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Das WP II-Fächerangebot 2006/2007:
Informationen | Beratungsrahmen WP II / AblaufLiebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, am Ende der Klasse 8 steht eine weitere Entscheidung für die persönliche Schullaufbahn an. Aus den Angeboten des Wahlpflichtbereichs II (WP II) ist das richtige zu wählen. Drei unterschiedliche Kurse müssen bei der Wahl angegeben werden, die gleichrangig bei der Zusammenstellung der Kurse behandelt werden. Fächer oder Fachgebiete, die bereits in WP I belegt worden sind, dürfen nicht gewählt werden. Wer z.B. in WP I Unterricht in Darstellen und Gestalten erhält, kann nicht Kunst und Design als WP II – Fach wählen, usw. WP II Fächer bzw. Kurse werden in den Klassen 9 und 10 in der Regel mit jeweils 2, das Fach Spanisch mit 4 Stunden pro Woche unterrichtet. Im Fach Spanisch sind Klassenarbeiten Bestandteil der Leistungsüberprüfung, in den übrigen Fächern bzw. Kursen sind schriftliche und mündliche Lernkontrollen (Tests) vorgesehen. Alle in dieser Broschüre Angebote sind gleichwertig. Entscheidend ist die am Ende der Klasse 10 erreichte Note. Daher solltest Du dir drei Fragen stellen:
Überlegung hängt von zwei Entscheidungen ab: a) Wer in der Oberstufe seinen Schwerpunkt auf die Naturwissenschaften legen möchte, wählt jetzt „Spanisch“ und führt diese Fremdsprache auf jeden Fall bis in die Klasse 11 weiter und schließt damit die zweite Fremdsprache ab. „Englisch“ wird dann bis zum Abitur weitergeführt. b) Wer in der Oberstufe seinen Schwerpunkt auf Sprachen legen möchte, wählt jetzt nicht das Fach Spanisch sondern erst in der Klasse 11 und führt in der Oberstufe, zwei Sprachen, nämlich Englisch und Spanisch, bis zum Abitur. Die Schule unterstützt dich bzw. Sie bei der Wahl, indem sie die nachfolgend aufgeführten unterschiedlichen Hilfestellungen anbietet:
Falls trotz aller Bemühungen die falsche Wahl getroffen wurde, kann in Ausnahmefällen zum Ende des 1. Halbjahres der Klasse 9 ein Fach- bzw. Kurswechsel beantragt werden, über den die Klassenkonferenz die Entscheidung trifft. Und nun, viel Erfolg bei der Auswahl des richtigen Kurses. Mit freundlichem Gruß Ulrich MacDonald, Abteilungsleiter, Abt. II
Beratungsrahmen WP II / AblaufLiebe Eltern, bei der Entscheidung für einen der angebotenen WP II – Kurse werden Ihnen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer und bei Bedarf der Abteilungsleiter behilflich sein und für Rückfragen zur Verfügung stehen. Wir legen großen Wert auf Information und Beratung. Die Wahlen für die Angebote zum Wahlpflichtbereich II erfolgen daher innerhalb eines festgelegten Beratungsrahmens nach: · Der Veröffentlichung der WP II – Informationsbroschüre im Internet, bzw. deren Aushändigung an die Schülerinnen und Schüler als Druckversion und der Information der Schülerinnen und Schüler durch die KlassenlehrerInnen in der Woche vom 27.03. bis 31.03.2006. · Der schriftlichen Kursempfehlung durch die Schule ab dem 31.03.2006. · Der Beratung der Eltern, Schülerinnen und Schüler durch die Klassenlehrer-Innen am Sprechtag, Donnerstag, den 05.04.2006. Nach Abschluss dieses Informationsverfahrens haben Sie und Ihr Sohn / Ihre Tochter noch Zeit für die Entscheidungsfindung und Rückfragen bis zum: · 12.05.2006, dem letzten Termin zur Abgabe der Wahlscheine bei den KlassenlehrerInnen. Bitte beachten: Nicht fristgerecht abgegebene Wahlscheine führen zur Kurszuweisung durch die Schule. Die Schule legt anschließend fest, an welchem der 3 ausgewählten Kurse Ihr Sohn / Ihre Tochter teilnimmt und teilt · ab 29.05.2006 über die KlassenlehrerInnen die Kurszuweisungen mit. Sollten Elternwahl und Kursempfehlung der Schule nicht übereinstimmen, finden Beratungsgespräche zwischen KlassenlehrerInnen und den Eltern bzw. SchülerInnen statt. Die
endgültige Kurszuweisung wird am 13.06.2006 durch die Zeugniskonferenz
vorgenommen und auf dem Zeugnis ausgewiesen.
