15 Jahre Gesamtschule –
Ein Feuerwerk der Ideen!
Eine besondere Kulturnacht
erlebten am 15.7.2011 die Schüler/innen, Eltern, Lehrpersonen und Freunde der
Gesamtschule zum 15jährigen Bestehen: Bei schönsten Wetter konnten die Besucher
in die verschiedensten Bereiche von Kunst, Musik und Theater eintauchen. Auf
zwei Bühnen, dem Kunstforum, der Oberstufe, in den Jahrgangshäusern und im
Außenbereich wurde ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kulturprogramm
geboten, wobei jeder Ort sein ganz eigenes Flair verbreitete. Neben
spektakulären Kunstprojekten, wie dem Pendeldripping, gab es Ausstellungen und
Kunstaktionen zum Mitmachen und Zuschauen oder man wurde selbst zum Kunstobjekt
beim Portrait malen oder Schminken.
Ob Bigband, Bläserklassen,
Chor, Sambagruppe, Folkband oder Schülerbands: Die musikalischen Aufführungen
machten unsere Kulturnacht zum fröhlichen Fest für alle Beteiligten. Die
Beiträge der Kurse von Darstellen & Gestalten oder der Poetry Slam des
Jahrganges 11 boten neben Unterhaltung auch nachdenkliche Momente.
Das hohe Engagement der
Schulgemeinde zeigte sich auch in den vielen Ausstellungen, Informationsständen,
Hilfsaktionen und Sportangeboten. An leckerem Essen und Trinken gab es natürlich
auch keinen Mangel: Neben dem Essensangebot der Mensa und dem großen Salatbuffet
der Eltern überraschten die Stände einzelner Schulklassen mit leckeren
Spezialitäten aus aller Welt.
Den krönenden Abschluss
des Jubiläumsfestes bildete ein farbenfrohes und beeindruckendes Feuerwerk.
Dank der vielen Helfer,
dem besonderen Engagement der Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen ist die
Kulturnacht fester Bestandteil unseres Schullebens und beliebter Treffpunkt auch
für ehemalige Schüler/innen, Lehrer/innen und Freunde der Gesamtschule Hennef
geworden. Wir freuen uns schon auf die nächste Kulturnacht im kommenden Jahr!
(Hubertus Luke)










































Übersicht

Hoher Besuch in Hennef:
Der Pakistanische Bildungsminister Sardar Hussain Babak machte im Rahmen seines
Deutschlandbesuches einen Abstecher ins Rheinland und besuchte die Gesamtschule
und die Grundschule Siegtal. Ziel des Besuches ist es, Einblick in das deutsche
Schulsystem zu bekommen.
Gastgeber des
Deutschland-Besuches war die Deutsche Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bürgermeister Klaus Pipke begrüße den Gast
in Hennef, der im Anschluss daran von Schulleiter Wolfgang Pelz, seinem
Stellvertreter Jochen Herchenbach und dem Abteilungsleiter Mittelstufe Heinz
Wegmann durch die Schulräume und über das Schulgelände geführt wurde. In der
Mensa gab es eine Stärkung und Gelegenheit für weitere Gespräche
Gastgeber des
Deutschland-Besuches war die Deutsche Gesellschaft für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bürgermeister Klaus Pipke begrüße den Gast
in Hennef, der im Anschluss daran von Schulleiter Wolfgang Pelz, seinem
Stellvertreter Jochen Herchenbach und dem Abteilungsleiter Mittelstufe Heinz
Wegmann durch die Schulräume und über das Schulgelände geführt wurde. In der
Mensa gab es eine Stärkung und Gelegenheit für weitere Gespräche.
Gegen Mittag fuhr die
Delegation zur Siegtal-Grundschule, wo Rektor Axel Precker die Führung übernahm.
(Dominique Müller-Grote)


Übersicht

Seit diesem Halbjahr gibt es an unserer Schule ein neues Angebot im
AG-Angebot. Die Segel AG findet jeden Donnerstag für die fünfte bis siebte
Klasse statt. Inhalt der AG ist ein Theorieteil, der in der Schule stattfindet
und ein Praxisteil, der auf dem Allner See in Hennef stattfindet.
Die Schüler/innen segeln mit sogenannten Optimistenbooten und können zum
Ende des Halbjahres den Jüngstenschein im Segeln durch eine bestandene
Abschlussprüfung erwerben. An der AG nehmen momentan 14 Schüler/innen teil. Die
Segel AG wird in enger Zusammenarbeit mit dem Segel-Club Rhein-Sieg e.V.
durchgeführt.
Anna Laura Wiebecke, 6d:
Das Segeln auf dem Allner See ist super. Wir haben jeden Donnerstag tolle
Erlebnisse. Wir müssen jedes Mal hoffen, dass wir schönes Wetter haben, um auf
dem Allner See segeln zu können. Es ist echt traumhaft. Wir dürfen sogar einen
Segelschein machen. Darauf freue ich mich schon sehr. Es gibt so viel Stoff zu
lernen und dennoch macht es Spaß mit unseren Lehrern. Ich würde jedem das Segeln
bei uns an der Gesamtschule Hennef empfehlen.

Lukas Magera, 5f:
In der Segel AG habe ich schon viel erlebt. Ich habe die Teile vom
Optimisten mit Namen und Verwendungszweck kennengelernt. Außerdem habe ich
Regeln und Tricks zu Segeln gelernt. Wir haben Filme über das Segeln gesehen.
Aber am meisten Spaß macht mir die Praxis. Ich finde es toll, dass wir mit den
Booten und Trainern vom SCRS segeln dürfen und wir den Jüngstenschein machen.
(Thomas Adolph)
Übersicht

Der EU-Kurs Mediation des 10. Jahrgangs nahm gemeinsam mit Frau Becktepe
im April am 2-tägigen Zivilcourage-Training der Friedrich-Ebert-Stiftung in
Bonn teil. Nach einer freundlichen Einweisung begann für uns das
Gruppentraining. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen und Faktenwissen
zum Thema Zivilcourage wurde anhand von praktischen Übungen, Diskussion und
Rollenspielen zum Thema Fremdenhass und gewalttätige Übergriffe nicht nur der
Transfer in den Alltag, sondern auch die damit verbundene Handlungskompetenz
von uns gefördert. Filmisch aufbereitete Alltagssituationen, die sich an realen
Vorfällen orientierten und von Schauspielern nachgedreht wurden, verdeutlichten
uns, wie häufig es vorkommt, dass niemand in Situationen hilft, in denen jemand
Hilfe braucht! Soziologische Studien zeigen sogar, dass je mehr Menschen am Ort
des Geschehens sind, umso weniger greifen helfend ein, da Verantwortung auf
andere abgeschoben werden kann bzw. wird. Wenn allerdings eine Person
Zivilcourage zeigt und den ersten Schritt macht, kann dies andere Personen
motivieren, Mut zu zeigen und dem couragierten Beispiel zu folgen.




Wie wichtig die eigene Stimme in Gefährdungssituationen sein kann und wie
wir sie gezielt einsetzen können, zeigte uns Trainerin Mira sehr variantenreich
und effektvoll. Die ein oder andere wunderte sich bei der Übung, wie energisch
sie mit ihrer Stimme aufzutreten vermag, wenn es zu einer Situation kommt, in
der sie unbedingt lautstark und abwehrend benötigt wird.
Wir lernten also nicht nur, was Zivilcourage bedeutet, sondern übten in
Rollenspielen, wie wir in möglichen Situationen richtig, d.h. auch für uns
einigermaßen sicher und wirkungsstark handeln können und welche möglichen
Hintergründe/Ursachen im Täterverhalten liegen. Wir lernten viel, hatten dabei
auch eine gehörige Portion Spaß und wurden schließlich zu Multiplikatoren
ernannt. Dieser Kurs ist eigentlich allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
zu empfehlen.
(Dinah Pfeiffer, Rebecca Fuchs – Streitschlichterinnen 10. Jahrgang)
Übersicht

Hennefer
Schulen stellen aus
Die 6 weiterführenden Hennefer Schulen haben wieder einmal das Rathaus in
eine Galerie verwandelt. Von der Decke, aus allen Ecken, in Vitrinen, auf
Tischen, an den Wänden und Stellwänden, überall waren Kunstobjekte und Bilder.


In diesem Jahr lag die Ausrichtung der Ausstellung in den Händen der
Hauptschule. Die Eröffnung, wie auch eine Modenschau, wurde sehr originell von
einigen Schüler/innen moderiert.
Eine kleine Aktion zum „Mitmalen“ lockerte die Stimmung sichtlich auf.
Alle Besucher wurden in wenigen Minuten zu Künstlern. Die vielen Beiträge wurden
zu einem Gemeinschaftswerk zusammengefügt. Darin finden sich z.B. auch „Werke“
von Herrn Pipke, Herrn Pelz und Herrn Herchenbach. Welches dieser Bilder mögen
sie wohl gemalt haben?
Übersicht

Fit am Ball –
eine sehr erfolgreiche Premiere der GE Hennef
Fit am Ball? Was ist das? Im Jahr 2003 alarmierte die
Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Fettsucht und Übergewicht insbesondere
bei Kindern und Jugendlichen stark zunehme. Nach Bekanntgabe dieser Nachrichten
entstand die Idee zu einem Präventionsprojekt gegen Übergewicht. Die
Organisatoren des Projektes wurden der größte deutsche Hersteller von
Kartoffelchips und die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS). „Fit am Ball – Der
Schul-Cup von funny-frisch“ war geboren.
Das Projekt setzt auf regelmäßige Bewegung als Mittel gegen Übergewicht.
Das oberste Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Freuden an sportlicher
Bewegung zu vermitteln. Im Vordergrund steht hierbei Deutschlands Sportart
Nummer eins – der Fußball. Durchgeführt wird das Projekt an Schulen, die
freiwillig daran teilnehmen möchten. Dazu wird eine Fußball-AG an den Schulen
installiert, in der bestimmte Inhalte geübt werden.

In diesem Jahr nahm unsere Schule zum ersten Mal an „Fit am Ball“ teil.
Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in
Deutschland. Deshalb ging es bei „Fit am Ball 2011“ auch um eine neue und
gesonderte Spielmethodik und Sportspiel-Didaktik, mit der Mädchen in
freiwilligen Sport-AGs besonders gefördert werden können. Am Ende der
Projektphase wurde deutlich, welchen Gewinn Mädchen und Jungen gemeinsam vom
Fußballspiel haben können. Später dazu mehr.
Neben der Fußball-AG nahmen die Schüler/innen des fünften und sechsten
Jahrgangs an der Aktion „Längstes Freundschaftsband der Welt“ teil. Bei dieser
Aktion sammelte „Fit am Ball 2011“ bei den Teilnehmerschulen ein
Freundschaftsband ein, das von den jeweiligen Schulen individuell gestaltet
wurde. An einem 50 Meter langen Band befestigten unsere Schüler/innen ca. 50
Kunstwerke. Darunter befanden sich Bilder und Skulpturen. Am 11. Mai wurde das
Band von den Veranstaltern abgeholt und unsere Schule wurde zur Schule des
Tages. Einige Fotos von der Abholaktion können unter dem folgenden Link
eingesehen werden:
http://fab2011.fitamball-africa.de/gesamtschule-hennef/
Die zweite und für die Schüler/innen die spannendere Aktion war die
Teilnahme am Fußballturnier von „Fit am Ball 2011“. Dazu schickte die Schule
zwei Mannschaften bestehend aus je vier Mädchen und zwei Jungen nach Köln. Die
Mannschaften wurden von unseren jungen Sportklassen des fünften und sechsten
Jahrgangs gestellt. Unter Begleitung unserer Referendare Thomas Ritzerfeld und
Philipp Jirzik machten sich die Kinder am 28. Mai auf nach Köln. Dort
erreichten sie ein Novum: beide Mannschaften gewannen das Turnier (unabhängig
voneinander) mit gleicher Punktzahl!!!! Sie kehrten mit einem großen Pokal
zurück nach Hennef (http://fab2011.fitamball-africa.de/klassen-5-und-6-2/).
Damit qualifizierten sich die beiden Mannschaften auch für das Bundesfinale, das
wieder in Köln am 5. Juli stattfinden wird. Wir wünschen unseren Fußballer/innen
viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Finalturnier.
(Alexej Boschmann)
Übersicht

„Mädchen
wählen Technik“ – Das Radioprojekt im 10. Jahrgang
In diesem Schuljahr starteten die beiden Physiklehrer Robert Rock und
Gabi Clooth ein anspruchsvolles Projekt in ihrem Physik-Unterricht im 10.
Jahrgang. Ein Projekt-Flyer mit dem Titel „Mädchen wählen Technik“ gab den
Anstoß.
„Mädchen wählen Technik“ ist ein Projektangebot für alle Schulen in
Nordrhein-Westfalen - in gemeinsamer Förderung durch das Ministerium für
Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, das Ministerium für Schule und
Weiterbildung, das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und
Verkehr sowie die Stiftung Partner für Schule NRW als Träger. Das Projekt wird
zusätzlich finanziell unterstützt durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für
Regionale Entwicklung und durchgeführt in Kooperation mit der Deutschen Telekom
AG.
Mädchen trauen sich in Naturwissenschaften und Technik häufig weniger zu
als Jungen und zeigen oft eine abwehrende Haltung gegenüber
naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen und Aufgaben. Durch das
Projekt sollen Berührungsängste abgebaut sowie Interesse und Talente von Mädchen
im MINT-Bereich - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik –
gefördert als auch der eigene Kompetenzbereich erweitert werden.
Ziel des ausgewählten Projektes soll es dabei sein, geschlechtergerechten
und praktisch orientierten Unterricht anzubieten, von dem Mädchen wie Jungen
gleichermaßen profitieren können.
Die Physiklehrerin und Physikerin Gabi Clooth erinnerte sich an ihre
eigene Schulzeit und dachte über das nachhaltigste Erlebnis ihrer physikalischen
Schullaufbahn nach. Der Bau eines eigenen Radios war es. So entstand die Idee.

150 Schüler/innen haben sich über ca. zwei Monate in diesem Schulhalbjahr
zuerst mit der Theorie, dann mit der Praxis beschäftigt und alles in einer
„Radiomappe“ festgehalten. Sender, Empfänger, Transistor, elektromagnetische
Wellen, Resonanz – die erste Hürde der recht komplizierten Materie war
geschafft, dann ging es zur ersten Lötübung – eine einfache Transistorschaltung,
die eine Diode zum Leuchten brachte. Nun begann der eigentliche Radiobau:
komplizierter Schaltplan, unterschiedliche technische Bauteile, die Farbcodes
der Widerstände, viele einzelne Arbeitschritte, sorgfältiges und kompliziertes
Wickeln einer Spule. Geduld und Konzentration war gefragt. Die Schüler/innen
waren hoch engagiert und begeistert bei der Sache. Manche arbeiteten versunken
in ihr Projekt, andere berieten sich gegenseitig. Mädchen halfen Mädchen,
Mädchen halfen Jungen, Jungen halfen Mädchen und Jungen halfen sich gegenseitig.
Kommunikation und Kooperation waren neben dem technischen Erleben ein zweiter
wichtiger Aspekt! Dann der große Moment: „Funktioniert mein Radio?“ Knifflig und
nicht immer einfach war das „Einfangen“ der elektromagnetischen Senderwellen,
aber viele wurden durch empfangene Musik, Nachrichten, Radiobeiträge und leise
Empfangsgeräusche belohnt. Wenn dies gelang, war die Freude groß! Aber auch die
Schüler/innen, die diesen letzten Erfolg bei ihrem Radiobau nicht hatten, gaben
eine positive Rückmeldung über diese etwas andere Form des Physikunterrichts.
Die Projektmappen, für die die Schüler/innen eigenständig recherchierten, u.a.
über die Geschichte des Rundfunks, waren alle liebevoll und kreativ gestaltet.
Das Projekt hat auch den beteiligten Lehrern viel Spaß bereitet, weil die
Schüler/innen des 10. Jahrgangs so engagiert und gerne im Physikunterricht
waren. Oder wie eine Schülerin in ihrem Kommentar schrieb: ...ich würde das
Projekt auch den nachfolgenden Jahrgängen empfehlen !
(Gabi Clooth)
Übersicht

BE SMART-DONT
START - Rauchen? - Nein danke!
Das Wetter meinte es gut mit uns. Ein bisschen zu kühl vielleicht, um
lange die Badefreuden im Oktopus Siegburg zu genießen, aber warm genug, um die
Kletterwände zu erklimmen, die von der AOK extra aufgestellt wurden, um den
erfolgreichen Nichtrauchern ein zusätzliches Siegerfeeling zu ermöglichen. Kaum
einer ließ es sich entgehen, die Steilwand zu erklimmen. Natürlich war das
Erreichen des Gipfels ein Grund zum Feiern. Und für die Helden standen reichlich
kostenlose Durstlöscher bereit, um die verlorenen Körperflüssigkeiten wieder
auszugleichen.
Ich bin stark! Ich bestimme selbst, was ich will und was ich nicht will.

