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Elternbrief vom 14.04.2011Liebe Eltern!Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Osterferien! Wolfgang Pelz Jochen Herchenbach (Schulleiter) (stellv. Schulleiter)
Richtfest Mehrzweckhalle
Im September letzten Jahres wurde der Grundstein für die neue Mehrzweckhalle gelegt. Schulleiter Wolfgang Pelz zeigte sich begeistert vom Neubau. Es entsteht ein architektonisch ansprechendes, einladendes, offenes, freundliches und funktionales Gebäude, das höchsten Ansprüchen gerecht wird, so Wolfgang Pelz. Für Oktober wird die offizielle Einweihung geplant. Nachdem wir jahrelang auf Veranstaltungsräume gewartet haben, bedeutet dieser Neubau für unsere erfolgreichen Profilklassen Musik und Sport eine erhebliche Unterstützung der inhaltlichen Arbeit. Für unsere Theateraufführungen, für unser Fach Darstellen und Gestalten wird jetzt der benötigte Raum und die erforderliche Technik erstellt, erklärte Wolfgang Pelz und bedankte sich bei allen Anwesenden. Die neue Mehrzweckhalle wird in Zukunft auch für Kulturabende, Karnevalssitzungen und Veranstaltungen der Hennefer Vereine genutzt werden. Einige Daten zur neuen
Halle: Das zweigeschossige Gebäude umfasst 2.700 Quadratmeter ist barrierefrei
und mit einem Aufzug ausgestattet. Die Halle selber misst 30 mal 28 Meter, die
Bühne ist 21,50 Meter breit und 6,0 Meter tief. Die Anlage wird über
Umkleidekabinen und Sanitäranlagen, ein Foyer mit Bistro, sowie einen großen
Parkplatz verfügen.
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus Am Anfang des Tages standen verschiedene Experimente, z.B. das Konformitätsexperiment nach Asch (1956), die den Schüler/innen zeigen sollten, wie leicht man versucht ist, sich der Mehrheitswahrnehmung bzw. -meinung anzupassen. Danach schauten die Schüler/innen den im Jahre 2007 gedrehten Kinofilm "Die Welle“. In diesem Film „spielen“ ein Lehrer und einige Schüler/innen im Rahmen einer Projektwoche Diktatur, um die Entstehung dieser Staatsform besser verstehen zu können. Die Schüler/innen lassen sich von ihrem Lehrer für das pädagogische Experiment begeistern, was im Verlauf der Woche eine dramatische Eigendynamik entwickelt, die die Schüler/innen zu teils unsozialen (z.B. Ausschluss von andersdenkenden Mitschüler/innen) sowie illegalen Handlungen (z.B. mutwillige Beschädigungen) motiviert. Als dem Lehrer die verheerende Lage bewusst wird und er das Projekt abbrechen will, ist es zu spät. Da dieser Film auf einer
wahren Begebenheit in einer kalifornischen Schule in Palo Alto im Jahr 1967
basiert, wurde im Anschluss diskutiert, inwieweit eine solche Situation auch in
unserer Schule entstehen könnte. Fragen wie „Macht eine Schuluniform den Beginn
autokratischer Formen aus?“, „Was machte die Welle so anziehend?“ oder „Wann
wird eine Gemeinschaft gefährlich?“ wurden im Plenum erörtert. Die Aufklärung
über die Gefahren des Faschismus, die Gefährdung vor subtiler Verführung durch
das beflügelnde Gefühl zusammen für eine Sache zu sein und eine dadurch
erforderte Wachsamkeit wurden ebenfalls im Anschluss an den Film thematisiert.
LuftballonwettbewerbDer traditionell am Einschulungstag durchgeführte Luftballonwettbewerb sorgte auch in diesem Jahr bei den Schüler/innen des 5. Jahrgangs für Spannung bei der Siegerehrung. Insgesamt 9 Luftballons wurden gefunden und die daran hängenden Karten an die Schule zurückgeschickt. Die Siegerehrung nahm die Abteilungsleiterin Petra Mock im Beisein der Klassen des 5. Jahrgangs vor. Die Sieger wurden von allen gebührend bejubelt und die drei Erstplatzierten erhielten als Erinnerung jeweils einen Schirm, eine Tasse und eine Tragetasche mit dem Logo der Gesamtschule. Die Gewinner werden sich in einem kleinen Brief bei den Findern dafür bedanken. Wind aus nordöstlicher Richtung ließ die Ballons über den Rhein, die Vordereifel und den Hunsrück in Richtung Saarland fliegen. Dabei schafften die drei
Siegerballons es fast bis zur französischen Grenze.
Kurs Technische Informatik bei den Kautex-Werken in Bonn
Herr Marquardt stellte unserer
Schule
auch einen Kraftstoffshowtank zu Verfügung: Durch Aussparungen und
Beleuchtung kann auch das Innenleben mit Ventilen, Leitungen und Pumpen
veranschaulicht werden. Der Kraftstoffshowtank wurde bereits auf der letzen
Kulturnacht ausgestellt und steht dem Fachbereich Technik zur Verfügung. Vielen
Dank für die interessanten Einblicke!
D&G – Fashion – Show: “The Past in the Future”Am 17. und 18. März präsentierte der Kurs Darstellen & Gestalten des 10. Jahrgangs seine Fashion-Show. Diese entstand im Zusammenhang mit dem aktuellen Comeniusprojekt, an dem auch die Türkei und Griechenland zum Thema „Fashion“ mitwirkten.
Die Schüler/innen recherchierten zunächst zur Geschichte der Mode („Past“). In kleinen Gruppen entschieden sie sich für eine Modeepoche (Renaissance, Barock, Tudor, Empire, 50er, 70er, 80er). Danach überlegten sie aus welchen Materialien man Mode machen kann („Future“). Nun kreierten die Schüler/innen eine Mode nach dem Vorbild der Geschichte, jedoch mit alternativen Materialien. Erlaubt war alles, aber kein Stoff! So entstanden Outfits aus Mülltüten, Kaffeetüten, Süßigkeitenverpackungen, Tortenspitze, CDs, Kronkorken, Wischtüchern, Geschenkbändern, Kaninchendraht und vielen andern Dingen mehr. Die fertigen Outfits wurden dann in unterschiedlichster Art auf dem Laufsteg präsentiert. Fazit: Sollte der
Kleiderschrank einmal kein passendes Outfit enthalten, so ist nun eindeutig
gezeigt worden, dass man wirklich ALLES anziehen kann!
Schüleraustausch – Fasano (Italien) – HennefIn der letzten Märzwoche
war es soweit: Eine Gruppe Schüler/innen aus dem 10. und 11. Jahrgang machte
sich erstmalig mit Herrn Herchenbach und Frau Biermann auf den Weg zum Liceo
Scientifico Leonardo da Vinci in Fasano, um den Grundstein für einen
Schüleraustausch zwischen unseren Schulen zu legen. Fasano liegt in Apulien in
Italien (im Absatz des Stiefels). Dort haben wir die Schule besichtigt, am
Unterricht teilgenommen, wunderschöne Städte besichtigt, einen Safarizoo
besucht, eine Ölprobe gemacht, unglaublich gut gegessen, wurden im Rathaus
empfangen, … und haben Freundschaften geschlossen. Der Abschied war dann auch
entsprechend emotional! Nun freuen wir uns schon sehr auf den Gegenbesuch.
Schachturnier
In sechs Runden, durchgeführt im k.o.-System, wurde jeden Montag in der Mittagspause der beste Spieler der Schule ermittelt und mit dem heiß umkämpften Wanderpokal belohnt. Auf den zweiten und dritten Sieger warteten attraktive Buchgutscheine. Es siegte Marcus Berlin (10C), Zweiter wurde Sascha Timm (5A) und den dritten Platz belegte Fabian Link (10C), der im Spiel um Platz drei Jonas Haaraus (7E) besiegte. Auch Silvia Bruns, die das
Schachturnier betreuende Lehrkraft, zieht eine positive Bilanz: „Die Arbeit mit
den Schüler/innen hat sehr viel Spaß gemacht. Die hohe Resonanz bestärkt uns
Lehrer darin, solche Wettkämpfe häufiger zu initiieren.“
Unser Schulwein 2011 Also legten wir los: Der Wein wurde durch einen dünnen Schlauch, den man ansaugen musste, in die Flaschen gefüllt. Anschließend wurde (Jana war perfekt!) ein Korken hineingepresst. Aus ca. 13 Litern haben wir 24 Flaschen abfüllen können. Geschmack: ein fruchtig trockener Weisswein!! Jetzt fehlt uns nur noch das richtige Etikett, dass uns Frau Timmer (Kunstlehrerin) freundlicherweise erstellen wird. Fertig zum Verkauf am Tag der diesjährigen „Kulturnacht“ unserer Schule. (Lisa Winterberg, Klasse 7E)
Der Reaktorunfall in JapanDas Thema der
Radioaktivität gehört zu einem der interessantesten Themen in den
Naturwissenschaften. Die Schüler/innen der Klasse 10 E beschäftigten sich im
Rahmen dieser Unterrichtsreihe mit Begriffen wie radioaktiver Zerfall,
Strahlungsarten, Halbwertszeit, Strahlenwirkungen, C-14-Methode, Kernspaltungen
und Kernenergie. Dies wurde ihnen von ihrer Lehrerin Dr. Gabi Clooth, die über
die Auswirkungen des Reaktorunglücks in Tschernobyl auf Biosphäre im Bonner Raum
promovierte, näher gebracht. Gerade als das Thema der friedlichen Nutzung von
Kernkraft behandelt wurde, kam es zu den beunruhigenden Vorfällen in Japan. Die
dortigen Vorgänge gerieten schnell in den Focus des Unterrichts. Wie sehr die
Schüler/innen dieses Thema interessiert und wie viel Ahnung die Schüler/innen
bis jetzt gewonnen hatten, musste auch die Journalistin des General-Anzeigers
anerkennen. Diese hatte sich am 15.03.2011 zu einem Klasseninterview angemeldet.
Schülerinnen wie Maxine Zawadka sagten: „Mit dem ganzen Wissen über Tschernobyl
und die Folgen ist es für mich beängstigend über die Folgen der Kernschmelze in
den japanischen AKW und die folgende Ausbreitung der radioaktiven Wolke
nachzudenken." Lea Kneip führte aus, dass sie um ihr Leben hier keine Angst
habe, aber sie sich natürlich Gedanken um die weiteren Folgen mache. Dass es ja
in Japan regnen solle, was bedeute, dass die Radioaktivität ins Grundwasser
kommen wird. Die Schüler/innen gaben zu bedenken, dass dies ja nicht der erste
Störfall bzw. Gau in einem AKW ist (Harrisburg, Tschernobyl) und die Endlagerung
auch noch nicht geklärt sei. Benjamin Wolters bewunderte das ruhige Verhalten
der Japaner, thematisierte aber auch, dass man die Millionen Menschen, die in
der Region Tokio leben, nicht „mal eben evakuieren könne“. Die Klasse war sich
darin einig, dass man verstärkt den Einsatz regenerativer Energien (Wind-,
Sonne-, Wasserkraft) ausbauen solle und so eine gute Möglichkeit für den Ersatz
der Kernkraft bieten kann. Valerie Dechange: „Wenn man merkt, dass die Erde es
nicht mehr verkraftet, muss man eben umdenken.“
Das Info-Mobil der Metall- und Elektro-Industrie im EinsatzBerufsinformationskampagne für interessierte Schüler/innen ab Jahrgang 9 Das InfoMobil verschafft oft den ersten Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt des größten Industriezweigs in Deutschland. Es ist konzipiert als Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft und soll den Schüler/innen die M+E-Industrie näher bringen, indem es den Industriezweig in seiner ganzen Breite vorstellt und über Themen informiert, wie zum Beispiel: •Neue Berufsbilder in der M+E-Industrie •Entwicklung neuer Berufsbilder •Entwicklung neuer Arbeitsformen und -organisationen •Qualifizierung als Anpassung an den Lehrstellen- und Arbeitsmarkt. Die Multimedia-Anwendung ist das Herzstück des InfoMobils. An vier Terminals konnten die Schüler/innen die Inhalte aus dem umfangreichen Informationsangebot nach ihrem Interesse selber aussuchen. Von der Theorie zur Praxis: Metallbearbeitung gehört zu den grundlegenden Aufgaben in der Metall- und Elektro-Industrie. An zwei computergesteuerten Werkzeugmaschinen wurden die Bearbeitungsarten "Drehen" und "Fräsen" demonstriert. Das Betreuerteam erläutert während der Informationsveranstaltung Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der Maschinen. Eine MPS-Anlage ist das Modell einer Fertigungsstraße: eine Fabrik im Kleinen. Die Schüler/innen lernten und probierten aus, wie ein Produktionsprozess in den Industrieunternehmen abläuft: Von der Lagerhaltung über die Bearbeitung bis hin zur Qualitätskontrolle. Ein Computer steuerte die Anlage und macht den Produktionsprozess in allen Schritten zusätzlich auf einem Bildschirm sichtbar. Die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) erlaubt ihnen dabei zu jeder Zeit einen steuernden Eingriff in den Produktionsablauf. An einem Getriebemodell und einem Modell eines Motor-Generators konnten sie darüber hinaus die physikalisch-technischen Funktionsweisen selbst erkunden. Das Ziel der Elektro- und Metallindustrie ist es, unseren Schüler/innen einen praxisnahen und realistischen Einblick in einen interessanten Berufszweig zu vermitteln. Das ist auch in diesem Jahr wieder gut gelungen. Herzlichen Dank an Herrn Schmidt und Herrn Oehme für die freundliche und kompetente Arbeit mit unseren Schüler/innen. Wir freuen uns, wenn auch im nächsten Jahr wieder das Info-Mobil bei uns in der Gesamtschule zu Gast sein wird. Weitere Informationen
finden Sie im Internet unter dem folgenden Link:
http://www.meberufe.info
Informationstage im Carl-Reuther-Berufskolleg HennefSchüler/innen des 9./10. Jahrgangs erkunden ihre berufsbildenden Möglichkeiten
Das BIZ-Mobil (Mobiles-Berufs-Informations-Zentrum) der Arbeitsagentur hatte eigens dazu sein vielfältiges Equipment in den Räumen des Berufskollegs aufgebaut. Herr Thomas Lohr, der für die Gesamtschule zuständige Berufsberater, begrüßte unsere 45 Schüler/innen bereits um 8.00 Uhr vor Ort und erläuterte ihnen die schulischen und beruflichen Bildungsgänge der verschiedenen Fachrichtungen. Ein Berufsgrundschuljahr vermittelt neben einer fachspezifischen Grundausbildung auch einen weiterführenden Schulabschluss bis hin zur Fachoberschulreife (Mittlerer Bildungsabschluss). Daran anschließen kann sich dann der Besuch einer Fachoberschule bzw. einer Fachschule oder eine Ausbildung. Eine sich lohnende Perspektive für alle motivierten Schüler/innen, die trotz ihrer Hauptschulabschluss-Prognose einen „Mittleren Bildungsabschluss“ anstreben und mit einer berufsspezifischen Grundausbildung ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt erhöhen wollen.
