Gesamtschule Hennef

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Elternbrief vom 21.10.2011

Liebe Eltern!

Wie gewohnt, wollen wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Im Anschluss an die Klassenfahrts- und Projektwoche wünschen wir Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien!

Wolfgang Pelz                            Jochen Herchenbach

(Schulleiter)                                 (stellv. Schulleiter)

Den kompletten Elternbrief gibt es hier als pdf-Datei zum Download

Inhalt:

feierlich:

Einweihung Mehrzweckhalle

Einschulung der neuen 5er

 

beruflich:

Berufsorientierungswoche 2011

Von Bayer bis Kautex – Betriebsbesichtigungen mit Nina und Ingo Wentz

Erfolgreicher Abschluss des Projekts mit dem Carl-Reuther-Berufskolleg

Berufsorientierungswoche des 9. Jahrgangs
 

unterwegs:

Lissabonfahrt des 13. Jahrgangs

Schulbesuch in Rumänien

No Risk, more Fun! Ein Besuch in der Klinik Köln-Merheim

Klassenfahrt der Klasse 5b in Mayen

10 Jahre COMENIUS an der Gesamtschule

Köln - eine lebenswerte Stadt?

Klassenfahrt der Klasse 5F nach Bad Ems

Klassenfahrt der 7A & 7C nach Heino (Holland) ins Sport- und Sommercamp

Abschlussfahrt der Klasse 10C zum Grevelingenmeer (Holland)

Viel Spaß im Baum - Sportklasse 8A im Hennefer Kletterwald
 

künstlerisch:

Aktuelles vom „Mauerprojekt“

Kunst-Leistungskursschüler/innen beim 11. Troisdorfer Karikaturisten-Workshop

Projektwoche Leistungskurs Kunst: Gestaltung eines Kopfes aus Ton

WELCOME TO THE MACHINE – Eine Inszenierung des Literaturkurses 12

Glückliche Lyrix Gewinnerin - Die Schönheit Bathsebas

 

sportlich:

Mädchenfußball und mehr

Judokas der Sportklasse 6a mit tollem Erfolg

Sportklasse 6a beim Fußballbundesligaspiel 1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg

Sponsorenlauf
 

musikalisch:

Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad Honnef

Bigband Heavy Tunes beim Stadtfest

Projekte:

Projekttage „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ der Klasse 6A

Suchtpräventionswoche - Projekt des 8. Jahrgangs gegen Sucht und Gewalt

Suchtpräventionswoche des 8. Jahrgangs

Gewässerqualität von Sieg und Allner See

Traubenlese an der Gesamtschule
 

informativ:

Passed with Distinction - Prüfung mit Auszeichnung bestanden

Ferien? Och nö! – Sommerferienexperimente der Physikusse

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis informiert:

Feierliche Eröffnung der Mehrzweckhalle

(dmg) Nach der erfolgreichen Feuertaufe mit einem außergewöhnlichen Comedy-Programm am 1. Oktober wurde die neue Mehrzweckhalle an der Meiersheide genau sieben Tage später auch offiziell eröffnet. Fast 500 geladene Gäste hatten sich eingefunden und erlebten ein musikalisch-sportliches Programm, das die ganze Leistungsfähigkeit und erstklassige Akustik der Halle eindrucksvoll demonstrierte.

Nach einem musikalischen Einstieg durch die Big-Band der Gesamtschule und einer ökumenischen Einsegnung durch Pfarrer Niko Herzner von der evangelischen und Pfarrer Christoph Jansen von der katholischen Kirche sagte Bürgermeister Klaus Pipke in seiner Eröffnungsrede: „Diese Halle ist für die Sportvereine, die Schule, die Karnevalsvereine und alle Besucherinnen und Besucher ein Gewinn. Sie ist eine praktische und wichtige Förderung sowohl der sportlichen Infrastruktur wie auch eine Förderung des Brauchtums in unserer Stadt. Sie ist ein großer Pluspunkt im Angebot der Gesamtschule, die bislang nicht über eigene Räumlichkeiten für Abschlussfeiern oder Schulversammlungen verfügte. Und sie ist mit alledem gerade hier in einem städtischen Zuzugsgebiet ein großer Wurf zur Verbesserung der Infrastruktur der ganzen Stadt.“

Baubeginn der Halle war im August 2010, wegen der vielen Schlechtwettertage im letzten Winter hatten sich die Bauarbeiten um fünf Wochen gegenüber dem Plan verzögert. Die feierliche Einweihung der Halle war allerdings schon immer für Anfang Oktober 2011 geplant gewesen, um den Schulstart an der Gesamtschule nach den Sommerferien nicht zu stören. Die Halle ist an der Meiersheide genau gegenüber der Gesamtschule und neben den Außensportanlagen platziert und soll zukünftig dem Sportunterricht an der Gesamtschule und Vereinen für Trainingsangebote zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden in der Halle Veranstaltungen des Hennefer Kulturprogramms und Veranstaltungen von Vereinen stattfinden, so zum Beispiel Karnevalssitzungen. Bei der Planung der Halle waren denn auch, neben dem Architekten und den Fachleuten der Stadtverwaltung, alle zukünftigen Nutzer mit am Tisch, so Vertreter der Schule, des StadtSportVerbandes, der Hennefer Chöre und des Hennefer Karnevals.

Gute Gründe für den Neubau

Für den Neubau einer Mehrzweckhalle an der Meiersheide haben mehrere gute Gründe gesprochen. Zum einem reichte die bestehende Dreifachsporthalle an der Gesamtschule nicht mehr aus, um den 1.400 Schüler/innen ein angemessenes Sportangebot bieten zu können. Die Mehrzweckhalle wurde als Zweifachsporthalle gebaut. Darüber hinaus war der Neubau einer weiteren Halle auch laut der städtischen Sportstättenleitplanung notwendig. Die bestehenden Sportstätten konnten den Bedarf vor Ort nicht mehr abdecken, da die Bevölkerung gerade in diesem Bereich der Stadt in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hatte.

„Für den Bau der Halle als Mehrzweckhalle“, so Bürgermeister Klaus Pipke anlässlich des Richtfestes der Halle im Februar, „spricht die Tatsache, dass Hennef bislang keine Veranstaltungshalle hat, die der Größe der Stadt und den Bedürfnissen der Vereine und der Schule entspricht.“ Größere kulturelle Veranstaltungen mussten bislang in der Aula der Kopernikus-Realschule stattfinden, die jedoch nicht mehr als 700 Personen Platz bietet und außerdem nicht den Anforderungen an eine moderne Veranstaltungsstätte entspricht. So fehlen dort zum Beispiel eine zeitgemäße Bühne und eine gastronomische Infrastruktur, beides wird in der neuen Halle selbstverständlich sein.

Pipke erinnerte anlässlich der Eröffnung auch noch einmal daran, dass der Bau der Halle erstmals für 1999 geplant worden war. Das Vorhaben musste mehrfach verschoben werden, da andere Projekte wie die Umsetzung des Brandschutzes am Gymnasium und der Bau der Grundschule Siegtal vorgingen.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Halle fasst je nach Veranstaltung 400 bis 1.800 Personen. Der umbaute Raum misst 20.000 Kubikmeter, die Grundfläche beträgt 1.700 Quadratmeter. Die so genannte Nettogrundfläche des zweigeschossigen Gebäudes umfasst 2.700 Quadratmeter, darin enthalten sind die Nutzfläche, die Verkehrsfläche und die technische Funktionsfläche. Die Halle selber misst 30 mal 28 Meter, die Bühne ist 21,50 Meter breit und 6,60 Meter tief. Neben der Halle befinden sich im Gebäude ein zweigeschossiges Foyer mit Bistro, Umkleidekabinen mit Sanitäranlagen, eine Toilettenanlage für Besucher, außerdem Lager- und Technikräume. Das Gebäude ist selbstverständlich barrierefrei und mit einem Aufzug ausgestattet. Neben der Halle ist ein Parkplatz für 210 Fahrzeuge entstanden, weitere 25 Parkplätze auf dem Gelände der Gesamtschule neben der bestehenden Dreifachsporthalle und 15 Plätze entlang der Straße an den Tennisplätzen. In der Busschleife vor der Gesamtschule stehen außerdem 35 Plätze bereit, darüber hinaus besteht bei großen Veranstaltungen die Möglichkeit, auf dem Schulhof Parkplätze anzubieten.

„Die Gesamtbaukosten“, so Bürgermeister Klaus Pipke in seiner Eröffnungsrede, „für die Halle und den benachbarten Parkplatz belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro, die so auch in den Etats 2008 bis 2011 etatisiert waren. Damit liegen die Kosten alles in allem über den ersten Planungen, wobei sich ja schon 2008 gezeigt hatte, dass die ursprünglich einmal vorgesehenen fünf Millionen Euro ohnehin nicht realistisch waren, um eine moderne Halle zu bauen, die den sportlichen, schulischen und sonstigen technischen Ansprüchen genügt, die wir hier realisieren wollten. Zuletzt mussten wir Kostensteigerungen hinnehmen aufgrund unerwarteter Mehrkosten bei der geothermischen Versorgung und aufgrund erforderlicher höherer technischer Standards.“

In den nächsten Wochen werden die Schlussrechnungen geprüft, danach ist eine abschließende Bilanz möglich.

Die Koordination des kompletten Projektes lag beim Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt und dem Ingenieur- und Architekturbüro Müller und Partner aus Rösrath. Generalunternehmer für den Bau der Mehrzweckhalle war eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Adolf Lupp GmbH & Co KG aus Nidda und Dr. Fink-Stauf GmbH & Co. KG aus Much. Der Entwurf für die Halle stammte vom Kölner Büro Schulte Architekten.

Historie des Bauprojektes

Die Stadt Hennef hatte 2008 sechs Architekturbüros um Teilnahme an einem Ideenwettbewerb zum Bau der Halle gebeten. Am 24. April 2008 hatten die Büros ihre Konzepte den Mitgliedern des Rates, des Bauausschusses, des Ausschusses für Schule, Kultur und Städtepartnerschaft, des Ausschusses für Senioren, Soziales und Sport, dem Präsidium des Stadtsportverbandes und der Schulleitung der Gesamtschule präsentiert. Am 29. Mai 2008 entschied sich der Bauausschuss für den Entwurf des Kölner Büros Schulte Architekten.

Das Programm des Eröffnungs-Abends

Das Programm begann gegen 19 Uhr und bot bis ca. 21 Uhr abwechslungsreiche Auftritte von Chören, Sportlern, Tänzerinnen und Einzelmusikern:

1. Big Band der Gesamtschule, 2. Einsegnung der Halle durch Pfarrer Jansen und Pfarrer Herzner, 3. Rede von Bürgermeister Klaus Pipke, 4. Ariana Georgantopoulos (Lehrerin an der Gesamtschule, Gesang und irische Harfe): „Siuil a ruin“, ein traditioneller irischer Folksong, 5. Sportvorführung: Rope-Skipping-Gruppe aus Bad Godesberg, 6. Chor der Obergemeinden und MGV Concordia singen: „Jooden Daach“, „Über den Wolken“ und „Doswidanja“, 7. Sportvorführung: Judo-Techniken durch den „Jodoclub Hennef“, 8. Jeff Lee (Preisträger beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2010, Schüler Klasse 7 der Gesamtschule) am Flügel: „Nocturne“ (Chopin) und „Tarantella“ (Preczonka), 9. Frauenchor Bröl und Hennefer Frauenchor singen drei Stücke, 10. Orientalischer Tanz der Meisterschule „Bahija“ aus Hennef; es tanzen die Erwachsenen-Gruppe „Arsinoe“ und die Gruppe der Kinder und Jugendlichen „Arsinoes Töchter“ – beide Gruppen sind mehrfache Deutsche Meister, 11. Alexandra Dietel, Anna Wesemann "Set fire to the rain"; Inga Rolf "Our Story" – alle drei Schülerinnen der Oberstufe der Gesamtschule, 12. Big Band der Gesamtschule

(Dominique Müller-Grote, Mira Steffan)

Inhalt

Sponsorenlauf der Gesamtschule Hennef 2011

Nach dem großartigen Erfolg im letzten Jahr, veranstaltete die Gesamtschule Hennef am Freitag, den 14.10.2011, mit allen Schülern/innen und Lehrer/innen einen weiteren Sponsorenlauf. Der Lauf stand unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Herrn Klaus Pipke. Der Bürgermeister hatte den Lauf persönlich eröffnet. Der Start erfolgte bei angenehmen 17 Grad Celsius um 9:45 Uhr vor der Sporthalle für die Jahrgänge 5, 6 und 7. Nach weiteren fünf Minuten starteten die höheren Jahrgänge am Schultor, um den Start für die Teilnehmer zu entzerren. Der Lauf endete gegen 12:00 Uhr. Rund 1400 Schüler/innen nahmen an diesem Lauf teil und erliefen am Ende einen fünfstelligen Eurobetrag. Sowohl die Eltern als auch die Lehrkräfte unterstützten dieses Vorhaben. Es wurde außerdem ein Versorgungsstand mit Getränken von unterstützenden Eltern vor der Sporthalle errichtet. Ebenso bestand die Möglichkeit am Versorgungsstand noch Schul-T-shirts kostengünstig zu erwerben. Die umfangreiche und gut durchgeführte Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Tages.

Die Laufstrecke war gut ausgeschildert und mit Streckenposten besetzt und führte von der Gesamtschule über Seitenwege zur Gemeinschaftsgrundschule Siegtal und von dort wieder zurück zur Gesamtschule. Die Laufstrecke stand unter ständiger Aufsicht. Eine Laufrunde hatte einen Umfang von 3 km. Während einer Laufrunde mussten drei „Stempelstationen“ passiert werden, damit die Leistung sachgemäß dokumentiert werden konnte. So hatte jeder Teilnehmer am Ende des Zeitraums die zurückgelegte Strecke auf seiner Laufkarte erfasst und konnte somit dem Sponsor die erbrachte Leistung vorlegen und nachweisen. Die Leistung jedes Einzelnen war enorm. Einige Kinder brachten es auf Laufleistungen von über 15 km.

Folgende Projekte werden mit den Einnahmen unterstützt:

bulletAktion „Kinder helfen Kindern“
bulletAufstockungskapital der „Stiftung Gesamtschule Hennef“
bulletAllgemeine Fördermaßnahmen an der Gesamtschule

Der sportliche Einsatz jedes Einzelnen hat am Ende ein Ergebnis hervorgebracht, auf das man sicherlich stolz sein kann.

