
Vorbereitungen für die vielfältigen Speisen geübt, ruhig und
durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche konnten sich sehen lassen
und die unglaubliche Erfahrung der Schüler und Schülerinnen war: Wir haben so
richtig als Team gearbeitet! Ist das klasse!
Während die einzelnen Gänge
serviert wurden, nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer mit auf eine
kulinarische Reise durch die Gourmetküche. Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten
die Köchinnen und die Köche Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen
zum Schmunzeln brachten.
Die Lehrer und Lehrerinnen,
die nun nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre „Zöglinge“ ins Leben
entlassen, werden sich bestimmt noch lange an diese nette Geste ihrer Schüler
und Schülerinnen, aber auch an ein wunderbares Essen erinnern.
M. Dederich FL, Jessiac
Borszcz 10A, Vanessa Flingeri 10A, Philipp Büllesbach 10C, Tomy Schaefers 10C,
Kimberly Exner 10C, Philip Lohse 10D, Sabrina Sinne 10D, Sarah Groeger 10E,
Tatjana Koch 10E, Sabrina Leon 10E, Claudia Morher 10E, Laura Schäfer
10E und Lisa Schroeder 10F

Info-Mobil
der Metall und Elektroindustrie -
High-Tec Angebote für den 9. Jahrgang
„Die haben eben
gebettelt, ob sie nicht noch etwas weitermachen und ein weiteres Werkstück
herstellen können“, berichtet Elektro-Ingenieur Claudio Schmickler, als ich
ihn frage, wie die Schüler/innen das Top-Angebot des Info-Mobils annehmen.
„Und das ist das größte Lob für uns, wenn wir das Interesse für die
verschiedenen Berufe wecken konnten und einige Schüler äußern, dass sie es
sich gut vorstellen könnten, eine dementsprechende Berufsausbildung zu
beginnen“, ergänzt Klaus Bräu, ebenfalls Berater im Info-Mobil. „Die
Faszination entsteht vor Ort, bedingt durch praxisnahe Anwendungen und durch das
Selbsterleben. Daraus resultiert die Begeisterung, die wir oft erleben,
wenn die jungen Menschen drei Unterrichtsstunden auf hohem Niveau hinter sich
gebracht und von der Vielfalt der Berufsangebote im Elektro- und Metallwesen
erfahren haben“.
Die Unternehmen der Metall- und
Elektro-Industrie bilden in einer Vielzahl von Ausbildungsberufen aus, die
interessant, modern und zukunftssicher sind. In der Mehrzahl sind das
Metallberufe, Metall erzeugende Berufe, Elektroberufe und Berufe der
Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe). Es gibt darüber hinaus
aber auch Ausbildungen im kaufmännischen Bereich. Und wer sich - bei
entsprechenden Voraussetzungen - nach der Lehre noch weiter qualifizieren will,
dem stehen verschiedene Ingenieurstudiengänge offen. Die M+E-Industrie passt die Ausbildungsinhalte immer wieder der
Entwicklung an und schafft neue Ausbildungsberufe. In den neu geordneten Metall-
und Elektroberufen sowie den IT-Berufen werden daher die Ausbildungsinhalte in
Kern- und Fachqualifikationen vermittelt.
Wenn es das Ziel der
Elektro- und Metallindustrie ist, unseren Schüler/innen einen praxisnahen und
realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln, dann
ist es auch in diesem Jahr wieder gut gelungen. Herzlichen Dank für die schon
seit vielen Jahren freundliche und kompetente Kooperation mit unserer Schule.
Wir
freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr das Info-Mobil wieder bei uns in der
Gesamtschule zu Gast sein wird.
Weitere Informationen
finden Sie sind im Internet unter dem nachfolgenden Link:
http://www.meberufe.info
(Georg Dahlberg,

Austausch
des 9. Jahrgangs mit Paterna bei Valencia vom 3.- 8. Mai 2010
Am Montag, dem 3. Mai 2010
verließen wir ziemlich pünktlich um 6:40 Uhr den Köln/Bonner Flughafen in
Richtung Valencia. Alle waren noch ziemlich müde und nutzten den Flug für eine
Verlängerung des unterbrochenen Schlafes. Am Flughafen angekommen wurden wir
schon von der Schulleiterin Bernadette und dem Busfahrer erwartet. Nach einer
kurzen Busfahrt erreichten wir die Schule, wo unsere 10 Schüler/innen sogleich
auf ihre Austauschpartner trafen. Nach einer kurzen Führung durch das Schulgelände
wurden wir in der Aula von der Schulleiterin und den am Austausch beteiligten
Lehrer/innen und deren Schüler mit einigen musikalischen Beiträgen und einem
Film über Paterna herzlich begrüßt. Bis 14.00 Uhr hatten die deutschen Schüler/innen
und ihre Lehrer/innen die Möglichkeit, am Unterricht der Spanier teilzunehmen.
Danach ging es zum Mittagessen zu den spanischen Familien.
Um 17:30 Uhr trafen sich
alle zu einer touristischen Tour durch Paterna, bei der die Begrüßung durch
den Bürgermeister und der Besuch der bewohnbaren Höhlen die Höhepunkte
bildeten.
Am 2. Tag machten wir mit
den spanischen Schüler/innen einen Ausflug ins nah gelegene Valencia.

Wir lernten die Geschichte
Valencias kennen und erfuhren, dass das 15. Jh. das Goldene Zeitalter genannt
wird, weil nach einer Jahrhunderte währenden muslimischen Unterdrückung das
Christentum eine neue Blütezeit erfuhr. Viele Bauwerke, wie z.B. die
Kathedrale, die Seidenbörse und die Serrano-Türme sind bis heute
architektonische Höhepunkte aus dieser Zeit. Nach dem Exkurs in die Geschichte
Valencias besuchten wir am Nachmittag das inzwischen wohl spektakulärste
Bauwerk Valencias „La Ciudad de las Artes y las Ciencias“ (Die Stadt der Künste
und der Wissenschaften). Wir besuchten nur das l’Océanografic, einen Park mit
über 500 verschiedenen im Meer heimischen Tier- und Pflanzenarten mit insgesamt
mehr als 45.000 Exemplaren. Darunter befinden sich z.B. Haie, Belugas, Walrosse,
Seelöwen, Pinguine und Teufelsrochen. Das grösste Aquarium Europas wurde von
den Architekten Santiago Calatrava
und Felix Candela mit der Absicht erbaut, ein großes Freizeit-, Bildungs-, und
Forschungszentrum zu erschaffen. Der Park ist in zehn zentrale Bereiche
unterteilt: Die Meeresgebiete spiegeln die Lebensräume im Mittelmeer, in den
Polarmeeren von Arktis und Antarktis, der Inselwelten, der Meere in den Tropen,
der Gewässer in den gemäßigten Klimazonen sowie im Roten Meer wieder. Des
Weiteren besitzt der Park ein Delphinarium, wo wir eine eindrucksvolle Show
erlebten. Der Ausflug nach Valencia war auf jeden Fall einer der Höhepunkte des
Austausches.
Nachdem die ersten beiden
Tage noch ziemlich verregnet und kühl waren, wurde das Wetter ab Mittwoch immer
besser, so dass der Ausflug nach Peñiscula, einem kleinen Fischerdörfchen im
Norden Valencias, auch ein voller Erfolg wurde. Die Besichtigung der gut
erhaltenen Festungsanlage des Templer-Ordens machte bei Sonnenschein noch mehr
Spaß.
Den 4. Tag verbrachten die
Schüler/innen mit Aktivitäten wie Sport und Computer-Unterricht in der Schule.
Am Freitag machten alle deutschen und viele spanische Schüler/innen eine
Mathe-Tour durch den Ort Paterna, d.h. sie erhielten Matheaufgaben, die es
gemeinsam zu lösen galt. Abends fand mit Eltern und Schüler/innen ein Farewell
Dinner statt. Die Eltern hatten spanische Köstlichkeiten zubereitet und eine
folkloristische Musikgruppe spielte für uns typische valenzianische
Volkslieder.
Insgesamt hat es den Schüler/innen
sehr gut gefallen zu erleben, wie der spanische Alltag in den Familien aussieht
und über die Teilnahme am Unterricht haben sie das spanische Schulsystem von
Innen kennen gelernt. Die spanische
Gastfreundschaft der Eltern und der Kolleg/innen hat wesentlich dazu
beigetragen, den deutschen Schüler/innen und Lehrern einen äußerst angenehmen
Aufenthalt zu bereiten.

SoWi-Kurse
auf Studienfahrt in Berlin
Auch in diesem Jahr fand
vom 10.05 bis zum 12.05.2010 wieder eine Kursfahrt des 12. Jahrgangs nach Berlin
statt. Teilgenommen haben die Schülerinnen und Schüler aus den
Sozialwissenschaftskursen von Herrn Heinz Wegmann und von Herrn Jupp Pasch. Als
weitere Begleitperson fuhr Frau Hanne Thomas mit. Die Fahrt begann frühmorgens
am Hennefer Bahnhof. Wir sind zuerst nach Köln gefahren, von wo wir uns dann
mit dem ICE auf den Weg nach Berlin machten. Nach einer recht amüsanten
Zugfahrt sind wir mittags am Berliner Hauptbahnhof angekommen. Da wir direkt im
Anschluss einen Termin im Bundestag hatten, ist die gesamte Gruppe mit Gepäck
direkt durch das Regierungsviertel zum Reichtagsgebäude gelaufen. Dort nahmen
wir an einem Vortrag über die Geschichte des Hauses teil. In der ganzen Gruppe
gab es die einheitliche Meinung, dass der Bundestag in der Realität viel
kleiner aussieht als im Fernsehen, was an den Weitwinkelaufnahmen läge, so
wurde uns erzählt. Im Anschluss daran ging es in das Jugendgästehaus in Berlin
Wedding. Die Unterkunft war wirklich gut. Die Zimmer und Bäder waren sauber und
das Personal stets höflich.

Am Abend konnten wir
dann bis Mitternacht unseren eigenen Interessen nachgehen. In Berlin gibt es
viele Möglichkeiten einen angenehmen Abend zu verbringen. So sind manche in
einen Irish-Pub und wieder andere in eine echte Berliner Kneipe oder in einen
Club gegangen. Am nächsten Tag ging es dann im Regen zum Bundesrat. Ziemlich
nass kamen wir dort dank der guten U-Bahn- Verbindungen und nach der
Besichtigung des Brandenburger Tors und der Holocaust-Gedenkstätte überpünktlich
an. Beeindruckt von der sehr noblen Ausstattung des Bundesrates bekamen wir dann
grundlegende Informationen zum Haus und zur Arbeitsweise des Bundesrates. Im
Anschluss daran spielten wir eine normale Sitzung im Bundesrat zum Thema
Mindestlohn nach. Jeweils zwei Schüler übernahmen dabei ein Bundesland und
dann wurde debattiert. Allen hat dieses Rollenspiel viel Spaß gemacht. Anschließend
hatten wir etwas Freizeit, um etwas essen zu gehen oder um uns die Umgebung am
Potsdamer-Platz anzuschauen. Im Anschluss daran ging die eine Hälfte der Gruppe
zu einer Besichtigungsstätte zur Geschichte der Berliner Mauer und die andere
zur Gestapo-Gedenkstätte. Beide Sehenswürdigkeiten waren sehr beeindruckend.
Am Abend hatten wir dann wieder Freizeit, diesmal bis 1:00 Uhr, weil das am
Vortag so gut geklappt hatte. An unserem letzten Tag konnte jeder am Vormittag
seinen eigenen Interessen nachgehen. Der größte Teil der Gruppe ist aber zum
Kurfürstendamm gefahren und hat das KaDeWe besucht. Gegen Mittag sind wir dann
mit dem Zug wieder zurück nach Köln gefahren. Nach einer wieder amüsanten und
lustigen Zugfahrt sind wir schließlich abends in Hennef müde, aber glücklich
angekommen. Es war eine sehr informative, beeindruckende und lustige Fahrt, die
in jedem Fall weiter zu empfehlen ist.
(Cornel Werner, Florian
Votta, Jahrgangsstufe 12)

Biologieleistungskurs „büffelte“ einen Tag mit dem Lumbricus-Umweltbus an
und in der Sieg
Biologie und Ökologie
hautnah - Stadtecho Hennef, 5. Mai 2010
Peter Lustig, der erste
Moderator der Wissenschaftssendung für Kinder „Löwenzahn“ hat es
vorgemacht: Mit Latzhose und blauem Bauwagen erklärte er schwierige Zusammenhänge
in Unwelt und Natur, praktisch, einfach und einprägsam. Ottmar Hartwig ist in
ähnlicher Mission unterwegs. Sein Gefährt ist der Lumbricus, ein Umweltbus,
ein Klassenzimmer auf Rädern, technisch hoch ausgestattet mit 26 Arbeitsplätzen,
Binokularen, chemischen und physikalischen Untersuchungsgeräten, PC,
Digitalkamera und einer kleinen Fachbibliothek. An diesem Morgen stand die
mobile Umweltstation der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA)
am Ufer der Sieg in Allner. Der Leistungskurs Biologie des Jahrgangs 12 der
Gesamtschule Hennef wird sich am Ende des Tages ein zusammenhängendes Bild über
die Gewässergüte der Sieg machen können. Dafür stehen Fließ- und Gewässeruntersuchungen,
orientiert an der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL), auf dem Plan.
Eine Schülergruppe identifizierte mittels Stereolupe und Nachschlagewerk die
Kleintiere der Sieg.
Köcherfliegenlarven
krabbelten eifrig in den Petrischalen – ein gutes Zeichen für die
Wasserqualität. Eine zweite Gruppe war mit chemischen Wasseranalysen, wie der
Testung des Sauerstoffgehaltes und des ph-Wertes, zugange.
Ein Schüler der dritten Gruppe musste sich mit „Froschanzug“ in die Sieg
begeben. Das Siegprofil wurde auf Millimeterpapier gezeichnet, die tiefste
Stelle ergab 1,5 Meter. Auch Ufergehölze und Uferpflanzen wurden akribisch
bestimmt. Umweltpädagoge Ottmar Hartwig ist seit 18 Jahren mit dem Lumbricus
unterwegs und zeigte sich begeistert von der Lernbereitschaft des
Leistungskurses. „Mit diesem Kurs kann ich ein Optimum an Wissen in der
begrenzten Zeit vermitteln“. Und auch Leistungskurslehrer Markus Görner ist
überzeugt, dass die Gewässeruntersuchung – ein Thema des Zentralabiturs –
nicht so schnell vergessen wird. Die Schüler/innen hatten großes Interesse und
vergaßen über ihre wissenschaftlichen Arbeiten fast die Mittagspause.

Bus fahren, aber ohne blaue Flecken -
Mach mit bei der Aktion „Fit in Fair Play“
Gerade ist die letzte
Stunde zu Ende, da stürmen alle los, schießen aus ihren Klassen, drängeln und
schubsen, um nur ja einen Sitzplatz im Bus zu bekommen. Am Schultor angekommen
entsteht schon bald ein kleiner Stau, der zwischen der Toröffnung feststeckt,
wie ein Korken im Flaschenhals, da sich alle gleichzeitig durch den Ausgang
quetschen. Vom Schulhof heran drängeln immer mehr Schüler. Und dann passiert
es: Einige ältere Schüler aus den höheren Klassen, die sich offensichtlich
„g-a-n-z cool“ vorkommen, ignorieren das Gedränge. Sie drücken sich mit
aller Kraft, ohne zu bremsen, ohne Rücksicht auf Verluste mitten in das
Spektakel hinein. Sie schieben sich mit aller Kraft so lange weiter nach vorne,
bis sich der Stau unter lautem Ächzen und Gejammer der kleineren Schüler aus
den 5. und 6. Jahrgängen auflöst und sich alle Kinder auf der Buswendeschleife
zerstreut haben.
Doch schon geht es weiter:
Gerade bist Du am Bus
angekommen und willst einsteigen, da kommt eine wild gewordene Horde von hinten
herangestürmt, die alle schnell in den Bus wollen, um einen Sitzplatz zu
ergattern. Du siehst die anderen kommen, zeigst dem schon genervten Busfahrer
dein Busticket und läufst dann schnell zu dem nächst besten Platz. Hinter dir
stürzt ein kleiner 5-Klässler hinein und ist mächtig stolz, endlich auch mal
einer der Ersten zu sein, die einen Sitzplatz bekommen. Gerade noch will er
schnell im Vorbeilaufen sein Busticket zeigen, da stolpert er, weil von hinten
gedrückt wird. Er fällt, ohne sich irgendwo festhalten zu können, bäuchlings
hin. Die Schüler hinter ihm drücken weiter nach vorne und steigen rücksichtslos
über ihn hinweg. Der Kleine liegt hilflos am Boden und es gelingt ihm nur mühsam
sich aufzurappeln. Obwohl du laut schreist und versuchst, die drängelnden Schüler
aufzuhalten, gelingt es dir nicht, dem Kleinen zu helfen. Der Busfahrer bekommt
gar nichts davon mit, er ist viel zu sehr damit beschäftigt, die Bustickets zu
kontrollieren. Viele zeigen gar nicht erst ihr Busticket vor, sondern drücken
einfach weiter in den Bus hinein bzw. werden hineingedrückt. Die Masse schiebt
und drückt sich vorwärts bis endlich alle im Bus stehen oder sitzen und sich
die Türen schließen. Der kleine 5-Klässler hat wieder einmal keinen Sitzplatz
bekommen. Du willst ihm gerade deinen Platz anbieten, als der Bus mit einem Ruck
anfährt. Der Kleine fällt hin. Einige lachen, andere kichern. Der Schulranzen
des Kleinen ist zertreten und seine Kleidung ist ganz schmutzig geworden.
Schluchzend stellt er sich hin, sucht nach einem Halt und hält sich von nun an
gut fest. Der Bus fährt, es ist laut und stickig im vollbesetzten Bus. Zwei ältere
Schüler ärgern einen anderen und schmeißen seinen Schulranzen von hinten nach
vorne in die Masse der stehenden Schüler. Von dort wird er weiter geworfen bis
hin zur Fahrerkabine. Die Tasche springt auf, alle Hefte und Materialien fallen
heraus. Der Fahrer wird am Kopf getroffen. Er tritt auf die Bremse.
Vollbremsung…………….!
Nachrichten!
Töd,tüd,töd, tötötööö…
„Hier ist das
Erste-Deutsche-Fernsehen mit der Tagesschau…
In Hennef verletzten sich
gestern mehrere Schülerinnen und Schülern in einem vollbesetzten Schulbus,
weil der Fahrer von einer durch den Bus geworfenen Schultasche am Kopf getroffen
wurde und eine Vollbremsung durchführen musste. Dabei wurden viele Schüler im
Bus nach vorne geschleudert und stürzten. Einige von ihnen erlitten leichte
Verletzungen, fünf andere Schüler verletzten sich dagegen schwer und mussten
ins Krankenhaus transportiert werden. Ein kleiner 5-Klässler musste wegen
schwerer Kopfverletzungen noch vor Ort vom Notarzt behandelt werden.“
So weit darf es nicht
kommen!
Rücksichtsloses Verhalten
kann schnell schlimme Folgen nach sich ziehen, wie du aus der Geschichte
entnehmen konntest, die bis jetzt Gott sei Dank so noch nicht passiert sind und
hoffentlich auch niemals passieren werden. Hier ein paar Tipps für dich, wie Du
mithelfen kannst, dass solch eine Geschichte nicht zur schrecklichen Wahrheit
wird.
Stürm nicht sofort los,
wenn es gongt! Du hast Zeit. Bleib ganz relaxed, geh ruhig und entspannt über
den Schulhof zum Tor, dann brauchst du auch nicht zu schubsen oder zu drängeln.
Die Busse dürfen sowieso erst zu einer bestimmten Zeit abfahren. Wenn sie früher
fahren, kannst du das Herrn Herchenbach oder Herrn Pelz sagen. Die setzen sich
dann mit dem Busunternehmen in Verbindung und reklamieren die falsche
Abfahrtszeit. Auch wenn du keinen Sitzplatz mehr bekommst…..ist doch egal. Du
musstest doch schon den ganzen Tag im Unterricht sitzen. Sieh es sportlich:
Stehen stärkt die Muskeln! Aber halte dich gut fest!
Falls du siehst, dass sich
deine Mitschüler bereits am Schultor knubbeln, lauf nicht mitten rein und drück
nicht auch noch mit nach vorn. Geh doch einfach durch einen anderen Ausgang oder
warte kurz ab, bis sich die kleine „Verstopfung“ von selbst gelöst hat. Drängeln
ist eh nur was für kleine Kinder. Die Großen, so wie Du, sind vernünftig und
cool.
Wenn du siehst, dass im Bus
oder auf dem Schulhof jemand gefallen ist, so hilf ihm auf, anstatt ihn
auszulachen. Sei „Fit in fair play“ und
nicht gemein. Du könntest selbst auch mal Hilfe benötigen.
Wenn ein Bus überfüllt
ist, so mache ein Beweisfoto und bitte deine Eltern und die Schulleitung bei dem
betreffenden Busunternehmen anzurufen. Diese müssen dann mit der Schule noch
einen Bus organisieren. Falls du siehst, dass Schüler
geärgert werden, beteilige dich nicht daran. Schau aber auch nicht weg, sondern
versuche dir Hilfe von anderen zu holen, damit nicht noch etwas Schlimmeres
passiert. Am besten machst du dir das
nachfolgende Motto zu deinem Lebensprinzip, dann machst Du immer alles richtig! „Ich behandle jeden
meiner Mitmenschen so, wie ich auch von ihm
behandelt werden möchte!“ Für die
-Anti-Mobbing-Group-der Gesamtschule Hennef:
(Svenja Hermesdorff, 6D)

