Gesamtschule Hennef

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Elternbrief vom 22.07.2011

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz                           Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Inhalt:

wettbewerblich

Big Challenge 2011- Englischwettbewerb

Känguru-Wettbewerb 2011 -Mathematik

DELF-Diplome des französischen Bildungsministeriums überreicht

festlich

15 Jahre Gesamtschule Hennef - Kulturnacht

Abschlussfest des 10er Jahrgangs

Abschlussgag des 10er Jahrgangs

Abitur 2011: „13 Jahre wilde Safari“
 

unterwegs

Polen ist eine Reise wert -11. Schüleraustausch

COMENIUS - Abschlusskonferenz in Fasano, Italien

Austausch des 9. Jahrgangs mit Valencia

USA Austausch 2011

Exkursion zum Schokoladenmuseum des 10er Chemie E-Kurs

Londonfahrt 2011

Wattenmeer-Fahrt 2011

Sonne, Französisch und neue Freundschaften - Austauschfahrt nach Sartilly

Studienfahrt der Oberstufe nach Selcuk (Türkei)

London-Austausch 2010-2011
 

sportlich

Die Segel AG

Fit am Ball – eine sehr erfolgreiche Premiere der GE Hennef

Fußball: Endstation Bezirksfinale Eschweiler

Fußballturnier in Köln am 28.05.11

Fußball: Unsere Mädchen sind Bezirksmeisterinnen

Europawochelauf Hennef 2011 – eindrucksvolles Lauferlebnis mit 1800 Teilnehmer/innen

Freundschaftsspiel in der Sportschule Hennef

Schul-Kreismeisterschaften der Leistungsschwimmer

Till-Moritz Riehl gewinnt die Westdeutschen Einzelmeisterschaften im Judo

Stadtmeisterschaft für unsere Fußballer!
 

künstlerisch

Hennefer Schulen stellen aus

Eine Mauer, die verbindet und nicht trennt

Musikinstrumente gesucht

Maikonzert Bläserklassen GE Hennef in der Meysfabrik

Bigband der Gesamtschule Hennef in Polen

Bläserklassen auf Europafest

Ehrung: Sechs Jahre bei den Sambalinos

Fotoprojekt Arte della Physica in der DPG

Kreativer lehrreicher Besuch in der Gesamtschule Hennef

aktuell

Pakistanischer Bildungsminister zu Besuch in Hennef

„Mädchen wählen Technik“ – Das Radioprojekt im 10. Jahrgang

Streitschlichterinnen üben sich in Zivilcourage

BE SMART-DONT START - Rauchen? - Nein danke!

Neue Sitzbänke – selbst gebaut!

Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10 - „Ein kulinarische Reise“

Ausbildung unserer Ersthelfer/innen in der Erste-Hilfe-AG

Wildkräuter sammeln im Hauswirtschaftsunterricht

 

beruflich

Zeige, was Du kannst, und erkenne, was in Dir steckt!

Markt der Möglichkeiten- Eltern informieren über ihre Berufe

Schülerpraktika 2010/2011

Abitur – was dann?: Studien- und Berufsorientierungstage

Praktikum beim Flughafen Köln

Praktikum im Jungen Theater Bonn

Besuch beim WDR am Girls’ and Boys’ Day

Berufspraktikum in Siaya, Kenia

Jugendpressetage 2011 in Berlin: Ein Erfahrungsbericht

 Kulturnacht 2011:

15 Jahre Gesamtschule – Ein Feuerwerk der Ideen!

 Eine besondere Kulturnacht erlebten am 15.7.2011 die Schüler/innen, Eltern, Lehrpersonen und Freunde der Gesamtschule zum 15jährigen Bestehen: Bei schönsten Wetter konnten die Besucher in die verschiedensten Bereiche von Kunst, Musik und Theater eintauchen. Auf zwei Bühnen, dem Kunstforum, der Oberstufe, in den Jahrgangshäusern und im Außenbereich wurde ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten, wobei jeder Ort sein ganz eigenes Flair verbreitete. Neben spektakulären Kunstprojekten, wie dem Pendeldripping, gab es Ausstellungen und Kunstaktionen zum Mitmachen und Zuschauen oder man wurde selbst zum Kunstobjekt beim Portrait malen oder Schminken.

Ob Bigband, Bläserklassen, Chor, Sambagruppe, Folkband oder Schülerbands: Die musikalischen Aufführungen machten unsere Kulturnacht zum fröhlichen Fest für alle Beteiligten. Die Beiträge der Kurse von Darstellen & Gestalten oder der Poetry Slam des Jahrganges 11 boten neben Unterhaltung auch nachdenkliche Momente.

Das hohe Engagement der Schulgemeinde zeigte sich auch in den vielen Ausstellungen, Informationsständen, Hilfsaktionen und Sportangeboten. An leckerem Essen und Trinken gab es natürlich auch keinen Mangel: Neben dem Essensangebot der Mensa und dem großen Salatbuffet der Eltern überraschten die Stände einzelner Schulklassen mit leckeren Spezialitäten aus aller Welt.

Den krönenden Abschluss des Jubiläumsfestes bildete ein farbenfrohes und beeindruckendes Feuerwerk.

Dank der vielen Helfer, dem besonderen Engagement der Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen ist die Kulturnacht fester Bestandteil unseres Schullebens und beliebter Treffpunkt auch für ehemalige Schüler/innen, Lehrer/innen und Freunde der Gesamtschule Hennef geworden. Wir freuen uns schon auf die nächste Kulturnacht im kommenden Jahr!

(Hubertus Luke)

Übersicht

Pakistanischer Bildungsminister in Hennef

Hoher Besuch in Hennef: Der Pakistanische Bildungsminister Sardar Hussain Babak machte im Rahmen seines Deutschlandbesuches einen Abstecher ins Rheinland und besuchte die Gesamtschule und die Grundschule Siegtal. Ziel des Besuches ist es, Einblick in das deutsche Schulsystem zu bekommen.

Gastgeber des Deutschland-Besuches war die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bürgermeister Klaus Pipke begrüße den Gast in Hennef, der im Anschluss daran von Schulleiter Wolfgang Pelz, seinem Stellvertreter Jochen Herchenbach und dem Abteilungsleiter Mittelstufe Heinz Wegmann durch die Schulräume und über das Schulgelände geführt wurde. In der Mensa gab es eine Stärkung und Gelegenheit für weitere Gespräche

Gastgeber des Deutschland-Besuches war die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Bürgermeister Klaus Pipke begrüße den Gast in Hennef, der im Anschluss daran von Schulleiter Wolfgang Pelz, seinem Stellvertreter Jochen Herchenbach und dem Abteilungsleiter Mittelstufe Heinz Wegmann durch die Schulräume und über das Schulgelände geführt wurde. In der Mensa gab es eine Stärkung und Gelegenheit für weitere Gespräche.

Gegen Mittag fuhr die Delegation zur Siegtal-Grundschule, wo Rektor Axel Precker die Führung übernahm.

(Dominique Müller-Grote)

 

Übersicht

Die Segel AG

Seit diesem Halbjahr gibt es an unserer Schule ein neues Angebot im AG-Angebot. Die Segel AG findet jeden Donnerstag für die fünfte bis siebte Klasse statt. Inhalt der AG ist ein Theorieteil, der in der Schule stattfindet und ein Praxisteil, der auf dem Allner See in Hennef stattfindet.
Die Schüler/innen segeln mit sogenannten Optimistenbooten und können zum Ende des Halbjahres den Jüngstenschein im Segeln durch eine bestandene Abschlussprüfung erwerben. An der AG nehmen momentan 14 Schüler/innen teil. Die Segel AG wird in enger Zusammenarbeit mit dem Segel-Club Rhein-Sieg e.V. durchgeführt.

Anna Laura Wiebecke, 6d:
Das Segeln auf dem Allner See ist super. Wir haben jeden Donnerstag tolle Erlebnisse. Wir müssen jedes Mal hoffen, dass wir schönes Wetter haben, um auf dem Allner See segeln zu können. Es ist echt traumhaft. Wir dürfen sogar einen Segelschein machen. Darauf freue ich mich schon sehr. Es gibt so viel Stoff zu lernen und dennoch macht es Spaß mit unseren Lehrern. Ich würde jedem das Segeln bei uns an der Gesamtschule Hennef empfehlen.

 

Lukas Magera, 5f:
In der Segel AG habe ich schon viel erlebt. Ich habe die Teile vom Optimisten mit Namen und Verwendungszweck kennengelernt. Außerdem habe ich Regeln und Tricks zu Segeln gelernt. Wir haben Filme über das Segeln gesehen. Aber am meisten Spaß macht mir die Praxis. Ich finde es toll, dass wir mit den Booten und Trainern vom SCRS segeln dürfen und wir den Jüngstenschein machen.
(Thomas Adolph)

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Streitschlichterinnen üben sich in Zivilcourage

Der EU-Kurs Mediation des 10. Jahrgangs nahm gemeinsam mit Frau Becktepe  im April  am  2-tägigen Zivilcourage-Training der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn teil.  Nach einer freundlichen Einweisung begann für uns das Gruppentraining. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen und Faktenwissen zum Thema Zivilcourage wurde anhand von praktischen Übungen, Diskussion und Rollenspielen zum Thema Fremdenhass und gewalttätige Übergriffe  nicht nur der Transfer in den Alltag, sondern auch die  damit verbundene  Handlungskompetenz von uns gefördert. Filmisch aufbereitete Alltagssituationen, die sich an realen Vorfällen orientierten und von Schauspielern nachgedreht wurden, verdeutlichten uns, wie häufig es vorkommt, dass niemand in Situationen hilft, in denen jemand Hilfe braucht! Soziologische Studien zeigen sogar, dass je mehr Menschen am Ort des Geschehens sind, umso weniger greifen helfend ein, da Verantwortung auf andere abgeschoben werden kann bzw. wird. Wenn allerdings eine Person Zivilcourage zeigt und den ersten Schritt macht, kann dies andere Personen motivieren, Mut zu zeigen und dem couragierten Beispiel zu folgen.

Wie wichtig die eigene Stimme in Gefährdungssituationen sein kann und wie wir sie gezielt einsetzen können, zeigte uns Trainerin Mira sehr variantenreich und effektvoll. Die ein oder andere wunderte sich bei der Übung, wie energisch sie mit ihrer Stimme aufzutreten vermag, wenn es zu einer Situation kommt, in der sie unbedingt lautstark und abwehrend benötigt wird.

Wir lernten also nicht nur, was Zivilcourage bedeutet, sondern übten in Rollenspielen, wie wir in möglichen Situationen richtig, d.h. auch für uns einigermaßen sicher und wirkungsstark handeln können und welche möglichen Hintergründe/Ursachen im Täterverhalten liegen.  Wir lernten viel, hatten dabei auch eine gehörige Portion Spaß und wurden schließlich zu Multiplikatoren ernannt. Dieser Kurs ist eigentlich allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu empfehlen.

(Dinah Pfeiffer, Rebecca Fuchs – Streitschlichterinnen 10. Jahrgang)

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Hennefer Schulen stellen aus

Die 6 weiterführenden Hennefer Schulen haben wieder einmal das Rathaus in eine Galerie verwandelt. Von der Decke, aus allen Ecken, in Vitrinen, auf Tischen, an den Wänden und Stellwänden, überall waren Kunstobjekte und Bilder.

   

In diesem Jahr lag die Ausrichtung der Ausstellung in den Händen der Hauptschule. Die Eröffnung, wie auch eine Modenschau, wurde sehr originell von einigen Schüler/innen moderiert.
Eine kleine Aktion zum „Mitmalen“ lockerte die Stimmung sichtlich auf. Alle Besucher wurden in wenigen Minuten zu Künstlern. Die vielen Beiträge wurden zu einem Gemeinschaftswerk zusammengefügt. Darin finden sich z.B. auch „Werke“ von Herrn Pipke, Herrn Pelz und Herrn Herchenbach. Welches dieser Bilder mögen sie wohl gemalt haben?

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Fit am Ball – eine sehr erfolgreiche Premiere der GE Hennef

Fit am Ball? Was ist das? Im Jahr 2003 alarmierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Fettsucht und Übergewicht insbesondere bei Kindern und Jugendlichen stark zunehme. Nach Bekanntgabe dieser Nachrichten entstand die Idee zu einem Präventionsprojekt gegen Übergewicht. Die Organisatoren des Projektes wurden der größte deutsche Hersteller von Kartoffelchips und die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS). „Fit am Ball – Der Schul-Cup von funny-frisch“ war geboren.

Das Projekt setzt auf regelmäßige Bewegung als Mittel gegen Übergewicht. Das oberste Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Freuden an sportlicher Bewegung zu vermitteln. Im Vordergrund steht hierbei Deutschlands Sportart Nummer eins – der Fußball. Durchgeführt wird das Projekt an Schulen, die freiwillig daran teilnehmen möchten. Dazu wird eine Fußball-AG an den Schulen installiert, in der bestimmte Inhalte geübt werden.

In diesem Jahr nahm unsere Schule zum ersten Mal an „Fit am Ball“ teil. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland. Deshalb ging es bei „Fit am Ball 2011“ auch um eine neue und gesonderte Spielmethodik und Sportspiel-Didaktik, mit der Mädchen in freiwilligen Sport-AGs besonders gefördert werden können. Am Ende der Projektphase wurde deutlich, welchen Gewinn Mädchen und Jungen gemeinsam vom Fußballspiel haben können. Später dazu mehr.

Neben der Fußball-AG nahmen die Schüler/innen des fünften und sechsten Jahrgangs an der Aktion „Längstes Freundschaftsband der Welt“ teil. Bei dieser Aktion sammelte „Fit am Ball 2011“ bei den Teilnehmerschulen ein Freundschaftsband ein, das von den jeweiligen Schulen individuell gestaltet wurde. An einem 50 Meter langen Band befestigten unsere Schüler/innen ca. 50 Kunstwerke. Darunter befanden sich Bilder und Skulpturen. Am 11. Mai wurde das Band von den Veranstaltern abgeholt und unsere Schule wurde zur Schule des Tages. Einige Fotos von der Abholaktion können unter dem folgenden Link eingesehen werden: http://fab2011.fitamball-africa.de/gesamtschule-hennef/

Die zweite und für die Schüler/innen die spannendere Aktion war die Teilnahme am Fußballturnier von „Fit am Ball 2011“. Dazu schickte die Schule zwei Mannschaften bestehend aus je vier Mädchen und zwei Jungen nach Köln. Die Mannschaften wurden von unseren jungen Sportklassen des fünften und sechsten Jahrgangs gestellt. Unter Begleitung unserer Referendare Thomas Ritzerfeld und Philipp Jirzik machten sich die Kinder am 28. Mai auf nach Köln. Dort erreichten sie ein Novum: beide Mannschaften gewannen das Turnier (unabhängig voneinander) mit gleicher Punktzahl!!!! Sie kehrten mit einem großen Pokal zurück nach Hennef (http://fab2011.fitamball-africa.de/klassen-5-und-6-2/). Damit qualifizierten sich die beiden Mannschaften auch für das Bundesfinale, das wieder in Köln am 5. Juli stattfinden wird. Wir wünschen unseren Fußballer/innen viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Finalturnier.
(Alexej Boschmann)

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„Mädchen wählen Technik“ – Das Radioprojekt im 10. Jahrgang

In diesem Schuljahr starteten die beiden Physiklehrer Robert Rock und Gabi Clooth ein anspruchsvolles Projekt in ihrem Physik-Unterricht im 10. Jahrgang. Ein Projekt-Flyer mit dem Titel „Mädchen wählen Technik“ gab den Anstoß.

„Mädchen wählen Technik“ ist ein Projektangebot für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen - in gemeinsamer Förderung durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, das Ministerium für Schule und Weiterbildung, das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr sowie die Stiftung Partner für Schule NRW als Träger. Das Projekt wird zusätzlich finanziell unterstützt durch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und durchgeführt in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG.

Mädchen trauen sich in Naturwissenschaften und Technik häufig weniger zu als Jungen und zeigen oft eine abwehrende Haltung gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen und Aufgaben. Durch das Projekt sollen Berührungsängste abgebaut sowie Interesse und Talente von Mädchen im MINT-Bereich - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – gefördert als auch der eigene Kompetenzbereich erweitert werden.
Ziel des ausgewählten Projektes soll es dabei sein, geschlechtergerechten und praktisch orientierten Unterricht anzubieten, von dem Mädchen wie Jungen gleichermaßen profitieren können.
Die Physiklehrerin und Physikerin Gabi Clooth erinnerte sich an ihre eigene Schulzeit und dachte über das nachhaltigste Erlebnis ihrer physikalischen Schullaufbahn nach. Der Bau eines eigenen Radios war es. So entstand die Idee.