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| Personal identification: |
Von der Begrüßung bis zur Beschreibung einer Firmenorganisation
| The office, general business: |
Vereinbarung von Konferenzen, Planung zukünftiger Ereignisse und Ziele, erteilen von Anweisungen, erörtern von Vorschlägen, etc.
| Relationships: |
Diskussion von Interessen und Aktivitäten, Gespräche über die Heimatregion und fremde Regionen, etc.
| Travel and conference meetings: |
Auskünfte einholen, Reservierungen und Buchungen vornehmen, Geschäftsessen arrangieren, etc.

| Using
the telephone: |
Austausch von Informationen, Gebrauch und Interpretation von numerischen Daten, Abkürzungen, Austausch von Nachrichten, etc.
| Results
and achievements: |
Beschreiben und Erklären von Firmenleistungen und –Ergebnissen, Trends, Ereignisse und Veränderungen.
| Business issues: |
Verstehen und sich unterhalten über allgemeine Wirtschaftsthemen, wie Management, Einstellungs- und Beförderungsstrategien, Personalweiterbildung, etc.
| Health & safety: |
Verstehen und Interpretieren von Gesundheits- und Sicherheitsregeln am Arbeitsplatz, Erstellen von Notizen und Anweisungen, etc.
| Buying
and selling: |
Preise und Lieferbedingungen, Erstellen und Empfangen von Angeboten, Aushandeln von Verträgen, etc.
Company
structures, systems and processes: |
Präsentieren und Beschreiben von Firmen-strukturen und Arbeitsprozessen, Austauschen von Informationen über Firmeneinrichtungen, Verstehen und Beschreiben der Produktion einer Firma, ihres Bestell und Liefersystems, etc.
| Products
and services: |
Beschreiben und Präsentieren von Waren,
Anstellen von Vergleichen, Behandlung
von Beschwerden, etc.
| Other
topic areas: |
Essen und Trinken, Bildung, Preise, aktuelle Ereignisse, Wetter, etc.
Interested?
Then join this course!
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Dieses
Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die
Ø
nach
dem 9. oder 10. Schuljahr eine Berufsausbildung anstreben und
Ø sich gezielt auf die Berufs- und Arbeitswelt vorbereiten wollen
Die
Inhalte des Kurses Fit 4 Job helfen dir, dich auf deine Berufswahl vorzubereiten
und dir eine erste Orientierung für deine berufliche Zukunft zu geben. Hier erhältst
du wichtige Informationen und eine Übersicht über:
·
Deine Fähigkeiten und Begabungen
(Stärken- und Schwächenanalyse)
·
Berufe und Berufskategorien
·
Den Beruf, der am besten zu deinen
Interessen passt
·
Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf
·
Die Inhalte eines
Praktikumszeugnisses (bzw. Arbeitszeugnisses)
·
Bewerbungsauswahltests,
Eignungstests usw.
·
Vorbereitungen ?? auf ein
Vorstellungsgespräch (Fragen und gewünschtes Outfit)
·
Betriebe (inkl. Besichtigung)
·
Die Arbeitsmarktsituation
·
Bundesagentur für Arbeit (inkl.