Eine Entscheidung zu treffen, welche Bildungsgänge für sie in Frage kommen, sollte den Schüler/innen nach dem Informationstag nicht mehr schwer fallen. Die Anmeldungen erfolgten im Internet über das Schüler-Online-Verfahren in der Zeit vom 12.02.11-18.03.11. Wer keine Zusage erhalten hat, kann sich im Nachrückverfahren ab dem 2. Mai 2011 erneut bewerben. Weitere Informationen zu den einzelnen Bildungsgängen im Carl-Reuther-Berufskolleg Hennef finden Sie unter: www.bk-hennef.de Eine individuelle Berufs-
und Bildungsberatung ist für alle Schüler/innen der Gesamtschule Hennef immer
dienstags in der Zeit von 12.30 Uhr–14.00 Uhr möglich. Die Eltern sind dazu
herzlich eingeladen. Anmeldungen im Internet bitte über die Plattform „Fronter“
(Raum 14).
Erfolgreiche SV-Weihnachtsaktion 2010Schüler/innen spenden für Eluru über 3000 Euro Jedes Jahr aufs Neue startet die Schülervertretung kurz vor Weihnachten ihre Spendenaktion für Eluru. So auch wieder im letzten Jahr. Die kleinen roten Sammeldöschen stehen bei vielen Schüler/innen schon traditionell unter dem Weihnachtsbaum oder an der Krippe und warten darauf gefüllt zu werden. „Geschenke bekommen ist schön, Geschenke machen noch viiiiel schöööner!“ Diese weit verbreitete Einstellung scheinen viele Gesamtschüler/innen zu teilen. Natürlich ist das Weihnachtsfest auch viel schöner, wenn man etwas Gutes getan hat. Und ein gutes Gefühl ist so einfach zu bekommen. Eine Spende für das „Father-Manna-Childrens-Home“ in Eluru ist da eine gute Möglichkeit und eine sichere Kapitalanlage in die Zukunft von Kindern, die sonst nur eine Zukunft im Elend erwarten könnten. Wer denn sollte sich auch sonst um sie kümmern? Die durch Lepra verstümmelten Eltern können dies nur bedingt, da sie kaum in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen. Gut, dass es in Eluru das „Pater-Damian-Leprazentrum“ gibt, das den Ärmsten der Armen medizinische Hilfe zukommen lässt. Ohne die Finanzierung durch Spenden wäre es ihnen nicht möglich zu helfen, denn Medikamente kosten Geld. Auch wenn die Eltern der Kinder wieder gesund sind, so bleiben sie doch verstümmelt und finden keine Arbeit. Deshalb müssen sie um Almosen betteln, aber das Wenige reicht meistens vorne und hinten nicht. Viele Kinder betteln deshalb auch oder arbeiten körperlich sehr schwer. Sie bekommen dafür aber nur sehr wenig Geld. Von einer sorgenfreien und unbeschwerten Kindheit können die meisten nur träumen. Die Kinder, die im Kinderhaus in Eluru leben, haben es da viel besser, weil ihnen dort eine Zukunft ermöglicht wird. Sie bekommen zu essen und zu trinken, erhalten Kleidung und können eine Schule besuchen. Später erlernen sie dann einen Beruf oder studieren sogar und können sich später als Erwachsene selbst versorgen und eine Familie gründen. Und das ist ihnen eben nur deshalb möglich, weil es viele Schüler/innen in der Gesamtschule Hennef gibt, die erkannt haben, dass ihre Hilfe dringend benötigt wird. Schwester Idama und
Schwester Sourcely vom”Father Manna Children’s Home“ und Schwester Bridget vom
„Damian Leprosy Hospital“ bedanken sich im Namen der Kinder und Kranken in Eluru
von ganzem Herzen bei allen Schüler/innen der Gesamtschule Hennef, die sich an
der SV-Weihnachtsaktion beteiligt haben und erbitten Gottes reichen Segen für
alle wohltätigen Spender.
Schülerin der Gesamtschule Hennef besucht Patenkinder in ELURU/IndienPersönliche Übergabe einer Spende aus dem Erlös des diesjährigen Sponsorenlaufs Wie auch in diesem Jahr unterstützen Schüler/innen der Gesamtschule Hennef seit 11 Jahren das „Father-Manna-Childrens-Home“ in Eluru/Indien unter anderem über mehrere Klassenpatenschaften. Dank der zahlreichen SV-Weihnachtsaktionen konnten bisher insgesamt ca. 20.000 Euro an Spenden an die „Aktion für Eluru“ überwiesen werden, um die Arbeit des „Damian Leprosy Hospitals“ zu unterstützen, damit die ärmsten der Armen kostenlose ärztliche Hilfe erhalten. Die „Aktion für Eluru“ ist eines von vielen Rehabilitationsprojekte des DAHW / Deutsche Lepra- und Tuberkulosenhilfe e.V. Die Schülerin Sarina Sliwke (13. Jhg.) besucht mit ihren Eltern über die Weihnachtsfeiertage ihre Schwester Tamara, die nach ihrem Abitur ein freiwilliges Praktikum in dem Kinderhaus begonnen hat. Aus dem Erlös des diesjährigen Sponsorenlaufs wird sie der Oberin Schwester Bridget, im Namen der Schulleitung und der Schülervertetung (SV) eine weitere 1000 € Spende überreichen, ebenso zahlreiche persönlich verfasste Briefe der Schüler/innen an die Kinder in ELURU mit herzlichen Weihnachts- und Neujahrsgrüßen. Jochen Herchenbach (stv. Schulleiter), Sarina Sliwke (Schülerin Jhg.13), Wolfgang Pelz (Schulleiter), Georg Dahlberg (Beratungslehrer) (Georg Dahlberg)
Gedenken der NS-Opfer im ehemaligen Gestapo-Gefängnis in KölnKlasse 7F besuchte das NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus Gut auf den Besuch vorbereitet wurden die Schüler/innen der Klasse 7F. Bereits im Unterricht erfuhren sie von Frau Liedtke, dass der Name (gesprochen L-D-Haus) zurück geht auf die Initialen seines Bauherrn, des Kaufmanns Leopold Dahmen, der das Haus bereits im Rohbau an die Gestapo vermietete, die es für ihre Zwecke umbaute. Vor allem wurden im Keller zehn Gefängniszellen eingebaut, auf deren Wänden noch heute eindrucksvolle und erschütternde Zeugnisse für Folter, Qualen und Todesängste, aber auch von dem Kampfgeist der Gefangenen erhalten sind. Große Fotos zeigen eine Fülle von Inschriften der Gefangenen, die sie auf den Zellenwänden hinterließen. Angst, Hoffnung und Trauer aber auch der Geist des Widerstands dokumentieren die in den Putz gekratzten Botschaften. Der allergrößte Teil der Häftlinge, die Inschriften an den Zellenwänden geschrieben haben, sind anonym, aber es ist in den letzten Jahren gelungen, die Geschichte von einigen Häftlingen zu entdecken, womit es nun möglich ist, mehreren Inschriften ein „Gesicht“ zu geben. In den letzten Monaten des Krieges wurden im Innenhof des EL-DE-Hauses mehrere hundert Menschen, vor allem ausländische Zwangsarbeiter/innen, hingerichtet. In einer neuen Ausstellung wird zudem auf die Haftstätten der Kölner Gestapo, die Haft- und Lebensbedingungen der Gefangenen, die Hinrichtungen im Innenhof des EL-DE-Hauses und die Eröffnung der Gedenkstätte eingegangen. Besonders interessierten sich die Schüler/innen dafür, wie die Kinder in ihrem Alter den Nationalsozialismus erlebten. Der Ausstellungsbereich „Jugend“ zeigte ihnen besonders deutlich, wie verführerisch die Kinder von den Nationalsozialisten umworben wurden. Aber die Ausstellungen „Unangepasste Jugendliche“ und „Widerstand“ vermittelten ihnen auch, dass nicht alle mitgemacht haben. Viele Medienstationen zeigten ihnen dazu Interviews mit Zeitzeugen/innen und historischen Filmbeiträge. Erschüttert waren sie, als sie erfuhren, dass auch Kinder in dem Gefängnis gefoltert wurden, wie z.B. die Mitglieder der „Edelweißpiraten“, die von den Nazis verfolgt wurden, weil sie nicht bereit waren, sich der vorgegebenen faschistischen Kultur anzupassen. Sichtlich beeindruckt
verließen die Schüler/innen nach zwei Stunden das EL-DE-Haus und sprachen noch
auf der Heimfahrt über die schreckliche Zeit, die sie niemals selbst so erleben
wollen. „Wie gut, dass wir erst jetzt leben und nicht schon früher auf die Welt
gekommen sind“, war das Fazit einer Schülerin, und hat damit ganz bestimmt allen
aus der Seele gesprochen.
BOB > BerufsorientierungsbüroZentrale Anlaufstelle für Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern „Ich danke der Stiftung „Zukunft fördern“ für die erneuten finanziellen Zuwendungen, mit denen sie die innovative Arbeit unseres Berufsorientierungsbüros (BOB) unterstützen. Dadurch können wir unserer Schüler/innen in der Gesamtschule Hennef eine vielfältige und fundierte zukunftsweisende Berufsvorbereitung ermöglichen, die für einen guten und sicheren Start in das Berufsleben zwingend notwendig ist“, bedankte sich Schulleiter Wolfgang Pelz, als ihm am 11.03.2011 von Frau Marita Schmickler-Herriger der Leiterin der „Bundesagentur für Arbeit“ Bonn/Rhein-Sieg ein Förderungsbescheid in Höhe von 6000 Euro überreicht wurde, damit weitere erfolgreiche Maßnahmen des „Berufsorientierungsbüros“ (BOB) für die spätere Berufswahl unserer Schüler/innen finanziert werden können. Stefan Müller als Leiter
des BOB-Büros und Georg Dahlberg als Beratungslehrer (Berufs-und
Bildungsberatung) koordinieren zurzeit die Berufswahlorientierung unserer
Schüler/innen, die im BOB neben Beratung und Informationen viele weiterführende
Anregungen für ihre spätere Berufswahl erhalten. Wöchentlich stattfindende
individuelle Berufs-und Bildungsberatungen innerhalb der Schule und in
Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der „Agentur für Arbeit“ vertreten durch
den zuständigen Berufsberater Herrn Thomas Lohr sowie zahlreiche
Kompetenzchecks, Berufswahltrainings, Betriebsbesichtigungen, Projektwochen
sowie die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern und viele
weitere Aktivitäten des Berufsorientierungsbüros (BOB) garantieren bis heute
eine fundierte und zukunftsweisende Berufsvorbereitung unserer Schüler/innen.