(Dr. Volker Manz)

Inhalt

Berufsorientierungswoche 2011

Vom 26.09.2011 bis zum 30.09.2011 fand im neunten Jahrgang die Berufsorientierungswoche statt, in der wir Schüler/innen die tolle Möglichkeit hatten, bis zu fünf Betriebe zu besuchen und dadurch einen Einblick in unterschiedliche Berufsfeldern zu bekommen.  Alternativ gab es die Möglichkeit, diverse Workshops in der Schule zu belegen, die, ebenso wie die Betriebe, vorher nach Interessen gewählt werden konnten. Die Workshops orientierten sich an den verschiedenen Bereiche der Berufswelt, wie zum Beispiel Einstellungstests üben, Bewerbungen optimieren oder Benimm-Training.

Besonders aufschlussreich fanden wir den Workshop „Stärken und Schwächen Analyse“, weil wir erfahren haben, welche Stärken und auch Schwächen sich gut verbinden lassen, um in ein bestimmtes Berufsfeld zu passen.

Wer sich nicht für das Themenangebot der Workshops interessierte, hatte sogar täglich die Möglichkeit, sich einer der vielen Betriebsbesichtigungen anzuschließen, zum Beispiel  bei WDR, Amtsgericht Siegburg, Solarworld, GKN Lohmar, ADAC oder Kreissparkasse Köln.

Wir nahmen zum Beispiel an einer Besichtigung des WDR teil. Es war sehr interessant zu sehen, wie es hinter den Kulissen der Sportschau und anderen Sendungen  aussieht. Wir haben erfahren, dass es egal ist, was man studiert hat, um Journalist zu werden, da nur wichtig ist, dass man studiert hat. Das war neu für uns und hat uns sehr erstaunt.

Wie es in einem Helikopter aussieht und wie es sich anfühlt, darin zu sitzen, konnte man beim ADAC erfahren.

Wir fanden die Berufsorientierungswoche sehr effektiv, da die Workshops sehr zielgerichtet durchgeführt wurden und es sehr viel Spaß gemacht hat, die Betriebe zu besichtigen und viele neue Einblicke zu bekommen und Dinge kennen zu lernen.
(Lina Hirschmeier und Miriam Heppekausen 9e)

 Inhalt

Traubenlese an der Gesamtschule

Am 14.09.2011 war es wieder so weit: die Trauben im Schulweinberg waren reif und mussten geerntet werden. Wie in jedem Jahr machten wir, dass sind Schüler/innen der Klasse 8E, uns an die Arbeit. Nach der erfolgten Ernte haben wir die einzelnen Trauben von den Rispen abgerappt und mit den Händen in größeren Behältern kleingequetscht. Dadurch konnte anschließend der Saft schneller und besser  aus dieser zerdrückten Traubenmasse in der Kelter herausgepresst werden. 10 Liter Traubenmost war das Ergebnis. Dieser gärt nun in Gärbehältern und wir hoffen sehr, dass wieder ein gut trinkbarer Wein entsteht, der auf der nächsten „Kulturnacht“ verkostet werden kann.

(Lisa Winterberg, Jil Kellershohn, Klasse 8E)

 

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Einschulung der neuen 5er

Ein von allen Beteiligten mit Spannung erwarteter Tag begann mit einem sehr schön gestalteten Gottesdienst, den der Schulchor "Voices" unter Leitung von Maria Becker-Just unterstützte.

Im Anschluss daran wurde die neue Mehrzweckhalle der Gesamtschule mit der Einschulungsfeier schon einmal inoffiziell eingeweiht. Während alle einen Platz fanden – Schüler/innen getrennt von den Eltern in den ersten Reihen – spielte unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach die schuleigene Bigband Heavy Tunes, die sich aus Schüler/innen der Klassen 7B, 8B, 9B und 10 B zusammensetzt, einige tolle Musikstücke, die begeistert aufgenommen wurden.

Nach der Begrüßung durch die Schulleitung Herr Wolfgang Pelz und Herr Jochen Herchenbach zeigte die Bläserklasse 6B ihr Können. Die Klasse 6D begrüßte die „Neuen“ mit einem Tanz-Medley, das sie mit Ihrer Lehrerin Katrin Heinen eingeübt hatten. Auch die Miniband erfreute mit Musikbeiträgen.

Nun startete die mit Spannung erwartete Auflösung, wer denn welchen Klassenlehrer bekommt. Alle neuen Klassen hatten einen eigenen bunten Button, so dass 180 beschriftete Buttons im Foyer auf die neuen Schülerinnen und Schüler warteten. So begann das Suchen, das Zuordnen und auch gleich das erste Kennenlernen der Schüler/innen untereinander.
Nun nahmen alle nach Farben geordnet Platz und die Spannung stieg. Die Klasse 5E spielte und sang mit ihrer Band und forderte den Saal zum Mitmachen auf.
Jetzt wurde auf der Bühne Platz gemacht für den Chor aus 6er- und 7er – Schüler/innen, den Maria Becker-Just schwungvoll leitete. Während der Chor mit dem Stück „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“ begann, gesellten sich die neuen Klassenlehrer/innen dazu und stimmten in den Gesang mit ein. Plötzlich wurde der Gesang leiser und paarweise traten die neuen Klassenlehrerteams nach vorne und stellten sich vor. Das Geheimnis war gelüftet. Die Klassenlehrerbesetzung war nun bekannt.

 

Die Feierlichkeiten kamen zum Ende und die neuen Klassen zogen - begleitet von ihren neuen Klassenlehrer/innen - aus der Halle hinaus. Ab dem Schultor bildeten die Schüler/innen des 6. Jahrgangs ein Spalier mit Sonnenblumen und begrüßten so ihre neuen Mitschüler/innen mit viel Hallo. Diese gingen mit strahlenden Gesichtern aufgeregt in ihre neuen Klassenräume.

Nach einer Stunde des ersten gemeinsamen Kennenlernens startete das letzte Highlight des Tages: der Luftballon-Weitflugwettbewerb. Alle Kinder ließen  gemeinsam ihre bunten Luftballons in den leider etwas verregneten Himmel steigen. Das tat dem schönen Anblick jedoch keinen Abbruch. 180 bunte Boten aus Hennef flogen „in die weite Welt“ und verkündeten einen wunderbaren ersten Schultag an unserer Gesamtschule.

(Gabi Clooth)
 

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10 Jahre COMENIUS an der Gesamtschule Hennef und es geht weiter

Auch nach 10 Jahren COMENIUS Projektarbeit ist es der Gesamtschule Hennef wiederum gelungen, ein neues Projekt mit dem Titel „YOUTH IN ACTION“ bewilligt zu bekommen.

In der Woche von 17.10. – 21.10.2011 reisen diesmal 18 Schüler/innen sowie 6 Lehrer/innen aus Mallorca, Polen und Schweden an, um an der 1. COMENIUS Konferenz in Hennef teilzunehmen.

Dank der großen Unterstützung unserer Eltern ist es unproblematisch, alle anreisenden Schüler/innen in Gastfamilien unterzubringen. So wie Schüler/innen unserer Schule schon oft zu Schulen der beteiligten COMENIUS Projekte gereist sind, ist auch diesmal der Aufenthalt der Gäste ohne finanziellen Aufwand für sie verbunden und wird mit Beteiligung der Europäischen Kommission finanziert.
Inhaltliche Fragen zum Verlauf des Projekts werden diskutiert und geklärt; eine kleiner Deutschkurs und ein Sportprojekt stehen auf dem Programm.
Selbstverständlich sind  alle Gäste auch hoch interessiert, Land, Leute und natürlich unsere Schule kennenzulernen. Deshalb finden Ausflüge nach Köln und Bonn aber auch zur Burg Eltz statt, eine Rheinschifffahrt ist obligatorisch.
Im Verlauf der nächsten 2 Jahre werden dann auch Schüler/innen unserer Schule die Möglichkeit haben, an einer entsprechenden Konferenz auf Mallorca, in Polen oder Schweden teilzunehmen.
(Ingrid Dietel)

Inhalt

Klassenfahrt der Klasse 5b in Mayen

Am 26.09.2011 um ca. 9.15 Uhr war es endlich so weit. Wir saßen mit einer sehr netten Busfahrerin im Bus und konnten es gar nicht abwarten, endlich in Mayen anzukommen und unsere Zimmer einzurichten. Obwohl wir uns noch nicht so gut kannten, waren die Zimmer schnell belegt und gemütlich eingerichtet.

Gemeinsam erkundeten wir die Jugendherberge – eine tolle Anlage mit einem Sportplatz und einem nahe gelegenen Wald. Nach einem leckeren Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Mayen. Dort waren wir in einem Bergwerk und machten bei einer virtuellen Fahrt in einem Wagon durch das Bergwerk mit. Das war ganz schön wackelig und spannend. Bevor wir uns auf den Heimweg in die Herberge begaben, machten wir noch einen kleinen Stadtbummel.

Am ersten Abend feierten wir in unserem „Partykeller“ den Geburtstag von Jonas und hatten eine Menge Spaß. Ganz schnell merkten wir, dass wir schon ein gutes Team sind und gemeinsam viel zu lachen haben.

Am nächsten Tag wurden unsere Füße auf die Probe gestellt. Es fing alles sehr gemütlich und fast schon luxuriös an: Wir fuhren nach dem Frühstück mit einem tollen Doppeldeckerbus zum Laacher See und spazierten ein Wenig um den schönen See herum. Von dort aus sollten wir eigentlich in ca. einer Stunde zu Fuß beim Lava-Dome-Museum in Mendig ankommen (so wurde es uns in der Jugendherberge gesagt), doch bei uns dauerte es ca. 3,5 Stunden mit Pausen. Alle zehn Minuten löcherten wir Herrn Bank und Frau Dogan mit der Frage: „Wann sind wir endlich da…?“ Herr Bank antwortete immer: „Ach, nicht mehr lange. So ungefähr zehn Minuten.“ Das wurde dann zu unserem Dauerwitz – Herr Bank und die zehn Minuten. Nun ja, irgendwann kamen wir dann doch noch an und waren heilfroh, endlich auch einmal sitzen zu können. 

Das Lava-Dome-Museum war sehr interessant. Es gab viel Gestein zum Anfassen, einen spannenden Kurzfilm und als krönenden Abschluss noch den historischen Lavakeller. Der Lavakeller liegt 32 Meter unter der Stadt Mendig und ist sehr kalt, dunkel und feucht. Wir durften ihn nur mit besonderen Jacken und Helmen betreten und fühlten uns wie in einer anderen Welt. Als wir wieder das Tageslicht genießen durften, wartete auch schon ein Bus auf uns, mit dem wir in die Jugendherberge kutschiert wurden.

Nach einem warmen Abendessen spielten viele von uns gemeinsam mit Herrn Bank und Frau Dogan Völkerball – bis es dunkel wurde. Das war wirklich sehr lustig und wurde zu unserer Lieblingsbeschäftigung. Andere ruhten sich auf den Zimmern aus, spielten Gesellschaftsspiele oder Ähnliches. Todmüde sind wir abends in die Betten gefallen.

Es war eine tolle Klassenfahrt! Danke an die Eltern und an alle, die das organisiert haben. Danke auch an Frau Dogan und Herrn Bank.
(Daniel Trost und Angelika Roleder, 5b)

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Köln - eine lebenswerte Stadt?!

Unter diesem Motto stand die diesjährige Projektwoche in der Jahrgangsstufe 11. Während jeweils die ersten beiden Schulstunden des Tages den Tutorinnen vorbehalten waren und vor allem der Vorbereitung der anstehenden Klausuren dienten,  ging es anschließend darum, das vom 17. bis zum 21. Oktober in Köln stattfindende Methodenseminar in Angriff zu nehmen.

Unterschiedliche Aspekte des Lebens in der Metropole Köln waren Gegenstand der Projektarbeit, deren Ergebnisse während des Methodenseminars präsentiert werden sollen. Zunächst galt es jedoch Gruppen zu bilden, Themen zu finden und diese problemorientiert zu formulieren, wie z.B. "Die schwierige Situation des Theaters Köln angesichts sinkender Besucherzahlen" oder "Die Akzeptanz von Obdachlosen in der Touristenstadt". Dann wurde recherchiert, wurden Gesprächs- und Interviewtermine für die Zeit in Köln vereinbart. Und während die einen in der Bibliothek recherchierten oder in den Kursräumen erste Texte verfassten, machten sich andere schon auf den Weg nach Köln, um sich vor Ort zu informieren. Begleitet wurde die Projektarbeit von Workshops, in denen die Schüler/innen in den Methoden der Internetrecherche, der Texterschließung und Präsentation unterrichtet wurden.

Wir freuen uns auf die Präsentationen in Köln, die uns in ihrer Vielfalt mit der Metropole vertraut machen werden und uns diese ja vielleicht als lebenswert erscheinen lassen.
(Barbara Dreymann)

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Kunst-Leistungskursschüler/innen beim 11. Troisdorfer Karikaturisten-Workshop

Hochkarätig besetzt war der 11. Karikaturisten-Workshop am Sonntag, dem 18. September 2011 in der Aula des Gymnasiums Altenforst in Troisdorf.

25 bekannte Künstler aus ganz Deutschland zeigten in Ausstellungen und interessanten Workshops ihr künstlerisches Können. Polo, Mohr und Mester sind einige der Karikaturisten. Ihre Namenskürzel kennt man von Karikaturen aus Zeitungen oder Magazinen. Zur Eröffnung sprach Andreas Öhler, der Kulturredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die alternative Blaskapelle „Dicke Luft“.
Mittendrin in dem Gewusel unsere ausgewählten 4 Schüler/innen des Kunst-Leistungskurses, die als Nachwuchskünstler vorgestellt wurden. Sie hatten einen eigenen Bereich zum Zeichnen und Ausstellen ihrer eigenen Werke. Spannend fanden sie den echten „Profis“ beim Zeichnen über die Schulter zu schauen und wertvolle Tipps von ihnen zu bekommen. Dann ging es los: Ein Stift, ein Blatt Papier, eine Idee- und natürlich eine gekonnte Strichführung! Die Schüler/innen und Besucher waren begeistert.
Die Ausstellung im Gymnasium bot ein abwechslungsreiches Bild: von Illustrationen und Karikaturen, bis hin zu Cartoons. Mit ihren kritischen sowie witzigen Zeichnungen haben die Künstler die Schüler/innen und viele Besucher zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht.
(Nina Essen)

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Projektwoche Leistungskurs Kunst: Gestaltung eines Kopfes aus Ton

Im Leistungskurs Kunst des 12. Jahrgangs dreht sich in der Projektwoche alles um den Kopf. Jeder von uns besitzt einen Kopf und alle Köpfe sind nach demselben Schema aufgebaut. Aber einen Kopf aus Ton zu gestalten ist wahrlich keine leichte Aufgabe!!! Dazu kommen noch Unterschiede in Alter, Geschlecht und Ausdruck… die Kombinationsmöglichkeiten gehen ins Unendliche. Die Schüler/innen haben sich zunächst zeichnerisch dem Thema genähert und sich für ein bestimmtes Alter, Geschlecht und einen bestimmten Gesichtsausdruck entschieden.

