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Schülerschreibwerkstatt der Gesamtschule HennefGedichte | Geschichten und Erzählungen | Figurengeschichten | AG-Übersicht
Gedichte
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Rechte liegen bei den Autorinnen und Autoren. Bei dieser Veröffentlichung wurde
die Textgestaltung der Autorinnen und Autoren nach Möglichkeit übernommen.
Hallo ich bin ein Kuchen.
Ich stehe in der Küche fein, und alle schneiden auf mich ein. Ich bin ganz groß und klebrig, und innen auch noch hefig. Die kleine Mück bekommt auch ein Stück Und haut mich voll mit Sahne. Das find ich überhaupt nicht gut. Ob ich sie davor warne?
Die kleine Mück muß dann verdau`n, sie rennt zum Klo, um mal zu schau`n Ein großer Ton kommt hinten raus, ein Knall, als explodiert das Haus. Das soll ihr eine Lehre sein, denn Kuchen mit Sahne bläht sehr fein.
Katja Krämer und Sarah Kipping
Ich schreibe ein Gedicht! Denkst Du etwa über Dich? Nein! Auch nicht über mich. Ich schreibe übers Licht. Das Licht ist hell, auch manchmal grell. Das Kerzenlicht ist niemals grell, es ist warm und hell.
Ist das Licht aus, ist es dunkel.
Eva Schüchter
Ich sehe einen Baum vor mir, er trägt eine rote Ernte, voll Früchte ist er überall, im Winter ist er kahl und schmal, beraubt all seiner Werte.
Im Frühjahr wird er wieder sprießen, sein grün er zeigen voller Pracht, die Blüten werden sich dann öffnen, und deutlich zeigen was sie möchten, der Pollen schon vor Freude lacht. Die Sonne wird vom Himmel scheinen, in Wärme reifen ein Genuß, der Herbst färbt dann mit seinen Farben, das woran später wir uns laben und essen werden voller Lust.
Doch werde ich jetzt das probieren, was leuchtend ich dort vor mir seh, ich werde gerne mich erinnern, wenn lange Sonnenstrahlen schimmern und glitzernd strahlt der weiße Schnee. Georg Dahlberg und Katja Krämer
Siehst Du den großen Wagen am Himmel? Mit dem möchte ich zu den Sternen fahr`n, nicht ganz allein, am liebsten zu zweit, nur mit Dir. Mit Dir in dem großen Wagen fahren, wir hätten uns lieb und keinen Streit, es gäbe nur uns in der Einsamkeit (mit einem Baby hat es noch Zeit). Nadine Kowal
Hallo, ich bin der Mann im Mond. Habt Ihr Euch noch nie gefragt, wer da oben wohnt im Mond? Ich kann es Euch sagen, sonst noch Fragen? Ich wohne oben, ganz weit oben, ich wohne im Mond. Ich bin dort ganz allein, und frage mich jeden Tag: Wann wird es wohl vorbei sein, wann bin ich nicht mehr so allein? Eines Nachts saß ein Mädchen am Fenster und bewunderte den Mondenschein Ich sah das Mädchen, es war auch allein. Da erschien ich vor ihr. Sie fragte mich ängstlich: Bist Du Mensch oder Tier? Nein, sagte ich, ich bin der Mann im Mond, und Du wirst jetzt dafür jetzt belohnt, daß Du mit mir gesprochen hast. Ich schenke Dir einen Stern, daß mache ich sehr gern. Jetzt treffen wir uns jede Nacht, wenn alles schläft, sind wir noch wach. Vielleicht wird sie bald meine Frau, doch weiß ich das noch nicht genau. Doch wenn, dann werdet Ihr uns sehn, wenn wir im Mond zusammenstehn, vielleicht mit vielen Kinderlein, die passen in den Mond noch rein, und dann bin ich nicht mehr allein!!!!! Stefanie Ulrich und Georg Dahlberg
Es war auf einem Baum, den Baum gab`s nur im Traum, und in dem Baum war ein kleiner Raum, darin war eine Eule mit einer großen Beule, denn sie bekam eins mit der Keule. Arme Eule!