„Der große Diktator“ – Ein überraschendes Kinoerlebnis in Schwarz-Weiß
Für die gesamte 12. Stufe stand für den 25. Januar 2011 ein Kinobesuch in Siegburg auf dem Programm. Gezeigt wurde der Film „Der große Diktator“ von Charles „Charlie“ Chaplin. Der 1940 in den USA veröffentlichte Spielfilm ist eine Satire auf den Nationalsozialismus in Deutschland und auf Adolf Hitler. Er wird zu den bedeutendsten Filmen überhaupt gezählt, denn er gilt als ein wichtiger Beitrag zur Debatte um den Kriegseintritt der Amerikaner. Die Orte und Personen der Handlung sind zwar alle fiktiv, für den Zuschauer aber eindeutige Anspielungen, wie zum Beispiel der Diktator von Tomanien, Anton Hynkel, der eindeutige Parallelen zu Adolf Hitler aufweist. Nach dem Kinobesuch wurde viel über die Inhalte und Darstellungsweisen des „Großen Diktators“ diskutiert, wobei allgemeiner Konsens darüber bestand, dass sich das Anschauen des Films anlässlich des Gedenktages gelohnt habe. Auch in den, in einem Projekt des Deutsch Leistungskurses von Frau Di Tomaso angefertigten, Filmrezensionen wird besonders hervorgehoben, wie treffend Hitler durch die Figur Anton Hynkel dargestellt wird. Sowohl Hitlers gewaltsames Vorgehen gegen das jüdische Volk werde im Film deutlich, als auch die heftige Kritik Chaplins durch die Darstellung Hynkels als Witzfigur. In dem Film ist niemand aus dem Volk in der Lage, die wahllosen Worte des Führers zu verstehen, dennoch sind alle begeistert von ihm. Hier wird auch Kritik am Volk selbst deutlich, das dem grausamen Diktator „blind“ folgt, ohne zu wissen, was genau passiert. Einige Schüler/innen waren jedoch der Meinung, der Film habe auch eine negative Seite – die humoristische Darstellungsweise. Dabei sei jedoch zu beachten, dass der Film bereits aus den 1940er Jahren stammt, also zu eben genau der Zeit, die thematisiert wird. Dennoch waren viele Schüler/innen irritiert. So wurde kritisiert, dass einige Stellen überzogen lächerlich dargestellt werden, wie beispielsweise eine Szene in einem KZ-Lager. Hier zeigt sich, dass die Menschen der damaligen Zeit zwar im Groben von den Ausmaßen der Hitler-Herrschaft wussten, aber die tatsächliche grausame Wahrheit selbst nicht erahnen konnten. Auch Chaplin schrieb Jahre nach der Veröffentlichung von „Der große Diktator“, dass er nicht von dem tatsächlichen Schrecken in den Lagern wusste. Dieser Tage sind die Menschen über die Geschehnisse aufgeklärt und wissen über die Auswirkungen Bescheid und über Einiges macht man heute einfach keine Witze mehr. Damals mochte man aber noch anders darüber gedacht haben und, wie der Film zeigt, konnte man sich auch noch in einem anderen Maße über Deutschland und das Nazi-Regime lustig machen.
(Florian Stürze, Deutsch LK 12)
COMENIUS Konferenz in Winschoten, Holland im Februar 2011Im Februar trafen sich die Teilnehmer/innen des COMENIUS Projektes „Youth and ICT“ mit den beteiligten Ländern zur COMENIUS Konferenz am Dollard Colleges in Winschoten. Schüler/innen sowie Kolleg/innen aus den Azoren, Deutschland, England, Italien, Spanien, der Türkei sowie Griechenland waren angereist, um an dieser Konferenz teilzunehmen. Fast 30 Schüler/innen und 16 Kolleg/innen aus den oben genannten Ländern waren bei Gastfamilien untergebracht. Von unserer Schule waren Noa Schenk, Jan Zank, Alina Westernhausen sowie Danielle Saat auf Schülerseite und Corinna Fink sowie Ingrid Dietel als Vertreter unserer Schule dabei. Neben der Konferenz, die die Planung des Projektes für die letzten Monate beinhaltete, hatte die niederländische Schule ein umfangreiches Programm für alle Beteiligten erarbeitet. Winschoten sowie Groningen wurden besichtigt und ein Museum besucht. Unterrichtsbesuche standen ebenfalls auf dem Programm und am Freitag hatten Schüler/innen sowie Kolleg/innen die Möglichkeit, an einem umfangreichen Sportprogramm in extra angemieteten Beach Volleyball Hallen teilzunehmen. Beim Wettbewerb Schüler gegen Lehrer nahmen die Kolleg/innen ihre Niederlage sportlich auf. Freitagabend fand eine große schulische Veranstaltung statt, der „Concours Cultural“ des Dollard Colleges. Hier wurden Ergebnisse des COMENIUS Projektes vorgestellt und viele schulinterne Künstler präsentierten ein kurzweiliges und interessantes Programm, das alle sichtlich begeisterte. Samstag ging es nach Amsterdam, ein weiteres Highlight der Konferenztage. Eine Stadtführung sowie ein Besuch des Van Gogh\Rijksmuseums standen auf dem Plan. Unsere Gruppe führte es danach wieder nach Winschoten zurück, um am Sonntag noch den Tag in den Familien zu genießen bevor es per Bahn am Montag wieder nach Hennef ging. Andere Teilnehmer blieben in Amsterdam, um von dort aus ihren Flieger in die Heimat zu nehmen. Es waren wie immer interessante und spannende Tage, die gefüllt waren von neuen Erkenntnissen und Begegnungen. Hier ein paar Zitate der Schüler/innen, die an der Konferenz teilnahmen: „Es haben sich
Freundschaften gebildet, die durch das Internet aufrecht erhalten werden. Solch
ein Projekt ist eine sehr gute Idee and es macht immer wieder Spaß, andere
Kulturen kennenzulernen.“ (Alina Westernhausen). „Das COMENIUS Projekt hat mir
gezeigt, dass man sich auch mit Leuten gut verstehen kann, die im Grunde sehr
verschieden sind“ (Danielle Saat). „ Ich fand gut, dass man viel über die
anderen Länder und Kulturen gelernt hat. Außerdem habe ich viele neue Freunde
gewonnen.“ (Noa Schenk)
"Das Leben ist schön" - Der Holocaust als Filmkomödie?
Nach einer kurzen Einführung in die historischen Hintergründe des Faschismus und der Judenverfolgung in Italien, angefangen mit der Machtergreifung Mussolinis in Rom 1922 bis zum Beginn der Judendeportationen 1944, waren die Schüler/innen sensibilisiert für die zahlreichen Hinweise auf die politische Situation in Italien und die vielen Formen von Antisemitismus auf der Straße, in der Schule, im Geschäfts- und Privatleben im ersten Teil des Films. Doch nicht nur diese, sondern vor allem auch Guidos Reaktion auf die zunehmenden Einschränkungen und Bedrohungen des Lebens waren Gegenstand des sich an den ersten Teil des Films anschließenden Gesprächs. Am Beispiel einiger Filmszenen wurde deutlich, dass Guidos ironische Bemerkungen eine Art Selbstschutz darstellen und darüber hinaus die Absurdität des Rassenwahns deutlich machen. Dieser Selbstschutz funktioniert im Konzentrationslager nicht mehr. Der zweite Teil des Films beginnt mit der Deportation Guidos und Giosués. Um seinen Sohn vor der grausamen Realität des Lagers, in das sich auch Dora freiwillig bringen lässt, zu schützen, beschreibt Guido ihren Aufenthalt dort als ein Spiel, dessen Regeln genau eingehalten werden müssen, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Mit viel Fantasie und ungeheurer Willenskraft versucht Guido seinem Sohn das Leben im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten und seine Lüge aufrecht zu erhalten. Als sich bei Kriegsende das Lager aufzulösen beginnt, begibt sich Guido als Frau verkleidet auf die Suche nach Dora. Er wird entdeckt und erschossen. Giosué überlebt in einem Versteck, wird von einem amerikanischen Panzerfahrer aufgelesen und findet seine Mutter wieder. Im Anschluss an den Film,
der als heitere Liebeskomödie beginnt und so tragisch verläuft, dass einem das
Lachen im Hals stecken bleibt oder besser "zum schmerzhaften Reflex gefriert"
(Lexikon de internationalen Films), stellten wir uns die Frage, ob Humor ein
angemessenes Mittel ist, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten, oder ob hier
das Grauen des Holocausts nicht vielmehr verharmlost oder sogar beschönigt wird?
Hier gingen die Meinungen weit auseinander. So war der Film für die einen ein
Loblied auf die Schönheit des Lebens auch in widrigen Zeiten, für die anderen
nicht mehr als eine Verhöhnung der Opfer.
Judokas in AachenZur Vorbereitung auf die im Januar kommenden Jahres beginnende U17-Saison fuhr Kamen Kasabov, Haupttrainer im Judoclub Hennef, mit seinen Schützlingen zum 5. Euregio Maas-Rhein-Turnier nach Aachen. Insbesondere für die jüngsten Kämpfer des Jahrganges 1997 war dieses multinationale Turnier eine besondere Herausforderung. Umso erfreulicher, dass alle Kämpfer vordere Plätze erreichten. Julian Patt wurde zweiter, Johanna Schulze und Sebastian Winzer jeweils Dritter und Johnas Schulze Fünfter. Bei den erfahrenen Kämpfern der Jahrgänge 1995 und 1996 waren die Ergebnisse noch besser. Maike Riehl (´96, bis 48 kg) und Lena Krautscheid (`95, bis 63 Kg) siegen, Tobias Pasciet (`96, bis 90 kg) und Moritz Winzer (`95, bis 73 kg) holten Bronze. Im Summenschluss haben sich alle Kämpfer des Judoclubs Hennef hervorragend geschlagen. Erneut ein Erfolg, der die Verantwortlichen stolz sein lassen kann. Ein Tag später konnten auch
zwei Judokas des Jahrgangs 1998 beim Jugendpokalturnier der U14 in Aachen
überzeugen. Till-Moritz Riehl wurde mit vier gewonnen Kämpfen in seiner
Gewichtsklasse souverän Erster, Mona Heeb konnte sich eine Silbermedaille
erkämpfen.
Ein Ausflug zur Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“Am 25. Januar diesen Jahres machte sich die Klasse 5a auf den Weg nach Windeck, um dort zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ zu besuchen.
Zu diesem Zweck stellte Hilde Seligmann das ca. 200 Jahre alte Haus ihres verstorbenen Schwiegervaters, des jüdischen Altwarenhändlers Max Seligmann, als Gedenkstätte zur Verfügung. Nachdem dieser aus dem ersten Weltkrieg als Soldat zurückkehrte, zog er dort mit seiner Frau Maria und ihren fünf Kindern ein. In elf Räumen des zweigeschossigen Fachwerkhauses erlebten die Schüler/innen Religion und Kultur, Arbeit und Alltag, aber auch Verfolgung und Vernichtung der ehemals in der Siegregion lebenden Juden auf den Spuren der Familie Seligmann. Während die Klasse durch
die verschiedenen Räume des alten Hauses schritt, das Mobiliar und die
Modellsynagogen bestaunte sowie den Geschichten und Erläuterungen lauschte,
stellten die Kinder interessiert aber ehrfürchtig all ihre Fragen. Dabei stimmte
die Kinder vor allem das letzte gemeinsame Foto von Max, Maria und ihren fünf
erwachsenen Kindern, welches 1938 entstand, sehr traurig. Neben den Eltern
entkam nur der älteste Sohn Alfred, welcher mit seiner Frau Hilde nach
Argentinien emigrierte, dem Holocaust. Wieder in der Schule
angekommen, übernahm Frau Tejse die Nachbereitung zu diesem nachdenklich
stimmenden Ausflug bei der alle Gedanken und Fragen der Klasse besprochen
wurden.
Die „Germanwatch Klimaexpedion“ besucht unsere Schule – 23. Februar. 2011
Auch war der Geograph von dem Fachwissen der Schüler/innen begeistert. Diese hatten zuvor im Unterricht viel über Katastrophenszenarien, CO2 Ausstoß, den anthropogenen (vom Mensch geschaffenen) Treibhauseffekt sowie über die Folgen des Klimawandels gelernt und konnten so fast jede Frage des Dozenten beantworten. Dieser forderte die Schüler/innen mit Fragen heraus und brachte sie so zum Mitdenken. Während der ersten 45 Minuten bearbeiteten die Gruppen zusammen die Grundthemen zum Klima und Wetter und lernten durch die zahlreichen konkreten Beispiele zwischen den beiden genannten Begriffen zu unterscheiden. Durch Live-Bilder, die über ein Kabel in den Raum übertragen wurden, hatten die Schüler/innen stets einen Blick auf die Wolkenbildung und andere ablesbare Wetterkomponenten. Sie hatten zuvor noch nicht mit solchen Aufnahmen gearbeitet und lernten von den Aufnahmen sogar das Wetter für die kommende Nacht vorherzusagen. Die Präsentation war einfach zu verstehen, da Herr Fliegner alles genau erklärte und für uns Schüler/innen nachvollziehbare Beispiele nannte. Schnell herrschte eine gute Stimmung im Raum, da Herr Fliegner die Klimaexpedition nicht nur interessant, sondern auch auf eine lustige Art und Weise gestaltete. In den letzten 45 Minuten ging Herr Fliegner dezidiert auf die Problematik des Klimawandels ein. Er erklärte, wie ungerecht Minderheiten oder Länder mit einer hohen Armutsrate unter den Folgen des gegenwärtigen Klimawandels leiden müssen. Diese Ungerechtigkeiten wurden mit Betroffenheit und/oder Empörung über die Impertinenz vieler Länder aufgenommen. Bilder von schmelzenden Gletschern und anderer drastischer Fakten machten den Oberstufenschüler/innen schnell den Ernst der Lage bewusst. Diese Tatsachen wurden mit großem Erstaunen aufgenommen, da uns klar wurde, dass jeder einzelne Anteil und damit auch Mitschuld am Klimawandel hat. Interessante Fakten wurden ebenfalls geliefert: „Dieser Gletscher verliert pro Tag so viel Süßwasser wie New York in einem Jahr verbraucht!“. Er hinterfragte die Konsequenzen für das eigene Handeln und erarbeitete mit den Schüler/innen Lösungsvorschläge, die unsere Umwelt schonen können. Er beendete die Klimaexpedition mit einem Lob an uns Geographie-Schüler/innen und appellierte eindringlich an alle Anwesenden: „Fangt an einzusparen!“ Wir sind alle
verantwortlich für die Zukunft unseres Planeten und können gemeinsam zur
Verbesserung der ökologischen Standards bzw. der Umwelt beitragen. Die
Schüler/innen wissen nun, was Tatsache ist: Wir sind verantwortlich für die
Zukunft vieler Lebewesen! Mit einer Broschüre und einem Heftchen mit Tipps zum
Energie sparen verließen wir mit nachdenklichen Köpfen den Raum - und sogar der
Intelligenteste wird etwas dazu gelernt haben.