Dann ging es um die plastische Umsetzung der Zeichnung mit dem Material Ton. Mit viel Engagement und Einsatz sind die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit. Der krönende Abschluss, der mit viel Geduld und Ausdauer geprägten Arbeit, ist die Ausstellung der Kopfplastiken vor dem Sekretariat der Gesamtschule Hennef.
(Nina Essen)

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Projekttage „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ der Klasse 6A

Unsere Projektwoche lief ausgezeichnet. Unser Thema „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ kam bei vielen Kindern sehr gut an. Jeder lernte etwas Neues dazu.

Tag 1:
Am ersten Tag besprachen wir, was „typisch Junge“ und was „typisch Mädchen“ ist. Dazu wurden in zwei Ecken des Klassenraums Schilder mit „typisch Mädchen“ und „typisch Junge“ aufgehängt. Dann wurde eine Frage gestellt, zum Beispiel „Wer macht den Haushalt?“ oder „Wer zeigt eher seine Gefühle?“. Jeder von uns sollte dann seinen Standpunkt zu der Frage verdeutlichen, indem er sich eher zu den Jungen oder zu den Mädchen oder in die Mitte stellte. Anschließend wurde die Klasse geteilt und wir Mädchen malten einen Jungenkörper und schrieben dort hinein, was Jungen für typische Eigenschaften haben. Zudem konnten wir anonyme Fragen an die Jungs stellen. Das gleiche machten die Jungs. Danach haben wir im Sitzkreis die Plakate vorgestellt und darüber gesprochen und diskutiert. Besonders spannend war es, die gestellten Fragen von den Jungs, bzw. Mädchen beantwortet zu bekommen.

Außerdem haben wir noch „Wer bin ich?“ gespielt. Dazu bekam jeder ein Blatt Papier auf dem viele Eigenschaften standen. Nun sollte jeder vier positive und zwei negative Eigenschaften heimlich von sich ankreuzen und den Lehrer/innen abgeben. Danach haben unsere Lehrer/innen die Eigenschaften vorgelesen, ohne die Person zu nennen und wir mussten diese Person dann erraten.

Tag 2:
Der zweite Tag begann mit dem Grabbelsack. Sie fragen sich sicherlich, was das ist. Der Grabbelsack ist ein Sack, in dem bestimmte Sachen wie zum Beispiel Rasierer, Kondome, Tagebuch oder Tampons drin sind. Oder eben auch ein Schmetterling, der bedeuten soll, dass man Schmetterlinge im Bauch hat. Hier waren wir Jungs mit Herrn Stresser unter uns. Der Grabbelsack wurde herum gereicht und jeder konnte einen Gegenstand ziehen. Die meisten haben gelacht, wenn man eine witzige Sache gezogen hat. Trotzdem haben wir darüber gesprochen und konnten Herrn Stresser alles fragen.

Danach haben wir uns alle wieder getroffen und haben Liebeslieder gehört. Dabei sollte jeder für sich aufschreiben, was für ihn „Liebe“ ist. Diesen Satz haben wir dann auf rote Herzen geschrieben und diese verziert. Anschließend haben wir die Herzen an Äste und diese in der Klasse aufgehängt.
In der Klasse sieht es nun zum verlieben aus.

Tag 3:
Der Freitag war leider unser letzter Projekttag. Zuerst haben wir den Zeichentrickfilm „Was ist los mit mir?“ gesehen. Er handelte über die Entwicklung des Körpers von Mädchen und Jungen. Nach einer kleinen Verschnaufpause haben wir uns im Stuhlkreis versammelt, denn unsere Klassenlehrer hatten ein tolles Spiel vorbereitet. Es lagen viele kleine Karten mit Bildern oder Wörtern auf dem Boden, auf denen zum Beispiel „Ins Kino gehen“ stand oder ein Paar, was Händchen hielt, zu sehen war. Jeder durfte sich ein Kärtchen aussuchen und etwas dazu sagen. Auch die Lehrer haben sich ein Kärtchen genommen. Anschließend schauten wir noch „Kick it like Beckham“, in dem es um Fußball, Liebe und Freundschaft ging.
Anschließend haben wir uns noch mal zusammengesetzt und besprochen was uns gut, oder auch nicht so gut an den Projekttagen gefallen hat.
Zum Abschluss haben wir die Klasse wieder umgebaut und die Woche war leider zu Ende. Nur die Herzen hängen noch.


(Klasse 6a)

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Klassenfahrt der Klasse 5F nach Bad Ems

Nach nur drei Wochen in der neuen Schule ging es am 26.09.2011 für die 30 Schüler/innen der Klasse 5F schon auf die erste Klassenfahrt. Viele sehr aufgeregte Kinder versammelten sich morgens um 9 Uhr an der Schule, um den Bus nach Bad Ems zu besteigen. Nach nur kurzer Fahrt konnten die Zimmer bezogen werden und der erste Spaziergang nach Bad Ems stand an. Die dortige Stadterkundung bei bestem Wetter fand in Form einer Statdralley statt, bei der wir viel über das schöne, kleine Kurstädtchen an der Lahn erfuhren. Dabei wurden Informationen über die vielen bekannten Gäste der Stadt herausgefunden, sowie über die Sehenswürdigkeiten und die Geschichte der Stadt. Ganz Mutige trauten sich sogar, die Römerquelle zu probieren, die dort mit 45° hervorsprudelt.

Besonderen Spaß hatten sowohl Schüler/innen als auch Lehrer/innen bei der Vorbereitung des Galaabends, der am nächsten Abend geplant war. Jedes Zimmer bereitete am Vormittag des nächsten Tages einen kurzen Auftritt vor, bei der besondere Talente und die Kreativität der Schüler/innen zum Vorschein kommen sollten. Mit viel Teamgeist und Einfallsreichtum machten sich alle den gesamten Vormittag ans Werk. Nachdem wir den Nachmittag in Bad Ems auf einem Bolzplatz mit Völkerball, Fußball und Frisbee spielen verbrachten, stand am Abend nach weiteren Proben endlich der Galaabend an. Die Lehrer waren sehr beeindruckt von ihren Schüler/innen und den verschiedensten Begabungen, die dort zur Schau gestellt wurden. Kleine lustige Schauspiele und Sketche wurden eingerahmt von einer Pantomimeeinlage, spektakulären Akrobatikauftritten und einer tollen Breakdancevorführung.

So schnell ging die Klassenfahrt zu Ende, denn nach einer weiteren Nacht kam schon der Bus mit der Klasse 5A, die uns in Bad Ems ablöste. Und nach einer kurzen Busfahrt wurden alle wieder in Hennef an der Schule abgeholt.

Die vielen Eindrücke haben wir am nächsten Tag gemeinsam besprochen und neben ein wenig Kritik („Warum müssen Jugendherbergen eigentlich immer auf einem RIESIGEN Berg stehen?“) wurde vor allem deutlich: Besonders gut hat uns allen gefallen, dass wir uns besser kennen gelernt haben und aus den noch fast fremden neuen Mitschülern neue Freunde und Freundinnen geworden sind.

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Probenfahrt der Bläserklasse 6B in Bad Honnef

Das war alles andere als Science-Fiction und wirklich anders als im Film, wo es doch um den ständigen und andauernden Kampf zwischen Gut und Böse geht.

Doch der Reihe nach. In der Zeit vom 21.09. bis 23.09.2011 waren wir auf einer Orchesterfahrt nach Bad Honnef. In einer wirklich tollen Unterkunft sollte es für die nächsten Tage musikalisch hoch hergehen. Als früh am Morgen plötzlich eine Melodie durch das ganze Haus zu hören war, wurden sogleich Erinnerungen wach und irgendwie musste ich leise mit summen, denn da war sie: die Melodie aus dem Film Star Wars. Und war es im Film so sehr weit ab in einer fernen Galaxie, so nah war es jedoch plötzlich in unserer Jugendherberge.

Die Schüler/innen der Musik- Klasse 6 B also waren es, die 3 Tage in Bad Honnef übten, spielten und als Orchester ein ganzes Stück zusammengewachsen sind.  So gab es denn auch keinen schwarzen Ritter, keine Hexe und auch keine böse Königin, sondern unter der Leitung von Frau Kröger-Schönbach galt es vielmehr die Kunst der Musik im Orchester zu üben. Schließlich steht im laufenden Schuljahr eine Menge von Auftritten auf dem Plan. Und da Musik neben Spaß auch etwas mit Perfektion und üben zu tun hat, wurde die Zeit ausgiebig genutzt, um einfach noch besser zu werden und das große Repertoire noch weiter auszubauen.

Und da der Mensch nicht alleine nur durch die Musik lebt, haben uns bei herrlichem Herbstwetter die Spaziergänge durch das Siebengebirge gut getan und die arg strapazierten Lippen fanden Zeit, sich zu erholen.

Trotz  aller Anstrengungen war die Reise eine großartige Erfahrung für uns alle und wir sind sicher, dass auch in Zukunft unsere Musik die vielen Zuhörer/innen begeistern wird. So kann Lernen auch Spaß machen…

(Elke Kreppel)

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Bigband Heavy Tunes beim Stadtfest

In diesem Jahr traten die Heavy Tunes erstmals beim Stadtfest in Hennef auf. 25 junge Musiker/innen aus den Klassen 7B, 8B, 9A, 9B und 10B fanden unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach auf der sehr schönen Rhenag-Bühne ihren Platz, auf der am gleichen Abend später auch die Queenkings auftraten. Mithilfe der Eltern wurde rasch aufgebaut, die Bandmitglieder wurden vom Veranstalter schnell und professionell mikrophoniert und legten dann um 12.30 Uhr los. Leider hatte sich der Pianist der Heavy Tunes, Felix Groove, wegen einer Grippe überraschend krankmelden müssen. Seinen Part am Piano übernahmen abwechselnd Bandleiterin Astrid Kröger-Schönbach und Altsaxophonist Aron Horvath, der sehr zuverlässig seinen ungewohnten Part darbot.

Das Wetter bot derweil eine recht bizarre Kulisse für den Auftritt der Bigband beim Stadtfest. Schauten die Musiker morgens erst noch mit bangen Augen zum Himmel, klarte der Himmel pünktlich zum Beginn des Auftritts der Heavy Tunes auf. Zwischenzeitlich setzte sich sogar die Sonne recht energisch durch, pünktlich beim letzten Stücke allerdings sah man Zuhörer/innen die Regenschirme aufspannen - nichtsdestoweniger gut gelaunt. Wie immer zeichneten sich die Bandmitglieder durch satten Druck und präzises Spiel aus und riefen beim zuhörenden Publikum große Begeisterung hervor.
(A. Kröger-Schönbach)

 

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Passed with Distinction - Prüfung mit Auszeichnung bestanden

Sieben Schüler/innen des Ergänzungskurses Wirtschaftsenglisch (Business English) können stolz auf sich sein, denn sie haben sich der Herausforderung einer zweistündigen schriftlichen Prüfung gestellt und die Aufgabenstellungen mit Bravour gemeistert:  Ausgestellt von der Industrie- und Handelskammer zu London (LCCI) haben Katharina Dargatz, Julius Friedrich, Julietta Krieg, Janika Münzel, Jana Ratzeburg, Kira Rosenthal und Jan Teichmann aus dem Jahrgang 9 ihr Certificate for Preliminary English for Business erhalten und dazu mit der höchsten Bewertungsstufe: Herzlichen Glückwunsch!

Das Wissen dazu hat sich die Gruppe in einem Kurs angeeignet, der sie praxisorientiert vielfältige Situationen meistern lässt, mit denen man in der Geschäftswelt konfrontiert wird: Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Reklamationen, Produktbeschreibungen, Kooperationsvereinbarungen, Erstellen von Gesprächsnotizen gehörten ebenso dazu wie z.B. Job Interviews und Telefongespräche.

Das international renommierte Zertifikat der LCCI ist bei einer Bewerbung von Vorteil, denn Firmen legen verstärkt Wert darauf, dass künftige Bewerber/innen um Ausbildungs- und Arbeitsplätze über solche Zusatzqualifikationen verfügen.

Im nächsten Schuljahr können die Kursteilnehmer/innen durch eine erneute Prüfung eine weitere Qualifikationsstufe erreichen, um dadurch ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz weiter zu erhöhen oder gut auf Herausforderungen in Studium oder Arbeitswelt vorbereitet zu sein.

(Manfred Liedtke, Kursleiter Wirtschaftsenglisch)

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Judokas der Sportklasse 6a mit tollem Erfolg

Bombenerfolg für den Judoclub Eitorf/Hennef - Gold und Silber auf Bezirksebene U14 - (Vereinsmannschaftskämpfe)

In Eschweiler bei Aachen fanden am 24.09.11 die Bezirks-Vereins-Mannschaftsmeisterschaften (Judo) für die weibliche und männliche Jugend unter 14 Jahren statt.

Der JC Hennef/Eitorf konnte wie fast jedes Jahr je eine Mannschaft stellen. Die Jungs starteten von Anfang an super durch. 12 Mannschaften galt es hier zu besiegen.

Die erste Runde gegen Leverkusen gewannen der JC Hennef/Eitorf mit 6:2. Gegen Jülich gewann unser Verein sogar grandios mit 7:0. Die wichtigen Punkte erkämpften hier: Alexander Neihs (-34kg), Jonathan Schmitz (-37kg), Till Moritz Riehl, Jonas Golombeck (-43kg), Tim Wansiedler, Arian Haardt, Nils Weberbauer (-55kg) und Adrian Haardt (plus 55kg). Es folgte der Sieg über Stolberg mit 7:1 von. Im Finale stand der Judoclub Hennef /Eitorf dann dem starken Brühler TV gegenüber. Hier holten den Sieg für die Mannschaft von Trainer Kamen Kasabov und Astrid Gerhards: Alexander Neihs, Jonathan Schmitz, Till Moritz Riehl, Tim Wansiedler, Nils Weberbauer und Adrian Haardt. Dies ergab ein 6:2 für Hennef/Eitorf. Die Goldmedaille und die Qualifikation für die West Deutsche war gewonnen!

