Gesamtschule Hennef

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Comenius Konferenz an der Gesamtschule Hennef

 (19.10. – 24.10.08)

Erfahrungsberichte der gastgebenden Schüler/innen

Benjamin Bruntz | Daniel Hertz | Isabell Stagner | Alexandra Dietel | Laetitia Beule | Alexandra Hilger | Gina Horn | Carina Felder | Jana Büllesbach | Miriam Zordel | Alexandra Weißkirchen | Claudia Scharmach | Sammy Metje | Isabel Jürgens | Jonas Monnes | Janine Keilus | Übersicht Comenius

Benjamin Bruntz:

Am Abend des 19.10. kamen Schüler/innen aus drei verschiedenen Ländern um eine Woche am Comenius Projekt in Deutschland teilzunehmen. Das Comenius-Projekt ist ein europaweites Projekt welches auch an anderen Schulen stattfindet und zu dem Schüler/innen

 aus verschiedenen Ländern in einem Zeitraum von 2 Jahren die anderen Schulen besuchen und sich austauschen. In dieser Woche kamen also die teilnehmenden Schulen aus Spanien, Lettland und der Türkei nach Deutschland, der vorletzten Station des Projektes. Es war eine nette Woche, in der viele Freundschaften geschlossen wurden und die sicher unvergessen bleibt. (gekürzt)

Daniel Hertz:

Wie auch beim letzten Projekt im Februar, war dieses Comenius-Projekt wieder einmal einfach nur klasse. Dieses Mal konnte ich erneut Erfahrungen über die verschiedenen Kulturen außerhalb Deutschlands sammeln und nebenbei konnte ich meinen englischen Wortschatz erweitern. Doch am Wichtigsten war natürlich die Schließung neuer Freundschaften! Ich erinnere mich noch ziemlich gut daran, wie schwer der Abschied wieder einmal war. Aber ich möchte nicht die negativen Dinge in diesem Bericht erläutern, sondern mich lieber an die positiven Dinge erinnern, vor allem weil diese viel zahlreicher ausgefallen sind. Schon am Anfang des Projekts, als unsere türkischen Austauschpartner/innen ankamen, wurde mir wieder einmal bewusst, wie freundlich die Menschen aus Istanbul sind.

Zum Beispiel umarmten sie uns alle, anstatt uns die Hände zur Begrüßung zu geben.

Sie fanden einfach, dass das Händeschütteln eine sehr kalte und förmliche Begrüßung in Deutschland ist. Leider herrscht in Deutschland eine eher negative Einstellung gegenüber Türken, obwohl sie in Istanbul und überhaupt in der Türkei sich ganz anders verhalten.

Auf jeden Fall waren unsere Austauschpartner aus der Türkei super!

Sie haben sich nie beklagt und waren immer sehr offen, zu allen Dingen die wir unternehmen wollten. Was ich ziemlich wunderlich fand, war, dass sie sich sogar über den Anblick von einer ganz normalen Wiese in Hennef gefreut haben. In Istanbul fanden sie diese nur in dafür vorgesehen Parks. Außerdem schossen sie viele Fotos von einer Kirche, die sich nur ein paar Minuten weit von unserer Schule weg befand. Selbst das Innere der Kirche fotografierten sie (obwohl ich nicht genau wusste, ob dies erlaubt war...).

Zudem fanden sie es wirklich gut, dass es in Hennef nicht so ein Verkehrschaos wie in Istanbul gab. Sie kannten nur die Situation von völlig überfüllten Straßen in Istanbul.

Ich lernte außerdem Hennef besser kennen, da wir ja die verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Hennef fotografieren sollten. Einige davon, wie das Wasserschloss oder das Kurtheater, kannte ich bisher nicht.

 Als ich schließlich mit meinem Partner zu Hause ankam, wunderte er sich erst einmal über den Platz, den unser Haus bot. Er erklärte, dass es in Istanbul immer mal wieder Platzprobleme gab, da alle Appartements so klein wie nur möglich gebaut worden waren, damit mehr Menschen in einem Gebäude wohnen konnten. Eigene Häuser sind hingegen sehr teuer zu kaufen, gerade weil es in Istanbul nur wenig Platz für alle gibt.

Am nächsten Tag wollte mein Partner Weihnachtsschokolade für seine Freunde, seine Familie und natürlich auch für sich selber kaufen. Ich wusste vorher nicht, dass auch die Menschen in der Türkei Weihnachten feiern. Ich erfuhr, dass sie dies jedoch nicht am 24. Dezember tun, sondern zu Neujahr.

Für den dritten Tag des Comenius-Projektes musste ich außerdem zwei bis drei Sätze zu dem neuen Rathaus in Hennef auf türkisch (!) auswendig lernen. Dabei fiel mir auf, dass die türkische Sprache im Grunde genommen gar nicht so schwer ist, wie ich immer dachte.

Es werden halt nur mehr ü's und ö's benutzt.

Naja, zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich durch das Comenius-Projekt wieder einmal viel gelernt und neue Freunde gefunden habe. Das einzig Negative bei dem Projekt war nun mal der Abschied. Trotzdem war es doch ein sehr schönes Projekt für mich!