Fußball - Unsere Mädchen sind BezirksmeisterinnenAm 30.03.2011 fand das Bezirksmeisterschaftsturnier unserer Fußball-Mädchen (Jahrgang 1997/98) in Rösrath bei Köln statt. Teilnehmerinnen waren außer unserer Schule noch die Gymnasien aus Rösrath und Bergneustadt. Die Vorzeichen standen nicht so gut, weil wir mit Paula Petersen (8 A) und Dilara Erdi (7 E) auf zwei Stammkräfte krankheitsbedingt verzichten mussten.
Im ersten Spiel gegen das
Wüllenweber-Gymnasium aus Bergneustadt zeigten die Mädchen eine starke und
konzentrierte Leistung. Mit 4 : 0 durch je zwei Treffer von Sofie und Jacqueline
konnte ein verdienter Sieg erzielt werden. Herzlichen Glückwunsch! Im erfolgreichen Team spielten: Selina Buchmann (6 A), Yvonne Hansen (7 A), Marina Hühnerberg (8 A), Marie Jaeger (6 A), Jana Nettekoven (8 A), Jacqueline Rogalla (7 C), Julia Schild (8 A), Sofie Thiel (6 A). (Uwe Jansen)
Skilanglauf-Landesmeisterschaften der Schulen NRWWieder eine gute Platzierung für Skilanglaufmannschaft der Gesamtschule Hennef Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am Mittwoch, dem 26.01.2011 die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt. Als einzige Schule außerhalb der Region Winterberg/Bad Berleburg hatte die Gesamtschule Hennef eine Mannschaft mit mehr oder weniger erfahrenen Skilangläufern in der Wettkampfklasse II am Start. Durchgeführt wurden die Wettkämpfe vom Skiclub Girkhausen im Skistadion „Auf der Steinert“.
Nicht allein die Einzelergebnisse, sondern die gesamte Mannschaftsleistung zählte am Ende der 5km-Strecke. Unsere Mannschaft schlug sich achtbar und wurde am Ende eines schönen und aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für den 2. Platz in ihrer Wettkampfklasse belohnt! Beifall für unsere Skilangläufer!!!! Die erfolgreichen Läufer sind: WK II Jungen: Ole Schnieders (6E), Jonas Schulze(8A), Vincent Steinhauer (8A), Phillip Wisser (8A), Tobias Paszkiet (9A), Lars Krautscheid (10B) und Phillip Neihs (10B). Eine Besonderheit „am Rande“: Vier Läufer unserer Langlaufmannschaft sind auch Mitglieder unserer Judo-Schulmannschaft. Mittwoch, dem 26.01., erreichen sie den 2. Platz bei der Landesmeisterschaft im Skilanglauf und am Donnerstag, dem 27.01., wurden sie 1. bei der Landesmeisterschaft im Judo. Unglaublich! Einzigartig! Da staunt selbst der Schulsportbeauftragte des Ministeriums. (Manfred Jungwirth)
Besuch von der Verbraucherzentrale an der Gesamtschule HennefAm Montag, den 14.03.2011, besuchte Frau Dörlaß von der Verbraucherzentrale Hennef unseren Wirtschaftskurs des 10. Jahrgangs. Wir bekamen die Möglichkeit, der Expertin unsere Fragen zum Thema Verbraucherschutz zu stellen. Einige davon waren zum Beispiel die Frage nach der Legalität von Internetdownloads und wie wir Betrug durch das Internet verhindern können. Wer mehr über sichere Internetadressen erfahren möchte, kann sich auf der Website der Verbraucherzentrale unter www.checked4you.de informieren. Außerdem wurde erklärt, in welchen Fällen wir unsere Daten auf einer Internetwebsite eingeben müssen und wie wir auf ungerechtfertigte Rechnungen von Websitebetreibern reagieren sollten. Das Thema des Tages war im Anschluss daran der Abschluss eines Vertrages. Frau Dörlaß erläuterte, dass auch Jugendliche schon Kaufverträge bis zu einem gewissen Betrag abschließen dürfen, und dass auch ein mündlich geschlossener Vertrag gültig ist. Des Weiteren wissen wir nun, wie wir unsere Rechte beim Kauf von Waren durchsetzen können und dass wir uns im Zweifelsfall immer an die Verbraucherzentrale wenden können. Der Besuch von Frau Dörlaß
war sehr interessant und informativ.
Frühlingskonzert der BläserklassenZu einem Frühlingskonzert der Bläserklassen der Gesamtschule Hennef in der tollen Akustik der Meysfabrik wurden Freunde, Eltern, Lehrer und Fans am 04. April 2011 eingeladen. Die Bläserklasse 6B und 7B unter der Leitung von Dirk Piecuch und die Miniband sowie die Bläserklasse 8B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach boten eine gewohnt starke Vorstellung. Filmmusik und Musicalmelodien wechselten sich ab mit Blues, Jazz- und Rockstücken, auch eine kleine Reise nach Russland (6B) war dabei. Einer der Höhepunkte dieses schönen Bläserklassenkonzertes war sicherlich die gemeinsame Zugabe aller drei Bläserklassen: 90 junge Musiker spielten auf der Bühne dichtgedrängt „The Big B“ mit einem fetzigen Drumsolo von Justin Beilhartz (8B). Man darf gespannt sein, was auf der Bühne der Mehrzweckhalle alles möglich sein wird. (Astrid Kröger-Schönbach)
Abu Hassan an unserer Schule!!!„Mezzosopran! Bariton! Bass!“ - Die 180 Schüler/innen des 5.Jahrgangs waren gut vorbereitet auf die Fragen von Kamel Kalle beim Besuch des Ensembles „Junge Oper NRW & NDS“ am 15. März 2011 an unserer Schule, als das musikalische Tier nach den männlichen und weiblichen Gesangsfächern fragte. Vor orientalischer Kulisse verfolgte der gesamte 5. Jahrgang die amüsante Geschichte des sympathischen Tunichtguts Abu Hassan und seiner Gattin Fatime. Für viele Schüler/innen war es vielleicht der erste Kontakt mit „Oper“ – aber hoffentlich nicht der letzte! Mit den Musiklehrern hatten die jungen Opernbesucher die verzwickte Geschichte aus Bagdad um Abu Hassan und seine Gattin, den Geldverleiher Omar und deren verzweifelte Versuche, an Geld zu kommen, inhaltlich und musikalisch vorbereitet. Aufmerksam lauschten die Kinder den Opernarien und waren von der witzig-originellen Aufführung begeistert. Besonders gut war die Stimmung, als der Geldwechsler Omar durch die Reihen des Publikums lief und nach Geld suchte. „Dummerweise“ – so wurde
augenzwinkernd berichtet - hatte es eine Akteurin „wegen einer Autopanne nicht
geschafft“, rechtzeitig zur Aufführung zu kommen. Daher musste Musiklehrerin
Katrin Heinen in die Rolle der Kalifengattin schlüpfen und durfte mit
schauspielerischem Talent unter donnerndem Applaus der Zuschauer drei Sätze
sagen.
Miniband auf ProbenfahrtBei strahlendem Frühlingswetter ging die Miniband zum ersten Mal auf eine eigene Probenfahrt in der Jugendherberge Bad Honnef.
Das junge Bläserensemble
besteht hauptsächlich aus Musiker/innen der 7B: Leon Dehne (Tenorsax, Altosax,
Querflöte), Vanessa Zimmermann (Posaune), Laurenz Wipperfürth (Trompete), Janine
Förster (Klarinette). Lea Vollack (Klarinette), Vincent Schönbach (Tuba) und
René Merbach (Drums, Tenorsax). Seit dem 5. Schuljahr spielen die jungen Musiker
schon fleißig zusammen und werden seit dem letzten Jahr von Aron Horvath aus der
8B verstärkt (Klavier, Altosax). Da die Gruppe große Fortschritte gemacht hat
und schon ein recht beachtliches Repertoire aufweisen kann, hatte Bandleiterin
Astrid Kröger-Schönbach die drei Probentage als Ansporn und für den
musikalischen Fortschritt organisiert. Die drei Probetage waren besonders
hilfreich, weil René Merbach gerade von Tenorsax auf Drums umsteigt. Die jungen
Musiker mussten ein strammes Übeprogramm absolvieren, ca. 20 Stücke wollten
geprobt und gepflegt sein. Mehr und mehr Jazz-Stücke, aber auch Latin-Stücke
erobern das Miniband-Repertoire mittlerweile. Acht Stunden Proben am Tag sind
natürlich nicht ganz wenig, besonders wenn die Nächte in der Jugendherberge
traditionell eher kurz geraten. Das Wetter war prächtig, in der Mittagspause
konnten alle draußen essen und Fußball spielen (die kleine Gruppe hatte die
gesamte Jugendherberge für sich alleine!), abends standen Spiele auf dem
Programm. Lea und Janine übten wie wild in den Pausen Tenorsax, welches die
beiden als Zweitinstrument lernen wollen. Leon, Aron und Frau Kröger-Schönbach
spielten abends noch Irish Session Tunes. Das Essen war großartig, die Zimmer
klasse, die Proben äußerst erfolgreich – drei Supertage!
10. Platz für die Turnmannschaft der Gesamtschule Hennef in Oberwerries
Herzlichen Glückwunsch an
Leonie Viertel, Johanna Nietzer, Leonie Brandt, Hannah Teske und Kim Dreger!
Platz eins uns sieben bei den Bonner Schul-StadtmeisterschaftenDie Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef nahm in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge sehr erfolgreich an den Bonner Schul-Stadtmeisterschaften teil. Die Mannschaft im Jahrgang 1998 – 2000 mit Leonie Viertel, Hanna Teske, Lena Zimmermann, Sarah Wetzel und Leonie Brandt zeigten sehr schöne Leistungen auf ihrem ersten Wettkampf und hatten dabei ihre Nerven sehr gut im Griff. Dies brachte ihnen den ersten Sieg bei einem Wettkampf ein! Die älteren Mädchen erturnten sich in einem starken Teilnehmerfeld einen sehr guten 7. Platz. Hier wurden die AG Turnerinnen Johanna Nietzer und Viktoria Sappek durch die Vereinsturnerinnen Caroline Röllecke, Kim Dreger und Sabrina Fischer unterstützt, die die Mannschaft mit viel Erfahrung anführen konnten. Der Wettkampf begann für die Mädchen am Reck, wo kleinere Fehler aufgrund von Aufregung durch eine geschlossene Mannschaftsleistung ausgeglichen werden konnten. Den Schwebebalken meisterten alle Turnerinnen trotz erschwerter Trainingsbedingungen im Vorfeld ohne einen einzigen Sturz. Die beiden weiteren Geräte – Boden und Sprung – verliefen wie geplant und die Pflichtübungen wurden sicher vorgetragen. Die Mädchen hatten einen
tollen Tag in der Gesamtschule Beuel und haben ihre Schule hervorragend
repräsentiert. Die Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef hat erneut gezeigt,
wie viel Spaß das Turnen macht!
Pädagogisches Forum am 24.3.2011 zum Thema „Lernen lernen zu Hause“Wie viel Unterstützung braucht eigentlich mein Kind bei den Hausaufgaben? - Soll es alleine Vokabeln lernen? – Was mache ich eigentlich, wenn ich nie von Klassenarbeiten und Tests erfahre? Diese Fragen und mehr sollten an diesem Abend eine erste Antwort erhalten und auch gemeinsam mit den Eltern erörtert werden. Die Referentin Christiane Liedtke (Sonderpädagogin) erläuterte - orientiert an der Lebenspraxis von Kindern und Eltern - die Grundlagen der häuslichen Lernunterstützung. Erfreulicherweise kamen mehr als 40 Mütter und Väter aus den 5. und 6. Schuljahren zu dieser Veranstaltung. Schnell entstanden durch die offene und interessierte Mitwirkung der Eltern ein anregender Austausch und eine lebhafte Diskussion. Angesichts des großen
Informations- und Beratungsbedarfs ist angedacht, diese Veranstaltung zu Beginn
des nächsten Schuljahres vor allem für den neuen 5. Jahrgang zu wiederholen.