Be Smart Don’t Start ist ein Wettbewerb der Europäischen Union gegen das
Rauchen, der gleichzeitig in 19 Ländern durchgeführt wird und Schüler/innen
zwischen 11 und 14 Jahren motivieren soll, mit dem Rauchen gar nicht erst
anzufangen. Das Projekt wird unter anderem von der Europäischen Union
unterstützt. Ein Ziel des Wettbewerbes ist es, das Thema „Nichtrauchen“
attraktiver zu gestalten. Außerdem will man Schüler/innen vom Experimentieren
mit Zigaretten abhalten, sodass Gelegenheitsraucher und Nichtraucher erst gar
nicht zu Rauchern werden.
82 Prozent der erwachsenen Raucher haben vor ihrem 20. Lebensjahr
angefangen. Wer also einmal das 20. Lebensjahr erreicht hat, ohne mit dem
Rauchen anzufangen, der hat gute Chancen, sein Leben lang Nichtraucher zu
bleiben. Für die Zigarettenindustrie heißt das: Wer als Teenager oder früher
abhängig wurde, bleibt womöglich bis zu seinem frühen Tod ein Kunde. Die erste
Zigarette ist also die gefährlichste, den sie bereitet den Einstieg in eine
manchmal lebenslange Suchtabhängigkeit vor. Sie zu vermeiden, ist das
grundlegende Ziel dieses erfolgreichen Wettbewerbs.
Die Statistiken sprechen für sich. Der Erfolg gibt den Veranstaltern
Recht. Eine Studie unter 12.812 Jugendlichen untersuchte den Erfolg des
Projektes. Es wurde der Anstieg der Zahl der Raucher in dem Zeitraum von 12 bis
24 Monaten untersucht. Die Studie zeigte, dass der Anstieg bei Schüler/innen,
die am Projekt teilnahmen nur bei 16,02 % lag. Dagegen lag der Anstieg der
Raucherzahl unter Jugendlichen ohne eine Teilnahme am Projekt bei 21,78 %.
Hinter diesen spröden Prozentzahlen stehen Kinder und Jugendliche, die sich
richtig entschieden haben.
Und wenn man mit Geldpreisen, Kinobesuchen oder einer Einladung ins
Phantasialand belohnt wird, weil man sich für die Gesundheit entschieden hat,
ist der Anreiz besonders groß, sich im nächsten Schuljahr wieder an der Aktion
„be smart – dont start“ zu beteiligen.
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)
Übersicht

Polen ist
nicht nur eine Reise wert -
11. Schüleraustausch mit Hennefs Partnerstadt Nowy
Dwor Gdanski
Das Wetter ist dein bester Freund, wenn die Sonne vom blauen Himmel
lacht. Und bei gutem Wetter entstehen nun einmal eher Freundschaften, wenn man
gemeinsame Unternehmungen in frischer Luft durchführen kann und die Stimmung gut
ist. So geschehen im Mai 2011. Frühmorgens am 22.05.2011 machten sich 16
Schüler/innen des 8. Jahrgangs mit dem Flugzeug von Köln nach Gdansk auf. Sie
wollten nun endlich ihre Austauschpartner persönlich kennen lernen, mit denen
sie sich schon längere Zeit via Internet im kommunikativen Austausch befanden.
Natürlich ist die erste „leibhaftige“ Begegnung immer mit ein wenig Aufregung
und kleineren Ängsten verbunden. Die sind dann aber auch genauso schnell wieder
verschwunden, wenn „es“ dann passiert und sich strahlende Gesichter einander
finden.

„Serdecz nie witamy“ heißt „Herzlich Willkommen“. Dass sie das von ganzen
Herzen sind, spürten alle Schüler/innen vom ersten Tag an. Die sprichwörtliche
Gastfreundschaft in Polen zu erleben, ist immer ein ganz besonderes Geschenk,
das diesen Austausch stets aufs Neue für alle Beteiligten zu einem
unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Das Programm, das unseren Schüler/innen
in Polen geboten wird, ist nicht nur touristisch interessant. Vielmehr verlangt
es ihnen auch etwas ab, besonders dann, wenn sie das ehemalige
Konzentrationslager Stutthof besuchen und begreifen, warum ein Austausch mit
jungen Menschen so wichtig ist. Diese jungen Menschen, die sich freundschaftlich
begegnen und gegenseitig in ihren Heimatländern besuchen, werfen all ihre
Vorurteile bald über Bord und werden zu Freunden, auch wenn die Vergangenheit
ihnen ein bedrückendes Erbe hinterlassen hat. Mit dafür zu sorgen, dass sich
solche schreckliche Dinge, wie sie unter der Schreckensherrschaft der
Nationalsozialisten geschehen sind, nicht wiederholen, dazu sind alle
Schüler/innen bereit, wenn sie das ehemalige Konzentrationslager wieder
verlassen haben. Eine rote und eine weiße Rose hinterlegten die deutschen und
polnischen Schüler/innen individuell ganz unterschiedlich an einer von ihnen
bestimmten Stelle, als ein äußerliches Zeichen ihrer inneren Verbundenheit mit
den Opfern.

Der anschließende Spaziergang am Ostseestrand ließ dann wieder die gute
Laune zurückkehren, die sich über den gesamten Aufenthalt in Polen genauso wie
das Wetterdauerhoch hielt. Natürlich war der Besuch der alten Hansestadt Gdansk
ein weiterer Höhepunkt des Austausches. Der Besuch der „Westerplatte“ durfte
dabei nicht fehlen. Dort eröffnete am 1. September 1939 der erste Schuss des
deutschen Kriegsschiffes „Schleswig-Holstein“ den 2. Weltkrieg. Nigdy więcej
wojny! – Nie wieder Krieg! ist das Versprechen der Deutschen, das
Bundeskanzlerin Angela Merkel am 1. September 2009 zum 70. Jahrestag dort vor
Ort erneuerte.


Das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (DPJW) ist seit 1993 aktiv. Es
ermöglicht viele Austauschmaßnahmen zwischen deutschen und polnischen
Jugendlichen, weil man erkannt hat, dass der Weg zum Frieden nur über die Herzen
der Menschen zu erreichen ist.
Während der gemeinsamen Projekte in Nowy Dwor Gdanski und Hennef wurden
die deutschen und polnischen Schüler/innen immer vertrauter miteinander. Einige
Tränen wurden vergossen, weil sich der Trennungsschmerz einfach nicht mehr
unterdrücken ließ, als sich Freundinnen und Freunde voneinander verabschiedeten.
Die Welt wächst durch jeden Austausch immer wieder ein Stück mehr zusammen.
Vormals fremde und junge Menschen haben sich kennen gelernt, ihre alten
Vorurteile abgelegt und planen nun ihre gemeinsame Zukunft.
„Gute Freunde schießen nicht aufeinander!“-
„Przyjaciele Czyż strzelania sobie nawzajem“
Damit das lange so bleibt, wird es in der Gesamtschule Hennef auch im
nächsten Jahr einen weiteren deutsch-polnischen Schüleraustausch geben. Das
verspreche ich gern.
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)



Übersicht

Zeige, was Du
kannst, und erkenne, was in Dir steckt!
Kooperationsprojekt „Lernen durch Lehren“ erfolgreich abgeschlossen
Obwohl sie noch nicht in der Ausbildung sind, wissen die Schüler/innen
des Carl-Reuther Berufskollegs Hennef bereits schon jetzt, wie man einen
Auftrag selber plant und durchführt. Und dass eine gute und sorgfältige Planung
die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung in die Praxis ist, konnten sie in
dem Kooperationsprojekt „Lernen durch Lehren“ auch den beteiligten
Schüler/innen des Fit4Job-Kurses erfolgreich vermitteln, wie es die Ergebnisse
zeigen.

Schüleraussagen:
Die Schüler/innen vom Berufskolleg haben uns alles super gut erklärt, so
dass wir sofort wussten, was wir machen mussten und wie es geht.
Es lohnt sich wirklich sorgfältig und gut zu arbeiten, weil dann auch
etwas Gutes dabei herauskommt.
Ich habe einen guten Einblick in den Beruf des Tischlers bekommen.
Dass man als Maler und Lackierer so viel von Farben und Untergründen
wissen muss, hätte ich vorher nicht gedacht.
Echt toll, wenn man am Ende ein richtig gutes Ergebnis hat, das man sehen
und anfassen kann.
Kreativ sein kann man besonders gut im Handwerk, weil man seine Ideen
richtig gut praktisch verwirklichen kann.
Das Projekt war insgesamt sehr gut. Ich würde sofort in ein neues Projekt
einsteigen, denn die Zusammenarbeit im Team hat mir super gut gefallen.
Lehreraussagen:
Auf beiden Seiten ist Begeisterung entstanden. Der gegenseitige Austausch
war sehr interessant und ist für eine zukünftige Projektdurchführung
unerlässlich. Das Projekt war für alle Schüler/innen sehr motivierend.
Die gute Konzeption und Organisation führte zu einem hohen Lerneffekt bei
den beteiligten Schüler/innen.
Die Gesamtschule und das Berufskolleg sollten zur gegenseitigen
Bereicherung ihre Zusammenarbeit vertiefen und mit einem Kooperationsvertrag
besiegeln.
Wir sollten den Schwung und die Begeisterung aus diesem 1. Projekt unbedingt mit
in das nächste Projekt nehmen.
Die Teamarbeit stand von Anfang an im Mittelpunkt des Interesses. Die
Zusammenarbeit und Arbeitsatmosphäre war es dann auch, die von allen Beteiligten
insgesamt als sehr positiv bewertet wurde. Trotz großer Ernsthaftigkeit bei der
Planung und Durchführung des Projekts, kam der Spaßfaktor dabei nicht zu kurz.
Alle haben miteinander und voneinander gelernt. Alle haben nur profitiert. Und
weil dabei etwas Schönes entstehen kann, wie in diesem Projekt, sollte das
nächste Projekt möglichst zeitnah geplant werden. Warum warten, wenn es allen
Beteiligten Spaß macht?
Wenn unsere Schüler/innen im neuen Schuljahr das Freiland-Schachspiel
nutzen, werden sie hoffentlich schonend damit umgehen und daran denken, dass die
Figuren nicht vom Himmel gefallen sind. Und wenn ihnen im Technikbereich ein
Licht aufgeht, weil es nicht zu übersehen ist, dann werden sie vielleicht auch
erkennen, dass man das Lehren und das Lernen mit dem Spaß beim Spielen verbinden
kann, so wie es die handwerklich geschickten Schüler/innen des Fit4Job-Kurses
und des Carl-Reuther-Berufskollegs mit ihrem Projekt erfolgreich bewiesen haben.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Gesamtschule (www.ge-hennef.de)
unter dem Link Berufsorientierung (Projekt: „Lernen und Lehren“)
(Georg Dahlberg)
Übersicht

Abschiedsessen
des Hauswirtschaftskurses 10 - „Ein kulinarische Reise“
Ein kulinarisches „Danke schön“ und einen Abschied für ihre Lehrer/innen
veranstalteten am 21. Juni 2011 15 junge Damen und zwei junge Männer des WPI–Kurses
Hauswirtschaft Jg. 10 mit ihrer Lehrerin Marita Dederich.
In einem wundervollen Ambiente begrüßten die jungen Köchinnen und der
Koch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Herrn Pelz, Herrn Herchenbach,
Herrn Pieper und weitere Lehrer, die sie die letzten sechs Jahre in dieser
Schule so liebevoll begleitet haben.
Während des Vormittags schauten die WP-Neuner vorbei, um Ideen zu sammeln
und so einige Fünfklässler warfen einen Blick in die Küche und bestaunten die
Fertigkeiten der großen Schüler/innen.

Lange und intensiv haben die Hauswirtschaftsschüler und Schüler/innen die
Bausteine für das Festessen zusammengestellt und eingeübt, Einladungen und
Menükarten erstellt, Dekoration gesammelt und konnten am Ende das Eintreffen der
Gäste kaum mehr erwarten. In einheitlichen Bistroschürzen und einheitlicher
Kleidung empfingen sie voller Spannung die Gäste.
Es passte alles: Die Dekoration, die Festtafel, der Aperitif, das „Vier-Gänge-Menu“,
der zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik der jungen Damen und der
Herren sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz Hitze in der Küche liefen dort
die Vorbereitungen für die vielfältigen Speisen geübt, ruhig und
durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche konnten sich sehen lassen
und die unglaubliche Erfahrung der Schüler/innen war: „Wir haben so richtig als
Team gearbeitet! Ist das klasse!“
Während die einzelnen Gänge serviert wurden, nahmen die Schülerinnen und
die Schüler ihre Lehrer mit auf eine kulinarische Reise durch die Gourmetküche.
Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten die Köchinnen und die Köche
Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen zum Schmunzeln brachten.
Ihre ausgesprochene Leistung kann so manches gute Restaurant übertreffen,
auch wenn das Tomatenpesto recht feurig war. Nach dem so wirklich anstrengenden
Projekt konnten sich die Schüler und Schülerinnen am Feiertag wieder erholen.
Die Lehrer/innen, die nun nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre
„Zöglinge“ ins Leben entlassen, werden sich bestimmt noch lange an diese nette
Geste ihrer Schüler(innen, aber auch an ein wunderbares Essen erinnern.
(Marita Dederich)
Übersicht

Eine Mauer, die verbindet und nicht trennt

Am Donnerstag, dem 16.06.2011 um 15 Uhr, wurde im Rahmen der Europa-Woche
in Hennef eine „Open-Air-Werkstatt“ an der alten Chronos Mauer eröffnet, an der
sich ausgewählte SchülerInnen der Gesamtschule mit Unterstützung der Lehrerinnen
Dorothee Di Tomaso und Ursula Novotny-Schmandt bis zu den Sommerferien
beteiligen werden. Es handelt sich dabei um ein durch die Hennefer Künstlerin
Helga Dettlaff initiiertes Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule, des Gymnasiums
und zweier Grundschulen zur Förderung künstlerisch begabter und begeisterter
Hennefer Schüler/innen. Ziel der Aktion ist es, die Kinder und Jugendlichen
aktiv in die Verschönerung ihrer Stadt einzubeziehen und ein Stück
Zeitgeschichte aus Hennef malerisch umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von
den Künstlern Helga Dettlaff und Peter Verlande, die ihnen mit Rat und Tat zur
Seite stehen. Die Aussicht in den kommenden Wochen mit „echten“ Künstlern
zusammenzuarbeiten, löste bei den ausgewählten Schüler/innen Lina, Lennart,
Robin und Lena aus der 8 E sowie Florian Stürze und Jelena Zimmermann aus der 12
große Vorfreude aus. Auch mit der Motivwahl waren die Schüler/innen zufrieden,
vor allem die „Villa Maria“ der Familie Reuther nebst Kutscherhaus und Kutsche
sowie ein landwirtschaftliches Motiv vergangener Hennefer Zeiten stießen auf
Begeisterung und wurden von den Schüler/innen der Gesamtschule gleich
vereinnahmt. Darüber hinaus boten sich die sechs Auserwählten an, den
Grundschüler/innen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen und sie durch
Vorzeichnungen zu unterstützen.

Zahlreiche Sponsoren wie die Stadt Hennef, der Malerbetrieb Heimann, das
Chronos-Fitness-Center, der Hit-Markt etc. unterstützen das Projekt und sorgen
für Verpflegung, Farben und Regenschutz bei schlechtem Wetter.
Weitere Bilder unter
www.dasinternet.de/mauer.
(Dorothee Di Tomaso)
Übersicht

COMENIUS
Abschlusskonferenz in Fasano, Italien vom 09.05. – 13.05.2011
Nach zwei Jahren Projektarbeit und insgesamt sieben Konferenzen fand im
Mai die Abschlusskonferenz zur Thematik „Youth and ICT“ statt. Standen bei den
Konferenzen zuvor immer die Schüler/innen Mobilitäten im Vordergrund, galt es
diesmal, sich eher den Formalitäten bzw. der Berichterstattung über die letzten
zwei Jahre zu widmen. Insofern nahmen an dieser Konferenz auch kaum
Schüler/innen teil.
Die Projektarbeit der letzten zwei Jahre wurde gesichtet, ausgewertet und
viele Stunden damit verbracht, den formalen Ansprüchen der Nationalen Agenturen
gerecht zu werden.
Natürlich gab es auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Besichtigungen
von Alberobello sowie den berühmten Sassi in Matera.
Alle teilnehmenden Kolleg/innen der Schulen aus England, Holland,
Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, der Türkei sowie auch Ingrid Dietel
und Hubertus Luke als Vertreter der Gesamtschule Hennef empfanden die geleistete
Arbeit als sehr gelungen und effizient. Die Projektergebnisse können unter dem
Link auf der Homepage der Gesamtschule Hennef eingesehen werden oder direkt auf:
http://comenius09.jimdo.com/ .

Herausragend waren wie immer alle COMENIUS-Konferenzen, an denen viele
Schüler/innen aus den unterschiedlichen Ländern zusammen trafen. Viele
Freundschaften sind durch diese Treffen über die Grenzen hinaus entstanden und
trafen somit exakt den Schwerpunkt solcher COMENIUS Projekte: Europa kommt sich
näher!!!
Leider endet die offizielle Zusammenarbeit der acht europäischen Länder
mit diesem Schuljahr.
Ob die Gesamtschule Hennef nach 10 Jahren COMENIUS Projektarbeit wieder
ein neues Projekt bewilligt bekommt, entscheidet sich Ende Juli. Falls alle
Partner genehmigt werden, wären dann Schulen aus Mallorca, Italien, Polen,
Schweden und der Türkei dabei. Drücken Sie uns die Daumen!!!!
(Ingrid Dietel)
Übersicht

Austausch des
9. Jahrgangs mit Valencia
Am Montag, dem 06. Juni, verließen wir ziemlich pünktlich um 6:40 Uhr den
Köln/Bonner Flughafen in Richtung Valencia. Alle waren noch ziemlich müde und
nutzten den Flug für eine Verlängerung des unterbrochenen Schlafes. Am Flughafen
wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns zu unserer Austauschschule in Cheste
brachte. Dort wurden unsere Schüler/innen schon erwartet und aufs herzlichste
von ihren spanischen Austauschschüler/innen erwartet und begrüßt. Nach einer
kurzen Führung durch das Schulgelände wurden wir in der Aula von der
Schulleiterin und den am Austausch beteiligten Lehrer/innen und deren
Schüler/innen mit einigen musikalischen Beiträgen und einer Power Point
Präsentation über Cheste herzlich begrüßt. Um 12 Uhr gingen die deutschen
Schüler/innen zu einem Empfang in das nahe gelegene Rathaus, wo sie vom
Bürgermeister herzlich begrüßt wurden. Nach einer ausgedehnten Führung durch den
Ratssaal und seinem Arbeitszimmer erhielten alle kleine Geschenke zur Erinnerung
an ihren Besuch in Cheste. Nach dem Unterricht, der um 14 Uhr endet, ging es
zum Mittagessen zu den spanischen Familien nach Hause.
Am zweiten Tag machten die deutschen und spanischen Schüler/innen eine
Stadtrally, bei der die schnellsten einen Preis gewannen. Auf diese Art lernten
die Schüler/innen Cheste besser kennen.