Isabell Stagner:

Dies ist zwar mein erster “Austausch” und mein erstes Comeniusprojekt in dem ich mitgemacht habe, doch ich bin jetzt schon begeistert davon und plane schon an dem nächsten Projekt teil zu nehmen. Meine Begeisterung kommt daher, dass ich mich total gut mit meinem “Austauschpartner” verstanden habe und wir auch weiterhin planen den Kontakt zu halten. Dies hat auch bis jetzt schon sehr gut geklappt. Außerdem fand ich die anderen Leute aus den verschiedenen Ländern Türkei, Spanien und Lettland alle total nett und offen.

Außerdem hat mir das „bunte Programm“, an dem wir teilnehmen konnten, sehr gefallen weil Türken, Spanier und Letten in einer sehr kurzen Zeit schnell zusammenwuchsen und das Programm auch sehr abwechslungsreich war.

Am Montag der Projektwoche sind wir am Nachmittag durch die ganze Stadt Hennef gelaufen, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, um dort für den Kalender Fotos zu machen. Für die besten zwei Kalender gab es einen Preis. Wir hatten bei dieser Arbeit total viel Spaß und ich glaube, dass es gut war, das wir dies an dem ersten Tag gemacht haben, da wir uns dadurch besser kennen lernen konnten. Aber leider war die Woche zu kurz und ich finde es sehr schade, dass wir nicht mehr Zeit hatten um vielleicht auch mehr über die Türkische Kultur zu erfahren.

Alexandra Dietel:

Anfangs dachte ich Comenius wäre nur ein Treffen, bei dem verschiedene Länder ein Projekt machen. Doch jetzt weiß ich, dass es vielmehr um das Kennenlernen der verschiedenen Nationen geht, um Freunde zu finden und andere Kulturen kennen zu lernen.

Ich fand das Comenius Projekt in Hennef sehr aufregend und schön, da ich viele neue Freunde   aus der Türkei gefunden habe und wir gelernt haben, wie man sich auch miteinander verständigen kann, wenn man nicht dieselbe Sprache spricht.

Besonders gut fand ich das Projekt, in dem wir einen eigenen Kalender gestalten sollten. Das hat mir persönlich am meisten Spaß gemacht, da wir viel in Hennef rumgegangen sind und unseren Austauschpartner/innen somit auch direkt unsere Stadt zeigen konnten.

Schade fand ich nur, dass die Zeit so kurz war, in der unsere Partner da waren. Ich fand, es hätte ruhig etwas länger sein können. Aber insgesamt muss ich sagen, dass Comenius sehr hilfreich ist, um Kontakte zu anderen Ländern zu knüpfen und ich mich freuen würde, noch einmal mitmachen zu können.

Laetitia Beule:

Mir hat das Projekt sehr gut gefallen, weil ich mich mit meiner Partnerin sehr gut verstanden habe und ich mit ihr Spanisch üben konnte!!!

Meine größte Befürchtung war, dass sie mein schlechtes Englisch nicht versteht oder mir einfach nichts einfällt, worüber ich mit ihr reden könnte, wir haben aber schnell etwas gefunden, was wir beide mögen: Poker.

Ich fand es auch gut, dass jeder Englisch reden musste und niemand was gesagt hat, wenn ich mal Fehler gemacht habe!!!

Alexandra Hilger:

Am Sonntagabend war es dann endlich soweit und wir durften unsere Austauschschüler/innen abholen. Wir verstanden uns sofort super und am nächsten Morgen beim Frühstück in der Schule tauschten wir uns über unsere Heimat aus. Wie die Schulen funktionieren oder wie die Häuser sind. Anschließend zeigte ich meiner Austauschschülerin Laura aus Lettland die Schule. Sie machte mir klar, dass ihre Schule wesentlich kleiner ist und es war interessant zu hören, wie die Schulen in Lettland so aussehen.

Danach gingen wir zusammen in den Sportunterricht meiner Klasse. Um halb 12 trafen wir uns dann für das Fotoprojekt wieder mit den anderen. Laura und ich schlossen uns mit einer anderen deutschen Schülerin und ihrer lettischen Austauschschülerin zusammen. Nachdem wir alle benötigten Fotos gemacht hatten, fuhren wir nach Siegburg, sahen uns die Abtei an und gingen anschließend in die Stadt. Am Dienstag dann bearbeiteten wir das Fotoprojekt, bei dem manchmal ein paar lustige Zwischenfälle passierten, über die Laura und ich aber herzlich lachten. Mittags aßen wir in der Mensa, um unser Schulessen zu präsentieren. Nachmittags ging es dann nach Köln, wo wir mit der gesamten Gruppe eine Stadtrundfahrt im Bus machten. Laura und die anderen Austauschschüler/innen waren begeistert.  Selbst ich sah Dinge von Köln, die ich noch nie zuvor wahrgenommen hatte.