Die schnellsten Ippons (10 Punkte Sieg) des Tages warfen bei diesem Wettkampf innerhalb 3 Sekunden: Alexander Neihs, Till Moritz Riehl und Arian Nuradini.
(Christoph Müller)

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Judokas der Sportklasse 6a West Deutscher Vereins Mannschaftsmeister der U 14

Judoclub Hennef/Eitorf - U 14 ist West Deutscher Vereins Mannschaftsmeister -

Sensationell gewann am Sonntag, dem 09.10.2011 die U 14 Mannschaft von Trainer Kamen Kasabov und Trainerin Astrid Krombach den Titel der Westdeutschen Vereins Mannschaftsmeisterschaft.

Die Judokas des JC- Hennef/Eitorf waren bestens auf diese hohe Meisterschaft gegen 17 auf Bezirksebene qualifizierte Mannschaften (zum Teil Kampfgemeinschaften) vorbereitet.

Leon Hohn, Alexander Neihs, Marcel Gardias, Till Moritz Riehl, Nils Bauer, Jonas Golombek, Tim Wansiedler, Nils Weberbauer, Arian Nuradini (Fremdstarter des JC Seelscheid) und Adrian Haardt feierten diesen großen Sieg mit Trainer und den Eltern unüberhörbar durch lautstarken Jubel! SIEG für den JC-HENNEF… WESTDEUTSCHER MEISTER…

Direkt in der ersten Runde traf die hoch motivierte Hennefer Mannschaft auf die immer starken Duisburger, doch mit 4 gewonnenen Kämpfen von Till Moritz, Arian, Nils W., Marcel und einem Unentschieden von Leon gewannen sie diese Begegnung.

Mit einem nicht zu toppenden 8:0 schlugen sie die Kampfgemeinschaft Höntrop / Hattingen.

In der dritten Runde brachte Jonas Golombek durch einen guten gegengedrehten Konterwurf den Sieg gegen die Düsseldorfer. Hier war die Endwertung ein 5:3 für Hennef.

Das Finale - dieser für diese Altersklasse höchsten Meisterschaft - trugen dann der JC-Hennef und der Judoclub aus Ladbergen miteinander aus. Es waren sehr niveauvolle und spannende Kämpfe. Die Hennefer gingen sofort mit einem starken Ippon von Adrian Haardt (plus 55kg) in Führung. Auch T.M.Riehl konnte den zweiten Kampf -40kg mit einer Hebeltechnik für Hennef entscheiden. Kampf drei ging jedoch an die Gegner. Im nächsten Duell konnte die -55kg Gewichtsklasse auch nur ein Unentschieden bringen, was aber bedeutete, dass jede Mannschaft 5 Punkte erhielt. Marcel Gardias (-37kg) erhöhte dann den Punktestand der Hennefer wieder durch einen Sieg. Doch leider ging die -46kg Klasse verloren. D. h. für einen sicheren, endgültigen Sieg müsste der nächste Kämpfer seinen Kampf gewinnen. Dies war ein schweres Los. Doch Alexander Neihs (-34kg) konnte nach einem Punktegleichstand innerhalb seines Kampfes durch einen Waza-ari im letzten Moment die ersehnte Wertung und damit die gewonnene Meisterschaft für Hennef nach Hause holen. Dem Jubel war nicht mehr Einhalt zu gebieten und so konnte der letzte Starter, Nils Bauer (‑43kg), sehr entspannt, aber trotzdem voller Konzentration ins Kampfgeschehen eintauchen. Und er brachte den Hennefern durch seinen Ippon noch einmal 10 Punkte mehr. So stand es nun 5:2 mit der Unterbewertung von 47:20 für die Mannschaft von Kamen Kasabov.

1. JC Hennef , 2.C Ladbergen, 3. Kampfgemeinschaft Witten/Annen, 3. KG Bottrop/Bocholt, 5. Düsseldorf, 5. KG Godesberg/Bonn, 7. JC Haaren, 7. KG Höntrop/Hattingen

Der gewonnene Riesen-Pokal für die Westdeutsche Vereins Mannschaftsmeisterschaft bekommt nun einen Ehrenplatz reihum bei jedem stolzem Judoka dieser U14. Und nun gilt es, im nächsten Jahr diesen hohen Titel zu verteidigen, vielleicht sogar in Hennef selber. Das Trainergespann K. Kasabov/Astrid Krombach kann verdientermaßen diesen Erfolg auf ihre Kappe verbuchen, denn diese Platzierung basiert auf einem hervorragendem Trainingskonzept.
(Christoph Müller)

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Sportklasse 6a besucht das Fußballbundesligaspiel:
1. FC Köln gegen den 1. FC Nürnberg

Am Sonntag, dem 11.9. starteten ca. 30 Schüler/innen der Sportklasse 6a und deren Angehörige zum Besuch des Bundesliga-Fußballspiels 1. FC Köln gegen 1. FC Nürnberg mit dem Zug nach Köln-Müngersdorf. Ermöglicht hatte dies die positive Kartenanfrage des Klassenpflegschaftsvorsitzenden der Klasse 6a, Herr Schäfer, an den Verein.

Diesen Ausflug sollte keiner der mitgereisten Schüler/innen und Eltern bereuen. Sie bekamen ein zwar nicht hochklassiges, dafür aber abwechselungsreiches und emotionales Erstligaspiel zu sehen. Auch die Tatsache, dass der FC Köln die Partie nicht gewinnen konnte, tat der guten Stimmung bis zur Rückkehr in Hennef keinen Abbruch.

Es war ein brisantes Spiel, denn der Unparteiische war beim Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Nürnberg an fast allen entscheidenden Szenen beteiligt. Davon gab es viele: 2 Platzverweise, 2 Elfmeter, Fouls, Abseitstreffer. Am Schiedsrichter lag es allerdings nicht, dass die Kölner am Ende 1:2 (1:2) verloren haben, er lag bei den meisten Entscheidungen richtig. Eher an der dürftigen Leistung der Kölner im Angriff, die fast eine halbe Stunde in der Überzahl nicht ausnutzen konnten. Auch die Abwehr sah bei den beiden Foulelfmeter, die zu den Toren für Nürnberg führten, nicht gut aus. So reichte es nur zum Anschlusstreffer zum 1:2 für den FC, was wie gesagt, in Hennef schon wieder vergessen war!

Dank für seinen unermüdlichen Einsatz gilt aber Herrn Schäfer, der diesen tollen Ausflug erst ermöglichte.
(Christoph Müller)

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No Risk, more Fun! Ein Besuch in der Klinik Köln-Merheim

Max liegt im Rettungswagen. In seiner Hand steckt eine Kanüle, an der ein Infusionsschlauch hängt. Er trägt eine Halskrause. An den rechten Finger wurde ein „Fingerhut“ geklemmt, eine elektronische Vorrichtung, um den Sättigungsgehalt des Sauerstoffs im Blut zu kontrollieren. Um seine Atemnot zu verringern, wurde ihm eine „Nasenbrille“ angelegt. Das ist ein kleiner Schlauch, der die Luft direkt in die Nase leitet. Gerade bringt der Rettungssanitäter kleine Pads an seinem Körper an – das ist die Verkabelung für das EKG.

 Max kann dabei noch grinsen. Zum Glück! Denn dies alles ist nur eine Simulation. Max erfährt – ebenso wie die anderen Schüler/innen der Klasse 10F – einen Tag lang in der Klinik Köln-Merheim am eigenen Leib und in Gesprächen mit Patienten, Ärzten, Pflegern und der Polizei, wie es Patienten mit Polytrauma ergeht. Dies sind Verletzungen verschiedener Körperregionen oder Organe, die einzeln oder in Kombination lebensbedrohlich sind. Die Schüler/innen können hierbei alle „Stationen“ durchlaufen, in denen Schwerverletzte versorgt werden: Rettungswagen, „Schockraum“ - dort werden Patienten nach ihrer Einlieferung im Krankenhaus erstversorgt und ihr Zustand diagnostiziert -, Intensivstation, unfallchirur-gische Station und Reha-Zentrum.

Die Schüler/innen sind schockiert, sie werden an unserem Besuchstag in der Klinik an ihre Grenzen geführt. Beim Besuch auf der Intensivstation oder im Gespräch mit Unfallopfern, denen bereits in jungen Jahren fehlende Gliedmaßen durch Prothesen ersetzt werden mussten, werden einige blass, müssen schwer schlucken und hinausgehen. Die Klassenlehrerinnen und das Team um Dr. Thomas Brockamp, der das Projekt in Merheim betreut, kümmern sich um die Betroffenen.

Wozu das alles? Das Projekt „PARTY“ steht nicht für fröhliches Feiern. Vielmehr ist „PARTY“ das Kürzel von „Prevent Alcohol and Risk-Related Trauma in Youth“. Das Projekt dient also der Vorbeugung alkohol- und risikobedingter Traumata bei Jugendlichen. Ursprünglich wurde das Projekt in Kanada gestartet – nun findet es erstmals auch in Deutschland statt – und das in Kooperation mit unserer Schule!

Die Statistik, die die Kölner Polizei den Schüler/innen an diesem Tag präsentiert, demonstriert eindrucksvoll, dass sehr viele Jugendliche Opfer von Unfällen sind, die durch überlegtes Handeln hätten vermieden werden können. Dazu zählen etwa gefährliche „Mutproben“ und Verkehrsunfälle, die auf leichtsinniges oder alkoholisiertes Fahren zurückzuführen sind. Das Projekt demonstriert eindrucksvoll die Folgen risikoreicher Situationen. Die Teilnehmer/innen werden sich künftig zweimal überlegen, ob sie beispielsweise in ein Fahrzeug steigen, wenn am Steuer jemand sitzt, der Alkohol getrunken hat.

Am Ende des Tages geben alle Schüler/innen ein positives Feedback: Es hat sich gelohnt! Alle sind sich einig: „No risk, more fun!“ Denn niemand möchte die Situation, die der Sanitäter mit Max im Rettungswagen nachgestellt hat, in der Realität erleben.
(Sabine Schneider)

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Lissabonfahrt des 13. Jahrgangs

Wir, die Schüler/innen der Gesamtschule Hennef, verbrachten unsere Abschlussfahrt des 13. Jahrgangs in der Hauptstadt Portugals, im wunderschönen Lissabon. Fünf spannende Tage füllten wir nicht nur mit sonnigen Strandausflügen und Stadtbesichtigungen, sondern z.B. auch mit einem Besuch des Ozeanario, in dem wir die Artenvielfalt der Meere bestaunen konnten. Von der anderen Seite des Tejos oberhalb des südlichen Ufers genossen wir neben dem Christo Rei die Aussicht auf die Stadt. Auch Kulturelles, wie die tolle Altstadt oder das Castelo de São Jorge, welches man mit einer der legendären Eisenbahnen Lissabons erreichen konnte, durfte natürlich nicht fehlen.

Anlässlich unserer beiden Geburtstagskinder Laura Schönemann und Hans-Werner Obermann verbrachten wir einen sommerlich warmen Abend im Park in der Nähe der Jugendherberge mit Wunderkerzen und Schwarzwälder Kirschtorte, während wir dem Highlight des nächsten Tages, einem Besuch in einem portugiesischen Restaurant, bereits entgegen fieberten.

Kurz gesagt, wir hatten eine wunderschöne Abschlussfahrt, bei der wir tolle Erfahrungen sammeln und unsere Gruppe noch mehr als zuvor zusammen wachsen konnte.
(Jana Eisenblätter und Sam Metje, Jahrgang 13)

WELCOME TO THE MACHINE – Eine Inszenierung des Literaturkurses 12

Ein Themenabend zu Folterung und Todesstrafe gerät außer Kontrolle. Bei einer Lifeschaltung trifft eine überforderte Reporterin auf eine nicht ganz normale Offizierin bei den Vorbereitungen für eine Exekution. Als sich der eingeschüchterte und verwirrte Verurteilte seinem Schicksal ergibt und die Exekution beginnen kann, geschieht etwas Merkwürdiges….

Am 17. Juli 2011 gaben die Schauspieler/innen des Literaturkurses der Jahrgangsstufe 12 ihr Schauspieldebüt in den Räumlichkeiten der Gesamtschule Hennef. Ein Jahr Arbeit an Franz Kafkas literarisch anspruchsvoller Erzählung „In der Strafkolonie“ und der unermüdliche Einsatz der 16 Schüler/innen auch über den Unterricht hinaus gingen voraus und mündeten in einer großartigen Inszenierung, die auf den Brettern dieser Welt nicht besser hätte gespielt werden können. Von der Technik, über den Bühnenbau bis hin zu den Requisiten sowie der Layoutgestaltung von Flyern, Programmheften und Plakaten haben die jungen Erwachsenen das Projekt selbstständig geplant, organisiert und umgesetzt. Auch der Ursprungstext von Franz Kafka wurde gekürzt, verändert und um viele Passagen ergänzt, so dass ein einzigartiges und lediglich an das Original angelehntes Gesamtkunstwerk aus den Federn der Schüler/innen entstand, dessen Umsetzung auf der Bühne mit einer guten Mischung aus Freude, Spaß und Ernsthaftigkeit stattgefunden hat. Ein besonderes Schuljahr mit vielen Erlebnissen, Höhen und Tiefen und einem außergewöhnlichen Zusammenhalt geht zu Ende und weder die Schüler/innen, noch ich als Kursleiterin werden die gemachten Erfahrungen so schnell vergessen.

Neben den drei gelungenen Auftritten in der Gesamtschule bin ich stolz darauf berichten zu können, dass es eine weitere Inszenierung auf der Bühne der Bonner Bundeskunsthalle am 02.12.11 um 19 Uhr geben wird. Ein besonderer Lohn für die vielen Mühen und das außerunterrichtliche Engagement der Schüler/innen und eine Ehre im Rahmen der Bonner Schulkulturtage vor einem großen Publikum spielen zu können…
(Dorothee Di Tomaso)

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Glückliche Lyrix Gewinnerin - Die Schönheit Bathsebas

Gottesgleich, die Haut wie Seide, goldgetupft das Engelshaar, zieht die Blicke voll mit Neide auf sich, die schöne Bathseba. Gelehnt an einen Brunnen wie warmer Schnee die Form, wird sie von all'n besungen, den Frau'n ist sie ein Dorn. Das Tuche, sanft umschlungen, verdeckt nur ihren Schoß, doch vor den bösen Zungen schützt sie der Schönheit Trost. Die Lippen farblich wie Korallen, die Blätter wie des Engels Flügel, die Schultern gleichen Marmorballen oder der Toskana Hügel. Unter dem wohlgeformten Busen entfacht sie Feuer der Verführung, gleicht sie auch des Künstlers Muse, wärt sie keinem die Berührung. Ihrem Blick ins weite Land ist's sich mühsam zu entziehen, gleicht er doch dem Diamant, man möcht fast nieder knien. Man kann sie nicht mehr retten all die Männerseel'n, sie wünschten, dass sie hätten nie ihren Blick gesehn. Sie verdrängten die Gefahr, die von dem Weibe ausgeht, doch die Schöhnheit der Bathseba auch bald wird still verweht.