Eva Schüchter
Hallo Leute! Wie geht es euch denn heute Ich bin geflüchtet vor der wilden Meute! Erschöpft sitz ich nun hier. Habt ihr für mich ein Bier? Oh Leute, da kommt die wilde Meute, sie kommt hierher! Tschüß Leute! Simone Dietrich und Simone Ksienzyk
Ich sehe Dich, mein Herz sticht, mein Herz klopft, mein armer Kopf, ich armer Tropf. Nadine Körner
Engel fliegen und siegen, benutzen Flügel auch zum Prügeln, Die Engeljungen schreien aus vollen Lungen den Engelmädchen hinterher. Das Engelmädchen Gretchen hat es besonders schwer. Sie rufen laut: „Nimm dich in acht in der Hochzeitsnacht!“ Nadine Körner
ich bin ein kleiner Floh, sonst wär ich nicht so froh, Ich heiße Waldi, ich lebe bei meinem Freund Er ist ein Hund, doch leider ist er nicht gesund. Ihm ist es nicht wohl, er fühlt sich ganz hohl. Er tut mir so leid, in seiner Einsamkeit. Er kann nicht spielen, er ist krank, seine Freunde sind draußen, und er liegt vorm Schrank. Er hat mich noch nicht bemerkt. Warum bemerkt er mich denn nicht, daß olle Grüngesicht. Ich bin jetzt sauer und hüpfe rüber zum Bauern. Der bemerkt mich auch nicht! Nun bin ich auch nicht mehr froh und lege mich ins Stroh. Stefanie Ulrich
Heute ist es soweit, nun ist Schluß mit der Einsamkeit! Die Koffer sind gepackt, es fehlt nur noch der kleine Rucksack. Ich renne herum in meinem Zimmer, es wird immer schlimmer. Ich krame in den Schubladen und stoße auf ein Foto von Dir. Es wurde vor 11 Jahren aufgenommen. Darauf bist Du zu sehen, und ich bin auf Deinem Arm. Ich packe es ein und krame weiter. Jetzt bin ich wieder heiter. Endlich bin ich fertig mit dem Packen, und setze mich ins Auto. Auf geht’s zum Flughafen. Nach einer Dreiviertelstunde lande ich in Berlin-Tegel. Ich renne aus dem Flugzeug und sehe Dich, meinen Vater. Ich rufe: „H a l l o P a p a !!!!“ Stefanie Ulrich
Der Heinz Meinz von nebenan, sitzt auf seinem Baumhaus, das ist wasserdicht. Unten unterm Baumhaus dann frißt ein Has schon stundenlang, so gut er kann an einer Nuß. Und Heinz Meinz von nebenan fängt den Hasen, isst ihn dann auf bis auf die Knochen. Ihr braucht alles nicht zu glauben, denn in Wahrheit gibt`s nur eins, alles sind nur lauter Lügen, erdichtet von Heinz Meinz. Simone Ksienzyk
Oh Trauerweide! Bist Du auch so traurig? Ich würde so gerne weinen! Ich würde es Dir gerne sagen. Doch wenn mich jemand hört? Es ist hier zu still, irgendwie zu still. Irgendwann wirst Du es erfahren. Simone Ksienzyk Georg Dahlberg
Heute bin ich sauer. Ach Quatsch! Stimmt nicht! Ich bin voller Trauer. Jetzt bin ich wieder froh! Ach nee.! Oder doch? Eigentlich geht es mir ganz gut. Oder doch nicht? Ach, ich weiß es nicht, was meine Stimme zu mir spricht. Ich weiß es nicht. .Stefanie Ulrich
LiebesschmerzLiebe ist so schön, so wunderschön. Ich liebe dich! Liebe ist so schmerzhaft. Du hast mich geliebt. Ich dich auch. Aber nun liebst Du sie, nicht mich. Es ist so schrecklich! Jenny Müller
Ich sitze hier am Schlummerteich, und denke nur an meinen Scheich.