Besuch), ARGE, „Start4Jobs“ usw.
·
Betriebspraktikum
·
Abwägung zwischen
Berufsausbildung und Besuch einer weitererführenden Schule
·
Erwartungen der „Arbeitswelt“
an einen Schulabgänger
Die
Anforderungen und Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verändern sich heute sehr
rasch. Um sich dieser Entwicklung stellen zu können, solltest du dich deinen Fähigkeiten
und Neigungen entsprechend optimal und intensiv darauf vorbereiten.
Dabei
hilft dir dieser Kurs.
Zudem
wird Fit
4 Job durch die Arbeit in einem der folgenden Schülerbetriebsprojekte
zur Berufsvorbereitung ergänzt:
Ø
Schülerfirma Pencil-Power (Büro-
und Schreibwaren der GE-Hennef) für alle Schülerinnen und Schüler, die sich für
Fit 4 Job in den geraden Jahren entscheiden (Wahl Frühjahr 2006/2008/ ...)
Ø
Schülercafé record für alle
Schülerinnen und Schüler, die sich für Fit 4 Job in den ungeraden Jahren
entscheiden (Wahl Frühjahr 2007/2009/ ...)
Neben
dem regulären Unterricht in Fit 4 Job hast du hier die Möglichkeit, während
der Schulzeit Ausschnitte eines Dienstleistungsbetriebes und der kaufmännischen
Arbeitswelt kennen zu lernen. Es werden wichtige Arbeitsabläufe am Beispiel der
schulinternen Firmen möglichst realitätsgetreu erarbeitet und durchgeführt.
Organisation und Vorgehensweise sind angelehnt an das Projekt "JUNIOR"
des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Das Institut initiiert und betreut
seit vielen Jahren sehr erfolgreich zahlreiche Schülerfirmen in mehreren
Bundesländern.
Um dir
den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern, erhältst du am Ende der Klassen
9 und 10 ein Zeugnis über deine Arbeit in der Schülerfirma.
(Büro- und Schreibwaren der GE-Hennef)
Seit
November 2000 besteht ein Schreibwaren laden in unserer Schule. Von Schülern -
für Schüler lautet die Devise. Zu günstigen Preisen bieten die Schülerinnen
des Projektes Stifte, Hefte, Kleber usw. an. Auch für die Lehrpersonen gibt es
Tafelfilz und Kreide im Angebot. Während der Pausen werden die Waren an
verschiedenen Ständen im Schulgebäude sowie im Pencil-Power-Raum (Haus C)
verkauft.
Neben dem Verkauf gehören auch Vorbereitung, Einkauf, Verwaltung (z. B. Buchhaltung, Kalkulation etc.) und Marketing zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Seit
Januar 2004 existiert an unserer Schule das Schülercafé record, das zweimal wöchentlich
jeweils in den Mittagspausen (12.20 - 14.00 Uhr) geöffnet hat und im Forum
(Haus B) untergebracht ist.
Das Café
wird von Schülerinnen und Schülern des Fit 4 Job - Kurses in zwei Teams
bewirtschaftet. Die Arbeitszeiten liegen für die jeweiligen Teams jeweils von
der 5. bis zur 8. Stunde.
Außerhalb
der Öffnungszeiten trifft sich die gesamte Gruppe einmal pro Woche, um
organisatorische, betriebsprojekt-spezifische Fragen bearbeiten zu können.
Die Arbeit umfasst die Bereiche Service - Umgang mit Menschen - Marketing - Verwaltung - Buchhaltung und vieles mehr.
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Das Fach Sozialwissenschaften richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die sich mit den Beziehungen zwischen einzelnen Gruppen, Organisationen und Institutionen der Gesellschaft beschäftigen wollen. Wer dieses Fach wählt, sollte Spaß daran haben, gesellschaftliche Probleme zu sehen und zu erforschen. Wir werden Fragen nach den Ursachen stellen und nach Lösungen suchen.