Im Februar 2010 habe ich am
Wettbewerb „Chemie entdecken“ teilgenommen, weil ich gern experimentiere.
Der Wettbewerb findet zweimal im Jahr statt. Es können chemische Experimente auch zu Hause
durchgeführt werden. Dabei steht jeweils
ein Thema im Mittelpunkt. Mein Thema hieß „Manche mögen's heiß“.Dabei
ging es um Vorgänge bei denen Wärme freigesetzt oder aufgenommen wird. Eine
Aufgabe war das Auflösen einer Brausetablette in Wasser. Wird das Wasser dabei
kälter oder wärmer? Ich habe zuerst falsch geraten, denn das Wasser wurde tatsächlich
kälter!
Oder
es ging um das Eintauchen eines Aluminium-Spitzers in gelöster Zitronensäure
und um die Frage: Wird die gelöste Zitronensäure kälter oder wärmer? Toll
fand ich, dass das Zitronenwasser sehr stark sprudelte und sehr warm wurde.
Am
interessantesten war der zweite Versuch: Ich habe Kristallzucker mit Backpulver
und Eukalyptusöl vermischt, auf einen Teller gefüllt und angezündet. Es
entstand eine große und heiße Flamme. Das sah aus wie ein kleiner Vulkan.
Die
Experimente haben sehr viel Spaß gemacht. Ich
habe die Experimente fotografiert, beschrieben und versendet. Nach einiger Zeit
habe ich eine Urkunde erhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten
Wettbewerb.
(Jan Sasse, 5A)
Wer veranstaltet diesen Wettbewerb?
Veranstaltet wird er von
einem Lehrer/innen-Team innerhalb des KÖLNER MODELLs, das den Wettbewerb
ehrenamtlich in der Freizeit betreut. Das KÖLNER MODELL ist ein Arbeitskreis
aus Lehrer/innen, Vertreter/innen der Universität Köln und der Chemischen
Industrie. Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Fonds der Chemischen
Industrie, die RÜTGERS Stiftung und durch weitere Spender.
Was kann man gewinnen?
Urkunden werden über die
Schulen an die Wettbewerbsteilnehmer versandt. Zum Schuljahresende werden
besonders erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer zentralen
Veranstaltung an der Universität Köln eingeladen. Wertvolle Preise (z. B.
Experimentierkästen, chemisch-physikalische Spiele, Bücher) winken. Dies gilt
vor allem für diejenigen, die im Schuljahr zweimal besonders erfolgreich
mitgemacht haben. Die zweimal besonders erfolgreichen Schüler eines Schuljahres
aus den Klassen 7 und 8 können eine Einladung zu einem Experimentiertag in das
Deutsche Museum Bonn erhalten bzw. zu Baylab plastics in Leverkusen. Die zweimal
besonders erfolgreichen Schüler eines Schuljahres aus den Klassen 9 und 10 können
eine Einladung zu Experimentiertagen in den Herbst- bzw. Osterferien bei
Currenta in Dormagen erhalten.

Das Abitur rückt immer näher
und mit dem Ende der Schulzeit auch die Frage, was danach kommen soll. Als Hilfe
für die schwierige Entscheidung der Berufswahl haben alle Schüler/innen des
12. Jahrgangs ein zweiwöchiges Praktikum in einem Betrieb ihrer Wahl verbracht.
Dieses Praktikum habe ich
im Jugendhilfezentrum Eitorf, einer Außenstelle des Siegburger Jugendamtes,
verbracht, um einen Einblick in die Arbeit eines Sozialarbeiters zu erhalten.
Sozialarbeiter/innen und
Sozialpädagoge/innen beschäftigen sich mit sozialen Problemen. Sie lösen und
bewältigen sie und versuchen diesen vorzubeugen. Einzelne Personen, Familien
oder Personengruppen werden von ihnen betreut und beraten. Außerdem entwickeln
sie Konzepte für die Entwicklungs- und Bildungsarbeit und sorgen auch für
deren Umsetzung.
Im Jugendhilfezentrum
arbeiten viele verschiedene Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagog/innen, die
in verschiedenen Bereichen tätig sind. Dementsprechend unterscheiden sich auch
ihre Aufgaben und ihr Arbeitsalltag.
Es gibt zum Beispiel die
Jugendgerichtshilfe, die sich mit den jugendlichen Angeklagten trifft und mit
ihnen zu Gericht geht, und wo sie dann eine Beurteilung über den Jugendlichen
und eine Empfehlung bezüglich des Strafmaßes abgibt.
Es gibt
Sozialarbeiter/innen, die Familien mit Problemen besuchen und dort entweder
beurteilen, wie diesen Familien geholfen werden kann oder auch Hilfemaßnahmen
durchführen. Ebenfalls gibt es Sozialarbeiter/innen oder Pädagoge/innen,
die sich mit speziellen Bereichen wie der Tagespflege von Kindern beschäftigen
und Männer und Frauen besuchen, die Kinder pflegen wollen im Rahmen einer
Kindertagespflege. Manche Sozialarbeiter/innen arbeiten auch zusammen mit
Schulen und Jugendcafes.
Sozialarbeiter/innen und
Sozialpädagoge/innen treffen häufig wichtige Entscheidungen, die große
Auswirkungen haben auf das Leben anderer.
Deshalb werden diese
Entscheidungen nach den Vorgaben des Staates nur im Team getroffen. Auf einer
solchen Teamsitzung, die immer wöchentlich stattfindet, wird jeder Fall von dem bearbeitenden Mitarbeiter bzw. Der Mitarbeiterin
vorgestellt. Dann darf jeder im Team dazu Fragen stellen und auch eine
Beurteilung zu einer möglichen Maßnahme abgeben. Dieses Verfahren hilft, die
richtige Entscheidung zu fällen und den Menschen zu helfen.
Um diesen Beruf ergreifen
zu können, muss man Sozialarbeit beziehungsweise Sozialpädagogik studieren.
Man kann sich auch schon spezialisieren, zum Beispiel auf Elementarpädagogik
oder Jugendhilfe. Nach dem Bachelor-Abschluss, für den das Studium drei bis
vier Jahre dauert, kann man entweder direkt in den Beruf einsteigen oder weiter
studieren, bis man den Master-Abschluss nach weiteren ein bis zwei Jahren
erlangt. Das Studium kann man an Universitäten, die den Studiengang anbieten,
oder an Fachhochschulen absolvieren. Zu dem Studium gehören bis zu 24 Wochen
berufspraktische und forschungsorientierte Praktika.
Es gibt in diesen Studiengängen
seit einigen Jahren hohe Bewerberzahlen mit geringen Ausfallraten.
Sozialarbeiter/innen werden zwar gebraucht, aber da diese Berufe meist von öffentlichen
und freien Trägern finanziert werden, sind diese eher daran interessiert, die
Arbeitsweisen effizienter zu gestalten, als neue Stellen zu schaffen. Bei den öffentlichen
Trägern hängt die Stellenanzahl von den Ländern ab und deren Sozial- und
Bildungspolitik. Deswegen sind die Stellenangebote von Land zu Land verschieden.
Wenn man sich entscheidet
in diesem Berufsfeld zu arbeiten, sollte man auf jeden Fall Freude an der Arbeit
mit Menschen haben und sich in andere hineinversetzen können.
Es ist ebenso wichtig, sich
an Gesetze und Richtlinien zu halten und Datenschutzbestimmungen zu beachten. Außerdem
sollte man auch gerne am Computer arbeiten, da viele Berichte geschrieben und
Akten angelegt werden müssen.
Genauso vielfältig wie die
Arbeitsbereiche der Sozialarbeiter/innen und Sozialpädagoge/innen, sind auch
die Spezialisierungsmöglichkeiten.
Während meines Praktikums
habe ich einen guten Überblick bekommen über die verschieden Arbeiten, die in
einem Jugendhilfezentrum ausgeübt werden. Zu Anfang war ich im Empfangsbereich.
Dort müssen viele organisatorische Arbeiten verrichtet werden. Die Arbeit am
Computer und die Annahme von Telefonaten nehmen dabei die meiste Zeit ein. Akten
müssen angelegt und einsortiert, Büromaterial bestellt, Post sortiert und
Telefonate notiert oder durchgestellt werden. Neben diesen Aufgaben gibt es noch die eigentliche Empfangsarbeit.
Für diese Arbeit braucht
man eine gewisse Sensibilität, da die Menschen mit ihren privaten Problemen
immer zuerst an den Empfang kommen und wenn dort ein falscher Eindruck entsteht,
zum Beispiel, dass ihre Probleme nicht ernst genommen werden, wenden sich diese
Menschen mit Sicherheit nicht mehr so schnell an das Jugendhilfezentrum. Die
Zeit am Empfang war zwar interessant, aber da ich nicht gerne so viel Zeit vor
dem Computer verbringe und auch nicht gerne und gut organisiere, ist diese
Arbeit keine Arbeit, die ich gerne später mal ausüben möchte.
An einem Tag durfte ich die
Jugendgerichtshilfe mit zu einer Gerichtsverhandlung in Waldbröl begleiten.
Obwohl auch hier am Computer gearbeitet wird, hat mir diese Arbeit besser gefallen.
Die Jugendgerichtshilfe arbeitet direkt mit den Jugendlichen, führt
Gespräche mit ihnen und begleitet sie auch zu den Verhandlungen. Dort gibt sie
dem Richter eine Empfehlung bezüglich des Strafmaßes. Außerdem muss man mit
Menschen umgehen, sich auf sie einlassen und in sie hineinversetzen können, und
das sind Voraussetzungen, die sich nur schwer erlernen lassen, wenn man sie
nicht schon besitzt.
Neben der Arbeit am Empfang
und der Jugendgerichtshilfe, durfte ich auch einmal mit einer Sozialarbeiterin
mitfahren, die Anträge zur Kindertagespflege bearbeitet. Das bedeutet in der
Praxis, dass sie zum Beispiel zu einer Frau fährt, die als Tagesmutter arbeiten
will und sich deren Wohnung ansieht und ihr einige Fragen stellt, wie sie sich
die Arbeit mit den Kindern vorstellt und so weiter. Dafür ist es wichtig,
Menschen gut einschätzen zu können, denn nur ein paar Treffen müssen
ausreichen um zu wissen, ob die Person für das Hüten von Kindern geeignet ist oder nicht.
Dass es für die
Kindertagespflege nun eigens eine Stelle gibt, ist noch relativ neu, da die
Kindertagespflege vor allem in den letzten Jahren immer gefragter wird.
Besonders gut gefallen
haben mir die vier Tage, die ich im „1a-Jugendtreff Rosbach“ verbringen durfte. Die Arbeit im Jugendtreff unterscheidet
sich sehr von der Arbeit im Jugendhilfezentrum Eitorf. Die Arbeitszeiten sind
zum Beispiel sehr unterschiedlich, da der Jugendtreff erst mittags oder
nachmittags öffnet, wenn die Jugendlichen und Kinder mit der Schule fertig
sind. Sie kommen dann in den Jugendtreff, um Billard, Karten oder Dart zu
spielen, die Computer zu benutzen, sich mit den Sozialpädagoge/innen, die dort
arbeiten, zu unterhalten und ihre Freunde zu treffen.
Die Sozialpädagoge/innen
sind für die Jugendlichen da, sie hören ihnen zu, wenn sie sich mit ihren
Problemen an sie wenden, helfen ihnen aber auch ganz praktisch bei Bewerbungen.
Die Arbeit hat mir gut gefallen, weil man so viel mit den Jugendlichen
selbst arbeiten kann.
Insgesamt hat mir das
Praktikum im Jugendhilfezentrum Eitorf sehr gut gefallen. Ich habe, auch durch
Gespräche mit den Angestellten, einen guten Einblick in die Arbeit von Sozialpädagoge/innen
und Sozialarbeiter/innen erhalten. Leider konnte ich in viele Arbeiten nicht
hinein sehen, weil es dabei um sehr private Angelegenheiten der Menschen, die in
das Jugendhilfezentrum kommen, ging. Außerdem hatten die Mitarbeiter/innen
Sorge, dass ich jemanden kennen könnte und dies zu unangenehmen Situationen führen
könnte. Zudem konnte ich oft nur zusehen, weil man ohne das Studium nicht
wirklich hilfreich sein kann. Ich habe mich beim Rhein-Sieg-Kreis um das
Praktikum beworben, habe allerdings in der Bewerbung dazu geschrieben, dass ich
gerne in einer Außenstelle arbeiten würde.
Obwohl mir das Praktikum
sehr gut gefallen hat, möchte ich diesen Beruf später einmal nicht ausüben.
Ich glaube, man muss dafür sehr extrovertiert sein und sofort einen Draht zu
den Menschen haben. Bei mir dauert es jedoch eine Zeit, bis ich mich ganz auf
andere einlassen kann. Deswegen werde ich mich trotz dieses schönen Praktikums
noch weiterhin mit der Frage beschäftigen, was ich nach dem Abitur machen
werde.
(Daniela Eich)

Wie kann es gelingen, auf
schulischer Ebene nicht nur von Demokratie zu sprechen, sondern diese auch
gemeinsam zu gestalten und konkret erfahrbar zu machen? Wie muss Schule und Unterricht gestaltet sein, damit demokratisches
Engagement junger Menschen gefördert werden kann? Und was können Lehrer/innen tun, um Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme
in ihren Unterricht zu integrieren?
Vier Schüler/innen des 10.
Jahrgangs (Anna-Lene Strauß, Inga Rolfes, Maurice Kaden und Niklas Noll), die
Lust haben ihr Schulleben mitzugestalten, begaben sich gemeinsam mit ihrer
Politiklehrerin Christa Becktepe im Rahmen eines Seminarangebotes der
Friedrich-Ebert-Stiftung Ende April
auf die Suche nach Antworten auf diese und andere Fragen. Allgemeine
Feststellung der Gesamtschüler/innen: An
unserer Schule läuft schon viel, was es an anderen Schulen nicht gibt, wie
das Streit-Schlichter-Programm oder die VS-Stunde, doch es lässt sich
einiges optimieren, wie z. B. die
Einführung des Klassenrates in allen Jahrgängen oder eine Feedback-Kultur außerhalb
von „spickmich“ und Co.
Auch in der SV-Arbeit gibt
es immer wiederkehrende Stolpersteine, die es sich in Angriff zu nehmen lohnt.
Besonderes Interesse zeigten die Jugendlichen an der Durchführung des
Planspiels „Kommunalpolitik“ in
Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dieses Projekt wollen die
engagierten Schüler/innen als nächstes in Angriff nehmen – natürlich alles
nach den „ZAPs“ mit dem Beginn ihrer Oberstufenzeit.
(Christa Becktepe)

Wir Schüler/innen der 10 D nahmen zur Vorbereitung auf die Landtagswahlen
mit unseren Klassenlehrerinnen Christa Becktepe und Ulrike Rohrbach an einem
Planspiel der Friedrich-Ebert
Stiftung in Bonn teil, um unser Wissen
über Politik aufzufrischen und in ein
Planspiel einfließen zu lassen.
Zu Beginn wurde eine Kennenlernübung absolviert, denn neben unserer Klasse
waren Schülerinnen einer Mädchenrealschule aus Köln eingeladen worden. Im Anschluss folgte eine Positionierungsübung zu kritischen Aussagen bezüglich
unserer Gesellschaft. Wir Jugendlichen waren aufgefordert, uns zu entscheiden,
wie weit wir den jeweiligen Aussagen zustimmen
konnten. Wir sollten uns in den Bereichen „JA“, „Teilweise“ und
„Nein“ positionieren. Das Resultat war, dass die meisten Schüler/innen noch
keine klare politische Richtung besitzen.
Nach dem wir unser Wissen über die
Bedeutung der einzelnen Parteien in einem Power Point Vortrag auffrischen konnten, ging es in die Planspielphase. Dabei ging es zunächst um
die Vorbereitung der Wahl in dem fiktiven Staat „Fontanien“.
Per
Losverfahren bekamen alle Schüler/innen eine Rolle zugeteilt: Parteienvertreter, Lobbyisten (Unternehmer,
Gewerkschafter, Bürgerrechtler, Kirchenvertreter etc.) oder Journalisten. Die
Politiker stellten unsere realen Parteien in einem fiktiven Land mit einem
interessanten Hintergrund dar. Realitätsnah mussten wir ein Wahlplakat nebst
Wahlspruch
finden, einen Werbespot drehen und einen Repräsentanten für unsere Partei
aufstellen. Damit diese Aufgabe nicht zu leicht wurde, galt es die vielen
Forderungen der Gewerkschaften zu
berücksichtigen. Nach dem ersten Wahldurchgang mussten sich die Parteiführer
in einer „Elefantenrunde“ den kritischen Fragen der Journalisten stellen.
Das Ergebnis der zweiten Wahl war kaum von Defiziten geprägt, war aber dennoch
ausschlaggebend für einen neuen Wahlgewinner.
Zum Abschluss bedankten wir
uns bei den Moderatoren der
Friedrich-Ebert-Stiftung, denn sie hatten den Tag sehr interessant und vor allem
handlungsorientiert gestaltet.
(Charles Akey, Marco Oberhäuser
Klasse 10 D)

Unser
FRONTER auf internationaler Bildungsmesse
Unmittelbar vor den
Osterferien fand in Köln die internationale Bildungsmesse „Didacta“ statt.
Im Focus vieler Besucher und Besucherinnen standen die unterschiedlichen Lösungswege
für webgestütztes Lehren und Lernen, die so genannten Lernmanagementsysteme
oder kurz LMS. Das Interesse der Vertreter und Vertreterinnen von Schulen und
Bildungsverantwortlichen konzentrierte sich vorwiegend auf die beiden Systeme
„FRONTER“ und „MOODLE“.
Unsere Schule war mit
mehreren Beiträgen auf dem FRONTER-Stand des LVR-Infokom und im „Forum
Bildung“ des VDS-Bildungsmedien vertreten. Besonderes Interesse zeigten die
Messebesucher und Messebesucherinnen an den konkreten Lösungen unserer Schule.
Karl-Heinz Assenmacher
informierte in mehreren Vorträgen über die „Hennefer FRONTER-Standards“
und beantwortete Fragen zu den Gelingensbedingungen.
Wolfgang Pelz stellt sich
den Fragen zur Nutzerstatistik, zur Bedeutung von FRONTER für die Entwicklung
der Schule und zu den Möglichkeiten von FRONTER im Kontext von GU und Inclusion.
Die Schüler Max Brauner
und Sebastin Althapp sowie Kollegin Martina Wentz demonstrierten anschaulich,
welche Möglichkeiten FRONTER für webbasierte Begabtenförderung bietet. Vater
Christian Brauner erläuterte im Interview, dass sich inzwischen auch Eltern zur
Nutzung von FRONTER qualifiziert haben und dass es erste Vorbereitungen zu einem
Elternangebot zur Begabungsförderung geben werde. Er selbst wird ab Herbst ein
Trainingsmodul zu CAD und Architektur mit Hilfe von FRONTER anbieten.
Sabine von Waldegg, die
Elternpflegschaftsvorsitzende unserer Schule, und Karl-Heinz Assenmacher
stellten sich während einer Abendveranstaltung („NRWir op Kölsch“) den
Fragen von Armina Johannsen. Frau von Waldegg machte sehr überzeugend deutlich,
welche Hoffnungen Eltern in FRONTER setzen, so habe sie z.B. große Erwartungen
an die Möglichkeit der Bereitstellung von Lernmaterialien und an die
Beteiligung von Eltern auch außerhalb der Öffnungszeiten der Schule. Sie
versprach sich für die intensive Nutzung von FRONTER einzusetzen, und sie gehe
davon aus, dass es ab Herbst mehrere Elternangebote für webbasierte Begabungsförderung
geben werde.
Weitere Beiträge von
Wolfgang Rossenbach (Leiter der IT-Abteilung der Stadt Hennef), Anne Mehlem (GS
Siegtal) und Ulrike Gemein (GS Gartenstraße) ergänzten das Bild der
erfolgreichen FRONTER-Implementierung in Hennef.
Link:

Neues zum Thema Suchtprävention
an unserer Schule
Liebe
Eltern,
der Wettbewerb „Be smart
– Don’t start“ wurde im Schuljahr 2009/2010 zum dreizehnten Mal in
Deutschland angeboten. Durch die Teilnahme bei „Be
Smart“ soll Schüler/innen ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst
mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in
denen noch nicht geraucht wird oder in denen nur wenige Schüler/innen rauchen.

