Der sportliche Einsatz
jedes Einzelnen hat am Ende ein Ergebnis hervorgebracht, auf das man sicherlich
stolz sein kann.
(Dr. Volker Manz)


Inhalt

Vom 26.09.2011 bis zum
30.09.2011 fand im neunten Jahrgang die Berufsorientierungswoche statt, in der
wir Schüler/innen die tolle Möglichkeit hatten, bis zu fünf Betriebe zu besuchen
und dadurch einen Einblick in unterschiedliche Berufsfeldern zu bekommen.
Alternativ gab es die Möglichkeit, diverse Workshops in der Schule zu belegen,
die, ebenso wie die Betriebe, vorher nach Interessen gewählt werden konnten. Die
Workshops orientierten sich an den verschiedenen Bereiche der Berufswelt, wie
zum Beispiel Einstellungstests üben, Bewerbungen optimieren oder
Benimm-Training.

Besonders aufschlussreich
fanden wir den Workshop „Stärken und Schwächen Analyse“, weil wir erfahren
haben, welche Stärken und auch Schwächen sich gut verbinden lassen, um in ein
bestimmtes Berufsfeld zu passen.
Wer sich nicht für das
Themenangebot der Workshops interessierte, hatte sogar täglich die Möglichkeit,
sich einer der vielen Betriebsbesichtigungen anzuschließen, zum Beispiel bei
WDR, Amtsgericht Siegburg, Solarworld, GKN Lohmar, ADAC oder Kreissparkasse
Köln.
Wir nahmen zum Beispiel an
einer Besichtigung des WDR teil. Es war sehr interessant zu sehen, wie es hinter
den Kulissen der Sportschau und anderen Sendungen aussieht. Wir haben erfahren,
dass es egal ist, was man studiert hat, um Journalist zu werden, da nur wichtig
ist, dass man studiert hat. Das war neu für uns und hat uns sehr erstaunt.
Wie es in einem Helikopter
aussieht und wie es sich anfühlt, darin zu sitzen, konnte man beim ADAC
erfahren.
Wir fanden die
Berufsorientierungswoche sehr effektiv, da die Workshops sehr zielgerichtet
durchgeführt wurden und es sehr viel Spaß gemacht hat, die Betriebe zu
besichtigen und viele neue Einblicke zu bekommen und Dinge kennen zu lernen.
(Lina Hirschmeier und
Miriam Heppekausen 9e)
Inhalt

Am 14.09.2011 war es wieder
so weit: die Trauben im Schulweinberg waren reif und mussten geerntet werden.
Wie in jedem Jahr machten wir, dass sind Schüler/innen der Klasse 8E, uns an die
Arbeit. Nach der erfolgten Ernte haben wir die einzelnen Trauben von den Rispen
abgerappt und mit den Händen in größeren Behältern kleingequetscht. Dadurch
konnte anschließend der Saft schneller und besser aus dieser zerdrückten
Traubenmasse in der Kelter herausgepresst werden. 10 Liter Traubenmost war das
Ergebnis. Dieser gärt nun in Gärbehältern und wir hoffen sehr, dass wieder ein
gut trinkbarer Wein entsteht, der auf der nächsten „Kulturnacht“ verkostet
werden kann.
(Lisa Winterberg, Jil
Kellershohn, Klasse 8E)


Inhalt


Ein von allen Beteiligten
mit Spannung erwarteter Tag begann mit einem sehr schön gestalteten
Gottesdienst, den der Schulchor "Voices" unter Leitung von Maria Becker-Just unterstützte.

Im Anschluss
daran wurde die neue Mehrzweckhalle der Gesamtschule mit der Einschulungsfeier
schon einmal inoffiziell eingeweiht. Während alle einen Platz fanden –
Schüler/innen getrennt von den Eltern in den ersten Reihen – spielte unter der
Leitung von Astrid Kröger-Schönbach die schuleigene Bigband Heavy Tunes, die
sich aus Schüler/innen der Klassen 7B, 8B, 9B und 10 B zusammensetzt, einige
tolle Musikstücke, die begeistert aufgenommen wurden.
Nach der
Begrüßung durch die Schulleitung Herr Wolfgang Pelz und Herr Jochen Herchenbach
zeigte die Bläserklasse 6B ihr Können. Die Klasse 6D begrüßte die „Neuen“ mit
einem Tanz-Medley, das sie mit Ihrer Lehrerin Katrin Heinen eingeübt hatten.
Auch die Miniband erfreute mit Musikbeiträgen.

Nun startete die mit
Spannung erwartete Auflösung, wer denn welchen Klassenlehrer bekommt. Alle neuen
Klassen hatten einen eigenen bunten Button, so dass 180 beschriftete Buttons im
Foyer auf die neuen Schülerinnen und Schüler warteten. So begann das Suchen, das
Zuordnen und auch gleich das erste Kennenlernen der Schüler/innen untereinander.
Nun nahmen alle
nach Farben geordnet Platz und die Spannung stieg. Die Klasse 5E spielte und
sang mit ihrer Band und forderte den Saal zum Mitmachen auf.
Jetzt wurde auf der Bühne
Platz gemacht für den Chor aus 6er- und 7er – Schüler/innen, den Maria
Becker-Just schwungvoll leitete. Während der Chor mit dem Stück „Versuch’s mal
mit Gemütlichkeit“ begann, gesellten sich die neuen Klassenlehrer/innen dazu und
stimmten in den Gesang mit ein. Plötzlich wurde der Gesang leiser und paarweise
traten die neuen Klassenlehrerteams nach vorne und stellten sich vor. Das
Geheimnis war gelüftet. Die Klassenlehrerbesetzung war nun bekannt.

Die Feierlichkeiten kamen
zum Ende und die neuen Klassen zogen - begleitet von ihren neuen
Klassenlehrer/innen - aus der Halle hinaus. Ab dem Schultor bildeten die
Schüler/innen des 6. Jahrgangs ein Spalier mit Sonnenblumen und begrüßten so
ihre neuen Mitschüler/innen mit viel Hallo. Diese gingen mit strahlenden
Gesichtern aufgeregt in ihre neuen Klassenräume.
Nach einer
Stunde des ersten gemeinsamen Kennenlernens startete das letzte Highlight des
Tages: der Luftballon-Weitflugwettbewerb. Alle Kinder ließen gemeinsam ihre
bunten Luftballons in den leider etwas verregneten Himmel steigen. Das tat dem
schönen Anblick jedoch keinen Abbruch. 180 bunte Boten aus Hennef flogen „in die
weite Welt“ und verkündeten einen wunderbaren ersten Schultag an unserer
Gesamtschule.
(Gabi Clooth)

Inhalt

10 Jahre COMENIUS an der
Gesamtschule Hennef und es geht weiter
Auch nach 10 Jahren
COMENIUS Projektarbeit ist es der Gesamtschule Hennef wiederum gelungen, ein
neues Projekt mit dem Titel „YOUTH IN ACTION“ bewilligt zu bekommen.
In der Woche von 17.10. –
21.10.2011 reisen diesmal 18 Schüler/innen sowie 6 Lehrer/innen aus Mallorca,
Polen und Schweden an, um an der 1. COMENIUS Konferenz in Hennef teilzunehmen.
Dank der großen
Unterstützung unserer Eltern ist es unproblematisch, alle anreisenden
Schüler/innen in Gastfamilien unterzubringen. So wie Schüler/innen unserer
Schule schon oft zu Schulen der beteiligten COMENIUS Projekte gereist sind, ist
auch diesmal der Aufenthalt der Gäste ohne finanziellen Aufwand für sie
verbunden und wird mit Beteiligung der Europäischen Kommission finanziert.
Inhaltliche Fragen zum
Verlauf des Projekts werden diskutiert und geklärt; eine kleiner Deutschkurs und
ein Sportprojekt stehen auf dem Programm.
Selbstverständlich sind
alle Gäste auch hoch interessiert, Land, Leute und natürlich unsere Schule
kennenzulernen. Deshalb finden Ausflüge nach Köln und Bonn aber auch zur Burg Eltz statt, eine Rheinschifffahrt ist obligatorisch.
Im Verlauf der nächsten 2
Jahre werden dann auch Schüler/innen unserer Schule die Möglichkeit haben, an
einer entsprechenden Konferenz auf Mallorca, in Polen oder Schweden
teilzunehmen.
(Ingrid Dietel)
Inhalt

Klassenfahrt der Klasse
5b in Mayen
Am 26.09.2011 um ca. 9.15
Uhr war es endlich so weit. Wir saßen mit einer sehr netten Busfahrerin im Bus
und konnten es gar nicht abwarten, endlich in Mayen anzukommen und unsere Zimmer
einzurichten. Obwohl wir uns noch nicht so gut kannten, waren die Zimmer schnell
belegt und gemütlich eingerichtet.
Gemeinsam erkundeten wir
die Jugendherberge – eine tolle Anlage mit einem Sportplatz und einem nahe
gelegenen Wald. Nach einem leckeren Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach
Mayen. Dort waren wir in einem Bergwerk und machten bei einer virtuellen Fahrt
in einem Wagon durch das Bergwerk mit. Das war ganz schön wackelig und spannend.
Bevor wir uns auf den Heimweg in die Herberge begaben, machten wir noch einen
kleinen Stadtbummel.
Am ersten Abend feierten
wir in unserem „Partykeller“ den Geburtstag von Jonas und hatten eine Menge
Spaß. Ganz schnell merkten wir, dass wir schon ein gutes Team sind und gemeinsam
viel zu lachen haben.
Am nächsten Tag wurden
unsere Füße auf die Probe gestellt. Es fing alles sehr gemütlich und fast schon
luxuriös an: Wir fuhren nach dem Frühstück mit einem tollen Doppeldeckerbus zum
Laacher See und spazierten ein Wenig um den schönen See herum. Von dort aus
sollten wir eigentlich in ca. einer Stunde zu Fuß beim Lava-Dome-Museum in
Mendig ankommen (so wurde es uns in der Jugendherberge gesagt), doch bei uns
dauerte es ca. 3,5 Stunden mit Pausen. Alle zehn Minuten löcherten wir Herrn
Bank und Frau Dogan mit der Frage: „Wann sind wir endlich da…?“ Herr Bank
antwortete immer: „Ach, nicht mehr lange. So ungefähr zehn Minuten.“ Das wurde
dann zu unserem Dauerwitz – Herr Bank und die zehn Minuten. Nun ja, irgendwann
kamen wir dann doch noch an und waren heilfroh, endlich auch einmal sitzen zu
können.
Das Lava-Dome-Museum war
sehr interessant. Es gab viel Gestein zum Anfassen, einen spannenden Kurzfilm
und als krönenden Abschluss noch den historischen Lavakeller. Der Lavakeller
liegt 32 Meter unter der Stadt Mendig und ist sehr kalt, dunkel und feucht. Wir
durften ihn nur mit besonderen Jacken und Helmen betreten und fühlten uns wie in
einer anderen Welt. Als wir wieder das Tageslicht genießen durften, wartete auch
schon ein Bus auf uns, mit dem wir in die Jugendherberge kutschiert wurden.
Nach einem warmen
Abendessen spielten viele von uns gemeinsam mit Herrn Bank und Frau Dogan
Völkerball – bis es dunkel wurde. Das war wirklich sehr lustig und wurde zu
unserer Lieblingsbeschäftigung. Andere ruhten sich auf den Zimmern aus, spielten
Gesellschaftsspiele oder Ähnliches. Todmüde sind wir abends in die Betten
gefallen.
Es war eine tolle
Klassenfahrt! Danke an die Eltern und an alle, die das organisiert haben. Danke
auch an Frau Dogan und Herrn Bank.
(Daniel Trost und Angelika
Roleder, 5b)
Inhalt

Köln - eine lebenswerte
Stadt?!
Unter diesem Motto stand
die diesjährige Projektwoche in der Jahrgangsstufe 11. Während jeweils die
ersten beiden Schulstunden des Tages den Tutorinnen vorbehalten waren und vor
allem der Vorbereitung der anstehenden Klausuren dienten, ging es anschließend
darum, das vom 17. bis zum 21. Oktober in Köln stattfindende Methodenseminar in
Angriff zu nehmen.
Unterschiedliche Aspekte
des Lebens in der Metropole Köln waren Gegenstand der Projektarbeit, deren
Ergebnisse während des Methodenseminars präsentiert werden sollen. Zunächst galt
es jedoch Gruppen zu bilden, Themen zu finden und diese problemorientiert zu
formulieren, wie z.B. "Die schwierige Situation des Theaters Köln angesichts
sinkender Besucherzahlen" oder "Die Akzeptanz von Obdachlosen in der
Touristenstadt". Dann wurde recherchiert, wurden Gesprächs- und Interviewtermine
für die Zeit in Köln vereinbart. Und während die einen in der Bibliothek
recherchierten oder in den Kursräumen erste Texte verfassten, machten sich
andere schon auf den Weg nach Köln, um sich vor Ort zu informieren. Begleitet
wurde die Projektarbeit von Workshops, in denen die Schüler/innen in den
Methoden der Internetrecherche, der Texterschließung und Präsentation
unterrichtet wurden.