Ausflug zum Jüdischen Friedhof 2011 (Jahrgang 6)Guten Tag! Talita Neff und Gina Hentzschel berichten Ihnen, wie der Ausflug der Klasse 6A zum Jüdischen Friedhof in Hennef Geistingen am Dienstag den 25.01. 2011 war. Die Schüler/innen kamen ganz normal wie an jedem anderen Schultag auch in die Schule. Wir starteten unseren Ausflug um ca. 8:30 Uhr. Doch dann (oh Schreck) regnete es. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns zum Rathaus in Hennef auf den Weg gemacht. Dort haben wir ein Modell (Maßstab 1:500) der alten Synagoge der jüdischen Gemeinde Hennef betrachtet. Danach machten wir eine Frühstückspause von 25 Minuten. Um 9:45 Uhr sind wir dann zu Fuß zum Jüdischen Friedhof Geistigen gegangen. Doch anstatt den direkten Weg zu nehmen, haben wir einen Abstecher zum Kurpark gemacht. Dort gab es bunte Vögel im Vogelkäfig (Voliere) zu bestaunen. Weiterhin haben wir ein dickes Walross aus Holz und eine Walflosse aus Metall gesehen. Nach weiteren 15 Minuten haben wir dann den Friedhof erreicht. Wir haben die Grabsteine genauer unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass die Namen früher „anders“ waren als heute (z.B. Sabiene Menkel, Martin Lyne und Bertha Lyne). Wir haben ebenfalls festgestellt, dass viele Juden, die dort begraben sind, im Krieg gestorben waren. Bevor wir dann den Friedhof verlassen haben, haben einige von uns noch Steine auf ein Grab gelegt. Das ist eine alte Tradition der Juden, da es früher in Israel, anders als bei uns, nicht sehr viele Schnittblumen gab. Dann sind wir weiter zu den
Grundmauern der früheren Synagoge gegangen. Als wir dann zur Schule zurückgehen
wollten, gingen wir abermals durch den Kurpark. Dort haben wir zwei Ziegen
gesehen, eine davon, war offensichtlich trächtig. Kurz bevor wir Kurs auf die
Gesamtschule nehmen wollten, gingen wir auch noch zum Gesteinsgarten am
Steimelsberg. Dort haben wir Steine gesehen, die bis zu 400 Millionen alt sind.
Um ca. 12 Uhr haben wir unsere Schule erreicht und uns erst einmal von dem
Ausflug bei Broten und Getränken erholt. Später durften wir dann nach Hause
gehen.
Skifahrt der Gesamtschule Hennef 2011 nach Fügen/Gagering (Zillertal)(Lehrer, Betreuer und Kinder der Jahrgänge 7 und 9) Am Abend des 25.02.2011 startete die Skifahrt der Gesamtschule Hennef. Die Fahrt verlief problemlos und am Morgen des 26.02.2011 sind wir um 8:00 Uhr in Fügen/Zillertal bei herrlichem Sonnenschein angekommen. Die Zimmer des Jugendgästehaus „Kampflhof“ wurden sofort beschlagnahmt. Diese Unterkunft sollte für die kommende Woche unser neues „Zuhause“ werden. Nach der Ausgabe und dem Anpassen der Skiausrüstung wurden alle Vorbereitungen für den ersten Sporttag getroffen. Am Sonntag wurden die Gruppen leistungsgerecht eingeteilt und die sieben Betreuer hatten alle Hände voll zu tun, um einige Schüler/innen auf den Beinen zu halten. Es hat sich gelohnt! Alle Teilnehmer/innen wurden in dieser Woche mit viel Sonne und optimalen Schneebedingungen belohnt. Der Mittwoch stand im Zeichen des Snowboards und unsere beiden Snowboardlehrer machten einen guten Job. Einige Schüler/innen haben diese Sportart für sich entdecken können. Am Freitag war es endlich soweit, es gab ein spannendes Ski- und Snowboardrennen. Der Teamgedanke war enorm und die Gruppe hatte sich zunehmend zu einem Team entwickelt. Am Samstag ging eine sehr
schöne und erlebnisreiche Woche zu Ende. Der Abschied fiel einigen von uns
schwer. Viele Kinder haben eine neue faszinierende Sportart entdeckt und alle
haben große Fortschritte gemacht. Wir wünschen den Teilnehmer/innen der Skifahrt
2012 schon jetzt viel Spaß.
Tennisschulmannschaft ist im Bezirksmeisterschaftsfinale 2011Die Tennisschulmannschaft Jungen WK III der Gesamtschule Hennef hat sich am Donnerstag, dem 31.03.2011 mit einem Sieg nach Sätzen gegen ein stark spielendes Team des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums Rösrath erneut für das Bezirksmeisterschaftsfinale 2011 qualifiziert. Die von Position eins bis vier gesetzten Spieler unserer Schulmannschaft nehmen regelmäßig am Verbandstraining des Tennisverbands Mittelrhein teil. Verletzungsbedingt fielen aber diesmal Patrick Zens (6A) und Aaron Patzke (7A) aus. Nikolas Walterscheid hat mit einem 6:0; 6:1 Sieg seine herausragende Position deutlich bestätigen können. Patrick Dockhorn (6A) hat sein Spiel klar mit einem 6:0; 6:0 Sieg für sich entscheiden können. Lennard Schwabe (7A) und Niklas Brandt (7A) haben gegen stark aufspielenden Gegner im Einzel leider verloren. Ebenso hatte das anschließende Doppel Schwabe/Johnel das Nachsehen. Das Doppel Walterscheid/ Dockhorn hat klar gewonnen und hat den Tagessieg somit perfekt gemacht. Die Begegnungen fanden im Tenniszentrum Rhein-Sieg in Hennef statt. Die jungen Sportler haben das erste Etappenziel (Bezirksmeisterschaftsfinale) einer hohen Motivation erreicht. Die nächste Herausforderung lässt aber nicht lange auf sich warten. Das Bezirksmeisterschaftsfinale wird im Mai 2011 in Hennef ausgetragen. Unser Ziel ist aber das Bundesfinale in Berlin. Folgende Spieler waren an diesem Spieltag für die Schulmannschaft im Einsatz: 1. Nikolas Walterscheid (9A), 2. Patrick Dockhorn (6A), 3. Lennard Schwabe (7A) ,4. Niklas Brandt (7A), 5. Joel Johnel (7A) (v.l.n.r. Joel Johnel,
Niklas Brandt, Patrick Dockhorn, Dr. Volker Manz, Nikolas Walterscheid, Lennard
Schwabe)
Tennisschulmannschaft ist Kreismeister 2010/2011Die Tennisschulmannschaft Jungen WK III der Gesamtschule Hennef ist am Donnerstag, dem 16.12.2010 mit einem klaren 5:1 Sieg gegen ein stark spielendes Team von Schloss Hagerhof erneut Kreismeister im Schuljahr 2010/2011 geworden. Die von Position eins bis vier gesetzten Spieler unserer Schulmannschaft nehmen regelmäßig am Verbandstraining des Tennisverbands Mittelrhein teil. Nikolas Walterscheid hat mit einem 6:0; 6:0 Sieg seine herausragende Position deutlich bestätigen können. Patrick Dockhorn hat sein Spiel mit hohem Einsatz für sich entscheiden können. Patrick Zens hat zwar gegen einen stark aufspielenden Gegner im Einzel verloren, hat aber anschließend mit seinem Doppelpartner Lennard Schwabe ein souveränes Doppel gezeigt. Lennard hat als Newcomer mit zwei Siegen erste Turniererfahrungen sammeln können. Aaron Patzke musste verletzungsbedingt an diesem Spieltag pausieren. Die Begegnungen fanden im Tenniszentrum Rhein-Sieg in Hennef statt. Die jungen Sportler haben das erste Etappenziel (Kreismeister) mit Teamgeist, hoher Motivation und nicht zuletzt einer für ihre Jugend herausragenden Professionalität erreicht. Die nächste Herausforderung lässt aber nicht lange auf sich warten. Das Bezirksmeisterschaftsfinale wird im März 2011 in Hennef ausgetragen. Unser Ziel ist aber das Bundesfinale in Berlin. Folgende Spieler waren an diesem Spieltag erfolgreich für die Schulmannschaft im Einsatz: 1. Nikolas Walterscheid (9a), 2. Patrick Dockhorn (6a), 3. Patrick Zens (6a), 4. Aaron Patzke (7a), 5. Lennard Schwabe (7a)
Für die nächste Runde, die
im März 2011 gegen den Kreismeister des Rheinisch-Bergischen Kreises startet,
wünschen wir dem Team schon heute viel Erfolg.
Auch Chemie kann kreativ sein!!!Die Schüler/innen der
Klasse 9 C hatten die Aufgabe in einem Vortrag die vier wichtigsten
Elementfamilien Alkali- , Erdalkalimetalle, Halogene und Edelgase spannend ihren
Mitschüler/innen vorzutragen. Die Schüler/innen wurden dabei so kreativ, dass
die einzelnen Gruppen Experimente mit in ihren Vortrag einbauten. Die Gruppe der
Edelgase hatte sich dabei ein besonderes Experiment überlegt, um das Gas Helium
den Mitschüler/innen besonders alltagsnah darzustellen. So haben die
Schüler/innen einen eigenen Zeppelin gebaut und sogar das Helium selbstständig
besorgt und mitgebracht. Dadurch wurden die Vorträge sehr lebendig und für alle
der Alltagsbezug sehr deutlich. Ein Hut ab für diese Kreativität und
Einsatzbereitschaft!!!
Zahlreiche Erfolge der Judokas (Judoteam Hennef/Eitorf) der Sportklasse 5a
Hierbei herauszuheben sind die sehr guten Platzierungen von Niklas Schmitz (-37kg), der die Bronzemedaille bei der Kreiseinzelmeisterschaft der U11 am 20.11.2010 in Bad Honnef gewann. Alexander Neihs (-31kg) wurde dort sogar Kreiseinzelmeister in seiner Gewichtsklasse. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 konnte Alexander weitere sehenswerte Erfolge erreichen. Er wurde Bezirksmeister beim Bezirkseinzelturnier der U14 am 30.01.2011 in Waldfeucht-Haaren und erreichte den 2. Platz beim Freundschaftsturnier der U11 Mannschaft in Bonn. Beim Rurauencup am 27.02.11 (-34 kg) in Jülich konnte er sich BRONZE sichern. Dies ist ein toller Erfolg in der neuen Gewichts- und Altersklasse auf einem Bezirkseinzelturnier und weitere Punkte für die U14 Rangliste. Somit ist Alex seinem Ziel, das Berzirkskaderabzeichen in diesem Jahr zu erlangen, ein Stück weiter! Wir hoffen, dass unsere
Schüler weitere Erfolge in den bevorstehenden Wettkämpfen erlangen.
Praktikum Oberstufe: EnglandMeine Reise begann am 10. Januar 2011 am Flughafen Frankfurt-Hahn. Ich war auf dem Weg nach Halesworth, der Partnerstadt von Eitorf um mein Praktikum dort zu absolvieren. Durch Frau Munds langen Einsatz und ihre ständigen Bemühungen wurde das okay gegeben, es mir zu ermöglichen ein Auslandspraktikum in England zu machen. Der Schwerpunkt meines Praktikums lag darin, die Sprache und die englische Kultur besser kennenzulernen und vermehrt im Bereich Lehrer/Journalist zu arbeiten. Nach dem einstündigen Flug wurde ich von Peter Copperthwaite, dem Ehemann von Mary Copperthwaite, am Flughafen abgeholt. Gute Freunde von den beiden, Ezra und Sandra Leverett, nahmen mich liebevoll in ihrem Haus auf. Ich fühlte mich ab dem ersten Tag zu Hause. Anfangs viel es mir noch schwer, Witze auf Englisch zu erzählen und in meiner Sprache den Effekt zu erzielen, den ich auch in meiner Muttersprache rüberbrachte. Aber bereits nach der ersten Woche ging mir so ziemlich jeder Witz flüssig von den Lippen. In den 2 Wochen Aufenthalt arbeitete ich in einer Buchdruckerei, im Rathaus, schrieb Rechnungen in der Zeitungsredaktion und spielte Au-Pair. Ende der 1. Woche kam Frau Mund aus Dublin zu uns, und ich zeigte ihr meine Einsatzorte und berichtete über die bisherigen Aktivitäten. Wie das Foto zeigt, war ich gerade als Hilfe im Service im THE CUT, einem aus einer Fabrik umgebauten Veranstaltungsgebäude mit Restauration im Erdgeschoss, als Frau Mund kam. Im Saal im ersten Stock fand eine Ehrung von ortsansässigen Politikern statt, wo das Catering zu machen war. Hier ein Foto mit der derzeitigen Kreistagsabgeordneten, mir, der Bürgermeisterin Frau Leverett und Frau Mund im THE CUT v.l.n.r.) Frau Mund war tagsüber dann zwei Tage unterwegs, um Kontakte mit den Schulen zu knüpfen und weiteres zu organisieren, wir verbrachten einen Ausflug nach Lowestoft am Meer sowie schöne, typisch englische Abendessen mit den Menschen, wo wir untergebracht waren. In der 2. Woche besuchte ich die Hobart High-School als Lehrerin. Hier ein Foto der Schule: Vor allem die Fächer Deutsch und Kunst interessierten mich. Spontan bat mich die Lehrerin der 7. Klasse doch bitte etwas über „Eisdiele“ und „Imbissbude“ zu erklären. Das meisterte ich auch sehr gut, ich stellte schnell ein Plakat zusammen und machte eine Vokabelliste, sogar für eine mündliche Übung war etwas Zeit. Den Enthusiasmus der Kinder hatte ich mich jedoch etwas größer vorgestellt, beziehungsweise gewünscht. Auch sonst musste Ich wiedermal feststellen, dass unser Schulsystem wirklich fortgeschritten ist. Die Lehrer waren sehr froh, mich dahaben zu können, denn sie sagten, dass niemand Deutsch so gut lehren könnten wie die Muttersprachler selbst. Ich war froh, eine Hilfe darstellen zu können. Ich hatte einen sehr interessanten und eindrucksvollen Tag, doch so schön und aufregend dieses Tag auch war, gerade bei den pubertierenden englischen Teenagern war ich erleichtert als die Uhr „18“ schlug und ich nach Hause gehen konnte. Ein langer Schultag, vor allem für die Lehrer. Ob ich also wirklich Lehrer in England werden wollte, kann ich nun schön belächelnd ausschließen. Alle um mich herum waren
stets darum bemüht, mir möglichst viele Eindrücke von der Gegend, den Leuten und
der Kultur zu geben und stellten mich in fast allen Geschäften in Halesworth
vor. Dazu muss man sagen, dass Halesworth ein mehr als überschaubares Städtchen
ist. Ich habe während meines Aufenthalts viel über die Kultur und den Humor in
England gelernt und viele viele neue Freunde gefunden. Die Engländer waren immer
herzlich, freundlich und offen. Ich musste mich nicht verstellen und habe nun
ein ganz anderes Bild von den Leuten dort. Ich werde auf jeden Fall
wiederkommen, spätestens 2012, um mit dem Fußballverrückten Ezra die WM zu
gucken. Besonderen Dank spreche ich vor allem Frau Mund aus, die nicht nur Flug
und Unterkunft organisiert hat, sondern auch im Vorhinein alle meine
Aktivitäten und Möglichkeiten strukturiert hat und sich wirklich für mich
eingesetzt hat; natürlich aber auch direkter Dank an alle, bei denen ich
arbeiten durfte und speziell an Sandra und Ezra Leverett, die mir in den 2
Wochen tolle Ersatzeltern waren. Jedem, der die Möglichkeit hat, ein
Auslandspraktikum zu machen, werde Ich empfehlen, es zu tun. Auch wenn es was
komplett neues ist, und man, wenn man erstmal dort ist, völlig auf sich allein
gestellt ist, man wird wirklich reifer in dieser Hinsicht. Auch das nehme ich
aus dem Praktikum mit. Ich bin noch nie zuvor alleine geflogen, aber: Ich würde
es immer wieder tun. Wer so eine Chance bekommt, sollte sie nutzen. Es lohnt
sich.