Am Mittwoch machten wir mit den spanischen Schüler/innen einen Ausflug
ins nah gelegene Valencia. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt Valencias
besuchten wir das inzwischen wohl spektakulärste Bauwerk Valencias „La Ciudad de
las Artes y las Ciencias“ (Die Stadt der Künste und der Wissenschaften). Wir
besuchten nur das l’Océanografic, ein Aquarium mit über 500 verschiedenen im
Meer heimischen Tier- und Pflanzenarten mit insgesamt mehr als 45.000
Exemplaren. Darunter befinden sich z.B. Haie, Belugas, Walrosse, Seelöwen,
Pinguine und Teufelsrochen. Das größte Aquarium Europas wurde von den
Architekten Santiago Calatrava und Felix Candela mit der Absicht erbaut, ein
großes Freizeit-, Bildungs-, und Forschungszentrum zu erschaffen. Der Park ist
in zehn zentrale Bereiche unterteilt: Die Meeresgebiete spiegeln die Lebensräume
im Mittelmeer, in den Polarmeeren von Arktis und Antarktis, der Inselwelten, der
Meere in den Tropen, der Gewässer in den gemäßigten Klimazonen sowie im Roten
Meer wider. Des Weiteren besitzt der Park ein Delphinarium, wo wir eine
eindrucksvolle Show erlebten.
Der Ausflug nach Valencia war auf jeden Fall einer der Höhepunkte des
Austausches.
Am Donnerstag fuhren wir alle zusammen mit dem Bus nach Peñiscula, einem
kleinen Fischerdörfchen im Norden Valencias. Die Besichtigung der gut erhaltenen
Festungsanlage des Templer-Ordens wurde durch die informationsreiche Führung zu
einem interessanten Event. Das Baden im Meer und das Sonnen danach haben die
Schüler/innen sehr genossen.
Den Freitag verbrachten die Schüler/innen mit Aktivitäten wie
Cha-Cha-Cha-Tanzen und Spanisch-Unterricht in der Schule. Der Bürgermeister
hatte die deutschen Schüler/innen noch zu einer besonderen Besichtigung
eingeladen:
Den Besuch der Rennstrecke in Cheste. Hier finden Auto-, Motorrad- und
sogar LKW-Rennen statt. Wir hatten hier die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu
schauen und Insider-Informationen zu erhalten.

Abends fand mit Eltern und Schüler/innen ein Farewell Dinner statt. Die
Eltern hatten spanische Köstlichkeiten zubereitet und keine Mühen und Kosten
gescheut, allen damit einen unvergesslichen Abend zu bereiten.
Insgesamt hat es den Schüler/innen sehr gut gefallen zu erleben, wie der
spanische Alltag in den Familien aussieht und über die Teilnahme am Unterricht
haben sie das spanische Schulsystem von Innen kennen gelernt. Die spanische
Gastfreundschaft der Eltern und der Kolleg/innen hat wesentlich dazu
beigetragen, den deutschen Schüler/innen und Lehrern einen äußerst angenehmen
Aufenthalt zu bereiten.

Übersicht

Ausbildung
unserer Ersthelfer/innen in der Erste-Hilfe-AG
Die Gesamtschule hat nicht nur einen gut funktionierenden und
professionell ausgestatteten Schulsanitätsdienst, sondern auch eine Reihe von
interessierten und engagierten Schüler/innen, die sich in unserer „Erste-Hilfe-AG“
zu Ersthelfern und zukünftigen Schulsanitätern ausbilden lassen. Inhalt der AG sind natürlich neben Verbänden anlegen und stabiler
Seitenlage auch so überaus lebenswichtige Maßnahmen, wie
Herz-Lungen-Wiederbelebung. Am Donnerstag, dem 31.3.2011 haben die 16 Schüler/innen der
Erste-Hilfe-AG zunächst theoretisch gelernt und anschließend praktisch erprobt,
wie so eine Mund-zu-Mund-Beatmung und die dazugehörende Herzmassage
funktioniert. Zunächst kostete es die Schüler/innen große Überwindung, an den Puppen
Herzmassage und Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung auszuprobieren, aber
nach einiger Zeit lief die Wiederbelebung schon recht routiniert.

Fantastische Unterstützung in der Ausbildung unserer Ersthelfer/innen und
unserer Schulsanitäter/innen erfahren wir immer wieder vom DRK und vom Malteser
Hilfsdienst, die uns mit Material sowie Know-how unter die Arme greifen.
Herr Steinhauer vom Deutschen Roten Kreuz hat uns in der AG mit zwei
Wiederbelebungspuppen besucht, an denen wir die HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung)
ausprobieren konnten und uns gezeigt, wie man fachmännisch Leben rettet.
Routiniert gehen unsere Ersthelfer nun auch mit der Herausforderung des
„Blutdruck messens“ um. Begriffe wie „systolischer“ oder „diastolischer“ Wert
sind für unsere Ersthelfer nun keine Fremdwörter mehr - auch bei der Vermittlung
dieses Wissens wurden wir vom DRK unterstützt. Herr Möller vom DRK hat unseren
Ersthelfern erklärt und gezeigt, wie man Blutdruck misst.
Auch unsere Schulsanitäter/innen lassen sich zwei Mal im Halbjahr
fortbilden. So kann auf das vorhandene Wissen aus dem Erste-Hilfe-Kurs
kontinuierlich aufgebaut werden.
Seit dem Frühjahr 2010 besitzt die Gesamtschule Hennef einen eigenen
Defibrillator, einen AED (Automatisierter externer Defibrillator). Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße bestimmte
Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) beenden und so das Überleben eines
Patienten sichern. Defibrillatoren werden in Krankenhäusern und im
Rettungsdienst eingesetzt, zunehmend aber auch als automatisierte
Defibrillatoren im öffentlichen Bereich: in Bahnhöfen, Flughäfen, Schulen oder
eben auch auf Sportplätzen. Ein möglichst früher Beginn der Defibrillation
steigert die Überlebenschance eines Patienten enorm. während in der ersten
Minute nach dem Herzstillstand noch bei 90 Prozent überleben, überlebt nach zehn
Minuten nur ein Bruchteil der Patienten. Der schuleigene Defibrillator wurde von einer Reihe von Hennefer
Betrieben gesponsert und finanziert. An dieser Stelle möchte wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren bedanken,
die uns die Aufstellung des Geräts möglich gemacht haben. Ein ausdrücklicher Dank geht an folgende Sponsoren: Pizzastube „Al cinema“,
Friseursalon Winterberg, Taverne Plaka, Bestattungshaus Sternberg-Fassbender,
Praxis Dr. Hirschfelder, Praxis Dr. Sagner, Fahrschule Stegemann, Praxis Dr. Claus, Praxis für Krankengymnastik Patrick Schricker,
Immobilien Moser&Krautscheid, Metzgerei und Partyservice Strade&Walterscheid,
Fitnessclub Kronos, Versicherungsmakler Gerhard Moser, Autolackiererei Romano,
Baustoffe Josef Stümper, BBS Bodenbeschichtungssysteme, Musikinstrumentehandel
Piecuch, Geschenkartikel „Die Geschenk Idee“, Ringfoto Benjamin Berger, Friseursalon Nolden.
Damit unsere Sanitäter/innen auch mit dem neu erworbenen Gerät umgehen
können, wurden sie im Mai von einem Mitarbeiter der Malteser, Herrn Mertens, im
Umgang mit dem Defibrillator ausgebildet. Im Zuge dessen wurde natürlich auch
die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Mund-Zu-Mund-Beatmung erneut thematisiert
und erprobt.
Die zweite Fortbildung der Schulsanitäter/innen in diesem Halbjahr führte
uns nach Siegburg in die Kreispolizeibehörde.
Dort lernten wir einen Hundeführer mit seinem Hund Rocco kennen, der uns
einige Kostproben seines Könnens zeigte. Er zeigte uns auch den Unterschied
zwischen einem Schutzhund und einem Spürhund.
Dann besuchten wir das erkennungsdienstliche Labor und die
Einsatzleitzentrale. Durch die Polizeibehörde wurden wir von Herrn Weiß geführt,
der uns viel zeigte, erklärte und über die Polizeiarbeit berichtete. Der Besuch
war außerordentlich spannend.
(Anja Gerner)
Übersicht

Aufruf zur
Instrumenten - Spende
Der Musikbereich benötigt für Unterrichtszwecke dringend folgende
Instrumente:
Gitarren (akustisch und elektrisch), Bässe, Schlagzeug und sonstige
Instrumente!
In welchem Haushalt befinden sich traurige, ungespielte Instrumente? Die
Schüler/innen der Gesamtschule Hennef würden sich freuen, diese Instrumente im
Musikunterricht spielen zu können.
Sollten Sie Instrumente spenden wollen, wenden Sie sich bitte an Katrin
Heinen (Katrin.Heinen@ge-hennef.de)
Mit bestem Dank
(Katrin Heinen)
Übersicht

Wildkräuter
sammeln im Hauswirtschaftsunterricht
Gundermann, Giersch, Ehrenpreis, Beinwell, Wiesenknopf, Spitzwegerich und
vieles mehr, waren Ergebnisse der Pflanzenwanderung zum Bestimmen und Sammeln
von Wildkräutern, den der WP 9er Kurs Hauswirtschaft mit Frau Heinen gemeinsam
mit der Diplom-Biologin und Heilpraktikerin Silke Tillmann aus Siegburg am
09.05.2011 unternommen hat.

Die Schüler/innen des Kurses, ausgestattet mit Sammelkörbchen und
Pflanzenbestimmungsbüchern, konnten unter der fachmännischen Leitung viele
Wiesenblumen bestimmen und stellten immer wieder Fragen nach Küchenanwendung und
Heilwirkung der vielen unterschiedlichen Kräuter.

Aber nicht nur das Sammeln war an diesem Tag wichtig. Anschließend wurden
alle Wildkräuter in der Lehrküche verwendet. Zunächst gewaschen und sortiert,
wurde ein Teil zu einem schmackhaften Pesto verarbeitet, der auf Nudeln gereicht
wurde.
Blinis mit Blüten, ein bunter Wildkräutersalat sowie
Schokoladen-Gundermann-Blättchen-Quark waren die Kreationen, die von den
Schüler/innen in Eigenleistung hergestellt und natürlich gegessen wurden.
Ein spannender und genussreicher Vormittag mit vielen neuen Erfahrungen,
einer Menge Spaß und Lust auf mehr Hauswirtschaft live!
(Katrin Heinen)

Übersicht

Markt der
Möglichkeiten
Eltern informieren über ihre Berufe

Inzwischen ist der „Markt der Möglichkeiten“ zu einem festen und
wichtigen Bestandteil im Bereich Berufsorientierung / Berufswahlvorbereitung
unserer Schüler/innen geworden.
Am 8. Juni fanden sich 21 Eltern in der Mensa ein, um den Schüler/innen
des 7. Jahrganges informierend und beratend zur Seite zu stehen.
In kleinen Gesprächsrunden von bis zu 6 Schüler/innen stellten die Eltern
ihre Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag dar. Informierten über
Einstellungsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten genauso wie über
ihren persönlichen beruflichen Werdegang. Sie gingen individuell auf die Fragen
der Schüler/innen ein und regten so Manchen zum Nachdenken an.




So unterschiedlich wie die Berufe war das jeweilige Anschauungsmaterial.
Einige machten ihren Beruf auch mit Modellen und Produktbeispielen „begreifbar“.
In entspannter und ruhiger Atmosphäre konnten sich so die 180
Schüler/innen des 7ten Jahrgangs eingehend über Berufe ihres Interesses
informieren.
(Monika Hermes)
Übersicht

Einer neuen Herausforderung stellte sich die Gesamtschule Hennef in
diesem Jahr zum ersten Mal, dem „Big Challenge 2011“. Am 12.05.11 nahmen fast
100 Schüler/innen an diesem Wettbewerb teil, der jedes Jahr gleichzeitig an
allen Schule Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen
Englischwettbewerb für die Jahrgänge 5 bis 8, der den Schüler/innen einen
pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu
verbessern. Der Test besteht aus einem Bogen mit 54 Fragen nach dem
Multiple-Choice-Verfahren. Für jede Frage stehen vier mögliche Antworten zur
Auswahl. Die Aufgaben betreffen die Themenbereiche Vokabeln, Grammatik,
Aussprache und Landeskunde. Die Schwierigkeitsspanne reicht dabei z. B. von
„Peter ..... at school“ (A. am, B. is, C. are, D. in) im 5.
Jahrgang bis zur Frage “When the princess kissed the frog, it … into a handsome
prince” (A. became, B. turned, C. got, D. made) im 7.
Jahrgang. Bei nur 45 Minuten
Bearbeitungszeit für die Vielzahl der Aufgaben bleibt dabei keine Zeit für
längere Überlegungen. Trotzdem schlug sich die Gesamtschule Hennef erfolgreich.
Alle Schüler/innen erhielten eine Urkunde und ein englisches Sprachmagazin.
Außerdem konnten fast 50 Preise an die etwa 100 Teilnehmer/innen verteilt
werden. Besonders gut schnitten Daniel Kappelar aus der 5A, Selwyn Sarafidis aus
der 6E und Lisa Winterberg aus der 7E ab. Ich bin mir sicher, dass auch im
nächsten Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Herausforderung
annehmen und sich am „Big Challenge 2012“ beteiligen werden.
(Kirsten Holz)

Übersicht

Känguru-Wettbewerb 2011
Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen - alles wurde den 183 Schüler/innen
der Jahrgangsstufen 5 bis 10 am 17. März beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der
multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten
die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der
Humboldt-Universität Berlin veranstaltet. Waren es zu Beginn 1995 nur 187
Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in
den folgenden Jahren immer weiter an, bis sie in diesem Jahr mit rund 870 000
Schüler/innen eine Rekordzahl erreichte. Natürlich waren die gestellten Aufgaben
für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich
gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur
leichte Aufgaben bekommen haben. Für den meisten Diskussionsstoff unter den
Schüler/innen des 5. und 6. Jahrgang sorgte die folgende Aufgabe, die dann auf
Wunsch vieler Kinder oft direkt in der nächsten Mathematikstunde besprochen
werden musste: Bei der Fußball-Schulmeisterschaft hat unsere Klasse 3 Tore
geschossen, nur einmal wurde unser Tor getroffen. Wir haben ein Spiel gewonnen,
eines unentschieden gespielt und eines verloren. Welches ist das Ergebnis
unseres gewonnen Spiels: 2:0, 3:0, 1:0, 2:1 oder 3:1? Die Lösung zu dieser und
den anderen Aufgaben des Wettbewerbs sowie viele weitere Informationen sind auf
www.mathe-kaenguru.de zu finden.
Wie sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen ließ, warteten die
Teilnehmer seit März voller Spannung auf die Ergebnisse. Die heiß ersehnten
Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern trafen Anfang Juli gerade rechtzeitig
ein, um den Schülerinnen und Schülern vor den Sommerferien ihre Preise zu
überreichen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Leon Scholz, im 6. Jahrgang
Sebastian Bensberg und im 7. Jahrgang Thorsten Lange. Die höchste Punktzahl im
8. Jahrgang erreichte Miriam Heppekausen, im 9. Jahrgang Alissia Georgi und im
10. Jahrgang Jan Görgens. Leon Scholz aus der Klasse 5A und Daniel Delling aus
der 5C gewannen jeweils einen Preis für besonders gute Leistungen. Alexander
Muehlthaler aus der 5C sicherte sich mit 11 richtigen Antworten in Folge das
diesjährige Känguru-T-Shirt. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele
Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau
so viel Spaß dabei sein werden.
(Kirsten Holz)
Übersicht

Endstation
Bezirksfinale Eschweiler
Bei besten äußeren Bedingungen fand am 04.05. in Eschweiler (bei Aachen)
die Finalrunde der vier besten Mädchenfußballteams (Jahrgänge 1997-99) im
Regierungsbezirk Köln statt. Neben unserem Team, das sich vor den Osterferien
gegen Rösrath und Bergneustadt durchgesetzt hatte, waren neben dem Veranstalter
aus Eschweiler Mannschaften aus Leverkusen und Schleiden angereist. Vor dem
Anpfiff war allen klar, dass es ein schweres Turnier werden würde, denn nur die
Siegerinnen qualifizierten sich für das Landesfinale.