Wir freuen uns auf die
Präsentationen in Köln, die uns in ihrer Vielfalt mit der Metropole vertraut
machen werden und uns diese ja vielleicht als lebenswert erscheinen lassen.
(Barbara Dreymann)
Inhalt

Kunst-Leistungskursschüler/innen beim 11. Troisdorfer
Karikaturisten-Workshop
Hochkarätig besetzt war der
11. Karikaturisten-Workshop am Sonntag, dem 18. September 2011 in der Aula des
Gymnasiums Altenforst in Troisdorf.

25 bekannte Künstler aus
ganz Deutschland zeigten in Ausstellungen und interessanten Workshops ihr
künstlerisches Können. Polo, Mohr und Mester sind einige der Karikaturisten.
Ihre Namenskürzel kennt man von Karikaturen aus Zeitungen oder Magazinen. Zur
Eröffnung sprach Andreas Öhler, der Kulturredakteur der Wochenzeitung „Die
Zeit“. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die alternative Blaskapelle
„Dicke Luft“.
Mittendrin in dem Gewusel
unsere ausgewählten 4 Schüler/innen des Kunst-Leistungskurses, die als
Nachwuchskünstler vorgestellt wurden. Sie hatten einen eigenen Bereich zum
Zeichnen und Ausstellen ihrer eigenen Werke. Spannend fanden sie den echten
„Profis“ beim Zeichnen über die Schulter zu schauen und wertvolle Tipps von
ihnen zu bekommen. Dann ging es los: Ein Stift, ein Blatt Papier, eine Idee- und
natürlich eine gekonnte Strichführung! Die Schüler/innen und Besucher waren
begeistert.
Die Ausstellung im
Gymnasium bot ein abwechslungsreiches Bild: von Illustrationen und Karikaturen,
bis hin zu Cartoons. Mit ihren kritischen sowie witzigen Zeichnungen haben die
Künstler die Schüler/innen und viele Besucher zum Schmunzeln und Nachdenken
gebracht.
(Nina Essen)
Inhalt

Projektwoche
Leistungskurs Kunst: Gestaltung eines Kopfes aus Ton
Im Leistungskurs Kunst des
12. Jahrgangs dreht sich in der Projektwoche alles um den Kopf. Jeder von uns besitzt einen
Kopf und alle Köpfe sind nach demselben Schema aufgebaut. Aber einen Kopf aus
Ton zu gestalten ist wahrlich keine leichte Aufgabe!!! Dazu kommen noch
Unterschiede in Alter, Geschlecht und Ausdruck… die Kombinationsmöglichkeiten
gehen ins Unendliche. Die Schüler/innen haben
sich zunächst zeichnerisch dem Thema genähert und sich für ein bestimmtes Alter,
Geschlecht und einen bestimmten Gesichtsausdruck entschieden.
Dann ging es um die
plastische Umsetzung der Zeichnung mit dem Material Ton. Mit viel Engagement und
Einsatz sind die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit. Der krönende
Abschluss, der mit viel Geduld und Ausdauer geprägten Arbeit, ist die
Ausstellung der Kopfplastiken vor dem Sekretariat der Gesamtschule Hennef.
(Nina Essen)
Inhalt

Projekttage „Liebe,
Freundschaft, Partnerschaft“ der Klasse 6A
Unsere Projektwoche lief
ausgezeichnet. Unser Thema „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ kam bei vielen
Kindern sehr gut an. Jeder lernte etwas Neues dazu.
Tag 1:
Am ersten Tag besprachen
wir, was „typisch Junge“ und was „typisch Mädchen“ ist. Dazu wurden in zwei
Ecken des Klassenraums Schilder mit „typisch Mädchen“ und „typisch Junge“
aufgehängt. Dann wurde eine Frage gestellt, zum Beispiel „Wer macht den
Haushalt?“ oder „Wer zeigt eher seine Gefühle?“. Jeder von uns sollte dann
seinen Standpunkt zu der Frage verdeutlichen, indem er sich eher zu den Jungen
oder zu den Mädchen oder in die Mitte stellte. Anschließend wurde die Klasse
geteilt und wir Mädchen malten einen Jungenkörper und schrieben dort hinein, was
Jungen für typische Eigenschaften haben. Zudem konnten wir anonyme Fragen an die
Jungs stellen. Das gleiche machten die Jungs. Danach haben wir im Sitzkreis die
Plakate vorgestellt und darüber gesprochen und diskutiert. Besonders spannend
war es, die gestellten Fragen von den Jungs, bzw. Mädchen beantwortet zu
bekommen.
Außerdem haben wir noch
„Wer bin ich?“ gespielt. Dazu bekam jeder ein Blatt Papier auf dem viele
Eigenschaften standen. Nun sollte jeder vier positive und zwei negative
Eigenschaften heimlich von sich ankreuzen und den Lehrer/innen abgeben. Danach
haben unsere Lehrer/innen die Eigenschaften vorgelesen, ohne die Person zu
nennen und wir mussten diese Person dann erraten.
Tag 2:
Der zweite Tag begann mit
dem Grabbelsack. Sie fragen sich sicherlich, was das ist. Der Grabbelsack ist
ein Sack, in dem bestimmte Sachen wie zum Beispiel Rasierer, Kondome, Tagebuch
oder Tampons drin sind. Oder eben auch ein Schmetterling, der bedeuten soll,
dass man Schmetterlinge im Bauch hat. Hier waren wir Jungs mit Herrn Stresser
unter uns. Der Grabbelsack wurde herum gereicht und jeder konnte einen
Gegenstand ziehen. Die meisten haben gelacht, wenn man eine witzige Sache
gezogen hat. Trotzdem haben wir darüber gesprochen und konnten Herrn Stresser
alles fragen.
Danach haben wir uns alle
wieder getroffen und haben Liebeslieder gehört. Dabei sollte jeder für sich
aufschreiben, was für ihn „Liebe“ ist. Diesen Satz haben wir dann auf rote
Herzen geschrieben und diese verziert. Anschließend haben wir die Herzen an Äste
und diese in der Klasse aufgehängt.
In der Klasse sieht es nun
zum verlieben aus.
Tag 3:
Der Freitag war leider
unser letzter Projekttag. Zuerst haben wir den Zeichentrickfilm „Was ist los mit
mir?“ gesehen. Er handelte über die Entwicklung des Körpers von Mädchen und
Jungen. Nach einer kleinen Verschnaufpause haben wir uns im Stuhlkreis
versammelt, denn unsere Klassenlehrer hatten ein tolles Spiel vorbereitet. Es
lagen viele kleine Karten mit Bildern oder Wörtern auf dem Boden, auf denen zum
Beispiel „Ins Kino gehen“ stand oder ein Paar, was Händchen hielt, zu sehen war.
Jeder durfte sich ein Kärtchen aussuchen und etwas dazu sagen. Auch die Lehrer
haben sich ein Kärtchen genommen. Anschließend schauten wir noch „Kick it like
Beckham“, in dem es um Fußball, Liebe und Freundschaft ging.
Anschließend haben wir uns
noch mal zusammengesetzt und besprochen was uns gut, oder auch nicht so gut an
den Projekttagen gefallen hat.
Zum Abschluss haben wir die
Klasse wieder umgebaut und die Woche war leider zu Ende. Nur die Herzen hängen
noch.

(Klasse 6a)
Inhalt

Klassenfahrt der Klasse
5F nach Bad Ems

Nach nur drei Wochen in der
neuen Schule ging es am 26.09.2011 für die 30 Schüler/innen der Klasse 5F schon
auf die erste Klassenfahrt. Viele sehr aufgeregte Kinder versammelten sich
morgens um 9 Uhr an der Schule, um den Bus nach Bad Ems zu besteigen. Nach nur
kurzer Fahrt konnten die Zimmer bezogen werden und der erste Spaziergang nach
Bad Ems stand an. Die dortige Stadterkundung bei bestem Wetter fand in Form
einer Statdralley statt, bei der wir viel über das schöne, kleine Kurstädtchen
an der Lahn erfuhren. Dabei wurden Informationen über die vielen bekannten Gäste
der Stadt herausgefunden, sowie über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte
der Stadt. Ganz Mutige trauten sich sogar, die Römerquelle zu probieren, die
dort mit 45° hervorsprudelt.

Besonderen Spaß hatten
sowohl Schüler/innen als auch Lehrer/innen bei der Vorbereitung des Galaabends,
der am nächsten Abend geplant war. Jedes Zimmer bereitete am Vormittag des
nächsten Tages einen kurzen Auftritt vor, bei der besondere Talente und die
Kreativität der Schüler/innen zum Vorschein kommen sollten. Mit viel Teamgeist
und Einfallsreichtum machten sich alle den gesamten Vormittag ans Werk. Nachdem
wir den Nachmittag in Bad Ems auf einem Bolzplatz mit Völkerball, Fußball und
Frisbee spielen verbrachten, stand am Abend nach weiteren Proben endlich der
Galaabend an. Die Lehrer waren sehr beeindruckt von ihren Schüler/innen und den
verschiedensten Begabungen, die dort zur Schau gestellt wurden. Kleine lustige
Schauspiele und Sketche wurden eingerahmt von einer Pantomimeeinlage,
spektakulären Akrobatikauftritten und einer tollen Breakdancevorführung.
So schnell ging die Klassenfahrt
zu Ende, denn nach einer weiteren Nacht kam schon der Bus mit der Klasse 5A, die
uns in Bad Ems ablöste. Und nach einer kurzen Busfahrt wurden alle wieder in
Hennef an der Schule abgeholt.
Die vielen Eindrücke haben
wir am nächsten Tag gemeinsam besprochen und neben ein wenig Kritik („Warum
müssen Jugendherbergen eigentlich immer auf einem RIESIGEN Berg stehen?“) wurde
vor allem deutlich: Besonders gut hat uns allen gefallen, dass wir uns besser
kennen gelernt haben und aus den noch fast fremden neuen Mitschülern neue
Freunde und Freundinnen geworden sind.
Inhalt

Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad Honnef
Das
war alles andere als Science-Fiction und wirklich anders als im Film, wo es doch
um den ständigen und andauernden Kampf zwischen Gut und Böse geht.
Doch
der Reihe nach. In der Zeit vom 21.09. bis 23.09.2011 waren wir auf einer
Orchesterfahrt nach Bad Honnef. In einer wirklich tollen Unterkunft sollte es
für die nächsten Tage musikalisch hoch hergehen. Als früh am Morgen plötzlich
eine Melodie durch das ganze Haus zu hören war, wurden sogleich Erinnerungen
wach und irgendwie musste ich leise mit summen, denn da war sie: die Melodie aus
dem Film Star Wars. Und war es im Film so sehr weit ab in einer fernen Galaxie,
so nah war es jedoch plötzlich in unserer Jugendherberge.
Die
Schüler/innen der Musik- Klasse 6 B also waren es, die 3 Tage in Bad Honnef
übten, spielten und als Orchester ein ganzes Stück zusammengewachsen sind. So
gab es denn auch keinen schwarzen Ritter, keine Hexe und auch keine böse
Königin, sondern unter der Leitung von Frau Kröger-Schönbach galt es vielmehr
die Kunst der Musik im Orchester zu üben. Schließlich steht im laufenden
Schuljahr eine Menge von Auftritten auf dem Plan. Und da Musik neben Spaß auch
etwas mit Perfektion und üben zu tun hat, wurde die Zeit ausgiebig genutzt, um
einfach noch besser zu werden und das große Repertoire noch weiter auszubauen.
Und
da der Mensch nicht alleine nur durch die Musik lebt, haben uns bei herrlichem
Herbstwetter die Spaziergänge durch das Siebengebirge gut getan und die arg
strapazierten Lippen fanden Zeit, sich zu erholen.
Trotz aller Anstrengungen war die Reise eine großartige Erfahrung für uns alle
und wir sind sicher, dass auch in Zukunft unsere Musik die vielen Zuhörer/innen
begeistern wird. So kann Lernen auch Spaß machen…
(Elke Kreppel)


Inhalt

Bigband Heavy Tunes beim
Stadtfest
In diesem Jahr traten die
Heavy Tunes erstmals beim Stadtfest in Hennef auf. 25 junge Musiker/innen aus
den Klassen 7B, 8B, 9A, 9B und 10B fanden unter der Leitung von Astrid
Kröger-Schönbach auf der sehr schönen Rhenag-Bühne ihren Platz, auf der am
gleichen Abend später auch die Queenkings auftraten. Mithilfe der Eltern wurde
rasch aufgebaut, die Bandmitglieder wurden vom Veranstalter schnell und
professionell mikrophoniert und legten dann um 12.30 Uhr los. Leider hatte sich
der Pianist der Heavy Tunes, Felix Groove, wegen einer Grippe überraschend
krankmelden müssen. Seinen Part am Piano übernahmen abwechselnd Bandleiterin
Astrid Kröger-Schönbach und Altsaxophonist Aron Horvath, der sehr zuverlässig
seinen ungewohnten Part darbot.
Das Wetter bot derweil eine
recht bizarre Kulisse für den Auftritt der Bigband beim Stadtfest. Schauten die
Musiker morgens erst noch mit bangen Augen zum Himmel, klarte der Himmel
pünktlich zum Beginn des Auftritts der Heavy Tunes auf. Zwischenzeitlich setzte
sich sogar die Sonne recht energisch durch, pünktlich beim letzten Stücke
allerdings sah man Zuhörer/innen die Regenschirme aufspannen -
nichtsdestoweniger gut gelaunt. Wie immer zeichneten sich die Bandmitglieder
durch satten Druck und präzises Spiel aus und riefen beim zuhörenden Publikum
große Begeisterung hervor.
(A. Kröger-Schönbach)