150 Schüler/innen haben sich über ca. zwei Monate in diesem Schulhalbjahr zuerst mit der Theorie, dann mit der Praxis beschäftigt und alles in einer „Radiomappe“ festgehalten.  Sender, Empfänger, Transistor, elektromagnetische Wellen, Resonanz  – die erste Hürde der recht komplizierten Materie war geschafft, dann ging es zur ersten Lötübung – eine einfache Transistorschaltung, die eine Diode zum Leuchten brachte. Nun begann der eigentliche Radiobau: komplizierter Schaltplan, unterschiedliche technische Bauteile, die Farbcodes der Widerstände, viele einzelne Arbeitschritte, sorgfältiges und kompliziertes Wickeln einer Spule. Geduld und Konzentration war gefragt. Die Schüler/innen waren hoch engagiert und begeistert bei der Sache. Manche arbeiteten versunken in ihr Projekt, andere berieten sich gegenseitig. Mädchen halfen Mädchen, Mädchen halfen Jungen, Jungen halfen Mädchen und Jungen halfen sich gegenseitig. Kommunikation und Kooperation waren neben dem technischen Erleben ein zweiter wichtiger Aspekt! Dann der große Moment: „Funktioniert mein Radio?“ Knifflig und nicht immer einfach war das „Einfangen“ der elektromagnetischen Senderwellen, aber viele wurden durch empfangene Musik, Nachrichten, Radiobeiträge und leise Empfangsgeräusche belohnt. Wenn dies gelang, war die Freude groß! Aber auch die Schüler/innen, die diesen letzten Erfolg bei ihrem Radiobau nicht hatten, gaben eine positive Rückmeldung über diese etwas andere Form des Physikunterrichts. Die Projektmappen, für die die Schüler/innen eigenständig recherchierten, u.a. über die Geschichte des Rundfunks, waren alle liebevoll und kreativ gestaltet.
Das Projekt hat auch den beteiligten Lehrern viel Spaß bereitet, weil die Schüler/innen des 10. Jahrgangs so engagiert und gerne im Physikunterricht waren. Oder wie eine Schülerin in ihrem Kommentar schrieb: ...ich würde das Projekt auch den nachfolgenden Jahrgängen empfehlen !
(Gabi Clooth)

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BE SMART-DONT START - Rauchen? -  Nein danke!

Das Wetter meinte es gut mit uns. Ein bisschen zu kühl vielleicht, um lange die Badefreuden im Oktopus Siegburg zu genießen, aber warm genug, um die Kletterwände zu erklimmen, die von der AOK extra aufgestellt wurden, um den erfolgreichen Nichtrauchern ein zusätzliches Siegerfeeling zu ermöglichen. Kaum einer ließ es sich entgehen, die Steilwand zu erklimmen. Natürlich war das Erreichen des Gipfels ein Grund zum Feiern. Und für die Helden standen reichlich kostenlose Durstlöscher bereit, um die verlorenen Körperflüssigkeiten wieder auszugleichen.

Ich bin stark! Ich bestimme selbst, was ich will und was ich nicht will.

Be Smart Don’t Start ist ein Wettbewerb der Europäischen Union gegen das Rauchen, der gleichzeitig in 19 Ländern durchgeführt wird und Schüler/innen zwischen 11 und 14 Jahren motivieren soll, mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen. Das Projekt wird unter anderem von der Europäischen Union unterstützt. Ein Ziel des Wettbewerbes ist es, das Thema „Nichtrauchen“ attraktiver zu gestalten. Außerdem will man Schüler/innen vom Experimentieren mit Zigaretten abhalten, sodass Gelegenheitsraucher und Nichtraucher erst gar nicht zu Rauchern werden.
82 Prozent der erwachsenen Raucher haben vor ihrem 20. Lebensjahr angefangen. Wer also einmal das 20. Lebensjahr erreicht hat, ohne mit dem Rauchen anzufangen, der hat gute Chancen, sein Leben lang Nichtraucher zu bleiben. Für die Zigarettenindustrie heißt das: Wer als Teenager oder früher abhängig wurde, bleibt womöglich bis zu seinem frühen Tod ein Kunde. Die erste Zigarette ist also die gefährlichste, den sie bereitet den Einstieg in eine manchmal lebenslange Suchtabhängigkeit vor. Sie zu vermeiden, ist das grundlegende Ziel dieses erfolgreichen Wettbewerbs.

Die Statistiken sprechen für sich. Der Erfolg gibt den Veranstaltern Recht. Eine Studie unter 12.812 Jugendlichen untersuchte den Erfolg des Projektes. Es wurde der Anstieg der Zahl der Raucher in dem Zeitraum von 12 bis 24 Monaten untersucht. Die Studie zeigte, dass der Anstieg bei Schüler/innen, die am Projekt teilnahmen nur bei 16,02 % lag. Dagegen lag der Anstieg der Raucherzahl unter Jugendlichen ohne eine Teilnahme am Projekt bei 21,78 %. Hinter diesen spröden Prozentzahlen stehen Kinder und Jugendliche, die sich richtig entschieden haben.
Und wenn man mit Geldpreisen, Kinobesuchen oder einer Einladung ins Phantasialand belohnt wird, weil man sich für die Gesundheit entschieden hat, ist der Anreiz besonders groß,  sich im nächsten Schuljahr wieder an der Aktion „be smart – dont start“ zu beteiligen.
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

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Polen ist nicht nur eine Reise wert -
11. Schüleraustausch mit Hennefs Partnerstadt Nowy Dwor Gdanski

Das Wetter ist dein bester Freund, wenn die Sonne vom blauen Himmel lacht. Und bei gutem Wetter entstehen nun einmal eher Freundschaften, wenn man gemeinsame Unternehmungen in frischer Luft durchführen kann und die Stimmung gut ist. So geschehen im Mai 2011. Frühmorgens am 22.05.2011 machten sich 16 Schüler/innen des 8. Jahrgangs mit dem Flugzeug von Köln nach Gdansk auf. Sie wollten nun endlich ihre Austauschpartner persönlich kennen lernen, mit denen sie sich schon längere Zeit via Internet im kommunikativen Austausch befanden. Natürlich ist die erste „leibhaftige“ Begegnung immer mit ein wenig Aufregung und kleineren Ängsten verbunden. Die sind dann aber auch genauso schnell wieder verschwunden, wenn „es“ dann passiert und sich strahlende Gesichter einander finden.

„Serdecz nie witamy“ heißt „Herzlich Willkommen“. Dass sie das von ganzen Herzen sind, spürten alle Schüler/innen vom ersten Tag an. Die sprichwörtliche Gastfreundschaft in Polen zu erleben, ist immer ein ganz besonderes Geschenk, das diesen Austausch stets aufs Neue für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Das Programm, das unseren Schüler/innen in Polen geboten wird, ist nicht nur touristisch interessant. Vielmehr verlangt es ihnen auch etwas ab, besonders dann, wenn sie das ehemalige Konzentrationslager Stutthof besuchen und begreifen, warum ein Austausch mit jungen Menschen so wichtig ist. Diese jungen Menschen, die sich freundschaftlich begegnen und gegenseitig in ihren Heimatländern besuchen, werfen all ihre Vorurteile bald über Bord und werden zu Freunden, auch wenn die Vergangenheit ihnen ein bedrückendes Erbe hinterlassen hat. Mit dafür zu sorgen, dass sich solche schreckliche Dinge, wie sie unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten geschehen sind, nicht wiederholen, dazu sind alle Schüler/innen bereit, wenn sie das ehemalige Konzentrationslager wieder verlassen haben. Eine rote und eine weiße Rose hinterlegten die deutschen und polnischen Schüler/innen individuell ganz unterschiedlich an einer von ihnen bestimmten Stelle, als ein äußerliches Zeichen ihrer inneren Verbundenheit mit den Opfern.

Der anschließende Spaziergang am Ostseestrand ließ dann wieder die gute Laune zurückkehren, die sich über den gesamten Aufenthalt in Polen genauso wie das Wetterdauerhoch hielt. Natürlich war der Besuch der alten Hansestadt Gdansk ein weiterer Höhepunkt des Austausches. Der Besuch der „Westerplatte“ durfte dabei nicht fehlen. Dort eröffnete am 1. September 1939 der erste Schuss des deutschen Kriegsschiffes „Schleswig-Holstein“ den 2. Weltkrieg. Nigdy więcej wojny! – Nie wieder Krieg! ist das Versprechen der Deutschen, das Bundeskanzlerin Angela Merkel am 1. September 2009 zum 70. Jahrestag dort vor Ort erneuerte.

Das Deutsch-Polnische-Jugendwerk (DPJW) ist seit 1993 aktiv. Es ermöglicht viele Austauschmaßnahmen zwischen deutschen und polnischen Jugendlichen, weil man erkannt hat, dass der Weg zum Frieden nur über die Herzen der Menschen zu erreichen ist.

Während der gemeinsamen Projekte in Nowy Dwor Gdanski und Hennef wurden die deutschen und polnischen Schüler/innen immer vertrauter miteinander. Einige Tränen wurden vergossen, weil sich der Trennungsschmerz einfach nicht mehr unterdrücken ließ, als sich Freundinnen und Freunde voneinander verabschiedeten. Die Welt wächst durch jeden Austausch immer wieder ein Stück mehr zusammen. Vormals fremde und junge Menschen haben sich kennen gelernt, ihre alten Vorurteile abgelegt und planen nun ihre gemeinsame Zukunft.

„Gute Freunde schießen nicht aufeinander!“- „Przyjaciele Czyż strzelania sobie nawzajem“

Damit das lange so bleibt, wird es in der Gesamtschule Hennef auch im nächsten Jahr einen weiteren deutsch-polnischen Schüleraustausch geben. Das verspreche ich gern.

(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

 

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Zeige, was Du kannst, und erkenne, was in Dir steckt!

Kooperationsprojekt „Lernen durch Lehren“ erfolgreich abgeschlossen

Obwohl sie noch nicht in der Ausbildung sind, wissen die Schüler/innen des Carl-Reuther Berufskollegs Hennef  bereits schon jetzt, wie man einen Auftrag selber plant und durchführt. Und dass eine gute und sorgfältige Planung die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung in die Praxis ist, konnten sie in dem Kooperationsprojekt „Lernen durch Lehren“  auch den beteiligten Schüler/innen des Fit4Job-Kurses erfolgreich vermitteln, wie es die Ergebnisse zeigen.

Schüleraussagen:

Die Schüler/innen vom Berufskolleg haben uns alles super gut erklärt, so dass wir sofort wussten, was wir machen mussten und wie es geht.
Es lohnt sich wirklich sorgfältig und gut zu arbeiten, weil dann auch etwas Gutes dabei herauskommt.
Ich habe einen guten Einblick in den Beruf des Tischlers bekommen.
Dass man als Maler und Lackierer so viel von Farben und Untergründen wissen muss, hätte ich vorher nicht gedacht.
Echt toll, wenn man am Ende ein richtig gutes Ergebnis hat, das man sehen und anfassen kann.
Kreativ sein kann man besonders gut im Handwerk, weil man seine Ideen richtig gut praktisch verwirklichen kann.
Das Projekt war insgesamt sehr gut. Ich würde sofort in ein neues Projekt einsteigen, denn die Zusammenarbeit im Team hat mir super gut gefallen.

Lehreraussagen:

Auf beiden Seiten ist Begeisterung entstanden. Der gegenseitige Austausch war sehr interessant und ist für eine zukünftige Projektdurchführung unerlässlich. Das Projekt war für alle Schüler/innen sehr motivierend.
Die gute Konzeption und Organisation führte zu einem hohen Lerneffekt bei den beteiligten Schüler/innen.
Die Gesamtschule und das Berufskolleg sollten zur gegenseitigen Bereicherung ihre Zusammenarbeit vertiefen und mit einem Kooperationsvertrag besiegeln.
Wir sollten den Schwung und die Begeisterung aus diesem 1. Projekt unbedingt mit in das nächste Projekt nehmen.
Die Teamarbeit stand von Anfang an im Mittelpunkt des Interesses. Die Zusammenarbeit und Arbeitsatmosphäre war es dann auch, die von allen Beteiligten insgesamt als sehr positiv bewertet wurde. Trotz großer Ernsthaftigkeit bei der Planung und Durchführung des Projekts, kam der Spaßfaktor dabei nicht zu kurz. Alle haben miteinander und voneinander gelernt. Alle haben nur profitiert. Und weil dabei etwas Schönes entstehen kann, wie in diesem Projekt, sollte das nächste Projekt möglichst zeitnah geplant werden. Warum warten, wenn es allen Beteiligten Spaß macht? 

Wenn unsere Schüler/innen im neuen Schuljahr das Freiland-Schachspiel nutzen, werden sie hoffentlich schonend damit umgehen und daran denken, dass die Figuren nicht vom Himmel gefallen sind. Und wenn ihnen im Technikbereich ein Licht aufgeht, weil es nicht zu übersehen ist, dann werden sie vielleicht auch erkennen, dass man das Lehren und das Lernen mit dem Spaß beim Spielen verbinden kann, so wie es die handwerklich geschickten Schüler/innen des Fit4Job-Kurses und des Carl-Reuther-Berufskollegs mit ihrem Projekt erfolgreich bewiesen haben.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Gesamtschule (www.ge-hennef.de) unter dem Link Berufsorientierung (Projekt: „Lernen und Lehren“)
(Georg Dahlberg)

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Abschiedsessen des Hauswirtschaftskurses 10 - „Ein kulinarische Reise“

Ein kulinarisches „Danke schön“ und einen Abschied für ihre Lehrer/innen veranstalteten am 21. Juni 2011  15 junge Damen und zwei junge Männer des WPI–Kurses Hauswirtschaft Jg. 10 mit ihrer Lehrerin Marita Dederich.

In einem wundervollen Ambiente begrüßten die jungen Köchinnen und der Koch ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Herrn Pelz, Herrn Herchenbach, Herrn Pieper und weitere Lehrer, die sie die letzten sechs Jahre in dieser Schule so liebevoll begleitet haben.

Während des Vormittags schauten die WP-Neuner vorbei, um Ideen zu sammeln und so einige Fünfklässler warfen einen Blick in die Küche und bestaunten die Fertigkeiten der großen Schüler/innen.

Lange und intensiv haben die Hauswirtschaftsschüler und Schüler/innen die Bausteine für das Festessen zusammengestellt und eingeübt, Einladungen und Menükarten erstellt, Dekoration gesammelt und konnten am Ende das Eintreffen der Gäste kaum mehr erwarten. In einheitlichen Bistroschürzen und einheitlicher Kleidung empfingen sie voller Spannung die Gäste.

Es passte alles: Die Dekoration, die Festtafel, der Aperitif, das „Vier-Gänge-Menu“, der zeitliche Ablauf, die gekonnte Serviertechnik der jungen Damen und der Herren sowie die nette, lockere Stimmung. Trotz Hitze in der Küche liefen dort die Vorbereitungen für die vielfältigen Speisen geübt, ruhig und durchorganisiert. Ordnung und Sauberkeit in der Küche konnten sich sehen lassen und die unglaubliche Erfahrung der Schüler/innen war: „Wir haben so richtig als Team gearbeitet! Ist das klasse!“

Während die einzelnen Gänge serviert wurden, nahmen die Schülerinnen und die Schüler ihre Lehrer mit auf eine kulinarische Reise durch die Gourmetküche. Zu einzelnen Zutaten des Menüs erzählten die Köchinnen und die Köche Wissenswertes und kurze Anekdoten, die so manchen zum Schmunzeln brachten.
Ihre ausgesprochene Leistung kann so manches gute Restaurant übertreffen, auch wenn das Tomatenpesto recht feurig war. Nach dem so wirklich anstrengenden Projekt konnten sich die Schüler und Schülerinnen am Feiertag wieder erholen.
Die Lehrer/innen, die nun nach sechs Jahren Klassenlehrerschaft ihre „Zöglinge“ ins Leben entlassen, werden sich bestimmt noch lange an diese nette Geste ihrer Schüler(innen, aber auch an ein wunderbares Essen erinnern.
(Marita Dederich)

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Eine Mauer, die verbindet und nicht trennt

  Am Donnerstag, dem 16.06.2011 um 15 Uhr, wurde im Rahmen der Europa-Woche in Hennef eine „Open-Air-Werkstatt“ an der alten Chronos Mauer eröffnet, an der sich ausgewählte SchülerInnen der Gesamtschule mit Unterstützung der Lehrerinnen Dorothee Di Tomaso und Ursula Novotny-Schmandt bis zu den Sommerferien beteiligen werden. Es handelt sich dabei um ein durch die Hennefer Künstlerin Helga Dettlaff initiiertes Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule, des Gymnasiums und zweier Grundschulen zur Förderung künstlerisch begabter und begeisterter Hennefer Schüler/innen. Ziel der Aktion ist es, die Kinder und Jugendlichen aktiv in die Verschönerung ihrer Stadt einzubeziehen und ein Stück Zeitgeschichte aus Hennef malerisch umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von den Künstlern Helga Dettlaff und Peter Verlande, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Aussicht in den kommenden Wochen mit „echten“ Künstlern zusammenzuarbeiten, löste bei den ausgewählten Schüler/innen Lina, Lennart, Robin und Lena aus der 8 E sowie Florian Stürze und Jelena Zimmermann aus der 12 große Vorfreude aus. Auch mit der Motivwahl waren die Schüler/innen zufrieden, vor allem die „Villa Maria“ der Familie Reuther nebst Kutscherhaus und Kutsche sowie ein landwirtschaftliches Motiv vergangener Hennefer Zeiten stießen auf Begeisterung und wurden von den Schüler/innen der Gesamtschule gleich vereinnahmt. Darüber hinaus boten sich die sechs Auserwählten an, den Grundschüler/innen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen und sie durch Vorzeichnungen zu unterstützen.

Zahlreiche Sponsoren wie die Stadt Hennef, der Malerbetrieb Heimann, das Chronos-Fitness-Center, der Hit-Markt etc. unterstützen das Projekt und sorgen für Verpflegung, Farben und Regenschutz bei schlechtem Wetter.
Weitere Bilder unter www.dasinternet.de/mauer.