Im ersten Spiel gegen Schleiden waren die Gegnerinnen in Durchgang 1
feldüberlegen, konnten jedoch keinen Torerfolg erzielen. In der zweiten Hälfte
waren wir nach einigen taktischen Veränderungen besser auf die Gegnerinnen
eingestellt, so dass ein Duell auf Augenhöhe entstand. Eine gelungene
Angriffsaktion der Schleidenerinnen brachte uns aber kurz vor Schluss auf die
Verliererstraße und so mussten wir uns mit 0 : 1 knapp geschlagen geben.
Im zweiten Spiel trafen wir auf Leverkusen, dass seinerseits im ersten
Spiel mit 0 : 1 unterlegen war. Die Mädchen aus Leverkusen erwischten einen
glücklicheren Start und konnten nach 7 Minuten in Führung gehen. Postwendend
konnte Sofie Thiel nach schöner Einzelaktion auf Linksaußen aus spitzem Winkel
ausgleichen. In der Folgezeit erspielten sich unsere Mädchen ein deutliches
Übergewicht, doch einige klare Einschussmöglichkeiten wurden vergeben oder aber
der Pfosten verhinderte zweimal den Torerfolg. Vier Minuten vor Schluss konnte
Leverkusen durch eine starke Einzelleistung überraschend zum 2 : 1 erhöhen.
Trotz weiterhin vorhandener Torchancen gelang uns aber nicht mehr der eigentlich
verdiente Ausgleich.
Beim bedeutungslosen dritten Spiel gegen die schon als Turniersieger
feststehenden Mädchen aus Eschweiler zeigte unsere Mannschaft in puncto Taktik
und Kampfwillen ihre beste Leistung. Das Spiel konnte trotz technischer
Unterlegenheit weitgehend ausgeglichen gestaltet werden. Unser Team ließ sich
lediglich einmal bei einem sehenswerten Angriff ausspielen, ansonsten aber
konnten die Mädchen erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Bei Musik aus den
DSDS-Shows, die aus den Boxen unseres Busses in erhöhter Lautstärke drang,
wurde schließlich die Stimmung auf der Rückfahrt wieder hochgefahren. Den
Gewinnerinnen aus Eschweiler wünschen wir viel Erfolg beim Landesfinale in
Mönchengladbach.
Für die Gesamtschule spielten und kämpften: Dilara Erdi (7 E), Yvonne
Hansen (7 A), Marina Hühnerberg (8 A), Marie Jaeger (6 A), Sarah Mädel (6 A),
Jana Nettekoven (8 A), Jacqueline Rogalla (7 C), Julia Schild (8 A), Sofie Thiel
(6 A).
(Uwe Jansen)
Übersicht

Am 30.03.2011 fand das Bezirksmeisterschaftsturnier unserer
Fußball-Mädchen (Jahrgang 1997/98) in Rösrath bei Köln statt. Teilnehmerinnen
waren außer unserer Schule noch die Gymnasien aus Rösrath und Bergneustadt. Die
Vorzeichen standen nicht so gut, weil wir mit Paula Petersen (8 A) und Dilara
Erdi (7 E) auf zwei Stammkräfte krankheitsbedingt verzichten mussten.

Im ersten Spiel gegen das Wüllenweber-Gymnasium aus Bergneustadt zeigten
die Mädchen eine starke und konzentrierte Leistung. Mit 4 : 0 durch je zwei
Treffer von Sofie und Jacqueline konnte ein verdienter Sieg erzielt werden.
Im zweiten Spiel kam es zum Endspiel gegen das
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Rösrath, das seine Begegnung zuvor mit 3 : 2
gegen Bergneustadt gewonnen hatte. Die Rösratherinnen hielten die Partie lange
Zeit offen und unser Angriffsspiel konnte nicht so druckvoll zur Geltung kommen,
weil sich unsere Angreiferin Sofie bereits früh verletzte und nicht mehr
eingesetzt werden konnte. Vier Minuten vor Schluss wurde Jacqueline von den
Rösratherinnen durch ein Foul im Strafraum gestoppt. Den fälligen Elfmeter
verwandelte Marina nervenstark zur 1 : 0-Führung. Daran änderte sich trotz
vehementer Angriffsversuche der Gastgeberinnen nichts mehr. Ein etwas
glücklicher Sieg zwar, aber der Turniererfolg war ungefährdet und verdient. Die
Mädchen haben sich nun für die Landesmeisterschaft im Mai qualifiziert.
Herzlichen Glückwunsch!
Im erfolgreichen Team spielten: Selina Buchmann (6 A), Yvonne Hansen (7
A), Marina Hühnerberg (8 A), Marie Jaeger (6 A), Jana Nettekoven (8 A),
Jacqueline Rogalla (7 C), Julia Schild (8 A), Sofie Thiel (6 A).
(Uwe Jansen)
Übersicht

Europawochelauf Hennef 2011 – eindrucksvolles Lauferlebnis mit 1800
Teilnehmer/innen
Zum siebten Mal fand am Sonntag, dem 19.06., der Europawochelauf in
Hennef statt. Die Wetterbedingungen waren wechselhaft angekündigt, doch die
hervorragend organisierten Läufe konnten zum Glück im Trockenen durchgeführt
werden. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten einige Sportlehrer kräftig die
Werbetrommel gerührt, um möglichst viele Schüler/innen zur Teilnahme zu
motivieren. Mit fast 100 Läufer/innen war unsere Gesamtschule zahlreich
vertreten.
Der Europawochelauf gliedert sich in unterschiedliche Strecken zwischen
900 m („Schnupperlauf“) und 21,1 km („Brückenlauf“). Die meisten unserer
Schüler/innen nahmen am sogenannten „Familylauf“ über 3,2 km rund um den Allner
See teil. Kinder und Jugendliche von der 5. bis zur 11. Jahrgangsstufe rannten
nach dem Startschuss um 9.45 h mit fast 400 Teilnehmer/innen über diese
landschaftlich ansprechende Strecke. Schnellster Junge war Noah Peters (6 F) in
der Zeit von 12:30 min. auf dem 8. Gesamtplatz, bei den Mädchen konnte Joline
Rosauer (5 A) mit einem hervorragenden 4. Platz in 14:14 min. glänzen. Immer
wieder liefen in der Folgezeit unsere Schüler/innen unter lautstarkem Beifall
der vielen Zuschauer ins Ziel, einige auch gemeinsam in Zweier- oder
Dreiergruppen.
Über die anspruchsvollere 10 km-Strecke – „Panoramalauf“ – war die Zahl
unserer Schüler/innen schon deutlich übersichtlicher. Sie wurden noch durch
einige teilnehmende Lehrer und Eltern bei insgesamt wiederum knapp 400
Läufer/innen unterstützt. Niklas Brandt (7 A) hinterließ hier den stärksten
Eindruck mit einer Zeit von 48:28 min. (4. in seiner Altersklasse), Victoria
Schäfer (5 A) konnte als Zweite ihrer Altersklasse knapp unter einer Stunde
bleiben.

Glückwunsch und Respekt für alle, die durchgehalten und das Ziel erreicht
haben, aber auch für diejenigen, für die die frühe Startzeit am Sonntagmorgen
fast noch eine größere Herausforderung darstellte.
Für diesen Europawochelauf wurde von unserer Schulpflegschaft erstmals
ein Pokal für die teilnehmerstärkste Klasse bereit gestellt. Hier dürfen sich
die Schüler/innen aus der Klasse 5 A mit 15 Teilnehmer/innen über den 1. Platz
freuen, dicht gefolgt von der Klasse 5 D mit 13 Läufer/innen. Herzlichen
Glückwunsch für diese geschlossene Teamleistung.
(Uwe Jansen)
Übersicht

Bericht über
die Schulmannschaften der Gesamtschule Hennef beim Fußballturnier in
Köln am
28.05.11
Am Samstag, dem 28.05.11 wurde unter dem Motto „Fit am Ball Kinder
dribbeln für Kinder in Africa“ ein Fußballturnier für Kinder von der 4. bis zur
6. Klasse in Köln durchgeführt. Dieses Projekt hat das Ziel, die Kinder zum
Sport zu begeistern und gleichzeitig Spenden für den afrikanischen Fußball zu
sammeln. Die Gesamtschule Hennef konnte mit zwei Mannschaften antreten.
6a als Mannschaft Hennef I: Patrick Zens, Patrick Dockhorn, Dennis
Heinemann, Jason Banks, Selina Buchmann, Sofie Thiel, Marie Jaeger, Kristin
Kosel
5a als Mannschaft Hennef II: Emre Baser, Jessica Hansen, Nikola Piechaczkova,
Joline Rosauer, Elias Weber.
Um 9:30 ging es mit dem Zug von Hennef nach Köln-Deutz. In Deutz
angekommen wurde zunächst vor der beeindruckenden Kulisse mit Kölner Dom und
Rhein ein großes Gruppenphoto mit den selbstgebastelten Plakaten zum Thema
Fußball in Africa aufgenommen. Nach einigen Minuten „scharrten die Kinder schon
mit den Hufen“, um endlich Fußballspielen zu können.
Um 12:00 Uhr ging es dann richtig los mit den Vorwettkämpfen. An den vier
verschiedenen Stationen Stangenlauf, Sprungkraft, Richtungsposition und
Passgenauigkeit wurden Punkte vergeben. Hier waren die Leistungen unserer
Schüler/innen eher gut bis durchschnittlich.
Die wirklichen Fähigkeiten wurden erst bei dem Turnier so richtig
sichtbar. Es wurde 4 gegen 4 gespielt mit mindestens 3 Mädchen und höchstens einem
Jungen pro Mannschaft. Beide Mannschaften konnten alle 4 Gruppenspiele gewinnen
und die maximale Punktzahl von 12 erreichen. Besonders herausstellen muss ich
den Teamgeist und das faire Spiel beider Hennefer Mannschaften.
Als bei der Siegerehrung der 2. und 1. Platz noch nicht vergeben war, war
die Spannung und Nervosität der Kinder zu greifen. Der Turnierleiter verkündete
ein fast unglaubliches Ergebnis, das es in der Geschichte von Fit am Ball noch
nie gegeben hatte. Es wurden zwei erste Plätze vergeben. Die Kinder waren vor
Spannung kaum noch zu bändigen. Und tatsächlich, beide Hennefer Mannschaften
konnten mit 3 Stellen hinter dem Koma die exakt gleiche Punktzahl erreichen und
Platz 1 belegen. Kaum wurde das Ergebnis bekannt, schnappten sich die Helden den
riesigen Pokal und rannten über die gesamte Rasenfläche. Vor allem der Kleinste
„Emre Baser“ war in Sachen Feiern der Größte. Am 05. Juli findet in Köln das
bundesweite Finale statt. Unsere beiden Mannschaften haben nun die einmalige
Gelegenheit, mit zwei Teams im Finale antreten zu können. Besonders hervorheben
muss man die Organisation und Betreuung durch Thomas Ritzerfeld und Alexej
Boschmann, die auch am Weltrekord des längsten Friedensband der Welt beteiligt
waren. Ich hoffe, dass sich auch wieder Eltern und weitere Kollegen für den
Sport der Kinder begeistern können und vielleicht am 5. Juli am Finaltag als
Zuschauer die Kinder anfeuern.
(Philipp Jirzik)
Übersicht

Besuch beim
WDR am Girls’ and Boys’ Day

Am Girls´ and Boys´ Day (14.04.11) war ich mit Sander, Folke, Leyla (alle
aus der 5B), Vincent aus der 7B und Frau Kröger-Schönbach beim WDR. Sanders
Vater, Steven Singer, ist ein Berufsposaunist beim WDR und hat uns herumgeführt.
Als erstes hat er uns die Garderobe der Philharmonie gezeigt, wo sich das tiefe
Blech für das Konzert bereit macht. Dann durften wir uns ein probendes Orchester
auf der Bühne anhören, wo wir natürlich dabei leise sein mussten. Wir haben uns
an den Tisch gesetzt, wo die berühmtesten Künstler manchmal ihren Kaffee
trinken. Wir gingen dann in das Gebäude des WDR, dort zeigte uns der
Aufnahmeleiter das Studio der Sportschau und des Morgenmagazins. Leyla durfte
sich auf den Stuhl der Moderatoren setzen. Neben dem Studio ist direkt das
Sendestudio, in dem 20 Leute an Mischpulten beschäftigt sind, die Live-Sendung
zu schneiden, zu bearbeiten und auszustrahlen. Dann sind wir in das Tonstudio
des WDR gegangen, aber die konnten uns nichts erklären, weil sie gerade einen
Soundscheck für die Aufnahme von der Bigband des WDR gemacht haben. Im
Aufnahmestudio sind auch viele Knöpfe, Schalter und Leitungen. Wir haben uns am
Ende einen Teil der Probe des WDR-Sinfonieorchesters mit der WDR Bigband im
Konzertsaal angehört. Leider mussten wir dann zu unserem Zug.
Im WDR gibt es auch einen Paternoster, das ist ein Aufzug ohne Türen, in
den man ein- und aussteigen muss während der Fahrt. Mit dem sind wir heimlich
vom 1. – 4. Stock gefahren. Sander und sein Vater sind sogar oben ganz herum
gefahren.
(Lara Tegtmeyer, 5B)

Übersicht

Maikonzert
Bläserklassen GE Hennef in der Meysfabrik
Nachdem die Bläserklassen 6B, 7B und 8B Anfang April schon ein sehr
schönes Konzert in der Meysfabrik gegeben hatten, gab es nun ein zweites
Frühlingskonzert der weiteren Bläserensembles der Gesamtschule Hennef in der
Meysfabrik. Die neue Bläserklasse 5B unter der Leitung von Astrid
Kröger-Schönbach trat vor begeisterten Eltern sehr souverän und klanglich auf
schon beachtlichem Niveau auf. Die Kinder spielen erst seit dem Herbst 2010 ihre
Instrumente und bilden in der AG ein gemeinsames Orchester, dennoch swingt und
klingt es schon toll. Die jungen Musiker der 5B entführten die Zuhörer auf eine
kleine Weltreise, u.a. nach Irland, Portugal und Afrika. Hervorragend
vorbereitet waren auch die Flötenensembles aus der 6B/7B sowie 8B/9B von Gabi
Acsai, die u.a. irische Tunes sowie Abba-Songs intonierten.

Ihr Können einmal mehr unter Beweis stellte auch die Miniband aus der 7B
mit Showmarch und Dixieland-Klängen. Ganz neu gegründet ist die Small Bigband.
Hier spielt aus den jüngeren Bläserklassen mit, wer einmal in der großen Bigband
„Heavy Tunes“ spielen möchte, außerdem unterstützen auch einige „alte Hasen“ aus
der 7B die Gruppe.
Begeisterung rief einmal mehr die Bigband „Heavy Tunes“ mit Rockjazz,
Funk und Swing aus.
Stehenden Applaus gab es dann, als alle 70 Akteure am Ende noch einmal
mit gewaltigem Bläsersound zusammenspielten.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Übersicht

Bigband der
Gesamtschule Hennef in Polen
Auf Einladung des Städtepartnerschaftsvereins Hennef reiste die Bigband
der Gesamtschule Hennef über Pfingsten für sieben Tage (Mi, 8.6.- Mi, 15.6.11)
zu den Werdertagen nach Polen. Zum 10-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft
zwischen Hennef und Nowy Dwór Gdanski hatte der Partnerschaftsverein eine große
Hennefer Delegation aufgeboten: neben der Bigband „Heavy Tunes“ der Gesamtschule
Hennef unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach, begleitet von zehn Eltern
der 11-15jährigen Musiker/innen, reiste auch eine offizielle Delegation nach
Polen (u.a. Erika Rollenske, Günther Kretschmann, Sigurd van Riesen, Godehard
Bowien, Karl Kreuzberg, Thomas Wallau). Die Heavy Tunes hatten ihren eigenen
Dolmetscher mitgebracht: Wenn Englisch und Deutsch nicht weiterhalfen, musste
Gitarrist Tobias Paszkiet (9A) immer wieder einspringen und bewältigte diese
Herausforderung mit Bravour.

Die jungen Musiker absolvierten in Polen fünf recht unterschiedliche
Auftritte: Am Donnerstag spielte die Bigband vor Schüler/innen der Grundschule
in Drewnicy, die begeistert waren, so viele Instrumente live zu erleben. Leider
fehlte hier Drummer Manuel Maevers noch, der erst zwei Tage später einfliegen
konnte. Bei der offiziellen Jubiläumsfeier im Kulturhaus am Freitag spielte die
21-köpfige Bigband (diesmal mit Manuel) gewohnt druckvoll und brachte mit
swingigen und rockigen Rhythmen so manchen Honoratioren zum Fußwippen und
Mitklatschen.

Die „Heavy Tunes“ hatten sich zuhause auch auf den festlichen
Werdertage-Umzug in Nowy Dwór Gdanski vorbereitet und spielten am Samstag in
ungewohnter Besetzung (mit Marschpauken und Trommel) Marchingband-Stücke (z.B. „Muppets
Show“, „Puppets on a String“). Auf der großen Bühne vor der Festwiese legten die
„Heavy Tunes“ dann wieder mit ihrem gewohnten Bigbandprogramm los. Den krönenden
musikalischen Abschluss der kleinen Konzerttournee bildete am Sonntag der
polnisch-deutsche, sehr feierliche Pfingstgottesdienst mit festlicher Musik.

