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Elternbrief vom 30.9.2010

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Im Anschluss an die Klassenfahrts- und Projektwoche wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien!

Wolfgang Pelz                            Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

(Den kompletten Elternbrief als pdf-Datei zum Download: 2,8MB)

Inhalt:

Sponsorenlauf auf 29.10.2010 verschoben

Ein Grundstein für die Mehrzweckhalle

Schulwegsicherheit

Einschulung 2010: „Auf ein Gutes Neues…“

Strahlende Gesichter bei der Übergabe der DELF-Diplome

COMENIUS Konferenz in der Gesamtschule Hennef

Souveräne Pokalverteidigung durch Lehrerteam der GE Hennef

Weinlese an der Gesamtschule

Kunstkurse Jahrgang 11: Garantiert zeichnen lernen

Sechs Jahre bei den Sambalinos

Schulwegsicherheit

Der neue Soccer Court auf unserem Schulhof

Erfolgreiche Teilnahme der Gesamtschule Hennef am Sommerleseclub

OPEN YOUR EYES

Sportolympiade im Oktopus

„FASHION OF THE FUTURE“

Klasse 8E gewinnt beim Nichtraucher-Wettbewerb “Be smart, don`t start!!“

Die Comic AG der Gesamtschule Hennef

Erprobung neuer Lehr- und Lernmethoden

Erdkunde in der Praxis – Köln ist eine Reise wert

„Freitag, der 13.“

Mimik und Physik…

Schnuppertauchen mit den Leistungsschwimmern

Girl‘sDay: Ein Tag als Nachwuchsjournalistin

Neue Kolleginnen: Interview mit Frau Schulz

Neue Kolleginnen: Interview mit Frau Lesch

"Bonn Open" - Internationales Judo-Turnier in Bonn

Methoden-Training MTM 10Plus:

Austausch mit der IELEV-Schule in Istanbul im Juni 2010

Orientierung auf einen Beruf oder ein Studium

Markt der Möglichkeiten

„Jugend trainiert für Olympia“

Sponsorenlauf auf 29.10.2010 verschoben

Liebe Eltern,

auf Grund der Wetterverhältnisse am Freitag, dem 24.9.2010, war Ihren Kindern der Sponsorenlauf nicht zumutbar. Wir haben diesen deshalb auf den ersten Freitag nach den Herbstferien verschoben (29.10.2010). Bitte notieren Sie den Termin! Wir bitten um Ihr Verständnis.
(Jochen Herchenbach)

Ein Grundstein für die Mehrzweckhalle

Der Bau der Mehrzweckhalle an der Hennefer Gesamtschule geht weiter. Nach dem Spatenstich am 19. August stand nun der zweite traditionelle Meilenstein auf dem Programm: die feierliche Grundsteinlegung. Wie bei einem solchen Anlass üblich, enthält der Grundstein eine Zeitkapsel, gefüllt mit Zeugnissen des aktuellen Schullebens. Er enthält zum Beispiel einen USB-Stick mit den Daten aller Lehrerinnen und Lehrer, einem Stundenplan und dem aktuellen Elternbrief. Weiterhin überlassen die "Kapselbefüller", Schulleiter Wolfgang Pelz und sein Stellvertreter Jochen Herchenbach, der Nachwelt einen aktuellen Speiseplan der Schulmensa, einen Schulprospekt, eine CD mit dem Imagefilm der Schule, einen Haushaltsplan der Schule und die obligatorischen Zeitungen des Tages. Der Präsident des StadtSportVerbandes Günter Kretschmann gab einen Wimpel des SSV dazu, Bürgermeister Klaus Pipke schließlich die Einladungskarte zur Grundsteinlegung. Bereits im Juni 2011 soll die Halle fertig sein. Mit der Abiturfeier 2011 soll sie erstmals in Betrieb gehen, für Anfang Oktober 2011 ist eine feierliche Einweihung der Halle geplant.

„Schuldorf Meiersheide“ kontinuierlich gewachsen

Bürgermeister Klaus Pipke erinnerte bei seiner Rede daran, dass das „Schuldorf Meiersheide“ seit der Gründung 1996 „kontinuierlich gewachsen ist. Entsprechend der steigenden Schülerzahlen, mussten sukzessive auch die Gebäude erweitert werden. Heute umfasst das Schuldorf neun Unterrichtshäuser: Lernhäusern für die Sekundarstufen I und II, ein musisch-technisches Haus, ein naturwissenschaftliches Haus, eine Dreifachsporthalle mit Ballett- und Kraftraum. Die Mehrzweckhalle ist die letzte Erweiterung dieses Schuldorfes. Allerdings“, so Pipke weiter, „war der Bau der Halle erstmals für 1999 geplant und wurde zugunsten andere Projekte wie dem Brandschutz am Gymnasium und der Grundschule Siegtal verschoben.“

Die Halle entsteht an der Meiersheide gegenüber der Gesamtschule und neben den Außensportanlagen und soll zukünftig dem Sportunterricht an der Gesamtschule und Vereinen für Trainingsangebote zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden in der Halle Veranstaltungen des Hennefer Kulturprogramms und Veranstaltungen von Vereinen stattfinden, so zum Beispiel Karnevalssitzungen. Für den Bau der Halle als Mehrzweckhalle spricht die Tatsache, dass Hennef bislang keine Veranstaltungshalle hat, die der Größe der Stadt und den Bedürfnissen der Vereine und der Schule entspricht. Der Schule fehlen außerdem bislang eine Aula und der Schülerzahl angemessene Sportstätten. Und der Stadt fehlen in diesem Bereich laut Sportstättenleitplanung Hallenflächen für den Vereinssport. Die neue Halle behebt all diese Defizite.“

Zahlen, Daten, Fakten

Die Halle fasst rund 1.200 Personen. Der umbaute Raum misst 20.000 Kubikmeter, die Grundfläche beträgt 1.700 Quadratmeter. Die so genannte Nettogrundfläche des zweigeschossigen Gebäudes umfasst 2.700 Quadratmeter, darin enthalten sind die Nutzfläche, die Verkehrsfläche und die technische Funktionsfläche. Die Halle selber misst 30 mal 28 Meter, die Bühne ist 21,50 Meter breit und 6,60 Meter tief. Neben der Halle befinden sich im Gebäude ein zweigeschossiges Foyer mit Bistro, Umkleidekabinen mit Sanitäranlagen, eine Toilettenanlage für Besucher, außerdem Lager- und Technikräume. Das Gebäude ist selbstverständlich barrierefrei und mit einem Aufzug ausgestattet. Neben der Halle entsteht ein Parkplatz für 210 Fahrzeuge. Weitere 25 Parkplätze entstehen auf dem Gelände der Gesamtschule neben der bestehenden Dreifachsporthalle und 15 Plätze entlang der Straße an den Tennisplätzen.
(Müller-Grote, v.d.R. geändert)

Schulwegsicherheit

Liebe Eltern,

mit Einzug des Herbstes und morgendlicher Dunkelheit verschärft sich die Schulwegsituation für Ihre Kinder erheblich. Um Gefährdungen zu vermeiden ist die Beachtung der Verkehrssicherheitsregeln jetzt besonders wichtig.

Ein erhebliches Fehlverhalten ist bei Schüler/innen festzustellen, die mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Trotz Dunkelheit fahren viele Kinder ohne Licht und nutzen zudem die vorgeschriebenen Radwege nicht! Dunkle Kleidung verstärkt die so entstehende Gefährdung zusätzlich. Im Winterhalbjahr ist die „Leuchtanlage“ am Fahrrad (Front- und Rücklicht, Front- und Rückreflektoren, Speichen- und Pedalreflektoren) besonders wichtig für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Kinder, die ohne diese Ausstattung in der Dunkelheit unterwegs sind, riskieren Leib und Leben, da sie besonders für die schnelleren motorisierten Verkehrsteilnehmer nur äußerst schwer zu erkennen sind.
Vor Beginn und nach Ende des Unterrichts entsteht durch Fußgänger/innen, Fahrradfahrer/innen, Schulbusse, Lehrer/innen-PKWs und Privat-PKWs auf der Straße Meiersheide oft ein dichtes Verkehrsgedränge. Es ergeben sich in der Folge, besonders für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen, unübersichtliche, gefährliche Situationen.
Der Bau der Mehrzweckhalle unterhalb der Meiersheide verschärft durch den Bauzaun und Baufahrzeuge diese Situation noch erheblich. Besondere Vorsicht und Rücksichtnahme ist geboten.
Sprechen Sie, liebe Eltern, mit Ihrem Kind über diese Gefährdungen und weisen Sie Ihr Kind auf ein angemessenes Verhalten hin.
Sorgen Sie bitte für eine verkehrssichere Ausstattung ihres Kindes, insbesondere durch helle Kleidung, unterstützt durch reflektierende Streifen oder Anhänger, verkehrssichere Fahrräder und das Tragen eines Fahrradhelms.
Durch die „Zubringerdienste“ für Kinder im Privat-PKW wird die gefährliche Situation im Bereich Meiersheide, Parkplatz und Buswendeschleife noch verschärft. Deshalb sei noch einmal auf die Regelung hingewiesen, dass ausschließlich Mitarbeiter/innen der Schule mit ihren PKWs und die Schulbusse in die Wendeschleife vor dem Schultor fahren dürfen.
Wir appellieren auch noch einmal an die Eltern der Bus fahrenden Schüler/innen, ihre Kinder zu einem fairen Verhalten beim Ein- und Aussteigen anzuhalten. Drängeleien können dazu führen, dass Kinder stürzen und unter einen anfahrenden Bus geraten oder von nachdrängenden Kindern niedergetrampelt werden.
Unterstützen Sie unsere Bemühungen, den Schulweg für Ihr Kind ohne „Ordnungsmaßnahmen“ sicherer zu machen - durch gegenseitige Rücksichtnahme!
(Christoph Becker)

Einschulung 2010: „Auf ein Gutes Neues…“

Bevor die 180 bunten Luftballons von Hennef aus in alle Richtungen hinaus flogen, war es ein spannender 1. Schultag für die neuen Schüler/innen an unserer Gesamtschule. Aber auch alle Lehrer/innen warteten schon seit Tagen gespannt auf „ihre Neuen 5er“.

 

Ein erster gemeinsam besuchter und schön gestalteter Gottesdienst bildete den Anfang eines aufregenden und ebenso spannenden Einschulungstages.