Was ist vergänglich und was bleibt? Das haben sich die Deutsch- LK Schüler/innen der Jahrgangsstufe 12 von Frau Di Tomaso im April 2011 gefragt. In dem themengebenden Gedicht "Es ist alles eitel" setzt sich Andreas Gryphius mit der Nichtigkeit des menschlichen Lebens auseinander und richtet seinen Blick weg vom irdischen Leben hin auf das Ewige. Im Rahmen der Unterrichtsreihe zur Barocklyrik wurde insbesondere darauf wert gelegt, dass die Schüler/innen selbst produktiv werden und Literatur nicht, wie so häufig, nur als Rezipienten erfahren. Embleme, Sonette und freie Gedichte wurden rund um das Thema „Vergänglichkeit“ angefertigt, vorgetragen und besprochen. Besonders der Besuch des mittelalterlichen Museums „Schnütgen“ und die Teilnahme am dortigen Workshop in Köln dienten den Schüler/innen als Inspiration für ihre Arbeit. Die eigenen Produkte, die in der Auseinandersetzung mit dem Gedicht „Es ist alles eitel“ von Andreas Gryphius und der Betrachtung der Vanitas- Objekte aus dem Museum entstanden,  waren schließlich so druckreif, dass die Schüler/innen diese bei einem Wettbewerb des Lyrix-Deutschlandfunk einschickten. Von über 1000 Einsendungen aus dem In- und Ausland wurde nun das Gedicht von Carina Felder von einer Jury ausgewählt und auf der Internetseite des Deutschlandfunks veröffentlicht. Jetzt drücken wir natürlich noch die Daumen, dass sie sich im Dezember auch zu den glücklichen Jahresgewinnern zählen darf…
(Dorothee Di Tomaso )

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Aktuelles vom „Mauerprojekt

IMG_0763.jpgDas Projekt „Eine Mauer die verbindet und nicht trennt“ neigt sich langsam dem Ende. Die Schüler Florian und Jelena aus der Jahrgangsstufe 13 und Lena, Lina, Robin und Lennart aus der 8E haben Großartiges geleistet und alle Erwartungen übertroffen. Aus der Idee gemeinsam mit anderen Hennefer Schulen und regionalen Künstlern ein Kunstwerk zu schaffen, ist ein beeindruckendes Meisterwerk entstanden. In vielen Stunden außerhalb der Unterrichtszeit haben die jungen Erwachsenen und Jugendlichen ihre Nachmittage in Hennef neben der Bäckerei „Gilgens Tortenkutsche“ verbracht und an der Verwirklichung des Projektes gearbeitet. Dabei waren es insbesondere unsere Schüler/innen die Durchhaltevermögen, Engagement und Zusammenhalt zeigten, um auch nach vielen Monaten voller Mühen und Widrigkeiten noch letzte Reserven zu mobilisieren und das Werk zu vollenden. Wie das Resultat zeigt - eine Arbeit, die sich gelohnt hat.

In den kommenden Tagen findet eine Abschlussveranstaltung mit Presse und Fernsehen statt. Weitere Informationen, Termine, Bilder und Zeitungsartikel  befinden sich unter: www.dasinternet.de/mauer.
(Dorothee Di Tomaso)

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Erfolgreicher Abschluss des Projekts mit dem Carl-Reuther-Berufskolleg

Schüler/innen und Schüler des Carl-Reuther-Berufskollegs und der Gesamtschule Hennef haben ihr gemeinsames Projekt „Lernen durch Lehren“ äußerst erfolgreich abgeschlossen; es ermöglichte den „Berufsschülern“, ihren Kollegen der Gesamtschule Kenntnisse in den Fachbereichen Holz und Farbe zu vermitteln.

Die Idee entstand am Berufskolleg, als dessen Schüler/innen Besuchern auf eindrucksvolle Weise die Lerninhalte ihrer „Berufsausbildung“ vermittelten.

Die „Fachgruppe Holz“ hat Schach-Spiel-Figuren und eine Aufbewahrungskiste aus wetterfestem „Multiplex“ hergestellt, die „Fachgruppe Farbe“ hat eine Betonwand in der Gesamtschule fachmännisch renoviert und künstlerisch gestaltet.

Die feierliche Übergabe der fertigen Arbeiten fand in der Gesamtschule statt. Die beiden Schulleiter, Günther Au und Wolfgang Pelz, dankten den Schüler/innen und den beteiligten Kolleg/innen für ihr Engagement. Alle Beteiligten wünschen sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.

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Schulbesuch in Rumänien

Eine Delegation der Gesamtschule  Hennef hat im September das Gymnasium ‚Liceul Teoretic ‚Traian Vuia‘ in Resita in Rumänien besucht, um erste Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten einer Schulpartnerschaft auszuloten. Jochen Herchenbach, Heinz Wegmann, Mariana Krentz, Ann-Kathrin Dragos und ihre Großmutter, Michaela Georgewitsch, wurden von ihren rumänischen Gastgebern, der Schulleiterin Silvia Nicolaescu, ihrer Stellvertreterin Lucia Ana Morut und den übrigen Lehrer/innen und Schüler/innen außerordentlich freundlich begrüßt.  Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm erwartete die Gruppe aus Hennef, darunter Begegnungen mit dem Vize-Landrat des Kreises Caras-Severin,  Ionesie Ghiorghioni,  und dem Bürgermeister Resitas , Mihai Stepanescu, der den Besuchern für eine Woche sogar einen Reisebus und seinen Fahrer zur Verfügung stellte. Aber auch eine Begegnung mit der Rektorin  der Universität in Resita, Doina Frunzaverde, die von den beeindruckenden Fortschritten bei der  Entwicklung der Hochschule berichtete, und ein Empfang bei dem Demokratischen Forum der Deutschen im Banater Bergland durch Erwin Tigla und Cristian Chioncel standen auf dem Programm. Die Hennefer gewannen einen lebhaften Eindruck von der kulturellen Arbeit der deutschen Minderheit in diesem Teil Rumäniens. Sowohl  Herr  Ghiorghioni als auch Herr Stepanescu hoben in ihren Ansprachen hervor, wie groß das Interesse in der Region an einer vertieften Zusammenarbeit mit Deutschland in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Bildung ist und sprachen die Hoffung aus, dass eine Schulpartnerschaft mit dem Liceul Teoretic‚ Traian Vuia‘  zu einer vertieften Partnerschaft auf allen Ebenen beitragen möge. In einem Radiointerview mit Radio Resita betonte Jochen Herchenbach in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Hennef, wie groß auch auf deutscher Seite das Interesse an einer verstärkten Zusammenarbeit ausgeprägt ist. Er verwies vor allem auch auf die Notwendigkeit des Zusammenwachsens in einem vereinten Europa. Hier könne vor allem der Austausch der Jugendlichen vielfältige neue Möglichkeiten eröffnen. In einem Interview des deutschsprachigen Programms von Radio Resita unterstich Heinz Wegmann, der die Koordination der Schulpartnerschaft übernehmen wird, die vielfältigen Möglichkeiten der Schüler/innen, sich in gemeinsamen Unterrichtsprojekten näher zu kommen. Vor allem im Sport ergeben sich zahlreiche Chancen der Zusammenarbeit. Die Gesamtschule  Hennef sei  dazu bereit und würde sich freuen, eine Delegation der Partnerschule im Frühjahr des kommenden Jahres zu empfangen, um erste Projekte abzusprechen und den Schüleraustausch vorzubereiten. Beeindruckt zeigten sich die Gäste aus Hennef aber auch von der landschaftlichen Schönheit des Banat, einem sehr alten Siedlungsgebiet deutscher Zuwanderer seit dem Mittelalter. Vergleichbar dem Bergischen Land genossen die Hennefer bei mehreren Ausflügen und strahlendem Sonnenschein zusammen mit ihren rumänischen Freunden die zum Teil noch unberührte Natur. Eine Fahrt mit dem Boot des rumänischen Grenzschutzes auf der schönen Donau, nicht weit von Resita entfernt, und ein großzügiger Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Moldova Nouă sorgten für weitere beeindruckende Erlebnisse. Die Gastfreundschaft und liebevolle Aufnahme durch die rumänischen Partner, für die ihnen an dieser Stelle ganz herzlich gedankt sei,  sorgten für einen nachhaltigen Eindruck und so kehrte die Delegation mit vielen neuen Anregungen nach Hause zurück. Mit Spannung erwarten sie nun den Gegenbesuch, der vermutlich im Mai 2012 stattfinden wird.
(Heinz Wegmann)

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Von Bayer bis Kautex – Betriebsbesichtigungen mit Nina und Ingo Wentz

Der Weg zu den Bayer Leverkusen ist lang, aber er lohnt sich. Die Schüler/innen haben die Anfahrt auf eigene Faust gut bewältigt. Wir haben zunächst im Besucherzentrum alles über die Geschichte, Produkte, aber auch soziale Projekte der Firma Bayer erfahren. Anschließend referierte ein Mitarbeiter über Ausbildungsberufe und Studiengänge. Ein Besuch des Chemparks mit dem Reisebus rundete den gelungenen Besuch ab.

Die Firma Solarworld schickte uns einen sehr motivierten Mitarbeiter, der uns einige aufgebaute Solaranlagen zeigte und Fakten erklärte. Getrübt wurde der Besuch durch die Tatsache, dass der Standort in Bornheim bereits vor Wochen geräumt wurde.

Das RWE Niederaußem zu erreichen, war eine Herausforderung, die fast alle problemlos gemeistert haben. Zunächst informierte ein Mitarbeiter im Besucherzentrum über Braunkohle, Kraftwerke, erneuerbare Energien und vieles mehr. Die anschließende Betriebsbesichtigung war ein einziger Superlativ. Die Dimensionen des Kraftwerks waren schlichtweg überwältigend.

Am Donnerstag erzählte ein sehr patenter Mitarbeiter der Firma Rheinenergie den Schüler/innen, welche Ausbildungsberufe es dort gibt. Danach hatten wir die Gelegenheit, die Ausbildungswerkstätten zu besichtigen und die Berufsschüler zu befragen.

„Da will ich mal hin“ sagten viele Schüler nach dem Besuch der Firma Kautex. Die Besichtigung der Kleinstmengenspezialproduktion, in der ganz ausgefeilte Tanks für sehr spezielle, sehr teure Autos gefertigt werden, war klasse. Der Mitarbeiter erzählte von seinem unkonventionellen Lebensweg und machte den Schüler/innen Mut, einen Beruf anzugehen.

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Ferien? Och nö! – Sommerferienexperimente der Physikusse

Die  Physikusse experimentieren so gerne, dass sie auch in den Sommerferien 2011 nicht genug davon bekommen.
Da wir nach den Ferien mit der neuen Physik-Show beginnen möchten, suchen wir nach neuen Experimenten. Die müssen spannend und showtauglich sein. Das ist gar nicht so einfach. Es gibt ganz viele tolle physikalische Spielereien, die aber leider viel zu klein sind und/oder vor einem großen Publikum gar nicht gut zur Geltung kommen.

Metastabile Flüssigkeiten und Trockeneisblasen werden also in den Sommerferien ausgiebig getestet. Wir finden das total spannend! Jetzt geht es darum, die Versuche zuverlässig ans Laufen zu bringen. Während einer Show kann man sich keine Aussetzer erlauben. Ein wenig größer müssen einige Sachen noch dimensioniert werden, damit das Publikum richtig was davon hat. Insgesamt sind wir mit unseren Ferienexperimenten sehr zufrieden.

Abgesehen vom physikalischen Spielen ist es für alle Physikusse aber auch immer schön, zusammen zu sitzen, zu erzählen, gemeinsam Pizza zu essen und Spaß zu haben. Denn sonst würden wir uns in den Ferien wohl nicht freiwillig treffen, oder?

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Suchtpräventionswoche - Projekt des 8. Jahrgangs gegen Sucht und Gewalt

Vom 26.9. - 30.9.2011 fand in der Jahrgangsstufe 8 wie seither eine Projektwoche zum Thema „Ich trau mich was“ – Projekt gegen Sucht und Gewalt statt. 
Es wurden in allen Klassen viele verschiedene Aspekte von Suchtverhalten und Genussverhalten bearbeitet. Zum einen musste man sich mit sich selbst auseinandersetzen und zum anderen wurden Einzelinformationen der gesamten Klasse zu einem Gesamtbild zusammengeführt.

Als Einstieg in die Thematik brachten die meisten Klassenlehrer/innen einen „Suchtsack“ mit, aus dem jede/r Schüler/in einen Gegenstand zog, den er/sie beschreiben und mit dem Thema Drogen in Verbindung bringen sollte. Andere wählten den Einstieg in das Thema mit einer Reportage über eine Notaufnahme- Station einer Klinik, in welche Jugendliche nach exzessivem Alkoholkonsum „für gewöhnlich“ eingeliefert werden. - Sehr eindrücklich auch dieser Einstieg!

Die weiteren Tage standen im Zeichen der Information über viele „weiche“ und z. T. auch so genannte „harte“ Drogen. Broschüren und ein erarbeitetes Suchtphasenmodell zeichneten die einzelnen Stationen vom „gelegentlichen Konsum“ bis zur „Abhängigkeit“ nach und erarbeiteten die Kennzeichen der jeweiligen Stufen. Ein wichtiger Punkt war an dieser Stelle auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen und der Umgang damit, da dies über die persönliche Suchtgefährdung Auskunft geben kann.

Neben diesen eher theoretischen Teilen gab es in der Woche für alle auch einen praktischen Teil, in dem die Schüler/innen die Auswirkungen des Alkoholkonsums „erfahren“ konnten. In der Turnhalle wartete Kriminalkommissar Seeger mit einem Parcour auf, um dort mit s.g. „Rauschbrillen“ zu experimentieren. Aufgaben waren unter anderem: Mit einem vorgetäuschten Alkoholspiegel von 0,5 bis 0,8 Promille einen Parcours mit dem Roller befahren, zugeworfene Tennisbälle auffangen und kleine Gegenstände in eine Box sortieren. Quasi betrunken war das alles nicht so wirklich einfach … Das hatten viele so nicht erwartet und waren arg erstaunt und auch schockiert.