Inhalt

Passed with Distinction
- Prüfung mit Auszeichnung bestanden
Sieben Schüler/innen des
Ergänzungskurses Wirtschaftsenglisch (Business English) können stolz auf sich
sein, denn sie haben sich der Herausforderung einer zweistündigen schriftlichen
Prüfung gestellt und die Aufgabenstellungen mit Bravour gemeistert: Ausgestellt
von der Industrie- und Handelskammer zu London (LCCI) haben Katharina Dargatz,
Julius Friedrich, Julietta Krieg, Janika Münzel, Jana Ratzeburg, Kira Rosenthal
und Jan Teichmann aus dem Jahrgang 9 ihr Certificate for Preliminary English for
Business erhalten und dazu mit der höchsten Bewertungsstufe: Herzlichen
Glückwunsch!
Das Wissen dazu hat sich
die Gruppe in einem Kurs angeeignet, der sie praxisorientiert vielfältige
Situationen meistern lässt, mit denen man in der Geschäftswelt konfrontiert
wird: Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Reklamationen, Produktbeschreibungen,
Kooperationsvereinbarungen, Erstellen von Gesprächsnotizen gehörten ebenso dazu
wie z.B. Job Interviews und Telefongespräche.
Das international
renommierte Zertifikat der LCCI ist bei einer Bewerbung von Vorteil, denn Firmen
legen verstärkt Wert darauf, dass künftige Bewerber/innen um Ausbildungs- und
Arbeitsplätze über solche Zusatzqualifikationen verfügen.
Im nächsten Schuljahr
können die Kursteilnehmer/innen durch eine erneute Prüfung eine weitere
Qualifikationsstufe erreichen, um dadurch ihre Chancen auf einen
Ausbildungsplatz weiter zu erhöhen oder gut auf Herausforderungen in Studium
oder Arbeitswelt vorbereitet zu sein.
(Manfred Liedtke,
Kursleiter Wirtschaftsenglisch)
Inhalt

Judokas der Sportklasse 6a mit
tollem Erfolg
Bombenerfolg für den
Judoclub Eitorf/Hennef - Gold und Silber auf
Bezirksebene U14 - (Vereinsmannschaftskämpfe)
In Eschweiler bei Aachen fanden am 24.09.11 die
Bezirks-Vereins-Mannschaftsmeisterschaften (Judo) für die weibliche und
männliche Jugend unter 14 Jahren statt.
Der JC Hennef/Eitorf konnte wie fast jedes Jahr je eine Mannschaft stellen. Die
Jungs starteten von Anfang an super durch. 12 Mannschaften galt es hier zu
besiegen.
Die erste Runde gegen Leverkusen gewannen der JC Hennef/Eitorf mit 6:2. Gegen
Jülich gewann unser Verein sogar grandios mit 7:0. Die wichtigen Punkte
erkämpften hier: Alexander Neihs (-34kg), Jonathan Schmitz (-37kg), Till Moritz
Riehl, Jonas Golombeck (-43kg), Tim Wansiedler, Arian Haardt, Nils Weberbauer
(-55kg) und Adrian Haardt (plus 55kg). Es folgte der Sieg über Stolberg mit 7:1
von. Im Finale stand der Judoclub Hennef /Eitorf dann dem starken Brühler TV
gegenüber. Hier holten den Sieg für die Mannschaft von Trainer Kamen Kasabov und
Astrid Gerhards: Alexander Neihs, Jonathan Schmitz, Till Moritz Riehl, Tim
Wansiedler, Nils Weberbauer und Adrian Haardt. Dies ergab ein 6:2 für
Hennef/Eitorf. Die Goldmedaille und die Qualifikation für die West Deutsche war
gewonnen!
Die schnellsten Ippons (10 Punkte Sieg) des Tages warfen bei diesem Wettkampf
innerhalb 3 Sekunden: Alexander Neihs, Till Moritz Riehl und Arian Nuradini.
(Christoph Müller)
Inhalt

Judokas der Sportklasse 6a West Deutscher Vereins
Mannschaftsmeister der U 14
Judoclub Hennef/Eitorf - U 14 ist West Deutscher Vereins
Mannschaftsmeister -
Sensationell gewann am Sonntag, dem 09.10.2011 die U 14
Mannschaft von Trainer Kamen Kasabov und Trainerin Astrid Krombach den Titel der
Westdeutschen Vereins Mannschaftsmeisterschaft.
Die Judokas des JC- Hennef/Eitorf waren bestens auf diese
hohe Meisterschaft gegen 17 auf Bezirksebene qualifizierte Mannschaften (zum
Teil Kampfgemeinschaften) vorbereitet.
Leon Hohn, Alexander Neihs, Marcel Gardias, Till Moritz
Riehl, Nils Bauer, Jonas Golombek, Tim Wansiedler, Nils Weberbauer, Arian
Nuradini (Fremdstarter des JC Seelscheid) und Adrian Haardt feierten diesen
großen Sieg mit Trainer und den Eltern unüberhörbar durch lautstarken Jubel!
SIEG für den JC-HENNEF… WESTDEUTSCHER MEISTER…
Direkt in der ersten Runde traf die hoch motivierte
Hennefer Mannschaft auf die immer starken Duisburger, doch mit 4 gewonnenen
Kämpfen von Till Moritz, Arian, Nils W., Marcel und einem Unentschieden von Leon
gewannen sie diese Begegnung.
Mit einem nicht zu toppenden 8:0 schlugen sie die
Kampfgemeinschaft Höntrop / Hattingen.
In der dritten Runde brachte Jonas Golombek durch einen
guten gegengedrehten Konterwurf den Sieg gegen die Düsseldorfer. Hier war die
Endwertung ein 5:3 für Hennef.
Das Finale - dieser für diese Altersklasse höchsten
Meisterschaft - trugen dann der JC-Hennef und der Judoclub aus Ladbergen
miteinander aus. Es waren sehr niveauvolle und spannende Kämpfe. Die Hennefer
gingen sofort mit einem starken Ippon von Adrian Haardt (plus 55kg) in Führung.
Auch T.M.Riehl konnte den zweiten Kampf -40kg mit einer Hebeltechnik für Hennef
entscheiden. Kampf drei ging jedoch an die Gegner. Im nächsten Duell konnte die
-55kg Gewichtsklasse auch nur ein Unentschieden bringen, was aber bedeutete,
dass jede Mannschaft 5 Punkte erhielt. Marcel Gardias (-37kg) erhöhte dann den
Punktestand der Hennefer wieder durch einen Sieg. Doch leider ging die -46kg
Klasse verloren. D. h. für einen sicheren, endgültigen Sieg müsste der nächste
Kämpfer seinen Kampf gewinnen. Dies war ein schweres Los. Doch Alexander Neihs
(-34kg) konnte nach einem Punktegleichstand innerhalb seines Kampfes durch einen
Waza-ari im letzten Moment die ersehnte Wertung und damit die gewonnene
Meisterschaft für Hennef nach Hause holen. Dem Jubel war nicht mehr Einhalt zu
gebieten und so konnte der letzte Starter, Nils Bauer (‑43kg), sehr entspannt,
aber trotzdem voller Konzentration ins Kampfgeschehen eintauchen. Und er brachte
den Hennefern durch seinen Ippon noch einmal 10 Punkte mehr. So stand es nun 5:2
mit der Unterbewertung von 47:20 für die Mannschaft von Kamen Kasabov.
1. JC Hennef , 2.C
Ladbergen, 3. Kampfgemeinschaft Witten/Annen, 3. KG Bottrop/Bocholt,
5. Düsseldorf, 5. KG Godesberg/Bonn, 7. JC Haaren, 7. KG Höntrop/Hattingen
Der gewonnene Riesen-Pokal für die Westdeutsche Vereins
Mannschaftsmeisterschaft bekommt nun einen Ehrenplatz reihum bei jedem stolzem
Judoka dieser U14. Und nun gilt es, im nächsten Jahr diesen hohen Titel zu
verteidigen, vielleicht sogar in Hennef selber. Das Trainergespann K. Kasabov/Astrid
Krombach kann verdientermaßen diesen Erfolg auf ihre Kappe verbuchen, denn diese
Platzierung basiert auf einem hervorragendem Trainingskonzept.
(Christoph Müller)
Inhalt

Sportklasse 6a besucht
das Fußballbundesligaspiel:
1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg
Am Sonntag, dem 11.9.
starteten ca. 30 Schüler/innen der Sportklasse 6a und deren Angehörige zum
Besuch des Bundesliga-Fußballspiels 1. FC Köln gegen 1. FC Nürnberg mit dem Zug
nach Köln-Müngersdorf. Ermöglicht hatte dies die positive Kartenanfrage des
Klassenpflegschaftsvorsitzenden der Klasse 6a, Herr Schäfer, an den Verein.

Diesen Ausflug sollte
keiner der mitgereisten Schüler/innen und Eltern bereuen. Sie bekamen ein zwar
nicht hochklassiges, dafür aber abwechselungsreiches und emotionales
Erstligaspiel zu sehen. Auch die Tatsache, dass der FC Köln die Partie nicht
gewinnen konnte, tat der guten Stimmung bis zur Rückkehr in Hennef keinen
Abbruch.
Es war ein brisantes Spiel,
denn der Unparteiische war beim Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem
1. FC Nürnberg an fast allen entscheidenden Szenen beteiligt. Davon gab es
viele: 2 Platzverweise, 2 Elfmeter, Fouls, Abseitstreffer. Am Schiedsrichter lag
es allerdings nicht, dass die Kölner am Ende 1:2 (1:2) verloren haben, er lag
bei den meisten Entscheidungen richtig. Eher an der dürftigen Leistung der
Kölner im Angriff, die fast eine halbe Stunde in der Überzahl nicht ausnutzen
konnten. Auch die Abwehr sah bei den beiden Foulelfmeter, die zu den Toren für
Nürnberg führten, nicht gut aus. So reichte es nur zum Anschlusstreffer zum 1:2
für den FC, was wie gesagt, in Hennef schon wieder vergessen war!
Dank für seinen
unermüdlichen Einsatz gilt aber Herrn Schäfer, der diesen tollen Ausflug erst
ermöglichte.
(Christoph Müller)
Inhalt

No Risk, more Fun! Ein
Besuch in der Klinik Köln-Merheim
Max liegt im Rettungswagen.
In seiner Hand steckt eine Kanüle, an der ein Infusionsschlauch hängt. Er trägt
eine Halskrause. An den rechten Finger wurde ein „Fingerhut“ geklemmt, eine
elektronische Vorrichtung, um den Sättigungsgehalt des Sauerstoffs im Blut zu
kontrollieren. Um seine Atemnot zu verringern, wurde ihm eine „Nasenbrille“
angelegt. Das ist ein kleiner Schlauch, der die Luft direkt in die Nase leitet.
Gerade bringt der Rettungssanitäter kleine Pads an seinem Körper an – das ist
die Verkabelung für das EKG.
Max kann dabei noch
grinsen. Zum Glück! Denn dies alles ist nur eine Simulation. Max erfährt –
ebenso wie die anderen Schüler/innen der Klasse 10F – einen Tag lang in der
Klinik Köln-Merheim am eigenen Leib und in Gesprächen mit Patienten, Ärzten,
Pflegern und der Polizei, wie es Patienten mit Polytrauma ergeht. Dies sind
Verletzungen verschiedener Körperregionen oder Organe, die einzeln oder in
Kombination lebensbedrohlich sind. Die Schüler/innen können hierbei alle
„Stationen“ durchlaufen, in denen Schwerverletzte versorgt werden:
Rettungswagen, „Schockraum“ - dort werden Patienten nach ihrer Einlieferung im
Krankenhaus erstversorgt und ihr Zustand diagnostiziert -, Intensivstation,
unfallchirur-gische Station und Reha-Zentrum.
Die Schüler/innen sind
schockiert, sie werden an unserem Besuchstag in der Klinik an ihre Grenzen
geführt. Beim Besuch auf der Intensivstation oder im Gespräch mit Unfallopfern,
denen bereits in jungen Jahren fehlende Gliedmaßen durch Prothesen ersetzt
werden mussten, werden einige blass, müssen schwer schlucken und hinausgehen.
Die Klassenlehrerinnen und das Team um Dr. Thomas Brockamp, der das Projekt in
Merheim betreut, kümmern sich um die Betroffenen.
Wozu das alles? Das Projekt
„PARTY“ steht nicht für fröhliches Feiern. Vielmehr ist „PARTY“ das Kürzel von „Prevent
Alcohol and Risk-Related Trauma in Youth“. Das Projekt dient also der Vorbeugung
alkohol- und risikobedingter Traumata bei Jugendlichen. Ursprünglich wurde das
Projekt in Kanada gestartet – nun findet es erstmals auch in Deutschland statt –
und das in Kooperation mit unserer Schule!