(Dorothee Di Tomaso)

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COMENIUS Abschlusskonferenz in Fasano, Italien vom 09.05. – 13.05.2011

Nach zwei Jahren Projektarbeit und insgesamt sieben Konferenzen fand im Mai die Abschlusskonferenz zur Thematik „Youth and ICT“ statt. Standen bei den Konferenzen zuvor immer die Schüler/innen Mobilitäten im Vordergrund, galt es diesmal, sich eher den Formalitäten bzw. der Berichterstattung über die letzten zwei Jahre zu widmen. Insofern nahmen an dieser Konferenz auch kaum Schüler/innen teil.
Die Projektarbeit der letzten zwei Jahre wurde gesichtet, ausgewertet und viele Stunden damit verbracht, den formalen Ansprüchen der Nationalen Agenturen gerecht zu werden.
Natürlich gab es auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit Besichtigungen von Alberobello sowie den berühmten Sassi in Matera.

Alle teilnehmenden Kolleg/innen der Schulen aus England, Holland, Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, der Türkei sowie auch Ingrid Dietel und Hubertus Luke als Vertreter der Gesamtschule Hennef empfanden die geleistete Arbeit als sehr gelungen und effizient. Die Projektergebnisse können unter dem Link auf der Homepage der Gesamtschule Hennef eingesehen werden oder direkt auf: http://comenius09.jimdo.com/ .

Herausragend waren wie immer alle COMENIUS-Konferenzen, an denen viele Schüler/innen aus den unterschiedlichen Ländern zusammen trafen. Viele Freundschaften sind durch diese Treffen über die Grenzen hinaus entstanden und trafen somit exakt den Schwerpunkt solcher COMENIUS Projekte: Europa kommt sich näher!!! 
Leider endet die offizielle Zusammenarbeit der acht europäischen Länder mit diesem Schuljahr.
Ob die Gesamtschule Hennef nach 10 Jahren COMENIUS Projektarbeit wieder ein neues Projekt bewilligt bekommt, entscheidet sich Ende Juli. Falls alle Partner genehmigt werden, wären dann Schulen aus Mallorca, Italien, Polen, Schweden und der Türkei dabei. Drücken Sie uns die Daumen!!!!
(Ingrid Dietel)

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Austausch des 9. Jahrgangs mit Valencia

Am Montag, dem 06. Juni, verließen wir ziemlich pünktlich um 6:40 Uhr den Köln/Bonner Flughafen in Richtung Valencia. Alle waren noch ziemlich müde und nutzten den Flug für eine Verlängerung des unterbrochenen Schlafes. Am Flughafen wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns zu unserer Austauschschule in Cheste brachte. Dort wurden unsere Schüler/innen schon erwartet und aufs herzlichste von ihren spanischen Austauschschüler/innen erwartet und begrüßt. Nach einer kurzen Führung durch das Schulgelände wurden wir in der Aula von der Schulleiterin und den am Austausch beteiligten Lehrer/innen und deren Schüler/innen mit einigen musikalischen Beiträgen und einer Power Point Präsentation über Cheste herzlich begrüßt. Um 12 Uhr gingen die deutschen Schüler/innen zu einem Empfang in das nahe gelegene Rathaus, wo sie vom Bürgermeister herzlich begrüßt wurden. Nach einer ausgedehnten Führung durch den Ratssaal und seinem Arbeitszimmer erhielten alle kleine Geschenke zur Erinnerung an ihren Besuch in Cheste. Nach dem Unterricht, der um 14 Uhr endet,  ging es zum Mittagessen zu den spanischen Familien nach Hause.

Am zweiten Tag machten die deutschen und spanischen Schüler/innen eine Stadtrally, bei der die schnellsten einen Preis gewannen. Auf diese Art lernten die Schüler/innen Cheste besser kennen.

Am Mittwoch machten wir mit den spanischen Schüler/innen einen Ausflug ins nah gelegene Valencia. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt Valencias besuchten wir das inzwischen wohl spektakulärste Bauwerk Valencias „La Ciudad de las Artes y las Ciencias“ (Die Stadt der Künste und der Wissenschaften). Wir besuchten nur das l’Océanografic, ein Aquarium mit über 500 verschiedenen im Meer heimischen Tier- und Pflanzenarten mit insgesamt mehr als 45.000 Exemplaren. Darunter befinden sich z.B. Haie, Belugas, Walrosse, Seelöwen, Pinguine und Teufelsrochen. Das größte Aquarium Europas wurde von den Architekten  Santiago Calatrava und Felix Candela mit der Absicht erbaut, ein großes Freizeit-, Bildungs-, und Forschungszentrum zu erschaffen. Der Park ist in zehn zentrale Bereiche unterteilt: Die Meeresgebiete spiegeln die Lebensräume im Mittelmeer, in den Polarmeeren von Arktis und Antarktis, der Inselwelten, der Meere in den Tropen, der Gewässer in den gemäßigten Klimazonen sowie im Roten Meer wider. Des Weiteren besitzt der Park ein Delphinarium, wo wir eine eindrucksvolle Show erlebten.

Der Ausflug nach Valencia war auf jeden Fall einer der Höhepunkte des Austausches.

Am Donnerstag fuhren wir alle zusammen mit dem Bus nach Peñiscula, einem kleinen Fischerdörfchen im Norden Valencias. Die Besichtigung der gut erhaltenen Festungsanlage des Templer-Ordens wurde durch die informationsreiche Führung zu einem interessanten Event. Das Baden im Meer und das Sonnen danach haben die Schüler/innen sehr genossen.
Den Freitag verbrachten die Schüler/innen mit Aktivitäten wie Cha-Cha-Cha-Tanzen und Spanisch-Unterricht in der Schule.  Der Bürgermeister hatte die deutschen Schüler/innen noch zu einer besonderen Besichtigung eingeladen:
Den Besuch der Rennstrecke in Cheste. Hier finden Auto-, Motorrad- und sogar LKW-Rennen statt. Wir hatten hier die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und Insider-Informationen zu erhalten.

Abends fand mit Eltern und Schüler/innen ein Farewell Dinner statt. Die Eltern hatten spanische Köstlichkeiten zubereitet und keine Mühen und Kosten gescheut, allen damit einen unvergesslichen Abend zu bereiten.

Insgesamt hat es den Schüler/innen sehr gut gefallen zu erleben, wie der spanische Alltag in den Familien aussieht und über die Teilnahme am Unterricht haben sie das spanische Schulsystem von Innen kennen gelernt.  Die spanische Gastfreundschaft der Eltern und der Kolleg/innen hat wesentlich dazu beigetragen, den deutschen Schüler/innen und Lehrern einen äußerst angenehmen Aufenthalt  zu bereiten.

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Ausbildung unserer Ersthelfer/innen in der Erste-Hilfe-AG

Die Gesamtschule hat nicht nur einen gut funktionierenden und professionell ausgestatteten Schulsanitätsdienst, sondern auch eine Reihe von interessierten und engagierten Schüler/innen, die sich in unserer „Erste-Hilfe-AG“ zu Ersthelfern und zukünftigen Schulsanitätern ausbilden lassen. Inhalt der AG sind natürlich neben Verbänden anlegen und stabiler Seitenlage auch so überaus lebenswichtige Maßnahmen, wie Herz-Lungen-Wiederbelebung. Am Donnerstag, dem 31.3.2011 haben die 16 Schüler/innen der Erste-Hilfe-AG zunächst theoretisch gelernt und anschließend praktisch erprobt, wie so eine Mund-zu-Mund-Beatmung und die dazugehörende Herzmassage funktioniert. Zunächst kostete es die Schüler/innen große Überwindung, an den Puppen Herzmassage und Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung auszuprobieren, aber nach einiger Zeit lief die Wiederbelebung schon recht routiniert.

Fantastische Unterstützung in der Ausbildung unserer Ersthelfer/innen und unserer Schulsanitäter/innen erfahren wir immer wieder vom DRK und vom Malteser Hilfsdienst, die uns mit Material sowie Know-how unter die Arme greifen.
Herr Steinhauer vom Deutschen Roten Kreuz hat uns in der AG mit zwei Wiederbelebungspuppen besucht, an denen wir die HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) ausprobieren konnten und uns gezeigt, wie man fachmännisch Leben rettet.
Routiniert gehen unsere Ersthelfer nun auch mit der Herausforderung des „Blutdruck messens“ um. Begriffe wie „systolischer“ oder „diastolischer“ Wert sind für unsere Ersthelfer nun keine Fremdwörter mehr - auch bei der Vermittlung dieses Wissens wurden wir vom DRK unterstützt. Herr Möller vom DRK hat unseren Ersthelfern erklärt und gezeigt, wie man Blutdruck misst.
Auch unsere Schulsanitäter/innen lassen sich zwei Mal im Halbjahr fortbilden. So kann auf das vorhandene Wissen aus dem Erste-Hilfe-Kurs kontinuierlich aufgebaut werden.
Seit dem Frühjahr 2010 besitzt die Gesamtschule Hennef einen eigenen Defibrillator, einen AED (Automatisierter externer Defibrillator). Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße bestimmte Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) beenden und so das Überleben eines Patienten sichern. Defibrillatoren werden in Krankenhäusern und im Rettungsdienst eingesetzt, zunehmend aber auch als automatisierte Defibrillatoren im öffentlichen Bereich: in Bahnhöfen, Flughäfen, Schulen oder eben auch auf Sportplätzen. Ein möglichst früher Beginn der Defibrillation steigert die Überlebenschance eines Patienten enorm. während in der ersten Minute nach dem Herzstillstand noch bei 90 Prozent überleben, überlebt nach zehn Minuten nur ein Bruchteil der Patienten. Der schuleigene Defibrillator wurde von einer Reihe von Hennefer Betrieben gesponsert und finanziert. An dieser Stelle möchte wir uns ganz herzlich bei den Sponsoren bedanken, die uns die Aufstellung des Geräts möglich gemacht haben. Ein ausdrücklicher Dank geht an folgende Sponsoren: Pizzastube „Al cinema“, Friseursalon Winterberg, Taverne Plaka, Bestattungshaus Sternberg-Fassbender, Praxis Dr. Hirschfelder, Praxis Dr. Sagner, Fahrschule Stegemann, Praxis Dr. Claus, Praxis für Krankengymnastik Patrick Schricker, Immobilien Moser&Krautscheid, Metzgerei und Partyservice Strade&Walterscheid, Fitnessclub Kronos, Versicherungsmakler Gerhard Moser, Autolackiererei Romano, Baustoffe Josef Stümper, BBS Bodenbeschichtungssysteme, Musikinstrumentehandel Piecuch, Geschenkartikel „Die Geschenk Idee“, Ringfoto Benjamin Berger, Friseursalon Nolden.

Damit unsere Sanitäter/innen auch mit dem neu erworbenen Gerät umgehen können, wurden sie im Mai von einem Mitarbeiter der Malteser, Herrn Mertens, im Umgang mit dem Defibrillator ausgebildet. Im Zuge dessen wurde natürlich auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Mund-Zu-Mund-Beatmung erneut thematisiert und erprobt.
Die zweite Fortbildung der Schulsanitäter/innen in diesem Halbjahr führte uns nach Siegburg in die Kreispolizeibehörde.

Dort lernten wir einen Hundeführer mit seinem Hund Rocco kennen, der uns einige Kostproben seines Könnens zeigte. Er zeigte uns auch den Unterschied zwischen einem Schutzhund und einem Spürhund.
Dann besuchten wir das erkennungsdienstliche Labor und die Einsatzleitzentrale. Durch die Polizeibehörde wurden wir von Herrn Weiß geführt, der uns viel zeigte, erklärte und über die Polizeiarbeit berichtete. Der Besuch war außerordentlich spannend.
(Anja Gerner)

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Aufruf zur Instrumenten - Spende

Der Musikbereich benötigt für Unterrichtszwecke dringend folgende Instrumente:

Gitarren (akustisch und elektrisch), Bässe, Schlagzeug und sonstige Instrumente!
In welchem Haushalt befinden sich traurige, ungespielte Instrumente? Die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef würden sich freuen, diese Instrumente im Musikunterricht spielen zu können.
Sollten Sie Instrumente spenden wollen, wenden Sie sich bitte an Katrin Heinen (Katrin.Heinen@ge-hennef.de)

Mit bestem Dank

(Katrin Heinen)

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Wildkräuter sammeln im Hauswirtschaftsunterricht

Gundermann, Giersch, Ehrenpreis, Beinwell, Wiesenknopf, Spitzwegerich und vieles mehr, waren Ergebnisse der Pflanzenwanderung zum Bestimmen und Sammeln von Wildkräutern, den der WP 9er Kurs Hauswirtschaft mit Frau Heinen gemeinsam mit der Diplom-Biologin und Heilpraktikerin Silke Tillmann aus Siegburg am 09.05.2011 unternommen hat.

Die Schüler/innen des Kurses, ausgestattet mit Sammelkörbchen und Pflanzenbestimmungsbüchern, konnten unter der fachmännischen Leitung viele Wiesenblumen bestimmen und stellten immer wieder Fragen nach Küchenanwendung und Heilwirkung der vielen unterschiedlichen Kräuter.

Aber nicht nur das Sammeln war an diesem Tag wichtig. Anschließend wurden alle Wildkräuter in der Lehrküche verwendet. Zunächst gewaschen und sortiert, wurde ein Teil zu einem schmackhaften Pesto verarbeitet, der auf Nudeln gereicht wurde.

Blinis mit Blüten, ein bunter Wildkräutersalat sowie Schokoladen-Gundermann-Blättchen-Quark waren die Kreationen, die von den Schüler/innen in Eigenleistung hergestellt und natürlich gegessen wurden.

Ein spannender und genussreicher Vormittag mit vielen neuen Erfahrungen, einer Menge Spaß und Lust auf mehr Hauswirtschaft live!

(Katrin Heinen)

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Markt der Möglichkeiten

Eltern informieren über ihre Berufe

Inzwischen ist der „Markt der Möglichkeiten“ zu einem festen und wichtigen Bestandteil im Bereich Berufsorientierung / Berufswahlvorbereitung unserer Schüler/innen geworden.
Am 8. Juni fanden sich 21 Eltern in der Mensa ein, um den Schüler/innen des 7. Jahrganges informierend und beratend zur Seite zu stehen.
In kleinen Gesprächsrunden von bis zu 6 Schüler/innen stellten die Eltern ihre Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag dar. Informierten über Einstellungsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten genauso wie über ihren persönlichen beruflichen Werdegang. Sie gingen individuell auf die Fragen der Schüler/innen ein und regten so Manchen zum Nachdenken an.

So unterschiedlich wie die Berufe war das jeweilige Anschauungsmaterial. Einige machten ihren Beruf auch mit Modellen und Produktbeispielen „begreifbar“.

In entspannter und ruhiger Atmosphäre konnten sich so die 180 Schüler/innen des 7ten Jahrgangs eingehend über Berufe ihres Interesses informieren.
(Monika Hermes)

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Big Challenge 2011

Einer neuen Herausforderung stellte sich die Gesamtschule Hennef in diesem Jahr zum ersten Mal, dem „Big Challenge 2011“. Am 12.05.11 nahmen fast 100 Schüler/innen an diesem Wettbewerb teil, der jedes Jahr gleichzeitig an allen Schule Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Englischwettbewerb für die Jahrgänge 5 bis 8, der den Schüler/innen einen pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Der Test besteht aus einem Bogen mit 54 Fragen nach dem Multiple-Choice-Verfahren. Für jede Frage stehen vier mögliche Antworten zur Auswahl. Die Aufgaben betreffen die Themenbereiche Vokabeln, Grammatik, Aussprache und Landeskunde. Die Schwierigkeitsspanne reicht dabei z. B. von „Peter ..... at school“ (A. am, B. is, C. are, D. in) im 5. Jahrgang bis zur Frage “When the princess kissed the frog, it …  into a handsome prince” (A. became, B. turned, C. got, D. made) im 7. Jahrgang. Bei nur 45 Minuten Bearbeitungszeit für die Vielzahl der Aufgaben bleibt dabei keine Zeit für längere Überlegungen. Trotzdem schlug sich die Gesamtschule Hennef erfolgreich. Alle Schüler/innen erhielten eine Urkunde und ein englisches Sprachmagazin. Außerdem konnten fast 50 Preise an die etwa 100 Teilnehmer/innen verteilt werden. Besonders gut schnitten Daniel Kappelar aus der 5A, Selwyn Sarafidis aus der 6E und Lisa Winterberg aus der 7E ab. Ich bin mir sicher, dass auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Herausforderung annehmen und sich am „Big Challenge 2012“ beteiligen werden.
(Kirsten Holz)

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Känguru-Wettbewerb 2011

Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen - alles wurde den 183 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 am 17. März beim Känguru-Wettbewerb abverlangt. Der multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet. Waren es zu Beginn 1995 nur 187 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland, so stieg die Teilnehmerzahl in den folgenden Jahren immer weiter an, bis sie in diesem Jahr mit rund 870 000 Schüler/innen eine Rekordzahl erreichte. Natürlich waren die gestellten Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen im Schwierigkeitsgrad unterschiedlich gestaltet. Man sollte aber nicht glauben, dass die so genannten „Kleinen“ nur leichte Aufgaben bekommen haben. Für den meisten Diskussionsstoff unter den Schüler/innen des 5. und 6. Jahrgang sorgte die folgende Aufgabe, die dann auf Wunsch vieler Kinder oft direkt in der nächsten Mathematikstunde besprochen werden musste: Bei der Fußball-Schulmeisterschaft hat unsere Klasse 3 Tore geschossen, nur einmal wurde unser Tor getroffen. Wir haben ein Spiel gewonnen, eines unentschieden gespielt und eines verloren. Welches ist das Ergebnis unseres gewonnen Spiels: 2:0, 3:0, 1:0, 2:1 oder 3:1? Die Lösung zu dieser und den anderen Aufgaben des Wettbewerbs sowie viele weitere Informationen sind auf www.mathe-kaenguru.de  zu finden.