Er ist so klein und niedlich, und außerdem so friedlich.
Bald werd ich ihn besuchen, und esse mit ihm Kuchen
Sein Freund mit Namen Friederich wohnt auf dem Berg mit Dieterich, das ist sein alter Vater.
Die laden wir dann auch noch ein, wir trinken mehr als einen Wein, und warten auf den Kater.
Katja Krämer
Allein sitze ich vor dem Telefon Ob sie wohl anruft? Es ist mir egal. Ich will es gar nicht wissen.
Ich weiß nicht was ich will. Das ist ein komisches Gefühl. Bei mir geht es drunter und drüber.
Ich habe eine merkwürdige Freundin. Mal will sie. Mal will sie nicht. Ich schaue ihr nur ins Gesicht und frage mich, was hat sie nur? Doch sie schaut nur stur.
Ich überlege hin und her. Ich vermisse sie so sehr. Sie ist so fröhlich gewesen, doch jetzt ist sie stumm wie ein Besen. Sie hat keine Zeit für mich.
So langsam komme ich mir vor wie ein Bleichgesicht. Ich verstehe sie nicht. Mal sagt sie was, mal sagt sie nichts.
Sie hat ein Problem.
Ich versuche, es zu verstehen.
Stefanie Ulrich
Vor vierzig Jahren wars geschehen, da hatte eine Hebamme ein Problem. Ein strammer Bursch war angesagt, der den Schritt ins Leben wagt. Nick wurde er genannt, und ist Euch heute wohl bekannt. Drum feiert mit ihm diesen Tag, vergeßt für Stunden Müh und Plag. Viel Spaß sollt Ihr heut haben und Euch an Fleisch und Bieren laben.
Jenny Müller
Ich wohne hier, nicht weit von Dir. Ich flieg in den Himmel und schreibe Dir. Kennst Du mich?
Ich bin Dein Freund.
Ihr wißt es nicht? Habt Ihr es raus?
Dein Schutzengel Klaus Sarah Kipping und Katja Krämer
Die Sonne ist so schön und warm. Ich schaue in sie rein.
Ich träume einen Traum.
Er ist schön!
Sie ist bei mir. Oh ja, die Sonne ist bei mir.
Jenny Müller
Ich bin doof drum freß ich Stroh. Es kommt mir ein bißchen fad vor, drum steck ich es mir ins Ohr.
Einmal fragte mich ein Mensch, warum ich das denn täte, da riß ich nur das Maul auf täterätetäte
Frieder Naumann und Conrad Meyendriesch
Ich wohne hier allein in einem großen Haus, es ist nicht gerade fein so allein.
Gestern abend ging allein in den tiefen Wald hinein, legte mich unter einen Baum, genauso wie ich`s träumte im Traum.
Ich träumte, ich ginge auf ein weißes Haus zu.
In diesem Haus lebte eine kleine Maus und guckte aus einem Loch heraus. Sie gab mir einen Zettel in die Hand, auf dem stand: „.........“
Plop!! Nun wachte ich auf.
Ich ging in das weiße Haus und fand wirklich eine Maus. Sie drückte mir einen Zettel in die Hand auf dem geschrieben stand: „Ich liebe Dich sehr, und es fällt mir nicht schwer, Dir dies zu schreiben. Ich möchte Dir sagen: „Bleib einfach hier!“
Das tat ich dann auch.
Simone Dietrich und Simone Ksienzyk
Sie sitzt am Telefon und sie spricht mit ihrem Sohn.
Sie fragte ihn: „Wie geht es Dir?“
„Mir ist nicht ganz wohl, denn ich vermisse dich so doll.“
„Ich dich doch auch.“
Jetzt kribbelts in meinem Bauch. Ich muß gleich weinen, wenn ich mich nicht zusammenreiße.
„Ich hab Dich lieb!“, schreie ich. Dann wird es ganz still. Ich höre nur noch „piep, piep, piep....!
Stefanie Ulrich
Ich bin ein Pilz im Walde Kilz. Dort steht ein Baum, und obendrauf mein schönster Traum.