Zunächst begrüßte die Schulleitung Herr Wolfgang Pelz und Herr Jochen Herchenbach, sowie die Abteilungsleitern Petra Mock ganz herzlich die neuen Schülerinnen und Schüler, bevor die Big Band unserer Schule gleich den richtigen Ton getroffen hatte. Auch der Chor der Gesamtschule begrüßte auf seine stimmungsvolle Art und Weise unsere „Neuen“, die sich augenscheinlich richtig wohl gefühlt hatten und außerdem erfreute der Auftritt der Klasse 6B unter Leitung von Herrn Piecuch das Publikum.

Und dann ein weiteres Highlight – die Button-Aktion: Alle neuen Klassen hatten einen eigenen bunten Button und so begann das Einteilen, das Suchen, das Zuordnen und auch gleich das erste Kennen lernen der Schülerinnen und Schüler untereinander. Jochen Herchenbach moderierte, half, ordnete zu und teilte ein.

Im Anschluss daran stellte sich das neue Jahrgangsteam allen Eltern und ihren neuen Schülern mit einem Puppentheater vor. Diese lustige Darbietung der Lehrer/innen mit selbst gebastelten Handpuppen fand großen Anklang und hat zu manchen „Lachattacken“ geführt.

Zum guten Schluss bildeten die Schüler/innen des 6. Jahrgangs ein Spalier mit Sonnenblumen und begrüßten so ihre neuen Mitschüler/innen. Gemeinsam mit ihren neuen Lehrer/innen gingen „unsere Neuen“ durch diese Blumenpracht in ihre Klassenräume. Es war ein wunderschöner Anblick und das Strahlen auf den Gesichtern zeigte, dass diese Begrüßungsfeier wirklich gelungen war.

Endlich war es denn auch soweit und zum letzten großen Event des ersten Tages ließen alle Kinder gemeinsam ihre bunten Luftballons in den Himmel steigen. So flogen 180 bunte Boten aus Hennef „in die weite Welt“ und verkündeten einen wunderbaren ersten Schultag an unserer Gesamtschule. Welcher Ballon – so werden sich alle fragen – wird den weitesten Weg zurückgelegt haben und bis wohin mögen sie geflogen sein? Bis wir die Antwort wissen, werden wir schon richtig in unseren neuen Klassen arbeiten und sicher ganz schnell „richtige“ Hennefer Gesamtschüler sein.
(Elke Kreppel)

Strahlende Gesichter bei der Übergabe der DELF-Diplome

Forum der Gesamtschule Hennef, Mittwochmorgen 8 Uhr. Wer um diese Uhrzeit müde Gesichter erwartet, liegt falsch. Die dort versammelten Schüler/innen blicken gespannt zur Tür, denn sie warten auf ihren Schulleiter, Herrn Pelz, aus dessen Hand sie gleich ihre französischen Sprachzertifikate DELF (Diplome d’études en langue française) der französischen Regierung erhalten werden. Dass alle die im Januar abgelegte Prüfung mit erfreulich guten Punktzahlen bestanden haben, wissen sie bereits seit einigen Wochen, aber jetzt gibt es die richtigen Urkunden, ausgestellt vom französischen Bildungsministerium.

Herr Pelz ist beeindruckt. So viele Teilnehmer/innen hatte es noch nie gegeben. Im siebten Jahrgang dürfte dieser Rekord schwer zu überbieten sein, denn 80 % aller Französischlernenden des Jahrgangs hatten sich zur  DELF-AG angemeldet und nach mehrmonatiger Vorbereitung die Prüfung in Niveau A1 erfolgreich gemeistert. Auch bei Niveau A2 waren erfreulich viele Teilnehmer/innen angetreten. Sie hatten sich (freitagnachmittags!) mit Frau Becker-Just vorbereitet.

In seiner kurzen Ansprache betonte Herr Pelz seine Begeisterung über die Zielstrebigkeit und Einsatzfreude der Diplomanden, die – während ihre Altersgenossen spielten oder bereits ins Wochenende starteten – eine wichtige Qualifikation für ihre berufliche Zukunft erworben hatten. Für spätere Bewerbungen sei dies ein großes Plus, das unter Umständen den Ausschlag für das Erlangen eines Ausbildungsplatzes oder einer Stelle geben könne, da es für die Belastungsfähigkeit und das Engagement der Schüler/innen stehe. Er hoffe auch, dass in den kommenden Jahren mindestens 15 Schüler/innen Französisch nach der Jahrgangsstufe 10 weiter wählten, damit auch wieder Oberstufenkurse in diesem Fach eingerichtet werden können.

Unter großem Applaus erhielten die Schüler/innen anschließend ihre Diplome: 23 Mal Niveau A1 nach dem ersten Lernjahr und 13 Mal A2 nach dem 3. bzw. 4. Lernjahr.

Herzlichen Glückwunsch auch im Namen der Fachschaft Französisch!!!

Zurzeit laufen die Vorbereitungen für den nächsten Prüfungstermin im Januar 2011: für das Niveau A1 in Jahrgang 7 donnerstags als AG mit Frau A. Thomas, für das Niveau A2 im Jahrgang 9 freitagnachmittags mit Frau Becker-Just.

Wir freuen uns über den regen Zulauf und die konzentrierte und engagierte Mitarbeit der Teilnehmer/innen.

(Andrea Thomas)

COMENIUS Konferenz in der Gesamtschule Hennef: „Wo ist mein Kind?“

So lautete die Frage einer unserer Schülerinnen, die verzweifelt ihre europäische Gastschülerin suchte. Dies war kaum verwunderlich, denn 28 Schüler/innen sowie 16 Lehrer/innen aus sieben europäischen Ländern (England, den Niederlanden, Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und der Türkei) waren nach Hennef gereist, um dort an der COMENIUS-Konferenz teilzunehmen. Mit den gastgebenden Schüler/innen des 9. und 10. Jahrgangs sowie unseren Kolleg/innen kamen an manchen Tagen 80 Teilnehmer/innen zusammen, um an der Projektpräsentation sowie an diversen Ausflügen teilzunehmen. Gott sei Dank bietet unsere Schule die Möglichkeit, auch solche großen Gruppen unterzubringen, so dass die Präsentation von Projektergebnissen und auch ein gemeinsames Frühstück möglich waren.

Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, wie die Fahrt mit dem Zug nach Köln oder Bonn, stellte schon eine größere Herausforderung dar. Klappte noch das Einsteigen in den Zug nach Köln, so verloren sich erst die Schüler/innen danach die Lehrer/innen vor dem Kölner Dom. Doch von da an klappte es wie geschnürt: Die Bahnfahrt noch Bonn sowie die anschließende Schifffahrt nach Königswinter wurden mit Bravour gemeistert. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genossen alle Teilnehmer die Fahrt nach Königswinter.

Nach den anstrengenden Fahrten mit der Bahn stand dann der Ausflug zur Burg Eltz an. In einen komfortablen Reisebus ging es Donnerstagmorgen Richtung Eifel. Ein relativ kurzer Spaziergang durch den Wald – jedenfalls für deutsche Verhältnisse – führte zur Burg. Leider lag sie zu der frühen Zeit noch im Morgennebel und nur der Baukran war aus dieser Entfernung deutlich zu sehen. Führungen durch die Burgräume vermittelten einen Eindruck in die Geschichte der Burg. Danach ging es zu dem Städtchen Mayen, wo alle Teilnehmer/innen die Möglichkeit hatten, sich zu stärken. Am Nachmittag kehrten alle zurück, früh genug, um sich auf die Farewell Party abends vorzubereiten.

Nach Begrüßungsworten von Herrn Pelz und Frau Dietel präsentierte der DG Kurs des 9. Jahrgangs unter Leitung von Frau Biermann und Frau Novotny-Schmandt eine Fashion-Show der Zukunft, die ein Resultat der COMENIUS-Projektarbeit des letzten Schuljahres darstellt. Alle Teilnehmer/innen erhielten eine Teilnahmebestätigung bevor es zum gemütlichen Teil des Abends überging. Als kleines Dankeschön für die gastgebenden Eltern waren dann alle eingeladen, sich am bereitstehenden Buffet zu erfreuen. Eine Disko im Bistro erfreute die Jugendlichen, die dort zusammen tanzten und feierten. Gegen 22.30 Uhr verließen die letzten Teilnehmer/innen die Mensa und es hieß Abschied nehmen. Dabei floss so manche Träne und viele waren sehr traurig, dass diese Tage des Zusammenseins so schnell ein Ende gefunden hatten.

Es war eine interessante und auch sehr spannende Woche, die sicherlich für viele der Beteiligten neue Einsichten in das Leben und auch die Kultur der anderen europäischen Länder gebracht haben. Unterschiede in den Schulsystemen, dem Tagesablauf und den Reglements der verschiedenen Länder waren häufig Gesprächsthemen aber natürlich waren auch Diskussionen zu Sport und Musik angesagt. Das Sprachgewirr von 8 verschiedenen Sprachen, die Anzahl der Beteiligten und das umfangreiche Programm waren für alle sehr interessant aber z.T. auch sehr anstrengend. Aber genossen haben alle Beteiligten die Woche und viele Freundschaften wurden geknüpft.

Freitag war der Abreisetag. Morgens um 5.00 Uhr reisten die englischen und spanischen Partner ab, die türkische Delegation traf sich als letzte um 20.00 Uhr am Flughafen in Köln.

Die nächsten COMENIUS-Konferenzen finden im November in England und im Februar in den Niederlanden statt und vielleicht treffen sich dort bekannte Gesichter wieder.

Schon seit 10 Jahren finden COMENIUS-Projekte in der Gesamtschule Hennef statt und erfreuen sich größter Beliebtheit. Im Rahmen von COMENIUS-Schulpartnerschaften arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse und bekommen dafür Fördergelder von der EU. An multilateralen COMENIUS-Schulpartnerschaften sind mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten beteiligt, in unserem Fall sind es sogar acht Schulen. COMENIUS ist der schulbezogene Teil des EU-Programmes für lebenslanges Lernen, das von 2007 bis 2013 stattfindet und mit einem Budget von knapp sieben Milliarden Euro ausgestattet ist.
(Ingrid Dietel)

Souveräne Pokalverteidigung durch Lehrerteam der GE Hennef

Die Zahlen sprachen eine deutliche Sprache: Zehn Siege in zehn Spielen und 34:2 Tore. Das Lehrerteam der GE Hennef konnte den Erfolg des Vorjahres souverän wiederholen und darf den Edelgard-Bulmahn-Wanderpokal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein weiteres Jahr in der Trophäensammlung behalten.

