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Schulpartnerschaften

Hier informieren wir über unsere Austauschschulen:

    England | Polen | Türkei | Frankreich | USA

Schulpartnerschaft mit der Türkei

Bericht vom Türkeiaustausch

Aufgeregt und sehr gespannt machten wir uns morgens auf, mit Bahn und Flieger nach Istanbul zu reisen.

Alle wollten wissen, wie wohl ihre Austauschpartner/innen sein werden, ob sie ohne türkische Sprachkenntnisse zurecht kommen, wie sie allein in der Gastfamilie aufgenommen werden.

Wie ein Rundflug verlief der Landeanflug bei gutem Wetter mit einmaligem Blick auf die Stadt und natürlich dem Bosporus. Wie aus einem Mund jubelten alle vor Begeisterung!
Schon kurz nach der Ankunft waren alle Befürchtungen verflogen und alle Schüler/innen haben schnell ihre Partner/innen gefunden.

Ein großes Hallo und leuchtende Augen begegneten uns am folgenden Schultag. Wir haben, immer in netter Begleitung, sehr viel Neues und Geschichtsträchtiges gesehen, auf der großen Shoppingmeile eingekauft und einen Bootsausflug mit den türkischen Schüler/innen erlebt. 

Die Moscheen mit ihrer herrlichen Gestaltung, die Hagia Sophia, die Zisternen, der Topkapi-Palast mit der faszinierenden Schatzkammer und natürlich dem sagenhaften Haarem, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bepackt mit Geschenken der durchgehend netten Gasteltern und Souvenirs für Eltern und Geschwister waren unsere Koffer auf dem Rückweg um einiges schwerer....
(Gisela Thomas)

Fotoseite zum Türkeiaustausch 

Besucht auch die Homepage unserer Partnerschule in der Türkei! Hier findet Ihr Berichte und Fotos vom Austausch (auch in deutscher Sprache). www.ielev.k12.tr

Schulpartnerschaft mit Polen

Unsre Partnerschule: Gymnasium Nr. 1 


Fröhliche Stimmung beim ersten Besuch der polnischen Gäste 2000

Schon seit dem Jahr 2000 besteht zwischen der Gesamtschule Hennef und dem Gymnasium Nr. 1 in Nowy-Dwor Gdanski eine Schulpartnerschaft. Jedes Jahr im April/Mai fliegen 10 -20 Schüler/innen des 8. Jahrganges der Gesamtschule zu unserer Partnerschule nahe Danzig und werden von den polnischen Schüler/innen im Juni in Hennef besucht. So sind in den letzten Jahren viele Kontakte und Freundschaften entstanden.
In Hennef steht u.a. die Teilnahme am Unterricht, der Besuch des Bürgermeisters, die "Besteigung" des Michelsberges, das Haus der Geschichte in Bonn, der Kölner Dom, die Innenstadt und nicht zuletzt das Phantasialand auf dem Programm. Was die deutschen Schüler/innen in Polen erwartet, schildert Charlotte Rölleke, die 2009 am Austausch teilnahm:

Mein Polentagebuch: Viva Polonia!

Vom 2.6. bis 9.6. reisten 13 Schüler/innen des 8. Jahrganges mit Herrn Luke und Herrn Rock nach Polen, um den polnischen Gastschüler/innen, die im Mai in Hennef waren, einen Gegenbesuch abzustatten.
Dienstag, 02.06.2009
Heute morgen haben wir uns um 11.00 Uhr am Flughafen Köln-Bonn am Terminal 2 getroffen. Ich war gespannt, was mich und die anderen wohl so erwarten würde. Wir checkten ein, und pünktlich um 13.25 Uhr hob das Flugzeug ab und verließ Deutschland. In Polen angekommen empfing uns wundervolles Wetter. Bis zu Hennefs Partnerstadt war es aber leider noch eine ganze Stunde Busfahrt, und das bei der Hitze …
Wir wurden gegen 16.30 von den Gastfamilien abgeholt und mit nach Hause genommen. Am Nachmittag wurde mir die kleine Stadt und die Schule gezeigt. Um 19.00 Uhr trafen wir uns mit den anderen Schüler/innen und den Lehrern im Joker, einer beliebten Pizzeria in der Stadt. Die Lehrer fragten, ob es uns gefallen würde, und ob wir irgendwelche Probleme hätten ... hatte aber keiner. Danach gingen wir noch ein bisschen mit dem Hund spazieren (fast jeder in Polen hat einen Hund, Katzen hat fast niemand).