Anschließend war shoppen angesagt. Laura und ich fühlten uns zusammen sichtlich wohl. Am Abend gingen wir dann mit meinen Eltern und meiner Schwester zunächst in den Dom und dann in ein typisches Brauhaus essen. Es war als würde sie zur Familie gehören… Am nächsten Morgen ging es dann nach Königwinter und auf den Drachenfels, dann mit dem Boot nach Bonn. Dort schauten wir uns das alte Rathhaus an und gingen dann etwas Schaufenster bummeln. Da Laura vorher gesagt hatte, sie möge gerne Haribo, fuhren wir mit meiner Mutter und Schwester anschließend zum Haribo Store, wo Laura mehrere große Beutel Haribo kaufte. Abends war dann die Abschlussfeier in der Schule. Wunderschön, alle waren dort. Am Ende jedoch wurde es traurig, da die Spanier am nächsten Morgen nach Hause fuhren. Donnerstag dann brachte ich meine Austauschschülerin für einen Ausflug zum Bahnhof und ging selbst für die Zeit in die Schule. Nachmittags holte ich sie wieder ab und zeigte ihr noch das schöne Stadt Blankenberg und den Bauernhof meiner Großeltern. Sie war begeistert. Am Abend kochte meine Mutter dann lecker und wir spielten alle zusammen Mensch ärgere dich nicht. Laura kannte das Spiel, jedoch mit anderen Regeln und somit brachten wir ihr die deutschen Regeln bei. Am nächsten Morgen musste sie leider unter vielen Tränen wieder abreisen…...

Entweder werde ich mit dem nächsten Comenius Projekt nach Lettland reisen, um sie zu besuchen, oder nächsten Sommer zusammen mit meinen Eltern. Ich vermisse sie sehr und ich glaube, dass eine wahre Freundschaft entstanden ist.

Gina Horn:

Ich hatte eine Spanierin zu Gast, ihr Name war Alba.

Sie war ein unglaublich nettes Mädchen. Wir hatten viel Spaß zusammen, im Projekt, mit den anderen Teilnehmer/innen und zu Hause.

Unser Kalenderprojekt handelte von den Sehenswürdigkeiten in Hennef. Die Fotos die wir gemacht haben und die wir später gestalten durften,

erforderten sehr viel Kreativität und nach der vielen Arbeit war das Endresultat von allen doch sehr bemerkenswert. Alle Kalender sahen super aus. Für die besten 2 Projekte gab es einen Geldpreis von 10 € und 15 €.

Am dritten Tag ging es dann nach Königswinter und wir alle wanderten hoch zum Drachenfels. Dies war für manchen eine sehr anstrengende Aktion. Doch als wir dann Alle am Ziel ankamen, wurden wir mit einem supertollen Ausblick auf ganz Bonn, den Rhein und die Insel Grafenwerth belohnt. Alle mussten erstmal ein paar Fotos zur Erinnerung schießen.

Danach fuhren wir mit dem Schiff nach Bonn. Dort endete dann auch unsere Tour und wir hatten noch Zeit, unseren Gästen Bonn zu zeigen. Die Mädels nutzen natürlich auch die Möglichkeit ausgiebig shoppen zu gehen.

Am Ende des Comenius Projektes, Mittwochabend um 19:30 Uhr, trafen sich alle Familien mit ihren Austauschpartner/innen, Lehrer/innen und den Schüler/innen in unserer Schule. Dort gab es in der Kantine ein gemeinsames Essen und geselliges Beisammensein. Hier wurden auch die 2 besten Kalender prämiert. Es war ein sehr schöner Abend, doch leider mussten wir uns auch an dem Abend von den anderen verabschieden, dies war sehr emotional und es sind viele Tränen geflossen.

 

Am nächsten Morgen um halb 6 mussten wir dann auch schon wieder aufstehen und ab zum Bahnhof fahren, um uns von den Spaniern zu verabschieden. Es war ein sehr trauriger Abschied. Allen fiel er sehr schwer, weil wir uns richtig gut verstanden haben und gemeinsam viel Spaß hatten.

Es war eine sehr schöne und erfahrungsreiche Zeit, die uns  allen viel Freude gemacht hat.

Carina Felder:

Am Sonntag, den 19.10., gegen 20.00 Uhr, konnten wir endlich unsere Austauschschüler/innen im Hotel Johnel abholen. Als wir im Hotel ankamen, warteten unsere Austauschschüler/innen aus Lettland und Spanien schon sehnsüchtig auf uns.

Ich erkannte meine Austauschpartnerin aus Lettland sofort, sodass wir gleich nach Hause fahren konnten.

Nachdem ich ihr unser Haus gezeigt und ihr alles erklärt habe, gingen wir müde zu Bett.

Am Montagmorgen machten wir uns dann auf zur Schule um dort das Empfangsfrühstück mit dem Schulleiter, dem stellvertretenden Schulleiter und dem Abteilungsleiter zu genießen.

Anschließend zeigten wir unseren Schützlingen die Schule und besuchten die vierte und fünfte Stunde.

Danach trafen wir uns wieder alle und wurden von Herrn und Frau Dietel in das Fotoprojekt eingewiesen. Nachdem auch die letzten Fragen geklärt waren strömten wir in alle Richtungen aus um kreative und witzige Fotos von den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Hennef zu machen.