Ein wichtiges gesellschaftliches Problem der letzten Jahre ist die Ausdehnung der Jugendkriminalität. Wir könnten z.B. die Frage stellen, warum Jugendliche kriminell werden. Dazu bietet es sich an,
| Fälle, Lebensläufe, Gerichtsakten, Statistiken usw. zu untersuchen, | |
| an einer Gerichtsverhandlung teilzunehmen und | |
| die Möglichkeiten der Resozialisierung (Wiedereingliederung) zu diskutieren. |
Im Zentrum stehen solche Themen und Probleme, die euch besonders betreffen: Jugend und Politik, Drogen, Arbeitslosigkeit, Demokratie, Menschenrechte, Entwicklungspolitik, Randgruppen, Familie usw.
Ihr werdet durch den Unterricht mit typischen Methoden und Verfahren der Sozialwissenschaften vertraut werden: Interview, schriftliche Befragung, Expertenbefragung, Statistikauswertung, Textanalyse, Erkundungen, Rollenspiele, Fallstudien u.a.
Wir werden uns unter anderem auch mit den Lebensbedingungen junger Europäer in unseren Nachbarländern auseinandersetzen. Eine Frage lautet, wie Jugendliche dort leben und ihre Freizeit verbringen oder welche Vorstellungen sie von uns Deutschen haben.
Aber auch Themen wie Schule, Beruf und die Wirtschaft in Europa werden wir untersuchen. Es interessant zu erfahren, ob der Arbeitsmarkt in Europa euch Chancen bietet.
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Erziehungswissenschaft| einem Menschen begegnen, | |
| auf seine Persönlichkeitsentwicklung verantwortungsvoll Einfluss nehmen wollen, | |
| ihn dabei achten und respektieren, | |
| ein DU erkennen, | |
| ein WIR erleben, | |
| sich bewusst werden als ein ICH, | |
| Nachspüren und infrage stellen lassen, | |
| über das „Wozu?“ auseinander setzen, | |
| damit ein gleichwertiges „Wohin?“ entstehen kann. |
Das Fach Erziehungswissenschaft befasst sich mit Situationen und Handlungsmöglichkeiten, in denen Erziehung anderer, aber auch eigene Erziehungsgeschichte thematisiert und reflektiert wird.
Der Lehrplan für dieses Fach beschreibt dabei vier inhaltliche Bereiche
| Erziehung geht alle an, Einführung in pädagogisches Denken |
(Jahrgangsstufe 9/1)
| Erziehung ist immer anders, gesellschaftliche und individuelle Bedingungen von Erziehung (Jahrgangsstufe 9/2) | |
| Erziehung früher und heute, historische und institutionelle Bedingtheit von Erziehung (Jahrgang 10/1) | |
| Erziehung heute für morgen, Auftrag und Ziel von Erziehung – Identität (Jahrgang 10/2) |
Ausgehend von Grundfragen der Erziehung, wer wen mit welchen Mitteln und wozu erzieht, werden Aspekte wie Strafe und Belohnung, die Entwicklung vom Säugling zum Erwachsenen und Institutionen wie Familie, Kindergarten und Schule behandelt. Darüber hinaus werden auch andere Kulturen oder geschlechtsspezifische Erziehung von Jungen und Mädchen sowie Fälle gefährdeter oder misslungener Erziehung (Sucht, Kriminalität) beleuchtet. Auch der Wandel in den Vorstellungen von Erziehungszielen früher und heute im Vergleich und geänderte Vorstellungen spielen dabei eine Rolle. Und schließlich geht es um den Weg zu sich selbst, Fragen der eigenen Erziehungsgeschichte und der Identitätsfindung auf dem Weg zum Erwachsenwerden werden angesprochen, die Übernahme von Verantwortung und der Umgang mit Konflikten.