Wie auch in den vergangenen
Schuljahren hat die Gesamtschule Hennef nun schon zum 8. Mal mit mehreren
Klassen des 6., 7. und 8. Jahrgangs in der Zeit vom 16.11.09 bis 30.04.10 am
internationalen Nichtraucherwettbewerb „Be
Smart - Don’t Start“ teilgenommen. Wöchentlich wurde abgefragt, ob
jede einzelne Klasse die Bedingung erfüllt hat, nicht zu rauchen. Wir verstehen
dieses Projekt als ergänzenden Baustein
der Suchtprävention an unserer Schule.
Die Smokefree
Class Competition, so heißt „Be Smart –
Don’t Start“ auf internationaler Ebene, wurde im selben Zeitraum in
17 europäischen Ländern durchgeführt.
Mit „Be
Smart – Don’t Start“ werden verschiedene Ziele verfolgt. Der
Wettbewerb will
das Thema
„Nichtrauchen” in die Schulen bringen und attraktiv für Schüler/innen
machen,
den Einstieg in das Rauchen
bei nicht rauchenden Schülerinnen und Schülern verzögern bzw. verhindern,
das Einstellen des
Zigarettenkonsums bei den Schüler/innen, die bereits mit dem Rauchen
experimentieren, bewirken, sodass sie nicht zu regelmäßigen Rauchern werden,
begleitende gesundheitsfördernde
Maßnahmen in der Klasse durchführen.

Tennisschulmannschaft
steht im Finale 2010 des Landessportfestes der Schulen
Die Tennisschulmannschaft
der Gesamtschule Hennef ist am Mittwoch, dem 12.05.2010 mit einem klaren 4 : 2
Sieg gegen das Beethoven-Gymnasium Bonn ins Bezirksfinale des Landessportfestes
der Schulen Tennis WK III Jungen eingezogen.
Die jungen Sportler haben
dieses Ziel mit Teamgeist, hoher Motivation und nicht zuletzt einer für ihre
Jugend herausragenden Professionalität erreicht.
Die Begegnungen konnten
aufgrund des unbeständigen Wetters leider nicht auf den Ascheplätzen des TC
Blau-Weiß Hennef ausgetragen werden, man musste dementsprechend in das
Tenniszentrum Rhein-Sieg ausweichen.
Folgende Spieler waren laut
Ranglistenfolge an diesem Spieltag erfolgreich für die Mannschaft im Einsatz:
1. Nikolas Walterscheid
(8a)
2. Tim Lindner (8a)
3. Aaron Patzke (6a)
4. Tom Kuttenkeuler (8a)
5. Joel Johnel (6a)
6. Lennard Schwabe (6a)

(v.l.n.r.
Lennard Schwabe, Joel Johnel, Aaron Patzke, Tom Kuttenkeuler, Tim Lindner,
Nikolas Walterscheid, Dr. Volker Manz)
Für das Finale, das noch
in diesem Monat mit dem Spiel gegen das Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg
stattfinden wird, wünschen wir dem Team schon heute viel Erfolg.
(Dr. Volker Manz)

Unser
FRONTER im Focus:
Unsere Beiträge zur
Schulentwicklung mit dem LMS FRONTER auf der Didacta haben im Anschluss weitere
Nachfragen erzeugt.
Verlagsgruppe Westermann
Dr. Peter Schell, Geschäftsführer der Schulbuchverlagsgruppe Westermann
Schroedel, Diesterweg Schöningh und Winklers, besuchte unsere Schule und ließ
sich ausführlich von den Lehrer/innen unserer Schule informieren. Sein
Interesse galt insbesondere der Frage, wie sich klassische Schulbuchinhalte in
FRONTER integrieren lassen. Dr. Schell bat uns um unsere Unterstützung bei der
Erprobung, sobald entsprechende Materialien entwickelt sind.

Medienberatung NRW:
Die Medienberatung NRW bat um Unterstützung bei einer Informationsveranstaltung
u.a. für Vertreter der Kommunen. Herr Rossenbach (Leiter der IT-Abeilung der
Stadt Hennef) und Herr Assenmacher stellten die Hennefer Lösung vor.
VDS Bildungsmedien:
Der VDS Bildungsmedien veröffentlichte
eine erweiterte Fassung eines Vortrags von Karl-Heinz Assenmacher auf seiner
Website.
http://www.vds-bildungsmedien.de/veranstaltungen/forum-unterrichtspraxis/forum-unterrichtspraxis-2010/fup2010-assenmacher.pdf
Zeitschrift L.A.multimedia:
Die Zeitschrift
„L.A.multimedia“ des Westermannverlags veröffentlichte einen dreiseitigen
Bericht unter dem Titel „Virtuelle Schulerweiterung mit dem LMS FRONTER“
Sonderdruck unter: www.ge-hennef.de/westermann.pdf.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Spendenaufruf für die
vom Erdbeben betroffenen Kinder in HAITI
- Erste spontane Hilfsaktionen der
Klasse 7B für die „Haiti-Kinder-Hilfe e.V.“
Lehrerin
Christiane Ratsch erfuhr von ihren in Frankreich lebenden Freunden Claire und
Frank Höfer von dem Ausmaß der Not, der Kinder nach wie vor in Haiti
ausgesetzt sind. Davon hatten sie sich selbst bei einem Besuch überzeugt.
Beeindruckt von den Augenzeugenberichten leitete Frau Ratsch den Spendenaufruf
der „Haiti-Kinder-Hilfe e.V.“ an Kollegen/innen und Schüler/innen weiter.
Die Klasse 7B startete daraufhin spontane Kuchenverkaufsaktionen mit Unterstützung
ihrer Eltern, um sich damit auch an der „Fit in FAIR PLAY“ Aktion der
Malteser, zu beteiligen, die Schüler und Lehrer zu Aktionen gegen Gewalt aber
auch zum Helfen motivieren will. Selbstverständlich waren die Schüler der
Klasse 7B auch am Maltesertag dabei, als die Kölner Haie gegen Düsseldorf in
der Lanxess-Arena aufliefen.
Um
ihnen für ihren hilfreichen Einsatz zu danken, besuchten Claire und Frank Höfer
als Vertreter der „Haiti Kinder Hilfe e.V. am Dienstag, dem 27. April 2010 die
Gesamtschule Hennef.
Mit
eindrucksvollen Bildern führten sie den Schülern das Ausmaß der
Erdbebenkatastrophe vor Augen, das vielen Kindern in Haiti das Leben kostete.
Von heute auf morgen waren viele Familien mit ihren Kinder ohne ein Dach über
dem Kopf und dabei heilfroh, zu den Überlebenden zu gehören. Seit dem Erdbeben
leben sie nun schon monatelang unter ständiger Angst vor neuen Erdbeben draußen
im Freien, weil ihr Wohnungen eingestürzt sind. Trotz der bisherigen weltweiten
Unterstützungsmaßnahmen benötigen sie aber weiterhin unsere solidarische
Hilfe.
Siehe
auch im Internet unter:
http://www.haitihilfe-online.de/attachments/File/Claire_Bericht_nach_Erdbeben_2.pdf
Ausgehend
von der bitteren Not der Kinder hilft der Verein „Haiti Kinder Hilfe e.V.“
schon seit fast 20 Jahren armen haitianischen Familien mit der Übernahme von
Schulgeldern, mit projektbezogenen Patenschaften, mit medizinischer Versorgung
und mit allgemein stabilisierenden Maßnahmen. Die finanzielle Förderung soll
in erster Linie den Willen und die Fähigkeit zur Selbsthilfe steigern. Zugleich
soll die strukturelle Hilfe auch das Umfeld der Familien in Haiti verbessern.
Vorsitzende ist Marie Josée Laguerre aus Haiti, die die Bedürfnisse, die
Strukturen und die „Spielregeln“ in ihrem Heimatland am besten beurteilen
kann. Bei ihr laufen die Fäden zusammen.
Siehe
auch im Internet unter:
http://www.haitihilfe-online.de/attachments/File/Spendenaufruf(2).pdf
Im
Rahmen der Malteser-Aktion „Fit in FAIR PLAY“, an der sich zurzeit die
Gesamtschule Hennef beteiligt, bitten wir alle Lehrer/innen und Schüler/innen
und Sie, liebe Eltern, weitere Unterstützungsprojekte ins Leben zu rufen oder
bestehende zu unterstützen, damit die größte Not der Kinder in Haiti
langfristig gelindert werden kann.
Spenden
und Zuwendungen an gemeinnützig anerkannte Stiftungen und Organisationen sind
nach Paragraph §§ 10b des Einkommenssteuergesetzes steuerlich absetzbar.
Möchten
Sie eine Spendenquittung haben, geben Sie bitte unbedingt Ihre Adresse auf der
Überweisung an.
Spendenkonto
der Haiti Kinder Hilfe e.V.
Sparda
Bank München e.G.
Konto
1 022 180
BLZ
700 905 00
Georg
Dahlberg (Im Namen der Aktion der Malteser und der DEL „Fit in FAIR PLAY“)

Interview mit dem
Datenschutzbeauftragten der Schulen im Rhein-Sieg-Kreis zum Thema Einführung
des LMS FRONTER in der Gesamtschule Hennef
Mit dem Einsatz des
Lernmanagementssystems FRONTER hat unsere Schule pädagogisches Neuland
betreten. Zwar gibt es in Europa mehr als 8 Millionen Nutzer im Bereich Schule,
Ausbildung und Lehre, aber eine systematische Verankerungen in der gesamten
Schulgemeinde und darüber hinaus bei allen Schulen eines einzigen Schulträgers
sind noch selten. Eine systematische Reflexion über die Erfordernisse des
Datenschutzes und eine durchgängige Beteiligung des zuständigen
Datenschutzbeauftragten scheint bisher nicht die Regel zu sein – anders aber
in Hennef. Grund genug um ein Interview mit dem Datenschutzbeauftragten zu führen!
Was antworten Sie auf die
These: „Datenschutz erschwert den Fortschritt bei Unterrichtsqualität und
individueller Förderung“?
Dax-Romswinkel: Wenn ich es
in einem Satz ausdrücken soll, würde ich sagen: „Technischer Fortschritt,
der durch einen Verlust an Persönlichkeitsrechten eingekauft wird, ist ein
gesellschaftlicher Rückschritt“. Ich plädiere dafür, den Datenschutz bei
der Schulentwicklung in jeder Phase mitzudenken, dann muss man hinterher auch
niemanden zurückpfeifen.
Wo sehen Sie die
Kernprobleme bei der Einführung eines Lernmanagement-Systems wie FRONTER aus
Sicht des Datenschutzes?
Dax-Romswinkel: Die
Probleme sind ausgesprochen vielschichtig. Ausgangspunkt der Überlegungen muss
sein, welche personenbezogenen Daten zu welchem Zweck innerhalb des LMS
verarbeitet werden. Diese Informationen müssen auf das unbedingt Notwendige
begrenzt werden. Danach sind Fragen des Zugangsschutzes – insbesondere der
Lehrer- und Administratorenzugänge – wichtig, sowie die Frage der Absicherung
der Computer, von denen aus auf das LMS zugegriffen wird. Hier darf man die
privaten Computer der Lehrkräfte nicht außer Acht lassen. Und last not least
ist auch die Frage nach der Zuverlässigkeit des Server-Betreibers wesentlich für
die Beurteilung des Datenschutzes.
Können Sie einige Positiv-
und Negativbeispiele zur Art der verarbeiteten Daten nennen?
Dax-Romswinkel: Der
Grundsatz ist ganz einfach zu verstehen und kann in einfachen Merksätzen
formuliert werden. Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist nur zulässig
durch a) eine gesetzliche Erlaubnis oder b) persönliche Einwilligung der
Betroffenen (bei Kindern der Erziehungsberechtigten) und c) in beiden Fällen
auch nur dann, wenn die Verarbeitung durch den Zweck geboten ist.
Mit einem LMS verschafft
die Schule ihren Schülerinnen und Schülern Zugang zu einem Lernmittel, stellt
Aufgaben und gibt Rückmeldungen zur Erledigungen dieser Aufgaben. Hierzu müssen
zwingend Name/Vorname, Klasse/Lerngruppen und Kommentare zu den Aufgaben –
nennen wir es allgemein „Leistungsdaten“ – verarbeitet werden. Um diese
Funktionalität zu gewährleisten, braucht es weder ein Foto des Kindes, noch
dessen Adresse oder Telefonnummer.
Wie sieht es mit der
Kommunikation innerhalb des LMS aus?
Dax-Romswinkel: Die
Kommunikation ist von allen Beteiligten auf die schulischen Aufgaben zu beschränken.
Das LMS ist ein Lernmittel und kein „social network“. Zu den Aufgaben der
Schule gehören natürlich organisatorische Mitteilungen, sofern sie keine
unerlaubten personenbezogenen Daten beinhalten.
Wie sind freiwillige
Angaben der Kinder zu beurteilen, also die oben von Ihnen erwähnten
Profilfotos, die Handynummer oder die private E-Mail-Adresse?
Dax-Romswinkel: Das ist ein
schwieriges Feld, da der Grundsatz der Datensparsamkeit gilt. Eine Behörde darf
Daten nicht verarbeiten, wenn sie zwar freiwillig gemacht werden, aber für die
Erfüllung der Aufgabe der Behörde nicht erforderlich sind. Das ist allerdings
nur im Einzelfall zu entscheiden. Freiwillige Angaben setzen aber in jedem Fall
die Zustimmungsfähigkeit des Betroffenen voraus, bei deren Beurteilung nicht
nur das Alter, sondern auch der geistige und soziale Entwicklungsstand des
Kindes zu berücksichtigen ist. Hier kann also keine pauschale Grenze gezogen
werden.
Können Sie Beispiele für
eine „problematische Grauzone“ nennen?
Dax-Romswinkel: Spontan
fallen mir zwei Beispiele ein. Schwierig wird es immer dann, wenn Schülerinnen
und Schüler im Rahmen der Erledigung ihrer schulischen Aufgaben persönliche
Angaben machen sollen, z.B. beim Bewerbertraining und bei der Erstellung von
Lebensläufen. Dies kann im Einzelfall sehr sinnvoll und hilfreich sein, jedoch
sollte es sich um freiwillig bereitgestellte Informationen handeln. Ersatzweise
ist es ratsam Dummy-Angaben zu definieren und die freie Erfindung von
Ersatzdaten nicht zu erlauben. Auf diese Weise können provozierende
Namenswahlen und Verwendung realer Namen von Dritten vermieden werden, denn das
würde wiederum deren Persönlichkeitsrechte berühren. Angaben zur privaten
Erreichbarkeit können sinnvoll sein, wenn Schülerinnen und Schüler
Hausaufgaben in Gruppenarbeit erledigen sollen. Beide Bereiche sind pädagogisch
ausgesprochen erwünscht, von daher betreten wir Bereiche, in denen pädagogische
Verantwortung und Datenschutz im Einzelfall abgewogen werden müssen, worin ich
aber keine unüberwindbaren Hürden erkennen kann.
Ich habe als Grundsatz
verstanden: „Es dürfen nur in dem Maß personenbezogene Daten verarbeitet
werden, wie das zum Lernen unbedingt erforderlich ist“. Wie sieht es nun mit
der Sicherung der Zugänge und der Aufbewahrung der Passwörter aus?
Dax-Romswinkel: An der
Stelle müssen wir drei Ebenen unterscheiden: Zugänge der Schülerinnen und Schüler,
der Lehrkräfte und der Administratoren. Kritik hat es aus der Bevölkerung
gegeben, dass Passwörter zentral vergeben werden und in ausgedruckter Form in
der Schule gelagert werden. Damit will man Kindern, die im Unterricht im System
arbeiten sollen, aber ihr Passwort vergessen haben, auf die Schnelle einen
Zugang ermöglichen.
Dies ist nicht
unproblematisch. Die Schule muss sich jedoch entscheiden – und das ist eine pädagogische
Entscheidung – wie sie mit dem Problem umgehen möchte, wenn ein Kind sein
Passwort nicht mehr weiß, während der Rest der Klasse am System arbeitet. Aus
Sicht eines Datenschützers würde ich empfehlen, die nicht erbrachte Leistung
als „ungenügend“ zu bewerten, als Pädagoge möchte ich dem Kind jedoch die
Möglichkeit geben, wie vorgesehen am Unterricht teilzunehmen.
Entscheidet man sich für
die „pädagogische“ Variante, macht man in jedem Fall ein Sicherheitsloch
auf. Das Zusenden eines neuen Passworts an einen privaten E-Mail-Account des Schülers
setzt voraus, dass er dieses Postfach in der Schule abrufen kann. Das Abrufen
privater Mails von Schülern auf Schulrechnern ist aber aus leicht
nachvollziehbaren Gründen nicht erwünscht. Man könnte das Passwort auf ein
stets gleiches Standardpasswort zurücksetzen und den Schüler zwingen, es bei
der Erstanmeldung wieder zu ändern. Dazu braucht es aber in der Schule
ausreichend erreichbare Administratoren, was das Sicherheitsrisiko ebenfalls
steigen lässt. Schlussendlich bleibt die Variante der im Tresor verschlossenen
Zugangsdaten als die bestmögliche.
Letztlich kommt man ohne
klare Dienstanweisung nicht aus und wenn sich die Datenverarbeitung und das
Kommunikationsverhalten im Rahmen des Notwendigen bewegt, dann finden sich
hinter den Schüler-Accounts auch keine hochsensiblen Daten.
Wie wichtig sind
Serverstandort und Betreiber des Rechenzentrums?
Dax-Romswinkel: Wenn eine
Schule ein LMS nutzt, das nicht auf Servern im eigenen Haus betrieben wird,
handelt es sich um eine „Datenverarbeitung im Auftrag“. Hierzu muss der
Auftragnehmer eine besondere Zuverlässigkeit besitzen und die Fragen des
Datenschutzes sind vertraglich zu regeln. „Datenschutzrichtlinien“ im Rahmen
von AGBs einer Betreiberfirma sind da nicht ausreichend. Hier wurde in der
Vergangenheit stark gesündigt und praktisch bedenkenlos Lernplattformen ohne
derartige Verträge genutzt. Ich bin froh, dass sich die Gemeinschaft der
kommunalen Rechenzentren in NRW, deren Kerngeschäft die Bereitstellung von
ADV-Dienstleistungen für Behörden ist, auf den Weg gemacht hat und den Schulen
in NRW Lernmanagement-Systeme als Komplettpakete angeboten werden – einschließlich
aller datenschutzrechtlichen Erfordernisse..
Wie beurteilen Sie die Einführung
des LMS „fronter“ in den Hennefer Schulen?
Dax-Romswinkel: Hier in
Hennef wird Pionierarbeit geleistet. Aus meiner Position heraus finde ich es
erfreulich zu beobachten, dass der Datenschutz von Anfang an mitgedacht wurde.
Optimierungsmöglichkeiten werden wir immer finden und in den gemeinsamen Bemühungen
nicht nachlassen. Einer der erfreulichsten Aspekte ist für mich jedoch, dass
das Thema Datenschutz auch zu einem Unterrichtsthema geworden ist und zu einer
Sensibilisierung in der Schulgemeinde geführt hat. Oder hätten Sie mir vor
zwei Jahren diese Fragen gestellt?
Das Interview führte die
Schule Anfang Juni 2010.
(Karl-Heinz Assenmacher)

Berufsleben hautnah –
Betriebspraktikum im 12. Jahrgang
Vom 11.01. bis zum
22.01.2010 tauchten die Schüler/innen des 12.Jahrgangs in unterschiedlichste
Berufswelten ein. Von dem Berufsbild der Hebamme bis hin zum Eventmanager –
das zweiwöchige Betriebspraktikum bot genug Zeit um einen ersten Eindruck davon
zu erhalten, was nach dem Abitur auf die Schüler/innen zukommen könnte. Dabei
erhielten sie durchweg positive Rückmeldungen und empfanden die Zeit als lehr-
und erlebnisreich. Einige entdeckten gar ihren Traumberuf für sich und die
allgemeine Angst vor einer ungewissen Zukunft konnte genommen werden. Selbst die
Schüler/innen, die nicht das passende Berufsbild für sich gefunden hatten,
profitierten von den Erfahrungen der anderen. Insgesamt hatten alle Schüler/innen
die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit außerhalb der
schulischen Umgebung unter Beweis zu stellen und dabei wertvolle Erfahrungen für
ihr späteres Berufsleben zu sammeln.
(Mara Schmidt, Jahrgangsstufe 12)