Selbst die deutschen Schüler/innen haben noch eine ganze Menge über Hennef erfahren.

Gegen 14.00 Uhr trafen wir uns alle wieder am Hennefer Bahnhof um gemeinsam nach Siegburg zu fahren.

In Siegburg angekommen durften wir uns zwischen Shopping und Sightseeing entscheiden. Und da der Großteil der ausländischen Schüler/innen mehr über Hennef und Umgebung erfahren wollte, befanden sich nach einer halben Stunde fast alle auf dem Michelsberg im Kloster wieder. Anschließend konnten wir dann doch noch durch die Stadt bummeln oder auch selbständig nach Hause fahren. Da wir am Abend so müde waren legten wir uns auch gleich schlafen.

Am Dienstagmorgen gingen wir wie gewohnt zur Schule und besuchten die ersten beiden Stunden. Anschließend gingen wir in den Computerraum um unsere am Vortag geschossenen Bilder zu bearbeiten und auszudrucken. Dann klebten wir sie in einen Bastelkalender und konnten sie mit allerlei Stiften und Pailletten verschönern. Um 13.00 Uhr trafen wir uns dann wieder am Bahnhof um nach Köln zu fahren. Frau Dietel hatte dort eine sehr schöne und interessante Stadtrundfahrt gebucht. Am meisten beeindruckt waren die Austauschpartner/innen natürlich von dem Kölner Dom, der nach ein paar flinken Griffen dann auch mit der Kamera eingefangen war. Den Rest des Tages konnten wir dann wieder mit ausführlichem Shoppen beenden, was wohl eher die weiblichen Teilnehmer begeistert hat. Wir kehrten dann spät am Abend zurück um dann auch schnell in die Betten zu schlüpfen da die ausländischen Schüler/innen doch sehr erschlagen von den vielen Eindrücken waren.

Zum Glück konnten wir am Mittwochmorgen dann doch etwas länger schlafen, da wir uns erst um 9.00 Uhr am Bahnhof trafen. Dann ging es gemeinsam nach Königswinter wo wir alle auf den Drachenfels stiegen um den Ausblick zu genießen und einige Fotos zu machen.

Nach dem Abstieg warteten wir am Rheinufer auf unser Schiff das uns nach Bonn bringen sollte. Dieses Schiff stellte sich dann zur Freude unserer ausländischen Partner/innen als eine Nachbildung von Mobby Dick heraus. Nach ca. 20-minütiger Fahrt legte das Schiff an und wir konnten unsere Tour fortsetzen. Zuerst ging es durch die Universität Bonn um zum Rathaus zu gelangen. Nach einigen Gruppenfotos setzen wir die tägliche Shoppingtour fort, um auch an diesem Tag selbständig nach Hause zu fahren. Allerdings musste jeder spätestens um 7.00 Uhr zu Hause sein, da ja das große Abschlussessen mit den Eltern in der Mensa der Gesamtschule Hennef stattfand. Gegen 20.00 Uhr befanden sich dann alle geladenen Gäste in der Mensa, so dass wir mit dem Programm starten konnten. Nach einer kurzen Ansprache von Frau Dietel, der Leiterin dieses großen Projektes, in der sie Lob und Dank aussprach, konnten die einzelnen Schüler/innen mit der Präsentation der Bilder beginnen.

Jede/r Schüler/in musste mit dem Partner in dessen Sprache ein paar Wörter zu dem jeweiligem Bild sagen. Die Austauschpartner/innen mussten diesen Satz anschließend in die deutsche Sprache übersetzen. Nach viel Gelächter und Applaus und auch einigen Blicken auf die Spickzettel, wurden die Gewinner des Fotoprojekts bekannt gegeben.

Diese wurden sorgfältig von den Kunstlehrer/innen der Gesamtschule Hennef bewertet.

Doch zwischen zwei Kalendern konnte sich die Jury einfach nicht entscheiden und so gab es zwei verdiente Gewinnerpaare. Zum einen Miriam Zordel mit ihrer spanischen Partnerin Estela und Alexandra Dietel mit ihrem türkischen Partner Berkay.

Nach den glücklichen Siegerfotos und der Dankesrede der sechs ausländischen Lehrer/innen durften sich alle an dem leckeren und vielfältigen Büfett bedienen, welches der Chefkoch der Gesamtschule Hennef, Herr Müller, mit seinen Mitarbeitern kreiert hatte.

Spät am Abend verabschiedeten sich dann die ersten Gäste und es liefen viele Tränen.

Aus allen Ecken klangen auf Englisch Versprechungen, sich auf jeden Fall zu schreiben und in Kontakt zu bleiben.

Am Donnerstag Morgen lieferten wir unsere Austauschpartner/innen um 8.00 Uhr am Bahnhof ab, da diese eine weitere Shoppingtour nach Siegburg geplant hatten. In dieser Zeit gingen die deutschen Schüler/innen in die Schule. Um 15.00 Uhr holten wir die Austauschschüler/innen wieder vom Bahnhof ab und gingen mit vollen Tüten nach Hause. Da die meisten so erschöpft waren verbrachten wir den Rest des Tages zu Hause.