 

Mittwoch, 03.06.2009
Vormittags hatten wir ein Treffen mit dem Bürgermeister von Nowy Dwor Gdansk (das ist die Partnerstadt von Hennef, in der auch unsere Partnerschule steht und wo die meisten von uns wohnten). Er hielt eine kleine Ansprache und die beiden polnischen Lehrer übersetzten es uns, denn beide können super gut Deutsch.
Nun gingen wir in strömendem Regen zu Fuß zur Schule, um dort 5 Schulstunden lang am Unterricht teilzunehmen. Die Schule ist ganz anders, ich meine nicht vom Aussehen her, sondern vom System. Die Lehrer haben ihre eigenen Räume, und die Schüler kommen zu den Lehrern in die Klassen. Jeder Schüler hat ein eigenes Schließfach. Die fand ich besonders cool. Aber diese Schule, auf der unsere Partner waren, ging nur von Klasse 8-10. Vorher waren die Schüler auf einer Schule, die Klasse von 1-7 unterrichtet. Danach kommt normaler Weise das Abitur. Die Schüler tragen Schuluniformen. Na ja, zurück zum Mittwoch: Die erste Stunde hatten wir Polnisch, eigentlich saßen wir nur da und haben zu gehört. Worum es genau ging, wusste, glaube ich, keiner. Die zweite Stunde hatten wir Geschichte, und da lief es nicht anders. Nach dem Ende der Stunde war es 12.00 Uhr und wir sind in der Kantine Mittag essen gegangen. Auch dort sah es ganz anders aus, es war nur für ca. 40 Schüler Platz und zwischen verschiedenen Gerichten wählen konnte man auch nicht. Für das Essen hatten wir genau 15 Minuten Zeit.

Danach ging es zu einem Lehrer in den Musikunterricht, es wurden die ganze Stunde nur Lieder gesungen, manche auch auf Polnisch, das klang für mich nicht sehr gut. 
In den folgenden zwei Sportstunden haben wir einen Wettbewerb gemacht, die Polen gegen die Deutschen. Wir Deutschen haben gewonnen und einen Pokal und jeder eine Medaille bekommen. Der Rest des Tages war frei und wir haben uns  in kleinen Gruppen getroffen.

 

Donnerstag, 04.06.2009
Um 9.00 Uhr haben wir uns am Rathaus getroffen und sind mit dem Schulbus nach Stutthof in das ehemalige Konzentrationslager gefahren. Zuvor haben wir im Blumenladen Rosen gekauft. Die Polen weiße, und wir Deutschen haben rote gekauft. Die haben wir dann am Ende unseres Rundganges auf die Gedenkstelle gelegt. Wir haben einen Großen Kreis gebildet (nur wir Deutschen) und haben eine Schweigeminute eingelegt. Im ehemaligen Konzentrationslager konnte man einige Ausstellungsstücke sehen, Dinge, die noch übrig geblieben waren, z.B. Betten, einen riesigen Berg Lederschuhe, Toiletten, Waschbecken oder Karteikarten.

Von dort aus sind wir an den Strand gefahren, wir hatten dort 2 Stunden Aufenthalt und sind dann gemeinsam 5 km zum Treffpunkt gewandert. Dort wollten wir uns mit unseren Gastfamilien treffen und ein grillen. Dann ging es nach Hause.