Auf
nach Istanbul! - Austauschfahrt des 11. Jahrgangs
Vom 4. bis 12. Mai 2010
flogen 6 Schülerinnen mit
Jochen Herchenbach
und Olga Tejse nach Istanbul, um unseren türkischen Austauschschüler/innen
einen Gegenbesuch zu machen. Nach langem Warten konnten wir dann auch endlich
fliegen, da die Aschewolke uns zwei Wochen zuvor einen Strich durch unsere Pläne
gemacht hat, obwohl wir uns alle so gefreut hatten.
Doch nun waren wir endlich
am Flughafen und wussten, dass es gleich in den Flieger gehen würde – und
dann ab ins sonnige Istanbul!
Am Flughafen in Istanbul
angekommen, wurden wir schon sehnlich von unseren Austauschschüler/innen mit
Eltern und Lehrer/innen erwartet. Jeder fuhr dann erst einmal in seine
Gastfamilie, um diese kennen zu lernen und sich vom anstrengenden Flug
auszuruhen.
Am nächsten Tag hieß es,
früh aufstehen, denn es ging in die Schule, wo wir zuerst die Deutsch- und
Englischlehrer/innen kennen lernten. Danach gab es eine kleine Präsentation über
Istanbul und einen Rundgang durch die Schule. Im „geheimen Garten“ des
Schulleiters wurde uns dann eine Tasse Tee serviert, wer wollte, bekam auch
Wasser. Nach dem Mittagessen ging es dann mit einem schuleigenen Bus nach
Taksim. Dort verabschiedeten wir uns von den Lehrer/innen und gingen shoppen.
Wie aßen abends alle zusammen und hatten viel Spaß.
Am nächsten Tag trafen wir
uns mittags wieder in der Schule. Von dort fuhren wir mit dem Zug ans Meer. Dort
angekommen gingen wir erst einmal in einen wunderschönen Park. Nachdem wir die
Lehrer/innen davon überzeugt hatten, dass es besser wäre, den steilen Berg
nicht bis obenhin zu gehen, setzten wir uns auf Bänke in den Park, um etwas zu
essen und zu trinken. Danach gingen wir zurück zum Bosporus. Zuerst hatten wir
etwas Zeit, uns dort umzusehen und natürlich auch, um die Sonne zu genießen.
Es schloss sich eine wunderschöne Fahrt mit einem Schiff über den Bosporus an.
Danach verabschiedeten wir uns von den Lehrer/innen und unternahmen noch alleine
etwas. Am Freitag trafen wir uns dann alle, um auf den Basar zu gehen. Wir sahen
viele schöne Sachen und kauften natürlich auch ein paar Geschenke für unsere
Familien. Samstags trafen wir uns, um auf die Princess-Islands zu fahren, dort
tranken wir alle erst einmal etwas. Manche machten sich dann auf, um die Insel
ein wenig zu erkunden, andere jedoch blieben am Meer sitzen und genossen die
Sonne.
Sonntags konnte dann jeder
machen, was er wollte, jedoch haben wir Schüler/innen uns dazu verabredet, zunächst
shoppen und am Abend dann noch an den Bosporus zu gehen, um etwas beieinander zu
sein.
Montagabend stand ein
gemeinsames Essen mit allen auf dem Plan, mit Gesang und Tanz. Dies alles war
sehr witzig. Alle hatten sehr viel Spaß. Dieser Abend ist sehr schnell vorbei-
gegangen und hat dann so geendet, dass wir alle bei einer Lehrerin übernachtet
haben.
Nach einer sehr kurzen
Nacht ging es dann morgens wieder in die Schule, denn von dort aus fuhren wir
mit einem Bus in den Stadtteil, wo die blaue Moschee steht, die wir natürlich
auch besichtigten. Dort gab es erst mal Frühstück, damit alle wieder fit
wurden nach der kurzen Nacht. Danach wollten wir eigentlich die Hagia Sophia
besuchen, jedoch war diese geschlossen. Doch ganz in der Nähe war ein kleines
Cafe direkt am Bosporus, von wo aus wir die sehr schöne Aussicht über Istanbul
genossen.
Am Mittwoch mussten wir
dann Abschied nehmen. Alle hatten zwar gehofft, dass der Vulkan wieder aktiver würde,
damit wir noch länger hätten bleiben können, doch dies ist leider nicht
passiert. Und deshalb mussten wir dann alle am Flughafen Abschied nehmen. Auch
wenn uns allen dies sehr schwer fiel, freuten wir uns aber auch darauf, zu Hause
unsere Familien wieder zu sehen. Jedoch war trotz dieser Freude der Abschied
sehr schwer, da viele neue Freundschaften entstanden waren, die hoffentlich noch
sehr lange bestehen werden.
Die Woche in Istanbul war
einfach wunderschön und sie wird für immer in unserer Erinnerung bleiben.
(Susanne Böckem)

Die
Büchse der Pandora – Beitrag für den Bundesjugendkunstpreis
Unter dem Eindruck des
Besuches der Privatsammlung Museum Küppersmühle
für Moderne Kunst Duisburg, ist dieses Konzept für einen Beitrag zum
Bundesjugendkunstpreis entstanden.

Unser
Konzept für den „Jugend Kunst Preis Deutsche Bank Stiftung“ mit dem Titel
„Die Büchse der Pandora“ wird eine begehbare Installation sein, die sowohl
von innen als auch von außen zu betrachten ist.
Die Installation setzt sich
zusammen aus einem 3,80 m x 3,80 m x 2 m Spanplattenkasten, den man durch eine
Öffnung betreten kann und einem selbst gedrehten Film, der im Inneren auf eine
Wand projiziert wird.
Zuerst werden wir die äußere
Gestaltung beschreiben: Der große rechteckige Holzwürfel wird von außen mit
Farbe und anderen Struktur gebenden Materialien gestaltet, sodass ein buntes
Zusammenspiel von Farben und Gestaltungsmitteln entsteht. Die Öffnung des
Kistenkomplexes wird eng, niedrig und mit einem Vorhang verhangen, sodass man
gebückt eintreten muss.
Die inneren Wände werden
komplett schwarz gestrichen, bis auf ein weißes Rechteck auf der gegenüberliegenden
Wand der Tür, auf das der Film projiziert wird.
Von der Decke hängen
schwarze Wollfäden herunter, die auf Kopfhöhe des Betrachtes enden.
Der alt wirkende Schwarz-
Weiß- Film zeigt auf und ab hüpfende Frauen vor einem weißen Hintergrund. Die
Frauen tragen enge, komplett gleiche Kleidung, die Haare sind von einer Haube
verdeckt, sodass keine Individualität zu erkennen ist. Die Frauen hüpfen auf
einem nicht sichtbaren Trampolin. Der Film wird von einem monotonen, tiefen
Summen begleitet.
Nun werden wir unsere
Wirkungsabsicht und Bedeutungsintention erläutern:
Mit dem bunten Äußeren
wollen wir die Erwartungen der Gesellschaft an das Individuum darstellen: Die ständige
Präsenz, stetige Leistung und Flexibilität, Rollenerwartungen und Rollenerfüllungen
wie z. B. gute Schülerin, guter Familienvater usw., und dabei das ständig
erwartete Lächeln auf den Lippen. Es wird von allen das Gleiche erwartet,
gleichzeitig jedoch wird von jedem Einzigartigkeit und Wiedererkennungswert
gefordert.
Der erste bunte, fröhliche
Eindruck wandelt sich bei näherem Betrachten.
Der Innenraum symbolisiert
die Schwierigkeit den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden und die
dadurch entstehende Ohnmacht. Die schwarzen Wände und die Fäden schaffen ein
Gefühl der Beengung und Unterdrückung des Einzelnen. Der Film mit den
springenden Frauen verbindet die äußere mit der inneren Ansicht insofern, dass
die Menschen heute ständig danach streben mit ihrem Inneren dem Äußeren
gerecht zu werden.
Dabei verlieren sie ihre
Individualität und den Blick für das Wesentliche.
Mit dem Titel „ Die Büchse
der Pandora“ beziehen wir uns auf die griechische Legende der Büchse der
Pandora, die von Außen anziehend und verlockend ist, im Inneren aber nur
Schlechtes und Schwierigkeiten birgt.
(Michael Liss-Nüdling)

Judo-Club Hennef: 1.
Platz in der Vereinswertung beim NRW-Landesturnier U14 in Essen -
Zwei Judokämpfer der Gesamtschule Hennef waren dabei -
Mit zwei ersten, zwei
dritten und einem siebten Platz zeigten die Judokas des JC Hennef am 17. April
bei einem Turnier der besten Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen in Essen wieder
einmal, dass der Judo-Club Hennef zu den Spitzenvereinen in NRW gehört.
Mit Jonas Schulze und
Till-Moritz Riehl waren auch zwei Judokämpfer der Sportklassen der Gesamtschule
Hennef dabei.

Till-Moritz Riehl und
Jonathan Schmitz gewannen in der Gewichtsklasse bis 31 kg jeweils drei Kämpfe
und standen somit gemeinsam im Finale. Hier setzte sich der erfahrenere
Till-Moritz durch. Somit gingen Gold und Silber an den JC Hennef. Besonders groß
war mit 29 Teilnehmern die Gewichtsklasse bis 43 kg.
Jonas Schulze
sicherte sich hier mit sechs gewonnen und nur einem verlorenen Kampf den
3.Platz. Interessant: Jonas besiegte im Kampf um Platz drei gerade den Gegner,
gegen den er zuvor den einen Kampf verloren hatte. Auch Nils Weberbauer konnte
sich in dieser Gewichtsklasse platzieren und erreichte den 7. Platz.
Bronze gab es für Julian
Patt, bis 50 kg, und bis 55 kg wurde Sebastian Winzer souverän Erster. Jonas
Golombek verlor in der Gewichtsklasse bis 37 kg zwei Kämpfe, konnte aber die
Erfahrungen eines NRW-Landesturniers mit nach Hause nehmen.

Die Hennefer Jungen
gewannen zudem einen Pokal für den 1. Platz in der Mannschaftswertung! Wieder
einmal ein überzeugendes Ergebnis der Hennefer Judoka, die von ihrem Trainer
Kamen Kasabov gecoached wurden.
Die Hennefer Mädchen
gingen am Sonntag, betreut von Astrid Krombach, auf die Matte. Hier konnten sich
überraschend die beiden Newcomerinnen, Lilo Winzer und Hannah Schneider,
platzieren. Beide schafften in ihrem ersten Jahr in dieser Alterklasse auf
Landesebene einen Platz unter den ersten Drei: Hannah wurde Zweite bis 40 kg und
Lilo errang eine Bronzemedaille bis 36 kg. Mona Heeb und Johanna Schulze
schafften diesmal keine Platzierung, Nicki Schuberth konnte krankheitsbedingt
nicht starten.
Die
Ergebnisse im Einzelnen:
Jungen:
bis
31 kg (13 Kämpfer):
1. Till-Moritz Riehl, JC Hennef
2. Jonathan Schmitz, JC Hennef
bis
43 kg (29 Kämpfer):
1. Jan Günther, Sport Union Annen
2. Martin Bizon, 1. JC Mönchengladbach
3. Jonas Schulze, JC Hennef

Zwei
Nationen, ein Gedanke „Fit in FAIR PLAY“
Türkische Gastschüler
bilden „Anti-Mobbing-Group“ in Istanbul
Das Gymnasium Istek
„Bilge Kagcin“ in Istanbul wird auch eine „Anti-Mobbing-Group“ bilden,
versicherte die türkische Lehrerin Delfin Hacikoglu, als sie von der Umsetzung
des Projekts „Fit in FAIR PLAY“ der Malteser in der Gesamtschule Hennef
erfuhr. Mit ihren Schülerinnen und Schülern erfuhr sie im Rahmen eines Schüleraustauschs
im März 2010 davon, dass Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs eine
Anti-Mobbing-Group gegründet haben, um präventiv dazu beizutragen, dass
Mobbing in der Gesamtschule Hennef keine Chance bekommt. Als besonders ideal
beurteilte sie das Vorhaben, bereits im 5. Jahrgang das Thema Mobbing mit den
jungen Schülerinnen und Schülern zu kommunizieren, um so das Tabu zu
durchbrechen, das häufig einer wirksamen Hilfe entgegenstehe. Auch in türkischen
Schulen sei Mobbing nicht unbekannt, so Frau Hacikoglu, sei aber nicht immer
deutlich erkennbar, da sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf ihre
schweren Prüfungen vorbereiten müssten und dadurch sehr auf sich selbst
bezogen seien. Dabei kämpfe jeder um seine Chance, um später einen der wenigen
begehrten Studienplätze zu bekommen, und den bekomme man eben nur mit guten
Noten. Dass der enorme Wettbewerbsdruck auch Mobbing begünstige, läge da wohl
auf der Hand. Umso mehr sei es deshalb sinnvoll, auch in ihrer Schule eine
Anti-Mobbing-Group entsprechend dem Vorbild der Gesamtschule Hennef zu gründen,
um ebenfalls präventiv dem Mobbing von Anfang an vorzubeugen. Denn ihren Schülern
in Istanbul ein angstfreies und unbelastetes Lernen zu ermöglichen, sei auch
ihr ein ganz besonderes Anliegen, versicherte Frau Hacikoglu.
Um die Umsetzung ihres
Vorhabens begünstigend zu unterstützen, erhielten die türkischen Gastschüler
sowie alle an dem Wettbewerb Fit in FAIR PLAY beteiligten Gesamtschüler von den
Maltesern und der Deutschen Eishockey-Liga eine Einladung in die Kölner
Lanxess-Arena zum Schlagerspiel der Kölner Haie gegen die Metro-Stars aus Düsseldorf.
Auch wenn das Schlagerspiel mit 4:3 Toren von den Kölner Haien nicht
gewonnen werden konnte, so war es doch ein schöner Abend mit einer super guten
Stimmung, an den sich die türkischen Schülerinnen und Schüler bestimmt immer
gerne erinnern werden. Besonders dann, wenn sie in ihrer Schule in Istanbul eine
Anti-Mobbing-Group gründen werden.
(Georg Dahlberg)

Jesteśmy jednego
zdania -Wir sind dabei!
Steter Tropfen höhlt den
Stein - Kropla drąży skałę – dieses Sprichwort drückt
ziemlich genau das aus, was viele Schüler/innen täglich auf der ganzen Welt
leidvoll erfahren. Nach Angaben der Europäischen Kommission in Brüssel wurde
bereits jeder fünfte Schüler in Deutschland im Internet gemobbt. In anderen
EU-Ländern ist Cyber-Mobbing sogar noch verbreiteter. Untersuchungen ergaben,
dass in Großbritannien jeder dritte Jugendliche und in Polen sogar jeder Zweite
schon einmal im Netz fertig gemacht wurde.
"Cyber-Mobbing hat in
den vergangenen Jahren deutlich zugenommen", erläutert
klicksafe.de-Mitarbeiter Joachim Kind. Es komme in allen Schulstufen und -formen
vor, verstärkt jedoch bei 12- bis 17-jährigen Gymnasiasten. "Die
Betroffenen leiden sehr darunter", erzählt er. Zwar habe es schon immer
Schüler gegeben, die von ihren Klassenkameraden gedemütigt und bloßgestellt
wurden. "Früher hat sich das allerdings auf den Pausenhof beschränkt.
Durch Cyber-Mobbing nehmen die Schüler die Beleidigungen mit nach Hause. Sie
sind ihnen permanent ausgesetzt." Verschlimmert würden die Attacken
dadurch, dass sie im Internet für alle Welt zu sehen seien.
Im Jahr 2006 nahm sich die
14-Jährige polnische Schülerin Ania Halman in Danzig das Leben. Sie war Opfer
von schweren Mobbingattacken, die sogar bis hin zu sexueller Nötigung gingen.
Der Fall beschäftigte seinerzeit monatelang die polnischen Medien. In der Öffentlichkeit
herrschte Empörung über das Verhalten der Mobbingtäter.
Sehr angetan sind unsere
polnischen Gäste, die unsere Gesamtschule im Rahmen des Schüleraustausches im
April besuchten, von den Aktivitäten unserer „Anti-Mobbing-Group“. Auch in
unserer Partnerschule in Nowy Dwòr Gdaǹski,
ist Mobbing nicht unbekannt. „Wir
haben das gleiche Ziel und werden es erreichen, dass unsere Kinder in der Schule
keine Demütigungen und Ausgrenzungen erleben müssen. Sie sollen unbeschwert
lernen, damit wir sie auf ihre Zukunft nach der Schule gut vorbereiten können“,
sagt die polnische Lehrerin Ewelina Wisniewska. „Eure Initiative werden wir
gerne aufgreifen und ebenfalls in unserer Schule eine Anti-Mobbing-Group gründen.“
„Ich glaube, dass wir
miteinander in der EU ein Netzwerk gegen Mobbing bilden und zu einheitlichen
Regeln kommen sollten“, schlägt
der polnische Lehrer Piotr Opitz vor, „deshalb ist es wichtig, dass wir unsere
gemeinsame Initiative veröffentlichen und ausweiten, wie z. B.durch die
gemeinsame Teilnahme am "Safer Internet Day", an dem Schüler und
Lehrer weltweit dazu aufgerufen sind, über die Gefahren im Internet zu
diskutieren.Wenn wir unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam nach Lösungen
suchen, um Mobbing zu verhindern, haben wir eine echte Chance, die Welt ein
bisschen friedlicher zu gestalten.“

Eine friedliche Welt, in
der sich die Menschen gegenseitig wertschätzen, miteinander friedlich
kommunizieren und sich gegenseitig helfen, muss keine Vision bleiben, wenn viele
Institutionen, dazu beitragen, wie es beispielhaft die Malteser in Deutschland
mit ihrer ins Leben gerufenen Wettbewerbsaktion: „Fit in FAIR PLAY“
geleistet haben, indem sie die Schulen im gesamten Bundesgebiet dazu
aufforderten, kreative Ideen gegen das Übel „Mobbing“ zu entwickeln.

Mensch,
wir helfen dir!- Aktion der Malteser „Fit in FAIR PLAY“ zeigt
Wirkung
Die Klassen 6C und 6F
wollen helfen und haben Patenschaften für drei indische Kinder aus Eluru übernommen,
deren Eltern an Pepra erkrankt sind und sich deshalb nicht mehr um sie kümmern
können. Kumari, Prabudas und Sathyavani,
die im „Father-Manna-
Childrens-Home“in Eluru leben, freuen sich über die 45 Schülerinnen
und Schüler, die sie nun als ihre Paten bezeichnen können. Einen Euro
investieren die Schülerinnen und Schüler jetzt jeden Monat von ihrem
Taschengeld, um den drei Kindern eine Zukunft zu ermöglichen, die sie sonst
nicht haben würden. „Wir spenden nur 1 Euro, aber dafür bekommen unsere
Patenkinder im Kinderhaus in Eluru immer satt zu essen und genug zu trinken,
haben immer was zum Anziehen und können auch wie wir zur Schule gehen. Außerdem
wollen wir nicht, dass sie wie viele andere Kinder in Indien missbraucht oder
als Kindersklaven ausgebeutet werden“, begründen Lisa und Lena
stellvertretend für alle anderen ihr besonderes Engagement, das keine
Eintagsfliege ist sondern für die nächsten Jahre gilt.
Von Beginn ihrer
Patenschaft an werden die Kinder jetzt miterleben, wie es ihrem Patenkind in
Indien geht. Zur Weihnachtszeit wird ihnen die Leiterin des Kinderhauses
Schwester Sourcely in einem Brief über die Entwicklung und die Fortschritte,
die ihre Patenkinder im Laufe des Jahres gemacht haben berichten, ebenso über
das Leben der Kinder im „Father Manna Children´s Home“. Ihrem Brief wird
Schwester Sourcely auch immer aktuelle Fotos der Patenkinder beifügen, damit
die Paten auch „sehen“ können, wie ihre Patenkinder heranwachsen.
Die Patenschaftsbeiträge
werden vom DAHW in voller Höhe an das „Father Manna Children´s Home“ in
Eluru überwiesen. Über den Beitrag erhalten die Paten vom Deutschen Aussätzigen
Hilfswerk / DAHW zu Beginn des Folgejahres immer eine entsprechende
Spendenbescheinigung.
Klicken Sie mal auf unserer
Gesamtschulhomepage auf den Link "Aktion für Eluru" bzw. "Kinder
aus Eluru suchen Paten". Dort erhalten Sie weitere interessante
Informationen.

Die
Kinder Kumari, Prabudas und Sathyavani

Pop!
ist auch das Geräusch einer Pistole mit Schalldämpfer
Manchmal verbirgt sich
hinter den hübschen Bildern eine andere, härtere Wirklichkeit, die nicht so
lustig ist. Die Pop Art ist ein Spiegel
der Gesellschaft. Doch gelegentlich ist sie auch ein Zerrspiegel. Selbst wenn
sie nichts tut, als etwas zu zeigen, entscheidet sie doch bewusst, was sie
zeigt. Autos und Hamburger sind nichts Besonderes, sondern ein fester
Bestandteil unseres Alltags. Millionen Menschen essen täglich Hamburger, fahren
in ihren Wagen, ohne ihnen die geringste Aufmerksamkeit zu schenken. Doch wenn
dieser Hamburger eine riesige, weiche Skulptur wird, der Wagen sich in Punkte,
Linien und Bilder auflöst, nehmen sie plötzlich eine andere Dimension an.
Die Pop- Art amüsiert sich
über die Bilder, mit denen wir Tag für Tag konfrontiert werden. In der Werbung
und in den Medien sind Bilder von Frauen allgegenwärtig. Strahlende,
sexy Pin-ups verkaufen uns Autos, Zahnpasta, Margarine, Glück und Träume...