Wie sich aus den zahlreichen Nachfragen erkennen ließ, warteten die Teilnehmer seit März voller Spannung auf die Ergebnisse. Die heiß ersehnten Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern trafen Anfang Juli gerade rechtzeitig ein, um den Schülerinnen und Schülern vor den Sommerferien ihre Preise zu überreichen. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Leon Scholz, im 6. Jahrgang Sebastian Bensberg und im 7. Jahrgang Thorsten Lange. Die höchste Punktzahl im 8. Jahrgang erreichte Miriam Heppekausen, im 9. Jahrgang Alissia Georgi und im 10. Jahrgang Jan Görgens. Leon Scholz aus der Klasse 5A und Daniel Delling aus der 5C gewannen jeweils einen Preis für besonders gute Leistungen. Alexander Muehlthaler aus der 5C sicherte sich mit 11 richtigen Antworten in Folge das diesjährige Känguru-T-Shirt. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler am Känguru-Wettbewerb beteiligen und dass sie mit genau so viel Spaß dabei sein werden.
(Kirsten Holz)

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Endstation Bezirksfinale Eschweiler

Bei besten äußeren Bedingungen fand am 04.05. in Eschweiler (bei Aachen) die Finalrunde der vier besten Mädchenfußballteams (Jahrgänge 1997-99) im Regierungsbezirk Köln statt. Neben unserem Team, das sich vor den Osterferien gegen Rösrath und Bergneustadt durchgesetzt hatte, waren neben dem Veranstalter aus Eschweiler Mannschaften aus Leverkusen und Schleiden angereist. Vor dem Anpfiff war allen klar, dass es ein schweres Turnier werden würde, denn nur die Siegerinnen qualifizierten sich für das Landesfinale.

Im ersten Spiel gegen Schleiden waren die Gegnerinnen in Durchgang 1 feldüberlegen, konnten jedoch keinen Torerfolg erzielen. In der zweiten Hälfte waren wir nach einigen taktischen Veränderungen besser auf die Gegnerinnen eingestellt, so dass ein Duell auf Augenhöhe entstand. Eine gelungene Angriffsaktion der Schleidenerinnen brachte uns aber kurz vor Schluss auf die Verliererstraße und so mussten wir uns mit 0 : 1 knapp geschlagen geben.

Im zweiten Spiel trafen wir auf Leverkusen, dass seinerseits im ersten Spiel mit 0 : 1 unterlegen war. Die Mädchen aus Leverkusen erwischten einen glücklicheren Start und konnten nach 7 Minuten in Führung gehen. Postwendend konnte Sofie Thiel nach schöner Einzelaktion auf Linksaußen aus spitzem Winkel ausgleichen. In der Folgezeit erspielten sich unsere Mädchen ein deutliches Übergewicht, doch einige klare Einschussmöglichkeiten wurden vergeben oder aber der Pfosten verhinderte zweimal den Torerfolg. Vier Minuten vor Schluss konnte Leverkusen durch eine starke Einzelleistung überraschend zum 2 : 1 erhöhen. Trotz weiterhin vorhandener Torchancen gelang uns aber nicht mehr der eigentlich verdiente Ausgleich.

Beim bedeutungslosen dritten Spiel gegen die schon als Turniersieger feststehenden Mädchen aus Eschweiler zeigte unsere Mannschaft in puncto Taktik und Kampfwillen ihre beste Leistung. Das Spiel konnte trotz technischer Unterlegenheit weitgehend ausgeglichen gestaltet werden. Unser Team ließ sich lediglich einmal bei einem sehenswerten Angriff ausspielen, ansonsten aber konnten die Mädchen erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Bei Musik aus den DSDS-Shows, die aus den Boxen  unseres Busses in erhöhter Lautstärke drang, wurde schließlich die Stimmung auf der Rückfahrt wieder hochgefahren. Den Gewinnerinnen aus Eschweiler wünschen wir viel Erfolg beim Landesfinale in Mönchengladbach.

Für die Gesamtschule spielten und kämpften: Dilara Erdi (7 E), Yvonne Hansen (7 A), Marina Hühnerberg (8 A), Marie Jaeger (6 A), Sarah Mädel (6 A), Jana Nettekoven (8 A), Jacqueline Rogalla (7 C), Julia Schild (8 A), Sofie Thiel (6 A).
(Uwe Jansen)

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Unsere Mädchen sind Bezirksmeisterinnen

Am 30.03.2011 fand das Bezirksmeisterschaftsturnier unserer Fußball-Mädchen (Jahrgang 1997/98) in Rösrath bei Köln statt. Teilnehmerinnen waren außer unserer Schule noch die Gymnasien aus Rösrath und Bergneustadt. Die Vorzeichen standen nicht so gut, weil wir mit Paula Petersen (8 A) und Dilara Erdi (7 E) auf zwei Stammkräfte krankheitsbedingt verzichten mussten.

Im ersten Spiel gegen das Wüllenweber-Gymnasium aus Bergneustadt zeigten die Mädchen eine starke und konzentrierte Leistung. Mit 4 : 0 durch je zwei Treffer von Sofie und Jacqueline konnte ein verdienter Sieg erzielt werden.
Im zweiten Spiel kam es zum Endspiel gegen das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Rösrath, das seine Begegnung zuvor mit 3 : 2 gegen Bergneustadt gewonnen hatte. Die Rösratherinnen hielten die Partie lange Zeit offen und unser Angriffsspiel konnte nicht so druckvoll zur Geltung kommen, weil sich unsere Angreiferin Sofie bereits früh verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Vier Minuten vor Schluss wurde Jacqueline von den Rösratherinnen durch ein Foul im Strafraum gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marina nervenstark zur 1 : 0-Führung. Daran änderte sich trotz vehementer Angriffsversuche der Gastgeberinnen nichts mehr. Ein etwas glücklicher Sieg zwar, aber der Turniererfolg war ungefährdet und verdient. Die Mädchen haben sich nun für die Landesmeisterschaft im Mai qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch!

Im erfolgreichen Team spielten: Selina Buchmann (6 A), Yvonne Hansen (7 A), Marina Hühnerberg (8 A), Marie Jaeger (6 A), Jana Nettekoven (8 A), Jacqueline Rogalla (7 C), Julia Schild (8 A), Sofie Thiel (6 A).
(Uwe Jansen)

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Europawochelauf Hennef 2011 – eindrucksvolles Lauferlebnis mit 1800 Teilnehmer/innen

Zum siebten Mal fand am Sonntag, dem 19.06., der Europawochelauf in Hennef statt. Die Wetterbedingungen waren wechselhaft angekündigt, doch die hervorragend organisierten Läufe konnten zum Glück im Trockenen durchgeführt werden. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten einige Sportlehrer kräftig die Werbetrommel gerührt, um möglichst viele Schüler/innen zur Teilnahme zu motivieren. Mit fast 100 Läufer/innen war unsere Gesamtschule zahlreich vertreten.

Der Europawochelauf gliedert sich in unterschiedliche Strecken zwischen 900 m („Schnupperlauf“) und 21,1 km („Brückenlauf“). Die meisten unserer Schüler/innen nahmen am sogenannten „Familylauf“ über 3,2 km rund um den Allner See teil. Kinder und Jugendliche von der 5. bis zur 11. Jahrgangsstufe rannten nach dem Startschuss um 9.45 h mit fast 400 Teilnehmer/innen über diese landschaftlich ansprechende Strecke. Schnellster Junge war Noah Peters (6 F) in der Zeit von 12:30 min. auf dem 8. Gesamtplatz, bei den Mädchen konnte Joline Rosauer (5 A) mit einem hervorragenden 4. Platz in 14:14 min. glänzen. Immer wieder liefen in der Folgezeit unsere Schüler/innen unter lautstarkem Beifall der vielen Zuschauer ins Ziel, einige auch gemeinsam in Zweier- oder Dreiergruppen.

Über die anspruchsvollere 10 km-Strecke – „Panoramalauf“ – war die Zahl unserer Schüler/innen schon deutlich übersichtlicher. Sie wurden noch durch einige teilnehmende Lehrer und Eltern bei insgesamt wiederum knapp 400 Läufer/innen unterstützt. Niklas Brandt (7 A) hinterließ hier den stärksten Eindruck mit einer Zeit von 48:28 min. (4. in seiner Altersklasse), Victoria Schäfer (5 A) konnte als Zweite ihrer Altersklasse knapp unter einer Stunde bleiben.

Glückwunsch und Respekt für alle, die durchgehalten und das Ziel erreicht haben, aber auch für diejenigen, für die die frühe Startzeit am Sonntagmorgen fast noch eine größere Herausforderung darstellte.

Für diesen Europawochelauf wurde von unserer Schulpflegschaft erstmals ein  Pokal für die teilnehmerstärkste Klasse bereit gestellt. Hier dürfen sich die Schüler/innen aus der Klasse 5 A mit 15 Teilnehmer/innen über den 1. Platz freuen, dicht gefolgt von der Klasse 5 D mit 13 Läufer/innen. Herzlichen Glückwunsch für diese geschlossene Teamleistung.
(Uwe Jansen)

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Bericht über die Schulmannschaften der Gesamtschule Hennef beim Fußballturnier in Köln am 28.05.11

Am Samstag, dem 28.05.11 wurde unter dem Motto „Fit am Ball Kinder dribbeln für Kinder in Africa“ ein Fußballturnier für Kinder von der 4. bis zur 6. Klasse in Köln durchgeführt. Dieses Projekt hat das Ziel, die Kinder zum Sport zu begeistern und gleichzeitig  Spenden für den afrikanischen Fußball zu sammeln. Die Gesamtschule Hennef konnte mit zwei Mannschaften antreten.
6a als Mannschaft Hennef I: Patrick Zens, Patrick Dockhorn, Dennis Heinemann, Jason Banks, Selina Buchmann, Sofie Thiel, Marie Jaeger, Kristin Kosel
5a als Mannschaft Hennef II: Emre Baser, Jessica Hansen, Nikola Piechaczkova, Joline Rosauer, Elias Weber.

Um 9:30 ging es mit dem Zug von Hennef nach Köln-Deutz. In Deutz angekommen wurde zunächst vor der beeindruckenden Kulisse mit Kölner Dom und Rhein ein großes Gruppenphoto mit den selbstgebastelten Plakaten zum Thema Fußball in Africa aufgenommen. Nach einigen Minuten „scharrten die Kinder schon mit den Hufen“, um endlich Fußballspielen zu können.
Um 12:00 Uhr ging es dann richtig los mit den Vorwettkämpfen. An den vier verschiedenen Stationen Stangenlauf, Sprungkraft, Richtungsposition und Passgenauigkeit wurden Punkte vergeben. Hier waren die Leistungen unserer Schüler/innen eher gut bis durchschnittlich.
Die wirklichen Fähigkeiten wurden erst bei dem Turnier so richtig sichtbar. Es wurde 4 gegen 4 gespielt mit mindestens 3 Mädchen und höchstens einem Jungen pro Mannschaft. Beide Mannschaften konnten alle 4 Gruppenspiele gewinnen und die maximale Punktzahl von 12 erreichen. Besonders herausstellen muss ich den Teamgeist und das faire Spiel beider Hennefer Mannschaften.

Als bei der Siegerehrung der 2. und 1. Platz noch nicht vergeben war, war die Spannung und Nervosität der Kinder zu greifen. Der Turnierleiter verkündete ein fast unglaubliches Ergebnis, das es in der Geschichte von Fit am Ball noch nie gegeben hatte. Es wurden zwei erste Plätze vergeben. Die Kinder waren vor Spannung kaum noch zu bändigen. Und tatsächlich, beide Hennefer Mannschaften konnten mit 3 Stellen hinter dem Koma die exakt gleiche Punktzahl erreichen und Platz 1 belegen. Kaum wurde das Ergebnis bekannt, schnappten sich die Helden den riesigen Pokal und rannten über die gesamte Rasenfläche. Vor allem der Kleinste „Emre Baser“ war in Sachen Feiern der Größte. Am 05. Juli findet in Köln das bundesweite Finale statt. Unsere beiden Mannschaften haben nun die einmalige Gelegenheit,  mit zwei Teams im Finale antreten zu können. Besonders hervorheben muss man die Organisation und Betreuung durch Thomas Ritzerfeld und Alexej Boschmann, die auch am Weltrekord des längsten Friedensband der Welt beteiligt waren. Ich hoffe, dass sich auch wieder Eltern und weitere Kollegen für den Sport der Kinder begeistern können und vielleicht am 5. Juli am Finaltag als Zuschauer die Kinder anfeuern.
(Philipp Jirzik)

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Besuch beim WDR am Girls’ and Boys’ Day

Am Girls´ and Boys´ Day (14.04.11) war ich mit Sander, Folke, Leyla (alle aus der 5B), Vincent aus der 7B und Frau Kröger-Schönbach beim WDR. Sanders Vater, Steven Singer, ist ein Berufsposaunist beim WDR und hat uns herumgeführt. Als erstes hat er uns die Garderobe der Philharmonie gezeigt, wo sich das tiefe Blech für das Konzert bereit macht. Dann durften wir uns ein probendes Orchester auf der Bühne anhören, wo wir natürlich dabei leise sein mussten. Wir haben uns an den Tisch gesetzt, wo die berühmtesten Künstler manchmal ihren Kaffee trinken. Wir gingen dann in das Gebäude des WDR, dort zeigte uns der Aufnahmeleiter das Studio der Sportschau und des Morgenmagazins. Leyla durfte sich auf den Stuhl der Moderatoren setzen. Neben dem Studio ist direkt das Sendestudio, in dem 20 Leute an Mischpulten beschäftigt sind, die Live-Sendung zu schneiden, zu bearbeiten und auszustrahlen. Dann sind wir in das Tonstudio des WDR gegangen, aber die konnten uns nichts erklären, weil sie gerade einen Soundscheck für die  Aufnahme von der Bigband des WDR gemacht haben. Im Aufnahmestudio sind auch viele Knöpfe, Schalter und Leitungen. Wir haben uns am Ende einen Teil der Probe des WDR-Sinfonieorchesters mit der WDR Bigband im Konzertsaal angehört. Leider mussten wir dann zu unserem Zug.

Im WDR gibt es auch einen Paternoster, das ist ein Aufzug ohne Türen, in den man ein- und aussteigen muss während der Fahrt. Mit dem sind wir heimlich vom 1. – 4. Stock gefahren. Sander und sein Vater sind sogar oben ganz herum gefahren.

(Lara Tegtmeyer, 5B)

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Maikonzert Bläserklassen GE Hennef in der Meysfabrik

Nachdem die Bläserklassen 6B, 7B und 8B Anfang April schon ein sehr schönes Konzert in der Meysfabrik gegeben hatten, gab es nun ein zweites Frühlingskonzert der weiteren Bläserensembles der Gesamtschule Hennef in der Meysfabrik. Die neue Bläserklasse 5B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach trat vor begeisterten Eltern sehr souverän und klanglich auf schon beachtlichem Niveau auf. Die Kinder spielen erst seit dem Herbst 2010 ihre Instrumente und bilden in der AG ein gemeinsames Orchester, dennoch swingt und klingt es schon toll. Die jungen Musiker der 5B entführten die Zuhörer auf eine kleine Weltreise, u.a. nach Irland, Portugal und Afrika. Hervorragend vorbereitet waren auch die Flötenensembles aus der 6B/7B sowie 8B/9B von Gabi Acsai, die u.a. irische Tunes sowie Abba-Songs intonierten.

Ihr Können einmal mehr unter Beweis stellte auch die Miniband aus der 7B mit Showmarch und Dixieland-Klängen. Ganz neu gegründet ist die Small Bigband. Hier spielt aus den jüngeren Bläserklassen mit, wer einmal in der großen Bigband „Heavy Tunes“ spielen möchte, außerdem unterstützen auch einige „alte Hasen“ aus der 7B die Gruppe.

Begeisterung rief einmal mehr die Bigband „Heavy Tunes“ mit Rockjazz, Funk und Swing aus.

Stehenden Applaus gab es dann, als alle 70 Akteure am Ende noch einmal mit gewaltigem Bläsersound zusammenspielten.

(Astrid Kröger-Schönbach)

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Bigband der Gesamtschule Hennef in Polen

Auf Einladung des Städtepartnerschaftsvereins Hennef reiste die Bigband der Gesamtschule Hennef über Pfingsten für sieben Tage (Mi, 8.6.- Mi, 15.6.11) zu den Werdertagen nach Polen. Zum 10-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Hennef und Nowy Dwór Gdanski hatte der Partnerschaftsverein eine große Hennefer Delegation aufgeboten: neben der Bigband „Heavy Tunes“ der Gesamtschule Hennef unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach, begleitet von zehn Eltern der 11-15jährigen Musiker/innen, reiste auch eine offizielle Delegation nach Polen (u.a. Erika Rollenske, Günther Kretschmann, Sigurd van Riesen, Godehard Bowien, Karl Kreuzberg, Thomas Wallau). Die Heavy Tunes hatten ihren eigenen Dolmetscher mitgebracht: Wenn Englisch und Deutsch nicht weiterhalfen, musste Gitarrist Tobias Paszkiet (9A) immer wieder einspringen und bewältigte diese Herausforderung mit Bravour.

Die jungen Musiker absolvierten in Polen fünf recht unterschiedliche Auftritte: Am Donnerstag spielte die Bigband vor Schüler/innen der Grundschule in Drewnicy, die begeistert waren, so viele Instrumente live zu erleben. Leider fehlte hier Drummer Manuel Maevers noch, der erst zwei Tage später einfliegen konnte. Bei der offiziellen Jubiläumsfeier im Kulturhaus am Freitag spielte die 21-köpfige Bigband (diesmal mit Manuel) gewohnt druckvoll und brachte mit swingigen und rockigen Rhythmen so manchen Honoratioren zum Fußwippen und Mitklatschen.