Die Statistik, die die
Kölner Polizei den Schüler/innen an diesem Tag präsentiert, demonstriert
eindrucksvoll, dass sehr viele Jugendliche Opfer von Unfällen sind, die durch
überlegtes Handeln hätten vermieden werden können. Dazu zählen etwa gefährliche
„Mutproben“ und Verkehrsunfälle, die auf leichtsinniges oder alkoholisiertes
Fahren zurückzuführen sind. Das Projekt demonstriert eindrucksvoll die Folgen
risikoreicher Situationen. Die Teilnehmer/innen werden sich künftig zweimal
überlegen, ob sie beispielsweise in ein Fahrzeug steigen, wenn am Steuer jemand
sitzt, der Alkohol getrunken hat.
Am Ende des Tages geben
alle Schüler/innen ein positives Feedback: Es hat sich gelohnt! Alle sind sich
einig: „No risk, more fun!“ Denn niemand möchte die Situation, die der Sanitäter
mit Max im Rettungswagen nachgestellt hat, in der Realität erleben.
(Sabine Schneider)
Inhalt


Wir, die Schüler/innen der
Gesamtschule Hennef, verbrachten unsere Abschlussfahrt des 13. Jahrgangs in der
Hauptstadt Portugals, im wunderschönen Lissabon.
Fünf spannende Tage füllten wir
nicht nur mit sonnigen Strandausflügen und Stadtbesichtigungen, sondern z.B.
auch mit einem Besuch des Ozeanario, in dem wir die Artenvielfalt der Meere
bestaunen konnten. Von der anderen Seite des Tejos oberhalb des südlichen Ufers
genossen wir neben dem Christo Rei die Aussicht auf die Stadt. Auch Kulturelles,
wie die tolle Altstadt oder das Castelo de São Jorge, welches man mit einer der
legendären Eisenbahnen Lissabons erreichen konnte, durfte natürlich nicht
fehlen.
Anlässlich unserer beiden
Geburtstagskinder Laura Schönemann und Hans-Werner Obermann verbrachten wir
einen sommerlich warmen Abend im Park in der Nähe der Jugendherberge mit
Wunderkerzen und Schwarzwälder Kirschtorte, während wir dem Highlight des
nächsten Tages, einem Besuch in einem portugiesischen Restaurant, bereits
entgegen fieberten.
Kurz gesagt, wir hatten
eine wunderschöne Abschlussfahrt, bei der wir tolle Erfahrungen sammeln und
unsere Gruppe noch mehr als zuvor zusammen wachsen konnte.
(Jana Eisenblätter und Sam
Metje, Jahrgang 13)

WELCOME TO THE MACHINE –
Eine Inszenierung des Literaturkurses 12
Ein Themenabend zu Folterung
und Todesstrafe gerät außer Kontrolle. Bei einer Lifeschaltung trifft eine
überforderte Reporterin auf eine nicht ganz normale Offizierin bei den
Vorbereitungen für eine Exekution. Als sich der eingeschüchterte und verwirrte
Verurteilte seinem Schicksal ergibt und die Exekution beginnen kann, geschieht
etwas Merkwürdiges….
Am
17. Juli 2011 gaben die Schauspieler/innen des Literaturkurses der
Jahrgangsstufe 12 ihr Schauspieldebüt in den Räumlichkeiten der Gesamtschule
Hennef. Ein Jahr Arbeit an Franz Kafkas literarisch anspruchsvoller Erzählung
„In der Strafkolonie“ und der unermüdliche Einsatz der 16 Schüler/innen auch
über den Unterricht hinaus gingen voraus und mündeten in einer großartigen
Inszenierung, die auf den Brettern dieser Welt nicht besser hätte gespielt
werden können. Von der Technik, über den Bühnenbau bis hin zu den Requisiten
sowie der Layoutgestaltung von Flyern, Programmheften und Plakaten haben die
jungen Erwachsenen das Projekt selbstständig geplant, organisiert und umgesetzt.
Auch der Ursprungstext von Franz Kafka wurde gekürzt, verändert und um viele
Passagen ergänzt, so dass ein einzigartiges und lediglich an das Original
angelehntes Gesamtkunstwerk aus den Federn der Schüler/innen entstand, dessen
Umsetzung auf der Bühne mit einer guten Mischung aus Freude, Spaß und
Ernsthaftigkeit stattgefunden hat. Ein besonderes Schuljahr mit vielen
Erlebnissen, Höhen und Tiefen und einem außergewöhnlichen Zusammenhalt geht zu
Ende und weder die Schüler/innen, noch ich als Kursleiterin werden die gemachten
Erfahrungen so schnell vergessen.

Neben den drei gelungenen
Auftritten in der Gesamtschule bin ich stolz darauf berichten zu können, dass es
eine weitere Inszenierung auf der Bühne der Bonner Bundeskunsthalle am 02.12.11
um 19 Uhr geben wird. Ein besonderer Lohn für die vielen Mühen und das
außerunterrichtliche Engagement der Schüler/innen und eine Ehre im Rahmen der
Bonner Schulkulturtage vor einem großen Publikum spielen zu können…
(Dorothee Di Tomaso)

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Glückliche Lyrix Gewinnerin - Die Schönheit
Bathsebas
Gottesgleich, die Haut wie
Seide, goldgetupft das Engelshaar, zieht die Blicke voll mit Neide auf sich, die
schöne Bathseba. Gelehnt an einen Brunnen wie warmer Schnee die Form, wird sie
von all'n besungen, den Frau'n ist sie ein Dorn. Das Tuche, sanft umschlungen,
verdeckt nur ihren Schoß, doch vor den bösen Zungen schützt sie der Schönheit
Trost. Die Lippen farblich wie Korallen, die Blätter wie des Engels Flügel, die
Schultern gleichen Marmorballen oder der Toskana Hügel. Unter dem wohlgeformten
Busen entfacht sie Feuer der Verführung, gleicht sie auch des Künstlers Muse,
wärt sie keinem die Berührung. Ihrem Blick ins weite Land ist's sich mühsam zu
entziehen, gleicht er doch dem Diamant, man möcht fast nieder knien. Man kann
sie nicht mehr retten all die Männerseel'n, sie wünschten, dass sie hätten nie
ihren Blick gesehn. Sie verdrängten die Gefahr, die von dem Weibe ausgeht, doch
die Schöhnheit der Bathseba auch bald wird still verweht.
Was ist vergänglich und was bleibt? Das haben sich die Deutsch- LK Schüler/innen
der Jahrgangsstufe 12 von Frau Di Tomaso im April 2011 gefragt. In dem
themengebenden Gedicht "Es ist alles eitel" setzt sich Andreas Gryphius mit der
Nichtigkeit des menschlichen Lebens auseinander und richtet seinen Blick weg vom
irdischen Leben hin auf das Ewige. Im Rahmen der Unterrichtsreihe zur
Barocklyrik wurde insbesondere darauf wert gelegt, dass die Schüler/innen selbst
produktiv werden und Literatur nicht, wie so häufig, nur als Rezipienten
erfahren. Embleme, Sonette und freie Gedichte wurden rund um das Thema
„Vergänglichkeit“ angefertigt, vorgetragen und besprochen. Besonders der Besuch
des mittelalterlichen Museums „Schnütgen“ und die Teilnahme am dortigen Workshop
in Köln dienten den Schüler/innen als Inspiration für ihre Arbeit. Die eigenen
Produkte, die in der Auseinandersetzung mit dem Gedicht „Es ist alles eitel“ von
Andreas Gryphius und der Betrachtung der Vanitas- Objekte aus dem Museum
entstanden, waren schließlich so druckreif, dass die Schüler/innen diese bei
einem Wettbewerb des Lyrix-Deutschlandfunk einschickten. Von über 1000
Einsendungen aus dem In- und Ausland wurde nun das Gedicht von Carina Felder von
einer Jury ausgewählt und auf der Internetseite des Deutschlandfunks
veröffentlicht. Jetzt drücken wir natürlich noch die Daumen, dass sie sich im
Dezember auch zu den glücklichen Jahresgewinnern zählen darf…
(Dorothee Di Tomaso )
Inhalt

Das
Projekt „Eine Mauer die verbindet und nicht trennt“ neigt sich langsam dem Ende.
Die Schüler Florian und Jelena aus der Jahrgangsstufe 13 und Lena, Lina, Robin
und Lennart aus der 8E haben Großartiges geleistet und alle Erwartungen
übertroffen. Aus der Idee gemeinsam mit anderen Hennefer Schulen und regionalen
Künstlern ein Kunstwerk zu schaffen, ist ein beeindruckendes Meisterwerk
entstanden. In vielen Stunden außerhalb der Unterrichtszeit haben die jungen
Erwachsenen und Jugendlichen ihre Nachmittage in Hennef neben der Bäckerei „Gilgens
Tortenkutsche“ verbracht und an der Verwirklichung des Projektes gearbeitet.
Dabei waren es insbesondere unsere Schüler/innen die Durchhaltevermögen,
Engagement und Zusammenhalt zeigten, um auch nach vielen Monaten voller Mühen
und Widrigkeiten noch letzte Reserven zu mobilisieren und das Werk zu vollenden.
Wie das Resultat zeigt - eine Arbeit, die sich gelohnt hat.
In den kommenden
Tagen findet eine Abschlussveranstaltung mit Presse und Fernsehen statt. Weitere
Informationen, Termine, Bilder und Zeitungsartikel befinden sich unter:
www.dasinternet.de/mauer.
(Dorothee Di Tomaso)

Inhalt

Erfolgreicher Abschluss
des Projekts mit dem Carl-Reuther-Berufskolleg
Schüler/innen und Schüler
des Carl-Reuther-Berufskollegs und der Gesamtschule Hennef haben ihr gemeinsames
Projekt „Lernen durch Lehren“ äußerst erfolgreich abgeschlossen; es ermöglichte
den „Berufsschülern“, ihren Kollegen der Gesamtschule Kenntnisse in den
Fachbereichen Holz und Farbe zu vermitteln.
Die Idee entstand am
Berufskolleg, als dessen Schüler/innen Besuchern auf eindrucksvolle Weise die
Lerninhalte ihrer „Berufsausbildung“ vermittelten.
Die „Fachgruppe Holz“ hat
Schach-Spiel-Figuren und eine Aufbewahrungskiste aus wetterfestem „Multiplex“
hergestellt, die „Fachgruppe Farbe“ hat eine Betonwand in der Gesamtschule
fachmännisch renoviert und künstlerisch gestaltet.
Die feierliche Übergabe der
fertigen Arbeiten fand in der Gesamtschule statt. Die beiden Schulleiter,
Günther Au und Wolfgang Pelz, dankten den Schüler/innen und den beteiligten
Kolleg/innen für ihr Engagement. Alle Beteiligten wünschen sich eine Fortsetzung
der Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.
Inhalt

Eine Delegation der
Gesamtschule Hennef hat im September das Gymnasium ‚Liceul Teoretic ‚Traian
Vuia‘ in Resita in Rumänien besucht, um erste Kontakte zu knüpfen und
Möglichkeiten einer Schulpartnerschaft auszuloten. Jochen Herchenbach, Heinz
Wegmann, Mariana Krentz, Ann-Kathrin Dragos und ihre Großmutter, Michaela
Georgewitsch, wurden von ihren rumänischen Gastgebern, der Schulleiterin Silvia
Nicolaescu, ihrer Stellvertreterin Lucia Ana Morut und den übrigen Lehrer/innen
und Schüler/innen außerordentlich freundlich begrüßt. Ein umfangreiches und
abwechslungsreiches Programm erwartete die Gruppe aus Hennef, darunter
Begegnungen mit dem Vize-Landrat des Kreises Caras-Severin, Ionesie Ghiorghioni,
und dem Bürgermeister Resitas , Mihai Stepanescu, der den Besuchern für eine
Woche sogar einen Reisebus und seinen Fahrer zur Verfügung stellte. Aber auch
eine Begegnung mit der Rektorin der Universität in Resita, Doina Frunzaverde,
die von den beeindruckenden Fortschritten bei der Entwicklung der Hochschule
berichtete, und ein Empfang bei dem Demokratischen Forum der Deutschen im
Banater Bergland durch Erwin Tigla und Cristian Chioncel standen auf dem
Programm. Die Hennefer gewannen einen lebhaften Eindruck von der kulturellen
Arbeit der deutschen Minderheit in diesem Teil Rumäniens. Sowohl Herr
Ghiorghioni als auch Herr Stepanescu hoben in ihren Ansprachen hervor, wie groß
das Interesse in der Region an einer vertieften Zusammenarbeit mit Deutschland
in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Bildung ist und sprachen die Hoffung
aus, dass eine Schulpartnerschaft mit dem Liceul Teoretic‚ Traian Vuia‘ zu
einer vertieften Partnerschaft auf allen Ebenen beitragen möge. In einem
Radiointerview mit Radio Resita betonte Jochen Herchenbach in seiner Funktion
als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef, wie groß auch auf
deutscher Seite das Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit ausgeprägt
ist. Er verwies vor allem auch auf die Notwendigkeit des Zusammenwachsens in
einem vereinten Europa. Hier könne vor allem der Austausch der Jugendlichen
vielfältige neue Möglichkeiten eröffnen. In einem Interview des
deutschsprachigen Programms von Radio Resita unterstich Heinz Wegmann, der die
Koordination der Schulpartnerschaft übernehmen wird, die vielfältigen
Möglichkeiten der Schüler/innen, sich in gemeinsamen Unterrichtsprojekten näher
zu kommen. Vor allem im Sport ergeben sich zahlreiche Chancen der Zusammenarbeit.
Die Gesamtschule Hennef sei dazu bereit und würde sich freuen, eine Delegation
der Partnerschule im Frühjahr des kommenden Jahres zu empfangen, um erste
Projekte abzusprechen und den Schüleraustausch vorzubereiten. Beeindruckt
zeigten sich die Gäste aus Hennef aber auch von der landschaftlichen Schönheit
des Banat, einem sehr alten Siedlungsgebiet deutscher Zuwanderer seit dem
Mittelalter. Vergleichbar dem Bergischen Land genossen die Hennefer bei mehreren
Ausflügen und strahlendem Sonnenschein zusammen mit ihren rumänischen Freunden
die zum Teil noch unberührte Natur. Eine Fahrt mit dem Boot des rumänischen
Grenzschutzes auf der schönen Donau, nicht weit von Resita entfernt, und ein
großzügiger Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Moldova Nouă sorgten für
weitere beeindruckende Erlebnisse. Die Gastfreundschaft und liebevolle Aufnahme
durch die rumänischen Partner, für die ihnen an dieser Stelle ganz herzlich
gedankt sei, sorgten für einen nachhaltigen Eindruck und so kehrte die
Delegation mit vielen neuen Anregungen nach Hause zurück. Mit Spannung erwarten
sie nun den Gegenbesuch, der vermutlich im Mai 2012 stattfinden wird.
(Heinz Wegmann)
Inhalt