Am Freitagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Wir brachten die ausländischen Freunde zum Bahnhof und verabschiedeten uns alle sehr tränenreich. Als es dann wirklich soweit war und die Züge der Schüler/innen abfuhren, konnten es sich ein paar Schüler/innen nicht nehmen lassen, noch winkend neben den Zügen herzulaufen. Abends setzte sich dann wohl jeder an den Computer um sich zu vergewissern, dass auch alle gut zu Hause angekommen waren.

Mir persönlich hat dieses Projekt sehr gut gefallen, da ich nun eine Menge Freundschaften geknüpft habe. Ich habe so auch neue Bekanntschaften an der eigenen Schule gemacht und eine Menge neuer Freunde in Spanien, Türkei und Lettland gefunden.

Ich würde diesen Austausch gerne noch einmal mitmachen, da ich keinerlei schlechte, sondern nur positive Erfahrungen gemacht habe.

Jana Büllesbach:

Am 19. Oktober 2008 war es soweit .Meine Comenius-Partnerin aus Spanien machte sich auf den Weg nach Deutschland und traf um 20.30 Uhr in Hennef am Bahnhof ein. Nach der Begrüßung fuhren wir in die jeweiligen Gastfamilien, wo wir den Abend haben ausklingen lassen.

 

Montag: In der ersten Stunde wurden die Schüler/innen und Lehrer/innen des Comenius -Projekts bei einem gemeinsamen Frühstück vom Schulleiter Wolfgang Pelz begrüßt. Anschließend sind wir dann für 2 Stunden in den jeweiligen Unterricht gegangen. Nachdem folgte das Projekt "Kalender" in dem wir mehrere Sehenswürdigkeiten der Stadt Hennef bildlich festhalten mussten, zu dem war erforderlich, so kreativ und originell wie möglich zu sein, um die Chance auf den ersten Platz zu haben .Um 15.00 Uhr trafen wir uns dann in Hennef am Bahnhof um gemeinsam mit dem Zug nach Siegburg zu fahren um uns dort die Siegburger Abtei anzusehen. Der Abend wurde dann in der jeweiligen Familie verbracht.

 

Dienstag: Wir arbeiteten im Computerraum an unseren Kalendern, in dem wir die Bilder von Hennef bearbeiteten und gestalteten. Um 13.10 Uhr war unsere Pause in der Schulmensa, in der wir uns stärkten für den Trip nach Köln, den wir um 2.00 Uhr antraten. In Köln machten wir eine Sightseeing-Tour mit dem Bus quer durch Köln. Danach sind meine Familie und ich mit der Gastschülerin in Köln noch etwas bummeln gegangen.

An diesem Abend sind wir früh schlafen gegangen.

Mittwoch: Wir trafen uns um 9.00 Uhr in Hennef am Bahnhof um von dort aus nach Königswinter zu fahren wo wir uns den Drachenfels ansahen. Anschließend fuhren wir mit dem Schiff nach Bonn, dort durften wir dann unseren restlichen Nachmittag selbst gestalten. Um 19.30 Uhr trafen wir uns dann alle in der Aula, um unseren letzten Abend mit den Familien gemeinsam zu verbringen .Der Abend wurde ausgeschmückt, in dem wir Sätze in der Sprache unseres Partners vortragen durften, außerdem  gab es noch die Preisverleihung des Kalenders und leckeres Essen.

Donnerstag: War dann der ABSCHIED

Um 7.00 Uhr trafen wir uns  am Bahnhof  um die Spanier/innen zu verabschieden.

Wir waren sehr traurig das die Zeit so schnell vorbei war .Es war eine sehr schöne Erfahrung für mich und meine Familie. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir würden jeder Zeit wieder eine/n Gastschüler/in aufnehmen. Außerdem denke ich, dass ich viele Freundschaften schließen konnte und mit meiner Gastschülerin  in Kontakt bleibe.

Miriam Zordel:

Ich habe auch an dem Projekt „Comenius“ teilgenommen und muss sagen, es war unvergesslich.

Ich hatte eine sehr nette und aufgeschlossene Spanierin bei mir und wir haben uns schon auf den ersten Blick sehr gut verstanden. Auch die weiteren Tage waren sehr schön und auch aufregend. Wir haben viel unternommen, beispielsweise die Besichtigung des Drachenbergs, Köln-Rundfahrt, Bonn-Shopping oder auch tolle Fotos von unserer Stadt machen.

Wenn ich mich erinnere, muss ich sofort lachen, weil es immer ziemlich lustig war. Man hat sich untereinander immer gut verstanden, egal ob man hin und wieder Probleme der Kommunikation wegen hatte, es hat immer geklappt und Spaß gemacht. Da nicht nur Spanien und Deutschland daran teilgenommen haben, war es sehr interessant auch Leute aus der Türkei und Lettland näher kennen zu lernen.

Meine Spanierin und ich haben jetzt noch Kontakt und ich habe vor sie nächstes Jahr in den Ferien zu besuchen. Wenn sich mir noch mal so etwas anbieten würde, ich würde sofort mitmachen, denn es ist eine tolle Erfahrung.