Manche Klassen wählten indes für die Woche noch einen Film aus (Titel: „Tanja“), in der ein Kamerateam eine zu Beginn 14-jährige Drogenabhängige in Hamburg bis zu ihrem leider tödlichen Ende mit ca. 30 Jahren begleitet und ihre verzweifelten Versuche, der Sucht zu entkommen, dokumentiert. Zugegebener Maßen schwerer Stoff – aber doch auch wichtig …

Als Ausklang dieser eindrücklichen Woche nutzten noch einige Klassen das tolle spätsommerliche Wetter und besuchten den neuen Hennefer Kletterwald als „Ich trau mich was“-Station, um das Klassengefüge und alle Individuen darin in ihrer positiven Lebenseinstellung zu bestärken.

(Jost E. Wiebecke für den 8. Jahrgang)

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Abschlussfahrt der Klasse 10C zum Grevelingenmeer (Holland)

Wieder ein Jahr vorbei und wieder sechs Klassen, die ihr letztes Schuljahr mit einer Abschlussfahrt einläuteten.
Es war eine Klassenfahrt voller Überraschungen: sehr gutes Essen, schöne Bungalows, nette Surflehrer, tolles Wetter,…etc.
Die Klassenfahrt der 10C war eine Klassenfahrt, bei der die Schüler/innen ihre Selbstständigkeit beweisen konnten, da sie in Bungalows im Centerpark „Port Zélande“ verstreut wohnten.

Nachdem wir am Montagmittag bei tollem Wetter ankamen, konnten die Schüler/innen ihre ersten Stunden bei tollem Wetter am Strand genießen bis die Bungalows im Centerpark für sie bereit standen. Anschließend gab es viele Möglichkeiten den Centerpark, die Wege zu den Lehrern und zu wichtigen Attraktionen, sowie die Begebenheiten am ersten Tag kennenzulernen.

Der zweite Tag begann durch ein tolles Frühstück vom Zeil- und Surfzentrum. Anschließend gab es eine 16km lange Fahrradtour nach Renesse mit Belohnungseis und zweimaliger Express–Fahrradreparatur auf dem Hinweg.
Nach dem ersten Surfunterricht war auch für alle Schülerinnen und Schüler klar, dass Surfen zwar anstrengend, aber zu schaffen ist, denn alle Schülerinnen und Schüler standen am ersten Tag auf dem Brett und surften. Hervor trat Samuel, der schon am ersten Tag direkt aus dem sicheren Tümpel aufs Meer surfen durfte.
Nach gelungener sportlicher Aktivität war der Abend mit Bowling sehr gemütlich und harmonisch.
Am Mittwoch gab es dann das kulturelle Bonbon… die Stadt Zieriksee eine kleine sehr hübsche Stadt mit einem tollen Markt, einem Hafen, einer schönen Mühle sowie einen „liebevollen“ Pavillion. Bevor allerdings diese Stadt erreicht wurde gab es eine wundersame Bekanntschaft mit einem Esel und vollkommen übermüdete Schüler/innen im Bus. Nach einer organisierten Stadtralley der „anderen Art“ durften die begeisterten Schüler/innen wieder auf ihren Brettern davon surfen. Dieses Mal durften sogar zehn Schüler/innen auf das große Meer hinaus.
Die vollkommen ausgehungerten Schüler/innen wurden mit einem Barbecue–Abend vollstens entschädigt und so konnten sie sich in ihren Bungalows für einen Discoabend in Schale werfen.
Als alle Schüler/innen topgestylt in Renesse standen und doch leider klar wurde, dass dieser leider nicht stattfinden konnte, da in Renesse um diese Jahreszeit in der Partymeile der Winterschlaf eingekehrt war, entschlossen sich die Schüler/innen trotzdem gut gelaunt die Disco in den Centerpark zu verlegen.

Nach dem perfekten Start in den Tag durch holländische Schokostreusel zum Frühstück und Blick aufs Meer, waren alle Schüler/innen sofort bereit sich wieder auf die Surfbretter zu schwingen oder im Centerpark das Schwimmbad unsicher zu machen. Eine Gruppe aus drei Schülerinnen und Frau Stauch waren sogar schon um 7:00 Uhr wach um im Sonnenaufgang durchs Meer zu galoppieren.

Nach einem etwas ruhigerem Tag am Strand und eine Kunstaktion von Herrn Liss-Nüdling waren die Schülerinnen und Schüler begeistert als wir noch eine Dance–Night im Centerpark durchführen konnten und haben somit den Geburtstag von Frau Mentzel gebürtig gefeiert.
Müde wurden alle Schüler/innen bei den Eltern abgegeben!
Wir danken den Busfahren für die tolle Fahrt, dem Zeil- und Surfcentrum für die tolle Organisation und das Surfen, dem Centerpark für seine Attraktionen und den Lehrern Frau Mentzel, Frau Stauch und Herrn Liss–Nüdling für ihre Geduld.
(Sarah Mentzel)

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Mädchenfußball und mehr

1. „Knapp verpasstes Kreisfinale“ - Landessportfest der Schulen - Wettkampfklasse I in Hennef – Mädchen der Jahrgänge 1994 und älter

Bei herrlichem Sommerwetter fand am 15. April auf der Anlage des FC Hennef die Vorrunde zur Kreismeisterschaft der WK-I- Mädchen statt, in der Wettkampfklasse also, in der nur der Kreismeister ausgespielt wird und in der man sich nicht für höhere Ebenen (Bezirks-, Landes- und Bundesfinals) qualifizieren kann.

Wie jedes Jahr musste die Gesamtschule auf Leistungsträger verzichten, diesmal aber vor allem verletzungsbedingt und nicht wegen Klausuren in der Oberstufe, wie sonst so oft. Neu war in diesem Jahr, dass auf der Trainerbank der Newcomer und Hoffnungsträger Alexej Boschmann Platz nahm. Der gewiefte Fußballtaktiker gewann mit seinem Team zwei Spiele – gegen das Heinrich-Böll-Gymnasium Troisdorf und gegen das Gymnasium zum Altenforst, ebenfalls aus Troisdorf –, gegen das Antoniuskolleg aus Neunkirchen gab es allerdings eine Niederlage. Am Ende hatte man zwar 6 Punkte wie der spätere Sieger, allerdings entschied das etwas schlechtere Torverhältnis gegen unsere Mannschaft und für das Antoniuskolleg aus Neunkirchen. Schade und auf ein Neues im nächsten Schuljahr!

Es waren dabei: Laetitia Beule, Denise Becker, Isabel Georgi, Jana Klein, Sarah Monnens, Nadine Nettekoven, Dana Rondorf, Lisa Marie Schneider, Anna Szurowski und Laura Wessel.

2. „Ungewohntes Vorrunden-Aus“ - Landessportfest der Schulen - Wettkampfklasse II in Oberpleis – Mädchen der Jahrgänge 1995/1996

Eine Premiere gab es „heuer“ für die WK II. Zweimal schon erreichte die Gesamtschule Hennef in dieser Altersklasse sensationell das Finale des Landes NRW und wurde einmal in Herne Zweiter und – im Vorjahr – in Bielefeld Fünfter. Diesmal schied unser Team schon in der ersten Runde auf Kreisebene aus. Es fehlten wichtige Spielerinnen und der rechte Biss, sodass kein wirklicher Spielfluss aufkam. Gegen das Gymnasium aus Oberpleis reichte es zwar zu einem 1:1, gegen das Gymnasium zum Altenforst aus Troisdorf aber hatte unser Team diesmal mit 0:2 das Nachsehen. Als verdiente Zweite traten die sonst so oft Erfolgreichen und diesmal Ausgeschiedenen die Heimreise an.

Es waren dabei: Carmen Becker, Steffi Gleim, Tabea Hohnen, Anne-Kathrin Schmidt, Dinah Marie Pfeiffer, Eileen Szurowski, Michelle Stachelhaus und Sarah Winter

3 .  „Ein unvergessliches Erlebnis!“ - DFB-Futsal-Cup 2011 am 18. - 19. März 2011 in Duisburg und Bergkamen “

Ein Turnier der ganz besonderen Art fand im März in Duisburg und Bergkamen statt: Die Mädchen der Jahrgänge 1997 und jünger nahmen am DFB-Futsal-Cup 2011 teil, für den sie sich Mitte Dezember 2010 in der Sportschule Hennef als Vertreter des Fußballverbandes Mittelrhein qualifiziert hatten.

Eine Woche, bevor es nach Duisburg ging, war sogar der Bundestrainer für Futsal, Paul Schomann, eigens in der Gesamtschule (auch die anderen teilnehmenden Schulen hatte er bereist), um ein das Turnier vorbereitendes Training mit allen Futsal-Kandidatinnen unserer Schule in der Sporthalle durchzuführen. (Siehe die Futsal-Videos)

Dann war es endlich so weit: Freitag, der 18. März. Morgens um 10.15 Uhr bestiegen unsere Mädchen den DFB-Bus auf dem Schulparkplatz und wurden von den männlichen Vertretern des FVM, den Jungs des Clara-Fey-Gymnasiums aus Schleiden, schon mit Spannung erwartet. Nach knapp zwei Stunden waren das Fahrziel Duisburg erreicht und erste freundschaftliche Kontakte zu den Schleidenern hergestellt.

Nach dem Mittagessen in der Sportschule Wedau und einer kurzen Mittagspause ging es dann zum Futsal-Turnier in die Halle der Sportschule Wedau. Mit drei Gegnern sollte es die Gesamtschule zu tun bekommen: Mit dem Max-Planck-Gymnasium Trier als Vertreter des Fußballverbandes Rheinland, dem Gymnasium Odenkirchen aus dem Fußballverband Niederrhein und dem Helmholtz-Gymnasium Bielefeld als westfälischem Verbandsvertreter.

Ein großes Kampfspiel war gleich die erste Partie gegen die Trierer Mädchen. Diese erwiesen sich als spielerisch überlegen, doch hielten unsere Hennefer voll dagegen und bis wenige Sekunden vor Schluss hatte – auch dank einer überragenden Kristin Kosel im Tor - das 0:0 Bestand. Dann fiel der Treffer für die Gäste doch noch durch einen Freistoß genau ins Toreck. Das erschütterte die Moral unserer Spielerinnen aber nicht nachhaltig. Im zweiten Spiel waren sie noch konzentrierter und agierten taktisch noch klüger. Mit 3:1 schlugen sie die starken Bielefelder Gymnasiastinnen, wobei Jaqeline Rogalla nicht zu stoppen war und alle drei Treffer erzielte.

Mit einer Niederlage und einem Sieg ging es unter die Dusche und zum vorgezogenen Abendessen in der Sportschule. „Vorgezogen“ deshalb, weil um 18.00 Uhr das Zweitligaspiel MSV Duisburg gegen Fortuna Düsseldorf im nahen Stadion anstand, für das der DFB Karten spendiert hatte. Es stellte sich heraus, dass die Gesänge und „Spielchen“ der beiden Fangemeinden, die sich offensichtlich in herzlicher Abneigung verbunden fühlten, für unsere Mädchen genauso interessant waren wie das Spiel auf dem Rasen, das etwas glücklich 1:0 für Duisburg endete.

Zurück in der Sportschule begann ein langer Abend für die jungen Henneferinnen. Es zeigte sich, dass sie über mehr Kondition verfügten als ihr begleitender Lehrer, Herr Pfeiffer, der vorzeitig die Segel streichen musste.

Am folgenden Samstag ging es nach dem Frühstück mit dem Bus weiter von Duisburg nach Bergkamen. Hier sollte der „DFB-Cup 2011 für Schulmannschaften“ im Rahmen des „DFB-Futsal-Cups 2011 für C-Junioren“ der Vereinsmannschaften seine Fortsetzung finden. Mittlerweile hatte sich ein freundschaftlliches Verhältnis zu den Schleidener Jungs entwickelt, was dazu führte, dass man sich bei den noch anstehenden Spielen gegenseitig die Daumen drückte und akustisch unterstützte.

Allerdings war das dritte und letzte Gruppenspiel für unsere Mädchen eh kein Problem. Ganz souverän schlugen sie das Odenkirchener Gymnasium mit 4:0, wobei sich Marie Jaeger, Sophie Thiel, Janina Timm und Jaqeline Rogalla in die Torschützenliste eintrugen. Torfrau Kristin war kaum gefordert, was sich aber im anschließenden Endspiel – wieder gegen Trier – radikal änderte. Die Triererinnen drehten enorm auf und erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen, aber die überragende Kristin schien unbezwingbar und hatte den Applaus auch der unparteiischen Zuschauer in der vollbesetzten Halle auf ihrer Seite. Zwischendurch ergaben sich für unser Team zwei große Konterchancen, die aber knapp vergeben wurden. Als schließlich doch noch das 1:0 für den Gegner fiel, fehlte unseren Henneferinnen die Kraft, den Spieß noch einmal umzudrehen.

So konnten sie sich am Ende über einen hervorragenden 2. Platz (!) beim DFB-Futsal Cup 2011 freuen und anerkennen, dass die Trierer Mädchen verdiente Erste waren. Aus den Händen des DFB-Vizepräsidenten für Jugendfußball, Hans-Dieter Drewitz, erhielt die Mannschaft im Bergkamener Blitzlichtgewitter und zu allseits bekannten Klängen („We are the champions“) einen tollen Pokal und bestieg müde, aber sehr zufrieden und voller positiver Eindrücke den Bus zur Heimreise.

Als sie am frühen Abend in Hennef ankam, war auch ein wenig Trauer dabei, mussten sich unsere Mädchen doch nun von den sympathischen Schleidener Jungs verabschieden, die, angefeuert von unserem Team, ebenfalls ausgezeichnete Zweite geworden waren. Man war sich gegenseitig ans Herz gewachsen. Na ja, vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen im nächsten Jahr... und noch einmal „ein unvergessliches Erlebnis“.

 Die „Heldinnen“ waren: Selina Buchmann, Yvonne Hansen, Marie Jaeger, Kristin Kosel, Jaqeline Rogalla,  Sophie Thiel, Janina Timm und die beiden „Küken“ aus dem Jahrgang 2000: Jessica Hansen und Joline Rosauer.

4. „Alle geschlagen und am Ende der dritte Platz!“ - Landesfinale beim Landessportfest der Schulen, Wettkampfklasse IV in Wülfrath – Mädchen der Jahrgänge 1999/2000

Wie kann man den dritten Platz eines Turniers belegen, wenn man alle Spiele gewinnt? Die Auflösung folgt – wir wollen der Reihe nach erzählen.

Es war ein neu formiertes Team der WK IV, das am 5. April als Kreismeister des Rhein-Sieg-Kreises zum Finale des Regierungsbezirks Köln nach Jülich fuhr. Herr Pfeiffer als betreuender Lehrer hegte keine allzu hohen Erwartungen, der Kreismeistertitel war ja auch schon etwas. Man würde sehen...

