Begabtenförderung: Sommerakademie 2025
- Aktueller Elternbrief
- 19/12/25
Begabtenförderung: Sommerakademie 2025
Im Rahmen der Begabungsförderung unserer Schule, regen wir unsere Schülerinnen und Schüler dazu an, auch außerschulische Angebote, wie z. B. Ferienakademien, zu nutzen, die ihnen die Möglichkeit geben, sich neue Fachbereiche zu erschließen und im Rahmen ihrer Interessen zu vertiefen. Eine solche Möglichkeit für Oberstufenschülerinnen und -schüler ist die Sommerakademie der Kreissparkasse Köln, an der ein Schüler unserer derzeitigen Q2 teilnehmen konnte.
Hier der Erfahrungsbericht von David:
In den Sommerferien hatte ich die Möglichkeit, an der 32. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Haus Altenberg in Odenthal teilzunehmen. Dort traf ich auf viele Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Kreisen, um gemeinsam an unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen.
Ich nahm an der Arbeitsgemeinschaft Performing Literature teil, aber auch Mathematik, Kriminologie, Geografie und Psychologie standen zur Auswahl. Außerdem gab es einen ganztägigen Workshop, den man sich unabhängig von seiner Arbeitsgemeinschaft aussuchen konnte. In meiner Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Kristina Köhl und Nadine Kösters drehte sich alles um Darstellung. Vom chorischen Sprechen über das Entwickeln einer Comedy-Persona bis hin zu Einblicken ins Filmschauspiel lernten wir in kurzer Zeit viele Ausdrucksmöglichkeiten kennen und setzten diese auch praktisch um. Besonders beeindruckte mich die hohe Lernbereitschaft, die allgemein in der Sommerakademie herrschte: Sie sorgte dafür, dass man ohne Druck selbst gerne lernte und dabei mehr erreichte, als man vielleicht für möglich hielt.
Der typische Tagesablauf begann um 8 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück – außer man entschied sich – wie ich meistens – für den Gruppensport, dann begann der Tag schon um 6 Uhr. Um 9 Uhr starteten die Arbeitsgemeinschaften, und um 12 Uhr gab es Mittagessen, gefolgt von einer Pause bis 14 Uhr. Danach ging es wieder in die Arbeitsgemeinschaft bis 17 Uhr und um 18 Uhr gab es Abendessen. Von 19 bis 21 Uhr fanden die Abendveranstaltungen statt, in denen spannende Persönlichkeiten wie ein Arzt für Krisengebiete, eine Olympia-Sportlerin oder eine angehende Astronautin persönliche Vorträge über ihre Berufung hielten. Nach den Abendveranstaltungen blieb wieder Freizeit bis zur Nachtruhe.
Das Haus Altenberg war ein Highlight: Mit dem schönen Dom, der Natur rund um die Anlage und dem abwechslungsreichen Essen in der Kantine bot es den idealen Ort, um mit Freude Neues zu lernen, auszuprobieren und Menschen mit ähnlichen oder ganz anderen Interessen kennenzulernen.
Ich selbst hatte in diesen 10 Tagen viel Spaß, lernte neue Dinge und knüpfte Freundschaften. Daher würde ich die Sommerakademie jedem empfehlen, der Interesse daran hat, in den Ferien etwas Produktives zu unternehmen.
(David Knaub Q2; Andrea Thomas)