Die „Heavy Tunes“ hatten sich zuhause auch auf den festlichen Werdertage-Umzug in Nowy Dwór Gdanski vorbereitet und spielten am Samstag in ungewohnter Besetzung (mit Marschpauken und Trommel) Marchingband-Stücke (z.B. „Muppets Show“, „Puppets on a String“). Auf der großen Bühne vor der Festwiese legten die „Heavy Tunes“ dann wieder mit ihrem gewohnten Bigbandprogramm los. Den krönenden musikalischen Abschluss der kleinen Konzerttournee bildete am Sonntag der polnisch-deutsche, sehr feierliche Pfingstgottesdienst mit festlicher Musik.

Nach den fünf Auftritten an vier Tagen wurden verschiedene Sehenswürdigkeiten im Umland besucht: das liebevoll geführte Heimatmuseum in Nowy Dwór einschließlich Töpferkurs und die Kathedrale in Fromburg standen ebenso auf dem Programm wie die riesige Ordensritter-Festung Marienburg. Ganz besonders schön war bei strahlendem Pfingstwetter eine Bootstour auf dem Oberlandkanal. Die Altstadt von Danzig durfte natürlich nicht fehlen, ebensowenig wie ein Besuch bei der größten Orgel Polens in Oliva, einem Stadtteil von Danzig. Mehrere Male ging es von der Pension in Stegna zum nahegelegenen Meer, in dem einige Mutige sogar badeten.

Dass diese Fahrt so beeindruckend verlaufen ist, lag nicht zuletzt an der glänzenden Vorbereitung sowohl beim Partnerschaftsverein in Hennef als auch insbesondere auf Seiten der engagierten polnischen Gastgeber, die nicht nur für perfekte Unterkunft, Verpflegung und Programm sorgten. So wurden in Nowy Dwór auch all jene Instrumente zur Verfügung gestellt, die im Flugzeug nicht mitgenommen werden konnten: Tuba, Drumset, Verstärker, Piano. Ganz besonderer Dank gebührt dem polnischen Organisator und Gründungsmitglied der Städtepartnerschaft, Bolek Klein, der schon vor 15 Jahren zusammen mit Sigurd van Riesen auf Hennefer Seite diese Partnerschaft initiiert hatte, und der sich mit hohem zeitlichen Einsatz persönlich um das Wohl seiner Gäste kümmerte. Der Besuch in Polen wird den Mitgliedern der Bigband und allen Mitreisenden sicherlich noch sehr lange in allerbester Erinnerung bleiben.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Übersicht

Bläserklassen auf Europafest

Zum fünften Mal schon spielten Bläserensembles der Gesamtschule auf dem Europafest, diesmal am Freitagnachmittag (17.06.11), dem „Tag des Kindes“. Drei Ensemble hatten sich unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach auf den Auftritt vorbereitet: die Bläserklasse 5B, die Small Bigband und die Miniband. Vor ungewohnter Kulisse traten die Schüler/innen der neuen Bläserklasse 5B mit ein wenig Lampenfieber auf, das aber rasch wieder verflog. Die 5B lud das Publikum zu einer kleinen musikalischen Weltreise ein, bei der die Zuschauer auch eingeladen waren mitzusingen und klatschen. Zufälligerweise sind alle drei europäischen Länder, die in der Union Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, auch im Repertoire der 5B zu finden (Irland, Portugal und Griechenland). Musikalisch müssten diese Länder jedenfalls nicht in Konkurs gehen.

Die Small Bigband präsentierte drei Jazzstücke: „Jada“, „School Jazz“ und „Watermelon Man“. Obwohl die kleine Bigbandformation erst wenige Monate zusammenprobt, kann sich der Sound schon hören lassen.
Die 5B und die Small Bigband traten auch gemeinsam auf: Bei „La Bamba“ sangen die Schüler/innen der Bläserklasse und die Small Bigband begleitete sie.

Die Miniband präsentierte in gewohnt professioneller Weise einige neuere Stücke aus dem umfangreichen Programm der kleinen Combo, u.a. „El Cumbanchero“. Leider war der Tubaspieler Vincent krankheitsbedingt ausgefallen, so dass der Sound diesmal nicht ganz so bassig daher kam, aber bei Stücken wie „Basin Street Blues“ mit Solo-Einlagen von Vanessa Zimmermann und Leon Dehne blitzte schon der Gedanke an das alte New Orleans auf, während es sich so mancher Zuschauer auf dem neu gestylten Marktplatz in der Lounge bequem machte.
Gegen Ende des Auftrittes betrat noch einmal die 5B die Bühne und präsentierte Marsch- und Rock-Stücke, zum krönenden Abschluss spielten alle beteiligten Musiker gemeinsam „The Big B“. Das Wetter spielte während des Auftrittes auch prima mit, manche Gruppe am Abend und am Wochenende sollte leider noch Schauer mitbekommen – wechselvolles Wetter hat Tradition beim Europafest.
(Astrid Kröger-Schönbach)

Übersicht

Abschlussfest des 10er Jahrgangs

Am 8. Juli 2011 feierte der 10er Jahrgang mit Lehrer/innen, Eltern, Freunden und Verwandten in der Mensa der Schule seinen Abschluss. Zuvor fand in der Liebfrauenkirche Warth ein ökumenischer Abschlussgottesdienst statt, der vom Schulchor „Voices“ unter Leitung von Frau Becker-Just sowie Herrn Bank und dem Schüler Phillip Charisius musikalisch begleitet wurde.
Bei schönstem Wetter startete die Feier um 18.00 Uhr. Es sprachen Herr Herchenbach, Herr Pelz, der stellv. Bürgermeister Herr Wallau, Vertreter der Schulpflegschaft, Herr Eyermann vom Förderverein und Schülerinnen des Jahrgangs. Alle lobten die schöne Schule und die besondere Atmosphäre. Herr Pelz betonte, dass alle Schüler/innen des Jahrganges einen Abschluss erlangt haben und über 100 von ihnen in die Oberstufe gehen werden.

 

Nach den Reden und Gesangsbeiträgen einzelner Klassen folgte der wichtigste Moment: Die Übergabe der Zeugnisse. Neben ihren Abschlusszeugnissen bekamen die Schüler/innen noch Blumen und viele Glückwünsche von ihren Klassenlehrer/innen mit auf den Weg.
Die Klassenlehrer verabschiedeten sich die mit einer Fotoshow, die Momente aus sechs Jahren Schulzeit in Erinnerung riefen. Anschließend trafen sich die Schüler/innen zu einem letzten Stuhlkreis in ihren Klassenräumen – für viele ein sehr bewegender Augenblick.

Nach dem reichhaltigen Buffet vom Mensachef Herrn Müller wurde noch lange vor und in der Mensa gefeiert und getanzt. Dieser gelungene Tag wird für alle unvergesslich bleiben.
(Hubertus Luke)

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Abschlussgag des 10er Jahrgangs

VOLL LASER, WIE WIR ABGHEH’N – so lautete das Motto des diesjährigen 10er Gags am 05.07.2011. Schon früh um 7.00 Uhr trafen sich die Lehrer/innen des 10. Jahrganges am Schultor um ihre Schüler/innen in Empfang zu nehmen. Einige Schüler/innen hatten die Nacht über auf einer nahen Wiese gezeltet und so wurde ihr Zustand kritisch beäugt.

Im Lehrerzimmer mussten sich dann die Lehrer/innen durch „Luftballonberge“ kämpfen und fanden an ihren Plätzen kleine Aufmerksamkeiten oder festgeschnürte Stühle.
Nach der Pause warteten schon die aufgeregten Schüler/innen des 10. Jahrganges im Forum auf ihre Klassenlehrer/innen und Schulleiter. Herr Pelz und Herr Herchenbach durften als „Titanen“ zuschauen, wie sich die Klassenlehrer/innen in verschiedenen Spielen gegen die Schüler/innen behaupten mussten. Am Ende waren die selbstbewussten und frechen Moderatorinnen gnädig mit ihren Lehrpersonen, die den Gag mit einem Tanz abschlossen.
(Hubertus Luke)

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Neue Sitzbänke – selbst gebaut!

10 Jahre ist es her, dass wir im Rahmen einer Projektwoche beschlossen, eine Anzahl mobiler Sitzgruppen zu bauen. Eine Woche haben wir damals, zusammen mit Frau Becktepe, gezimmert, gesägt, geschraubt und gepinselt. Heraus kam eine stattliche Anzahl blitzblauer Bänke, die viele Jahre dem rauhen Alltagsbetrieb unserer Schule standgehalten haben, nun aber doch sehr morsch und wackelig geworden waren.
Dieser traurige Anblick des fortschreitenden Zerfalls gefiel unserem Schulleiter gar nicht, und so sprach er uns an (WP Technik-Kurs), ob wir uns vorstellen könnten, im Rahmen eines Projektes neue Bänke zu bauen. Der Vorschlag wurde sofort aufgegriffen, die Schüler/innen waren begeistert von der Idee, etwas „sinnvolles“ zu bauen. Das nötige Geld wurde vom Förderverein zur Verfügung gestellt, als Material entschieden wir uns für haltbares, weil tiefdruckimprägniertes Holz.
Und dann ging es auch zügig zur Sache, wieder wurde gesägt, geschraubt, geschimpft und gelacht, und bald konnten 10 Sitzgruppen fertig gestellt werden, die jetzt wieder für viele Jahre den Schüler/innen Kommunikations- und Treffpunkt sein werden.
(Robert Rock)

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USA Austausch 2011

Donnerstag 16.07.2011, 12:20, Köln/Bonn Flughafen:
Wir sind bereit unsere amerikanischen Freunde in Empfang zu nehmen. Zugegeben ein bisschen nervös sind wir alle, was werden sie wohl sagen? Als sie dann endlich bei uns im Auto sitzen, scheint alles so wie vor einem halben Jahr, die Gedanken spielen uns einen Streich, weil sie sich nicht für eine Sprache entscheiden können, wir sprechen ein munteres mix max aus Deutsch und Englisch.
13:30: Wir erreichen die Gesamtschule, ein  “Omg this is so different “ begleitet uns alle 2 Minuten.

Beschreibung: C:\Users\Carina\Pictures\Picasa\Collagen\USA Rücktausch3.jpg

Sie sind sogar vom Mensaessen begeistert. Am nächsten Tag ist schon volles Programm angesagt, Siegburg steht auf der Tagesordnung. Mit dem Zug machen wir uns auf den Weg, die „Amis“ hin und weg und vollkommen begeistert von den deutschen Regionalbahnen. Der Michelsberg wird erklimmt, noch schnell ein Kloster besucht, abgeschlossen wird der schöne Nachmittag mit einer kleinen Shoppingtour und einem Eis. Am Abend kommen wir noch mal zusammen um gemeinsam in der Sieglinde das erste deutsche Bier zu trinken, was man ja endlich legal darf…jetzt wo man schon mal hier ist.

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Montag ging es nach Bonn, das Wetter erlaubte uns leider nicht den Drachenfels zu besichtigen, eine wunderbare Alternative bat der HARIBO Shop in Godesberg, wieder einmal waren unsere amerikanischen Freunde hin und weg und konnten sich kaum halten vor Haribo-Tüten.
5:30, Flughafen Köln/Bonn: 
11 müde Teenager, ein munterer Mr. Manz (oder auch Cutie-wie die „Amis“ ihn nannten) und eine motivierte Frau Warren machen sich auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Nach einer Stunde Flug erreichen wir den Flughafen Tegel und beginnen mit unserer Stadtrundfahrt, Tourguide? Mr.Manz, who else? In 12 Stunden sahen wir Berlin im Schnelldurchlauf, auch der größte Kulturmuffel war spätestens bei der East Side Gallery, wo Mauerteile von internationalen Künstlern bemalt wurden begeistert von Berlin. Die Amerikaner waren für jeden Tourishop zu haben und machten Fotos von jedem zweitem Baum, natürlich waren unter den Bäumen auch ein paar Linden ;)

Wir sahen das Brandenburger Tor, den Reichstag, machten eine Spreetour durch das Regierungsviertel, waren am Checkpoint Charlie, shoppten im KDW in den Hackschen Höfen, muss ich mehr sagen? Wir haben alles gesehen. Der Rückflug verlief ruhig und wir alle genossen den wunderschönen Sonnenuntergang. Am nächsten Tag waren wir im Phantasialand, wir hatten mit schlechtem Wetter gerechnet aber nicht mit sooo schlechtem Wetter. Klitschnass ließ es sich aber trotzdem gut aushalten. Der Abend wurde einerseits beim Italiener andererseits in der ersten deutschen Disko verbracht. Ein weiteres Event sollte hierbei erwähnt werden, wir trafen auf dem Rückweg von Bonn nach Siegburg auf eine kleine Gruppe Mädchen im Alter von ca. 13 Jahren, als sie mitbekamen, dass unsere Freunde aus Amerika kommen, „tickten“ sie buchstäblich aus, es wurden Fotos gemacht, mit dem nötigen schulenglisch wurden hunderte Fragen gestellt …zugegeben auch wir Deutschen kamen uns noch nie so wichtig vor…

Donnerstag verbrachten wir in den Familien, ob bei Oma auf der Couch oder auf den heiß geliebten Burgen, KULTUR war angesagt.

Freitag fuhren wir gemeinsam nach Köln, im Schokoladenmuseum wurde auch die letzte Diät gekündigt und die Amerikaner erfreuten sich an der Tradition an der Deutzer Brücke ein Schloss anzuhängen, dass sie alle gleich mehrere kauften. Eine wunderbare Zeit wurde auf dem Abschluss-Grillfest auf dem Schulhof gefeiert, letzte Witze wurden gemacht und letzte Missverständnisse geklärt, JA wir deutschen dürfen Flipflops tragen, JA wir haben Autos und ja wir haben auch durchaus mal einen großen Kühlschrank im Sortiment.

Wir alle hatten einen riesen Spaß und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in the future.
(Carina Hocke/Lisa-Marie Schneider)

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Exkursion zum Schokoladenmuseum des Chemie E-Kurs 10 Frau Mentzel

Da wir das Thema Schokolade im Unterricht behandelt hatten, beschlossen wir, einen Besuch im Schokoladenmuseum zu unternehmen. Wir trafen uns in später Frühe bei bewölktem Wetter mit leichtem Nieselregen vor dem Schokoladenmuseum in Köln. Die Vorfreude war grandios. Bis auch der letzte Schüler, Namen wird nicht genannt, eintraf, vergnügten wir uns mit Zählen der herabfallenden Regentropfen. Als alle nun versammelt waren, begaben wir uns an die Kasse. Beim Durchgehen erhielt jeder schon einmal ein Stück Schokolade, als Einstimmung. Mit Eintreten erhielten wir Einsicht in die „große Welt“, Geschichte, Produktion und Verkauf  der Schokolade. Nach ein paar Metern sahen wir das Tropenhaus, vor dessen Türe wir einige Zeit standen, da niemand, bis auf Frau Mentzel, „kapiert“ hatte, wie der Mechanismus eines Bewegungsmelders funktioniert. Als dieses Abenteuer überwunden war, waren wir froh wieder normal temperierte Luft einatmen zu können. Das absolute Highlight war natürlich der Schokoladenbrunnen, wo nette und freundliche Mitarbeiter in Schokolade getunkte Waffeln verteilt haben. Manche von uns schafften es, sich bis zu 7 Waffeln zu organisieren. Ein weiteres Highlight war auch das interaktive Spiel, welches in der Etage darüber zu finden war. Nachdem wir ca. drei Tageshighscores geknackt hatten, machten wir uns auf in Richtung „Schokoladenhelden“. So sahen wir die unterschiedlichen „Kinderschokoladenjungen“ und Milkakühe. Natürlich fehlten auch die durch den Lauf der Zeit veränderten Verpackungen nicht. Weiter ging’s zu einer Schatzkammer, wo antike Schmuckstücke etc. den Raum erleuchteten. Nun mussten wir bedauernd feststellen, dass unsere Reise durch das Schokoladenmuseum schon vorbei war. Am Ende wurden noch formelle Dinge besprochen und jeder ging seine Wege.
(Phillip Charisius und Fabian Gruschka)

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Kreativer lehrreicher Besuch in der Gesamtschule Hennef

Am 14.07.2011 wurde von Frau Mentzel und Frau Schilling Besuch in den DG-Kurs 7 eingeladen. Heike Werntgen, eine Theaterpädagogin vom Jungen Theater Bonn.
Ziel dieses Besuchs sollte es sein, die Schüler/innen auf kreative Weise in ein neues Theaterprojekt einzuführen, welches im neuen Schuljahr und auch schon in den Ferien beginnt.
Unterwasserwelt soll dargestellt werden, im Gesicht, in Skulpturen, im Bühnenbild, im Kostüm und selbstverständlich auch in kleinen selbsterstellten Szenen.

