Projekt "Tor in die Zukunft"
Am Freitag, den 18.5.01 wurde das "Tor in die Zukunft" auf
dem Gelände der Schule feierlich eingeweiht!
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Freudige Reden...

Barbara Elsig und Wolfgang Pelz |
mit Dank an Sponsoren

Jochen Herchenbach mit Herrn Eiermann |
und Künstler!

Frau Elsig und Herr Stachiw |

Enthüllung... |

mit kleinen... |

Problemen.... |

musikalische Begleitung durch die Schulband |

Enthüllt! |

Das Künstlerteam! |

Vielen Dank an die Sponsoren! |
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Wie das Projekt entstand...
Ein
Projekt der Jahrgangsstufe 9 unter der Leitung von Barbara Elsig:
Die Idee dazu hatte ich, als in Euskirchen im Rahmen eines Bildhauersymposiums
der Bildhauer B. Stachiw gemeinsam mit Schülern eines Gymnasiums ein
"Friedenstor" baute. Herr Stachiw erklärte sich bereit, auch mit Schülern
unserer Schule etwas Ähnliches zu machen. Das Millenniumsjahr 2000 brachte uns
auf die Idee, unser Projekt als " Tor in die Zukunft" zu gestalten.
Damit war für die Schüler/innen der Beginn eines neuen Jahrtausends mit allen
Hoffnungen, Befürchtungen und auch Ängsten thematisiert. Passend zum Thema
wurde das Tor an einer Stelle errichtet, wo das Schulgelände sich zur
Nachbarschaft hin öffnet. Nach Verlassen des Tores gehen die Schüler/innen
symbolisch "in die Zukunft". An dem Projekt nehmen neuen Schüler/innen
aus verschiedenen Klassen der Jahrgangsstufe 9 teil. Die inhaltliche Gestaltung
des Tores spiegelt die Lebenswelt der Schüler/innen wider:
Medienberichte
über genetische Manipulationen werden dargestellt als Mensch mit zwei Köpfen
und außerdem als Zwitterwesen (halb Huhn, halb Pferd). Die Gefahr atomarer Unfälle
wird symbolisiert durch das Warnzeichen vor atomarer Strahlung. Als technische
Errungenschaften, die in die Zukunft weisen, wurden Roboter, Handy, Rakete und
Computer in das Tor gemeißelt. Die Auseinandersetzung mit science-fiction-Filmen
wird deutlich in der Darstellung von Alien und Marsmännchen. Über dem Tor
schwebt ein angedeutetes UFO. Auch die Besiedlung ferner Planeten wird für die
Zukunft nicht ausgeschlossen (Darstellung eines Planeten mit Haus). Ganz wichtig
für die Zukunft wird ein friedliches Zusammenleben der Menschen angesehen,
dargestellt durch eine Friedenstaube.

Schüler/innen mit dem Bildhauer, Herrn Stachiw |

Mörtel anrühren |

Hand anlegen |
Wir haben dabei Dinge gelernt, die im normalen Fachunterricht
nicht vorkommen: Mauern, Betongießen, eine Stahlbewehrung erstellen, Mörtel rühren,
mit Beilen und Meißeln arbeiten, Pläne studieren und umsetzen u. a. handwerkliche
Talente wurden entdeckt, aber man konnte auch herausfinden, welche Art Arbeit
einem gar nicht liegt - auch eine wichtige Erfahrung. Ein ganz wichtiger Aspekt
war die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, vor allem deshalb, weil wir mit einer
begrenzten Anzahl an Werkzeugen und Leitern auskommen mussten. Unsere Arbeit
lockte Neugierige sowohl aus der Schule als auch aus der Umgebung an. Die
Projektteilnehmer konnten als Experten Auskunft erteilen. Dies stärkte das
Selbstvertrauen und die Identifikation mit der Schule.
Herr Stachiw war von der enormen Arbeitsleistung und dem
Durchhaltevermögen der Projektteilnehmer/innen sehr beeindruckt.
Projektfinanzierung: Durch den bewilligten Antrag auf GÖS-Förderung
waren zunächst einmal nur die Honorarkosten für den Bildhauer sichergestellt.
Der Förderverein stellte 1250 DM zur Verfugung, alle übrigen Mittel sind durch
Sponsoren zur Verfugung gestellt worden, ohne deren Engagement ein Projekt
dieser Größenordnung nicht zu realisieren gewesen wäre!