Im Rahmen aller vier Themenbereiche erwerben die SchülerInnen Grundkenntnisse in Methoden erziehungswissenschaftlichen Arbeitens wie
| Informationsbeschaffung und –auswertung, | |
| Arbeit an und mit Texten und Medien (Bild, Film, Funk, TV), Schaubildern, Graphiken und statistischem Material, | |
| fachsprachliche Kompetenz, | |
| insbesondere aber die Fähigkeiten und Fertigkeiten, Erziehungssituationen zu beobachten, zu reflektieren und fachlich zu analysieren sowie Ansätze zu möglichem pädagogischem Handeln zu finden. |
Typische
Arbeits- und Sozialformen sind Rollen- und Planspiele, Umgang mit Texten,
unterschiedliche Gesprächsforen, Projektarbeit, gruppendynamische Übungen,
Experimente und Versuche sowie Verhaltenstrainingselemente.
Wer sollte das Fach wählen?
Das Fach setzt neu ein, es setzt also nichts an fachlichen Vorkenntnissen voraus. Wichtig ist jedoch Interesse an erzieherischen und psychologischen Fragestellungen, Gesprächsbereitschaft und Neugier.
Erziehungswissenschaftliche Grundkenntnisse helfen bei späteren Entscheidungen in der Elternrolle, aber auch in der Vorbereitung auf soziale und erzieherische Berufe oder in anderen Berufen, die intensiven Umgang mit Menschen fordern.
Wer das Fach als Grund- oder Leistungskurs in der gymnasialen Oberstufe bis zum Abitur fortsetzen möchte, sollte sich dann schriftlich präzise ausdrücken können.
Erwerb von Zertifikaten und Zusatzqualifikationen im Fach Erziehungs-wissenschaft
Als konkrete Handlungsmöglichkeit bietet das Fach
Erziehungswissenschaft in WP II eine Ausbildung
als GanztagshelferIn an. Dies entspricht den in anderen Institutionen zu
erwerbenden Gruppenleiterschulungen und
umfasst folgende Sachgebiete:
| Erziehung in Ganztagssituationen (Mittagspause, Arbeitsgemeinschaften, Pausen) | |
| Grundlagen der Gruppenpädagogik | |
| Sicherheit und Unfallschutz, Aufsichtspflichten, rechtliche Rahmenbedingungen | |
| Leitung von Gruppen: Verantwortungsbereitschaft und –fähigkeit, Autorität und Durchsetzungsstrategien, Initiieren von Gemeinschaftserlebnissen (z.B. Gruppenspiele), Kontrolle und Motivation | |
| die Arbeit mit der Gruppe: exemplarische Beispiele | |
| Zusammenarbeit mit anderen Ganztagshelfern, Supervision und Coaching durch die Lehrkraft Erziehungswissenschaft | |
| Prüfung und Zertifikat als „GruppenleiterIn“ | |
| Übernahme einer eigenen Gruppe, z.B. HelferIn im Ganztag, eigene Arbeitsgemeinschaft, Mitarbeit in der teiloffenen Jugendarbeit der Schule „Schülercafé“, Patenschaften, Begleitung bei Klassenfahrten | |
| Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen, z.B. Kontakte zu Kindergärten, Altenheimen, Grundschulen. |
Die
SchülerInnen, die sich entschließen, das Fach Erziehungswissenschaft zu wählen,
werden im ersten Halbjahr der Klasse 10 dieses Zertifikat erwerben und anschließend
in den genannten Erziehungsgebieten abgesprochene Aufgaben übernehmen können
(nicht müssen!).
Das Zertifikat ist nicht nur hilfreich bei der Übernahme anderer nicht schulischer Jugendgruppen, sondern auch für eine spätere Ausbildung, z.B. für die Ausbildung in Sozialpädagogik/Sozialarbeit, hilfreich.
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Was verbirgt
sich dahinter?
Mediation ist die Vermittlung im Konflikt, die Schlichtung durch unparteiische Dritte.