Alles in Allem kann ich sagen, ich bin sehr froh an Comenius teilgenommen zu haben, denn es war eine schöne Erfahrung und im

Alexandra Weißkirchen:

In der Woche vom 20 - 25.10.08 hatten wir unsere Austauschpartner/innen aus Lettland, Spanien und der Türkei im Rahmen des Comenius-Projektes hier bei uns in Hennef zu Besuch. Ich hatte ein Mädchen aus der Türkei. In dieser Woche haben wir viel mit den Austauschpartner/innen erlebt, viel gesehen und Neues gelernt. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen. Am Anfang war ich etwas skeptisch, doch nach dieser erlebnisreichen Woche kann ich nur sagen, dass es eine wundervolle Woche war und dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, bei dem Comenius-Projekt mitzumachen. Es war auch sehr interessant, dass es vier Nationen waren, die an dem Projekt teilgenommen haben und ich bin wirklich froh dabei gewesen zu sein. Denn so habe ich auch mein Englisch etwas verbessert und ein wenig einer neuen Sprache kennengelernt. Ich würde mich freuen, wenn ich meine Austauschpartnerin wiedersehen könnte. Ich habe mich wirklich super mit ihr verstanden und wir alle hatten gemeinsam viel Spaß. Ich kann das Comenius-Projekt nur weiter empfehlen und hoffe, dass es auch weiter laufen wird an der Gesamtschule Hennef.

Claudia Scharmach:

Dies war mein erstes Comenius-Projekt, ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt.

Es war toll, eine Gleichaltrige aus einem anderen Land kennen zu lernen. Die Zeit war schön und wir hatten sehr viel Spaß zusammen. Es gab viele Unterschiede in der Lebensweise aber es gab auch einige Gemeinsamkeiten.

Man hat deutlich gemerkt, dass Deutschland um sehr vieles größer ist als Lettland. Siegburg ist in Deutschland nur eine kleine Kommune, im Gegensatz zu Lettland ist es gleich zu stellen mit großen Metropolen.

Lettische Klassen sind im Gegensatz zu unseren um einiges kleiner, bei uns sind sie mit 30 Schüler/innen belegt,  in Lettland dagegen mit 5 bis 8 Kindern.

Die Zeit mit den Schüler/innen aus anderen Ländern war eine sehr schöne Zeit und eine sehr interessante Erfahrung.

Wir haben jede Menge toller Sachen unternommen….

Am Montag (20.10.) sind wir nach Hennef gefahren und haben Bilder für das Fotoprojekt gemacht, dies hat sehr viel Spaß gemacht. Anschließend sind wir nach Siegburg zur Abtei gefahren.

Am Dienstag (21.10.) sind wir dann nach Köln gefahren. Die Schüler/innen waren sehr begeistert was Deutschland für ein schönes Land ist.

Am Mittwoch (22.10.) sind wir dann nach Bonn gefahren, natürlich waren die Schüler/innen auch dort sehr angetan von Deutschen Städten.

Am Donnerstag (23.10.) waren unsere Comenius-Partner “alleine” unterwegs. In der Zeit waren wir in der Schule.

Am Freitag (24.10.) sind die Letten und die Spanier wieder zurück gefahren.

Das Comenius-Projekt war für mich eine tolle Erfahrung, ich habe vieles gelernt und neue Freundschaften außerhalb Deutschlands geschlossen. Ich bin froh, dass ich am Projekt teilgenommen habe und dass mir gerade Ilva zugeteilt worden ist. Ich denke, wenn noch mal die Chance besteht an einem Projekt oder Austausch teilzunehmen, werde ich sie nutzen. Ein Risiko besteht natürlich, denn wenn man Pech hat, bekommt man eine zu verschiedene Person zugewiesen.

Meine Befürchtungen waren, dass sie gar nicht zu mir passt, damit meine ich, dass sie einfach das Gegenteil von mir ist.

Ich hatte aber auch Angst, dass mein Englisch nicht ausreicht, um mich mit ihr zu verständigen.

Isabel Jürgens:

Oh Gott pochte mein Herz schnell, als ich am Montag mit den vier anderen 10. Klässlern am Schultor stand und ungeduldig auf die letzten Teilnehmer/innen wartete: Die türkischen Teilnehmer/innen, meine türkische Partnerin hieß Ilayda. Als sie endlich kamen, war die Freude groß und nach „Küsschen rechts, Küsschen links“ ging es endlich auch für uns mit dem Fotoprojekt los. Die Aufgabe: Lustige Bilder von sich selbst und Partner/in vor einigen Gebäuden in Hennef, wie z. B. altes und neues Rathaus, zu machen.

Am nächsten Tag wurden mit diesen Bildern von uns Kalender erstellt. Nach einigen Stunden im Computerraum der Schule und einigen Mordgedanken an das eine oder andere Fotobearbeitungsprogramm, die nicht immer das veränderten, was man wollte, konnten sich die Kalender wirklich sehen lassen. Den Rest des Tages verbrachten wir in Köln.