Dieses Frauenbild
nehmen die Schüler/innen des Kunstleistungskurses aufs Korn und projizieren
sich selbst auf die Motorhaube eines VW Passat. Wie eine nackte Schöne in der
Pose einer antiken Skulptur auf einem Sockel….
Die Jungs mit Muskeln
bepackt schleudern Energiebälle ins All und machen sich über die Erwartungen
an Männer lustig. Die Pop- Art nimmt
Klischees aufs Korn: Bilder, die man ständig sieht, Gegenstände, die so
bekannt sind, dass man sie nicht mehr wahrnimmt. Sie öffnet uns die Augen für
Dinge, die wir nicht beachten und bringt uns zum Lachen! Das
ist das beste Mittel, sich nicht täuschen zu lassen.....
(Michael Liss-Nüdling)

Vor zwei Jahren war es uns
gelungen, uns zur Teilnahme an dem Projekt „Schule interaktiv“ zu
qualifizieren. Gemeinsam mit 5 weiteren Schulen wollten wir uns unter der Federführung
des Kompetenzteams Rhein-Sieg-Kreis und mit erheblicher Unterstützung der
deutschen Telekom-Stiftung auf den Weg machen, den Fachunterricht durch
gezielten Einsatz digitaler Medien weiterzuentwickeln. Wichtig war es der
Projektsteuergruppe von Anfang an, Kolleginnen und Kollegen mit neuen Visionen für
den Fachunterricht zu unterstützen und hierfür auch entsprechende Sachmittel
bereitzustellen. Insgesamt stellte die Stiftung während der Projektlaufzeit
16.000€ für Sach- und Personalmittel zur Verfügung.
Personalmittel:
Aus den zweckgebundenen
Personalmitteln konnte Nina Wentz als Technisch-Pädagogische Mitarbeiterin auf
Minijobbasis eingestellt werden. Ihr Einsatz machte die schnelle und umfassende
FRONTER-Implementierung möglich. Die umfassende Verwaltung der Nutzerzugänge,
die Unterstützung der Lehrenden und die Beantwortung von Hunderten von
E-Mail-Anfragen waren nur durch diese Stiftungsmittel möglich. Zugleich konnte
Nina Wentz im Rahmen ihres Vertrages zeitweise auch die Ausleihe und Verwaltung
unserer digitalen Medien übernehmen.
Sachmittel:
Aus dem Sachmitteletat
konnten zunächst Sofortmaßnahmen beim Ausbau des W-LANs sowie einzelne
Ersatzbeschaffungen finanziert werden. Danach wurde systematisch in die
Weiterentwicklung des Fachunterrichts investiert:
Messwerterfassung mit CASSY:
Umfangreiche Anschaffungen
von digitalen Messinstrumenten ermöglichen die Erfassung und Auswertung von
Daten in den naturwissenschaftlichen Fächern. Anschleißend wurden Kolleginnen
und Kollegen in mehreren schulinternen Fortbildungsveranstaltungen der
Kompetenzteams qualifiziert. Der Mehrwert für den naturwissenschaftlichen
Fachunterricht ist augenfällig.
Mobile Interaktive Whiteboards:
Es wurden zwei mobile
Interaktive Whiteboards angeschafft, diese stehen zur Ausleihe mit Beamern zur
Verfügung. Nach entsprechender Schulung durch die Technisch-Pädagogische
Mitarbeiterin haben Kolleginnen und Kollegen erste positive Erfahrungen mit
interaktiven Tafeln machen können. Aufgrund dieser Erfahrungen wird unsere
Schule im Rahmen der Medienentwicklungsplanung der Stadt Hennef weitere
Interaktive Tafeln beantragen.
15 Webcams und 15 Headsets:
Für die Erstellung von
Podcasts im Fachunterricht (Englisch, Darstellen und Gestalten) wurden
qualitativ hochwertige Video- und Audio-Aufzeichnungsgeräte angeschafft und
mehrfach eingesetzt.
HD-Videokamera-Ausrüstung
Eine besonders hochwertige
Videokamera mit umfangreichem Zubehör wurde zur Unterstützung mehrerer
Unterrichtsvorhaben angeschafft. Unterwassergehäuse für
HD-Videokamera: Die Kamera-Ausrüstung
wurde nachträglich noch um ein wasserdichtes Gehäuse ergänzt. Diese für
Schulen eher ungewöhnliche Ausstattung trägt wesentlich zur Verbesserung des
Schwimmunterrichts bei, weil jetzt Bewegungsabläufe auch aus der
Unterwasserperspektive analysiert und optimiert werden können. Zugleich wird
das Gehäuse auch im Biologie-Unterricht zu Dokumentationen verwendet werden.
Heißdrahtschneider:
Für die Fachschaft
Arbeitslehre Technik konnte ein lange ersehnter Wunsch erfüllt werden: die
Durchführung von Unterrichtsprojekten mit einem computergesteuerten
Styroporschneider (Filocut). Wie wichtig derartige Geräte sind, um die
Ergebnisse einfacher Programmierungen anschaulich zu demonstrieren, wird auch
daran erkennbar, dass die Vertreter der Hennefer Sekundarstufenschulen solche
Geräte zukünftig zum Ausstattungsstandard machen wollen.
GPS-Handgeräte:
Die Anschaffung von
GPS-Handgeräten stellte eine herausragende Unterstützung für ein
Unterrichtsprojekt im Fach Religion in den Klassen 6B und 6D (Projekt
„Wegekreuze“). Die Schülerinnen und Schüler haben Stein- oder Holzkreuze,
die man am Wegesrand findet und die möglichst in der Nähe ihrer Wohnung stehen
sollten, aufgesucht und ihre Geschichte erforscht (wer hat sie aufgestellt,
wann, warum und wo; welche Inschrift tragen sie, welche sonstigen Bestandteile
haben sie, aus welchem Material bestehen sie, wie groß sind sie. Wer pflegt sie
und warum, usw.). Die Ergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit
vorgestellt. Einen ersten Eindruck kann man in der Kulturnacht gewinnnen, später
folgt eine Präsentation auf einer eigenen Website (www.wege-kreuze.de
)
Derartige GPS-Projekte
werden zur Zeit in mehreren Schulen durchgeführt, die Rückmeldungen sind
hochinteressant und die ersten Rückmeldungen legen die Vermutung nahe, dass sie
sehr positive Auswirkungen auf das Raum- und Entfernungsverständnis von Schülerinnen
und Schülern haben. Inzwischen haben auch Erdkundelehrer unserer Schule
Interesse an der neuen Ausstattung gefunden.
Knowhow-Transfer:
Die am Projekt beteiligten
Kolleginnen und Kollegen haben sich regelmäßig mit den Projektpartnern zum
fachlichen Austausch getroffen. Viele Anregungen wurden gegeben und aufgenommen.
Regelmäßig fanden in der Gesamtschule Bornheim Austauschveranstaltungen und
Fortbildungsveranstaltungen statt, Themen waren zum Beispiel „Podcasts“,
„Lernmanagementsysteme“, „Bildbearbeitung“, „Online-Distribution
digitaler Filme“, „Urheberrecht“ u.v.m.. Im Rahmen des Projektes wurden
viele beispielhafte Unterrichtsreihen entwickelt und im Internet publiziert.
Insgesamt haben die am Projekt beteiligten Schulen mehr als 150
Unterrichtsreihen erprobt und im Internet verfügbar gemacht.
Projekttransfer:
Die positiven Erfahrungen
des Projektes haben dazu geführt, dass die Landesregierung eine Fortführung im
Regelbetrieb erproben lässt. Unter der Leitung des Kompetenzteams werden 6
Schulen im kommenden Schuljahr die Erprobung fortsetzen und Wege zur
medienbasierten Schulentwicklung erproben Die neuen Schulen werden ohne Fördermittel
auskommen müssen. Für unsere Schule ist hierbei besonders interessant, dass
die neuen Projektschulen alle mit FRONTER arbeiten werden. Vielleicht erhalten
wir auf diese Weise noch wichtige Anregungen.
Links: Startseite:
http://www.schule-interaktiv.de
Unterrichtsbeispiele:
http://www.schule-interaktiv.de/schule-interaktiv/unterrichtseinheiten/search-results.php?search_term=&fach=all&klassenstufe=all
(Karl-Heinz Assenmacher)

Skifahrt
der Gesamtschule Hennef 2010 nach Fügen (Zillertal)

(Lehrer, Betreuer und
Kinder des Jahrgangs 8)
Dieses Jahr waren wir (Schüler/innen aus
dem Jahrgang 8) wieder in Fügen auf Skifahrt. Das Wetter dort war immer genauso
gut wie unsere Laune :)!!
Als wir Samstagmorgen
(gegen 8.00 Uhr), nach einer langen und für viele Schüler schlaflosen Fahrt an
unserem Hotel ankamen, liehen sich ein paar Schüler Skier und Snowboards aus.
Wir alle waren froh, als wir nachmittags endlich unsere Zimmer beziehen durften.
Am nächsten Tag konnten
wir das erste mal auf die Piste. Die Schüler wurden in Snowboarder, Skifahrer,
Anfänger oder Profi eingeteilt. Die Anfänger wurden am ersten Tag von Herrn
Manz intensiv unterrichtet und konnten so bereits am zweiten Tag schon viele
Pisten mit den anderen gemeinsam hinunterfahren.
Leider gab es bei den
Snowboardern bereits nach ein paar Stunden den ersten Verletzten, Felix hatte
sich bei einem Sturz das Handgelenk gebrochen. Da nicht sicher war, ob er
operiert werden musste, wurde er montags von seinem Vater abgeholt. Darüber war
nicht nur Felix sehr traurig.
Dienstagabend sind wir
Rodeln gegangen. Wir sind nach dem Abendessen gemeinsam eine Stunde zu einem
Bauernhof gewandert und wurden von da aus mit einem Traktor mit Anhänger bis
zum Streckenstart gefahren. Die Strecke war vier Kilometer lang und enthielt
viele Kurven. Es hat allen viel Spaß gemacht.
Mittwochs durften die
Skifahrer, die wollten, probieren Snowboard zu fahren. Für Laura endete der
Versuch nicht besonders glücklich. Auch sie stützte sich bei einem Sturz so
unglücklich auf die Hand, so dass sie mit Verdacht auf einen Bruch die
verbleibenden Tage mit Gips und ohne Skifahren verbringen musste. Allerdings
wollte sie nicht nachhause und hat sich die verbleibenden zwei Tage in der
Bergstation aufgehalten, wo alle sich abwechselnd um sie gekümmert haben.
Am Donnerstag sind trotzdem
ein paar der Skifahrer weiter Snowboard gefahren und haben ohne weitere
Verletzungen sehr große Fortschritte gemacht.
Freitags war leider schon
der letzte Skitag, den viele von uns bis zur letzten Minute auskosteten.
Abends wurden dann nach dem
Essen, das wie immer sehr lecker war, noch die für die Abreise wichtigen Punkte
besprochen.

Du willst dafür sorgen,
dass eines der Gebäude wie z. B. der Post-Tower in Bonn nicht umkippt...
…oder du willst alte
sanierungsbedürftige Gebäude begutachten??????
DANN WERDE BAUINGENIEUR!
Der Bauingenieur
Der Beruf des Bauingenieurs
befasst sich mit der Planung und Instandhaltung von Bauwerken. Solche Bauwerke
sind grundsätzlich in den Hochbau und den Tiefbau unterteilt. Tiefbauwerke sind
Bauwerke, die unter der
Erdoberfläche liegen sowie Verkehrswege wie zum Beispiel Strassen, Tunnel und
Kanalanlagen. Brücken werden genauso dem Tiefbau zugerechnet, da diese
ebenfalls zu den Verkehrswegen zählen. Hochbauwerke sind dementsprechend
Bauwerke, die sich hauptsächlich oberhalb der Erdoberfläche befinden.
Die Fachgebiete eines
Bauingenieurs sind aufgrund der verschiedenen Anforderungen an Gebäuden weit
gefächert. Die Aufgabenbereiche liegen von der klassischen Tragwerksplanung über
die Bauphysik bis zum Brandschutz-sachverständigen. Auch das Gebiet des
Wasserbaus mit der Planung von Staudämmen und das Gebiet des Straßenbaus mit
der Planung von Verkehrswegen und Ampelschaltungen gehört zu dem Beruf des
Bauingenieurs.
Der Tragwerksplaner
berechnet Statiken von Gebäuden um sicherzustellen, dass diese nicht einstürzen
oder unbrauchbar sind. Dazu gehört zum Beispiel, die Tragfähigkeit einer Stütze
zu berechnen und im Hinblick auf die Witterungseinflüsse den richtigen Beton zu
wählen. Die Vorschriften zur Berechnung entnimmt der Tragwerksplaner den
entsprechenden DIN (Deutsches Institut für Normung) -Normen.
Der Bauphysiker beschäftigt
sich mit dem Wärme- und dem Schallschutz. So muss er zum Beispiel einen Raum
auf die Schallbelastung überprüfen und mit den verwendeten Materialien für Wände
und Decken sicherstellen, dass dieser ausreichend schallgedämmt ist. Weiterhin
ist er dafür zuständig, dass zum Beispiel in einer Oper die Raumakustik so gut
ist, dass auch das Publikum in der letzten Reihe die Musik genau so gut hört
wie das Publikum in der ersten Reihe. Auch die Energieeinsparung von Gebäuden
und deren Anlagentechnik wird von Bauphysikern untersucht.
Der Brandschutzsachverständige
sorgt dafür, dass sich ein Brand innerhalb eines Gebäudes nur geringfügig
verbreitet. Weiterhin muss er einen Fluchtweg entwickeln, der nicht länger als
vorgeschrieben sein darf und ohne Hindernisse überwunden werden kann.
Ein Bauingenieur arbeitet
hauptsächlich in seinem Büro, geht jedoch gelegentlich auf Baustellen, um
Abnahmen durchzuführen. Das heißt, er überprüft, ob die geplanten Dinge von
der Baufirma korrekt umgesetzt werden. Im Winter sind diese Abnahmen nicht so häufig,
da bei Minus-Grad-Temperaturen der Baubetrieb auf den Baustellen oft still
steht.
Baubesprechungen, die der
Abstimmung unter den verschiedenen Planern und Bauherren dienen, gehören auch
zum Arbeitsbereich des Bauingenieurs. Auslandsaufenthalte sind bei
Ingenieurbüros
keine Seltenheit, da diese unter Umständen internationale Aufträge bearbeiten.
Die Arbeitszeiten eines
Bauingenieurs sind normale Bürozeiten, bei welchen jedoch, je nach Auftragslage
und eingeplanter Bauzeit eines Gebäudes, Überstunden und Flexibilität in der
Zeitplanung erwartet werden.
Als Bauingenieur muss man
Baupläne lesen und auch zeichnen können. Die Zeichnungen werden in Ingenieurbüros
mit Hilfe von CAD (Computer Aided Design)- Programmen erstellt. Obwohl die Zeichnungen häufig von
Bauzeichnern gemacht werden, sind EDV-Kenntnisse für einen Bauingenieur
wichtig, da viele komplizierte Berechnungen wie zum Beispiel bauphysikalische
oder brandschutztechnische Simulationen mit speziellen Computerprogrammen angefertigt werden.
Bauingenieure arbeiten häufig
eng mit Architekten und mit Baufirmen zusammen. Außerdem arbeiten die
Bauingenieure der unterschiedlichen Fachgebiete oft gemeinsam an einem Projekt.
Deswegen sollte man als Bauingenieur teamfähig sein und mit Menschen umgehen können.
Mathematische Kenntnisse und technischer Verstand sind für einen Bauingenieur
Grundvoraussetzung. Auch Kreativität im Lösen von technischen Problemen und
das Klären von technischen Sachverhalten sind von Vorteil, da fast jedes
Bauwerk seine individuellen Probleme mit sich bringt. Man sollte außerdem unter
Druck arbeiten können, da bei falsch durchgeführten Berechnungen unter Umständen
Gebäude beschädigt und Personen verletzt werden können oder es zumindest hohe
Geldsummen kostet.
Um Bauingenieur zu werden,
muss man ein entsprechendes Bachelor-Studium an einer Universität oder
Fachhochschule absolvieren. Dafür benötigt man ein bestandenes Abitur
beziehungsweise Fachabitur. Dieses Studium dauert 6 Semester bzw. 7 Semester,
wenn man ein empfohlenes Praxissemester einbezieht. Um seine Qualifikationen zu
erhöhen, gibt es verschiedene Master-Studiengänge im Bereich des
Bauingenieurwesens. Diese dauern 4 Semester und können nur nach einem
abgeschlossenen Bachelor-Studiengang angetreten werden. Nach dem Eintritt in das
Berufsleben kann man Prüfungen zum staatlich anerkannten Sachverständigen in
den unterschiedlichen Fachbereichen ablegen. Diese erfordern jedoch
Berufserfahrung und den Nachweis von mehreren Projekten in dem geprüften
Fachgebiet.
Das Studium des
Bauingenieurwesens beinhaltet das Erlernen von fachspezifischer Mathematik, die
teilweise weit über die in der Schule erlernte Mathematik hinausgeht. Auch das
Zeichnen von Hand und mit CAD-Programmen ist Inhalt des
Bauingenieurwesen-Studiums. Außerdem werden die Grundlagen aller Fachbereiche
des Bauingenieurwesens gelehrt. Innerhalb des Bachelor-Studiengangs
spezialisiert sich der Student auf einen bestimmten Fachbereich. Am Ende des
Studiums steht die so genannte Bachelor-Arbeit, in der der Student sein gesamtes
im Studium gewonnenes Wissen auf ein bestimmtes Projekt oder eine Untersuchung
anwenden muss. Ein Leistungskurs in
Mathematik ist aufgrund der vielen komplizierten Berechnungen, die für den
Beruf des Bauingenieurs erforderlich sind, empfehlenswert, dennoch nicht
unbedingt notwendig. Da das Studium nur 3 - 4 Jahre dauert, kann man schnell in
das Berufsleben eintreten und wird nicht durch langes Studieren davon abgehalten.
Praktikumsstelle:

Unter
Wasser sind alle gleich - Abtauchen beim Schwimmfest:
Förderschüler,
Gesamtschüler und Hauptschüler profitierten voneinander
(mk) „Ein bisschen Angst
habe ich schon", gibt Ralf Herzog (13), Schüler der Hauptschule Hennef,
ehrlich zu, denn gleich wird er mit Tauchanzug und Druckluftflasche auf den
Grund des Beckenbodens der Sportschule Hennef abtauchen. Sein Tauchlehrer, Mirko
Gassem, ist gerade mal ein Jahr älter. Er ist einer der Coaches der Schülerfirma
„Die Abtaucher", der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, eine Förderschule
mit Schwerpunkt Lernen und Sprache. Am Ende des Vormittags werden noch weitere
100 Schüler/-innen der Hauptschule Hennef die Möglichkeit haben, mit Hilfe der
Coaches abzutauchen, Ängste zu überwinden, Vertrauen aufzubauen, Teamgeist zu
beweisen und Neues auszuprobieren. Und um es gleich vorwegzunehmen: Alle
tauchten auch wieder auf!
Das Schwimmfest in der
Sportschule Hennef wurde von der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg und der
Gesamtschule Hennef in fruchtbarer Kooperation auf die Beine gestellt.
Initiatoren waren die Pädagogen Achim Bäumer und Dr. Volker Manz. Die
Gesamtschüler der Jahrgangsstufe10 glänzten dabei mit der perfekten
Organisation. Sie hatten mit ihrem Sportlehrer, Dr. Volker Manz, in einem
Unterrichtsprojekt unterschiedliche Aufgaben für 5 Stationen eines
Wasserparcours entwickelt. Neben motivierendem Wettkampf stand das vielfältige
Erleben des Elements Wasser im Vordergrund. Springen und Auge-Hand-Koordination
waren dabei gefragt.
Eine Kreativgruppe kümmerte
sich zudem um ein entsprechendes Plakat, die Urkunden für die teilnehmenden
Teams und um die passende Musik. Dr. Volker Manz ist Sportwissenschaftler und
Sportlehrer an der Gesamtschule Hennef. Diese unterstützt die Präventionskampagne
„Fit in Fair Play", eine gemeinschaftliche, bundesweite Aktion an 16
Schulen, initiiert durch den Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Eishockey
Liga. „Fit in Fair Play" setzt sich aus den drei Bausteinen „Gemeinsam
stark", „Abenteuer Helfen" und „Fair geht vor" zusammen. Auch
diese Aspekte wurden beim Schwimmfest erfolgreich umgesetzt. Das schulformübergreifende
gemeinsame Lernen miteinander und voneinander blieb keine Theorie.
Die Förderschüler übernahmen
die Station Gerätetauchen und konnten durch ihr spezifisches Wissen punkten.
Als Tauchprofis bereiteten sie die Tauchneulinge, auf die ein Unter-Wasser-Mühle-Spiel
wartete, gewissenhaft vor.
Achim Bäumer, Konrektor
der Siebengebirgsschule Bonn-Bad Godesberg, leitet seit 1,5 Jahren das Pädagogische
Tauchen an seiner Schule. Nicht das Tauchen mit den tauchspezifischen Übungen
steht beim Pädagogischen Tauchen im Vordergrund, sondern der spezielle und
individuelle zu fördernde Bedarf der einzelnen Teilnehmer. Die Auswahl der Übungen
und Aufgaben wurden dabei so gestaltet, dass sie zu einer wohlwollenden,
emotionalisierenden Konfrontation mit der eigenen Gefühlswelt und der sozialen
Umwelt führten.
Am frühen Nachmittag
traten alle Beteiligten müde die Rückfahrt mit dem Bus an. „Es war auf allen
Ebenen ein gelungenes Schwimmfest" - darin waren sich alle einig. Abtauchen
um Salti zu schlagen, wie es Mirko Gassem liebt, sollte in Zukunft auch über
Wasser möglich sein.
3
Fragen an Achim Bäumer, Konrektor der Siebengebirgsschule, Förderschule mit
Schwerpunkt Lernen und Sprache, Bonn-Bad Godesberg
Herr Bäumer, Sie leiten seit 1,5 Jahren das Pädagogische Tauchen an ihrer Schule.
Haben sich Ihre tauchenden Schüler verändert?
Bäumer: An dieser Schule
leite ich es seit 1,5 Jahren. Zuvor habe ich das Pädagogische Tauchen ca. 8
Jahre lang an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale
Entwicklung durchgeführt.
Das Tauchen hat die Schüler
auf mehreren Ebenen verändert. Zum einen erfahren die Schüler eine große
Anbindung an die Schule durch das Tauchen. „Wir sind an der Schule, wo man
tauchen kann". Ich habe tatsächlich auch schon Schüler getroffen, die
genau aus diesem Grund zu unserer Schule wollten. Zum anderen erleben Schüler
sich in Situationen, von denen sie später mit Stolz berichten können. Sie
lernen sich in einer neuen, positiven Rolle kennen, auf die wir im Schulalltag
immer wieder versuchen zurück zu greifen.
Aus
dem Pädagogischen Tauchen ist eine Schülerfirma entstanden. Was steckt
dahinter?
Bäumer: Da wir in öffentlichen
Schwimmbädern tauchen gehen, kamen wir immer wieder mit anderen Schülern aus
anderen Schulformen in Kontakt, die uns mit Interesse beim Tauchen zusahen. Häufig
entstand in diesem Zusammenhang der Wunsch dieser Schüle, auch einmal mit
abtauchen zu können. Also organisierten wir die ersten Tauchevents für andere
Schulen, in denen unsere erfahreneren Tauchschüler die Betreuung im Flachwasser
übernahmen. Inzwischen haben wir eine intensive Kooperation mit dem Ev. Kinder-
und Jugendheim Probsthof, bei der Schüler unserer Schüler-Taucherfirma
Jugendlichen des Probsthofes wöchentlich Taucherlebnisse vermitteln. Die
Einnahmen, die wir dadurch erzielen, stecken wir zum größten Teil als Lohn der
Coaches in die Qualifikation der Schüler unserer Firma. Neben der Stärkung des
Selbstbewusstseins stellt die Schülerfirma eine realistische
Berufsvorbereitungsmaßnahme dar, in der u. a. Verlässlichkeit, Durchhaltevermögen,
Verantwortungsbewusstsein, Flexibiliät und Kooperationsfähigkeit gefordert und
gefördert werden.
Wenn
Sie einen Wunsch frei hätten, was würden Sie von heute auf morgen in Bezug auf
Schule ändern?
Bäumer: Drei Punkte fallen
mir spontan ein:
Ganztagsschule bis 15.30
Uhr, damit Schule genügend Zeit hat zu einem Lern- und Lebensraum zu werden. 2.
Klassengrößen von 12-15 Schülern, in denen Fördern und Fordern optimal möglich
ist. 3. Schulgrößen, in denen noch jeder jeden kennt, um eine soziale
Verbindlichkeit und Kontrolle zu gewährleisten.
Mühlespiel unter Wasser
– nur eine Aufgabe, die es zu bewältigen galt

Ein
fantastischer Ausflug nach Köln ins Musical „Hairspray“
Die Schüler/innen
fieberten schon Wochen vorher. Endlich kam der 10. März und 50 Schüler/innen
fuhren mit auf eine freiwillige Exkursion ins Musical „Hairspray“.
Die Spannung auf der Zugfahrt war deutlich zu spüren.
Im Musical Dome angekommen
suchten alle ihre Plätze und warteten gespannt auf das nun folgende Ereignis.
In der Pause sah man nur noch vor Freude strahlende Gesichter und es wurde schon
über den ersten Teil diskutiert. Uwe Ochsenknecht und auch alle anderen
Musicaldarsteller/innen gaben ihr Bestes und man sah nur noch wippende Füße,
strahlende, funkelnde Augen und lachende Gesichter im Publikum. Es war ein
besonderes und einmaliges Erlebnis für uns, an das sich alle immer wieder sehr
gerne erinnern werden.
(Sarah Mentzel)

Eine
Exkursion zur Wahnbachtalsperre mit dem 8er WPI – Kurs NW
Im Unterricht war bereits
das Thema „Wahnbachtalsperre“ schon gut erarbeitet worden und dabei waren
einige Fragen aufgetreten, die am besten durch eine Exkursion zur
Wahnbachtalsperre geklärt werden konnten. Es wurde geplant, ein Termin wurde
ausgemacht und bald ging es auch schon los. Mit einem Bus wurde der Kurs von der
Schule abgeholt und zur Wahnbachtalsperre gefahren. Dort schauten die Schüler/innen
zu Beginn einen Informationsfilm an, zu dem sie dann auch ganz stolz ihr eigenes
Wissen beisteuern konnten.
Im Anschluss gab es eine Führung
durchs Haus und eine kleine Wanderung zur Wahnbachtalsperre, die wir uns dann
auch von innen anschauen konnten. Die Schüler/innen haben eindrucksvoll dem Führenden
zugehört und haben zum Schluss sogar einige Präsente, wie z.B. Flaschen mit
frischem sauberen Wahnbachtalsperrenwasser, bekommen. Es sind keine Fragen mehr
offen geblieben.
(Sarah Mentzel)
CyberClassroom - Die
neue Lehr- und Lernmethode: Erleben komplexer Sachverhalte in 3D-Echtzeit
Am
14. Mai 2010, einem Brückentag, fand
die erste physikusinterne Fortbildung statt.
Dazu hatten wir Dr. Andreas Wierse, den Geschäftsführer der Visenso GmbH,
eingeladen. Mehr Infos unter www.cyber-classroom.de
Die Fortbildung gliederte
sich in zwei Teile. Im ersten Teil präsentierten Lehrer/innen und Schüler der
Gesamtschule die 2D-Visualisierung von mathematischen und physikalischen Themen
mit dem Programm „Geogebra“.
Anschließend zeigte Herr Dr. Wierse uns die Materie einmal in 3D, worauf wir
sehr gespannt waren.
Zunächst stellte Ingo
Wentz die zweidimensionale Version mit „Geogebra“ zusammen mit einigen
Physikussen vor. „Geogebra“ ist ein freies Open Source Programm zur
Erstellung und Berechnung mathematischer Figuren. Es wurden grundlegende
Funktionen erklärt, z. B. wie man eine Gerade
im Zeichenfenster erstellt und die mathematische Gleichung im Algebrafenster
sieht.
Mit Hilfe von
„Geogebra“ kann man einfach den Thaleskreis oder die Schnittpunkte der
Eulerschen Geraden visualisieren. Wie haben die das früher bloß ohne
„Geogebra“ herausgefunden? Dazu musste man doch Unmengen Zeichnungen
anfertigen!
Die jüngeren Schüler
Marwin und Max übernahmen eine kleine Lerneinheit und zeigten Animationen des
Sonnensystems.
Die älteren Schüler
Martin und Hendrik zeigten anhand von Kurvenscharen, wie man in der Oberstufe
Aufgaben einfach überprüfen kann.
Ingo Wentz stellte zum
Schluss eine Abbildung an Sammellinsen und einen Stirlingmotor vor, der in
„Geogebra“ schön animiert war. Ingo Wentz hatte alle Animationen selbst
programmiert. Er setzt Geogebra seit 3 Jahren im Unterricht ein.
Wichtig war bei uns eine gemeinsame, gemütliche Mittagspause mit Pizza und netten Gesprächen
über Gott und die Welt. Danach zeigte uns Herr Dr. Wierse die mit Spannung
erwartete 3D-Technik. Er hatte einen 3D-fähigen Plasmabildschirm im Gepäck.
Dazu gab es Brillen mit Polfilter, die elektronisch über einen Sensor am
Bildschirm gesteuert wurden. Die Bedienung erfolgte mit der bewährten WII
Motion Plus.

Die Software wurde ursprünglich
für industrielle Anwendungen entwickelt. Sie wird zum Beispiel in der
Autoindustrie eingesetzt. Die Bundesanstalt für Wasserwirtschaft stellt damit
Strömungsberechnungen dar. In Schulen ist die 3D-Technik Neuland und der
CyberClassroom wurde erst vor zwei Jahren für diese Anwendungen erarbeitet. Das
räumliche Vorstellungsvermögen ist nicht bei allen Schüler/innen so gut, dass
sie sich Sachen wie magnetische Felder, Ebenengleichungen
oder auch die Doppel-Helix der DNA vorstellen können. Hier soll der virtuelle
Klassenraum helfen
Wir gewöhnten uns mit
einem einfachen Koordinatensystem an Hard- und Software und betrachteten Punkte,
Geraden und Ebenen im dreidimensionalen Raum. Wir schnitten Kegel interaktiv mit
einer Ebene auf und sahen gleich, welcher Schnitt welchen Schnitttyp (Hyperbel,
Parabel, Gerade, Ellipse oder Kreis) verursacht.
Als physikalisches Thema
boten sich Magnetfelder an, deren Auswirkungen man in 3D super sehen kann.
Biologische Themen waren das Ohr inklusive einer Animation, die verdeutlichte,
welche Töne wo gehört werden. Ein weiteres Thema war der Blutkreislauf. In einem Aneurysma konnte man mit einer Strömungssimulation
zeigen, wie das Blut fließt und welche Risiken sich für den Menschen ergeben.
Zum Thema Chemie wurde vor allem die Molekülbewegung im dreidimensionalen Raum
sinnvoll aufbereitet.
Das Thema „Kunst“ bot
neben Rundgängen durch Museen auch ganz neue Einblicke in die Statue des David
von Michelangelo. Die Statue sieht von vorne betrachtet merkwürdig
unproportioniert aus. Klar, sie
steht in Florenz auf einem Sockel und die Betrachter schauen sie von unten her
an. Mit der WII drehten wir die Ansicht des David so, wie die Menschen ihn vor
Ort sehen. Michelangelo hatte die verzerrte Perspektive mit einberechnet, so
dass David von schräg unten betrachtet wieder ganz normal aussieht.
Bei „Wissen wie“ ist
aktueller Hochwasserschutz der Bundesanstalt für Wasserbau didaktisch
aufbereitet worden. Man konnte in der Animation gut erkennen, wie die alten
Rheinarme bei Wesel/Xanten gezielt geflutet werden können, damit diese mit
Frischwasser versorgt werden.

Der virtuelle Windkanal
zeigte am Beispiel eines Cabrios die Luftströmungen. Gerade die Funktionen von
Windschilden wurden dabei sehr deutlich.
Als letztes Schmankerl
durften wir die Cinemizer Videobrillen ausprobieren. Hier wurden Lerninhalte
direkt per I-Pod in die Brille eingespeist.
Herrn Dr. Wierse war es
wichtig, unsere ehrliche Meinung zu der vorgestellten Technik zu hören. Die Schüler
benannten sehr detailliert benannt, was schon super war und was noch verbessert
werden muss. Ein Evaluationsbogen im Anschluss sollte nochmals Aufschluss über
die Qualität der Fortbildung geben.
Es hat sich gelohnt, an
einem freien Tag in die Schule zu kommen. Wir haben nicht nur viel gelernt,
sondern auch mal wieder jede Menge Spaß gehabt.
(Nina Wentz)

Auch in
diesem Jahr fand der allseits beliebte und bereits lang erwartete Girls` Day
statt. Die Schüler/innen hatten sich im Vorfeld intensiv um Möglichkeiten bemüht
und zahlreiche Firmen, Institutionen, Betriebe und Praxen kontaktiert, um in
unterschiedliche Berufsfelder zu „schnuppern“ und so waren auch die Schüler/innen
der Klasse 7e fast ausnahmslos in ihrer „neuen Arbeitswelt“ unterwegs. Mit
Begeisterung berichteten die Schülerinnen und Schüler anschließend in der
Schule davon. Einige von ihnen konnten dadurch bereits konkrete Berufswünsche
entwickeln, wichtige Informationen hierzu sammeln und auch Kontakte knüpfen mit
möglichen späteren Arbeitgebern.
(E. Schilling)
Vivien Otto aus der Klasse 7e berichtet von ihrem „Ausflug in die Arbeitswelt des Kölner
Amtsgerichts“:
Am
22.04.2010 war der weltberühmte Girls` Day, wo Mädchen
und Jungs die große Chance haben, einen ganzen Tag in einem Unternehmen das
Berufsleben zu entdecken.
Ich und
meine Freundin haben die Chance genutzt und sind beim Amtsgericht in Köln
gewesen.
Früh am
Morgen um 6.30 Uhr ging es schon los. Da wurde ich von der Tante meiner Freundin
abgeholt und wir fuhren ins Gericht. Zunächst gingen wir zum Frühstück in die
Kantine. Anschließend begann der eigentliche Arbeitstag. Zuerst präsentierte
die Tante meiner Freundin uns erst mal ihr Büro, wo sie immer arbeitet.
Dann
zeigte sie uns, wie man Akten bearbeitet für Sitzungen im Gericht.
Daraufhin
wollten wir an einer Sitzung teilnehmen. Zuvor mussten wir durch eine
Metallschleuse gehen und wenn dabei ein Signal ertönt, wird man von einem
Polizisten durchsucht. In einer Sitzung war es sehr spannend, es ging um Drogen,
Vergewaltigung, Körperverletzung. Und für uns war es sehr aufregend, dabei zu
sein.
Nach der
Sitzung, als wir wieder im Büro waren, lernten wir, wie Akten sortiert werden
und führten dies auch schon selbst durch. Zum Abschluss konnten wir noch ein
interessantes Gespräch mit einem Richter führen, der uns ausführlich von
seinem beruflichen Werdegang erzählte.
Das war für
uns ein sehr abwechslungsreicher und spannender Tag, an dem wir einen
interessanten Einblick in die Arbeit am Amtsgericht gewinnen konnten.
(Vivien
Otto, 7e)

Mädchen-Fußball-Bezirksmeisterschaft
mit zwei Siegen errungen!
Unsere jüngsten Mädchen
der Jahrgänge 1998 und 1999 sind erfolgreich in die Fußstapfen ihrer älteren
Vorgängerinnen geschlüpft. Beim Bezirksmeisterschaftsturnier in Rösrath
konnten sie sowohl die Gastgeberinnen als auch die Mädchen aus Wipperfürth
bezwingen und haben damit die Finalrunde auf Bezirksregierungsebene erreicht,
die am 27.05 2010 auf den Vorwiesen des Kölner Rhein-Energie-Stadions
stattfinden wird.
Im ersten Spiel gegen die Mädchen
vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Rösrath erwischten unsere Mädchen einen guten
Start und erkämpften sich bereits bis zur 8. Minute einen 2 : 0 – Vorsprung.
Beide Tore erzielte die glänzend aufgelegte Sofie Thiel, die ihre
Gegenspielerinnen ein ums andere Mal schwindelig spielte. Bei weiterhin überlegen
geführtem Spiel konnte schließlich kurz vor Schluss die sich immer wieder in
den Angriff einschaltende Kristin Kosel den dritten Treffer zum 3 : 0 –
Endstand markieren.
Das zweite Spiel gegen die
Mädchen vom St. Angela Gymnasium Wipperfürth musste die Entscheidung bringen,
denn auch sie hatten die Rösrather Mädchen besiegt. Ihr Sieg mit 2:0 bedeutete
aber, dass unseren Mädchen ein Unentschieden genügen würde.
Es entwickelte sich ein
recht ausgeglichenes Spiel, das aber insgesamt arm an klaren Torchancen blieb.
Gegen Ende des Spiels wechselten die Wipperfürtherinnen ihre Torhüterin als
Feldspielerin ein. Sie drängte fortan mit viel Einsatz nach vorne, rannte aber
durch übertriebene Härte unsere gute Verteidigerin Sarah Mädel um und
verletzte sich bei einer weiteren ungestümen Aktion sogar selbst. In der
Nachspielzeit erzielten wir dann den entscheidenden Treffer. Marie Jaeger und
Selina Buchmann schlossen den sehenswerten Konter erfolgreich zum 1 : 0 – Sieg
ab. Hatte schon vor dem Spiel die Stimmung einen hohen Stimmungspegel gehabt,
erreichte er nach dem Schlusspfiff trotz einiger Blessuren noch größere Höhen.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!
Es kämpften für unsere
Schule: Selina Buchmann (5A, 1 Tor), Marie Jaeger (5A), Kristin Kosel (5A, 1
Tor), Chiara Ludewig (5A), Sarah Mädel (5A), Marie Merten (5B), Milena Noll
(5E), Sofie Thiel (5A, 2 Tore), Annika Wilde (5E)
(Uwe Jansen, Betreuer der
fußballverrückten Mädchen)

3. Platz unserer jüngsten
Fußballmädchen bei hervorragend organisierten Wettkämpfen in Köln
Durch den Turniersieg bei
den Bezirksmeisterschaften in Rösrath Anfang Mai hatten sich unsere jüngsten
Fußballmädchen der Wettkampfklasse IV – Jahrgänge 1998/99 – für die
Finalrunde auf Bezirksregierungsebene in Köln qualifiziert. Dieses
Vierer-Turnier wurde am 27.05.2010 im Rahmen der landesweiten Aktion „Tag des
Mädchenfußballs in NRW“ auf den Vorwiesen des Kölner Rhein-Energie-Stadions
veranstaltet. Gleichzeitig waren dort auch die besten Grundschulen vertreten und
spielten ihren Bezirksregierungsmeister aus.
Mit unseren Mädchen hatten
sich ebenfalls die Liebfrauen-Schule aus Eschweiler (bei Aachen), die Käthe-Kollwitz-Schule
aus Leverkusen sowie das Clara-Fey-Gymnasium aus Schleiden (Eifel) qualifiziert.
Neben einem zwanzigminütigen Spiel wurden zuvor an drei Stationen
Technikaufgaben (Dribbeln, Passen, Torschuss) absolviert, die zusätzlich in das
Spielergebnis einbezogen wurden.
Mit Kristin Kosel und Sofie
Thiel gingen allerdings zwei Mädchen angeschlagen in dieses Turnier. Doch
dieses Handicap war es nicht allein, dass wir gegen die Eschweiler Mädchen sehr
schwach spielten. Bereits mit dem ersten Angriff rappelte es in unserem Kasten.
Leider ließ unsere Abwehr die technisch brillant spielenden Mädchen aus
Eschweiler immer wieder zu erfolgreichen Torschüssen und Kopfbällen kommen, so
dass am Ende eine ernüchternde und herbe 0: 7-Niederlage heraussprang.
Im 2. Spiel trafen
wir auf die Leverkusener Mädchen, die ebenfalls ihr vorangegangenes Spiel
verloren hatten. Von Beginn an zeigten unsere Mädchen Biss und gestalteten das
Spiel Feld überlegen. Nach wenigen Minuten wurde dann auch ein Angriff
erfolgreich zum 1:0 durch Marie Jaeger abgeschlossen. Durch Nachlässigkeiten in
der Abwehr gelang den Leverkusenerinnen allerdings der Ausgleich. Kurz vor
Spielende konnte Sofie Thiel aber den entscheidenden Siegtreffer zum 2:1
erzielen.
Im abschließenden Spiel
ging es nun um den 2. Turnierplatz gegen die Schleidener Mädchen, die gegen die
dominierenden Eschweilerinnen ebenfalls eine deutliche 0 : 5-Schlappe hatten
hinnehmen müssen. Durch das Ergebnis an den Technikstationen mussten wir
allerdings mit einem 0:1-Rückstand ins Spiel gehen. Es war ein recht
ausgeglichenes Spiel, doch die nachlassende Aufmerksamkeit in der Abwehr ließ
uns nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Marie Jaeger mit zwei Toren
ins Hintertreffen geraten. Der mit dem Schlusspfiff erzielte zweite Treffer
durch Sofie Thiel änderte aber nichts mehr an der Niederlage mit 2:3.
Unsere Mädchen sind damit
das drittbeste Mädchenteam im Regierungsbezirk Köln und dazu gratuliere ich
ganz besonders, ebenso den Eschweiler Mädchen, die durch den überlegenen Sieg
das Landesfinale in Iserlohn erreicht haben. Es kämpften für unsere
Schule: Yolanda Bördgen (5B), Selina Buchmann (5A), Marie Jaeger (5A), Kristin
Kosel (5A), Chiara Ludewig (5A), Sarah Mädel (5A), Marie Merten (5B), Milena
Noll (5E), Nadine Steimel (5B), Sofie Thiel (5A), Hannah Troatz (5A), Annika
Wilde (5E)
(Uwe Jansen, Betreuer des jüngsten
Fußballmädchen-Nachwuchses)