Sie ist ein Vogel, ich bin ein Pilz.
Ich liebe sie sehr. Ob sie mich liebt? Sie zu fragen, fällt mir schwer.
Hicran Yildiz
Ich bin klein und fein. Wer kann ich sein? Ich bin furchtbar reich. Ich habe einen Sohn namens Bleich. Er lebt auf dem Berg, mit seiner Freundin Scheich.
Ich sitze hier und träum von Dir. Du bist mein Held im Märchenzelt. Ich sehe zum Himmel, sehe Sterne, von Dir mein Schatz träum ich so gerne.
Sonne, Mond und Sterne, alle hab ich gerne, nur nicht so gerne wie Dich mein kleines Mondgesicht.
Oh Heinrich, Du bist so peinlich. Du bist wie eine Katze und reichst mir Deine Tatze. Du ißt stinkenden Käse mit Deiner Prothese und leckst dir den Mund genau wie ein Hund, Du kommst ins Haus mit einer Maus, ich gehe jetzt raus und rede mit Klaus. Oh Heinrich, sei nicht so peinlich! (Kathrin Stern )
Ich kannte da jemanden, er hieß David. Er hatte viele Freunde, dann war er allein.
Er war so allein, so allein wie ein Schwein im Mondenschein. Manche Leute hatten sich schon oft gefragt, wieso er so allein sein mag.
Einmal fragte David seinen Freund Kai: “Wir haben doch schon viel erlebt wir zwei, es war so schön, so schön, daß ich jeden Tag daran denken muß.“
Da sagte Kai: „Jetzt ist Schluß. Ich habe keine Lust mehr. Es fällt mir zwar schwer, aber ich will nicht mehr. Ich hasse Dich! Verstehst du das nicht? Du altes Rumpfgeseicht“
David konnte das nicht verstehen, denn es war doch so schön. Er wanderte aus und kam nicht mehr nach Haus. Die Leute hoffen jetzt, es geht ihm gut. Sie wollen nicht mehr sagen: „Geh, nach dir die Flut!“
Übrigens, ihm geht es gut. Stefanie Ulrich und Vera Hofmann
Ein Hecht ist außer Gefecht. gefangen im Fischernetz, Wer gab dem Fischer das Recht? Ganz sicher nicht der Hecht!
Ich denke mir ein Gedicht aus: Mitten in einem großen Haus, huscht eine Maus aus dem Loch heraus, eine dicke Laus hüpft auf das Haus, das war das Gedicht von dem Haus und der Maus und der Laus auf dem Haus. Aus!
Der Bösewicht Das Licht liebt er nicht der Bösewicht.
Hallo Hallo Du! Wo drückt der Schuh?
Happy birthday Happy birthday to you, happy birthday to me, happy birthday for all,
aber es darf nicht auffallen!
(Simone Ksienzyk )
Ich kannte da jemanden, er hieß David. Er hatte viele Freunde, dann war er allein.
Er war so allein, so allein wie ein Schwein im Mondenschein. Manche Leute hatten sich schon oft gefragt, wieso er so allein sein mag.
Einmal fragte David seinen Freund Kai: “Wir haben doch schon viel erlebt wir zwei, es war so schön, so schön, daß ich jeden Tag daran denken muß.“
Da sagte Kai: „Jetzt ist Schluß. Ich habe keine Lust mehr. Es fällt mir zwar schwer, aber ich will nicht mehr. Ich hasse Dich! Verstehst du das nicht? Du altes Rumpfgeseicht“
David konnte das nicht verstehen, denn es war doch so schön. Er wanderte aus und kam nicht mehr nach Haus. Die Leute hoffen jetzt, es geht ihm gut. Sie wollen nicht mehr sagen: „Geh, nach dir die Flut!“
Übrigens, ihm geht es gut.
Stefanie Ulrich und Vera Hofmann
Es ist unser Lohn, es ist unser Licht, es ist Gottes Sohn, der zu uns spricht. (Vera Hofmann)
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