Der Mittwoch begann mit einem Marathon auf den Drachenfels und endete mit Fotoshooting vor dem Bonner Rathaus. Abends gab es eine kleine Abschiedsfeier, Kalenderpräsentation und ein leckeres Abendessen in der Mensa. Wir alle sollten ein Bild aus unserem Kalender beschreiben, allerdings zweisprachig, Ilayda auf Deutsch und ich auf Türkisch! War gar nicht so einfach… Nach dem Essen kullerten die ersten Tränen, denn die Spanier/innen mussten sich leider schon wieder verabschieden, sie fuhren am Donnerstag nach Hause. Die lettischen und türkischen Teilnehmer/innen fuhren erst am Freitag ab. Und auch Freitag früh am Hennefer Bahnhof blieben die Tränen nicht aus.

Mir hat die Woche viele neue Freunde und einige neue E- Mail Adressen gebracht. Mit ein paar Leuten habe ich immer noch Kontakt, mit einigen leider gar keinen mehr. Die Woche war aber auch anstrengend, da die Zeit leider recht knapp war und jeder Tag ein straffes Programm beinhaltete. Aber ich glaube, ich habe noch nie so viele Wörter auf Englisch erklärt und noch nie sooo viele Fotos gemacht. Ich freue mich schon aufs nächste Projekt.

Jonas Monnes:

Am Sonntagabend um ca. 20 Uhr holten wir unsere Gastpartner/innen im Hotel Johnel ab. Mein Austauschschüler hieß Janis. Wir nahmen ihn mit nach Hause und ließen den Abend mit einem Film ausklingen. Am Montagmorgen gingen wir zur gewohnten Zeit zur Schule, wo wir in der ersten Stunde ein Willkommensfrühstück gereicht bekamen. Wir speisten zusammen mit den Lehrer/innen, die am Austausch dabei waren, und unseren Schulleitern Wolfgang Pelz (Schulleiter) und Jochen Herchenbach (stellvertretender Schulleiter).

Nach diesem äußerst delikaten und ausgiebigen Frühstück zeigten wir unseren Gastschüler/innen unsere schöne Schule und unseren Unterricht, mit wenigen Ausnahmen, zu denen ich auch gehörte. Da wir eine Spanischarbeit zu schreiben hatten, gab ich meinen Austauschschüler in gute Hände. Nach der dritten Stunde trafen wir uns am Rondell um die Aufgaben und Termine zu besprechen. Danach ging es in die Stadt um dort kreative Fotos der Sehenswürdigkeiten von Hennef zu machen. Um 15.00 Uhr trafen wir uns um nach Siegburg zu fahren. Doch Janis und ich blieben nicht lange dort, denn er wollte gerne mal sehen wie mein Training aussieht (ich spiele Handball). Den Tag ließen wir wie am Vortag mit einem Film ausklingen. Am Dienstag trafen wir, wie am Vortag, zur ersten Stunde in der Schule ein. Dort besuchten wir die ersten beiden Stunden den Unterricht. Danach gingen wir gemeinsam zum Computerraum um dort unsere am Vortag geschossenen Bilder zu bearbeiten. Dies hat äußerst viel Spaß gemacht. Nach vier anstrengenden Schulstunden im Computerraum schlenderten wir in die Mensa, um unsere Bäuche zu füllen und unsere grauen Zellen zu entlasten. Um 14.00 Uhr trafen wir die anderen am Bahnhof, um nach Köln zu fahren.

In Köln angekommen nahm die ganze Gruppe an einer Busfahrt teil. Wir genossen die Fahrt in vielerlei Hinsicht. Nach dieser erholsamen Busfahrt hatten wir die Gelegenheit noch in Köln zu bleiben oder schnurstracks nach Hause zu fahren. Letzteres nahmen Janis und ich wahr, denn wir wollten abends noch zu einem Basketballspiel, das leider die Telekom Baskets verloren haben. Zu Hause angekommen vielen wir in tiefen Schlaf. Am Mittwoch trafen wir uns um 9.00 Uhr am Hennefer Bahnhof um nach Königswinter zu fahren. Dort bestiegen wir den Drachenfels. Abends trafen wir uns um 19.30 Uhr in der Mensa in Begleitung unsere Angehörigen, um das, was wir an den Vortagen erlebt und geleistet hatten, zur Schau zu stellen Wir bekamen ein Gebäude zugeteilt und mussten etwas in der Sprache unseres Gastes darüber sagen . Umgekehrt sagten die Gäste unser zuvor Gesagtes in Deutsch. Danach wurden Speis und Trank gereicht. Alles war höchst delikat und reichlich vorhanden.

Dies war das offizielle Ende dieses Projektes. Am nächsten Morgen reisten die Spanier ab, während die Türken und Letten noch einmal Siegburg oder Bonn besuchten. Die deutschen Schüler/innen gingen allerdings wieder in die Schule. Nachmittags holten wir dann unsere Partner/innen wieder am Bahnhof ab und verbrachten den Rest des Tages auf unterschiedliche Weise. Am Freitagmorgen brachten wir unsere Austauschpartner zum Bahnhof und verabschiedeten uns. Dies war dann das inoffizielle Ende des Projekts.