Bei bestem Fußballwetter steigerte sich die Mannschaft in der Vorrunde kontinuierlich und zog als unangefochtener Gruppensieger mit der Maximalausbeute von 24 Punkten aus acht Begegnungen in die Runde der letzten vier ein.

Der Halbfinalgegner zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und ging überraschend nach drei Minuten in Führung. Nun waren die Spieler um Kapitän Jost Wiebecke gefordert erstmals im Turnier einen Rückstand aufzuholen. Als jedoch kurze Zeit später der Ausgleich und sogar die Führung für die Hennefer gelang, brachen alle Dämme und der Finaleinzug konnte durch einen 5:1-Kantersieg perfekt gemacht werden. Im Endspiel schließlich kam dank einer erneut sehr starken Mannschaftsleistung zu keinem Zeitpunkt Gefahr auf das Tor von Stefan Troisch zu. Auf der anderen Seite konnte der Ball jedoch zweimal zum verdienten 2:0 und dem damit verbundenen Turniersieg versenkt werden.

Die Lehrermannschaft der GE Hennef freut sich schon jetzt auf das Turnier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in 2011. Mit einer erneuten Titelverteidigung würde der Pokal dauerhaft in den Besitz der GE Hennef übergehen. Für die GE Hennef waren u.a. am Ball: Alexej Boschmann, Henning Herchenbach, Christoph Müller, Stefan Troisch und Jost Wiebecke.
(Henning Herchenbach)

Weinlese an der Gesamtschule

Der Herbst hat begonnen und mit ihm die Zeit der Ernten.

Am Mittwoch, dem 22. September 2010 haben Schüler/innen der Klasse 7 E die Trauben im schuleigenen kleinen Weinberg (30 Rebstöcke der Weissweinsorte Phönix) gelesen. Gino L. berichtet: Unter der Anleitung unserer Klassenlehrerin Frau Brohl haben wir zunächst die Trauben von den Weinreben abgeschnitten. Dies war mehr Arbeit als man denkt, aber eines muss man sagen, die Trauben schmeckten sehr lecker. Als nächstes haben wir die Trauben entrappt, d.h. die einzelnen Trauben mussten vom Stiel entfernt werden. Dies soll dazu führen, dass der Wein hinterher nicht bitter schmeckt. Nun musste die ganze Menge der einzelnen entrappten Trauben mit den Händen zerdrückt werden, damit der Saft beim Keltern besser und schneller herausgequetscht werden kann. Diese „Matscherei“ hat uns sehr viel Spaß gemacht, obwohl es eine recht klebrige Angelegenheit war. Beim Keltern dieser Traubenmasse kam dann auch der Traubensaft „wie aus der Pistole geschossen“ und wir mussten uns beeilen, diesen Saft in den bereitstehenden Gärbehälter zu füllen.

Nach insgesamt ca. 3 Stunden waren wir mit der gesamten Arbeit fertig und hatten ungefähr 14 Liter Traubensaft gekeltert, abgefüllt und mit der notwendigen Gärhefe versehen. Dieser brodelt nun als Most im Keller von Frau Brohl. In den nächsten Wochen werden wir nun erleben, wie dieser Most sich zu Wein entwickelt.

Erwartete Geschmacksrichtung: leicht fruchtig, trocken, wenig Säure.
(Hanne Brohl, Gino Liberio)

Kunstkurse Jahrgang 11: Garantiert zeichnen lernen

In der Jahrgangstufe 11 dreht sich im ersten Halbjahr in den Praxisstunden alles um das Thema Zeichnen. „Das lernen wir nie!!!“ war der Ausspruch vieler Schülerinnen und Schüler in den Kursen, die alle als Ziel ein gutes Endergebnis vor Augen hatten. Ich überzeugte sie mit der Erkenntnis, dass das Zeichnen unmittelbar mit dem Sehen verknüpf ist und die Schülerinnen und Schüler nun eine neue Aufgabe hätten: Sehen lernen!!!.

Das „richtige Sehen lernen“ haben wir erstmal mit Hilfe der Methode von Professor Betty Edwards in kleinsten Schritten geschult. Betty Edwards wendet die Ergebnisse der modernsten Gehirnforschung auf das Zeichnenlernen an und kommt zu dem Ergebnis, dass man die linke Hirn-Hemisphäre „ausgeschalten“ muss, um die rechte Gehirnhälfte zu aktivieren, die für die schöpferischen Gestaltungskräfte zuständig ist.

In unserem Schulalltag steht die linke Gehirnhälfte in vielen Fächern sehr im Mittelpunkt. Im Kunstunterricht mussten die Schülerinnen und Schüler erstmal ein bewusstes Umschalten auf die rechte Gehirnhälfte lernen: zunächst wurde ein Bild auf den Kopf gestellt und abgezeichnet, dann wurde „blind“ gezeichnet, um daraufhin sich die Gegenstände ganz bewusst anzusehen und zu zeichnen.

Nach diesen Übungen haben die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Hände gezeichnet, dann wurden Flaschen und Gläser genauer betratet und zeichnerisch erfasst und auch ein gefalteter oder gerollter Papierstreifen diente als Anschauungsobjekt. Die große Halbjahresaufgabe wird das Thema  „Aus dem Ei in der Hand kommt etwas heraus“ sein. Die Schülerinnen und Schüler können stolz auf sich sein und viele sind sehr überrascht über ihre sichtbaren Fortschritte und ihre überzeugenden Ergebnisse. Auch ich bin dieser Meinung: nach nur 4  Doppelstunden Kunstunterricht können sich die Zeichnungen wirklich sehen lassen!
(Nina Essen)

Klasse 8E gewinnt beim Nichtraucher-Wettbewerb “Be smart, don`t start!!“

Seit zwei Jahren nimmt die Klasse 8E nun bereits am Nichtraucherwettbewerb “Be smart, don`t start“ teil. Bei diesem Wettbewerb werden die Schüler/innen über die Gefahren des Rauchens aufgeklärt, indem sie über ansprechendes Material Informationen dazu erhalten, die in regelmäßigen Abständen im Unterricht aufgegriffen und erarbeitet werden. Um erfolgreich an dem Wettbewerb teilzunehmen, erklären sich die Schüler/innen damit einverstanden, Quizfragen zu beantworten und dafür zu sorgen, dass höchstens 10 % von ihnen rauchen. Am Ende des Schuljahres werden die erarbeiteten Unterlagen eingereicht und in diesem Jahr zählt die Klasse 8E zu den Gewinnern des Wettbewerbs. Das Engagement hat sich gelohnt, die Klasse erhält  200 Euro für die Klassenkasse, die nun für einen tollen Ausflug zur Verfügung stehen.
(Erika Schilling)

Be smart – don’t start

Das war das Motto des 11. Septembers 2010 im Oktopus Schwimmbad in Siegburg. Dorthin wurden einige Klassen, die an dem Projekt teilgenommen haben, von den Veranstaltern und dem Leiter des Oktopus eingeladen. Den ganzen Tag konnten die Schüler/innen der eingeladenen Klassen freien Eintritt in das Hallenbad genießen. Draußen, auf einer großen Wiese, fand gegen 13:00 Uhr die Preisverleihung statt. Zuerst hielt der Bürgermeister von Siegburg und der Leiter des Oktopus eine kurze Rede, danach wurden die Preise verliehen. Unter den eingeladenen Klassen war auch die jetzige 8 E unserer Schule. Unser Preis waren 200 Euro für unsere Klassenkasse, mit denen wir nun einen tollen Ausflug machen können. Nach der Preisverleihung konnte man noch an diversen Aktionen teilnehmen, wie z. B. ein Kletterwettbewerb.
(Miriam Heppekausen)

Die Comic AG der Gesamtschule Hennef

In der Comic-Kunst überschneiden sich Literatur und bildende Kunst. Beim Lesen von Comics fügt der/die Leser/in die erzählten Bilder in seiner Phantasie wie zu einem Film zusammen. Die enge Verwandtschaft zwischen Kino und Comic können die Schüler/innen der Comic AG durch das Erzählen eigener Geschichten erleben und dabei ihre individuellen Interessen und Träume visualisieren.

Wir lernen dabei auch das Zeichnen von verschiedenen Tier- und Menschentypen, trainieren unseren Blick in Bezug auf gestalterischen Ausdruck und üben uns im Verfassen eigener Texte, die unsere Bildsequenzen sprachlich unterstützen.

Da unsere Comic AG auch von Spaß, Humor und Abwechslung lebt, wollen wir im Laufe des Schuljahres auch die Lehrerkarikaturen Galerie unserer Gesamtschule mit eigenen Werken weiterführen.
(Marcus Bank)

Erprobung neuer Lehr- und Lernmethoden

Nina und Ingo Wentz erproben unkonventionelles Unterrichtsmaterial in Form von selbst gedrehten Lernvideos. Im WP-Kurs 2009 kamen am heimischen Schreibtisch mit der Webkamera gedrehte kurze Videos zu einzelnen Themen als Wiederholung für die Kursarbeit gut an. Die Schüler gaben uns viele Rückmeldung, dass man sich mit diesen Videos alles viel besser einprägt. Das selbst bestimmte Lernen in eigenem Tempo wurde als Erleichterung empfunden. Und anscheinend waren die Videos auch noch sehr lustig anzusehen.

Aktuell gestalten wir Lerneinheiten mit Powerpoint 2010, welches das Speichern einer Präsentation als Video erlaubt. Neben der Animation von Inhalten können zusätzlich Kommentare zu einzelnen Folien aufgesprochen werden. Bei Bedarf kann ein „Laserpointer“ visuell verdeutlichen.

Ein Screenvideo mit der Software Camtasia dagegen bietet den Vorteil, dass gleichzeitig mehrere Programme dargestellt werden können. Im Hintergrund kann z.B. eine Powerpointpräsentation laufen. Bei Bedarf können Inhalte aus dem Internet eingeblendet, oder Zusammenhänge mit dem Programm Geogebra (http://www.geogebra.org/webstart/geogebra.html - erfordert keine Installation auf dem Computer - gezeigt werden.