Nach den fünf Auftritten an vier Tagen wurden verschiedene
Sehenswürdigkeiten im Umland besucht: das liebevoll geführte Heimatmuseum in
Nowy Dwór einschließlich Töpferkurs und die Kathedrale in Fromburg standen
ebenso auf dem Programm wie die riesige Ordensritter-Festung Marienburg. Ganz
besonders schön war bei strahlendem Pfingstwetter eine Bootstour auf dem
Oberlandkanal. Die Altstadt von Danzig durfte natürlich nicht fehlen,
ebensowenig wie ein Besuch bei der größten Orgel Polens in Oliva, einem
Stadtteil von Danzig. Mehrere Male ging es von der Pension in Stegna zum
nahegelegenen Meer, in dem einige Mutige sogar badeten.
Dass diese Fahrt so beeindruckend verlaufen ist, lag nicht zuletzt an der
glänzenden Vorbereitung sowohl beim Partnerschaftsverein in Hennef als auch
insbesondere auf Seiten der engagierten polnischen Gastgeber, die nicht nur für
perfekte Unterkunft, Verpflegung und Programm sorgten. So wurden in Nowy Dwór
auch all jene Instrumente zur Verfügung gestellt, die im Flugzeug nicht
mitgenommen werden konnten: Tuba, Drumset, Verstärker, Piano. Ganz besonderer
Dank gebührt dem polnischen Organisator und Gründungsmitglied der
Städtepartnerschaft, Bolek Klein, der schon vor 15 Jahren zusammen mit Sigurd
van Riesen auf Hennefer Seite diese Partnerschaft initiiert hatte, und der sich
mit hohem zeitlichen Einsatz persönlich um das Wohl seiner Gäste kümmerte. Der
Besuch in Polen wird den Mitgliedern der Bigband und allen Mitreisenden
sicherlich noch sehr lange in allerbester Erinnerung bleiben.
(Astrid Kröger-Schönbach)
Übersicht

Zum fünften Mal schon spielten Bläserensembles der Gesamtschule auf dem
Europafest, diesmal am Freitagnachmittag (17.06.11), dem „Tag des Kindes“. Drei
Ensemble hatten sich unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach auf den
Auftritt vorbereitet: die Bläserklasse 5B, die Small Bigband und die Miniband.
Vor ungewohnter Kulisse traten die Schüler/innen der neuen Bläserklasse 5B mit
ein wenig Lampenfieber auf, das aber rasch wieder verflog. Die 5B lud das
Publikum zu einer kleinen musikalischen Weltreise ein, bei der die Zuschauer
auch eingeladen waren mitzusingen und klatschen. Zufälligerweise sind alle drei
europäischen Länder, die in der Union Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, auch
im Repertoire der 5B zu finden (Irland, Portugal und Griechenland). Musikalisch
müssten diese Länder jedenfalls nicht in Konkurs gehen.

Die Small Bigband präsentierte drei Jazzstücke: „Jada“, „School Jazz“ und
„Watermelon Man“. Obwohl die kleine Bigbandformation erst wenige Monate
zusammenprobt, kann sich der Sound schon hören lassen.
Die 5B und die Small Bigband traten auch gemeinsam auf: Bei „La Bamba“
sangen die Schüler/innen der Bläserklasse und die Small Bigband begleitete sie.

Die Miniband präsentierte in gewohnt professioneller Weise einige neuere
Stücke aus dem umfangreichen Programm der kleinen Combo, u.a. „El Cumbanchero“.
Leider war der Tubaspieler Vincent krankheitsbedingt ausgefallen, so dass der
Sound diesmal nicht ganz so bassig daher kam, aber bei Stücken wie „Basin Street
Blues“ mit Solo-Einlagen von Vanessa Zimmermann und Leon Dehne blitzte schon der
Gedanke an das alte New Orleans auf, während es sich so mancher Zuschauer auf
dem neu gestylten Marktplatz in der Lounge bequem machte.
Gegen Ende des Auftrittes betrat noch einmal die 5B die Bühne und
präsentierte Marsch- und Rock-Stücke, zum krönenden Abschluss spielten alle
beteiligten Musiker gemeinsam „The Big B“. Das Wetter spielte während des
Auftrittes auch prima mit, manche Gruppe am Abend und am Wochenende sollte
leider noch Schauer mitbekommen – wechselvolles Wetter hat Tradition beim
Europafest.
(Astrid Kröger-Schönbach)
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Am 8. Juli 2011 feierte der 10er Jahrgang mit Lehrer/innen, Eltern,
Freunden und Verwandten in der Mensa der Schule seinen Abschluss. Zuvor fand in
der Liebfrauenkirche Warth ein ökumenischer Abschlussgottesdienst statt, der vom
Schulchor „Voices“ unter Leitung von Frau Becker-Just sowie Herrn Bank und dem
Schüler Phillip Charisius musikalisch begleitet wurde.
Bei schönstem Wetter startete die Feier um 18.00 Uhr. Es sprachen Herr
Herchenbach, Herr Pelz, der stellv. Bürgermeister Herr Wallau, Vertreter der
Schulpflegschaft, Herr Eyermann vom Förderverein und Schülerinnen des Jahrgangs.
Alle lobten die schöne Schule und die besondere Atmosphäre. Herr Pelz betonte,
dass alle Schüler/innen des Jahrganges einen Abschluss erlangt haben und über
100 von ihnen in die Oberstufe gehen werden.

Nach den Reden und Gesangsbeiträgen einzelner Klassen folgte der
wichtigste Moment: Die Übergabe der Zeugnisse. Neben ihren Abschlusszeugnissen
bekamen die Schüler/innen noch Blumen und viele Glückwünsche von ihren
Klassenlehrer/innen mit auf den Weg.
Die Klassenlehrer verabschiedeten sich die mit einer Fotoshow, die
Momente aus sechs Jahren Schulzeit in Erinnerung riefen. Anschließend trafen
sich die Schüler/innen zu einem letzten Stuhlkreis in ihren Klassenräumen – für
viele ein sehr bewegender Augenblick.
Nach dem reichhaltigen Buffet vom Mensachef Herrn Müller wurde noch lange
vor und in der Mensa gefeiert und getanzt. Dieser gelungene Tag wird für alle
unvergesslich bleiben.
(Hubertus Luke)

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VOLL LASER, WIE WIR ABGHEH’N – so lautete das Motto des diesjährigen 10er
Gags am 05.07.2011. Schon früh um 7.00 Uhr trafen sich die Lehrer/innen des 10.
Jahrganges am Schultor um ihre Schüler/innen in Empfang zu nehmen. Einige
Schüler/innen hatten die Nacht über auf einer nahen Wiese gezeltet und so wurde
ihr Zustand kritisch beäugt.

Im Lehrerzimmer mussten sich dann die Lehrer/innen durch
„Luftballonberge“ kämpfen und fanden an ihren Plätzen kleine Aufmerksamkeiten
oder festgeschnürte Stühle.
Nach der Pause warteten schon die aufgeregten Schüler/innen des 10.
Jahrganges im Forum auf ihre Klassenlehrer/innen und Schulleiter. Herr Pelz und
Herr Herchenbach durften als „Titanen“ zuschauen, wie sich die
Klassenlehrer/innen in verschiedenen Spielen gegen die Schüler/innen behaupten
mussten. Am Ende waren die selbstbewussten und frechen Moderatorinnen gnädig mit
ihren Lehrpersonen, die den Gag mit einem Tanz abschlossen.
(Hubertus Luke)

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Neue Sitzbänke
– selbst gebaut!
10 Jahre ist es her, dass wir im Rahmen einer Projektwoche beschlossen,
eine Anzahl mobiler Sitzgruppen zu bauen. Eine Woche haben wir damals, zusammen
mit Frau Becktepe, gezimmert, gesägt, geschraubt und gepinselt. Heraus kam eine
stattliche Anzahl blitzblauer Bänke, die viele Jahre dem rauhen Alltagsbetrieb
unserer Schule standgehalten haben, nun aber doch sehr morsch und wackelig
geworden waren.
Dieser traurige Anblick des fortschreitenden Zerfalls gefiel unserem
Schulleiter gar nicht, und so sprach er uns an (WP Technik-Kurs), ob wir uns
vorstellen könnten, im Rahmen eines Projektes neue Bänke zu bauen. Der Vorschlag
wurde sofort aufgegriffen, die Schüler/innen waren begeistert von der Idee,
etwas „sinnvolles“ zu bauen. Das nötige Geld wurde vom Förderverein zur
Verfügung gestellt, als Material entschieden wir uns für haltbares, weil
tiefdruckimprägniertes Holz.
Und dann ging es auch zügig zur Sache, wieder wurde gesägt, geschraubt,
geschimpft und gelacht, und bald konnten 10 Sitzgruppen fertig gestellt werden,
die jetzt wieder für viele Jahre den Schüler/innen Kommunikations- und
Treffpunkt sein werden.
(Robert Rock)


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USA Austausch 2011
Donnerstag 16.07.2011, 12:20, Köln/Bonn Flughafen:
Wir sind bereit unsere amerikanischen Freunde in Empfang zu nehmen. Zugegeben ein bisschen nervös sind wir alle, was werden sie wohl sagen? Als sie dann endlich bei uns im Auto sitzen, scheint alles so wie vor
einem halben Jahr, die Gedanken spielen uns einen Streich, weil sie sich nicht
für eine Sprache entscheiden können, wir sprechen ein munteres mix max aus
Deutsch und Englisch.
13:30: Wir erreichen die Gesamtschule, ein “Omg this is so different “
begleitet uns alle 2 Minuten.

Sie sind sogar vom Mensaessen begeistert. Am nächsten Tag ist schon volles Programm angesagt, Siegburg steht auf
der Tagesordnung. Mit dem Zug machen wir uns auf den Weg, die „Amis“ hin und weg und
vollkommen begeistert von den deutschen Regionalbahnen. Der Michelsberg wird erklimmt, noch schnell ein Kloster besucht,
abgeschlossen wird der schöne Nachmittag mit einer kleinen Shoppingtour und
einem Eis. Am Abend kommen wir noch mal zusammen um gemeinsam in der Sieglinde das
erste deutsche Bier zu trinken, was man ja endlich legal darf…jetzt wo man schon
mal hier ist.
Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Montag ging es nach Bonn, das Wetter erlaubte uns leider nicht den
Drachenfels zu besichtigen, eine wunderbare Alternative bat der HARIBO Shop in
Godesberg, wieder einmal waren unsere amerikanischen Freunde hin und weg und
konnten sich kaum halten vor Haribo-Tüten.
5:30, Flughafen Köln/Bonn:
11 müde Teenager, ein munterer Mr. Manz (oder
auch Cutie-wie die „Amis“ ihn nannten) und eine motivierte Frau Warren machen
sich auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Nach einer Stunde Flug erreichen wir den Flughafen Tegel und beginnen mit
unserer Stadtrundfahrt, Tourguide? Mr.Manz, who else? In 12 Stunden sahen wir Berlin im Schnelldurchlauf, auch der größte
Kulturmuffel war spätestens bei der East Side Gallery, wo Mauerteile von
internationalen Künstlern bemalt wurden begeistert von Berlin. Die Amerikaner
waren für jeden Tourishop zu haben und machten Fotos von jedem zweitem Baum,
natürlich waren unter den Bäumen auch ein paar Linden ;)
Wir sahen das Brandenburger Tor, den Reichstag, machten eine Spreetour
durch das Regierungsviertel, waren am Checkpoint Charlie, shoppten im KDW in den
Hackschen Höfen, muss ich mehr sagen? Wir haben alles gesehen. Der Rückflug verlief ruhig und wir alle genossen den wunderschönen
Sonnenuntergang. Am nächsten Tag waren wir im Phantasialand, wir hatten mit schlechtem
Wetter gerechnet aber nicht mit sooo schlechtem Wetter. Klitschnass ließ es sich
aber trotzdem gut aushalten. Der Abend wurde einerseits beim Italiener andererseits in der ersten
deutschen Disko verbracht. Ein weiteres Event sollte hierbei erwähnt werden, wir trafen auf dem
Rückweg von Bonn nach Siegburg auf eine kleine Gruppe Mädchen im Alter von ca.
13 Jahren, als sie mitbekamen, dass unsere Freunde aus Amerika kommen, „tickten“
sie buchstäblich aus, es wurden Fotos gemacht, mit dem nötigen schulenglisch
wurden hunderte Fragen gestellt …zugegeben auch wir Deutschen kamen uns noch nie
so wichtig vor…
Donnerstag verbrachten wir in den Familien, ob bei Oma auf der Couch oder
auf den heiß geliebten Burgen, KULTUR war angesagt.
Freitag fuhren wir gemeinsam nach Köln, im Schokoladenmuseum wurde auch
die letzte Diät gekündigt und die Amerikaner erfreuten sich an der Tradition an
der Deutzer Brücke ein Schloss anzuhängen, dass sie alle gleich mehrere kauften. Eine wunderbare Zeit wurde auf dem Abschluss-Grillfest auf dem Schulhof
gefeiert, letzte Witze wurden gemacht und letzte Missverständnisse geklärt, JA
wir deutschen dürfen Flipflops tragen, JA wir haben Autos und ja wir haben auch
durchaus mal einen großen Kühlschrank im Sortiment.
Wir alle hatten einen riesen Spaß und freuen uns auf ein baldiges
Wiedersehen in the future.
(Carina Hocke/Lisa-Marie Schneider)
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Exkursion zum
Schokoladenmuseum des Chemie E-Kurs 10 Frau Mentzel
Da wir das Thema Schokolade im Unterricht behandelt hatten, beschlossen
wir, einen Besuch im Schokoladenmuseum zu unternehmen. Wir trafen uns in später
Frühe bei bewölktem Wetter mit leichtem Nieselregen vor dem Schokoladenmuseum in
Köln. Die Vorfreude war grandios. Bis auch der letzte Schüler, Namen wird nicht
genannt, eintraf, vergnügten wir uns mit Zählen der herabfallenden Regentropfen.
Als alle nun versammelt waren, begaben wir uns an die Kasse. Beim Durchgehen
erhielt jeder schon einmal ein Stück Schokolade, als Einstimmung. Mit Eintreten
erhielten wir Einsicht in die „große Welt“, Geschichte, Produktion und Verkauf
der Schokolade. Nach ein paar Metern sahen wir das Tropenhaus, vor dessen Türe
wir einige Zeit standen, da niemand, bis auf Frau Mentzel, „kapiert“ hatte, wie
der Mechanismus eines Bewegungsmelders funktioniert. Als dieses Abenteuer
überwunden war, waren wir froh wieder normal temperierte Luft einatmen zu
können. Das absolute Highlight war natürlich der Schokoladenbrunnen, wo nette
und freundliche Mitarbeiter in Schokolade getunkte Waffeln verteilt haben.
Manche von uns schafften es, sich bis zu 7 Waffeln zu organisieren. Ein weiteres
Highlight war auch das interaktive Spiel, welches in der Etage darüber zu finden
war. Nachdem wir ca. drei Tageshighscores geknackt hatten, machten wir uns auf
in Richtung „Schokoladenhelden“. So sahen wir die unterschiedlichen
„Kinderschokoladenjungen“ und Milkakühe. Natürlich fehlten auch die durch den
Lauf der Zeit veränderten Verpackungen nicht. Weiter ging’s zu einer
Schatzkammer, wo antike Schmuckstücke etc. den Raum erleuchteten. Nun mussten
wir bedauernd feststellen, dass unsere Reise durch das Schokoladenmuseum schon
vorbei war. Am Ende wurden noch formelle Dinge besprochen und jeder ging seine
Wege.
(Phillip Charisius und Fabian Gruschka)


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Kreativer
lehrreicher Besuch in der Gesamtschule Hennef
Am 14.07.2011 wurde von Frau Mentzel und Frau Schilling Besuch in den
DG-Kurs 7 eingeladen. Heike Werntgen, eine Theaterpädagogin vom Jungen Theater
Bonn.
Ziel dieses Besuchs sollte es sein, die Schüler/innen auf kreative Weise
in ein neues Theaterprojekt einzuführen, welches im neuen Schuljahr und auch
schon in den Ferien beginnt.
Unterwasserwelt soll dargestellt werden, im Gesicht, in Skulpturen, im
Bühnenbild, im Kostüm und selbstverständlich auch in kleinen selbsterstellten
Szenen.
Celina Wolff: „In den drei Stunden mit Heike haben wir einen sehr
interessanten und auch lehrreichen Workshop gemacht. Es war für alle
Schüler/innen sehr lustig und interessant. Alle hatten total Spaß. Wir haben
dazu auch noch gelernt, wie Theater spielen wirklich geht. (mit all den ganzen
Kleinigkeiten, wie Konzentration, auf einander Hören, „Ja“ – Sagen, „Alles ist
erlaubt“, Spaß haben, nichts ist Peinlich,…)“
Lotta Bachmann: „Heute haben wir viel in DG gelernt. Das richtige
Schauspielern: z.B. das einem nichts peinlich ist auf der Bühne, da man ja in
einer Rolle drinsteckt.“

Charlotte Lindner: „Wir haben viel gelernt und viel geschauspielert. Wir
haben gelernt, dass uns auf der Bühne nichts peinlich sein muss und dass man auf
der Bühne machen kann was man will (außer jemandem wehtun). Wir sind in
verschiedene Rollen geschlüpft und hatten in allem ganz viel Spaß.“
Von mir möchte ich sagen, dass es uns Lehrern Spaß gemacht hat
zuzuschauen, da ich nur in leuchtende Augen gesehen habe und die Motivation und
der Spaß- aber auch Lernfaktor sehr hoch war.
Die Ferienzeit kann also nun genutzt werden, das Meer und die
Meeresbewohner live zu beobachten, Bewegungen nachzuahmen aber auch die
Kreativität arbeiten zu lassen aus alltäglichen Situationen kleine Szenen zu
überlegen.
(Sarah Mentzel)
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In einem Freundschaftsspiel, im Rahmenprogramm anlässlich des Besuchs von
Frau Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des
Landes Nordrhein-Westfalen Ministerin in der Sportschule Hennef, spielte unsere
Jungenfußballmannschaft der Wettkampfklasse IV (Jg. 1999, 2000) 1:1 (0:0) gegen
das Gymnasium Hennef. Eigentlich hätte unser Team dieses Spiel gewinnen müssen,
vergab man doch auch schon in der ersten Halbzeit glasklare Torchancen. Nachdem
man dann in der 35. Minute durch einen umstrittenen Handelfmeter unglücklich in
Rückstand geriet, wurden die Angriffsbemühungen noch verstärkt. Der verdiente
Ausgleich fiel dann in der 45. Minute durch eine feine Einzelleistung von Hajdar
Shala. Zu mehr reichte es aber leider nicht.
Für die Jungs war das Vorspielen in der Sportschule Hennef und das
gemeinsame Gruppenfoto mit der Ministerin Schäfer eine besondere Ehre. Folgende Spieler nahmen am Spiel teil:
Baser, Emre, Hambitzer, Carsten, Kappelar, Daniel Marius, Keil, Tim,
Scholz, Leon, Shala, Hajdar, Timm, Sascha, Töller, Till, Weber, Elias, Samuel
alle 5a; Friesen, Angelo 5d, Heinemann, Dennis 6a, Weber, Niklas 6c, Bauer,
Niels 6f.
(Christoph Müller)
Übersicht

Auch in diesem Schuljahr 2010/2011 haben unsere Schüler/innen der
Jahrgänge 8 und 9 ihre Schülerpraktika äußerst erfolgreich absolviert.
Auch wenn die Praktika anstrengend und anspruchsvoll sind, genießen die
Schüler/innen die Abwechslung vom Schulalltag. Die Berichte in den Klassen
ergaben ein sehr buntes Bild an Lebenserfahrung.
Sehr liebevoll und optisch bestens gelungen hat der 9. Jahrgang dieses
bunte Bild beim Praktikumsfest wiedergegeben. Die Schüler/innen haben ihr
Praktikum/ihre Praktikumsstelle auf bunten Plakaten und in ihren
Praktikumsmappen überzeugend präsentiert. Eltern und Geschwister,
Mitarbeiter/innen der Praktikumsbetriebe und Lehrer/innen konnten sich so ein
gutes Bild davon machen, wie die Praktika bei den Schüler/innen angekommen sind.
Unserer Tradition folgend haben wir aus der Präsentation wieder ein
kleines Fest gemacht, indem wir die Betriebsvertreter und die Eltern mit Speisen
und Getränke bewirteten. Dabei nutzten viele Eltern und Schüler/innen die
Gelegenheit, in „lockerer Atmosphäre“ frühzeitig Kontakte mit Firmen
aufzunehmen, die als spätere Ausbildungsbetriebe in Frage kommen.