Die Theaterwerkstätten der Bühnen Bonn – Wir waren dort !Am 21.02.2011 besichtigten wir, der WP-Kurs „Darstellen und Gestalten“ der Jahrgangsstufe 9 gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Frau Biermann und Frau Novotny-Schmandt die Theaterwerkstätten der Bonner Bühnen. Die großen Hallen in Bonn-Beuel gehörten früher zu einer Spinnerei, die im 2. Weltkrieg auch viele Zwangsarbeiter beschäftigte, worauf heute eine Gedenktafel am Eingang des weitläufigen Fabrikgeländes hinweist. Unsere Gruppenführerin, die Theaterpädagogin der Bonner Bühnen, Frau Ragonese , findet es wichtig, dass Schüler/innen, die eine Führung durch die Theaterwerkstätten mitmachen, auch über die Geschichte dieses alten Fabrikgeländes Bescheid wissen. Unsere Führung beginnt in der Schlosserei. Die Schlosser fertigen Bühnenunterbauten, Kulissen und Halterungen für die Theaterbühnen. Die Schreiner verkleiden diese Arbeit, so dass man das Werk der Schlosser kaum noch sieht. Die Schreiner benutzen große, elektronisch gesteuerte Sägen, um das Holz millimetergenau zu verarbeiten. Sie bauen ebenfalls Kulissen. Danach kommen wir zum großen Malersaal. Dort werden Leinen, Styropor und Holz mit tollen Effekten bemalt, so dass man glaubt, eine echte Goldstatue vor sich zu haben, die aber in Wirklichkeit nur aus Styropor besteht.
In den Dekorationsräumen verkleiden die Dekorateure die Arbeit der Schreiner und Schlosser. Unter anderem nähen sie auch Kleider, große Vorhänge und Accessoires. Um die ganzen Kulissen
zusammenzubauen, haben die Werkstätten eine Montagehalle, die der Größe der
späteren Theaterbühne exakt entspricht.
Chemieunterricht einmal andersSchüler-Experimentiertage an der Universität zu Köln
(Vanessa Lorenz 10 E, v.d.R.g.)
Deutsche Meisterschaften U17 im Judo – Medaillenregen für Hennefer JudokasAm 26. und 27. Februar fanden am Nürburgring die Deutschen Meisterschaften im Judo der Altersklasse U 17 statt. Die Hennefer Judokas nahmen mit vier Qualifizierten teil. Am Start waren Maike Riehl, Lena Krautscheid, Moritz Plafky und Lars Krautscheid. Am ersten Kampftag durften die Jungen ihr Können unter Beweis stellen. Moritz Plafky konnte in seiner Gewichtsklasse (- 46kg) überzeugen. Er gewann alle Kämpfe vorzeitig mit Ippon, der höchsten Wertung beim Judo. Ungefährdet sicherte er sich somit den Titel des Deutschen Meisters in seiner Gewichtsklasse. Am gleichen Tag wurde es auch für Lars Krautscheid (-73kg) ernst. Er kämpfte sich mit hervorragenden Leistungen ungeschlagen bis ins Finale durch. Im Finale musste er sich einem Judoka aus Tübingen geschlagen geben. Somit sicherte er sich die Silbermedaille und den Titel des Deutschen Vize-Meisters. Am zweiten Wettkampftag durften die Frauen ran. Maike Riehl (-48kg) konnte die ersten beiden Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden. Im Kampf um den Einzug ins Finale musste die Henneferin sich einer Judoka aus Baden-Württemberg geschlagen geben. Sie stand somit im kleinen Finale um Platz drei. Diesen konnte sie wieder für sich entscheiden und gewann damit die Bronzemedaille. Auch Lena (-63kg) startete
erfolgreich ins Turnier. Sie marschierte bis ins Halbfinale durch. Dort unterlag
sie einer Kämpferin aus Thüringen. Im kleinen Finale stand sie einer Kämpferin
aus NRW gegenüber. Sie verlor den Kampf und erlangte somit einen tollen 5.
Platz.
Moritz Plafky im Judo nicht zu schlagen – Gold bei dem Internationalen Bremen Masters
Von unserer Schule waren vier Kämpfer am Start. Moritz Plafky und Lars Krautscheid gingen in der Altersklasse U 17 an den Start. In der U 20 starteten Sascha Herkenrath und Phillip Neihs. Moritz Plafky war auch bei diesem Wettkampf nicht zu stoppen. Er gewann alle seine Kämpfe in seiner Gewichtsklasse und konnte sich somit den Titel sichern. Hierbei bezwang er auf dem Weg ins Finale Gegner aus Lettland, Niederlanden, Kasachstan. Dort stand er einem Franzosen gegenüber. In diesem Kampf, der bis zur letzten Sekunde spannend war, sicherte sich Moritz durch eine Wazari-Wertung die Goldmedaille. Eine tolle Leistung für den jungen Hennefer Judoka. Lars Krautscheid musste sich in seinem ersten Kampf gegen einen Kanadier geschlagen geben und schied damit vorzeitig aus. Phillip Neihs gewann die ersten beiden Kämpfe gegen Judokas aus der Schweiz und den Niederlanden. Dann verlor er den anschließenden Kampf gegen einen Kanadier und war somit ausgeschieden. Sascha Herkenrath konnte
nach langer Verletzungspause einen tollen Wettkampf liefern. Er gewann gegen
einen Belgier und einen Niederländer seine ersten beiden Kämpfe. Um den Poolsieg
musste er sich einem Kasachen geschlagen geben. In der Trostrunde gewann er
seinen nächsten Kampf gegen einen Franzosen. Den folgenden Kampf verlor er. So
sicherte er sich einen hervorragenden siebten Platz.
Gesamtschule Hennef verteidigt erfolgreich Titel beim Landesfinale der Schulen im JudoAm 27.01.2011 fand in Herne das Landesfinale der Schulen im Judo statt. Als Kämpfer für die GE Hennef standen dieses Jahr Jonas Schulze, Tobias Paszkiet, Moritz Plafky, Maurin Kaup, Phillip Neihs und Lars Krautscheid auf der Matte. Es galt, den Titel in der Wettkampfklasse II wieder an die Gesamtschule zu holen.
Im letzten Kampf galt es den Titel mit einem Erfolg über die Wilhelmine-Fliedner-Realschule aus Hilden zu sichern. Die Judokas überzeugten auch in diesem Kampf mit der nötigen Konzentration und hervorragenden Techniken. Tobias, Moritz, Phillip und Lars sicherten die Punkte für die Gesamtschule und somit endete der Kampf 4:1.
Die Hennefer Judokas
zeigten wieder einmal eine tolle Leistung und konnten ihren Titel erfolgreich
verteidigen. Herzlichen Glückwunsch unseren Kämpfern.
Judoclub Hennef - Bezirkmeisterschaft U17 am 30.01.2011 in Waldfeucht-HaarenVier Kämpfer qualifizieren für die westdeutsche Meisterschaft
Bei den Jungs war die
Bilanz nicht so rosig. Einzig Tobias Paszkiet konnte sich mit einem dritten
Platz für die Westdeutsche Meisterschaft qualifizieren. Jonas Schulze und Julian
Patt mussten sich jeweils mit einem fünften Platz zufrieden geben. Da dies für
beide das erste Turnier in ihrer neuen Altersklasse U17 war, ist dieses Ergebnis
aber dennoch nicht zu verachten. Maike Riehl, Lena
Krautscheid, Tobias Paszkiet und Jonas Schulze sind in den Sportklassen der
Gesamtschule Hennef.
Clax & Friends und Skylights spielen für einen guten ZweckAm 20. Februar fand in der Meys Fabrik Hennef das zweite Benefizkonzert zu Gunsten der „Familienhilfe Lateinamerika und Südosteuropa e. V.“ statt. Das Honnefer Musikschulensemble „Clax“ unter der Leitung von Dirk Piecuch hatte im vergangenen Jahr die Hälfte der Kosten für einen Transport von lebenswichtigen Dingen nach Rumänien schon erspielt, und Dirk Piecuch hatte sich vorgenommen, einen ganzen Transport mit Hilfe der Musik zu finanzieren. Die „Friends“ von Clax
waren diesmal die „Skylights“, die Bläserklasse 7 B der Hennefer Gesamtschule,
ebenfalls unter der Leitung von Dirk Piecuch. Die Bläserklasse 7 B nutzte die
Gelegenheit um Ausschnitte aus ihrem Wettbewerbsprogramm zu spielen. Stücke wie
,,Irish dream`` oder die ,,Pop Rock Blues Suite`` von Andrew Watkin begeisterten
das Publikum. Neu einstudiert hatten die Skylights den ,,Pink Panther`` von
Mancini.
Mein Praktikum bei Conet
- Print (Druckerzeugnisse,
Zeitungen, Flyer etc.)
Schwimm-Mannschaften der Gesamtschule wurden Kreismeister in drei AltersklassenBei den diesjährigen Kreismeisterschaften der Schulen des Rhein-Siegkreises war die Gesamtschule wieder sehr erfolgreich! Mit drei Mädchen-Mannschaften und einer Jungen-Mannschaft traten wir gegen 9 weitere Schulen des Rhein-Sieg-Kreises an. Schon im Vorfeld war die Aufregung groß, denn die Schüler/innen aus Jahrgängen von der 5. Klasse bis zu 11. Klasse trafen sich zum außerordentlichen Sondertraining (Probetraining). Hier wurden aus den Mannschaftsmitgliedern rasch Teams. Es wurde diskutiert in welcher Reihenfolge in der Staffel gestartet werden soll und wer in welcher Schwimmart am schnellsten ist. „Du schafft das“ schrieben ältere, erfahrene Schwimmerinnen ihren neuen jungen Mitstreiterinnen auf den Oberarm oder auf die Schulter. Das hat natürlich zusätzlich motiviert. Aufmerksam von den Müttern, die uns begleitet haben, betreut errangen wir so in den Altersgruppen WK IV, und WK III mit den drei angetretenen Mannschaften jeweils den 1. Platz. Die Mädchen der WK II konnten sich auf den 2. Platz schwimmen. Die Stimmung war wieder
prima! Der Transport klappte gut und Dank der fleißigen Fotografinnen Frau Sasse
und Frau Neuser konnten wir schon am folgenden Tag von unseren Erfolgen
bildreich berichten.