Schülern der Oberstufe helfen wir mit Lernvideos zu mathematischen Grundlagen (Prozentrechnung, Analysis, Geometrie und Wahrscheinlichkeitsrechnung). Daneben gibt es Nachhilfe in Spanisch auf Video. Der Inhalt orientiert sich immer am Unterricht. Neben Aussprache und Rechtschreibung wird durch das freie Vortragen von Texten das Sprachverständnis geschult.

Über unsere Lernplattform Fronter steht das Material je nach Bedarf zur Verfügung. Schüler laden das Material herunter und lernen eigenverantwortlich. Ein Vorteil gegenüber konventionellem Präsenzunterricht besteht darin, dass das Material beliebig oft, beliebig schnell abgespielt werden kann.

Ein weiteres Projekt von Nina und Ingo Wentz ist die Bild- und Videoanalyse physikalischer und chemischer Experimente. Ohne Zweifel sind Experimente mit Feuer, Knall, Schall und Rauch beeindruckend. Einzelheiten lassen sich aber oft nur in einer Zeitlupenwiederholung oder einer Sequenz von Standbildern betrachten. Die Schüler können Videos selbst drehen und auswerten oder es werden fertige Filme, bzw. Bildsequenzen in Fronter zur Verfügung gestellt.
(Nina Wentz)

Erdkunde in der Praxis – Köln ist eine Reise wert

C:\Users\Isa\Desktop\118CANON\IMG_7725.JPGDer Erdkundekurs des 13. Jahrgangs erkundete am 17.09.2010 unter mehreren Gesichtspunkten die Millionenstadt Köln. Die theoretische Unterrichtsthematik der Stadtentwicklung wurde einen Tag lang praktisch am Beispiel Kölns angewendet und erläutert. Mit Zug, Straßenbahn und zu Fuß haben wir verschiedene Stadtteile sowie besondere Architekturen bereist und erkundet.

Wir starteten unsere Exkursion im rechtsrheinischen Köln-Kalk, wo wir uns ein genaueres Bild über die Wohn- und Lebenssituation machen konnten. Philipp, Roman und Till informierten uns über die geschichtliche Entwicklung des Stadtteils als Industrie- und Arbeitervorort. Das einzige Überbleibsel der ehemals riesigen Chemischen Fabrik Kalk ist der unter Denkmal stehende Wasserturm, welcher direkt neben der neu errichteten Mall – den KölnArcaden – steht, die zahlreiche Einkaufs- und Dienstleistungsmöglichkeiten anbietet.

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Das nächste Ziel war die oberste Etage des Parkhauses an der Lanxess-Arena/Köln-Arena. Von dem ansonsten bei verschiedenen Veranstaltungen in der Lanxess-Arena besuchten Parkhaus, genossen wir die Aussicht über weite Teile des rechtsrheinischen Köln, der „schäl Sick“. Von unserem Standort aus konnten wir nicht nur den Kölner Dom, viele andere Hochhäuser, Wohngebiete und die Arena betrachten, sondern hatten zudem noch einen Überblick über das Bahngelände „Deutzer Feld“. Marcus gab uns einen Überblick über die dynamische Entwicklung des Dienstleistungsbereichs im Deutz-Mülheimer Raum.

C:\Users\Isa\Desktop\118CANON\IMG_7772.JPGNachdem wir die Rheinseite gewechselt hatten, erkundeten wir genauer den Rheinauhafen südlich der Severinsbrücke und das Schokoladenmuseum. Hier hat sich in den vergangenen fünf Jahren enorm viel verändert. Die „Wiederbelebung“ und Umwandlung dieses Areals mit der Errichtung zahlreicher Wohn- und Bürogebäude erschloss sich uns sehr eindrucksvoll, die Preise der Wohnungen waren eindrucksvoll und sind nur für die reiche Bevölkerungsgruppe erschwinglich. Wir bestaunten die äußerst unterschiedliche Architektur, vor allem die drei neu gebauten, imposanten Kranhäuser und das renovierte „Siebengebirge“ und wurden über den geschichtlichen Wandel des Hafens von Patrick, Gianna und Alexander informiert.

Unser letztes Ziel war der zentral in Köln liegende MediaPark, welcher von wenigen Schülern zuvor schon mal besucht wurde. Auffallend ist hier die sternförmige Anordnung der Gebäude sowie der große KölnTurm, der aus dem Gebäudekomplex mit seinen knapp 150 m heraussticht. Jedes Gebäude wird unterschiedlich genutzt, der Schwerpunkt liegt aber im Medien- und Kommunikationsbereich. Hier haben verschiedene Radiosender wie 1Live oder Radio Köln sowie das Riesenkino Cinedom ihren Standort. Während eines kurzen Regenschauers gaben uns Matthias, Alexandra, Sannah und Felix im trockenen Kino hierzu wichtige Informationen.

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Freitag, der 13.“ -

Dramatischer Flugzeugabsturz und heißes Dschungelabenteuer bei der Theateraufführung des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12

Wer an einem Freitag, dem 13. eine Flugreise unternimmt, muss damit rechnen, dass der Flug nicht planmäßig verläuft.

Am 28.06.2010 wurden die Zuschauer/innen schon am Eingang der Mensa auf die bevorstehenden 90 Minuten des Theaterstückes „Freitag, der 13.“ eingestimmt. Sie mussten mit ihrem (Eintrittskarten-)Flugticket durch den Check-In des Flughafens und wurden dabei vom Flugpersonal „durchleuchtet“. Unter den Fluggästen befanden sich auch 10 Passagiere, die sich nach dem dramatisch inszenierten Flugzeugabsturz und einer Notwasserung zusammen mit dem Piloten und drei Stewardessen fernab aller Zivilisation auf einer einsamen Insel im Pazifik wiederfanden.

Notgedrungen musste man miteinander auskommen und das Überleben organisieren, auch wenn hier recht unterschiedliche Charaktere zusammen kamen. Die Sportlerin (Julia Boost) schaffte es nur aufgrund ihres guten Trainings an Land zu schwimmen und war dann überrascht dort auch einen alten Opa (Gabriel Hoffrichter) zu treffen, der mit seinem Fallschirm rechtzeitig aus dem Flugzeug abspringen konnte. Der „senile Kerl“ griff bei dem Abenteuer auf allerlei Kriegserfahrungen zurück und leistete somit einen großen Beitrag zum Überleben aller. Gute Stimmung brachte der Computerfreak (Till  Seifert) mit seinen Sprüchen rund um seinen Laptop und er freute sich dann auch über die Erfrischungen der Boardcrew. Denn die Stewardessen (Saskia Pankoke, Sandra Nüssgens und Chiara Midolo) sorgten sich nicht nur um ihr zerknittertes Outfit, sondern auch um das leibliche Wohl der Gestrandeten, indem sie Tapirfleisch und Bananenshake servierten. Der Pilot (Jérome Stöcker) hingegen war nach dem durch ihn verursachten Flugzeugabsturz eher an Höherprozentigem interessiert. Und so wurde die Touristin (Annika Fassbender) auch zu seiner besten Freundin, da sie ihm nicht nur tolle Bilder vom Flughafen, dem Sonnenuntergang oder einer seltenen Farnart zeigte, sondern auch den entscheidenden Tipp zur Alkoholgewinnung aus den vor Ort wachsenden Magorifrüchten gab. Der Terrorist (Robin Barham) wähnte sich zunächst im Paradies des Jenseits, letztendlich war sein einziger Halt dann jedoch sein Gebetsteppich, den er wie eine Schmusedecke in Ehren hielt. So war er auch nur sehr ungern bereit die immer gut gelaunte und strahlende Optimistin (Daniela Zahn) in die Geheimnisse seiner Gebetskunst einzuweihen. Ganz zu schweigen von den „Annäherungsversuchen“ des betrunkenen Piloten, der lautstark forderte: „Aladin! Flieg mich mit deinem Zauberteppich zum Ballermann!“. Die Optimistin behielt jedoch stets ihre Fröhlichkeit und ihre Zuversicht wurde auch von den plumpen Annäherungsversuchen des prolligen Machos (Benedikt Koch) nicht getrübt, der keinen Versuch ungenutzt ließ jede Frau anzuflirten, die über seinen Weg lief. Der Geschäftsmann (Tim Richter) sorgte sich allerdings eher um seine verpassten Termine in Bangkok und wurde häufig von der Neurotikerin (Paula Brenner) genervt, die neben ihren Pillen vor Flugangst auch die gegen Herzbeschwerden, Wolken und Schmetterlinge verloren hat. Doch obwohl der Dschungel zunächst so gar nichts für ihre Nerven war, taute sie durch die ruhige Art des Lesers (Mario Maertins) dann schließlich auf, der durch seine Zitate aus „Robinson Crusoe“ die Handlung schon vorausdeutete. So erahnte er auch die Begegnung mit Wilden, die nicht lange auf sich warten ließ. Zwei als Eingeborene verkleidete Moderatorinnen (Lea Mylius und Melanie Faßbender) klärten schließlich auf, dass es sich bei alledem lediglich um „Surviver“ - eine Realitiy-Show handelt. Doch die Verwicklungen gingen noch weiter.

Die ahnungslosen Flugpassagiere trafen auf die Gewinner einer Abenteuerreise, die ebenfalls von alledem nichts wussten. Hier war also ein bodenständiger Camper (Florian Becker) mit „5 Hühnern“ im Urwald gelandet, obwohl er sich doch nur ein kühles Bierchen und „lecker“ Fleisch wünschte. Während die Diva (Carina Braun) auf ihren Stöckelschuhen nach Cocktails Ausschau hielt, versuchte die Psychologin (Theresa Hummel) Material für ihre Doktorarbeit über das Verhalten von Menschen in Extremsituationen zu sammeln. Die Künstlerin (Anika Schwierz) war von den schönen Schilden und Speeren der Wilden ganz fasziniert und zeichnete ständig Bilder für ihre neue Vernissage während das Hippiemädchen (Gianna Ludewig) mit ihrer relaxten Stimmung für „Good Vibrations“ sorgte. Die scheinbar aus dem Nichts kommende Stimme der Produktionsleitung der Reality-Show (Judith Steinmetz) verschaffte dem Durcheinander schließlich ein Ende, jedoch nicht bevor die Touristin noch ein abschließendes Gruppenfoto der bunten Truppe machte.