Auch die Vertreter der Betriebe gaben uns sehr positive Rückmeldungen zum
Praktikumsfest.
Besonders lobend muss erwähnt werden, dass sich die Schüler/innen
besondere Mühe mit der Erstellung ihrer Praktikumsmappen gegeben haben. Sie
wissen, dass eine gut gestaltete Dokumentation des eigenen Praktikums eine
bestens geeignete Ergänzung zu einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein
kann. Die Praktikumszeugnisse der allermeisten Schüler/innen spiegeln das
Engagement unserer Schüler/innen wieder. Mit diesen Zeugnissen können sie nun
ihre Bewerbungen „aufpeppen“.
Ein Glückwunsch an unsere Praktikant/innen!
(Stefan Müller, Praktikumskoordinator)
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Studien- und
Berufsorientierungstage Jg. 12 vom 29. 6. bis 2.7. 2011
Auch in diesem Jahr fanden im Jahrgang 12 wieder Orientierungstage zur
Berufs- und Studienwahl statt. An einem ersten Tage fanden
Informationsveranstaltungen in der Schule statt und an drei weiteren Tagen
lernen die Schüler/innen vor Ort die Hochschulen kennen.
Am Mittwoch, dem 29.06. begrüßte Frau Mund, die Koordinatorin für die
Berufsorientierung in der Sek. II, den Jahrgang und stellte das Programm des
Tages und der kommenden Tage vor.

Im Anschluss fand für alle die erste Veranstaltung statt, mit dem Titel:
„Welcher Beruf ist der richtige für mich? Studium, Hochschule oder Universität?“
durchgeführt von Herrn Hans-Peter Timmann, FOM Hochschule für Ökonomie und
Management, Schwerpunkt Studienberatung für Schulen, in der die Schüler/innen in
ersten Schritten ihre Neigungen und Kompetenzen ermitteln sollten, sowie
Berufserwartungen und Aufgabenschwerpunkte herausfiltern sollten. Stärken und
Fähigkeiten wurden mit Entscheidungsbögen ermittelt und in Gesprächen und
Selbsteinschätzung erste Berufsziele herauskristallisiert.
Anschließend führte Herr Timmann die technisch und wirtschaftlich
Interessierten in die neue Möglichkeit der dualen Studiengänge ein: „Duale
Studiengänge, Beruf und Studium kombiniert“.
Parallel hierzu führten die Schulreferenten der BARMER/GEK u.d. Leitung
v. Frau Anja Koglin das sich im Vorjahr so erfolgreich erwiesene „Assessment-Center-Training“
und „Alles zum Studium“ Finanzierung, Versicherung, Studentenwerk, Bewerbungen
etc) durch, in dem mehrere Übungen durchlaufen wurden (z.B. Selbstpräsentation,
Kurzvortrag, Gruppendiskussion, Selbstdarstellung u.v.m.) und wo die
Schüler/innen beobachtet wurden und ebenfalls beurteilt wurden. Hier lernten
sie, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen einzuschätzen und sich somit auf
die Auswahlverfahren einzustellen, die an vielen Hochschulen und von vielen
Unternehmen durchgeführt wurden.
Der Nachmittag stand im Zeichen der WORKSHOPS: In 15 Workshops standen
neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Student/innen der
unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über Wirtschaft,
Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Informatik,
Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zur Medizin - bereit, um in kleinen
Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung,
Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen
Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig
älteren Studierenden stieß auf eine sehr positive Resonanz. Hier traute sich
jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche,
lebensnahe Antworten und profitierte von den erzählten Erfahrungen. Schön war
die Wiederbegegnung mit einigen „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule
gerne gefolgt waren. Einige der studentischen „Experten“ waren nämlich
Abiturient/innen, die seit 2005 die Gesamtschule Hennef verlassen haben und nun
schon mitten im Studium stecken.
An drei Tagen besuchten die Schüler/innen Universitäten und
Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu
lernen, an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den
Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten
Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren. So bot z.B. die Uni Bonn am
Donnerstag eine hervorragende Einführungsveranstaltung, in der auf alle
Studienmöglichkeiten eingegangen wurde, das Angebot der Uni vorgestellt wurde,
die Studiengänge erläutert wurden und wo auch der ab Wintersemester 2011 nach
langer Pause wieder eingeführte Lehramtsstudiengang nicht zu kurz kam. An der
Uni Köln gab es am Samstag den Tag der offenen Tür, an dem alle Fachschaften
ihre Fächer und Studienrichtungen und -gänge erläuterten, in Einführungs- und
Probevorlesungen geschnuppert werden konnte und keine Frage offenblieb.
Es bleibt zu hoffen, dass die Schüler/innen in ihrem
Entscheidungsfindungsprozess ein Stück weiter gekommen sind. Bei einigen
Schüler/innen war dies wohl schon nach dem ersten Tag der Fall: „Vielen Dank für
die Informationsmöglichkeiten. Ich weiß jetzt, dass es irgendetwas mit
Wirtschaft, möglich Fachhochschule Rheinbach“ oder “Mich interessiert Medien-
und Kommunikationswissenschaften, das kann man in Köln und Aachen studieren. Und
dann in die Werbung!“ Andere haben zumindest die Uni oder die Fachrichtungen in
die engere Wahl gezogen. In jedem Fall waren die Tage erfolgreich und haben
viele Schüler/innen weitergebracht, sie haben sich intensiv mit ihrer Zukunft
auseinandergesetzt, sie haben Perspektiven fixiert und Entschlüsse – in welcher
Hinsicht auch immer – gefasst, und eben eingesehen, dass sie JETZT anfangen
müssen, sich für ihre Zukunft zu interessieren, denn – so Frau Mund – sie müssen
den Rest ihres Lebens mit dieser Zukunft verbringen.
(Claudia Mund)
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Till-Moritz Riehl gewinnt die Westdeutschen Einzelmeisterschaften im
Judo
Am 05.06.2011 fanden in Herne die Westdeutschen Meisterschaften der
Judoka der Altersklasse U 14 statt. Till-Moritz Riehl qualifizierte sich durch
den Gewinn der Bezirksmeisterschaften im Mai diesen Jahres in Swisttal für das
höchste Turnier bei den Meisterschaften dieser Altersklasse.
Till-Moritz Riehl konnte in allen fünf Kämpfen überzeugen. Er gewann alle
seine Kämpfe vorzeitig mit Ippon, der höchstmöglichen Wertung im Judo. Kein
Kampf dauerte länger als eineinhalb Minuten. Hiermit sicherte sich der Judoka
des JC Hennef den Titel als Westdeutscher Meisterschaft in der Gewichtsklasse
-34kg. Der Erfolg reiht sich ein in ein bisher sehr erfolgreiches Jahr des
jungen Hennefer Judokas. So konnte er schon einige Wochen vorher einen zweiten
Platz beim Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes erreichen. Eine tolle
Leistung für den jungen Judoka. Herzlichen Glückwunsch.
Nicole Oehm)
Foto: Till-Moritz auf dem Treppchen (Quelle: B. Riehl)
Übersicht

Vom 20.06.-24.06.11 fuhren 13 Schüler/innen aus den
Naturwissenschaftskursen des 8. Jahrgangs nach Husum ans Wattenmeer. In
Begleitung von 3 Lehrern machten wir uns mit dem Zug auf in Richtung Nordsee.
Nach fast 8 Stunden Fahrt mussten wir noch eine halbe Stunde gehen, um unsere
Jugendherberge zu erreichen.
Am Dienstag fuhren wir mit der Bahn nach Sylt, wir machten eine Rallye
und gingen am Strand mit den Füßen ins Wasser. Am Abend machten wir einen
Spaziergang zu den Salzwiesen(Gras was auch bei Überschwemmung von Salzwasser
überlebt). Dort sind wir über die Priele gesprungen und waren am Ende alle
voller Dreck und Schlamm.
Am Mittwoch waren wir im Watt Forum. Wir bekamen zuerst Zeit, das Forum
selbst zu erkunden und dann hatten wir eine Führung mit Aufgaben. Später sind
wir ins Labor gegangen und haben z.B. Seesterne betrachtet, Plankton unter dem
Mikroskop untersucht und Miesmuscheln beim Wasserreinigen beobachtet. Danach
durften wir noch eine Weile auf dem Spielplatz spielen und sind dann wieder nach
Husum gefahren wo wir in kleinen Gruppen die Gegend erkundeten. Nach dem
Abendessen haben alle zusammen eine Runde Poker gespielt.


Am Donnerstag haben wir eine Fahrradtour zum Startpunkt unserer
Wattwanderung gemacht. Nachdem wir alle, wegen starkem Gegenwind, ein bisschen
erschöpft ankamen, ging es gleich los ins Watt. Wir haben Wattwürmer und kleine
Krebse gesehen. Die meisten von uns fanden das Schlickwatt am besten, da wir
dort zum Teil bis über die Knie eingesunken sind. Am Festland wieder angekommen,
mussten wir alle erstmal unsere Beine säubern, um dann weiter zum Holmer Siel zu
fahren, dort wo Wasser aus dem Meer in eine Salzwasser-Lagune geleitet wird. Am
Abend kamen wir alle erschöpft und hungrig wieder in der Jugendherberge an.
Am Freitag mussten wir morgens unsere Sachen packen und sind dann mit dem
Zug wieder nach Hause gefahren. Wir hatten eine sehr schöne Woche und wollten
alle noch länger bleiben, trotz des vielen Schlamms – oder gerade deswegen.
(Lena Faßbender, 8E)
Übersicht

Berufspraktikum in Siaya, Kenia
Lea Breuer hat ihr diesjähriges Berufspraktikum Jg. 9 in unserer
Partnerschule „Mbaga Mixed Primary School" absolviert.
Schon vor zwei Jahren sprach mich Lea im Fachunterricht auf Suaheli an
und machte in vielen kleinen Nebengesprächen ihr Interesse an Afrika deutlich.
So keimte der Gedanke das Praktikum in der afrikanischen Schule zu absolvieren.
„...ich interessiere mich sehr für die Kultur und Lebensweise der Kinder
in Afrika....und...ich möchte mehr über das Schulsystem in Afrika
lernen.“(Auszug aus dem Vorwort ihres Praktikumberichtes)

In Vorgesprächen mit Bildershow und Austausch einer Mitschülerin der
Oberstufe, die zuvor 4 Monate in Siaya verbracht hatte, konnte Lea ihre
Entscheidung gründlich überprüfen.
Ihre Befürchtungen im Vorfeld waren Verständigungsprobleme, Probleme beim
langen Flug sowie chaotische Umstände im Ablauf des Schulalltages oder keine
Beschäftigungsmöglichkeiten im Schulbetrieb. Ihre Erwartungen sind offene
Begegnungen mit Schüler/innen, Lehrer/innen und ihren Gasteltern.
Sie ist prima und ohne Probleme in Nairobi gelandet und dort herzlich von
Vicky, ihrer Gastmutter, in Empfang genommen worden. Bei ihrer ersten langen
Tour im traditionellen, immer überfüllten Bus über holprige Strassen nach Siaya
konnte sie erste Eindrücke sammeln.
Auszug aus einem Tagesbericht:
...Zunächst hatte ich eine Stunde Einzelunterricht in Kiswaheli und
lernte die traditionelle Begrüßung. Dies zu demonstrieren und zu üben halfen mir
5 Schüler.Nach einer „Chai-Pause“ (Tee-Pause) besuchte ich den
Mathematikunterricht der Jahrgangsstufe 3. Hier durfte ich in den Heften
Mathematikaufgaben korrigieren. Anschließend brachte ich den Kindern ein
bisschen Deutsch bei.
Ich bekam ein Schulbuch Kiswaheli für Anfänger für meinen täglichen
Sprachkurs.
Um neben Schule auch einen Einblick in das tägliche Leben in Kenia zu
bekommen, wechselte Lea nach einiger Zeit ihren Praktikumplatz und betätigte
sich als Kindermädchen in einer typischen afrikanischen Familie. Dadurch gewann
sie weitere intensive Einblicke in Lebensgewohnheiten, traditionelle Küche also
Kultur und Lebensweise der Menschen in Afrika.
Im Nachwort wird deutlich:
Manches gefiel ihr nicht, z.B. dass dort immer noch Schüler/innen
geschlagen werden oder die hygienischen Umstände in denen ärmere Menschen dort
leben oder der kontaktfreudigere Umgang mit Mitmenschen (sehr viel Nähe z.B. im
überfüllten Bus)
Aber die afrikanische Gelassenheit hat sich auf sie übertragen „In Afrika
geht es ruhig zu, dort kennt man keinen Stress... es ist egal wann ich wo bin
und was ich mache, dort gibt es kein Zuspätkommen“
Erkannt hat sie auch: Sitten und Gebräuche kann man nicht bei einem 5
wöchigen Besuch verändern.
Weitere schöne Einblicke in das große weite und vielseitige Land Kenia
konnte Lea bei ihren anschließenden privaten Safaris in Begleitung des
Gastvaters Michael sammeln. Die weiten sagenhaft grünen Teeplantagen und das
große Riftvalley sowie die unglaublich weiten Steppen des Massaeilandes um
Maralal bleiben in Erinnerung.
Insgesamt hat Lea sich sehr wohl gefühlt in einem anderen Land zu sein,
andere Sprachen zu sprechen und zu lernen. (Entnommen aus ihrem
Praktikumsbericht)
(Gisela Raps)
Übersicht

Schwimm-Kreismeisterschaften
Bei den diesjährigen Schul-Kreismeisterschaften des Rhein-Sieg-Kreises
wurden die Leistungsschwimmer der Gesamtschule Hennef von sportlichen
Mitschülern der Jahrgangsstufen 5 bis 11 tatkräftig unterstützt.
So gelang es den Jüngsten in der Wettkampfklasse IV den Titel
Kreismeister mit Platz 1. zu erringen.
Auch die Mädchen- und die Jungen-Mannschaften der Wettkampfgruppe III
erreichten den 1. Platz.
Die Schülerinnen der höheren Jahrgänge, WK II erstritten den 2. Platz. Trainerin Gisela Raps ist sehr stolz auf ihre Sportler, die auch als
Teamplayer ihre Qualitäten zeigten.
(Gisela Raps)
Übersicht

Christina Moh, 10C, und Charlotte Röllecke, 10A, wurden am 05.07.2011 für
ihr langjähriges Engagement in der Sambagruppe von der Schulleitung geehrt. Die
drei Schülerinnen waren seit dem 5. Jahrgang in der Freizeit-AG dabei und haben
über den Unterricht hinaus viel Zeit für zusätzliche Proben und Auftritte
investiert.

