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Die Begabtenförderung Biologie beim Wettbewerb Jugend Forscht

Am 12. Februar fand der Regionalwettbewerb Jugend Forscht / Schüler experimentieren in Solingen statt.
Patrick Pleger und Henning Meyer sind mit Frau und Herrn Wentz pünktlich um 8h dort. Es ist ein heftig windiger Morgen und wir haben Mühe, unsere Plakate und Utensilien heil ins Gebäude des Gründer- und Technologiezentrums zu bringen. Im Erdgeschoss finden wir unseren Wettbewerbsraum, der durch Trennwände in schmale Gänge geteilt ist.

Erst beim genauen Hinschauen finden wir unseren Stand im Mittelgang. Uns stehen ein Tisch, zwei Stühle und zwei hohe Stellwände auf wenigen Quadratzentimetern zur Verfügung, die nun dekorativ verschönert werden müssen. Der Kampf mit dem Tesa und der Überschrift, den Bildern und Tabellen unserer Arbeit beginnt.
Wir haben für den Wettbewerb ein Video als Werbung für unseren patentierten Pflanzstab gedreht. Pannen sind aber üblich und so läuft die DVD nicht auf dem tollen Abspielgerät. Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet und nehmen das uralte Laptop.

Um Punkt 9.00Uhr eröffnet der Wettbewerbsleiter Herr Voss mit salbungsvollen Eingangsworten den Wettbewerb. Er kündigt an, dass die Schüler nun ihre Arbeit vor der Jury vertreten müssen. Und da dies der erste von mehreren Regionalwettbewerben ist, können jeweils nur zwei Gruppen weiter zum Bundeswettbewerb geschickt werden.
Die Betreuer werden während des Rundgangs der Jury hinaus komplimentiert.

Die Jury ist sehr nett. Als ungerecht empfinden die Schüler allerdings, dass die Jury sich 90 Minuten Zeit für die Arbeit mit Möbiusbändern nimmt und anschließend für die anderen Teilnehmer keine Zeit mehr hat. Nach 10min werden unsere Schüler unterbrochen und die Jury zieht weiter, ohne alles gehört zu haben. Unsere intensive Vorbereitung auf den Vortrag hat sich aber trotzdem ausgezahlt.
Was es hier alles für Themen gibt. Wahnsinn! Wir stellen fest, dass auch Mathematik ein sehr interessantes Forschungsgebiet sein kann und es spannende Darstellungsmöglichkeiten gibt.
Beeindruckt hat uns vor allem die Arbeit über „Moos mit tierischem Appetit“ von Sebastian Hess. Der Stand war super aufgebaut, die Arbeit war spannend und Sebastian hat immerhin zwei Jahre und einige Reisen investiert, bis alles fertig war. Kompliment!

Dass man mit Elmex Zahnpasta Solarzellen bauen kann und Turmiten keine Insekten, sondern mathematische Spielereien sind und Habichtskraut unter Jetlag leiden kann haben wir mit Erstaunen zur Kenntnis genommen.

Am Nachmittag ist der Wettbewerb für die Öffentlichkeit zugänglich. Es herrscht reges  Gedränge in den engen Gängen und die Schüler müssen immer wieder auf´s neue ihr Thema erklären.

Draussen stürmt und regnet es. Drinnen wird es nun eher langweilig. Die Schüler wollen endlich ihre Preise und den meisten sieht man die Müdigkeit deutlich an. Die Jury meldet sich noch einmal bei uns. Sie haben die drei ersten Plätze ausgemacht. Bei dem zweiten und dritten Platz haben sie lange diskutiert. Nur der zweite Platz darf zum Bundeswettbewerb. Leider haben wir den undankbaren dritten Platz. Schade! Einerseits sind wir enttäuscht, andererseits ist der dritte Platz ja auch was!

Zum Schluss des Wettbewerbs gibt es eine langatmige Siegerehrung. Alle Teilnehmer bekommen eine Urkunde. Danach werden die besseren Arbeiten mit einem T-Shirt prämiert. Wir – als Drittplatzierte – bekommen T-Shirts, Stifteboxen und einen Experimentierkasten von Kosmos.

Fortsetzung folgt im nächsten Jahr….

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