Celina Wolff: „In den drei Stunden mit Heike haben wir einen sehr interessanten und auch lehrreichen Workshop gemacht. Es war für alle Schüler/innen sehr lustig und interessant. Alle hatten total Spaß. Wir haben dazu auch noch gelernt, wie Theater spielen wirklich geht. (mit all den ganzen Kleinigkeiten, wie Konzentration, auf einander Hören, „Ja“ – Sagen, „Alles ist erlaubt“, Spaß haben, nichts ist Peinlich,…)“
Lotta Bachmann: „Heute haben wir viel in DG gelernt. Das richtige Schauspielern: z.B. das einem nichts peinlich ist auf der Bühne, da man ja in einer Rolle drinsteckt.“

Charlotte Lindner: „Wir haben viel gelernt und viel geschauspielert. Wir haben gelernt, dass uns auf der Bühne nichts peinlich sein muss und dass man auf der Bühne machen kann was man will (außer jemandem wehtun). Wir sind in verschiedene Rollen geschlüpft und hatten in allem ganz viel Spaß.“
Von mir möchte ich sagen, dass es uns Lehrern Spaß gemacht hat zuzuschauen, da ich nur in leuchtende Augen gesehen habe und die Motivation und der Spaß- aber auch Lernfaktor sehr hoch war.
Die Ferienzeit kann also nun genutzt werden, das Meer und die Meeresbewohner live zu beobachten, Bewegungen nachzuahmen aber auch die Kreativität arbeiten zu lassen aus alltäglichen Situationen kleine Szenen zu überlegen.
(Sarah Mentzel)

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Freundschaftsspiel in der Sportschule Hennef

In einem Freundschaftsspiel, im Rahmenprogramm anlässlich des Besuchs von Frau Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerin in der Sportschule Hennef, spielte unsere Jungenfußballmannschaft der Wettkampfklasse IV (Jg. 1999, 2000) 1:1 (0:0) gegen das Gymnasium Hennef. Eigentlich hätte unser Team dieses Spiel gewinnen müssen, vergab man doch auch schon in der ersten Halbzeit glasklare Torchancen. Nachdem man dann in der 35. Minute durch einen umstrittenen Handelfmeter unglücklich in Rückstand geriet, wurden die Angriffsbemühungen noch verstärkt. Der verdiente Ausgleich fiel dann in der 45. Minute durch eine feine Einzelleistung von Hajdar Shala. Zu mehr reichte es aber leider nicht.
Für die Jungs war das Vorspielen in der Sportschule Hennef und das gemeinsame Gruppenfoto mit der Ministerin Schäfer eine besondere Ehre. Folgende Spieler nahmen am Spiel teil:

Baser, Emre, Hambitzer, Carsten, Kappelar, Daniel Marius, Keil, Tim, Scholz, Leon, Shala, Hajdar, Timm, Sascha, Töller, Till, Weber, Elias, Samuel alle 5a; Friesen, Angelo 5d, Heinemann, Dennis 6a, Weber, Niklas 6c, Bauer, Niels 6f.
(Christoph Müller)

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Schülerpraktika 2010/2011

Auch in diesem Schuljahr 2010/2011 haben unsere Schüler/innen der Jahrgänge 8 und 9 ihre Schülerpraktika äußerst erfolgreich absolviert.
Auch wenn die Praktika anstrengend und anspruchsvoll sind, genießen die Schüler/innen die Abwechslung vom Schulalltag. Die Berichte in den Klassen ergaben ein sehr buntes Bild an Lebenserfahrung.
Sehr liebevoll und optisch bestens gelungen hat der 9. Jahrgang dieses bunte Bild beim Praktikumsfest wiedergegeben. Die Schüler/innen haben ihr Praktikum/ihre Praktikumsstelle auf bunten Plakaten und in ihren Praktikumsmappen überzeugend präsentiert. Eltern und Geschwister, Mitarbeiter/innen der Praktikumsbetriebe und Lehrer/innen konnten sich so ein gutes Bild davon machen, wie die Praktika bei den Schüler/innen angekommen sind.
Unserer Tradition folgend haben wir aus der Präsentation wieder ein kleines Fest gemacht, indem wir die Betriebsvertreter und die Eltern mit Speisen und Getränke bewirteten. Dabei nutzten viele Eltern und Schüler/innen die Gelegenheit, in „lockerer Atmosphäre“ frühzeitig Kontakte mit Firmen aufzunehmen, die als spätere Ausbildungsbetriebe in Frage kommen.

Auch die Vertreter der Betriebe gaben uns sehr positive Rückmeldungen zum Praktikumsfest.
Besonders lobend muss erwähnt werden, dass sich die Schüler/innen besondere Mühe mit der Erstellung ihrer Praktikumsmappen gegeben haben. Sie wissen, dass eine gut gestaltete Dokumentation des eigenen Praktikums eine bestens geeignete Ergänzung zu einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein kann. Die Praktikumszeugnisse der allermeisten Schüler/innen spiegeln das Engagement unserer Schüler/innen wieder. Mit diesen Zeugnissen können sie nun ihre Bewerbungen „aufpeppen“.
Ein Glückwunsch an unsere Praktikant/innen!
(Stefan Müller, Praktikumskoordinator)

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Studien- und Berufsorientierungstage Jg. 12 vom 29. 6. bis 2.7. 2011

Abitur – was dann?

Auch in diesem Jahr fanden im Jahrgang 12 wieder Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl statt. An einem ersten Tage fanden Informationsveranstaltungen in der Schule statt und an drei weiteren Tagen lernen die Schüler/innen vor Ort die Hochschulen kennen.

Am Mittwoch, dem 29.06. begrüßte Frau Mund, die Koordinatorin für die Berufsorientierung in der Sek. II, den Jahrgang und stellte das Programm des Tages und der kommenden Tage vor.

Im Anschluss fand für alle die erste Veranstaltung statt, mit dem Titel: „Welcher Beruf ist der richtige für mich? Studium, Hochschule oder Universität?“ durchgeführt von Herrn Hans-Peter Timmann, FOM Hochschule für Ökonomie und Management, Schwerpunkt Studienberatung für Schulen, in der die Schüler/innen in ersten Schritten ihre Neigungen und Kompetenzen ermitteln sollten, sowie Berufserwartungen und Aufgabenschwerpunkte herausfiltern sollten. Stärken und Fähigkeiten wurden mit Entscheidungsbögen ermittelt und in Gesprächen und Selbsteinschätzung erste Berufsziele herauskristallisiert.

Anschließend führte Herr Timmann die technisch und wirtschaftlich Interessierten in die neue Möglichkeit der dualen Studiengänge ein: „Duale Studiengänge, Beruf und Studium kombiniert“.

Parallel hierzu führten die Schulreferenten der BARMER/GEK u.d. Leitung v. Frau Anja Koglin das sich im Vorjahr so erfolgreich erwiesene „Assessment-Center-Training“ und „Alles zum Studium“ Finanzierung, Versicherung, Studentenwerk, Bewerbungen etc) durch, in dem mehrere Übungen durchlaufen wurden (z.B. Selbstpräsentation, Kurzvortrag, Gruppendiskussion, Selbstdarstellung u.v.m.) und wo die Schüler/innen beobachtet wurden und ebenfalls beurteilt wurden. Hier lernten sie, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen einzuschätzen und sich somit auf die Auswahlverfahren einzustellen, die an vielen Hochschulen und von vielen Unternehmen durchgeführt wurden.

Der Nachmittag stand im Zeichen der WORKSHOPS: In 15 Workshops standen neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Student/innen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über Wirtschaft, Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Informatik, Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zur Medizin - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden stieß auf eine sehr positive Resonanz. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten und profitierte von den erzählten Erfahrungen. Schön war die Wiederbegegnung mit einigen „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren. Einige der studentischen „Experten“ waren nämlich Abiturient/innen, die seit 2005 die Gesamtschule Hennef verlassen haben und nun schon mitten im Studium stecken.

An drei Tagen besuchten die Schüler/innen Universitäten und Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der Hochschulen u.a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren. So bot z.B. die Uni Bonn am Donnerstag eine hervorragende Einführungsveranstaltung, in der auf alle Studienmöglichkeiten eingegangen wurde, das Angebot der Uni vorgestellt wurde, die Studiengänge erläutert wurden und wo auch der ab Wintersemester 2011 nach langer Pause wieder eingeführte Lehramtsstudiengang nicht zu kurz kam. An der Uni Köln gab es am Samstag den Tag der offenen Tür, an dem alle Fachschaften ihre Fächer und Studienrichtungen und -gänge erläuterten, in Einführungs- und Probevorlesungen geschnuppert werden konnte und keine Frage offenblieb.

Es bleibt zu hoffen, dass die Schüler/innen in ihrem Entscheidungsfindungsprozess ein Stück weiter gekommen sind. Bei einigen Schüler/innen war dies wohl schon nach dem ersten Tag der Fall: „Vielen Dank für die Informationsmöglichkeiten. Ich weiß jetzt, dass es irgendetwas mit Wirtschaft, möglich Fachhochschule Rheinbach“ oder “Mich interessiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, das kann man in Köln und Aachen studieren. Und dann in die Werbung!“ Andere haben zumindest die Uni oder die Fachrichtungen in die engere Wahl gezogen. In jedem Fall waren die Tage erfolgreich und haben viele Schüler/innen weitergebracht, sie haben sich intensiv mit ihrer Zukunft auseinandergesetzt, sie haben Perspektiven fixiert und Entschlüsse – in welcher Hinsicht auch immer –  gefasst, und eben eingesehen, dass sie JETZT anfangen müssen, sich für ihre Zukunft zu interessieren, denn – so Frau Mund – sie müssen den Rest ihres Lebens mit dieser Zukunft verbringen.
(Claudia Mund)

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Till-Moritz Riehl gewinnt die Westdeutschen Einzelmeisterschaften im Judo

Am 05.06.2011 fanden in Herne die Westdeutschen Meisterschaften der Judoka der Altersklasse U 14 statt. Till-Moritz Riehl qualifizierte sich durch den Gewinn der Bezirksmeisterschaften im Mai diesen Jahres in Swisttal für das höchste Turnier bei den Meisterschaften dieser Altersklasse.

Till-Moritz Riehl konnte in allen fünf Kämpfen überzeugen. Er gewann alle seine Kämpfe vorzeitig mit Ippon, der höchstmöglichen Wertung im Judo. Kein Kampf dauerte länger als eineinhalb Minuten.  Hiermit sicherte sich der Judoka des JC Hennef den Titel als Westdeutscher Meisterschaft in der Gewichtsklasse -34kg. Der Erfolg reiht sich ein in ein bisher sehr erfolgreiches Jahr des jungen Hennefer Judokas. So konnte er schon einige Wochen vorher  einen zweiten Platz beim Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes erreichen. Eine tolle Leistung für den jungen Judoka. Herzlichen Glückwunsch.
Nicole Oehm)

Foto: Till-Moritz auf dem Treppchen (Quelle: B. Riehl)

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Wattenmeer-Fahrt 2011

Vom 20.06.-24.06.11 fuhren 13 Schüler/innen aus den Naturwissenschaftskursen des 8. Jahrgangs nach Husum ans Wattenmeer. In Begleitung von 3 Lehrern machten wir uns mit dem Zug auf in Richtung Nordsee. Nach fast 8 Stunden Fahrt mussten wir noch eine halbe Stunde gehen, um unsere Jugendherberge zu erreichen.

Am Dienstag fuhren wir mit der Bahn nach Sylt, wir machten eine Rallye und gingen am Strand mit den Füßen ins Wasser. Am Abend machten wir einen Spaziergang zu den Salzwiesen(Gras was auch bei Überschwemmung von Salzwasser überlebt). Dort sind wir über die Priele gesprungen und waren am Ende alle voller Dreck und Schlamm.
Am Mittwoch waren wir im Watt Forum. Wir bekamen zuerst Zeit, das Forum selbst zu erkunden und dann hatten wir eine Führung mit Aufgaben. Später sind wir ins Labor gegangen und haben z.B. Seesterne betrachtet, Plankton unter dem Mikroskop untersucht und Miesmuscheln beim Wasserreinigen beobachtet. Danach durften wir noch eine Weile auf dem Spielplatz spielen und sind dann wieder nach Husum gefahren wo wir in kleinen Gruppen die Gegend erkundeten. Nach dem Abendessen haben alle zusammen eine Runde Poker gespielt.

Am Donnerstag haben wir eine Fahrradtour zum Startpunkt unserer Wattwanderung gemacht. Nachdem wir alle, wegen starkem Gegenwind, ein bisschen erschöpft ankamen, ging es gleich los ins Watt. Wir haben Wattwürmer und kleine Krebse gesehen. Die meisten von uns fanden das Schlickwatt am besten, da wir dort zum Teil bis über die Knie eingesunken sind. Am Festland wieder angekommen, mussten wir alle erstmal unsere Beine säubern, um dann weiter zum Holmer Siel zu fahren, dort wo Wasser aus dem Meer in eine Salzwasser-Lagune geleitet wird. Am Abend kamen wir alle erschöpft und hungrig wieder in der Jugendherberge an.

Am Freitag mussten wir morgens unsere Sachen packen und sind dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren. Wir hatten eine sehr schöne Woche und wollten alle noch länger bleiben, trotz des vielen Schlamms – oder gerade deswegen.
(Lena Faßbender, 8E)

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Berufspraktikum in Siaya, Kenia

Lea Breuer hat ihr diesjähriges Berufspraktikum Jg. 9 in unserer Partnerschule „Mbaga Mixed Primary School" absolviert.

Schon vor zwei Jahren sprach mich Lea im Fachunterricht auf Suaheli an und machte in vielen kleinen Nebengesprächen ihr Interesse an Afrika deutlich. So keimte der Gedanke das Praktikum in der afrikanischen Schule zu absolvieren.

„...ich interessiere mich sehr für die Kultur und Lebensweise der Kinder in Afrika....und...ich möchte mehr über das Schulsystem in Afrika lernen.“(Auszug aus dem Vorwort ihres Praktikumberichtes)

In Vorgesprächen mit Bildershow und Austausch einer Mitschülerin der Oberstufe, die zuvor 4 Monate in Siaya verbracht hatte, konnte Lea ihre Entscheidung gründlich überprüfen.
Ihre Befürchtungen im Vorfeld waren Verständigungsprobleme, Probleme beim langen Flug sowie chaotische Umstände im Ablauf des Schulalltages oder keine Beschäftigungsmöglichkeiten im Schulbetrieb. Ihre Erwartungen sind offene Begegnungen mit Schüler/innen, Lehrer/innen und ihren Gasteltern.
Sie ist prima und ohne Probleme in Nairobi gelandet und dort herzlich von Vicky, ihrer Gastmutter, in Empfang genommen worden. Bei ihrer ersten langen Tour im traditionellen, immer überfüllten Bus über holprige Strassen nach Siaya konnte sie erste Eindrücke sammeln.

Auszug aus einem Tagesbericht:

...Zunächst hatte ich eine Stunde Einzelunterricht in Kiswaheli und lernte die traditionelle Begrüßung. Dies zu demonstrieren und zu üben halfen mir 5 Schüler.Nach einer „Chai-Pause“ (Tee-Pause) besuchte ich den Mathematikunterricht  der Jahrgangsstufe 3. Hier durfte ich in den Heften Mathematikaufgaben korrigieren. Anschließend brachte ich den Kindern ein bisschen Deutsch bei.

Ich bekam ein Schulbuch Kiswaheli für Anfänger für meinen täglichen Sprachkurs.
Um neben Schule auch einen Einblick in das tägliche Leben in Kenia zu bekommen, wechselte Lea nach einiger Zeit ihren Praktikumplatz und betätigte sich als Kindermädchen in einer typischen afrikanischen Familie. Dadurch gewann sie weitere intensive Einblicke in Lebensgewohnheiten, traditionelle Küche also Kultur und Lebensweise der Menschen in Afrika.

Im Nachwort wird deutlich:

Manches gefiel ihr nicht, z.B. dass dort immer noch Schüler/innen geschlagen werden oder die hygienischen Umstände in denen ärmere Menschen dort leben oder der kontaktfreudigere Umgang mit Mitmenschen (sehr viel Nähe z.B. im überfüllten Bus)

Aber die afrikanische Gelassenheit hat sich auf sie übertragen „In Afrika geht es ruhig zu, dort kennt man keinen Stress... es ist egal wann ich wo bin und was ich mache, dort gibt es kein Zuspätkommen“
Erkannt hat sie auch: Sitten und Gebräuche kann man nicht bei einem 5 wöchigen Besuch verändern.
Weitere schöne Einblicke in das große weite und vielseitige Land Kenia konnte Lea bei ihren anschließenden privaten Safaris in Begleitung des Gastvaters Michael sammeln. Die weiten sagenhaft grünen Teeplantagen und das große Riftvalley sowie die unglaublich weiten Steppen des Massaeilandes um Maralal bleiben in Erinnerung.
Insgesamt hat Lea sich sehr wohl gefühlt in einem anderen Land zu sein, andere Sprachen zu sprechen und zu lernen. (Entnommen aus ihrem Praktikumsbericht)
(Gisela Raps)

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Schwimm-Kreismeisterschaften

Bei den diesjährigen Schul-Kreismeisterschaften des Rhein-Sieg-Kreises wurden die Leistungsschwimmer der Gesamtschule Hennef von sportlichen Mitschülern der Jahrgangsstufen 5 bis 11 tatkräftig unterstützt.

So gelang es den Jüngsten in der Wettkampfklasse IV den Titel Kreismeister mit Platz 1. zu erringen.

Auch die Mädchen- und die Jungen-Mannschaften der Wettkampfgruppe III erreichten den 1. Platz.

Die Schülerinnen der höheren Jahrgänge, WK II erstritten den 2. Platz. Trainerin Gisela Raps ist sehr stolz auf ihre Sportler, die auch als Teamplayer ihre Qualitäten zeigten.
(Gisela Raps)

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Sechs Jahre bei den Sambalinos

Christina Moh, 10C, und Charlotte Röllecke, 10A, wurden am 05.07.2011 für ihr langjähriges Engagement in der Sambagruppe von der Schulleitung geehrt. Die drei Schülerinnen waren seit dem 5. Jahrgang in der Freizeit-AG dabei und haben über den Unterricht hinaus viel Zeit für zusätzliche Proben und Auftritte investiert.