Comenius-Konferenz
in Thessaloniki, Griechenland vom 26.04. – 30.04.10
Zwischen Aschewolke und
Streiks:
Angenehme Temperaturen und
strahlender Sonnenschein erwarteten die Teilnehmer/innen der COMENIUS-Konferenz
in Thessaloniki. Schüler/innen sowie Kollegen aus Italien, den Niederlanden,
Portugal (Azoren), Spanien, der Türkei sowie unsere Gruppe waren am Montag nach
Griechenland angereist.
Insgesamt 15 Schüler/innen
aus den genannten Ländern trafen hier auf ihre Gastfamilien, in der sie die
Woche verbrachten.
War auf der Einführungsveranstaltung
am Dienstag noch ein verhaltenes Miteinander zu spüren, so löste sich dieses
am darauf folgenden Tag, an dem eine Rundfahrt in Thessaloniki anstand.
Der erste Konferenztag
zeigte Ergebnisse des bis dahin erarbeiteten „Cooking projects“. Power Point
Präsentationen sowie kleinere Filme demonstrierten die ersten Kocherfolge. Die
griechische Schule versorgte dann alle Teilnehmer/innen mit einer entsprechenden
Schürze sowie Kappen, um die gute Atmosphäre zu unterstreichen.
Weiterhin erwartete die
Konferenzteilnehmer/innen ein umfangreiches Programm, das die Stadt selbst sowie
eine Ausgrabungsstätte in Vergina und das Axios-Delta – ein Naturschutzgebiet
– einschloss.
Folkloristische
Darbietungen waren ein weiterer höchst interessanter Programmpunkt. Gratis dazu
gab es Tanzstunden im „Sirtaki“, der im Gegensatz zu den meisten griechischen
Volkstänzen
nicht bei gefassten Händen im offenen Kreis getanzt wird, sondern in der Reihe,
wobei die Tänzer ihre Arme über die Schultern der Nachbarn legen. Einige der
Teilnehmer/innen hatten sogar die Möglichkeit, selbst in ein traditionelles
Kostüm zu schlüpfen – sehr zur Erheiterung aller Beteiligten.
Der Abschied nahte und
allen viel es schwer, sich nach so einer interessanten Woche wieder zu treffen.
Das galt auch für unsere Schülerinnen Lea Hillen, Jana Heiser und Hanna
Schnieders, die von Ingrid Dietel und Heinz Wegmann begleitet wurden.
Die nächste Konferenz ist
dann Ende September, wenn es gilt, ca. 30 Schüler/innen sowie 14 Kolleg/innen
aus 7 Ländern zu begrüßen.
(Ingrid Dietel)

Bigband
und Miniband beim Europafest
Schon im vierten Jahr
hintereinander traten bei der Hennefer Europawoche Bläserensembles der
Gesamtschule Hennef auf. In den letzten drei Jahren hatten hauptsächlich ganze
Bläserklassen teilgenommen, dieses Jahr traten unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach
zwei besondere Bläserensembles auf: Die Bigband und die Miniband. Während
nebenan der Europalauf begann (bei dem auch zahlreiche Schüler unserer Schule
teilnahmen), spielten die beiden Bläserensembles am frühen Sonntagmorgen auf
dem Marktplatz und lockten mit ihren jazzigen Klängen immer mehr Zuschauer an,
bis die zahlreichen Läufer des Europalaufes sich wieder einfanden und schließlich
auf der großen Bühne geehrt wurden.
Die Miniband der
Gesamtschule Hennef besteht aus Musikern der Bläserklasse 6B der Gesamtschule,
allerdings war diesmal kurzfristig Aaron Erber (7B) für den Stamm-Trompeter
Laurenz Wipperfürth (6B) eingesprungen. In der Mini-Band spielten: Leon
Dehne (Flöte), Janine Förster (Klarinette), Rene Merbach (Tenorsaxophon),
Aaron Erber (Trompete), Vanessa Zimmermann (Posaune), Vincent Schönbach (Tuba).
Das Repertoire der Miniband umfasst von Klassik bis Broadway-Melodien ein
breites Repertoire, das die jungen Musiker mit exaktem Zusammenspiel und Swing
vortrugen.
Die Bigband der
Gesamtschule wurde vor zwei Jahren gegründet und setzt sich aus Mitgliedern
aller Bläserklassen (5B, 6B, 7B, 8B) zusammen, aber auch Musiker aus anderen
Klassen sind dabei (an Bass, Drumset und Gitarre). Die Bigband spielte beim
Europafest 12 abwechslungsreiche Stücke: traditioneller Bigband Jazz (Choo Choo
Ch´Boogie, One o´Clock Jump u.a.) wechselte sich ab mit Latinjazz-Stücken
(Oye Como Va) und Rockjazzstücken (Birdland, Cantaloupe Island etc). Es standen
aber auch Rockstücke wie „Born to be wild“ und kriminelle Filmmusik (James
Bond Theme) auf dem Programm. Dass die Bigband hervorragend spielt, hatte sie
schon im November mit dem Erreichen eines 1.Preises beim Wettbewerb
„Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ unter Beweis gestellt. Auch
diesmal spielten die jungen Musikerinnen und Musiker druckvoll und wie aus einem
Guss harmonisch zusammen, angetrieben von der dynamischen Rhythmusgruppe. Mit
Begeisterung konnten die zahlreichen Eltern und Freunde einmal mehr feststellen,
dass sich das Spielniveau des noch jungen Ensembles, das hauptsächlich aus Schülern
der Jahrgangsstufe 6-8 besteht, seit den letzten Auftritten wiederum stark
verbessert hatte. Insbesondere hatte dazu die dreitägige Bigbandfahrt im März
dieses Jahres beigetragen.
In der Bigband spielten
beim Europafest an der Flöte Johanna Fuhs (7B); Klarinette: Janine Förster (6B), Judith Mildner
(7B), Sarah Erber (7B), Yolanda Bördgen (5B); Altosax: David Kühn (7B), Frederic
Schönbach (8B); Tenorsax: Rene Merbach (6B), Dehne Leon (6B);
Trompete: Fabian Nietzer (7B), Aaron
Erber (7B), Hannah Lubnau (7B); Posaune: Justin Beilhartz (7B), Vincent Schönbach
(6B), Carolin Hagen (7B), Vanessa
Zimmermann (6B); E-Bass: Katharina Klein (10C);
Drums: Maevers Manuel (7A), Justin Beilhartz
(7B); E-Gitarre: Tobias Paszkiet (8A);
Piano: Felix Groove (8B); Großer
Applaus und Zugabenrufe vom Publikum. (A. Kröger-Schönbach)

Benefizkonzert
der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef
Ganz unter dem Motto
„Afrika“ und zugunsten unserer Partnerschule in Siaya (Kenia) fand das diesjährige
Sommerkonzert der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef am 21.Juni 2010 in der
Meysfabrik statt.
Die drei Bläserklassen 5B,
6B und 7B hatten sich mit Ihrem Programm intensiv auf das Thema „Afrika“
vorbereitet, nicht nur die Melodien und Harmonien waren ungewohnt, sondern es
wurden auch besonders viele Percussioninstrumente eingesetzt, damit ein
authentischer afrikanischer Klang entstehen konnte.
Vielfach wurden in den Stücken
Stimmungen und Tageszeiten eingefangen. So konnte man sich ganz entspannt zurücklegen
und träumen, dass man gerade dem Sonnenaufgang über der Wüste zuschaute, den
die 5B mit „Sunset on the Sahara“ unter der Leitung von Dirk Piecuch und
Christiane Ratsch musikalisch abbildete. Bei „Serengeti-Rhapsody“ der Klasse
7B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Ute Poschenrieder durfte
man sich gar eine Safari vorstellen, bei der wilde Posaunen, Trompeten und
Saxophone eine vorübertrampelnde Gnu-Herde imitierten. Die Miniband mit sechs
Musikern aus der Klasse 6B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach
widmete mit „Baby Elephant Walk“ und „The Lion sleeps tonight“ zwei
weiteren Großtieren der afrikanischen Savanne ihre Musik. Tierisch ging es auch
weiter mit der Bläserklasse 6B, die unter der Leitung von Dirk Piecuch eine
Karavane auf einem rhythmisch schwankenden Kamel musikalisch mit „Camel
Ride“ begleitete, aber auch mit arabischen Klängen und Stücken zum
Mitklatschen und Tanzen das Publikum entzückte. Alle Zuhörer (nicht nur
Eltern, Tanten und Großeltern) waren begeistert, dass die jungen Musiker aller
drei Klassen seit dem letzten Auftritt deutlich hörbare Fortschritte gemacht
hatten.

Zum ersten Mal führten die
Musiker der Gesamtschule Hennef ein Konzert in der Meysfabrik auf, der guten
Stube der Stadt Hennef. Eine sehr angenehme Erfahrung war die ausgewogene
Akustik der Meyfabrik. Leider gibt es an der Gesamtschule (noch) keinen Aufführungsort,
der akustisch befriedigende Ergebnisse für Chöre oder Bläserensembles
anbietet. Seit langem schon hofft man hier auf eine gute Akustik und Bühnensituation
in der geplanten Turn- und Veranstaltungshalle, die bis 2011 fertig werden soll,
damit die vielfältigen musikalischen Aufführungen, Theater- und
Tanzveranstaltungen der Gesamtschüler angemessen zur Geltung kommen und in der
natürlich auch die zahlreichen Chöre und Musikvereine der Stadt eine schöne
Aufführungssituation vorfinden sollen.
Sehr gerne unterstützen
die Bläserklassen das Afrika-Projekt, das Gisela Raps mit Ihrer Klasse 7A schon
seit längerer Zeit verfolgt. Um die Schule weiter aufzubauen, konnten beim
Afrikakonzert 425 Euro durch Spenden gesammelt werden, worüber sich die
Grundschüler in Siaya (Kenia) sicherlich sehr freuen werden.
Wir bitten um Spenden für
die Unterstützung
(A. Kröger-Schönbach)

Was ist Fronter überhaupt
und wozu nutzen die Schüler der Gesamtschule dieses Lern-Management-System? Was
ist ein virtueller Klassenraum? Wo findet Kommunikation statt? Wo und wie
speichere ich meine Dokumente ab? Wo finde ich die benötigten
Arbeitsmaterialien? Wieso ist in Fronter geschützte Kommunikation möglich?
Wieso sollen unsere Kinder noch mehr Zeit vor dem PC verbringen? Diese und viele
weitere Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Elterninformationsabends im
Herbst 2009. Um diesen Unsicherheiten zu begegnen, wurde an diesem Abend
beschlossen, Elternschulungen anzubieten. Dankenswerterweise hat sich Herr
Assenmacher bereit erklärt, seine Freizeit in diese Elternkurse zu investieren.
So konnte ein erster Kurs
mit 18 Teilnehmern, aus verschiedenen Jahrgängen, im Januar 2010 starten. An
drei Abenden mit jeweils drei Stunden Unterricht wurden die Fronter Basics, die
Fronter Werkzeuge, aber auch viele praktische Anwendungsbereiche aus dem
Schulalltag durch Herrn Assenmacher vorgestellt und vermittelt.
Fronter ist ein neues
Lernportal, in erster Linie für Schüler und pädagogisches Personal, aber auch
für Eltern. Fronter bietet einen geschützten Raum für Kommunikation und eine
Plattform für den Austausch von Informationen. Durch die vielfältigen Möglichkeiten
von Fronter angeregt, entwickelten die Teilnehmer sofort Ideen für weitere
Einsatzmöglichkeiten wie beispielhaft: ein PC-Schreibkurs, die Online-Betreuung
von Praktikanten, ein Fachinformationsportal für die einzelnen Jahrgänge, eine
Guide-Tour für den einfachen Einstieg in Fronter, Begabungsförderung in
verschiedenen Projekten, Distanzlernen und vieles mehr.
Die Eltern haben Fronter
als Möglichkeit erkannt, einen völlig neuen Anteil am Schulleben zu erhalten.
Über Fronter können Eltern ihre beruflichen Qualifikationen oder persönlichen
Interessen einzelnen Schülergruppen in projektierter Form vermitteln, unabhängig
von Unterrichts- und Arbeitszeiten.
Im März 2010 fand eine
weitere Elternschulung mit 15 Teilnehmern statt. Aus beiden Kursen hat sich eine
Arbeitsgemeinschaft entwickelt. Diese versucht nun, einige vorgeschlagene
Projekte zu realisieren. Weiterhin werden in regelmäßigen Abständen
Informationsabende angeboten, um über den aktuellen Entwicklungsstand des Einführungsprozesses
zu berichten, aber auch um über aktuelle Anwenderprobleme zu diskutieren.
Abschließend lässt
sich feststellen, dass sich eine solch spannende und bereichernde Kooperation
nicht ohne den persönlichen Einsatz aller Beteiligten realisieren lässt.
Deshalb an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Herrn Assenmacher.
Weitere Informationen
finden Sie unter: www.ge-hennef.de

Technik-Kurse
präsentieren „Energie-Box“
Im Rahmen des
RWE-Schulwettbewerbs „Packs an – gemeinsam geht’s schlauer“ präsentieren
die Schüler/innen der Technik-Kurse im Jahrgang 9 eine fahrbare
„Energie-Box“. Die Box beinhaltet ein interaktives Testfeld zum Vergleich
unterschiedlicher Leuchten, ein Photovoltaik-Modul, eine Infowand mit
Computerscreen zum Thema Energie und einer Fläche, auf der die Besucher ihre
Stellungnahmen zum Thema abgeben können.
Im Vorfeld trugen die Schüler/innen
Informationen über den Stromverbrauch unserer Schule zusammen, führten
Messreihen durch und errechneten mögliche Einsparpotentiale für den
Stromverbrauch unserer Schule. Behilflich dabei war ein vom RWE zur Verfügung
gestellter „Energie-Koffer“ mit zahlreichen Messgeräten und weiterführenden
Informationen. Diesen Koffer und weitere Fördergelder erhielt die Schule im
Rahmen des RWE-Schulwettbewerbs, bei dem sich der Technik-Fachbereich mit dem
Projekt: „Schulpower? – Powersaving“ angemeldet hatte. Ziel ist es, die
Schulgemeinschaft für das Thema Energieverbrauch an unsere Schule zu
sensibilisieren, informieren und zu einem bewusstem Umgang mit Energie zu
motivieren.
(Hubertus Luke)

Reif
für die Insel – 6e auf Baltrum
Die Düneninsel Baltrum ist
die kleinste Insel Deutschlands Sie liegt vor der Küste von Ostfriesland in
Niedersachsen, in der Mitte der Kette der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln
und ist sowohl nach Fläche als auch nach Einwohnerzahl deren kleinste, aber groß
genug, um 30 Schülerinnen und Schüler eine Woche lang die Schönheiten und die
Vielfalt der Flora und Fauna des ostfriesischen Wattenmeers vor Augen zu führen.
Mit dem Zug von Hennef nach
„Norden“ zu fahren, ist schon ein besonderes Erlebnis, besonders dann, wenn
sich im Zugabteil eine Gruppe von fröhlichen netten Damen mittleren Alters aus
Trier zu unserer Unterhaltung eingefunden hat, um uns stimmungsvoll zu
begleiteten. Mit ihnen blieb selbst die Live-Übertragung des Fußballspiels
Deutschland gegen Serbien trotz des 0:1 Rückstandes eine ausgesprochen lustige
Angelegenheit. Einen herzlichen Gruß an
euch, falls ihr diesen Artikel lesen solltet. Unterhalten wurden wir später
dann auch von einigen Lach- und Silbermöwen, die unsere Fähre nach Baltrum spähend
umkreisten Sie spekulierten offensichtlich darauf, irgendetwas Fressbares zu
erhaschen. Eine große Seehundkolonie zeigte sich dagegen völlig unbeeindruckt
vom Motorengeräusch der Fähre und bewegte sich nicht einen Millimeter von der
Sandbank weg, obwohl wir ziemlich nah an ihr vorbeifuhren. Offensichtlich wissen
die Tiere, dass ihnen von der vorbeituckernden Fähre keine Gefahr droht.
Das Wetter meinte es zunächst
nicht so gut mit uns. Die „kalte Sophie“ zeigte sich von ihrer
unangenehmsten Seite. Erst ab dem dritten Tag wurde das Wetter zunehmend besser,
sodass wir im weiteren Verlauf sogar zwei sonnige Strandtage einlegen konnten.
Die trotzdem immer kühle Brise erwies sich als tückisch und bescherte so
manchem Sonnenanbeter trotz entsprechender Vorsichtsmaßnahmen einen leichten
Sonnenbrand, zumal die UV-Strahlung auf einer Insel um ein mehrfaches höher ist
als auf dem Festland.
Natürlich sollte auch die
Kultur nicht zu kurz kommen. Einen Besuch des liebevoll gestalteten
Heimatmuseums im alten Zollhaus sollte sich kein Besucher der Insel entgehen
lassen. Die Ausstellung umfasst einen heimatkundlichen und einen naturkundlichen
Teil. Die traurige Geschichte des 21-jährigen Seefahrtschülers Tjark Ulrich
Honken Evers, der am 23. Dezember 1866 in den Fluten des Wattenmeers auf
tragische Art und Weise ums Leben kam, ergreift noch heute jeden Inselbesucher
so, als wäre es erst gestern geschehen. Heute hätte die „ Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ mit ihren Rettungsbooten dieses
Unglück vielleicht verhindern können. Von deren modernen Ausrüstung konnten
sich die Schülerinnen und Schüler an Bord des Seenotretters „Elli-Hoffmann Röser“
vor Ort selbst überzeugen.
Dass das Wattenmeer
wahrlich ein Naturpark und weil einmalig auf der Welt besonders schützenswert
ist, vermittelte überzeugend und in beeindruckender Weise die Diplom-Biologin
Frau Karin Kammer während einer Spülsaum-Wanderung. Wir alle sollten dazu
beitragen, dass dieses wunderbare Biotop unbedingt geschützt wird und erhalten
bleibt.
Obdach erhielten wir im
BK-Heim, das uns als Selbstversorgerhaus alle Möglichkeiten bot, unsere Woche
auf der Insel relativ komfortabel zu verbringen. Einen besonderen Dank an dieser
Stelle an Frau Meyer und Frau Wistoff, die unsere Kinder tatkräftig und mit
kreativen Ideen nicht nur in der Küche unterstützt haben.
Nicht zufällig weilte Frau
Holz mit ihrer jungen Familie zur gleichen Zeit ebenfalls auf der Insel Baltrum.
Mit einem besonderen Geschenk wurde sie von ihren 30 Kindern überrascht. Sie präsentierten
ihr nach Sonnenuntergang am Strand ein stimmungsvolles Geburtstagsgeschenk in
Form eines großen flammenden Herzens. Romantik pur! Für ihre einjährige
Vertretung als Klassenlehrerin servierten die Kinder Frau Liedtke am letzten
Abend ein musikalisches „Danke schön“ verbunden mit der Bitte, der Klasse
weiterhin eng verbunden zu bleiben. Wie von den Kindern gefordert, werden wir
Klassenlehrer dementsprechend ein „Dreierteam“ bilden. :-)
Bliebe noch zu erwähnen,
dass nach dem Fußballspiel gegen die Realschule Baltrum unsere Schülerinnen
und Schüler mit 13:8 Toren siegreich den Platz verließen. Qualität setzt sich
eben durch.
Leider gehen schöne Tage
immer viel zu schnell vorbei. Alles in allem war die Klassenfahrt ein besonders
schönes Gemeinschaftserlebnis mit viel frischer Seeluft, Sonne, Sand und Meer
und vielen Eindrücke n, die wohl allen noch lange und nachhaltig in Erinnerung
bleiben werden.
(Georg Dahlberg,
Klassenlehrer 6F)