Von Bayer bis Kautex –
Betriebsbesichtigungen mit Nina und Ingo Wentz
Der Weg zu den Bayer
Leverkusen ist lang, aber er lohnt sich. Die Schüler/innen haben die Anfahrt auf
eigene Faust gut bewältigt. Wir haben zunächst im Besucherzentrum alles über die
Geschichte, Produkte, aber auch soziale Projekte der Firma Bayer erfahren.
Anschließend referierte ein Mitarbeiter über Ausbildungsberufe und Studiengänge.
Ein Besuch des Chemparks mit dem Reisebus rundete den gelungenen Besuch ab.
Die Firma Solarworld
schickte uns einen sehr motivierten Mitarbeiter, der uns einige aufgebaute
Solaranlagen zeigte und Fakten erklärte. Getrübt wurde der Besuch durch die
Tatsache, dass der Standort in Bornheim bereits vor Wochen geräumt wurde.
Das RWE Niederaußem zu
erreichen, war eine Herausforderung, die fast alle problemlos gemeistert haben.
Zunächst informierte ein Mitarbeiter im Besucherzentrum über Braunkohle,
Kraftwerke, erneuerbare Energien und vieles mehr. Die anschließende
Betriebsbesichtigung war ein einziger Superlativ. Die Dimensionen des Kraftwerks
waren schlichtweg überwältigend.
Am Donnerstag erzählte ein
sehr patenter Mitarbeiter der Firma Rheinenergie den Schüler/innen, welche
Ausbildungsberufe es dort gibt. Danach hatten wir die Gelegenheit, die
Ausbildungswerkstätten zu besichtigen und die Berufsschüler zu befragen.
„Da will ich mal hin“
sagten viele Schüler nach dem Besuch der Firma Kautex. Die Besichtigung der
Kleinstmengenspezialproduktion, in der ganz ausgefeilte Tanks für sehr
spezielle, sehr teure Autos gefertigt werden, war klasse. Der Mitarbeiter
erzählte von seinem unkonventionellen Lebensweg und machte den Schüler/innen
Mut, einen Beruf anzugehen.

Inhalt

Ferien? Och nö! –
Sommerferienexperimente der Physikusse
Die Physikusse
experimentieren so gerne, dass sie auch in den Sommerferien 2011 nicht genug
davon bekommen.
Da wir nach den Ferien mit
der neuen Physik-Show beginnen möchten, suchen wir nach neuen Experimenten. Die
müssen spannend und showtauglich sein. Das ist gar nicht so einfach. Es gibt
ganz viele tolle physikalische Spielereien, die aber leider viel zu klein sind
und/oder vor einem großen Publikum gar nicht gut zur Geltung kommen.
Metastabile Flüssigkeiten
und Trockeneisblasen werden also in den Sommerferien ausgiebig getestet. Wir
finden das total spannend! Jetzt geht es darum, die Versuche zuverlässig ans
Laufen zu bringen. Während einer Show kann man sich keine Aussetzer erlauben.
Ein wenig größer müssen einige Sachen noch dimensioniert werden, damit das
Publikum richtig was davon hat. Insgesamt sind wir mit unseren
Ferienexperimenten sehr zufrieden.
Abgesehen vom
physikalischen Spielen ist es für alle Physikusse aber auch immer schön,
zusammen zu sitzen, zu erzählen, gemeinsam Pizza zu essen und Spaß zu haben.
Denn sonst würden wir uns in den Ferien wohl nicht freiwillig treffen, oder?

Inhalt

Suchtpräventionswoche - Projekt des 8.
Jahrgangs gegen Sucht und Gewalt
Vom 26.9. - 30.9.2011 fand
in der Jahrgangsstufe 8 wie seither eine Projektwoche zum Thema „Ich trau mich
was“ – Projekt gegen Sucht und Gewalt statt.
Es wurden in allen Klassen viele verschiedene Aspekte von Suchtverhalten und
Genussverhalten bearbeitet. Zum einen musste man sich mit sich selbst
auseinandersetzen und zum anderen wurden Einzelinformationen der gesamten Klasse
zu einem Gesamtbild zusammengeführt.
Als Einstieg in die
Thematik brachten die meisten Klassenlehrer/innen einen „Suchtsack“ mit, aus dem
jede/r Schüler/in einen Gegenstand zog, den er/sie beschreiben und mit dem Thema
Drogen in Verbindung bringen sollte. Andere wählten den Einstieg in das Thema
mit einer Reportage über eine Notaufnahme- Station einer Klinik, in welche
Jugendliche nach exzessivem Alkoholkonsum „für gewöhnlich“ eingeliefert werden.
- Sehr eindrücklich auch dieser Einstieg!
Die weiteren Tage standen
im Zeichen der Information über viele „weiche“ und z. T. auch so genannte
„harte“ Drogen. Broschüren und ein erarbeitetes Suchtphasenmodell zeichneten die
einzelnen Stationen vom „gelegentlichen Konsum“ bis zur „Abhängigkeit“ nach und
erarbeiteten die Kennzeichen der jeweiligen Stufen. Ein wichtiger Punkt war an
dieser Stelle auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen
und der Umgang damit, da dies über die persönliche Suchtgefährdung Auskunft
geben kann.
Neben diesen eher theoretischen Teilen gab es in der Woche für alle auch einen
praktischen Teil, in dem die Schüler/innen die Auswirkungen des Alkoholkonsums
„erfahren“ konnten. In der Turnhalle wartete Kriminalkommissar Seeger mit einem
Parcour auf, um dort mit s.g. „Rauschbrillen“ zu experimentieren. Aufgaben waren
unter anderem: Mit einem vorgetäuschten Alkoholspiegel von 0,5 bis 0,8 Promille
einen Parcours mit dem Roller befahren, zugeworfene Tennisbälle auffangen und
kleine Gegenstände in eine Box sortieren. Quasi betrunken war das alles nicht so
wirklich einfach … Das hatten viele so nicht erwartet und waren arg erstaunt und
auch schockiert.
Manche Klassen wählten indes für die Woche noch einen Film aus (Titel: „Tanja“),
in der ein Kamerateam eine zu Beginn 14-jährige Drogenabhängige in Hamburg bis
zu ihrem leider tödlichen Ende mit ca. 30 Jahren begleitet und ihre
verzweifelten Versuche, der Sucht zu entkommen, dokumentiert. Zugegebener Maßen
schwerer Stoff – aber doch auch wichtig …
Als
Ausklang dieser eindrücklichen Woche nutzten noch einige Klassen das tolle
spätsommerliche Wetter und besuchten den neuen Hennefer Kletterwald als „Ich
trau mich was“-Station, um das Klassengefüge und alle Individuen darin in ihrer
positiven Lebenseinstellung zu bestärken.
(Jost E. Wiebecke für den 8. Jahrgang)
Inhalt

Abschlussfahrt der
Klasse 10C zum Grevelingenmeer (Holland)
Wieder ein Jahr vorbei und
wieder sechs Klassen, die ihr letztes Schuljahr mit einer Abschlussfahrt
einläuteten.
Es war eine Klassenfahrt
voller Überraschungen: sehr gutes Essen, schöne Bungalows, nette Surflehrer,
tolles Wetter,…etc.
Die Klassenfahrt der 10C
war eine Klassenfahrt, bei der die Schüler/innen ihre Selbstständigkeit beweisen
konnten, da sie in Bungalows im Centerpark „Port Zélande“ verstreut wohnten.

Nachdem wir am Montagmittag
bei tollem Wetter ankamen, konnten die Schüler/innen ihre ersten Stunden bei
tollem Wetter am Strand genießen bis die Bungalows im Centerpark für sie bereit
standen. Anschließend gab es viele Möglichkeiten den Centerpark, die Wege zu den
Lehrern und zu wichtigen Attraktionen, sowie die Begebenheiten am ersten Tag
kennenzulernen.
Der zweite Tag begann durch
ein tolles Frühstück vom Zeil- und Surfzentrum. Anschließend gab es eine 16km
lange Fahrradtour nach Renesse mit Belohnungseis und zweimaliger
Express–Fahrradreparatur auf dem Hinweg.
Nach dem ersten
Surfunterricht war auch für alle Schülerinnen und Schüler klar, dass Surfen zwar
anstrengend, aber zu schaffen ist, denn alle Schülerinnen und Schüler standen am
ersten Tag auf dem Brett und surften. Hervor trat Samuel, der schon am ersten
Tag direkt aus dem sicheren Tümpel aufs Meer surfen durfte.
Nach gelungener sportlicher
Aktivität war der Abend mit Bowling sehr gemütlich und harmonisch.
Am Mittwoch gab es dann das
kulturelle Bonbon… die Stadt Zieriksee eine kleine sehr hübsche Stadt mit einem
tollen Markt, einem Hafen, einer schönen Mühle sowie einen „liebevollen“
Pavillion. Bevor allerdings diese Stadt erreicht wurde gab es eine wundersame
Bekanntschaft mit einem Esel und vollkommen übermüdete Schüler/innen im Bus.
Nach einer organisierten Stadtralley der „anderen Art“ durften die begeisterten
Schüler/innen wieder auf ihren Brettern davon surfen. Dieses Mal durften sogar
zehn Schüler/innen auf das große Meer hinaus.
Die vollkommen
ausgehungerten Schüler/innen wurden mit einem Barbecue–Abend vollstens
entschädigt und so konnten sie sich in ihren Bungalows für einen Discoabend in
Schale werfen.
Als alle Schüler/innen
topgestylt in Renesse standen und doch leider klar wurde, dass dieser leider
nicht stattfinden konnte, da in Renesse um diese Jahreszeit in der Partymeile
der Winterschlaf eingekehrt war, entschlossen sich die Schüler/innen trotzdem
gut gelaunt die Disco in den Centerpark zu verlegen.
Nach dem perfekten Start in
den Tag durch holländische Schokostreusel zum Frühstück und Blick aufs Meer,
waren alle Schüler/innen sofort bereit sich wieder auf die Surfbretter zu
schwingen oder im Centerpark das Schwimmbad unsicher zu machen. Eine Gruppe aus
drei Schülerinnen und Frau Stauch waren sogar schon um 7:00 Uhr wach um im
Sonnenaufgang durchs Meer zu galoppieren.
Nach einem etwas ruhigerem
Tag am Strand und eine Kunstaktion von Herrn Liss-Nüdling waren die Schülerinnen
und Schüler begeistert als wir noch eine Dance–Night im Centerpark durchführen
konnten und haben somit den Geburtstag von Frau Mentzel gebürtig gefeiert.
Müde wurden alle
Schüler/innen bei den Eltern abgegeben!
Wir danken den Busfahren
für die tolle Fahrt, dem Zeil- und Surfcentrum für die tolle Organisation und
das Surfen, dem Centerpark für seine Attraktionen und den Lehrern Frau Mentzel,
Frau Stauch und Herrn Liss–Nüdling für ihre Geduld.
(Sarah Mentzel)
Inhalt