Beide spielten zunächst Tamborim, Charlotte später auch Glocke und Christina zuletzt Surdo. Sie haben maßgeblich zur eigenständigen Entwicklung der Gruppe und zum Gelingen dieser Auftritte beigetragen. Sie waren nie müde, den Neuen bei ihrem Start in die Gruppe zu helfen, und bildeten ein starkes Team, auf das stets Verlass war und das die Crew erfolgreich koordinierte und zusammenhielt.
Christina und Charlotte machen weiter in der Oberstufe und werden hoffentlich noch drei Jahre bei den Sambalinos trommeln, andere Instrumente ausprobieren und zu perfekten Sambistas werden.
Wir danken für die 6-jährige Treue zur Sambagruppe und wünschen alles Gute!
(Christiane Ratsch)

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Londonfahrt Mai 2011

Eine Gruppe von circa 50 Schüler/innen der siebten Jahrgangstufe fuhr am 10.05.2011 für eine Sightseeing Tour mit dem Bus ab Hennef straight nach London. Trotz der kurzen Zeit und der anstrengenden Nachtbusfahrt schafften wir es zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten und die unterschiedlichsten Ecken der englischen Hauptstadt zu erkunden. Nach einer Bustour, die uns unter anderem zur Tower Bridge und zur City Hall führte, erkundschaften die 50 Schüler, 5 Kollegen und 1 Elternteil die Stadt gemeinsam ab Cleopatra’s Needle. Von dort aus ging es zunächst zum Houses of Parlaiment, wo alle reichlich Fotos von Big Ben und den Parlamentsgebäuden machen konnten. Danach bestaunten wir bei bestem Wetter die Kirche Westminster Abbey, in der noch vor wenigen Wochen William und Kate heirateten. Die königliche Tour ging von dort weiter zum Buckingham Palace. Auch ein Besuch im berühmten Hard Rock Cafe ließen wir uns nicht entgehen. Dort wurden zahlreiche T-Shirts, Pullover und diverse andere Mitbringsel für die Liebsten zu Hause mitgenommen. Im Anschluss ging es zur Stärkung zum Leister Square, wo alle Teilnehmer/innen eine Stunde zur freien (kulinarischen) Verfügung hatten. Gestärkt durch Full English Breakfast, Tea und Biscuits ging es dann über den Picaddily Circus zu Covent Garden, wo auch die letzten Pfund dankbare Abnehmer fanden. Glücklich und mit zahlreichen Eindrücken (und Fotos!) ging es dann mit dem Bus und der Fähre nach Hause Richtung Hennef. Eine tolle Fahrt!

(Thomas Ritzerfeld)

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Jugendpressetage 2011 in Berlin – Ein Erfahrungsbericht

Es ist Mittwochmittag der 25.06.2011, ich bin soeben am Berliner Hauptbahnhof angekommen und bin voller Neugier auf die nächsten drei Tage auf dem Weg ins Paul-Löbe-Haus. Dort werde ich nämlich gleich die Abgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler aus meinem Wahlkreis treffen.

Vor ca. zwei Monaten las ich in der Zeitung einen Aufruf, dass sich Jugendliche ab 16 Jahren, welche bei einer Schülerzeitung arbeiten, bei der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler melden können, um mit ihr nach Berlin zu den Jugendpressetagen zu reisen. Dort sollte man zusammen mit 60 anderen Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen der politischen Welt werfen können. Nun sollte ich mich mit 60 anderen Jugendlichen aus allen 16 Bundesländern in Berlin treffen, um an einem spannenden Programm teilzunehmen.

Nach meiner eher spektakulären Ankunft am Berliner Hauptbahnhof, ich wurde drei Mal ausgerufen,  um zur Information zu kommen, wurde ich dann von einem Mitarbeiter meiner Abgeordneten abgeholt und bin nun auf dem Weg zu ihr. Das Treffen mit ihr ist sehr interessant, sie erklärt mir, woran sie gerade arbeitet und schenkt mir einige Bücher, welche mir helfen sollen, mich die drei Tage zurecht zu finden. Darin wird z.B. erklärt, welche Aufgaben welcher Politiker hat und wie der Bundestag  funktioniert. Danach werde von dem Mitarbeiter Sebastian Bläser in das Jakob-Kaiser-Haus gebracht, wo ich nun auch erstmals auf die 60 anderen Teilnehmer/innen treffe. Wir gehen durch die Sicherheitskontrolle, wir „checken“ ein, wir bekommen einen Ausweis, welcher uns als Teilnehmer/innen ausweist und Versammeln uns bei einem Mittagessen mit unseren Betreuern. Sie begrüßen uns und erzählen uns, wie die nächsten Tage ablaufen.  Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu unseren Diskussionsrunden mit Politikern zu verschiedenen Themenbereichen wie Atomausstieg, Bildung und Integration. Während der Diskussion zum Thema Atomausstieg, wofür ich mich zuvor eingetragen habe, erfahre ich einiges Neues. Herr Miersch erklärt uns, was genau die heiklen Punkte des Atomausstiegs sind und warum der Atomausstieg nicht so einfach von heute auf morgen geht. Wir können alle Fragen stellen und so erfahre ich, dass die SPD einen Atomausstieg im Jahre 2017 für möglich hält. Wir könnten Herrn Miersch jetzt noch lange mit Fragen löchern, doch er muss weiter zum nächsten Termin und wir müssen uns so langsam auf den Weg Richtung Hotel machen. Mit einem Doppeldeckerbus geht’s auf rasante Weise quer durch Berlin zum Hotel. Nachdem wir immer zu zweit ein Zimmer bekommen, besichtigt und ausgepackt haben, gehen wir nun zwei Blocks weiter in ein kleines Restaurant,  wo es Abendessen gibt. Nach einem interessanten Tag mit vielen neuen Bekanntschaften fallen alle müde ins Bett, denn am nächsten Tag geht es erst richtig losJ.

Am nächsten Tag, nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück geht es morgens los ins Willy-Brandt-Haus, wieder mit dem rasant  fahrenden Busfahrer in dem warmen Doppeldeckerbus. Jede Fahrt ein einzigartiges Erlebnis. Dort haben wir nun ein Informationsgespräch mit dem Juso- Vorsitzenden Sascha Vogt und einer Pressesprecherin der SPD. Was ich hier sehr interessant finde, ist, dass der Juso Vorsitzende aufpassen musste, was er sagt, da wir alle bei einer Schülerzeitung arbeiten und auch die Pressesprecherin da war und wir alle Fragen zur SPD stellen können. Die Pressesprecherin will  natürlich aus dem Juso-Vorsitzenden so viel wie möglich herauslocken. Somit kommen Themen wie G8 und G9 an die Reihe, aber auch Atomkraft, Bildung, Schule und Arbeit. Nach dem Mittagessen fahren wir zum RBB in Berlin, wo wir eine Führung durch das gesamte Rundfunk und Fernsehgelände bekommen. Uns wird z.B. erzählt, wie eine Fernsehsendung entsteht und wie während des 2. Weltkrieges geheime Sendungen entstanden oder was überhaupt gesendet werden durfte. Das wichtigste überhaupt, dass wir Fragen stellen! Die Leute mit welchen wir uns treffen, wollen und sollen gelöchert werden und wir sind voll mit Fragen, die wir alle loswerden wollen. Am späten Nachmittag sollten wir eigentlich Frank-Walter Steinmeier in einer Pressekonferenz treffen, welcher dann aber leider krank geworden war. Somit treffen wir uns nun mit Wolfgang Thierse, welcher so nett war und für ihn eingesprungen ist. Das Treffen läuft dann jetzt aber etwas unglücklich ab, denn wir kommen zu spät, durch den Stau in Berlin und Herr Thierse muss früher gehen da er einen sehr sehr wichtigen Termin wahrnehmen muss. Schade, denn wir hatten doch noch soo viele Fragen! Am Abend ist eines meiner persönlichen Highlights. Alle 60 Teilnehmer/innen treffen sich mit ihren Bundestagsabgeordneten in einer Kulturbrauerei. Es können nicht alle kommen. Aber bei einem Büffet und doch mindestens 30 Abgeordneten verbringen wir einen schönen Abend um ein wenig über ihren Beruf ihren Weg dorthin und etwas über ihr Leben als Abgeordneter zu erfahren. Auch über die Schülerzeitung, Schule, Familie und Freunde meinerseits spreche ich mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Um 22 Uhr geht es dann zurück zum Hotel denn alle sind geschafft von einem so ereignisreichen Tag. Mit ein bisschen Trauer, dass es bald wieder nachhause geht, und die Zeit doch viel zu kurz ist, erwartet man den nächsten Tag.

Am nächsten und letzten Tag geht es schon früh los, aber vorher muss noch der Koffer gepackt und gefrühstückt werden. Dann geht’s zurück zum Jakob-Kaiser-Haus, wo wir in zwei Gruppen eingeteilt werden, denn nun haben wir einmal für eine Stunde ein Gespräch mit Hauptstadt-Journalisten und dann werden wir noch an einer Plenarsitzung teilnehmen. Ich bin in der Gruppe, mit welcher ich zuerst das Gespräch mit den Hauptstadtjournalisten habe. Der eine ist vom Fernsehen, vom ZDF und der andere von der Berliner Zeitung. Als erstes haben sie sich vorgestellt und erzählt was so zu ihren Aufgaben gehört und wie ein Zeitungsartikel/Nachrichten entsteht. Dort konnten wir unsere Fragen stellen und haben mit ihnen z.B. über Facebook diskutiert. Nun tauschen unsere Gruppen und wir gehen rüber in den Bundestag über den unterirdischen Gang. Dort haben wir nun die Möglichkeit bei einer Plenarsitzung zuzusehen. Wir versammeln uns draußen, dort erklärt uns ein Bodyguard die Regeln: Kein Kaugummi kauen, Handy aus (nicht lautlos, sondern aus), aufpassen, nicht schlafen und wem zu langweilig wird soll sich bei den Polizisten in den Rängen melden, welche einen dann nach draußen begleiten. Auch klatschen, sprechen oder jedes andere Geräusch ist untersagt. Nun sitzen wir für 50 min. in dem großen Plenarsaal des Reichstagsgebäudes und sehen, wie die Linke und danach die CDU/CSU eine Rede zum Thema Privatisierung halten. Die verschiedenen Parteien, welche unten sitzen und zuhören klatschen zwischendurch, einige Parteien jubeln ihrem eigenen Redner zu. Überall waren Kameras und haben direkt live übertragen was erzählt wird.

Danach ging es wieder zurück, und die Jugendpressetage 2011 neigen sich ihrem Ende zu. Wir bekommen noch Lunchpakete für die 6-stündige Heimfahrt und werden nun teilweise von Mitarbeitern unserer Abgeordneten abgeholt um uns von ihnen noch zu verabschieden. So auch ich. Nach einer kleinen eigenen Führung von Sebastian Bläser durch das Reichstagsgebäude habe ich mich von meiner netten Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler verabschiedet und bin zum Bahnhof gegangen um mich auf den Weg nachhause zu machen.
(Charlotte Rölleke)

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Abitur 2011: „Hakuna MatABI 1998-2011, 13 Jahre wilde Safari

Der Abistreich orientierte sich inhaltlich nicht am Dschungelbuch – sehr zur Erleichterung der meisten Lehrer/innen! Hatten sie doch befürchtet, dass ihnen Ähnliches widerfahren könnte wie den Promis im RTL-Dschungelcamp. Es regnete am Tag des Abistreichs zwar in Strömen, jedoch musste niemand im „Urwald“ sitzen und Aufgaben meistern, die der unbekümmerten (möglicherweise auch nach Schadenfreude trachtenden) Phantasie einiger Schüler/innen entsprungen waren. Stattdessen traf man sich in harmonisch-geselliger Runde im Foyer des Oberstufengebäudes und genoss Gegrilltes (von Herrn Müller) und köstliche Salate (von Muttern) anstelle von Grillen und vergorenen Soya-Bohnen. Keiner wurde genötigt, seine Grenzen auszuprobieren, niemand war irgendeiner Häme oder gar seinem eigenen Nervenzusammenbruch ausgesetzt. So mag es der Lehrkörper! Hakuna matata!

Wenige Tage später wurde das Ende der „wilden Safari“ gefeiert: Zunächst mit einem würde- und stimmungsvollen Gottesdienst in „Sankt Simon und Judas“ in Hennef und danach in der festlichen Rhein-Sieg-Halle in Siegburg. Auch hier orientierte sich die Abiturientia 2011 (zumindest äußerlich) nicht an ihrem Abiturmotto, sondern beging mehrheitlich zur großen Bewunderung der Festgäste Stilbruch: Junge Damen auf Absätzen in schwindelerregender Höhe, gewandet in laufstegwürdigen Designerroben und vorteilhaft in Szene gesetzt durch perfekt gestylte Frisuren und betörende Make-ups wetteiferten mit jungen Herren, die ihnen in nichts (sofern man Äpfel mit Birnen vergleichen darf) nachstanden. Oder hatten diese im Geschlechtervergleich nicht doch schon den Kürzeren gezogen?

Die Rede des Schulleiters ließ nämlich durchblicken, dass das vermeintlich „schwache Geschlecht“ sich wieder einmal als äußerst stark im Punktejagen auf der Qualifikations-Safari bewährt und als sehr erfolgreich in den abschließenden Abiturprüfungen erwiesen hatte. Von den 79 glücklichen Schüler/innen (Notendurchschnitt: 2,43) schafften 17 ein Einser-Abitur (22%), 13 unter ihnen sind weiblichen Geschlechts!

Wegen herausragender Leistungen wurden Viktoria Dauth (1,3) und Benedikt Koch (1,5) und wegen ihres vorbildhaften sozialen Engagements Mara Schmidt und Florian Votta mit Buchpreisen durch den Förderverein ausgezeichnet.

Dann erfolgte - gewissermaßen als Höhepunkt des Abends -  die Verleihung der Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife. Mit festem Händedruck, aber leicht brüchiger Stimme überreichte Wolfgang Rotzoll jedem die Urkunde, die nach den Klischeevorstellungen mancher Zeitgenossen den Menschen erst wertvoll macht. Von Laura Balensiefen über Mario Maertins bis zur Letzten im Alphabet, Daniela Zahn – spätestens hier überkamen den Oberstufenleiter Wehmut sowie ein Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit gleichermaßen - war es doch das allerletzte Abiturzeugnis, das er in seiner Lehrerlaufbahn aushändigen durfte.

Aus der Schule - und damit ins wahre Leben - entlassen waren die Schüler/innen jedoch erst nach den Glückwünschen des Schulleiters, Herrn Pelz, seines Stellvertreters, Herrn Herchenbach sowie der Tutor/innen und des Beratungslehrerteams (Frau Borkenhagen, Herrn Pasch, Herrn Bergmann, Frau Brüsehof, Frau Greimers, Herrn Troisch). Zuvor hatte ein Fotograf die freu(n)dlichen Umarmungen mit der obersten Schulleitung für die Nachwelt ins rechte Licht gesetzt.

Beim anschließenden Sektumtrunk und dem darauf folgenden opulenten Festmahl gab es in entspannter Atmosphäre ausreichend Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit Tiefgang und Smalltalk. Als die ersten „älteren“ Herrschaften sich auf den Heimweg machten, war bei den „jüngeren“ Gästen, nachdem man sich der Krawatten und High Heels entledigt hatte, endlich Party angesagt.

Selbstverständlich wäre der Abend nicht als äußerst geglückt gepriesen und darüber hinaus auch nicht als voller Erfolg in die Chronik der Schule aufgenommen worden, wenn nicht  Reden, Danksagungen und Lobpreisungen inklusive prächtiger Blumensträuße, musikalische und cineastische Darbietungen, Improvisationen, Tanzeinlagen und vieles mehr zum Gelingen des Festes und damit zu einem würdigen und stimmungsvollen Übergang in einen neuen Lebensabschnitt der Abiturient/innen beigetragen hätten.
(Wolfgang Rotzoll)

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Praktikum am Flughafen Köln/Bonn

Vom 02.05. bis zum 13.5. hatte der Achterjahrgang, wie jedes Jahr, ein zweiwöchiges Praktikum. Ich möchte Ihnen heute von meinem Praktikum berichten.

Wir erhielten ungefähr ein Jahr vor Beginn des Praktikums unsere Praktikumsunterlagen von der Schule. Ich bewarb mich frühzeitig beim Flughafen Köln/Bonn, um eine der wenigen Praktikumsstellen zu ergattern. Dazu schickte ich meine Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung der Lufthansa-Technik GmbH. Die Bewerbungsunterlagen enthielten ein Schreiben der Schule, mein persönliches Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf und eine Kopie des letzten Zeugnisses. Kurz darauf wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch ein­geladen. In diesem Gespräch wurde mir dann unter anderem der Flughafen und der Betrieb erklärt und außerdem wurde ich noch den Mitarbeitern vorgestellt.

Dann, am 02.05., wurde ein weiterer Praktikant und ich von der Sekretärin abgeholt. Sie fuhr mit uns in die Logistik, wo wir eingekleidet wurden. Wir bekamen eine Arbeitshose, eine Arbeitsjacke und eine Warnweste. In den nächsten zwei Wochen fuhren wir beide mit zu den Einsätzen und reparierten dort die unterschiedlichsten Teile, von Reifen bis hin zu Kaffeemaschinen. Am Ende der zwei Wochen hatte ich eine Menge über den Betrieb auf einem Flughafen im Allgemeinen und über Flugzeuge im Besonderen gelernt. Während des Praktikums habe ich wie alle Schüler/innen eine Praktikumsmappe erstellt und eine Präsentation über das Praktikum vorbereitet.