USA
Austausch in Hennef: EVERYTHING IS SO
CUTE… - Alles ist so niedlich hier!!!!
Dies war nur eine der
Aussagen der 5 amerikanischen Austauschschüler aus Boardman High School in der
Nähe von Pittsburgh, USA. Auch andere Kleinigkeiten wie z.B. das Fehlen von
Wassertrinkspendern am Kölner Dom, das Bezahlen bei Toilettenbenutzung und das
Parken auf beiden Seiten an kleineren Straßen löste großes Erstaunen aus. Und
dann die Autobahn: Ungläubiges Staunen, dass es auf unseren doch so
„schmalen“ Fahrspuren manchmal keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Doch während ihres 10tägigen
Aufenthaltes an unserer Schule (15.06. – 24.06.10) hatten die Schülerinnen
und Schüler viele Möglichkeiten, unsere Heimat und natürlich auch unsere
Schule kennen zu lernen.
Obligatorisch war die Fahrt
nach Köln, nach Königswinter zum Drachenfels sowie nach Bonn. Die Siegburger
Abtei wurde erklommen und zur Stärkung der Gruppendynamik fand ein Besuch im
Hochseilgarten in St. Augustin statt.
Am Montag wurden alle Schülerinnen
und Schüler von Herrn Pipke im Rathaus begrüßt, der sich eingehend nach den
ersten Eindrücken der amerikanischen Schüler erkundigte und interessante
Hintergründe zur Stadt Hennef erzählte.
Ein Höhepunkt des Besuchs
war der eintägige Aufenthalt in Berlin – früh morgens mit dem Flieger hin,
am Abend dann zurück. Großes Interesse fand das Brandenburger Tor sowie Check
Point Charly. Selbst ein Besuch des Mauermuseums und eine Bootsfahrt auf der
Spree passte in das zeitliche Raster.
Aber auch ein Ausflug ins
nahe gelegene Phantasialand durfte nicht fehlen. Und dann das unschlagbare
Highlight des Aufenthalts: „Public viewing“ des Fußballspieles Deutschland
– Serbien in der Köln Arena. Gott sei Dank wurde dieses Erlebnis mit einem
Sieg gekrönt!!! Übrigens: „Public Viewing“ ist kein englischer Begriff für
das, was wir damit meinen. Es bedeutet u.a. die öffentliche Aufbewahrung von
Toten und man kann sich vorstellen, wie unsere Gäste reagierten, als sie mit
diesem Begriff konfrontiert wurden.
So gab es für unsere
deutschen gastgebenden Schülerinnen (Alexandra Dietel, Gina Horn, Marina Ligon,
Julia Schmidt und Jelena Zimmermann) immer viel Erklärungsbedarf insbesondere
weil das gelernte British English häufig nicht mit dem American English
korrespondiert.
Schade nur, dass es auf
amerikanischer Seite immer noch so viele Ängste gibt, Schüler zu uns zu
schicken.
(Ingrid Dietel, Volker
Manz)

Schwimm-AG jagt den Hai
17 SchwimmerInnen der
Schwimm-AG erlangten das deutsche Leistungsschwimmabzeichen "Hai"
„Auf
die Plätze...“, ruft Susanne Sasse und ein kurzer Pfiff ertönt. Auf das
Startsignal der Schwimm-AG-Betreuerin springen die ersten Kinder ins Wasser. 50
m Brustschwimmen unter 1:00 Minute, 50 m Kraulschwimmen unter 0:50 Minute und 50
m Rückenkraulschwimmen unter 1:00 Minute sind für das deutsche
Leistungsschwimmabzeichen "Hai" zu absolvieren.
Anschließend ging es mit
25m Wasserballdribbeln weiter. Zum Schluss konnten sich die Kinder zwischen
einem Kopfsprung aus 3 m Höhe oder einem Salto vorwärts aus 1 m Höhe
entscheiden. Den Kopfsprung schafften alle beim ersten Anlauf.
„Nach den Ferien machen
wir mit dem Leistungsschwimmabzeichen Silber weiter!“, sagte stolz Gisela
Raps, die Leiterin der Schwimm-AG.
Aufgrund der guten
Leistungen spendete die Schule jedem Schwimmer den Deutschen
Leistungs-Schwimmpass vom DSV und den Hai-Aufnäher für den Schwimmanzug.
(Julia Sasse)

Der
erste Schritt ist geschafft! Die Klasse 7 E wird als eine von 100 Klassen ausgewählt,
innerhalb eines Kreativ-Wettbewerbs eine Bären-Skulptur zu gestalten. Die
besten 30 Bären-Skulpturen werden im Möbelhaus Hausmann im AirportCenter
ausgestellt und die Siegerklasse bekommt zusätzlich eine Bildungsreise in die
Bundeshauptstadt Berlin, die von der Kölner Bildungsreise finanziert und in
Abstimmung mit den betreuenden Lehrerinnen Frau Schilling und Frau Di Tomaso
organisiert wird.
Es
herrscht große Freude in der Klasse, als die Schüler und Schülerinnen von dem
Wettbewerb erfahren. Voller Neugier und Eifer wird recherchiert, diskutiert und
geplant. Zunächst aber muss die erste Hürde genommen und eine schlüssige Begründung geschrieben werden, warum die Klasse 7 E
sich die Teilnahme am Wettbewerb verdient habe. Schnell ist klar, dass eine
solch kreative und kultur- und geschichtsinteressierte Klasse einfach ausgewählt
werden muss - und natürlich aufgrund der herzzerreißenden und plausiblen Begründung
auch ausgewählt wird. Als dann die weiße, 90 cm hohe Holzbären-Skulptur
angeliefert wird, ist die Aufregung groß. Nach der gemeinsamen Erstellung eines
Konzeptes, stürzen sich alle Schüler und Schülerinnen mit großem Engagement
in die Arbeit in ihren Projektgruppen. Es wird geplant, gezeichnet, gebastelt,
gemalt und immer wieder verändert, weil die Ideen nur so sprudeln. Jeder bringt
etwas von zuhause mit und die Klasse gleicht einem Künstleratelier, in dem
Materialien, Skizzen und Entwürfe die Kreativität anregen. Nun ist der Bär
fast fertig und wir sind der Meinung: So viel Einsatz muss belohnt werden!
Alle
eingereichten Bärenskulpturen werden demnächst auf der Internetplattform www.koelner-bildungsinitiative.de
zu sehen sein und können dort durch ein Internetvoting ausgewählt und zum
Siegerbären gemacht werden. Daher bitten wir um tatkräftige Unterstützung
durch alle Eltern, Kollegen und Kolleginnen, Mitschüler und Mitschülerinnen,
Freunde und Bekannte.
(Dorothee
Di Tomaso)


Man bemerkte ihn wieder:
den kleinen, aber doch auffälligen Unterschied an unserer Schule. Es war mal
wieder so weit: Der Schulhof sowie die Schulbusse waren leerer. Die Schlangen in
der Mensa wurden etwas reduziert. Der neunte Jahrgang – leer. Das diesjährige Betriebspraktikum für uns Neuntklässler hatte
begonnen. Doch bevor wir in die Berufswelt geschickt wurden, begann alles mit
einer gewissen Vorbereitung. Ein
Fach, genannt Arbeits-Lehre-Wirtschaft (ALW) stand auf unserem Stundenplan. Die
Fachlehrer sollten uns auf das Praktikum vorbereiten. Der Unterricht umfasst so
gut wie alles, was man im Praktikum wissen sollte. Wir lernten Bewerbungen zu
schreiben, Bewerbungsgespräche zu führen sowie die Rechte und Pflichten eines
Arbeitsgebers und die eines Praktikanten. Nachdem wir auf die Suche nach einem
geeigneten Praktikumsplatz geschickt wurden, begann die Rätzelei. Was möchte
ich später werden? Was kann ich gut? Wo liegen meine Schwächen, wo meine Stärken?
Was macht mir besonders Spaß? Nach einigen Wochen hatten dann aber schließlich
alle, meist zufrieden, ihren Praktikumsplatz gefunden. Kurz bevor es losging,
waren wir alle sehr nervös. Werde ich mit einbezogen? Werde ich etwas tun können
oder nur zugucken dürfen? Erneute Fragen in unseren Köpfen. Drei Wochen voller
neuer Erfahrungen, Einblicke und Möglichkeiten, Neues zu lernen, stand uns
bevor.

Doch dann ging es endlich
los. Jede Schülerin und jeder Schüler absolvierte sein Praktikum, mal mit
mehr, mal mit weniger Erfolg. Doch das Resultat fiel insgesamt positiv aus. Jede
Schülerin und jeder Schüler hatte neue Eindrücke aus dem Berufsleben
gesammelt und Herausforderungen angenommen. Dienstags beendeten wir mit einem
weinenden und einem lachendem Auge unseren letzten Arbeitstag. Der Mittwoch bot
uns endlich wieder normalen Schulalltag. Wir freuten uns, wieder alle gewohnten
Gesichter um uns zuhaben und in unserem Klassenraum zu sitzen. Der planmäßige
Unterricht fiel allerdings für uns aus. Wir bereiteten stattdessen in der
Klassengemeinschaft unser Praktikumsfest vor. Das Gestalten von Plakaten, das
Erstellen von Kurzvorträgen sowie das Vorstellen unseres Praktikumsplatzes
stand auf der Tagesordnung. Nachdem dies erledigt war, machten wir uns an das Präsentieren
und Aufhängen unserer Plakate in der Mensa. Am Donnerstag begann die Schule
erst um 14:00 Uhr für uns. Wir brachten Essen für das Buffet in der Mensa mit
und kümmerten uns weiterhin um unsere Plakate und Vorträge. Nach ein paar
Stunden kamen die Gäste. Eingeladen waren natürlich die Eltern und Geschwister
der Schülerinnen und Schüler, aber auch die Arbeitsgeber der Praktikanten
wurden herzlich eingeladen. Es wurde voller und voller in unserer Mensa. Zur Eröffnung
des Festes trat Herr Ulrich MacDonald, unser Abteilungsleiter, auf eine kleine Bühne
und begrüßte die Gäste. Er bedankte sich bei allen für das Kommen und für
das leckere Essen. Natürlich bedankte er sich auch bei den Arbeitsgebern für
ihre Bemühungen. Nach der offiziellen Eröffnung strebten die Menschen in alle
Richtungen. Es wurde gestaunt, beobachtet und nachgefragt. Nach ein paar Stunden
verließen die ersten Gäste unser Fest. Nach und nach wurde es leerer. Die
Plakate blieben allerdings hängen, denn diese wurden für den nächsten Tag
noch gebraucht.

Am Freitag begaben sich die
Schülerinnen und Schüler erneut zu ihren Ständen. Wir warteten auf die jüngeren
Schülerinnen und Schüler, die interessiert um unsere Plakate stöberten und
nachfragten. Sie holten sich Ideen und Tipps für ihr bevorstehendes
Betriebspraktikum. Wir standen ihnen dabei natürlich gerne zur Seite und
versuchten ihnen zu helfen und alle Fragen zu beantworten. Zum Abschluss räumte
unser extra organisiertes „Abbau-Team“ die Plakate und Tische wieder weg.
Wenn wir zurückblicken, können
wir sagen, dass das Praktikum eine sehr gelungene und sehr lehrreiche Erfahrung
war. Wir sind um einiges gewachsen, haben Herausforderungen bewältigt und neue
Aufgaben angenommen. Ich denke, dass dieses Praktikum uns immer in Erinnerung bleiben wird.
(Joana Haseloff , Fana
Müller)

Am 03.07.2010 war es wieder
einmal soweit: Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde der diesjährige
zehnte Jahrgang verabschiedet. Die Feierlichkeiten starteten um 11:00 Uhr mit
einem Gottesdienst in der Kirche Hennef Warth.

(weitere Fotos unter http://www.fotoshop-schallenberg.de
)
Nach dieser festlichen
Einstimmung fanden sich alle in den Räumlichkeiten der Kopernikus Realschule
ein und wurden dort von einigen freiwilligen Helfern der neunten Klassen
empfangen. Die Schüler/innen und Lehrer/innen des neunten Jahrgangs legten sich
mächtig ins Zeug und halfen beim Auf- und Abbau, kellnerten wie die Profis und
hielten so den Klassenlehrern der Abschlussklassen den Rücken frei. So konnten
diese im Rahmen des Programms angemessen gewürdigt werden und den Dank der
Schulleitung, Eltern und Schüler/innen für ihren unermüdlichen Einsatz in den
letzten Jahren entgegennehmen.
Neben Redebeiträgen und
Lobhudeleien lockerten Gesangs- und Tanzeinlagen der Abschluss-Schüler/innen
die Atmosphäre auf. Musik, Gesang, Performance und nicht zuletzt die manchmal
atemberaubend schöne Garderobe der jungen Damen und Herren (wie stattlich sie
doch geworden sind!) traten hier in ein professionelles Zusammenspiel und
sorgten für tolle Unterhaltung. Nicht nur ganze Klassen und Kurse zeigten
hierbei ihr Können, sondern auch einzelne Schüler begeisterten das Publikum.
Besonders der Auftritt von Janosch Koch und Inga Rolf (mit einer innovativen
Interpretation des Klassikers „What a wonderful world“) sowie Ingas
Soloauftritt (mit einem selbst geschriebenen Lied) erzeugten bei manchem Gänsehaut.
In den kurzen Auf- und
Abbaupausen führte Frau Heinen durch das kurzweilige Programm und man hatte
Gelegenheit die leckeren selbst zubereiteten Köstlichkeiten zu probieren, die
die Tische füllten. Warf man Blicke durch den Raum sah man aufgeputzte Persönlichkeiten
im Kreise ihrer Lieben, die glücklich auf ihre Zeugnisse warteten. Diese gab es
dann selbstverständlich auch noch und dem ein oder anderen wurde damit letztgültig
bewusst, dass sie tatsächlich vorbei ist, diese manchmal schöne und manchmal
schwere Schulzeit. Ganz viel Gefühl spürte und sah man jedenfalls, wenn die
Schüler/innen ihre Lehrer/innen, Mitschüler/innen, Freunde oder Eltern drückten,
knuddelten und herzten.
„Danke“ an alle
Beteiligten, die zum Gelingen dieses Abschieds beigetragen haben!
Es bleibt zu hoffen, dass
der mehr als gute Ratschlag der beiden Schülersprecher Niklas Noll und Elena
Plaumann alle Adressaten erreicht: „Egal
was ihr auch immer in der Zukunft tut - macht es gut!“

Auch die Abiturienten feierten im festlichen
Rahmen in der Rhein-Sieg-Halle. Wir wünschen ihnen allen eine gute Zukunft!

(weitere Fotos unter http://www.fotoshop-schallenberg.de
)

Austauschgruppe
setzt die Segel
Sartilly ist eine kleine süße
Stadt mit vielen kleinen Dörfern am Rande der Normandie nahe Granville. Mit dem
Collège Anatole France führen wir seit fünf Jahren einen Schüleraustausch
durch. Unsere „Corres“ hatten uns im Dezember in Hennef besucht und nun
freuten wir uns auf den Gegenbesuch bei unseren Freunden.
Mit dem Zug ging es am 5.
Mai zunächst in Richtung Paris, wo wir den Bahnhof wechseln mussten und dann
mit dem Regionalzug nach Granville fuhren, vorbei an Bahnhöfen, Kühen und
Feldern, die die Landschaft prägen.
Nach der langen Fahrt
wurden wir am Bahnhof Granville alle sehr lieb empfangen: von unseren
Austauschpartnern, aber auch von deren Familien, meistens den Müttern, den
Gastlehrern und dem Direktor des Collège. Weiter ging es dann mit unseren Gastmüttern
in unser „Zuhause für die kommende Woche“.
Also, zuerst einmal ein
paar Informationen: Mein Austauschpartner hieß Alexandre. Er wohnt in einem der
kleinen Dörfer und seine Eltern haben einen Bauernhof... Aber nicht mit 15 Kühen,
auch nicht mit 50 Kühen. Dieser Bauernhof besaß ganze 250 Kühe (!), die ich
alle am Abend noch kennen lernen durfte. Ach ja, und einen Hund und einen Bruder
von Alexandre gab es auch noch.
Gegen Nachmittag kam ich
also auf dem eben beschriebenen Bauernhof an. Kurz nachdem mir mein Zimmer
gezeigt worden war, ging es auch schon raus. Die Kühe mussten zum Melken wieder
in den Stall getrieben werden und auch die Kälbchen hatten noch nichts
gefressen. Also lief ich zusammen mit meinem Austauschpartner über die französischen
grünen Weiden den Kühen hinterher und prägte mir das Verb „gehen“ für
die nächsten 500 Jahre ein. In Frankreich werden die gefleckten Vierbeiner nämlich
mit „allez, allez, alleeeeez“ getrieben.
Nachdem alle Kühe versorgt
waren und nach einiger Zeit auch von der Mutter gemolken wurden, gab es ein
leckeres Abendessen. Die Franzosen essen ja bekanntlich immer abends recht viel
und da mussten wir Austauschschüler/innen nun auch durch. Aber es schmeckte
sehr gut und nach dem Essen gingen die meisten auch flott ins Bett, denn am nächsten
Morgen würden wir uns alle ja wieder in der Schule treffen.
Am Donnerstagmorgen wurden
wir dann in der Schule sehr freundlich begrüßt. Der Schulleiter, Herr
Riboulet, und die französischen Lehrer, Herr Lauranson und Herr Duchemin, hießen
uns mit einer Rede und einem zweiten Frühstück mit köstlichen Croissants
willkommen und unsere deutschen Lehrerinnen, Frau Maria Becker-Just und Frau
Andrea Thomas, erkundigten sich nach unserem Wohlergehen.
Dann startete auch schon
unser tolles Programm. Uns wurden alle Sehenswürdigkeiten nahe gebracht.
Darunter der Mont-Saint-Michel. Dies ist ein Kloster „mitten im Meer.“ Wir
haben also eines Morgens unsere kurzen Hosen angezogen (Nein, wir hatten –
leider - keine 30°C!) und sind mit einem sehr lustigen Guide, einem Wattführer,
und unseren Austauschpartnern durchs Watt gelaufen, mal schneller, mal
langsamer. Und ein paar Fotos mussten natürlich auch gemacht werden, denn es
war ein unvergessliches Erlebnis, ein spaßiges, aber auch interessantes. Im
Anschluss sind wir nämlich in Kleingruppen durch das Kloster gezogen und
durften es mit Hilfe von Audio-Guides erkunden.
Aber unser Programm bot
noch mehr abwechslungsreiche Programmpunkte. Uns wurde zum Beispiel eine
wunderschöne Segeltour auf der liebevoll restaurierten „Granvillaise“ ermöglicht,
viele schöne große und kleinere Städte gezeigt und die Besonderheiten erklärt.
Uns wurde die Esskultur der Franzosen nahe gebracht und uns wurde auch das
Angebot unterbreitet, in der Austernhochburg Cancale einmal selbst Austern zu
probieren. Ich selbst, so muss ich zugeben, habe mich davor gedrückt. Aber es
gab einige Mutige, die sich getraut haben und das glitschige, salzig schmeckende
Etwas probiert haben. Einige waren begeistert, aber es gab auch viele, die sich
von der „Köstlichkeit“ nicht überzeugen lassen konnten.
Nicht zu vergessen war auch
die Fahrt an die wunderschöne Küste und die Pointe du Grouin nahe der Stadt
Saint-Malo. Es war einfach traumhaft dort.
Das Wochenende überstanden
alle gut. Unsere Gastfamilien versuchten, uns jeden einzelnen Tag schön zu
gestalten. Sie gaben sich wirklich große Mühe. Auch wenn das Heimweh manchmal
nicht zu unterdrücken war, hatten wir eine tolle Zeit dort. Einige freundeten
sich sogar so sehr mit den Franzosen an, dass schon am Abend vor dem
eigentlichen Abschied viele Tränen liefen. Da half nur noch essen! Die Speisen,
die von den Franzosen und den Deutschen für die Abschiedsfeier gemeinsam
zubereitet worden waren, waren schnell verzehrt und zum schönen Abschluss hielt
der Schuldirektor noch einmal eine Rede. Auch wir bedankten uns noch einmal für
die schöne Zeit, das tolle Programm und vor allem für die Gastfreundschaft,
die uns dort entgegengebracht worden war.
(Rosanna Röske, Andrea
Thomas)

Wie jedes Jahr im Frühling
gestalteten auch dieses Jahr die Schüler/innen der Gesamtschule vom 4. - 28.
Mai gemeinsam mit Schüler/innen weiterer Schulen die vom Bürgermeister Klaus
Pipke eröffnete Kunstausstellung „Hennefer Schulen stellen aus“ im Rathaus.
Sehen, entdecken und
staunen über die bewundernswerte Phantasie aller Schüler/innen konnte man während
des Rundgangs durch die reich bestückte Ausstellung.

Die Werke unserer Gesamtschüler/innen
boten dabei ein breit gefächertes Spektrum an künstlerischem Schaffen:
Selbstgeschaffene Modelle moderner Architektur, utopische Stadtlandschaften im
Stil der Pop Art, skurrile, aus Hausmüll geschaffene plastische Figuren und
Objektkunst, Malerei, Zeichnungen, Handschmeichler und Illustrationen über die
Geschichte der Farben waren die Themen, an denen die Schüler/innen eigene
Positionen künstlerischen Gestaltens kreativ und erfolgreich umsetzten.
Die große Begeisterung über
diese überaus gelungene Mischung war bei allen Mitwirkenden, Besucher/innen und
Mitarbeiter/innen des Rathauses zu spüren.
Bravo!
