
Das war insbesondere auf dem
Comenius-Treffen in Nowy Dwor Gdansky, Polen zu spüren.
Hatte man im letzten Halbjahr schon versucht, die Schülerinnen und Schüler
durch den Vergleich der jeweiligen TOP 10 der Musikhitlisten
zusammenzubringen, so zeigte es sich, dass der direkte Kontakt den größten
Erfolg bringt.
Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus 4 verschiedenen Nationen
(England, Niederlande, Dänemark, Deutschland) trafen auf ihre Partner in
Polen, um gemeinsam zu singen. Unter Anleitung von Maria Becker-Just,
Gunda Jüterbock und des polnischen Musikkollegen Tomasz Sieklucki
studierte man gemeinsam Lieder aus den unterschiedlichen Ländern ein –
und dies unter z.T. erschwerten Bedingungen - um sie dann am Samstag Abend
zu präsentieren. Es war eine
mehr als gelungene Vorführung und es war direkt spürbar, wie viel Spaß
alle Beteiligten daran hatten. Bild links: CD-Cover
Hier der Bericht von Anna Grickan,
einer der Schülerinnen und Schüler, die sich besonders während der Arbeit am
Projekt hervorgetan hatten und die Reise von COMENIUS finanziert bekamen:
Ich bin Mitglied im Chor, so war ich eine von Vieren, die
für ein Treffen in Polen (Nowy Dwor Gdanksi) ausgewählt wurden.
Ziel unseres Aufenthaltes war es,
gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern
sowie mit Hilfe des polnischen Chors 5 Lieder in unterschiedlichen Sprachen
einzuüben, um diese dann am Samstag Abend zu präsentieren.
Wir, die Schüler aus England, Deutschland, Dänemark und
Holland wurden für fünf Tage einzeln in Gastfamilien untergebracht.
Die internationale Sprache war natürlich Englisch, ein Mix aus Englisch,
Deutsch bzw. Dänisch und ein Gewirr von Zeichen steuerte ebenfalls zur Verständigung
und Kommunikation bei.
Ich wurde mit offenen Armen von meiner Gastfamilie empfangen. Der
Aufenthalt war sehr angenehm, denn die Leute umsorgten dich mit allem was du
brauchst. Jedoch waren wir die meiste Zeit unterwegs z.B. in der Stadt oder in
der Schule, um die Lieder einzustudieren. Man hat sozusagen dort geschlafen und
je nach dem zum Frühstück- oder zu Abend gegessen. Trotzdem hat man einen
guten Einblick in eine polnische Familie gehabt.
Samstag Abend dann kam unsere große Zeit und wir trugen
mit viel Aufregung und noch mehr Spaß unsere Lieder vor. Alles klappte prima,
trotz der Schwierigkeit in fremden Sprachen zu singen, und der Applaus und die
Begeisterung der Zuhörer bestätigte unsere Vorführung.
Ich persönlich habe den Aufenthalt in Polen genossen, vor
allem auch, weil mein mündliches Englisch aufgefrischt wurde. Ich habe jede
Menge Freunde kennen gelernt; wohnte in einer netten Gastfamilie, habe vier
Lieder auf englisch, dänisch, polnisch und holländisch gelernt und für mich
ganz neue Städte wie Nowy Dwor Gdanksi sowie Danzig und ein ebenso neues Land
Polen kennen gelernt.

Infos auch unter: www.beingyoungineurope.de.vu
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