Ich finde es gut, dass unsere Schule uns schon in der 8. Klasse ein Praktikum ermöglicht und den Schüler/innen somit eine doppelte Chance gibt, die Berufswelt zu erkunden.
(Torben Jelken, Klasse 8e)

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Praktikum im Jungen Theater Bonn

Vom 02.05 bis zum 15.05. fand dieses Jahr für den 8er Jahrgang das sogenannte „Schnupperpraktikum“ statt. Es war das erste Praktikum für unseren Jahrgang, und ich habe es im Jungen Theater Bonn gemacht. Es war wirklich eine aufregende Zeit dort. Ich habe viel mit Menschen zusammen gearbeitet, und die verschiedensten Aufgaben erledigt. Ich durfte bei der Vorbereitung für neue Kostüme oder Kulissen helfen, die Kunden betreuen, sie in den Theatersaal führen und ihnen ihre Plätze zuweisen, den Verkauf im Kiosk machen, in die Stadt fahren, und Besorgungen machen, Proben angucken, und natürlich auch aufräumen und putzen. Meine Arbeitszeiten waren ziemlich unterschiedlich. Mal von 10:00 Uhr morgens bis 16:00 Uhr, mal von 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr, je nachdem, was grade im Theater für Arbeit anstand, und wie viele Leute dafür benötigt wurden. Außer mir waren noch zehn weitere Praktikanten dort beschäftigt, und ich habe mich mit ihnen, den Kunden des Theaters und auch meiner Chefin sehr gut verstanden. Es macht ziemlich Spaß, in einem Theater zu arbeiten, da der Job sehr vielseitig ist. Es gibt viele verschiedene Aufgaben, und es macht Spaß, diese zu erledigen.
(Antonia Wegmann 8E)

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DELF-Diplome des französischen Bildungsministeriums überreicht

Gemeinhin dauert es recht lange, bis die Originaldiplome für die Anfang des Jahres abgelegten Französischprüfungen eintreffen. Dieses Mal hatten wir jedoch das Glück, sie schon vor den Sommerferien überreichen zu können. “République Française, Ministère de l’éducation nationale” stand darüber. Der Direktor der nationalen französischen DELF-Kommission bescheinigte jedem Prüfling seine erfreuliche Leistung.
Schulleiter Wolfgang Pelz zeigte sich hocherfreut über die hohe Teilnehmerzahl und die guten Ergebnisse. Er lobte die Schüler/innen für ihren Fleiß und betonte, dass sie mit einem solchen Sprachdiplom ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhten, da es jedem Arbeitgeber bestätige, dass sie bereit seien, über das geforderte Maß hinaus Einsatz zu zeigen und effizient zu arbeiten.

Die Fachschaft Französisch gratuliert folgenden Schüler/innen ganz herzlich zum DELF-Diplom  (Diplôme d’études en langue française):

Niveau A1: 7A: Janina Timm; 7B: Leonie Prinsen, Elena Scheunemann, Jenny Specht; 7C: Daniel Brokate, Lea Reckziegel, Patricia Reuter, Malte Schmitz, Anna Susann Seeliger, Carina Wermke; 7D: Svenja Hermesdorff, Hannah Koch, Katharina Leye; 7E:Annika Böttcher, Rebecca Keuenhof, Lea-Marie Ohlrogge, Cathleen Radu, Caroline Rölleke, Jana Schlockermann, Lisa Walterscheid, Lisa Winterberg; 7F: Sarah Rappenhöner

 

Niveau A2: Katharina Dargatz, Laura Mühlichen, Janika Münzel, Niko Reinhard und Max Rödiger (alle 9E)

Die neue DELF-AG Niveau A1 für den 7. Jahrgang beginnt nach den Sommerferien und findet im Rahmen der AG-Zeit donnerstags 8. /9. Stunde statt. Anmeldeformulare sind in den Französischkursen des 6. Jahrgangs ausgegeben worden. Für Interessenten der Niveaus ab A2 (ab Jg. 8) wird eine AG außerhalb der Unterrichtszeit angeboten (vermutlich vierzehntägig am Freitagnachmittag).
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
(Andrea Thomas)

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Sonne, Französisch und neue Freundschaften - Austauschfahrt nach Sartilly

Vom 24.5 bis 31.5.11 waren wir mit 31 Teilnehmer/innen der Jahrgänge 7 und 9 sowie Frau Raps und Frau Thomas in unserer Partnerschule in Sartilly (Normandie). Da unsere Austauschpartner aus dem Collège Anatole France bereits im Dezember in Hennef waren, fühlten wir uns etwas sicherer und freuten uns darauf, sie wiederzusehen. Dennoch waren wir recht aufgeregt, als der Bus bei strahlendem Sonnenschein in Sartilly einfuhr, wo die Gastfamilien uns bereits erwarteten.

Am nächsten Morgen sind wir mit unseren Austauschpartnern in die Schule gefahren und wurden dort in der Mensa von dem neuen Schulleiter, Herrn Millet, und dem Deutschlehrer, Herrn Duchemin, empfangen. Danach sind wir gemeinsam in die Abbaye de la Lucerne, eine ehemalige Abtei, zur Besichtigung gefahren. In Fünfergruppen haben wir die Abbaye erkundet, wobei uns die französischen Schüler/innen, die eine Unterrichtsreihe darüber gemacht hatten, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erläuterten. In einem der alten Räume waren Tische und Stühle aufgebaut. Auf den Tischen lagen Kalligraphiefedern und Papier und warteten auf unsere Kunstfertigkeit. Dank Daphnés Einweisung gelang es uns bald ganz gut.

Nachdem wir die Abtei besichtigt hatten, fuhren wir wieder zurück zur Schule. Der Mittwochnachmittag ist in Frankreich immer frei und stand uns somit zu freien Verfügung. Die meisten haben ihn genutzt, um an den Strand zu fahren und das Meer zu genießen.

Am Donnerstag sind wir die ersten Stunden bis zum Mittagessen im Unterricht geblieben. Die Unterrichtsstunden dauern dort 55 Minuten. Nach der Mittagspause sind wir ohne die Austauschpartner nach Granville gefahren. Dort haben wir die Stadt mit ihren schönen kleinen Gassen besichtigt und waren auf dem Grundstück des französischen Modeschöpfers Dior, das direkt am Meer liegt. Im Garten steht für jedes Parfum von Dior ein Kasten mit Beschreibung und Duftprobe. Die Düfte zu erschnuppern, war sehr lustig. Während der anschließenden Freizeit durften wir in kleinen Gruppen durch Granville laufen.

Am nächsten Morgen haben wir mit den Franzosen einen Ausflug in die ehemalige Korsarenstadt Saint Malo gemacht. Dort haben wir zunächst ein Aquarium besucht, in dem man u. a. in einem kleinen U-Boot die Unterwasserwelt erkunden konnte. Gegen Mittag sind wir dann zum gemeinsamen Picknick an den Strand gefahren, wobei die Möwen uns intensiv Gesellschaft leisteten, um ab und an einen Bissen zu erhaschen. Frisch gestärkt hatten wir nun die Aufgabe, mit unseren Austauschpartnern in Vierergruppen Saint Malo durch eine Rallye besser kennenzulernen und anschließend ein bisschen zu bummeln.

Am Wochenende haben wir viel Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht und sie so besser kennengelernt. Am Montag stand die Wattwanderung zum Mont Saint-Michel mit anschließender Besichtigung der Abtei auf dem Programm. Die Wanderung war sehr kurzweilig: Zwischen den Erklärungen des Wattführers und dem Versuch, wie Treibsand entsteht, haben wir die sechs zurückgelegten Kilometer kaum gemerkt. Am Nachmittag hieß es dann Speisen für den Abschiedsabend vorzubereiten.

Uns ist die Woche viel zu schnell vergangen. Wir haben neue Freundschaften geschlossen und viele haben verabredet, sich in den Sommerferien zu besuchen. Entsprechend tränenreich war auch der Abschied am Dienstagmorgen. Ein kleiner Trost war für uns der Zwischenstopp in Paris, wo wir nach einer kurzen Stadtrundfahrt Zeit hatten, den Eiffelturm zu sehen, ein bisschen an der Seine spazieren zu gehen und ein paar Souvenirs zu kaufen.
Insgesamt war der Frankreichaustausch für uns alle eine sehr schöne Erfahrung.
(Lea-Marie Ohlrogge 7E; Andrea Thomas)

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Stadtmeisterschaft für unsere Fußballer!

Nach einem holprigen Beginn gegen die Hauptschule Hennef, erst zwei Tore durch Max Euler in der 2ten Halbzeit brachten den knappen 2:1 Sieg, spielte man hochkonzentriert gegen das favorisierte Hennefer Gymnasium. Die mit Kreisauswahlspielern gepickte Heimmannschaft war feldüberlegen ohne große Chancen herauszuspielen. Die wenigen Schüsse aufs Tor parierte unser Keeper Henning Pick sicher. Einen von Max Orth geschlagenen Freistoß köpfte Muhammet Gülcicek zum 1:0 ein. Wütende Angriffe vom Gymnasium wurden besonders von Roman Weiß abgefangen. Einen Konter, der von Charles Akey eingefädelt wurde, vollendete Cornel Werner zum entscheidenden 2:0!

Hier alle Namen der neuen Stadtmeister:
Charles Akey, Addi Boyamba, Roman Weiß, Sebastian Hohn, Tim Schulz, Dominik Will, Max Euler, Justin Herkenrath, Max Orth, Henning Pick, Dustin Ernst, Jörg Zeigler, Cornel Werner, Maurice Kaden, Marco Oberhäuser, Andrew Sindika und Muhammet Gülcicek.

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London-Austausch 2010-2011

Besuch unserer Gastschülerinnen in Hennef

Nach 9 Monaten war es endlich soweit, am Dienstag, dem 05. April, kamen unsere Austauschschüler/innen von der Sydney Russel School of London zu ihrem Gegen­besuch nach Hennef. Wir erwarteten sie schon aufgeregt und voller Vorfreude. Nachdem wir uns alle begrüßt und unseren Austauschschülerinnen die gesamte Schule gezeigt hatten, gab es erst einmal ein ausgiebiges Begrüßungsfrühstück gemeinsam mit unserer Schulleitung. Am nächsten Tag sind wir dann nach Bonn gefahren, haben uns die Altstadt angeguckt, sind durch die Stadt gebummelt und haben eine Führung durchs „Haus der Geschichte“ mitgemacht. Da wir super Wetter hatten, haben wir uns nachher noch in der Eisdiele in Hennef getroffen. Am Donnerstag nahmen die Gastschülerinnen an unserem Unterricht teil. Da der Un­terricht in England eindeutig strenger ist, waren diese beiden Stunden sehr un­gewohnt und eine neue Erfahrung für unsere Besucher. Dann hieß es, ab nach Köln! Jeder von uns deutschen Teilnehmer/innen sollte vorab einen kleinen Vortrag über eine Besonderheit/Sehenswürdigkeit in Köln vorbereiten und diese dann auf Englisch unseren Gastschülerinnen präsentieren: Hohe Straße, 1. FC Köln, Kölner Dom, Musical Dome, Karneval und vieles mehr. Am nächsten Tag fuhren wir alle zu­sammen ins „Phantasialand“ und da nicht viel los war und wir wieder super Wet­ter hatten, blieben die meisten bis in den Abend.

Am Samstagmorgen war es dann soweit, wir fuhren unsere Austauschpartnerin­nen zum Flughafen nach Köln. Der Abschied fiel sichtlich schwer, denn viele hat­ten neue Freundschaften geschlossen und planten schon ihr nächstes Wiederse­hen.   :)    Alles in allem war es ein gelungener Austausch mit super Wetter, vie­len neuen Eindrücken für die englischen Schülerinnen und Lehrer/innen und ebenso für uns als wir im Sommer 2010 in England waren. Ich kann eine Teilnahme an einem Austausch jedem Schüler/in empfehlen, denn man lernt nicht nur neue Leute, Städte, vollkommen andere Schulsysteme und Essenskulturen kennen, sondern ist sich nachher viel sicherer in der jeweiligen Sprache und erhält unvergessli­che Eindrücke über das Land.
(Rebecca Fuchs, 10 E)

Kommentar der Schulleitung:
Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch, den Schüler/innen, bei Ihnen, liebe Eltern und natürlich auch bei den Lehrer/innen für diesen gelungenen Austausch.

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Fotoprojekt Arte della Physica in der DPG

Die Begabtenförderung Physikusse der Gesamtschule Hennef präsentiert die Ausstellung „Arte della Physica“ während ausgewählten Fortbildungsveranstaltungen im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Bad Honnef. Atemberaubende Fotos von Experimenten zeigen auf ästhetische Weise physikalische Zusammenhänge. Dafür haben die Schüler der 5. bis 13. Jahrgangsstufe beispielsweise leuchtendes Wasser und Feuer in Rotation gebracht, um Fliehkräfte und Drehimpulserhaltung zu verdeutlichen. Explosive Versuche mit Bärlappsporen und Butan zeigen auf beeindruckende Weise Zündung und Brandverhalten verschiedener Stoffe. Knicklichter und LEDs auf Drehscheiben fixiert beschreiben Sinuswellen und Epizykelbahnen, die erst auf Langzeitbelichtungen zu sehen sind. Das Bild „Hammerwurf“ verdeutlicht die unterschiedliche Schwerpunktgeschwindigkeit im Verhältnis zu einer gleichförmigen Kreisgeschwindigkeit und kombiniert dabei eine Kreisbahn mit einer Parabel.

Im Physikzentrum Bad Honnef sind die Arbeiten während den Fortbildungsveranstaltungen „Thermodynamik“ und „Physikalische Experimente - in der Forschung und in der Lehre“ zu sehen. Im Rahmen der Fortbildung Thermodynamik erläuterten die Physikusse in einem Vortrag souverän die physikalischen Hintergründe zu den Bildern. Dabei schaffen sie geschickt den Spagat zwischen einfachen Erklärungen und Fachbegriffen. Die Schüler zeigen anschauliche Beispiele aus dem Alltag, die jeder kennt. Die technischen Tücken mit dem Fotoequipment und Probleme bei Langzeitbelichtungen werden ebenfalls erörtert.

Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer sind begeistert. In einer abschließenden Fragerunde werden letzte Sachverhalte diskutiert, bevor der gemütliche Grillabend, zu dem die DPG eingeladen hat, beginnt. Die Physikusse haben die Veranstaltung sichtlich genossen und würden sich über weitere Engagements sehr freuen.
(Nina Wentz)

Mehr Informationen hier oder auf www.physikusse.de

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Studienfahrt der Oberstufe nach Selcuk (Türkei)

Mehr als gut gelaunt waren Teile der Oberstufe der GE Hennef auf ihrer Studienfahrt zu antiken Kostbarkeiten in die Westtürkei gestartet. Vom Flughafen Köln/Bonn ging es spätabends am 20.5.2001 mit dem Flieger (Pegasus Airline; welch ein verheißungsvoller Name schon!) über Istanbul nach Izmir. Von dort aus mit zwei angemieteten Autos weiter in den Ausgangsort aller Tageserkundungen, Selcuk.

Quasi als Anschlussfahrt an die Romfahrt aus dem letzten Jahr wurden jetzt mit nur leicht veränderter Personalie herausragende Altertümer wie die Stadt Ephesos mit ihrer weltbekannten Celsus Bibliothek und den nicht weniger bekannten Terrassenhäusern in Augenschein genommen. Der Tempel der Athena mit seinen beeindruckenden ionischen Säulen und Schneckenvoluten in Priene wurde ebenso besichtigt wie das eher touristische Bergdorf Sirince. Milet – Geburtsort von Thales von Milet – stand genauso auf dem dicht gedrängten Programm, wie ein Städte verbindender Besuch von Bürgermeister zu Bürgermeister und von Schule zu Schule. Jochen Herchenbach als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef war mit allen seinen Schüler/innen der Einladung seines türkischen Amtskollegen gerne gefolgt. Fabelhafte Verständigung war hier, wie auch auf unserer ganzen Reise Dank unserer Kollegin Sevil Dogan mehr als gewährleistet.

Sogar der Besuch der „Perle der Ägäis“ (Izmir) stand auf unserem Besichtigungsplan. Mehrmals waren wir in Selcuk selbst (Stadttour, Moschee- und Bazarbesuch) und in Kusadasi, wo die riesigen Kreuzfahrtschiffe ankern. Begleitet wurden wir meistens von einem Praktikanten der Stadt Selcuk, Altug Baktimur, der uns durch seine Hilfsbereitschaft und natürlich auch Ortskenntnis sehr geholfen hat. Vielen Dank nochmals!

Neben der kräfteraubenden „Kulturarbeit“ bei teils 40 Grad in der Sonne war allerdings auch ein bisschen Spaß erlaubt. So gab es moderne Badefreuden in einem lokalen Wasser-Fun-Park als auch die eine oder andere Strandparty, da unser Hotel direkt am herrlichen Sandstrand lag und wir von den überaus netten Hotelangestellten sogar mit Holz für Lagerfeuer versorgt wurden. Nach teilweise recht anstrengenden, aber imponierenden acht Tagen „vollgestopft“ mit neuen Eindrücken über Kunst, Kultur, Menschen und Geschichte ging es am 27.5.2011 wieder glücklich und pünktlich nach Hause. Dass einige Teilnehmer der Exkursion wohl gerne ein paar Tage drangehängt hätten, sei an dieser Stelle nur noch kurz am Rande erwähnt …
(Diane Wiebecke)

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