Umso größer die Überraschung, als die Mädchen sich von Spiel zu Spiel steigerten, sich gegen drei starke gegnerische Teams durchsetzten und am Ende als Sieger der RB Köln nach Hause fuhren. Damit war die Gesamtschule Hennef zum ersten Mal in dieser Wettkampfklasse für das Landesfinale des Landes NRW qualifiziert.

Das NRW-Finale stieg am 13. April 2011 in Wülfrath. Die fünf Meister der fünf Regierungsbezirke des Landes nahmen teil: Für den Regierungsbezirk Düsseldorf das Humboldt-Gymnasium Solingen, für den RB Münster das Pascal-Gymnasium Münster, für den RB Arnsberg das Gymnasium Antonianum aus Geseke, für den RB Detmold das Marianne Weber Gymnasium aus Lemgo und für den RB Köln – wir, die GE Hennef.

Das Ergebnis der ersten drei Spiele gegen die Gymnasien aus Solingen, Münster und Geseke war immer das gleiche: Alle Partien wurden mit 1:0 gewonnen – macht 9 Punkte, sollte man meinen. Doch bei der WK IV gibt es eine Besonderheit: Den Spielen ist jeweils ein Mannschafts-Technikwettbewerb, bestehend aus Dribbeln, Passen und Torschuss,  vorgeschaltet. Wer diesen Vergleich gewinnt, geht in das anschließende Spiel mit einer 1:0 Führung. Und wer ihn verliert, läuft einem 0:1 Rückstand hinterher. Und dieses Kunststück schafften wir in den ersten drei Partien. Jedes Spiel begann die Gesamtschul-Auswahl mit einem 0:1, eingehandelt beim Technikvergleich, gewann anschließend mit 1:0 und hatte am Ende nur 1:1 gespielt, was nicht 3x3 = 9, sondern 3x1 = 3 Punkte ergibt. Dass das Gymnasium aus Lemgo zum Schluss sowohl bei der Technik als auch im Spiel deutlich unterlag (0:4), rettete die Gesamtbilanz (6 Punkte) nicht mehr: Die Gesamtschule Hennef hatte alle Spiele gewonnen und belegte NRW-weit in der WK IV im Schuljahr 2010/11 nur Platz drei.

Nur? Nein! – Unser Team war grandios: Angeführt von der sehr starken Mannschaftsführerin Kristin Kosel zeigten alle hervorragende Leistungen. Torfrau Nikola Piechaczkova ließ überhaupt keinen Gegentreffer zu, die absolut sichere Sylvia Keller hielt die Abwehr im Zentrum zusammen, auf den Außenverteidigerpositionen zeigten Yolanda Bördgen und Anne Winterberg tolle Leistungen. Joline Rosauer rannte und kämpfte im Mittelfeld, Jessica Hansen gab den Gegnerinnen im Angriffszentrum und auf den Flügeln ständig das Nachsehen, Saskia Oszkinat und die beiden Victorias waren als Einwechselspielerinnen jederzeit in der Lage, Akzente zu setzen. Lara Sophie Weber durfte diesmal leider nicht mitspielen, weil sie die Elfte war, gab aber als Maskottchen und Fan alles.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese Mädchen in den nächsten Jahren mit ihren Schulmannschaften schlagen werden. Vielleicht schafft es ja doch irgendwann einmal ein Gesamtschul-Team nach „Berlin, Berlin...!“

Es waren dabei: Nikola Piechaczkova (im Tor), Yolanda Bördgen, Jessica Hansen, Sylvia Keller, Kristin Kosel, Saskia Oszkinat,  Victoria Pittelkow, Joline Rosauer, Victoria Scott, Lara Sophie Weber und Anne Winterberg.

5. „Kristin im Glück!“ oder: Training mit einer Legende

Was kann es für eine hochbegabte Nachwuchstorhüterin Schöneres geben, als vom „Olli Kahn des Frauenfußballs“, der langjährigen Nationaltorfrau Silke Rottenberg trainiert zu werden? Es war der Deutsche Fußball Bund, der am 5. Mai 2011 anlässlich der bevorstehenden Frauen-WM talentierte Torhüterinnen der Jahrgänge 1999/2000 zum Sichtungstraining ins Ulrich Haberland-Stadion nach Leverkusen einlud – ein Angebot, wie für Kristin Kosel aus der 6A gemacht. Silke Rottenbergs Fazit der Veranstaltung war zwar allgemein gehalten, zielte aber nicht zuletzt auf Kristin (und wurde von ihr abgenickt): „Die Mädchen habe super mitgemacht. Sowohl für sie als auch für mich war die Talentsichtung ein sehr positives Ereignis.“

6. „Drei kamen durch!“ Dana, Laura und Roman machen die FÜL-C-Lizenz  / Ausbildung in der Schule

Die Gesamtschule Hennef freut sich über drei neue Fachübungsleiter-C-Lizenz-Inhaber: Dana Rondorf und Laura Schoenemann aus dem 12. Jahrgang und Roman Fleischhauer aus der 13 bestanden im März ihre Fußballtrainer-Prüfung in der Sportschule Hennef. Mit sechs Kandidaten (drei weiblichen und drei männlichen) war man ein Jahr zuvor in die einjährige Ausbildung gestartet, doch blieben drei von ihnen auf der Strecke. Die umfangreichen Lerninhalte – vom Bambini- bis zum A-/und B-Jugendtraining, von Fragen der Mannschafts-führung und der Kommunikation mit Eltern bis zu Problemen der Vereinsarbeit - mussten von Sportlehrer Martin Pfeiffer über 11 Monate hinweg in der Schule vermittelt werden. Das stellte alle Beteiligten nicht zuletzt vor organisatorische Probleme: Oft genug fanden die gemeinsamen Sitzungen statt, wenn den Fußball-“Azubis“ die Schule nachmittags alleine gehörte. Und je sechs „Besuchen“ durch ihren Lehrer mussten sich die drei Trainerschein-Aspiranten in Fußball-AGs und Vereinstrainings auch noch unterziehen. Am Ende aber hat es sich gelohnt: Sowohl die Klausur als auch die trainings-praktische Prüfung durch FVM-Lehrwarte bestanden unsere drei Neutrainer ohne Probleme. Wir gratulieren herzlich – sowohl den Dreien als auch den Kindern und Jugendlichen, die sie zur Zeit betreuen und in Zukunft trainieren werden.

7. „Der GESV lebt“ - Gesamtschul-Sportverein mit eigenen Mannschaften im Spielbetrieb - und immer auf der Suche nach Trainerinnen und Trainern

Seit dem Jahr 2000 gibt es den „Gesamtschul-Sportverein Hennef 2000 – omnibus e.V.“. Aber erst in der Saison 2010/11 waren zum ersten Mal und mit Erfolg  Mannschaften unter seinem Namen im Spielbetrieb des Fußballverbandes Mittelrhein auf Kreisebene aktiv: zwei F-Teams der Jahrgänge 2002 und 2003, sowie eine Bambini Mannschaft. Außerdem spielten GESV-Bambinis in einer Spielgemeinschaft mit dem TV Rott. Auch ein B-Juniorinnen-Team als Spielgemeinschaft mit Allner-Bödingen maß sich im Wettbewerb mit anderen Vereinen.

Für die neue Saison ist bei den B-Mädchen eine Kooperation mit dem TuS Buisdorf vereinbart. Eine D-Mädchenmannschaft und zwei F-Junioren-Teams starten als „GESV Hennef“ in die Spielrunde 2011/12.

Übrigens kommt „omnibus“ aus dem Lateinischen und bedeutet „für alle“. Es will besagen, dass im GESV nicht nur Gesamtschülerinnen und -schüler aktiv sein können und der Verein grundsätzlich nicht nur für Fußball offen ist.

Der GESV ist sicher kein ganz normaler Verein. In einem Punkt unterscheidet er sich allerdings schon jetzt – leider – nicht von den anderen örtlichen Clubs: Er ist – weil es an ihnen fehlt – immer auf der Suche nach Trainern und Trainerinnen, Betreuerinnen und Betreuern. Also: Melden Sie sich bitte, wenn Sie sich eine Mitarbeit vorstellen können.

Schließlich: Der GESV Hennef hat eine eigene Homepage, die sich sehr leicht googeln lässt.

8. “Ein tolles Jahr geht zu Ende“ -  FsJ-ler Björn Langenbach scheidet Ende Juli aus

Noch ist er der fünfte FsJ-ler, den der GESV bisher hatte, bald war er es: leider! Björn Langenbach vom Landingersberg in Hennef hat nun fast ein Jahr lang tolle Arbeit für den Verein und in den Grundschulen, in denen er eingesetzt war, geleistet.  „Ein super Zivi!“, lautet der einhellige Tenor sowohl bei den Kolleginnen und Kollegen von den GGS Siegtal, Hanftal- und Gartenstraße als auch bei den Verantwortlichen des GESV. Und „seine“ Bambinis, F-Jungs und B-Mädchen werden wohl manche Träne verdrücken, wenn der endgültige Abschied kommt und Björn sich aus Hennef verabschiedet und sein Studium in Köln aufnimmt.
(Martin Pfeiffer)

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Berufsorientierungswoche des 9. Jahrgangs

Projektwoche ermöglicht einen informativen Blick in die zukünftige Arbeitswelt

In der Woche vom 26.09. - 30.09.2011 konnten sich die 180 Schüler/innen des 9. Jahrgangs im Rahmen einer projektorientierten Berufsorientierungswoche ohne Zeitstress mit ihrer ganz persönlichen Zukunft in der Arbeitswelt beschäftigen, der sie sich nach ihrem Schulabschluss stellen müssen.

Die Projektwoche stand ganz im Zeichen der individuellen Gestaltung, damit die Schüler/innen sich frühzeitig und selbstständig orientieren können, um ihre Weichen in eine gesicherte berufliche Existenz richtig zu stellen. Neben der selbst gewählten Teilnahme an zahlreichen Workshops und wegen der Fülle von Angeboten, unterschiedliche Betriebe zu besichtigen, fiel die Auswahl nicht immer leicht. Die Erstwünsche der Schüler/innen konnten aber alle erfüllt werden. Sie konnten ihren Stundenplan für die Berufsorientierungswoche selbst gestalten. Über unsere Internetplattform „Fronter“ wählten sie frei nach ihren Interessen aus, an welchen Workshops sie teilnehmen und welche Betriebe sie besichtigen wollten. Möglich wurde dies, weil das Berufsorientierungsbüro, kurz BOB genannt, unter Leitung von Stefan Müller vorbereitend eine organisatorische Höchstleistung vollbracht hatte.

Mehr als 40 Betriebe konnten vom BOB dafür gewonnen werden, unsere Schüler/innen einzuladen, damit diese ihre Betriebe und Ausbildungsangebote vor Ort kennen lernen.

An dieser Stelle bedanken wir uns im Namen der Schulleitung, der Eltern sowie unserer Schüler/innen sehr herzlich für das außerordentliche Engagement und das  qualitativ hohe Niveau, das unseren Schüler/innen bei den ausführlichen und informativen Betriebsbesichtigungen geboten wurde. 

Firmen:

Spedition Schenker in Köln-Zollstock, Krautfabrik Grafschafter in Meckenheim, GKN- Lohmar, Tagebau Inden (RWE) in Eschweiler, Bayer-Leverkusen, Kautex-Bonn, Rheinenergie in Köln, RWE-POWER in Niederaußem, Solarworld in Bonn, Deutsche Bahn Köln, RSAG – St. Augustin / Troisdorf / Siegburg, Rhein-Erft-Akademie, SGL-Carbon Bonn-Mehlem, Hit-Markt Hennef, ADAC Luftfahrttechnik-Helikopter in Hangelar, BIZ-Bonn, Wahnbachtalsperrenverband, Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch, Emitec in Lohmar, Neugart in Hennef, Stadtwerke Bonn, Amtsgericht Siegburg, Kreissparkasse Köln, Ford-Werke Köln, Metro St.Augustin, REWE- Hennef, DHL in Troisdorf-Spich, Amts-Landgericht Bonn, WDR Köln, Bildungszentrum-Butzweilerhof in Köln-Longerich, Porta Zentrallager in Frechen, Tagebau Inden (RWE) in Eschweiler, Kreisverwaltung Siegburg, Firma Wirtgen in Windhagen, ZF Sachs in Eitorf, Spedition Klink in Hennef, Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft in Troisdorf, Obstbaubetrieb Schmitz-Hübsch in Bornheim-Merten, SGL-Carbon in Bonn.

Gerne bedanken wir uns ebenso herzlich bei allen Moderator/innen der zahlreichen Workshops, für ihre  gute und kooperative Zusammenarbeit mit unseren Schüler/innen.

Workshops:
Stärken- und Schwächenanalyse, Coaching in Kleingruppen, Training-Vorstellungsgespräche, Einstellungstests verstehen und üben Optimierung von Bewerbungsunterlagen, Ausbildungsberufe in der Bundeswehr u.M., Deutschlandfunk und Radio Bonn-Rhein-Sieg Benimm-Training, Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit, Berufe der Bundespolizei, Berufskolleg Hennef stellt sich vor IHK-Bonn >  9 Gebote für die richtige Lehrstellensuche,  Berufe und Ausbildung der Stadtwerke Bonn
(Georg Dahlberg, Berufswahlkoordinator)

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Suchtpräventionswoche des 8. Jahrgangs

Mutproben im Kletterwald Hennef zum Abschluss einer gelungenen Projektwoche

Auf die Bäume, wie die Affen, kletterten die Schüler/innen der Klasse 8F und hatten dabei einen Riesenspaß. Endlich konnten sie sich einmal nach Herzenslust so richtig austoben und ihren immensen Bewegungsdrang ausleben, den sie sooft unterdrücken müssen, wenn sie im Unterricht stundenlang auf einem Stuhl im Unterricht ausharren. Gut gesichert an Stahlseilen und in festsitzenden Sicherheitsgurten konnte ihnen nichts passieren. Den sogenannten „Kick“ sollten sie dort hautnah erleben, ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. Dass sie miteinander in der Lage sind, selbst die schwierigsten Hindernisse zu überwinden, wurde ihnen spätestens klar, als sie im „Zweigebirge“ auf die Hilfe ihrer Kletterpartner angewiesen waren, gemäß dem Motto der Projektwoche: Gemeinsam sind wir stark!

Wir begleitenden Lehrer waren dabei einmal nicht - wie üblich - als Belehrende gefordert. Schön war es für uns zu beobachten, wie sich unsere jungen Artisten und Akrobaten gegenseitig Mut zusprachen und untereinander immer wieder Hilfestellungen leisteten. Das gute Wetter war wohl auch so etwas wie eine Belohnung für die intensive Projektarbeit unserer Schüler/innen. Schöner hätte der Abschluss der Suchtpräventionswoche gar nicht sein können.