1. „Knapp verpasstes
Kreisfinale“ - Landessportfest der Schulen - Wettkampfklasse I in Hennef –
Mädchen der Jahrgänge 1994 und älter
Bei herrlichem Sommerwetter
fand am 15. April auf der Anlage des FC Hennef die Vorrunde zur
Kreismeisterschaft der WK-I- Mädchen statt, in der Wettkampfklasse also, in der
nur der Kreismeister ausgespielt wird und in der man sich nicht für höhere
Ebenen (Bezirks-, Landes- und Bundesfinals) qualifizieren kann.
Wie jedes Jahr musste die
Gesamtschule auf Leistungsträger verzichten, diesmal aber vor allem
verletzungsbedingt und nicht wegen Klausuren in der Oberstufe, wie sonst so oft.
Neu war in diesem Jahr, dass auf der Trainerbank der Newcomer und
Hoffnungsträger Alexej Boschmann Platz nahm. Der gewiefte Fußballtaktiker gewann
mit seinem Team zwei Spiele – gegen das Heinrich-Böll-Gymnasium Troisdorf und
gegen das Gymnasium zum Altenforst, ebenfalls aus Troisdorf –, gegen das
Antoniuskolleg aus Neunkirchen gab es allerdings eine Niederlage. Am Ende hatte
man zwar 6 Punkte wie der spätere Sieger, allerdings entschied das etwas
schlechtere Torverhältnis gegen unsere Mannschaft und für das Antoniuskolleg aus
Neunkirchen. Schade und auf ein Neues im nächsten Schuljahr!
Es waren dabei: Laetitia
Beule, Denise Becker, Isabel Georgi, Jana Klein, Sarah Monnens, Nadine
Nettekoven, Dana Rondorf, Lisa Marie Schneider, Anna Szurowski und Laura Wessel.
2. „Ungewohntes
Vorrunden-Aus“ - Landessportfest der Schulen - Wettkampfklasse II
in Oberpleis – Mädchen der Jahrgänge 1995/1996
Eine Premiere gab es
„heuer“ für die WK II. Zweimal schon erreichte die Gesamtschule Hennef in dieser
Altersklasse sensationell das Finale des Landes NRW und wurde einmal in Herne
Zweiter und – im Vorjahr – in Bielefeld Fünfter. Diesmal schied unser Team schon
in der ersten Runde auf Kreisebene aus. Es fehlten wichtige Spielerinnen und der
rechte Biss, sodass kein wirklicher Spielfluss aufkam. Gegen das Gymnasium aus
Oberpleis reichte es zwar zu einem 1:1, gegen das Gymnasium zum Altenforst aus
Troisdorf aber hatte unser Team diesmal mit 0:2 das Nachsehen. Als verdiente
Zweite traten die sonst so oft Erfolgreichen und diesmal Ausgeschiedenen die
Heimreise an.
Es waren dabei: Carmen
Becker, Steffi Gleim, Tabea Hohnen, Anne-Kathrin Schmidt, Dinah Marie Pfeiffer,
Eileen Szurowski, Michelle Stachelhaus und Sarah Winter
3 . „Ein unvergessliches
Erlebnis!“ - DFB-Futsal-Cup 2011 am 18. - 19. März 2011 in Duisburg und
Bergkamen “
Ein Turnier der ganz
besonderen Art fand im März in Duisburg und Bergkamen statt: Die Mädchen der
Jahrgänge 1997 und jünger nahmen am DFB-Futsal-Cup 2011 teil, für den sie sich
Mitte Dezember 2010 in der Sportschule Hennef als Vertreter des Fußballverbandes
Mittelrhein qualifiziert hatten.

Eine Woche, bevor es nach
Duisburg ging, war sogar der Bundestrainer für Futsal, Paul Schomann, eigens in
der Gesamtschule (auch die anderen teilnehmenden Schulen hatte er bereist), um
ein das Turnier vorbereitendes Training mit allen Futsal-Kandidatinnen unserer
Schule in der Sporthalle durchzuführen. (Siehe die Futsal-Videos)
Dann war es endlich so
weit: Freitag, der 18. März. Morgens um 10.15 Uhr bestiegen unsere Mädchen den
DFB-Bus auf dem Schulparkplatz und wurden von den männlichen Vertretern des FVM,
den Jungs des Clara-Fey-Gymnasiums aus Schleiden, schon mit Spannung erwartet.
Nach knapp zwei Stunden waren das Fahrziel Duisburg erreicht und erste
freundschaftliche Kontakte zu den Schleidenern hergestellt.
Nach dem Mittagessen in der
Sportschule Wedau und einer kurzen Mittagspause ging es dann zum Futsal-Turnier
in die Halle der Sportschule Wedau. Mit drei Gegnern sollte es die Gesamtschule
zu tun bekommen: Mit dem Max-Planck-Gymnasium Trier als Vertreter des
Fußballverbandes Rheinland, dem Gymnasium Odenkirchen aus dem Fußballverband
Niederrhein und dem Helmholtz-Gymnasium Bielefeld als westfälischem
Verbandsvertreter.
Ein großes Kampfspiel war
gleich die erste Partie gegen die Trierer Mädchen. Diese erwiesen sich als
spielerisch überlegen, doch hielten unsere Hennefer voll dagegen und bis wenige
Sekunden vor Schluss hatte – auch dank einer überragenden Kristin Kosel im Tor -
das 0:0 Bestand. Dann fiel der Treffer für die Gäste doch noch durch einen
Freistoß genau ins Toreck. Das erschütterte die Moral unserer Spielerinnen aber
nicht nachhaltig. Im zweiten Spiel waren sie noch konzentrierter und agierten
taktisch noch klüger. Mit 3:1 schlugen sie die starken Bielefelder
Gymnasiastinnen, wobei Jaqeline Rogalla nicht zu stoppen war und alle drei
Treffer erzielte.
Mit einer Niederlage und
einem Sieg ging es unter die Dusche und zum vorgezogenen Abendessen in der
Sportschule. „Vorgezogen“ deshalb, weil um 18.00 Uhr das Zweitligaspiel MSV
Duisburg gegen Fortuna Düsseldorf im nahen Stadion anstand, für das der DFB
Karten spendiert hatte. Es stellte sich heraus, dass die Gesänge und „Spielchen“
der beiden Fangemeinden, die sich offensichtlich in herzlicher Abneigung
verbunden fühlten, für unsere Mädchen genauso interessant waren wie das Spiel
auf dem Rasen, das etwas glücklich 1:0 für Duisburg endete.
Zurück in der Sportschule
begann ein langer Abend für die jungen Henneferinnen. Es zeigte sich, dass sie
über mehr Kondition verfügten als ihr begleitender Lehrer, Herr Pfeiffer, der
vorzeitig die Segel streichen musste.
Am folgenden Samstag ging
es nach dem Frühstück mit dem Bus weiter von Duisburg nach Bergkamen. Hier
sollte der „DFB-Cup 2011 für Schulmannschaften“ im Rahmen des „DFB-Futsal-Cups
2011 für C-Junioren“ der Vereinsmannschaften seine Fortsetzung finden.
Mittlerweile hatte sich ein freundschaftlliches Verhältnis zu den Schleidener
Jungs entwickelt, was dazu führte, dass man sich bei den noch anstehenden
Spielen gegenseitig die Daumen drückte und akustisch unterstützte.
Allerdings war das dritte
und letzte Gruppenspiel für unsere Mädchen eh kein Problem. Ganz souverän
schlugen sie das Odenkirchener Gymnasium mit 4:0, wobei sich Marie Jaeger,
Sophie Thiel, Janina Timm und Jaqeline Rogalla in die Torschützenliste
eintrugen. Torfrau Kristin war kaum gefordert, was sich aber im anschließenden
Endspiel – wieder gegen Trier – radikal änderte. Die Triererinnen drehten enorm
auf und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen, aber die überragende Kristin
schien unbezwingbar und hatte den Applaus auch der unparteiischen Zuschauer in
der vollbesetzten Halle auf ihrer Seite. Zwischendurch ergaben sich für unser
Team zwei große Konterchancen, die aber knapp vergeben wurden. Als schließlich
doch noch das 1:0 für den Gegner fiel, fehlte unseren Henneferinnen die Kraft,
den Spieß noch einmal umzudrehen.
So konnten sie sich am Ende
über einen hervorragenden 2. Platz (!) beim DFB-Futsal Cup 2011 freuen und
anerkennen, dass die Trierer Mädchen verdiente Erste waren. Aus den Händen des
DFB-Vizepräsidenten für Jugendfußball, Hans-Dieter Drewitz, erhielt die
Mannschaft im Bergkamener Blitzlichtgewitter und zu allseits bekannten Klängen
(„We are the champions“) einen tollen Pokal und bestieg müde, aber sehr
zufrieden und voller positiver Eindrücke den Bus zur Heimreise.
Als sie am frühen Abend in
Hennef ankam, war auch ein wenig Trauer dabei, mussten sich unsere Mädchen doch
nun von den sympathischen Schleidener Jungs verabschieden, die, angefeuert von
unserem Team, ebenfalls ausgezeichnete Zweite geworden waren. Man war sich
gegenseitig ans Herz gewachsen. Na ja, vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen im
nächsten Jahr... und noch einmal „ein unvergessliches Erlebnis“.
Die „Heldinnen“ waren:
Selina Buchmann, Yvonne Hansen, Marie Jaeger, Kristin Kosel, Jaqeline Rogalla,
Sophie Thiel, Janina Timm und die beiden „Küken“ aus dem Jahrgang 2000: Jessica
Hansen und Joline Rosauer.
4. „Alle geschlagen und am
Ende der dritte Platz!“ - Landesfinale beim Landessportfest der Schulen,
Wettkampfklasse IV in Wülfrath – Mädchen der Jahrgänge 1999/2000
Wie kann man den dritten
Platz eines Turniers belegen, wenn man alle Spiele gewinnt? Die Auflösung folgt
– wir wollen der Reihe nach erzählen.
Es war ein neu formiertes
Team der WK IV, das am 5. April als Kreismeister des Rhein-Sieg-Kreises zum
Finale des Regierungsbezirks Köln nach Jülich fuhr. Herr Pfeiffer als
betreuender Lehrer hegte keine allzu hohen Erwartungen, der Kreismeistertitel
war ja auch schon etwas. Man würde sehen...
Umso größer die
Überraschung, als die Mädchen sich von Spiel zu Spiel steigerten, sich gegen
drei starke gegnerische Teams durchsetzten und am Ende als Sieger der RB Köln
nach Hause fuhren. Damit war die Gesamtschule Hennef zum ersten Mal in dieser
Wettkampfklasse für das Landesfinale des Landes NRW qualifiziert.
Das NRW-Finale stieg am 13.
April 2011 in Wülfrath. Die fünf Meister der fünf Regierungsbezirke des Landes
nahmen teil: Für den Regierungsbezirk Düsseldorf das Humboldt-Gymnasium
Solingen, für den RB Münster das Pascal-Gymnasium Münster, für den RB Arnsberg
das Gymnasium Antonianum aus Geseke, für den RB Detmold das Marianne Weber
Gymnasium aus Lemgo und für den RB Köln – wir, die GE Hennef.
Das Ergebnis der ersten
drei Spiele gegen die Gymnasien aus Solingen, Münster und Geseke war immer das
gleiche: Alle Partien wurden mit 1:0 gewonnen – macht 9 Punkte, sollte man
meinen. Doch bei der WK IV gibt es eine Besonderheit: Den Spielen ist jeweils
ein Mannschafts-Technikwettbewerb, bestehend aus Dribbeln, Passen und
Torschuss, vorgeschaltet. Wer diesen Vergleich gewinnt, geht in das
anschließende Spiel mit einer 1:0 Führung. Und wer ihn verliert, läuft einem 0:1
Rückstand hinterher. Und dieses Kunststück schafften wir in den ersten drei
Partien. Jedes Spiel begann die Gesamtschul-Auswahl mit einem 0:1, eingehandelt
beim Technikvergleich, gewann anschließend mit 1:0 und hatte am Ende nur 1:1
gespielt, was nicht 3x3 = 9, sondern 3x1 = 3 Punkte ergibt. Dass das Gymnasium
aus Lemgo zum Schluss sowohl bei der Technik als auch im Spiel deutlich unterlag
(0:4), rettete die Gesamtbilanz (6 Punkte) nicht mehr: Die Gesamtschule Hennef
hatte alle Spiele gewonnen und belegte NRW-weit in der WK IV im Schuljahr
2010/11 nur Platz drei.
Nur? Nein! – Unser Team war
grandios: Angeführt von der sehr starken Mannschaftsführerin Kristin Kosel
zeigten alle hervorragende Leistungen. Torfrau Nikola Piechaczkova ließ
überhaupt keinen Gegentreffer zu, die absolut sichere Sylvia Keller hielt die
Abwehr im Zentrum zusammen, auf den Außenverteidigerpositionen zeigten Yolanda
Bördgen und Anne Winterberg tolle Leistungen. Joline Rosauer rannte und kämpfte
im Mittelfeld, Jessica Hansen gab den Gegnerinnen im Angriffszentrum und auf den
Flügeln ständig das Nachsehen, Saskia Oszkinat und die beiden Victorias waren
als Einwechselspielerinnen jederzeit in der Lage, Akzente zu setzen. Lara Sophie
Weber durfte diesmal leider nicht mitspielen, weil sie die Elfte war, gab aber
als Maskottchen und Fan alles.
Wir dürfen gespannt sein,
wie sich diese Mädchen in den nächsten Jahren mit ihren Schulmannschaften
schlagen werden. Vielleicht schafft es ja doch irgendwann einmal ein
Gesamtschul-Team nach „Berlin, Berlin...!“
Es waren dabei: Nikola
Piechaczkova (im Tor), Yolanda Bördgen, Jessica Hansen, Sylvia Keller, Kristin
Kosel, Saskia Oszkinat, Victoria Pittelkow, Joline Rosauer, Victoria Scott,
Lara Sophie Weber und Anne Winterberg.
5. „Kristin im Glück!“
oder: Training mit einer Legende
Was kann es für eine
hochbegabte Nachwuchstorhüterin Schöneres geben, als vom „Olli Kahn des
Frauenfußballs“, der langjährigen Nationaltorfrau Silke Rottenberg trainiert zu
werden? Es war der Deutsche Fußball Bund, der am 5. Mai 2011 anlässlich der
bevorstehenden Frauen-WM talentierte Torhüterinnen der Jahrgänge 1999/2000 zum
Sichtungstraining ins Ulrich Haberland-Stadion nach Leverkusen einlud – ein
Angebot, wie für Kristin Kosel aus der 6A gemacht. Silke Rottenbergs Fazit der
Veranstaltung war zwar allgemein gehalten, zielte aber nicht zuletzt auf Kristin
(und wurde von ihr abgenickt): „Die Mädchen habe super mitgemacht. Sowohl für
sie als auch für mich war die Talentsichtung ein sehr positives Ereignis.“
6. „Drei kamen durch!“
Dana, Laura und Roman machen die FÜL-C-Lizenz / Ausbildung in der Schule
Die Gesamtschule Hennef
freut sich über drei neue Fachübungsleiter-C-Lizenz-Inhaber: Dana Rondorf und
Laura Schoenemann aus dem 12. Jahrgang und Roman Fleischhauer aus der 13
bestanden im März ihre Fußballtrainer-Prüfung in der Sportschule Hennef. Mit
sechs Kandidaten (drei weiblichen und drei männlichen) war man ein Jahr zuvor in
die einjährige Ausbildung gestartet, doch blieben drei von ihnen auf der
Strecke. Die umfangreichen Lerninhalte – vom Bambini- bis zum A-/und
B-Jugendtraining, von Fragen der Mannschafts-führung und der Kommunikation mit
Eltern bis zu Problemen der Vereinsarbeit - mussten von Sportlehrer Martin
Pfeiffer über 11 Monate hinweg in der Schule vermittelt werden. Das stellte alle
Beteiligten nicht zuletzt vor organisatorische Probleme: Oft genug fanden die
gemeinsamen Sitzungen statt, wenn den Fußball-“Azubis“ die Schule nachmittags
alleine gehörte. Und je sechs „Besuchen“ durch ihren Lehrer mussten sich die
drei Trainerschein-Aspiranten in Fußball-AGs und Vereinstrainings auch noch
unterziehen. Am Ende aber hat es sich gelohnt: Sowohl die Klausur als auch die
trainings-praktische Prüfung durch FVM-Lehrwarte bestanden unsere drei
Neutrainer ohne Probleme. Wir gratulieren herzlich – sowohl den Dreien als auch
den Kindern und Jugendlichen, die sie zur Zeit betreuen und in Zukunft
trainieren werden.