Karneval an der Gesamtschule HennefAm 03.03.2011 konnte man wieder einmal bunt und auch verrückt verkleidete und gut gelaunte Schüler/innen und Lehrer/innen an der GE-Hennf treffen. Bereits einige Tage zuvor waren Schüler/innen und Lehrer/innen eifrig mit Vorbereitungen für die Feiern an Karneval beschäftigt. Nachdem die Schulleitung vom DG-Kurs 7 kreativ verkleidet worden war, konnte es auch endlich losgehen. Die 5er, 6er und 7er trafen sich in der Mensa und genossen ein tolles Unterhaltungsprogramm mit Musik und Showeinlagen. Unter anderem wurden die besten Kostüme der Jahrgänge gewählt. Außerdem traten die Happerschoßer Tanzflöhe und eine Tanzgarde aus Siegburg auf. Auch das Hennefer Prinzenpaar kam an diesem Tag an die GE-Hennef und genoss die besondere Stimmung in der Mensa. Der 8. Jahrgang feierte geschlossen im Forum. Einer der Schüler spielte DJ und legte Musik auf, zu der jeder ausgelassen tanzen konnte. Die 9er und 10er veranstalteten ihre eigene Party in Haus A. Dort war sogar ein professioneller DJ anwesend, der die Menge zum Toben brachte. Auch die Oberstufe feierte für sich und viele Programmeinlagen sorgten für eine großartige Stimmung. Wieder einmal hatten wir ein fröhliches, abwechslungsreiches und ansprechendes Karnevalsfest, auf das wir uns schon im nächsten Jahr freuen. (Robin Marie Eickhoff und Miriam Heppekausen, 8E)
Pippi Langstrumpf in der Gesamtschule Hennef
Mit großer Unterstützung
ihrer beiden DG-Lehrerinnen Frau Schilling und Frau Mentzel entwickelten die
Schüler/innen ein wunderschönes und buntes Theaterstück, das sie mit großem
Erfolg auch im Kindergarten „Mutter-Kind-Haus“ vorführten. Die Schüler/innen
zeigten ihre Begeisterung am Schauspielern und auch das Publikum war bestens
unterhalten und wurde bereits zu Beginn in Pippis wunderbare Welt entführt. Auch
das Bühnenbild war sehr ansprechend und mit viel Liebe gestaltet. Es gab
außerdem einige Gesangseinlagen, die den Zuschauern große Freude bereiteten. Mit
tosendem Applaus wurden alle Mitwirkenden am Ende der Aufführung gefeiert. Pippi
Langstrumpf war eine sehr gelungene Darbietung und es lohnt sich auf jeden Fall,
weitere Theaterstücke der DG-Kurse der Gesamtschule Hennef anzuschauen.
Von Fischen und FlugzeugenWie Schüler/innen während eines Praktikums berufliche Vielfalt erleben Montag früh, 7.50 Uhr: Malte Klein zeigt seinen Ausweis mit Lichtbild vor. Anschließend muss er seinen Gürtel, seine Uhr und seine Tasche durchleuchten lassen und wird selbst mit einem Metalldetektor abgetastet. Er tritt keine Urlaubsreise mit dem Flugzeug an. Er arbeitet im Sicherheitsbereich des Köln-Bonner Flughafens. Als Praktikant. Für drei Wochen. Auch in diesem Schuljahr erleben 182 Schüler/innen (wegen der einfacheren Lesart ist im weiteren Verlauf des Artikels die weibliche Form immer mitgemeint) des 9. Jahrgangs Berufsalltag live und vor Ort während eines dreiwöchigen Betriebspraktikums vor den Osterferien. Die Betriebe und Institutionen, die sie sich dafür – gemeinsam mit ihren Eltern und teils mit Unterstützung des Berufsorientierungsbüros unserer Schule – ausgesucht haben, reichen vom Polizeipräsidium bis zu Bayer Leverkusen, vom Kölner Zoo bis zum Theater der Stadt Bonn, von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft bis zu den Ford-Werken. Die Qual der Wahl unter vielen Berufsbildern wie Modellbauer, Sattler, Physiotherapeut oder Fachinformatiker wurde den Schüler/innen bereits zuvor im Arbeitslehreunterricht verdeutlicht, als sie sich gegenseitig ihre Traumberufe vorstellten, zu denen sie umfangreiche Recherchen betrieben hatten. Pünktlichkeit, Sorgfalt, Verantwortungsgefühl Zurück zum Flughafen: Die Firma Nayak Aircraft Service GmbH & Co KG wartet und repariert Flugzeuge. Sie ist international tätig mit Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden und Italien und beschäftigt etwa 250 Mitarbeiter. Jedes Jahr stellt sie 5-6 Auszubildende für den Beruf des Fluggerätemechanikers ein. „Wichtig für den Beruf sind technisches Verständnis, logisches Denken und Englischkenntnisse“, sagt Herr Schwartz, selbst Flugzeugprüfer und zuständig für die Ausbildung bei Nayak Aircraft. Aber auch Pünktlichkeit, Sorgfalt und Verantwortungsgefühl seien gefordert. Am besten sei es, vorher ein Praktikum bei ihnen absolviert zu haben. Dies werde bewertet und sei bei einer späteren Bewerbung häufig ausschlaggebend für die Auswahl der Bewerber. Maltes Traumberuf ist nicht Fluggerätemechaniker, sondern Pilot: „Daher habe ich mich im Thema Luft- und Raumfahrt umgeschaut. Es ist ja klar, dass ich kein Praktikum als Pilot machen kann. Aber hier bin ich am Thema schon ziemlich nahe dran.“ Malte ist überzeugt, dass ihm das Praktikum eine ganze Menge bringt: Er erwirbt handwerkliche Fähigkeiten beim Bohren und Feilen und erhält auch Einblick in theoretische Inhalte, die in der Schule nicht vermittelt werden, wie die Funktion eines Triebwerkes oder Cockpits. Außerdem kann er Berufsalltag hautnah und live miterleben, z. B. wenn er an seinem Arbeitsplatz, einer riesigen Halle, unter einem der vielen Flugzeuge steht und die Verkleidung entfernt, damit ein Mechaniker Reparaturen am „Innenleben“ vornehmen kann.
Kombination aus Forschung und praktischer Arbeit Lisa Maria Tölle kann sich vorstellen, später einmal Biologie zu studieren. Die Zukunftsaussichten mit Bachelor-Abschluss seien aber nicht so rosig, gibt ihr eine Studentin zu bedenken. Lisa und die Studentin dressieren derzeit im Institut für Zoologie, Schwerpunkt Neuroethologie/Sensorische Ökologie der Universität Bonn Fische. Das Institut erforscht den elektrosensorischen Sinn des Elefantenrüsselfischs. Die Fische sollen verschiedene Objekte und Distanzen erkennen lernen. Dadurch kann man Rückschlüsse auf das räumliche Vorstellungsvermögen der Fische ziehen. Lisa darf während ihres Praktikums bei den Versuchen assistieren sowie Fischgehirn in kleine Scheiben schneiden, einfärben und unter dem Mikroskop untersuchen. „Mir gefällt die Kombination aus Forschung und praktischer Arbeit mit Tieren“, sagt Lisa und lässt sich in ihrer Begeisterung für das Berufsfeld nicht beirren. Nach ihrem Praktikum werden sich die Schüler bei ihren Firmenchefs und Betreuern mit einer Einladung zu einem Praktikumsfest in unserer Schule bedanken. Auf Postern und in vielfach sehr aufwendig gestalteten Praktikumsmappen dokumentieren die Schüler mit viel Kreativität ihre Praktikumsbetriebe, ihre intensiven Erfahrungen und eine Vielzahl verschiedener Berufsbilder. Die Eltern sind eingeladen, die Ergebnisse ihrer Kinder zu begutachten. Auch in diesem Jahr sorgen Eltern und Schüler/innen wieder für ein vielfältiges Fingerfood-Buffet. Das Praktikumsfest ist nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre zum festen Bestandteil unseres Schulprogramms geworden. Stefan Müller, der im 9.
Jahrgang Wirtschaftslehre unterrichtet und über das Berufsorientierungsbüro die
Praktika mitorganisiert und betreut, berichtet: „Unsere Schüler/innen lernen
während ihrer Praktika die Arbeitswelt kennen. In etwa 99% der Fälle sind sie
dabei sehr erfolgreich, und die Arbeit macht ihnen Spaß. Also ist unser
Praktikumskonzept richtig. Die tolle Stimmung bei unseren Praktikumsfesten
belegt das ebenfalls.“
Buchpreise gewonnenKlasse 9c der Gesamtschule Hennef unter den Preisträgern des Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung war beeindruckt: Die Schüler/innen der Klasse 9c der Gesamtschule Hennef haben sich mit ihrem Beitrag zum Schülerwettbewerb nicht nur viel Arbeit gemacht, sondern ihr Thema „Traumfabrik Castingshow?“ hat sie offensichtlich beschäftigt und zu einer kreativen Leistung angespornt. Die Anstrengung wurde jetzt mit einem Preis belohnt: Die Klasse erhält pro Person ein Jugendbuch. Mit aller Mühe und Kraft hat sich die Klasse 9c angestrengt, eine gute und informative bebilderte Dokumentation zum Thema „Castingshows“ zu erstellen. Sie entschieden sich für die Castingshow „Popstars“, um sich ein näheres Bild des Themas zu machen und speziell diese Show zu analysieren. „Die guten Ideen wie z.B. die Interviews haben mich überrascht.“ so die Klassenlehrerin Frau Stauch. Im Politikunterricht versuchten die Schüler/innen in Kleingruppen viele Facetten zu erarbeiten. So versuchten sie auf den unterschiedlichsten Wegen Interviews mit den Jury-Mitgliedern sowie ehemaligen und damals aktuellen Kandidaten zu führen. Leider sagten die entsprechenden Ansprechpartner aus rechtlichen und zeitlichen Gründen ab und die Veröffentlichung dieser Absagen wurde ihnen sogar durch die Produktionsfirma untersagt. Eine Gruppe interviewte mit Hilfe von GrafStat Mitschüler/innen aller Stufen zum Thema Castingshows. Auch haben sich die Schüler/innen mit der Frage beschäftigt, ob die Würde der Kandidaten bei einer derartigen Show verletzt wird. Die Layout-Gruppe erstellte ein Hintergrundbild und fügte die Texte in der richtigen Reihenfolge ein. Obwohl es manche Schwierigkeiten gab und die Klasse in Zeitprobleme kam, war jeder aus der Klasse mit Eifer dabei und hat sein Bestes gegeben. Die Konkurrenz, gegen die sich die Hennefer mit ihrem Beitrag durchsetzen konnten, war riesig. Mehr als 60.000 Jugendliche der 5. - 11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich haben beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2010 mitgemacht. Über 3.000 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammen. Neben dem Thema Traumfabrik Castingshow? hatten die Kinder und Jugendlichen viele weitere Aufgabenstellungen zur Auswahl: „Regenbogenland Südafrika – mehr als nur Fußball“, „Treffpunkt? Lieblingsplatz!“, „Straßennamen – aufgedeckt!“, „Armut – und raus bist Du!“ und das freie Thema „Politik brandaktuell“. Der angesehene Wettbewerb,
der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, möchte wichtige
Themen in die Schulen hinein tragen, methodische Anstöße geben und so die Arbeit
der Lehrer/innen unterstützen.
DELF-Prüfung erfolgreich bestandenDass DELF kein Geheimcode ist, sondern für das von der französischen Regierung vergebene „Diplôme d’études en langue française“ steht, dürfte sich mittlerweile an den Gesamtschulen herumgesprochen haben, denn der Kreis derer, die an der entsprechenden Prüfung erfolgreich teilgenommen haben, vergrößert sich stetig. Vor einigen Tagen haben nun die Prüfungsteilnehmer/innen des diesjährigen Durchgangs die Bestätigung erhalten, dass sie alle erfolgreich waren und bestanden haben: 23 Schüler/innen aus dem Jahrgang 7 für das Einstiegsniveau A1 und 5 aus dem 9. Jahrgang für das Niveau A2.
Ende Januar war es dann soweit. Der schriftliche Termin, der in ganz Deutschland gleich ist, sollte am 22.01. stattfinden. Ein Samstagvormittag. Wenn andere ausschlafen, zu einer Prüfung antreten, und das noch freiwillig. So manchem mag es etwas schwer gefallen sein, doch sobald die Prüfungsbögen verteilt waren und die erste Hörverstehensaufgabe lief, waren alle vollkommen konzentriert bei der Sache. Noch spannender war die mündliche Prüfung, denn sie wurde drei Wochen später ‑ ebenfalls an einem Samstag – in Bonn abgelegt, vor französischen Prüfern. Diejenigen, die für das Niveau A2 antraten, kannten den Ablauf ja bereits, fragten sich jedoch, welche Themen sie wohl erwarten, und die konnten recht vielfältig sein. Die Prüfung an sich dauerte jeweils zehn Minuten. Dazu kamen die Anmeldung und die zehnminütige Vorbereitungszeit. Alle bestätigten im Nachhinein, dass die Prüfer/innen sehr nett gewesen seien und die Zeit wie im Flug vergangen sei. Das hatte also gut geklappt und nun hieß es, auf die schriftlichen Ergebnisse warten. Die Freude der
Teilnehmer/innen war groß, als sie hörten, dass die Korrektur trotz der mehreren
tausend Prüflinge so schnell durchgeführt worden war. Die letzten Zweifel, ob
sie denn alles gut geschafft hätten, konnten somit beseitigt werden. Herzlichen
Glückwunsch!
Wie aus einem 5-Liter-Wachsblock „Leben“ entsteht
Aber was ist das Wesentliche im „Leben“? Was beinhaltet dieser Begriff „Leben“ alles? Wie weit reicht das „Leben“? Wie sind andere Kulturen, Religionen und Epochen mit der Interpretation von „Leben“ umgegangen? Was verstehe ich persönlich unter „Leben“?