Diese Form des Konfliktmanagements wird in unserer
Gesellschaft immer häufiger angewendet, z.B. werden Anwälte, Polizisten,
Psychologen, Sozialarbeiter und Erzie-her als Mediatoren (Schlichter)
ausgebildet. Aber Mediation wird auch zunehmend in der Schule durch SchülerInnen
durchgeführt und sie funktioniert.
Dabei geht es nicht darum, Konflikte in der Schule abzuschaffen, denn die gehören zum Leben, wie die Luft zum Atmen. Es geht um eine veränderte Streitkultur, wie gestritten wird und wie es zu einer Verständigung kommt.
Mediation ist also
ein Weg,
Konflikte
gewaltfrei und selbstverantwortlich zu lösen.
Zu Beginn deiner Ausbildung findet ein gemeinsames Wochenende (Freitag/Samstag) statt, das zur Gruppenfindung und Teambildung wichtig ist. Es wird in einem Tagungshaus bzw. einer Jugendherberge der näheren Umgebung stattfinden.
1. Basisschulung in Klasse 9

· Was sind Konflikte?
·
Konfliktlösungen
– brauchbare und weniger
brauchbare Methoden
· Gefühle erkennen und ausdrücken
· Körpersprache wahrnehmen
· Selbstbehauptung
· Aktives Zuhören
· Spiegeln von Gesprächsinhalten
Du wirst unterschiedliche Kommunikationsformen kennen lernen und ausprobieren. Das Training wird u.a. mit Hilfe von Rollenspielen und Videoaufnahmen/-analysen durchgeführt.
Du siehst, in dieser 1. Phase lernst du viel über dich selbst, aber auch das Verhalten anderer Menschen wahrzunehmen und zu deuten. Außerdem erlernst du in Rollen-spielen die Gesprächsführung in einem Schlichtungsgespräch. Du lernst die unter-schiedlichen Phasen der Mediation kennen, trainieren und wendest sie an.
Am
Ende der 9. Klasse bist du MediatorIn. Du erhältst darüber ein Zertifikat.
Dies ist
besonders bei Bewerbungen
eine gefragte Zusatzqualifikation.
2.
Praktische Umsetzung in Klasse 10
Im 10. Schuljahr wirst du an unserer Schule
·
als
SchlichterIn tätig sein, indem du mit einem
Team zu bestimmten Zeiten und in einem dafür vorgesehenen Raum Konflikte
schlichtest, die zwischen Schülern entstanden sind.
Du wirst zusammen mit deinen LehrernInnen an einem Projekttag/-nachmittag
| Übungen zum Thema „Anders streiten“ bei den 5- und 6- Klässlern durchführen. |
Darüber hinaus
·
arbeitest
du zu Fragen einer gewaltlosen Erziehung.
Du wirst in
Filmen, über CD-Rom und in Texten
·
Modelle
gewaltfreier und konstruktiver Konfliktlösungen kennen lernen, die Mut machen.
Außerdem wirst du dich
·
mit
Persönlichkeiten beschäftigen, denen die Gewaltlosigkeit in ihrem Leben sehr
wichtig war.
Wenn du als Streitschlichter/in für die Schule tätig bist, bekommst du ein zweites Zertifikat.
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Habt
ihr auch ganz viele Ideen wie man etwas besser machen könnte
aber keiner will
sie hören?
Ist
vor euch auch kein Wecker sicher,
denn der schreit
gerade so danach aufgeschraubt zu werden?
Wenn
doch dieses verdammte Mofa nicht immer so stottern würde –
dann schauen wir
doch mal rein!
Kennt ihr das?
Dann seid ihr hier richtig!
Im WP II Erfinderclub wollen wir es anders machen:
Wir schrauben den Toaster wirklich auseinander und setzten ihn wieder zusammen. Wir löten unsere eigene Diebstahlwarnanlage zusammen und überlegen dann noch einmal, was wir noch besser machen könnten. Wir staunen, wie viel „Knoff-hoff“ an einem einfachen Fahrrad eingebaut ist und erfinden die ultimative Verbesserung!