Für den reibungslosen Ablauf sorgten auch viele Helfer. So zum Beispiel Vera Bensch als Souffleuse, die immer dann zur Hilfe war, wenn der Text dann doch einmal etwas hakte. Judith Steinmetz hat die Zuschauer/innen mit ihrer „Stimme aus dem Off“ durch den Abend geführt und zudem für den reibungslosen Ablauf der Hintergrundmusik und der Bilder des Theaterstücks gesorgt. Lucas Schnitzler und die Mitglieder der Tolitec-AG sorgten für stimmungsvolles Licht und den reibungslosen Ablauf des Tons.

Für tolles Dschungelfeeling sorgte an diesem Abend auch das heiße Wetter. Die Zuschauer/innen freuten sich in der Pause über Sekt und kühle Getränke, die von einigen Schüler/innen des Musikkurses des 12. Jahrganges ausgeschenkt wurden.

Ein weiterer Star des Stückes war definitiv auch das detailreich ausgeschmückte Bühnenbild, das von Marcus Bank und seinem Kunstkurs der Jahrgangsstufe 12 gestaltet wurde und zur Atmosphäre wesentlich beitrug.
Neben der Premiere wird das Stück noch an zwei weiteren Terminen für verschiedene Schulklassen aufgeführt.
Vielen Dank euch allen! Es war ein absolut gelungener Abend mit guter Stimmung, vielen Lachern, lautem Applaus und einer stolzen Leiterin des Theaterstücks…
(Tanja Hentschel)

Mimik und Physik

… die beiden Themen scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Die Physikusse verbinden schon seit Jahren ganz unkonventionell verschiedene Themen miteinander. In der neuen, dreiteiligen Unterrichtsreihe „Arte della Physica“ wird Physik kunstvoll drapiert und von den Schülern in Bildern, Podcasts und kurzen Videos arrangiert.

Der erste Projektteil „Augenblicke“ hält physikalische Gesetze und Zusammenhänge in ästhetischen Fotos fest. Daneben gibt es einen Begleittext, der die Geschichte hinter dem Bild erzählt. Die Verbindung von Physik und Kunst soll den Betrachter anregen, sich mit Physik auseinander zu setzen. Wir geben dem Zuschauer dabei die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wie tief er in die Materie einsteigen möchte.

Erste Unterrichtseinheiten zu den Themen Gravitation und Fliehkraft, die den Schülern die theoretischen Grundlagen vermitteln, sind abgeschlossen. Aktuell beschäftigen sich die Physikusse mit dem Fotoequipment der Schule, Fotobearbeitungsprogrammen und natürlich dem Posen vor der Kamera. Da die Fotos sehr minimalistisch werden ist eine ausdrucksstarke Mimik notwendig. Wir haben sehr viel Spaß, Gesichterstudien aufzunehmen, die alle Gefühlslagen, von unbändiger Angst bis überschäumende Freude, zeigen.
(Nina Wentz)

Schnuppertauchen mit den Leistungsschwimmern

Da unsere gemeinsamen Trainingsstunden in den AG-Zeiten nun vorbei sind, habe ich mich mit einem Highlight bei den Schwimmer/innen meiner Sportfachklasse; nun Jahrgang 8; verabschiedet.

Im Schwimmbad der Sportschule in Hennef fand in der ersten Schulwoche - in Zusammenarbeit mit dem TCB „Tauchclub Bonn“ - für die ausscheidenden Schüler/innen ein Schnuppertauchen statt. Mit ihrem gesamten Equipment sind Horst, seine Frau Antje und Marcus zu uns gekommen.

Schnell war alles aus dem Transporter in die Schwimmhalle getragen, weil alle mit anpackten. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde gab Horst zunächst eine allgemeine Einweisung.

„Was, mit einer so schweren Flasche soll ich schwimmen?“ Ja, man geht nicht unter, um nie wieder aufzutauchen! Ein spezielles Jackett, das Luftkammern besitzt, hilft das Ab-/und Auftauchen und auch das Schweben in einer bestimmten Wassertiefe zu steuern. Eine Demonstration folgte.Schnell merkten die Kinder, dass sie ruhig und entspannt mit gleichmäßiger Atmung gut durch den sogenannten „Oktopus“ mit Luft versorgt wurden.

Noch schneller fanden sie nun Spaß abzutauchen, unter Wasser Saltos zu schlagen oder rücklings die Wasseroberfläche von unten her zu betrachten. Mit spielerischen Übungen beschäftigte uns Horst, wobei wir gleichzeitig lernten einander Luft zu geben oder die Taucherbrille zu spülen.

Viel zu schnell war der Nachmittag vorbei. Bei einigen hat das Schnuppertauchen Interesse an einem neuen Hobby geweckt!
(Gisela Raps)

Girl‘sDay: Ein Tag als Nachwuchsjournalistin

Am Girls‘Day, dem 26.04.2010 waren zwei Mädchen aus unserem Schülerzeitungsteam zu Besuch in der Redaktion des Stadtmagazins Hennef. Damit wollten wir die Unterschiede zwischen unserer und einer professionellen Redaktion kennen lernen, uns Tipps einholen, Verbesserungsvorschläge zur Kenntnis nehmen und einfach mal sehen, wie es im wahren Beruf des Journalisten so abläuft.

Die Redaktion befindet sich in Hennef, direkt an der Sieg, in einem Mehrfamilienhaus. Die komplette Redaktion besteht nur aus einer Journalistin, Andrea Maria Hauser, die für die Ausgaben in den verschiedenen Regionen verantwortlich ist. Zudem sind dort noch weitere Angestellte beschäftigt, die aber nur für die Werbung und das Graphische zuständig sind. Monatlich erscheint ein Stadtmagazin für die Regionen Eitorf, Windeck, Ruppichteroth, Hennef, Sankt Augustin, Siegburg, Lohmar und Umgebung. Die Magazine sind kostenlos, da sie durch Werbung finanziert werden.

In der Redaktion ist uns erst richtig bewusst geworden, wie viel Zeit wir für die Herausgabe unserer Schülerzeitung haben. Frau Hauser dagegen muss in sehr kurzer Zeit eine Menge Berichte für die verschiedenen Magazine schreiben und hat dafür nicht annähernd so viel Zeit wie wir. Wobei auch zu berücksichtigen ist, dass wir nur einmal in der Woche Gelegenheit zum Arbeiten haben und Frau Hauser sich hauptberuflich damit beschäftigt. Trotzdem ist es bewundernswert, wie viel sie alleine in so einer kurzen Zeit zu Stande bringt. Damit wollen wir sagen, dass der Job des Journalisten sehr stressig sein kann und dass in der Arbeitswelt ein enormer Druck auf den Redakteuren lasten kann.

Auf die Frage, ob das nicht sehr stressig sei, ganz allein zu arbeiten, antwortete sie nur, dass es vor den Erscheinungsterminen immer etwas knapp würde, aber dass sie alles mit einer guten Organisation schaffen könne.

Zu Beginn des Tages haben wir uns mit ihr zusammengesetzt und Kaffee getrunken, dabei haben wir ihr viele Fragen gestellt, z.B. wie sie von den verschiedenen Termine erfährt, bei denen sie fotografiert und über die sie schreibt. Dabei stehen ihr mehrere Möglichkeiten offen: Häufig bekommt sie per Fax Informationen, sie wird dann gebeten, über eine Veranstaltung etc. zu berichten. Sie kann sich aussuchen, was im nächsten Heft erscheint, somit kann sie die Anfragen (auch übers Telefon, Internet oder ähnliches) annehmen oder ablehnen. Natürlich hat man diese Freiheiten in einer größeren Redaktion nicht. In der Hinsicht hat man durch die Selbstständigkeit einen großen Vorteil.

An dem Tag, an dem wir da waren, bekam sie schon früh morgens ein Telefax mit der Einladung über den Girls‘Day in der Fußballschule Hennef zu berichten. Kurz darauf sind wir mit ihrem Auto zur Jugendfußballschule Hennef gefahren. Dabei hatte sie nur ihren Notizblock und eine riesige Kamera dabei. Während sie Interviews mit den Veranstaltern führte und sich Notizen machte, durften wir die Fotos für das Magazin schießen. Das hat uns viel Spaß bereitet.

Zurück in ihrem Büro haben wir die besten Fotos herausgesucht und noch einmal alles besprochen. Der Tag ging sehr schnell vorbei und es war sehr unterhaltsam, lustig sowie interessant. Wir sind froh, dass wir wieder neu dazu gelernt haben, damit unsere Schülerzeitung in Zukunft noch besser wird.
(Lea Kneip und Jill Johnel , 10E)

Neue Kolleginnen: Interview mit Frau Schulz

Ich habe meine erste feste Stelle nach den Sommerferien hier angenommen. Vorher war ich an der Europaschule Bornheim, auch eine Gesamtschule, dort habe ich zwei Jahre lang mein Referendariat absolviert. Als Lehrerin arbeite ich also insgesamt seit zweieinhalb Jahren.

Welche Fächer unterrichten Sie? - Deutsch und evangelische Religion.

Ist Lehrerin zu sein ihr Traumberuf und wenn ja, warum? - Ich hab mir immer ganz viele Sachen vorstellen können, z.B. wäre ich gerne Maskenbildnerin für Fantasy-Filme geworden. Aber wenn man Lehrerin ist, stimmt für mich das Gesamtpaket. In diesem Beruf ist man ganz flexibel und kann in vielen Bereichen kreativ sein. Natürlich sind auch die Faktoren wichtig, dass man mit vielen Menschen Kontakt hat, dass es eine gute Bezahlung gibt und dass der Job sicher ist.

Tut es Ihnen leid, wenn Sie Schüler/innen schlechte Noten geben müssen? - Ja, manchmal.

Haben Sie selbst Kinder und wie alt sind diese? -Nein!

Haben Sie Haustiere? - Einen Hund namens Roja.

Haben Sie ein besonderes oder auffälliges Hobby? - Ich bin exzessive Leserin, also eine „Leseratte“.

Wie würden Sie sich einem blinden Menschen beschreiben? Vom Eindruck und Ihrer Art? -Nett, fröhlich, spontan und glücklich.