Beide spielten zunächst Tamborim, Charlotte später auch Glocke und
Christina zuletzt Surdo. Sie haben maßgeblich zur eigenständigen Entwicklung der
Gruppe und zum Gelingen dieser Auftritte beigetragen. Sie waren nie müde, den Neuen bei ihrem Start in die Gruppe zu helfen,
und bildeten ein starkes Team, auf das stets Verlass war und das die Crew
erfolgreich koordinierte und zusammenhielt.
Christina und Charlotte machen weiter in der Oberstufe und werden
hoffentlich noch drei Jahre bei den Sambalinos trommeln, andere Instrumente
ausprobieren und zu perfekten Sambistas werden.
Wir danken für die 6-jährige Treue zur Sambagruppe und wünschen alles
Gute!
(Christiane Ratsch)
Übersicht

Eine Gruppe von circa 50 Schüler/innen der siebten Jahrgangstufe fuhr am
10.05.2011 für eine Sightseeing Tour mit dem Bus ab Hennef straight nach London.
Trotz der kurzen Zeit und der anstrengenden Nachtbusfahrt schafften wir es
zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten und die unterschiedlichsten Ecken der
englischen Hauptstadt zu erkunden. Nach einer Bustour, die uns unter anderem zur
Tower Bridge und zur City Hall führte, erkundschaften die 50 Schüler, 5 Kollegen
und 1 Elternteil die Stadt gemeinsam ab Cleopatra’s Needle. Von dort aus ging es
zunächst zum Houses of Parlaiment, wo alle reichlich Fotos von Big Ben und den
Parlamentsgebäuden machen konnten. Danach bestaunten wir bei bestem Wetter die
Kirche Westminster Abbey, in der noch vor wenigen Wochen William und Kate
heirateten. Die königliche Tour ging von dort weiter zum Buckingham Palace. Auch
ein Besuch im berühmten Hard Rock Cafe ließen wir uns nicht entgehen. Dort
wurden zahlreiche T-Shirts, Pullover und diverse andere Mitbringsel für die
Liebsten zu Hause mitgenommen. Im Anschluss ging es zur Stärkung zum Leister
Square, wo alle Teilnehmer/innen eine Stunde zur freien (kulinarischen)
Verfügung hatten. Gestärkt durch Full English Breakfast, Tea und Biscuits ging
es dann über den Picaddily Circus zu Covent Garden, wo auch die letzten Pfund
dankbare Abnehmer fanden. Glücklich und mit zahlreichen Eindrücken (und Fotos!)
ging es dann mit dem Bus und der Fähre nach Hause Richtung Hennef. Eine tolle
Fahrt!
(Thomas Ritzerfeld)


Übersicht

Jugendpressetage 2011 in Berlin – Ein Erfahrungsbericht
Es ist Mittwochmittag der 25.06.2011, ich bin soeben am Berliner
Hauptbahnhof angekommen und bin voller Neugier auf die nächsten drei Tage auf
dem Weg ins Paul-Löbe-Haus. Dort werde ich nämlich gleich die Abgeordnete Sabine
Bätzing-Lichtenthäler aus meinem Wahlkreis treffen.
Vor ca. zwei Monaten las ich in der Zeitung einen Aufruf, dass sich
Jugendliche ab 16 Jahren, welche bei einer Schülerzeitung arbeiten, bei der
Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler melden können, um mit ihr
nach Berlin zu den Jugendpressetagen zu reisen. Dort sollte man zusammen mit 60
anderen Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen der politischen Welt werfen
können. Nun sollte ich mich mit 60 anderen Jugendlichen aus allen 16
Bundesländern in Berlin treffen, um an einem spannenden Programm teilzunehmen.

Nach meiner eher spektakulären Ankunft am Berliner Hauptbahnhof, ich
wurde drei Mal ausgerufen, um zur Information zu kommen, wurde ich dann von
einem Mitarbeiter meiner Abgeordneten abgeholt und bin nun auf dem Weg zu ihr.
Das Treffen mit ihr ist sehr interessant, sie erklärt mir, woran sie gerade
arbeitet und schenkt mir einige Bücher, welche mir helfen sollen, mich die drei
Tage zurecht zu finden. Darin wird z.B. erklärt, welche Aufgaben welcher
Politiker hat und wie der Bundestag funktioniert. Danach werde von dem
Mitarbeiter Sebastian Bläser in das Jakob-Kaiser-Haus gebracht, wo ich nun auch
erstmals auf die 60 anderen Teilnehmer/innen treffe. Wir gehen durch die
Sicherheitskontrolle, wir „checken“ ein, wir bekommen einen Ausweis, welcher uns
als Teilnehmer/innen ausweist und Versammeln uns bei einem Mittagessen mit
unseren Betreuern. Sie begrüßen uns und erzählen uns, wie die nächsten Tage
ablaufen. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unseren
Diskussionsrunden mit Politikern zu verschiedenen Themenbereichen wie
Atomausstieg, Bildung und Integration. Während der Diskussion zum Thema
Atomausstieg, wofür ich mich zuvor eingetragen habe, erfahre ich einiges Neues.
Herr Miersch erklärt uns, was genau die heiklen Punkte des Atomausstiegs sind
und warum der Atomausstieg nicht so einfach von heute auf morgen geht. Wir
können alle Fragen stellen und so erfahre ich, dass die SPD einen Atomausstieg
im Jahre 2017 für möglich hält. Wir könnten Herrn Miersch jetzt noch lange mit
Fragen löchern, doch er muss weiter zum nächsten Termin und wir müssen uns so
langsam auf den Weg Richtung Hotel machen. Mit einem Doppeldeckerbus geht’s auf
rasante Weise quer durch Berlin zum Hotel. Nachdem wir immer zu zweit ein Zimmer
bekommen, besichtigt und ausgepackt haben, gehen wir nun zwei Blocks weiter in
ein kleines Restaurant, wo es Abendessen gibt. Nach einem interessanten Tag mit
vielen neuen Bekanntschaften fallen alle müde ins Bett, denn am nächsten Tag
geht es erst richtig losJ.
Am nächsten Tag, nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück geht es
morgens los ins Willy-Brandt-Haus, wieder mit dem rasant fahrenden Busfahrer in
dem warmen Doppeldeckerbus. Jede Fahrt ein einzigartiges Erlebnis. Dort haben
wir nun ein Informationsgespräch mit dem Juso- Vorsitzenden Sascha Vogt und
einer Pressesprecherin der SPD. Was ich hier sehr interessant finde, ist, dass
der Juso Vorsitzende aufpassen musste, was er sagt, da wir alle bei einer
Schülerzeitung arbeiten und auch die Pressesprecherin da war und wir alle Fragen
zur SPD stellen können. Die Pressesprecherin will natürlich aus dem
Juso-Vorsitzenden so viel wie möglich herauslocken. Somit kommen Themen wie G8
und G9 an die Reihe, aber auch Atomkraft, Bildung, Schule und Arbeit. Nach dem
Mittagessen fahren wir zum RBB in Berlin, wo wir eine Führung durch das gesamte
Rundfunk und Fernsehgelände bekommen. Uns wird z.B. erzählt, wie eine
Fernsehsendung entsteht und wie während des 2. Weltkrieges geheime Sendungen
entstanden oder was überhaupt gesendet werden durfte. Das wichtigste überhaupt,
dass wir Fragen stellen! Die Leute mit welchen wir uns treffen, wollen und
sollen gelöchert werden und wir sind voll mit Fragen, die wir alle loswerden
wollen. Am späten Nachmittag sollten wir eigentlich Frank-Walter Steinmeier in
einer Pressekonferenz treffen, welcher dann aber leider krank geworden war.
Somit treffen wir uns nun mit Wolfgang Thierse, welcher so nett war und für ihn
eingesprungen ist. Das Treffen läuft dann jetzt aber etwas unglücklich ab, denn
wir kommen zu spät, durch den Stau in Berlin und Herr Thierse muss früher gehen
da er einen sehr sehr wichtigen Termin wahrnehmen muss. Schade, denn wir hatten
doch noch soo viele Fragen! Am Abend ist eines meiner persönlichen Highlights.
Alle 60 Teilnehmer/innen treffen sich mit ihren Bundestagsabgeordneten in einer
Kulturbrauerei. Es können nicht alle kommen. Aber bei einem Büffet und doch
mindestens 30 Abgeordneten verbringen wir einen schönen Abend um ein wenig über
ihren Beruf ihren Weg dorthin und etwas über ihr Leben als Abgeordneter zu
erfahren. Auch über die Schülerzeitung, Schule, Familie und Freunde meinerseits
spreche ich mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Um 22 Uhr geht es dann zurück zum
Hotel denn alle sind geschafft von einem so ereignisreichen Tag. Mit ein
bisschen Trauer, dass es bald wieder nachhause geht, und die Zeit doch viel zu
kurz ist, erwartet man den nächsten Tag.
Am nächsten und letzten Tag geht es schon früh los, aber vorher muss noch
der Koffer gepackt und gefrühstückt werden. Dann geht’s zurück zum
Jakob-Kaiser-Haus, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt werden, denn nun haben wir
einmal für eine Stunde ein Gespräch mit Hauptstadt-Journalisten und dann werden
wir noch an einer Plenarsitzung teilnehmen. Ich bin in der Gruppe, mit welcher
ich zuerst das Gespräch mit den Hauptstadtjournalisten habe. Der eine ist vom
Fernsehen, vom ZDF und der andere von der Berliner Zeitung. Als erstes haben sie
sich vorgestellt und erzählt was so zu ihren Aufgaben gehört und wie ein
Zeitungsartikel/Nachrichten entsteht. Dort konnten wir unsere Fragen stellen und
haben mit ihnen z.B. über Facebook diskutiert. Nun tauschen unsere Gruppen und
wir gehen rüber in den Bundestag über den unterirdischen Gang. Dort haben wir
nun die Möglichkeit bei einer Plenarsitzung zuzusehen. Wir versammeln uns
draußen, dort erklärt uns ein Bodyguard die Regeln: Kein Kaugummi kauen, Handy
aus (nicht lautlos, sondern aus), aufpassen, nicht schlafen und wem zu
langweilig wird soll sich bei den Polizisten in den Rängen melden, welche einen
dann nach draußen begleiten. Auch klatschen, sprechen oder jedes andere Geräusch
ist untersagt. Nun sitzen wir für 50 min. in dem großen Plenarsaal des
Reichstagsgebäudes und sehen, wie die Linke und danach die CDU/CSU eine Rede zum
Thema Privatisierung halten. Die verschiedenen Parteien, welche unten sitzen und
zuhören klatschen zwischendurch, einige Parteien jubeln ihrem eigenen Redner zu.
Überall waren Kameras und haben direkt live übertragen was erzählt wird.
Danach ging es wieder zurück, und die Jugendpressetage 2011 neigen sich
ihrem Ende zu. Wir bekommen noch Lunchpakete für die 6-stündige Heimfahrt und
werden nun teilweise von Mitarbeitern unserer Abgeordneten abgeholt um uns von
ihnen noch zu verabschieden. So auch ich. Nach einer kleinen eigenen Führung von
Sebastian Bläser durch das Reichstagsgebäude habe ich mich von meiner netten
Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler verabschiedet und bin zum
Bahnhof gegangen um mich auf den Weg nachhause zu machen.
(Charlotte
Rölleke)
Übersicht

Abitur 2011: „Hakuna
MatABI 1998-2011, 13 Jahre wilde Safari“
Der Abistreich orientierte sich inhaltlich nicht am Dschungelbuch – sehr
zur Erleichterung der meisten Lehrer/innen! Hatten sie doch befürchtet, dass
ihnen Ähnliches widerfahren könnte wie den Promis im RTL-Dschungelcamp. Es
regnete am Tag des Abistreichs zwar in Strömen, jedoch musste niemand im
„Urwald“ sitzen und Aufgaben meistern, die der unbekümmerten (möglicherweise
auch nach Schadenfreude trachtenden) Phantasie einiger Schüler/innen entsprungen
waren. Stattdessen traf man sich in harmonisch-geselliger Runde im Foyer des
Oberstufengebäudes und genoss Gegrilltes (von Herrn Müller) und köstliche Salate
(von Muttern) anstelle von Grillen und vergorenen Soya-Bohnen. Keiner wurde
genötigt, seine Grenzen auszuprobieren, niemand war irgendeiner Häme oder gar
seinem eigenen Nervenzusammenbruch ausgesetzt. So mag es der Lehrkörper! Hakuna
matata!

Wenige Tage später wurde das Ende der „wilden Safari“ gefeiert: Zunächst
mit einem würde- und stimmungsvollen Gottesdienst in „Sankt Simon und Judas“ in
Hennef und danach in der festlichen Rhein-Sieg-Halle in Siegburg. Auch hier
orientierte sich die Abiturientia 2011 (zumindest äußerlich) nicht an ihrem
Abiturmotto, sondern beging mehrheitlich zur großen Bewunderung der Festgäste
Stilbruch: Junge Damen auf Absätzen in schwindelerregender Höhe, gewandet in
laufstegwürdigen Designerroben und vorteilhaft in Szene gesetzt durch perfekt
gestylte Frisuren und betörende Make-ups wetteiferten mit jungen Herren, die
ihnen in nichts (sofern man Äpfel mit Birnen vergleichen darf) nachstanden. Oder
hatten diese im Geschlechtervergleich nicht doch schon den Kürzeren gezogen?
Die Rede des Schulleiters ließ nämlich durchblicken, dass das
vermeintlich „schwache Geschlecht“ sich wieder einmal als äußerst stark im
Punktejagen auf der Qualifikations-Safari bewährt und als sehr erfolgreich in
den abschließenden Abiturprüfungen erwiesen hatte. Von den 79 glücklichen
Schüler/innen (Notendurchschnitt: 2,43) schafften 17 ein Einser-Abitur (22%), 13
unter ihnen sind weiblichen Geschlechts!

Wegen herausragender Leistungen wurden Viktoria Dauth (1,3) und Benedikt
Koch (1,5) und wegen ihres vorbildhaften sozialen Engagements Mara Schmidt und
Florian Votta mit Buchpreisen durch den Förderverein ausgezeichnet.
Dann erfolgte - gewissermaßen als Höhepunkt des Abends - die Verleihung
der Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife. Mit festem Händedruck, aber leicht
brüchiger Stimme überreichte Wolfgang Rotzoll jedem die Urkunde, die nach den
Klischeevorstellungen mancher Zeitgenossen den Menschen erst wertvoll macht. Von
Laura Balensiefen über Mario Maertins bis zur Letzten im Alphabet, Daniela Zahn
– spätestens hier überkamen den Oberstufenleiter Wehmut sowie ein Gefühl der
Zufriedenheit und Dankbarkeit gleichermaßen - war es doch das allerletzte
Abiturzeugnis, das er in seiner Lehrerlaufbahn aushändigen durfte.