Keine Angst, niemand muss ein ganzes Auto neu erfinden!
Vielmehr sind es die kleinen Dinge die zur ganz großen Idee des Jahrhunderts werden!
Schaut euch nur mal rechts den Fischer Dübel an!
Artur Fischer (links) ist damit reich geworden, obwohl er ursprünglich nur ein bisschen Plastikabfall um die Schraube gelegt hat!

Vielleicht brüten wir auch einfach über
einem Bild:
Was hat Nasenspray mit dem Rasenmäher zu tun?
Voraussetzungen:
Ihr müsst neugierig und ein bisschen technisch interessiert sein. Ihr müsst Durchhaltevermögen und Geduld haben, um Ideen auch zu Ende denken zu können und ihr müsst diese Ideen mit leuchtenden Augen den anderen erzählen können.
Arbeitsrahmen:
Wir werden projektartig in kleinen Gruppen arbeiten und jeder macht das, was er am besten kann. Zum Beispiel zeichnet einer Pläne, der andere bastelt ein Papiermodell, der dritte baut und der vierte präsentiert es den anderen.
Das
große Ziel:
Die Anmeldung eines echten Patents!
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In diesem Kurs geht es darum, sich mit ausgewählten Aspekten der Kunst- und Designgeschichte der beiden letzten Jahrhunderte zu befassen. Wir wollen dabei anhand von Texten und Filmen den kunst- bzw. designgeschichtlichen Hintergrund erarbeiten (z. B. Jugendstil,
Art déco, Bauhaus, Dada, Surrealismus).
Natürlich
soll dabei auch vor allem das eigene praktische Arbeiten nicht zu kurz kommen.
Wir werden dabei nicht nur
| Bilder malen, sondern uns auch mit | |
| Keramik, | |
| Möbeldesign (Entwurf eines Sitzmöbels) und | |
| surrealistischen Raumdarstellungen (Bau eines Guckkastens) und | |
kinetischen
Objekten (Mobiles) befassen. | |
| Wenn genügend Zeit zur Verfügung steht, wäre eine Gruppenarbeit („Wir bauen Metropolis“) zum Bereich Architektur eine lohnende Sache. |
Anforderungen:
Das
Kursangebot richtet sich an Schülernnen, die Lust dazu haben, sich
sowohl
praktisch als auch theoretisch
mit
den angegebenen Themen auseinanderzusetzen. Eine Bereitschaft zu Gruppen-, Bzw.
Partnerarbeit wird vorausgesetzt. Ein wenig handwerkliches Geschick und großes
Interesse an Kunst und Design sollte mitgebracht werden. Künstlerisches Talent
zu haben ist kein Fehler, aber nicht Bedingung!
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Technische Informatik beinhaltet die Programmierung von Computern zur Steuerung technischer Anlagen und Maschinen. Im Privat- und Berufsleben findet sich Computertechnik und Automation fast überall. Maschinen und technische Anlagen werden heute zunehmend durch Computer gesteuert. Technische Informatik ist heute fester Bestandteil vieler Berufe im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich.
Dieser Kurs vermittelt dir eine Grundbildung in der Computer-Programmierung und Computer-Steuerung von Geräten und technischen Anlagen.
Schwerpunkt des Kurses ist das Erlernen und Anwenden von Programmiersprachen sowie die Konstruktion technischer Modelle und ihre Steuerung mittels Computer.
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Beispielprojekte:
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Relaisinterface |
Was lernst du in Technischer Informatik?