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie drei Wünsche frei hätten? - Ein ewiges Leben mit meinem Mann zusammen, den Weltfrieden und fantastische Wesen auf der Welt, wie Elfen, Feen und Drachen, die in Harmonie und Frieden miteinander leben.

Beschreiben Sie Mogli aus dem Dschungelbuch. - Klein, dunkelhäutig, mutig, tierlieb und fast nackt!

Was hatten sie früher für einen Kleidungsstil? - Secondhand-Sachen und punkige Hosen, eher lässig und ausgeleiert. Ein bisschen sportlich, aber eher kaputt und zerschlissen.

Neue Kolleginnen: Interview mit Frau Lesch

Wie lange arbeiten Sie schon als Lehrerin? - Ich bin seit Februar 2008 als Referendarin hier an der Schule und seit einem halben Jahr fest angestellte Lehrerin.

Welche Fächer unterrichten Sie? - Ich unterrichte Englisch und Sport.

Ist Lehrerin zu sein ihr Traumberuf? - Ja, Lehrerin zu sein ist mein Traumberuf, weil ich gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeite und mir das viel Spaß macht.

Tut es Ihnen leid, wenn Sie Schüler/innen schlechte Noten geben müssen? - Manchmal tut es mir sehr leid, wenn ich Schülern schlechte Noten geben muss. Ich versuche auch immer alles, um das zu verhindern. Manchmal kann ich das aber nicht verhindern, dann muss es eben sein.

Haben Sie selbst Kinder? - Ich habe noch keine Kinder, nein.

Haben Sie Haustiere? - Ich habe auch keine Haustiere ... bis auf eine Katze, die ist mir aber zugelaufen, gehört mir also nicht. Die läuft nur bei mir im Garten herum.

Haben sie ein besonders auffälliges Hobby? - Hm… ich weiß nicht, ob das auffällig ist, aber ich gehe sehr gerne in den Bergen wandern, mit einem Rucksack, von Hütte zu Hütte. Ich bin dann tagelang in den Bergen unterwegs, fernab der Zivilisation.

Wie würden Sie sich einem blinden Menschen beschreiben, vom Eindruck und Ihrer Art her? - Hm… ich glaube ich würde doch mit Äußerlichkeiten anfangen und sagen, dass ich sehr klein und „zottelig“ bin. Dann würde ich übergehen zum Charakter und sagen, dass ich hilfsbereit bin und immer versuche freundlich zu sein.

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie drei Wünsche frei hätten? - Also, zuerst würde ich meiner Familie und meinen Freunden und allen Menschen, die mir nahe stehen wünschen, dass sie gesund bleiben. Der zweite Wunsch wäre, dass meine Familie und meine Freunde glücklich sind. Und der dritte Wunsch wäre… hm… ich glaube, den dritten Wunsch halte ich mir noch offen. Darüber muss man halt manchmal etwas länger nachdenken.

Beschreiben Sie Moglie aus dem Dschungelbuch! - Uff… Moglie aus dem Dschungelbuch… ich kenn das Dschungelbuch nicht so genau, aber er ist klein und beweglich, aktiv, süß und ich glaube, er ist schlau.

Was hatten Sie früher für einen Klamottenstil? - Als ich zur Schule gegangen bin, war der eigentlich immer sportlich. Jeans.

"Bonn Open" - Internationales Judo-Turnier in Bonn

Rainer Wolff, Vorsitzender des Beueler JC, konnte Teilnehmer aus Luxemburg, Belgien, den Niederlanden sowie den Landesverbänden Hessen, Hamburg, Saarland, Rheinland, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zum internationalen Turnier der U 16 und U 19 in der Hardtberghalle begrüßen. Auf vier Matten wurden an zwei Tagen die Medaillengewinner in 31 Gewichtsklassen ermittelt.

Für den JC Hennef gab es in der Altersklasse U16 dabei wieder mehrere beachtliche Erfolge. Maike Riehl gelang in der Gewichtsklasse bis 48 kg mit nur einer Niederlage der Sprung auf’s Treppchen: Platz 3. Johanna Schulze konnte in der für sie neuen Gewichtsklasse bis 44 kg und als jüngster Jahrgang der Alterklasse U16 vor allem Erfahrungen mit nach Hause nehmen.

Bei der männlichen Jugend gab es gleich 2 Mal Gold für den JC Hennef: Lars Krautscheid siegte bis 73 kg und Moritz Plafky hatte nach einem Hennefer Finale bis 46 kg gegen Jonas Schulze die Nase vorn. In der gleichen Gewichtsklasse konnte sich ein weiterer Hennefer platzieren: Tobias Paskiet belegte Platz 5.

In der U19 startete als einziger Teilnehmer Philip Neihs. Er belegte, hier auch als jüngster Jahrgang in der Altersklasse, Platz 7 bis 66 kg.

Insgesamt ein tolles Ergebnis für den JC Hennef, vor allem weil die Judoka so kurz nach der Sommerpause und in einem stark besetzten internationalen Feld wieder überzeugen konnten. Wieder einmal zahlte sich hier die kontinuierliche Trainingsarbeit der Hennefer Trainer Astrid Krombach und Kamen Kasabov aus.

Die Platzierungen im Einzelnen:

bis 48 kg (15 TN):
1. Denise Schmitz, TSV Bayer 04 Leverkusen
2. Demi van Schijndel, Judoclub Berlicum/Niederlande
3. Clara-Tabea Schneider, Rheinland
3. Maike Riehl, JC Hennef

bis 46 kg (9 TN):
1. Moritz Plafky, JC Hennef
2. Jonas Schulze, JC Hennef
3. Denis Caro-Lognoul-Bras, Stockem/Belgien
3. Tom Meulensteen, JTC Eindhoven/Niederlande
5. Tim Malewany, PSV Bochum
5. Tobias Paszkiet, JC Hennef

bis 73 kg (14 TN):
1. Lars Krautscheid, JC Hennef
2. Thomas Jaspers, Judo Ryu Maasduinen/Niederlande
3. Fabrice Haarmann, Judo Klub Hagen
3. Thomas Snijders, JTC Eindhoven/Niederlande

Mehr Informationen auch unter www.beueler-judo-club.de/

Methodentraining MTM 10plus:

Jahrgang 10: gefeiert, erholt und wieder gelernt

Kompliment für unseren 10. Jahrgang! Nach ausgelassener Abschlussfeier haben alle Schüler/innen des zehnten Jahrgangs, die in die gymnasiale Oberstufe unserer Schule aufsteigen, sich 4 Tage lang in einem Intensivkurs auf zukünftige Anforderungen vorbereiten lassen.

„Ja, es hat Spaß gemacht, die Lehrer waren gut drauf.“ „Ich hätte nicht gedacht, dass die Zeit so schnell vergeht.“ „Ja, ich habe viel gelernt. Mensch, was kann ich Zeit sparen, wenn ich die Werkzeuge richtig nutze!“… so und ähnlich klang es immer wieder. Und die Lehrer gaben die Komplimente zurück: „Toll, wie ihr euch anstrengt!“ „Eine tolle Truppe!“ „Das mach ich im nächsten Jahr wieder.“

Was war der Auslöser? 120 Schüler/innen arbeiteten jeden Tag an einer anderen Arbeitsstation, erstmals fanden sie sich so ihren Mitschüler/innen gruppiert, wie es nach den Ferien weitergehen wird. Alte Bekanntschaften wurden in Arbeitsteams reaktiviert, neue Bekanntschaften wurden geschlossen. Die Kolleg/innen Ulrike Biermann, Ursula Novotny-Schmandt, Christoph Becker, Stefan Müller, Henning Herchenbach und Karl-Heinz Assenmacher hatten abwechslungsreiche Trainings vorbereitet und in FRONTER verfügbar gemacht. Die Schüler/innen machten ihre Arbeitsergebnisse wiederum in FRONTER allen Mitgliedern des Trainings verfügbar.

Insgesamt erwarben die Schüler/innen weitreichende Kompetenzen. So haben sie z.B. mit AUDACITY und FRONTER Podcasts produziert sowie mit GRAFSTAT und FRONTER Umfragen erstellt, durchgeführt und ausgewertet. Weiterhin haben sie erweiterte Funktionen von FRONTER und CREAZA kennengelernt sowie erweiterte Funktionen der Textproduktion mit WORD 2007. Hierbei haben sie sich insbesondere mit Gliederungsfunktionen, Formatvorlagen und Verzeichniserstellung befasst.

Bleibt zu hoffen, dass für den kommenden 10. Jahrgang das Angebot MTM 10Plus wiederholt werden kann!
(Karl-Heinz Assenmacher)

Austausch mit der IELEV-Schule in Istanbul vom 07. – 14. Juni 2010 (Ein Reisebericht)

Montag

Am Montag haben wir, 2 Schülerinnen und 7 Schüler des 7. Jahrgangs, uns mit unseren Eltern am Flughafen mit Herr Liedtke getroffen. Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet haben, wurde problemlos eingecheckt. Im Flughafen durften wir dann noch ein wenig durch die Flughafenläden schlendern. Um 15:40 Uhr konnten wir dann endlich an Bord gehen. Der Flug war sehr schön und wir haben es genossen über den Wolken zu sein. Gegen 20.00 Uhr sind wir dann in Istanbul gelandet, wo wir schon von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Gemeinsam sind wir dann mit unseren Familien nach Hause gefahren.

Dienstag

Am Dienstag hat es sehr stark geregnet. Wir sind mit dem Schulbus zur Schule gefahren, um uns dort mit Herr Liedtke zu treffen und zu besprechen, was wir heute tun werden. Als erstes fuhen wir zur Hagia Sophia und danach zum Großen Basar. Die Hagia Sophia ist eine große byzantinische Kirche, die 1453 bei der Eroberung von Konstantinopel von den Osmanen zu einer Moschee umgebaut wurde und nun als Museum genutzt wird.

Nach der Hagia Sophia sind wir dann in den großen Basar gegangen um dort eine Stunde zu bummeln. Der Große Basar ist eine Art sehr altes Einkaufcenter. Es besteht aus nur einem sehr großen verwinkelten Erdgeschoss.

 

Am Nachmittag haben wir uns zum Bowling getroffen.

Mittwoch

Wir sind mit dem Schulbus zur Schule gefahren. Für heute war ein Ausflug in die Stadt geplant.