Damit nicht genug, denn nun sollte die eigene Vorstellung skulptural dargestellt werden. Jeder hatte 20 Wachskerzen, die zu einem Block eingeschmolzen wurden.
Aber der wirklich schwierige Moment ist der Beginn der eigentlichen Arbeit. Der gegossene Wachsblock ist so glatt, so unberührt, die Oberfläche ist so weich und zart anzufassen. Man möchte ihn in seiner Unberührtheit nicht stören, man kommt sich grob und herzlos vor. Man hat schreckliche Angst etwas kaputt zu machen. Aber genau da beginnt unser Thema wieder an wesentlichen Aspekten zu gewinnen. Leben entsteht durch Veränderung, manchmal auch durch Zerstörung. Leben ist ein Prozess, eine andauernde Entwicklung, nichts bleibt wie es mal war, Angst gehört genauso dazu wie Freude und Stolz. Die ersten Versuche sind ganz zaghaft und sehr behutsam, bis schließlich klar wird, so geht es nicht, wir müssen uns trauen, sonst bekommt der Wachsblock keine Form. Sonst können wir uns nicht ausdrücken!
Neues Frühstücksangebot im Haus CLaut neuesten Umfragen kommt jedes siebte Kind morgens ohne Frühstück in die Schule. Damit ist es morgens nicht wirklich leistungsfähig! Die Eltern unserer Schule haben unter anderem dieses Thema in der Schulkonferenz thematisiert. Es wurde eine Teilkonferenz Mensa eingerichtet mit Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern sowie unserem Mensachef Herrn Müller, um sich diesem Problem zu stellen. Dank der tollen
Unterstützung und des unglaublichen Engagements von Herrn Müller bietet unsere
Mensa seit Januar ein Frühstücksangebot für Schüler/innen an, die von zu Hause
kein Frühstück mitbringen. In jeder Frühstückspause werden im Jahrgangstrakt der
5er für den Jahrgang 5 und 6 zunächst Brötchen, belegte Brötchen, Milch, Kakao
und andere Getränke verkauft. Dieses Projekt läuft als Versuch. Wenn es gut
angenommen wird, könnte auch ein Angebot im Jahrgang 7 eingerichtet werden.
Rechtskunde in der Klasse 10CSehr gespannt erwarteten
die Schüler/innen der Klasse 10C im Januar Herrn Rechtsanwalt Henning May aus
Bonn, um sich von ihm zu den Grundlagen unseres Rechtswesens informieren zu
lassen. Sie wurden nicht enttäuscht. Herr May referierte zu den Themen
Strafrecht und Zivilrecht und hatte jede Menge Beispiele aus seiner beruflichen
Praxis zur Hand, von denen er den Schüler/innen berichten konnte. Natürlich
musste er sich vielen Fragen seiner aufmerksamen Zuhörer stellen, wozu er auch
gerne bereit war. Vor allem das Thema Kaufvertragsrecht hatte es vielen
Schüler/innen angetan, wobei offensichtlich einige von ihnen auch schon
unangenehme Erfahrungen damit gemacht hatten. Aber auch das Problem des Mobbing
im Internet war für viele von großem Interesse und so konnte der Rechtsanwalt zu
seinem zweiten Thema, dem Strafrecht, überleiten. Was es rechtlich bedeutet,
wenn junge Menschen das 16. Lebensjahr vollenden, erfuhren die Schüler/innen in
leicht verständlicher Form. Die vielen Fragen, mit denen die Schüler/innen Herrn
May immer wieder unterbrachen, zeigten ihr großes Interesse an dieser wichtigen
Übergangsphase. So war es auch kein Wunder, dass die Doppelstunde wie im Fluge
verging und der Rechtsanwalt am Ende mit anhaltendem Applaus bedacht wurde. Er
hat versprochen, uns wieder zu besuchen.
Frankreichaustausch Sartilly-Hennef Dezember 2010
Mittwochmorgen gab es ein Begrüßungsfrühstück in der Mensa und um ca. 10 Uhr fuhren die Franzosen nach Bonn in das "Haus der Geschichte" und auf den Weihnachtsmarkt. Donnerstag fuhren wir gemeinsam nach Köln, wo wir zunächst den Dom besichtigten und dann fast alle hunderte Stufen in die Türme hochstiegen. Bei einigen versagte allerdings die Kondition. Anschließend schauten wir uns einige andere Sehenswürdigkeiten an, wie z.B. den Heinzelmännchenbrunnen. Dessen Geschichte wurde dann auf Deutsch und auf Französisch erzählt. Danach hatten wir etwas Freizeit. Es war an diesem Tag furchtbar kalt und es lag Schnee (wie während des gesamten Austauschs). Das führte zu einer Schneeballschlacht am Rheinufer. Für die Franzosen war dies fast noch interessanter als die Kultur, weil sie in ihrer Region kaum Schnee kennen.
Das Odysseum war dann der
letzte Programmpunkt des Tages. Dieses „Mitmach-Museum“ fanden wir klasse.
Krabat im Jungen Theater BonnAm 10.03.2011 war der 6. Jahrgang im Jungen Theater Bonn. Dort haben wir uns das Stück Krabat nach dem Roman von Ottfried Preußler angeschaut. Im Deutschunterricht haben wir das Buch gelesen und bearbeitet.
Es geschehen seltsame Dinge …. Was Krabat nicht weiß: Die Mühle ist eine schwarze Schule…. Vergleich zwischen Buch und Theaterstück: Es gab einige Unterschiede zwischen dem Buch und dem Theaterstück. Die wichtigsten sollen kurz erwähnt werden. 1. Im Buch lebt Krabat 3 Jahre auf der Mühle. Im Theaterstück nur 2 Jahre. 2. Einige Szenen aus dem 2. Jahr werden im 1. und 3. Jahr gespielt. 3. In der Erzählung wird von 12 Müllerburschen gesprochen, aber in der Aufführung waren es nur 8.
Kulisse Bewertung
Projekt „Jugend Forscht 2012“
I Untersuchung von Karamellmasse mit physikalischen Messmethoden Max Brauner und Jannik Roth untersuchen Karamellmasse mit physikalischen Messmethoden und eruieren, ob verschiedene Karamellisierungsgrade unterschiedliche Messdaten ergeben. Dabei wurde zunächst eine einfache Messmethode mit Licht erprobt. Mit einer konstanten Helligkeit wurde Karamellmasse durchleuchtet und die Helligkeit auf der Rückseite mit Cassy (Computer Assisted Science System) gemessen. Max und Jannik verfeinern die Untersuchungsmethoden derzeit und beschäftigen sich mit Röntgenstrahlung und Ultraschall. Große Fortschritte macht die Herstellung geeigneter Untersuchungsplatten. Die Schüler/innen haben sehr dünne Karamellplatten mit unterschiedlichen Karamellisierungsgraden in Diarahmen gefasst hergestellt.
Grundlage der Arbeit von Malte Koch ist die Relativortung per Funk von 2 Objekten zueinander. Malte wird die Jugend-Forscht-Arbeit als besondere Lernleistung im Abitur (5. Abiturfach) einreichen. Während eines dreitägigen Aufenthalts in München wurde mit Max Westenkirchner vom Institut of Flight System Dynamics der Technischen Universität München das Gesamtkonzept diskutiert. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Anordnung von Hard- und Softwarekomponenten. Entscheidende Impulse zur Durchführung von Testreihen zur Relativortung gab Armin Dammann vom Institut für Kommunikation und Navigation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen. Diese Testreihen werden in den nächsten Wochen durchgeführt. Unterstützt wird die Arbeit von dem Physikuss Sebastian Althapp, der 2009 mit seiner Arbeit über Hybridraketentriebwerke den zweiten Platz im Landeswettbewerb belegte. Sebastian studiert mittlerweile an der TU München Luft- und Raumfahrt. III Brennstoffzellen – Forschung und Weiterentwicklung einer modernen Antriebstechnik Kjell Wistoff wird in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Brennstoffzellentechnik in Duisburg High-End-Grundlagenforschung betreiben. Er wird das Verhalten von Brennstoffzellen bei Fahrten auf unebenem Gelände unter verschiedenen Bedingungen testen. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, ein Prüfverfahren für Brennstoffzellen zu entwickeln, welches zukünftig im Rahmen der bereits bestehenden Zertifizierung eingesetzt wird. Unterstützt wird die Arbeit
von dem Physikuss Hendrik Langnickel, der im letzten Jahr Abitur gemacht hat.
Hendrik hat sich lange mit dem Thema Brennstoffzellen beschäftigt und u.a. beim
Wettbewerb Fuel Box eine Brennstoffzelle gewonnen, die nun für erste Tests
benutzt wird.
Ausflug des WP-Kurses Naturwissenschaften zur Wahnbachtalsperre
Am 19.01.2011 werden die Schüler/innen des WP-Kurses mit dem Bus des Wahnbachtalsperrenverbandes abgeholt. Ein ehemaliger Mitarbeiter zeigt uns zunächst im Besucherzentrum einen kurzen Einführungsfilm. Danach besichtigen wir die „heiligen Hallen“ der Wasseraufbereitungsanlage. Alleine die Dimension der Rohre, die Wasser hierhin und dorthin bringen, ist verblüffend. An einer Versuchsstation sehen wir den Einsatz von Flockungsmittel und können live sehen, wie Wasser durch Quarz und Sand gefiltert wird. Noch viel spannender ist aber, wie man Quarz und Sand von dem ganzen Dreck, den sie säuberlich gefiltert haben, wieder befreit. Dazu gibt es ein durchsichtiges Demonstrationsrohr, das den Vorgang des Spülens sehr deutlich zeigt. Zwischendrin wird mit leckeren Schokobrötchen für Leib und Seele gesorgt.
Der Ausflug hat uns allen
sehr gut gefallen. Das Gesamtpaket aus Lernen, frischer Luft, Experimentieren,
Schokobrötchen und vielem mehr war einfach klasse.
Projekttag „Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus“Anlässlich des Projekttages „Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus/für Toleranz und Zivilcourage“ am 27.01.2011, besuchte der gesamte 7. Jahrgang der Gesamtschule Hennef am 25.01.2011 das heimische Kur-Theater in einer eigens für uns angesetzten Sondervorführung. Gezeigt wurde der Film „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker in seiner DEFA-Verfilmung. Die Geschichte von Jakob, dem Lügner, spielt in einem fiktiven Ghetto in Polen, welches den zahlreichen Ghettos des von deutschen Truppen besetzten Polens nachempfunden ist. Trotz aller „filmischen Freiheiten“ bezieht sich der Erzähler auch auf historische Fakten, wie zum Beispiel dem Aufstand im Warschauer Ghetto. Der namenlose Ich-Erzähler der Romanvorlage (als auch im Film) ist einer der wenigen Überlebenden aus dem Ghetto einer nicht näher bezeichneten polnischen Stadt, der mit dem Vorwurf nicht leben kann, die Ghettobewohner hätten gegen ihre Folterer keinen Widerstand geleistet. Er schildert die teils grausamen Gegebenheiten aus eigener Erinnerung oder Berichten anderer Beteiligter. Der Erzähler war zeitgleich mit der Hauptfigur Jakob (der Lügner) Heym (dem Hauptprotagonisten) im Ghetto interniert. Geboren ist er 1921, die Erzählung der Geschichte fällt ins Jahr 1967. Der Roman wurde 1974 von der DEFA in Zusammenarbeit mit dem Fernsehen der DDR verfilmt und - als einziger DEFA-Film der DDR - für den Oscar in der Kategorie bester ausländischer Film nominiert. Neben dieser Nominierung erhielt der Film den Nationalpreis der DDR zweiter Klasse und in der Bundesrepublik Deutschland bei den 25. Internationalen Filmfestspielen Berlin den Silbernen Bären. Die Rolle des Jakob sollte zunächst der bekannte westdeutsche Schauspieler Heinz Rühmann spielen. Jedoch wurde diese Entscheidung in der Besetzung letztlich durch Erich Honecker persönlich getroffen, mit der Begründung, dass es ein Verstoß gegen das Prinzip zweier grundsätzlich verschiedener deutscher Staaten wäre, wenn Heinz Rühmann mitspielen würde. Statt ihm spielte der bekannte tschechische Schauspieler Vlastimil Brodský, daneben wirkten Erwin Geschonneck und Henry Hübchen mit. Die Premiere fand im DDR-Fernsehen am Sonntag, dem 22. Dezember 1974, in Schwarz-Weiß statt, anschließend wurde der Film am 17. April 1975 im Kino als dortige Premiere gezeigt. (Textauszüge teilweise entnommen aus www.wikipedia.org ) Um den Schüler/innen die
deutsche Geschichte und den Anlass des Gedenktages näher zu bringen, wurde im
Vorfeld des Films der historische Kontext erörtert und eine gewisse
Vorinformation geleistet. Das Interesse der Schüler/innen war, wie nicht anders
zu erwarten, riesig und schon von großem Sachverstand und dem nötigen Respekt
vor den Tatsachen der Geschichte geprägt. Dieses sahen auch fast alle
Schüler/innen der Gesamtschule Hennef im Nachhinein so, denn die abschließende
Bewertung dieses Unterrichtsganges viel fast durchweg positiv aus. Lediglich die
Fülle an Informationen wurde „kritisiert“; animierte aber - so der Tenor der
Schüler/innen - zu weiteren Recherchen. |
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