· Funktion und Einsatz von elektronischen Bauteilen kennen lernen,
· Elektronische Schaltungen und Platinenlayout am Computer entwickeln und bauen,
· Digitaltechnische Grundlagen des Computers erkennen und anwenden,
· Anlagen und Geräte konstruieren, überprüfen und optimieren,
· Interfacetechnik (Verbindung zwischen Computer und Maschine) anwenden,
· Die Programmiersprache Q-Basic zur Steuerung von Maschinen erlernen,
· Computerprogramme entwickeln und anwenden,
· Anlagen mit dem Computer steuern und regeln.
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Welche
Voraussetzungen solltest du mitbringen? n Interesse am Umgang mit Computern, Maschinen und Werkzeugen, n gute Kenntnisse in Mathematik, n Konzentrationsfähigkeit und logisches Denkvermögen, n Fähigkeit zum selbständigen Arbeiten im Team, n Kreativität und Erfindungsgeist beim Entwickeln und Herstellen von Computerprogrammen und technischen Modellen, n Aufgeschlossenheit, Teamgeist und Geduld. |
10
SCREEN 12 |
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Weitere Informationen hier im Netz
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S paß an Spiel und Bewegung.
P robieren neuer Sportarten und Projekte.
O rganisation kleiner Bewegungs- und Unterrichtsphasen und Orientierungslauf.
R egeln in Spielen und Rückschlagspielen.
T urniere durchführen und Training, Technik und Taktik in Spielen verstehen.
Der Wahlpflichtkurs Sport richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler, die sowohl gerne sportlich aktiv sind als auch theoretisch und organisatorisch etwas über Sport erfahren wollen.
Angelehnt an die neuen Lehrplanvorgaben für den Sportunterricht möchte ich verschiedene Sportarten und Unterrichtsvorhaben mit euch bearbeiten. Einige Inhalte und Fragen möchte ich hier beispielhaft stellen:
Hierzu einige Beispiele:
- „Fitness, Ausdauer und Kraft“: Wie kann ich meine Leistungsfähigkeiten gezielt verbessern? Worauf ist bei der Durchführung eines Zirkeltrainings zu achten? Wie benutze ich die Geräte im Fitnessraum richtig? Welche Wirkungen erziele ich durch regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining? Welche Trainingsmöglichkeiten und -angebote finde ich in einem Sportstudio?
- Rückschlagspiele und andere Spiele erproben und Kenntnisse erweitern: Welche Spiele mit Rückschlaggeräten kenne ich (Badminton, Tennis, Tamburello, Squash, Skyball usw.)? Welche Regeln gilt es beachten? Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Miteinander-Spielen und dem Gegeneinander-Spielen?
- Bewegungsmöglichkeiten in der Natur: Worauf muss ich beim Radfahren im Gelände achten? Wie gut kann ich mich in der Natur orientieren und mit einer Gruppe kooperieren? Wo gibt es Klettermöglichkeiten?
- Ballspiele: Wie kann ich wichtige Grundtechniken erlernen? Wieso sind Regeln bei gemeinsamen Spielen notwendig? Wie kann ich in und mit einer Gruppe spielen, in der alle ihren Spaß haben? Gefallen mir körperbetonte Spiele wie Rugby, Handball besser oder solche mit geringem Körpereinsatz wie Volleyball, Tschoukball oder Frisbeetennis?
- Sportturniere: Worauf muss ich alles achten, wenn ich ein kleines Spielturnier mit unserem Kurs durchführen möchte? Wie organisiere ich ein Spielturnier für Schüler aus dem 5. oder 6. Jahrgang?
- Sporttreiben außerhalb der Schule: Welche Sportvereine kenne ich? Welche Sportarten werden angeboten? Welche unbekannten Sportarten würde ich gerne ausprobieren?
Nach Möglichkeit sollten möglichst viele Schüler/innen die Ausbildung zu Sporthelfern/innen absolvieren.
Der WP-II-Kurs soll alle Schüler/innen befähigen, organisatorische Fähigkeiten zu entwickeln und anzuwenden. Neben diesen Orientierungen und Vorgaben sollen auch die Schüler/innen-Interessen berücksichtigt werden.
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