Unser erster Ausflugspunkt war die „Blaue Moschee“ oder - wie die Türken sagen - die Sultanahmet Camii: Eine riesige Moschee mit sechs Minaretten. Im Anschluss waren wir im Ägyptischen Basar, der zu Recht den Namen Gewürz-Basar trägt, denn jeder zweite Laden dort verkauft Gewürze. Nach dem Basar haben wir uns in Gruppen aufgeteilt. Einige Schüler/innen haben sich eine sehr schöne Moschee, die Rüstem Pascha Moschee, angeschaut. Andere haben die Zeit für Einkäufe genutzt. Gemeinsam sind wir dann mit einem bestellten Bus ans Ende vom Goldenen Horn gefahren. Dort steht eine Moschee, in der der Bannerträger von Mohammed begraben liegt. Mit einer Seilbahn sind wir dann über einen Friedhof hinauf zum Teehaus gefahren. Der Rückweg führe uns zu Fuß über einen alten Friedhof.

Donnerstag

Heute Morgen war Treffpunkt am Fußballplatz, Herr Liedtke erwartete uns dort bereits. Zunächst war ein Ausflug in den Topkapı Palast geplant. Dort haben wir uns in zwei Gruppen geteilt, gemeinsam mit Herrn Liedtke hat die eine Gruppe den Palast besichtigt: z. B. die Schatzkammer, einen Platz, von dem man das Goldene Horn sehen kann und an dem der Sultan früher oft sein Essen eingenommen hat. Des Weiteren konnten wir den „Kleiderschrank“ des Sultans besichtigen. Die andere Gruppe hat einen Spaziergang durch einen Park unternommen. Im Anschluss haben wir dann noch eine schöne Bosporustour mit einem Schiff gemacht.

Freitag

Heute haben wir einen Ausflug zu den Prinzeninseln unternommen. Das Schiff hat bereits sehr früh am Hafen abgelegt. Wir sind eine Stunde mit dem Schiff gefahren, was allen gut gefallen hat. Auf der Insel angekommen haben wir zunächst in einem Cafe eine Pause eingelegt und unser Lunchpaket gegessen. Dann haben wir die Insel besichtigt. Über einen - zum Teil - unbefestigten Weg sind wir zur Spitze der Insel gewandert. Dort erwartete uns eine wunderbare Aussicht auf das Marmarameer. Der Rückweg führte uns durch das „Hinterland“ – vorbei an Ilexsträuchern – über einen schmalen Pfad. Die Aussicht war wunderschön.

Wochenende

Das Wochenende haben wir in unseren Gastfamilien verbracht und dort das türkische Leben kennengelernt. Am Sonntag mussten wir dann „schweren Herzens“ unsere Koffer packen.

Montag

Die Rückreise startete am Montag um 10.00 Uhr. Wir sind mit vielen tollen neuen Eindrücken aus einer wundervollen Stadt wieder in Deutschland angekommen.
(Max Brauner, 7F, v.d.R. gekürzt)

Sechs Jahre bei den Sambalinos

100_2451.JPGKatharina Klein, Lisa-Marie Schneider und Theresa Oberstraß, wurden für ihr langjähriges Engagement in der Sambagruppe von der Schulleitung geehrt. Die drei Schülerinnen waren seit dem 5. Jahrgang in der Freizeit-AG dabei und haben über den Unterricht hinaus viel Zeit für zusätzliche Proben und Auftritte investiert.

Katharina spielte anfangs Tamborim und später Repinique. Sie leitete mit diesem Instrument seit einigen Jahren die Auftritte und gab Signale und Zeichen mit Hilfe der Samba-Pfeife Apito. Sie hat maßgeblich zur eigenständigen Entwicklung der Gruppe, die seitdem vollkommen ohne meine Hilfe ihre Auftritte meistert, und zum Gelingen dieser Auftritte beigetragen.

Theresa Oberstraß und Lisa-Marie Schneider spielten Tamborime. Sie waren nie müde, den Neuen bei ihrem Start in die Gruppe zu helfen, und bildeten ein starkes Team, auf das stets Verlass war und das die Tamborim–Crew erfolgreich koordinierte und zusammen hielt.

Katharina verlässt die Schule und geht für ein Jahr nach Canada. Wir würden uns sehr freuen, sie 2011 wieder in unserer Gruppe begrüßen zu dürfen. Lisa und Theresa machen weiter in der Oberstufe und werden hoffentlich noch drei Jahre bei den Sambalinos trommeln, andere Instrumente ausprobieren und zu perfekten Sambistas werden. Wir danken für die 6-jährige Treue zur Sambagruppe und wünschen alles Gute!
(Christiane Ratsch)

Der neue Soccer Court auf unserem Schulhof

Der neue Soccer Court auf unserem Schulhof bietet uns eine neue Möglichkeit Fußball zu spielen!

Gebaut wurde er von der Firma FunTech hier aus Hennef. Der Platz ist nicht mit Granulat ausgestattet, sondern er besitzt einen durchgängigen und hochwertigen Kunstrasenboden. Die Tornetze sind aus speziellem Gewebe, das sehr robust ist. Die Banden des Platzes sind aus rostfreiem Metall und Aluminium hergestellt. In Zukunft soll der Soccer Court noch durch Seitennetze ergänzt werden, damit verhindert wird, dass zu viele Bälle von außen auf das Spielfeld fallen.

Der Soccer Court wird für denn regulären Sportunterricht, sowie für Vertretungs- und Freistunden genutzt. In den Pausen haben wir aber natürlich auch die Möglichkeit diesen zu nutzen. Den Spielablauf sowohl für die Sekundarstufe 1, als auch die Sekundarstufe 2 regelt ein „Dreiwochenplan“. Im Schaukasten am Soccer Court, am Eingang der Mensa und im Lehrerzimmer sind die Spielzeiten der einzelnen Klassen ersichtlich. So kann jeder Schüler nachsehen, welche Klasse wann eingetragen ist. Im Falle eines abwesenden Lehrers kann der Vertretungslehrer mit den Schülern problemlos auf dem Platz spielen. Die Sekundarstufe II nutzt ihn in ihren Freistunden. Falls allerdings regulärer Sportunterricht auf dem Court stattfindet, muss er von allen anderen geräumt werden. Für besondere Spiel- oder Trainingstage kann der Court auch geblockt werden. Die Pausenpläne verschieben sich entsprechend. Verantwortlich für den Spielbetrieb ist Herr Heinderichs.

Sobald das Schultor geöffnet ist, ist der Platz bis nachmittags gegen 16.00 Uhr nutzbar. Manchmal finden auch kleine, selbst organisierte Turniere statt, beispielsweise spielen die 8er gegen die 9er oder die Miniweltmeisterschaft der Klassen 5 und 6. Auch die Fußballturniere der Schülervertretung werden dort ausgetragen.

Auf dem Court kann allerdings nur eine begrenzte Zahl von Schülern spielen. Maximal 12-14 Spieler sind erlaubt. Bei den jüngeren Klassen ist es allerdings auch kein Problem, wenn mal ein oder zwei Schüler mehr mitspielen. Bei den größeren Schülern ist die Regelung etwas anders. Wenn die Schüler mit 15 Spielern spielen, gibt es dort meistens nur noch ein hartes „Gebolze“. Die Lösung: Es müssen dann zwei Mannschaften mit jeweils sechs Schülern gebildet werden.

Der Soccer Court wird von den Schülern super angenommen. Trotzdem beschweren sich die Schüler, dass es leider immer noch zu wenige Spielmöglichkeiten für Fußball auf dem Pausenhof gibt. Die Schulleitung sucht daher nach verschiedenen Möglichkeiten, um noch mehr Platz zum Fußballspielen zur Verfügung zu stellen.
(Peter Krautscheid, 10A)

Erfolgreiche Teilnahme der Gesamtschule Hennef am Sommerleseclub

Die Stadtbibliothek Hennef veranstaltete in diesem Jahr zum ersten Mal den Sommerleseclub.

18 Schüler/innen der Gesamtschule Hennef  haben erfolgreich teilgenommen und ein Zertifikat erhalten. Voraussetzung war, sie mussten mindestens drei Bücher lesen.

Für den Sommerleseclub waren mehr als 200 neue Bücher angeschafft worden. Es gab Fantasy- oder Freche-Mädchen-Geschichten; Action und Spannung waren genauso angesagt wie Interessantes aus Sachbüchern. In einer netten Atmosphäre halfen die Mitarbeiter/innen der Stadtbibliothek den Schüler/innen bei der Auswahl des Lesestoffes.

Am Freitag, dem 17.09.2010, trafen sich dann alle erfolgreichen Teilnehmer/innen zu einer Abschlussparty des Sommerleseclubs. Eingebettet in eine witzige „Leseshow“ wurden hier die Zertifikate und die Sonderpreise für die Vielleser ausgeteilt. Mit Spannung wurde die Tombola erwartet, bei der jeder die gleichen Chancen auf den Hauptgewinn, einen iPod nano, hatte. Diesen gewann Christina Moh (10C der Gesamtschule Hennef), die mit vier gelesenen Büchern auch ihr Zertifikat erhielt.

Schade, dass wir nächstes Jahr als Elftklässler/innen nicht mehr daran teilnehmen können, aber wir hoffen, dass trotzdem viele Schüler/innen Spaß am Sommerleseclub der Stadtbibliothek Hennef haben werden. Übrigens, für die Schule mit den meisten erfolgreichen Teilnehmer/innen winkt noch ein Sonderpreis.
(Lena Krautscheid, 10C)

OPEN YOUR EYES

„Fit in Fair Play“ -  Anti-Mobbing-AG bleibt am Ball

Als Anti-Mobbing-Group daran beteiligt zu sein, einen bundesweiten Wettbewerb zu gewinnen, ist nicht nur als Belohnung für den persönlich geleisteten Einsatz zu bewerten. Weiterhin dafür zu sorgen, dass kein Kind in der Gesamtschule gemobbt wird, ist auch schon deshalb eine Verpflichtung. Dieser Verpflichtung nachkommen, wollen die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs, die deswegen die „Anti-Mobbing-AG“ gewählt haben.