Es ist gut zu wissen, welche schädlichen Auswirkungen die sogenannten legalen und illegalen Drogen auf meinen Körper haben. Noch besser ist es aber, selbst zu erfahren, welche „Kick“-Alternativen es gibt – war wohl für alle Beteiligten das Fazit der Projektwoche.

Sowohl die psycho-sozialen Ursachen des Drogenkonsums als auch deren fatalen Auswirkungen standen im Focus des Interesses unserer Schüler/innen. So konnten sie dank einer Promille-Brille der Kreispolizei den sogenannten Tunnelblick auch selbst einmal erleben und nachempfinden, wie es ist, einen Hindernisparcours unter dem Einfluss von Alkohol zu bewältigen, ohne diesen selbst konsumieren zu müssen. Bei allem Spaß, der dabei entstand, war doch allen klar, dass die Realität oft gar nicht so lustig ist, wenn man an die vielen Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten denkt, die unter dem Einfluss von Alkohol immer wieder passieren.

Bleibt zu hoffen, dass die Projektwoche zur Suchtprävention bei unseren Schüler/innen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und sie auf Grund ihrer gewonnenen Erkenntnisse Stärke zeigen können und den Suchtgefahren trotzen werden.
(Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

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Gewässerqualität von Sieg und Allner See

Vor den Sommerferien, am 14. und 15. Juli, wurde die Gewässerqualität der Sieg und des Allner Sees von den Schülern/innen der beiden Biologie Leistungskurse des Jahrgangs 13 kritisch unter die Lupe genommen.

Das Thema „Gewässeranalyse“ ist für das Zentralabitur obligatorisch und stellt einen Schwerpunkt im Bereich Ökologie dar.

Um das im Biologieunterricht erworbene theoretische Wissen praktisch anwenden zu können, wurde der Standort im Bereich Allner ausgewählt. Hier besteht die Möglichkeit gleichzeitig die Sieg als Fließgewässer und den Allner See als stehendes Gewässer im Vergleich zu untersuchen. Ermöglicht wurden die umfangreichen Untersuchungen durch den Umweltbus LUMBRICUS der NUA (Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW). Der LUMBRICUS ist ein zum mobilen Freilandlabor umgebauter LKW. Dieser bietet neben der Laborausstattung auch genügend Arbeitsplätze.

Untersucht wurden die Biologie, Geografie und Chemie der Gewässer, so dass sich ein sehr umfassendes Gesamtbild ergab. Unterstützt wurden die Schüler/innen hierbei durch den Umweltpädagogen Ottmar Hartwig von der NUA sowie die Lehrkräfte Anja Städtler, Carsten Pollmann und Dr. Hans-Werner Obermann.

Das Ergebnis der Untersuchungen war für einige Schüler/innen doch überraschend, da sie insbesondere im Falle des Allner Sees eher von einer schlechten Wasserqualität ausgingen. Die biologische Untersuchung ergab mit einem Saprobienindex von 1,8 eine gute Wasserqualität. So ließ sich auch das Vorkommen gefährdeter Tierarten, wie die Groppe (Cottus gobio) und der Galizische Sumpfkrebs (Astacus leptodactylus) erklären. Sogar die mikrobiologische Auswertung der Keimzahl zeigte nur eine geringe Belastung beider Gewässer mit Bakterien und Pilzen. Bei der geografischen Betrachtung kamen die Schüler/innen zu einem geteilten Bild. Einerseits zeigt das Flussbett der Sieg selbst eine hohe, abwechslungsreiche und naturnahe Strukturierung, jedoch ist die umgebende Flussaue meist intensiv durch Landwirtschaft genutzt. Dies spiegelte sich auch in der chemischen Analyse wieder. Insgesamt war die chemische Wasserqualität gut. Getrübt wurde dies aber durch einen hohen Gesamt-Salzgehalt, der insbesondere durch einen hohen Nitratgehalt bedingt wurde. Dieser hohe Nitratgehalt lässt sich sicher ursächlich mit der landwirtschaftlichen Nutzung der Siegaue in Verbindung bringen.

Die in Kleingruppen erarbeiteten Ergebnisse wurden von den Schülern/innen ausführlich dokumentiert und zu einem Abschlussvortrag zusammengefasst. Zur Erinnerung und als Lernhilfe für das bevorstehende Abitur wurde dieser in einem kleinen Film festgehalten.
Diesen Teilbereich der Biologie werden die beteiligten Schüler/innen sicher so schnell nicht vergessen!
(Dr. Hans-Werner Obermann)

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Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis informiert:

 „Aktion sicheres Fahrrad 2011“

eine Verkehrssicherheitsinitiative der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis mit Unterstützung durch Kooperationspartner aus dem regionalen Fahrrad-Fachhandel

Info-Brief über ein lukratives Serviceangebot für die Fahrradsicherheit sowie gezielte Kontrollmaßnahmen der Kreispolizeibehörde:

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis beschreitet inzwischen neue Wege, um Fahrradfahrer zu motivieren, ihre Fahrräder in einen verkehrssicheren Ausrüstungsstand zu versetzen.
In 2010 konnten 10 Fahrrad-Fachhändler der Region als Kooperationspartner gewonnen werden, die sich bereit erklärten, durch Verzicht auf die Berechnung des Arbeitslohnes Mängel an Beleuchtungs- und Bremsanlagen an Fahrrädern während des Aktionsmonats November 2010 kostenlos zu beseitigen. Die Fahrradbesitzer mussten lediglich die Materialkosten bezahlen. Die Resonanz in 2010 war jedenfalls unerwartet groß, da über 700 mangelhaft ausgerüstete Fahrräder im Aktionsmonat wieder in einen verkehrssicheren Zustand versetzt wurden. Mit dazu bei trugen vermutlich auch die durch die POLIZEI in diesem Zeitraum durchgeführten Schwerpunktkontrollen an ausgewählten Schulzentren.
Wegen des positiven Ergebnisses, welches auch mit einer erfreulichen Entwicklung bei den Verkehrsunfallzahlen mit Beteiligung von Radfahrern bei Dunkelheit korrespondiert, wird die Kampagne auch in 2011 wiederum im gesamten Monat November durchgeführt.

Es konnten weitere Fahrrad-Fachhändler/-Werkstätten hinzu gewonnen werden. Hierdurch wird ein noch größeres Einzugsgebiet mit diesem Serviceangebot abgedeckt.
Als Kooperationspartner der POLIZEI bieten nachfolgende Fahrrad-Fachbetriebe/Werkstätten den oben genannten Service nur im November 2011 unter Verzicht auf den Arbeitslohn für Jedermann an:

Niederkassel-Ranzel, Radstudio Söndgerath, Gierslinger Str. 9 a (Telefon: 02208/4661), Troisdorf: - Zentrum, Spezial-Zweirad-Shop Torino-Schramm, Kölner Str. 138 (Telefon: 02241/73609), Troisdorf: - Zentrum, M&M Bikeshop, Frankfurter Str. 137 (Telefon: 02241/1265390); Siegburg: - Stallberg, bike + run,  Kaldauer Str. 45 (Telefon: 02241/2507834), Siegburg: - Zentrum, Autoteile Müller GmbH, Kleiberg 25, (Telefon: 02241/9693016), Siegburg: - Deichhaus, AWO Radhaus, Frankfurter Str. 53, (Telefon: 02241/147305), Siegburg: - Zange, Hilfe zur Arbeit – Zukunfts GmbH Metall- und Fahrradwerkstatt, Lindenstr. 58 (Telefon: 02241/1686852), Lohmar: - Zentrum, 2Rad-Service Aggertal, Hauptstr. 76 (Telefon: 02246/9089920), Sankt Augustin: - Menden, Pütz Zweiradtreff, Burgstr. 2 (Telefon: 02241/315150), Sankt Augustin: - Menden, Fahrrad XXL Feld GmbH, Einsteinstr. 35 (Telefon: 02241/9773-50), Hennef: - Stoßdorf, GS Bikes, Sanddornweg 10 (Telefon: 02242/9176417), Eitorf: - Zentrum, Lukas Fahrräder, Hardtstr. 1 (Telefon: 02243/3694), Eitorf: - Zentrum, Zweirad Viehof, Siegstr. 75 – 77, (Telefon: 02243/2638), Eitorf: - Irlenborn, SG-Bikes, Neuer Garten 9 (Telefon: 02243/9163980), Neunkirchen-Seelscheid, Fahrradhandel Eschbike, Zeithstr. 156 (Telefon: 02247/9169578)

Auch in diesem Jahr wird die POLIZEI insbesondere im Laufe des Aktionsmonats November wiederum Fahrradfahrer auf eine ordnungsgemäß funktionierende Ausrüstung ihrer Räder hin gezielt kontrollieren und festgestellte Verstöße gerade auch wegen des bestehenden Serviceangebots konsequent ahnden.
Solche Kontrollen werden auch im Umfeld von weiter führenden Schulen durchgeführt.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung bei der Reduzierung von Verkehrsunfällen!

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Viel Spaß im Baum - Sportklasse 8A im Hennefer Kletterwald

Am Montag, dem 10.10.2011, wanderte die Sportklasse 8A von der Gesamtschule Hennef aus mit ihren zwei Klassenlehrern in den lokalen Kletterwald nahe an der Sportschule. Dieser erst diesen Sommer neu eröffnete naturnahe Kletterwald ist der perfekte Ort für Kinder jeder Altersstufe.

Als einmalige Kombination aus Sport, Naturbegegnung und Grenzerfahrung macht er jeden Schulausflug zum Erfolg. So auch bei uns! Die Klasse war, um es mal so auszudrücken, selten am Boden während der 3-stündigen Kletterzeit …

Ob „Erzgebirge“, „Alpen“, „Pyrenäen“, „Rocky Mountains“ oder für die fittesten Kletterer der Parcour „Himalaya“, alle Strecken haben ihren individuellen Reiz. Am allergrößten war er aber, glaubt man den Schüler/innen, im „Zweigebirge“, einem Parcour, welcher nur zusammen als Team erfolgreich beklettert werden kann. Bei schönstem Kletterwetter ein toller Tag für alle; die Fotos dieses Tages sprechen eine eindeutige Sprache!

(Jost E. Wiebecke für die Sportklasse 8A)

 

 

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Klassenfahrt der 7A & 7C nach Heino (Holland) ins Sport- und Sommercamp

Die Vorfreude auf unsere Klassenfahrt hielt schon seit über einem Jahr an. Lange geplant, früh gebucht und endlich angetreten. Am Montag, dem 26.09.2011 starteten wir unsere Reise. Als wir nach vier Stunden Fahrt angekommen waren, zeigten uns unsere Lehrer die Bungalows. Wir waren schon so gespannt sie zu sehen. Nach 20 Minuten Wartezeit durften wir endlich rein. Sie waren ganz in Ordnung. Da Herr Manz uns nach unserer Ankunft begrüßen wollte, hatten wir nicht viel Zeit zum Auspacken. Herr Manz hielt seine Rede und wir durften uns bis 16.00 Uhr umsehen. Wir hatten einen schönen Fußballplatz worauf schon einige von uns am ersten Tag gespielt haben. Außerdem gab es auf dem Camp einen Streichelzoo und einen sehr schönen See.

Am zweiten Tag in Holland gingen wir zum See und machten eine Art „Challenge Run“. Dabei mussten wir in Gruppen verschiedene Stationen bearbeiten. Das machten wir fast den ganzen Tag. Zwischendurch gingen wir auch einmal Mittagessen aber sonst verbrachten wir die Zeit im Sommercamp. Die Stationen hatten überwiegend etwas mit Klettern zu tun. Mit viel Spaß verbrachten wir die Zeit im Camp. Auch wurde viel Kanu gefahren. Später kehrten wir ins Sportcamp zurück. Abends konnte man dann auch noch in die Disco gehen. Das war ein schöner Tag.

Den dritten Tag verbrachten wir im Sommercamp. Diesmal teilten wir uns in Gruppen auf. Es gab Achter- und Siebenergruppen. Wir erfuhren, dass wir eine „GPS-Wanderung“ machten und die Leiter der Camps zeigten uns ein kleines gelbes Gerät. Sie erklärten uns wie es funktioniert und dann ging es auch schon los. Die Zeit wurde gestartet. Wir, die Mädchen gingen als vorletzte Gruppe los. Wir beschlossen uns zu beeilen und waren anfangs auch gut in der Zeit. Das änderte sich aber, als wir ein Dorf sahen. Dadurch, dass wir dort viel fotografierten, kamen wir leider als letzte ans Ziel, was aber nicht weiter schlimm war. Später vergnügten wir uns noch am See. Das war ein anstrengender aber auch sehr schöner Tag.

Der vierte Tag begann wie gewohnt. Wir wurden um sieben Uhr für das Frühstück geweckt. Nach dem Frühstück machten wir uns für die Fahrradtour bereit. Um ca. neun Uhr saßen wir alle auf unseren „Drahteseln“ und fuhren nach Zwolle. Ohne nennenswerte Vorfälle kamen wir in Zwolle an. Herr Manz und Herr Troisch teilten uns in mindestens Dreiergruppen ein, damit wir auf eigene Faust das schöne Städtchen Zwolle erkunden konnten. Wir sahen viele Geschäfte, Cafes, alte und neue Boote. Nach ca. zwei Stunden wurden die Fahrräder (Fietsen) aufgeschlossen und es ging zurück nach Heino. Auf der Hälfte der Strecke gab es ein kleines Problem, denn es war ein Reifen kaputt gegangen. Dies sorgte für einen ungewollten Zwischenstopp. Eine nette Dame hat uns eine Luftpumpe geliehen und so ging es weiter nach Heino. Am Abend waren wir alle sehr müde und ich glaube, dass es allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht hat.

Der fünfte und letzte Tag begann wie gehabt. Um sieben Uhr wurden wir geweckt, wenig später saßen wir auch schon im Frühstücksraum. Direkt nach dem Essen packten wir unsere Koffer und gingen gemütlich zum Bus, wo der nette Busfahrer uns begrüßte und unser Gepäck verstaute. Um Punkt 10 Uhr ging dann die Heimreise los. Sie war nicht wirklich langweilig. Der Busfahrer sorgte für Musik und als sich dann noch eine Schülerin aus der 7A übergeben musste, waren alle sehr aufgeregt. Nach 3,5 Stunden waren wir dann wieder in Hennef, wo unsere Eltern schon sehnsüchtig auf uns warteten. So endete unsere fünftägige Reise ins Heino Sport- und Sommercamp und es hat bestimmt allen Schüler/innen sehr viel Spaß gemacht.

(Karolina Hahn und Nils Linke 7A)

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