7. „Der GESV lebt“ -
Gesamtschul-Sportverein mit eigenen Mannschaften im Spielbetrieb - und immer auf
der Suche nach Trainerinnen und Trainern
Seit dem Jahr 2000 gibt es
den „Gesamtschul-Sportverein Hennef 2000 – omnibus e.V.“. Aber erst in der
Saison 2010/11 waren zum ersten Mal und mit Erfolg Mannschaften unter seinem
Namen im Spielbetrieb des Fußballverbandes Mittelrhein auf Kreisebene aktiv:
zwei F-Teams der Jahrgänge 2002 und 2003, sowie eine Bambini Mannschaft.
Außerdem spielten GESV-Bambinis in einer Spielgemeinschaft mit dem TV Rott. Auch
ein B-Juniorinnen-Team als Spielgemeinschaft mit Allner-Bödingen maß sich im
Wettbewerb mit anderen Vereinen.
Für die neue Saison ist bei
den B-Mädchen eine Kooperation mit dem TuS Buisdorf vereinbart. Eine
D-Mädchenmannschaft und zwei F-Junioren-Teams starten als „GESV Hennef“ in die
Spielrunde 2011/12.
Übrigens kommt „omnibus“
aus dem Lateinischen und bedeutet „für alle“. Es will besagen, dass im GESV
nicht nur Gesamtschülerinnen und -schüler aktiv sein können und der Verein
grundsätzlich nicht nur für Fußball offen ist.
Der GESV ist sicher kein
ganz normaler Verein. In einem Punkt unterscheidet er sich allerdings schon
jetzt – leider – nicht von den anderen örtlichen Clubs: Er ist – weil es an
ihnen fehlt – immer auf der Suche nach Trainern und Trainerinnen, Betreuerinnen
und Betreuern. Also: Melden Sie sich bitte, wenn Sie sich eine Mitarbeit
vorstellen können.
Schließlich: Der GESV
Hennef hat eine eigene Homepage, die sich sehr leicht googeln lässt.
8. “Ein tolles Jahr geht zu
Ende“ - FsJ-ler Björn Langenbach scheidet Ende Juli aus
Noch ist er der fünfte
FsJ-ler, den der GESV bisher hatte, bald war er es: leider! Björn Langenbach vom
Landingersberg in Hennef hat nun fast ein Jahr lang tolle Arbeit für den Verein
und in den Grundschulen, in denen er eingesetzt war, geleistet. „Ein super
Zivi!“, lautet der einhellige Tenor sowohl bei den Kolleginnen und Kollegen von
den GGS Siegtal, Hanftal- und Gartenstraße als auch bei den Verantwortlichen des
GESV. Und „seine“ Bambinis, F-Jungs und B-Mädchen werden wohl manche Träne
verdrücken, wenn der endgültige Abschied kommt und Björn sich aus Hennef
verabschiedet und sein Studium in Köln aufnimmt.
(Martin Pfeiffer)
Inhalt

Projektwoche ermöglicht einen informativen Blick in die zukünftige Arbeitswelt
In der
Woche vom 26.09. - 30.09.2011 konnten sich die 180 Schüler/innen des 9.
Jahrgangs im Rahmen einer projektorientierten Berufsorientierungswoche ohne
Zeitstress mit ihrer ganz persönlichen Zukunft in der Arbeitswelt beschäftigen,
der sie sich nach ihrem Schulabschluss stellen müssen.
Die
Projektwoche stand ganz im Zeichen der individuellen Gestaltung, damit die
Schüler/innen sich frühzeitig und selbstständig orientieren können, um ihre
Weichen in eine gesicherte berufliche Existenz richtig zu stellen. Neben der
selbst gewählten Teilnahme an zahlreichen Workshops und wegen der Fülle von
Angeboten, unterschiedliche Betriebe zu besichtigen, fiel die Auswahl nicht
immer leicht. Die Erstwünsche der Schüler/innen konnten aber alle erfüllt
werden. Sie konnten ihren Stundenplan für die Berufsorientierungswoche selbst
gestalten. Über unsere Internetplattform „Fronter“ wählten sie frei nach ihren
Interessen aus, an welchen Workshops sie teilnehmen und welche Betriebe sie
besichtigen wollten. Möglich wurde dies, weil das Berufsorientierungsbüro, kurz
BOB genannt, unter Leitung von Stefan Müller vorbereitend eine organisatorische
Höchstleistung vollbracht hatte.
Mehr
als 40 Betriebe konnten vom BOB dafür gewonnen werden, unsere Schüler/innen
einzuladen, damit diese ihre Betriebe und Ausbildungsangebote vor Ort kennen
lernen.
An
dieser Stelle bedanken wir uns im Namen der Schulleitung, der Eltern sowie
unserer Schüler/innen sehr herzlich für das außerordentliche Engagement und das
qualitativ hohe Niveau, das unseren Schüler/innen bei den ausführlichen und
informativen Betriebsbesichtigungen geboten wurde.

Firmen:
Spedition Schenker in Köln-Zollstock, Krautfabrik Grafschafter in Meckenheim,
GKN- Lohmar, Tagebau Inden (RWE) in Eschweiler, Bayer-Leverkusen, Kautex-Bonn,
Rheinenergie in Köln, RWE-POWER in Niederaußem, Solarworld in Bonn, Deutsche
Bahn Köln, RSAG – St. Augustin / Troisdorf / Siegburg, Rhein-Erft-Akademie,
SGL-Carbon Bonn-Mehlem, Hit-Markt Hennef, ADAC Luftfahrttechnik-Helikopter in
Hangelar, BIZ-Bonn, Wahnbachtalsperrenverband, Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch,
Emitec in Lohmar, Neugart in Hennef, Stadtwerke Bonn, Amtsgericht Siegburg,
Kreissparkasse Köln, Ford-Werke Köln, Metro St.Augustin, REWE- Hennef, DHL in
Troisdorf-Spich, Amts-Landgericht Bonn, WDR Köln, Bildungszentrum-Butzweilerhof
in Köln-Longerich, Porta Zentrallager in Frechen, Tagebau Inden (RWE) in
Eschweiler, Kreisverwaltung Siegburg, Firma Wirtgen in Windhagen, ZF Sachs in
Eitorf, Spedition Klink in Hennef, Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft in Troisdorf,
Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch in Bornheim-Merten, SGL-Carbon in Bonn.
Gerne
bedanken wir uns ebenso herzlich bei allen Moderator/innen der zahlreichen
Workshops, für ihre gute und kooperative Zusammenarbeit mit unseren
Schüler/innen.
Workshops:
Stärken- und Schwächenanalyse, Coaching in Kleingruppen,
Training-Vorstellungsgespräche, Einstellungstests verstehen und üben Optimierung
von Bewerbungsunterlagen, Ausbildungsberufe in der Bundeswehr u.M.,
Deutschlandfunk und Radio Bonn-Rhein-Sieg Benimm-Training, Online-Angebote der
Bundesagentur für Arbeit, Berufe der Bundespolizei, Berufskolleg Hennef stellt
sich vor IHK-Bonn > 9 Gebote für die richtige Lehrstellensuche, Berufe und
Ausbildung der Stadtwerke Bonn
(Georg
Dahlberg, Berufswahlkoordinator)
Inhalt

Mutproben im Kletterwald Hennef zum Abschluss einer gelungenen Projektwoche
Auf die
Bäume, wie die Affen, kletterten die Schüler/innen der Klasse 8F und hatten
dabei einen Riesenspaß. Endlich konnten sie sich einmal nach Herzenslust so
richtig austoben und ihren immensen Bewegungsdrang ausleben, den sie sooft
unterdrücken müssen, wenn sie im Unterricht stundenlang auf einem Stuhl im
Unterricht ausharren. Gut gesichert an Stahlseilen und in festsitzenden
Sicherheitsgurten konnte ihnen nichts passieren. Den sogenannten „Kick“ sollten
sie dort hautnah erleben, ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. Dass sie
miteinander in der Lage sind, selbst die schwierigsten Hindernisse zu
überwinden, wurde ihnen spätestens klar, als sie im „Zweigebirge“ auf die Hilfe
ihrer Kletterpartner angewiesen waren, gemäß dem Motto der Projektwoche:
Gemeinsam sind wir stark!

Wir
begleitenden Lehrer waren dabei einmal nicht - wie üblich - als Belehrende
gefordert. Schön war es für uns zu beobachten, wie sich unsere jungen Artisten
und Akrobaten gegenseitig Mut zusprachen und untereinander immer wieder
Hilfestellungen leisteten. Das gute Wetter war wohl auch so etwas wie eine
Belohnung für die intensive Projektarbeit unserer Schüler/innen. Schöner hätte
der Abschluss der Suchtpräventionswoche gar nicht sein können.
Es ist
gut zu wissen, welche schädlichen Auswirkungen die sogenannten legalen und
illegalen Drogen auf meinen Körper haben. Noch besser ist es aber, selbst zu
erfahren, welche „Kick“-Alternativen es gibt – war wohl für alle Beteiligten das
Fazit der Projektwoche.
Sowohl
die psycho-sozialen Ursachen des Drogenkonsums als auch deren fatalen
Auswirkungen standen im Focus des Interesses unserer Schüler/innen. So konnten
sie dank einer Promille-Brille der Kreispolizei den sogenannten Tunnelblick auch
selbst einmal erleben und nachempfinden, wie es ist, einen Hindernisparcours
unter dem Einfluss von Alkohol zu bewältigen, ohne diesen selbst konsumieren zu
müssen. Bei allem Spaß, der dabei entstand, war doch allen klar, dass die
Realität oft gar nicht so lustig ist, wenn man an die vielen Verkehrsunfälle mit
Toten und Verletzten denkt, die unter dem Einfluss von Alkohol immer wieder
passieren.
Bleibt
zu hoffen, dass die Projektwoche zur Suchtprävention bei unseren Schüler/innen
und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und sie auf Grund ihrer
gewonnenen Erkenntnisse Stärke zeigen können und den Suchtgefahren trotzen
werden.
(Georg
Dahlberg, Beratungslehrer)
Inhalt

Vor den Sommerferien, am
14. und 15. Juli, wurde die Gewässerqualität der Sieg und des Allner Sees von
den Schülern/innen der beiden Biologie Leistungskurse des Jahrgangs 13 kritisch
unter die Lupe genommen.
Das Thema „Gewässeranalyse“
ist für das Zentralabitur obligatorisch und stellt einen Schwerpunkt im Bereich
Ökologie dar.
Um das im
Biologieunterricht erworbene theoretische Wissen praktisch anwenden zu können,
wurde der Standort im Bereich Allner ausgewählt. Hier besteht die Möglichkeit
gleichzeitig die Sieg als Fließgewässer und den Allner See als stehendes
Gewässer im Vergleich zu untersuchen. Ermöglicht wurden die umfangreichen
Untersuchungen durch den Umweltbus LUMBRICUS der NUA (Natur- und
Umweltschutz-Akademie NRW). Der LUMBRICUS ist ein zum mobilen Freilandlabor
umgebauter LKW. Dieser bietet neben der Laborausstattung auch genügend
Arbeitsplätze.
Untersucht wurden die
Biologie, Geografie und Chemie der Gewässer, so dass sich ein sehr umfassendes
Gesamtbild ergab. Unterstützt wurden die Schüler/innen hierbei durch den
Umweltpädagogen Ottmar Hartwig von der NUA sowie die Lehrkräfte Anja Städtler,
Carsten Pollmann und Dr. Hans-Werner Obermann.