Schon im letzten Schuljahr gründeten sie eine „Anti-Mobbing-Group“ und waren jeden Freitag in der Mittagsfreizeit begeistert bei der Sache. Als verschworene Gemeinschaft in Sachen Anti-Mobbing trafen sie sich regelmäßig mit 30 anderen Kindern des 6. Jahrgangs weil sie mithelfen wollten, dass kein Kind im Jahrgang gemobbt wird. Natürlich haben alle Mitglieder der AMG ihr Versprechen gegeben, sich niemals daran zu beteiligen, wenn ein Kind gemobbt wird. Stattdessen haben sie geschworen, sich einzumischen und Hilfe zu holen, sollten sie Mobbing beobachten. Auf jeden Fall wollten und wollen sie nicht dabei zusehen, wenn Mitschüler von anderen Mitschülern verspottet, ausgelacht und ausgegrenzt werden. Dass sie dabei nicht nur von ihren Klassenlehrern Unterstützung erwarten können, versteht sich von selbst. Schließlich liegt aber den Klassenlehrern ganz besonders daran, dass sich jedes Kind, für das sie Verantwortung tragen, in der Klasse wohl fühlt. Denn sie wissen genau: Kinder können nur dann gut lernen und sich auf den Unterricht konzentrieren, wenn sie jeden Tag aufs Neue gerne in die Schule gehen, weil sie  sich in der Klassengemeinschaft wohl fühlen.

Hinschauen und nicht die Augen verschließen, wollen die Schülerinnen und Schüler der Anti-Mobbing-AG, wenn einem Kind Unrecht geschieht.  Einen passenden Namen haben sie sich deshalb schon gegeben „The open eyes“. Und weil in dem Begriff „Arbeitsgemeinschaft“ auch das Verb „arbeiten“ enthalten ist, entwickeln sie nun gemeinsam Strategien, mit denen sich „Mobbing“ von Anfang an aktiv verhindern bzw. stoppen lässt. Einige präventive Ideen haben sie bereits dazu entwickelt. Die spürbaren Umsetzungen werden im Laufe des Schuljahres erfolgen und in den nächsten Elternbriefen nachzulesen sein.

(Georg Dahlberg / Beratungslehrer)

Sportolympiade im Oktopus

Mit Freude und Sportsgeist zog der ehemalige 8. Jahrgang von der Hennefer Gesamtschule nach Siegburg ins Oktopus, um dort verschiedene „olympische“ Wasserdisziplinen zu bestreiten.

In der klassischen Disziplin des Turmspringens, Ihnen auch als „Arschbombe“ aus der eigenen Jugend bekannt, gab es hervorragende Leistungen insbesondere bei den männlichen Athleten, aber auch der ein oder andere weibliche Profi war zu sehen. Wir Zuschauer haben die Darbietungen sehr genossen und etwas wehmütig an die eigene Jugend gedacht!

Eine weitere Attraktion war das Synchronschwimmen der Mädchen, auf dem Foto sind die Vorbereitungen im kleinen Wasserbecken zu sehen. Hier kann besonders der Teamgeist und die gemeinsame Freude bei der Vorbereitung genannt werden. Die Athletinnen zeichnet eine überzeugende Freude am Leben aus.

Neben Tieftauchen war auch das Weittauchen und Abtauchen vertreten, was allen Beteiligten viel Spaß bereitete und als sinnbildlichen Übergang in den Ferienmodus zu deuten war.

Neben den klassischen Disziplinen war aber auch eine ganz neue und bei den jungen Athleten sehr beliebte Disziplin des „Schnüre-Essens“ zu sehen. Sehr überzeugend kann man die Kunstfertigkeit der jungen Athletinnen auf dem nebenstehenden Foto erkennen.

Und die, die weder Wasser noch Zucker mochten, haben sich der Literatur hingegeben und eine Bücherbörse ins Leben gerufen. (Hervorzuheben ist das Sachbuch zu den Meerschweinchen..:-)

Einer kleineren Gruppe saß noch das WM-Feeling in den Beinen, so dass eine Runde Fußball gespielt wurde.

Und nach all den hervorragenden Leistungen des ehemaligen 8. Jahrgangs im Allgemeinen und bei der Sportolympiade im Besonderen, machten alle jungen Athleten eine wohlverdiente Pause und genossen die Sommerfrische im Oktopus in Siegburg.
(Antje Timmer)

FASHION OF THE FUTURE“-

präsentiert vom Kurs „Darstellen & Gestalten des 9. Jahrgangs

Bis zum letzten Augenblick wurde genäht, geklebt, getackert, geschminkt, wurden Texte für die Moderation geschrieben, ins Englische übersetzt und geübt.

Dann war der große Moment da: Die große Modenschau auf dem eigens dafür aufgebauten Laufsteg in der Mensa konnte beginnen.

Am 23. und 24. September führten die Schülerinnen und Schüler des 9er DG-Kurses unter der Leitung von Frau Biermann und Frau Novotny-Schmandt vor begeistertem Publikum ihre Kreationen zum Thema „Fashion of the future“ (Mode der Zukunft) vor.

Ein halbes Jahr lang hatten sie im Rahmen eines Comenius-Projektes Mode der Zukunft entwickelt, Skizzen angefertigt, Entwürfe gezeichnet und praktisch verwirklicht mit ungewöhnlichen Recyclingmaterialien, die andere ganz einfach entsorgen würden. Daraus wurden phantasievolle jahreszeitlich geprägte Kostüme und Outfits entwickelt, Plastikmaterialien verwandelten sich in schimmernde glitzernde Abendgarderobe, die mit originellen Accessoires und aufwändigem Makeup effektvoll garniert wurden.

Die verschiedenen Kollektionen wurden von den Schüler/innen – dank Tolitec - zu fetziger Musik und mir vielen Lichteffekten in eigenen Choreographien auf dem Catwalk präsentiert.

Die zahlreichen Besucher, darunter die Teilnehmer/innen der Comeniuskonferenz aus 7 europäischen Ländern  spendeten an beiden Aufführungstagen begeisterten Applaus.

Orientierung auf einen Beruf oder ein Studium

Neues und Bewährtes in der Studien- und Berufsorientierung

Ein Ziel unserer Schule ist, dass der Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung oder in ein Studium gelingt. Auch wenn es selbstverständlich klingt, müssen wir (Schüler, Lehrer und Eltern) dieses Ziel immer vor Augen haben. Denn unsere Schüler/innen sollen befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen.

Wie Sie wissen, kümmert sich unsere Schule von Anfang an sehr intensiv um dieses Thema. Mit den Ihnen bekannten Veränderungen in der Berufswelt ergab sich die Notwendigkeit, diese thematische Arbeit zu intensivieren, zu systematisieren und zu koordinieren – und regelmäßig darüber zu informieren.

Die Information für die Schüler/innen und Schüler erfolgt natürlich im Unterricht, aber auch über unsere Kommunikationsplattform Fronter. Über die wesentlichen Punkte unserer Berufs- und Studienorientierung informiert Sie unsere Homepage hier.

Viel Erfolg in der Berufsorientierung wünscht
(Stefan Müller)

„Jugend trainiert für Olympia

...in jedem Fall ist dies ein wichtiger sportlicher Höhepunkt im Laufe des Schuljahres.

Im Jahr 2010 sind wir mit drei Mannschaften sehr erfolgreich gewesen. Erstmalig konnte auch eine Mädchenmannschaft der Wettkampfgruppe II (8-9 Schuljahr) teilnehmen.

So starteten wir also ausgerüstet mit Mannschafts-Trikots und Proviant ab Gesamtschule Hennef mit dem Bus nach Bornheim. Hier trafen einige der aktiven Leistungsschwimmer auf ihre Gegner aus anderen Turnieren. Die „Kleinen“ also - die Neuen - wurden schnell mit den Rahmenbedingungen vertraut, so dass sich die anfängliche Nervosität legte. In allen WK-Klassen erzielten wir den ersten Platz und sind somit Kreismeister geworden.

Dabei haben wir auch schwimmtechnisch eine deutliche Verbesserung erlangt.

Mir wurde als Trainer das Lob zuteil, daß man sieht wie viel Fortschritte unsere Schwimmer in den vergangenen Jahren gemacht haben. Das Lob gebe ich gerne weiter an alle, die dabei waren, außerdem an Susanne Sasse und Anke Hartmann, die mich im AG-Training kreativ und tatkräftig unterstützen. Toll gemacht und weiter so!!
(Gisela Raps)

Markt der Möglichkeiten

...hieß der Infonachmittag, der im September für die Jahrgangsstufe 8 stattfand.

Im Internet, auf dem Amt oder in Berufskundeblättern kann man als Berufsorientierung alle wichtigen Eckdaten zu einem Berufsbild finden. Was aber ist genau gefragt, wenn man als Polizist oder als Altenpfleger tätig ist?

Über 20 Eltern stellten sich für solche persönlichen Gespräche zur Verfügung.

Schon im Rahmen der Vorbereitungen dieses Nachmittags erkannte ich, wie viel Engagement die Eltern mitbringen, aus ihrem Berufsalltag hautnah zu berichten.

Sie bereiteten Plakate vor, brachten Anschauungsmaterial und Prospekte mit.

An einem runden Tisch konnte jeder seine Materialien auslegen. Schnell fanden die Schülergruppen ihre Gesprächspartner/innen und unvermittelt kamen die kleinen Gesprächsgruppen in eine so intensive Phase des Austausches, dass die geplanten 15 Minuten Gesprächszeit viel zu kurz erschienen. Herr Beier erklärte einer gespannten Gruppe von Zuschauern, welche vielseitigen Möglichkeiten es für Ausbildung und Beruf bei der Bundeswehr gibt. Auch die Architektin und der Elektrotechniker fanden sehr interessierte Gesprächspartner/innen in unseren Schüler/innen. Frau Kurscheid (Erzieherin) erklärte wie wichtig auch das persönliche Engagement in ihrem Beruf ist.

Die Logopädin Frau Helbing und der gelernte KFZ-Mechaniker und nun Heilpraktiker Herr Volbert machten den jungen Zuhörern deutlich, welche Freude in ihrem Beruf der Umgang mit Menschen aller Altersgruppen macht.

Bei Herrn Steinhauer konnten die Schüler/innen erfahren welche Materialien ein Tischler verarbeitet. Wie sich Beruf und Familie verbinden lassen, erfuhren Schüler/innen bei Frau Brunsmann (Lehrerin).

Das ist ein toller Nachmittag gewesen! Dank an alle Beteiligten!
(Gisela Raps)


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