Aus der Schule - und damit ins wahre Leben - entlassen waren die
Schüler/innen jedoch erst nach den Glückwünschen des Schulleiters, Herrn Pelz,
seines Stellvertreters, Herrn Herchenbach sowie der Tutor/innen und des
Beratungslehrerteams (Frau Borkenhagen, Herrn Pasch, Herrn Bergmann, Frau
Brüsehof, Frau Greimers, Herrn Troisch). Zuvor hatte ein Fotograf die
freu(n)dlichen Umarmungen mit der obersten Schulleitung für die Nachwelt ins
rechte Licht gesetzt.
Beim anschließenden Sektumtrunk und dem darauf folgenden opulenten
Festmahl gab es in entspannter Atmosphäre ausreichend Gelegenheit zu
persönlichen Gesprächen mit Tiefgang und Smalltalk. Als die ersten „älteren“
Herrschaften sich auf den Heimweg machten, war bei den „jüngeren“ Gästen,
nachdem man sich der Krawatten und High Heels entledigt hatte, endlich Party
angesagt.
Selbstverständlich wäre der Abend nicht als äußerst geglückt gepriesen
und darüber hinaus auch nicht als voller Erfolg in die Chronik der Schule
aufgenommen worden, wenn nicht Reden, Danksagungen und Lobpreisungen inklusive
prächtiger Blumensträuße, musikalische und cineastische Darbietungen,
Improvisationen, Tanzeinlagen und vieles mehr zum Gelingen des Festes und damit
zu einem würdigen und stimmungsvollen Übergang in einen neuen Lebensabschnitt
der Abiturient/innen beigetragen hätten.
(Wolfgang Rotzoll)
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Praktikum am
Flughafen Köln/Bonn
Vom 02.05. bis zum 13.5. hatte der Achterjahrgang, wie jedes Jahr, ein
zweiwöchiges Praktikum. Ich möchte Ihnen heute von meinem Praktikum berichten.
Wir erhielten ungefähr ein Jahr vor Beginn des Praktikums unsere
Praktikumsunterlagen von der Schule. Ich bewarb mich frühzeitig beim Flughafen
Köln/Bonn, um eine der wenigen Praktikumsstellen zu ergattern. Dazu schickte ich
meine Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung der Lufthansa-Technik GmbH.
Die Bewerbungsunterlagen enthielten ein Schreiben der Schule, mein persönliches
Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf und eine Kopie des letzten Zeugnisses.
Kurz darauf wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. In diesem
Gespräch wurde mir dann unter anderem der Flughafen und der Betrieb erklärt und
außerdem wurde ich noch den Mitarbeitern vorgestellt.
Dann, am 02.05., wurde ein weiterer Praktikant und ich von der Sekretärin
abgeholt. Sie fuhr mit uns in die Logistik, wo wir eingekleidet wurden. Wir
bekamen eine Arbeitshose, eine Arbeitsjacke und eine Warnweste. In den nächsten
zwei Wochen fuhren wir beide mit zu den Einsätzen und reparierten dort die
unterschiedlichsten Teile, von Reifen bis hin zu Kaffeemaschinen. Am Ende der
zwei Wochen hatte ich eine Menge über den Betrieb auf einem Flughafen im
Allgemeinen und über Flugzeuge im Besonderen gelernt. Während des Praktikums
habe ich wie alle Schüler/innen eine Praktikumsmappe erstellt und eine
Präsentation über das Praktikum vorbereitet.
Ich finde es gut, dass unsere Schule uns schon in der 8. Klasse ein
Praktikum ermöglicht und den Schüler/innen somit eine doppelte Chance gibt, die
Berufswelt zu erkunden.
(Torben Jelken, Klasse 8e)
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Vom 02.05 bis zum 15.05. fand dieses Jahr für den 8er Jahrgang das
sogenannte „Schnupperpraktikum“ statt. Es war das erste Praktikum für unseren
Jahrgang, und ich habe es im Jungen Theater Bonn gemacht. Es war wirklich eine
aufregende Zeit dort. Ich habe viel mit Menschen zusammen gearbeitet, und die
verschiedensten Aufgaben erledigt. Ich durfte bei der Vorbereitung für neue
Kostüme oder Kulissen helfen, die Kunden betreuen, sie in den Theatersaal führen
und ihnen ihre Plätze zuweisen, den Verkauf im Kiosk machen, in die Stadt
fahren, und Besorgungen machen, Proben angucken, und natürlich auch aufräumen
und putzen. Meine Arbeitszeiten waren ziemlich unterschiedlich. Mal von 10:00
Uhr morgens bis 16:00 Uhr, mal von 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr, je nachdem, was
grade im Theater für Arbeit anstand, und wie viele Leute dafür benötigt wurden.
Außer mir waren noch zehn weitere Praktikanten dort beschäftigt, und ich habe
mich mit ihnen, den Kunden des Theaters und auch meiner Chefin sehr gut
verstanden. Es macht ziemlich Spaß, in einem Theater zu arbeiten, da der Job
sehr vielseitig ist. Es gibt viele verschiedene Aufgaben, und es macht Spaß,
diese zu erledigen.
(Antonia Wegmann 8E)
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DELF-Diplome
des französischen Bildungsministeriums überreicht
Gemeinhin dauert es recht lange, bis die Originaldiplome für die Anfang
des Jahres abgelegten Französischprüfungen eintreffen. Dieses Mal hatten wir
jedoch das Glück, sie schon vor den Sommerferien überreichen zu können.
“République Française, Ministère de l’éducation nationale” stand darüber. Der
Direktor der nationalen französischen DELF-Kommission bescheinigte jedem
Prüfling seine erfreuliche Leistung.
Schulleiter Wolfgang Pelz zeigte sich hocherfreut über die hohe
Teilnehmerzahl und die guten Ergebnisse. Er lobte die Schüler/innen für ihren
Fleiß und betonte, dass sie mit einem solchen Sprachdiplom ihre Chancen auf dem
Arbeitsmarkt deutlich erhöhten, da es jedem Arbeitgeber bestätige, dass sie
bereit seien, über das geforderte Maß hinaus Einsatz zu zeigen und effizient zu
arbeiten.
Die Fachschaft Französisch gratuliert folgenden Schüler/innen ganz
herzlich zum DELF-Diplom (Diplôme d’études en langue française):
Niveau A1: 7A: Janina Timm; 7B: Leonie Prinsen, Elena Scheunemann, Jenny
Specht; 7C: Daniel Brokate, Lea Reckziegel, Patricia Reuter, Malte Schmitz, Anna
Susann Seeliger, Carina Wermke; 7D: Svenja Hermesdorff, Hannah Koch, Katharina
Leye; 7E:Annika Böttcher, Rebecca Keuenhof, Lea-Marie Ohlrogge, Cathleen Radu,
Caroline Rölleke, Jana Schlockermann, Lisa Walterscheid, Lisa Winterberg; 7F:
Sarah Rappenhöner
Niveau A2: Katharina Dargatz, Laura Mühlichen, Janika Münzel, Niko
Reinhard und Max Rödiger (alle 9E)
Die neue DELF-AG Niveau A1 für den 7. Jahrgang beginnt nach den
Sommerferien und findet im Rahmen der AG-Zeit donnerstags 8. /9. Stunde statt.
Anmeldeformulare sind in den Französischkursen des 6. Jahrgangs ausgegeben
worden. Für Interessenten der Niveaus ab A2 (ab Jg. 8) wird eine AG außerhalb
der Unterrichtszeit angeboten (vermutlich vierzehntägig am Freitagnachmittag).
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
(Andrea Thomas)
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Sonne,
Französisch und neue Freundschaften - Austauschfahrt nach Sartilly
Vom 24.5 bis 31.5.11 waren wir mit 31 Teilnehmer/innen der Jahrgänge 7
und 9 sowie Frau Raps und Frau Thomas in unserer Partnerschule in Sartilly
(Normandie). Da unsere Austauschpartner aus dem Collège Anatole France bereits
im Dezember in Hennef waren, fühlten wir uns etwas sicherer und freuten uns
darauf, sie wiederzusehen. Dennoch waren wir recht aufgeregt, als der Bus bei
strahlendem Sonnenschein in Sartilly einfuhr, wo die Gastfamilien uns bereits
erwarteten.

Am nächsten Morgen sind wir mit unseren Austauschpartnern in die Schule
gefahren und wurden dort in der Mensa von dem neuen Schulleiter, Herrn Millet,
und dem Deutschlehrer, Herrn Duchemin, empfangen. Danach sind wir gemeinsam in
die Abbaye de la Lucerne, eine ehemalige Abtei, zur Besichtigung gefahren. In
Fünfergruppen haben wir die Abbaye erkundet, wobei uns die französischen
Schüler/innen, die eine Unterrichtsreihe darüber gemacht hatten, die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten erläuterten. In einem der alten Räume waren Tische und Stühle
aufgebaut. Auf den Tischen lagen Kalligraphiefedern und Papier und warteten auf
unsere Kunstfertigkeit. Dank Daphnés Einweisung gelang es uns bald ganz gut.
Nachdem wir die Abtei besichtigt hatten, fuhren wir wieder zurück zur
Schule. Der Mittwochnachmittag ist in Frankreich immer frei und stand uns somit
zu freien Verfügung. Die meisten haben ihn genutzt, um an den Strand zu fahren
und das Meer zu genießen.

Am Donnerstag sind wir die ersten Stunden bis zum Mittagessen im
Unterricht geblieben. Die Unterrichtsstunden dauern dort 55 Minuten. Nach der
Mittagspause sind wir ohne die Austauschpartner nach Granville gefahren. Dort
haben wir die Stadt mit ihren schönen kleinen Gassen besichtigt und waren auf
dem Grundstück des französischen Modeschöpfers Dior, das direkt am Meer liegt.
Im Garten steht für jedes Parfum von Dior ein Kasten mit Beschreibung und
Duftprobe. Die Düfte zu erschnuppern, war sehr lustig. Während der
anschließenden Freizeit durften wir in kleinen Gruppen durch Granville laufen.

Am nächsten Morgen haben wir mit den Franzosen einen Ausflug in die
ehemalige Korsarenstadt Saint Malo gemacht. Dort haben wir zunächst ein Aquarium
besucht, in dem man u. a. in einem kleinen U-Boot die Unterwasserwelt erkunden
konnte. Gegen Mittag sind wir dann zum gemeinsamen Picknick an den Strand
gefahren, wobei die Möwen uns intensiv Gesellschaft leisteten, um ab und an
einen Bissen zu erhaschen. Frisch gestärkt hatten wir nun die Aufgabe, mit
unseren Austauschpartnern in Vierergruppen Saint Malo durch eine Rallye besser
kennenzulernen und anschließend ein bisschen zu bummeln.
Am Wochenende haben wir viel Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht und
sie so besser kennengelernt. Am Montag stand die Wattwanderung zum Mont
Saint-Michel mit anschließender Besichtigung der Abtei auf dem Programm. Die
Wanderung war sehr kurzweilig: Zwischen den Erklärungen des Wattführers und dem
Versuch, wie Treibsand entsteht, haben wir die sechs zurückgelegten Kilometer
kaum gemerkt. Am Nachmittag hieß es dann Speisen für den Abschiedsabend
vorzubereiten.
Uns ist die Woche viel zu schnell vergangen. Wir haben neue
Freundschaften geschlossen und viele haben verabredet, sich in den Sommerferien
zu besuchen. Entsprechend tränenreich war auch der Abschied am Dienstagmorgen.
Ein kleiner Trost war für uns der Zwischenstopp in Paris, wo wir nach einer
kurzen Stadtrundfahrt Zeit hatten, den Eiffelturm zu sehen, ein bisschen an der
Seine spazieren zu gehen und ein paar Souvenirs zu kaufen.
Insgesamt war der Frankreichaustausch für uns alle eine sehr schöne
Erfahrung.
(Lea-Marie Ohlrogge 7E; Andrea Thomas)
Übersicht

Nach einem holprigen Beginn gegen die Hauptschule Hennef, erst zwei Tore
durch Max Euler in der 2ten Halbzeit brachten den knappen 2:1 Sieg, spielte man
hochkonzentriert gegen das favorisierte Hennefer Gymnasium. Die mit
Kreisauswahlspielern gepickte Heimmannschaft war feldüberlegen ohne große
Chancen herauszuspielen. Die wenigen Schüsse aufs Tor parierte unser Keeper
Henning Pick sicher. Einen von Max Orth geschlagenen Freistoß köpfte Muhammet
Gülcicek zum 1:0 ein. Wütende Angriffe vom Gymnasium wurden besonders von Roman
Weiß abgefangen. Einen Konter, der von Charles Akey eingefädelt wurde,
vollendete Cornel Werner zum entscheidenden 2:0!

Hier alle Namen der neuen Stadtmeister:
Charles Akey, Addi Boyamba, Roman Weiß, Sebastian Hohn, Tim Schulz,
Dominik Will, Max Euler, Justin Herkenrath, Max Orth, Henning Pick, Dustin
Ernst, Jörg Zeigler, Cornel Werner, Maurice Kaden, Marco Oberhäuser, Andrew
Sindika und Muhammet Gülcicek.
Übersicht

Besuch unserer Gastschülerinnen in Hennef
Nach 9 Monaten war es endlich soweit, am Dienstag, dem 05. April, kamen
unsere Austauschschüler/innen von der Sydney Russel School of London zu ihrem
Gegenbesuch nach Hennef. Wir erwarteten sie schon aufgeregt und voller
Vorfreude. Nachdem wir uns alle begrüßt und unseren Austauschschülerinnen die
gesamte Schule gezeigt hatten, gab es erst einmal ein ausgiebiges
Begrüßungsfrühstück gemeinsam mit unserer Schulleitung. Am nächsten Tag sind wir
dann nach Bonn gefahren, haben uns die Altstadt angeguckt, sind durch die Stadt
gebummelt und haben eine Führung durchs „Haus der Geschichte“ mitgemacht. Da wir
super Wetter hatten, haben wir uns nachher noch in der Eisdiele in Hennef
getroffen. Am Donnerstag nahmen die Gastschülerinnen an unserem Unterricht teil.
Da der Unterricht in England eindeutig strenger ist, waren diese beiden Stunden
sehr ungewohnt und eine neue Erfahrung für unsere Besucher. Dann hieß es, ab
nach Köln! Jeder von uns deutschen Teilnehmer/innen sollte vorab einen kleinen
Vortrag über eine Besonderheit/Sehenswürdigkeit in Köln vorbereiten und diese
dann auf Englisch unseren Gastschülerinnen präsentieren: Hohe Straße, 1. FC
Köln, Kölner Dom, Musical Dome, Karneval und vieles mehr. Am nächsten Tag fuhren
wir alle zusammen ins „Phantasialand“ und da nicht viel los war und wir wieder
super Wetter hatten, blieben die meisten bis in den Abend.
Am Samstagmorgen war es dann soweit, wir fuhren unsere
Austauschpartnerinnen zum Flughafen nach Köln. Der Abschied fiel sichtlich
schwer, denn viele hatten neue Freundschaften geschlossen und planten schon ihr
nächstes Wiedersehen. :) Alles in allem war es ein gelungener Austausch
mit super Wetter, vielen neuen Eindrücken für die englischen Schülerinnen und
Lehrer/innen und ebenso für uns als wir im Sommer 2010 in England waren. Ich
kann eine Teilnahme an einem Austausch jedem Schüler/in empfehlen, denn man
lernt nicht nur neue Leute, Städte, vollkommen andere Schulsysteme und
Essenskulturen kennen, sondern ist sich nachher viel sicherer in der jeweiligen
Sprache und erhält unvergessliche Eindrücke über das Land.
(Rebecca Fuchs, 10 E)
Kommentar der Schulleitung:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch, den Schüler/innen, bei Ihnen,
liebe Eltern und natürlich auch bei den Lehrer/innen für diesen gelungenen
Austausch.
Übersicht

Fotoprojekt Arte della Physica in der DPG
Die Begabtenförderung Physikusse der Gesamtschule Hennef präsentiert die
Ausstellung „Arte della Physica“ während ausgewählten
Fortbildungsveranstaltungen im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen
Gesellschaft in Bad Honnef. Atemberaubende Fotos von Experimenten zeigen auf
ästhetische Weise physikalische Zusammenhänge. Dafür haben die Schüler der 5.
bis 13. Jahrgangsstufe beispielsweise leuchtendes Wasser und Feuer in Rotation
gebracht, um Fliehkräfte und Drehimpulserhaltung zu verdeutlichen. Explosive
Versuche mit Bärlappsporen und Butan zeigen auf beeindruckende Weise Zündung und
Brandverhalten verschiedener Stoffe. Knicklichter und LEDs auf Drehscheiben
fixiert beschreiben Sinuswellen und Epizykelbahnen, die erst auf
Langzeitbelichtungen zu sehen sind. Das Bild „Hammerwurf“ verdeutlicht die
unterschiedliche Schwerpunktgeschwindigkeit im Verhältnis zu einer
gleichförmigen Kreisgeschwindigkeit und kombiniert dabei eine Kreisbahn mit
einer Parabel.
Im Physikzentrum Bad Honnef sind die Arbeiten während den
Fortbildungsveranstaltungen „Thermodynamik“ und „Physikalische Experimente - in
der Forschung und in der Lehre“ zu sehen. Im Rahmen der Fortbildung
Thermodynamik erläuterten die Physikusse in einem Vortrag souverän die
physikalischen Hintergründe zu den Bildern. Dabei schaffen sie geschickt den
Spagat zwischen einfachen Erklärungen und Fachbegriffen. Die Schüler zeigen
anschauliche Beispiele aus dem Alltag, die jeder kennt. Die technischen Tücken
mit dem Fotoequipment und Probleme bei Langzeitbelichtungen werden ebenfalls
erörtert.
Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer sind begeistert. In einer
abschließenden Fragerunde werden letzte Sachverhalte diskutiert, bevor der
gemütliche Grillabend, zu dem die DPG eingeladen hat, beginnt. Die Physikusse
haben die Veranstaltung sichtlich genossen und würden sich über weitere
Engagements sehr freuen.
(Nina Wentz)
Mehr Informationen
hier oder auf
www.physikusse.de
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Studienfahrt der Oberstufe nach Selcuk (Türkei)
Mehr als gut gelaunt waren Teile der Oberstufe der GE Hennef auf ihrer
Studienfahrt zu antiken Kostbarkeiten in die Westtürkei gestartet. Vom Flughafen
Köln/Bonn ging es spätabends am 20.5.2001 mit dem Flieger (Pegasus Airline;
welch ein verheißungsvoller Name schon!) über Istanbul nach Izmir. Von dort aus
mit zwei angemieteten Autos weiter in den Ausgangsort aller Tageserkundungen,
Selcuk.
Quasi als Anschlussfahrt an die Romfahrt aus dem letzten Jahr wurden
jetzt mit nur leicht veränderter Personalie herausragende Altertümer wie die
Stadt Ephesos mit ihrer weltbekannten Celsus Bibliothek und den nicht weniger
bekannten Terrassenhäusern in Augenschein genommen. Der Tempel der Athena mit
seinen beeindruckenden ionischen Säulen und Schneckenvoluten in Priene wurde
ebenso besichtigt wie das eher touristische Bergdorf Sirince. Milet – Geburtsort
von Thales von Milet – stand genauso auf dem dicht gedrängten Programm, wie ein
Städte verbindender Besuch von Bürgermeister zu Bürgermeister und von Schule zu
Schule. Jochen Herchenbach als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef
war mit allen seinen Schüler/innen der Einladung seines türkischen Amtskollegen
gerne gefolgt. Fabelhafte Verständigung war hier, wie auch auf unserer ganzen
Reise Dank unserer Kollegin Sevil Dogan mehr als gewährleistet.
Sogar der Besuch der „Perle der Ägäis“ (Izmir) stand auf unserem
Besichtigungsplan. Mehrmals waren wir in Selcuk selbst (Stadttour, Moschee- und
Bazarbesuch) und in Kusadasi, wo die riesigen Kreuzfahrtschiffe ankern.
Begleitet wurden wir meistens von einem Praktikanten der Stadt Selcuk, Altug
Baktimur, der uns durch seine Hilfsbereitschaft und natürlich auch Ortskenntnis
sehr geholfen hat. Vielen Dank nochmals!

Neben der kräfteraubenden „Kulturarbeit“ bei teils 40 Grad in der Sonne
war allerdings auch ein bisschen Spaß erlaubt. So gab es moderne Badefreuden in
einem lokalen Wasser-Fun-Park als auch die eine oder andere Strandparty, da
unser Hotel direkt am herrlichen Sandstrand lag und wir von den überaus netten
Hotelangestellten sogar mit Holz für Lagerfeuer versorgt wurden. Nach teilweise
recht anstrengenden, aber imponierenden acht Tagen „vollgestopft“ mit neuen
Eindrücken über Kunst, Kultur, Menschen und Geschichte ging es am 27.5.2011
wieder glücklich und pünktlich nach Hause. Dass einige Teilnehmer der Exkursion
wohl gerne ein paar Tage drangehängt hätten, sei an dieser Stelle nur noch kurz
am Rande erwähnt …
(Diane Wiebecke)
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