Das Ergebnis der
Untersuchungen war für einige Schüler/innen doch überraschend, da sie
insbesondere im Falle des Allner Sees eher von einer schlechten Wasserqualität
ausgingen. Die biologische Untersuchung ergab mit einem Saprobienindex von 1,8
eine gute Wasserqualität. So ließ sich auch das Vorkommen gefährdeter Tierarten,
wie die Groppe (Cottus gobio) und der Galizische Sumpfkrebs (Astacus
leptodactylus) erklären. Sogar die mikrobiologische Auswertung der Keimzahl
zeigte nur eine geringe Belastung beider Gewässer mit Bakterien und Pilzen. Bei
der geografischen Betrachtung kamen die Schüler/innen zu einem geteilten Bild.
Einerseits zeigt das Flussbett der Sieg selbst eine hohe, abwechslungsreiche und
naturnahe Strukturierung, jedoch ist die umgebende Flussaue meist intensiv durch
Landwirtschaft genutzt. Dies spiegelte sich auch in der chemischen Analyse
wieder. Insgesamt war die chemische Wasserqualität gut. Getrübt wurde dies aber
durch einen hohen Gesamt-Salzgehalt, der insbesondere durch einen hohen
Nitratgehalt bedingt wurde. Dieser hohe Nitratgehalt lässt sich sicher
ursächlich mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Siegaue in Verbindung
bringen.
Die in Kleingruppen
erarbeiteten Ergebnisse wurden von den Schülern/innen ausführlich dokumentiert
und zu einem Abschlussvortrag zusammengefasst. Zur Erinnerung und als Lernhilfe
für das bevorstehende Abitur wurde dieser in einem kleinen Film festgehalten.
Diesen Teilbereich der
Biologie werden die beteiligten Schüler/innen sicher so schnell nicht vergessen!
(Dr. Hans-Werner Obermann)
Inhalt

„Aktion sicheres Fahrrad
2011“
eine
Verkehrssicherheitsinitiative der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis mit
Unterstützung durch Kooperationspartner aus dem regionalen Fahrrad-Fachhandel
Info-Brief über ein
lukratives Serviceangebot für die Fahrradsicherheit sowie gezielte
Kontrollmaßnahmen der Kreispolizeibehörde:
Die Kreispolizeibehörde
Rhein-Sieg-Kreis beschreitet inzwischen neue Wege, um Fahrradfahrer zu
motivieren, ihre Fahrräder in einen verkehrssicheren Ausrüstungsstand zu
versetzen.
In 2010 konnten 10
Fahrrad-Fachhändler der Region als Kooperationspartner gewonnen werden, die sich
bereit erklärten, durch Verzicht auf die Berechnung des Arbeitslohnes Mängel an
Beleuchtungs- und Bremsanlagen an Fahrrädern während des Aktionsmonats November
2010 kostenlos zu beseitigen. Die Fahrradbesitzer mussten lediglich die
Materialkosten bezahlen. Die Resonanz in 2010 war jedenfalls unerwartet groß, da
über 700 mangelhaft ausgerüstete Fahrräder im Aktionsmonat wieder in einen
verkehrssicheren Zustand versetzt wurden. Mit dazu bei trugen vermutlich auch
die durch die POLIZEI in diesem Zeitraum durchgeführten Schwerpunktkontrollen an
ausgewählten Schulzentren.
Wegen des positiven
Ergebnisses, welches auch mit einer erfreulichen Entwicklung bei den
Verkehrsunfallzahlen mit Beteiligung von Radfahrern bei Dunkelheit
korrespondiert, wird die Kampagne auch in 2011 wiederum im gesamten Monat
November durchgeführt.
Es konnten weitere
Fahrrad-Fachhändler/-Werkstätten hinzu gewonnen werden. Hierdurch wird ein noch
größeres Einzugsgebiet mit diesem Serviceangebot abgedeckt.
Als Kooperationspartner der
POLIZEI bieten nachfolgende Fahrrad-Fachbetriebe/Werkstätten den oben genannten
Service nur im November 2011 unter Verzicht auf den Arbeitslohn für Jedermann
an:
Niederkassel-Ranzel,
Radstudio Söndgerath, Gierslinger Str. 9 a (Telefon: 02208/4661), Troisdorf: -
Zentrum, Spezial-Zweirad-Shop Torino-Schramm, Kölner Str. 138 (Telefon:
02241/73609), Troisdorf: - Zentrum, M&M Bikeshop, Frankfurter Str. 137 (Telefon:
02241/1265390); Siegburg: - Stallberg, bike + run, Kaldauer Str. 45 (Telefon:
02241/2507834), Siegburg: - Zentrum, Autoteile Müller GmbH, Kleiberg 25,
(Telefon: 02241/9693016), Siegburg: - Deichhaus, AWO Radhaus, Frankfurter Str.
53, (Telefon: 02241/147305), Siegburg: - Zange, Hilfe zur Arbeit – Zukunfts GmbH
Metall- und Fahrradwerkstatt, Lindenstr. 58 (Telefon: 02241/1686852), Lohmar: -
Zentrum, 2Rad-Service Aggertal, Hauptstr. 76 (Telefon: 02246/9089920), Sankt
Augustin: - Menden, Pütz Zweiradtreff, Burgstr. 2 (Telefon: 02241/315150), Sankt
Augustin: - Menden, Fahrrad XXL Feld GmbH, Einsteinstr. 35
(Telefon: 02241/9773-50), Hennef: - Stoßdorf, GS Bikes, Sanddornweg 10
(Telefon: 02242/9176417), Eitorf: - Zentrum, Lukas Fahrräder, Hardtstr. 1
(Telefon: 02243/3694), Eitorf: - Zentrum, Zweirad Viehof, Siegstr. 75 – 77,
(Telefon: 02243/2638), Eitorf: - Irlenborn, SG-Bikes, Neuer Garten 9 (Telefon:
02243/9163980), Neunkirchen-Seelscheid, Fahrradhandel Eschbike, Zeithstr. 156
(Telefon: 02247/9169578)
Auch in diesem Jahr wird
die POLIZEI insbesondere im Laufe des Aktionsmonats November wiederum
Fahrradfahrer auf eine ordnungsgemäß funktionierende Ausrüstung ihrer Räder hin
gezielt kontrollieren und festgestellte Verstöße gerade auch wegen des
bestehenden Serviceangebots konsequent ahnden.
Solche Kontrollen werden
auch im Umfeld von weiter führenden Schulen durchgeführt.
Vielen Dank für Ihre
Unterstützung bei der Reduzierung von Verkehrsunfällen!
Inhalt

Viel Spaß im Baum -
Sportklasse 8A im Hennefer Kletterwald
Am Montag, dem 10.10.2011,
wanderte die Sportklasse 8A von der Gesamtschule Hennef aus mit ihren zwei
Klassenlehrern in den lokalen Kletterwald nahe an der Sportschule. Dieser erst
diesen Sommer neu eröffnete naturnahe Kletterwald ist der perfekte Ort für
Kinder jeder Altersstufe.
Als einmalige Kombination
aus Sport, Naturbegegnung und Grenzerfahrung macht er jeden Schulausflug zum
Erfolg. So auch bei uns! Die Klasse war, um es mal so auszudrücken, selten am
Boden während der 3-stündigen Kletterzeit …
Ob „Erzgebirge“, „Alpen“,
„Pyrenäen“, „Rocky Mountains“ oder für die fittesten Kletterer der Parcour
„Himalaya“, alle Strecken haben ihren individuellen Reiz. Am allergrößten war er
aber, glaubt man den Schüler/innen, im „Zweigebirge“, einem Parcour, welcher nur
zusammen als Team erfolgreich beklettert werden kann. Bei schönstem
Kletterwetter ein toller Tag für alle; die Fotos dieses Tages sprechen eine
eindeutige Sprache!
(Jost E. Wiebecke für die
Sportklasse 8A)








Inhalt

Klassenfahrt der 7A & 7C nach
Heino (Holland)
ins Sport- und Sommercamp
Die Vorfreude auf unsere Klassenfahrt hielt
schon seit über einem Jahr an. Lange geplant, früh gebucht und endlich
angetreten. Am Montag, dem 26.09.2011 starteten wir unsere Reise. Als wir nach
vier Stunden Fahrt angekommen waren, zeigten uns unsere Lehrer die Bungalows.
Wir waren schon so gespannt sie zu sehen. Nach 20 Minuten Wartezeit durften wir
endlich rein. Sie waren ganz in Ordnung. Da Herr Manz uns nach unserer Ankunft
begrüßen wollte, hatten wir nicht viel Zeit zum Auspacken. Herr Manz hielt seine
Rede und wir durften uns bis 16.00 Uhr umsehen. Wir hatten einen schönen
Fußballplatz worauf schon einige von uns am ersten Tag gespielt haben. Außerdem
gab es auf dem Camp einen Streichelzoo und einen sehr schönen See.
Am zweiten Tag in Holland gingen wir zum See und
machten eine Art „Challenge Run“. Dabei mussten wir in Gruppen verschiedene
Stationen bearbeiten. Das machten wir fast den ganzen Tag. Zwischendurch gingen
wir auch einmal Mittagessen aber sonst verbrachten wir die Zeit im Sommercamp.
Die Stationen hatten überwiegend etwas mit Klettern zu tun. Mit viel Spaß
verbrachten wir die Zeit im Camp. Auch wurde viel Kanu gefahren. Später kehrten
wir ins Sportcamp zurück. Abends konnte man dann auch noch in die Disco gehen.
Das war ein schöner Tag.
Den dritten Tag verbrachten wir im Sommercamp.
Diesmal teilten wir uns in Gruppen auf. Es gab Achter- und Siebenergruppen. Wir
erfuhren, dass wir eine „GPS-Wanderung“ machten und die Leiter der Camps zeigten
uns ein kleines gelbes Gerät. Sie erklärten uns wie es funktioniert und dann
ging es auch schon los. Die Zeit wurde gestartet. Wir, die Mädchen gingen als
vorletzte Gruppe los. Wir beschlossen uns zu beeilen und waren anfangs auch gut
in der Zeit. Das änderte sich aber, als wir ein Dorf sahen. Dadurch, dass wir
dort viel fotografierten, kamen wir leider als letzte ans Ziel, was aber nicht
weiter schlimm war. Später vergnügten wir uns noch am See. Das war ein
anstrengender aber auch sehr schöner Tag.
Der vierte Tag begann wie gewohnt. Wir wurden um
sieben Uhr für das Frühstück geweckt. Nach dem Frühstück machten wir uns für die
Fahrradtour bereit. Um ca. neun Uhr saßen wir alle auf unseren „Drahteseln“ und
fuhren nach Zwolle. Ohne nennenswerte Vorfälle kamen wir in Zwolle an. Herr Manz
und Herr Troisch teilten uns in mindestens Dreiergruppen ein, damit wir auf
eigene Faust das schöne Städtchen Zwolle erkunden konnten. Wir sahen viele
Geschäfte, Cafes, alte und neue Boote. Nach ca. zwei Stunden wurden die
Fahrräder (Fietsen) aufgeschlossen und es ging zurück nach Heino. Auf der Hälfte
der Strecke gab es ein kleines Problem, denn es war ein Reifen kaputt gegangen.
Dies sorgte für einen ungewollten Zwischenstopp. Eine nette Dame hat uns eine
Luftpumpe geliehen und so ging es weiter nach Heino. Am Abend waren wir alle
sehr müde und ich glaube, dass es allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.
Der fünfte und letzte Tag begann wie gehabt. Um
sieben Uhr wurden wir geweckt, wenig später saßen wir auch schon im
Frühstücksraum. Direkt nach dem Essen packten wir unsere Koffer und gingen
gemütlich zum Bus, wo der nette Busfahrer uns begrüßte und unser Gepäck
verstaute. Um Punkt 10 Uhr ging dann die Heimreise los. Sie war nicht wirklich
langweilig. Der Busfahrer sorgte für Musik und als sich dann noch eine Schülerin
aus der 7A übergeben musste, waren alle sehr aufgeregt. Nach 3,5 Stunden waren
wir dann wieder in Hennef, wo unsere Eltern schon sehnsüchtig auf uns warteten.
So endete unsere fünftägige Reise ins Heino Sport- und Sommercamp und es hat
bestimmt allen Schüler/innen sehr viel Spaß gemacht.
(Karolina Hahn und Nils
Linke 7A)
Inhalt