Sammy Metje:

Während der wenigen Tage mit den Schüler/innen aus Lettland, Spanien und der Türkei habe ich einige neue Erfahrungen gesammelt und schon bekannte Dinge haben sich gefestigt!

Die Spanier dachten, dass Deutsche oft grimmig wären und schnell laut werden würden. Doch über die paar Tage in denen wir zusammen lebten, zusammen aßen, redeten, lachten und am Ende auch zusammen weinten, haben wir alle gelernt, dass wir nicht so verschieden sind! Na gut, die Mädchen und Jungen aus Lettland waren etwas still, doch wenn man sie erst einmal etwas besser kennen gelernt hat, waren sie sehr aufgeschlossen! Die Schüler/innen aus der Türkei schienen sich von Anfang an eher in ihrer Gruppe wohl zu fühlen, aber wer fühlt sich auch in einer fremden Umgebung alleine wohler als mit seinen Freunden?

Sowohl die Deutschen und Letten, als auch die Türken und Spanier sind verschieden, doch im Kern sind wir alle gleich! Jeder ist auf seine Art etwas Besonderes. Und auch wenn dieses Treffen nur so kurz war, bin ich mir sicher, dass wir alle froh sind, dass wir diese Erfahrungen gemacht haben!

Ich hoffe, dass es Comenius noch eine lange Zeit geben wird, damit noch viele andere Jugendliche die Möglichkeit haben werden, mehr über andere Länder erfahren zu können!

Janine Keilus:

Ich hatte für fünf Tage eine sehr nette Lettin zu Gast. Ihr Name ist Lucia. Lucia ist ein sehr nettes und liebenswürdiges Mädchen, mit dem man sehr viel Spaß haben kann. Wir haben uns super verstanden und sind auch immer noch in Kontakt.

Die ersten beiden Tage haben wir zur Aufgabe bekommen, einen Kalender selbst zu entwerfen. Wir haben Fotos von verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Hennef gemacht und diese in der Schule in einen Kalender geklebt und gestaltet. Das war gar nicht so leicht, wie es sich vielleicht anhört. Die beiden besten/schönsten Kalender bekamen einen Preis. Insgesamt betrug das Preisgeld 50 €.

Zwei 2-er Gruppen gewannen, aber eigentlich sahen alle Kalender wirklich sehr schön aus! Am Abschiedsabend schenkten wir unseren Austauschpartner/innen dann unseren Kalender. Mit großer Freude nahmen sie diesen dann entgegen.

Am dritten Tag ging es dann nach Königswinter, hoch zum Drachenfels.

Es war zwar sehr anstrengend, aber durch die gute Laune der Meisten merkte man nicht gar soviel von der Anstrengung. Als wir endlich oben am Ziel angekommen sind, genossen wir nun den wunderschönen Ausblick auf ganz Bonn, den Rhein usw., schossen viele schöne Bilder und stärkten uns ein bisschen...  Bis auf den Muskelkater, den viele am nächsten Tag hatten, war auch das ein sehr schönes Erlebnis!

Nach diesem etwas anstrengenden Tag machten wir dann eine schöne ruhige und entspannte Schiffsfahrt auf dem Rhein nach Bonn. Dort endete für alle auch unsere kleine Reise. Es blieb uns überlassen, was wir weiter unternahmen. Die Meisten von uns waren natürlich shoppen: etwas für ihre Familien, Andenken usw...

Wenn dann noch irgendwo Zeit war und Lucia und ich nicht vor Müdigkeit in die Betten fielen, machten wir zu zweit noch ein paar andere schöne Dinge, wie z. B. Eis essen oder reiten fahren.

Leider war allerdings am Tag danach auch schon für Einige alles vorbei, denn die Spanier reisten schon früh morgens ab und die Türken und Letten blieben noch einen Tag länger. (Was ich persönlich sehr schön fand)

Am letzten gemeinsamen Abend wurde für alle die am Comenius - Projekt teilgenommen bzw. mitgewirkt haben, also Lehrer/innen, Eltern und Austauschschüler/innen, ein schönes Abendessen in unserer Mensa in der Schule organisiert, wo alle noch ein letztes Mal zusammen waren. Es war ein sehr schöner am Ende jedoch auch ein trauriger Abend. Wir mussten uns verabschieden. Es war ein sehr trauriger Abschied, wo viele Tränen geflossen sind. Jedoch beschlossen wir uns alle irgendwie und irgendwann wiederzusehen.

 

Freitagmorgen mussten dann auch unsere Letten und Türken fahren. Es fiel uns wirklich sehr schwer sie zu verabschieden. Meine Familie und Lucia haben allerdings auch schon ausgemacht, dass wir sie in den Sommerferien wieder zu uns einladen werden. Aber trotz allem sind auch hier noch einmal viele Tränen geflossen.

Alles in allem war es eine sehr sehr schöne Zeit. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, meine Eltern haben wieder ihr Englisch aufgefrischt...

Ich würde ein solches Projekt jederzeit wieder mitmachen.

 


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