   

Freitag, 05.06.2009
Vormittags sind wir mit einem Schulbus zur Marienburg gefahren. Sie ist die größte Burg Europas und gehörte früher dem Deutschen Ritterorden. Durch den Krieg ist sie sehr zerstört worden, sodass sie noch heute restauriert wird. Wir hatten eine Führung durch die Burg. Wusstet ihr, dass es damals schon Fußbodenheizung gab? Na ja, zum Schluss sind wir noch einmal ganz drum herum gegangen. Nun war auch schon wieder Abfahrt, denn gegen 12.00 Uhr wollten wir schon wieder in der Schule sein um dort zu Mittag zu essen. Am Nachmittag bekamen wir eine Projektaufgabe zum Thema ,,Polen – Deutschland, Gemeinsamkeiten und Unterschiede“. Als wir fertig waren, stellte jede Gruppe sein Plakat vor. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Stadtralley. Leider war das Problem meiner Gruppe, das wir den Fragebogen verlegt hatten, und somit nur eine Antwort hatten. Aber wie sollten wir nun bloß zum Treffpunkt kommen? Gott sei Dank wussten wir, wie das Ziel heißt, aber wo es war, das wussten wir nicht. Also haben wir uns durchgefragt, aber leider waren sich die Leute, die wir fragten, nicht ganz einig. Wir fanden es aber doch und machten somit den zweitletzten Platz.

 

Samstag, 06.06.2009 und Sonntag,07.06.2009
An diesem Wochenende hatten wir kein offizielles Programm. Wir verbrachten die Zeit in den Gastfamilien. Die Familien hatten sich einiges ausgedacht: Schwimmbad, Fahrradtour, Shoppen oder wir trafen uns einfach mit Freunden.

Montag, 08.06.2009
Um 9.00 Uhr trafen wir uns, um mit dem Schulbus nach Danzig zu fahren. In Danzig hatten wir ca. 2 Stunden Aufenthalt, um uns die Stadt anzusehen. Danach ging es mit dem Schulbus weiter zum Strand. Wer wollte, konnte mit den Lehrern über eine Mole spazieren gehen oder sich an den Strand legen. Man konnte auch noch shoppen gehen. Nach zwei Stunden ging es dann weiter, endlich zum Aqua- Park, worauf sich alle die ganze Woche gefreut haben. Er ist zwar nicht viel größer als normale Schwimmbäder in Deutschland, aber es gibt dort eine super Wildwasserrutsche.

   

Dienstag, 09.06.2009
So schnell kann eine Woche vorübergehen. Morgens um 8.00 Uhr trafen wir uns wieder am Rathaus, diesmal mit allem Gepäck. Die Gasteltern waren sehr nett und hatten vielen ein großes Lunchpaket mitgegeben, doch Hunger hatte niemand. Der Rückflug verlief super, bis wir gesund und munter am Flughafen Köln-Bonn ankamen, wo unsere Eltern schon auf uns warteten.
(Charlotte Röllecke, 8A)

Schüleraustausch mit den USA

Unsere Partnerschule: Boardman High School, Boardman, OHIO

Im November 2004 flogen zum ersten Mal 12 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe in die USA zu einem 10tägigen Aufenthalt. Ziel war die Boardman High School in Boardman, ungefähr 1 Autostunde vom Flughafen Pittsburgh entfernt. http://www.boardman.k12.oh.us/ . Seit dieser Zeit findet ein regelmäßiger Austausch von Schülerinnen und Schüler unserer 11. Jahrgangsstufe mit gleichaltrigen amerikanischen Gästen statt.

Die Boardman High School ist eine öffentliche Schule mit ca. 1800 Schülerinnen und Schüler, die die Jahrgänge 9-12 bedient und zum High School Abschluss führt. Während der Besuch unserer Schülerinnen über Thanksgiving stattfindet, kommen die amerikanischen Gäste meist im Juni oder Juli kurz vor den Sommerferien zu uns. Programmpunkte sind Besuch des Unterrichts, Teilnahme am häuslichen Thanksgiving-Fest sowie ein 2tägiger Ausflug nach Washington oder an die Niagara Fälle.

Im November 2009 fuhren wiederum Frau Dietel und Herr Dr. Manz mit 11 Schülerinnen und Schülern für 12 Tage in die USA und diesmal war auf der Rückreise noch ein eintägiger Stopover in New York integriert. Beim Rückbesuch der amerikanischen Gäste versuchen auch wir ein ansprechendes Programm mit Besuchen nach Köln, Bonn, Königswinter und in 2010 einem Besuch nach Berlin anzubieten.  Insgesamt kann man von einem Austausch sprechen, der mit großer Begeisterung angenommen wird und einen doch recht tiefen Einblick – trotz der Kürze der Zeit -  in die gegenseitige Kultur bietet.

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Schulpartnerschaft mit Frankreich

Le Pecq: „Hennefer Schulen stellen aus“

Am 7. September war es soweit, Samstag Morgen 6.15 Uhr starteten wir, Erika Rollenske vom Verein für Europäische Städtepartnerschaft, Erika Schulte (Realschule), Ulrike Biermann (Gesamtschule), Angelika Raubach, Elisabeth Beutling (Hauptschule), von Hennef aus zu einer Kurzreise nach Frankreich in einem Auto voller Kunst.
Wir folgten einer Einladung unserer Partnerstadt Le Pecq, künstlerische Arbeiten der Hennefer Schülerinnen und Schüler in einer Ausstellung in der örtlichen Bibliothek zu dokumentieren.
Nach 5-stündiger, durchaus unterhaltsamer Fahrt, fanden wir bei unseren Gastgebern herzliche Aufnahme.

In Frankreich kommt zuerst das gute Essen, dann die Arbeit – auf 18 Ausstellungsflächen präsentierten wir einen interessanten Querschnitt durch das „Kunstschaffen“ an den weiterführenden Hennefer Schulen.
Exponate aus Malerei und Grafik, Collagen und plastische Objekte (Vitrine) vermittelten neben schriftlichen Informationen zu den einzelnen Schulen (natürlich in franz. Sprache) einen Einblick in unsere Arbeit.

In Kreise der Mitglieder des Partnerschaftsvereins, weiterer interessierter Besucher und zahlreichen Vertretern der Stadt Le Pecq, fand die Vernissage statt. Bei einem kleinen Umtrunk ergaben sich schnell Gespräche in zwangloser, freundschaftlicher Atmosphäre.

Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt und baten um Informationen zu den einzelnen Exponaten, dieser Bitte kamen wir gerne nach.
Mit einem vorzüglichen Essen und anregenden Gesprächen endete für uns dieser ereignisreiche Tag.

Von der Gastfreundschaft unserer französischen Freunde sind wir begeistert und freuen uns auf den Gegenbesuch hier in Hennef.
Die Bilder sind noch bis zum 28.09. in der Bibliothek in Le Pecq zu sehen.

Vom stellvertretenden Bürgermeister, wie von der Bibliotheksleitung wurde der Wunsch laut, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler aus Le Pecq die Ausstellung besuchen mögen, um Anregung und Motivation für eigenes Schaffen zu finden.

Selbstverständlich ist die Gegeneinladung für eine Ausstellung in Hennef bereits ausgesprochen.

Nach dem Besuch der Impressionisten im Museum D`Orsay in Paris am Sonntag konnten wir völlig „durchkunstet“ die Heimreise antreten.
Inzwischen hat die Bibliothek wegen des großen Erfolgs der Ausstellung gebeten, die Bilder bis Anfang November zeigen zu dürfen. Darauf sind wir ganz besonders stolz.
(Ulrike Biermann/Erika Rollenske)